Das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln lädt Sie herzlichst zur Veranstaltung am 9.11.2015  ein:

„WIR VERGEBEN UND BITTEN UM VERGEBUNG.“ DER BRIEF DER POLNISCHEN AN DIE DEUTSCHEN BISCHÖFE VOR 50 JAHREN –
Ausstellung des Kölner Originalbriefes aus den Unterlagen von Kardinal Frings Veranstaltung mit aktuellen Akzenten zu dem Brief aus polnischer und deutscher Sicht

Zum 50. Mal jährt sich die Vergebungsbitte, gerichtet am 18. November 1965 von den polnischen Bischöfen – unter ihnen der spätere Papst Johannes Paul II. – an die deutschen Bischöfe und damit an die Kirche in ganz Deutschland.

Gerade erst zwei Jahrzehnte war der von Deutschland entfachte Krieg vorbei, der Menschen beider Nationalitäten immenses Leid und Unrecht gebracht hatte. Entsprechend schwierig waren damals die Zeiten für eine Versöhnung. Die polnische Bitte ist gekleidet in einen eindrucksvollen Brief in deutscher (!) Sprache mit den Unterschriften aller Bischöfe. Die direkte Antwort der deutschen Bischöfe auf den Brief führte zu Enttäuschungen. Noch war die Zeit nicht reif. Wenige Jahre später erst kam die dynamische Entwicklung zur Versöhnung in Staat, Gesellschaft und Kirchen in Gang.

Das Schreiben vom 18.11.1965 wird heute im Historischen Archiv des Erzbistums Köln verwahrt. Der Brief, der im Juni 2015 erstmals seit 50 Jahren auch in Polen gezeigt wurde und 2016 in der Kulturhauptstadt Breslau zu sehen sein wird, ist ein Dokument von einzigartiger Symbolkraft.

Ein polnischer Historiker hat ihn die „mutigste und weitblickendste Tat der polnischen Nachkriegsgeschichte“ genannt. Heute kann das Dokument uns verstärkt daran erinnern, dass die Völker in den vergangenen Jahrzehnten zueinander gefunden haben und die Aufgabe der Versöhnung auch in der Zukunft aktuell ist.

Montag, 09.11.2015: Ausstellung und Veranstaltung im DOMFORUM:

•    Ausstellung während der Öffnungszeit (9.30 bis 18.00 Uhr)
Das Originaldokument von 1965 wird an diesem Tag im Foyer des DOMFORUMs zu sehen sein.

•    Veranstaltung um 19.30 Uhr
Mit Referaten von Thomas Kycia (Journalist, Medienwissenschaftler, Theologe) und Dr. Jörg Lüer (Deutsche Bischofskonferenz: Leiter des Berliner Büros der Deutschen Kommission Justitia et Pax); dazu ein Beitrag von Dr. Ulrich Helbach (Historisches Archiv des Erzbistums Köln) und ein Schlusswort von Jan Sobczak (Generalkonsul der Republik Polen, Köln).

Veranstalter:
Kath. Bildungswerk Köln, DOMFORUM, Generalkonsulat der Republik Polen, Deutsche Bischofskonferenz, Historisches Archiv des Erzbistums Köln.

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