Oświęcim, bekannt in der Welt unter dem Namen Auschwitz, gilt als Symbol der Vernichtung des jüdischen Volkes. Aber nur wenige wissen, dass diese alte Piasten-Burg einige Jahrhunderte hindurch auch pulsierendes Zentrum jüdischen Lebens war und dass die Juden hier bis 1939 die Mehrheit der Einwohner bildeten. Sie besaßen ihre eigene Religion, Sitten und Sprache und beeinflussten auch das städtische Leben: mit eigenen politischen Parteien, Sportorganisationen und Theaterzirkeln. Der Zweite Weltkrieg veränderte alles. Die Stadt, in der sie geboren und aufgewachsen waren, wurde zum Ort ihrer Vernichtung. Lucyna Filip legt eine facettenreiche Darstellung des kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Lebens der Juden dieser Stadt zwischen den beiden Weltkriegen vor.
 
Lucyna Filip, studierte Geschichte und Germanistik, arbeitet als Publizistin und forscht aktuell zum Thema „Juden aus Oświęcim zwischen Holocaust und Emigration“ an der Universität in Katowice.
 
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. und dem Katholikenausschuss in der Stadt Köln. Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung Todesfabrik Auschwitz: Topographie und Alltag in einem Konzentrations- und Vernichtungslager.

Donnerstag, 26.03.2015, 19:00 Uhr, Eintritt: € 4,50/ € 2,00
NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln
http://www.museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/pages/286.aspx?s=286

 

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