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Um als Deutscher über Vertriebene in Europa zu schreiben, ist es sicher notwendig einen Blick auf das letzte Jahrhundert zu werfen. Das soll nicht mit der Absicht geschehen, irgendwelche Realitäten zu relativieren.
Ich will mich bemühen, das Thema – trotz aller Brisanz – zu erörtern und dabei ein Höchstmaß an Fairness und Objektivität zu bewahren.
Objektivität, als unverzichtbares Element  leitet sich bestimmt nicht nur aus eigenen Erfahrungen ab, es verlangt einen nüchternen Blick  auf die Geschichte.
Insbesondere, die beiden Weltkriege waren Menschheitstragödien von unvorstellbaren Ausmaßen. Es waren Ereignisse, die mit äußerster Brutalität und Skrupellosigkeit – ohne Rücksicht auf alle Prinzipien des Humanismus – geführt wurden. Diese Erfahrungen haben dazu geführt, dass sich die Völker Europas jahrzehntelang unversöhnlich gegenüberstanden.
Es stellt sich immer wieder die Frage nach der Schuld. Darin ist sich die Welt einschließlich der Deutschen im klaren. Im Bewusstsein der Menschen und in den Geschichtsbüchern sind die Deutschen als Verursacher von Leid und Elend eindeutig identifiziert und tragen deshalb auch die Schuld für das Unentschuldbare.
Deutschland hat versucht in den Jahren nach Ende des
2. Weltkrieges  die  Problematik mit den Betroffenen aufzuarbeiten. Natürlich traten bei diesem Prozess die begangenen Verbrechen und die damit verbundenen Verletzungen, Tötungen und Vernichtungen zutage und machten und machen bis zum heutigen Tage  Differenzierungen in Fragen der Vertriebenen fast unmöglich.
Aus Sicht der Deutschen soll es auch keine Relativierungen über Schuld und Verantwortung geben.
Wie kann und sollte jetzt aber mit dem Vertriebenenproblem insgesamt umgegangen werden?  Ist das einzige Resultat, dass der Verursacher von Leid und Elend für immer zu schweigen hat, weil er Täter war?
Auch dieser  Auffassung sollte unser uneingeschränkter Respekt gelten.
In Teilen der insbesondere von der Vertreibung betroffenen deutschen Bevölkerung regt sich jedoch der Wunsch nach Anerkennung des eigenen Leids  mit der Begründung den Krieg nie gewollt zu haben und mit dem Nationalsozialismus nichts zu tun gehabt zu haben.
Flüchtlinge waren nach dem 2. Weltkrieg Millionen von Deutschen allemal. Die Frage stellt sich : Haben sie es durch die Verbrechen der Nationalsozialismus verwirkt, Anspruch auf Anerkennung als Vertriebene zu erheben.
Von Opfern und ehemaligen Tätern, die über diese Frage zu befinden haben, ist  eine Entscheidung mit Ängsten, Aggressionen, Hoffnungen und Schmerzen verbunden.
Eine eindeutige Antwort wird es nicht geben, aber lässt sich vielleicht die Sprachlosigkeit ein Stück überwinden ? In einem vereinten Europa sollte die Frage unter Berücksichtigung aller Aspekte beantwortet werden. Vielleicht sind es ja auch zwei Antworten.

Den Artikel hat ein Deutscher geschrieben, der nicht genannt werden möchte.
HL

Am kommenden Sonntag, 7. Juli, möchten wir mit Ihnen gemeinsam den Sommer feiern – und laut Vorhersage wird das Wetter mitspielen: Nach einem kleinen Temperatursturz morgen soll es am Wochenende wieder sonnig und warm werden!

 

Ab 14.00 Uhr feiern wir in der Orangerie im Volksgarten (Volksgartenstr. 25) gemeinsam mit anderen Kölner Kulturinstitutionen bereits zum dritten Mal unser Sommerfest.

Für das Literaturhaus liest um 16.30 Uhr Sascha Pranschke aus seinem Köln-Krimi Kölner Kulissen, und um 18.15 Uhr tritt die Kölner Autorin Husch Josten mit ihrem neuen Erzählungsband Fragen Sie nach Fritz auf.

Unsere Veranstaltungspartner sorgen für viele weitere kulturelle Akzente: Die Übersetzerin Heike Patzschke stellt den Erzählungsband Die Zeit, die uns bleibt des japanischen Autors Toshiki Okada vor, und es gibt Musik aus Frankreich (Fabienne Carlier), Italien (Palmitessa Duobanda) und Polen (Elo Badura). Die beliebten Schnell-Sprachkurse (Französisch, Italienisch, Japanisch, Polnisch und erstmals auch Arabisch in einer halben Stunde) stehen wieder auf dem Programm und natürlich ist auch fürs Kulinarische gesorgt.

 

Für Kinder liest Heidrun Grote, außerdem gibt es einen Origami-Workshop, einen Star-Wars-Bastelkurs, eine Manga-Leseecke und das Trommelspiel Taiko no Tatsujin, das zu japanischer Musik auf einer Wii-Konsole gespielt wird. Neu in der Veranstalterrunde sind die Kolleginnen und Kollegen von der Weltlesebühne e.V.: Sie geben Einblicke in die Arbeit der Übersetzer.

 

Das Kinderprogramm wird zwischen 14.30 und 19.00 Uhr angeboten, das Erwachsenenprogramm läuft ab 14.30 Uhr bis in den Abend, der Einlass ist durchgehend möglich. Der Eintritt kostet 5 € (Karten an der Tageskasse, kein Vorverkauf), für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei. Das genaue Programm finden Sie untenstehend und auf unserer Homepage (www.literaturhaus-koeln.de).

 

Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Programm, auf schönes Sommerwetter und auf Sie!

 

Mit herzlichen Grüßen

Sonja Herrmann

für das Team des Literaturhauses

 

Programmübersicht:

 

14.15 Uhr: Begrüßung

 

Erwachsenenprogramm:

14.30 Uhr: Über den japanischen Autor Toshiki Okada spricht Heike Patzschke

15.30 Uhr: Musik mit Elo Badura

16.30 Uhr: Lesung mit Sascha Pranschke aus Kölner Kulissen

17.30 Uhr: Musik mit Fabienne Carlier

18.15 Uhr: Lesung mit Husch Josten aus Fragen Sie nach Fritz

19.45 Uhr: Musik mit Palmitessa Duobanda

Außerdem: Sprachkurse, »Gläserner Übersetzer« u.a.

 

Kinderprogramm zwischen 14.30 und 19.00 Uhr:

Heidrun Grote liest für Kinder (ab 6 Jahren)

Die Kunst des Papierfaltens: Origami

Star-Wars-Bastelkurs

Wii-Konsole

Manga-Leseecke

Glücksrad

 

Veranstaltungspartner: Bastei Lübbe, Institut Français, Istituto Italiano di Cultura, Japanisches Kulturinstitut, JTI, Lengfeld’sche Buchhandlung, Polnisches Generalkonsulat, Weltlesebühne e.V.

Literaturhaus Köln
Schönhauser Str. 8
D-50968 Köln

Tel.: 0049/(0)221-995558-0
Fax: 0049/(0)221-995558-15
E-mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


„`Szymborska? Nie gehört.‘ (Shakespeare).“

 

Damit diese Worte der polnischen Literatur-Nobelpreisträgerin, welche sie selbstironisch in die Feder Shakespeares schrieb, nicht nach ihrem Tod im Jahr 2012 eintreten, präsentieren der OSTWEST Verein für kulturellen Transfer e.V. und die Fachschaft Slavistik der RUB einen Portraitabend über Wisława Szymborska.



Nach einer kurzen Einführung und dem anschließenden szenischen Vortrag einer Auswahl von Gedichten, begleitet von einer Soundcollage, wird der Film Ende und Anfang des niederländischen Regisseurs John Albert Jansen aus dem Jahr 2011 aufgeführt.

 

Zum Abschluss des Abends soll eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur stattfinden. Einen weiteren Teil des Abends bildet eine Ausstellung der Malerei von Urszula Szczygieł.

 

1962 schrieb die Grande Dame der polnischen Literatur:

 

"Muse, kein Boxer zu sein bedeutet, gar nicht zu sein.

Das brüllende Publikum hast du uns nicht gegönnt.

Zwölf Zuhörer sind im Saal.

Zeit anzufangen.

Die Hälfte ist da, weil es regnet,

der Rest sind Verwandte. Muse!"

Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiches Erscheinen und versprechen ein spannendes internationales und multimediales Programm.

 

Ein Gemeinschaftsprojekt von OSTWEST Verein für kulturellen Transfer e.V. und der Fachschaft Slavistik/Russische Kultur der Ruhr-Universität Bochum

 

Mit freundliche Unterstützung des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln und dem Freundschaftsverein Tczew-Witten e.V.

 

Veranstaltungsort: Theater der Gezeiten, Antoniusstraße 8, 44793 Bochum. Beginn:18.00 Uhr, Eintritt: 3/6 €.

 

Großes Interesse erweckte eine Fotografie Ausstellung in der Residenz des Generalkonsuls in Hamburg zum Thema Kirchen des Friedens in Niederschlesien von Barbara Górniak. Sie ist Absolventin der Fakultät für Kunst an der Universität Grünberg und der Hochschule für AFA Fotografie in Wroclaw. Seit 2002 stellt sie ihre Arbeiten in Einzel-und Gruppenausstellungen im In-und Ausland aus.

 

Die Kirchen des Friedens, die in den Fotografien im Hamburger Konsulat ausgestellt sind, verblüffen mit einem unglaublichen Charme des künstlerischen Blicks, entfalten Gefühle der Freude, regen die Phantasie an und wecken Demut gegenüber den nicht veränderten Eigenschaften der unglaublichen sakralen Kunst. Die Ausstellung bietet nicht nur ein geistliches Erlebnis, sondern erweckt auch ein großes Interesse an der Geschichte, inspiriert zu Explorationen, Erklärungen, intellektuellen Spekulationen und Diskussionen.

 

Es stellen sich auch beunruhigende Fragen, welche durch die in Deutschland lebenden Polen und auch viele Deutsche, nicht leicht zu beantworten sind. Es ist kein Wunder, dass viele Personen, nachdem sie die Fotografien gesehen haben, sich entscheiden nach Niederschlesien zu fahren, um die Kirchen des Friedens in Jawor und Świdnica zu sehen, diese besser kennenzulernen und im Gedächtnis abzuspeichern. Nicht ohne Grund wurden die aus dem XVII Jahrhundert stammenden Tempel im Jahre 2001 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Darüber hinaus hat die Kirche in Świdnica eine symbolische Bedeutung für deutsch-polnischer Versöhnung und Bündnisses erlangt, da im Jahre 1989 auf einer Kreuzwegandacht der Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki und Bundeskanzler Helmut Kohl gemeinsam für Frieden und Versöhnung zwischen unseren beiden Völkern gebeten haben. Sowohl für Deutsche als auch für Polen sind beide Kirchen nicht nur wertvolle Kulturgüter, denn sie stellen eine gemeinsame Erinnerung aus der über Jahrhunderte komplizierten Vergangenheit dar und sind Zeugnisse von zeitlosen, universellen Werten und des Wandels. Die Faszination an diese Objekte muss einen historischen Kontext auslösen. Ohne diesen gibt es keine Möglichkeit das Phänomen des Gebäudes, sein Wesen und Bedeutung zu erklären. Lasst uns somit in das Jahr 1648 gehen, zu dem Westfälischen Frieden, welcher in den Rathäusern in Münster und Osnabrück unterzeichnet wurde und den langen, dramatischen Dreißigjährigen Krieg beendet hat. Ein Krieg zwischen Protestanten und Katholiken, den mächtigen Habsburger und den rebellischen deutschen Fürsten.

 

Man kann sagen, dass auch Polen daran beteiligt war. Deswegen stationierte Sigismund III. Wasa seine Militärflotte in Wismar in Mecklenburg. Der Polnische König, Sohn eines schwedischen Königs und in Schweden geboren, stand auf der Seite der Habsburger katholischen Liga. Nicht nur er selbst war in diesem riesigen Konflikt beteiligt, welcher an der Ostsee ausbrach und sich durch Frankreich bis nach Spanien hinzog. Hat der Westfälische Frieden all seine Probleme effektiv gelöst? Eines ist sicher; er gab eine neue territoriale Ordnung und es entstand die Geburtsstunde des modernen Europa – ein Kontinent mit souveränen Staaten. Katholiken, Lutheranern und Calvinisten standen die gleichen Rechte zu, leider wurden sie nicht immer gebührend respektiert. Das Bemühen der niederschlesischen Lutheraner um Respekt, Gleichheit, Gerechtigkeit und Bau von Gotteshäusern wurde eindeutig ignoriert und im schlimmsten Fall als ein Zeichen des Widerstandes gegen die Monarchie angesehen.

 

Durch Schweden mit Königin Christina an der Spitze, wurden sie in ihren Bemühungen unterstützt. Sobald jedoch Schweden nachgegeben hatte, initiierte man die Rekatholisierung. Endlich bekamen die niederschlesischen Protestanten, nach vielen Versuchen und Verfahren, ein Reskript des römischen Kaisers und des Königs von Deutschland für den Bau von drei Gotteshäusern, die fortan als die Kirchen des Friedens (Głogów, Świdnica, Jawor) genannt wurden. Rigoristische Bedingungen wurden auferlegt; belastet auf Kosten Andersgläubiger, die Gebäude mussten am Rande der Stadt mit verderblichen Materialien gebaut werden; Holz ohne die Verwendung von Nägeln, Lehm, Stroh und Sand markieren ihren provisorischen Charakter. Die Bauzeit wurde auf zwölf Monate begrenzt. Des Weiteren wurde das Bauen von Türmen und aufhängen von Glocken nicht erlaubt. Die bestehenden architektonischen Konzepte - typische sakralische Architekturen, durften nicht nachgebaut werden. Es bestand ebenso keine Möglichkeit für die Einrichtung von kirchlichen Schulen.

 

Und was hat das alles gebracht? Was war die Wirkung dieser bösartigen Distriktion und demütigenden Bedingungen? Wer verlor und wer stieg empor?
Es stellte sich heraus, dass trotz des ganzen Hasses, der Unerbittlichkeit und Streitigkeiten unübertreffbare Kunstwerke entstanden sind! Die großartigsten Architekten, Künstler und Meister des Handwerks arbeiteten für die Ehre Gottes und für den eifrigen menschlichen Glauben. Mit einem Sinn für Würde und Ehre, aus Hartnäckigkeit, Liebe und Hoffnung entstanden phänomenale Fachwerkhäuser, deren sorgfältige Kunstfertigkeit seid mehr als 350 Jahren verzaubern.


Die Konstruktion der Kirchen in Jawor und Świdnica (Glogauer Kirche, im Jahre 1651 erbaut, verbrannte 106 Jahre nach dem Bau durch einen großen Stadtbrand) überlebten und sind somit ein Beleg für solide Arbeit, erstaunliche Fähigkeiten ihrer Auftragnehmer und innovative Lösungen ihren Ideengeber. Die Innenräume der Kirchen: Altäre, Galerien, Kanzeln, Decken, Gemälde, Organe und vor allem der Raum - ein wohlgesinnter Raum für Kontemplation und Gebet (fast siebentausend Gläubigern), sind einzigartig, einmalig und wunderbar.

Diese Schönheit mit einer Aura von Spiritualität, zugehörig den Häusern Gottes, mit ihrer ganzen Persönlichkeit und Charme, brach Barbara Górniak mithilfe der Kamera hervor. Sie faszinierte und führte zur Reflexion. Sie tat etwas, das in Hamburg zu Nachdenklichkeit über die Geschichte der benachbarten Völker geführt hat. Zudem erleichtert Die Kenntnis über den  geschichtlichen Lauf die Interaktion und Versöhnung. Wann also fragen wir uns; wer sind wir, wohin gehen wir? – suchen wir Antworten im Umgang mit Kunst und ferner Geschichte.


Lasst uns glauben, dass das gegenseitige Kennenlernen die Erkundung der Verschwägerung zwischen der Seele und dem Herzen ist. Danach kommt die Toleranz und das einfache, alltägliche Verständnis, gemeinsame Erlebnisse, sich zu freuen, wenn man es braucht - zu helfen. Diese Hilfe haben in letzter Zeit beide Kirchen erhalten. Dank der Unterstützung unseres Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe, der deutschen Regierung, des Ministeriums für Forschung und Technologie in Bonn, des Bundesministeriums für Kultur und Medien, der deutsch-polnischen Zusammenarbeit, Großzügigkeit von Sponsoren und Institutionen hinter der Oder, war es möglich, die notwendigen Renovierungen der Gotteshäuser durchzuführen. Jetzt nur noch zum Reisen ermutigen, Kirchenbesichtigungen und das Kennenlernen aller gemeinsamen Räume unserer europäischen Kultur.


 Sława Ratajczak                         

 

Fotos - Quelle : Wikipedia - Kirchen in Swidnica und Jawor (Niederschlesien)

 

Hallo Freunde i Przyjaciele!

 

Wir bitten um Unterstützung und Voting für Kosmopolen eV sowie um Weiterleitung dieser Mail oder des Anhangs! Danke!
Prosimy o Wasze wsparcie i klikanie na następne akcje w Bochum i NRW 2013.

 

A    VOTING    1x täglich klicken auf - dziennie można/trzeba oddać głos na:

 

https://www.sparkasse-bochum-175.de/175-projekte/voting/s/p/die-kunst-der-uebersetzung-polnische-kultur-im-ruhrgebiet/

 

B    AUTORESPONSE bestätigen: und eine RÜCKANTWORT AUTORESPONSE   der Sparkasse   achten und den link bestätigen /    po Polsku: Wazne: potwierdzenie linka w autoresponse mailu!

 

Alles noch offen, denn bis 07.07.2013 kann man TÄGLICH mitmachen!

Ziel Platz 50 oder besser und eine Förderung der Sparkasse für den Verein!
und weitere Konzerte, Lesungen Ausstellungen...

 

Aktuelle Termine & Infos:
www.kosmopolen.de

nächster Termin: 01.09.2013 - Bochum

 

Viele Grüße & Großer Dank.

 

Emanuela Danielewicz

 

Hiermit möchte ich alle polnischen und polnisch stämmigen Motorradfahrer zur Teilnahme an unserem jährlich statt findenden XVI Motorrad-Treffen einladen. Unser Treffen findet dieses mal in 52223 Stolberg bei Aachen vom 14.06.-16.06.2013 statt.

Wie jedes Jahr werden auf einem idyllisch gelegenen Gelände viele Leute und Biker aus D, B, NL, GB und PL erwartet. Für Leib und Seele wird mit schmackhaftem und rockigem gesorgt sein.
Viele besuchen uns Jahr für Jahr worüber wir uns sehr freuen, dennoch gibt es den einen oder anderen der noch nicht zu und gefunden hat. Deshalb Freunde reserviert Euch den Termin im Kalender damit euch das nicht entgeht, wir würden uns sehr freuen euch bei uns begrüßen zu dürfen.

Wir können heute schon die Auftritte der polnischen Rock- und Blues-Band SYNDYKAT Youtube aus Gelsenkirchen und der Band RED BACK bestätigen.
Wir möchten ebenfalls Fans der Rockmusik zu der Veranstaltung herzlichst einladen.

 

48 Stunden Neukölln
15. Kunstfestival 14. - 16. Juni 2013

www.48-stunden-neukoelln.de

48 Stunden Neukölln – das größte Stadtteilfest für Kultur in Berlin

 

Die Galerie „NaKole“ des Berliner Künstlers Stefan W. Fiszbach stellt jedes Jahr während des Festivals Ausstellungsräume für junge Menschen, welche passioniert sind im Fotografieren, in der Malerei, Zeichnung und Skulpturieren  zur Verfügung. Im letzten Jahr beherbergte die Galerie Studenten der Akademie der Bildenden Künste in Danzig, die eigene künstlerische Leistungen vorgestellt haben.

Im Jahre 2013 wurden  junge Menschen im Alter von 16-18 Jahren vom Jugendkulturhaus aus der Stadt Tomaszów Mazowiecki durch die Galerie eingeladen.

 

Meine Stadt - Tomaszów Mazowiecki

 

„Lasst sie uns gegenseitig kennenlernen, wir zeigen Ihnen unsere unglaubliche multikulturelle Stadt auf einer Fotographie“, informiert die Jugend aus Tomaszów Mazowiecki und deren Betreuer.

Und vor allem laden wir die Jugend der Polonia mit Eltern und Freunden rechtherzlich ein.

 

48 Stunden Neukölln findet am: 14 – 16. Juni 2013, statt.

Galerie Öffnungszeiten:

Freitag von 18.00 – 22.00 Uhr

Samstag von 10.00 – 20.00 Uhr

Sonntag von 10.00 - 12.00 Uhr

Adresse: Galerie NaKole, Hobrechtstrasse 47, 12047 Berlin, U-8 Schönleinstr.

 

Organisator des Treffens zwischen der polnischen und deutschen  Jugend:

Stefan W. Fiszbach – Inhaber der Galerie NaKole und  Krystyna Koziewicz – Medien Polonia

 

 

Die nächsten Termine der Kosmopolen in Bochum und NRW sind gefährdet! Ausgerechnet in dem 5ten Jubiläumsjahr!

Die kleine Künstlerinitative, die seit 5 Jahren von Bochum aus tätig ist und mit 5 zeitgemäßen Festivals Künstler unterstützt und Solidarität aufbaut... das Image der Polen nicht nur im Pott aufpolierte, kommt an seine Grenzen.
So einfach aufgeben, geht aber nicht. Zwar erhalten sie nicht die versprochenen Förderungen, machen sie aber beim Sparkassen Wettbewerb in Bochum Öffentlichkeitswirksam mit!


Jeder Leser kann also mit einem schnellenKlick 1 mal am Tag bis zum 07.07.2013 die Kosmopolen Initiative unterstützen
und damit auch langfristig !!! zeigen, dass ALLGEMEIN Polnische Kultur in Deutschland gewollt und gesucht wird!

 

Macht mit! Lasst und die Kulturbüros aufwecken und den östlichen Wind wehen! Lass uns unter die ersten 30 Plätze kommen!

Link siehe www.kosmopolen.de

link direkt:

https://www.sparkasse-bochum-175.de/175-projekte/voting/kategorie-2-kunst-kultur/

Das Landesweite Jugendforum „ Ich bin aktiv" war das Hauptereignis der Europäischen Jugendwoche. Am Dienstag den 28. Mai versammelten sich im Primas-Palast in Warszawa, etwa 200 junge Menschen aus ganz Polen. Die Jugendlichen haben in zwei Diskussionsgruppen zu folgenden Themen debattiert: „Wie wird man eine junger, aktiver Bürger?" und „Jugend in Aktion - wertvolle Mitarbeiter".

Während die Jugendlichen debattiert haben, hat Tomasz Bratek, Direktor der Nationalen Agentur des Programms „Jugend in Aktion", eine Pressekonferenz über die Errungenschaften der europäischen Programme für junge Menschen geführt.
Es wurden Ergebnisse des Europäischen Forschungsnetzwerks RAY (Research-based Analysis of Youth in Action) präsentiert, welche bestätigen, dass gesammelte Erfahrungen aus der Durchführung von Jugendprojekten zu höheren beruflichen Qualifikationen von jungen Menschen führen.

Das Highlight des Landesweiten Jugendforums war ein Treffen der Jugendlichen mit Vertretern aus der Welt der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Diesen Teil der Veranstaltung eröffnete Tomasz Bratek und betonte, dass Teilnehmer an den nicht-formalen Bildungsaktivitäten die letzten in der Schlange für Arbeitslosenhilfe sind.

Das Forum wurde mit einer Gala und der Übergabe von Preisen an die Preisträger des landesweiten städtischen Spiels „Wkręć się w obywatelstwo" was so viel heißt, wie „Schleus dich in die Staatsbürgerschaft ein“. Dieses Spiel wurde in sechs polnischen Städten organisiert und wurde von rund 160 Jugendlichen besucht. Das Finale fand am 27. Mai in Warszawa statt.

Damit ist die Europäische Jugendwoche noch nicht vorbei! In vielen Teilen Polens (z. B. in Lodz, Chojno, Lublin, Siemianowice, Prudnik, Wroclaw, Bydgoszcz) werden lokale Workshops, Seminare, Debatten, Marathons und Radtouren durchgeführt.
In Warszawa startet gerade ein Filmfestival " ETM- Jugendkino" mit kostenlosen Vorführungen im Club „Powiekszenie“, die am 1. und 2. Juni (Man kann sich immer noch anmelden) stattfinden. Auf unserer Facebook-Fanpage findet gerade ein Fotografie Wettbewerb zum Thema „Równanie na działanie” statt, in dem man attraktive Preise gewinnen kann.

Wir laden Sie auf unsere Homepage: www.konferencje.frse.org.pl/etm2013 rechtherzlich ein, wo Sie detaillierte Informationen über die Europäische Jugendwoche finden.

 Weitere Informationen unter: www.mlodziez.org.pl

 

 

„Was macht die vierte Gewalt? Die Rolle der Medien in den deutsch-polnischen Beziehungen“ – so lautete das Thema der zweiten Debatte im Rahmen der 6. Deutsch-Polnischen Medientage in Wrocław. Die Teilnehmer sprachen darüber, wie das Thema Nachbarschaft in den Medien auf beiden Seiten der Grenze dargestellt wird. Hervorgehoben wurde die Bedeutung des persönlichen Engagements der Journalisten und ihre Kenntnis von den Problemen des Landes, in dem sie als Korrespondenten tätig sind.

 

An der Diskussion nahmen teil: Arkadiusz Franas – Chefredakteur von Gazeta Wrocławska,  Piotr Semka – Publizist des Wochenmagazins Do Rzeczy und der Tageszeitung Rzeczpospolita, Kai Gniffke – Chefredakteur von ARD-aktuell und Johannes Beermann – Staatssekretär und Chef der Sächsischen Staatskanzlei, zuständig für die Medienpolitik. Die Debatte wurde moderiert von Martin Sander von Deutschlandradio und Rafał Woś von Gazeta Prawna. Sie repräsentierten verschiedene Medientypen: Radio und Printmedien, regional und überregional, privat und öffentlich bzw. eine staatliche Institution.

 

In der Diskussion ließ sich beobachten, wie unterschiedlich die Betrachtungsweise des gleichen Themas in den regionalen und überregionalen Medien sein kann. Die Diskussionsteilnehmer sprachen darüber, ob die deutsch-polnischen Beziehungen eine besondere Rolle in den polnischen und den deutschen Medien spielen sollten und welche Themen sich besonderen Interesses bei den polnischen und deutschen Lesern erfreuen.

 

Es wurde auch über kontroverse Themen gesprochen. Piotr Semka brachte den Begriff „Versöhnungskitsch“ ins Spiel, der eine Diskussion über die Frage auslöste, ob wir es tatsächlich mit Kitsch zu tun habe. Martin Sander hielt fest, dass in der DDR die Versöhnung mit Polen ein Element der staatlichen Politik gewesen sei, die offiziell verkündet wurde, mit der sich aber die einfachen Menschen nicht identifizierten. Herrscht im wiedervereinigten Deutschland nicht eine ähnliche Politik der „guten Beziehungen mit Polen“, fragte Sander. Johannes Beermann antwortete, es sei nicht notwendig von „der Gestalt der deutsch-polnischen Versöhnung“ zu sprechen, weil sich dieser Versöhnung bereits vollzogen habe.  Ähnlich fasste Arkadiusz Franas das Problem zusammen, während Piotr Semka die Frage anders betrachtete: Seiner Meinung nach besteht die Wahrscheinlichkeit, dass wir es noch immer nicht gelernt haben, gemeinsam über schwierige Themen zu sprechen. Der viel besprochene ZDF-Film „Unsere Mütter, unsere Väter“ sei ein weiteres Beispiel für fehlendes Verständnis und die fehlende Diskussion über kontroverse Themen. Semka wies auf den Widerspruch hin, dass es sich einerseits eingebürgert habe, von Versöhnung zu sprechen, wenn aber jemand schwierige Themen anspreche, werfe man ihm vor, er wolle die deutsch-polnischen Beziehungen beschädigen. Letztendlich waren alle Diskussionsteilnehmer damit einverstanden, dass gute nachbarschaftliche Beziehungen die Fähigkeit voraussetzen, Diskussionen zu verschiedenen Themen führen zu können.

 

Es fiel auch die Frage, inwieweit polnisch-deutsche Themen sich in den Medien angesichts der allgegenwärtigen Popkultur durchsetzen können. Können polnisch-deutsche Themen sexy sein? Über die Nachbarn schreibt man schließlich nicht nur dann, wenn etwas vorgefallen ist, das das Land erschüttert oder Kontroversen hervorgerufen hat, sondern es muss auch das Alltagsleben beschrieben werden. Dennoch waren sich die Diskussionsteilnehmer darüber einig, dass diese Thematiken vor allem für Verleger der Regionalpresse interessant sind. Angesprochen wurde auch die Rolle der Journalisten selbst. Die vorangegangene Generation der deutschen Korrespondenten bestand in gewisser Weise aus Hobbyisten. Sie interessierten sich tatsächlich für Polen und es war ihnen ein Anliegen, dass die Deutschen ihr Nachbarland und die Mentalität seiner Bewohner besser verstehen. Solche Enthusiasten gebe es immer weniger und daraus resultiere unter anderem das Problem des fehlenden Verständnisses. Allgemein – so die Diskussionsteilnehmer – hinge die Rolle der Medien bei der Gestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen von der Zahl der Korrespondenten und der Qualität ihrer Arbeit ab.

 


Mehr auf der WEB-Seite www.fwpn.org.pl

 

Quelle: http://sdpz.org/aktuelles/ii-plenum-der-6-deutsch-polnischen-medientage-8VxdNz

 

„Um etwas Großartiges zu schaffen vermögt es an einem Treffen zwischen denjenigen, die eine Idee haben und denjenigen, die diese Idee akzeptieren“ - Friedrich Nietzsche, über Wagnerianer.
 
Während der zwei Tage Polonia Rock & Blues Village 2013 ist es uns allen gemeinsam gelungen, auch wenn das Wetter nicht so gut war, eine deutsch-polnische Musikparty auf einem Niveau, welches andere Castings in den Schatten werfen würde, aufzustellen. Es gab Klassik-, Hard-, und Punk-Rock. Es war roh, minimalistisch, fast schon ein psychedelischer Blues, weiterhin gab es Dzem und Sabbath´s, Dropkick Murphys, Lynyrd Skynyrd´s und trotz der untypischen Szene gab es großartigen Sound der Bands und ein wirklich guter Gesang schallte in die Ohren noch weit nach Mitternacht.

Die Veranstaltung vervollständigte noch ein Lagerfeuer bis zum Morgengrauen, Tattoo- und Body-Paintings. Um unsere kulinarischen Bedürfnisse kümmerte sich das Team der "Grill und Feldküche".

Es floss eine unglaubliche, kraftvolle Energie und es fielen Meilensteine in der Geschichte des Polonia Rocks und Blues.
Wir möchten Ihnen allen für die Teilnahme und Unterstützung bei der Organisation der Veranstaltung, für die Musik und den Service und vor allem für die gute Atmosphäre, danken. Besonderer Dank für die finanzielle Unterstützung geht an die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau (http://sdpz.org/)

Wir sehen uns im nächsten Jahr bei Polonia Rock & Blues Village 2014!

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter: http://polonia-village.eu/
Grüße und Rock & Roll,
Im Namen OCTAVE e.V. / Dante

 

Die Societas Jablonoviana zu Leipzig fördert den deutsch-polnischen Kultur- und Wissenschaftsdialog mit der Vergabe des Jabłonowski-Preises. Alle zwei Jahre werden junge Wissenschaftler aus Polen und Deutschland ausgezeichnet, die den Blick auf das eigene oder das andere Land schärfen. Der Jabłonowski-Preis 2013 geht  an den Deutschen Dr. Peter Oliver Loew, Historiker und Übersetzer.

 

Herr Dr. Loew erhält den Jabłonowski-Preis in Anerkennung seiner verdienstvollen Tätigkeit für den deutsch-polnischen Wissenschaftsaustausch im Rahmen des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt, seiner zahlreichen qualitätsvollen Übersetzungen wissenschaftlicher Texte aus dem Polnischen sowie seine Veröffentlichungen über die Geschichte und Gegenwart von Danzig/ Gdańsk. Der Jabłonowski-Preis wird seit 2009 von der Universität Leipzig gestiftet.

Zeit: 7. Juni 2013, Preisverleihung 19 Uhr Ort: Polnisches Institut Berlin-Filiale Leipzig

Der Preisträger Peter Oliver Loew erhält die historische Jabłonowski-Medaille und ein Preisgeld von 1.500 €, gestiftet von der Universität Leipzig. Der in Frankfurt am Main geborene Historiker und Übersetzer ist gegenwärtig im Deutschen Polen-Institut Darmstadt als Vertreter des Direktors im wissenschaftlichen Bereich tätig und hat sich mit zahlreichen Veröffentlichungen über die Geschichte und Gegenwart Danzigs/ Gdańsks sowie vielen qualitätsvollen Übersetzungen wissenschaftlicher Texte aus dem Polnischen hervorgetan.    

Die Societas Jablonoviana (Fürstlich Jablonowskische Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig) wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert vom Fürsten Józef Aleksander Jabłonowski (1711–1777), einem polnischen Mäzen der Kultur und Wissenschaften, an der Leipziger Universität ins Leben gerufen. Ihr Ziel war es, die Wissenschaften zu fördern, indem jährlich Preisfragen in verschiedenen Disziplinen und die besten Arbeiten mit dem Jabłonowski-Preis ausgezeichnet wurden. In fast kontinuierlicher Arbeit verfolgt heute die Gesellschaft das Ziel, auf vielfältige Weise zur Entwicklung wissenschaftlicher und kultureller Beziehungen zwischen Deutschland und Polen beizutragen und somit die Verständigung zwischen beiden Völkern zu fördern.

Die Preisverleihung ist in diesem Jahr verbunden mit einem von dem Mitglied des Societas Jabonoviana Prof. Dr. Miloš Řezník (Technische Universität Chemnitz) konzipierten wissenschaftlichen Kolloquium zum Thema „Leipzig 1813 – Fürst Józef Poniatowski und das historische Gedächtnis in Polen und Sachsen“ am 7. Juni 2013 ab 16.30 Uhr im Polnischen Institut, Markt 10, 04109 Leipzig.

 

Das Kolloquium dreht sich um die historische Gestalt des Fürsten Józef Poniatowski (* 7. Mai 1763 in Wien; † 19. Oktober 1813 bei Leipzig), einen polnischen Aristokraten, der im Laufe seines Lebens General, Kriegsminister des Herzogtums Warschau, Reichsfürst im Heiligen Römischen Reich und Marschall von Frankreich war. Als Oberbefehlshaber der polnischen Streitkräfte während der napoleonischen Kriege und bis zuletzt ein fester Verbündeter Napoleons fand er bei der Sprengung der Pleißebrücke während der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 den Tod. Er ist schnell als „Kämpfer für die Freiheit“ zu einer der wichtigsten (wenn nicht zu der wichtigsten und populärsten überhaupt) Erinnerungsfigur der polnischen Militärtradition geworden. Diese Tradition spielt wiederum eine zentrale Rolle im polnischen nationalen historischen Gedächtnis. Bis heute erinnert vermutlich in jeder polnischen Stadt eine Straße, eine Brücke oder ein Platz an Józef Poniatowski. Auch in Leipzig wären hier außer Straßennamen und zahlreichen Denkmalen an Poniatowski und die polnischen Truppen weitere Artefakte wie die Ausstellung am Völkerschlachtdenkmal oder Poniatowskis ursprüngliche Grabsteine am ehemaligen Johannis-Friedhof zu nennen. Die polnische Teilnahme an der Leipziger Völkerschlacht 1813 ist zu einem Erinnerungsort geworden, der sich aus verschiedenen Blickwinkeln und in unterschiedlichen identitären Kontexten (polnisch-national, sächsisch-regional, Leipziger lokal) betrachten lässt. Die Entwicklung dieses Erinnerungsortes soll in allen genannten Kontexten diskutiert werden.

 

Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Dr. Ewa Tomicka-Krumrey (Mitglied des Vorstandes und Geschäftsführerin des Societas Jablonoviana)
+49 (0) 341 97 35 564, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die aus Polen stammenden Musikerinnen Kasia Bortnik (Gesang, Komposition) und Katrin Mickiewicz (Gesang, Viola, Komposition) vertonen ihre Kindheit.

Ein Polnischer Poesie-Nachmittag mit Texten von Julian Tuwim
Julian Tuwim-Jahr 2013

SO 26.05.2013
11.30 Uhr: Casamax Theater, Berrenrather Str. 177, 50937 Köln
16.00 Uhr: Studio m22, Mathildenstr. 22, 50679 Köln Deutz
Karten: www.sockenkonzerte.de  und Info-Line: 0177 3557618


Julian Tuwim (1894-1953) ein Polnisch-Jüdischer Lyriker war ein Meister der Lautmalerei. Tuwims Poesie ist gekennzeichnet durch feinsinnigen Humor, seine witzig-virtuosen Kindergedichte begleiten Generationen von polnischen Kindern. In diesen beiden Sockenkonzerten, im CASAMAX-Theater in Köln Sülz und im Studio m2 in Köln Deutz, kommt die berühmte polnische Lokomotive von Julian Tuwim endlich einmal musikalisch nach Köln gedampft.

Die beiden Musikerinnen umweben diese phantastischen Gedichte mit einem feinen, warmen Klangkleid, welches durch die farbigen, sanglichen und rhythmischen Gedichte fast wie von selbst entsteht. Mit Eckard Koltermann an der Bassklarinette und am Sopransaxophon sowie Donja Djember am Violoncello, haben sie zwei Meister ihres Fachs gewinnen können, mit denen sie sich tief vor dem zeitlosen Schaffen Julian Tuwims verneigen.
Ein wertvolles und seltenes Programm für alle, die schöne Märchen und entspannte Musik lieben. Ein Konzert voller polnischer Poesie für die ganze Familie. Erwartet werden viele Kinder, viele Eltern, Literaturfreunde, die Neues entdecken möchten, Musikliebhaber und allgemein an der polnischen Sprache und Kultur interessierte. Gesungen wird in der polnischen Sprache, erzählt wird natürlich auf Deutsch.

Kasienki &Tuwim ist eine Produktion von  Kosmopolen e.V. und Emanuela Danielewicz, www.kosmopolen.de

 

Die Marienburger Matineen sind wieder da!!!

 

Das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln

 

lädt Sie herzlichst zum Auftakt unserer diesjährigen Musikreihe „Marienburger Matineen“ein.

 

Am Sonntag, den 2. Juni 2013, spielt für Sie das Krakauer Streichquartett:

 

AIRIS QUARTET

 

 http://airisquartet.wordpress.com/biographie/

 

Sonntag, 2. Juni 2013, 11.30 Uhr
Generalkonsulat der Republik Polen in Köln, Lindenallee 7, 50968 Köln

 

Hinweis: Bei guten Wetterbedingungen findet das Konzert im Garten statt!

 

Eintritt frei.

 

Anmeldung erforderlich unter:

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per Fax: 0221/343089

 

Hiermit möchte ich alle polnischen und polnisch stämmigen Motorradfahrer zur Teilnahme an unserem jährlich statt findenden XVI Motorrad-Treffen einladen. Unser Treffen findet dieses mal in 52223 Stolberg bei Aachen vom 14.06.-16.06.2013 statt.


Wie jedes Jahr werden auf einem idyllisch gelegenen Gelände viele Leute und Biker aus D, B, NL, GB und PL erwartet. Für Leib und Seele wird mit schmackhaftem und rockigem gesorgt sein.


Viele besuchen uns Jahr für Jahr worüber wir uns sehr freuen, dennoch gibt es den einen oder anderen der noch nicht zu und gefunden hat. Deshalb Freunde reserviert Euch den Termin im Kalender damit euch das nicht entgeht, wir würden uns sehr freuen euch bei uns begrüßen zu dürfen.

 


Wir können heute schon die Auftritte der polnischen Rock- und Blues-Band SYNDYKAT Youtube aus Gelsenkirchen und der Band RED BACK bestätigen.
Wir möchten ebenfalls Fans der Rockmusik zu der Veranstaltung herzlichst einladen.

Mit dem Biker-Gruß
PREZES
President BMPnO e.V.

Weitere Informationen
DZIKI, PREZES

Am Sonntag, den 19.-ten Mai laden wir Sie und Ihre Freunde zum IGNIS Flohmarkt ein.

29 Jahre Ignis, in der Art-Déco Villa, mit kostbaren Details, sorgfältig ausgewählten Gegenständen, schönen Tassen, nostalgischen Zuckerdöschen, haben in uns allen Spuren hinterlassen, die wir niemals vergessen werden. Ignis war ein Gesamtprojekt, ein Stück Geschichte, eine große Oase der Kultur, Musik, Literatur, Kunst und Unterhaltung. Ignis wurde zu einem Teil von jedem von uns. Nun kann jeder, der eine Erinnerung haben möchte, an diese wundervolle Zeit, ein kleines Stück Ignis mit nach Hause nehmen. Der Flohmarkt hat eine traurige Seite, ein Abschied eines wunderbaren Lebensgefährten, aber auch einen Hauch von Neuanfang in jedem von uns. Wer sich die Legende bewahren möchte, seinen Erinnerungen- wenn es auch nur eine symbolische Gestalt geben mag, der kommt am Sonntag und kauft etwas aus der Substanz des Vergänglichen, einen Teil der- neben allen im Herzen beherbergten Erinnerungen- sichtbar wird und eine Idee verkörpert, die uns so viele Jahre zusammen gehalten hat.

Ihr
IGNIS-Team

 

 

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IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum
Elsa-Brändström-Str. 6, 50668 Köln
Tel. 0221/72 51 05
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Z tym pytaniem na ustach zjechało do Akwizgranu w dniu 27 kwietnia tego roku spore grono Polaków. I choć odpowiedź nasuwał sam cel zjazdu  - przyznanie corocznej, piątej tym razem nagrody POLONICUS -  szczególnie zasłużonym w dziele propagowania Polski, budowania więzi i dialogu -  to jednak nie wszystko zdawało się proste, jasne i oczywiste. Znani jesteśmy przecież z tego, że komplikujemy sobie życie, że nie zawsze  lubimy być zgodni i jednomyślni, że porozumienie i wzajemne poszanowanie to nie nasze narodowe cechy. Jakże tak radośnie i przyjaźnie cieszyć się wspólnymi sukcesami, kiedy lepiej komuś znowu dociąć, przywalić i obrazić się na dodatek? Wszak mamy rok Fredry! Pokażmy, że go znamy, lubimy i tacyśmy właśnie jak nas opisał. Nie wdając się w szczegóły; powiedzmy sobie szczerze i dobitnie;  na Gali POLONICUSa nie pojawili się ci, którzy od Polonii trzymają się z daleka. Cóż z tego, że spełniono ich pragnienia, powierzono im stanowiska, obdarzono zaufaniem i godnością?  To bez znaczenia!   Oni i tak nie przybyli do Akwizgranu. Uznali, że nie wzbudzą podziwu, nie zasłużą na oklaski, nie rozbłysną blaskiem nawet w światłach potężnego kandelabru Barbarossy.  Naszego ukochanego  Fredrę  przywołali, a że jego to w 2013 świętujemy, więc za nim zawołali zgodnie:  „Wprzódy słońce w miejscu stanie, wprzódy w morzu wyschnie woda, niż tu u nas będzie zgoda!” -  Niestety, atmosfera na Gali była wspaniała, serdeczna i przyjazna. Niemcy byli zachwyceni, Polacy się cieszyli, Wiesławowi Lewickiemu gratulowano, a nadburmistrz Akwizgranu Marcel Philipp nie krył satysfakcji. Większość uważa, że to niebywałe święto wpisało się na stałe w akwizgrańskie polsko – niemieckie przymierze kulturowe. Spora grupa reprezentantów Uniwersytetu Jagiellońskiego z profesorami Władysławem Miodunką i  Piotrem Horbatowskim na czele, wyrażali podziw dla polonijnej troski w  kultywowaniu języka ojczystego, dla tej szczególnej aktywności w szukaniu rozwiązań i sposobów na jego upowszechnianie wśród młodej generacji emigrantów. Z uznaniem odnoszono się do sukcesów polskich przedsiębiorców, których powodzenie  świadczy zarówno o wiedzy zdobytej w Polsce, jak  i  przyjaznej, zdrowej i konstruktywnej rywalizacji. Nie da się ukryć, że europejskość wyrażona potrzebą poznania, porozumienia i dialogu przemówiła tego kwietniowego wieczoru z właściwą sobie mocą. Polaków cieszyła obecność reprezentantów polskich władz, zwłaszcza pani senator Barbary Borys-Damięckiej  -  wiceprzewodniczącej Komisji Spraw Emigracji i Łączności z Polakami za Granicą. To była doskonała okazja do rozmów, do pytań i szukania wspólnych rozwiązań dla spraw spornych, czy jak TV POLONIA dyskusyjnych. Doprawdy dominowała sympatia i wzajemne poszanowanie. Imponował spokojem i kompetencją wypowiedzi zarówno przewodniczący Zrzeszenia Federalnego Polskiej Rady w Niemczech T.z p. Aleksander Zając z Berlina jak i  laureat POLONICUSa w kategorii dialogu polsko – niemieckiego redaktor naczelny DIALOGU i dyrektor Europejskiego Centrum Solidarności w Gdańsku pan Bazyl Kerski.  Zadziwiali otwartością i pomysłowością  Maria i Czesław Gołębiewscy z Oberhausen, rozczulili chórzyści z Wuppertalu. Zafascynował kulturą i erudycją profesor Władysław Miodunka.  Okazuje się, że takie, jak akwizgrańskie spotkania są Polonii potrzebne. Z różnych stron Niemiec zjechali ci, którym na sercu nasze polskie problemy. Posłuchali, że kondycja organizacji polonijnych jest nienajlepsza, ale uznali, że nie można zasypiać gruszek w popiele, nie można zdawać się na doktorów, którzy sami pomocy potrzebują...  Wszak od nas  zależy, czy coś zmieni się na lepsze, czy też mur pomiędzy sobą  zbudujemy jak Cześnik i Rejent z komedii Fredry. Dopóki co, świętujmy pomysłowość i humor Hrabiego herbu Bończa i ufajmy, że za rok spotkamy się  na VI POLONICUSie!            

                                                                                                                     Sława Ratajczak

Begründung des Direktoriums der Gesellschaft
für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen
an die Präsidentin der Republik Litauen
Dr. Dalia Grybauskaite

 

Das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen ehrt im Jahre 2013 mit der Präsidentin der Republik Litauen Dr. Dalia Grybauskaite eine der herausragenden Persönlichkeiten der baltischen Region in Würdigung ihrer bedeutenden Verdienste um eine vertiefte Integration der Europäischen Union und die Bewältigung der aktuellen Krise.

 

Bis zum Beginn der 1990er Jahre war die Ostsee ein Mikrokosmos der Spaltung Europas. Eine scharfe Trennlinie lief durch ihre Mitte. Heute machen wir eine ganz andere Erfahrung: Die Ostsee ist wieder, wie so oft in ihrer Geschichte, Beispiel und Medium für die Einheit Europas. Sie ist – mit Ausnahme von Russland – vollständig von EU-Mitgliedstaaten umgeben und damit ein Binnenmeer der Europäischen Union; sie trennt nicht mehr, sondern sie verbindet. Historische Kooperationsmuster und alte Handelsbeziehungen sind wieder lebendig geworden und die Ostseeregion wird immer mehr zu einem Nährboden für neue Impulse, einem bedeutenden, modernen und hoch entwickelten Raum der europäischen Zusammenarbeit. Vom Eis des Kalten Krieges befreit ist die Ostsee zu einem Meer der Möglichkeiten geworden, und das ist vor allem auch den noch jungen EU-Mitgliedsländern im Baltikum zu danken.

 

Wenn sich 2013 die Unterzeichnung der Beitrittsverträge von Litauen, Estland und Lettland zum zehnten Mal jährt, ruft dies eines der großen und bewegenden Ereignisse der revolutionären Dekade in Erinnerung. Was kaum jemand für möglich gehalten hatte, ist längst wieder Teil der europäischen Realität. Litauer, Esten und Letten haben nicht nur ihr Selbstbestimmungsrecht wiedererlangt, sondern sind gleichberechtigte Mitglieder der Europäischen Union. Der Selbstbehauptungswille dreier verhältnismäßig kleiner Völker der großen europäischen Familie hat auf beeindruckende Weise triumphiert.

 

Um aber nach der Wiedererlangung von Freiheit und Unabhängigkeit die noch jungen Demokratien in die EU zu führen, wurde ein Transformationsprozess historischen Ausmaßes in Gang zu gesetzt, der den Bürgerinnen und Bürgern auch viele Opfer abverlangt hat. Umso schwerer wog nach einigen Jahren beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwungs der Rückfall in eine dramatische Krise in den Jahren 2008/2009. Und umso beeindruckender ist der Weg, den die baltischen Republiken seither beschritten haben. Hierzu bedurfte es des energischen Engagements herausragender Persönlichkeiten, die mit Mut und Augenmaß, Durchsetzungskraft und Selbstbewusstsein den Weg zur Überwindung der Krise vorgezeichnet und begleitet haben; Persönlichkeiten, die auch in schwieriger Zeit Orientierung geben und die gleichzeitig im eigenen Volk wie auch in den europäischen Partnerländern Vertrauen schaffen. Und wenn in einer Zeit größter Verunsicherung, in der fast allerorten über ein Auseinanderbrechen der Währungsunion spekuliert wird, die Republik Litauen unverändert in die Währungsunion strebt, dann ist dies ein wichtiges Signal, dass es gerade jetzt gilt, die Zusammenarbeit der Europäer zu stärken und zu vertiefen.

 

Dalia Grybauskaite wurde am 1. März 1956 in Vilnius geboren. Zunächst als Personalinspektorin an der litauischen Staatsphilharmonie beschäftigt, studierte sie ab 1975 politische Ökonomie an der Universität Leningrad. Nach ihrem Examen kehrte sie nach Vilnius zurück und arbeitete kurzzeitig als Sekretärin an der Akademie der Wissenschaften; später unterrichtete sie Politische Ökonomie und Globales Finanzwesen an der Hochschule in Vilnius (bis 1990). 1988 wurde sie an der Moskauer Akademie für Gesellschaftswissenschaften promoviert. 1991 absolvierte sie ergänzend eine mehrmonatige Spezialausbildung für Senior Executives an der Georgetown University in Washington. Anschließend schlug sie eine Ministeriallaufbahn in der litauischen Regierung ein.

 

Von 1991 bis 1994 in verschiedenen Funktionen im Außenhandels- und im Außenministerium tätig, wurde sie 1994/95 in die Ständige Vertretung der Republik Litauen bei der EU entsandt; 1996 wechselte sie in die Botschaft ihres Landes in den Vereinigten Staaten. 1999 wurde sie zur stellvertretenden Finanzministerin ernannt und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass es der damaligen Regierung Kubilius gelang, die finanziellen Folgen der Russland-Krise in den Griff zu bekommen. 2000 wechselte sie als stellvertretende Ministerin in das Außenressort, ein Jahr darauf stieg sie unter Ministerpräsident Brauzauskas zur Finanzministerin auf.

 

Nach dem Beitritt Litauens zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 zog sie in die Europäische Kommission ein, in der sie zunächst die Verantwortung für Bildung und Kultur, später für Haushalt und Finanzen übernahm. Aus ihrer Zeit als Finanzministerin mit Verhandlungen mit der EU, der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds bestens vertraut, erarbeitete sich Dalia Grybauskaite in der Kommission schon bald hohes Ansehen. Sie reformierte die Struktur des EU-Haushalts und schaffte die Strukturhilfefonds für wirtschaftsschwache Regionen. Bereits ein Jahr nach ihrem Wechsel nach Brüssel wurde sie (im November 2005) für ihre solide und effiziente Arbeit zur „Kommissarin des Jahres“ gewählt. „Der Job hat für mich absolute Priorität. Ich habe meine Ziele klar vor Augen. Und ich tue alles, um sie zu erreichen“, stellte die parteilose Kommissarin von Beginn an klar. „Dazu gehörte auch, dass sie ihre Beamten, als es darauf ankam, den Job der [damaligen] britischen Ratspräsidentschaft erledigen ließ: In der entscheidenden Nacht beim EU-Gipfel im Dezember [2005] rechnete Grybauskaites Team die Zahlen aus, die letztendlich die Einigung über das Budget für die Jahre 2007 bis 2013 ermöglichten“ (Cicero, 25.1.2006).

 

Zudem engagierte sie sich stark für die Umsetzung der Lissabon-Strategie und rief die Mitgliedstaaten immer wieder auf, die Umsetzungslücken zu schließen.

 

Nachdem sie erst im Februar des Jahres 2009 angekündigt hatte, sich um die Nachfolge des scheidenden Staatsoberhauptes Valdas Adamkus zu bewerben, konnte sie weniger als drei Monate später einen triumphalen Wahlerfolg verbuchen. Mit knapp 70 Prozent der Stimmen ließ die populäre Wirtschaftswissenschaftlerin ihren Konkurrenten bereits im ersten Wahlgang am 17. Mai 2009 keine Chance.

 

Indes war die Zeit ihrer Rückkehr nach Litauen vor allem geprägt von einem dramatischen Konjunktureinbruch, im Zuge dessen das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2009 um fast 15 Prozent zurückging. „Ich kann nicht in der Fremde bleiben, wenn es daheim drunter und drüber geht“, hatte sie denn auch zur Motivation ihrer Kandidatur erläutert und bereits im Vorfeld ihrer Wahl die Stabilisierung des Wirtschafts- und Finanzsystems zur Schwerpunktsetzung ihrer Präsidentschaft erklärt. Wenngleich als Staatsoberhaupt in erster Linie mit repräsentativen Aufgaben betraut, sah die überwältigende Mehrheit der Litauer in der Finanzexpertin, die bereits frühzeitig strenge Haushaltsdisziplin angemahnt und vor den Folgen der Wirtschaftskrise gewarnt hatte, vielmehr die – in der Regierung bisweilen vermisste – resolute Krisenmanagerin. Und auch der damalige Ministerpräsident Andrius Kubilius zeigte sich, „glücklich, dass sie mit einer sehr klaren Botschaft der Veränderung kommt, die sehr notwendig für Litauen ist“.

 

In der Folge unterstützte sie die Konsolidierungsbemühungen der Regierung Kubilius, im Zuge derer sich die litauische Wirtschaft 2010 und 2011 langsam erholen konnte und 2012 zu den inzwischen wieder dynamischsten Volkswirtschaften in der EU avanciert. Mit einer Gesamtverschuldung von unter 40 Prozent des BIP (2011) liegen die Litauer weit unterhalb des Maastricht-Grenzwertes; die Arbeitslosenquote – zwischenzeitlich auf über 18 Prozent hochgeschnellt – konnte deutlich zurückgeführt werden, ebenso das Haushaltsdefizit, das im laufenden Jahr unter vier Prozent betragen soll.

 

Möglich wurde dies vor allem durch ein rigides Sparprogramm, obwohl Litauen, wie Dalia Grybauskaite rückblickend betont, binnen kurzer Zeit schon zum zweiten Mal durch eine schwere Krise in Mitleidenschaft gezogen wurde: „Zwischen 1998 und 1999 traf es uns zum ersten Mal, da kamen wir in den Strudel der russischen Krise. Schon damals haben wir kein Geld geliehen, und wir lernten, wie man mit so einer Lage umgeht. Heute bekommen wir ohnehin Unterstützung aus den europäischen Kohäsions- und Landwirtschaftskassen. Das sind für uns ziemlich bedeutende Summen. Als die Krise dann kam, wussten wir aber sofort, dass wir selbst sehr weit gehende Maßnahmen ergreifen und vor allem die Ausgaben reduzieren mussten. Unsere Währung ist an den Euro gebunden, so dass uns nur ein Schnitt bei den Ausgaben übrig blieb. Hinzugehen und um Geld zu bitten hatte keinen Sinn. Märkte reagieren auf die Stärke und die Leistungen von Regierungen und nicht darauf, wie viel Geld sie vom Internationalen Währungsfonds oder von anderen Institutionen erbitten. Regierungen, die um Hilfe bitten, beweisen damit nur, dass sie sich nicht alleine helfen können. Litauen hat nun begonnen, sich zu erholen“ (FAZ, 20.6.2011).

 

Und wenn die Präsidentin auch nicht über ein konkretes Datum spekulieren will, bleibt sie doch bei ihrer Zielsetzung, Litauen in die Eurozone zu führen. Zugleich stellt sie unmissverständlich klar: „Wenn man eine gemeinsame Währung hat, braucht man eine gemeinsame Fiskalpolitik oder sehr eng abgestimmte Fiskalpolitiken. Ohne das kann eine gemeinsame Währung nicht lange funktionieren […] Jeder Ökonom sagt: Wer eine gemeinsame Währung will, muss gemeinsame Regeln wollen.“

 

Frau Dr. Grybauskaite ist bemüht, nicht nur gegenüber den europäischen Nachbarn gute nachbarschaftliche Beziehungen zu pflegen, sondern auch zu Russland.

 

Unter Sicherheits- und diplomatischen Aspekten wirkt sie oft als Brückenbauerin der  EU zu den östlichen Ländern.

 

Bei internationalen Auftritten mahnt sie immer wieder die Bewahrung des Friedens und der Völkerverständigung an, darüber hinaus die Ziele des Umweltschutzes und der nachhaltigen Ressourcennutzung.

 

In diesen Tagen lohnt es, den Blick in den Nordosten der Europäischen Union zu richten, wo eindrucksvoll der Beweis angetreten wird, wie mit klarer Strategie, großer Disziplin und Opferbereitschaft auch tiefgreifende Krisen bewältigt werden können. In Anerkennung ihrer bedeutenden persönlichen Verdienste um die europäische Integration und die für Europa beispielgebende Entwicklung ihres Landes ehrt das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen im Jahr 2013 die Präsidentin der Republik Litauen Dr. Dalia Grybauskaite.

Mehr : http://www.karlspreis.de/aktuelles/karlspreis_2013.html

 

 

 

Liebe Freunde und Besucher von IGNIS,

 

wie ich bereits am 29. April 2013 informierte, hat das Europäische Kulturzentrum IGNIS e. V. seine langjährige, wirkungsvolle Präsenz in der Kölner Kulturlandschaft beendet. 

 

Auf diese Nachricht haben wir eine außergewöhnlich große Resonanz bekommen, die nicht nur uns sehr beeindruckt hat und erwartungsgemäß zeigt, dass viele Menschen dieses "Aus" bedauern. 

 

Wir haben zahlreiche Anregungen und Angebote erhalten, unsere Arbeit in einem anderen Rahmen und an einem anderen Standort fortzuführen. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Dieser Zuspruch zeugt davon, dass die Arbeit des Europäischen Kulturzentrums in den vergangenen Jahren wahrgenommen und geschätzt wurde. 

 

Unser großer, herzlicher Dank gilt an dieser Stelle dem Kulturamt der Stadt Köln, dem Sozialamt, dem Interkulturellen Referat, der Staatskanzlei des Landes NRW, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Deutschen Roten Kreuz, den zahlreichen Organisationen und Vereinen, den Medien und vor allem Ihnen allen, meine Damen und Herren, die Sie persönlich in all den Jahren zum vielfältigen Erfolg von IGNIS beigetragen haben. Danke für die Unterstützung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. 

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Erfolg und weiterhin viel Freude an Ihrem Engagement für die kulturelle Arbeit und die Kulturschaffenden in Köln. 

Was uns für die Zukunft bleibt und verbindet, sind bereichernde Erfahrungen, wunderbare Erinnerungen und die Dankbarkeit für all das, was wir im IGNIS e. V. schaffen und erleben durften.

 

Ihre

Liliana (Lila) Andrzejewski
IGNIS-Vorstand

Leiterin Liliana Andrzejewski muss das Kulturzentrum Ignis aufgeben. Foto: Bause - Kölner Stadt-Anzeiger

 

Leiterin Liliana Andrzejewski sieht sich nach 29 Jahren gezwungen, das Kulturzentrum Ignis in der denkmalgeschützten Villa an der Elsa-Brändström-Straße aufzugeben - die Essigfabrik ist als neuer Betreiber der Villa im Gespräch.  
 
Köln. Eine Institution steht vor dem Aus. Nachdem das Europäische Kulturzentrum Ignis Mitte 2010 schon einmal auf der Kippe stand, jedoch dank Spenden gerettet werden konnte, scheint sein Schicksal besiegelt. Leiterin Liliana Andrzejewski, die es vor 29 Jahren gegründet und zumal in schwierigen Zeiten mit viel Engagement betrieben hat, will aufgeben. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Trägervereins wird die 67-jährige Geschäftsführerin die Auflösung des Trägervereins vorschlagen.

Anlass ist die fristlose Kündigung durch den neuen Eigentümer der denkmalgeschützten Villa an der Elsa-Brändström-Straße. Rund 100 Leute, darunter Architekten, Statiker und Bauingenieure, halfen seinerzeit auf Initiative der Gründerin mit, das marode Gebäude zu sanieren. Es entstand ein Kulturzentrum, dessen Zweck anfangs war, Zuwanderern aus den mittel- und osteuropäischen Ländern wie auch Deutschen eine Anlaufstelle zu bieten. In Kooperation mit Sozialarbeitern wurden Spätaussiedler und andere Neuankömmlinge betreut. Andrzejewski, in Kirgisien geboren, hat einen Teil ihrer Kindheit in Polen verbracht, in Griechenland Abitur gemacht und in Paris studiert. Vor 45 Jahren kam sie nach Deutschland; nachdem sie ihre Arbeit als Systementwicklerin aufgegeben hatte, widmete sie sich unermüdlich dem Projekt Ignis.

Erbitterter Streit

Die Lage wurde ungefähr seit dem Jahr 2000 schwieriger, Zuschüsse des Bundes fielen weg, ein Teil des zweistöckigen Hauses musste vermietet werden. Es blieb der Veranstaltungssaal im Parterre mit Tresen, Marmortischen und Flügel. Das Programm reichte von der Vorführung russischer Dokumentarfilme über internationale Jazznachmittage bis zu polnischer Rockmusik, von Gedichtlesungen über klassische Konzerte bis zu interreligiösen Gesprächstreffen. Mithilfe zusätzlicher Einnahmen aus der Vermietung an Festgesellschaften wurde der größte Teil der Mietkosten gedeckt. Trotz aller Probleme bemüht sich Andrzejewski um Tapferkeit: "Ich bin kein Opfertyp, keine tragische Figur." Ihr tun vor allem die vielen Leute leid, die die traditionsreiche Einrichtung nicht missen möchten. Die Schuld sieht sie beim Vermieter: "Der will uns raushaben"; er habe ihr das Leben schwergemacht. Geschäftsmann Josef Bünger, der das Haus im November 2012 erworben hat, weist die Vorwürfe zurück. In vielem sei er Andrzejewski entgegengekommen, sagt er. So habe er schon vor anderthalb Jahren den Mietvertrag, abgeschlossen zwischen ihr und den Vorbesitzern, um fünf Jahre verlängert und versucht, sich mit ihr den Veranstaltungssaal zu teilen - einer Nutzungsregelung gemäß, die er sich nach den Worten der Ignis-Vorsitzenden aber geweigert habe zu unterschreiben. Ein Auskommen war offenbar nicht möglich. Beide Parteien können Aktenordner mit Schriftstücken vorweisen, die von dem zähen, erbitterten Streit zeugen. Inzwischen ist der Mietvertrag fristlos gekündigt. Das sei in gegenseitigem Einvernehmen geschehen, so Bünger. Andrzejewski, die spätestens Ende des Jahres ausziehen soll, sieht das anders: "Er lässt uns nicht leben." Doch sie sieht keinen Sinn darin, "drei Jahre zu prozessieren. Ich habe so lange gekämpft, wie es für mich vertretbar war. Ich möchte nicht zu einer verbissen-traurigen Figur werden, der es um Erfolg um jeden Preis geht, und verschwinde erst einmal aus Köln", sagt sie. "Ich brauche Abstand zu dem Ganzen."

Bünger betont, er habe Andrzejewski vorgeschlagen, der Verein könne weiter "Veranstaltungen aller Art" anbieten, auch wenn er nicht mehr Betreiber der Stätte sei. Ihm liege daran, das Erdgeschoss als Raum für "Kunst und Kultur" zu erhalten. Als neuer Betreiber im Gespräch sei die Essigfabrik in Deutz. Tagsüber könne ein Schuldnerverein den Raum nutzen. Zurzeit ist die Villa eingerüstet, es laufen Sanierungsarbeiten, denen manche sorgsam gehegten Pflanzen zum Opfer gefallen sind. Mitte des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.


Quelle: http://www.ksta.de/koeln/kuendigung-kulturzentrum-ignis-steht-vor-dem-aus,15187530,22650796.html

 

Der 2. Mai wird seit 2002 weltweit als Tag der Polonia und Tag der Polen im Ausland gefeiert, seit 2004 ehrt man an diesem  Tag außerdem die Fahne der Republik Polen und die polnischen Landesfarben. Der 3. Mai ist der Nationalfeiertag Polens – Tag der Verabschiedung der Verfassung vom 3. Mai 1791 - und Feiertag der Mutter Gottes, Königin der polnischen Nation.

Aus Anlass des Tages der Polonia fand in Berlin – bereits zum zweiten Mal – ein Volksfest statt.  Die Organisation der Veranstaltung übernahm – genauso wie im vergangenen Jahr - der Polnische Rat in Deutschland, Landesverband Berlin. Es war keine einfache Aufgabe, der Vorsitzende des Landesverbandes Berlin und seine Helfer waren ihr dennoch gewachsen. Das Team um Ferdynand Domaradzki besteht aus bewährten Mitgliedern und Sympathisanten des Polnischen Rates, die auch diesmal ihr Engagement unter Beweis stellten. Wir gratulieren und danken den Ehrenamtlichen!

Unterstützung erhielten sie von: den Mitgliedern des Polnischen Rates in Berlin, der Geschäftsstelle der Polonia und dem Generalkonsul – Mariusz Skórko. Hier müssen wir leider das ungeliebte Wort „Ex-Konsul” verwenden. Wir bedauern sehr, dass Konsul Skórko uns verlässt, da die Berliner Polonia ihm – sowohl im Hinblick auf die Integration, interne Verständigung der Polonia-Organisationen als auch Kontakte zu den deutschen Partnern – sehr viel verdankt.

 

Die Schirmherrschaft über den Tag der Polonia übernahm der Bürgermeister des Bezirkes Berlin-Reinickendorf Frank Balzer, der den Organisatoren des Festes sowohl Räume im Reinickendorfer Rathaus wie auch Grünanlagen vor dem Rathaus zur Verfügung stellte.

Bei wunderschönem Wetter entwickelte sich das Fest zu einem richtigen Publikumsmagneten. Das Programm richtete sich an Kinder, Jugendliche sowie an älteres Publikum. Die polnischen Vereine erhielten Gelegenheit, an zahlreichen Ständen ihre Aktivitäten zu präsentieren. Für Kinder gab es interessante Angebote im Freien wie z. B. ein Puppentheater, Spiele und Basteln unter Anleitung u. a.  Die Erwachsenen konnten in den Räumen des Rathauses an vielen kulturellen Highlights teilzunehmen. Das Bühnenprogramm moderierte Marcin Antosiewicz aus der TVP. Er interviewte auch die eingeladenen Ehrengäste, darunter die Sejm-Abgeordneten Joanna Fabisiak und Wojciech Ziemniak, den Konsul für Belange von Polonia – Marek Budek, den Vorsitzenden von „Wspólnota Polska“  (Vereinigung „Polnische Gemeinschaft“) – Longin Komołowski,  den stellvertretenden Woiwoden von Lebus – Jan Swerepo und den Vorsitzenden des Konvents Polnischer Organisationen in Deutschland – Aleksander Zajac.

Die polnischen Fahnen wehten, man hörte überall lebhafte Gespräche, Kinderlachen und wunderschöne Musik.  Es traten zwei Chors – aus Baranowicze und Zytomierz, Folkloregruppen: „Krakowiacy“ aus Berlin und „Perełka“ aus Duisburg (diese Gruppe präsentierte diesmal Rock & Roll-Tänze) auf. Darüber hinaus konnten wir bekannte Künstler aus Polen und Deutschland : Piotr Kajetan Matczuk, Band of Endless Noise, Smoky Pearls, die Berliner Band Bloody Kishka, Tralalka – und die Hauptattraktion der Veranstaltung – Golec uOrkiestra – bewundern. Die Brüder Golec spielten Musik auf einem sehr hohen Niveau und nahmen blitzschnell Kontakt mit dem Publikum auf.

Für das leibliche Wohl sorgten Spezialitäten polnischer Küche. Ich gratuliere dem Veranstalter und seinen Helfern – es war eine sehr gelungene Veranstaltung. Es war toll!  Viva Polonia!

Das Fest der Polonia konnte durch die Unterstützung des Bundesbeauftragten des Bundes für Kultur und Medien, des Innenministeriums der Republik Polen und des Konvents Polnischer Organisationen in Deutschland realisiert werden.

Krystyna Koziewicz

 

Golec uOrkiestra

 

Stoisko Rodła

 

Konsul ds Polonii Marek Budek - Konsulat Generalny w Berlinie

 

Festyn Polonijny odbył się dzięki finansowemu wsparciu przez Pełnomocnika Rządu Federalnego ds. Kultury i Mediów, Ministerstwa Spraw Zagranicznych Rzeczypospolitej Polski oraz Konwentu Organizacji Polskich w Niemczech

Feiern die deutsch-polnische-Freundschaft mit dem Polonicus: Basil Kerski, Redakteur Zeitschrift „Dialog“, Maria Golembiewski, Jazz-Restaurant „Gdanska“, Prof. Dr. Wladyslaw Miodunka, Jagiellonen-Universität Krakau, Oberbürgermeister Marcel Philipp Generalkonsul Mariusz Skorko, Czeslaw Golembiewski, Jazz-Restaurant „Gdanska“, Hannes Lauer, Gewinner des Wissenswettbewerbes, und Barbara Borys-Damiecka, Senatorin der Republik Polen.

 

Nachdem jüngst Angela Merkel ihre Wurzeln in Osteuropa entdeckt hat und BVB-Torschütze Lewandowski Dortmund furios über Real Madrid siegen ließ, ist eines klar: Deutschland ist irgendwie polnischer geworden. Die Geschichte beider Länder ist eng verwoben, ebenso wie die Geschichte Polens mit Nordrhein-Westfalen.

Bereits im 19. Jahrhundert kamen polnische Familien nach NRW, die Arbeit in der Kohle- und Stahlindustrie fanden. Auch in „Akwisgran“, also Aachen, leben heute etwa 1500 Menschen aus dem Nachbarland im Osten, noch mehr mit deutschem Pass und polnischen Wurzeln. Im Rahmen des Karlspreises wird daher seit 2009 jährlich der „Polonicus“ vom Polnischen Kongress in Deutschland vergeben. Der Preis wird Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Verständigung zwischen den Ländern einsetzen und für ein positives Polenbild eintreten.

Im Krönungssaal des Aachener Rathauses wurden am Samstag Maria und Czesaw Gobiewski in der Kategorie „Gestaltung des kulturellen Lebens“ geehrt. In Oberhausen betreibt das Ehepaar das Restaurant „Gdaska“, das seit der Eröffnung 2000 zu einer deutsch-polnischen Begegnungsstätte geworden ist. „Das sind unsere fünf Minuten“, stellte Maria Gobiewska in ihrer Dankesrede fest. „Das ist, wie den ‚Oscar‘ bekommen. Als wir als normale Emigranten nach Deutschland kamen, auf der Suche nach einem Ort, den wir als unser neues zu Hause bezeichnen können, hätten wir uns so etwas nicht erträumt.“

Der Chefredakteur des deutsch-polnischen Magazins „Dialog“, Basil Kerski erhielt den Preis in der Kategorie „Deutsch-Polnischer Dialog“. Professor Wadysaw Miodunka, Leiter des Zentrums der Polnischen Sprache und Kultur an der Jagiellonen-Universität in Krakau bekam den Polonicus für Kultur. Mit dem Ehrenpreis wurde der Regisseur Andrzej Wajda ausgezeichnet. Wajda, der Filme wie „Der Kanal“ oder „Das Massaker von Katyn“ drehte, konnte die Auszeichnung aus gesundheitlichen Gründen nicht entgegennehmen.

Ebenfalls geehrt wurden die 20 Finalisten des ersten bundesweiten Wissenswettbewerbs über Polen. Der Wettbewerb entstand als Kooperation der Volkshochschule in Eschweiler mit der Jagiellonen-Universität in Krakau. Das Finale des Wettbewerbs wurde im Internationalen Zeitungsmuseum ausgetragen.

Sieger ist der 26-jährige Hannes Lauer aus Bonn. Gewonnen hat er mit einem Vortrag über deutsch-polnische Gemeinsamkeiten. „Schließlich haben wir Jugendlichen doch alle die gleichen Träume und Vorstellungen vom Leben.“ Ein Gedankengang, der auch den Kern des Polonicus-Preises trifft: Das gegenseitige Verständnis der Kulturen.

Von: Valerie Barsig

Quelle: Aachener Zeitung

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/polonicus-2013-auch-aachen-ist-ein-bisschen-polnisch-1.565795

 

Am 19.04. 2013 öffnet das Creative Carree im Frankfurter Westend offiziell seine Büros mit einem spannenden Rahmenprogram. Iniziert und gegründet von Ewa Nowik, stellt das Creative Carree mit ca. 500 qm eine Ateliergemeinschaft kreativer Köpfe Frankfurts dar. Insgesamt neun Ateliers, darunter Grafikdesigner, Fotografen, Künstler, Filmproduzenten und sogar eine Buchwerkstatt, haben sich im Westend- Carree im Erdgeschoss zusammengeschlossen, um zukünftig an einem Ort der Inspiration ihre Dienste anzubieten und von gemeinsamen Synergien zu profitieren.


Herzstück des Creative Carrees ist ein 150 qm großer Ausstellungsraum der speziell Nachwuchskünstlern, Kuratoren und Designern zur Verfügung stehen soll, um ihre Projekte zu realisieren. Dabei können Künstler und Kulturschaffende ihre Ausstellungen selbst kuratieren und unabhängig arbeiten. Zukünftig soll im Westend-Carree ein Ort für einen kreativen Austausch etabliert werden, der nicht nur für Ausstellungen, sondern auch für Workshops und anderweitige kulturelle Programme zur Verfügung steht.

Kontakt: Creative Carree

Im Trutz Frankfurt 55

60322 Frankfurt am Main

www.creative-carree.de

NEXT bei bestregarts: Vernissage Slava Seidel - "BisterLichter" am 7. Mai 2013 um 19:00 Uhr

BestregARTs lädt Sie herzlich zu der Vernissage "BisterLichter" der russischen Malerin Slava Seidel am Dienstag, den 7. Mai 2013 um 19:00 Uhr in unsere Galerie im 14th floor ein.

Sonnige Grüße aus der 14. Etage!

Ewa Nowik/Galerie bestregarts

Mainzer Landstr. 46
60325 Frankfurt
069-48 44 34 63
Di.-Fr. 11.00-19.00                                                                                                                
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http://vimeo.com/46087294

 

Majowa trasa Agnieszki Hekiert E-Jazz Quartet "Stories"

4.05 - JazzzClub Unterfahrt / Monachium  21:00

27.05 - PuppenKiste / Ausgburg  20:30

28.05 - Beyerischer Hof / Monachium

31.05 – KulturkreisKneipe / Haimhausen

 

Agnieszka Hekiert to wokalistka jazzowa, czynnie działająca na scenie europejskiej. W Polsce jest jednym z najlepszych Vocal Coach,ów (trenerem śpiewu) pracujących z młodymi, zdolnymi wokalistami w programach Mam Talent, X-Factor , Fabryka Gwiazd (2008), My Camp Rock II (2010). We wrześniu 2012 ukazała się nowa płyta Agnieszki „Stories” nakładem Universal Music Polska.

"Stories" została uznana za  jedną z płyt roku 2012. Również Cezary Konrad za najlepszego bębniarza roku 2012 (w/g Jazz Forum).

Płyta "Stories" łączy energetyczne bałkańskie elementy (pianista K.Kostov) oraz słowiańską duszę wokalistki!

 

Szczegóły na stronie www.hekiert.com

 

Am 19. April 1943 erhoben sich die im Warschauer Ghetto gefangenen Juden gegen ihre Deportation in Vernichtungslager während der deutschen Besetzung Polens. Dieser mehrere Wochen dauerende Kampf überraschte die Welt durch sein Heldentum. Die völlig unzureichend bewaffneten Aufständischen kämpften erbittert bis zur Niederschlagung des Aufstands am 16. Mai 1943.  Die Verluste beider Seiten sind schwer abzuschätzen; vermutlich sind 75 % der Ghettokämpfer gefallen oder wurden ermordet. Insgesamt forderten die Kämpfe 12.000 Opfer. Weitere 30.000 Menschen wurden nach den Kämpfen erschossen, 7000 in Vernichtungslager transportiert. Auch nach dem offiziellen Ende des Kampfes am 16. Mai versteckten sich einige Kämpfer tagelang, um dann gezielt kleine deutsche Patrouillen anzugreifen. Einige Überlebende schlossen sich den Partisanen an.

Der Aufstand wurde verschiedentlich künstlerisch bearbeitet. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Arnold Schönbergs musikalische Auseinandersetzung mit der Judenvernichtung im Ghetto und ihrem Widerstand dagegen:“ Ein Überlebender aus Warschau“ sowie Filme wie“ Korczak“ oder „Der Pianist“ und zahlreiche Erzählungen und Romane.

In Deutschland wird in zahlreichen Gedenkveranstaltungen an die damaligen Ereignisse erinnert.  An das Martyrium des jüdischen Volkes erinnern u. a. die für die Opfer des Nationalsozialismus von dem Kölner Künstler Günter Demnig in 500 Städten Deutschlands sowie in Polen (u. a. in Wrocław – vor dem Haus von Edith Stein -  und in Słubice) verlegten Stolpersteine. 

In Warszawa werden am 19. April die Bewohner an den Aufstand erinnern, indem sie gelbe Jonquillen an ihrer Kleidung tragen. Diese Blumen erhielt jahrelang anonym  der Teilnehmer des Aufstands - Dr. Marek Edelman.  Es wird auch zahlreiche Gedenkveranstaltungen geben.

Man darf diesen Mord und das Heldentum der Juden in ihrem Kampf um einen würdevollen Tod nicht vergessen.

 

                                                                                                        Sława Ratajczak              

 

In Berlin wurde am 13. April in der Galerie von Stefan Fiszbach Na Kole eine interessante Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung von Katarzyna Betlińska „Handlungsort: Warszawa” zeigt unsere Hauptstadt  aus der Perspektive der  dort lebenden Schriftsteller. 28 Schriftsteller beantworteten die Frage:  „Warum schreibe ich über Warszawa?“  Die einzelnen Äußerungen werden durch die grafischen Werke der Künstlerin ergänzt. Die Autorin des Projekts sagt: „Warszawa so interessant und vielfältig, dass die Betrachtungsweisen sehr unterschiedlich ausfallen.

 

Die Helden dieses Zyklus erzählen in ihren finsteren oder auch humorvollen Geschichten von den vergangenen Zeiten in dieser Stadt, sie bringen uns ihre Gegenwart näher – oder auch -  lassen der Fantasie freien Lauf, um sich in die Zukunft zu begeben bzw.- …. in Welten, die parallel zu unserer Wirklichkeit existieren.

 

Sie beobachten stets genau,  artikulieren ihre Gedanken, um dann auf dem Papier wichtige, nicht alltägliche, zum Nachdenken verleitende Gedanken zu hinterlassen. Einige der im Mittelpunkt des Zyklus stehenden Personen  waren übrigens bei der Ausstellung anwesend, beispielsweise die Autorin von Jugendliteratur – Malłgorzata Karolina Piekarska und Hanna Faryna-Paszkiewicz – Autorin von Büchern über Saska Kępa.

 

Das Projekt: „Handlungsort: Warszawa“  fand großes Interesse bei der Polonia in Berlin. Anwesend waren außerdem: der Konsul  der Polnischen Botschaft für die Belange von Polonia Marek Budek, Leiter der Polnischen Schule bei der Botschaft Dr. Janusz Kawalko, der Leiter des Büros der Polonia Aleksander Zajac, die Vorsitzende des Polnischen Schulvereins „Oswiata” Barbara Rejak sowie die Lehrer des Vereins.


 


Krystyna Koziewicz

 prof. dr Udo Sträter, Małgorzata Ławrowska, prof. dr Klaus Dicke -Fot.: Jan-Peter Kasper/FSU Jena

 

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena entsteht das Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien. Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit fördert die Einrichtung des Forschungszentrums mit jährlich 150.000 Euro für zunächst drei Jahre. Eine Verlängerung der Förderung um weitere zwei Jahre ist anschließend möglich. Heute (25. März) haben die Rektoren der Univer­sitäten Halle-Wittenberg und Jena, Prof. Dr. Udo Sträter und Prof. Dr. Klaus Dicke, sowie Małgorzata Ławrowska, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, den Fördervertrag unter­zeichnet.

 

„Mit diesem bahnbrechenden Fördervorhaben, welches von Polen und Deutschen gemeinsam initiiert wurde, können wir die neue Qualität der deutsch-polnischen Beziehungen in Europa auch für die künftigen Generationen institutionalisieren“, betonte Małgorzata Ławrowska, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

 

Das Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien, das die wissenschaftliche Beschäftigung in Deutschland mit unserem östlichen Nach­barn Polen wesent­lich bereichern wird, ist an der Universität Halle-Wittenberg angesiedelt. Der Fördervertrag sieht vor, sowohl in Halle als auch in Jena jeweils eine Pro­fessur einzurichten. Zudem wird es – deutschlandweit einmalig – einen gemein­samen Masterstudiengang „Inter­disziplinäre Polenstudien“ geben. Über zu­sätz­liche Drittmittel sollen gemeinsame Forschungsprojekte und Ar­beitsgrup­pen ins­besondere für Nachwuchswissen­schaftler etabliert werden. Neben der Stif­tung für deutsch-polnische Zusam­men­arbeit fördern der Deut­sche Akademi­sche Austauschdienst und die Deutsch-Polnische Wissenschafts­stiftung das Vor­haben. Geplant ist, dass das Zentrum für Polenstudien den Forschungs- und Lehr­betrieb zum Wintersemester 2013/2014 aufnimmt.

 

„Von dem neuen Zentrum erhoffen wir uns einen großen Gewinn für die polen­bezogene Forschung und Lehre an der Martin-Luther-Universität. Es ist eine große Freude, dass es mit dem seit heute vorliegenden Fördervertrag nun bald arbeitsfähig werden kann. Mit fünf polnischen Hochschulen pflegt die Univer­sität Halle-Wittenberg bereits langjährige Partnerschaften, die damit wichtige weitere Anknüpfungspunkte finden können“, erklärt Prof. Dr. Udo Sträter. „Außerdem trägt mit diesem Projekt auch die gute Kooperation der Universitäten Halle und Jena erneut Früchte.“

 

„Mit dem neuen Zentrum für Polenstudien und der Einrichtung der Professur für Slawistische Sprachwissenschaft verstärkt die Friedrich-Schiller-Universität ihre Ausrichtung nach Osteuropa“, sagt Prof. Dicke nach der Vertragsunter­zeich­nung an der Universität Jena. Der Rektor verweist auf die intensiven und tra­ditionsreichen Forschungsbeziehungen der Jenaer Universität zu unseren östlichen Nachbarn, die bis in den Kau­kasus und zum Balkan reichen. Vor allem für das exzel­lente Imre-Kertész-Kolleg mit seinem Schwerpunkt zur Geschichte Osteuropas im 20. Jahrhundert werde das neue Zentrum für Polenstudien ein wichtiger Kooperationspartner sein.

 

Benannt ist das neue Zentrum für Polenstudien nach dem renommierten polnischen Historiker und Slawisten Aleksander Brückner (1856-1939). Er leistete zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen wichtigen Beitrag zur Aner­kennung der Slawistik als eigenständigen Forschungszweig.

 

Kontakt: Katrin Rehschuh
Stabstelle des Rektors der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Universitätsplatz 10, 06108 Halle
Tel.: 0345 / 5521002
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Dr. Renate Adam
Rektoramt der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 931000
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Karoline Gil
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Büro Berlin
Tel.: 030 / 240478511
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Foto: Jan-Peter Kasper/FSU Jena

 

mehr: http://fwpn.org.pl/aktualnosci/powstaje-centrum-studiow-polonoznawczych-im-aleksandra-brucknera-SvE3JH

 

»Immer bei der Arbeit! Das sind wir − Polen« betitelte eine große polnische Tageszeitung eine Wochenendausgabe Ende 2011.  Grund: Millionen von Polen haben neben ihrem eigentlichen Job noch eine Nebenbeschäftigung, einen Werkvertrag oder sie arbeiten auf eigene Rechnung.

 

Die Optimisten sehen in dieser Entwicklung eine Bekräftigung der These vom enormen Fleiß der Polen und ihrer motivierenden Aufsteigermentalität.

 

Dagegen stellt nach der Lesart der Pessimisten die Armee von billigen Arbeitskräften den entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar, der dem Land im Zuge der Globalisierung zwar einen immer größer werdenden Kuchen (sprich: BIP) beschert, aber gleichzeitig einen schwachen und unsicheren Platz in der Wertschöpfungskette zuweist.

 

Das Jahrbuch Polen 2013 Arbeitswelt des Deutschen Polen-Instituts richtet seinen Blick auf den polnischen Arbeitsmarkt und stellt differenzierte Ansichten rund um das Thema Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherungssysteme vor. Polen gilt in Deutschland seit Jahren geradezu als ein Paradebeispiel für gelungene Transformation, beide Volkswirtschaften sind auf vielfältige Weise miteinander verflochten und voneinander abhängig. Gerade deswegen sollte diese Publikation für den deutschsprachigen Leser von großem Interesse sein. So beschreibt z.B. Maciej Duszczyk in seinem Beitrag die Entwicklung des polnischen Arbeitsmarkts und macht auf das größte Dilemma nach der Wende 1989−1990 aufmerksam, als Millionen unproduktiver Arbeitsplätze in den staatlichen Unternehmen verschwanden und durch produktivere in der privaten Wirtschaft ersetzt werden sollten. Vera Trappmann nimmt am Beispiel von Beschäftigten im Gesundheits- und Hochschulwesen die viel gelobte „Flexibilität“ der Polen kritisch unter die Lupe. Und während Edwin Bendyk die Kurzsichtigkeit der Wirtschaftsbosse, die beim Thema „Konkurrenzfähigkeit“ offensichtlich nur noch den Faktor „billige Arbeit“ in die Waagschale werfen, kritisiert, weist Adam Leszczyński auf die prekäre soziale Situation der polnischen Jugend hin. Wie es dazu kam, dass die mächtige Gewerkschaftsbewegung der 1980er Jahre („Solidarność“) heute fast keine Rolle mehr spielt, beschreibt in seinem Beitrag Krzysztof Getka.

 

Im Literaturteil des Jahrbuchs gibt es überwiegend Texte zu lesen, die die neue Wirtschafts- und Arbeitsrealität widerspiegeln. Der Leser findet dort Prosa von Marta Dzido über vergebliche Arbeitssuche, Dawid Bieńkowskis Gedanken eines „polnischen Yuppies“, Grzegorz Kopaczewskis Bild einer „postindustriellen“ Stadt und Renata Radłowskas einfühlsame Lebensentwürfe der Erbauer der sozialistischen Stadt „Nowa Huta“.

Jahrbuch Polen 2013 Arbeitswelt

Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden 2013, 190 S.,

Preis: 11,80 € (Abo 9 €) ISBN 978-3-447-069014

 

www.deutsches-polen-institut.de
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