Jeżeli chcemy nadal słuchać Polski Magazyn Radiowy w ramach Funkhaus Europa piszmy wsperające go listy!

Drodzy przyjaciele Języka Polskiego, miłośnicy Polskiej Kultury, słuchacze Polskiego Magazynu Radiowego nadawanego przez Funkhaus Europa! W następnych tygodniach rozstrzygnie się los kilku polskojęzycznych programów w NIemczech. Poniżej prezentujemy naszym czytelnikom Polonii Viva list jaki otrzymaliśmy od redakcji Polskiego Magazynu Radiowego:

Liebe Freunde der polnischen Sprache, Liebhaber polnischer Kultur, Hörer von  und Polski Magazyn Radiowy, in den nächsten Wochen werden aller Voraussicht nach Entscheidungen zur Zukunft des einzigen polnischsprachigen Radioprogramms in Deutschland fallen. Der Ansatz der verantwortlichen für die WDR-Wellen, Hörfunkdirektorin Valerie Weber, formuliert u.a. anderem in einem Interview für das Medienmagazin DWDL.DE lässt aufhorchen: „Unser ,Funkhaus Europa' muss sich in Zeiten des Internets beispielsweise eben damit messen lassen, dass ich fremdsprachige Sender rund um die Uhr empfangen kann. Da kommen wir mit einstündigen Sendungen kaum hinterher.“  
Bislang wird das Polski Magazyn Radiowy wochentäglich von 22.00 bis 23.00 Uhr auf Funkhaus Europa gesendet. Es ist eine von 14 Sendungen in den größten Muttersprachen, die in Deutschland gesprochen werden (u.a. Türkisch, Italienisch, Serbisch, Kroatisch, Russisch u.a.).

Es ist ungewiss, wie die bevorstehende Programmreform das polnische Programmangebot von Funkhaus Europa trifft. Die Erfahrung der vergangenen Jahre und insbesondere die Geschichte von radiomultikulti lassen uns mit Sorge auf die Zukunft des einzigen Radioprogramms für Polen in Deutschland blicken. Die  Programmreformen beim WDR dienen in erster Linie der Umsetzung von längst angeküdigten Sparmassnahmen im Programm. Es ist mit einiger Sicherheit zu vermuten, daß sie nicht die kostenintensiven Bereiche des WDR – Programms treffen, sondern Sendungen, die in Ihrer Bedeutung für uns wichtig und einzigartig sind, von den Verantwortlichen aber notorisch unterschätzt werden.


Es ist nach den Aussagen zur Zukunft der Muttersprachen im Funkhaus Europa zu befürchten, dass  vom Polski Magazyn Radiowy bestenfalls ein öffentlich-rechtliches Alibi übrigbleibt: ein Bruchteil der Sendezeit, ein Rest vom Programm, ein Echo der geladenen Gästen, Fragmente von Radiobeiträgen, Nachrichten, Kommentaren, ein paar Takte Musik.
Polski Magazyn Radiowy

- sendet seit 25 Jahren ein wortreiches und unterhaltsames Programm in polnischer Sprache, z.Z. leider nur von Montag bis Freitag um 22.00 bis 23.00 Uhr,
- sieht die Welt aus einer in der deutschen Realität recht häufigen, in den Medien allerdings darüber hinaus nicht existierenden Perspektive einer Deutschen bzw. eines Deutschen polnischer Herkunft,
- macht aktuelle Nachrichten, Medienschau, sendet Berichte, Reportagen und Interviews aus einem kulturellen Grenzland, das sich mit mehr als 2 Millionen Bewohnern über das gesamte Gebiet Deutschlands erstreckt,
- bietet Servicebeiträge für Menschen, die oft in zwei Ländern unterwegs sind – mit einem über viele Jahre aufgebautem Netz aus Experten für alle Lebenslagen,   
- kommentiert und stellt Meinungen von Autoren und Persönlichkeiten zur Debatte, die den deutsch-polnischen Dialog entscheidend beeinflussen,
- wird von einer engagierten Redaktion gemacht, die auf aktuelle Entwicklungen reagiert und bereit ist, das Programm immer wieder den wechselnden Hörerbedürfnissen anzupassen.

Die Präsenz der polnischen Sprache im deutschen Äther ist stark gefährdet. Das Polski Magazyn Radiowy könnte auf dem Altar einer kurzsichtigen Sparpolitik geopfert werden, ungeachtet dessen, dass dadurch das einzige polnische Medium in den deutschen öffentlich-rechtlichen Anstalten gefährdet wird. Ungeachtet dessen, dass dadurch ein wichtiges Sprachrohr für die Belange der Polen in Deutschland, für die deutsch-polnischen Themen und deutsch-polnischen Beziehungen stumm geschaltet wird. Auch  unter Verletzung zwischenstaatlicher Verträge. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich bereits 1991 vertraglich dazu verpflichtet, die Identität, Sprache und Kultur der  in Deutschland lebenden Bürger polnischer Herkunft zu schützen und zu fördern (Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17.06.1991, insbesondere Artikel 20, 21 und 22)
 

Die Polen stellen eine der größten Migrantengruppen in Deutschland. Mehr als 2 Millionen sind in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland eingewandert, mit steigender Tendenz: wie die Daten des Statistischen Bundesamtes belegen, kommt der Großteil der sog. neuen Migranten ebenfalls aus Polen. Diese Daten werden oft übersehen, weil es eine Jahrhunderte alte Tradition der Zuwanderung aus Polen gibt und polnische Zuzügler als integrationsbereit und unauffällig gelten. Das darf unserer Ansicht nach jedoch nicht dazu führen, daß unsere Identität, Sprache und Kultur nicht ernstgenommen werden.
Wir haben das Recht, dass unsere Existenz in Deutschland, unser Beitrag zum Leben der deutschen Gesellschaft und unsere Themen in den deutschen Medien, insbesondere von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ernsthaft behandelt werden.


Wenn Sie das polnische Programm von Funkhaus Europa unterstützen wollen, schreiben Sie bitte höflich formulierte Briefe, gerne unter Einsatz der oben formulierten Argumente an folg. Entscheidungsträger und Aufsichtsgremien:
 
Westdeutscher Rundfunk
Fr. Valerie Weber
Hörfunkdirektorin
Appellhofplatz 1
50667 Köln
 
bzw. per email an:
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Freunde des polnischen Programms beim Funkhaus Europa

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