
In Dokudrama thematisiert das Regie-Duo Marta Dzido und Piotr Śliwowski die Frauen, die in Polen für ihr Wahlrecht und die Gleichberechtigung der Frauen gekämpft haben. Angefangen hat das mit Kazimiera Bujwidowa, die sich in den 1880er Jahren dafür einsetzte, dass auch Frauen die Warschauer Universität besuchen dürfen. Maria Dulębianka folgte wenig später als erste polnische Kandidaten für das Parlament. Die Schriftstellerin Zofia Nałkowska forderte Geschlechtergleichheit nicht nur in politischer, sondern auch in moralischer Hinsicht. Die als Päpstin des Feminismus bezeichnete Paulina Kuczalska setzte sich ebenfalls für die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein. All diese Frauen kämpften unermüdlich für ihre Rechte.
Siłaczki, Polen 2018, 70 min, Regie: Marta Dzido, Piotr Śliwowski, OmU
Marta Dzido (*1981) ist Schriftstellerin, Regisseurin und Produzentin von Dokumentarfilmen. Sie studierte an der Polish National Film, Television and Theatre School in Łódź und veröffentlichte bereits mehrere Romane, sowie das Sachbuch »Women of Solidarity«. Ihr 2018 erschienener Roman »Frajda« wurde mit dem »Literaturpreis der Europäischen Union« ausgezeichnet.
Am 4.11. wird sie ihren Erzählband »Schweinebaumeln« (Maro Verlag) vorstellen, am 5.11. ihre Filme »Die Frauen der Solidarność« (18:00 Uhr) und »Frauen der ersten Stunde« (20:30 Uhr) präsentieren.
Brotfabrik | Das Kunst- und Kulturzentrum am Berliner Caligariplatz
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Quelle: https://www.facebook.com/BrotfabrikBerlin
Die Veranstaltung wird durch die Stiftung wissensArt ermöglicht.
