Heiligabend ist der Tag vor Weihnachten. Jedes Land hat seine eigenen Heiligabend-Traditionen. In Polen sind sie extrem reich. Nach polnischem Brauch beginnt das Abendessen am Heiligabend mit der Lesung eines Fragments des Evangeliums nach Matthäus oder Lukas über die Geburt Jesu. Der richtige Zeitpunkt dafür ist das Erscheinen des ersten Sterns am Himmel, der sich auf den Stern von Bethlehem bezieht, der die Geburt von Jesus Christus in Bethlehem ankündigt.

Eine weitere slawische Tradition ist das Teilen der Oblate, die ein Symbol für Versöhnung, Freundschaft und Liebe ist. Es sollte daher nicht überraschen, dass die Wünsche, die dann persönlich an die Familienmitglieder herangetragen werden, oft ein Moment der Emotionen und der Träumerei sind. Eine ähnliche Stimmung begleitet die Vorbereitung eines freien Platzes am Tisch für einen Fremden, denn am Heiligabend sollte niemand allein sein. Für manche Menschen symbolisiert eine leere Hülle jemanden, der gegangen ist.

Heiligabend-Gerichte unterscheiden sich nach dem eigenen Rezept jeder Familie. Aber meistens sind es zwölf. Jeder einzelne von ihnen soll das Glück im neuen Jahr sicherstellen. Auf den polnischen Heiligabend-Tischen dominieren: Fisch, Mohn, Kohl, Bohnen, Grütze, Pilze, Trockenfrüchte oder Nüsse. Die Gerichte sind vielfältig, aber je nach Tradition, Fasten. Ihre Zutaten sollten die Frucht der Erde sein.

Geschenke, Lieder oder Hirtin sind ebenfalls wichtig. Manche Menschen warten auch auf ein Gespräch mit ihrem Tier, das am Heiligabend mit menschlicher Stimme sprechen soll... Aber das Wichtigste ist, an diesem Tag mit denen zusammen zu sein, die wir lieben!

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