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„Verträge sind gut, aber ohne Menschen, die sie mit Leben füllen und Brücken im Alltag bauen, bewirken sie nicht viel.“ - „Klänge, die verbinden“2019 zum achten mal in Hannover. Aus diesem Anlass, richtete sein Grußwort der Ministerpäsident des Landes Niedersachen Stephan Weil an die Festivalgäste und schrieb unter anderem: „Verträge sind gut, aber ohne Menschen, die sie mit Leben füllen und Brücken im Alltag bauen, bewirken sie nicht viel. Deshalb kommt der hannoverschen und niedersächsischen Polonia eine besondere Bedeutung zu. Das Motto des Kulturfestivals „Klänge die verbinden“ passt wunderbar: Musik baut Brücken, sie verbindet Menschen und kennt keine Sprachbarrieren. Bruce Springsteen hat einmal gesagt: „Über Musik sprechen geht nicht, man muss sie erleben“. Freuen Sie sich daher auf die Folkloregruppen, die jungen Nachwuchstalente und auf die Kultband LOMBARD, die so sehr mit der Zeit der großen positiven Veränderungen in Polen und der Entstehung eines neuen Europas verbunden ist. Frau Glowacka-Silberner und ihrem Team danke ich sehr herzlich für die Gestaltung dieser Veranstaltung und für das langjährige, unermüdliche ehrenamtliche Engagement im Sinne der deutsch-polnischen Freundschaft. Ich wünsche den diesjährigen Polnischen Kulturtagen in Hannover einen guten Verlauf und allen Gästen einen schönen, unvergesslichen Abend mit vielen netten Gesprächen unter Freunden." Der Ehrengast beim diesjährigen Polonia-Festival „Klänge, die verbinden“ in Hannover war die Kultgruppe LOMBARD mit Grzegorz Stróżniak und Marta Cugier als Frontleute. Im Jahr 2019 wurden am 14. Dezember in der niedersächsischen Landeshauptstadt gleich drei wichtige Jubiläen gefeiert. Die Städte Hannover und Posen feierten das 40-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft. Vor diesem Hintergrund haben die Festivalorganisatoren die Gruppe LOMBARD aus Posen eingeladen.

Darüber hinaus jährten sich im Jahr 2019 zum 30. Mal die freien Wahlen in Polen wie auch die friedliche Revolution und der Fall der Berliner Mauer. Aus diesem Anlass haben die Festivalorganisatoren – das Verbindungsbüro der polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen – aus dem reichen Programm der Gruppe LOMBARD das multimediale Konzert „LOMBARD: Tribut für Solidarność – polnische Wege in die Freiheit“ gewählt. Das Projekt wurde finanziell durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg unterstützt.

Das Festival wurde durch die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Kopf eröffnet, Grußworte haben der hannoversche Bürgermeister Thomas Hermann und der Generalkonsul der Republik Polen in Hamburg Mariusz Pindel gesprochen. Anwesend waren auch zahlreiche Gäste, u. a. der Rektor der Polnischen Katholischen Mission in Deutschland Stanisław Budyn, der Pfarrer der Polnischen Katholischen Mission in Hannover Tadeusz Kluba und der Leiter des Polonia-Büros in Berlin sowie der Vorsitzende des Bundesverbandes „Polnischer Rat in Deutschland“ Alexander Zając.

Nach dem offiziellen Teil wurde der Preis „PRO VITA POLONIA” verliehen. Die diesjährigen Preisträgerinnen sind Grażyna Słomka (Hannover), Izabela Kolpuć (Osnabrück) und Danuta Blesznowska-Lickas (Gifhorn).

Danach öffnete sich ein breiter Fächer an Gesangs- und Tanzeinlagen. Junge Preisträger polnischer und deutscher Vokalwettbewerbe haben ihr Bestes gegeben. Das Publikum fieberte mit den Jüngsten im Rampenlicht mit, und die Emotionen gipfelten in Tränen. Anna Kuźniak aus Łasko eroberte die Herzen der Zuschauer mit dem Lied von Czesław Niemen „Seltsam ist diese Welt“ („Dziwny jest ten świat“). Polnische Tanzgruppen „Krakowiak“ aus München und „Polonia“ aus Hannover haben wechselweise die Zuschauer für einen Moment in verschiedene Regionen Polens mitgenommen. Beim großen Finale der Gruppe LOMBARD haben bereits in Deutschland geborene Jugendliche aus polnischen Familien die Bühne gestürmt, um gemeinsam die größten und ältesten Hits „Gläsernes Wetter“ („Szklana pogoda“) und „Erlebe es selbst“ („Przeżyj to sam") zu singen, womit sie starke Verbundenheit mit der Kultur ihrer Eltern und Großeltern zum Ausdruck gebracht haben.

Das Kulturfestival „Klänge, die verbinden“ integriert mit Leichtigkeit moderne Popmusik mit Folklore, wobei es nicht nur zwei benachbarte Völker, sonder auch mehrere Generationen verbindet.

(KzH) - Korrespondent aus Hannover

 

Ladatio zu Ehren der Preisträgerin:

Der Gewinner des heutigen Pro Vita Polonia-Preises ist der Gründer und Direktor des größten deutschen polnischen Filmfestivals Filmland Polen, ein herausragender Förderer der polnischen Filmkunst in Deutschland, ein Filmexperte, Pädagoge, Publizist und Radiojournalist - Grażyna Słomka.

Als sie im 95. des vergangenen Jahrhunderts zu ihrem Mann, einem polnischen Unternehmer, nach Hannover kam, brachte sie nicht nur ein Diplom in Kulturwissenschaften, die Filmschule Łódź und ein großes Gepäck an Berufserfahrung in Kulturprojekten mit, sondern vor allem eine außergewöhnliche Faszination für das Kino und die Leidenschaft, den Menschen die Filmkunst näher zu bringen. Ich glaube, es liegt einfach in den Genen. Und zwei Jahre später, 1997, begann es zu geschehen! Und wie! Zunächst gab es eine sehr umfangreiche "Retrospektive des Polnischen Kinos" im Städtischen Kino in der Sophienstraße. Heute ist diese Adresse bereits der gesamten polnischen Gemeinde in Hannover bekannt. Hier wurde die erste Besprechung polnischer Spiel- und Dokumentarfilme in unserem Konsularbezirk durchgeführt (Grażyna zeigte über 30 davon, darunter eine große Retrospektive der Filme von Krzysztof Kieślowski). Unter anderem reisten Krzysztof Zanussi, Maja Komorowska, Iga Cembrzyńska nach Hannover. Für uns war es ein absolutes WOW!!!! !setzte mit der Vorführung polnischer Filme zwischen 1998 und 2000 im Rahmen der Aktion "Weltkino-Eine Filmreise mit der EXPO 2000" fort. - Filmland Polen", Grażyna nahm auch an der Präsentation von Andrzej Wajdas Film "Pan Tadeusz" auf der größten Leinwand Europas teil. Nach der EXPO wurde eine Entscheidung getroffen: Filmland Polen wurde ein zyklisches Projekt und dann das Neue Polnische Filmfestival. Die systematischen Vorführungen der neuesten Filme und Treffen mit Filmemachern begannen. Und das nicht nur in Hannover. Ein neuer Wind wehte. Aus Hannover! Sie erreichte Kiel, Hamburg und Lübeck. Es fegte auch in Bremen. Später schloss er sich mit Braunschweig und später mit Nürnberg zusammen, aus denen dort neue einheimische Projekte schlüpften. Er hatte sogar ein Gastspiel in Berlin.

Während die Vorbereitung einer einmaligen Filmkritik eine große Herausforderung darstellt, sind die monatlichen Vorführungen in mehreren Städten bereits eine kontinuierliche Arbeit. Es muss betont werden, dass von sozialer, unbezahlter Arbeit gesprochen wird! Der Ehemann von Grazyna, Dr. Tomasz Słomka, hat großen Anteil an diesen Veranstaltungen und unterstützt sie auch finanziell. Bald begann man in Hannover zu sagen, dass wir ins "polnische Kino" gehen oder "für einen Film auf die Słomeks". Das Städtische Kino in der Sophienstr. ist zu einem beliebten Treffpunkt für Polen und mehr geworden. Die polnischen Filme sind auch in Deutschland beliebt, vor allem wenn die Filme seit 2008 deutsche Untertitel haben. Das Kino ist meist bis zum Rand gefüllt, und es gibt auch Überfüllungen, vor allem wenn Festivalgäste anwesend sind. Die Atmosphäre ist fast familiär. Das Ehepaar Słomkowie begrüßt das Publikum persönlich als Gastgeber der Veranstaltung - Grażyna auf Polnisch, Tomasz auf Deutsch. In einem zweisprachigen Tandem führen sie das Publikum in die Thematik des Films ein, während sie dem deutschen Publikum den Einstieg in den polnischen Kontext ermöglichen. Und nach der Vorführung wird das von Grażyna moderierte Gespräch des Publikums mit den Künstlern von ihrem Ehemann simultan gedolmetscht. Die Gastkünstler sind ein besonderer Publikumsmagnet. Ein so intensiver und lebendiger Kontakt mit ihnen wie in Koki ist etwas Einzigartiges. Begegnungen mit großen Persönlichkeiten wie Wojciech Smarzowski, Lech Majewski, Agata Kulesza oder Robert.

Natürlich bringen sie mit Więckiewicz und vielen anderen die Welt des Kinos auf eine besondere Art und Weise näher. Das Publikum wollte sich nicht einmal von Jerzy Stuhr trennen... Bei der Auswahl der Filme kennt der Festivaldirektor keine Kompromisse, und die Messlatte liegt sehr hoch. Das von ihr präsentierte Kino zeigt weder ein verglastes Polen noch ein hurrikanisch-patriotisches Weiß und Rot. Es ist eine vollständige Farbpalette mit allen Grautönen. Polen mit Glühen und Schatten. Es wird von den Festivalgästen geschätzt, vom Publikum geschätzt. Davon zeugen die Gespräche und Diskussionen nach den Vorführungen. Dieses fantastische Projekt begann mit der Leidenschaft und dem Talent eines Mannes mit einem extrem starken Charakter und außergewöhnlichem Wissen, konnte sich aber nur dank einer großen Partnerschaft und familiären Solidarität entwickeln. Die Betriebskosten des Projekts werden von privaten oder institutionellen Sponsoren finanziert. Die Arbeit von Grażyna war und ist kostenlos. Im Laufe der Zeit kamen einige Freiwillige hinzu, um zu helfen, aber nur SGU, Grażyna Słomka war und ist für das Ganze verantwortlich und konnte es nur in begrenztem Umfang mit ihrem Ehemann Tomasz teilen. Grażyna fördert die polnische Kultur auch als Filmkritiker, Publizist und Radiojournalist. Sie ist Mitbegründerin der polnischen Redaktion von Radio Flora in Hannover und leitete und leitet ihr eigenes Originalprogramm in Flora. Sie hat auch mit anderen Radiosendern zusammengearbeitet. Gegenwärtig erscheint ihre Zeitschrift "Wie im Kino" regelmäßig bei Radio Cosmo.

Für sein Engagement zur Förderung der polnischen Kultur im Ausland und seinen Beitrag zum Aufbau der Zivilgesellschaft hat Grażyna bereits viele Auszeichnungen erhalten, darunter das Bronzene und das Silberne Verdienstkreuz sowie die höchste Auszeichnung der Europäischen Polonia POLONIKUS 2019 in Aachen. Heute wird ihr der Preis ihrer Heimatumgebung überreicht, in der alles begann und reifte. Liebe Preisträgerin, lieber Preisträger, wir danken Ihnen für die außerordentliche Bereicherung unseres polnischen Lebens, für die wunderbare Verwirklichung der Idee der Verständigung und Annäherung zwischen Polen und Deutschen durch die Filmkunst, für das beispiellose gesellschaftliche Engagement bei der Präsentation der polnischen Kultur und den Aufbau eines positiven Bildes unseres Landes in Deutschland. Für über 300 Filme haben wir bisher fantastische Begegnungen mit über hundert herausragenden Persönlichkeiten des polnischen Kinos gesehen. Wir hoffen auf mehr, und wir wünschen Ihnen, dass Sie weiterhin Freude daran haben, das zu tun, was Sie lieben, Ihr Familienleben zu genießen und gemeinsam mit Ihren Lieben die Früchte Ihrer wunderbaren Arbeit zu ernten.

Teresa Czaniecka - Kuffer

 

 

 

Liebe Schüler, Lehrer, Eltern, zum elften Mal laden wir Kinder und Jugendliche polnischer Herkunft, die außerhalb Polens leben, zur Teilnahme am Wettbewerb "To be a Pole" ein.

Im Jahr des 40. Jahrestages der Registrierung der NSZZ Solidarność möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf das Wort Solidarität lenken, das den Polen so viel bedeutet hat, weil es ein Symbol der Verantwortung, der Einheit und der Zusammenarbeit war. Seit diesen Ereignissen sind viele Jahre vergangen, Polen hat sich verändert. Lohnt es sich also, über die Solidarität zwischen den Polen zu sprechen?

Wie findest du das? Schreiben Sie.

Ist es jetzt notwendig, mit Polen und den in Polen und im Ausland lebenden Polen solidarisch zu sein? Wenn nicht, können Sie begründen, warum? Wenn ja, können Sie Beispiele für zeitgenössische Einstellungen, Verhaltensweisen und Handlungen nennen, die die gegenseitige Solidarität zwischen den Polen belegen.

Wir schlagen ein Thema für alle Altersgruppen vor. Wir möchten, dass Sie sich das unterschiedliche Verständnis und das unterschiedliche Gefühl der Solidarität zwischen den Polen ansehen.

Die Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 8. März 2020 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden.

Detaillierte Informationen zu dieser Ausgabe des Wettbewerbs finden Sie im Reglement unter http://swiatnatak.pl/byc-polakiem-xi-2020/. Die Autoren der prämierten Werke erhalten große Preise: Ankunft in Polen, Teilnahme an der Gala im Königlichen Schloss, eine Reise "Auf den Spuren des Polentums".

Bitte senden Sie über: wetransfer.com (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Wir wünschen Ihnen im Namen des Organisationskomitees und der Jury viel Glück.

 

 

Selbstständigkeit - wie man das macht. Viele Polen, die nach Deutschland kommen oder bereits hier leben, beschließen, sich selbständig zu machen und ein eigenes Unternehmen, das sogenannte Gewerbe, zu gründen. Eine Die wichtigste Voraussetzung sind die Kenntnisse der deutschen Sprache und dies auf offizieller Ebene. Daher mein Rat gleich zu Beginn - Sie sollten eine Vertrauensperson finden, die Sie durch diesen wichtigen Moment zu Ihrem eigenen Unternehmen führt.

Für die Gewerbeanmeldung müssen wir zunächst in Deutschland registriert sein. Nach der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung erhalten wir einen sogenannten Gewerbeschein, der eine Gewerbeberechtigung darstellt.

Wir müssen auch wissen, dass wir je nach Branche, in der wir tätig werden wollen, eventuell behördliche Genehmigungen, Zulassungen, Konzessionen (z.B. von der Baubehörde, Gesundheitsbehörde) benötigen und entsprechende Qualifikationen nachweisen müssen. Deutschland ist in diesem Bereich recht restriktiv und hat viele Industrien, die formeller sind als in Polen. Alle Genehmigungen und Erlaubnisse sind immer kostenpflichtig und müssen bei der entsprechenden Niederlassung vor der Gewerbezentrale beantragt werden. Die Gewerbeordnung bildet in § 14 die Grundlage für die Ausübung der Geschäftstätigkeit und gibt in den §§ 29 ff. an, welche Geschäftstätigkeiten genehmigungspflichtig sind. Dies ist oft eine Frage, die mit der Genehmigungsbehörde im Detail geklärt werden muss, ob unser geplantes Geschäft davon betroffen ist.

Für Berufe wie z.B. Handwerker, die sich bei der Handwerkskammer, in der alle Handwerker, die einen eigenen Betrieb führen, eingetragen sind, ist eine Genehmigung erforderlich. Die Eintragung erfolgt in der Handwerksrolle A oder B1 oder B2, je nachdem, welche Handwerkskunst wir ausführen, ob das Meisterbirief, also Meisterpapiere, erforderlich ist oder nicht. Wenn es sich um Malermeister handelt, erhalten wir die sogenannte Handwerkskarte, die ein Berufszertifikat ist.

Das zuständige deutsche Amt für die Anmeldung der Selbständigkeit ist das sogenannte Gewerbeamt oder Ordnungsamt. Je nach Bundesland sollten Sie prüfen, wie die zuständige Stelle genannt wird. Für Freiberufler wie Ärzte, Architekten, Ingenieure, Künstler oder Rechtsanwälte, die ihre Kammern zuständig sind und sich nicht bei diesem Amt anmelden müssen, reicht es aus, wenn sie ihre Tätigkeit spätestens innerhalb eines Monats beim Finanzamt melden. Diese Personen sind auch nicht gewerbesteuerpflichtig, d. h. gewerbesteuerpflichtig.

Die Ausübung einer unternehmerischen Tätigkeit ist jede selbständige, gewinnorientierte, sich wiederholende Tätigkeit wie Handel, Handwerk, Gastronomie, Dienstleistungen wie Pflege und Reinigung. Als Selbständiger, Nicht-Selbständiger müssen wir unsere Tätigkeit als Gewerbeanmeldung anmelden. Die Kosten für die Anmeldung liegen derzeit zwischen 20 und 50,00 Euro, wenn keine besonderen Umstände vorliegen. Der Antrag muss persönlich oder durch einen Bevollmächtigten, z.B. einen Dolmetscher, gestellt werden. Die Gebühr wird in bar oder mit EC-Karte bezahlt, Kreditkarten werden von den Behörden nicht akzeptiert. Das zuständige Büro ist das Büro, in dem unser Unternehmen ansässig sein wird.

Die Meldung unserer Tätigkeit wird stets dem Finanzamt und dem Kassen- und Steueramt sowie je nach Art der Tätigkeit den zuständigen Kammern wie IHK, Handwerkskammer, Berufsgenossenschaften etc. mitgeteilt, die sich an Sie wenden, um ihre Beiträge einzuziehen. Sie sollten Ihre Geschäftstätigkeit möglichst vor oder gleichzeitig mit der Aufnahme der Tätigkeit anmelden, sonst drohen Ihnen Strafen in Form eines Verwarngeldes, wenn seit der Aufnahme der Tätigkeit mehr als drei Monate vergangen sind, und mehr als ein halbes Jahr später machen Sie sich strafbar wegen eines Vergehens, d.h. Busgeldverfahrens.

Als Bürger der Europäischen Union benötigen wir in Deutschland keine Aufenthaltserlaubnis und können im Rahmen der so genannten Freizugigkeiten eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Das Gewerbeamt kann bei uns zusätzliche Unterlagen mit einer Übersetzung ins Deutsche anfordern.

Als Einzelunternehmer, d.h. selbständig ohne Partner, unterliegen wir den folgenden Steuern: Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Wir müssen auch krankenversichert sein.

Wir müssen auch wissen und daran denken, dass wir unser Unternehmen selbst vertreten und wir sind für seine Verpflichtungen persönlich und ohne Einschränkung mit seinem gesamten Vermögen, einschließlich seines Privatvermögens, verantwortlich. Dies bedeutet, dass im Falle von Schulden, unser Eigentum oder andere Immobilien, die wir besitzen, ein Auto, sowie Lebensversicherungen, Aktien, Obligationen und anderes Privateigentum auch zur Rückzahlung verwendet werden.

Für die Anmeldung zur selbständigen Erwerbstätigkeit benötigen wir: einen Personalausweis oder Reisepass, eine aktuelle Anmeldung, falls im Personalausweis keine Meldeadresse angegeben ist. In Deutschland besteht, anders als in Polen, noch immer die Pflicht, bei Handwerks- oder ähnlichen Berufen eine Eintragung in die sogenannte Handwerksrolle bei der jeweiligen Handelskammer und eine Vollmacht zu beantragen, wenn wir z.B. nicht gut Deutsch sprechen und ein Dolmetscher benötigt wird.

Anna Golan, LL.M. / Deutsch-Polnische Juristin

S&G Inkasso Köln/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

WG Rechtsberatung/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Meine Damen und Herren, ich möchte Sie zur nächsten 18. Ausgabe der Gala-Show 2020 einladen, die am Samstag, den 8. Februar 2020, in den wunderschönen historischen Mozartsälen in Hamburg stattfinden wird. Wir werden den berühmten und geliebten Geiger Kristofer Vio beherbergen, den wir in einem außergewöhnlichen Repertoire aus Pop, Musical und klassischer Musik bewundern werden. Bis 3:00 Uhr morgens werden wir von der 5-köpfigen Band "Fanny Sunny Company" aus Polen zum Tanz begleitet. Es wird uns in die besten Rhythmen der Weltmusik entführen und bekannte und beliebte polnische Hits präsentieren! Wie jedes Jahr lade ich auch heute wieder alle Bewunderer dieses Abends herzlich zu meiner Musikshow ein. Das Restaurant Das Speisekabinett" wird sich um verschiedene kulinarische Produkte und Getränke kümmern. Wir laden Sie in Abendkleidung in diesen schönen Saal ein. Wir wünschen Ihnen ein wunderbares Erlebnis!

Gala-Show in Deutsch-Polnischer Freundschaft 08.02.2020,
Mozart- Säle Moorweidenstraße 36, Hamburg-Dammtor

Ein Abend mit Tanz, Live Musik mit vielen Künstlern. Als Gast wurde der bekannte Geiger Kristofer Vio eingeladen, der klassische aber auch Pop- und Musicalmusik spielen wird. Für die Tanzmusik wurde die Gruppe „Funny Sunny Company“ aus Polen eingeladen. Die Gruppe wird internationale und polnische Schlager spielen. Die bekannte polnische Sängerin Jolanta Barcik lädt Sie ebenfalls zu ihrer musikalischen Show ein und wird mit ihrem sehr breiten Repertoire und viel Schwung auf der Bühne begeistern. Alle Künstler/innen werden die Gäste der Galashow sicher wieder in beste Stimmung bringen; denn bei Live-Music wird bis 3.00 Uhr getanzt und gefeiert. Auch dieses Jahr werden wir auch die deutsche Balletttänzerin Constance Hölzer bewundern. Zudem wird das Restaurant „Das Speisekabinett“ für leckere Gaumengenüsse sorgen.

Weil die Anzahl der Plätze beschränkt ist, wird um die rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 040- 25 49 43 83 gebeten.

Weitere Informationen unter . http://www.jola-show-band.de/video.html

Kurze Geschichte: Seit 2003 organisiert Jolanta Barcik im Rahmen Deutsch-Polnischer Freundschaft eine Gala-Show im Delphi Showpalast, Hamburg. Diese Veranstaltung hat schon eine große Tradition. Jedes Jahr feiert Polonia zusammen mit vielen internationalen Gästen. Mit einem sehr breiten Repertoire und Schwung auf der Bühne begeistert die Jola Show-Band alle Gäste und bringt sie in beste Stimmung. Swing, Pop, Soul, Dance, Latin, Walzer begleiten die Gäste durch den ganzen Abend von 20:00 Uhr bis 3:00 Uhr.Weitere Höhepunkte sind Auftritte internationaler Gastkünstler wie z.B. Krystyna Prońko, Duet operetkowy:Dorota Ujda-Jankiewicz/ Andrzej Jankiewicz, Geff Harrison, Neil Landon,Imitator von "Elvis", Ensemble des Delphi Showpalast sowie Tanzgruppen aus Deutschland, Brasilien, Polen, Afrika, Mexico, Bolivien... auch Deutsche Balletttänzerin: Constance Hölzer.

Red. Polonia Viva / Jolanta Barcik

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Prof. Dr. hab. Danuta Hübner einladen. Die Vorlesung findet am 17. Januar um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt, mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen.

Prof. Dr. hab. Danuta Hübner. Sie war die erste polnische Kommissarin der Europäischen Union in den Jahren 2004-2009 und ist seit 2009Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Außerdem war sie Vorsitzende des Ausschusses für konstitutionelle Fragen (2014-2019) und des Ausschusses für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments (200902014).

Seit Juli 2019 ist sie Mitglied des Ausschusses für internationalen Handel, des Ausschusses für Wirtschaft und Währung, der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Mexiko sowie der Delegation in der Parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika. Sie ist Koordinatorin der Gruppe der Europäischen Volkspartei im Ausschuss für konstitutionelle Fragen. Ehemalige Ministerin für Europaangelegenheiten, ehemalige Amtschefin des Komitees für Europäische Integration. Und seit 2011 Ministerpräsidentin im Schattenkabinett des Frauenkongresses.

Thema: Hinter den Kulissen der Europäischen Union, oder: wie werden Verhandlungen geführt und in welchen Gremien werden Entscheidungen getroffen

Moderation: Dr. Piotr Olszowka

Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UGD zur Vernissage von Arbeiten von Artur Krynicki ein.
Einführung: Dr. Piotr Olszowka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Das Ministerium für Schule und Bildung und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilen mit: Das Interesse an herkunftssprachlichem Unterricht Polnisch hat in Nordrhein-Westfalen weiter zugenommen: 4.769 Schülerinnen und Schüler sind im laufenden Schuljahr 2019/2020 an nordrhein-westfälischen Schulen zum herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch gemeldet. Damit ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenüber dem Schuljahr 2018/2019 erneut gestiegen – um rund drei Prozent. Von den 4.769 Kindern und Jugendlichen besuchen 2.525 die Primarstufe und 2.244 die Sekundarstufe I.

Mathias Richter, Staatssekretär im Schulministerium, erklärte: „In Nordrhein-Westfalen leben Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen. Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Chance, hier zweisprachig aufzuwachsen. Dabei wollen wir sie bestmöglich unterstützen. Mit dem herkunftssprachlichen Unterricht fördern wir die Mehrsprachigkeit unserer Schülerinnen und Schüler.“

Im deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag haben sich Deutschland und Polen gegenseitig verpflichtet, Deutsch und Polnisch als Muttersprache an Schulen im jeweils anderen Land anzubieten. „Nordrhein-Westfalen kommt dieser Vereinbarung sehr engagiert nach. Für die Kinder und die Gesellschaft insgesamt ist es ein großer Gewinn, wenn Kinder mit zwei Sprachen aufwachsen und beide beherrschen. Sie können später einmal Brücken bauen – und diese Brücken brauchen wir zwischen Polen und Deutschland“, sagte Thorsten Klute, Poloniabeauftragter der Landesregierung.

Herkunftssprachlicher Unterricht wird bedarfsorientiert an den Schulen in Nordrhein-Westfalen als zusätzlicher Unterricht angeboten. Das freiwillige Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist. Sobald an Grundschulen 15 bzw. an Schulformen der Sekundarstufe I 18 Anmeldungen für eine Sprache vorliegen, kann eine Lerngruppe eingerichtet werden, vorausgesetzt die Lehrerstelle und eine geeignete Lehrkraft stehen zur Verfügung.

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Die polnische Literatur ist den ausländischen Lesern schon lange bekannt, und wie sich herausstellte Am 10. Oktober dieses Jahres erhielt die polnische Autorin Olga Tokarczuk den Nobelpreis. Bisher haben 5 polnische Autoren den Literaturnobelpreis erhalten, der erste ist Henryk Sienkiewicz, dann Władysław Reymont, Czesław Miłosz und Wisława Szymborska. Zurzeit ist Olga Tokarczuk als zweite Polin und als erst 15 Frauen im Bereich der Literatur zu dieser Gruppe gestoßen. Damals war Olga Tokarczuk in Deutschland auf der Werbetour ihres neuesten Romans "Books of James", denn gerade ist die deutsche Übersetzung dieses Buches erschienen.

Auf der Autobahn erhielt sie die Nachricht, dass sie den Nobelpreis erhalten hat. Am Tag nach der Entgegennahme des Nobelpreises am 11.10.2019 fand folgendes statt in Düsseldorf, die erste internationale Pressekonferenz mit der Teilnahme des polnischen Nobelpreisträgers, bei der ich anwesend war. Weil ich ihre Bücher und vor allem die Sprache, die sie darin verwendet, liebe, hatte ich die Gelegenheit, der Nobelpreisträgerin eine direkte Frage zu stellen. Ich war sehr neugierig, woher so viel Magie in ihren Romanen kommt. Der Nobelpreisträger antwortete, dass die Welt nicht ohne ein bisschen Metaphysik beschrieben werden kann, was in der Literatur des realistischen Streiks gut sichtbar ist. Die Metaphysik der Welt mit dem Realismus zu verbinden, ist eine der Hauptströmungen ihrer Romane. Damit der Realismus funktioniert, braucht man etwas, das über ihn hinausgeht, das ihn verbreitet, das über ihm steht, und das jeder von uns hier auf der Erde lebt. Das sagt Olga Tokarczuk über Magie.

Seit dem Beginn seiner Existenz hat der Mensch unbewusst gespürt, dass es eine andere Energie um ihn herum gibt, andere Räume, die mit dem bloßen Auge unsichtbar sind, ungreifbar aber präsent, genau wie Magie. Der Autor glaubt, dass der Roman eine der größten Erfindungen des Menschen ist, wie das Rad oder die Dampfmaschine, eine raffinierte Art der zwischenmenschlichen Kommunikation, die nicht auf der Beschreibung von Fakten beruht, sondern uns in andere Welten führt. Der Roman lehrt uns Einfühlungsvermögen, denn dank ihm können wir für eine Weile jemand anders werden und in die Rollen der Figuren schlüpfen, uns mit ihnen identifizieren, dann gewinnen wir eine andere Perspektive, um die Welt und andere Menschen zu sehen und zu verstehen, Einfühlungsvermögen. Die Autorin traf sich mit ihren Lesern in Essen, wo sie vom Publikum mit stehenden Ovationen bedacht wurde. Ich hatte die Gelegenheit, persönlich dabei zu sein und ich muss ehrlich zugeben, dass es ein sehr bewegender Moment war, mit einer Träne im Auge, ein Moment großer Freude, Stolz und Gänsehaut.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Verleihung des Nobelpreises an die polnische Schriftstellerin hat die Bürgermeisterin der Stadt Wrocław, aus der Olga Tokarczuk stammt, beschlossen, dass wer ihr Buch in der Hand halten wird, das ganze letzte Wochenende lang kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann, und der Bürgermeister der Stadt Krakau hat ein städtisches Grundstück in der Nähe der Stadt bestimmt, auf dem 25 Tausend Bäume gepflanzt werden, und dieser Wald wird Prawiek" heißen, genau wie der Titel eines der Romane der Schriftstellerin Prawiek und andere Zeiten". Laut Tokarczuk ist diese Tatsache eine Antwort auf die Frage, ob die Literatur die Welt verändert, wie man sieht, und ohne den Wald aus ihrem Buch Prawiek wäre dieses Projekt der Pflanzung eines echten Waldes niemals zustande gekommen.

"Die Reise der Menschen des Buches", der erste Roman des Nobelpreisträgers von 1993, erzählt die Geschichte der erfolglosen Expedition zu dem geheimnisvollen Buch, bei der große Liebe auf die beiden Hauptfiguren herabströmt. Die Geschichte spielt im 17. Jahrhundert in Frankreich und Spanien, wo die Faszination für das Mysterium durch das große T am wichtigsten ist.

Tokarczuks zweiter Roman - "E.E." das heißt Erna Eltzner findet in Breslau zu Beginn des 20. Jahrhunderts statt. Ihre Hauptfigur ist ein heranwachsendes Mädchen aus einer polnisch-deutschen Bürgerfamilie, in der die Talente des Mediums entdeckt wurden. Auch ihre Faszination für das Geheimnisvolle, das der menschlichen Vernunft entgeht, offenbart sich hier.

"Das Zeitalter und andere Zeiten" ist ein Buch von Tokarczuk, das uns in einen anderen, vom Autor geschaffenen Kosmos führt. Prawiek ist ein mythisches Dorf, das angeblich im Zentrum Polens liegt, wo Engel die Grenzen bewachen. Prawiek ist ein spezifischer Mikrokosmos, in dem alle Freuden und Sorgen, die der Mensch kennt, konzentriert sind. Prawiek ist in verschiedene Zeiten unterteilt, daher auch der Titel, aber sie beziehen sich auf die Protagonisten des Romans und so haben wir zum Beispiel die Zeit von Genowefa, die Zeit von Teddybär, die Zeit von Spike, die Zeit des Bösen Mannes und andere. Dies ist eine Sage von 2 Familien Gottes und des Himmels, ihre Familiengeschichte vom Ersten Weltkrieg bis zu den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts, also über 3 Generationen.

"Bieguni" ist eine neue Art/Form des Romans - der sogenannte Konstellationsroman, ein Stil der Collage, das heißt, wir suchen eine Geschichte über das, was uns umgibt, darüber, wie wir darin existieren, aber auf eine andere Art und Weise, auf eine andere Art und Weise, so spricht Tokarczuk über Bieguni. Es ist ein Roman über Bewegung, über das Leben in einer ständigen Reise, über die Angst, die mit der Unfähigkeit, Wurzeln zu schlagen, verbunden ist, so wie der heutige Mensch lebt - chaotisch, schnell, fragmentarisch, es ist eine solche Reise durch das Leben.

"Bizarre Geschichten", was seltsam, ungewöhnlich ist, sind 10 Geschichten, und jede von ihnen geht weiter in einem anderen Raum, sowohl historisch, wie z.B. Wolhynien zur Zeit der Schwedischen Sintflut, als auch heute, aber an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt, wie z.B. in der Schweiz, in einem Mietshaus in Polen oder Asien, und, was am wichtigsten und typisch für den Autor ist, an völlig imaginären Orten.

"Führe deinen Pflug durch die Knochen der Toten" ist ein Roman über Tiere, und zwar darüber, wie der Mensch sie für seine eigenen, meist ungerechtfertigten Bedürfnisse tötet, wie z.B. die Jagd, die Zucht von Tieren für Felle, die Vernichtung von Rassen für ihre Reißzähne. Agnieszka Holland drehte auf der Grundlage dieses Buches einen Film mit dem Titel "Pokot", dessen Drehbuch von beiden Damen geschrieben wurde. Die Handlung des Romans und des Films findet in den polnischen Bergen statt, aber sie könnte an jedem beliebigen Ort der Welt aus der Sicht des Themas, d.h. der Herangehensweise des Menschen an das Töten von Tieren, stattfinden. Es ist auch eines der universellen Elemente der Tokarczuk-Romane, die einerseits in der polnischen Realität angesiedelt sind, andererseits aber Themen behandeln, die über die Grenzen der Handlung hinausgehen, denn das Thema der Ermordung von Tieren zum Vergnügen der Menschen ist jedem von uns bekannt.

"Lost Soul" ist eine neue, kurze Geschichte des Nobelpreisträgers, wie der Titel selbst schon sagt, über eine verlorene menschliche Seele, auf die der Mensch warten muss, wenn er sich mit ihr verbinden will, also wieder Mensch sein will, bestehend aus Körper und Seele.

Die "Jakobus-Bücher" ist eine Geschichte, die in Polen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts spielt, wo drei große Weltreligionen, das Christentum, das Judentum und der Islam, nebeneinander existierten, es ist die Geschichte eines Juden, Jakob Frank, eines Bauern, eines Sektenführers, eines Ketzers oder eines Retters, der in die Salons befördert wird und das Schicksal von vielen tausend Menschen verändert, die auf die Ankunft des Messias warten. Der Nobelpreisträger führt uns mit viel Liebe zum Detail über die lokale Kleidung, das Essen, die Inneneinrichtung und die Gerüche zurück ins 18.

Während eines Treffens mit Lesern in Essen, die für die Jakobusbücher in Deutschland warben, sagte uns die Autorin, dass sie ohne jeden Zweifel akzeptierte, dass damals in Polen Kartoffeln gegessen wurden, woran heute kein Pole Zweifel hat, und es stellte sich heraus, dass ein Experte für die Geschichte des 18. Jahrhunderts, der vom Verlag beauftragt wurde, solche Details zu überprüfen, unter anderem im letzten Moment vor dem Druck feststellte, dass in dieser Region die Kartoffeln noch nicht bekannt waren, dass sie noch nicht angekommen waren und nur Reis gegessen wurde, der von den Türken nach Polen gebracht wurde. In den letzten Sekunden vor Drucklegung des Buches mussten die Kartoffeln aus dem gesamten Text gelöscht und durch Reis ersetzt werden, was in diesem Moment eine ziemliche Herausforderung für das gesamte Team war. Olga Tokarczuk schrieb diesen Roman 9 Jahre lang, sie wollte etwa 200 Seiten schreiben, aber sehr bald stellte sich heraus, dass das Schreiben über den Zeitraum von 50 Jahren ihr eine riesige Menge an Material lieferte und der Roman wuchs signifikant auf fast 1.000 Seiten, Karten, Zeichnungen. Bei diesem Treffen scherzte Olga Tokarczuk auch, dass der einzige Nachteil des Nobelpreises darin besteht, dass sie nie einen wichtigeren Preis erhalten wird.

Anna Golan

Twoje Miasto nr 61

Foto: Jurek Uske, Anna Golan

Das Kindergeld ist in Deutschland keine Sozialleistung, auch wenn es von den Familienkassen ausgezahlt wird, sondern eine Steuergutschrift für Eltern wegen der Ausgaben, die bei der Erziehung ihrer Kinder entstehen. Sie ist vom ersten Monat der Geburt bis zum 18. Lebensjahr oder später, wenn sich das Kind in Ausbildung befindet, fällig und wird nur auf Antrag der Eltern oder des Vormunds ausgezahlt. Ab dem 1. Juli 2019 beträgt sie 204 Euro für das erste und zweite Kind, 210 Euro für das dritte Kind und 235 Euro für das vierte und weitere Kind. In Deutschland arbeitende und hier einkommensteuerpflichtige Polen, deren Kinder in Polen leben, haben ebenfalls Anspruch auf das Kindergeld. Da es sich um einen Steuerausgleich handelt, sind nur die Eltern berechtigt, die in Deutschland Steuern zahlen oder hier ihren Wohnsitz bzw. ständigen Aufenthalt haben.

Wenn sie gleichzeitig auch in Polen wohnen, ist in der Regel zu prüfen, ob in Polen ein Anspruch auf die Zahlung von Familienleistungen nach polnischem Recht besteht und welcher Anspruch Vorrang hat: das deutsche Kindergeld oder das polnische 500plus. Unterliegt ein polnischer Staatsangehöriger den deutschen Rechtsvorschriften, in diesem Fall durch Zahlung deutscher Einkommensteuer, und unterliegt er gleichzeitig den polnischen Rechtsvorschriften, nach denen seine Kinder Anspruch auf Familienbeihilfe 500plus haben, in einer Höhe, die niedriger ist als das deutsche Kindergeld, wird die Differenz zwischen dem deutschen Kindergeld und dem polnischen 500plus gezahlt. Dies bedeutet insbesondere, dass ein Kind, das in Polen lebt und Kindergeld 500plus erhält, vom Kindergeld abzugsfähig ist.

Die wichtigste Änderung ab Anfang 2018 war die Verkürzung der Antragsfrist für Kindergeld rückwirkend von 4 Jahren auf 6 Monate, und ab 2016 wird bei Kindergeldanträgen die Steuernummer des Antragstellers und des anspruchsberechtigten Kindes benötigt, ansonsten wird der Antrag abgelehnt und kein Geld ausgezahlt. Interessant ist, dass das Kindergeld auch Anspruch auf die so genannten Zahlkinder hat, d.h. wenn ein Elternteil Kinder aus verschiedenen Verbänden hat, dann werden z.B. die Kinder aus dem ersten Verband zu den jetzigen gezählt und diese jüngeren Geschwister in der Wildnis erhalten einen höheren Kindergeldsatz. Sie wird nur an den Elternteil gezahlt, bei dem das Kind normalerweise untergebracht ist, und kann nicht zwischen den Eltern geteilt werden.

Der jüngste Trend der deutschen Regierung, die Zahl der Kinder, für die der deutsche Staat das Kindergeld zahlt, zu reduzieren, ist darauf zurückzuführen, dass nach der Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes im Jahr 2011 für u.a. polnische Staatsbürger als Bürger der Europäischen Union die Zahl der Kinder von in Deutschland arbeitenden Menschen deutlich gestiegen ist und nun etwa auf dem gleichen Niveau wie in der Vergangenheit liegt.
Die Zahl der in Deutschland arbeitenden Kinder hat deutlich zugenommen und liegt derzeit bei rund 117 Tausend. Das sind Kinder, die in Polen leben. So erschienen in den polnischen Medien Informationen, dass die Deutschen das Kindrgeld für die Kinder von arbeitenden Polen senken wollen.
in Deutschland. Dies ist jedoch keine einfache Angelegenheit, da sie die Zustimmung auf der Ebene der Entscheidung der Europäischen Union und damit Änderungen der Rechtsvorschriften in diesem Bereich erfordert.

Viele Polen arbeiten in Deutschland saisonal, ob im Baugewerbe, in der Pflege, in der Gastronomie oder in der Landwirtschaft. Diese Menschen haben noch immer ihren Wohnort in Polen und ihre Familien leben dort und haben nicht die Absicht, nach Deutschland zu ziehen, und sie haben das volle Recht dazu, das in den EU-Freiheiten verankert ist, d.h. sie können in den EU-Ländern arbeiten, ohne dauerhaft dort leben zu müssen. Das Kindergeld ist jedoch keine Familienbeihilfe im Sinne der Sozialgesetzgebung, wie z.B. unser 500plus, ist aber steuerlich gerechtfertigt und familienfreundlich, als Steuergutschrift für alle Eltern und damit für alle EU-Bürger, die in Deutschland Steuern zahlen. Daher gilt für uns das gleiche deutsche Einkommensteuerrecht und auf dieser Grundlage müssen Polen wie deutsche Staatsbürger behandelt werden.

Anna Golan, LL.M.

Polnisch-Deutsche Rechtsanwältin / S&G Inkasso Köln/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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Das große Orchester der Weihnachtshilfe (Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy, WOŚP) ist eine große nichtstaatliche Wohltätigkeitsorganisation in Polen. Es wurde 1993 von Jerzy Owsiak, Lidia Niedźwiedzka-Owsiak, Bohdan Maruszewski und Piotr Burczyński gegründet. Jeden ersten oder zweiten Sonntag im neuen Jahr beginnt das Orchester das große Finale seiner Aktion. Den ganzen Tag sammeln über 120.000 Freiwillige im ganzen Land Geld für die medizinische Versorgung polnischer Kinder. Alle Leute, die Geld gespendet haben, bekommen zum Dank ein großes rotes Herz (Aufkleber).

Die Geldsammlung findet auch bei polnischen Auswanderern an verschiedenen Orten im Ausland statt. In diesem Jahr wird die Sammelaktion in Deutschland: in Berlin, in Brunschwig, in Darmstadt, in Frankfurt, in Hamburg , in Essen, in Köln / Bonn und in Oberhausen durchgeführt. Diesmal am 12. Januar 2020 von 15.00 bis 20.00 Uhr werden auch in Oberhausen staat im Restaurant „Gdanska" werden in Ebersbad zahlreiche Bands und Sänger zu großzügigen Spenden ermuntern. Alle Musiker treten unentgeltlich auf.

Eintrittspreis: FREI!

 

WOSPhamm2020

WOSP Bonn

WOSPmunster20

 

 

 

 

Info-Point-Polregio in Nordrhein-Westfalen ist ein Netzwerk von Sozialstrukturen. Am 5. Dezember 2019 fand in der Zentrale des Vereins Polregio e.V. in Aachen eine Schulung für die Mitglieder des Projektes „Aufbauen von Ressourcen" statt. „Kommunikation innerhalb und außerhalb des Teams. Grundlagen der interkulturellen Kommunikation", das Training wurde von der Projektleiterin Joanna Szymanska geleitet, sie sagte: "Das Wichtigste ist die Chemie im Team! Es ist uns gelungen, ein Team von Experten in vielen Bereichen zu bilden, die sich mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung ergänzen und bereit sind, neues Wissen zu erwerben!

Projekt "Info-Point-Polregio" - ein Netzwerk sozialer Strukturen in Nordrhein-Westfalen. Projekt zur Stärkung der sozialen Kompetenzen von Migranten polnischer Herkunft in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt zur sozialen Teilhabe und Integration, wurde Mitte September dieses Jahres gestartet, seine Umsetzung wird bis Ende 2021 dauern. Die vier Monate des Projekts waren eine Zeit intensiver Arbeit, insbesondere im Team. Es geht um den Aufbau einer Projektstrategie, die Erstellung von Projektunterlagen, Training und Teamarbeit  - ständiger Informationsaustausch und die Suche nach institutionellen Partnern.

Piotr Siegfanz aus Info-Point-Wuppertal ergänzt: "Als langjährige polnische Gemeindeaktivisten haben wir viel gesehen, wir haben viel zu bieten, aber wir lernen noch. Wir wollen unsere Erfahrungen teilen und Erfahrungen sammeln. Ich freue mich auf das Projekt Info-Point und damit auf die neuen Herausforderungen.“

Ab Januar werden wir mit der Umsetzung von Projektaktivitäten wie Beratung, Training und Vorträge beginnen. Wir laden Sie ein, den Projekt- und Facebook-Seiten zu folgen.

Das Projekt "Info-Point-Polregio - ein Netzwerk sozialer Strukturen in Nordrhein-Westfalen" wird vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Joanna Szymanska

Projekt „Info-Point-Polregio"

Artikel in Samo Zycie - Januar 2020

Samo Zycie

Regionalkonferenzen des Polonia-Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen mit Kooperation des Landesintegrationsrates NRW: „Stärkung der politischen Partizipation der Polinnen und Polen in Nordrhein-Westfalen“.

In den vergangenen Jahren waren polnische Staatsangehörige die am deutlichsten wachsende Zuwanderergruppe in Nordrhein-Westfalen.
Die Zahl der Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderer, die nach NRW kommen, ist weiterhin hoch. Inzwischen bilden die Polnischstämmigen die zweitgrößte Migrantengruppe in NRW.
„Der Einwanderung sollte dann irgendwann auch die politische Teilhabe folgen. Dafür wollen wir gerne in der Polonia werben“- Thorsten Klute, Polonia-Beauftragter des Landes NRW.
Das Ziel der Regionalkonferenzen ist es u. a die politische Partizipation der Polinnen und Polen in NRW zu stärken und viele politisch interessierte Polnischstämmige für eine Kandidatur für den Integrationsrat und Stadtrat zu motivieren. „Denn es ist wichtig, dass Migrantinnen und Migranten mit polnischer Herkunft ihre politischen Belange selbst artikulieren und sich an der politischen Willensbildung und den demokratischen Wahlen beteiligen“-Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen.

Programm

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Die häufigsten Arten und Möglichkeiten für Polen, in Deutschland zu arbeiten. 

Nur deswegen, dass wir Bürger der Europäischen Union sind, nutzen wir viele EU-Freiheitenfrei  zu denen gehört u.a. die Freizügikeit sich in Deutschland frei zu bewegen um eine Arbeit auszuüben.

Ein wichtiges Element ist unsere soziale Sicherheit, die auch von der EU geregelt wird, wo der Grundsatz einer Gesetzgebung gilt. Wenn Sie in mehreren Mitgliedstaaten arbeiten, können Sie im gleichen Zeitraum nur in einem Land sozialversichert sein. Die Europäische Union will daher eine Doppelversicherung für die gleiche Zeit der Arbeit verhindern.

Indem wir uns auf dieses allgemeine Prinzip der sozialen Sicherheit in nur einem Land beziehen, kommen wir zu einer der am häufigsten verwendeten Arbeitsformen der Polen in Deutschland. Viele polnische Bürger, die in Polen als Arbeitnehmer beschäftigt sind, werden von ihren polnischen Arbeitgebern zur Arbeit nach Deutschland entsandt. Das sind die so genannten entsandten Arbeitnehmer. Diesen Begriff darf man jedoch nicht verwechseln mit dem Begriff von einer Dienstreise. Die Entsendung erfolgt im Sinne der Rechtsvorschriften über die Sozialversicherung von Arbeitnehmern und hat nur einen vorübergehend Charakter. Entsendung im Sinne dieser Vorschriften bedeutet, dass ein solcher Mitarbeiter bis zu 24 Monate in Deutschland arbeiten darf, während dieser Zeit aber der polnischen Versicherung bei der Sozialversicherungsamt (ZUS) unterliegt. Die Sozialversicherungsamtstellt einem solchen Mitarbeiter eine Entsendebescheinigung aus, die sogenannten berühmte A-1.

Wenn Sie schon seit einiger Zeit in Polen selbständig sind und sich entscheiden, Ihr eigenes Unternehmen in Deutschland zu betreiben, indem Sie dort Dienstleistungen erbringen, dann können Sie dies auf der Grundlage der so genannten Selbststentsendung für nicht mehr als 24 Monate tun, dann können Sie weiterhin im Rahmen der Selbstständigkeit auf der Grundlage des ZUS A1- bei der polnischen Sozialversicherungsamt versichert sein. Um in den Genuss dieser Regelung zu kommen, müssen Sie vor dem Umzug Ihrer Tätigkeit ins Ausland mindestens zwei Monate lang in Polen selbständig tätig gewesen sein (kürzere Zeiträume erfordern im Einzelfall eine individuelle Prüfung) und Ihre Tätigkeit mit Rechnungen oder Verträgen dokumentieren, sowie die notwendige Infrastruktur in Ihrem Land für die Aufnahme Ihrer Tätigkeit nach Ihrer Rückkehr für die gesamte Dauer Ihrer Tätigkeit im Ausland unterhalten. Wenn geplant ist, eine wirtschaftliche Tätigkeit vorübergehend in einen der Mitgliedstaaten zu verlagern, sollte die verlagerte Tätigkeit einen ähnlichen Charakter haben wie in Polen.

Eine weitere und sehr häufige Art der Arbeit in unseren westlichen Nachbarländern ist die Gründung eines eigenen Unternehmens in Deutschland in Form eines Gewerbebetriebs. Als Bürger der Europäischen Union benötigen wir keine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland und sind in der Lage, im Rahmen der sogenannten Freizugigkeiten wirtschaftliche Tätigkeiten auszuüben. Um sich als Gewerbe registrieren zu können, müssen Sie zunächst in Deutschland angemeldet sein. Sobald Sie Ihr Gewerbe korrekt registriert haben, erhalten Sie einen "Gewerbeschein", der eine Gewerbeerlaubnis ist. Wenn Sie selbständig und nicht freiberuflich tätig sind, müssen Sie sich als Gewerbe registrieren. Die Kosten für die Registrierung betragen derzeit 20-50,00 Euro, wenn keine anderen besonderen Umstände vorliegen. Wir müssen auch wissen, dass wir je nach Branche, in der wir tätig sein wollen, behördliche Genehmigungen, Zulassungen, Konzessionen (z.B. von Baubehörden, Gesundheitsbehörden) sowie die entsprechenden Qualifikationen benötigen. Die zuständige deutsche Behörde für die Registrierung eines Selbständigen ist das Gewerbeamt oder Ordnungsamt.

Je nach Bundesland sollten Sie den Namen der zuständigen Behörde überprüfen. Als nächste sehr häufige Art von Arbeitsausübung in Deutschland ist der Arbeitsvertrag s.g. Minijob zu erwähnen, der von dem deutschen Gesetzgeber eingeführt wurde um den Arbeitgebern die Beschäftigung von Arbeitnehmern zu ermöglichen im Rahmen von s.g. Geringfügigen Beschäftigung, also die Beschäftigung im begrenzten Umfang - in geringerer Arbeitszeit. Minijob ist eine der Möglichkeiten für einen Arbeitsvertrag, der zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer im Rahmen der Erfüllung der so genannten Mindestbeschäftigung in Deutschland abgeschlossen werden kann. Mindestbeschäftigung bedeutet, dass es eine gesetzliche Gehaltsgrenze oder eine bestimmte Arbeitszeit gibt. Der Arbeitnehmer kann im Bereich der Wirtschaftstätigkeit oder im Bereich der in privaten Haushalten.

Es gibt zwei Arten von Minijob:
1) 450-Euro-Minijob, das durch eine festgelegte Gehaltsgrenze begrenzt ist, wenn der Arbeitnehmer nicht mehr als 450 EUR netto pro Monat erhalten kann, in der Regel regelmäßig und unabhängig von der Wochenarbeitszeit oder der Anzahl der monatlichen Aufgaben arbeitet, oder

2) Kurzfristiger Minijob, der ab Vertragsbeginn für eine bestimmte Zeit festgelegt wird. Es ist wichtig in dem Fall vom kurzfristigen Minijob, dass der Arbeitnehmer in einem Kalenderjahr nicht mehr als insgesamt 70 Tage arbeiten darf. Solcher Arbeitnehmer arbeitet also nicht regelmäßig sondern von Zeit zur Zeit oder nach Bedarf - die Lohnhöhe hat hier keine Bedeutung. 

Anna Golan, LL.M. / Deutsch-Polnische Juristin

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"Die Welt stirbt und wir bemerken es nicht einmal. Wir bemerken nicht, dass die Welt eine Ansammlung von Dingen und Ereignissen wird, ein toter Raum, in dem wir uns einsam und verloren bewegen, hervorgerufen durch Entscheidungen von jemandem, versklavt durch ein unverständliches Schicksal, das Gefühl, ein Spiel großer Kräfte der Geschichte oder des Zufalls zu sein "- schrieb Olga Tokarczuk in ihrer Nobelrede.

Olga Tokarczuk wird am Dienstag, den 10. Dezember 2019, den Nobelpreis für Literatur für 2018 erhalten. Die Tradition ist jedoch die vorherige Rede der Preisträgerin, die die Polin heute in der Wechselstube der Schwedischen Akademie hielt. Der Aufsatz, der voller Emotionen ist und sich um die Welt kümmert, trägt den Titel "Liebevoller Erzähler" und berührt laut Tokarczuk zärtlich eine Reihe von Dingen, die für den heutigen Menschen am wichtigsten sind. Informationsverwirrung, Summen, Arroganz gegenüber dem Planeten - das sind die Fäden, die sich am suggestiven Ende der Rede des Schriftstellers trafen.

Seitdem bekannt wurde, dass Olga Tokarczuk dem Pantheon des Nobelpreises beitreten wird, stieg der Verkauf ihrer Bücher um 6.000 Prozent. Die Rede, die sie in Stockholm hielt, sollte diese Zahl vervielfachen, denn wirklich jedes Wort des Schriftstellers ist heute sein Gewicht wert.

WL

Im Herbst startete die Umsetzung des Projekts „Info-Point-Polregio. Maßnahme zur Stärkung der Kompetenzen von Auslands-Polen – ein Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe, Partizipation und Integration für Menschen mit polnischem Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen“. Das Projekt wird vom Verein Polregio e.V. aus Aachen umgesetzt und aus den Mitteln des  Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.  Das Projekt wird in den nächsten zwei Jahren bis Ende des Jahres 2021 durchgeführt.

Die Projektkonzeption sieht vor  auf komplexe und fachliche Art und Weise polnischsprachige Menschen in NRW bei ihrer Integration und in ihrem alltäglichen Leben zu unterstützen. Das Ziel soll mit Hilfe des funktionsfähigen Netzwerks von „Info-Point-Polregio“ erreicht werden.

In NRW hat man die  Gruppen der Menschen mit polnischem Migrationshintergrund, die möglicherweise sowohl von sozialer Ausgrenzung bedroht,  als auch vom System oder von Familien- oder auch Berufssituationen ausgeschlossen sind, als benachteiligt definiert. Dazu gehören unter anderem Frauen jeden Alters, Saisonarbeiter, Einwanderer  nach 2011 (einschließlich Kinder bis 18 Jahre) und Senioren. Die Umsetzung des gesetzten Ziels erfolgt durch die Umsetzung des Beratungsstellenmodells „Info-Point-Polregio", das im Rahmen eines gleichnamigen Pilotprojekts entwickelt und von September 2018 bis Februar 2019 in Aachen durchgeführt wurde.

Die Umsetzung des Projekts wird zunächst die Städte Aachen, Essen, Wuppertal und Köln vornehmen, eine Verlagerung einiger Projektaktivitäten an andere Orte in NRW ist nicht ausgeschlossen.

Im Rahmen des Projekts sind Aktivitäten wie: regelmäßige Beratungsangebote, Einzel- und Gruppenberatung, offene und geschlossene Fachtreffen, Weiterbildungsangebote, sowie die Online-Beratung mit Experten geplant.  Die Projektmaßnahmen werden jeweils mit Deutsch - Polnischen Experten in den Bereichen, u.a.: Sozialarbeit, Versicherung, Steuerrecht und Recht, hier u.a.: Familienrecht, Arbeitsrecht, Psychologie und Psychotherapie, Deutsch als Fremdsprache und Polnisch - Muttersprachlicher Unterricht durchgeführt;, wobei spezifische Bedürfnisse regelmäßig mit den Projektbegünstigten besprochen werden.

Das Projekt fungiert zusammen mit dem zukünftigen Netzwerk sozialer Strukturen „Info-Point" in NRW  als  eine Einführung in die Ausarbeitung eines nachhaltigen Angebots sozialer Unterstützung primär für Migranten polnischer Herkunft in Nordrhein-Westfalen, ferner  eine Antwort auf die Notwendigkeit struktureller Integration und folglich auf die Gewährleistung eines gleichberechtigten Zugangs zu Informationen für alle sozialen Gruppen, dementsprechend als eine Grundlage einer gelungenen strukturellen Integration. 

Ein wichtiges Element des Projekts ist die Erstellung des sogenannten Ressourcenplans, d. h. Im Projektrahmen wird nicht nur die Diagnose von Defiziten bei Migranten polnischer Herkunft erfolgen, sondern vor allem die Auswahl aus derselben Expertengruppe, die während des Projekts unter anderem professionelle Unterstützung in Form von Schulungen und Beratung erhalten wird.  Und später werden sie ihre Anpassungs- und Integrationsprozesse in eigenem Umfeld mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung unterstützen. Das Projekt beinhaltet Ausarbeitung und Veröffentlichung des sog. Wegweisers -„Curriculum der Integration“ - für Migranten polnischer Abstammung.

Projektleitung: Joanna Szymanska

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

http://www.polregio.eu/index.php/info-point/projekt-info-point

 

Foto: Alexandra Lewicki

Im Baner von links: Piotr Sigwantz (Büro Wuppertal), Anna Golan (Büro Köln), Sarah Kiermaszek (PR-NRW), Joanna Szymanska (Projektleiter-NRW), Magda Kowalska (Büro Essen), Blanka Zaborowski (Büro Aachen), Wiesiek Lewicki (Koordinator-NRW)

Das Projekt: „Info-Point-Polregio" ist zufinanziert durch:

 
 

Die Polonia verändert sich. Deutsche und polnische Politik muss dem gerecht werden.

„Sich in zwei Staaten zu Hause fühlen, in Polen wie auch in Deutschland. Von zwei verschiedenen kulturellen und sozialen Erfahrungen zu profitieren und den Wert dessen weitergeben zu können“, antwortet Ilona spontan, als sie gefragt wird, was ihre polnische Herkunft ihr in Deutschland bedeutet. Sie war 15 als sie vor gut 30 Jahren mit ihren Eltern aus Polen nach Deutschland in den tiefen Westen kam. Hier lernte sie ihren ebenfalls aus Polen stammenden Mann kennen. Der Anfang war sicher nicht leicht. Heute stehen beide aber fest im Leben, haben sichere Jobs. Die inzwischen erwachsenen gemeinsamen Kinder wurden in Nordrhein-Westfalen, wo die Familie lebt, geboren.

Agnieszka lebt mit ihrem deutschen Mann in Berlin, kam in den 1990er Jahren nach Deutschland, der Liebe wegen. Ihr gemeinsames Kind spricht Deutsch und Polnisch, ebenso wie inzwischen ihr Mann. Den Kontakt zu Agnieszkas Familie in Polen halten die drei intensiv. Und materiell sind die beiden mit Jobs gut abgesichert.

Agnieszka und Ilona – zwei kurze Biografien aus der deutschen Polonia, die bei aller Unterschiedlichkeit ein typisches Bild zeichnen. Menschen wie diese, vollständiger Teil der deutschen Gesellschaft und ständige Wanderer über die selbst mitgebauten Brücken über Oder und Neiße, gibt es sehr viele in Deutschland. Sie bilden heute das Gesicht der deutschen Polonia, ohne großes Aufsehen und wohl auch mit steigerungsfähiger öffentlicher und politischer Beachtung.

„Wir Unsichtbaren“ lautet der Titel des wunderbaren Buches von Peter Oliver Loew über die Geschichte der Polen in Deutschland, in dem es unter anderem um die Frage der öffentlichen Wahrnehmung der Polonia in Deutschland geht. Fünf Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Jahre, in denen die ohnehin schon große Gruppe der Polnischstämmigen in Deutschland weiter zugenommen hat. Denn auch wenn das Wachstum inzwischen deutlich an Geschwindigkeit verloren hat: Noch immer ziehen Jahr für Jahr mehr Menschen aus Polen nach Deutschland, als umgekehrt. 2018 lag der Wanderungsüberschuss immerhin noch bei knapp 3.200 Menschen, in den Jahren zuvor deutlich größer. Die Gruppe der Polnischstämmigen in Deutschland wächst. Und sie ist, wenn man die Augen öffnet und genau hinschaut, heute eigentlich nicht mehr zu übersehen.

Hidden Champions der Einwanderungsgeschichte

Die Polonia ist so etwas wie ein Hidden Champion in der jüngeren deutschen Einwanderungsgeschichte. Schon 2016 hatte das nordrhein-westfälische Integrationsministerium in einer statistischen Sonderauswertung überdurchschnittliche Integrationserfolge bei der Gruppe der Polnischstämmigen in NRW festgestellt und veröffentlicht. Dabei sind die Grundvoraussetzungen für eine vollständige Teilhabe am Leben in Deutschland verhältnismäßig gut, wenn man aus Polen kommt. Die mitgebrachten Bildungsvoraussetzungen sind für einen Job in Deutschland oft ausgezeichnet. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit der Europäischen Union sorgt für einen reibungslosen grundsätzlichen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Nach ersten erfolgreichen Gehversuchen im Nachbarland kommen häufig die Familien hinterher. In deutschen Kitas und Schulen sind Kinder polnischer Herkunft heute daher alles andere als eine Ausnahme. Aber nicht nur das. Inzwischen schaffen polnische Firmen in Deutschland Arbeitsplätze. Die Zeiten, in denen Firmenkapital zwischen Deutschland und Polen ausschließlich in Richtung Osten investiert wurde, sind längst vorbei. Lebensmittel, Tankstellen, Dienstleistungen – immer mehr polnische Firmen interessieren sich für den deutschen Markt. Die Chancen, polnische Firmen für Investitionen westlich der Oder zu interessieren, sind so groß, dass die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.invest schon seit 2016 ein eigenes Büro in Warschau betreibt. Es läuft. Und weil es verhältnismäßig gut läuft, wird vielleicht etwas weniger darüber gesprochen. Hidden Champions eben.

Etwa 650.000 Menschen mit polnischem Migrationshintergrund – nach offizieller Lesart all diejenigen, die entweder in Polen geboren wurden, oder aber zumindest einen Elternteil haben, der in Polen geboren wurde – leben heute solide geschätzt inzwischen allein in Nordrhein-Westfalen. Das sind mehr als drei Prozent der Gesamtbevölkerung. In ganz Deutschland dürften es längst über zwei Millionen Polnischstämmige nach dieser Definition sein. Und nach all den Erfolgen der letzten Jahrzehnte in der deutsch-polnischen Migrations- und Integrationsgeschichte wird es Zeit, dieses politisch stärker wahrzunehmen, sowohl in Deutschland als auch in Polen.

Instrumente für eine stärkere Wahrnehmung sind eigentlich da, nämlich unter anderem eine sich entwickelnde polnischstämmige Zivilgesellschaft in Deutschland und die politisch beschlossene Einrichtung von sogenannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Polonia – hier und da „Polonia Beauftragte“ genannt – im Bund und in allen 16 deutschen Bundesländern.

Funktion der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Polonia ernstnehmen

Ja, die Frage ist in Deutschland durchaus berechtigt: Warum gibt es diese Funktion für die in Deutschland lebenden Polnischstämmigen, nicht aber für die Gruppe der Türkeistämmigen, der Italienstämmigen, der aus Spanien stammenden und der Menschen aus den vielen anderen Herkunftsländern, die im Einwanderungsland Deutschland leben? Dann sollte diese Antwort immer wieder gegeben werden: Es geht bei der Polonia um mehr als um aktuelle Integrationspolitik. Es geht ebenso um ein Stück deutscher Geschichte und den Umgang damit, denn in der Weimarer Republik leiteten Polinnen und Polen aus Artikel 113 der Weimarer Reichsverfassung („Die fremdsprachigen Volksteile des Reichs dürfen durch die Gesetzgebung und Verwaltung nicht in ihrer freien, volkstümlichen Entwicklung, besonders nicht im Gebrauch ihrer Muttersprache beim Unterricht, sowie bei der inneren Verwaltung und der Rechtspflege beeinträchtigt werden.“) nach und nach Minderheitenrechte für sich ab. Die Nazis vernichteten diese Strukturen, brachten führende Köpfe der Polonia um. Diese Verbrechen an der Polonia im Deutschen Reich führen noch heute zu Diskussionen zwischen Polen und Deutschland über den richtigen Umgang mit der Vergangenheit. Das Thema ist hochaktuell. Und so ist die Zusage Deutschlands gegenüber der Regierung Polens aus dem Jahr 2011, dass bei der Bundesregierung und bei allen 16 Bundesländern Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Polonia einzurichten sind, mehr als nur eine Extrawurst in der deutschen Integrationsinfrastruktur. Es geht vielmehr um den Umgang mit der leidvollen Geschichte der Polen in Deutschland.

Polnischunterricht in Deutschland: Ausweiten und nach deutschen Lehrplänen anbieten

Die Stellung dieser Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Polonia in den deutschen Bundesländern ist höchst unterschiedlich. Die Palette reicht von offiziell ernannten Beauftragten bis hin zur Aussage, man behandele alle Einwanderungsgruppen gleich und werde deshalb mit dem Amt kein Privileg im Land schaffen – und ihm damit keine besondere Bedeutung zumessen. Und genau so unterschiedlich erfolgreich ist man bei der Gewährung der im deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag (Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit) vereinbarten Rechte. Das Angebot polnischen Sprachunterrichts in Deutschland ist eines dieser Rechte. Oft heißt es, es gebe dafür keine Nachfrage. Aber stimmt das? Wer die Nachfrage an Polnischunterricht in Deutschland in Zweifel zieht, der muss nämlich die Frage beantworten, warum in Nordrhein-Westfalen so viele Schulen herkunftssprachliche Polnischklassen haben. Ich freue mich wirklich sehr, dass über 4.600 polnischstämmige Kinder und Jugendliche im vergangenen Schuljahr 2018/2019 am herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch in nordrhein-westfälischen Schulen teilgenommen haben. Das war noch einmal eine deutliche Steigerung der Teilnehmenden gegenüber dem Vorjahr, und zwar um zehn Prozent.

Und es ist großartig zu sehen, wie aus diesem herkunftssprachlichen Unterricht vor Ort Impulse für die deutsch-polnische Zusammenarbeit entstehen. Beispiele dafür fallen spontan einige ein. So beschäftigten sich im letzten Jahr Kinder und Jugendliche aus dem herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch aus Köln und Umgebung unter dem Titel „1, 2, 3 – Polen frei“ mit der nach 123 Jahren wiederlangten Unabhängigkeit Polens im Jahr 1918 und knüpften in einem Filmprojekt Verbindungen zu ihrem heutigen Dasein in Deutschland. Und in den Vorbereitungen der im Sommer 2019 ganz frisch gegründeten Städtepartnerschaft zwischen Rawicz und Attendorn waren die Teilnehmenden am dortigen herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch mit ihrer engagierten Lehrerin einer der Motoren der Zusammenarbeit. Es muss im deutschen Interesse sein, diese Strukturen zu stärken, und zwar von Deutschland aus. Am Beispiel des Polnischunterrichts heißt das: Es muss im deutschen Interesse sein, dass dieser Unterricht in Deutschland geleistet wird, und zwar nach in Deutschland und nicht in Ministerien anderer Staaten entwickelten Unterrichtsplänen. Oder andersrum: Es kann nicht im Interesse Deutschlands sein, wenn Lehrpläne für Unterricht in Deutschland von der Politik anderer Staaten gestaltet werden, auch wenn die Beziehungen noch so freundschaftlich sind.

Gesicht der Polonia in Deutschland heute vielfältiger als von Politik wahrgenommen

Die Frage „Wer ist die Polonia und wie unterstütze ich sie?“ ist aber nicht nur eine Sache der deutschen Politik. Auch auf polnischer Seite darf die Frage gestellt werden, ob die vor zwanzig Jahren auserkorenen Organisationen nach dem großen Wachstum der polnischstämmigen Bevölkerung in Deutschland der letzten Jahrzehnte heute noch geeignet sind, die Polonia in ihrer Breite allein zu repräsentieren. In den letzten Jahren sind quer durch Deutschland aus der polnischstämmigen Zivilgesellschaft heraus neue Organisationen entstanden. Das sind Organisationen mit einem klaren Bekenntnis zu ihren polnischen Wurzeln und mit einem ebenso klaren Bekenntnis zu ihrem Anspruch, sich gewinnbringend für die gesamte deutsche Gesellschaft, das Land, in dem sie heute leben, einzubringen. Vereine zur Sozialberatung nach Deutschland Eingewanderter, Organisationen von polnischen Frauen in Führungspositionen, Initiativen für deutsch-polnische Kulturkooperationen – das Spektrum des neuen zivilgesellschaftlichen Engagements aus der von Polen nach Deutschland gekommenen Bevölkerung ist heute viel breiter als vor 20 Jahren. Großartige progressive und integrative Ideen sind daraus entstanden. Diese Organisationen wollen weder verlängerter Arm der deutschen noch der polnischen Politik sein. Sie fühlen sich von sehr stark auf Tradition und nationale Werte setzenden, zuweilen nationalistisch auftretenden kleinen Vereinen kaum bis gar nicht vertreten. Das drückt sich in Wahlergebnissen in den polnischen Konsulaten in Deutschland aus. Die Polonia in Deutschland wählt bei polnischen Wahlen liberaler. Diesen vielen neuen Organisationen der deutschen Polonia zu wenig Beachtung zu schenken und ihnen an entscheidenden Stellen auf der Seite polnischer Politik kein Mitspracherecht einzuräumen, heißt auch, eine große Chance für die Stärkung der Poloniaarbeit in Deutschland zu verpassen.

Ilona, die vor 30 Jahren als Jugendliche nach Deutschland gekommen war, beantwortete die Frage, ob ihr und ihrem Mann in ihrem Leben in Deutschland Poloniaorganisationen begegnet sind, sehr kurz mit „Nein“, mit Ausnahme der Musikreihe „Koncert Gwiazd“, die sie mehrfach gemeinsam besucht hatten. Das dürfte kein Einzelfall sein. Die polnische Einwanderungsgesellschaft in Deutschland hat sich verändert und es entsteht ein Defizit, wenn diese Veränderungen sich nicht in der politischen Wahrnehmung und Repräsentanz widerspiegeln. Es wird daher Zeit dem gerecht zu werden, die Breite der polnischstämmigen Bevölkerung in Deutschland stärker darzustellen, das neue Gesicht der jungen Polonia weiter nach vorn zu stellen und dieses zuzulassen. Der erste Schritt dazu ist die politische Wahrnehmung dieser Breite. Auf beiden Seiten, in Deutschland und in Polen.

Thorsten Klute

Polonia Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, von 2013 bis 2017 Staatssekretär für Integration in der nordrhein-westfälischen Landesregierung, heute hauptamtlicher Vorstand der AWO Ostwestfalen-Lippe.

Artikel ist im Magazin DIALOG 128 (2019) veröffentlicht

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Univ.-Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski einladen. Die Vorlesung findet am 13. Dezember um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen)

Brygida Helbig-Mischewski, Autorin von Prosa und Lyrik, Literaturwissenschaftlerin,Zuletzt erschien in Deutsch ihr Roman „Kleine Himmel“, in dem es u.a. um Galizien- deutsche, deutsch-polnische Identitäten und Nachkriegs-Stettin geht. Sie studierte Slavistik und Germanistik an der Universität Bochum, habilitierte sich an der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Roman „Kleine Himmel“ (Niebko) und die Satire „Ossis und andere Leute“ (Enderowce i inne ludzie) kamen auf die Shortlist
des Literaturpreises NIKE. Ihr letzter Roman „Inna od siebie“ erzählt die Geschichte der rebellischen Schriftstellerin Maria Komornicka, der Helbig auch die Monographie „Ein Mantel aus Sternenstaub“ (Strącona bogini) widmete. Autorin des grotesken Miniromans „Engel und Schweine“ (Anioły i świnie w Berlinie), der die polnische 1980er-Migration ins Bild setzt. Sie emigrierte 1983 nach Deutschland und lebt in Berlin. 

Thema des Vortrags: Maria Komornicka/Piotr Włast (1876-1949) – Biographie, Werk und Identitätswechsel einer ungewöhnlichen
polnischen Schrifstellerin und Kämpferin für die Gleichberechtigung der Frau.

Vortrag über das literarische Schaffen und das außergewöhnliche Schicksal von Maria Komornicka, einer genialen, aber marginalisierten polnischen Schriftstellerin,
die sich im Jahr 1907 für einen Mann (Piotr Włast) erklärte und daraufhin mehrere Jahre in psychiatrischen Kliniken verbrachte. Die grausame „Behandlung“ brachte keinen Erfolg, erst ein Jahr vor dem Tode begann Piotr seine Briefe wieder mit seinem weiblichen Vornamen zu unterschreiben. Brygida Helbig, Autorin der Komornicka-Monographie „Ein Mantel aus Sternenstaub“ und des Romans „Inna od siebie“, schlägt einige Deutungsmöglichkeiten dieser tragischen, aber faszinierenden Biographie vor und weist auf die interessantesten literarischen Werke von Maria/Piotr hin. Vor allem jedoch erzählt sie von ihrem eigenen Abenteuer mit dieser Persönlichkeit von Weltformat.

Moderation:  Dr. Piotr Olszowka Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UDG zur Vernissage von Arbeiten von Agata Koch Einführung: Dr. Piotr Olszowk

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel. Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Auch in diesem Jahr im Zentrum von Aachen findet wieder die Silvestergala im schönen "Ballsaal" der Stadtpalais Erholungsgesellschaft statt. Das Stadpalais befindet sich gegenüber von Elisenbrunnen, direkt neben der Elisengalerie. Event Probat bietet wie immer ein exquisites Catering an und der bekannte Musiker Tadeusz Kowalczyk kümmert sich um das musikalische Umfeld.

An unserem Silvesterabend gibt es ein reichhaltiges Buffet, Getränke und Frontgetränke. In den nahegelegenen Hotels Hotel Aquisgrana, Mercury am Dom, Novotel oder Ibis können Sie gut schlafen und nach dem Frühstück laden wir Sie zu einem Spaziergang in die Aachener Altstadt ein.

Leider gibt es keine Eintrittskarten mehr aber möchten wir Sie gerne zum nächsten Silvesterabend 2020 einladen!

 

 

Die Adventszeit naht – und ganz Deutschland befindet sich wieder im Glühweintaumel. Der Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln zieht durch die Republik. In Deutschlands Städten und Gemeinden stehen wieder Hunderttausende kleiner Holzbuden, weihnachtlich geschmückt, die Besuchern neben regionalen Leckereien ein Potpourri an Waren bieten: vom selbstgefertigten Christbaumschmuck bis hin zum handgestrickten Pulswärmer gibt es quasi alles.

Vor allem in den Großstädten haben Besucher eine riesige Auswahl. Allein in Berlin locken inzwischen über 50 Märkte. Und in der bayerischen Hauptstadt laden mittlerweile fast alle Stadtteile zu einem Christkindlmarkt. Das Schöne daran: Jeder hat einen eigenen Charakter und die Veranstalter bemühen sich, neue Akzente zu setzen. Die Adventszeit naht – und ganz Deutschland befindet sich wieder im Glühweintaumel. Ob traditionell, mittelalterlich oder maritim: FOCUS Online stellt die schönsten Weihnachtsmärkte für jedes Bundesland vor.

Der Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln zieht durch die Republik. In Deutschlands Städten und Gemeinden stehen wieder Hunderttausende kleiner Holzbuden, weihnachtlich geschmückt, die Besuchern neben regionalen Leckereien ein Potpourri an Waren bieten: vom selbstgefertigten Christbaumschmuck bis hin zum handgestrickten Pulswärmer gibt es quasi alles.

Vor allem in den Großstädten haben Besucher eine riesige Auswahl. Allein in Berlin locken inzwischen über 50 Märkte. Und in der bayerischen Hauptstadt laden mittlerweile fast alle Stadtteile zu einem Christkindlmarkt. Das Schöne daran: Jeder hat einen eigenen Charakter und die Veranstalter bemühen sich, neue Akzente zu setzen.

Alle Jahre wieder verwandeln sich die Plätze und Gassen rund um das Aachener Rathaus in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Paradies aus Lichterglanz und Farbenpracht, festlichen Klängen und verführerischen Gerüchen. Der festliche Budenzauber der liebevoll aufgebauten Weihnachtsstadt bezaubert die großen und kleinen Besucher; das vielfältige Angebot an Edlem und Originellem, Gediegenem und Kostbarem lässt kleine und größere Wünsche in Erfüllung gehen. Kein Wunder also, dass der Aachener Weihnachtsmarkt für alle Aachener und Aachen Fans längst zu einem absoluten „Muss“ geworden ist.

Weit über die Grenzen der Region hinaus ist der Aachener Markt wegen seiner außergewöhnlich anheimelnden, familiären Atmosphäre bekannt und beliebt: Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt trifft man sich, mit der Familie, mit Freunden, Bekannten, Kollegen, in der Mittagspause oder nach Feierabend, während der Woche und am Wochenende. Karussellfahren für die Kinder ist Pflicht, Glühwein für die Erwachsenen ebenfalls, Reibekuchen sind zu allen Tageszeiten begehrt – natürlich auch Printen und anderes Weihnachtsgebäck, Dominosteine, Leb und Spitzkuchen, Spekulatius und Marzipanbrote, die von Aachener Firmen in die ganze Welt verschickt werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen jedoch, sozusagen frisch vom Backblech, schmecken sie außergewöhnlich gut. Rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr weist die stolze Bilanz der Veranstalter inzwischen aus – darunter Gäste aus Holland, Belgien, Frankreich und England. Kein Wunder, denn der Aachener Weihnachtsmarkt zählt zu den größten und schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.Bis in die siebziger Jahre reicht die Tradition des Weihnachtsmarktes zurück. Die bescheidenen Anfänge des „Printenmarktes“ rund um den Elisenbrunnen haben sich seit der Verlagerung auf Markt, Katschhof und die anliegenden Gassen ordentlich gemausert: Denn nicht nur die Zahl der Besucher ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, auch die der Aussteller.

So vergrößert sich von Jahr zu Jahr das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und (kunst )handwerklichen Kostbarkeiten. Die Qual der Wahl bleibt den Besuchern dabei nicht erspart. Gerade sie aber ist es auch, die manch einen ein ums andere Mal wieder zu den bunten Buden und Ständen zieht.

Weihnachtsmarkt am abend 1Allzu lange Bedenkzeit allerdings darf man sich nicht gönnen. Denn je näher die Weihnachtstage rücken, desto näher rückt auch das Ende des Weihnachtsmarktes. Noch bevor am Heiligabend zu Hause die Gabentische gedeckt werden, schließt die Aachener Weihnachtsstadt wieder ihre Pforten.

Quelle: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

POLNISCH-SPRACHENUNTERRICHTEN FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

 

Polnisch-Unterricht in Nordrhein-Westwalen

Köln - Konsultationspunkt "Königin Rycheza" bei dem Generalkonsulat RP, Fuchskaulenweg 1, Köln (Kolonia)

 

Aachen (Akwizgran)  

  • Annaschule, Städt. Ev. Grundschule Jesuitenstraße 18-20 Aachen (Akwizgran)
  • St. Leonhard Gymnasium Jesuitenstraße 9

Ahlen - Mammutschule Am Röteringshof 83

Attendorn - Hanseschule Wiesbadener Str. 10

Bad Salzuflen - Grundschule Elkenbreder Weg Elkenbreder Weg 20

Beckum - Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Rektor-Wilger-Straße 2

Bergheim - Gutenberg-Gymnasium Gutenbergstr.2-6

Bielefeld

  • Klosterschule Klosterplatz 3 , Bielefeld
  • Bahnhofschule Buschkampstraße 134 Bielefeld

Bochum

  • Lina-Morgenstern-Schule Bonhoefferstraße 50, Bochum
  • Bunte Schule Am Neggenborn 75 Bochum

Bonn

  • Paul Gerhardt Schule Neustr. 45 Bonn
  • Carl-Schurz-Schule Hirschberger Straße 1 Bonn
  • KGS Donatusschule Donatusstraße 12 Bonn

Brühl - Clemens-August-Schule Clemens-August-Straße 33, Brühl

Detmold

  • Oetternbachschule Lageschestr. 191, Detmold
  • Geschwister - Scholl - Gesamtschule Sprottauerstr. 9, Detmold

Dormagen - Christoph-Rensing-Schule Knechtstedener Str. 49, Detmold

Dortmund - Stadtgymnasium Dortmund Heiliger Weg 25, Dortmund

Duisburg

  • Lise-Meitner-Gesamtschule Lessingstraße 3, Duisburg
  • Schule Kunterbunt Kantstr. 80, Duisburg
  • Gemeinschaftshauptschule Gneisenaustraße Gneisenaustraße 251, Duisburg
  • Gesamtschule Emschertal Albert-Einstein-Straße 11 Duisburg
  • Polska Macierz Szkolna Mittelstr. 6 b 47169, Duisburg
  • Polska Macierz Szkolna Duisburg Niederrhein In den Bremmen 78 47179, Duisburg

Dülmen - Augustinusschule Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29, Dülmen

Düren - Gemeinschaftshauptschule Burgauer Allee Dechant-Bohnekamp-Straße 26, Düren

Dülken - Albertus-Magnus-Gymnasiu Brandenburger Str. 7, Dülken

Düsseldorf

  • Dieter Forte Gesamtschule Heidelbergerstr. 75, Düsseldorf
  • KGS Mettmanner Straße Hubbelrather Straße 13, Düsseldorf
  • Leibnitz-Montessori-Gymnasium Scharnhorststraße 8, Düsseldorf

Emmerich am Rhein

  • Rheinschule Hinter dem Mühlenberg 1, Emmerich am Rhein
  • Leegmeerschule Hansastraße 56, Emmerich am Rhein

Essen - Schule am Wasserturm Steinmetzstr. 11, Essen

Euskirchen - Gemeinschftsschule Nordstadt Erftstr. 28,  Euskirchen

Finnentrop - Grundschulverbund Lennetal Standort Finnentrop Gutenbergstraße 1, Finnentrop

Frechen - Herbertskaul Hauptschule Kapfenberger Str. 50,  Frechen

Hamm

  • Bodelschwinghschule Ahornallee 10, Hamm
  • Hermann-Gmeiner-Schule Bonifatiusweg 15 Hamm
  • Johannesschule An der Johanneskirche 26 Hamm
  • Von-Vincke-Schule Dörholtstraße 27 Hamm
  • Erlenbachschule Kirchweg 90 Hamm
  • Märkisches Gymnasium Wilhelm Liebknecht Str. 111 Hamm
  • Realschule Bockum-Hövel Wernerstr. 9 Hamm

Heiligenhaus - KGS St. Suitbertus Wülfrather Str. 2,  Heiligenhaus

Herne - Gymnasium Eickel Gabelsbergerstraße 22, Herne

Hilden - GGS Astrid-Lindgren Richrather Str. 186/ Zur Verlach 42, Hilden

Holzwickede - Nordschule Nordstraße 54, Holzwickede

Iserlohn

  • Grundschule auf der Emst Kalkofen 5, Iserlohn
  • Grundschule Lichte Kammer Lichte Kammer 22, Iserlohn

Kamen - Diesterwegschule Hammer Str. 21, Kamen

Kamp-Lintfort - Ernst-Reuter-Schule Sudermannstr. 2, Kamp-Lintfort

Kempen - Martin Schule Am Gymnasium 24, Kempen

Kevelaer - Katholische Grundschule St. Hubertus Hubertusstraße 46, Kevelaer

Kleve

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Römerstraße 9, Kleve

Karl-Leisner-Schule Klombeckstraße 79, Kleve

Köln (Kolonia)

  • Kaiserin Augusta Gymnasium Georgstr. 9-13, Köln (Kolonia)
  • Heinrich Mann Gymnasium Fühlinger Weg 4, Köln (Kolonia)
  • Friedrich Wilhelm Gymnasium Severinstr. 241, Köln (Kolonia)
  • Gustav-Heinemann-Schule Karl-Marx-Allee 3, Köln (Kolonia)
  • Gesamtschule Köln-Mülheim Ferdinandstraße 43, Köln (Kolonia)

Krefeld

  • Mosaikschule Hofstr. 45, Krefeld
  • Schule an Haus Rath Neukirchener Str. 1-3, Krefeld
  • Städt. Gem. Hauptschule Prinz Ferdinand Str. 155, Krefeld

Langenfeld - Erich-Kästner-Schule Fahlerweg 25/27, Langenfeld

Lennestadt - Agatha-Schule Altenhundem Hochstr. 16, Lennestadt

Leverkusen

  • Löwenzahnschule Netzestraße 12, Leverkusen
  • Kerschensteinerschule Kerschensteinerstr. 2, Leverkusen
  • Städt. Gem. Grundschule Herderstr. 10, Leverkusen
  • Marienschule An St.Remigius 21, Leverkusen

Löhne - GS Obernbeck Bahnhofstraße 151, Löhne

Lünen - Ludwig-Uhland-Realschule Preußenstraße 162, Lünen

Menden

  • Grundschule Bischof-von-Ketteler Salzweg 45, Menden
  • Grundschule Platte Heide Robert-Leusmann-Straße 2, Menden

Mettmann - KGS Neanderstraße Neanderstraße 15, Mettmann

Moers - Grafschafter Gymnasium Bankstr. 20, Moers

Mülheim a.d. Ruhr - Gymnasium Heißen Kleiststr. 50, Mülheim a.d. Ruhr

Münchengladbach - Comenius-Schule Dohler Str. 79, Münchengladbach

Münster (Monastyr)

  • Freiherr-von-Stein-Gymnasium Dieckmannstraße 141, Münster (Monastyr)
  • Annete-Gymnasium Grüne G. 38-40, Münster (Monastyr)
  • Hauptschule Coerde Dachsleite 32 Münster, (Monastyr)
  • Ludgerusschule Hiltrup An der Alten Kirche 161, Münster (Monastyr)

Neuss - Städtische Gemeinschaftsgrundschule ”Die Brücke“ Weißenberger Weg 151, Neuss

Neukirchen Vluyn - Polska Macierz Szkolna,Vluyner Nordring 60-62, 47506 Neukirchen Vluyn

Oberhausen - Anne-Frank-Realschule Goebenstr. 140, Oberhausen

Oelde - Von-Ketteler-Schule von-Ketteler-Str. 6,  Oelde

Oerlinghausen - Lipperreihe - Südstadt Albert - Schweitzer Str. 50, Oerlinghausen

Paderborn

  • Stephanusschule Arndtstr. 11 - 13, Paderborn
  • Almeschule Wewer Am Kindergarten 18, Paderborn
  • Polska Macierz Szkolna Paderborn Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Schützenweg 6, 33102 Paderborn

Plettenberg - Eschenschule Brockhauser Weg 21, Plettenberg

Rheine - Kardinal-von-Galen-Grundschule Ludwig-Dürr-Straße 23, Rheine

Remscheid - Röntgen-Gymnasium Röntgenstraße 12, Remscheid

Senden - Bonhoeffferschule Bonhoefferstraße 1, Senden

Sendenhorst - Kardinal-von-Galen-Schule Kardinal-von-Galen-Straße 6, Sendenhorst

Solingen - Polska Macierz Szkolna Solingen Schlagbaumerstr. 148, 42653 Solingen

Unna

  • Nicolaischule Nordring 30, Unna
  • Anne-Frank-Realschule Döbelner Str. 3, Unna

Velbert - GGS Albert-Schweitzer Dellerstr. 13, Velbert

Viersen - Realschule an der Josefskirche An der Josefskirche 25, Viersen

Voerde -Erich-Kästner-Schule Rönskenstr. 52a, Voerde

Warendorf - Overbergschule Barentiner Str. 8, Warendorf

Willich - Gem. Grundschule Wekeln Plutoweg 24, Willich

Wuppertal

Realschule Leimbach Leimbacher Str. 4, Wuppertal

Polska Macierz Szkolna Wuppertal Bernhard-Letterhaus-Str. 11 42275 Wuppertal

Ibbenbüren - Albert-Schweitzer-Grundschule Schillerstraße 11, Ibbenbüre

 

Polnischunterricht in HESSEN

BENSHEIM

  • Grundschule: Goethe-Gymnasium; information im Schulsekretariat

DARMSTADT

  • Grundschulen; Informationen und Anmeldung:
    • Schillerschule: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0173-490-45-34
    • Ludwig-Schwamb-Schule: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0160-947-922-88
    • Stadtteilschule Arheilgen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0173-490-45-34
    • Lichtenbergschule: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0151-228-898-93
  • Realschule: Deutsch-Polnischer Verein Die Brücke e.V., www.diebruecke-darmstadt.de

DREIEICH / LANGEN

  • Städtliche Schule: Wingertschule; Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0176-346-780-76

FRANKFURT am Main

  • Schulen: Theobald-Ziegler-Schule, Riedhofschule, Grundschule Riedberg - Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0178-557-48-17
  • Schulen: Niddaschule, Viktoria-Luise-Schule, Erich-Kästner-Schule - Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0176-540-635-45
  • Schule: Deutsch-polnische Elterninitiative zur Förderung der Zweisprachigkeit e.V., www.krasnale.de
  • Konsulares Schulpunkt MEN, www.szkolapl.de
  • Polnische Katolische Mission, www.polska-szkola-frankfurt.eu

GERNSHEIM

  • Städtliche Schule: Peter-Schöffer-Schule; Gernsheim

GIESSEN / LINDEN

  • Städtliche Schulen: Gesamtschule Ost-Giessen, Burgschule,  Linden

HANAU

HÖCHST IM ODENWALD

  • Städtliche Schule:j: Ernst-Göbel-Schule; Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0160-947-922-88

KASSEL

  • Städtliche Schule:: Georg-August-Zinn-Schule; Kassel
  • Polnische Katolische Mission: www.pmkkassel.de, Kassel

MÖRFELDEN-WALLDORF

  • Städtliche Schule:: Bürgermeister-Klingler-Schule; Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0176-540-635-45

OFFENBACH

  • Städtliche Schule: Mathildenschule, Offenbach Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0173-598-67-48
  • Polnische Katholische Mission, Offenbach www.pmk-offenbach.de

PFUNGSTADT

  • Städtliche Schule: Friedrich-Ebert-Schule. Informacje i zameldowanie: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0160-947-922-88

WIESBADEN

  • Städtliche Schule: Pestalozzischule; informacje i zameldowanie: informacje i zameldowanie w sekretariacie szkoły
  • Realschule: Elterninitiative Pollingua e.V.,www.pollingua.de
  • Polnische Katholische Mission, www.pmk-wiesbaden.eu

WETZLAR / AßLAR

  • Städtliche Schule: Grundschule Aßlar , Wetzlar / Aßlar

Polnischunterricht in Rheinland-Pfalz und Saahrland

Ingelheim am Rhein - Grundschule Pestalozzi Carolinenstraße 7, 55218 Ingelheim am Rhein

Bad Dürkheim - Grundschule Salierschule Wellsring 182, Bad Dürkheim

Bad Kreuznach - Gymnasium an der Stadtmauer Hospitalgasse 6, Bad Kreuznach

Kaiserslautern - Grundschule Röhmschule Moltkestr. 27, Kaiserslautern

Koblenz - Max von Laue Gymnasium Südallee 1-9, Koblenz (Koblencja)

Landau - Grundschule Horstring Helmbachstr. 100,  Landau

Linz am Rhein

  • Bürgermeister-Castenholtz-SchuleSchulstraße 10, Linz am Rhein
  • Martinus Gymnasium Im Bondorf 14 Linz am Rhein

Ludwigshafen - Brüder Grimm Schule Hornstr. 1, Ludwigshafen

Mainz - Anne-Frank-Realschule plus Mainz Peterspl. 2, Mainz

Neustadt - Grundschule Ostschule Konrad-Adenauer-Straße 33, Neustadt

Nieder-Olm - Burgschule Nieder-Olm Burgstr. 15, Nieder-Olm

Oppenheim - Integrierte Gesamtschule Am Stadtbad 20, Oppenheim

Simmern - Realschule Plus Kümbdcher Hohl 17, Simmern

Speyer - Siedlungsschule Birkenweg 10, Speyer

Moguncja

  • Schule Przedmiotów Ojczystych przy Polskiej Misji Katolickiej w Moguncji Gaustraße 40, Moguncja
  • Schule przy PMK Kraju Saary Hixbergerstr. 1, Moguncja

 

Sie erinnerten sich an Zeiten der Vergessenheit. In Zeiten des Hasses liebten sie. Während der Gefangenschaft kämpften sie. Junge Leute aus der Generation von 1914 bis 1916, die Polen die Unabhängigkeit schenkten. Dies ist, was Legionen über sie erzählen - ein eindrucksvoller Film über Jungen und Mädchen im Erwachsenenalter, die im Namen der Prinzipien, Werte und Ideale nicht zögerten, sich in den Kampf gegen europäische Tyrannen zu stürzen, sondern auch über diejenigen, die diese Ideen nicht verstanden haben und sie teilten nicht die Überzeugungen.

"Legions" ist eine universelle Geschichte über Freundschaft, Träume, Zuneigung und das Aufwachsen in schwierigen Zeiten. Die große Geschichte im Film ist der Hintergrund für die im Vordergrund stattfindende Liebesgeschichte, an der beteiligt sind: Józek (Sebastian Fabijański) - Deserteur der zaristischen Armee, Geheimdienstagent der Ersten Brigade - Ola (Wiktoria Wolańska) vom Bund der Frauen-Krankenwagen und Tadek (Bartosz) Gelner), Olas Verlobter, Ulan und Mitglied der Shooting Teams. Ihr Treffen beginnt mit einer stürmischen Romanze, die die Berichte der Helden auf die Probe stellt. Neben fiktiven Figuren, deren Geschichten dem Leben echter Legionäre nachempfunden waren, zeigt der Film eine Reihe von Persönlichkeiten, die aus der Geschichte bekannt sind. Unter ihnen: Brigadier Józef Piłsudski (Jan Frycz), Leutnant Stanisław Kaszubski Pseudo. "Der König" (Mirosław Baka), Kapitän Zbigniew Dunin-Wąsowicz (Borys Szyc), Leutnant Jerzy Topór-Kisielnicki (Antoni Pawlicki) und viele andere.

Generalkonsulat der Republik Polen

lädt Sie herzlich zur Vorführung des Films ein: "Legions"

am 29. November 2019 (Freitag) um 19.00 Uhr

Kino Residenz, Astor Film Lounge, Kaiser-Wilhelm-Ring 30 - 32, 50672 Köln,

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 28. November 2019 per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Reihenfolge der Bewerbungen entscheidet

 

Dies war Polens erste Partnerschaft mit einem westlichen Land. Warschau und Düsseldorf zeichneten 30 Ausstellungen mit drei Ausstellungen aus. Die erste Ausstellung zeitgenössischer Kunst wurde im September in Düsseldorf gezeigt, die zweite war während des Warsaw Gallery Weekend im Warschauer Kultur- und Wissenschaftspalast zu sehen und die dritte wird am 7. November während des Warschauer Wochenendes in Düsseldorf eröffnet. "Wir haben 16 junge Künstler zu dem Projekt eingeladen. Wir haben 8 davon in Warschau gezeigt, 8 weitere werden an der Ausstellung" Die Ähnlichkeit im Unterschied "teilnehmen - sagt Ausstellungskuratorin Kasia Lorenc von Curated Affairs." Wir haben ein Jahr voller Energie "- fasst das Projekt im Gespräch zusammen mit Monika Sędzierska.

Dutzende von Menschen beschlossen, den Samstag, den 12. Oktober, aktiv zu verbringen. In Gelsenkirchen in der Gruba Gesundheitsakademie wurde ein Training nach Ewa Chodakowska organisiert, das von ihrer Botschafterin Monika Ruben Dudzic geleitet wurde. Die bekannte Fitnes-Trainerin wird voraussichtlich tausend Botschafter auswählen, die eine Lizenz erhalten, um weltweit nach ihrer Methode zu trainieren. Derzeit sind 300 Kandidaten nominiert, darunter auch die in Gelsenkirchen lebende Monika Ruben Dudzic.

Am Samstag im Training unter dem Titel "Skalpel" hat 15 Personen teilgenommen. Die Teilnehmer kamen aus Dortmund, Essen, Duisburg, Geldern und dem Umland. Nach dem Training wurden alle zu einem Fitbufet aus Naturprodukten ohne Konservierungsstoffe und Zucker eingeladen. Während des Essens sprach Mariusz Ignasiak über seinem Umfall und Motivation wieder zum Leben zurückzukehren, und über Leidenschaften, die mit gesunder Ernährung verbunden sind. Er argumentierte, dass man sich nicht des eigenen Körpers schämen sollte, sondern der Faulheit, die in jedem Menschen steckt und mit der man durch Leidenschaften kämpfen sollte.

Die Leiterin der Akademie, Weronika Lubezna Gruba, verkleidet sich als Clown, der die Jüngsten unterhält, während ihre Eltern den Schweiß wegwerfen.

Leonard Paszek

Polregio lädt alle Liebhaber der Theaterkunst zur Präsentation der Danziger Theaterkunst in sein Hauptquartier im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30 in Aachen ein:  "Ihr wollt ein KALWAR!!"

Tickets können im Theater bestellt oder vor der Vorstellung gekauft werden. Bitte geben Sie diese Informationen an Freunde und Bekannte weiter!

 

Katowitz3

Städtepartnerschaften haben einen festen Platz in den internationalen Beziehungen und sie sind ein wichtiger Faktor bei der Gestaltung von Integrationsprozessen. Alle Vereinbarungen, Verträge und Erklärungen zwischen den Staaten wären bloß Dokumente, die die Unterzeichner zur Einhaltung bestimmter Bestimmungen verpflichten, wenn kein Raum für eine aktive menschliche Tätigkeit bei der Gestaltung des Dialogs auf lokaler Ebene bestehen würde. Diese Aktivität nutzt der "Verein zur Förderung der Partnerstädte Köln-Katowice" e.V. und lädt zum 5. Kulturabends "Köln-Katowice" ein.

Der diesjährige Kulturabend findet am Samstag, den 23. November um 18:00 Uhr im Saal des Volkshochschulforums im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln-Neumarkt statt.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird der bekannteste deutsche Gastarbeiter in Polen – Steffen Möller - Kabarettist, Moderator, Bestsellerautor und Schauspieler auftreten. Auf humorvolle Weise spricht er über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Sprache, Alltag und deutsch-polnischer Liebe.

Der zweite Teil des Abends wird musikalisch durch die Jan Galach Band gestaltet. Diese Gruppe kann nicht einem Musikgenre zugeordnet werden. Es ist eine Band, die zu einer Offenbarung der polnischen Bluesszene geworden ist, aber ebenso geschickt im Rock, Country, Fusion und Folk manövriert.

Außer ihrem eigenen Repertoire werden die Musiker auch eine musikalische Hommage an die berühmte schlesische Band "KRZAK" geben. Den Höhepunkt des Konzertes bildet ein Gastauftritt eines des Gründers der Band - Jan Bledowski.

Seien Sie dabei, wenn in Köln wieder der „Schlesische Blues“ erklingt.

Schon heute freuen wir uns auf Ihr Kommen! Der Eintritt ist frei.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Prof. Dr. habil. Michael Giersig einladen. Die Vorlesung findet am 15. November um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen)

Michael Giersig (Freie Universität Berlin, Fachbereich Physik), Prof. Dr. habil., Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften, hat über 300 Publikationen im Bereich Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Biochemie, Medizin, Nanotechnologie i Ingenieurwesen veröffentlicht. Seine Arbeiten wurden über 21.300 Mal im Zitatenindex ISI (ohne Selbstreferenzen) zitiert, durchschnittlich 76 Zitate pro Publikation, und sein H-Index beträgt zur Zeit „76”. Beim Thomson Reuters-Weltranking der 100 besten Chemiker und Materialwissenschaftler des letzten Jahrzehnts 2000–2010 wird Giersig auf Position 75 in Chemie und Position 83 in Materialwissenschaften erwähnt. ...http://utp.berlin/aktuell

Thema des Vortrags: Nanotechnologe: ihre Einmaligkeit und ihr Applikationspotenzial
Mit dem Begriff der Nanotechnologie werden wir nicht nur in den täglichen Medienberichten konfrontiert, sondern auch unbewusst bei der praktischen Nutzung ihrer Produkte, zum Beispiel der Mobiltelefone. Die Nanotechnologie beschäftigt sich mit der Schaffung und Anwendung von Strukturen, Materialien und Geräten, deren Größe mit den Maßen einzelner Atome und Moleküle vergleichbar ist. Im heutigen Vortrag werde ich versuchen, Ihnen die Besonderheit dieser Technologie näherzubringen und insbesondere die physikalischen und chemischen Eigenschaften ihrer Produkte bzw. Nanomaterialien im Vergleich zu ihren Entsprechungen in der makroskopischen Welt vorzustellen. Die genannten charakteristischen Eigenschaften von Nanomaterialien in der Physik werden als Quanteneffekte bezeichnet, und gerade diese Effekte sind die notwendige Voraussetzung für die einzigartige Anwendung der Nanomaterialien. Das Applikationspotenzial von Nanomaterialien und Nanokomposita wird an repräsentativen Beispielen von deren Anwendung in der Elektronik besprochen: in der Photovoltaik und Biomedizin, insbesondere bei der Diagnose und Therapie von Krankheiten.

Moderation:  Dr. habil. Brygida Helbig-Mischewski

Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UGD zur Vernissage von Arbeiten von Monika Radzewicz (www.quasipainting.com, instagram: @quasi_painting) ein.
Einführung: Dr. Piotr Olszowka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

 

Es ist schwer, über den Tod eines Musikers zu schreiben, der gerade in voller Schaffenskraft zu den  "himmlische Orchester" gegangen ist. Dies war Bogdan Szweda, der am 8. Oktober im Alter von 52 Jahren starb und dessen unverwechselbare Stimme von weitem erkennbar war.

Er wurde in Chorzów geboren. Musiker, Dichter, Gitarrist, Sänger, Komponist, Arrangeur und Songwriter. Mc Ghee war von dem von Sonny Terry & Brownie gespielten Klang-Blues verzaubert und entschied sich, Blues in seiner archaischen Form zu spielen.

Bis zu seiner Abreise aus Polen 1986 spielte er zu dieser Zeit in einigen Bluesclubs. In Deutschland gründete er zusammen mit dem Gitarristen Arek Błeszyński das über 20-jährige Duo Schau Pau Acoustc Blues.

Im Laufe der Jahre begann Bogdan Szweda, seine eigenen Blueslieder zu komponieren, die, wie er sagte, "... gar nicht so einfach sind, weil man in der gegenwärtigen Ära des Blues spielen kann, ohne Plagiat zu begehen und ohne seine eigene, so spezifische und authentische Form zu verlieren seinen eigenen Atem, ohne ihn seiner eigenen Wurzeln zu berauben. "

Der von Bogdan Szweda gespielte Blues genoss große Anerkennung bei den Konzerten, und solche Nummern wie "Too Much Trouble Everyday" inspirierten dazu, gemeinsam Spaß zu haben. Er war der erste, der Wrocław Thanks Jimi Festival in Köln und Oberhausen nach Deutschland impfte.

Bogdan Szweda hat Konzerte in Polen, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Deutschland, Jazzclubs auf Mallorca und einem sehr exotischen Ort wie Goa in Indien gegeben. 2008 war er auch in Kambodscha, Thailand und Bangkok zu hören.

Obwohl er ein schwieriger Mann war und viele Leute nicht leicht mit ihm klar kamen, stellte niemand seine musikalische Größe in Frage.

Leonard Paszek

Als Kora, die Sängerin der Band Maanam, Ende Juli 2018 starb, schockierte das nicht nur ihre Fans, sondern ganz Polen. Die Band existierte zwar seit 2008 nicht mehr, da aber bereits im Jahr 2013 plötzlich der Bandgründer, Gitarrist und Komponist Marek Jackowski starb, wurden nun auch die letzten Hoffnungen auf eine Reaktivierung Maanam´s zerstört. Mit dem tragischen Abschied von Kora wurde auch eine ganz besondere Epoche in der Geschichte der polnischen Musik beendet. Seit ihrem Debüt 1980, auf einem polnischen Festival in Opole, hatte die Krakauer Gruppe neue Horizonte im polnischen Rock eröffnet. Im Laufe der Jahre wurde jeder ihrer Songs zum Hit. Die Musik bewegte nicht nur in ihren Melodien, manchmal balladenartig, manchmal berührend, mit Punk-Rock-Songs und großartigen Arrangements von Marek Jackowski, sondern auch ungewöhnlich, in seiner Schlichtheit und Tiefe den poetischen Texten der einzigartigen Kora. Mit Titeln wie „Boskie Buenos“(Götliche Buenos), „Whos´that Lipstick on the Glass“, „Cykady na Cykladach“ (Zikaden auf Zykladen), „Kocham Cię kochanie moje“ (Ich liebe Dich mein Liebling), „To tylko Tango“ (Es ist nur Tango), „Luciolla“ und vielen anderen, wuchs im Laufe der Zeit eine endlose Hit-Liste.

Das jetzt von Jola Wolters ins Leben gerufene Projekt „Kochanie moje“ ist eine Hommage an die bekannteste Rockband Polens. Jola Wolters über die Musik Maanam´s: „Sie ist zeitlos und begleitet mich seit jungen Jahren durch mein Leben. Für mich drückt sie eine Art Rebellion aus, eine Kritik an auferlegten Normen. Ich höre in ihr den Glauben an die Liebe und die Hoffnung auf ein besseres Morgen. Diese Musik gab mir oft Energie und Kraft zum Durchhalten, inspirierte mich zum Leben und zum Glücklichsein.

MAANAM Projekt: KOCHANIE MOJE UNPLUGGED

19.01.2020, 16:00 Uhr

TURISTARAMA

Mauritiussteinweg 102, 50676 Köln

Tickets / Reservierung:  

Violetta Kruk-Kadzioch Tel.: 02307- 914670 (nach 20 Uhr) oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eintritt: 20 Euro

Jola Wolters - Gesang

Zibby Krebs – Gitarre

Arkadiusz Bleszynski – Gitarre

Jola ist eine vielseitige Sängerin aus Polen, die seit langer Zeit in Duisburg lebt. Mit viel Temperament, starker, voller Stimme, gibt die charismatische Künstlerin Konzerte in Deutschland und Polen. Auf Polnisch, Deutsch und Französisch präsentiert sie Chansons und gesungene Poesie aus dem Repertoire der weltgrößten Bühnenpersönlichkeiten wie Marlena Dietrich, Edith Piaf, Ewa Demarczyk, Jacques Brel...

Jola Wolters wird von hervorragenden Musikern begleitet: Zbigniew Krebs (Gitarre) und Arkadiusz Bleszynski (Gitarre, Mundharmonika). 

Die Zuschauer dürfen sich auf einen emotionalen und energiegeladenen Abend freuen.

(Gesang und Moderation auf polnisch)

Mehr unter: www.jolawolters.de

 

Am Sonntagnachmittag trafen sich die Leser des Literaturnobelpreises Olga Tokarczuk in der alten Essener Synagoge. Als das Treffen vor ein paar Monaten organisiert wurde, hatte noch niemand damit gerechnet, dass es sich um ein Treffen mit dem kürzlich ausgezeichneten Nobelpreisträger handelt. Die Auszeichnung bedeutete wahrscheinlich, dass die Synagoge trotz nicht billiger Eintrittskarten zu hundert Prozent mit polnischen und deutschen Zuhörern besetzt war. An dem Treffen nahmen auch Vertreter der polnischen Bibliothek "Piast" in Essen teil, die die Bücher von Tokarczuk in ihrer Sammlung zur Unterschrift brachten. Während des Treffens las Katja Riemann Auszüge aus der deutschen Ausgabe von "Jacob Books".

Leonad Paszek

Liebe Musikfreunde, das 27. Rock&ChansonFestival „Köln-Breslau-Paris“ findet vom 15. bis 16. November 2019 im Rathaussaal Köln-Porz statt. Wir garantieren musikalischen Hochgenuss sowie beste Unterhaltung mit hervorragenden Künstlern aus Deutschland, Frankreich und Polen, und bieten Ihnen an zwei Abenden die perfekte Gelegenheit , an einem faszinierenden Musikerlebnis teilzunehmen.

In diesem Jahr präsentieren wir Ihnen:

Mietek Szczesniak - Polen

Thomas Godoj - Deutschland

Chanson Trottoir - Frankreich

Andrzej Piaseczny - Polen

Bitte reservieren Sie schon jetzt Ihre Karten - wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen!

Programm:

Freitag, 15.11.2019 - 19:00 Uhr 

 

  1. Teil - Wettbewerb „Junge Talente“
  2. Teil - Starkonzert - Mietek Szczesniak

Samstag, 16.11.2019 - 18:00 Uhr - Galakonzert

Thomas Godoj - Deutschland

Chanson Trottoir - Frankreich

Andrzej Piaseczny - Polen

Das diesjährige Festival findet statt am 

15/16.11.2019 im Rathaussaal Köln-Porz

Friedrich-Ebert-Ufer 64-70

51143 Köln 

http://goo.gl/maps/5HBU3

Eintrittskarten können Sie erwerben per:

E-Mail:                                 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bestellformular:  www.polonicaev.de

Telefon:                                +49 151 282 960 90

                                               +49 176 795 502 22 

Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.polonicaev.de  

 

Wir hoffen, Sie auf unserem Festival begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand des Polonica e.V

Polonia in Deutschland hat sich für die Koalition für Zivilgesellschaft nachdrücklich entschieden. In der polnischen Gemeinde in Deutschland gewann die Bürgerkoalition die diesjährigen Wahlen zum Sejm mit 42,98 Prozent. Unterstützung. PiS belegte mit 24,11 Prozent den zweiten Platz Stimmenübergabe an die Botschaft der Republik Polen in Berlin. Wahllokale befanden sich in: Berlin und Leipzig, Hamburg, Bremen und Hannover, Köln, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Wiesbaden und Koblenz sowie in München, Karlsruhe, Nürnberg und Düsseldorf Stuttgart (Landkreis München).

Eine lange Schlange vor der polnischen Botschaft in Berlin und vor dem Generalkonsulat in Köln

Am Sonntag haben viele Polen für die Westgrenze gestimmt. Sie gingen mit ihrer ganzen Familie zur Wahl. In den Warteschlangen konnte man sowohl ältere als auch jüngere Generationen treffen. In einigen Wahllokalen mussten Sie über eine Stunde warten, um Ihre Stimme abzugeben.

Die Polen, mit denen die Deutsche Welle in Deutschland abgestimmt hat, betonten, dass Wahlen für sie wichtig sind, weil sie den Verlauf der Weichsel beeinflussen wollen. Sie schlossen nicht aus, dass sie oder ihre Kinder eines Tages ins Land zurückkehren würden.

So haben die Polen in Deutschland gewählt. In Wahlbezirken in Deutschland wurde die überwiegende Mehrheit der Stimmen auf der Liste der Bürgerkoalition abgegeben. Die Democratic Left Alliance hatte ebenfalls ein großartiges Ergebnis.

Mit einer Mehrheit von 59,4% der Stimmen wählte German Polonia den KO-Kandidaten Kazimierz Michał Ujazdowski in den Senat. Marek Rudnicki (KW PiS) erhielt 27,1%, Cezary Kasprzak (polnische Staatsbürger) 13,5% der Stimmen.

Wahlergebnisse vom 19,00 Uhr am 14.10.2019

W.L.

Quelle: DW, COSMO WDR

 

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Das Leben bringt manchmal Ereignisse mit sich, mit denen wir uns nicht abfinden können. Es passiert stellenweise, dass wir dann zu sogenannten „Stimmungsaufhellern“ greifen. Nur dann stellt sich heraus, dass diese anstatt uns zu helfen, zu einem neuen Problem im unseren Leben geworden sind. Wie soll man dann klarkommen, vor allem im Ausland, wenn man nicht weiß, an wen man sich mit der Bitte um Hilfe wenden kann.

Bei dem Deutsch-Polnischen Hilfsverein POLDEH e.V. in Braunschweig treffen sich im Rahmen des Projekts „Aktivierung und Beteiligung der Suchtkranken und der Beteiligten“ zwei Gruppen: die der Suchtkranken und die der Mitbetroffenen. Der Verein bietet eine solche Hilfe praktisch seit seiner Gründung 2012 an, nachdem sich Institutionen wie Krankenhäuser, die Polizei oder das Jugendamt an ihn wandten. Die Vereinsvorsitzende beschloss damals zu agieren und sich um Hilfe für Suchtkranke zu kümmern.

Jahrelang organisierte POLDEH diese Hilfe mit eigenen Mitteln. Letztes Jahr erkannten die Bürgerstiftung Braunschweig, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und das Büro für Migrationsfragen das Bedürfnis, das Projekt zu unterstützen und fördern seine Realisierung. Das Angebot für Suchtkranke und Mitbetroffene ist sehr vielfältig. In seinem Rahmen werden Treffen mit Psychologen wie auch Workshops zum Thema Kommunikation und Problemlösung organisiert. Die Projektteilnehmer können eine juristische oder pädagogische Beratung erhalten. Sie können sich auch an einen Sozialarbeiter und an einen Dolmetscher wenden.

Um die Gedanken der Suchtkranken auf eine neue Bahn zu bringen, wird darüber hinaus für ein kulturelles Angebot gesorgt. Die Projektteilnehmer lernen damit eine Rückkehr in ihr normales Leben, in den Alltag, der dann gefüllt ist mit verschiedenen Aktivitäten. Jetzt erzählen einige von ihnen, wie viel Freizeit sie auf einmal gewonnen hätten. Sie fingen bspw. an, Sport zu treiben oder verbringen mehr Zeit mit ihren Familien.

Das ganze Projekt wird von seiner Ideengeberin und Gründerin koordiniert, die gleichzeitig Sozialarbeiterin von Beruf ist. Die Projektteilnehmer selbst betonen, dass zu den von ihrem Arzt erhaltenen Empfehlungen, ein Austausch mit anderen Suchtkranken und Betroffenen gehöre. Sie freuen sich darüber, dass solch eine Selbsthilfegruppe hier gegründet wurde. Wie sehr diese Treffen gebraucht werden, zeigt der Fall eines Gruppenmitglieds, das jeden Sonntag aus einer Ortschaft nach Braunschweig kommt, die 100 km von entfernt ist. Die Gruppenmitglieder sind sehr offen für neue Leute. Sie heißen sie herzlich Willkommen und zeigen ihre Bereitschaft, ihnen dabei zu helfen, ihre Suchtkrankheit zu beherrschen. Sie versuchen sich gegenseitig bei dem Erreichen der gesetzten Ziele zu unterstützen. Ein Jahr ohne Wodka oder ohne ein anderes Suchtmittel wird von allen wie ein Geburtstag gefeiert (natürlich ohne Alkohol).

Die Gruppe verfügt über eine Bibliothek und Informationsbroschüren. Was jeder Projektteilnehmer braucht ist Mut, sich das eigene Problem einzugestehen und die Bereitschaft, es zu bekämpfen. Ein Teil der Gruppenmitglieder kam schon mit ihrer Krankheit aus Polen nach Deutschland. Andere wurden erst im Ausland süchtig. Das Alleinsein, die Trennung von der Familie, die Sprachbarriere und dadurch oft ein Gefühl gesellschaftlicher Abkapselung verursachen, dass einige unserer Landsleute größere Probleme haben, sich am neuen Ort einzuleben. Als Betäubung für ihren Schmerz und ihre Sehnsucht greifen sie dann zu Genussmitteln oder werden quasi zu Geiseln der virtuellen Welt. Personen, die mindestens einen Teil der Behandlung schon hinter sich haben, sind bereiter sich in die Aktivitäten des Vereins zu engagieren. Am Ende gewinnen alle.

Wenn Sie oder jemand aus Ihrem Kreis ein Suchtproblem hat oder eine Person kennt, die ein solches hat, laden wir herzlich zum Kontakt per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fb  https://www.facebook.com/poldeh.hilfsverein/  ein. Man kann auch persönlich zum Büro des Deutsch-Polnischen Hilfsvereins POLDEH e.V. am Westbahnhof 13 in Braunschweig nach vorheriger Terminvereinbarung kommen.

Autor:

Andreas Moser

 

Olga Tokarczuk laureatką Nagrody Nobla w dziedzinie literatury za 2018 rok. Pisarka jest drugą Polką z tym elitarnym wyróżnieniem. Wliczając Isaaca Bashevisa Singera, który pisał w jidisz, Tokarczuk jest szóstym polskim laureatem literackiego Nobla. Literacka Nagroda Nobla trafiła do pisarza tworzącego w języku polskim po raz piąty. Olga Tokarczuk jest drugą kobietą i pierwszą polską prozaiczką, która została nagrodzona najważniejszym zaszczytem literackim na świecie. Wcześniej, w 1996 roku, Akademia Szwedzka doceniła Wisławę Szymborską. W 2018 roku nie wręczono literackiego lauru w związku ze skandalem obyczajowym. W związku z tym w tym roku przyznano dwie nagrody. Nagrodę za 2019 rok otrzymał austriacki pisarz Peter Handke. (http://www.tvn24.pl)

Olga Tokarczuk wird für das Jahr 2018 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Die Schriftstellerin ist die zweite Polin mit dieser Elite-Auszeichnung. Mit Isaac Bashevis Singer, der auf Jiddisch schrieb, ist Tokarczuk der sechste polnische Literaturnobelpreisträger. Der Nobelpreis für Literatur ging zum fünften Mal an einen polnischen Schriftsteller. Olga Tokarczuk ist die zweite Frau und die erste polnische Prosaikerin, die die bedeutendste literarische Auszeichnung der Welt erhalten hat. Zuvor, 1996, würdigte die schwedische Akademie Wisława Szymborska. Im Jahr 2018 wurde im Zusammenhang mit dem Moralskandal kein literarischer Lorbeer vergeben. Daher wurden in diesem Jahr zwei Auszeichnungen vergeben. Der Preis wurde 2019 an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke verliehen. (Http://www.tvn24.pl)

Junge Polonia, Vertreter polnischer Organisationen in Deutschland und in der Europäischen Union trafen sich vom 4-6.10.2019 in Bonn zum IV Kongress polnischer Organisationen in Deutschland – dem Kongress junger Polonia, unter dem Motto:

 „Europäischer Jugend eine Stimme geben! Junge Polinnen und Polen im Dienste der Integrationsprozesse innerhalb der Europäischen Union”

An drei Kongresstagen versammelten sich über 150 Vertreter polnischer Auswanderer verschiedener Altersgruppen und Auslandsaufenthalte; Vertreter föderaler Strukturen und Organisationen, informelle Gruppen, Privatpersonen, Vertreter der polnischen Medien in Deutschland und schließlich Experten aus den Polonia-Kreisen: u.a.: in den Bereichen Medien, Bürgerbeteiligung und Partizipation, Soziales, Kultur, Polnischunterricht in Deutschland. All die Personen nahmen an den Debatten, Diskussionen und Beratungen des Kongresses sehr aktiv teil. Die Teilnahme an dem Kongress und die Anmeldung für Veranstaltung waren offen und öffentlich - dabei wurde auf die pluralistische Dimension des Treffens geachtet,  unter Berücksichtigung demokratischer Grundsätze und die Achtung der Rechte jedes Individuums.  Der Kongress war also in gewisser Hinsicht eine Generalversammlung der Polen in Deutschland.

Der Kongress war per Definition eine generationenübergreifende Veranstaltung, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verband, um eine gemeinsame europäische partizipative Zukunft aufzubauen, in der Polonia auf jeden Fall eine aktive Rolle spielt, wenn es darum geht, eine Politik zu gestalten, die sie selbst aufgrund der Anzahl ihrer Vertreter in Deutschland direkt betrifft. Die Kongressteilnehmer repräsentierten aus fachlicher Perspektive  jeden Bereich, in dem die erfolgsorientieren  Postulate aufgestellt wurden, ihre Erfahrungen, die auf  langjährigen Arbeit in diesen Bereichen basieren und durch angemessene Ausbildung und Rückmeldungen von Zielgruppen unterstützt werden.

Polonia ist reif um über ihre Rechte, Pflichten und vor allem ihre Rolle in der deutschen Gesellschaft mitzuentscheiden, indem sie sich aktiv in die bestehende Prozesse und Strukturen einbezieht. Fast 2 Millionen deutscher Staatsbürger mit polnischen Wurzeln sowie in Deutschland lebende polnischstämmiger Frauen und Männer bilden eine Gruppe, die unmöglich übersehen werden kann, die jedoch teilweise über die Jahre hinweg sozial marginalisiert worden ist. Es ist höchste Zeit, aufbauend auf eigenen Ressourcen, die in Deutschland lebenden Polinnen und Polen  im Geiste sozialer Gleichheit (Equal) und partizipativer Werte zu stärken und mit anderen Vertretern multinationaler Landschaft der deutschen Gesellschaft gleichzusetzen.

Der Europäische Kongress der Jungen Polonia in Bonn 2019 bestätigte die Wichtigkeit der auf der Tagesordnung stehenden Themen und die Schlussfolgerungen früherer Kongresse in Berlin im Jahr 2012, in Düsseldorf im Jahr 2014 und in Berlin im Jahr 2016.

Während des Kongresses wurden Postulate in den Bereichen Bürgerbeteiligung, politische und mediale Partizipation, Kultur, polnische Sprache in Deutschland und Soziales ausgearbeitet.

Ein wesentliches Element des Kongresses war die Diskussion mit den Polonia-Beauftragten in Deutschland. Besonderes Augenmerk galt der Rolle der Beauftragten, der gegenwärtigen Situation, d. H. einer geringen Wahrnehmung in der polnischen Diaspora und geringen Kenntnis dieser Position in den Poloniakreisen in Deutschland, außer NRW und Berlin. Man habe eine Informationskampagne zur Popularisierung der Beauftragten vorgeschlagen. Mit dem Ziel: diese äußert wichtige Funktion, die sich aus dem Protokoll des Runden Tisches 2011 und bilateralen polnisch-deutschen Verträgen ergibt,  mit exekutiven Instrumenten auszustatten und sie politisch stärken.

 

Ein weiteres Postulat des Kongresses und das Ergebnis der Gruppenarbeit ist  die Gründung einer bundesländerübergreifenden Gruppe – INITIATIVGRUPPE  als demokratischer Vertreter der Polonia in Deutschland, letztendlich die Konstituierung der KOALITION FÜR POLONIA,  die unter anderem  den Prozess der Umsetzung von Postulaten koordinieren wird.

"Koalition für Polonia" wird als eine Vereinbarung von Organisationen, Initiativen, informellen Gruppen und Experten verstanden, die sich für Polonia u.a.: in den Bereichen Kultur, Medien, Polnisch, Jugend, Integration und Soziales engagieren will.

Die Teilnehmer des Kongresses der Jungen europäischen Polonia 2019 in Bonn wiesen darauf hin, dass die jährlichen Treffen mit an der Veranstaltung interessierten Polonia,  polnischen Institutionen und -Organisationen in Deutschland und EU sowie Vertretern der neuen Auswanderungswelle fortgesetzt werden müssen.

Der Kongress war eine dynamische Veranstaltung, die Energie zum Handeln war allgegenwärtig und es wehte der Wind der kommenden Veränderungen!

An der Veranstaltung konnte man ebenfalls Herrn Dr. Marek Prawda (Direktor der Vertretung der Europäischen Kommission in Warschau), Herrn Dr. Michał Boni (ehemaliger MdEP, Aktivist), Herrn Josef Neumann (MdL NRW) und 3  (DANKE für ihre Anwesenheit) von 17 zum Kongress eingeladenen Polonia-Beauftragten in Deutschland, Herrn Throsten Klute (NRW), Frau Katarzyna Niewiedzial (Berlin), Herrn Stefan Schmidt (Schleswig-Holstein) und neu eingerichteten Konsul für Polonia-Angelegenheiten beim Generalkonsulat RP in Köln Herrn Aleksander Gowin begrüßen.

Postulate in vollem Umfang werden in Kürze veröffentlicht!

Joanna Szymanska

Die Veranstalter danken für die finanzielle Unterstützung dem Polonia-Beauftragten des Landes NRW, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und dem Gustav-Stresemann-Institut aus Bonn und anwesenden Vertretern polnischer Medien in Deutschland.

Fotos: J.Uske, W.Lewicki, Cosmo

Fotos: Cosmo WDR

 

 

Abschlusserklärung zum Kongress der Jungen Polonia in Bonn vom 4. - 6. Oktober 2019

 

 

Dokument końcowy Kongresu Młodej Polonii w Bonn w dniach 4 – 6 października 2019 r.

Parlamentarische Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen im Jahr 2019 im Ausland. Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen in Gebieten mit Sitz im Ausland werden auf der Grundlage der Bestimmungen des Gesetzes vom 5. Januar 2011 durchgeführt. (Journal of Laws von 2019, Punkt 684 und 1504). Gemäß dem Beschluss des Präsidenten der Republik Polen vom 6. August 2019 über die Anordnung von Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen und art. 39 § 2 des Wahlgesetzes, die Abstimmung findet am Sonntag, den 13. Oktober 2019 ab 7.00-21.00.

Vollständige Informationen auf den Websites der Botschaft und der Konsulate der Republik Polen:
https://kolonia.msz.gov.pl/pl/aktualnosci/komunikat_ws__wyborow
 
Polnische Staatsbürger, die ihren ständigen Wohnsitz im Ausland haben, können in im Ausland eingerichteten Wahlkreisen nur persönlich wählen.

Herzliche Einladung zur Vorlesung von Prof. Dr. hab. Danuta Hübner einladen. Die Vorlesung findet am 11. Oktober um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen)

Prof. Dr. hab. Danuta Hübner. Sie war die erste polnische Kommissarin der Europäischen Union in den Jahren 2004-2009 und ist
seit 2009Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Außerdem war sie Vorsitzende des Ausschusses für konstitutionelle Fragen (2014-2019) und des Ausschusses für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments (200902014). Seit Juli 2019 ist sie Mitglied des Ausschusses für internationalen Handel, des Ausschusses für Wirtschaft und Währung, der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Mexiko sowie der Delegation in der Parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika. Sie ist Koordinatorin der Gruppe der Europäischen Volkspartei im Ausschuss für konstitutionelle Fragen. Ehemalige Ministerin für Europaangelegenheiten, ehemalige Amtschefin des Komitees für Europäische Integration. Und seit 2011 Ministerpräsidentin im Schattenkabinett des Frauenkongresses.

Thema: Hinter den Kulissen der Europäischen Union, oder: wie werden Verhandlungen geführt und in welchen Gremien werden Entscheidungen getroffen

Moderation:  Dr. hab. Brygida Helbig-Mischewski

Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UGD
zur Vernissage von Arbeiten von Anna Wziatek ein.
Einführung: Dr. Piotr Olszowka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel. Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.


Der Programmbeirat der UDG





          

Im Gruba Gesundheitsakademie in Gelsenkirchen fanden sich am 7. September ca. 30 Personen ein, um an der Aktion des Nationalen Lesens, d. h. der Präsentation der polnischen Literatur teilzunehmen. Diese in ganz Polen stattfindende Aktion findet bereits zum achten Mal statt. In Gelsenkirchen fand sie zum ersten Mal statt, man las zwei Novellen: „Dym” von Maria Konopnicka und „Katarynka” von Bolesław Prus. Initiiert wurde das Lesen durch einen aktiven Mitglied der Social Media Dariusz Tetelewski, angeschlossen haben sich die Polnische Bibliothek in Essen und die Gruba Gesundheitsakademie.

Diese auf der ganzen Welt stattfindende Aktion wurde durch den Staatspräsidenten der Republik Polen und seiner Ehefrau ins Leben gerufen. Man las bereits an drei Tausend Orten in Polen und in der Welt. Das Nationale Lesen unterstützten auch Personen polnischer Herkunft aus 30 Ländern. In Deutschland meldeten 7 Zentren ihre Teilnahme an (München, Mayen, Wuppertal, Solingen, Sankt Augustin und Hamburg).

Die Aktion wurde mit der gemeinsamen Lektüre von „Pan Tadeusz“ von Adam Mickiewicz 2012 angefangen. Ein Jahr darauf las man in ganz Polen die Werke von Aleksander Fredro, es folgten „Trylogia“ von Henryk Sienkiewicz, „Lalka“ von Bolesław Prus, „Quo vadis“ von Henryk Sienkiewicz, „Wesele” von Stanisław Wyspiański und „Przedwiośnie” von Stefan Żeromski.

In diesem Jahr schlug das Präsidentenehepaar sieben Novellen, die ein gemeinsamer Nenner – das Polentum in Verbindung mit universellen Inhalten, Reflexion über den Menschen und Gesellschaft verbindet, vor. Es handelt sich um Bücher, die die meisten von uns als Schullektüre kennengelernt haben. Sie haben nichts an der Aktualität verloren und bringen uns nach wie vor die wesentlichen Werte wie Edelmut, Güte und Selbstlosigkeit bei.

Im nächsten Jahr wird man im Rahmen des Nationalen Lesens „Balladyna“ von Juliusz Słowacki lesen.

Tekst: Leonard Paszek

Zdjęcia: Fotografie-M.Ruben

Bereits seit 10 Jahren gibt es einen Austausch zwischen den Theatern in Bochum und Krakau. Im Herbst treffen sich Studenten dieser so unterschiedlicher Städte, um zehn Tage lang gemeinsam Theater zu spielen und Emotionen freizulassen. Das Ergebnis dieses Theaterabenteuers unter der Leitung von Marcel Schäfer ist ein improvisiertes Spektakel.

Am 14. September, einen Freitagabend, präsentierten die polnischen und deutschen Studenten eine einmalige und nicht wiederholbare deutsch-polnische Theaterimprovisation. Der Leiter der Show provozierte die Schauspieler zu Improvisationen, die die vom Publikum vorgeschlagenen Themen darstellten. Alles passierte sehr schnell, so dass die Schauspieler keine Zeit zum Überlegen hatten. Das Spektakel erforderte ein großes Maß an Kreativität und Improvisationsgabe.

Im Improvisationstheater gestalten die Schauspieler Dialoge und Aktion spontan, während ihres Auftritts auf der Bühne. Dabei kommt es häufig zu amüsanten Situationen, Szenen, in denen die Schauspieler selbst schmunzeln müssen.  Den jungen Schauspielern, die täglich u. a. Jura, Pädagogik bzw. Geschichte studieren, hilft diese internationale Erfahrung bei der Entwicklung der eigenen kreativen Persönlichkeit. Es hilft auch den Studienalltag zu vergessen, um sich ganz auf die kreative Arbeit zu konzentrieren und am Tag der Premiere eine unvergessliche, verrückte Show zu bieten.

Die deutsch-polnische Improvisationsshow ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit der Stiftung der Studenten und Absolventen der Jagiellonen Universität und des AKAFÖ-Kulturbüros-Boskop. Leiterin des Projekts ist bereits seit Jahren Karolina Kubiak. Im November werden die Studenten aus Bochum im Rahmen eines Gegenbesuchs 10 Tage in Krakau verbringen. Das Projekt wird aus den Mitteln des Deutsch-Polnischen Jugendwerks mitfinanziert.

Tekst i zdjęcia: Leonard Paszek

Parlamentarische Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen im Jahr 2019 im Ausland. Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen in Gebieten mit Sitz im Ausland werden auf der Grundlage der Bestimmungen des Gesetzes vom 5. Januar 2011 durchgeführt. (Journal of Laws von 2019, Punkt 684 und 1504). Gemäß dem Beschluss des Präsidenten der Republik Polen vom 6. August 2019 über die Anordnung von Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen und art. 39 § 2 des Wahlgesetzes, die Abstimmung findet am Sonntag, den 13. Oktober 2019 ab 7.00-21.00.

Vollständige Informationen auf den Websites der Botschaft und der Konsulate der Republik Polen:
https://kolonia.msz.gov.pl/pl/aktualnosci/komunikat_ws__wyborow
 
Polnische Staatsbürger, die ihren ständigen Wohnsitz im Ausland haben, können in im Ausland eingerichteten Wahlkreisen nur persönlich wählen.

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