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Der kulturelle Vorfrühling war für die Einwohner Braunschweigs großzügig. Obwohl das Wetter selbst nicht immer mitspielte, haben die Organisatoren vieler Events interessante Freizeitangebote vorbereitet. Zu ihnen gehörte das Kunstprojekt „Gemeinsam im Tanzschritt“, das vom Deutsch-Polnischen Hilfsverein POLDEH in Kooperation mit frauenBunt e.V. und der finanziellen Unterstützung der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung durchgeführt wurde. Gerichtet war es an alle Kunst- und Tanzliebhaber, besonders jedoch an alle Personen mit körperlichen Einschränkungen.

Man könnte denken, dass es nicht möglich ist, den Tanz mit einer körperlichen Einschränkung zu verbinden. Dies ist völlig irreführend, wie dieses Projekt zeigte. Seine Leiterin hatte selbst einen Unfall und trotz ihrer daraus resultierenden Knieprobleme tanzt sie immer noch. Zum Projekt lud sie eine polnische Tänzerin ein, die auch eine ähnliche Geschichte hat und trotz ihrer gesundheitlichen Probleme nicht nur professionell tanzt, sondern auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu Tanzaktivitäten motiviert. Die organisierten Events waren an Menschen verschiedenen Alters gerichtet. Das beste Beispiel dafür waren Flamencoworkshops, während derer man den Tanz lernte, für die ein reiferes Alter von Vorteil ist.

Das Projekt „Gemeinsam im Tanzschritt“ wurde flankiert von einer Ausstellung mit Bildern von Sophie Delest: „Tanzende Bilder“. Anders als für viele Künstler steht für sie nicht ein Moment im Zentrum ihres Interesses, sondern eine Bewegung. „Panta rei“ bringt die Idee der Veränderung der Welt zum Ausdruck, so wie die Bewegung im Tanz. Ihre Gemälde zeigen nicht einen bestimmten Moment, sondern sie beginnen quasi selbst zu tanzen, weil sie aufgrund ihrer Mehrteiligkeit in unterschiedlichen Konstellationen aufgehängt werden können. Sie drücken die Sehnsucht der Künstlerin nach dem Tanz aus, dessen Ausbildung sie nach ihrem Unfall unterbrechen musste. Mit Hilfe einer gewissen Metapher zeigen sie, dass es nicht immer möglich ist, alle gewünschten Figuren zu erreichen, sei es aufgrund eines gesundheitlichen Problems oder einer natürlichen Einschränkung des Körpers. Wie das Skelett den menschlichen Körper beschränkt, so spielen hier Leinwände eine solche Rolle und ermöglichen den Figuren nicht alle Bewegungen. Interessant ist, dass das Ziel der Bilder nicht ist, die Realität widerzuspiegeln, obwohl die Künstlerin sich für eine realistische Art des Malens entschieden hat, sondern eine neue Tanzdimension, die aus der Welt der Malerei entsteht.

Diese Idee, nach neuen Tanzformen zu suchen, die zugänglich für jeden sind, unabhängig von seinem Gesundheitszustand, war das Motto aller Begleitevents. Alle Tanzworkshops mit Małgorzata Wilczyńska wie auch die Tanztreffen mit Sophie Delest, die in Form eines zwischenkulturellen Tanzaustausches organisiert worden sind, wurden so vorbereitet, dass jeder, sogar Personen in Rollstühlen oder mit Krücken, daran teilnehmen konnten. Gleichzeitig waren diese Workshops eine wunderbare Reise durch verschiedene Länder und ihre Kulturen. Die Projektteilnehmer kamen aus fünf Kontinenten und die angebotenen Veranstaltungen zeigten sich als eine wunderbare Form der multikulturellen Integration. Die Teilnehmer begannen, ein größeres Verständnis für die Körpersprache in verschiedenen Kulturkreisen wie auch für die durch den Tanz mitteilten Informationen zu bekommen. Als Zusammenfassung des Gesamtprojekts hielt die Künstlerin eine Vorlesung mit anschließender Diskussion zum Thema „Tanzgeschichte und ihre unterschiedlichen Definitionen in verschiedenen Tanzkreisen wie auch in der Kunstwelt“. Um die tatsächlichen Möglichkeiten dieser tlw. unkonventionellen Tanzideen zu zeigen, haben die Zuhörer zum Schluss gemeinsam eine Choreografie erarbeitet, die auf diesen Ideen basierte.

Der Tanz ist neben der Performance eine der lebendigsten Kunstformen. Er ist eine Verwirklichung des Dialogs zwischen Körper und Geist. „Der Tanz ist eine flüchtige, in der Zeit beschränkte Ausdrucksform, die in einer gegebenen Form und in einem gegebenen Stil durch den menschlichen Körper in einem bestimmten Raum ausgeübt wird” (Świadomość ruchu. Teksty o tańcu współczesnym, red. Jadwiga Majewska, Kraków 2013).

Der Mensch kann sich dank seines kinästhetischen Systems bewegen, dessen Funktionsweise viele Elemente beinhaltet: Skelett, Gewebe, zirkulierende Flüssigkeiten und Rezeptoren an der Haut. Die kinästhetischen Möglichkeiten hängen zum großen Teil von der bewussten Wahrnehmung des eigenen Körpers ab und nicht, wie man vermuten könnte, von der Geschicklichkeit. Der Tänzer bewegt sich nach seinen Emotionen bzw. nach einer Intention.

Aus diesem Grund ist der Tanz in seiner Natur jedem Menschen nah, weil jeder zu irgendeiner Zeit seines Lebens eine gewisse Form des Tanzes erfahren hat, seien es spontane Bewegungen als Kind, der Tanz in der Disco als Jugendlicher oder erlernte Tänze im Rahmen der eigenen Kultur.

Sophie Delest präsentierte nicht nur den Tanz als zentrales Element der menschlichen Kultur, sondern eröffnete für jeden diese Aktivität neu. Die angebotenen Workshops entsprachen der die individuelle Menschenentwicklung inspirierende Maxime von Johann Wolfgang von Goethe: „Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.“ Wenn man die Komplexität des Projekts von Sophie Delest betrachtet, so erkennt man, dass seine Teilnehmer diese Idee vollkommen verwirklicht haben.

                                                                                               

Agnieszka Kompanicka Dyczko

Übersetzt von: K. und A. Moser

Fotos: R. Sadłowska

Małgorzata Wilczyńska – polnische Tänzerin, Tanzinstruktorin, Organisatorin des Internationalen Festivals der spanischen Kultur „Viva Flamenco”, Model und Ärztin von Beruf.

Sophie Delest – polnische Künstlerin, Germanistin. Leidenschaftliche Kulturbildnerin. Übersetzerin und Expertin in interkultureller Kommunikation.

pecjalistka w komunikacji międzynarodowej.

Info-Point-Polregio: "Projekt zur Stärkung der sozialen Kompetenzen von Migranten polnischer Herkunft in Nordrhein-Westfalen. Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe und Integration".

Im Rahmen des vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen in Nordrhein-Westfalen geförderten Projekts wird ein systemisches Unterstützungsangebot für Migranten, vor allem polnischer Herkunft, entwickelt, das aber auch für andere in Nordrhein-Westfalen lebende Migrantengruppen offen ist.

In den vier größten Städten NRWs, Aachen, Essen, Wuppertal und Köln, gibt es seit Januar besondere Punkte, an denen u.a. polnische Migranten Unterstützung erhalten können. In jedem dieser Anlaufstellen können Sie persönlich oder telefonisch ein Thema konsultieren, das Sie nicht allein bewältigen können. Demnächst wird es auch online professionelle Beratung geben, z.B. durch Video- und Beratungsspots. In Kürze geplant sind offene Vorträge, bzw. Workshops, die spezifischen Themen gewidmet werden, z.B. Steuerrecht, Verträge, Arbeitsrecht, Versicherungen, psychologische Unterstützung und Sozialleistungen etc., oder auch Erlernen der polnischen Sprache als Muttersprache (Herkunftssprachliche Unterricht) und der deutschen Sprache, sowie andere  Formen individueller Unterstützung.

„Wir wollen, dass alle gesellschaftlichen Gruppen gleichen Zugang zu Informationen haben, die die Grundlage für ein gleichberechtigtes Funktionieren in einem bestimmten Umfeld sind“, betont Joanna Szymanska, Projektleiterin.

"Info-Point-Polregio ist ein einzigartiges Projekt. Es ist nicht nur ein Ort, an dem die Polen (und nicht nur) Zugang zu zuverlässigen und professionellen Informationen in polnischer Sprache bekommen können, sondern es baut auch eine gewisse Gemeinschaft auf - eine Gruppe von Fachleuten, die bereit sind, ihren Landsleuten zu helfen und sie zu unterstützen. Und es gibt nicht so viele Orte, an denen man zuverlässige Informationen kostenlos bekommt. Wenn jemand nicht gut Deutsch spricht, ist es für ihn schwieriger, diese Informationen im Internet zu finden. Info-Point ist ein Ort, an dem sich alle treffen können: diejenigen, die Informationen und Unterstützung suchen, und diejenigen, die Wissen und Erfahrung haben und diese teilen wollen. Zusammenfassend lässt sich sagen: "Der Info-Point ist für mich ein polnischer Ort, der verbindet" – sagt Magdalena Kowalska, Koordinatorin des Info-Point-Essen.

Langfristiges Ziel des Projekts ist es, den Aufbau nachhaltiger sozialer Strukturen auf der Basis von Netzwerken zu fördern, professionelle Fürsprache, Interessenvertretung und eine umfassende und multidisziplinäre Unterstützung für Migranten aller Altersgruppen in Nordrhein-Westfalen anzubieten.

Wir laden Sie ein, das Projektbüro zu kontaktieren und die Projekt-Website auf Facebook zu verfolgen.

Joanna Szymanska

Joanna Szymanska / Projektleitung

Tel.: 0179 611 84 94

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Büro Polregio e.V.

Reichsweg 30 (Nadelfabrik)

52068 Aachen

Im Hof III Stock

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www.polregio.eu

ACHTUNG!

WEGEN DES AUSBRUCHS DER CORONAVIRUS-KRISE SIND UNSERE EXPERTEN UND KOORDINATOREN NUR ONLINE UND NACH ABSPRACHE TELEFONISCH ERREICHBAR ! Bitte folgen Sie der -Website DES PROJEKTS und Facebook!

 

Info-Point-Aachen:

Koordination:

Blanka Zaborowski,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! -  wtorki  10:00-14:00 - Home Office: Tel. 0157 530 999 70

Kazimierz Brucki,    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! -   czwartki 14:00-17:00 - Home Office: Tel. 0176 419 102 59

Wo?
Nadelfabrik, Polregio e.V.
Reichsweg 30, 52068 Aachen

                 

Info Point-Kolonia

Koordination: Anna Golan, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

wtorki :10.00-13.00  i czwartki  16:00-19:00  - Home Office: Tel. 0177 412 33 22

Wo?
Jugendmigrationsdienst Köln (AWO)
Arbeiterwohlfahrt Mittelrhein e.V.
Amsterdamer Strasse 232, 50735 Köln


Info-Point-Wuppertal:

Koordination: Piotr Siegfanz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

wtorki, 10.00-12.00 (pierwsze w miesiącu) i środy 14.00-20.00 - Home Office: Tel. 0173 274 40 03

Wo?
Polnischer Klub e.V.
an der Klingelnholl 51, 42281 Wuppertal


Info-Point-Essen

Koordination: Magdalena Kowalska, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

wtorki 15:00-18:00 i czwartek 10:00-13:00 - Home Office: Tel. 0152 362 485 65

Wo?
VielRespektZentrum
Rottstraße 24-26, 45127 Essen

Uwaga! 

Terminy i godziny, jak również miejsca poszczególnych dyżurów w miastach mogą ulec zmianom.

Prosimy o śledzenie strony projektu oraz Facebooka. Informacje są aktualizowane na bieżąco.

Projekt jest finansowany ze środków Ministerstwa ds. dzieci, rodziny, uchodźców i integracji Landu Północna Nadrenia-Westfalia I realizowany przez stowarzyszenie Polregio e.V. z Aachen

 

CIK

Das Außenministerium hat eine Grenzübergangs-Hotline eingerichtet: Internationale Busfahrten von Deutschland nach Polen werden von einem großen Spediteur - SINDBAD - durchgeführt:

https://www.sindbad.pl/pl/home [der aktuelle Zeitplan ist ebenfalls auf der Website verfügbar]

Infoline: 801 22 33 44  und  +48 77 443 44 44 

Hotline täglich geöffnet von 7:00 bis 23:00 Uhr

Zur Zeit werden die Transporte nach Polen realisiert.

Die Fahrten können auch von kleineren Transportunternehmen durchgeführt werden, die am häufigsten von Polen an ihrem Wohnort oder in ihrer Region eingesetzt werden. HINWEIS: Informationen über die derzeit durchgeführten Kurse sollten direkt bei der Transportgesellschaft eingeholt werden. Kleine Unternehmen sagen die Kurse für Freitag oder Samstag laufend ab oder bestätigen sie, daher ist es sehr wichtig, sich direkt bei den Transportunternehmen zu informieren, denn die Situation ändert sich schnell.

Wir bitten Sie, Ihre Gesprächspartner auf die Notwendigkeit aufmerksam zu machen, den Empfehlungen der lokalen - deutschen Behörden zu folgen und im Falle einer geplanten Rückkehr die Website der polnischen Regierung zu konsultieren:

https://www.gov.pl/web/koronawirus

Sehen Sie auch: https://www.facebook.com/PLinKoeln

sowie: https://twitter.com/plinkoeln

Nutzliche Nummer: +48 22 500 54 68

Infozentrum für Deutschland zwischen 9.00 - 17.00: +49 307 001 48 00

und im Konsulat zwischen 8:30-16.00: +49 221 93730 237

karol1

Aus organisatorischen Gründen aus dem aktuellen Anlass in Verantwortung für die Sicherheit der Teilnehmer der Veranstaltung, um die weitere Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie in NRW und Europa zu verhindern, hat die Polonicus-Preisjury beschlossen, die diesjährige feierliche Gala mit der Verleihung der Polonicus 2020 im Krönungssaal des Aachener Rathauses abzusagen.

Aachen, den 8.März 2020
Vorsitzender der Preisjury
Wieslaw Lewicki

 

Der Frauentag wird hauptsächlich mit der farblosen Zeit der 70er und 80er Jahre in Polen in Verbindung gebracht, doch seit einiger Zeit kehrt er wieder in die Gunst der Menschen zurück, nur dass er nicht mehr mit Nelken und Strumpfhosen, sondern mit anspruchsvolleren Partys und romantischen Abendessen zu zweit in Verbindung gebracht wird. Oftmals mobilisieren die Frauen selbst an diesem Tag und veranstalten einen "Damenabend". Die Ursprünge dieses Feiertags sind jedoch untrennbar mit dem

Kampf der Frauen für soziale Rechte verbunden und stammen aus Amerika. Die erste Feier des Nationalen Frauentages fand am 28. Februar 1909 in den Vereinigten Staaten statt. Sie wurde von der Socialist Party of America initiiert. 1910 richtete die Sozialistische Internationale in Kopenhagen den Weltfrauentag ein, um die Rechte der Frauen zu fördern. In Deutschland wurde der Frauentag erstmals 1911 gefeiert. Damit verbunden war die Forderung nach dem Wahlrecht und der Übernahme öffentlicher Ämter durch Frauen sowie nach dem Recht der Frauen auf Arbeit und Berufsausbildung. Nach der Oktoberrevolution überzeugte die bolschewistische Feministin Aleksandra Kołłontaj Lenin, den 8. März als offiziellen Feiertag in Russland einzuführen. 1965 wurde per Dekret des Büros der UdSSR der Internationale Frauentag eingeführt, um an die Verdienste der sowjetischen Frauen beim Aufbau des Kommunismus zu erinnern.

Man kann mit Sicherheit sagen, dass der Frauentag zur Gleichbehandlung von Frauen und Männern beigetragen hat, obwohl in diesem Bereich noch viel zu tun ist. Allerdings darf nicht überall gefeiert werden, z.B. schlug die iranische Polizei am 4. März 2007 hundert Menschen, die sich versammeln wollten. Viele Frauen wurden damals verhaftet.

In Polen war dieser Feiertag während der kommunistischen Ära sehr beliebt. Anlässlich dieses Tages wurden Porträts von Frauen aus verschiedenen Bereichen des Wirtschaftslebens veröffentlicht, nach der Meinung von Władysław Gomułka, dass "es heute in Polen keinen Bereich gibt, in dem Frauen nicht eine wichtige Rolle spielen würden". Natürlich gab es auch Propagandaslogans: "Frauen in den Reihen der ORMO", "Frauen in den Reihen der Arbeitsspitzen", "Frauen feiern ihren Feiertag mit verstärkter Konkurrenz der Arbeit". Erst damals wurde die Gleichberechtigung erwähnt. Meine Herren, nachdem sie in der Firma Geschenke und Erfrischungen gegeben hatten, tranken sie gewöhnlich bis zum Abend für die Gesundheit der Frauen, während die Arbeiterinnen nach Hause gingen, um das Abendessen zu kochen.

Heutzutage sind die sogenannten Manifeste, die von feministischen Kreisen organisiert werden, in Polen sehr populär geworden. Es ist eine Form von Happening, kombiniert mit einer Demonstration für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern.

Der Männerteil der Redaktion erinnert schüchtern daran, dass zwei Tage nach dem Frauentag, d.h. am 10. März, der Tag der Männer fällt. Sie wurde wahrscheinlich ohne einen Kampf um die Rechte der Männer gegründet.

Als Hommage an die Frauen stellen wir anlässlich ihres Feiertags Vertreterinnen der polnischen Gemeinschaft vor, die sich auf verschiedene Weise von der polnischen Gemeinschaft abheben. Um auf die Nomenklatur der Volksrepublik Polen zurückzukommen, können wir sagen, dass wir polnische Aktivistinnen vorstellen.

Anna Hübsch, eine Malerin aus Hamm, Inhaberin eines Ateliers, führt Malkurse mit Erwachsenen und Kindern durch.

Magdalena Koss-Peret, Lehrerin von Beruf, leitet Kurse mit Kidix-Kindern - Eltern Kind Spielgruppe, lebt in Wuppertal.

Marta Hawrat, die in der Band Oxforduo singt und derzeit um den Gewinn des Programms Deutschland sucht den Superstar kämpft, arbeitet in Duisburg im Kino.

Bożena Simeth, ein Maler, liebt das Tanzen, lebt in Gelsenkirchen

Lucyna Dlutko-Hahn, Malerin aus Recklinghausen.

Aleksandra Mikolajczak-Polubiak, Sporttrainerin, PEPE-TV-Reporterin, arbeitet in einer Fotogalerie.

Leonard Paszek

Redaktion "Samo Zycie"

 

LEKCJE JĘZYKA POLSKIEGO DLA DZIECI I MŁODZIEŻY

Język polski w Nadrenii Północnej-Westfalii

Köln (Kolonia) - Szkolny Punkt Konsultacyjny im. Królowej Rychezy przy Konsulacie Generalnym RP w Kolonii Fuchskaulenweg 1, Köln

 

Aachen (Akwizgran)  

  • Annaschule, Städt. Ev. Grundschule Jesuitenstraße 18-20 Aachen (Akwizgran)
  • St. Leonhard Gymnasium Jesuitenstraße 9

Ahlen - Mammutschule Am Röteringshof 83

Attendorn - Hanseschule Wiesbadener Str. 10

Bad Salzuflen - Grundschule Elkenbreder Weg Elkenbreder Weg 20

Beckum - Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Rektor-Wilger-Straße 2

Bergheim - Gutenberg-Gymnasium Gutenbergstr.2-6

Bielefeld

  • Klosterschule Klosterplatz 3 , Bielefeld
  • Bahnhofschule Buschkampstraße 134 Bielefeld

Bochum

  • Lina-Morgenstern-Schule Bonhoefferstraße 50, Bochum
  • Bunte Schule Am Neggenborn 75 Bochum

Bonn

  • Paul Gerhardt Schule Neustr. 45 Bonn
  • Carl-Schurz-Schule Hirschberger Straße 1 Bonn
  • KGS Donatusschule Donatusstraße 12 Bonn

Brühl - Clemens-August-Schule Clemens-August-Straße 33, Brühl

Detmold

  • Oetternbachschule Lageschestr. 191, Detmold
  • Geschwister - Scholl - Gesamtschule Sprottauerstr. 9, Detmold

Dormagen - Christoph-Rensing-Schule Knechtstedener Str. 49, Detmold

Dortmund - Stadtgymnasium Dortmund Heiliger Weg 25, Dortmund

Duisburg

  • Lise-Meitner-Gesamtschule Lessingstraße 3, Duisburg
  • Schule Kunterbunt Kantstr. 80, Duisburg
  • Gemeinschaftshauptschule Gneisenaustraße Gneisenaustraße 251, Duisburg
  • Gesamtschule Emschertal Albert-Einstein-Straße 11 Duisburg
  • Polska Macierz Szkolna Mittelstr. 6 b 47169, Duisburg
  • Polska Macierz Szkolna Duisburg Niederrhein In den Bremmen 78 47179, Duisburg

Dülmen - Augustinusschule Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29, Dülmen

Düren - Gemeinschaftshauptschule Burgauer Allee Dechant-Bohnekamp-Straße 26, Düren

Dülken - Albertus-Magnus-Gymnasiu Brandenburger Str. 7, Dülken

Düsseldorf

  • Dieter Forte Gesamtschule Heidelbergerstr. 75, Düsseldorf
  • KGS Mettmanner Straße Hubbelrather Straße 13, Düsseldorf
  • Leibnitz-Montessori-Gymnasium Scharnhorststraße 8, Düsseldorf

Emmerich am Rhein

  • Rheinschule Hinter dem Mühlenberg 1, Emmerich am Rhein
  • Leegmeerschule Hansastraße 56, Emmerich am Rhein

Essen - Schule am Wasserturm Steinmetzstr. 11, Essen

Euskirchen - Gemeinschftsschule Nordstadt Erftstr. 28,  Euskirchen

Finnentrop - Grundschulverbund Lennetal Standort Finnentrop Gutenbergstraße 1, Finnentrop

Frechen - Herbertskaul Hauptschule Kapfenberger Str. 50,  Frechen

Hamm

  • Bodelschwinghschule Ahornallee 10, Hamm
  • Hermann-Gmeiner-Schule Bonifatiusweg 15 Hamm
  • Johannesschule An der Johanneskirche 26 Hamm
  • Von-Vincke-Schule Dörholtstraße 27 Hamm
  • Erlenbachschule Kirchweg 90 Hamm
  • Märkisches Gymnasium Wilhelm Liebknecht Str. 111 Hamm
  • Realschule Bockum-Hövel Wernerstr. 9 Hamm

Heiligenhaus - KGS St. Suitbertus Wülfrather Str. 2,  Heiligenhaus

Herne - Gymnasium Eickel Gabelsbergerstraße 22, Herne

Hilden - GGS Astrid-Lindgren Richrather Str. 186/ Zur Verlach 42, Hilden

Holzwickede - Nordschule Nordstraße 54, Holzwickede

Iserlohn

  • Grundschule auf der Emst Kalkofen 5, Iserlohn
  • Grundschule Lichte Kammer Lichte Kammer 22, Iserlohn

Kamen - Diesterwegschule Hammer Str. 21, Kamen

Kamp-Lintfort - Ernst-Reuter-Schule Sudermannstr. 2, Kamp-Lintfort

Kempen - Martin Schule Am Gymnasium 24, Kempen

Kevelaer - Katholische Grundschule St. Hubertus Hubertusstraße 46, Kevelaer

Kleve

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Römerstraße 9, Kleve

Karl-Leisner-Schule Klombeckstraße 79, Kleve

Köln (Kolonia)

  • Kaiserin Augusta Gymnasium Georgstr. 9-13, Köln (Kolonia)
  • Heinrich Mann Gymnasium Fühlinger Weg 4, Köln (Kolonia)
  • Friedrich Wilhelm Gymnasium Severinstr. 241, Köln (Kolonia)
  • Gustav-Heinemann-Schule Karl-Marx-Allee 3, Köln (Kolonia)
  • Gesamtschule Köln-Mülheim Ferdinandstraße 43, Köln (Kolonia)

Krefeld

  • Mosaikschule Hofstr. 45, Krefeld
  • Schule an Haus Rath Neukirchener Str. 1-3, Krefeld
  • Städt. Gem. Hauptschule Prinz Ferdinand Str. 155, Krefeld

Langenfeld - Erich-Kästner-Schule Fahlerweg 25/27, Langenfeld

Lennestadt - Agatha-Schule Altenhundem Hochstr. 16, Lennestadt

Leverkusen

  • Löwenzahnschule Netzestraße 12, Leverkusen
  • Kerschensteinerschule Kerschensteinerstr. 2, Leverkusen
  • Städt. Gem. Grundschule Herderstr. 10, Leverkusen
  • Marienschule An St.Remigius 21, Leverkusen

Löhne - GS Obernbeck Bahnhofstraße 151, Löhne

Lünen - Ludwig-Uhland-Realschule Preußenstraße 162, Lünen

Menden

  • Grundschule Bischof-von-Ketteler Salzweg 45, Menden
  • Grundschule Platte Heide Robert-Leusmann-Straße 2, Menden

Mettmann - KGS Neanderstraße Neanderstraße 15, Mettmann

Moers - Grafschafter Gymnasium Bankstr. 20, Moers

Mülheim a.d. Ruhr - Gymnasium Heißen Kleiststr. 50, Mülheim a.d. Ruhr

Münchengladbach - Comenius-Schule Dohler Str. 79, Münchengladbach

Münster (Monastyr)

  • Freiherr-von-Stein-Gymnasium Dieckmannstraße 141, Münster (Monastyr)
  • Annete-Gymnasium Grüne G. 38-40, Münster (Monastyr)
  • Hauptschule Coerde Dachsleite 32 Münster, (Monastyr)
  • Ludgerusschule Hiltrup An der Alten Kirche 161, Münster (Monastyr)

Neuss - Städtische Gemeinschaftsgrundschule ”Die Brücke“ Weißenberger Weg 151, Neuss

Neukirchen Vluyn - Polska Macierz Szkolna,Vluyner Nordring 60-62, 47506 Neukirchen Vluyn

Oberhausen - Anne-Frank-Realschule Goebenstr. 140, Oberhausen

Oelde - Von-Ketteler-Schule von-Ketteler-Str. 6,  Oelde

Oerlinghausen - Lipperreihe - Südstadt Albert - Schweitzer Str. 50, Oerlinghausen

Paderborn

  • Stephanusschule Arndtstr. 11 - 13, Paderborn
  • Almeschule Wewer Am Kindergarten 18, Paderborn
  • Polska Macierz Szkolna Paderborn Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Schützenweg 6, 33102 Paderborn

Plettenberg - Eschenschule Brockhauser Weg 21, Plettenberg

Rheine - Kardinal-von-Galen-Grundschule Ludwig-Dürr-Straße 23, Rheine

Remscheid - Röntgen-Gymnasium Röntgenstraße 12, Remscheid

Senden - Bonhoeffferschule Bonhoefferstraße 1, Senden

Sendenhorst - Kardinal-von-Galen-Schule Kardinal-von-Galen-Straße 6, Sendenhorst

Solingen - Polska Macierz Szkolna Solingen Schlagbaumerstr. 148, 42653 Solingen

Unna

  • Nicolaischule Nordring 30, Unna
  • Anne-Frank-Realschule Döbelner Str. 3, Unna

Velbert - GGS Albert-Schweitzer Dellerstr. 13, Velbert

Viersen - Realschule an der Josefskirche An der Josefskirche 25, Viersen

Voerde -Erich-Kästner-Schule Rönskenstr. 52a, Voerde

Warendorf - Overbergschule Barentiner Str. 8, Warendorf

Willich - Gem. Grundschule Wekeln Plutoweg 24, Willich

Wuppertal

Realschule Leimbach Leimbacher Str. 4, Wuppertal

Polska Macierz Szkolna Wuppertal Bernhard-Letterhaus-Str. 11 42275 Wuppertal

Ibbenbüren - Albert-Schweitzer-Grundschule Schillerstraße 11, Ibbenbüre

Język Polski w HESJI

BENSHEIM

  • w szkole państwowej: Goethe-Gymnasium; informacje w sekretariacie szkoły.

DARMSTADT

  • w szkołach państwowych; informacje i zameldowanie:
    • Schillerschule: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. kontaktowy 0173-490-45-34
    • Ludwig-Schwamb-Schule: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0160-947-922-88
    • Stadtteilschule Arheilgen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. kontaktowy 0173-490-45-34
    • Lichtenbergschule: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0151-228-898-93
  • w szkole społecznej: Deutsch-Polnischer Verein Die Brücke e.V., www.diebruecke-darmstadt.de

DREIEICH / LANGEN

  • w szkole państwowej: Wingertschule; informacje i zameldowanie:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0176-346-780-76

FRANKFURT NAD MENEM

  • w szkołach państwowych: Theobald-Ziegler-Schule, Riedhofschule, Grundschule Riedberg - informacje i zameldowanie: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0178-557-48-17
  • w szkołach państwowych: Niddaschule, Viktoria-Luise-Schule, Erich-Kästner-Schule - informacje i zameldowanie: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0176-540-635-45
  • w szkole społecznej: Deutsch-polnische Elterninitiative zur Förderung der Zweisprachigkeit e.V., www.krasnale.de
  • w Szkolnym Punkcie Konsultacyjnym MEN, www.szkolapl.de
  • przy Polskiej Misji Katolickiej, www.polska-szkola-frankfurt.eu

GERNSHEIM

  • w szkole państwowej: Peter-Schöffer-Schule; informacje i zameldowanie w sekretariacie szkoły

GIESSEN / LINDEN

  • w szkołach państwowych: Gesamtschule Ost-Giessen, Burgschule Linden; informacje i zameldowanie w sekretariacie szkoły

HANAU

  • przy Polskiej Misji Katolickiej: www.pmk-hanau.de

HÖCHST IM ODENWALD

  • w szkole państwowej: Ernst-Göbel-Schule; informacje i zameldowanie: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0160-947-922-88

KASSEL

  • w szkole państwowej: Georg-August-Zinn-Schule; informacje i zameldowanie w sekretariacie szkoły.
  • przy Polskiej Misji Katolickiej: www.pmkkassel.de

MÖRFELDEN-WALLDORF

  • w szkole państwowej: Bürgermeister-Klingler-Schule; informacje i zameldowanie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0176-540-635-45

OFFENBACH

  • w szkole państwowej: Mathildenschule. Informacje i zameldowanie: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0173-598-67-48
  • przy Polskiej Misji Katolickiej: www.pmk-offenbach.de

PFUNGSTADT

  • w szkole państwowej: Friedrich-Ebert-Schule. Informacje i zameldowanie: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0160-947-922-88

WIESBADEN

  • w szkole państwowej: Pestalozzischule; informacje i zameldowanie: informacje i zameldowanie w sekretariacie szkoły
  • w szkole społecznej: Elterninitiative Pollingua e.V.,www.pollingua.de
  • przy Polskiej Misji Katolickiej, www.pmk-wiesbaden.eu

WETZLAR / AßLAR

  • w szkole państwowej: Grundschule Aßlar; informacje i zameldowanie: informacje i zameldowanie w sekretariacie szkoły

 

Język Polski w Nadrenii-Palatynacie oraz Kraju Saary

Ingelheim am Rhein - Grundschule Pestalozzi Carolinenstraße 7, 55218 Ingelheim am Rhein

Bad Dürkheim - Grundschule Salierschule Wellsring 182, Bad Dürkheim

Bad Kreuznach - Gymnasium an der Stadtmauer Hospitalgasse 6, Bad Kreuznach

Kaiserslautern - Grundschule Röhmschule Moltkestr. 27, Kaiserslautern

Koblenz - Max von Laue Gymnasium Südallee 1-9, Koblenz (Koblencja)

Landau - Grundschule Horstring Helmbachstr. 100,  Landau

Linz am Rhein

  • Bürgermeister-Castenholtz-SchuleSchulstraße 10, Linz am Rhein
  • Martinus Gymnasium Im Bondorf 14 Linz am Rhein

Ludwigshafen - Brüder Grimm Schule Hornstr. 1, Ludwigshafen

Mainz - Anne-Frank-Realschule plus Mainz Peterspl. 2, Mainz

Neustadt - Grundschule Ostschule Konrad-Adenauer-Straße 33, Neustadt

Nieder-Olm - Burgschule Nieder-Olm Burgstr. 15, Nieder-Olm

Oppenheim - Integrierte Gesamtschule Am Stadtbad 20, Oppenheim

Simmern - Realschule Plus Kümbdcher Hohl 17, Simmern

Speyer - Siedlungsschule Birkenweg 10, Speyer

Moguncja

  • Szkoła Przedmiotów Ojczystych przy Polskiej Misji Katolickiej w Moguncji Gaustraße 40, Moguncja
  • Szkoła przy PMK Kraju Saary Hixbergerstr. 1, Moguncja

 

Der Internationale Frauentag steht vor der Tür. Wir möchten Sie daran erinnern, welche Themen für 2020 von aktiven polnischen Frauen in einem kürzlich im COSMO-Radio geführten Gespräch mit Monika Sędzierska erwähnt wurden. Sie sagten unter anderem, dass sie von anderen Frauen oft hören: "Mein Leben hat sich verändert". Und genau das tun sie.

Kamila Schöll-Mazurek, Anna Stahl-Tschechowska, Marzena Nowak und Ela Ansar schöpfen ihre Kraft aus dem Wunsch nach Veränderung. "Es ist die Zeit gekommen, dass die Normalität und die Frauen genauso viele Rechte haben wie die Männer, dass sie eine größere Rolle im politischen Leben spielen können", sagt Anna Stahl-Tschechowska (agitPolska e.V.), die seit Jahren für Frauen arbeitet.

Polnische Frauen in Berlin, insbesondere diejenigen, die erst kürzlich in die deutsche Hauptstadt gekommen sind, werden auch von Dr. Kamila Schöll-Mazurek vom polnischen Sozialrat, Marzena Nowak vom Verband der Polinnen in Berlin und Ela Ansar von PREMA Space for You unterstützt. Warum unterstützen sie Frauen? Wie können polnische Frauen zur Politik in Deutschland beitragen? Und wie kann man die Situation der polnischen Frauen verbessern?

Wir erinnern uns an ein Gespräch im Cosmo-Radio und Monika Sędzierska sprach mit den Aktivisten.

Universität der Dritte Generation möchte Sie herzlich zur Vorlesung von Dr. Piotr Olszówka einladen. Die Vorlesung findet am 13. März 2020, um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen). Piotr Olszówka, geboren 1956 in Stalinogród, studierte an der Jagellonen Universität in Krakau Philosophie und Religionswissenschaft, promovierte dort 1985. Seit 1986 in Berlin, Bauhaus Archiv, Freie Universität Berlin, Berliner Technische Kunsthochschule. Übersetzer und Publizist.

Thema: "WITKACY-STRZEMIŃSKI-INGARDEN. Drei ästhetische Theorien und ein Versuch der Synthese"

Die Theorie der reinen Form, der Unismus und die phänomenologische Theorie des ästhetischen Erlebnisses unterscheiden sich im Erkenntnisstatus und dem Anwendungsbereich, doch lassen sie sich nicht nur vergleichen sondern sogar zusammenführen. Autoren dieser drei Theorien hatten in der Geschichte nicht nur des polnischen Denkens und polnischer Kultur wichtige Rollen gespielt. Auf ihre Schicksale hatte die Zeitgeschichte Einfluss, die entscheidenden Ergebnisse erzielten sie in der Zeit der II Polnischen Republik (1918-1939). Ihre Inspirationen durch das deutsche Denken aber auch durch die russische Avantgarde sind nicht nur historisch bedingt, Weltkriege und Totalitarismen beeinflussten Ihr Leben und Werk.

Stanisław Ignacy Witkiewicz malte, schrieb und fotografierte, seine Mehrfachbegabung gipfelt in der Theorie der reinen Form, weil diese das Denken vom Theater und von der Malerei, die allgemeine Kulturtheorie und die Monadologie verbindet. Władysław Strzemiński - ein Maler und Theoretiker - ist auch der Gründer des Muzeum Sztuki (Kunstmuseum in Lodz) und ein engagierter Pädagoge. Roman Ingarden hat auf der Suche nach ultimativen
ontologischen Antworten "unterwegs" die Theorie der unbestimmten Stellen kreiert und - "unbeabsichtigt" das Husserlsche Phänomenologie-Dilemma des zweifelsfreien Wissens gelöst.

Diese drei Blickpunkte auf das ästhetisch Wertvolle lassen Raum für eine Synthese frei.

Moderation: Prof. Dr. Bygida Helbig

Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UGD zur Vernissage von Arbeiten von Urszula Schwenn ein.
Einführung: Dr. Piotr Olszowka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Mit herzlichen Grüßen,
Der Programmbeirat der UDG

Współfinansowane przez/Gefördert durch:

Finansowanie

 

In Nordrhein-Westfalen, einer der reichsten Gegenden Deutschlands nennt man Karnevalszeit „die fünfte Jahreszeit“. In den Karnevalshochburgen wie Köln, Düsseldorf, Aachen sowie Mainz fängt die Karnevalsaison mit Trommelwirbel am 11.11 um 11.11 Uhr an und dauert bis Aschermittwoch.

Die Zahl 11 steht für Überfluss, Übertreibung und Sünde, das Wort „carnelevare“ stammt aus Latein und wird als „Abschied von Fleisch“ übersetzt.

Auf Schritt und Tritt wird sichtbar, dass die Deutschen sich selbst auf die Schippe nehmen, so gehört z. B. die Vergabe der Auszeichnung „Wider den tierischen Ernst“ zu den größten Attraktionen in Aachen.

Besucher, die sich in Karnevalszeit in dieser Region aufhalten, sollen unbedingt vorher einige  unabdingbare Wörter und ihre Bedeutung kennenlernen.

Weiberfastnacht – der letzte Donnerstag des Karnevals, ab 11.11 Uhr schneiden bunt gekleidete Möhnen (alte Weiber) mit Scheren die Männerkrawatten ab, stürmen Rathäuser und übernehmen symbolisch die Macht in den Städten.

Ein weiteres wichtiges Wort sind Büttenreden, d. h. Karnevalsansprachen bzw. Narrenreden, die häufig in Form eines gereimten Gedichts auswendig aufgesagt werden. Sie beziehen sich auf aktuelle politische Ereignisse.

Für den Höhepunkt des Karnevals wird der Rosenmontag gehalten, an dem Rosenmontagsumzüge bzw. Karnevalsumzüge, farbenfrohe Paraden von verkleideten Karnevalisten, stattfinden. Die Umzüge starten morgens und ziehen einige Stunden lang, begleitet von Musik und Tanz, durch Zentren der größeren Städte in Nordrhein-Westfalen. Für die Liebhaber von Süßigkeiten ist es ein sehnsüchtig erwarteter Tag, aus Umzugszügen mit verkleideten Karnevalisten werden Bonbons mit Karamell in die Menge geworfen. Bei etwas Glück kann man auch eine in Folie verpackte Blutwurst ergattern. Während der Umzüge werden Hektoliter von Bier getrunken, die Straßenumzüge enden häufig mit einem Besuch in Pubs, Restaurants und Kneipen.

Der nächste Karnevalstag ist der Veilchendienstag, der letzte Dienstag des Karnevals, an dem in Köln vor dem Kneipeneingang männliche Strohpuppen, sog. Nubbel aufgehängt werden. Ihr Leben ist kurz, da sie in der Nacht von Dienstag auf Aschermittwoch feierlich verbrannt werden (Nubbelverbrennung), um Karnevalssünden zu büßen. Alles, was gut ist, endet leider schnell und einige Stunden später kommt die Fastenzeit.

Wenn man in der Karnevalszeit Deutschland besucht, so braucht man unbedingt ein Kostüm, gute Laune und Kondition für die sechstägige Feier.

Bożena Łatuszko / Quelle "Praktyczny Poradnik"

Das Albrecht-Lempp-Stipendium 2020 soll die Arbeit von deutschen und polnischen Schriftstellern und Übersetzern im Geiste der von Albrecht Lempp vertretenen hohen literarischen Standards fördern. Gleichzeitig soll das Engagement von Albrecht Lempp für den deutsch-polnischen Literaturaustauch gewürdigt werden. Das Stipendium richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller sowie an deutsche Literaturübersetzer aus dem Polnischen und polnische Literaturübersetzer aus dem Deutschen.

Programm

Das Programm besteht aus zwei Stipendien pro Jahr für einen jeweils einmonatigen Aufenthalt im anderen Land:

1) Ein Monat in Krakau im Übersetzerkolleg des Buchinstituts für einen deutschen Schriftsteller oder Übersetzer. Die Unterkunfts- und Reisekosten werden von den Stiftern gedeckt. Der Stipendiat erhält darüber hinaus ein Stipendium in Höhe von 1200 Euro.

2) Ein Monat im Gästehaus des Literarischen Colloquiums Berlin für einen polnischen Schriftsteller oder Übersetzer. Die Unterkunfts- und Reisekosten werden von den Stiftern gedeckt. Der Stipendiat erhält darüber hinaus ein Stipendium in Höhe von 1200 Euro.

Bewerbungsanforderungen und Bewerbungsfristen

Die Schriftsteller und Übersetzer reichen eine schriftliche Bewerbung in deutscher oder polnischer Sprache mit einer Auflistung ihrer bisherigen Leistungen und einem Arbeitsplan ein. Bewerbungen dürfen nur in elektronischer Form (per e-mail) zugeschickt werden.

Der nächste Bewerbungsschluss ist der 6. März 2020. Die Kandidaten werden bis Ende April 2020 über die Auswahl informiert. Der genaue Zeitpunkt des Stipendiums wird von den Kandidaten direkt mit den Stiftereinrichtungen festgelegt.     

Jury

Die Stipendiaten werden von einer Jury gewählt. Ein Ehrenmitglied der Jury ist Frau Elżbieta Lempp.  Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin stellen jeweils ein Jurymitglied.

Ansprechpartner

Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Kontakt: Joanna Czudec, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +48 22 338 62 65

Polnisches Buchinstitut
Kontakt: Elżbieta Wierzchowska, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. +48 12 617 19 18  

Literarisches Colloquium Berlin
Kontakt: Jürgen Jakob Becker, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +49  30  81699625

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Albrecht Lempp (1953-2012)

Albrecht Lempp war ein herausragender Förderer und Übersetzer der polnischen Literatur in Deutschland.

Über viele Jahre lang leitete er die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und prägte die positive Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern maßgeblich.

Als Mitbegründer des Polnischen Buchinstituts setzte er neue Standards in der auswärtigen polnischen Kulturpolitik und Literaturvermittlung. Für seine Verdienste wurde er mit dem Transatlantyk-Preis ausgezeichnet. 

Mehr: http://sdpz.org/aktuelles/albrecht-lempp-stipendium-2020-8vDhm0

 

Der Valentinstag ist ein Tag, der verbinden, aufheitern, ein Lächeln hervorrufen sollte, und zwar in einem äußerst glückseligen Stadium. Wie jedes Jahr spaltet sie jedoch die Gesellschaft in zwei Gruppen mit völlig unterschiedlichen Meinungen.

Entweder ist es ein ausländischer Feiertag, der für niemanden unnötig ist - die Liebe kann mann ja sich das ganze Jahr zeigen, oder der Valentinstag ist eine Gelegenheit, rot lächelnde und übermäßig süße Herzen zu kaufen, vorzugsweise solche auf Stöcken und so groß und so viel geölt, dass sie das ganze Jahr über nur unsere Schreibtische schmücken...

In der ersten Gruppe finden wir die meisten Singles, die es nicht mögen, wenn sich Paare in der Öffentlichkeit küssen und umarmen. Schließlich ist es unansehnlich, unhygienisch, unhöflich und alles, was es gibt, ist ein "Nein". Warum dieser ganze Valentinstag?

Sie können das ganze Jahr die Liebe zeigen. Es gibt keinen Grund, einen separaten Feiertag zu feiern. Senftag, Internationaler Tag der Schiffswäsche, Weltskateboardtag und Tag der Landstreicher - all diese Feiertage stören niemanden. Nur der Valentinstag wird kritisiert. Eine kommerzielle Einstellung, eine ausländische Tradition, unnötige Geldausgaben. Es ist wahrscheinlich nur so, dass wir, wenn wir niemanden haben, mit dem wir den Tag verbringen können, irgendwie so seltsam und fremd sind.

Es ist also eine Kritik, um sich besser zu fühlen. Diejenigen, die ein glückliches Leben in einer Beziehung führen und sich dazu entschließen, den Valentinstag zu kritisieren, suchen gewöhnlich nur nach einer Ausrede. Es ist einfacher, etwas zu kritisieren und seine negative Einstellung zu zeigen, als das Mädchen mit ins Kino zu nehmen, einen Kuchen zu backen oder in Pappe mit einem Herz oben drauf zu investieren. Wir haben die Wahl!

Die zweite Gruppe sind die der Herz-Lutscher, die an die Macht des Tages verkauft werden. Das sind all jene, die wahnsinnig verliebt sind, die sich von ihren Gefühlen mitreißen lassen, die sich in plötzlichem (oder permanentem) Herzschmerz verlieren. Sie verschicken Liebesbriefe, kaufen weiche Teddybären mit Herzen in den Pfoten, stellen Erdbeergelees her, kaufen T-Shirts mit den Bildnissen ihrer Liebsten, erstellen Alben mit ihren gemeinsamen Fotos, investieren in verschraubte Kerzen, rotes und rosa Konfetti, Servietten in Puderrosa, spielen Lieder über die Liebe oder singen sogar selbst (schrecklich!), sie malen Herzen auf Gesichter, Rücken, Füße und so weiter und so weiter... Es gibt eine unglaubliche Menge an Ideen, einige sind wirklich kreativ und innovativ.

Der Valentinstag ist ein Fest der Liebenden. Die Essenz ist genau die gleiche wie am Senf-Tag oder am Skateboard-Tag - es gibt hier also nichts Außergewöhnliches. Der Senf hat am 6. August sein Gedächtnis im Kalender, so wie Liebende ihren 14. Februar haben. Der Valentinstag ist das Privileg der Liebenden. Sie brauchen nicht gefeiert, kritisiert oder boykottiert zu werden. Man muss diese 24 Stunden überleben und die Liebenden rechts und links ihre Liebesenergie ausstrahlen lassen - das ist ihr Tag. Und morgen ist der Weltjugendtag und übermorgen ist der Tag der Post!

Ola Kolasinska

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Jacek Tyblewski einladen. Die Vorlesung findet am 14. Februar 2020, um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen).

Jacek Tyblewski, Journalist, Redakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg, Koordinator der Fremdsprachenredaktionen bei COSMO, dem internationalen Programm des RBB, WDR und Radio Bremen. War als Berater und Sozialarbeiter beim Polnischen Sozialrat e.V. sowie als Dolmetscher und Übersetzer tätig. Seit 1989 als Journalist und Kommentator u.a. beim Radio 100, radiomultikulti, Funkhaus Europa und COSMO sowie anderen Medien in Deutschland und Polen.

Thema: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Deutschland – durch Vertrauenskrise zur Neuerfindung?


Politiker und Aktivisten der Neuen Rechten werfen dem ÖRR zu große Nähe zum sog. links-liberalen Mainstream vor. Die verspätete Berichterstattung Beteiligung der Islamkritiker und Gegner der Flüchtlingspolitik an den Debatten – das sind die klassischen Vorwürfe der rechten Gegner des ÖRR in Deutschlands. Hier und da schlägt die Kritik in offene FeindscPolonia VIVA haft gegenüber Journalisten um. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern diese Erscheinungen und andere Entwicklungen, wie die wachsende Rolle des Internets und der social media, das Selbstverständnis des ÖRR als wichtigen Baustein einer demokratischen Gesellschaft erschüttern und Veränderungen erzwingen. Es soll dabei auch auf die wichtigsten Unterschiede zwischen der Situation in Deutschland und in Polen eingegangen werden.

Moderation: Dr. Piotr Olszowka

Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UGD zur Vernissage von Arbeiten von Aleksandra Gajda ein.
Einführung: Dr. Piotr Olszowka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.


Der Programmbeirat der UDG





          

 

In Nordrhein-Westfalen gibt es besondere Anlaufstellen, an denen Migranten polnischer Herkunft Hilfe finden können. Wie sich herausstellt, brauchen vor allem vier Gruppen am meisten Unterstützung.

Nordrhein-Westfalen liegt im Westen Deutschlands direkt an der Grenze zu den Niederlanden und Belgien. Es ist das bevölkerungsreichste aller 16 deutschen Bundesländer und eines der reichsten. Es ist auch die neue Heimat der meisten Migranten aus Polen.

 Die neuesten Datenerfassungen  zeigen, dass in unserem Bundesland etwa 600-700 Tausend Migranten polnischer Herkunft leben", sagt Wiesław. Lewicki, Vorsitzendender  des Vereins Polregio e.V. aus Aachen, der seit vielen Jahren in der polnischen Community  in Deutschland, besonderes in NRW aktiv ist. Hier, in NRW, entstand die Projektidee -   des „Info-Point-Polregio“. 

Es geht nicht nur um die punktuelle Hilfe bei dem Umgang mit bestimmten  Themen. Wir wollen  Migrantenorganisationen und die Migranten selbst professionalisieren, um besser informiert zu sein und damit eine stabilere Position in Deutschland zu haben", erklärt Joanna Szymanska, Projektleiterin.

Im 19. Jahrhundert hatten wir die erste große Migrationswelle  nach Nordrhein-Westfalen. Man hört oft dass, die Integration der Polen in NRW eine Erfolgsgeschichte sei - die Polen haben sich perfekt integriert . Wir fühlen uns hier wohl, wir leben und gründen Familien, oft schon multikulturell. Wir spielen eine wichtige gesellschaftliche Rolle. Wir lernen und erhalten eine gute Ausbildung und im  Endeffekt eine gute Arbeit, wir sind ein Muster Schüller!  Das ist natürlich richtig!  Aber es gibt auch eine große Gruppe von Menschen, die Hilfe brauchen, die etwas schlechter oder überhaupt nicht integriert sind, vor allem im strukturellen Sinne“, sagt Joanna Szymanska.

Info-Point-Team: Wieslaw Lewicki (Projektkoordination), Magda Kowalska (Büro Essen), Joanna Szymanska (Projektleitung), Anna Golan (Büro Köln), Marek Palczynski (Aachen) - Foto J.Uske

Die neue Auswanderungswelle braucht Unterstützung

Nach der Durchführung anonymer Umfragen haben die Autoren des Projekts insgesamt vier Hauptgruppen identifiziert, die am meisten Unterstützung benötigen. Die ersten von ihnen waren Auswanderer, die nach 2011 nach Deutschland kamen. Es war dann am 1. Mai - genau sieben Jahre nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union - als Deutschland die Beschränkungen des Zugangs zu seinen Arbeitsmärkten aufhob und die volle Freizügigkeit der Arbeitnehmer und ihrer Familien für neue Mitglieder der Gemeinschaft einführte. Dies bedeutete unter anderem, dass Migranten aus Polen fortan ohne zusätzliche Genehmigungen und zu den gleichen Bedingungen wie deutsche Staatsbürger die gleichen Arbeiten ausführen konnten.

Viele Polen nutzten diese neuen Möglichkeiten. Warum brauchen sie  dann heute Unterstützung?

Die so genannte neue Auswanderungswelle ist sehr anfällig für alle Arten von sozialen Ungleichheiten. Einerseits arbeiten und verdienen diese Menschen - meist Männer, und sind daher keine potenziellen Empfänger von Sozialleistungen. Andererseits haben sie aber keine Zeit für einen anständigen Sprachkurs, sie kennen ihre Rechte und Pflichten nicht und haben daher keine Chance auf eine vollständige strukturelle Integration - erklärt Joanna Szymanska.

Info-Point-Team: od lewej: Alexandra Lewicki (Aachen), Blanka Zaborowski (Biuro Aachen), Piotr Sigwantz (Biuro Wuppertal), Sarah Kiermaszek (PR-NRW), Anna Golan (Biuro Köln), Joanna Szymanska (Projektleitung-NRW), Magda Kowalska (Biuro Essen),  Wieslaw Lewicki (Projektkoordination-NRW)

"Stumme Ehefrauen ihrer Ehemänner"

Die drei anderen Gruppen sind u.a.: erstens die nicht erwerbstätige Frauen, zweitens Saisonarbeitskräfte, wie z.B.  PflegerInnen und BetreuerInnen , und Senioren.

Diese Gruppen sind heute am stärksten von sozialer Ausgrenzung bedroht: entweder  durch das System oder auch auf Grund der familiärer oder beruflicher Situation ausgeschlossen - sagt Szymanska und skizziert die Situation jeder von ihnen.Beruflich inaktive Frauen, die die Sprache nicht beherrschen, sind die so genannten stummen Ehefrauen ihrer Männer, die so gut verdienen, dass   ihre Ehefrauen nicht arbeiten müssen. Ihre Familien brauchen keine soziale Unterstützung, sie haben keine Wohnungsprobleme, und ihre Kinder gehen in deutsche Schulen, so dass sie sich in die so genannte gute Integration einzufügen scheinen. Das entspricht allerdings nicht immer der Wahrheit“,  sagt  Szymanska. Denn, wie sie  betont, ohne Sprachkenntnisse haben diese Frauen keine Chance auf eine erfolgreiche Integration.

Vielrespeckzentrum in Essen -Magda Kowalska (Büro Essen), Laura (Leiterin in Vielrespeckzentrum), Joanna Szymanska (kierownik projektu Info-Point)

Polnische Altenpflegerinnen - Sklaven?

Die schwierigste Situation ist jedoch die der Altenpflegerinnen. Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass diese Gruppe nun dringend professionelle Unterstützung benötigt.

- Nordrhein-Westfalen ist, wie die allgemeine Landschaft der deutschen Gesellschaft, oder im Grunde genommen der europäischen Gesellschaft, eine alternde Gesellschaft. Es ist nicht überraschend, dass es hier viele polnische AltenpflegerInnen etc. gibt. Viele Teilnehmer unserer Umfrage gaben zu, dass sie als Altenpfleger siebentägige Arbeitswoche haben, fast 24 Stunden am Tag. Ihre Sprachkenntnisse sind minimal, so dass sie in der Regel einen so genannten „Betreuer“ oder „Koordinator" von einer polnischen Firma zugewiesen bekommen, der in ihrem Namen Entscheidungen trifft, die oft Hand in Hand vor allem mit deutschen Familien gehen, die einfach nur einen Sklavenarbeiter haben wollen. Sie brauchen sofort Unterstützung - warnt Szymanska. 

Stammtisch in Köln - Info-Point-Team:  Wiesiek Lewicki (Projektkoordination-NRW), Blanka Zaborowski (Biuro Aachen), Sarah Kiermaszek (PR-NRW), Anna Golan (Biuro Köln),  Joanna Szymanska (Projektleitung-NRW), Magda Kowalska (Biuro Essen)

Sie vergessen die Sprache, die sie jahrelang benutzt haben.

Die vierte Gruppe sind die Senioren. Darunter sind kranke Menschen, die Pflege benötigen. Viele leiden an Demenz.

Häufig werden diese Menschen zu sekundären Analphabeten. Wir kennen Fälle, in denen jemand sein ganzes Leben in Deutschland verbracht hat, die Sprache gut beherrschte und plötzlich anfängt nur noch Polnisch zu sprechen.  In dieser Gruppe gibt es auch Menschen mit Behinderungen. Diese Probleme können nicht eigenhändig im Kreise der  Familie gelöst werden! Diese Menschen und deren Angehörige brauchen  Fachberatung und dementsprechend Fachleistung, sagt die  Leiterin des „Info-Point-Polregio“. 

Stammtisch w Kolonii -  Blanka Zaborowski (Biuro Aachen), Sarah Kiermaszek (PR-NRW), Anna Golan (Biuro Köln),  Joanna Szymanska (Projektleiter-NRW), Magda Kowalska (Biuro Essen)

Wie sollten Info-Points helfen?

Das Konzept der Info-Points soll die Kompetenzen von Migranten - primär polnischer Herkunft stärken, das Projekt schließt jedochandere Migrantengruppen nicht aus. Wir wollen allen gesellschaftlichen Gruppen gleichen Zugang zu Informationen gewährleisten. Das Wissen sei  die Grundlage für ein gleichberechtigtes Funktionieren in einem bestimmten Umfeld - sagt Joanna Szymanska.

In den vier größten Städten  NRWs:  Aachen, Essen, Wuppertal und Köln, gibt es seit Januar spezielle Punkte - erste Anlaufstellen, an denen polnische Migranten Unterstützung erhalten können. Die Projektkonzeption sieht vor: Ausarbeitung langfristiger fachlicher Lösungen , darum wird u.a.: mit Deutsch - Polnischen Experten aus vielen Bereichen gearbeitet. 

Info-Point-Team: : Piotr Siegfanz, Anna Golan, Sarah Kiermaszek, Joanna Szymanska, Magdalena Chelmowska-Kowalska, Blandyna Zaborowski, Wiesław Lewicki

Die Autoren des Projekts wollen auch so genannte Ressourcenkarte erstellen. - Es geht nicht nur darum, Engpässe und Probleme bei den Migranten zu diagnostizieren, sondern auch darum, aus derselben Gruppe  die Experten auszuwählen.  Während des Projekts werden unter anderem Schulungen, offene Treffen und Workshops organisiert.  Denn, wie Szymanska sagt, geht es nicht nur darum, mit Einzelpersonen  zum Amt zu gehen und einmalig zu helfen; sondern auch darum, die Arbeit von Migrantenorganisationen zu professionalisieren und sie untereinander zu vernetzen.

Indem sie Ratschläge erteilen, sind sie irreführend

Die Polen helfen sich gegenseitig, aber indem sie Ratschläge geben, führen sie sich oft, völlig unbewusst, aus sprichwörtlich guten Absichten in die Irre. Deshalb wollen wir, dass die Hilfe professionell ist - betont sie.

Der erste Info-Point wurde Mitte September letzten Jahres in Aachen eröffnet. Bislang haben die Migranten u.a.: Unterstützung in steuerlichen und rechtlichen, ja sogar psychologischen Fragen, auch für Minderjährige, erhalten. Es gab sowohl großes Interesse an offenen Informationsveranstaltungen, als auch individuellen Beratung. 

Das Projekt wird von der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung finanziert. Die Angebote im Projektrahmen sind kostenlos.

 

Autorin Jolanta Kamińska (schreib: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Artikel auf dem Portal Interia - sehe Interia

Fotos: J.Uske, M.Kowalska, A.Lewicki

KONTAKT:

Projektleitung INFO-POINT-POLREGIO: Joanna Szymanska

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

http://www.polregio.eu/index.php/info-point/projekt-info-point

 

Projekt „Info-Point-Polregio" - Finanzierung:

 

2.600 Euro zum ersten Mal, 2.600 Euro zum zweiten und 2.600 Euro zum dritten Malii! Verkauft! So emotional ist die Versteigerung des Gemäldes von Peter Smola, einem Künstler, der seit über 10 Jahren das Große Weihnachtsorchester mit seinen Bildern unterstützt. In diesem Jahr wurde sein Gemälde, das B.B. King und den kürzlich verstorbenen Gitarristen Bogdan Szweda zeigt, für eine Rekordsumme von 2.600 Euro versteigert. Darüber hinaus wurden während des Finales in Oberhausen ein Auto für 2.000 Euro, eine Stoßstange eines Kleinkindes für 400 Euro, ein Ball mit den Unterschriften der polnischen Nationalmannschaft für 440 Euro und eine große Anzahl von Gemälden, Büchern und Schallplatten mit Autogrammen und Sportgeräten versteigert. Allein bei der Versteigerung kamen rund 10.000 Euro zusammen. Außerdem gab es während des Finales einen "Süßigkeitenstand" der polnischen Gemeinde "Piast", an dem man ein Stück von einem der 50 Kuchen kaufen konnte, die von den Freiwilligen gegen eine Spende in eine Dose gebacken wurden. Es gab auch einen traditionellen Flohmarkt, einen Stand mit WOŚP Gadgets und handgemachten Produkten, bei denen verschiedene Arten von Likören am beliebtesten waren. Neu in diesem Jahr waren Süßwaren-Workshops für Kinder unter der Leitung von Natalia Nietubyć, wo die Kleinkinder über eine Stunde verbrachten, Kranzmacher-Workshops des Polnischen Blumenteams und ein Stand mit Naturtherapie und Astrologie.

In diesem Jahr fand das Finale zum ersten Mal nicht im Restaurant von Gdańsk statt. Dank der polnisch-deutschen Freundschaft des Inhabers von "Gdańska" mit Sommers Hajo 19 fand das Finale des Großen Orchesters der Weihnachtlichen Nächstenliebe in Oberhausen in einem großen, schönen und renommierten Ebertbad-Saal statt. Die Miete der Halle kostet 3.000 Euro. Im Interesse des WOŚP und im Namen der polnisch-deutschen Freundschaft gab Hajo den Raum umsonst her.

Die Oberhausener Mitarbeiter spielten dieses Jahr zweimal. Am Samstag spielte er zusammen mit den wunderbaren einheimischen Freiwilligen im Restaurant Haus Krakau in Hamm und am Sonntag in Oberhausen. Ein Rekordbetrag von 33.500 Euro wurde gesammelt, davon allein 4.500 in Hamm, die zum ersten Mal gesammelt wurden.

Das versammelte Publikum war auch von dem hohen Niveau der Künstler beeindruckt, die unter dem Banner von "PolTon and friends" auftraten. Am Abend wurden die stärkeren Töne von Communa, Wild Dudes und Berzelmeiers gespielt. Alle Interpreten spielten an diesem Tag kostenlos, ohne eine Rückerstattung zu verlangen. Rund 130 Menschen guten Willens versammelten sich um die Mitarbeiter von Oberhausen-Hamm, die sich sozial engagiert für die organisatorischen Anstrengungen des 28. Vielen Dank an sie dafür.

Hallo!

Leonard Paszek

 

 

Das Orchester spielte zum 28. Mal in Deutschland  und samelte stolze 235.000 Euro - "Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter". Dieses arabische Sprichwort veranschaulicht perfekt die Situation, in der das Große Orchester der Weihnachtlichen Nächstenliebe in Polen in den letzten Jahren operiert hat. Dieses Sprichwort zeigt eine Situation, in der Hunde mit aller Kraft die vorbeiziehende Karawane anbellen, die Kamele, die sie bildeten, aber nichts dagegen taten, als ob sie die Besorgnis oder die "Proteste" der Hunde ignorierten und still weiterzogen. So arbeitet das Great Orchestra of Christmas Charity (WOŚP) und verwirklicht sein vor 28 Jahren gesetztes Ziel. Dem Orchester schadet weder die Kritik führender polnischer Politiker noch das Schweigen der Medien im öffentlichen Fernsehen. Jedes Jahr sammelt sie mehr und mehr Geld und hilft damit kleinen Patienten. Die diesjährige Sammlung wird der chirurgischen Kindermedizin gewidmet sein.

Seit vielen Jahren spielt das Orchester auch in der deutsch-polnischen Gemeinschaft. In diesem Jahr hat sie an 13 Orten gespielt und fast 235 Tausend Euro gesammelt. Rekordhalter war wie im vergangenen Jahr die Belegschaft in Darmstadt-Frankfurt, die in diesem Jahr 50.000 Euro gesammelt hat. Anlässlich der Veranstaltung gaben bis zu 12 Personen im Rahmen des "Give a Hair"-Projekts ihr Haar. Darüber hinaus kamen bei den Aktionen von etwa 8 Personen des WOŚP zum Blutspenden, über 60 Frauen und Mädchen durchliefen die Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust.

Die Berliner Mitarbeiter sammelten mehr als 15.000, aber bis Ende Januar sind sie immer noch dabei, praktisch zu sammeln. Beim Bonner Finale, das diesmal unter der Leitung der Wuppertaler Mitarbeiter stattfand, wurden mehr als 6.000 Euro gesammelt. Höhepunkt war die Versteigerung von James Books mit dem Autogramm von Olga Tokarczuk, die für 800 Euro versteigert wurde, und der Käufer fügte 200 weitere hinzu. 13.500 Euro sammelte die Braunschweigerin, die in diesem Jahr debütierte. Der Organisator des Finales war hier der Deutsch-Polnische Hilfsverein POLDECH. In Gelsenkirchen wurde eine Rekordsumme von 10.000 Euro gesammelt, und nach 7 Jahren kamen bei der Rückkehr zum Orchester Hamburg 12.000 Euro zusammen. Hier fand das Finale im kultigen Gruenspan-Club an der Grossen Freiheit im Herzen der Reeperbahn statt. Hier begannen die Beatles in den 1960er Jahren zu spielen. Während dieses Finales spielte die Band Perfect.

In diesem Jahr fand das zweite Finale in Karslruhe statt. Alle machten dort große Augen, als sich am Ende der Zählung herausstellte, dass ein Zahn aus der Dose gesammelt wurde... 19.000 Euro.

In München, mit der wunderbaren Atmosphäre, die von den Organisatoren, d.h. dem örtlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder, geschaffen wurde, wurden über 35 Tausend Euro gesammelt. Auch Münster, das zum ersten Mal spielte, sammelte mehr als 10 Tausend. Ein wunderschönes Finale fand auch im Nürnberger Hole Club in Nürnberg statt, wo mehr als 6 Tausend Euro gesammelt wurden.

Die Wuppertaler, die zum zweiten Mal spielten, sammelten zusammen mit Bonn fast 31,00 Euro, davon 24.000 Euro in Wuppertal. Die Goldherz-Auktion war hier ein erstaunliches Ereignis. Es wurde für 4.800 Euro versteigert! Der Gewinner war Marek Swierzy, ein Mitarbeiter, der das Herz empfangen hat und sich seiner Partnerin Karolina vorschlug.

Der älteste, zum 19. Mal spielende Oberhausener Mitarbeiter organisierte ebenfalls zwei Finale und sammelte insgesamt 33.500 Euro, davon 4.500 Euro im Debütantenhaus Hamm, wo das Finale im Restaurant Haus Krakau stattfand.

Alle deutschen Stäbe sind superglücklich und wollen bis zum Ende der Welt zusammen spielen. Einige sogar... einen Tag länger.

Leonad Paszek

 

Als Kora, die Sängerin der Band Maanam, Ende Juli 2018 starb, schockierte das nicht nur ihre Fans, sondern ganz Polen. Die Band existierte zwar seit 2008 nicht mehr, da aber bereits im Jahr 2013 plötzlich der Bandgründer, Gitarrist und Komponist Marek Jackowski starb, wurden nun auch die letzten Hoffnungen auf eine Reaktivierung Maanam´s zerstört. Mit dem tragischen Abschied von Kora wurde auch eine ganz besondere Epoche in der Geschichte der polnischen Musik beendet. Seit ihrem Debüt 1980, auf einem polnischen Festival in Opole, hatte die Krakauer Gruppe neue Horizonte im polnischen Rock eröffnet. Im Laufe der Jahre wurde jeder ihrer Songs zum Hit. Die Musik bewegte nicht nur in ihren Melodien, manchmal balladenartig, manchmal berührend, mit Punk-Rock-Songs und großartigen Arrangements von Marek Jackowski, sondern auch ungewöhnlich, in seiner Schlichtheit und Tiefe den poetischen Texten der einzigartigen Kora. Mit Titeln wie „Boskie Buenos“(Götliche Buenos), „Whos´that Lipstick on the Glass“, „Cykady na Cykladach“ (Zikaden auf Zykladen), „Kocham Cię kochanie moje“ (Ich liebe Dich mein Liebling), „To tylko Tango“ (Es ist nur Tango), „Luciolla“ und vielen anderen, wuchs im Laufe der Zeit eine endlose Hit-Liste.

Das jetzt von Jola Wolters ins Leben gerufene Projekt „Kochanie moje“ ist eine Hommage an die bekannteste Rockband Polens. Jola Wolters über die Musik Maanam´s: „Sie ist zeitlos und begleitet mich seit jungen Jahren durch mein Leben. Für mich drückt sie eine Art Rebellion aus, eine Kritik an auferlegten Normen. Ich höre in ihr den Glauben an die Liebe und die Hoffnung auf ein besseres Morgen. Diese Musik gab mir oft Energie und Kraft zum Durchhalten, inspirierte mich zum Leben und zum Glücklichsein.

MAANAM Projekt: KOCHANIE MOJE UNPLUGGED

08. 02 2020 / 20:00 / 64285 Darmstadt / Bessunger Str. 84 /

Tickets / Reservierung:  

Violetta Kruk-Kadzioch Tel.: 02307- 914670 (nach 20 Uhr) oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eintritt: 20 Euro

Jola Wolters - Gesang

Zibby Krebs – Gitarre

Arkadiusz Bleszynski – Gitarre

Jola ist eine vielseitige Sängerin aus Polen, die seit langer Zeit in Duisburg lebt. Mit viel Temperament, starker, voller Stimme, gibt die charismatische Künstlerin Konzerte in Deutschland und Polen. Auf Polnisch, Deutsch und Französisch präsentiert sie Chansons und gesungene Poesie aus dem Repertoire der weltgrößten Bühnenpersönlichkeiten wie Marlena Dietrich, Edith Piaf, Ewa Demarczyk, Jacques Brel...

Jola Wolters wird von hervorragenden Musikern begleitet: Zbigniew Krebs (Gitarre) und Arkadiusz Bleszynski (Gitarre, Mundharmonika). 

Die Zuschauer dürfen sich auf einen emotionalen und energiegeladenen Abend freuen.

(Gesang und Moderation auf polnisch)

Mehr unter: www.jolawolters.de

 

Wo war Gott damals? 75 Jahre Befreiung des Lagers Auschwitz - "An einem Ort wie diesem gibt es keine Worte", sagte Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch auf Oświęcim im Jahr 2006. Und Johannes Paul II. rief 27 Jahre zuvor an derselben Stelle: "Oświęcim ist ein Ort, der nicht nur besucht werden kann. Wenn man Oświęcim besucht, muss man mit Angst darüber nachdenken, wo die Grenzen des Hasses liegen.
Ein Spaziergang durch die Gassen des Vernichtungslagers weckt auch 75 Jahre nach seiner Befreiung noch immer Angst. Auf dem knisternden, bei 10 Grad Frost und Schnee zertrampelten, lesen wir eines der ersten Zeichen, das darauf hinweist, dass die Gefangenen nackt in der Eiseskälte herausgeholt und mit kaltem Wasser begossen und dann draußen gelassen wurden. Wir, in warme Jacken gekleidet, mit warmer Unterwäsche, Winterstiefeln, Mützen, Handschuhen und einem Schal ausgestattet, lesen und wissen nicht, wie wir reagieren sollen. Es werden nur Gedanken der Verachtung für die Folterer geäußert.

Oswiecim2Wir gehen weiter und gehen in die einzelnen Baracken und vertiefen uns in den Plan für die totale Ausrottung der Juden, der in Oświęcim perfekt umgesetzt wurde. Diejenigen, die dort waren, werden für immer das Bild eines Haarbergs in Erinnerung behalten, aus dem der Stoff hergestellt wurde, Kämme, Bürsten, Prothesen und andere Dinge, die von den mehr als einer Million Menschenleben, die dort zerstört wurden, zurückgelassen wurden. Ebenso werden Sie Block 11 nicht vergessen, neben dem die berühmte "Todesmauer" stand. Es ist kein Zufall, dass dieser Block auf den Namen "Todesblock" getauft wurde. Es war vom Rest des Lagers isoliert. Im Erdgeschoss befanden sich mehrere Räume mit Polizeihäftlingen, die auf das Urteil des Schnellgerichts warteten, das in der Regel in einer 2-3 stündigen Sitzung von mehreren Dutzend bis zu mehreren hundert Todesurteilen verhängt wurde. Als nächstes sehen wir die Waschräume, in denen sich die Verurteilten vor der Hinrichtung ausziehen. Im Untergeschoss von Block 11 befinden sich Zellen, in denen 1941 die ersten Massentötungsversuche im Zyklon B unternommen wurden. Diese Zellen wurden auch für die Unterbringung von zum Hungertod verurteilten Gefangenen genutzt. In einer der Zellen starb Maximilian Kolbe, ein Mönch, der freiwillig sein Leben im Austausch gegen einen anderen Gefangenen gab, einen solchen Tod.
Das Krematorium und die Gaskammer sind die am meisten respektierten. Anscheinend dachten die Gefangenen, die in die Gaskammer gingen, dass sie ins Badehaus gehen würden. Sogar behelfsmäßige Duschen wurden speziell an der Decke angebracht. Es gibt nichts Hinterhältigeres. Direkt aus der Gaskammer wurden die Leichen in das Krematorium gebracht, in dem sich Öfen mit einer täglichen "Verarbeitung" von 350 Leichen befanden. Das Lager wurde mit Asche verschüttet.
Bei der Ein- und Ausreise gingen wir unter der zynischen Inschrift "Arbeit macht frei" vorbei. Jeden Morgen gingen die Gefangenen daran vorbei, gingen zur mörderischen Arbeit und kamen nach mehreren Stunden zurück.

 

75 Jahre nach der Befreiung

"Gräber lassen jeden normalen Menschen widerhallen", sagte einer der ehemaligen Häftlinge, Professor Władysław Bartoszewski, in seiner Rede zum 65. Jahrestag der Befreiung des Lagers. "Aber es gibt hier keine Gräber", fügte er hinzu. Deshalb muss sich die Träumerei am Ort dieses unverständlichen Verbrechens in eine dauerhafte Erinnerung an das Geschehene verwandeln. Man sollte laut rufen: "Vergessen Sie nicht!"
Während der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers erinnerten viele Häftlinge an ihre Zeit in Auschwitz. Die Worte des ehemaligen Oświęcim Gefangenen Marian Turski werden für immer in Erinnerung bleiben - es ist nicht gleichgültig, wenn eine Behörde gegen anerkannte soziale Vereinbarungen verstößt. Halten Sie sich an das Gebot, an das elfte Gebot "Seien Sie nicht gleichgültig", denn wenn Sie es nicht tun, werden Sie nicht einmal auf sich selbst, auf Ihre Nachkommen schauen, einige Auschwitz wird plötzlich vom Himmel fallen.
Und für uns, die wir die Mauern von Auschwitz verlassen, werden viele Fragen in den Mund genommen, und das ist die schwierigste: Wo war Gott damals?


In einem der Internetforen antwortete jemand: Sie haben Gott im Ofen verbrannt!

Text und Fotos: Leonard Paszek

 

 

„Verträge sind gut, aber ohne Menschen, die sie mit Leben füllen und Brücken im Alltag bauen, bewirken sie nicht viel.“ - „Klänge, die verbinden“2019 zum achten mal in Hannover. Aus diesem Anlass, richtete sein Grußwort der Ministerpäsident des Landes Niedersachen Stephan Weil an die Festivalgäste und schrieb unter anderem: „Verträge sind gut, aber ohne Menschen, die sie mit Leben füllen und Brücken im Alltag bauen, bewirken sie nicht viel. Deshalb kommt der hannoverschen und niedersächsischen Polonia eine besondere Bedeutung zu. Das Motto des Kulturfestivals „Klänge die verbinden“ passt wunderbar: Musik baut Brücken, sie verbindet Menschen und kennt keine Sprachbarrieren. Bruce Springsteen hat einmal gesagt: „Über Musik sprechen geht nicht, man muss sie erleben“. Freuen Sie sich daher auf die Folkloregruppen, die jungen Nachwuchstalente und auf die Kultband LOMBARD, die so sehr mit der Zeit der großen positiven Veränderungen in Polen und der Entstehung eines neuen Europas verbunden ist. Frau Glowacka-Silberner und ihrem Team danke ich sehr herzlich für die Gestaltung dieser Veranstaltung und für das langjährige, unermüdliche ehrenamtliche Engagement im Sinne der deutsch-polnischen Freundschaft. Ich wünsche den diesjährigen Polnischen Kulturtagen in Hannover einen guten Verlauf und allen Gästen einen schönen, unvergesslichen Abend mit vielen netten Gesprächen unter Freunden." Der Ehrengast beim diesjährigen Polonia-Festival „Klänge, die verbinden“ in Hannover war die Kultgruppe LOMBARD mit Grzegorz Stróżniak und Marta Cugier als Frontleute. Im Jahr 2019 wurden am 14. Dezember in der niedersächsischen Landeshauptstadt gleich drei wichtige Jubiläen gefeiert. Die Städte Hannover und Posen feierten das 40-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft. Vor diesem Hintergrund haben die Festivalorganisatoren die Gruppe LOMBARD aus Posen eingeladen.

Darüber hinaus jährten sich im Jahr 2019 zum 30. Mal die freien Wahlen in Polen wie auch die friedliche Revolution und der Fall der Berliner Mauer. Aus diesem Anlass haben die Festivalorganisatoren – das Verbindungsbüro der polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen – aus dem reichen Programm der Gruppe LOMBARD das multimediale Konzert „LOMBARD: Tribut für Solidarność – polnische Wege in die Freiheit“ gewählt. Das Projekt wurde finanziell durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg unterstützt.

Das Festival wurde durch die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Kopf eröffnet, Grußworte haben der hannoversche Bürgermeister Thomas Hermann und der Generalkonsul der Republik Polen in Hamburg Mariusz Pindel gesprochen. Anwesend waren auch zahlreiche Gäste, u. a. der Rektor der Polnischen Katholischen Mission in Deutschland Stanisław Budyn, der Pfarrer der Polnischen Katholischen Mission in Hannover Tadeusz Kluba und der Leiter des Polonia-Büros in Berlin sowie der Vorsitzende des Bundesverbandes „Polnischer Rat in Deutschland“ Alexander Zając.

Nach dem offiziellen Teil wurde der Preis „PRO VITA POLONIA” verliehen. Die diesjährigen Preisträgerinnen sind Grażyna Słomka (Hannover), Izabela Kolpuć (Osnabrück) und Danuta Blesznowska-Lickas (Gifhorn).

Danach öffnete sich ein breiter Fächer an Gesangs- und Tanzeinlagen. Junge Preisträger polnischer und deutscher Vokalwettbewerbe haben ihr Bestes gegeben. Das Publikum fieberte mit den Jüngsten im Rampenlicht mit, und die Emotionen gipfelten in Tränen. Anna Kuźniak aus Łasko eroberte die Herzen der Zuschauer mit dem Lied von Czesław Niemen „Seltsam ist diese Welt“ („Dziwny jest ten świat“). Polnische Tanzgruppen „Krakowiak“ aus München und „Polonia“ aus Hannover haben wechselweise die Zuschauer für einen Moment in verschiedene Regionen Polens mitgenommen. Beim großen Finale der Gruppe LOMBARD haben bereits in Deutschland geborene Jugendliche aus polnischen Familien die Bühne gestürmt, um gemeinsam die größten und ältesten Hits „Gläsernes Wetter“ („Szklana pogoda“) und „Erlebe es selbst“ („Przeżyj to sam") zu singen, womit sie starke Verbundenheit mit der Kultur ihrer Eltern und Großeltern zum Ausdruck gebracht haben.

Das Kulturfestival „Klänge, die verbinden“ integriert mit Leichtigkeit moderne Popmusik mit Folklore, wobei es nicht nur zwei benachbarte Völker, sonder auch mehrere Generationen verbindet.

(KzH) - Korrespondent aus Hannover

 

Ladatio zu Ehren der Preisträgerin:

Der Gewinner des heutigen Pro Vita Polonia-Preises ist der Gründer und Direktor des größten deutschen polnischen Filmfestivals Filmland Polen, ein herausragender Förderer der polnischen Filmkunst in Deutschland, ein Filmexperte, Pädagoge, Publizist und Radiojournalist - Grażyna Słomka.

Als sie im 95. des vergangenen Jahrhunderts zu ihrem Mann, einem polnischen Unternehmer, nach Hannover kam, brachte sie nicht nur ein Diplom in Kulturwissenschaften, die Filmschule Łódź und ein großes Gepäck an Berufserfahrung in Kulturprojekten mit, sondern vor allem eine außergewöhnliche Faszination für das Kino und die Leidenschaft, den Menschen die Filmkunst näher zu bringen. Ich glaube, es liegt einfach in den Genen. Und zwei Jahre später, 1997, begann es zu geschehen! Und wie! Zunächst gab es eine sehr umfangreiche "Retrospektive des Polnischen Kinos" im Städtischen Kino in der Sophienstraße. Heute ist diese Adresse bereits der gesamten polnischen Gemeinde in Hannover bekannt. Hier wurde die erste Besprechung polnischer Spiel- und Dokumentarfilme in unserem Konsularbezirk durchgeführt (Grażyna zeigte über 30 davon, darunter eine große Retrospektive der Filme von Krzysztof Kieślowski). Unter anderem reisten Krzysztof Zanussi, Maja Komorowska, Iga Cembrzyńska nach Hannover. Für uns war es ein absolutes WOW!!!! !setzte mit der Vorführung polnischer Filme zwischen 1998 und 2000 im Rahmen der Aktion "Weltkino-Eine Filmreise mit der EXPO 2000" fort. - Filmland Polen", Grażyna nahm auch an der Präsentation von Andrzej Wajdas Film "Pan Tadeusz" auf der größten Leinwand Europas teil. Nach der EXPO wurde eine Entscheidung getroffen: Filmland Polen wurde ein zyklisches Projekt und dann das Neue Polnische Filmfestival. Die systematischen Vorführungen der neuesten Filme und Treffen mit Filmemachern begannen. Und das nicht nur in Hannover. Ein neuer Wind wehte. Aus Hannover! Sie erreichte Kiel, Hamburg und Lübeck. Es fegte auch in Bremen. Später schloss er sich mit Braunschweig und später mit Nürnberg zusammen, aus denen dort neue einheimische Projekte schlüpften. Er hatte sogar ein Gastspiel in Berlin.

Während die Vorbereitung einer einmaligen Filmkritik eine große Herausforderung darstellt, sind die monatlichen Vorführungen in mehreren Städten bereits eine kontinuierliche Arbeit. Es muss betont werden, dass von sozialer, unbezahlter Arbeit gesprochen wird! Der Ehemann von Grazyna, Dr. Tomasz Słomka, hat großen Anteil an diesen Veranstaltungen und unterstützt sie auch finanziell. Bald begann man in Hannover zu sagen, dass wir ins "polnische Kino" gehen oder "für einen Film auf die Słomeks". Das Städtische Kino in der Sophienstr. ist zu einem beliebten Treffpunkt für Polen und mehr geworden. Die polnischen Filme sind auch in Deutschland beliebt, vor allem wenn die Filme seit 2008 deutsche Untertitel haben. Das Kino ist meist bis zum Rand gefüllt, und es gibt auch Überfüllungen, vor allem wenn Festivalgäste anwesend sind. Die Atmosphäre ist fast familiär. Das Ehepaar Słomkowie begrüßt das Publikum persönlich als Gastgeber der Veranstaltung - Grażyna auf Polnisch, Tomasz auf Deutsch. In einem zweisprachigen Tandem führen sie das Publikum in die Thematik des Films ein, während sie dem deutschen Publikum den Einstieg in den polnischen Kontext ermöglichen. Und nach der Vorführung wird das von Grażyna moderierte Gespräch des Publikums mit den Künstlern von ihrem Ehemann simultan gedolmetscht. Die Gastkünstler sind ein besonderer Publikumsmagnet. Ein so intensiver und lebendiger Kontakt mit ihnen wie in Koki ist etwas Einzigartiges. Begegnungen mit großen Persönlichkeiten wie Wojciech Smarzowski, Lech Majewski, Agata Kulesza oder Robert.

Natürlich bringen sie mit Więckiewicz und vielen anderen die Welt des Kinos auf eine besondere Art und Weise näher. Das Publikum wollte sich nicht einmal von Jerzy Stuhr trennen... Bei der Auswahl der Filme kennt der Festivaldirektor keine Kompromisse, und die Messlatte liegt sehr hoch. Das von ihr präsentierte Kino zeigt weder ein verglastes Polen noch ein hurrikanisch-patriotisches Weiß und Rot. Es ist eine vollständige Farbpalette mit allen Grautönen. Polen mit Glühen und Schatten. Es wird von den Festivalgästen geschätzt, vom Publikum geschätzt. Davon zeugen die Gespräche und Diskussionen nach den Vorführungen. Dieses fantastische Projekt begann mit der Leidenschaft und dem Talent eines Mannes mit einem extrem starken Charakter und außergewöhnlichem Wissen, konnte sich aber nur dank einer großen Partnerschaft und familiären Solidarität entwickeln. Die Betriebskosten des Projekts werden von privaten oder institutionellen Sponsoren finanziert. Die Arbeit von Grażyna war und ist kostenlos. Im Laufe der Zeit kamen einige Freiwillige hinzu, um zu helfen, aber nur SGU, Grażyna Słomka war und ist für das Ganze verantwortlich und konnte es nur in begrenztem Umfang mit ihrem Ehemann Tomasz teilen. Grażyna fördert die polnische Kultur auch als Filmkritiker, Publizist und Radiojournalist. Sie ist Mitbegründerin der polnischen Redaktion von Radio Flora in Hannover und leitete und leitet ihr eigenes Originalprogramm in Flora. Sie hat auch mit anderen Radiosendern zusammengearbeitet. Gegenwärtig erscheint ihre Zeitschrift "Wie im Kino" regelmäßig bei Radio Cosmo.

Für sein Engagement zur Förderung der polnischen Kultur im Ausland und seinen Beitrag zum Aufbau der Zivilgesellschaft hat Grażyna bereits viele Auszeichnungen erhalten, darunter das Bronzene und das Silberne Verdienstkreuz sowie die höchste Auszeichnung der Europäischen Polonia POLONIKUS 2019 in Aachen. Heute wird ihr der Preis ihrer Heimatumgebung überreicht, in der alles begann und reifte. Liebe Preisträgerin, lieber Preisträger, wir danken Ihnen für die außerordentliche Bereicherung unseres polnischen Lebens, für die wunderbare Verwirklichung der Idee der Verständigung und Annäherung zwischen Polen und Deutschen durch die Filmkunst, für das beispiellose gesellschaftliche Engagement bei der Präsentation der polnischen Kultur und den Aufbau eines positiven Bildes unseres Landes in Deutschland. Für über 300 Filme haben wir bisher fantastische Begegnungen mit über hundert herausragenden Persönlichkeiten des polnischen Kinos gesehen. Wir hoffen auf mehr, und wir wünschen Ihnen, dass Sie weiterhin Freude daran haben, das zu tun, was Sie lieben, Ihr Familienleben zu genießen und gemeinsam mit Ihren Lieben die Früchte Ihrer wunderbaren Arbeit zu ernten.

Teresa Czaniecka - Kuffer

 

 

 

Liebe Schüler, Lehrer, Eltern, zum elften Mal laden wir Kinder und Jugendliche polnischer Herkunft, die außerhalb Polens leben, zur Teilnahme am Wettbewerb "To be a Pole" ein.

Im Jahr des 40. Jahrestages der Registrierung der NSZZ Solidarność möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf das Wort Solidarität lenken, das den Polen so viel bedeutet hat, weil es ein Symbol der Verantwortung, der Einheit und der Zusammenarbeit war. Seit diesen Ereignissen sind viele Jahre vergangen, Polen hat sich verändert. Lohnt es sich also, über die Solidarität zwischen den Polen zu sprechen?

Wie findest du das? Schreiben Sie.

Ist es jetzt notwendig, mit Polen und den in Polen und im Ausland lebenden Polen solidarisch zu sein? Wenn nicht, können Sie begründen, warum? Wenn ja, können Sie Beispiele für zeitgenössische Einstellungen, Verhaltensweisen und Handlungen nennen, die die gegenseitige Solidarität zwischen den Polen belegen.

Wir schlagen ein Thema für alle Altersgruppen vor. Wir möchten, dass Sie sich das unterschiedliche Verständnis und das unterschiedliche Gefühl der Solidarität zwischen den Polen ansehen.

Die Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 8. März 2020 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden.

Detaillierte Informationen zu dieser Ausgabe des Wettbewerbs finden Sie im Reglement unter http://swiatnatak.pl/byc-polakiem-xi-2020/. Die Autoren der prämierten Werke erhalten große Preise: Ankunft in Polen, Teilnahme an der Gala im Königlichen Schloss, eine Reise "Auf den Spuren des Polentums".

Bitte senden Sie über: wetransfer.com (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Wir wünschen Ihnen im Namen des Organisationskomitees und der Jury viel Glück.

 

 

Selbstständigkeit - wie man das macht. Viele Polen, die nach Deutschland kommen oder bereits hier leben, beschließen, sich selbständig zu machen und ein eigenes Unternehmen, das sogenannte Gewerbe, zu gründen. Eine Die wichtigste Voraussetzung sind die Kenntnisse der deutschen Sprache und dies auf offizieller Ebene. Daher mein Rat gleich zu Beginn - Sie sollten eine Vertrauensperson finden, die Sie durch diesen wichtigen Moment zu Ihrem eigenen Unternehmen führt.

Für die Gewerbeanmeldung müssen wir zunächst in Deutschland registriert sein. Nach der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung erhalten wir einen sogenannten Gewerbeschein, der eine Gewerbeberechtigung darstellt.

Wir müssen auch wissen, dass wir je nach Branche, in der wir tätig werden wollen, eventuell behördliche Genehmigungen, Zulassungen, Konzessionen (z.B. von der Baubehörde, Gesundheitsbehörde) benötigen und entsprechende Qualifikationen nachweisen müssen. Deutschland ist in diesem Bereich recht restriktiv und hat viele Industrien, die formeller sind als in Polen. Alle Genehmigungen und Erlaubnisse sind immer kostenpflichtig und müssen bei der entsprechenden Niederlassung vor der Gewerbezentrale beantragt werden. Die Gewerbeordnung bildet in § 14 die Grundlage für die Ausübung der Geschäftstätigkeit und gibt in den §§ 29 ff. an, welche Geschäftstätigkeiten genehmigungspflichtig sind. Dies ist oft eine Frage, die mit der Genehmigungsbehörde im Detail geklärt werden muss, ob unser geplantes Geschäft davon betroffen ist.

Für Berufe wie z.B. Handwerker, die sich bei der Handwerkskammer, in der alle Handwerker, die einen eigenen Betrieb führen, eingetragen sind, ist eine Genehmigung erforderlich. Die Eintragung erfolgt in der Handwerksrolle A oder B1 oder B2, je nachdem, welche Handwerkskunst wir ausführen, ob das Meisterbirief, also Meisterpapiere, erforderlich ist oder nicht. Wenn es sich um Malermeister handelt, erhalten wir die sogenannte Handwerkskarte, die ein Berufszertifikat ist.

Das zuständige deutsche Amt für die Anmeldung der Selbständigkeit ist das sogenannte Gewerbeamt oder Ordnungsamt. Je nach Bundesland sollten Sie prüfen, wie die zuständige Stelle genannt wird. Für Freiberufler wie Ärzte, Architekten, Ingenieure, Künstler oder Rechtsanwälte, die ihre Kammern zuständig sind und sich nicht bei diesem Amt anmelden müssen, reicht es aus, wenn sie ihre Tätigkeit spätestens innerhalb eines Monats beim Finanzamt melden. Diese Personen sind auch nicht gewerbesteuerpflichtig, d. h. gewerbesteuerpflichtig.

Die Ausübung einer unternehmerischen Tätigkeit ist jede selbständige, gewinnorientierte, sich wiederholende Tätigkeit wie Handel, Handwerk, Gastronomie, Dienstleistungen wie Pflege und Reinigung. Als Selbständiger, Nicht-Selbständiger müssen wir unsere Tätigkeit als Gewerbeanmeldung anmelden. Die Kosten für die Anmeldung liegen derzeit zwischen 20 und 50,00 Euro, wenn keine besonderen Umstände vorliegen. Der Antrag muss persönlich oder durch einen Bevollmächtigten, z.B. einen Dolmetscher, gestellt werden. Die Gebühr wird in bar oder mit EC-Karte bezahlt, Kreditkarten werden von den Behörden nicht akzeptiert. Das zuständige Büro ist das Büro, in dem unser Unternehmen ansässig sein wird.

Die Meldung unserer Tätigkeit wird stets dem Finanzamt und dem Kassen- und Steueramt sowie je nach Art der Tätigkeit den zuständigen Kammern wie IHK, Handwerkskammer, Berufsgenossenschaften etc. mitgeteilt, die sich an Sie wenden, um ihre Beiträge einzuziehen. Sie sollten Ihre Geschäftstätigkeit möglichst vor oder gleichzeitig mit der Aufnahme der Tätigkeit anmelden, sonst drohen Ihnen Strafen in Form eines Verwarngeldes, wenn seit der Aufnahme der Tätigkeit mehr als drei Monate vergangen sind, und mehr als ein halbes Jahr später machen Sie sich strafbar wegen eines Vergehens, d.h. Busgeldverfahrens.

Als Bürger der Europäischen Union benötigen wir in Deutschland keine Aufenthaltserlaubnis und können im Rahmen der so genannten Freizugigkeiten eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Das Gewerbeamt kann bei uns zusätzliche Unterlagen mit einer Übersetzung ins Deutsche anfordern.

Als Einzelunternehmer, d.h. selbständig ohne Partner, unterliegen wir den folgenden Steuern: Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Wir müssen auch krankenversichert sein.

Wir müssen auch wissen und daran denken, dass wir unser Unternehmen selbst vertreten und wir sind für seine Verpflichtungen persönlich und ohne Einschränkung mit seinem gesamten Vermögen, einschließlich seines Privatvermögens, verantwortlich. Dies bedeutet, dass im Falle von Schulden, unser Eigentum oder andere Immobilien, die wir besitzen, ein Auto, sowie Lebensversicherungen, Aktien, Obligationen und anderes Privateigentum auch zur Rückzahlung verwendet werden.

Für die Anmeldung zur selbständigen Erwerbstätigkeit benötigen wir: einen Personalausweis oder Reisepass, eine aktuelle Anmeldung, falls im Personalausweis keine Meldeadresse angegeben ist. In Deutschland besteht, anders als in Polen, noch immer die Pflicht, bei Handwerks- oder ähnlichen Berufen eine Eintragung in die sogenannte Handwerksrolle bei der jeweiligen Handelskammer und eine Vollmacht zu beantragen, wenn wir z.B. nicht gut Deutsch sprechen und ein Dolmetscher benötigt wird.

Anna Golan, LL.M. / Deutsch-Polnische Juristin

S&G Inkasso Köln/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

WG Rechtsberatung/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Meine Damen und Herren, ich möchte Sie zur nächsten 18. Ausgabe der Gala-Show 2020 einladen, die am Samstag, den 8. Februar 2020, in den wunderschönen historischen Mozartsälen in Hamburg stattfinden wird. Wir werden den berühmten und geliebten Geiger Kristofer Vio beherbergen, den wir in einem außergewöhnlichen Repertoire aus Pop, Musical und klassischer Musik bewundern werden. Bis 3:00 Uhr morgens werden wir von der 5-köpfigen Band "Fanny Sunny Company" aus Polen zum Tanz begleitet. Es wird uns in die besten Rhythmen der Weltmusik entführen und bekannte und beliebte polnische Hits präsentieren! Wie jedes Jahr lade ich auch heute wieder alle Bewunderer dieses Abends herzlich zu meiner Musikshow ein. Das Restaurant Das Speisekabinett" wird sich um verschiedene kulinarische Produkte und Getränke kümmern. Wir laden Sie in Abendkleidung in diesen schönen Saal ein. Wir wünschen Ihnen ein wunderbares Erlebnis!

Gala-Show in Deutsch-Polnischer Freundschaft 08.02.2020,
Mozart- Säle Moorweidenstraße 36, Hamburg-Dammtor

Ein Abend mit Tanz, Live Musik mit vielen Künstlern. Als Gast wurde der bekannte Geiger Kristofer Vio eingeladen, der klassische aber auch Pop- und Musicalmusik spielen wird. Für die Tanzmusik wurde die Gruppe „Funny Sunny Company“ aus Polen eingeladen. Die Gruppe wird internationale und polnische Schlager spielen. Die bekannte polnische Sängerin Jolanta Barcik lädt Sie ebenfalls zu ihrer musikalischen Show ein und wird mit ihrem sehr breiten Repertoire und viel Schwung auf der Bühne begeistern. Alle Künstler/innen werden die Gäste der Galashow sicher wieder in beste Stimmung bringen; denn bei Live-Music wird bis 3.00 Uhr getanzt und gefeiert. Auch dieses Jahr werden wir auch die deutsche Balletttänzerin Constance Hölzer bewundern. Zudem wird das Restaurant „Das Speisekabinett“ für leckere Gaumengenüsse sorgen.

Weil die Anzahl der Plätze beschränkt ist, wird um die rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 040- 25 49 43 83 gebeten.

Weitere Informationen unter . http://www.jola-show-band.de/video.html

Kurze Geschichte: Seit 2003 organisiert Jolanta Barcik im Rahmen Deutsch-Polnischer Freundschaft eine Gala-Show im Delphi Showpalast, Hamburg. Diese Veranstaltung hat schon eine große Tradition. Jedes Jahr feiert Polonia zusammen mit vielen internationalen Gästen. Mit einem sehr breiten Repertoire und Schwung auf der Bühne begeistert die Jola Show-Band alle Gäste und bringt sie in beste Stimmung. Swing, Pop, Soul, Dance, Latin, Walzer begleiten die Gäste durch den ganzen Abend von 20:00 Uhr bis 3:00 Uhr.Weitere Höhepunkte sind Auftritte internationaler Gastkünstler wie z.B. Krystyna Prońko, Duet operetkowy:Dorota Ujda-Jankiewicz/ Andrzej Jankiewicz, Geff Harrison, Neil Landon,Imitator von "Elvis", Ensemble des Delphi Showpalast sowie Tanzgruppen aus Deutschland, Brasilien, Polen, Afrika, Mexico, Bolivien... auch Deutsche Balletttänzerin: Constance Hölzer.

Red. Polonia Viva / Jolanta Barcik

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Prof. Dr. hab. Danuta Hübner einladen. Die Vorlesung findet am 17. Januar um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt, mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen.

Prof. Dr. hab. Danuta Hübner. Sie war die erste polnische Kommissarin der Europäischen Union in den Jahren 2004-2009 und ist seit 2009Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Außerdem war sie Vorsitzende des Ausschusses für konstitutionelle Fragen (2014-2019) und des Ausschusses für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments (200902014).

Seit Juli 2019 ist sie Mitglied des Ausschusses für internationalen Handel, des Ausschusses für Wirtschaft und Währung, der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Mexiko sowie der Delegation in der Parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika. Sie ist Koordinatorin der Gruppe der Europäischen Volkspartei im Ausschuss für konstitutionelle Fragen. Ehemalige Ministerin für Europaangelegenheiten, ehemalige Amtschefin des Komitees für Europäische Integration. Und seit 2011 Ministerpräsidentin im Schattenkabinett des Frauenkongresses.

Thema: Hinter den Kulissen der Europäischen Union, oder: wie werden Verhandlungen geführt und in welchen Gremien werden Entscheidungen getroffen

Moderation: Dr. Piotr Olszowka

Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UGD zur Vernissage von Arbeiten von Artur Krynicki ein.
Einführung: Dr. Piotr Olszowka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Das Ministerium für Schule und Bildung und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilen mit: Das Interesse an herkunftssprachlichem Unterricht Polnisch hat in Nordrhein-Westfalen weiter zugenommen: 4.769 Schülerinnen und Schüler sind im laufenden Schuljahr 2019/2020 an nordrhein-westfälischen Schulen zum herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch gemeldet. Damit ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenüber dem Schuljahr 2018/2019 erneut gestiegen – um rund drei Prozent. Von den 4.769 Kindern und Jugendlichen besuchen 2.525 die Primarstufe und 2.244 die Sekundarstufe I.

Mathias Richter, Staatssekretär im Schulministerium, erklärte: „In Nordrhein-Westfalen leben Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen. Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Chance, hier zweisprachig aufzuwachsen. Dabei wollen wir sie bestmöglich unterstützen. Mit dem herkunftssprachlichen Unterricht fördern wir die Mehrsprachigkeit unserer Schülerinnen und Schüler.“

Im deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag haben sich Deutschland und Polen gegenseitig verpflichtet, Deutsch und Polnisch als Muttersprache an Schulen im jeweils anderen Land anzubieten. „Nordrhein-Westfalen kommt dieser Vereinbarung sehr engagiert nach. Für die Kinder und die Gesellschaft insgesamt ist es ein großer Gewinn, wenn Kinder mit zwei Sprachen aufwachsen und beide beherrschen. Sie können später einmal Brücken bauen – und diese Brücken brauchen wir zwischen Polen und Deutschland“, sagte Thorsten Klute, Poloniabeauftragter der Landesregierung.

Herkunftssprachlicher Unterricht wird bedarfsorientiert an den Schulen in Nordrhein-Westfalen als zusätzlicher Unterricht angeboten. Das freiwillige Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist. Sobald an Grundschulen 15 bzw. an Schulformen der Sekundarstufe I 18 Anmeldungen für eine Sprache vorliegen, kann eine Lerngruppe eingerichtet werden, vorausgesetzt die Lehrerstelle und eine geeignete Lehrkraft stehen zur Verfügung.

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Die polnische Literatur ist den ausländischen Lesern schon lange bekannt, und wie sich herausstellte Am 10. Oktober dieses Jahres erhielt die polnische Autorin Olga Tokarczuk den Nobelpreis. Bisher haben 5 polnische Autoren den Literaturnobelpreis erhalten, der erste ist Henryk Sienkiewicz, dann Władysław Reymont, Czesław Miłosz und Wisława Szymborska. Zurzeit ist Olga Tokarczuk als zweite Polin und als erst 15 Frauen im Bereich der Literatur zu dieser Gruppe gestoßen. Damals war Olga Tokarczuk in Deutschland auf der Werbetour ihres neuesten Romans "Books of James", denn gerade ist die deutsche Übersetzung dieses Buches erschienen.

Auf der Autobahn erhielt sie die Nachricht, dass sie den Nobelpreis erhalten hat. Am Tag nach der Entgegennahme des Nobelpreises am 11.10.2019 fand folgendes statt in Düsseldorf, die erste internationale Pressekonferenz mit der Teilnahme des polnischen Nobelpreisträgers, bei der ich anwesend war. Weil ich ihre Bücher und vor allem die Sprache, die sie darin verwendet, liebe, hatte ich die Gelegenheit, der Nobelpreisträgerin eine direkte Frage zu stellen. Ich war sehr neugierig, woher so viel Magie in ihren Romanen kommt. Der Nobelpreisträger antwortete, dass die Welt nicht ohne ein bisschen Metaphysik beschrieben werden kann, was in der Literatur des realistischen Streiks gut sichtbar ist. Die Metaphysik der Welt mit dem Realismus zu verbinden, ist eine der Hauptströmungen ihrer Romane. Damit der Realismus funktioniert, braucht man etwas, das über ihn hinausgeht, das ihn verbreitet, das über ihm steht, und das jeder von uns hier auf der Erde lebt. Das sagt Olga Tokarczuk über Magie.

Seit dem Beginn seiner Existenz hat der Mensch unbewusst gespürt, dass es eine andere Energie um ihn herum gibt, andere Räume, die mit dem bloßen Auge unsichtbar sind, ungreifbar aber präsent, genau wie Magie. Der Autor glaubt, dass der Roman eine der größten Erfindungen des Menschen ist, wie das Rad oder die Dampfmaschine, eine raffinierte Art der zwischenmenschlichen Kommunikation, die nicht auf der Beschreibung von Fakten beruht, sondern uns in andere Welten führt. Der Roman lehrt uns Einfühlungsvermögen, denn dank ihm können wir für eine Weile jemand anders werden und in die Rollen der Figuren schlüpfen, uns mit ihnen identifizieren, dann gewinnen wir eine andere Perspektive, um die Welt und andere Menschen zu sehen und zu verstehen, Einfühlungsvermögen. Die Autorin traf sich mit ihren Lesern in Essen, wo sie vom Publikum mit stehenden Ovationen bedacht wurde. Ich hatte die Gelegenheit, persönlich dabei zu sein und ich muss ehrlich zugeben, dass es ein sehr bewegender Moment war, mit einer Träne im Auge, ein Moment großer Freude, Stolz und Gänsehaut.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Verleihung des Nobelpreises an die polnische Schriftstellerin hat die Bürgermeisterin der Stadt Wrocław, aus der Olga Tokarczuk stammt, beschlossen, dass wer ihr Buch in der Hand halten wird, das ganze letzte Wochenende lang kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann, und der Bürgermeister der Stadt Krakau hat ein städtisches Grundstück in der Nähe der Stadt bestimmt, auf dem 25 Tausend Bäume gepflanzt werden, und dieser Wald wird Prawiek" heißen, genau wie der Titel eines der Romane der Schriftstellerin Prawiek und andere Zeiten". Laut Tokarczuk ist diese Tatsache eine Antwort auf die Frage, ob die Literatur die Welt verändert, wie man sieht, und ohne den Wald aus ihrem Buch Prawiek wäre dieses Projekt der Pflanzung eines echten Waldes niemals zustande gekommen.

"Die Reise der Menschen des Buches", der erste Roman des Nobelpreisträgers von 1993, erzählt die Geschichte der erfolglosen Expedition zu dem geheimnisvollen Buch, bei der große Liebe auf die beiden Hauptfiguren herabströmt. Die Geschichte spielt im 17. Jahrhundert in Frankreich und Spanien, wo die Faszination für das Mysterium durch das große T am wichtigsten ist.

Tokarczuks zweiter Roman - "E.E." das heißt Erna Eltzner findet in Breslau zu Beginn des 20. Jahrhunderts statt. Ihre Hauptfigur ist ein heranwachsendes Mädchen aus einer polnisch-deutschen Bürgerfamilie, in der die Talente des Mediums entdeckt wurden. Auch ihre Faszination für das Geheimnisvolle, das der menschlichen Vernunft entgeht, offenbart sich hier.

"Das Zeitalter und andere Zeiten" ist ein Buch von Tokarczuk, das uns in einen anderen, vom Autor geschaffenen Kosmos führt. Prawiek ist ein mythisches Dorf, das angeblich im Zentrum Polens liegt, wo Engel die Grenzen bewachen. Prawiek ist ein spezifischer Mikrokosmos, in dem alle Freuden und Sorgen, die der Mensch kennt, konzentriert sind. Prawiek ist in verschiedene Zeiten unterteilt, daher auch der Titel, aber sie beziehen sich auf die Protagonisten des Romans und so haben wir zum Beispiel die Zeit von Genowefa, die Zeit von Teddybär, die Zeit von Spike, die Zeit des Bösen Mannes und andere. Dies ist eine Sage von 2 Familien Gottes und des Himmels, ihre Familiengeschichte vom Ersten Weltkrieg bis zu den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts, also über 3 Generationen.

"Bieguni" ist eine neue Art/Form des Romans - der sogenannte Konstellationsroman, ein Stil der Collage, das heißt, wir suchen eine Geschichte über das, was uns umgibt, darüber, wie wir darin existieren, aber auf eine andere Art und Weise, auf eine andere Art und Weise, so spricht Tokarczuk über Bieguni. Es ist ein Roman über Bewegung, über das Leben in einer ständigen Reise, über die Angst, die mit der Unfähigkeit, Wurzeln zu schlagen, verbunden ist, so wie der heutige Mensch lebt - chaotisch, schnell, fragmentarisch, es ist eine solche Reise durch das Leben.

"Bizarre Geschichten", was seltsam, ungewöhnlich ist, sind 10 Geschichten, und jede von ihnen geht weiter in einem anderen Raum, sowohl historisch, wie z.B. Wolhynien zur Zeit der Schwedischen Sintflut, als auch heute, aber an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt, wie z.B. in der Schweiz, in einem Mietshaus in Polen oder Asien, und, was am wichtigsten und typisch für den Autor ist, an völlig imaginären Orten.

"Führe deinen Pflug durch die Knochen der Toten" ist ein Roman über Tiere, und zwar darüber, wie der Mensch sie für seine eigenen, meist ungerechtfertigten Bedürfnisse tötet, wie z.B. die Jagd, die Zucht von Tieren für Felle, die Vernichtung von Rassen für ihre Reißzähne. Agnieszka Holland drehte auf der Grundlage dieses Buches einen Film mit dem Titel "Pokot", dessen Drehbuch von beiden Damen geschrieben wurde. Die Handlung des Romans und des Films findet in den polnischen Bergen statt, aber sie könnte an jedem beliebigen Ort der Welt aus der Sicht des Themas, d.h. der Herangehensweise des Menschen an das Töten von Tieren, stattfinden. Es ist auch eines der universellen Elemente der Tokarczuk-Romane, die einerseits in der polnischen Realität angesiedelt sind, andererseits aber Themen behandeln, die über die Grenzen der Handlung hinausgehen, denn das Thema der Ermordung von Tieren zum Vergnügen der Menschen ist jedem von uns bekannt.

"Lost Soul" ist eine neue, kurze Geschichte des Nobelpreisträgers, wie der Titel selbst schon sagt, über eine verlorene menschliche Seele, auf die der Mensch warten muss, wenn er sich mit ihr verbinden will, also wieder Mensch sein will, bestehend aus Körper und Seele.

Die "Jakobus-Bücher" ist eine Geschichte, die in Polen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts spielt, wo drei große Weltreligionen, das Christentum, das Judentum und der Islam, nebeneinander existierten, es ist die Geschichte eines Juden, Jakob Frank, eines Bauern, eines Sektenführers, eines Ketzers oder eines Retters, der in die Salons befördert wird und das Schicksal von vielen tausend Menschen verändert, die auf die Ankunft des Messias warten. Der Nobelpreisträger führt uns mit viel Liebe zum Detail über die lokale Kleidung, das Essen, die Inneneinrichtung und die Gerüche zurück ins 18.

Während eines Treffens mit Lesern in Essen, die für die Jakobusbücher in Deutschland warben, sagte uns die Autorin, dass sie ohne jeden Zweifel akzeptierte, dass damals in Polen Kartoffeln gegessen wurden, woran heute kein Pole Zweifel hat, und es stellte sich heraus, dass ein Experte für die Geschichte des 18. Jahrhunderts, der vom Verlag beauftragt wurde, solche Details zu überprüfen, unter anderem im letzten Moment vor dem Druck feststellte, dass in dieser Region die Kartoffeln noch nicht bekannt waren, dass sie noch nicht angekommen waren und nur Reis gegessen wurde, der von den Türken nach Polen gebracht wurde. In den letzten Sekunden vor Drucklegung des Buches mussten die Kartoffeln aus dem gesamten Text gelöscht und durch Reis ersetzt werden, was in diesem Moment eine ziemliche Herausforderung für das gesamte Team war. Olga Tokarczuk schrieb diesen Roman 9 Jahre lang, sie wollte etwa 200 Seiten schreiben, aber sehr bald stellte sich heraus, dass das Schreiben über den Zeitraum von 50 Jahren ihr eine riesige Menge an Material lieferte und der Roman wuchs signifikant auf fast 1.000 Seiten, Karten, Zeichnungen. Bei diesem Treffen scherzte Olga Tokarczuk auch, dass der einzige Nachteil des Nobelpreises darin besteht, dass sie nie einen wichtigeren Preis erhalten wird.

Anna Golan

Twoje Miasto nr 61

Foto: Jurek Uske, Anna Golan

Das Kindergeld ist in Deutschland keine Sozialleistung, auch wenn es von den Familienkassen ausgezahlt wird, sondern eine Steuergutschrift für Eltern wegen der Ausgaben, die bei der Erziehung ihrer Kinder entstehen. Sie ist vom ersten Monat der Geburt bis zum 18. Lebensjahr oder später, wenn sich das Kind in Ausbildung befindet, fällig und wird nur auf Antrag der Eltern oder des Vormunds ausgezahlt. Ab dem 1. Juli 2019 beträgt sie 204 Euro für das erste und zweite Kind, 210 Euro für das dritte Kind und 235 Euro für das vierte und weitere Kind. In Deutschland arbeitende und hier einkommensteuerpflichtige Polen, deren Kinder in Polen leben, haben ebenfalls Anspruch auf das Kindergeld. Da es sich um einen Steuerausgleich handelt, sind nur die Eltern berechtigt, die in Deutschland Steuern zahlen oder hier ihren Wohnsitz bzw. ständigen Aufenthalt haben.

Wenn sie gleichzeitig auch in Polen wohnen, ist in der Regel zu prüfen, ob in Polen ein Anspruch auf die Zahlung von Familienleistungen nach polnischem Recht besteht und welcher Anspruch Vorrang hat: das deutsche Kindergeld oder das polnische 500plus. Unterliegt ein polnischer Staatsangehöriger den deutschen Rechtsvorschriften, in diesem Fall durch Zahlung deutscher Einkommensteuer, und unterliegt er gleichzeitig den polnischen Rechtsvorschriften, nach denen seine Kinder Anspruch auf Familienbeihilfe 500plus haben, in einer Höhe, die niedriger ist als das deutsche Kindergeld, wird die Differenz zwischen dem deutschen Kindergeld und dem polnischen 500plus gezahlt. Dies bedeutet insbesondere, dass ein Kind, das in Polen lebt und Kindergeld 500plus erhält, vom Kindergeld abzugsfähig ist.

Die wichtigste Änderung ab Anfang 2018 war die Verkürzung der Antragsfrist für Kindergeld rückwirkend von 4 Jahren auf 6 Monate, und ab 2016 wird bei Kindergeldanträgen die Steuernummer des Antragstellers und des anspruchsberechtigten Kindes benötigt, ansonsten wird der Antrag abgelehnt und kein Geld ausgezahlt. Interessant ist, dass das Kindergeld auch Anspruch auf die so genannten Zahlkinder hat, d.h. wenn ein Elternteil Kinder aus verschiedenen Verbänden hat, dann werden z.B. die Kinder aus dem ersten Verband zu den jetzigen gezählt und diese jüngeren Geschwister in der Wildnis erhalten einen höheren Kindergeldsatz. Sie wird nur an den Elternteil gezahlt, bei dem das Kind normalerweise untergebracht ist, und kann nicht zwischen den Eltern geteilt werden.

Der jüngste Trend der deutschen Regierung, die Zahl der Kinder, für die der deutsche Staat das Kindergeld zahlt, zu reduzieren, ist darauf zurückzuführen, dass nach der Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes im Jahr 2011 für u.a. polnische Staatsbürger als Bürger der Europäischen Union die Zahl der Kinder von in Deutschland arbeitenden Menschen deutlich gestiegen ist und nun etwa auf dem gleichen Niveau wie in der Vergangenheit liegt.
Die Zahl der in Deutschland arbeitenden Kinder hat deutlich zugenommen und liegt derzeit bei rund 117 Tausend. Das sind Kinder, die in Polen leben. So erschienen in den polnischen Medien Informationen, dass die Deutschen das Kindrgeld für die Kinder von arbeitenden Polen senken wollen.
in Deutschland. Dies ist jedoch keine einfache Angelegenheit, da sie die Zustimmung auf der Ebene der Entscheidung der Europäischen Union und damit Änderungen der Rechtsvorschriften in diesem Bereich erfordert.

Viele Polen arbeiten in Deutschland saisonal, ob im Baugewerbe, in der Pflege, in der Gastronomie oder in der Landwirtschaft. Diese Menschen haben noch immer ihren Wohnort in Polen und ihre Familien leben dort und haben nicht die Absicht, nach Deutschland zu ziehen, und sie haben das volle Recht dazu, das in den EU-Freiheiten verankert ist, d.h. sie können in den EU-Ländern arbeiten, ohne dauerhaft dort leben zu müssen. Das Kindergeld ist jedoch keine Familienbeihilfe im Sinne der Sozialgesetzgebung, wie z.B. unser 500plus, ist aber steuerlich gerechtfertigt und familienfreundlich, als Steuergutschrift für alle Eltern und damit für alle EU-Bürger, die in Deutschland Steuern zahlen. Daher gilt für uns das gleiche deutsche Einkommensteuerrecht und auf dieser Grundlage müssen Polen wie deutsche Staatsbürger behandelt werden.

Anna Golan, LL.M.

Polnisch-Deutsche Rechtsanwältin / S&G Inkasso Köln/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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Das große Orchester der Weihnachtshilfe (Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy, WOŚP) ist eine große nichtstaatliche Wohltätigkeitsorganisation in Polen. Es wurde 1993 von Jerzy Owsiak, Lidia Niedźwiedzka-Owsiak, Bohdan Maruszewski und Piotr Burczyński gegründet. Jeden ersten oder zweiten Sonntag im neuen Jahr beginnt das Orchester das große Finale seiner Aktion. Den ganzen Tag sammeln über 120.000 Freiwillige im ganzen Land Geld für die medizinische Versorgung polnischer Kinder. Alle Leute, die Geld gespendet haben, bekommen zum Dank ein großes rotes Herz (Aufkleber).

Die Geldsammlung findet auch bei polnischen Auswanderern an verschiedenen Orten im Ausland statt. In diesem Jahr wird die Sammelaktion in Deutschland: in Berlin, in Brunschwig, in Darmstadt, in Frankfurt, in Hamburg , in Essen, in Köln / Bonn und in Oberhausen durchgeführt. Diesmal am 12. Januar 2020 von 15.00 bis 20.00 Uhr werden auch in Oberhausen staat im Restaurant „Gdanska" werden in Ebersbad zahlreiche Bands und Sänger zu großzügigen Spenden ermuntern. Alle Musiker treten unentgeltlich auf.

Eintrittspreis: FREI!

 

WOSPhamm2020

WOSP Bonn

WOSPmunster20

 

 

 

 

Info-Point-Polregio in Nordrhein-Westfalen ist ein Netzwerk von Sozialstrukturen. Am 5. Dezember 2019 fand in der Zentrale des Vereins Polregio e.V. in Aachen eine Schulung für die Mitglieder des Projektes „Aufbauen von Ressourcen" statt. „Kommunikation innerhalb und außerhalb des Teams. Grundlagen der interkulturellen Kommunikation", das Training wurde von der Projektleiterin Joanna Szymanska geleitet, sie sagte: "Das Wichtigste ist die Chemie im Team! Es ist uns gelungen, ein Team von Experten in vielen Bereichen zu bilden, die sich mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung ergänzen und bereit sind, neues Wissen zu erwerben!

Projekt "Info-Point-Polregio" - ein Netzwerk sozialer Strukturen in Nordrhein-Westfalen. Projekt zur Stärkung der sozialen Kompetenzen von Migranten polnischer Herkunft in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt zur sozialen Teilhabe und Integration, wurde Mitte September dieses Jahres gestartet, seine Umsetzung wird bis Ende 2021 dauern. Die vier Monate des Projekts waren eine Zeit intensiver Arbeit, insbesondere im Team. Es geht um den Aufbau einer Projektstrategie, die Erstellung von Projektunterlagen, Training und Teamarbeit  - ständiger Informationsaustausch und die Suche nach institutionellen Partnern.

Piotr Siegfanz aus Info-Point-Wuppertal ergänzt: "Als langjährige polnische Gemeindeaktivisten haben wir viel gesehen, wir haben viel zu bieten, aber wir lernen noch. Wir wollen unsere Erfahrungen teilen und Erfahrungen sammeln. Ich freue mich auf das Projekt Info-Point und damit auf die neuen Herausforderungen.“

Ab Januar werden wir mit der Umsetzung von Projektaktivitäten wie Beratung, Training und Vorträge beginnen. Wir laden Sie ein, den Projekt- und Facebook-Seiten zu folgen.

Das Projekt "Info-Point-Polregio - ein Netzwerk sozialer Strukturen in Nordrhein-Westfalen" wird vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Joanna Szymanska

Projekt „Info-Point-Polregio"

Artikel in Samo Zycie - Januar 2020

Samo Zycie

Regionalkonferenzen des Polonia-Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen mit Kooperation des Landesintegrationsrates NRW: „Stärkung der politischen Partizipation der Polinnen und Polen in Nordrhein-Westfalen“.

In den vergangenen Jahren waren polnische Staatsangehörige die am deutlichsten wachsende Zuwanderergruppe in Nordrhein-Westfalen.
Die Zahl der Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderer, die nach NRW kommen, ist weiterhin hoch. Inzwischen bilden die Polnischstämmigen die zweitgrößte Migrantengruppe in NRW.
„Der Einwanderung sollte dann irgendwann auch die politische Teilhabe folgen. Dafür wollen wir gerne in der Polonia werben“- Thorsten Klute, Polonia-Beauftragter des Landes NRW.
Das Ziel der Regionalkonferenzen ist es u. a die politische Partizipation der Polinnen und Polen in NRW zu stärken und viele politisch interessierte Polnischstämmige für eine Kandidatur für den Integrationsrat und Stadtrat zu motivieren. „Denn es ist wichtig, dass Migrantinnen und Migranten mit polnischer Herkunft ihre politischen Belange selbst artikulieren und sich an der politischen Willensbildung und den demokratischen Wahlen beteiligen“-Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen.

Programm

Einladung

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Die häufigsten Arten und Möglichkeiten für Polen, in Deutschland zu arbeiten. 

Nur deswegen, dass wir Bürger der Europäischen Union sind, nutzen wir viele EU-Freiheitenfrei  zu denen gehört u.a. die Freizügikeit sich in Deutschland frei zu bewegen um eine Arbeit auszuüben.

Ein wichtiges Element ist unsere soziale Sicherheit, die auch von der EU geregelt wird, wo der Grundsatz einer Gesetzgebung gilt. Wenn Sie in mehreren Mitgliedstaaten arbeiten, können Sie im gleichen Zeitraum nur in einem Land sozialversichert sein. Die Europäische Union will daher eine Doppelversicherung für die gleiche Zeit der Arbeit verhindern.

Indem wir uns auf dieses allgemeine Prinzip der sozialen Sicherheit in nur einem Land beziehen, kommen wir zu einer der am häufigsten verwendeten Arbeitsformen der Polen in Deutschland. Viele polnische Bürger, die in Polen als Arbeitnehmer beschäftigt sind, werden von ihren polnischen Arbeitgebern zur Arbeit nach Deutschland entsandt. Das sind die so genannten entsandten Arbeitnehmer. Diesen Begriff darf man jedoch nicht verwechseln mit dem Begriff von einer Dienstreise. Die Entsendung erfolgt im Sinne der Rechtsvorschriften über die Sozialversicherung von Arbeitnehmern und hat nur einen vorübergehend Charakter. Entsendung im Sinne dieser Vorschriften bedeutet, dass ein solcher Mitarbeiter bis zu 24 Monate in Deutschland arbeiten darf, während dieser Zeit aber der polnischen Versicherung bei der Sozialversicherungsamt (ZUS) unterliegt. Die Sozialversicherungsamtstellt einem solchen Mitarbeiter eine Entsendebescheinigung aus, die sogenannten berühmte A-1.

Wenn Sie schon seit einiger Zeit in Polen selbständig sind und sich entscheiden, Ihr eigenes Unternehmen in Deutschland zu betreiben, indem Sie dort Dienstleistungen erbringen, dann können Sie dies auf der Grundlage der so genannten Selbststentsendung für nicht mehr als 24 Monate tun, dann können Sie weiterhin im Rahmen der Selbstständigkeit auf der Grundlage des ZUS A1- bei der polnischen Sozialversicherungsamt versichert sein. Um in den Genuss dieser Regelung zu kommen, müssen Sie vor dem Umzug Ihrer Tätigkeit ins Ausland mindestens zwei Monate lang in Polen selbständig tätig gewesen sein (kürzere Zeiträume erfordern im Einzelfall eine individuelle Prüfung) und Ihre Tätigkeit mit Rechnungen oder Verträgen dokumentieren, sowie die notwendige Infrastruktur in Ihrem Land für die Aufnahme Ihrer Tätigkeit nach Ihrer Rückkehr für die gesamte Dauer Ihrer Tätigkeit im Ausland unterhalten. Wenn geplant ist, eine wirtschaftliche Tätigkeit vorübergehend in einen der Mitgliedstaaten zu verlagern, sollte die verlagerte Tätigkeit einen ähnlichen Charakter haben wie in Polen.

Eine weitere und sehr häufige Art der Arbeit in unseren westlichen Nachbarländern ist die Gründung eines eigenen Unternehmens in Deutschland in Form eines Gewerbebetriebs. Als Bürger der Europäischen Union benötigen wir keine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland und sind in der Lage, im Rahmen der sogenannten Freizugigkeiten wirtschaftliche Tätigkeiten auszuüben. Um sich als Gewerbe registrieren zu können, müssen Sie zunächst in Deutschland angemeldet sein. Sobald Sie Ihr Gewerbe korrekt registriert haben, erhalten Sie einen "Gewerbeschein", der eine Gewerbeerlaubnis ist. Wenn Sie selbständig und nicht freiberuflich tätig sind, müssen Sie sich als Gewerbe registrieren. Die Kosten für die Registrierung betragen derzeit 20-50,00 Euro, wenn keine anderen besonderen Umstände vorliegen. Wir müssen auch wissen, dass wir je nach Branche, in der wir tätig sein wollen, behördliche Genehmigungen, Zulassungen, Konzessionen (z.B. von Baubehörden, Gesundheitsbehörden) sowie die entsprechenden Qualifikationen benötigen. Die zuständige deutsche Behörde für die Registrierung eines Selbständigen ist das Gewerbeamt oder Ordnungsamt.

Je nach Bundesland sollten Sie den Namen der zuständigen Behörde überprüfen. Als nächste sehr häufige Art von Arbeitsausübung in Deutschland ist der Arbeitsvertrag s.g. Minijob zu erwähnen, der von dem deutschen Gesetzgeber eingeführt wurde um den Arbeitgebern die Beschäftigung von Arbeitnehmern zu ermöglichen im Rahmen von s.g. Geringfügigen Beschäftigung, also die Beschäftigung im begrenzten Umfang - in geringerer Arbeitszeit. Minijob ist eine der Möglichkeiten für einen Arbeitsvertrag, der zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer im Rahmen der Erfüllung der so genannten Mindestbeschäftigung in Deutschland abgeschlossen werden kann. Mindestbeschäftigung bedeutet, dass es eine gesetzliche Gehaltsgrenze oder eine bestimmte Arbeitszeit gibt. Der Arbeitnehmer kann im Bereich der Wirtschaftstätigkeit oder im Bereich der in privaten Haushalten.

Es gibt zwei Arten von Minijob:
1) 450-Euro-Minijob, das durch eine festgelegte Gehaltsgrenze begrenzt ist, wenn der Arbeitnehmer nicht mehr als 450 EUR netto pro Monat erhalten kann, in der Regel regelmäßig und unabhängig von der Wochenarbeitszeit oder der Anzahl der monatlichen Aufgaben arbeitet, oder

2) Kurzfristiger Minijob, der ab Vertragsbeginn für eine bestimmte Zeit festgelegt wird. Es ist wichtig in dem Fall vom kurzfristigen Minijob, dass der Arbeitnehmer in einem Kalenderjahr nicht mehr als insgesamt 70 Tage arbeiten darf. Solcher Arbeitnehmer arbeitet also nicht regelmäßig sondern von Zeit zur Zeit oder nach Bedarf - die Lohnhöhe hat hier keine Bedeutung. 

Anna Golan, LL.M. / Deutsch-Polnische Juristin

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"Die Welt stirbt und wir bemerken es nicht einmal. Wir bemerken nicht, dass die Welt eine Ansammlung von Dingen und Ereignissen wird, ein toter Raum, in dem wir uns einsam und verloren bewegen, hervorgerufen durch Entscheidungen von jemandem, versklavt durch ein unverständliches Schicksal, das Gefühl, ein Spiel großer Kräfte der Geschichte oder des Zufalls zu sein "- schrieb Olga Tokarczuk in ihrer Nobelrede.

Olga Tokarczuk wird am Dienstag, den 10. Dezember 2019, den Nobelpreis für Literatur für 2018 erhalten. Die Tradition ist jedoch die vorherige Rede der Preisträgerin, die die Polin heute in der Wechselstube der Schwedischen Akademie hielt. Der Aufsatz, der voller Emotionen ist und sich um die Welt kümmert, trägt den Titel "Liebevoller Erzähler" und berührt laut Tokarczuk zärtlich eine Reihe von Dingen, die für den heutigen Menschen am wichtigsten sind. Informationsverwirrung, Summen, Arroganz gegenüber dem Planeten - das sind die Fäden, die sich am suggestiven Ende der Rede des Schriftstellers trafen.

Seitdem bekannt wurde, dass Olga Tokarczuk dem Pantheon des Nobelpreises beitreten wird, stieg der Verkauf ihrer Bücher um 6.000 Prozent. Die Rede, die sie in Stockholm hielt, sollte diese Zahl vervielfachen, denn wirklich jedes Wort des Schriftstellers ist heute sein Gewicht wert.

WL

Im Herbst startete die Umsetzung des Projekts „Info-Point-Polregio. Maßnahme zur Stärkung der Kompetenzen von Auslands-Polen – ein Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe, Partizipation und Integration für Menschen mit polnischem Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen“. Das Projekt wird vom Verein Polregio e.V. aus Aachen umgesetzt und aus den Mitteln des  Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.  Das Projekt wird in den nächsten zwei Jahren bis Ende des Jahres 2021 durchgeführt.

Die Projektkonzeption sieht vor  auf komplexe und fachliche Art und Weise polnischsprachige Menschen in NRW bei ihrer Integration und in ihrem alltäglichen Leben zu unterstützen. Das Ziel soll mit Hilfe des funktionsfähigen Netzwerks von „Info-Point-Polregio“ erreicht werden.

In NRW hat man die  Gruppen der Menschen mit polnischem Migrationshintergrund, die möglicherweise sowohl von sozialer Ausgrenzung bedroht,  als auch vom System oder von Familien- oder auch Berufssituationen ausgeschlossen sind, als benachteiligt definiert. Dazu gehören unter anderem Frauen jeden Alters, Saisonarbeiter, Einwanderer  nach 2011 (einschließlich Kinder bis 18 Jahre) und Senioren. Die Umsetzung des gesetzten Ziels erfolgt durch die Umsetzung des Beratungsstellenmodells „Info-Point-Polregio", das im Rahmen eines gleichnamigen Pilotprojekts entwickelt und von September 2018 bis Februar 2019 in Aachen durchgeführt wurde.

Die Umsetzung des Projekts wird zunächst die Städte Aachen, Essen, Wuppertal und Köln vornehmen, eine Verlagerung einiger Projektaktivitäten an andere Orte in NRW ist nicht ausgeschlossen.

Im Rahmen des Projekts sind Aktivitäten wie: regelmäßige Beratungsangebote, Einzel- und Gruppenberatung, offene und geschlossene Fachtreffen, Weiterbildungsangebote, sowie die Online-Beratung mit Experten geplant.  Die Projektmaßnahmen werden jeweils mit Deutsch - Polnischen Experten in den Bereichen, u.a.: Sozialarbeit, Versicherung, Steuerrecht und Recht, hier u.a.: Familienrecht, Arbeitsrecht, Psychologie und Psychotherapie, Deutsch als Fremdsprache und Polnisch - Muttersprachlicher Unterricht durchgeführt;, wobei spezifische Bedürfnisse regelmäßig mit den Projektbegünstigten besprochen werden.

Das Projekt fungiert zusammen mit dem zukünftigen Netzwerk sozialer Strukturen „Info-Point" in NRW  als  eine Einführung in die Ausarbeitung eines nachhaltigen Angebots sozialer Unterstützung primär für Migranten polnischer Herkunft in Nordrhein-Westfalen, ferner  eine Antwort auf die Notwendigkeit struktureller Integration und folglich auf die Gewährleistung eines gleichberechtigten Zugangs zu Informationen für alle sozialen Gruppen, dementsprechend als eine Grundlage einer gelungenen strukturellen Integration. 

Ein wichtiges Element des Projekts ist die Erstellung des sogenannten Ressourcenplans, d. h. Im Projektrahmen wird nicht nur die Diagnose von Defiziten bei Migranten polnischer Herkunft erfolgen, sondern vor allem die Auswahl aus derselben Expertengruppe, die während des Projekts unter anderem professionelle Unterstützung in Form von Schulungen und Beratung erhalten wird.  Und später werden sie ihre Anpassungs- und Integrationsprozesse in eigenem Umfeld mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung unterstützen. Das Projekt beinhaltet Ausarbeitung und Veröffentlichung des sog. Wegweisers -„Curriculum der Integration“ - für Migranten polnischer Abstammung.

Projektleitung: Joanna Szymanska

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

http://www.polregio.eu/index.php/info-point/projekt-info-point

 

Foto: Alexandra Lewicki

Im Baner von links: Piotr Sigwantz (Büro Wuppertal), Anna Golan (Büro Köln), Sarah Kiermaszek (PR-NRW), Joanna Szymanska (Projektleiter-NRW), Magda Kowalska (Büro Essen), Blanka Zaborowski (Büro Aachen), Wiesiek Lewicki (Koordinator-NRW)

Das Projekt: „Info-Point-Polregio" ist zufinanziert durch:

 
 

Die Polonia verändert sich. Deutsche und polnische Politik muss dem gerecht werden.

„Sich in zwei Staaten zu Hause fühlen, in Polen wie auch in Deutschland. Von zwei verschiedenen kulturellen und sozialen Erfahrungen zu profitieren und den Wert dessen weitergeben zu können“, antwortet Ilona spontan, als sie gefragt wird, was ihre polnische Herkunft ihr in Deutschland bedeutet. Sie war 15 als sie vor gut 30 Jahren mit ihren Eltern aus Polen nach Deutschland in den tiefen Westen kam. Hier lernte sie ihren ebenfalls aus Polen stammenden Mann kennen. Der Anfang war sicher nicht leicht. Heute stehen beide aber fest im Leben, haben sichere Jobs. Die inzwischen erwachsenen gemeinsamen Kinder wurden in Nordrhein-Westfalen, wo die Familie lebt, geboren.

Agnieszka lebt mit ihrem deutschen Mann in Berlin, kam in den 1990er Jahren nach Deutschland, der Liebe wegen. Ihr gemeinsames Kind spricht Deutsch und Polnisch, ebenso wie inzwischen ihr Mann. Den Kontakt zu Agnieszkas Familie in Polen halten die drei intensiv. Und materiell sind die beiden mit Jobs gut abgesichert.

Agnieszka und Ilona – zwei kurze Biografien aus der deutschen Polonia, die bei aller Unterschiedlichkeit ein typisches Bild zeichnen. Menschen wie diese, vollständiger Teil der deutschen Gesellschaft und ständige Wanderer über die selbst mitgebauten Brücken über Oder und Neiße, gibt es sehr viele in Deutschland. Sie bilden heute das Gesicht der deutschen Polonia, ohne großes Aufsehen und wohl auch mit steigerungsfähiger öffentlicher und politischer Beachtung.

„Wir Unsichtbaren“ lautet der Titel des wunderbaren Buches von Peter Oliver Loew über die Geschichte der Polen in Deutschland, in dem es unter anderem um die Frage der öffentlichen Wahrnehmung der Polonia in Deutschland geht. Fünf Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Jahre, in denen die ohnehin schon große Gruppe der Polnischstämmigen in Deutschland weiter zugenommen hat. Denn auch wenn das Wachstum inzwischen deutlich an Geschwindigkeit verloren hat: Noch immer ziehen Jahr für Jahr mehr Menschen aus Polen nach Deutschland, als umgekehrt. 2018 lag der Wanderungsüberschuss immerhin noch bei knapp 3.200 Menschen, in den Jahren zuvor deutlich größer. Die Gruppe der Polnischstämmigen in Deutschland wächst. Und sie ist, wenn man die Augen öffnet und genau hinschaut, heute eigentlich nicht mehr zu übersehen.

Hidden Champions der Einwanderungsgeschichte

Die Polonia ist so etwas wie ein Hidden Champion in der jüngeren deutschen Einwanderungsgeschichte. Schon 2016 hatte das nordrhein-westfälische Integrationsministerium in einer statistischen Sonderauswertung überdurchschnittliche Integrationserfolge bei der Gruppe der Polnischstämmigen in NRW festgestellt und veröffentlicht. Dabei sind die Grundvoraussetzungen für eine vollständige Teilhabe am Leben in Deutschland verhältnismäßig gut, wenn man aus Polen kommt. Die mitgebrachten Bildungsvoraussetzungen sind für einen Job in Deutschland oft ausgezeichnet. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit der Europäischen Union sorgt für einen reibungslosen grundsätzlichen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Nach ersten erfolgreichen Gehversuchen im Nachbarland kommen häufig die Familien hinterher. In deutschen Kitas und Schulen sind Kinder polnischer Herkunft heute daher alles andere als eine Ausnahme. Aber nicht nur das. Inzwischen schaffen polnische Firmen in Deutschland Arbeitsplätze. Die Zeiten, in denen Firmenkapital zwischen Deutschland und Polen ausschließlich in Richtung Osten investiert wurde, sind längst vorbei. Lebensmittel, Tankstellen, Dienstleistungen – immer mehr polnische Firmen interessieren sich für den deutschen Markt. Die Chancen, polnische Firmen für Investitionen westlich der Oder zu interessieren, sind so groß, dass die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.invest schon seit 2016 ein eigenes Büro in Warschau betreibt. Es läuft. Und weil es verhältnismäßig gut läuft, wird vielleicht etwas weniger darüber gesprochen. Hidden Champions eben.

Etwa 650.000 Menschen mit polnischem Migrationshintergrund – nach offizieller Lesart all diejenigen, die entweder in Polen geboren wurden, oder aber zumindest einen Elternteil haben, der in Polen geboren wurde – leben heute solide geschätzt inzwischen allein in Nordrhein-Westfalen. Das sind mehr als drei Prozent der Gesamtbevölkerung. In ganz Deutschland dürften es längst über zwei Millionen Polnischstämmige nach dieser Definition sein. Und nach all den Erfolgen der letzten Jahrzehnte in der deutsch-polnischen Migrations- und Integrationsgeschichte wird es Zeit, dieses politisch stärker wahrzunehmen, sowohl in Deutschland als auch in Polen.

Instrumente für eine stärkere Wahrnehmung sind eigentlich da, nämlich unter anderem eine sich entwickelnde polnischstämmige Zivilgesellschaft in Deutschland und die politisch beschlossene Einrichtung von sogenannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Polonia – hier und da „Polonia Beauftragte“ genannt – im Bund und in allen 16 deutschen Bundesländern.

Funktion der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Polonia ernstnehmen

Ja, die Frage ist in Deutschland durchaus berechtigt: Warum gibt es diese Funktion für die in Deutschland lebenden Polnischstämmigen, nicht aber für die Gruppe der Türkeistämmigen, der Italienstämmigen, der aus Spanien stammenden und der Menschen aus den vielen anderen Herkunftsländern, die im Einwanderungsland Deutschland leben? Dann sollte diese Antwort immer wieder gegeben werden: Es geht bei der Polonia um mehr als um aktuelle Integrationspolitik. Es geht ebenso um ein Stück deutscher Geschichte und den Umgang damit, denn in der Weimarer Republik leiteten Polinnen und Polen aus Artikel 113 der Weimarer Reichsverfassung („Die fremdsprachigen Volksteile des Reichs dürfen durch die Gesetzgebung und Verwaltung nicht in ihrer freien, volkstümlichen Entwicklung, besonders nicht im Gebrauch ihrer Muttersprache beim Unterricht, sowie bei der inneren Verwaltung und der Rechtspflege beeinträchtigt werden.“) nach und nach Minderheitenrechte für sich ab. Die Nazis vernichteten diese Strukturen, brachten führende Köpfe der Polonia um. Diese Verbrechen an der Polonia im Deutschen Reich führen noch heute zu Diskussionen zwischen Polen und Deutschland über den richtigen Umgang mit der Vergangenheit. Das Thema ist hochaktuell. Und so ist die Zusage Deutschlands gegenüber der Regierung Polens aus dem Jahr 2011, dass bei der Bundesregierung und bei allen 16 Bundesländern Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Polonia einzurichten sind, mehr als nur eine Extrawurst in der deutschen Integrationsinfrastruktur. Es geht vielmehr um den Umgang mit der leidvollen Geschichte der Polen in Deutschland.

Polnischunterricht in Deutschland: Ausweiten und nach deutschen Lehrplänen anbieten

Die Stellung dieser Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Polonia in den deutschen Bundesländern ist höchst unterschiedlich. Die Palette reicht von offiziell ernannten Beauftragten bis hin zur Aussage, man behandele alle Einwanderungsgruppen gleich und werde deshalb mit dem Amt kein Privileg im Land schaffen – und ihm damit keine besondere Bedeutung zumessen. Und genau so unterschiedlich erfolgreich ist man bei der Gewährung der im deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag (Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit) vereinbarten Rechte. Das Angebot polnischen Sprachunterrichts in Deutschland ist eines dieser Rechte. Oft heißt es, es gebe dafür keine Nachfrage. Aber stimmt das? Wer die Nachfrage an Polnischunterricht in Deutschland in Zweifel zieht, der muss nämlich die Frage beantworten, warum in Nordrhein-Westfalen so viele Schulen herkunftssprachliche Polnischklassen haben. Ich freue mich wirklich sehr, dass über 4.600 polnischstämmige Kinder und Jugendliche im vergangenen Schuljahr 2018/2019 am herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch in nordrhein-westfälischen Schulen teilgenommen haben. Das war noch einmal eine deutliche Steigerung der Teilnehmenden gegenüber dem Vorjahr, und zwar um zehn Prozent.

Und es ist großartig zu sehen, wie aus diesem herkunftssprachlichen Unterricht vor Ort Impulse für die deutsch-polnische Zusammenarbeit entstehen. Beispiele dafür fallen spontan einige ein. So beschäftigten sich im letzten Jahr Kinder und Jugendliche aus dem herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch aus Köln und Umgebung unter dem Titel „1, 2, 3 – Polen frei“ mit der nach 123 Jahren wiederlangten Unabhängigkeit Polens im Jahr 1918 und knüpften in einem Filmprojekt Verbindungen zu ihrem heutigen Dasein in Deutschland. Und in den Vorbereitungen der im Sommer 2019 ganz frisch gegründeten Städtepartnerschaft zwischen Rawicz und Attendorn waren die Teilnehmenden am dortigen herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch mit ihrer engagierten Lehrerin einer der Motoren der Zusammenarbeit. Es muss im deutschen Interesse sein, diese Strukturen zu stärken, und zwar von Deutschland aus. Am Beispiel des Polnischunterrichts heißt das: Es muss im deutschen Interesse sein, dass dieser Unterricht in Deutschland geleistet wird, und zwar nach in Deutschland und nicht in Ministerien anderer Staaten entwickelten Unterrichtsplänen. Oder andersrum: Es kann nicht im Interesse Deutschlands sein, wenn Lehrpläne für Unterricht in Deutschland von der Politik anderer Staaten gestaltet werden, auch wenn die Beziehungen noch so freundschaftlich sind.

Gesicht der Polonia in Deutschland heute vielfältiger als von Politik wahrgenommen

Die Frage „Wer ist die Polonia und wie unterstütze ich sie?“ ist aber nicht nur eine Sache der deutschen Politik. Auch auf polnischer Seite darf die Frage gestellt werden, ob die vor zwanzig Jahren auserkorenen Organisationen nach dem großen Wachstum der polnischstämmigen Bevölkerung in Deutschland der letzten Jahrzehnte heute noch geeignet sind, die Polonia in ihrer Breite allein zu repräsentieren. In den letzten Jahren sind quer durch Deutschland aus der polnischstämmigen Zivilgesellschaft heraus neue Organisationen entstanden. Das sind Organisationen mit einem klaren Bekenntnis zu ihren polnischen Wurzeln und mit einem ebenso klaren Bekenntnis zu ihrem Anspruch, sich gewinnbringend für die gesamte deutsche Gesellschaft, das Land, in dem sie heute leben, einzubringen. Vereine zur Sozialberatung nach Deutschland Eingewanderter, Organisationen von polnischen Frauen in Führungspositionen, Initiativen für deutsch-polnische Kulturkooperationen – das Spektrum des neuen zivilgesellschaftlichen Engagements aus der von Polen nach Deutschland gekommenen Bevölkerung ist heute viel breiter als vor 20 Jahren. Großartige progressive und integrative Ideen sind daraus entstanden. Diese Organisationen wollen weder verlängerter Arm der deutschen noch der polnischen Politik sein. Sie fühlen sich von sehr stark auf Tradition und nationale Werte setzenden, zuweilen nationalistisch auftretenden kleinen Vereinen kaum bis gar nicht vertreten. Das drückt sich in Wahlergebnissen in den polnischen Konsulaten in Deutschland aus. Die Polonia in Deutschland wählt bei polnischen Wahlen liberaler. Diesen vielen neuen Organisationen der deutschen Polonia zu wenig Beachtung zu schenken und ihnen an entscheidenden Stellen auf der Seite polnischer Politik kein Mitspracherecht einzuräumen, heißt auch, eine große Chance für die Stärkung der Poloniaarbeit in Deutschland zu verpassen.

Ilona, die vor 30 Jahren als Jugendliche nach Deutschland gekommen war, beantwortete die Frage, ob ihr und ihrem Mann in ihrem Leben in Deutschland Poloniaorganisationen begegnet sind, sehr kurz mit „Nein“, mit Ausnahme der Musikreihe „Koncert Gwiazd“, die sie mehrfach gemeinsam besucht hatten. Das dürfte kein Einzelfall sein. Die polnische Einwanderungsgesellschaft in Deutschland hat sich verändert und es entsteht ein Defizit, wenn diese Veränderungen sich nicht in der politischen Wahrnehmung und Repräsentanz widerspiegeln. Es wird daher Zeit dem gerecht zu werden, die Breite der polnischstämmigen Bevölkerung in Deutschland stärker darzustellen, das neue Gesicht der jungen Polonia weiter nach vorn zu stellen und dieses zuzulassen. Der erste Schritt dazu ist die politische Wahrnehmung dieser Breite. Auf beiden Seiten, in Deutschland und in Polen.

Thorsten Klute

Polonia Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, von 2013 bis 2017 Staatssekretär für Integration in der nordrhein-westfälischen Landesregierung, heute hauptamtlicher Vorstand der AWO Ostwestfalen-Lippe.

Artikel ist im Magazin DIALOG 128 (2019) veröffentlicht

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Univ.-Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski einladen. Die Vorlesung findet am 13. Dezember um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen)

Brygida Helbig-Mischewski, Autorin von Prosa und Lyrik, Literaturwissenschaftlerin,Zuletzt erschien in Deutsch ihr Roman „Kleine Himmel“, in dem es u.a. um Galizien- deutsche, deutsch-polnische Identitäten und Nachkriegs-Stettin geht. Sie studierte Slavistik und Germanistik an der Universität Bochum, habilitierte sich an der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Roman „Kleine Himmel“ (Niebko) und die Satire „Ossis und andere Leute“ (Enderowce i inne ludzie) kamen auf die Shortlist
des Literaturpreises NIKE. Ihr letzter Roman „Inna od siebie“ erzählt die Geschichte der rebellischen Schriftstellerin Maria Komornicka, der Helbig auch die Monographie „Ein Mantel aus Sternenstaub“ (Strącona bogini) widmete. Autorin des grotesken Miniromans „Engel und Schweine“ (Anioły i świnie w Berlinie), der die polnische 1980er-Migration ins Bild setzt. Sie emigrierte 1983 nach Deutschland und lebt in Berlin. 

Thema des Vortrags: Maria Komornicka/Piotr Włast (1876-1949) – Biographie, Werk und Identitätswechsel einer ungewöhnlichen
polnischen Schrifstellerin und Kämpferin für die Gleichberechtigung der Frau.

Vortrag über das literarische Schaffen und das außergewöhnliche Schicksal von Maria Komornicka, einer genialen, aber marginalisierten polnischen Schriftstellerin,
die sich im Jahr 1907 für einen Mann (Piotr Włast) erklärte und daraufhin mehrere Jahre in psychiatrischen Kliniken verbrachte. Die grausame „Behandlung“ brachte keinen Erfolg, erst ein Jahr vor dem Tode begann Piotr seine Briefe wieder mit seinem weiblichen Vornamen zu unterschreiben. Brygida Helbig, Autorin der Komornicka-Monographie „Ein Mantel aus Sternenstaub“ und des Romans „Inna od siebie“, schlägt einige Deutungsmöglichkeiten dieser tragischen, aber faszinierenden Biographie vor und weist auf die interessantesten literarischen Werke von Maria/Piotr hin. Vor allem jedoch erzählt sie von ihrem eigenen Abenteuer mit dieser Persönlichkeit von Weltformat.

Moderation:  Dr. Piotr Olszowka Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UDG zur Vernissage von Arbeiten von Agata Koch Einführung: Dr. Piotr Olszowk

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel. Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Auch in diesem Jahr im Zentrum von Aachen findet wieder die Silvestergala im schönen "Ballsaal" der Stadtpalais Erholungsgesellschaft statt. Das Stadpalais befindet sich gegenüber von Elisenbrunnen, direkt neben der Elisengalerie. Event Probat bietet wie immer ein exquisites Catering an und der bekannte Musiker Tadeusz Kowalczyk kümmert sich um das musikalische Umfeld.

An unserem Silvesterabend gibt es ein reichhaltiges Buffet, Getränke und Frontgetränke. In den nahegelegenen Hotels Hotel Aquisgrana, Mercury am Dom, Novotel oder Ibis können Sie gut schlafen und nach dem Frühstück laden wir Sie zu einem Spaziergang in die Aachener Altstadt ein.

Leider gibt es keine Eintrittskarten mehr aber möchten wir Sie gerne zum nächsten Silvesterabend 2020 einladen!

 

 

Die Adventszeit naht – und ganz Deutschland befindet sich wieder im Glühweintaumel. Der Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln zieht durch die Republik. In Deutschlands Städten und Gemeinden stehen wieder Hunderttausende kleiner Holzbuden, weihnachtlich geschmückt, die Besuchern neben regionalen Leckereien ein Potpourri an Waren bieten: vom selbstgefertigten Christbaumschmuck bis hin zum handgestrickten Pulswärmer gibt es quasi alles.

Vor allem in den Großstädten haben Besucher eine riesige Auswahl. Allein in Berlin locken inzwischen über 50 Märkte. Und in der bayerischen Hauptstadt laden mittlerweile fast alle Stadtteile zu einem Christkindlmarkt. Das Schöne daran: Jeder hat einen eigenen Charakter und die Veranstalter bemühen sich, neue Akzente zu setzen. Die Adventszeit naht – und ganz Deutschland befindet sich wieder im Glühweintaumel. Ob traditionell, mittelalterlich oder maritim: FOCUS Online stellt die schönsten Weihnachtsmärkte für jedes Bundesland vor.

Der Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln zieht durch die Republik. In Deutschlands Städten und Gemeinden stehen wieder Hunderttausende kleiner Holzbuden, weihnachtlich geschmückt, die Besuchern neben regionalen Leckereien ein Potpourri an Waren bieten: vom selbstgefertigten Christbaumschmuck bis hin zum handgestrickten Pulswärmer gibt es quasi alles.

Vor allem in den Großstädten haben Besucher eine riesige Auswahl. Allein in Berlin locken inzwischen über 50 Märkte. Und in der bayerischen Hauptstadt laden mittlerweile fast alle Stadtteile zu einem Christkindlmarkt. Das Schöne daran: Jeder hat einen eigenen Charakter und die Veranstalter bemühen sich, neue Akzente zu setzen.

Alle Jahre wieder verwandeln sich die Plätze und Gassen rund um das Aachener Rathaus in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Paradies aus Lichterglanz und Farbenpracht, festlichen Klängen und verführerischen Gerüchen. Der festliche Budenzauber der liebevoll aufgebauten Weihnachtsstadt bezaubert die großen und kleinen Besucher; das vielfältige Angebot an Edlem und Originellem, Gediegenem und Kostbarem lässt kleine und größere Wünsche in Erfüllung gehen. Kein Wunder also, dass der Aachener Weihnachtsmarkt für alle Aachener und Aachen Fans längst zu einem absoluten „Muss“ geworden ist.

Weit über die Grenzen der Region hinaus ist der Aachener Markt wegen seiner außergewöhnlich anheimelnden, familiären Atmosphäre bekannt und beliebt: Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt trifft man sich, mit der Familie, mit Freunden, Bekannten, Kollegen, in der Mittagspause oder nach Feierabend, während der Woche und am Wochenende. Karussellfahren für die Kinder ist Pflicht, Glühwein für die Erwachsenen ebenfalls, Reibekuchen sind zu allen Tageszeiten begehrt – natürlich auch Printen und anderes Weihnachtsgebäck, Dominosteine, Leb und Spitzkuchen, Spekulatius und Marzipanbrote, die von Aachener Firmen in die ganze Welt verschickt werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen jedoch, sozusagen frisch vom Backblech, schmecken sie außergewöhnlich gut. Rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr weist die stolze Bilanz der Veranstalter inzwischen aus – darunter Gäste aus Holland, Belgien, Frankreich und England. Kein Wunder, denn der Aachener Weihnachtsmarkt zählt zu den größten und schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.Bis in die siebziger Jahre reicht die Tradition des Weihnachtsmarktes zurück. Die bescheidenen Anfänge des „Printenmarktes“ rund um den Elisenbrunnen haben sich seit der Verlagerung auf Markt, Katschhof und die anliegenden Gassen ordentlich gemausert: Denn nicht nur die Zahl der Besucher ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, auch die der Aussteller.

So vergrößert sich von Jahr zu Jahr das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und (kunst )handwerklichen Kostbarkeiten. Die Qual der Wahl bleibt den Besuchern dabei nicht erspart. Gerade sie aber ist es auch, die manch einen ein ums andere Mal wieder zu den bunten Buden und Ständen zieht.

Weihnachtsmarkt am abend 1Allzu lange Bedenkzeit allerdings darf man sich nicht gönnen. Denn je näher die Weihnachtstage rücken, desto näher rückt auch das Ende des Weihnachtsmarktes. Noch bevor am Heiligabend zu Hause die Gabentische gedeckt werden, schließt die Aachener Weihnachtsstadt wieder ihre Pforten.

Quelle: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

POLNISCH-SPRACHENUNTERRICHTEN FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

 

Polnisch-Unterricht in Nordrhein-Westwalen

Köln - Konsultationspunkt "Königin Rycheza" bei dem Generalkonsulat RP, Fuchskaulenweg 1, Köln (Kolonia)

 

Aachen (Akwizgran)  

  • Annaschule, Städt. Ev. Grundschule Jesuitenstraße 18-20 Aachen (Akwizgran)
  • St. Leonhard Gymnasium Jesuitenstraße 9

Ahlen - Mammutschule Am Röteringshof 83

Attendorn - Hanseschule Wiesbadener Str. 10

Bad Salzuflen - Grundschule Elkenbreder Weg Elkenbreder Weg 20

Beckum - Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Rektor-Wilger-Straße 2

Bergheim - Gutenberg-Gymnasium Gutenbergstr.2-6

Bielefeld

  • Klosterschule Klosterplatz 3 , Bielefeld
  • Bahnhofschule Buschkampstraße 134 Bielefeld

Bochum

  • Lina-Morgenstern-Schule Bonhoefferstraße 50, Bochum
  • Bunte Schule Am Neggenborn 75 Bochum

Bonn

  • Paul Gerhardt Schule Neustr. 45 Bonn
  • Carl-Schurz-Schule Hirschberger Straße 1 Bonn
  • KGS Donatusschule Donatusstraße 12 Bonn

Brühl - Clemens-August-Schule Clemens-August-Straße 33, Brühl

Detmold

  • Oetternbachschule Lageschestr. 191, Detmold
  • Geschwister - Scholl - Gesamtschule Sprottauerstr. 9, Detmold

Dormagen - Christoph-Rensing-Schule Knechtstedener Str. 49, Detmold

Dortmund - Stadtgymnasium Dortmund Heiliger Weg 25, Dortmund

Duisburg

  • Lise-Meitner-Gesamtschule Lessingstraße 3, Duisburg
  • Schule Kunterbunt Kantstr. 80, Duisburg
  • Gemeinschaftshauptschule Gneisenaustraße Gneisenaustraße 251, Duisburg
  • Gesamtschule Emschertal Albert-Einstein-Straße 11 Duisburg
  • Polska Macierz Szkolna Mittelstr. 6 b 47169, Duisburg
  • Polska Macierz Szkolna Duisburg Niederrhein In den Bremmen 78 47179, Duisburg

Dülmen - Augustinusschule Anna-Katharina-Emmerick-Str. 29, Dülmen

Düren - Gemeinschaftshauptschule Burgauer Allee Dechant-Bohnekamp-Straße 26, Düren

Dülken - Albertus-Magnus-Gymnasiu Brandenburger Str. 7, Dülken

Düsseldorf

  • Dieter Forte Gesamtschule Heidelbergerstr. 75, Düsseldorf
  • KGS Mettmanner Straße Hubbelrather Straße 13, Düsseldorf
  • Leibnitz-Montessori-Gymnasium Scharnhorststraße 8, Düsseldorf

Emmerich am Rhein

  • Rheinschule Hinter dem Mühlenberg 1, Emmerich am Rhein
  • Leegmeerschule Hansastraße 56, Emmerich am Rhein

Essen - Schule am Wasserturm Steinmetzstr. 11, Essen

Euskirchen - Gemeinschftsschule Nordstadt Erftstr. 28,  Euskirchen

Finnentrop - Grundschulverbund Lennetal Standort Finnentrop Gutenbergstraße 1, Finnentrop

Frechen - Herbertskaul Hauptschule Kapfenberger Str. 50,  Frechen

Hamm

  • Bodelschwinghschule Ahornallee 10, Hamm
  • Hermann-Gmeiner-Schule Bonifatiusweg 15 Hamm
  • Johannesschule An der Johanneskirche 26 Hamm
  • Von-Vincke-Schule Dörholtstraße 27 Hamm
  • Erlenbachschule Kirchweg 90 Hamm
  • Märkisches Gymnasium Wilhelm Liebknecht Str. 111 Hamm
  • Realschule Bockum-Hövel Wernerstr. 9 Hamm

Heiligenhaus - KGS St. Suitbertus Wülfrather Str. 2,  Heiligenhaus

Herne - Gymnasium Eickel Gabelsbergerstraße 22, Herne

Hilden - GGS Astrid-Lindgren Richrather Str. 186/ Zur Verlach 42, Hilden

Holzwickede - Nordschule Nordstraße 54, Holzwickede

Iserlohn

  • Grundschule auf der Emst Kalkofen 5, Iserlohn
  • Grundschule Lichte Kammer Lichte Kammer 22, Iserlohn

Kamen - Diesterwegschule Hammer Str. 21, Kamen

Kamp-Lintfort - Ernst-Reuter-Schule Sudermannstr. 2, Kamp-Lintfort

Kempen - Martin Schule Am Gymnasium 24, Kempen

Kevelaer - Katholische Grundschule St. Hubertus Hubertusstraße 46, Kevelaer

Kleve

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Römerstraße 9, Kleve

Karl-Leisner-Schule Klombeckstraße 79, Kleve

Köln (Kolonia)

  • Kaiserin Augusta Gymnasium Georgstr. 9-13, Köln (Kolonia)
  • Heinrich Mann Gymnasium Fühlinger Weg 4, Köln (Kolonia)
  • Friedrich Wilhelm Gymnasium Severinstr. 241, Köln (Kolonia)
  • Gustav-Heinemann-Schule Karl-Marx-Allee 3, Köln (Kolonia)
  • Gesamtschule Köln-Mülheim Ferdinandstraße 43, Köln (Kolonia)

Krefeld

  • Mosaikschule Hofstr. 45, Krefeld
  • Schule an Haus Rath Neukirchener Str. 1-3, Krefeld
  • Städt. Gem. Hauptschule Prinz Ferdinand Str. 155, Krefeld

Langenfeld - Erich-Kästner-Schule Fahlerweg 25/27, Langenfeld

Lennestadt - Agatha-Schule Altenhundem Hochstr. 16, Lennestadt

Leverkusen

  • Löwenzahnschule Netzestraße 12, Leverkusen
  • Kerschensteinerschule Kerschensteinerstr. 2, Leverkusen
  • Städt. Gem. Grundschule Herderstr. 10, Leverkusen
  • Marienschule An St.Remigius 21, Leverkusen

Löhne - GS Obernbeck Bahnhofstraße 151, Löhne

Lünen - Ludwig-Uhland-Realschule Preußenstraße 162, Lünen

Menden

  • Grundschule Bischof-von-Ketteler Salzweg 45, Menden
  • Grundschule Platte Heide Robert-Leusmann-Straße 2, Menden

Mettmann - KGS Neanderstraße Neanderstraße 15, Mettmann

Moers - Grafschafter Gymnasium Bankstr. 20, Moers

Mülheim a.d. Ruhr - Gymnasium Heißen Kleiststr. 50, Mülheim a.d. Ruhr

Münchengladbach - Comenius-Schule Dohler Str. 79, Münchengladbach

Münster (Monastyr)

  • Freiherr-von-Stein-Gymnasium Dieckmannstraße 141, Münster (Monastyr)
  • Annete-Gymnasium Grüne G. 38-40, Münster (Monastyr)
  • Hauptschule Coerde Dachsleite 32 Münster, (Monastyr)
  • Ludgerusschule Hiltrup An der Alten Kirche 161, Münster (Monastyr)

Neuss - Städtische Gemeinschaftsgrundschule ”Die Brücke“ Weißenberger Weg 151, Neuss

Neukirchen Vluyn - Polska Macierz Szkolna,Vluyner Nordring 60-62, 47506 Neukirchen Vluyn

Oberhausen - Anne-Frank-Realschule Goebenstr. 140, Oberhausen

Oelde - Von-Ketteler-Schule von-Ketteler-Str. 6,  Oelde

Oerlinghausen - Lipperreihe - Südstadt Albert - Schweitzer Str. 50, Oerlinghausen

Paderborn

  • Stephanusschule Arndtstr. 11 - 13, Paderborn
  • Almeschule Wewer Am Kindergarten 18, Paderborn
  • Polska Macierz Szkolna Paderborn Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Schützenweg 6, 33102 Paderborn

Plettenberg - Eschenschule Brockhauser Weg 21, Plettenberg

Rheine - Kardinal-von-Galen-Grundschule Ludwig-Dürr-Straße 23, Rheine

Remscheid - Röntgen-Gymnasium Röntgenstraße 12, Remscheid

Senden - Bonhoeffferschule Bonhoefferstraße 1, Senden

Sendenhorst - Kardinal-von-Galen-Schule Kardinal-von-Galen-Straße 6, Sendenhorst

Solingen - Polska Macierz Szkolna Solingen Schlagbaumerstr. 148, 42653 Solingen

Unna

  • Nicolaischule Nordring 30, Unna
  • Anne-Frank-Realschule Döbelner Str. 3, Unna

Velbert - GGS Albert-Schweitzer Dellerstr. 13, Velbert

Viersen - Realschule an der Josefskirche An der Josefskirche 25, Viersen

Voerde -Erich-Kästner-Schule Rönskenstr. 52a, Voerde

Warendorf - Overbergschule Barentiner Str. 8, Warendorf

Willich - Gem. Grundschule Wekeln Plutoweg 24, Willich

Wuppertal

Realschule Leimbach Leimbacher Str. 4, Wuppertal

Polska Macierz Szkolna Wuppertal Bernhard-Letterhaus-Str. 11 42275 Wuppertal

Ibbenbüren - Albert-Schweitzer-Grundschule Schillerstraße 11, Ibbenbüre

 

Polnischunterricht in HESSEN

BENSHEIM

  • Grundschule: Goethe-Gymnasium; information im Schulsekretariat

DARMSTADT

  • Grundschulen; Informationen und Anmeldung:
    • Schillerschule: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0173-490-45-34
    • Ludwig-Schwamb-Schule: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0160-947-922-88
    • Stadtteilschule Arheilgen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0173-490-45-34
    • Lichtenbergschule: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0151-228-898-93
  • Realschule: Deutsch-Polnischer Verein Die Brücke e.V., www.diebruecke-darmstadt.de

DREIEICH / LANGEN

  • Städtliche Schule: Wingertschule; Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0176-346-780-76

FRANKFURT am Main

  • Schulen: Theobald-Ziegler-Schule, Riedhofschule, Grundschule Riedberg - Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0178-557-48-17
  • Schulen: Niddaschule, Viktoria-Luise-Schule, Erich-Kästner-Schule - Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0176-540-635-45
  • Schule: Deutsch-polnische Elterninitiative zur Förderung der Zweisprachigkeit e.V., www.krasnale.de
  • Konsulares Schulpunkt MEN, www.szkolapl.de
  • Polnische Katolische Mission, www.polska-szkola-frankfurt.eu

GERNSHEIM

  • Städtliche Schule: Peter-Schöffer-Schule; Gernsheim

GIESSEN / LINDEN

  • Städtliche Schulen: Gesamtschule Ost-Giessen, Burgschule,  Linden

HANAU

HÖCHST IM ODENWALD

  • Städtliche Schule:j: Ernst-Göbel-Schule; Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0160-947-922-88

KASSEL

  • Städtliche Schule:: Georg-August-Zinn-Schule; Kassel
  • Polnische Katolische Mission: www.pmkkassel.de, Kassel

MÖRFELDEN-WALLDORF

  • Städtliche Schule:: Bürgermeister-Klingler-Schule; Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0176-540-635-45

OFFENBACH

  • Städtliche Schule: Mathildenschule, Offenbach Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0173-598-67-48
  • Polnische Katholische Mission, Offenbach www.pmk-offenbach.de

PFUNGSTADT

  • Städtliche Schule: Friedrich-Ebert-Schule. Informacje i zameldowanie: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 0160-947-922-88

WIESBADEN

  • Städtliche Schule: Pestalozzischule; informacje i zameldowanie: informacje i zameldowanie w sekretariacie szkoły
  • Realschule: Elterninitiative Pollingua e.V.,www.pollingua.de
  • Polnische Katholische Mission, www.pmk-wiesbaden.eu

WETZLAR / AßLAR

  • Städtliche Schule: Grundschule Aßlar , Wetzlar / Aßlar

Polnischunterricht in Rheinland-Pfalz und Saahrland

Ingelheim am Rhein - Grundschule Pestalozzi Carolinenstraße 7, 55218 Ingelheim am Rhein

Bad Dürkheim - Grundschule Salierschule Wellsring 182, Bad Dürkheim

Bad Kreuznach - Gymnasium an der Stadtmauer Hospitalgasse 6, Bad Kreuznach

Kaiserslautern - Grundschule Röhmschule Moltkestr. 27, Kaiserslautern

Koblenz - Max von Laue Gymnasium Südallee 1-9, Koblenz (Koblencja)

Landau - Grundschule Horstring Helmbachstr. 100,  Landau

Linz am Rhein

  • Bürgermeister-Castenholtz-SchuleSchulstraße 10, Linz am Rhein
  • Martinus Gymnasium Im Bondorf 14 Linz am Rhein

Ludwigshafen - Brüder Grimm Schule Hornstr. 1, Ludwigshafen

Mainz - Anne-Frank-Realschule plus Mainz Peterspl. 2, Mainz

Neustadt - Grundschule Ostschule Konrad-Adenauer-Straße 33, Neustadt

Nieder-Olm - Burgschule Nieder-Olm Burgstr. 15, Nieder-Olm

Oppenheim - Integrierte Gesamtschule Am Stadtbad 20, Oppenheim

Simmern - Realschule Plus Kümbdcher Hohl 17, Simmern

Speyer - Siedlungsschule Birkenweg 10, Speyer

Moguncja

  • Schule Przedmiotów Ojczystych przy Polskiej Misji Katolickiej w Moguncji Gaustraße 40, Moguncja
  • Schule przy PMK Kraju Saary Hixbergerstr. 1, Moguncja

 

Sie erinnerten sich an Zeiten der Vergessenheit. In Zeiten des Hasses liebten sie. Während der Gefangenschaft kämpften sie. Junge Leute aus der Generation von 1914 bis 1916, die Polen die Unabhängigkeit schenkten. Dies ist, was Legionen über sie erzählen - ein eindrucksvoller Film über Jungen und Mädchen im Erwachsenenalter, die im Namen der Prinzipien, Werte und Ideale nicht zögerten, sich in den Kampf gegen europäische Tyrannen zu stürzen, sondern auch über diejenigen, die diese Ideen nicht verstanden haben und sie teilten nicht die Überzeugungen.

"Legions" ist eine universelle Geschichte über Freundschaft, Träume, Zuneigung und das Aufwachsen in schwierigen Zeiten. Die große Geschichte im Film ist der Hintergrund für die im Vordergrund stattfindende Liebesgeschichte, an der beteiligt sind: Józek (Sebastian Fabijański) - Deserteur der zaristischen Armee, Geheimdienstagent der Ersten Brigade - Ola (Wiktoria Wolańska) vom Bund der Frauen-Krankenwagen und Tadek (Bartosz) Gelner), Olas Verlobter, Ulan und Mitglied der Shooting Teams. Ihr Treffen beginnt mit einer stürmischen Romanze, die die Berichte der Helden auf die Probe stellt. Neben fiktiven Figuren, deren Geschichten dem Leben echter Legionäre nachempfunden waren, zeigt der Film eine Reihe von Persönlichkeiten, die aus der Geschichte bekannt sind. Unter ihnen: Brigadier Józef Piłsudski (Jan Frycz), Leutnant Stanisław Kaszubski Pseudo. "Der König" (Mirosław Baka), Kapitän Zbigniew Dunin-Wąsowicz (Borys Szyc), Leutnant Jerzy Topór-Kisielnicki (Antoni Pawlicki) und viele andere.

Generalkonsulat der Republik Polen

lädt Sie herzlich zur Vorführung des Films ein: "Legions"

am 29. November 2019 (Freitag) um 19.00 Uhr

Kino Residenz, Astor Film Lounge, Kaiser-Wilhelm-Ring 30 - 32, 50672 Köln,

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 28. November 2019 per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Reihenfolge der Bewerbungen entscheidet

 

Dies war Polens erste Partnerschaft mit einem westlichen Land. Warschau und Düsseldorf zeichneten 30 Ausstellungen mit drei Ausstellungen aus. Die erste Ausstellung zeitgenössischer Kunst wurde im September in Düsseldorf gezeigt, die zweite war während des Warsaw Gallery Weekend im Warschauer Kultur- und Wissenschaftspalast zu sehen und die dritte wird am 7. November während des Warschauer Wochenendes in Düsseldorf eröffnet. "Wir haben 16 junge Künstler zu dem Projekt eingeladen. Wir haben 8 davon in Warschau gezeigt, 8 weitere werden an der Ausstellung" Die Ähnlichkeit im Unterschied "teilnehmen - sagt Ausstellungskuratorin Kasia Lorenc von Curated Affairs." Wir haben ein Jahr voller Energie "- fasst das Projekt im Gespräch zusammen mit Monika Sędzierska.

Dutzende von Menschen beschlossen, den Samstag, den 12. Oktober, aktiv zu verbringen. In Gelsenkirchen in der Gruba Gesundheitsakademie wurde ein Training nach Ewa Chodakowska organisiert, das von ihrer Botschafterin Monika Ruben Dudzic geleitet wurde. Die bekannte Fitnes-Trainerin wird voraussichtlich tausend Botschafter auswählen, die eine Lizenz erhalten, um weltweit nach ihrer Methode zu trainieren. Derzeit sind 300 Kandidaten nominiert, darunter auch die in Gelsenkirchen lebende Monika Ruben Dudzic.

Am Samstag im Training unter dem Titel "Skalpel" hat 15 Personen teilgenommen. Die Teilnehmer kamen aus Dortmund, Essen, Duisburg, Geldern und dem Umland. Nach dem Training wurden alle zu einem Fitbufet aus Naturprodukten ohne Konservierungsstoffe und Zucker eingeladen. Während des Essens sprach Mariusz Ignasiak über seinem Umfall und Motivation wieder zum Leben zurückzukehren, und über Leidenschaften, die mit gesunder Ernährung verbunden sind. Er argumentierte, dass man sich nicht des eigenen Körpers schämen sollte, sondern der Faulheit, die in jedem Menschen steckt und mit der man durch Leidenschaften kämpfen sollte.

Die Leiterin der Akademie, Weronika Lubezna Gruba, verkleidet sich als Clown, der die Jüngsten unterhält, während ihre Eltern den Schweiß wegwerfen.

Leonard Paszek

Polregio lädt alle Liebhaber der Theaterkunst zur Präsentation der Danziger Theaterkunst in sein Hauptquartier im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30 in Aachen ein:  "Ihr wollt ein KALWAR!!"

Tickets können im Theater bestellt oder vor der Vorstellung gekauft werden. Bitte geben Sie diese Informationen an Freunde und Bekannte weiter!

 

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