Am Muttertag findet ein besonderes Treffen mit den Autorinnen des Buches „Im Namen der Mutter und der Tochter“ ( „W imię matki i córki") statt, einem Roman über die facettenreiche Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Das dürft ihr nicht verpassen!
Das Autorentreffen mit Brygida und Justina Helbig, Mutter und Tochter, wird sicherlich intensiv und emotionsgeladen sein – genau wie ihr Buch. Familienbeziehungen, generationsübergreifende Muster und deren Überwindung – an Gesprächsthemen wird es nicht mangeln. Moderiert wird das Treffen von Beata Walczak, der Autorin der Illustrationen auf dem Buchcover. www.beatawalczak.pl
Worum geht es in dem Roman „Im Namen der Mutter und der Tochter“?
„Im Namen der Mutter und der Tochter“ ist eine emotionsgeladene, aber auch humorvolle, groteske und revolutionäre Geschichte über die facettenreiche Beziehung zwischen Mutter und Tochter, über gesellschaftliche Erwartungen, die Herausforderungen des Lebens im Exil und über die Vergangenheit, die es wert ist, aufgearbeitet zu werden, um die Zukunft bewusster zu gestalten. Es ist ein Buch über das Überwinden von Krisen, über unsere Ressourcen und unsere Schattenseiten, über die Liebe.
Wird es der Erzählerin gelingen, die belastenden biografischen Muster ganzer Frauengenerationen zu durchbrechen, die anerzogene „Höflichkeit“ abzulegen und aus den schwierigen Erfahrungen Kraft zu schöpfen? Was oder wer wird ihr dabei helfen? Wird es gelingen, die Fehler der Vergangenheit wiedergutzumachen? Werden die Protagonistinnen die Energie des Phönix in sich aufnehmen, sich aus der Krise erheben und diese zum Ausgangspunkt für Entwicklung, Wachstum und einen Durchbruch machen? Die Lektüre des Romans gibt Antworten auf diese Fragen.
Das Buch eröffnet ein breites Spektrum an Diskussionsthemen, z. B.: die Beziehung zwischen „Eltern und erwachsenen Kindern“, der Kontext der Emigration, Zweisprachigkeit, die Suche nach einem Zuhause und einer realen sowie geistigen Heimat in turbulenten, epochalen Zeiten, die verborgene Wut „braver Mädchen“, Hochsensibilität, Individualismus und Unabhängigkeit, Traumata und Schätze früherer Generationen, die therapeutische Funktion des Schreibens, künstlerischer Autobiografismus, Selbstironie, Groteske, die Rolle des Humors im Leben und in der Literatur.
Wer ist Brygida Helbig?
Brygida Helbig ist Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin, sie schreibt auf Polnisch und Deutsch. Sie begann ihr Studium an der Universität Stettin, wanderte jedoch 1983 nach Deutschland aus, wo sie ihr Studium der Slawistik und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum fortsetzte. Ihr erstes wissenschaftliches Buch widmete sich unter anderem Maria Janion. Seit 1994 ist sie wissenschaftlich am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. In den Jahren 2006–2007 hatte sie eine Gastdozentur an der Karls-Universität in Prag inne, seit 2008 ist sie Gastprofessorin an der Universität Stettin. brygidahelbig.de/pl/
Lesung mit Brygida und Justina Helbig, den Autorinnen des Buches „Im Namen der Mutter und der Tochter“
Ausleihe und Lesesaal Nr. XXI, Bukietowa-Straße 4a
26. Mai (Dienstag), 18:00 Uhr
Der Ort ist für Menschen mit motorischen Behinderungen zugänglich.
Öffentliche Bibliothek im Stadtteil Mokotów der Hauptstadt Warschau
Bukietowa-Straße 4A
02-650 Warschau – Mokotów

