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"Die Welt stirbt und wir bemerken es nicht einmal. Wir bemerken nicht, dass die Welt eine Ansammlung von Dingen und Ereignissen wird, ein toter Raum, in dem wir uns einsam und verloren bewegen, hervorgerufen durch Entscheidungen von jemandem, versklavt durch ein unverständliches Schicksal, das Gefühl, ein Spiel großer Kräfte der Geschichte oder des Zufalls zu sein "- schrieb Olga Tokarczuk in ihrer Nobelrede.

Olga Tokarczuk wird am Dienstag, den 10. Dezember 2019, den Nobelpreis für Literatur für 2018 erhalten. Die Tradition ist jedoch die vorherige Rede der Preisträgerin, die die Polin heute in der Wechselstube der Schwedischen Akademie hielt. Der Aufsatz, der voller Emotionen ist und sich um die Welt kümmert, trägt den Titel "Liebevoller Erzähler" und berührt laut Tokarczuk zärtlich eine Reihe von Dingen, die für den heutigen Menschen am wichtigsten sind. Informationsverwirrung, Summen, Arroganz gegenüber dem Planeten - das sind die Fäden, die sich am suggestiven Ende der Rede des Schriftstellers trafen.

Seitdem bekannt wurde, dass Olga Tokarczuk dem Pantheon des Nobelpreises beitreten wird, stieg der Verkauf ihrer Bücher um 6.000 Prozent. Die Rede, die sie in Stockholm hielt, sollte diese Zahl vervielfachen, denn wirklich jedes Wort des Schriftstellers ist heute sein Gewicht wert.

WL

Im Herbst startete die Umsetzung des Projekts „Info-Point-Polregio. Maßnahme zur Stärkung der Kompetenzen von Auslands-Polen – ein Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe, Partizipation und Integration für Menschen mit polnischem Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen“. Das Projekt wird vom Verein Polregio e.V. aus Aachen umgesetzt und aus den Mitteln des  Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.  Das Projekt wird in den nächsten zwei Jahren bis Ende des Jahres 2021 durchgeführt.

Die Projektkonzeption sieht vor  auf komplexe und fachliche Art und Weise polnischsprachige Menschen in NRW bei ihrer Integration und in ihrem alltäglichen Leben zu unterstützen. Das Ziel soll mit Hilfe des funktionsfähigen Netzwerks von „Info-Point-Polregio“ erreicht werden.

In NRW hat man die  Gruppen der Menschen mit polnischem Migrationshintergrund, die möglicherweise sowohl von sozialer Ausgrenzung bedroht,  als auch vom System oder von Familien- oder auch Berufssituationen ausgeschlossen sind, als benachteiligt definiert. Dazu gehören unter anderem Frauen jeden Alters, Saisonarbeiter, Einwanderer  nach 2011 (einschließlich Kinder bis 18 Jahre) und Senioren. Die Umsetzung des gesetzten Ziels erfolgt durch die Umsetzung des Beratungsstellenmodells „Info-Point-Polregio", das im Rahmen eines gleichnamigen Pilotprojekts entwickelt und von September 2018 bis Februar 2019 in Aachen durchgeführt wurde.

Die Umsetzung des Projekts wird zunächst die Städte Aachen, Essen, Wuppertal und Köln vornehmen, eine Verlagerung einiger Projektaktivitäten an andere Orte in NRW ist nicht ausgeschlossen.

Im Rahmen des Projekts sind Aktivitäten wie: regelmäßige Beratungsangebote, Einzel- und Gruppenberatung, offene und geschlossene Fachtreffen, Weiterbildungsangebote, sowie die Online-Beratung mit Experten geplant.  Die Projektmaßnahmen werden jeweils mit Deutsch - Polnischen Experten in den Bereichen, u.a.: Sozialarbeit, Versicherung, Steuerrecht und Recht, hier u.a.: Familienrecht, Arbeitsrecht, Psychologie und Psychotherapie, Deutsch als Fremdsprache und Polnisch - Muttersprachlicher Unterricht durchgeführt;, wobei spezifische Bedürfnisse regelmäßig mit den Projektbegünstigten besprochen werden.

Das Projekt fungiert zusammen mit dem zukünftigen Netzwerk sozialer Strukturen „Info-Point" in NRW  als  eine Einführung in die Ausarbeitung eines nachhaltigen Angebots sozialer Unterstützung primär für Migranten polnischer Herkunft in Nordrhein-Westfalen, ferner  eine Antwort auf die Notwendigkeit struktureller Integration und folglich auf die Gewährleistung eines gleichberechtigten Zugangs zu Informationen für alle sozialen Gruppen, dementsprechend als eine Grundlage einer gelungenen strukturellen Integration. 

Ein wichtiges Element des Projekts ist die Erstellung des sogenannten Ressourcenplans, d. h. Im Projektrahmen wird nicht nur die Diagnose von Defiziten bei Migranten polnischer Herkunft erfolgen, sondern vor allem die Auswahl aus derselben Expertengruppe, die während des Projekts unter anderem professionelle Unterstützung in Form von Schulungen und Beratung erhalten wird.  Und später werden sie ihre Anpassungs- und Integrationsprozesse in eigenem Umfeld mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung unterstützen. Das Projekt beinhaltet Ausarbeitung und Veröffentlichung des sog. Wegweisers -„Curriculum der Integration“ - für Migranten polnischer Abstammung.

Projektleitung: Joanna Szymanska

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http://www.polregio.eu/index.php/info-point/projekt-info-point

 

Foto: Alexandra Lewicki

Im Baner von links: Piotr Sigwantz (Büro Wuppertal), Anna Golan (Büro Köln), Sarah Kiermaszek (PR-NRW), Joanna Szymanska (Projektleiter-NRW), Magda Kowalska (Büro Essen), Blanka Zaborowski (Büro Aachen), Wiesiek Lewicki (Koordinator-NRW)

Das Projekt: „Info-Point-Polregio" ist zufinanziert durch:

 
 

Die Polonia verändert sich. Deutsche und polnische Politik muss dem gerecht werden.

„Sich in zwei Staaten zu Hause fühlen, in Polen wie auch in Deutschland. Von zwei verschiedenen kulturellen und sozialen Erfahrungen zu profitieren und den Wert dessen weitergeben zu können“, antwortet Ilona spontan, als sie gefragt wird, was ihre polnische Herkunft ihr in Deutschland bedeutet. Sie war 15 als sie vor gut 30 Jahren mit ihren Eltern aus Polen nach Deutschland in den tiefen Westen kam. Hier lernte sie ihren ebenfalls aus Polen stammenden Mann kennen. Der Anfang war sicher nicht leicht. Heute stehen beide aber fest im Leben, haben sichere Jobs. Die inzwischen erwachsenen gemeinsamen Kinder wurden in Nordrhein-Westfalen, wo die Familie lebt, geboren.

Agnieszka lebt mit ihrem deutschen Mann in Berlin, kam in den 1990er Jahren nach Deutschland, der Liebe wegen. Ihr gemeinsames Kind spricht Deutsch und Polnisch, ebenso wie inzwischen ihr Mann. Den Kontakt zu Agnieszkas Familie in Polen halten die drei intensiv. Und materiell sind die beiden mit Jobs gut abgesichert.

Agnieszka und Ilona – zwei kurze Biografien aus der deutschen Polonia, die bei aller Unterschiedlichkeit ein typisches Bild zeichnen. Menschen wie diese, vollständiger Teil der deutschen Gesellschaft und ständige Wanderer über die selbst mitgebauten Brücken über Oder und Neiße, gibt es sehr viele in Deutschland. Sie bilden heute das Gesicht der deutschen Polonia, ohne großes Aufsehen und wohl auch mit steigerungsfähiger öffentlicher und politischer Beachtung.

„Wir Unsichtbaren“ lautet der Titel des wunderbaren Buches von Peter Oliver Loew über die Geschichte der Polen in Deutschland, in dem es unter anderem um die Frage der öffentlichen Wahrnehmung der Polonia in Deutschland geht. Fünf Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Jahre, in denen die ohnehin schon große Gruppe der Polnischstämmigen in Deutschland weiter zugenommen hat. Denn auch wenn das Wachstum inzwischen deutlich an Geschwindigkeit verloren hat: Noch immer ziehen Jahr für Jahr mehr Menschen aus Polen nach Deutschland, als umgekehrt. 2018 lag der Wanderungsüberschuss immerhin noch bei knapp 3.200 Menschen, in den Jahren zuvor deutlich größer. Die Gruppe der Polnischstämmigen in Deutschland wächst. Und sie ist, wenn man die Augen öffnet und genau hinschaut, heute eigentlich nicht mehr zu übersehen.

Hidden Champions der Einwanderungsgeschichte

Die Polonia ist so etwas wie ein Hidden Champion in der jüngeren deutschen Einwanderungsgeschichte. Schon 2016 hatte das nordrhein-westfälische Integrationsministerium in einer statistischen Sonderauswertung überdurchschnittliche Integrationserfolge bei der Gruppe der Polnischstämmigen in NRW festgestellt und veröffentlicht. Dabei sind die Grundvoraussetzungen für eine vollständige Teilhabe am Leben in Deutschland verhältnismäßig gut, wenn man aus Polen kommt. Die mitgebrachten Bildungsvoraussetzungen sind für einen Job in Deutschland oft ausgezeichnet. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit der Europäischen Union sorgt für einen reibungslosen grundsätzlichen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Nach ersten erfolgreichen Gehversuchen im Nachbarland kommen häufig die Familien hinterher. In deutschen Kitas und Schulen sind Kinder polnischer Herkunft heute daher alles andere als eine Ausnahme. Aber nicht nur das. Inzwischen schaffen polnische Firmen in Deutschland Arbeitsplätze. Die Zeiten, in denen Firmenkapital zwischen Deutschland und Polen ausschließlich in Richtung Osten investiert wurde, sind längst vorbei. Lebensmittel, Tankstellen, Dienstleistungen – immer mehr polnische Firmen interessieren sich für den deutschen Markt. Die Chancen, polnische Firmen für Investitionen westlich der Oder zu interessieren, sind so groß, dass die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.invest schon seit 2016 ein eigenes Büro in Warschau betreibt. Es läuft. Und weil es verhältnismäßig gut läuft, wird vielleicht etwas weniger darüber gesprochen. Hidden Champions eben.

Etwa 650.000 Menschen mit polnischem Migrationshintergrund – nach offizieller Lesart all diejenigen, die entweder in Polen geboren wurden, oder aber zumindest einen Elternteil haben, der in Polen geboren wurde – leben heute solide geschätzt inzwischen allein in Nordrhein-Westfalen. Das sind mehr als drei Prozent der Gesamtbevölkerung. In ganz Deutschland dürften es längst über zwei Millionen Polnischstämmige nach dieser Definition sein. Und nach all den Erfolgen der letzten Jahrzehnte in der deutsch-polnischen Migrations- und Integrationsgeschichte wird es Zeit, dieses politisch stärker wahrzunehmen, sowohl in Deutschland als auch in Polen.

Instrumente für eine stärkere Wahrnehmung sind eigentlich da, nämlich unter anderem eine sich entwickelnde polnischstämmige Zivilgesellschaft in Deutschland und die politisch beschlossene Einrichtung von sogenannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Polonia – hier und da „Polonia Beauftragte“ genannt – im Bund und in allen 16 deutschen Bundesländern.

Funktion der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Polonia ernstnehmen

Ja, die Frage ist in Deutschland durchaus berechtigt: Warum gibt es diese Funktion für die in Deutschland lebenden Polnischstämmigen, nicht aber für die Gruppe der Türkeistämmigen, der Italienstämmigen, der aus Spanien stammenden und der Menschen aus den vielen anderen Herkunftsländern, die im Einwanderungsland Deutschland leben? Dann sollte diese Antwort immer wieder gegeben werden: Es geht bei der Polonia um mehr als um aktuelle Integrationspolitik. Es geht ebenso um ein Stück deutscher Geschichte und den Umgang damit, denn in der Weimarer Republik leiteten Polinnen und Polen aus Artikel 113 der Weimarer Reichsverfassung („Die fremdsprachigen Volksteile des Reichs dürfen durch die Gesetzgebung und Verwaltung nicht in ihrer freien, volkstümlichen Entwicklung, besonders nicht im Gebrauch ihrer Muttersprache beim Unterricht, sowie bei der inneren Verwaltung und der Rechtspflege beeinträchtigt werden.“) nach und nach Minderheitenrechte für sich ab. Die Nazis vernichteten diese Strukturen, brachten führende Köpfe der Polonia um. Diese Verbrechen an der Polonia im Deutschen Reich führen noch heute zu Diskussionen zwischen Polen und Deutschland über den richtigen Umgang mit der Vergangenheit. Das Thema ist hochaktuell. Und so ist die Zusage Deutschlands gegenüber der Regierung Polens aus dem Jahr 2011, dass bei der Bundesregierung und bei allen 16 Bundesländern Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Polonia einzurichten sind, mehr als nur eine Extrawurst in der deutschen Integrationsinfrastruktur. Es geht vielmehr um den Umgang mit der leidvollen Geschichte der Polen in Deutschland.

Polnischunterricht in Deutschland: Ausweiten und nach deutschen Lehrplänen anbieten

Die Stellung dieser Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Polonia in den deutschen Bundesländern ist höchst unterschiedlich. Die Palette reicht von offiziell ernannten Beauftragten bis hin zur Aussage, man behandele alle Einwanderungsgruppen gleich und werde deshalb mit dem Amt kein Privileg im Land schaffen – und ihm damit keine besondere Bedeutung zumessen. Und genau so unterschiedlich erfolgreich ist man bei der Gewährung der im deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag (Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit) vereinbarten Rechte. Das Angebot polnischen Sprachunterrichts in Deutschland ist eines dieser Rechte. Oft heißt es, es gebe dafür keine Nachfrage. Aber stimmt das? Wer die Nachfrage an Polnischunterricht in Deutschland in Zweifel zieht, der muss nämlich die Frage beantworten, warum in Nordrhein-Westfalen so viele Schulen herkunftssprachliche Polnischklassen haben. Ich freue mich wirklich sehr, dass über 4.600 polnischstämmige Kinder und Jugendliche im vergangenen Schuljahr 2018/2019 am herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch in nordrhein-westfälischen Schulen teilgenommen haben. Das war noch einmal eine deutliche Steigerung der Teilnehmenden gegenüber dem Vorjahr, und zwar um zehn Prozent.

Und es ist großartig zu sehen, wie aus diesem herkunftssprachlichen Unterricht vor Ort Impulse für die deutsch-polnische Zusammenarbeit entstehen. Beispiele dafür fallen spontan einige ein. So beschäftigten sich im letzten Jahr Kinder und Jugendliche aus dem herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch aus Köln und Umgebung unter dem Titel „1, 2, 3 – Polen frei“ mit der nach 123 Jahren wiederlangten Unabhängigkeit Polens im Jahr 1918 und knüpften in einem Filmprojekt Verbindungen zu ihrem heutigen Dasein in Deutschland. Und in den Vorbereitungen der im Sommer 2019 ganz frisch gegründeten Städtepartnerschaft zwischen Rawicz und Attendorn waren die Teilnehmenden am dortigen herkunftssprachlichen Unterricht Polnisch mit ihrer engagierten Lehrerin einer der Motoren der Zusammenarbeit. Es muss im deutschen Interesse sein, diese Strukturen zu stärken, und zwar von Deutschland aus. Am Beispiel des Polnischunterrichts heißt das: Es muss im deutschen Interesse sein, dass dieser Unterricht in Deutschland geleistet wird, und zwar nach in Deutschland und nicht in Ministerien anderer Staaten entwickelten Unterrichtsplänen. Oder andersrum: Es kann nicht im Interesse Deutschlands sein, wenn Lehrpläne für Unterricht in Deutschland von der Politik anderer Staaten gestaltet werden, auch wenn die Beziehungen noch so freundschaftlich sind.

Gesicht der Polonia in Deutschland heute vielfältiger als von Politik wahrgenommen

Die Frage „Wer ist die Polonia und wie unterstütze ich sie?“ ist aber nicht nur eine Sache der deutschen Politik. Auch auf polnischer Seite darf die Frage gestellt werden, ob die vor zwanzig Jahren auserkorenen Organisationen nach dem großen Wachstum der polnischstämmigen Bevölkerung in Deutschland der letzten Jahrzehnte heute noch geeignet sind, die Polonia in ihrer Breite allein zu repräsentieren. In den letzten Jahren sind quer durch Deutschland aus der polnischstämmigen Zivilgesellschaft heraus neue Organisationen entstanden. Das sind Organisationen mit einem klaren Bekenntnis zu ihren polnischen Wurzeln und mit einem ebenso klaren Bekenntnis zu ihrem Anspruch, sich gewinnbringend für die gesamte deutsche Gesellschaft, das Land, in dem sie heute leben, einzubringen. Vereine zur Sozialberatung nach Deutschland Eingewanderter, Organisationen von polnischen Frauen in Führungspositionen, Initiativen für deutsch-polnische Kulturkooperationen – das Spektrum des neuen zivilgesellschaftlichen Engagements aus der von Polen nach Deutschland gekommenen Bevölkerung ist heute viel breiter als vor 20 Jahren. Großartige progressive und integrative Ideen sind daraus entstanden. Diese Organisationen wollen weder verlängerter Arm der deutschen noch der polnischen Politik sein. Sie fühlen sich von sehr stark auf Tradition und nationale Werte setzenden, zuweilen nationalistisch auftretenden kleinen Vereinen kaum bis gar nicht vertreten. Das drückt sich in Wahlergebnissen in den polnischen Konsulaten in Deutschland aus. Die Polonia in Deutschland wählt bei polnischen Wahlen liberaler. Diesen vielen neuen Organisationen der deutschen Polonia zu wenig Beachtung zu schenken und ihnen an entscheidenden Stellen auf der Seite polnischer Politik kein Mitspracherecht einzuräumen, heißt auch, eine große Chance für die Stärkung der Poloniaarbeit in Deutschland zu verpassen.

Ilona, die vor 30 Jahren als Jugendliche nach Deutschland gekommen war, beantwortete die Frage, ob ihr und ihrem Mann in ihrem Leben in Deutschland Poloniaorganisationen begegnet sind, sehr kurz mit „Nein“, mit Ausnahme der Musikreihe „Koncert Gwiazd“, die sie mehrfach gemeinsam besucht hatten. Das dürfte kein Einzelfall sein. Die polnische Einwanderungsgesellschaft in Deutschland hat sich verändert und es entsteht ein Defizit, wenn diese Veränderungen sich nicht in der politischen Wahrnehmung und Repräsentanz widerspiegeln. Es wird daher Zeit dem gerecht zu werden, die Breite der polnischstämmigen Bevölkerung in Deutschland stärker darzustellen, das neue Gesicht der jungen Polonia weiter nach vorn zu stellen und dieses zuzulassen. Der erste Schritt dazu ist die politische Wahrnehmung dieser Breite. Auf beiden Seiten, in Deutschland und in Polen.

Thorsten Klute

Polonia Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, von 2013 bis 2017 Staatssekretär für Integration in der nordrhein-westfälischen Landesregierung, heute hauptamtlicher Vorstand der AWO Ostwestfalen-Lippe.

Artikel ist im Magazin DIALOG 128 (2019) veröffentlicht

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Univ.-Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski einladen. Die Vorlesung findet am 13. Dezember um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen)

Brygida Helbig-Mischewski, Autorin von Prosa und Lyrik, Literaturwissenschaftlerin,Zuletzt erschien in Deutsch ihr Roman „Kleine Himmel“, in dem es u.a. um Galizien- deutsche, deutsch-polnische Identitäten und Nachkriegs-Stettin geht. Sie studierte Slavistik und Germanistik an der Universität Bochum, habilitierte sich an der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Roman „Kleine Himmel“ (Niebko) und die Satire „Ossis und andere Leute“ (Enderowce i inne ludzie) kamen auf die Shortlist
des Literaturpreises NIKE. Ihr letzter Roman „Inna od siebie“ erzählt die Geschichte der rebellischen Schriftstellerin Maria Komornicka, der Helbig auch die Monographie „Ein Mantel aus Sternenstaub“ (Strącona bogini) widmete. Autorin des grotesken Miniromans „Engel und Schweine“ (Anioły i świnie w Berlinie), der die polnische 1980er-Migration ins Bild setzt. Sie emigrierte 1983 nach Deutschland und lebt in Berlin. 

Thema des Vortrags: Maria Komornicka/Piotr Włast (1876-1949) – Biographie, Werk und Identitätswechsel einer ungewöhnlichen
polnischen Schrifstellerin und Kämpferin für die Gleichberechtigung der Frau.

Vortrag über das literarische Schaffen und das außergewöhnliche Schicksal von Maria Komornicka, einer genialen, aber marginalisierten polnischen Schriftstellerin,
die sich im Jahr 1907 für einen Mann (Piotr Włast) erklärte und daraufhin mehrere Jahre in psychiatrischen Kliniken verbrachte. Die grausame „Behandlung“ brachte keinen Erfolg, erst ein Jahr vor dem Tode begann Piotr seine Briefe wieder mit seinem weiblichen Vornamen zu unterschreiben. Brygida Helbig, Autorin der Komornicka-Monographie „Ein Mantel aus Sternenstaub“ und des Romans „Inna od siebie“, schlägt einige Deutungsmöglichkeiten dieser tragischen, aber faszinierenden Biographie vor und weist auf die interessantesten literarischen Werke von Maria/Piotr hin. Vor allem jedoch erzählt sie von ihrem eigenen Abenteuer mit dieser Persönlichkeit von Weltformat.

Moderation:  Dr. Piotr Olszowka Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UDG zur Vernissage von Arbeiten von Agata Koch Einführung: Dr. Piotr Olszowk

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel. Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Auch in diesem Jahr im Zentrum von Aachen findet wieder die Silvestergala im schönen "Ballsaal" der Stadtpalais Erholungsgesellschaft statt. Das Stadpalais befindet sich gegenüber von Elisenbrunnen, direkt neben der Elisengalerie. Event Probat bietet wie immer ein exquisites Catering an und der bekannte Musiker Tadeusz Kowalczyk kümmert sich um das musikalische Umfeld.

An unserem Silvesterabend gibt es ein reichhaltiges Buffet, Getränke und Frontgetränke. In den nahegelegenen Hotels Hotel Aquisgrana, Mercury am Dom, Novotel oder Ibis können Sie gut schlafen und nach dem Frühstück laden wir Sie zu einem Spaziergang in die Aachener Altstadt ein.

Leider gibt es keine Eintrittskarten mehr aber möchten wir Sie gerne zum nächsten Silvesterabend 2020 einladen!

 

 

Die Adventszeit naht – und ganz Deutschland befindet sich wieder im Glühweintaumel. Der Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln zieht durch die Republik. In Deutschlands Städten und Gemeinden stehen wieder Hunderttausende kleiner Holzbuden, weihnachtlich geschmückt, die Besuchern neben regionalen Leckereien ein Potpourri an Waren bieten: vom selbstgefertigten Christbaumschmuck bis hin zum handgestrickten Pulswärmer gibt es quasi alles.

Vor allem in den Großstädten haben Besucher eine riesige Auswahl. Allein in Berlin locken inzwischen über 50 Märkte. Und in der bayerischen Hauptstadt laden mittlerweile fast alle Stadtteile zu einem Christkindlmarkt. Das Schöne daran: Jeder hat einen eigenen Charakter und die Veranstalter bemühen sich, neue Akzente zu setzen. Die Adventszeit naht – und ganz Deutschland befindet sich wieder im Glühweintaumel. Ob traditionell, mittelalterlich oder maritim: FOCUS Online stellt die schönsten Weihnachtsmärkte für jedes Bundesland vor.

Der Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln zieht durch die Republik. In Deutschlands Städten und Gemeinden stehen wieder Hunderttausende kleiner Holzbuden, weihnachtlich geschmückt, die Besuchern neben regionalen Leckereien ein Potpourri an Waren bieten: vom selbstgefertigten Christbaumschmuck bis hin zum handgestrickten Pulswärmer gibt es quasi alles.

Vor allem in den Großstädten haben Besucher eine riesige Auswahl. Allein in Berlin locken inzwischen über 50 Märkte. Und in der bayerischen Hauptstadt laden mittlerweile fast alle Stadtteile zu einem Christkindlmarkt. Das Schöne daran: Jeder hat einen eigenen Charakter und die Veranstalter bemühen sich, neue Akzente zu setzen.

Alle Jahre wieder verwandeln sich die Plätze und Gassen rund um das Aachener Rathaus in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Paradies aus Lichterglanz und Farbenpracht, festlichen Klängen und verführerischen Gerüchen. Der festliche Budenzauber der liebevoll aufgebauten Weihnachtsstadt bezaubert die großen und kleinen Besucher; das vielfältige Angebot an Edlem und Originellem, Gediegenem und Kostbarem lässt kleine und größere Wünsche in Erfüllung gehen. Kein Wunder also, dass der Aachener Weihnachtsmarkt für alle Aachener und Aachen Fans längst zu einem absoluten „Muss“ geworden ist.

Weit über die Grenzen der Region hinaus ist der Aachener Markt wegen seiner außergewöhnlich anheimelnden, familiären Atmosphäre bekannt und beliebt: Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt trifft man sich, mit der Familie, mit Freunden, Bekannten, Kollegen, in der Mittagspause oder nach Feierabend, während der Woche und am Wochenende. Karussellfahren für die Kinder ist Pflicht, Glühwein für die Erwachsenen ebenfalls, Reibekuchen sind zu allen Tageszeiten begehrt – natürlich auch Printen und anderes Weihnachtsgebäck, Dominosteine, Leb und Spitzkuchen, Spekulatius und Marzipanbrote, die von Aachener Firmen in die ganze Welt verschickt werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen jedoch, sozusagen frisch vom Backblech, schmecken sie außergewöhnlich gut. Rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr weist die stolze Bilanz der Veranstalter inzwischen aus – darunter Gäste aus Holland, Belgien, Frankreich und England. Kein Wunder, denn der Aachener Weihnachtsmarkt zählt zu den größten und schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.Bis in die siebziger Jahre reicht die Tradition des Weihnachtsmarktes zurück. Die bescheidenen Anfänge des „Printenmarktes“ rund um den Elisenbrunnen haben sich seit der Verlagerung auf Markt, Katschhof und die anliegenden Gassen ordentlich gemausert: Denn nicht nur die Zahl der Besucher ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, auch die der Aussteller.

So vergrößert sich von Jahr zu Jahr das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und (kunst )handwerklichen Kostbarkeiten. Die Qual der Wahl bleibt den Besuchern dabei nicht erspart. Gerade sie aber ist es auch, die manch einen ein ums andere Mal wieder zu den bunten Buden und Ständen zieht.

Weihnachtsmarkt am abend 1Allzu lange Bedenkzeit allerdings darf man sich nicht gönnen. Denn je näher die Weihnachtstage rücken, desto näher rückt auch das Ende des Weihnachtsmarktes. Noch bevor am Heiligabend zu Hause die Gabentische gedeckt werden, schließt die Aachener Weihnachtsstadt wieder ihre Pforten.

Quelle: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

Sie erinnerten sich an Zeiten der Vergessenheit. In Zeiten des Hasses liebten sie. Während der Gefangenschaft kämpften sie. Junge Leute aus der Generation von 1914 bis 1916, die Polen die Unabhängigkeit schenkten. Dies ist, was Legionen über sie erzählen - ein eindrucksvoller Film über Jungen und Mädchen im Erwachsenenalter, die im Namen der Prinzipien, Werte und Ideale nicht zögerten, sich in den Kampf gegen europäische Tyrannen zu stürzen, sondern auch über diejenigen, die diese Ideen nicht verstanden haben und sie teilten nicht die Überzeugungen.

"Legions" ist eine universelle Geschichte über Freundschaft, Träume, Zuneigung und das Aufwachsen in schwierigen Zeiten. Die große Geschichte im Film ist der Hintergrund für die im Vordergrund stattfindende Liebesgeschichte, an der beteiligt sind: Józek (Sebastian Fabijański) - Deserteur der zaristischen Armee, Geheimdienstagent der Ersten Brigade - Ola (Wiktoria Wolańska) vom Bund der Frauen-Krankenwagen und Tadek (Bartosz) Gelner), Olas Verlobter, Ulan und Mitglied der Shooting Teams. Ihr Treffen beginnt mit einer stürmischen Romanze, die die Berichte der Helden auf die Probe stellt. Neben fiktiven Figuren, deren Geschichten dem Leben echter Legionäre nachempfunden waren, zeigt der Film eine Reihe von Persönlichkeiten, die aus der Geschichte bekannt sind. Unter ihnen: Brigadier Józef Piłsudski (Jan Frycz), Leutnant Stanisław Kaszubski Pseudo. "Der König" (Mirosław Baka), Kapitän Zbigniew Dunin-Wąsowicz (Borys Szyc), Leutnant Jerzy Topór-Kisielnicki (Antoni Pawlicki) und viele andere.

Generalkonsulat der Republik Polen

lädt Sie herzlich zur Vorführung des Films ein: "Legions"

am 29. November 2019 (Freitag) um 19.00 Uhr

Kino Residenz, Astor Film Lounge, Kaiser-Wilhelm-Ring 30 - 32, 50672 Köln,

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 28. November 2019 per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Reihenfolge der Bewerbungen entscheidet

 

Dies war Polens erste Partnerschaft mit einem westlichen Land. Warschau und Düsseldorf zeichneten 30 Ausstellungen mit drei Ausstellungen aus. Die erste Ausstellung zeitgenössischer Kunst wurde im September in Düsseldorf gezeigt, die zweite war während des Warsaw Gallery Weekend im Warschauer Kultur- und Wissenschaftspalast zu sehen und die dritte wird am 7. November während des Warschauer Wochenendes in Düsseldorf eröffnet. "Wir haben 16 junge Künstler zu dem Projekt eingeladen. Wir haben 8 davon in Warschau gezeigt, 8 weitere werden an der Ausstellung" Die Ähnlichkeit im Unterschied "teilnehmen - sagt Ausstellungskuratorin Kasia Lorenc von Curated Affairs." Wir haben ein Jahr voller Energie "- fasst das Projekt im Gespräch zusammen mit Monika Sędzierska.

Dutzende von Menschen beschlossen, den Samstag, den 12. Oktober, aktiv zu verbringen. In Gelsenkirchen in der Gruba Gesundheitsakademie wurde ein Training nach Ewa Chodakowska organisiert, das von ihrer Botschafterin Monika Ruben Dudzic geleitet wurde. Die bekannte Fitnes-Trainerin wird voraussichtlich tausend Botschafter auswählen, die eine Lizenz erhalten, um weltweit nach ihrer Methode zu trainieren. Derzeit sind 300 Kandidaten nominiert, darunter auch die in Gelsenkirchen lebende Monika Ruben Dudzic.

Am Samstag im Training unter dem Titel "Skalpel" hat 15 Personen teilgenommen. Die Teilnehmer kamen aus Dortmund, Essen, Duisburg, Geldern und dem Umland. Nach dem Training wurden alle zu einem Fitbufet aus Naturprodukten ohne Konservierungsstoffe und Zucker eingeladen. Während des Essens sprach Mariusz Ignasiak über seinem Umfall und Motivation wieder zum Leben zurückzukehren, und über Leidenschaften, die mit gesunder Ernährung verbunden sind. Er argumentierte, dass man sich nicht des eigenen Körpers schämen sollte, sondern der Faulheit, die in jedem Menschen steckt und mit der man durch Leidenschaften kämpfen sollte.

Die Leiterin der Akademie, Weronika Lubezna Gruba, verkleidet sich als Clown, der die Jüngsten unterhält, während ihre Eltern den Schweiß wegwerfen.

Leonard Paszek

Polregio lädt alle Liebhaber der Theaterkunst zur Präsentation der Danziger Theaterkunst in sein Hauptquartier im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30 in Aachen ein:  "Ihr wollt ein KALWAR!!"

Tickets können im Theater bestellt oder vor der Vorstellung gekauft werden. Bitte geben Sie diese Informationen an Freunde und Bekannte weiter!

 

Katowitz3

Städtepartnerschaften haben einen festen Platz in den internationalen Beziehungen und sie sind ein wichtiger Faktor bei der Gestaltung von Integrationsprozessen. Alle Vereinbarungen, Verträge und Erklärungen zwischen den Staaten wären bloß Dokumente, die die Unterzeichner zur Einhaltung bestimmter Bestimmungen verpflichten, wenn kein Raum für eine aktive menschliche Tätigkeit bei der Gestaltung des Dialogs auf lokaler Ebene bestehen würde. Diese Aktivität nutzt der "Verein zur Förderung der Partnerstädte Köln-Katowice" e.V. und lädt zum 5. Kulturabends "Köln-Katowice" ein.

Der diesjährige Kulturabend findet am Samstag, den 23. November um 18:00 Uhr im Saal des Volkshochschulforums im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln-Neumarkt statt.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird der bekannteste deutsche Gastarbeiter in Polen – Steffen Möller - Kabarettist, Moderator, Bestsellerautor und Schauspieler auftreten. Auf humorvolle Weise spricht er über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Sprache, Alltag und deutsch-polnischer Liebe.

Der zweite Teil des Abends wird musikalisch durch die Jan Galach Band gestaltet. Diese Gruppe kann nicht einem Musikgenre zugeordnet werden. Es ist eine Band, die zu einer Offenbarung der polnischen Bluesszene geworden ist, aber ebenso geschickt im Rock, Country, Fusion und Folk manövriert.

Außer ihrem eigenen Repertoire werden die Musiker auch eine musikalische Hommage an die berühmte schlesische Band "KRZAK" geben. Den Höhepunkt des Konzertes bildet ein Gastauftritt eines des Gründers der Band - Jan Bledowski.

Seien Sie dabei, wenn in Köln wieder der „Schlesische Blues“ erklingt.

Schon heute freuen wir uns auf Ihr Kommen! Der Eintritt ist frei.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Prof. Dr. habil. Michael Giersig einladen. Die Vorlesung findet am 15. November um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen)

Michael Giersig (Freie Universität Berlin, Fachbereich Physik), Prof. Dr. habil., Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften, hat über 300 Publikationen im Bereich Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Biochemie, Medizin, Nanotechnologie i Ingenieurwesen veröffentlicht. Seine Arbeiten wurden über 21.300 Mal im Zitatenindex ISI (ohne Selbstreferenzen) zitiert, durchschnittlich 76 Zitate pro Publikation, und sein H-Index beträgt zur Zeit „76”. Beim Thomson Reuters-Weltranking der 100 besten Chemiker und Materialwissenschaftler des letzten Jahrzehnts 2000–2010 wird Giersig auf Position 75 in Chemie und Position 83 in Materialwissenschaften erwähnt. ...http://utp.berlin/aktuell

Thema des Vortrags: Nanotechnologe: ihre Einmaligkeit und ihr Applikationspotenzial
Mit dem Begriff der Nanotechnologie werden wir nicht nur in den täglichen Medienberichten konfrontiert, sondern auch unbewusst bei der praktischen Nutzung ihrer Produkte, zum Beispiel der Mobiltelefone. Die Nanotechnologie beschäftigt sich mit der Schaffung und Anwendung von Strukturen, Materialien und Geräten, deren Größe mit den Maßen einzelner Atome und Moleküle vergleichbar ist. Im heutigen Vortrag werde ich versuchen, Ihnen die Besonderheit dieser Technologie näherzubringen und insbesondere die physikalischen und chemischen Eigenschaften ihrer Produkte bzw. Nanomaterialien im Vergleich zu ihren Entsprechungen in der makroskopischen Welt vorzustellen. Die genannten charakteristischen Eigenschaften von Nanomaterialien in der Physik werden als Quanteneffekte bezeichnet, und gerade diese Effekte sind die notwendige Voraussetzung für die einzigartige Anwendung der Nanomaterialien. Das Applikationspotenzial von Nanomaterialien und Nanokomposita wird an repräsentativen Beispielen von deren Anwendung in der Elektronik besprochen: in der Photovoltaik und Biomedizin, insbesondere bei der Diagnose und Therapie von Krankheiten.

Moderation:  Dr. habil. Brygida Helbig-Mischewski

Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UGD zur Vernissage von Arbeiten von Monika Radzewicz (www.quasipainting.com, instagram: @quasi_painting) ein.
Einführung: Dr. Piotr Olszowka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

 

Es ist schwer, über den Tod eines Musikers zu schreiben, der gerade in voller Schaffenskraft zu den  "himmlische Orchester" gegangen ist. Dies war Bogdan Szweda, der am 8. Oktober im Alter von 52 Jahren starb und dessen unverwechselbare Stimme von weitem erkennbar war.

Er wurde in Chorzów geboren. Musiker, Dichter, Gitarrist, Sänger, Komponist, Arrangeur und Songwriter. Mc Ghee war von dem von Sonny Terry & Brownie gespielten Klang-Blues verzaubert und entschied sich, Blues in seiner archaischen Form zu spielen.

Bis zu seiner Abreise aus Polen 1986 spielte er zu dieser Zeit in einigen Bluesclubs. In Deutschland gründete er zusammen mit dem Gitarristen Arek Błeszyński das über 20-jährige Duo Schau Pau Acoustc Blues.

Im Laufe der Jahre begann Bogdan Szweda, seine eigenen Blueslieder zu komponieren, die, wie er sagte, "... gar nicht so einfach sind, weil man in der gegenwärtigen Ära des Blues spielen kann, ohne Plagiat zu begehen und ohne seine eigene, so spezifische und authentische Form zu verlieren seinen eigenen Atem, ohne ihn seiner eigenen Wurzeln zu berauben. "

Der von Bogdan Szweda gespielte Blues genoss große Anerkennung bei den Konzerten, und solche Nummern wie "Too Much Trouble Everyday" inspirierten dazu, gemeinsam Spaß zu haben. Er war der erste, der Wrocław Thanks Jimi Festival in Köln und Oberhausen nach Deutschland impfte.

Bogdan Szweda hat Konzerte in Polen, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Deutschland, Jazzclubs auf Mallorca und einem sehr exotischen Ort wie Goa in Indien gegeben. 2008 war er auch in Kambodscha, Thailand und Bangkok zu hören.

Obwohl er ein schwieriger Mann war und viele Leute nicht leicht mit ihm klar kamen, stellte niemand seine musikalische Größe in Frage.

Leonard Paszek

Als Kora, die Sängerin der Band Maanam, Ende Juli 2018 starb, schockierte das nicht nur ihre Fans, sondern ganz Polen. Die Band existierte zwar seit 2008 nicht mehr, da aber bereits im Jahr 2013 plötzlich der Bandgründer, Gitarrist und Komponist Marek Jackowski starb, wurden nun auch die letzten Hoffnungen auf eine Reaktivierung Maanam´s zerstört. Mit dem tragischen Abschied von Kora wurde auch eine ganz besondere Epoche in der Geschichte der polnischen Musik beendet. Seit ihrem Debüt 1980, auf einem polnischen Festival in Opole, hatte die Krakauer Gruppe neue Horizonte im polnischen Rock eröffnet. Im Laufe der Jahre wurde jeder ihrer Songs zum Hit. Die Musik bewegte nicht nur in ihren Melodien, manchmal balladenartig, manchmal berührend, mit Punk-Rock-Songs und großartigen Arrangements von Marek Jackowski, sondern auch ungewöhnlich, in seiner Schlichtheit und Tiefe den poetischen Texten der einzigartigen Kora. Mit Titeln wie „Boskie Buenos“(Götliche Buenos), „Whos´that Lipstick on the Glass“, „Cykady na Cykladach“ (Zikaden auf Zykladen), „Kocham Cię kochanie moje“ (Ich liebe Dich mein Liebling), „To tylko Tango“ (Es ist nur Tango), „Luciolla“ und vielen anderen, wuchs im Laufe der Zeit eine endlose Hit-Liste.

Das jetzt von Jola Wolters ins Leben gerufene Projekt „Kochanie moje“ ist eine Hommage an die bekannteste Rockband Polens. Jola Wolters über die Musik Maanam´s: „Sie ist zeitlos und begleitet mich seit jungen Jahren durch mein Leben. Für mich drückt sie eine Art Rebellion aus, eine Kritik an auferlegten Normen. Ich höre in ihr den Glauben an die Liebe und die Hoffnung auf ein besseres Morgen. Diese Musik gab mir oft Energie und Kraft zum Durchhalten, inspirierte mich zum Leben und zum Glücklichsein.

MAANAM Projekt: KOCHANIE MOJE UNPLUGGED

19.01.2020, 16:00 Uhr

TURISTARAMA

Mauritiussteinweg 102, 50676 Köln

Tickets / Reservierung:  

Violetta Kruk-Kadzioch Tel.: 02307- 914670 (nach 20 Uhr) oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eintritt: 20 Euro

Jola Wolters - Gesang

Zibby Krebs – Gitarre

Arkadiusz Bleszynski – Gitarre

Jola ist eine vielseitige Sängerin aus Polen, die seit langer Zeit in Duisburg lebt. Mit viel Temperament, starker, voller Stimme, gibt die charismatische Künstlerin Konzerte in Deutschland und Polen. Auf Polnisch, Deutsch und Französisch präsentiert sie Chansons und gesungene Poesie aus dem Repertoire der weltgrößten Bühnenpersönlichkeiten wie Marlena Dietrich, Edith Piaf, Ewa Demarczyk, Jacques Brel...

Jola Wolters wird von hervorragenden Musikern begleitet: Zbigniew Krebs (Gitarre) und Arkadiusz Bleszynski (Gitarre, Mundharmonika). 

Die Zuschauer dürfen sich auf einen emotionalen und energiegeladenen Abend freuen.

(Gesang und Moderation auf polnisch)

Mehr unter: www.jolawolters.de

 

Am Sonntagnachmittag trafen sich die Leser des Literaturnobelpreises Olga Tokarczuk in der alten Essener Synagoge. Als das Treffen vor ein paar Monaten organisiert wurde, hatte noch niemand damit gerechnet, dass es sich um ein Treffen mit dem kürzlich ausgezeichneten Nobelpreisträger handelt. Die Auszeichnung bedeutete wahrscheinlich, dass die Synagoge trotz nicht billiger Eintrittskarten zu hundert Prozent mit polnischen und deutschen Zuhörern besetzt war. An dem Treffen nahmen auch Vertreter der polnischen Bibliothek "Piast" in Essen teil, die die Bücher von Tokarczuk in ihrer Sammlung zur Unterschrift brachten. Während des Treffens las Katja Riemann Auszüge aus der deutschen Ausgabe von "Jacob Books".

Leonad Paszek

Liebe Musikfreunde, das 27. Rock&ChansonFestival „Köln-Breslau-Paris“ findet vom 15. bis 16. November 2019 im Rathaussaal Köln-Porz statt. Wir garantieren musikalischen Hochgenuss sowie beste Unterhaltung mit hervorragenden Künstlern aus Deutschland, Frankreich und Polen, und bieten Ihnen an zwei Abenden die perfekte Gelegenheit , an einem faszinierenden Musikerlebnis teilzunehmen.

In diesem Jahr präsentieren wir Ihnen:

Mietek Szczesniak - Polen

Thomas Godoj - Deutschland

Chanson Trottoir - Frankreich

Andrzej Piaseczny - Polen

Bitte reservieren Sie schon jetzt Ihre Karten - wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen!

Programm:

Freitag, 15.11.2019 - 19:00 Uhr 

 

  1. Teil - Wettbewerb „Junge Talente“
  2. Teil - Starkonzert - Mietek Szczesniak

Samstag, 16.11.2019 - 18:00 Uhr - Galakonzert

Thomas Godoj - Deutschland

Chanson Trottoir - Frankreich

Andrzej Piaseczny - Polen

Das diesjährige Festival findet statt am 

15/16.11.2019 im Rathaussaal Köln-Porz

Friedrich-Ebert-Ufer 64-70

51143 Köln 

http://goo.gl/maps/5HBU3

Eintrittskarten können Sie erwerben per:

E-Mail:                                 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bestellformular:  www.polonicaev.de

Telefon:                                +49 151 282 960 90

                                               +49 176 795 502 22 

Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.polonicaev.de  

 

Wir hoffen, Sie auf unserem Festival begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand des Polonica e.V

Polonia in Deutschland hat sich für die Koalition für Zivilgesellschaft nachdrücklich entschieden. In der polnischen Gemeinde in Deutschland gewann die Bürgerkoalition die diesjährigen Wahlen zum Sejm mit 42,98 Prozent. Unterstützung. PiS belegte mit 24,11 Prozent den zweiten Platz Stimmenübergabe an die Botschaft der Republik Polen in Berlin. Wahllokale befanden sich in: Berlin und Leipzig, Hamburg, Bremen und Hannover, Köln, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Wiesbaden und Koblenz sowie in München, Karlsruhe, Nürnberg und Düsseldorf Stuttgart (Landkreis München).

Eine lange Schlange vor der polnischen Botschaft in Berlin und vor dem Generalkonsulat in Köln

Am Sonntag haben viele Polen für die Westgrenze gestimmt. Sie gingen mit ihrer ganzen Familie zur Wahl. In den Warteschlangen konnte man sowohl ältere als auch jüngere Generationen treffen. In einigen Wahllokalen mussten Sie über eine Stunde warten, um Ihre Stimme abzugeben.

Die Polen, mit denen die Deutsche Welle in Deutschland abgestimmt hat, betonten, dass Wahlen für sie wichtig sind, weil sie den Verlauf der Weichsel beeinflussen wollen. Sie schlossen nicht aus, dass sie oder ihre Kinder eines Tages ins Land zurückkehren würden.

So haben die Polen in Deutschland gewählt. In Wahlbezirken in Deutschland wurde die überwiegende Mehrheit der Stimmen auf der Liste der Bürgerkoalition abgegeben. Die Democratic Left Alliance hatte ebenfalls ein großartiges Ergebnis.

Mit einer Mehrheit von 59,4% der Stimmen wählte German Polonia den KO-Kandidaten Kazimierz Michał Ujazdowski in den Senat. Marek Rudnicki (KW PiS) erhielt 27,1%, Cezary Kasprzak (polnische Staatsbürger) 13,5% der Stimmen.

Wahlergebnisse vom 19,00 Uhr am 14.10.2019

W.L.

Quelle: DW, COSMO WDR

 

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Das Leben bringt manchmal Ereignisse mit sich, mit denen wir uns nicht abfinden können. Es passiert stellenweise, dass wir dann zu sogenannten „Stimmungsaufhellern“ greifen. Nur dann stellt sich heraus, dass diese anstatt uns zu helfen, zu einem neuen Problem im unseren Leben geworden sind. Wie soll man dann klarkommen, vor allem im Ausland, wenn man nicht weiß, an wen man sich mit der Bitte um Hilfe wenden kann.

Bei dem Deutsch-Polnischen Hilfsverein POLDEH e.V. in Braunschweig treffen sich im Rahmen des Projekts „Aktivierung und Beteiligung der Suchtkranken und der Beteiligten“ zwei Gruppen: die der Suchtkranken und die der Mitbetroffenen. Der Verein bietet eine solche Hilfe praktisch seit seiner Gründung 2012 an, nachdem sich Institutionen wie Krankenhäuser, die Polizei oder das Jugendamt an ihn wandten. Die Vereinsvorsitzende beschloss damals zu agieren und sich um Hilfe für Suchtkranke zu kümmern.

Jahrelang organisierte POLDEH diese Hilfe mit eigenen Mitteln. Letztes Jahr erkannten die Bürgerstiftung Braunschweig, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und das Büro für Migrationsfragen das Bedürfnis, das Projekt zu unterstützen und fördern seine Realisierung. Das Angebot für Suchtkranke und Mitbetroffene ist sehr vielfältig. In seinem Rahmen werden Treffen mit Psychologen wie auch Workshops zum Thema Kommunikation und Problemlösung organisiert. Die Projektteilnehmer können eine juristische oder pädagogische Beratung erhalten. Sie können sich auch an einen Sozialarbeiter und an einen Dolmetscher wenden.

Um die Gedanken der Suchtkranken auf eine neue Bahn zu bringen, wird darüber hinaus für ein kulturelles Angebot gesorgt. Die Projektteilnehmer lernen damit eine Rückkehr in ihr normales Leben, in den Alltag, der dann gefüllt ist mit verschiedenen Aktivitäten. Jetzt erzählen einige von ihnen, wie viel Freizeit sie auf einmal gewonnen hätten. Sie fingen bspw. an, Sport zu treiben oder verbringen mehr Zeit mit ihren Familien.

Das ganze Projekt wird von seiner Ideengeberin und Gründerin koordiniert, die gleichzeitig Sozialarbeiterin von Beruf ist. Die Projektteilnehmer selbst betonen, dass zu den von ihrem Arzt erhaltenen Empfehlungen, ein Austausch mit anderen Suchtkranken und Betroffenen gehöre. Sie freuen sich darüber, dass solch eine Selbsthilfegruppe hier gegründet wurde. Wie sehr diese Treffen gebraucht werden, zeigt der Fall eines Gruppenmitglieds, das jeden Sonntag aus einer Ortschaft nach Braunschweig kommt, die 100 km von entfernt ist. Die Gruppenmitglieder sind sehr offen für neue Leute. Sie heißen sie herzlich Willkommen und zeigen ihre Bereitschaft, ihnen dabei zu helfen, ihre Suchtkrankheit zu beherrschen. Sie versuchen sich gegenseitig bei dem Erreichen der gesetzten Ziele zu unterstützen. Ein Jahr ohne Wodka oder ohne ein anderes Suchtmittel wird von allen wie ein Geburtstag gefeiert (natürlich ohne Alkohol).

Die Gruppe verfügt über eine Bibliothek und Informationsbroschüren. Was jeder Projektteilnehmer braucht ist Mut, sich das eigene Problem einzugestehen und die Bereitschaft, es zu bekämpfen. Ein Teil der Gruppenmitglieder kam schon mit ihrer Krankheit aus Polen nach Deutschland. Andere wurden erst im Ausland süchtig. Das Alleinsein, die Trennung von der Familie, die Sprachbarriere und dadurch oft ein Gefühl gesellschaftlicher Abkapselung verursachen, dass einige unserer Landsleute größere Probleme haben, sich am neuen Ort einzuleben. Als Betäubung für ihren Schmerz und ihre Sehnsucht greifen sie dann zu Genussmitteln oder werden quasi zu Geiseln der virtuellen Welt. Personen, die mindestens einen Teil der Behandlung schon hinter sich haben, sind bereiter sich in die Aktivitäten des Vereins zu engagieren. Am Ende gewinnen alle.

Wenn Sie oder jemand aus Ihrem Kreis ein Suchtproblem hat oder eine Person kennt, die ein solches hat, laden wir herzlich zum Kontakt per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fb  https://www.facebook.com/poldeh.hilfsverein/  ein. Man kann auch persönlich zum Büro des Deutsch-Polnischen Hilfsvereins POLDEH e.V. am Westbahnhof 13 in Braunschweig nach vorheriger Terminvereinbarung kommen.

Autor:

Andreas Moser

 

Olga Tokarczuk laureatką Nagrody Nobla w dziedzinie literatury za 2018 rok. Pisarka jest drugą Polką z tym elitarnym wyróżnieniem. Wliczając Isaaca Bashevisa Singera, który pisał w jidisz, Tokarczuk jest szóstym polskim laureatem literackiego Nobla. Literacka Nagroda Nobla trafiła do pisarza tworzącego w języku polskim po raz piąty. Olga Tokarczuk jest drugą kobietą i pierwszą polską prozaiczką, która została nagrodzona najważniejszym zaszczytem literackim na świecie. Wcześniej, w 1996 roku, Akademia Szwedzka doceniła Wisławę Szymborską. W 2018 roku nie wręczono literackiego lauru w związku ze skandalem obyczajowym. W związku z tym w tym roku przyznano dwie nagrody. Nagrodę za 2019 rok otrzymał austriacki pisarz Peter Handke. (http://www.tvn24.pl)

Olga Tokarczuk wird für das Jahr 2018 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Die Schriftstellerin ist die zweite Polin mit dieser Elite-Auszeichnung. Mit Isaac Bashevis Singer, der auf Jiddisch schrieb, ist Tokarczuk der sechste polnische Literaturnobelpreisträger. Der Nobelpreis für Literatur ging zum fünften Mal an einen polnischen Schriftsteller. Olga Tokarczuk ist die zweite Frau und die erste polnische Prosaikerin, die die bedeutendste literarische Auszeichnung der Welt erhalten hat. Zuvor, 1996, würdigte die schwedische Akademie Wisława Szymborska. Im Jahr 2018 wurde im Zusammenhang mit dem Moralskandal kein literarischer Lorbeer vergeben. Daher wurden in diesem Jahr zwei Auszeichnungen vergeben. Der Preis wurde 2019 an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke verliehen. (Http://www.tvn24.pl)

Junge Polonia, Vertreter polnischer Organisationen in Deutschland und in der Europäischen Union trafen sich vom 4-6.10.2019 in Bonn zum IV Kongress polnischer Organisationen in Deutschland – dem Kongress junger Polonia, unter dem Motto:

 „Europäischer Jugend eine Stimme geben! Junge Polinnen und Polen im Dienste der Integrationsprozesse innerhalb der Europäischen Union”

An drei Kongresstagen versammelten sich über 150 Vertreter polnischer Auswanderer verschiedener Altersgruppen und Auslandsaufenthalte; Vertreter föderaler Strukturen und Organisationen, informelle Gruppen, Privatpersonen, Vertreter der polnischen Medien in Deutschland und schließlich Experten aus den Polonia-Kreisen: u.a.: in den Bereichen Medien, Bürgerbeteiligung und Partizipation, Soziales, Kultur, Polnischunterricht in Deutschland. All die Personen nahmen an den Debatten, Diskussionen und Beratungen des Kongresses sehr aktiv teil. Die Teilnahme an dem Kongress und die Anmeldung für Veranstaltung waren offen und öffentlich - dabei wurde auf die pluralistische Dimension des Treffens geachtet,  unter Berücksichtigung demokratischer Grundsätze und die Achtung der Rechte jedes Individuums.  Der Kongress war also in gewisser Hinsicht eine Generalversammlung der Polen in Deutschland.

Der Kongress war per Definition eine generationenübergreifende Veranstaltung, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verband, um eine gemeinsame europäische partizipative Zukunft aufzubauen, in der Polonia auf jeden Fall eine aktive Rolle spielt, wenn es darum geht, eine Politik zu gestalten, die sie selbst aufgrund der Anzahl ihrer Vertreter in Deutschland direkt betrifft. Die Kongressteilnehmer repräsentierten aus fachlicher Perspektive  jeden Bereich, in dem die erfolgsorientieren  Postulate aufgestellt wurden, ihre Erfahrungen, die auf  langjährigen Arbeit in diesen Bereichen basieren und durch angemessene Ausbildung und Rückmeldungen von Zielgruppen unterstützt werden.

Polonia ist reif um über ihre Rechte, Pflichten und vor allem ihre Rolle in der deutschen Gesellschaft mitzuentscheiden, indem sie sich aktiv in die bestehende Prozesse und Strukturen einbezieht. Fast 2 Millionen deutscher Staatsbürger mit polnischen Wurzeln sowie in Deutschland lebende polnischstämmiger Frauen und Männer bilden eine Gruppe, die unmöglich übersehen werden kann, die jedoch teilweise über die Jahre hinweg sozial marginalisiert worden ist. Es ist höchste Zeit, aufbauend auf eigenen Ressourcen, die in Deutschland lebenden Polinnen und Polen  im Geiste sozialer Gleichheit (Equal) und partizipativer Werte zu stärken und mit anderen Vertretern multinationaler Landschaft der deutschen Gesellschaft gleichzusetzen.

Der Europäische Kongress der Jungen Polonia in Bonn 2019 bestätigte die Wichtigkeit der auf der Tagesordnung stehenden Themen und die Schlussfolgerungen früherer Kongresse in Berlin im Jahr 2012, in Düsseldorf im Jahr 2014 und in Berlin im Jahr 2016.

Während des Kongresses wurden Postulate in den Bereichen Bürgerbeteiligung, politische und mediale Partizipation, Kultur, polnische Sprache in Deutschland und Soziales ausgearbeitet.

Ein wesentliches Element des Kongresses war die Diskussion mit den Polonia-Beauftragten in Deutschland. Besonderes Augenmerk galt der Rolle der Beauftragten, der gegenwärtigen Situation, d. H. einer geringen Wahrnehmung in der polnischen Diaspora und geringen Kenntnis dieser Position in den Poloniakreisen in Deutschland, außer NRW und Berlin. Man habe eine Informationskampagne zur Popularisierung der Beauftragten vorgeschlagen. Mit dem Ziel: diese äußert wichtige Funktion, die sich aus dem Protokoll des Runden Tisches 2011 und bilateralen polnisch-deutschen Verträgen ergibt,  mit exekutiven Instrumenten auszustatten und sie politisch stärken.

 

Ein weiteres Postulat des Kongresses und das Ergebnis der Gruppenarbeit ist  die Gründung einer bundesländerübergreifenden Gruppe – INITIATIVGRUPPE  als demokratischer Vertreter der Polonia in Deutschland, letztendlich die Konstituierung der KOALITION FÜR POLONIA,  die unter anderem  den Prozess der Umsetzung von Postulaten koordinieren wird.

"Koalition für Polonia" wird als eine Vereinbarung von Organisationen, Initiativen, informellen Gruppen und Experten verstanden, die sich für Polonia u.a.: in den Bereichen Kultur, Medien, Polnisch, Jugend, Integration und Soziales engagieren will.

Die Teilnehmer des Kongresses der Jungen europäischen Polonia 2019 in Bonn wiesen darauf hin, dass die jährlichen Treffen mit an der Veranstaltung interessierten Polonia,  polnischen Institutionen und -Organisationen in Deutschland und EU sowie Vertretern der neuen Auswanderungswelle fortgesetzt werden müssen.

Der Kongress war eine dynamische Veranstaltung, die Energie zum Handeln war allgegenwärtig und es wehte der Wind der kommenden Veränderungen!

An der Veranstaltung konnte man ebenfalls Herrn Dr. Marek Prawda (Direktor der Vertretung der Europäischen Kommission in Warschau), Herrn Dr. Michał Boni (ehemaliger MdEP, Aktivist), Herrn Josef Neumann (MdL NRW) und 3  (DANKE für ihre Anwesenheit) von 17 zum Kongress eingeladenen Polonia-Beauftragten in Deutschland, Herrn Throsten Klute (NRW), Frau Katarzyna Niewiedzial (Berlin), Herrn Stefan Schmidt (Schleswig-Holstein) und neu eingerichteten Konsul für Polonia-Angelegenheiten beim Generalkonsulat RP in Köln Herrn Aleksander Gowin begrüßen.

Postulate in vollem Umfang werden in Kürze veröffentlicht!

Joanna Szymanska

Die Veranstalter danken für die finanzielle Unterstützung dem Polonia-Beauftragten des Landes NRW, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und dem Gustav-Stresemann-Institut aus Bonn und anwesenden Vertretern polnischer Medien in Deutschland.

Fotos: J.Uske, W.Lewicki, Cosmo

Fotos: Cosmo WDR

 

 

Abschlusserklärung zum Kongress der Jungen Polonia in Bonn vom 4. - 6. Oktober 2019

 

 

Dokument końcowy Kongresu Młodej Polonii w Bonn w dniach 4 – 6 października 2019 r.

Parlamentarische Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen im Jahr 2019 im Ausland. Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen in Gebieten mit Sitz im Ausland werden auf der Grundlage der Bestimmungen des Gesetzes vom 5. Januar 2011 durchgeführt. (Journal of Laws von 2019, Punkt 684 und 1504). Gemäß dem Beschluss des Präsidenten der Republik Polen vom 6. August 2019 über die Anordnung von Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen und art. 39 § 2 des Wahlgesetzes, die Abstimmung findet am Sonntag, den 13. Oktober 2019 ab 7.00-21.00.

Vollständige Informationen auf den Websites der Botschaft und der Konsulate der Republik Polen:
https://kolonia.msz.gov.pl/pl/aktualnosci/komunikat_ws__wyborow
 
Polnische Staatsbürger, die ihren ständigen Wohnsitz im Ausland haben, können in im Ausland eingerichteten Wahlkreisen nur persönlich wählen.

Herzliche Einladung zur Vorlesung von Prof. Dr. hab. Danuta Hübner einladen. Die Vorlesung findet am 11. Oktober um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen)

Prof. Dr. hab. Danuta Hübner. Sie war die erste polnische Kommissarin der Europäischen Union in den Jahren 2004-2009 und ist
seit 2009Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Außerdem war sie Vorsitzende des Ausschusses für konstitutionelle Fragen (2014-2019) und des Ausschusses für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments (200902014). Seit Juli 2019 ist sie Mitglied des Ausschusses für internationalen Handel, des Ausschusses für Wirtschaft und Währung, der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Mexiko sowie der Delegation in der Parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika. Sie ist Koordinatorin der Gruppe der Europäischen Volkspartei im Ausschuss für konstitutionelle Fragen. Ehemalige Ministerin für Europaangelegenheiten, ehemalige Amtschefin des Komitees für Europäische Integration. Und seit 2011 Ministerpräsidentin im Schattenkabinett des Frauenkongresses.

Thema: Hinter den Kulissen der Europäischen Union, oder: wie werden Verhandlungen geführt und in welchen Gremien werden Entscheidungen getroffen

Moderation:  Dr. hab. Brygida Helbig-Mischewski

Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UGD
zur Vernissage von Arbeiten von Anna Wziatek ein.
Einführung: Dr. Piotr Olszowka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel. Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.


Der Programmbeirat der UDG





          

Im Gruba Gesundheitsakademie in Gelsenkirchen fanden sich am 7. September ca. 30 Personen ein, um an der Aktion des Nationalen Lesens, d. h. der Präsentation der polnischen Literatur teilzunehmen. Diese in ganz Polen stattfindende Aktion findet bereits zum achten Mal statt. In Gelsenkirchen fand sie zum ersten Mal statt, man las zwei Novellen: „Dym” von Maria Konopnicka und „Katarynka” von Bolesław Prus. Initiiert wurde das Lesen durch einen aktiven Mitglied der Social Media Dariusz Tetelewski, angeschlossen haben sich die Polnische Bibliothek in Essen und die Gruba Gesundheitsakademie.

Diese auf der ganzen Welt stattfindende Aktion wurde durch den Staatspräsidenten der Republik Polen und seiner Ehefrau ins Leben gerufen. Man las bereits an drei Tausend Orten in Polen und in der Welt. Das Nationale Lesen unterstützten auch Personen polnischer Herkunft aus 30 Ländern. In Deutschland meldeten 7 Zentren ihre Teilnahme an (München, Mayen, Wuppertal, Solingen, Sankt Augustin und Hamburg).

Die Aktion wurde mit der gemeinsamen Lektüre von „Pan Tadeusz“ von Adam Mickiewicz 2012 angefangen. Ein Jahr darauf las man in ganz Polen die Werke von Aleksander Fredro, es folgten „Trylogia“ von Henryk Sienkiewicz, „Lalka“ von Bolesław Prus, „Quo vadis“ von Henryk Sienkiewicz, „Wesele” von Stanisław Wyspiański und „Przedwiośnie” von Stefan Żeromski.

In diesem Jahr schlug das Präsidentenehepaar sieben Novellen, die ein gemeinsamer Nenner – das Polentum in Verbindung mit universellen Inhalten, Reflexion über den Menschen und Gesellschaft verbindet, vor. Es handelt sich um Bücher, die die meisten von uns als Schullektüre kennengelernt haben. Sie haben nichts an der Aktualität verloren und bringen uns nach wie vor die wesentlichen Werte wie Edelmut, Güte und Selbstlosigkeit bei.

Im nächsten Jahr wird man im Rahmen des Nationalen Lesens „Balladyna“ von Juliusz Słowacki lesen.

Tekst: Leonard Paszek

Zdjęcia: Fotografie-M.Ruben

Bereits seit 10 Jahren gibt es einen Austausch zwischen den Theatern in Bochum und Krakau. Im Herbst treffen sich Studenten dieser so unterschiedlicher Städte, um zehn Tage lang gemeinsam Theater zu spielen und Emotionen freizulassen. Das Ergebnis dieses Theaterabenteuers unter der Leitung von Marcel Schäfer ist ein improvisiertes Spektakel.

Am 14. September, einen Freitagabend, präsentierten die polnischen und deutschen Studenten eine einmalige und nicht wiederholbare deutsch-polnische Theaterimprovisation. Der Leiter der Show provozierte die Schauspieler zu Improvisationen, die die vom Publikum vorgeschlagenen Themen darstellten. Alles passierte sehr schnell, so dass die Schauspieler keine Zeit zum Überlegen hatten. Das Spektakel erforderte ein großes Maß an Kreativität und Improvisationsgabe.

Im Improvisationstheater gestalten die Schauspieler Dialoge und Aktion spontan, während ihres Auftritts auf der Bühne. Dabei kommt es häufig zu amüsanten Situationen, Szenen, in denen die Schauspieler selbst schmunzeln müssen.  Den jungen Schauspielern, die täglich u. a. Jura, Pädagogik bzw. Geschichte studieren, hilft diese internationale Erfahrung bei der Entwicklung der eigenen kreativen Persönlichkeit. Es hilft auch den Studienalltag zu vergessen, um sich ganz auf die kreative Arbeit zu konzentrieren und am Tag der Premiere eine unvergessliche, verrückte Show zu bieten.

Die deutsch-polnische Improvisationsshow ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit der Stiftung der Studenten und Absolventen der Jagiellonen Universität und des AKAFÖ-Kulturbüros-Boskop. Leiterin des Projekts ist bereits seit Jahren Karolina Kubiak. Im November werden die Studenten aus Bochum im Rahmen eines Gegenbesuchs 10 Tage in Krakau verbringen. Das Projekt wird aus den Mitteln des Deutsch-Polnischen Jugendwerks mitfinanziert.

Tekst i zdjęcia: Leonard Paszek

Parlamentarische Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen im Jahr 2019 im Ausland. Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen in Gebieten mit Sitz im Ausland werden auf der Grundlage der Bestimmungen des Gesetzes vom 5. Januar 2011 durchgeführt. (Journal of Laws von 2019, Punkt 684 und 1504). Gemäß dem Beschluss des Präsidenten der Republik Polen vom 6. August 2019 über die Anordnung von Wahlen zum Sejm der Republik Polen und zum Senat der Republik Polen und art. 39 § 2 des Wahlgesetzes, die Abstimmung findet am Sonntag, den 13. Oktober 2019 ab 7.00-21.00.

Vollständige Informationen auf den Websites der Botschaft und der Konsulate der Republik Polen:
https://kolonia.msz.gov.pl/pl/aktualnosci/komunikat_ws__wyborow
 
Polnische Staatsbürger, die ihren ständigen Wohnsitz im Ausland haben, können in im Ausland eingerichteten Wahlkreisen nur persönlich wählen.

Kudelski

Liebeslieder u.a. aus Brasilien, Spanien, Polen, Frankreich, Russland und sogar Japan. Alle verbindet eines: Verschiedene Facetten der Liebe und der Gesang in unterschiedlichen Sprachen. Lieder über Liebe nicht nur zu seinem Partner, sondern auch zu Orten, Musik und eigenen Passionen… Wunderschön, bewegend und überraschend. Im Programm finden sich bekannte Hits wie zum Beispiel „The Show Must Go On“ oder „Un ano de amor“ von Almodovar.

Ein Konzert für sentimentale Hörer. Auf den Künstler wirkt die Chronik seiner Begegnungen mit der Musik in den vergangenen 20 Jahren auf allen geographischen Breiten sentimental.

Besetzung:

Gesang - Robert Kudelski

Klavier - Tomasz Krezymon

Jacek Michalski – Gitarre

Szymon Linet – Perkussionsinstrumente

 

Wie macht er das bloß?

„Eine banale Frage, für die Nichteingeweihten, zum Glück, ohne Antwort. Es reicht nicht, ein guter Schauspieler zu sein, eine tolle Stimme zu haben usw., ich denke nicht an Charisma oder an Konzentration; solche Schauspieler gibt es nicht wenige. Doch nur Robert Kudelski hat die Gabe, dass die Leute ihn in Japan, Großbritannien und Deutschland und selbstverständlich auch in Tarnobrzeg und Wrocław hören wollen. Gut möglich, dass jemand aus diesen Ländern und Städten in den Saal hineingeschaut hat, wo das Bühnenbild nicht überrascht und der Stil, in dem der Schauspieler für uns singt, und der Respekt, mit dem er sich Brel, Aznavour und Piaf zuwendet, auf jeder geografischen Breite verstanden wird. Die Wahrheit, die Robert Kudelski vermittelt, bringt keinen Schaden, sondern Segen. Lernen wir von ihm – ich singe nicht und bin älter, aber ich lerne, mit seiner Stimme zu sehen. Und ich schäme mich nicht dafür”.

Krzysztof Zastawny

 

Robert Kudelski, Absolvent der Filmhochschule in Łódź ist Theater- und Fernsehschauspieler. Seit 2000 spielt er an verschiedenen Warschauer Theatern (Teatr Nowy, Scena Prezentacje, Teatr Komedia und Projekt Teatr Warszawa). 1997 gewann er den ersten Preis beim Festival Französischer Chansons. Zwei Jahre später wurde er beim Festival der Schauspielchansons in Wrocław ausgezeichnet. Für das Teatr Syrena bereitete er das Recital „Jacques Brel“ vor, zwei Jahre später folgte „Aznavour“ und den letzten Teil des französischen Triptychon, die „Liebeshymne nach Édith Piaf" auf.

Dienstag, 22 Oktober 2019

b-flat Acoustic Music & Jazzclub 21:00 Uhr

Eintritt: 15/18 EURO

Dircksenstraße 40,10178 Berlin

www.b-flat-berlin.de

Reservierungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel.: +49 30 283 31 23

 

Das Herbstfest wird seit Jahren durch den Polnischen Rat in Deutschland, Landesverband Berlin organisiert, er ist zu einem festen Termin im Kalender der Polonia-Events geworden. Der Ort, wo das Fest stattgefunden hat, malerische Wiesen im Norden der Stadt, zwischen Lübars und Blankenfelde, sind inzwischen zahlreichen polnischen und deutschen Familien bekannt. An einem sonnigen und warmen Sonntag konnten die Teilnehmer des Festes den ganzen Tag lang an zahlreichen Attraktionen für alle Altersgruppen teilnehmen. Kinder nahmen gemeinsam mit den Eltern an Drachenwettbewerb teil, bastelten auf dem Stand des Polnischen Schulvereins „Oświata”, hüpften an der Hüpfburg oder nahmen am II Geländelauf „Niepodległa“ (die Unabhängige) teil. Weitere Attraktionen für Kinder und Jugendliche waren: Malerei- und Graffitiworkshops, Sportangebot „Fit und aktiv”, das Puppentheater „Halina“ und vieles mehr.  Erwachsene konnten ihr Wissen in einem Quiz über die Unabhängigkeit Polens unter Beweis stellen, Tischtennis oder Badminton spielen. Den ganzen Tag traten auf der Bühne die Bands der Polonia mit einem Programm aus bekannten polnischen Hits auf.

Die Veranstalter bereiteten für die Teilnehmer von Wettbewerben Preise, Pokale, Medaillen und Bücher vor. Die Auszeichnungen wurden durch Vorstandsmitglieder des Polnischen Rates, Landesverband in Berlin, und Vertreter der Polnischen Botschaft, Generalkonsul Piotr Golema und Konsulin für Angelegenheiten der Polonia Jowita Wencius verliehen. Den ganzen Tag lang (von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr) gab es auf den Wiesen in Lübars viel zu tun. Kurz nach 15.00 Uhr kamen auf der Bühne Vertreter der Politik – Generalkonsul der Polnischen Botschaft in Berlin Piotr Golema und Vorsitzender der CDU Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin Burkard Dregger zu Wort.

Sonniges Wetter und ein professionell vorbereitetes Programm waren ein Magnet für zahlreiche polnische und deutsche Familien, das Herbstfest war sehr gut besucht. Das Projekt wurde realisiert dank der finanziellen Unterstützung des Polnischen Außenministeriums und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mitgestaltet wurde das Event durch die Polnische Botschaft, Geschäftsstelle der Polonia in Berlin,  den Polnischen Schulverein „Oświata” und den Malteser Hilfsdienst. Zu den Medienpartnern des „Spiels ohne Grenzen“ zählten „Radio Cosmo”, „Polonia Berlin.De”, „Kontakty” und „Polonia Viva”.

Joanna Trümner

 

Liebe Gäste und Freunde, wir laden Sie herzlich ein mit Ihrer Familie und Ihren Freunden das schöne Nachbarland Polen ganz neu zu erfahren, mit seiner vielfältigen Kultur, Musik und Kunst und mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten.

Polnisches Festival in den Mozartsälen
Sonntag, 22.September 13:00 – 20:00 Uhr
Moorweidenstraße 36, 20146 Hamburg

13:00 Uhr – wird durch einen Ehrengast,Vertreter des Generalkonsulats der Republik Polen in Hamburg,das 9. Polnische Festival eröffnet. Traditionell wird Hartwig Zillmer (Deutsch - Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.) die Festgäste feierlich zum polnischen Nationaltanz, dem Hoftanz „POLONEZ”, einladen und leiten. Der Star des Abends wird die legendäre, bewunderte polnische Sängerin GRAŻYNA ŁOBASZEWSKA & Ajagore Band im Live Konzert mit eigenen Repertoire von Pop-Jazz-Soul- Blues. Sie ist eine der besten polnischen Sängerinnen, die als "die schwärzeste der weißen Frauen" bezeichnet wird. Ihre einzigartige Stimme mit Seelenfarbe begeistert das Publikum. Die bekannte Interpretin aus Polen, Aneta Barcik wird ihr eigenes, lyrisches Repertoire von ihrer ersten CD präsentieren. Eine talentierte Sängerin „ MAJA“ aus Lübeck wird die beliebte , polnische Hits vorstellen. Ach der Chor der polnischen kath. Mission- Hamburg, Chorleitung: Jarosław Kocik mit Werken von Moniuszko, Mozart und Kochanowski wird an unserem Festival teilnehmen. Wir werden auch ein klassisches Konzert der schönsten und bedeutendsten Kompositionen von Chopin, Penderecki, Moniuszko hören, das von hervorragenden Musikern; Robert Maciejowski (Klavier) und Roman Alexander Ohem ( Violine) aufgefürt wird. Der 9- jähriger Janek Kowalewski (Klavier) aus Polen, Schüler der Musikschule in Myślibórz wird uns auch die klassische und eigene Kompositionen vorstellen.Die polnische Malerin Aneta Anna Pahl wird ihre eigenen Bilder präsentieren. Zu Gast werden wir ebenfalls Aleksandra Jeszke-Zillmer (Deutsch - Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.) haben, die die Gäste in die Geheimnisse der polnischen Sprache einführen wird und zeigt uns eine Projektion der wunderschönen polnischen Landschaften. Wie jedes Jahr heißt es „Bühne und Mikrofon frei für Kinder“ für Inszenierungen, Tanz, Gesang, Wettbewerbe. Unter der Leitung der Tänzerin und Dozentin Constance Hölzel wird auch Kinderballett aufgeführt. Wir inszenieren das bekannte und beliebte Gedicht „Rzepka“ von Julian Tuwim. Alle Kinder sind mit Eltern und Großeltern herzlich eingeladen! Die polnischen Spezialitäten wie „Sernik” und Bigos” dürfen nicht fehlen. Weitere Speisen sowie Getränke serviert das Restaurant „Das Speisekabinett”.

INFO unter tel. 040/25494383 und 0176 – 488 694 12 Jolanta Barcik

Liebe Grüße

die Organisatorin Jolanta Barcik 

link Polnisches Festival 

http://www.jola-show-band.de/polnisches-festival.html

 

WieslawLewicki

Die aktiven Mitglieder der Polonia kommen allmählich ins Rentenalter und möchten ihre Aufgaben an Jüngere übergeben. Wird es gelingen? Wir hoffen, während des Europäischen Kongresses der Jungen Polonia in Bonn (03.10.2019 – 05.10.2019) eine Antwort darauf  zu erhalten. Der Kongress steht unter dem Motto: „Europäischen Jugend eine Stimme geben! Junge Polen und Polinnen im Dienste der Integrationsprozesse innerhalb der Europäischen Union“.

Der Initiator des Kongresses ist Wiesław Lewicki, ein langjähriger Organisator des Lebens der Polonia und Initiator des Polonia-Preises „Polonicus“, offizieller Veranstalter ist der Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland, der durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen sowohl in finanzieller als auch in organisatorischer Hinsicht unterstützt wird. Mitveranstalter ist Thorsten Klute. Es ist bereits der vierte Kongress der Polonia. Die vergangenen Veranstaltungen richteten sich an erfahrene Mitglieder der Polonia. Dieser Kongress ist besonders, die Veranstalter möchten die junge Polonia in Deutschland mobilisieren, sowohl die Jugendlichen, die hier geboren wurden als auch Vertreter der jüngsten Emigration. Sie möchten die Teilnehmer für Aktivitäten der bürgerlichen Gesellschaft zugunsten Polens, Deutschlands und der gesamten Europäischen Union interessieren. Vordergründig geht es darum, junge Menschen polnischer Herkunft zur Arbeit für die europäische Integration in ihrem Aufenthaltsland zu motivieren.

Während des Kongresses wird man Themen wie Kultur, Unterricht der polnischen Sprache, polnischsprachige Medien, Wissenschaft, Umwelt und sozial-gesellschaftliche Themen erörtern. Auch Kultur und Unterhaltung kommen nicht zu kurz: Am Freitagabend wird Czeslaw Mozil auftreten, am Samstag tritt das Duett Benrose auf, Discorhytmen wird DJ Elik präsentieren.

Joanna Szymańska, Mitveranstalterin des Kongresses sagte in einem Interview für Radio Cosmo, dass das Vermächtnis des Kongresses jung und frisch sein wird. Es soll das Vorurteil abbauen, dass junge Menschen sich weder am Leben der Polonia noch am Leben der deutschen Gesellschaft beteiligen wollen. Im Programm sind Vorträge, Podiumsdiskussionen und Gruppengespräche vorgesehen. Anträge und Postulate, die in diesen Diskussionen gestellt werden,  werden an verschiedene deutsche und polnische Institutionen weitergeleitet.

Die Teilnahme an Kongress, sowohl Übernachtung als auch Verpflegung, sind unentgeltlich. Teilnehmer unter 35 Jahren werden bevorzugt.

Auf der Seite www.Kowent.de findet man ein detailliertes Programm und Anmeldeformular, das ausgefüllt und an den Veranstalter zurückgeschickt werden soll.

Wird der Kongress Erwartungen erfüllen? Werden wir nach 05. Oktober neue und junge Leader der Polonia vorstellen können? Wir warten ungeduldig auf die Antwort.

Leonard Paszek

Artikel: Samo Życie nr 18/19

 

Weitere Infos:

Słuchaj rozmowy z Joanną Szymańską w Radio COSMO

 

Program PL                                                                    Programm DE

Zgłoszenie PL                                                                 Anmeldung DE

 

Wstęp wolny / Eintritt frei

Współfinansowane przez/Gefördert durch:

 

Rocznica

Der 1. September, ein besonders Datum, der 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und des Ausbruchs des II. Weltkriegs rückt immer näher. General Konsul der Konsulat RP in Köln möchte alle interessierte Personen hiermit zur Teilnahme an unseren Feierlichkeiten aus diesem Anlass in den ersten Septemberwochen einladen. 

1. September, 17:00 Uhr, Maxkirche Düsseldorf, ein Konzert des Royal String Quartetts,

2. September, 15:30 Uhr, der Hauptfriedhof in Frankfurt am Main,  Kranzniederlegung an den Gräbern polnischer Opfer des II. Weltkriegs und der Opfer des KZ Katzbach, Treffpunkt am Alten Portal (Haupteingang), um 15.15 Uhr

3. September, 16.00 Uhr, Westfriedhof in Köln, Kranzniederlegung am Denkmal polnischer Opfer des II. Weltkriegs, Treffpunkt: Haupteingang, um 15.45 Uhr

9. September, 14.00 Uhr, Hauptfriedhof in Koblenz, Kranzniederlegung an den Gräbern polnischer Opfer des II. Weltkriegs, Treffpunkt: Haupteingang, 13.45 Uhr

15. September, 11:00 Uhr, Friedhof in  Michelstadt (Hessen), Denkmalenthüllung des restaurierten Denkmals der polnischen Flieger der 300. Bombendivision („Ziemi Mazowieckiej”)  

Zusätzlich wird am Sontag, 1. September in der Polnischen Katholischen Mission, Vorgebirgstr. 8, 50677 (St. Paul Kirche) um 13:15 Uhr eine heilige Messe für die polnischen Opfer des II Weltkriegs stattfinden. Am 2. September wird um 18.00 Uhr im Rathaus in Frankfurt am Main auf die Einladung der Organisation  „Zeichen der Hoffnung – Znaki Nadziei”  eine Erinnerungsveranstaltung, die der Opfer des II Weltkriegs gedenkt, stattfinden. Dort werde ich die Ehre haben, eine Eröffnungsrede zu halten.
Über weitere Veranstaltungen im Bezug auf den 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und des Ausbruchs des II. Weltkriegs werden wir laufend, auch über unsere sozialen Medien, informieren.  

General Konsul der Konsulat RP in Köln lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein!

 

 

Wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Prof. Dr. Igor Kakolewski einladen. Die Vorlesung findet am 13. Juni September um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt. (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen).

Prof. Dr. Igor Kakolewski, Absolvent und wissenschaftlicher Mitarbeiter (1992-2005) der Universität Warschau; 1997/1998 Fellow am King´s College in London; 2001/2002 Gastprofessor an der University of Wisconsin in Madison und 2009 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; 2005-2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau; 2008-2014 Mitglied des Expertenteams zur Vorbereitung der Dauerausstellung am Museum der Geschichte der polnischen Juden in Warschau; 2010-2013 Leiter des Expertenteams zur Vorbereitung der Dauerausstellung des Museums zur Geschichte Polens in Warschau; seit 2011 außerordentlicher Professor an der Ermländisch-Masurischen Universität in Olsztyn; seit 2014 stellvertretender Direktor und seit September 2018 Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften.

Thema des Vortrags: Die Polen in Europa – der Wandel in der Wahrnehmung Polens in Europa im 19. Jahrhundert.
Betrachtungen zur Arbeit über die polnisch-deutsche Geschichtsschulbuchreihe „Europa – unsere Geschichte“

Moderation:  Dr. habil. Brygida Helbig-Mischewski

Nach dem Vortrag laden wir um 19.30 Uhr im Rahmen der Galerie der UGD
zur Vernissage von Arbeiten von Marek Pozniak ein.
Einführung: Dr. Piotr Olszowka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

  Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden herzlich ein zum Gedenken aus Anlass des 80. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen und des Beginns des Zweiten Weltkriegs

am 1. September 2019 um 13 Uhr


auf dem Askanischen Platz in Berlin auf der Rückseite der Ruine des Anhalter Bahnhofs

Es werden sprechen:
Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor des Deutschen Polen-Instituts
Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und Sejmmarschallin Elżbieta Witek (tbc)
Prof. Dr. Zbigniew A. Kruszewski, Teilnehmer des Warschauer Aufstands

Der Deutsch-Polnische Chor „Spotkanie“ wird das Gedenken begleiten.

Der Einladung schließen sich an:
die Bundestagspräsidenten a.D. Prof. Dr. Rita Süssmuth und Dr. h.c. Wolfgang Thierse,
der Direktor der Stiftung Topographie des Terrors Prof. Dr. Andreas Nachama und
der Präsident des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung a.D. Florian Mausbach.

Einladungstext.pdf

Vom 21. Juni bis 22. September können Filme mit Emigrationsthematik zur Teilnahme am Filmwettbewerb EMIGRA 2019 angemeldet werden. Wir laden euch zur Teilnahme ein!

Am Wettbewerb dürfen sowohl Filme, die von im Ausland lebenden Polen gedreht wurden, als auch Werke, die über Polen im Ausland erzählen, teilnehmen. Die Nationalität der Filmemacher spielt dabei keine Rolle.

Das bereits 7. Filmfestival EMIGRA findet vom 25.10 bis 27.10.2019 in Warschau statt und ist offen sowohl für professionelle Filmemacher als auch für Amateure. Am Wettbewerb EMIGRA 2019 dürfen Dokumentar-, Kurz- und Spielfilme (ohne Zeitbegrenzung) sowie Animationen teilnehmen. Die Werke müssen nach 01. Januar 2019 realisiert worden sein.

Teilnahmebedingungen und Anmeldung der Filme erfolgt über die Internetseite: www.emigra.com.pl (Rubrik „konkurs“).

Filme dürfen sowohl über einen Link als auch auf dem Postweg auf die Adresse:

Fundacja EMIGRA

skr. poczt. 44

00-987 Warszawa 4

  1. Targowa 73

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

erfolgen.

Wir freuen uns auf eure Filme!

Róża Wohlfeiler wiederholt häufig den Satz „Ich liebe das Tanzen“, aus ihrem Mund ist es keine leere Floskel. Diese Worte bestätigt sie täglich, indem sie ihre Leidenschaft lebt. Der Tanz begleitet sie seit Kindheit an. Als kleines Mädchen macht sie die ersten rhythmischen Bewegungen auf den Füssen ihres Vaters hin und her wippend. Im Schulalter fing sie an, Tanzen im Rhythmus der Volksmusik zu lernen, um kurz darauf das erste Mal vor dem Publikum zu tanzen. In ihrer damaligen Folkloregruppe bereitet man Schüler auf die Teilnahme an dem jährlich stattfindenden Erntedankfest in Różas Heimatstadt – Krasnystaw vor. Nachdem Hopfen geerntet wurde, präsentierte man auf der großen Bühne des Sportstadions Folklore, auch Roza trat auf dieser Bühne als junges Mädchen auf.

Ihre Eltern pflegten die Tradition des Volkstanzes und bereiteten ihr eine große Freude, indem sie ihr eines Tages die krakauer Tracht mit einer Kette mit Glasperlen schenkten. Róża erinnert sich rührselig an den Tag, an dem die Kette auf den Fußboden fiel und einige der Glasperlen zerbrachen. Es war für sie ein richtiges Drama. Ihre ganze Welt als heranwachsende Jugendliche bestand aus Trachten, Musik, vor allem aber aus Tanz. Róża hat beschlossen, ihre Heimatstadt zu verlassen, um den Schulbesuch fortzusetzen, eine Arbeit und die damit verbundene finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Zuerst zog sie nach Breslau um, wo sie im Gesundheitswesen arbeitete. Da sie in dieser Zeit viele Reisen machte, war sie mit keiner bestimmten Tanzgruppe verbunden. Dabei hörte sie nie auf, an den Tanz zu denken, sogar dann, als sie durch ihren zukünftigen Ehemann nach Deutschland „geschmuggelt“ wurde. Sie fragte ihre Eltern um Erlaubnis, Asylantrag zu stellen, Polen zu verlassen und in Deutschland zu bleiben. Es fiel ihr schwer, die Eltern über diese Veränderung in Leben zu informieren, sie selbst überlegte die ganze Zeit, wie sie ohne Mazurka, Krakowiak und Lubliner Suite leben kann. In den ersten Jahren im neuen Land gab es für ihre Leidenschaft keine Zeit. Auch wenn sie nach den beruflichen Verpflichtungen jede freie Minute mit Tanz verbrachte und sowohl mit ihrem Ehemann, einen talentierten Tänzer, als auch mit Freundinnen Bälle und Tanzveranstaltungen für die Polonia organisierte, so fehlte ihr die dennoch die Folklore. Sie lebte damals in Wuppertal, wo es eine Kindertanzgruppe gab.  Róża musste sich noch einige Jahre gedulden, bis sie zu ihrem heißgeliebten Volkstanz mit Aufstampfen zurückkehren konnte.

2007 setzte sie ihr großes Abenteuer mit dem Tanz fort. Róża schloss sich der Tanzgruppe „Polskie Kwiaty“ bei der Polnischen Katholischen Seelsorge in Wuppertal an. Nach acht Jahren übernahm sie dort die Leitung. Ihr Engagement ist sehr groß. Sie kümmert sich um Teilnahme an den Festivals der Polonia, die sowohl in Deutschland als auch im Ausland organisiert werden, und arbeitet an neuen Projekten, die das Repertoire der Gruppe vergrößern sollen. In der nächsten Zeit sieht sie Einführung des Gesangs, der Geige sowie Flöte und weiteren Instrumenten vor. Sie kümmert sich auch persönlich um immer neue Kreationen (obwohl sie keine Schneiderin ist), schneidet alte Hemden oder Hosen auf, überträgt das Nähmuster, näht, ziert die Kleider mit Bändern und Glasperlen oder bestickt sie. Die übrigen Ensemblemitglieder sind ihr dabei stets behilflich, die Anzahl von Kostümen steigt immer weiter an. Durch persönliche Gespräche und Werbung bei den Eltern, die ihre Kinder zu Proben bringen, steigt auch die Zahl der Ensemblemitglieder.

Tanz und Kreativität werden Róża so lange begleiten bis die Gesundheit mitspielen wird. Zurzeit besucht sie gemeinsam mit Helenka Cowiello ein vierjähriges Studium der Choreographie in Rzeszów.

Claudia Daniel

Bilder aus dem Archiv der Tanzgruppe

 

Im Oktober 2019 zum vierten Mal organisiert der Konvent polnischer Organisationen in Deutschland einen Kongress für Polonia unter dem Motto: „Europäischer Jugend eine Stimme geben. Junge Polen und Polinnen im Dienste der Integrationsprozesse innerhalb der Europäischen Union“.

KONGRESS DER JUNGEN POLONIA - BONN 2019

 4.- 6. Oktober 2019

Ort: Gustav-Stresemann-Institut, 53175 Bonn, Langer Grabenweg 68

Der Kongress hat als Ziel junge Polonia und die europäische Jugend zu ermutigen sich  über Integrationsfragen auszutauschen,  überall dort wo man ansässig ist. Im Rahmen des Kongresses wird u.a.: ein Austausch über die Partizipation europäischer Polonia in den Integrationsfragen und über vielfältige Aktivitäten junger Europäer polnischer Herkunft auf den Feldern: Kultur, Gesellschaft, Politik und Ökologie stattfinden.

Am Freitag, den 4. Oktober wird das Treffen junger Polonia sog. „Jugendtreff” in Form einer moderierten Diskussion inauguriert,  unter dem Motto: „Europa fängt zu Hause an”, in deren Rahmen u.a.: die Polonia-Beauftragten zum Austausch eingeladen werden. Am Abend tritt der Musiker Czeslaw Mozil mit einem Konzert auf, „Czeslaw singt für Polonia!“.

Samstag, der 5. Oktober ist der offizielle Eröffnungstag des Kongresses. Die Schirmherrschaft über den Kongress „Junger Polonia“  übernahm Polonia-Beauftragter des Landes NRW Herr Thorsten Kute. Das Programm des Kongresses sieht u.a.: drei moderierte Diskussionen vor, zum Themen  1. „Ich“ – Beteiligung,  Mein Platz in der Europäischen Union“, 2. „Wir“ – Begegnung, Junge europäische Zivilgesellschaft im Dienste der Integrationsprozesse innerhalb der EU“, 3. „Wie“- Befähigung, Europäischer Jugend eine Stimme geben - gesellschaftliche, kulturelle, politische  Aktivitäten der Jugend“

Am Sonntag, den 6. Oktober wird in den Themenübergreifenden Gruppen gearbeitet.  Zum Themen: Politik, Sozialpolitik, Medien, Gesellschaft, Kultur und Ökologie sollen „Jugend-Postulate“ erarbeitet werden. Der Kongress ist schließlich als ein Ideenworkshop vorgesehen, eine Möglichkeit und Plattform um ein Statement, einen Aufruf formulieren, um die Belange, Erwartungen und Hoffnungen „Europas Zukunft - der Jugend“ zu verbalisieren und öffentlich in die Diskussion bringen.

Der „Kongress junger Polonia” ist eine Austauschplattform im Rahmen des Projekts „Koalition für Polonia“, mehr Informationen dazu unter: www.Konwent.de  und  www. Polonia-Viva.eu, Facebook „Kongress junger Polonia” auf Deustch und Polnisch. Die Anzahl der Plätze ist begrentzt, ausgefülltes Anmeldeformular senden Sie bitte an

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 9. September 2019.

Diesjähriger Kongress ist nicht der erste, es gab bereits in früheren Jahren viele erfolgreiche Veranstaltungen, wie:  I Kongress der Polnischer Organisationen in Berlin 2012, das Europäische Forum der Jungen Polonia in Aachen 2013, II Kongress der Polnischen Organisationen im Landtag NRW in Düsseldorf 2014, II Kongress der Polnischen Organisationen im Landtag NRW in Düsseldorf 2014, III Kongress der Polnischen Organisationen in Berlin 2016,

Der Kongress wird vom „Konvent polnischer Organisationen in Deutschland“ in der Zusammenarbeit mit dem Polonia-Beauftragten des Landes NRW veranstaltet mit finanzieller  Unterstützung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Oktober- Polonia Kongress findet in Bonn im Gustav-Stresemann statt, das Institut ist zusammen mit dem Institut Polonicus einer der institutionellen Partner der Veranstaltung.  Medienpatronat übernahmen Polonia Viva, Zeitschriften - Twoje Miasto und  Polonia „Magazin”. Um die musikalischen Akzente des Kongresses sorgen Czeslaw Mozil, Róża i Benek Frąckiewicz und DJ Elik.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und impulsreiches Treffen.

Wiesław Lewicki

Program: PL                                                                    Programm: DE

Zameldowanie PL                                                           Anmeldung:: DE

Um die deutsch-polnische Verständigung in all ihren Facetten ging es bei der Verleihung der „Neptun“-Statuetten im Gdanska und in der Galerie Kir. Drei Brückenbauern der polnisch-deutschen Aussöhnung galten am Sonntagnachmittag zwei Veranstaltungen in der Innenstadt. In der Galerie Kir an der Elsässer Straße wurde die Wanderausstellung über Leben und Wirken des früheren polnischen Außenministers Wladyslaw Bartoszewski eröffnet. Im Anschluss galt es, in der Kulturkneipe Gdanska am Altmarkt zwei Aktive mit den Neptun-Statuetten zu ehren: Thorsten Klute und Wieslaw Lewicki.

www.WAZ.de

Frau Róża und Herr Benedykt Frąckiewicz repräsentieren seit vielen Jahren artistisches Milieu der Polonia, indem sie das polnische musikalische Repertoire in Deutschland, Polen und in vielen anderen Ländern weltweit vorführen. Sie traten u.a.: für die Polonia in Australien, den USA, Canada, Frankreich den Niederlanden, Belgien, Italien, Litauen, in der Ukraine, auf. In den USA präsentierte das Paar u.a. das musikalische Programm des „Einen Herzens”, das von der Polonia mit großem Erfolg aufgenommen wurde.

Benedykts Frąckiewicz musikalischer Werdegang begann im 12. Lebensjahr. In der Musikschule lernte er Akkordeon und Klarinette spielen. Seine unbändige Leidenschaft für Musik spiegelt sich in vielen polnischen und deutsch-polnischen musikalischen Projekten wider.  

Er gründete 1998 in Wuppertal bei der Polnischen Katholischen Mission den Chor „Benedictus“, den er bis heute führt. Herr Frąckiewicz arbeitet als Musiklehrer für Klarinette und Saxofon in der Musikschule in Solingen, wo er ebenso ein Schulorchester gegründet hat. Lange Jahre spielte er mit seiner Frau und Herrn Tomasz Glanc im Jazztrio “TRB“. Aktuell tritt er mit seiner Frau im Duett unter dem Namen „Benrose“ auf.  

In Polen absolvierte Herr Frąckiewicz Musikhochschule in Danzig. Bereits während des Studiums ergab sich seine Faszination für Jazz. Zu dieser Zeit spielte er in einer Band: „Skutki nudy“ (deutsch: „Folgen der Langeweile“). Bevor er 1987 nach Deutschland kam, trat er u.a.: auf „Zlota Tarka“ Festival in Warschau und „Jazz an der Oder“ auf.

In Wuppertal organisiert er seit vielen Jahren „Weihnachtslieder-Singen” - Weihnachtskonzerte der Chore Polnischer Katholischer Missionen in Deutschland. Mit dem Duett „Benrose” und dem Chor „Benedictus” sorgt er beinahe seit der ersten Polonicus-Gala für die musikalische Begleitung der Veranstaltung im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses

Das Repertoire des Chors begrenzt sich nicht nur auf die kirchliche Musik, immer öfter tritt das „Benedictus” Chor mit Jazz, Gospel, Swing und Volksmusik auf.

Róża Frąckiewicz wurde 1962 in Oppeln geboren. Von Kind auf war sie für Musik interessiert. Während der Schulzeit sang sie in den Schulchören und kirchlichen Choralscholen. Als Solistin nahm sie an schulischen Wettbewerben und Festveranstaltungen teil. Im Alter von 18 Jahren bekam sie Gesangunterricht von der anerkannten polnischen Musikkritikerin und Gesanglehrerin Elżbieta Zapendowska. Später, aus persönlichen Gründen, verschwand Musik aus ihrem Leben für mehrere Jahre. Nach 20 Jahren Trennung von der Musik, traf sie die Entscheidung dem Chor „Benedictus” beizutreten, wo man ganz schnell ihr musikalisches Talent wiederentdeckte. Heute ist sie die erste Solistin des Chors „Benedictus”. Zu ihren persönlichen musikalischen Eroflgen zählen u.a.: gemeinsamer Auftritt mit dem Musiker Krzysztof Koleberger und zweifache Teilnahme an der berühmten polnischen Musik-Fernsehsendung: „Szansa na sukces” (deutsch: „Die Chance auf den Erfolg”). Sie spielte auch im Kinofilm "Hochzeitspolka" mit. Im Jahr 2014 wurde sie mit dem Platz 2 der internationalen Musik-Show: ”The Voice of Polonia” ausgezeichnet, der in Brüssel stattfand. Frau Frąckiewicz nahm auch an der Wahl der „Miss 50plus” teil.  

Eine große Freude bereiten der Solistin caritative Auftritte und Konzerte, wie z.B. für das Große Orchester zur Weihnachtshilfe oder für kranke Hospizpatienten.

Róża Frąckiewicz arbeitet im Büro, jedoch nicht die berufliche Arbeit sondern das Singen erfüllt ihr Leben und bedeutet ihr Alles, so heißt es oft auch in ihrem Gesang: „ Beim Regen und Sonne – Musik, manchmal für die schlechte Laune – Musik, auf die Liebe und auf die Sünde – Musik, da nur der groß sei, der die Stimme Windes in die Musik umwandeln kann“.

Leonard Paszek

 

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