
Die Geschichten, die erzählt werden möchten… Und Brücken bauen.- Begegnungen zu 35 Jahre des Deutsch-Polnischen Vertrages über die gute NachbarschaftLublin (Polen), 3.-5. Juli 2026
Zwei Regionen und ihre Menschen – Berlin-Brandenburg in Deutschland und die polnische Region Lubliner Raum / Podlasie treten gegenüber – zum 35. Jahrestag des Deutsch-Polnischen Vertrags über die Gute Nachbarschaft, um sich zu begegnen, um voneinander zu erfahren und zu lernen, um dann auch miteinander schöpferisch zu wirken und das Geschaffene der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und weitere Publikumskreise an ihm partizipieren zu lassen.
Im Fokus stehen nicht erzählte Geschichten im Kontext des zweiten Weltkrieges. Warum wurden sie bis heute nicht erzählt? Diese gehören auch in die Gegenwart und Zukunft der beiden Länder im breiten europäischen Kontext. Das Projekt soll einen Beitrag leisten, das Schweigen der Generationen im europäischen Kontext zu brechen.
In der polnischen Region Lublin gastieren im Sommer 2026 Interessierte aus Berlin/Brandenburg/Deutschland. Berlin plant Interessierte aus Polen zu sich im Herbst (16.-17.-18.10.) 2026 einzuladen.Beide sind auf den Spuren der Geschichte der Orte von 1944/45. Was hat sich dort damals abgespielt? Was macht die Gegenwart an diesen Orten aus? Es gibt viele Themen und Perspektiven, die für die Zivilgesellschaft unbekannt geblieben sind, bzw. von der Narrativen in beiden Ländern verschwiegen sind. Es werden Geschichten erzählt, reflektiert und verarbeitet. Es finden wahre Begegnungen der Menschen aus Deutschland und Polen statt. Es wird voneinander gelernt und nach dem Tandem-Prinzip von Profis und Nicht-Profis kreativ umgesetzt. Eine Dokumentation wird der breiten Öffentlichkeit in den sozialen Medien zur Verfügung gestellt.
In diesem Projekt wollen wir einen kreativen Austausch zwischen Menschen aus Polen und Berlin realisieren. Das Projekt soll ein Ausgangspunkt für kreative Zusammenarbeit und die Inspiration von Geschichten sein, die im Mainstream-Diskurs oft nicht präsent sind. Wir planen eine Tour durch ausgewählte Orte, offene Treffen mit Historikern*innen und Künstlern*innen aus Polen und Deutschland, Präsentationen und kreativen Workshops mit Texten, Audio-, Film-, Fotoaufnahmen. Durch die Sprache der Kunst wollen wir Teilnehmende animieren neue Wege zur Vermittlung von Geschichte zu entdecken und so Menschen und entlegene Regionen zusammenbringen. Sprache: Polnisch und Deutsch
Eintritt frei.
Anreise & Übernachtung - eigenständig
ANMELDUNGEN zu Veranstaltungen:
Fahrt Lublin-Milanów-Lublin (kostenlos) - Platzreservierung im Bus sowie Mittagessen (gegen Bezahlung) bis zum 28.06.2026 erbeten:
Die Anzahl der Plätze ist limitiert.
Seid dabei!
Das Team SprachCafé Polnisch e.V. & Partner
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Es ist ein Kooperationsprojekt 07.2026 von SprachCafé Polnisch e.V., Berlin | Centrum Brama Grodzka, Lublin | Caritas der Diözese Siedlce | Gemeinde Milanów | Radio Lublin realisiert mit Förderung durch die DKLB-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut.
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