Deutsch-Polnische Parlamentariergruppe in der Geschäftsstelle der Polonia in Berlin

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Am 2. Juli 2024 traf die Deutsch-Polnische Parlamentariergruppe unter der Leitung von Marek Krząkała (PO) zu einem Besuch in Berlin ein. Nach dem Treffen im Bundestag besuchte sie das Büros der Geschäftsstelle der Polonia im Bundesministerium des Innern und für Heimat in der Englischen Straße 30. Die polnische Delegation wurde vertreten durch den stellvertretenden Sprecher des polnischen Sejm Krzysztof Bosak (Konfederacja), Kinga Gajewska (KO), Kazimierz Gołojuch (PiS), Ewa Schädler (Polska 2050/TD) und Mariusz Głodzik - den Sekretär der Fraktion. Von Seiten der polnischen Botschaft in Berlin nahmen an dem Treffen der Botschafter der Republik Polen Dariusz Pawłoś, Ministerialrat Paweł Gronow und Konsul Adam Borkowski teil. Die Geschäftsstelle der Polonia wurde durch die Leiterin Dr. habil. Brigida Helbig, der Vorsitzende des Konvents der polnischen Organisationen in Deutschland Aleksander Zając, die Koordinatorin des Polnischen Diasporabüros Dr. Katarzyna Szymgin-Wirski und Agata Lewandowski - Redakteurin von Polonia Viva. Im ersten Teil des Treffens gab Prof. Brigid Helbig einen Überblick über die bisherigen Aufgaben und die Arbeit des Büros, anschließend stellte Aleksander Zając die wichtigsten Probleme vor, mit denen die Polonia in Deutschland derzeit konfrontiert ist. Die polnischen Parlamentarier interessierten sich intensiv für die Situation der deutchen Polonia, insbesondere für deren Integration. Die Gespräche endeten mit der gemeinsamen Erklärung, sie in Polen fortsetzen zu wollen.  

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Zur gleichen Zeit war Bundeskanzler Olaf Scholz in Begleitung von zehn Ministern und zwei Staatsministern zu den ersten deutsch-polnischen Regierungskonsultationen seit 2018 in Warschau. Bei dem Treffen, das auf polnischer Seite von Ministerpräsident Donald Tusk geleitet wurde, ging es um wichtige internationale Fragen zur Europäischen Union und zum Krieg in der Ukraine sowie um spezifisch deutsch-polnische Themen zur weiteren Aussöhnung und zum Ausbau der gutnachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland.

Am 27.06.24, wenige Tage vor ihrem Besuch in Polen, billigte die Bundesregierung in Berlin einen Vorschlag von Kulturstaatsministerin Claudia Roth zur Realisierung eines Deutsch-Polnischen Hauses, das im Herzen der deutschen Hauptstadt als ständige Gedenkstätte für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs errichtet werden soll.

zusammengestellt auf der Grundlage von pap/dpa-Informationen von Agata