Freitag, 12. April 2013, Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr


Ein literarisch-musikalischer Abend
mit ADAM GUSOWSKI und PIOTR MORDEL und über JULIAN TUWIM (1894 - 1953)

Begrüßung: Konsul Jakub Wawrzyniak, Generalkonsulat der Republik Polen in Köln
und Dr. Winfried Gellner, Kulturamt der Stadt Köln

Lesung in Deutsch: Bernt Hahn Moderation: Artur Becker und Manfred Mack - Musikalische Umrahmung: Arkadiusz Błeszyński (Gitarre) und Krzysztof Kozielski (Bass)
(Veranstaltung in deutscher und polnischer Sprache)     

Eintritt frei

Weitere Veranstaltungsorte:
13.04., 20.00 Uhr - Theater der Gezeiten, Antoniusstr. 8, 44793 Bochum
14.04., 18.00 Uhr - Alte Druckerei, Bebelstrasse 18, 44623 Herne
15.04., 19.30 Uhr  - Stadtbücherei Düren, Stefan-Schwer-Str. 6, 52349 Düren


AUTOREN

Adam Gusowski und Piotr Mordel sind Autoren, Filmemacher und Schauspieler.
Seit 2001 betreiben sie in Berlin den "Club der polnischen Versager", in dem deutsch-polnische Kulturveranstaltungen stattfinden. Mit ihrer "Leutnant-Show" stehen sie bundesweit auf der Bühne und kommentieren ebenso bissig wie selbstironisch das Verhältnis zwischen Deutschland und Polen. Darüber hinaus haben sie eine eigene Kolumne in der TV-Sendung "Kowalski trifft Schmidt" (rbb) und machen seit über 10 Jahren das Satiremagazin "Gaulojzes Golana" im Radioprogramm des WDR.

  Julian Tuwim (1894-1953)

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird ein polnischer Klassiker geehrt: 2013 ist das Jahr des 60-sten Todestages des wohl populärsten Dichters der Zwischenkriegszeit Julian Tuwim (1894-1953). Er war Mitbegründer der expressionistischen Dichtergruppe „Skamander“, Mitarbeiter bedeutender satirischer Zeitschriften, Mitbegründer literarischer Kabaretts, Autor von bis heute in Polen populären Kindergedichten und Chansons sowie genialer Übersetzer aus dem Französischen, Russischen und Deutschen. Seine nach 1945 entstanden Werke „Polnische Blumen“ und „Politische Jamben“ zählen zu den wichtigsten Werken der Nachkriegszeit. In seiner Heimatstadt Lodz, mit der er emotional sehr verbunden war, sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, u. a.: eine Multimediaausstellung „Der Opernball“ (eine scharfe Kritik an den damaligen Eliten, die seinerzeit von der Zensur verboten wurde), ein Konzert seiner gesungenen Poesie sowie eine Feier aus dem Anlass seines Geburtstages. Weltweit wird in diesem Jahr an diesen außergewöhnlichen polnisch-jüdischen Dichter erinnert. Auch die Gäste der „Langen Nacht der polnischen Literatur“ haben bei den Veranstaltungen im April die Möglichkeit, das vielgestaltige und durchaus aktuelle Werk dieses großen Schriftstellers kennenzulernen.

 

 

MODERATOREN

 

Artur Becker geb. 1968 in Bartoszyce (Bartenstein) Polen.  1985 kam er als Spätaussiedler nach Westdeutschland, seit 1997 schreibt er auf Deutsch. Gedichte, Erzählungen, Romane. Zu seinen bekanntesten Prosawerken gehören Kino Muza und Wodka und Messer – Lied vom Ertrinken. Im Frühjahr 2010 ist beim Weissbooks Verlag sein neuer Roman Der Lippenstift meiner Mutter erschienen. Für sein literarisches Werk wurde er 2009 mit dem Adalbert-Chamisso-Preis ausgezeichnet. In der Laudatio wird hervorgehoben, dass Beckers literarische Sprache „voll barocker Opulenz und Farbigkeit“ sei. Artur Becker selbst sieht sich als polnischen Autor, der auf Deutsch schreibt, als Europäer, immer wieder konfrontiert mit der Frage nach seiner Identität. 

 

Manfred Mack geb. 1955. Historiker, Slavist, Studium in Tübingen und Krakau. Seit 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt. Literarische und wissenschaftliche Publikationsprojekte. Seit 1971 versucht er in verschiedenen Rollen seinen Landsleuten das Land Polen näherzubringen: als Dozent in der politischen Bildung, als wissenschaftlicher Mitarbeiter, als Autor, als Übersetzer und als Rezitator polnischer Literatur. Polnische Freunde meinen, er hätte sich durch die Beschäftigung mit Polen zunehmend polonisiert. Er aber meint, dass die besten deutschen und polnischen Eigenschaften die Basis der deutsch-polnischen Verständigung sein sollten.

 


Ein Gemeinschaftsprojekt von IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum
und Generalkonsulat der Republik Polen in Köln

Gefördert durch
das Kulturamt der Stadt Köln
die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses
des Deutschen Bundestages


 

IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum
Elsa-Brändström-Str. 6, 50668 Köln
Tel. 0221/72 51 05
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U-Bahn Haltestelle: Reichenspergerplatz
Bus Linie 140


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