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Der Programmbeirat der UDG möchte Sie herzlich zur Vorlesung von Wojciech Eichelberger - einer der anerkanntesten und populärsten psychologischen Psychotherapeuten in Polen. Er ist Verfasser vieler Bestseller und Moderator von Fernsehsendungen, und regelmäßig in den renommierten polnischen Medien präsent. Darüber hinaus ist er Vorsitzender und Programmdirektor des Instituts für Psychoimmunologie IPSI in Warschau, das sich auf die Prophylaxe von stressbedingten Störungen und die Humanisierung der Unternehmenswelt spezialisiert. Bei seiner Hilfeleistung für Menschen wendet er die integrale Herangehensweise an, die Körper, Energie, Emotionen und Verstand sowie Geistigkeit des Menschen miteinbezieht.

Thema: Selbstmanagement im Stress
Die Vorlesung wird Workshopelemente enthalten und Wissen über eine wirksame Überlebensstrategie sowie eine Strategie persönlicher Entwicklung in der Welt des wachsenden Drucks und immer höheren Lebenstempos vermitteln.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. habil. Brigitta Helbig-Mischewski.

Die Vorlesung findet am 11. Mai 2018 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.

Nach der Vorlesung gegen 19:30 Uhr wird Wojtek Hoef seine Arbeiten im Rahmen der Gallerie der UDG präsentieren.

Einführung: Dr. Piotr Olszówka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Diesjährigen  „POLONICUS 2018“ in der Kategorii "Kultura" geht an Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft. 

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankredu urde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.
  • Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.

Mit Ehrenpreis wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=Oir4oF8m90c

Redaktion Polonia Viva

Fotos: Darius Manka und Jerzy Uske

Zum zehnten Mal wurde am vergangenen Samstag in Aachen der Europäische Preis „Polonicus“ verliehen, dessen Träger in diesem Jahr Donald Tusk, EU-Ratspräsident, Prof. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D., das Musiker-Ehepaares Róża und Benedykt Frąckiewicz aus Wuppertal sowie der engagierte Bürger Jerzy Owsiak sind.

Die Preisträger werden mit dem Polonicus ausgezeichnet für ihre besonderen Verdienste um die Polonia in Deutschland und Europa und für ihr Engagement für die deutsch-polnischen Beziehungen. Der nordrhein-westfälischer Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), sagte während der Preisverleihung, die traditionell im Krönungssaal des Rathauses stattfindet: „Die diesjährigen Preisträger stehen in besonderer Weise für Werte, die wir in einem geeinten Europa brauchen: Sie stehen für Zusammenhalt und Dialog. Eine Gemeinschaft, die solche Werte und eine gemeinsame Geschichte teilt, kann sich selbstbewusst und souverän dem Dialog stellen.“

Im Vorfeld der Preisgala fand eine Diskussionsrunde über aktuelle Fragen der europäischen Integration statt und die Rolle der europäischen Zivilgesellschaft, an der u.a. der Polonia-Beauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen Thorsten Klute, Prof. Dr. Dieter Bingen vom Deutschen Polen-Institut in Darmstadt und Basil Kerski, Leiter des Europäischen Zentrums der „Solidarnosc“ in Danzig teilgenommen haben. Zwar diskutierte man vor allem über die Rolle der Polonia in Deutschland und bei den deutsch-polnischen Beziehungen, aber auch die deutsche Minderheit in Polen kam während des Podiums zu Wort.

Der Polonicus-Preis, der vom Institut Polonicus seit 2008 gestiftet wird, ist die höchste Anerkennung der Europäischen Polonia.

WL

Diesjährigen  „POLONICUS 2018“ in der Kategorii "Dialog" geht an Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankrede wurde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des Regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.
  • Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft.

Mit Ehrenpreis wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. 

Video: https://www.youtube.com/watch?v=ICjvHRKgRkw&feature=youtu.be

Redaktion Polonia Viva

Fotos: Darius Manka und Jerzy Uske

Diesjährigen  „POLONICUS 2018“ in der Kategorii "Polonia" geht an Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland. Laudatio hat Thomas Glanc, Musiker und Komponist, gehalten.

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • in der Kategorii "Dialog" Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankredu urde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.
  • in der Kategorii "Kultura" Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft.    

Mit Ehrenpreis wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. 

RedakcjaPolonia Viva

Fotos: Darius Manka i Jerzy Uske

Vor 5 Jahren, aus dem Anlass des Internationalen Tag der Umarmung, veranstaltete der Freundeskreis des „Pol Cafes“ den ersten gemeinsamen Event.  Die Polonia-Mitglieder feierten den Tag der Umarmung, indem sie im Zentrum von Essen, zufällig getroffene Menschen mit einer Umarmung grüßten. Der Tag wird auch als der Auftakt des Polonia-Internetportals Pol Cafe gefeiert. 

Das 5- jährige Jubiläum wurde im Restaurant „Gdanska” in Oberhausen festlich gefeiert. Zur Feier kamen etwa 30 Gäste, davon 2 riesen Plüschbären.  Ebenso wie vor 5 Jahren, die Feier fand am Internationalen Tag der Umarmung statt, somit haben sich erst einmal alle Gäste mit einer Umarmung herzlich begrüßt.  Das Event wurde des Weiteren in die Altstadt von Oberhausen verlegt. Die Eventteilnehmer spazierten durch die Altstadt mit einem Transparent mit der Oberschrift: „Umarmungen umsonst“. Mit einer Umarmung grüßten sie jede getroffene Person, ob auf den Straßen oder örtlichen Lokals – als Reaktion erhielten sie viel Empathie und Freude zurück. Die Umarmeaktion dauerte von 14 bis 16 Uhr, man habe etwa 200 Personen mit einer Umarmung beschert. An dem Event nahmen auch die Schauspieler des polnischen Amateurtheaters vom Restaurant „Gdanska” und die Restaurantbesitzer teil.

Die Geschichte der Umarmeaktion geht ins Jahr 2014 zurück.  Als erster,  im Jahr 2014, verschenkte die öffentlichen Umarmungen Juan Mann, der nach der Landung am Flughafen Sydney eine Enttäuschung erlebte -   Niemand habe auf ihn gewartet und Niemand habe ihn umarmt! Der Juan Mann stellte sich an dem Tag, an einer Kreuzung in Sydney mit einem Transparent: „Free Hugs” auf.  Jemand habe seine Aktion verfilmt und auf Youtube veröffentlicht.

Seit dem Tag, jedes Jahr, wird ein Internationaler Tag der Umarmung gefeiert, an dem sich die Menschen weltweit mit einer Umarmung gegenseitig bescheren.            

Leonard Paszek

 

 

Leonard Paszek

Institut Polonicus lädt zu einem FORUM mit Podiumsdiskussion: „Europäische Zivilgesellschaft im Dienste der Integrationsprozessen innerhalb der Europäischen Union“. Das Wunderprojekt: Europa. Nach wie vor: Vielfalt in Einheit?

Wohin bewegt sich Polen, Frankreich, Deutschland? Wohin bewegt sich der Nationalstaat und wo befindet sich die jeweilige Nation? Wie kann man die Integrationsprozesse innerhalb eigener Nation stärken? Welche Rolle wird der nationalen und ethnischen Minderheiten zugesprochen?

Polonicus-Forum:   Podiumsdiskussion am 28. April 2018 um 14.00 Uhr in Krönungssaal, Rathaus der Stadt Aachen, Markt, Aachen

Anmeldung unter:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seit rund 10 Jahren verleiht das Institut Polonicus Auszeichnungen an engagierte Menschen, die sich stark für den deutsch-polnischen und europäischen Austausch, Dialog und Verständigung einsetzen. Das 10. Jubiläum der Polonicus-Preisverleihung stellt eine hervorragende Gelegenheit in einem Kreis der ehem. Preisträgern, Wissenschaftlern, Experten, Journalisten, Studenten, der europäischen Polonia und Interessierteren  in einer Podiumsdiskussionsrunde sich über aktuelle Integrationsfragen auszutauschen.  Die europäische Polonia will eine Austauschplattform im Sinne des Runden Tisches einleiten: wie kann man die Spaltungen in Polen, bzw. anderen europäischen Ländern überwinden? Welche aktive Rolle kann die Zivilgesellschaft, Kultur und die Politik aktuell übernehmen?

Zum Gespräch sind u.a. Prof. Winfried Böttcher (RWTH), Basil Kerski (Europäisches Zentrum „Solidarnosc“, Danzig), Prof. Dieter Bingen (Deutsch Polen Institut, Darmstadt), Thorsten Klute (Polenbeauftragter im NRW Landtag), Dr. Kamila Schöll-Mazurek (Polnischer Sozialrat e.V., Berlin), Wieslaw Lewicki (Institut Polonicus) eingeladen. Moderation: Marcin Antosiewicz - Journalist NewsWeek Polska.

Veranstalter: Veranstalter: Polregio e.V. mit dem Europäischen Institut für Kultur & Medien Polonicus VOG in Zusammenarbeit mit Herrn Thorsten Klute dem  Polonia-Beauftragten des Landes NRW.

Projekt wird gefördert durch:

 

Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit unendlich vielen Facetten. Ein umfangreiches „Lesebuchlexion“ zeigt nun an ausgewählten Beispielen auf unterhaltende und lehrreiche Weise, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen. Dabei geht es nicht nur um Bekannte(s) – Berlin, Ruhrpolen, Pflegekräfte oder Lukas Podolski –, sondern auch und vor allem um das Unbekannte oder um Dinge, die nicht in erster Linie mit Polen in Verbindung gebracht werden. Der Bogen spannt sich von A bis Z: Von der kaschubischen Bauerstochter Paula Anderson, die vorgab, die Zarentochter Anastasia zu sein, bis zur Stadt Zweibrücken, in der für einige Jahre der vertriebene polnische König Stanisław Leszczyński sein Quartier genommen hatte.

Das Buch präsentiert einerseits „ernste Themen“, etwa die Geschichte der polnischen Arbeitsmigration nach Deutschland, das Schicksal der polnischen Zwangsarbeiter und der sog. Displaced Persons nach 1945 oder die Integration der 1,5 Millionen Aussiedler aus Polen. Gleichzeitig spricht es „Jung und Alt“ an: Polnische Spuren im deutschen Hiphop, in Rap und Schlager kommen ebenso zur Sprache wie polnische Tänze bei Bach und Telemann; die Vorzeige-Polin in der Vorabendserie „Lindenstraße“ steht neben Rosa Luxemburg und ihrer filmischen Umsetzung in Margarethe von Trottas gleichnamigen Spielfilm.

Das reich bebilderte und aufwändig gestaltete Buch wird vom Deutschen Polen-Institut in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben und ist ein Gemeinschaftswerk von 17 deutschen und polnischen Verfasserinnen und Verfassern: Matthias Barelkowski, Dieter Bingen, Nawojka Cieślińska-Lobkowicz, Dorota Danielewicz, Andrzej Kaluza, Basil Kerski, Matthias Kneip, Agnieszka Kowaluk, Markus Krzoska, Thomas Kycia, Peter Oliver Loew, Manfred Mack, Dietmar Osses, Rüdiger Ritter, Andrzej Stach, Hans Christian Trepte und Erika Worbs.

Dieter Bingen, Andrzej Kaluza, Basil Kerski, Peter Oliver Loew (Hrsg.)
Polnische Spuren in Deutschland. Ein Lesebuchlexikon

Bundeszentrale für politische Bildung Bonn 2018, 450 S., zahlreiche Abb.,

Bestellungen: www.bpb.de/shop > Zeitbilder / Bestellnummer: 3988
ISBN 978-3-8389-7171-1  

Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!             www.deutsches-polen-institut.de

Jugend

Reflexionen über das Festival: „Zusammen im gemeinsamen Europa, München 2017”- die kulturelle Visitenkarte der Polonia in München.  Vom 15. bis 19. September 2017 fanden Treffen und Konzerte im Rahmen der XXII Auflage des Deutsch-Polnischen Kulturfestivals „Zusammen im gemeinsamen Europa München 2017“ statt. Für die Teilnahme am Festival qualifizierten sich Kindergruppen und Solisten, die ein großes künstlerisches Werk aufweisen, darunter Preisträger von renommierten Wettbewerben, Teilnehmer von Tanz-, Gesangs- und Musikfestivals und Fernsehsendungen, usw. Die Rolle des Spezialgastes übernahm der Generalkonsul der Republik Polen in München Andrzej Osiak, der gleichzeitig die Schirmherrschaft für das Festival übernahm.

Foto 1: Generalkonsul und die Moderatoren: K. Wolanin und Kasper Zborowski-Weychman

Das Festival „Zusammen im gemeinsamen Europa” ist von Anfang an der Verdienst von Dr. Elżbieta Zawadzka, der Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Folkloregesellschaft Polonia in München, Ethnographin und Pädagogin, Preisträgerin zahlreicher Auszeichnungen für ihr Engagement für die Kinder, darunter des renommierten „Ordens des Lächelns“ und des Preises „Zaczarowany Ptaszek“ (Verzaubertes Vögelchen)  der Stiftung von Anna Dymna sowie zahlreicher weiterer Auszeichnungen. Elżbieta Zawadzka ist seit 25 Jahren eine unermüdliche Verbreiterin der polnischen Kultur und Folklore in Deutschland. Sie ist Initiatorin, alleinige Organisatorin und Leiterin des deutsch-polnischen Kinder- und Jugendkulturfestivals „Zusammen im gemeinsamen Europa“ sowie Gründerin und Leiterin der in Bayern bekannten Gruppe „Polonia“. Sie erweist ein besonderes Gespür bei der Suche nach jungen Talenten in Polen und in Deutschland. Aus ihrer Initiative entstand die Möglichkeit der gemeinsamen Präsentation dieser Künstler. Elżbieta Zawadzka wurde für diese Idee mit Applaus und Danksagungen überschüttet.

Ich wollte Dr. Zawadzka nach ihren Eindrücken von dem letzten Festival fragen und mit ihr meine eigenen Reflexionen darüber teilen.

Glücklicherweise nahm ich bereits zweimal am Festival teil – zuerst 2014 und drei Jahre später – 2017. Ich durfte die Konzerte im Rahmen des Festivals sowie das Galakonzert sehen und bewundern, es waren außergewöhnliche Events,  die sowohl Entschlossenheit als auch ein großes logistisches Talent und künstlerische Intuition erfordern. Die von Dr. Zawadzka vorgeschlagene Vision hat sich seit über 20 Jahren bewährt.  Ich habe die Autorin des Vorhabens, gleichzeitig die künstlerische Leiterin des Festivals gefragt, wie die Idee der deutsch-polnischen Begegnungen von Künstlern entstanden ist?

Vor zwanzig Jahren, als ich die Grundlagen für das Festival schuf, war ich tief davon überzeugt, dass der gemeinsame Tanz, Gesang und Spiel deutscher und polnischer Kinder einem besseren gegenseitigen  Kennenlernen der Geschichte, Sprache, Kultur und Tradition beider Länder dienen wird,  ungeachtet der historischen und sprachlichen Barrieren. Ich glaube, dieses Ziel gewissermaßen realisiert zu haben. Den Beweis liefert die große Anzahl deutscher Gruppen und Solisten, die sich jährlich zum Festival anmelden möchten.

Das Festival „Zusammen im gemeinsamen Europa” ist eine viertägige Veranstaltung, die aus einigen wesentlichen, untereinander verbundenen Teilen besteht. Nach jahrelangen Erfahrungen weiß ich, dass jeder dieser Teile an sich ein eigenes Projekt ist und auch als Einzelveranstaltung eine kaum zu bewältigende Aufgabe wäre.

Der erste Teil des Festivals – Wettbewerb des Europäischen Liedes München 2017

Der Liederwettbewerb wird ein halbes Jahr vor dem eigentlichen Event vorbereitet (Casting, Ausschlussverfahren). Das Finale des letzten Wettbewerbs fand während des Eröffnungskonzerts des Festivals, am Freitag, 15. September 2017, statt. Die Bewertung der Teilnehmer wurde einer deutsch-polnischen Jury, die sich aus hervorragenden Pädagogen und Gesangstrainern zusammensetzte, übertragen. Sie bestand aus:

Prof. Leszek Żądło – in Deutschland lebender Saxophonspieler und Komponist polnischer Herkunft, Preisträger des „Jazz Oscars” 2017

Marek Zborowski-Weychman – Leiter einer Grundschule und des Songstudios „Beciaki” in Suwałki, Gesangscoach und Komponist zahlreicher Kinderlieder

Karol Janiszek – Absolvent der Musikwissenschaft an der Katholischen Universität in Lublin, Musiklehrer an der Johannes-Paul-II Schule für Heimatsprache in München

Dr. Elż­bieta Za­wadzka – künstlerische und organisatorische Leiterin des Festivals „Zusammen im gemeinsamen Europa”

Die Jury vergab den Grand Prix an Alicja Szemplińska aus Ciechanów, die ersten Plätze belegten: Wiktoria Pałasz aus Choszczno und Krystian Kubowicz aus Krakow.

Prof. Leszek Żądło - Vorsitzender und Alicja Szemplinska - Laureatin Grand Prix.

 

Zweiter Teil des Festivals. Galakonzert „Zusammen im gemeinsamen Europa” München 2017

Das Konzert fand am Samstag, 16.09.2017 statt. Alle Teilnehmer des Festivals aus Polen und Deutschland sowie eingeladenen Gäste, insgesamt 150 Personen, nahmen daran teil.

Während des Konzerts konnten wir u. a. Alicja Szemplińska – Gewinnerin des Grand Prix und der Fernsehsendung „HIT HIT, HURRA!” 2016,  die an Workshops unter der Leitung von Seth Riggs, Lehrer solcher Stars wie Michael Jackson, Prince i Madonna in Los Angeles teilgenommen hatte, hören.

Die münchener Polonia war der Meinung, dass zu den Stars des Galakonzerts 2017 die talentierte Sängerin aus Choszczno Wiktoria Pałasz sowie die Formation des modernen Tanzes LUZ aus Siedlce gehörten.

Wiktoria Pałasz – Schülerin der Musikschule in Szczecin in der Klasse des Jazzgesangs verzauberte das Publikum mit einem Lied aus dem Repertoire von Helene Fischer. Dieses Lied hat sie auf die Bitte der Veranstalterin des Konzerts vorbereitet und Hartmut Tanski, Mitglied des Vorstands von Festring München e. V. gewidmet.  Hartmut Tanski, ein langjähriger Freund der Gruppe „Polonia“ erhielt  aus den Händen von Dr. Elżbieta Zawadzka und dem Bürgermeister der Stadt München Dieter Reiter das Diplom „München Dankt“. Die Übergagabe des Diploms war sehr rührend, weil Wiktoria Pałasz aus Choszczno kommt – aus dem Ort, wo Hartmut Tanski geboren wurde und die Kindheit verbrachte.

Bild 4. Wiktoria Pałasz und Kinder aus der Gruppe „Polonia”. Die Übergabe des Diploms an Hartmut Tanski

Bild 5 – Das Diplom

Die Formation des modernen Tanzes LUZ aus Siedlce trat zum wiederholten Mal in München auf, sie  bot Tanz auf Weltniveau dar. Die jungen Tänzer gewannen bereits mehrere Meisterschaften im modernen Tanz in Polen und Europa, sie sind Weltmeister und Gewinner einiger hundert Meister- und Vizemeistertitel in Polen und Europa. Die Gründerin und Leiterin dieser Gruppe ist Joanna Woszczyńska, hervorragende Pädagogin und Choreographin, Jurorin der Polnischen Tanzföderation (PFT) und internationale Jurorin der International Dance Organization (IDO). Das Tanztheater LUZ inszenierte einen Zyklus von Autorenvorführungen mit patriotischen Inhalten, darunter das im Museum des Warschauer Aufstands aufgeführte Spektakel „Kinder des Aufstands 44“.

Das Ensemble begeisterte die münchener Polonia mit Fragmenten des Spektakels „Nasza klasa w PRLu" (Unsere Klasse in der Volksrepublik Polen), in dem Kamil Janiszewski – Tänzer und Sänger,  Leader der Gruppe Słodkokwaśni - einen Gastauftritt hatte. Der Auftritt der Formation LUZ wurde mit Standing Ovations empfangen.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bild 6 und Bild 7 – Die Formation des modernen Tanzes LUZ im Programm „”Nasza Klasa w PRLu”

Die Polonia (gleichzeitig auch die Folkloregruppe „Polonia”)  repräsentierte u. a. die elfjährige Karina Wolanin, Schülerin des Gymnasiums an der polnischen Schule bei dem Generalkonsulat der Republik Polen in München. Während des Galakonzerts gehörte sie zu den Moderatoren der Veranstaltung. Diese schwierige Aufgabe meisterte sie mit Bravour und zauberte dem Publikum durch ihren jugendlichen Charme und Humor ein Lächeln auf die Lippen.

Der Hauptmoderator des Konzerts war Kasper Zborowski aus Warszawa – Sänger, Pädagoge, Radio- und Fernsehsprecher, Schauspieler des Musiktheaters ROMA und (seit 2012) Lehrbeauftragter an der Maciej-Pawlowski-Musical-Schule in Warszawa.  In Erinnerung ist den Zuschauern die von ihm geführte Gesangsgruppe ASMki, die aus den Gewinnerinnen der Hauptpreise des Internationalen Gesangs- und Tanzfestivals in Konin und des Internationalen Festivals in Suwałki besteht, geblieben. Eine Woche nach ihrem Auftritt in München erreichte die Gruppe ASMki das Finale des polnischen Vorentscheides des Junior Eurovision Song Contests mit ihrem Lied „Bis ans Ende der Welt“.

Krystian Kubowicz aus Kraków sorgte für ein besonderes Erlebnis während des Konzerts. Der 18-jährige Sänger, der für die Hoffnung der polnischen Gesangskunst gehalten wird, hat bereits mehrere imponierende Erfolge auf seinem Konto – er stand im Halbfinale der Fernsehsendung „Must be The Music" und ist Preisträger zahlreicher Grand Prix. 

Deutschland repräsentierten Annika Elsässer und Nicole Ostmann aus Nürnberg. Die talentierten Geigerinnen wurden zur Teilnahme am Konzert von Professor Szykulski aus Würzburg nominiert, sie erhielten den ersten Preis im Wettbewerb „Jugend musiziert“ und im Internationalen Geigerwettbewerb „Schloss Zell an der Pram“ 2017. 

Die Favoriten des Publikums waren die auf Deutsch singenden Kinder aus der Gruppe „Małe Beciaki” aus  Suwałki.  Die Gruppe ist dem polnischen Publikum aus Fernsehsendungen wie  „Szansa na sukces”, „Talent za Talent”, „X-Factor”, „Must be The Music”, „5-10-15” und weiteren bekannt. „Studio Beciaki“ wird von dem hervorragenden Komponisten und Gesangstrainer – Marek Zborowski-Weychman geleitet und hat einige junge polnische Künster, darunter die Hauptdarstellerin des Films „Wołyń“, hervorgebracht.

Die Volkstanzgruppe „Neptun” aus der Sporthochschule in Gdańsk präsentiert seit 34 Jahren Volks- und Nationaltänze in Polen und im Ausland. Während des Galakonzerts präsentierten die Studenten Fragment einer Tanzsuite aus der Region Kaschubei. Die Gruppe wird musikalisch betreut von Józef Stachnik, die künstlerische Leitung hat Dr. Dorota Dancewicz-Nosko.  Die Gruppe erntete viel Beifall- besonders der typische, nur von Männern getanzte kaschubische „Dzek“ hinterließ einen großen Eindruck.

Die Pfadfindergesangs- und Tanzgruppe „Grześ“ aus Puławy tanzte auf der Bühne Tänze aus der Region Masowien und Rzeszów. Der Auftritt der Jugend aus Puławy wurde durch das münchener Publikum gut aufgenommen.       

Bild 8. Die Gruppe NEPTUN - AWF Gdańsk (Sporthochschule Gdańsk), Bild 9 – Tänzer aus  Puławy - Suita łowicka

Der dritte Teil des Festivals. Teilnahme an der Großen Folkloreparade – Oktoberfest 2017

Am Sontag, 17. September 2017 konnten die Teilnehmer des Festivals an der Folkloreparade, die das Oktoberfest in München einläutet, teilnehmen. Dank des persönlichen Engagements von Dr. Elżbieta Zawadzka wurde dieses Ereignis durch den Fernsehsender ZDF gezeigt,  zudem konnten die polnischen Künstler an der weltweit größten Folkloreparade teilnehmen. Die Vielfalt der Farben, Kostüme,  Instrumente und Blumen, große Menge von lächelnden und  fröhlichen Zuschauern entlang der Parade – all das trug dazu bei, dass es ein einmaliges Erlebnis war. Eine heitere und bunte polnische Gruppe in Trachten aus Kraków, Rzeszów und Krzczon präsentierte sich tanzend auf den Straßen von München. Die Schönheit polnischer Mädchen hat zum wiederholten Mal die Herzen des deutschen Publikums erobert. Beim Anblick der Bilder von der Parade (die Mehrheit machte deutscher Reporter polnischer Herkunft Henryk Bilski) wundert man sich nicht darüber.

Konzerte junger Talente und die Teilnahme polnischer Jugend an der Folkloreparade im Rahmen des Münchener Oktoberfests bieten eine besondere Gelegenheit zur Vorstellung meines Heimatlandes in Deutschland. 2017 war ich sehr gerührt, als ich im Fernsehsender ZDF viele nette Worte über meine Arbeit und meine Person hörte. An diesem Tag hörte das Telefon nicht auf zu klingeln – man wollte mir gratulieren, mein E-Mail-Fach war voll mit liebevollen Nachrichten! Ich möchte mich sehr herzlich bei Joanna Woszczyńska und Dorota Dancewicz-Nosko für ihre Hilfe bei der Organisation der gemeinsamen Gruppe aus Polen und aus der Polonia auf der Strecke der Folkloreparade bedanken.

schöne Bilder aus der Folkloreparade – Oktoberfest 2017

Das Festival wurde realisiert dank der Hilfe der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Vereinigung „Wspólnota Polska“ in Warszawa (aus den Mitteln des Senats der Republik Polen). Auf Wiedersehen in nächstem Jahr.

Dr. Dorota Dancewicz - Nosko

Akademia Wychowania Fizycznego i Sportu w Gdańsku (Sporthochschule in Gdansk)

 

 

Vorlesung von Kama Zboralska bei UTP - Journalistin, Ausstellungskuratorin. Programmratsvorsitzende der Warschauer Kunstmesse in den Kubicki-Arkaden des Königsschlosses  zu Warschau – einem der wichtigsten Kulturereignisse in Polen – bei deren letzten fünf Auflagen. An der Warschauer Kunstmesse  nehmen führende Galerien für moderne Kunst und Antiquitätenhandlungen aus ganz Polen teil.

Sie ist Autorin der Buchreihe: „Die Kunst, in Kunst zu investieren. Ein Leitfaden durch die Galerien 2004”,  „Die Kunst, in Kunst zu investieren. Ein Leitfaden durch die Galerien 2006” und „Die Kunst, in Kunst zu investieren.
Leitfaden durch die Kunstgalerien” Bd. 3 (2013). Außerdem ist sie Verfasserin des Bildbandes „Galerie (-1) Polnisches Olympisches Komitee. Ausstellungen zeitgenössischer Kunst 2006-2016” (2016) sowie Koautorin des Sammelbandes
„Olympische Kunstwettbewerbe. Olympische Lorbeeren” (PKOI, 2012), Koautorin von „Kunstkompass” und „Kompass Junger Kunst” – des einzigartigen Rankings zeitgenössischer Künstler, das seit 2008 in der Tageszeitung „Rzeczpospolita” in der Rubrik „Mein Geld” veröffentlicht wird. Am Ranking nehmen ungefähr 80 ausgesuchte, sowohl kommerzielle als auch öffentliche Galerien zeitgenössischer Kunst teil.
Sie ist auch Autorin zahlreicher Texte, die zeitgenössische Kunst propagieren, u.a. in „Rzeczpospolita”, „businessman.pl”, „Wprost”, „Manager Magazine”, „Pani”.
Sie hält auch Vorträge über den Kunstmarkt, unter anderem im Zentrum für Zeitgenössische Kunst Zamek Ujazdowski in Warschau.

Thema: Der polnische Kunstmarkt wird bei der Vorlesung im Kontext des Galerie- und Kunstauktionsmarktes besprochen. Es wird darum gehen, wie er entstand und wer hier führend ist. Präsentiert werden Künstler von
Kunstkompass und Kompass Junger Kunst – des einzigartigen Rankings, das seit zehn Jahren in der Tageszeitung „Rzeczpospolita” in der Rubrik „Mein Geld” erscheint. Daran nehmen etwa 80 führende, private und öffentliche  
Galerien zeitgenössischer Kunst teil. Unter den ins Ranking aufgenommenen Künstler gibt es natürlich auch Gewinner internationaler Preise, u.a. in Berlin.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. habil. Brigitta Helbig-Mischewski.

Die Vorlesung findet am 13. April 2018 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.

Nach der Vorlesung gegen 19:30 Uhr wird Dorota K. Samborski ihre Arbeiten im Rahmen der Gallerie der UDG präsentieren.

Einführung: Dr. Piotr Olszówka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

Foto.: Leszek Fidusiewicz

Współfinansowane przez/Gefördert durch: Die Beauftragte fżr Kultur und Medien

Sponsorzy/Sponsoren:
Herr Krzysztof Michniewicz und seine Firma ARTEM GmbH - Steine mit Profil.
Bühringstrasse 12, 13086 Berlin

www.artem-naturstein.com

 

Polens Platz ist im Herzen Europas, nicht nur auf der Landkarte des Kontinents! Donald Tusk: der engagierte, überzeugte und überzeugender Europäer.

Die Biographie von Donald Tusk und seine glanzvolle politische Karriere, sind ein Beispiel dafür, dass der stete Tropfen den Stein höhlt und man mit schwerer Arbeit jeden Gipfel besteigen kann. Manchmal reicht es sich zur guten Stunde am passenden Ort zu befinden und die Herausforderungen, die auf einen zukommen, stets wahrzunehmen. Donald Tusks Lebenslauf kann dies mit Sicherheit am besten bestätigen. Der ehemalige Ministerpräsident Polens, als ein sehr eloquenter und intelligenter Mann, hat die Herausforderung seiner Zeit – also die der Volksrepublik – wahrgenommen und somit den höchsten politischen Flor in Polen und seit 2014 in der Europäischen Union erreichen können. 

Donald Franciszek Tusk wurde am 22. April 1957 in Danzig geboren. Er studierte Geschichte an der Danziger Universität. Während des Studiums lernte er seine Frau Malgorzata kennen, mit der er zwei Kinder hat. Bereits zur Studienzeit beteiligte er sich an illegalen Tätigkeiten gegen das kommunistische Regime. Er kooperierte u.a.: mit den im Untergrund wirkenden freien Gewerkschaften und im Jahr 1980 gründete er den Unabhängigen Studentenverband (NZS) mit. Der NZS wurde später ein Teil der „Solidarnosc” Bewegung. Donald Tusk wurde zum Vorsitzenden der „Solidarnosc“ Bewegung. 

Als 1981 das Kriegsrecht durch General Jaruzelski in Polen verhängt wurde, wurde Tusk, wie viele oppositionell eingestellte Intellektuellen in Haft genommen. Er blieb, jedoch, nur paar Tage interniert und wurde auf der Kraft einer Amnestie für politischen Gefangenen freigesprochen. Die Freiheit hat er zwar zurückbekommen, dennoch in der Zwischenzeit verlor er auf Grund seiner politischen Tätigkeit die Arbeitsstelle im Verlag „Morski”. Etwa sieben Jahre übte er eine körperliche Arbeit aus, ein Jahr hat er auch als Brotverkäufer gearbeitet, danach war er bis 1989 als „Industrie-Alpinist” in der Genossenschaft „Swietlik” tätig. Die Genossenschaft „Swietlik“ war ein Unternehmen, das von den sog. „Liberalen von Gdansk“ gegründet worden war, u.a.: vom Maciej Plazynski dem Mitbegründer der Partei „Bürgerplattform”, 1997-2001 Sejmmarschall. Maciej Plazynski starb im Jahr 2010 beim Flugzeugabsturz bei Smolensk.  

Im Jahr 1983 wurde die erste Ausgabe der illegalen Monatszeitschrift „Przeglad Polityczny” („Politische Rundschau”) herausgegeben, die den Wirtschaftsliberalismus und die Regeln einer liberalen Demokratie propagierte; Donald Tusk hat die Zeitschrift mitgegründet und die weiterhin konzeptuell mitgestaltet. Die Personen, die bei der Zeitschrift mitwirkten, darunter auch Donald Tusk, wurden später zur führenden Politiker polnischer politischen Bühne, sie gründeten u.a.: die erste proeuropäische Partei den „Liberal-Demokratischen Kongress” („Kongres Liberalno-Demokratyczny”, KLD), die „Freiheitsunion” („Unia Wolnosci”, UW) und später die „Bürgerplattform” („Platforma Obywatelska”, PO). Donad Tusk wurde im Jahr 1991 Vorsitzender des KLD, in den 90-er Jahren Parlamentsabgeordneter, 1997-2001 stellvertretender Sejmmarschall, seit 2003 übernimmt Donald Tusk Vorsitzendenstelle der „Bürgerplattform“: Schließlich wird er 2007-2014 zum Ministerpräsidenten Polens und zeitgleich zum Ersten, der wiedergewählt wurde. 2014 kam Donald Tusk in das Amt des Präsidenten des Europäischen Rates; 2017 wurde er für eine zweite Amtszeit von zweieinhalb Jahren wiedergewählt.

Im Jahr 2010 wurde Donald Tusk mit dem Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet worden. Davor bekamen den Preis noch zwei Polen: W. Geremek und Papst Johannes Paul II.

Donald Tusk liebt Fußball und Geschichte. Beide Hobbys übt er mit der Leidenschaft und Mut aus. In den 90-er Jahren veröffentlichte er eine Reihe von Büchern über die Geschichte von Gdansk. Donad Tusk schenkt Polen Beachtung und schätzt Europa. Er ist ein überzeugter und überzeugender Europäer. Allerdings, neben der polnischen und europäischen Bürgerschaft glaubt er an die regionale Zugehörigkeit, seine Familie hat kaschubische Abstammung. Donald Tusk bedeutet Familie alles, sie ist die wichtigste Säule seines Lebens.

Joanna Szymanska

Foto Andreas Herrmann (Stadt Aachen)

Jahresbuch2018Jahrbuch Polen 2018 Mythen Deutsches Polen-Institut (Hrsg.) Wenn wir heute von politischen Mythen sprechen, meinen wir reale und imaginäre Ereignisse, Orte, Persönlichkeiten, aber auch gesellschaftliche Einstellungen, Gesten und Haltungen, die einen festen Platz in einer Gemeinschaft erworben haben und diese oft bis heute prägen. Es genügt, dass viele Mitglieder einer Gemeinschaft ihnen Bedeutung zumessen und an sie glauben und dass sich Politik, Kunst, Medien und Massenkultur auf sie beziehen, sie immer wieder benutzen, in neue Kontexte stellen. Heute entstehen bisweilen neue politische Mythen, die es möglich machen, alte zu zerstören oder dahingehend zu verändern, dass sie aktuelle Politik im Inneren wie im Äußeren legitimieren. Die vorliegende Ausgabe des Jahrbuchs Polen beschäftigt sich mit polnischen Mythen, die die gegenwärtige Politik und die Gesellschaft, aber auch Kunst und Kultur in unserem Nachbarland bestimmen. Diese Phänomene verlangen nach Kenntnis und Verständnis, nur so können sie entziffert und richtig interpretiert werden. Ausländischen Beobachterinnen und Beobachtern macht es immer wieder Mühe, sie zu ergründen und einzuordnen; das Jahrbuch soll hierfür eine Hilfe leisten. Unsere Autorinnen und Autoren belassen gegenwärtige und historische Mythen nicht ohne Kommentar, im Gegenteil, die Leserinnen und Leser werden kompetent und ausführlich durch die Mäander polnischer politischer Mythen und Symbole geführt. Über polnische Mythen nachgedacht und für uns geschrieben haben u.a.: Michał Olszewski über die Kraft nationaler Symbole, Cezary Michalski über den „gestohlenen Sieg über den Kommunismus“, Przemysław Czapliński über die Kresy, Paweł Kowal über den Warschauer Aufstand, Katrin Steffen über den „Antipolonismus“ der Juden, Anna Baumgartner über Mythen in der polnischen Historienmalerei und Joanna Staśkiewicz über die „Mutter Polin“. Jahrbuch Polen 2018 Mythen Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden 2018, 224 S., zahlreiche Abb. Preis: 15 € (Abo 13,50 €) ISSN 1863-0278 ISBN 978-3-447-10966-6 Bestellung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.deutsches-polen-institut.de

Dr. Andrzej Kaluza
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Frau Róża und Herr Benedykt Frąckiewicz repräsentieren seit vielen Jahren artistisches Milieu der Polonia, indem sie das polnische musikalische Repertoire in Deutschland, Polen und in vielen anderen Ländern weltweit vorführen. Sie traten u.a.: für die Polonia in Australien, den USA, Canada, Frankreich den Niederlanden, Belgien, Italien, Litauen, in der Ukraine, auf. In den USA präsentierte das Paar u.a. das musikalische Programm des „Einen Herzens”, das von der Polonia mit großem Erfolg aufgenommen wurde.

Benedykts Frąckiewicz musikalischer Werdegang begann im 12. Lebensjahr. In der Musikschule lernte er Akkordeon und Klarinette spielen. Seine unbändige Leidenschaft für Musik spiegelt sich in vielen polnischen und deutsch-polnischen musikalischen Projekten wider.  

Er gründete 1998 in Wuppertal bei der Polnischen Katholischen Mission den Chor „Benedictus“, den er bis heute führt. Herr Frąckiewicz arbeitet als Musiklehrer für Klarinette und Saxofon in der Musikschule in Solingen, wo er ebenso ein Schulorchester gegründet hat. Lange Jahre spielte er mit seiner Frau und Herrn Tomasz Glanc im Jazztrio “TRB“. Aktuell tritt er mit seiner Frau im Duett unter dem Namen „Benrose“ auf.  

In Polen absolvierte Herr Frąckiewicz Musikhochschule in Danzig. Bereits während des Studiums ergab sich seine Faszination für Jazz. Zu dieser Zeit spielte er in einer Band: „Skutki nudy“ (deutsch: „Folgen der Langeweile“). Bevor er 1987 nach Deutschland kam, trat er u.a.: auf „Zlota Tarka“ Festival in Warschau und „Jazz an der Oder“ auf.

In Wuppertal organisiert er seit vielen Jahren „Weihnachtslieder-Singen” - Weihnachtskonzerte der Chore Polnischer Katholischer Missionen in Deutschland. Mit dem Duett „Benrose” und dem Chor „Benedictus” sorgt er beinahe seit der ersten Polonicus-Gala für die musikalische Begleitung der Veranstaltung im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses

Das Repertoire des Chors begrenzt sich nicht nur auf die kirchliche Musik, immer öfter tritt das „Benedictus” Chor mit Jazz, Gospel, Swing und Volksmusik auf.

Róża Frąckiewicz wurde 1962 in Oppeln geboren. Von Kind auf war sie für Musik interessiert. Während der Schulzeit sang sie in den Schulchören und kirchlichen Choralscholen. Als Solistin nahm sie an schulischen Wettbewerben und Festveranstaltungen teil. Im Alter von 18 Jahren bekam sie Gesangunterricht von der anerkannten polnischen Musikkritikerin und Gesanglehrerin Elżbieta Zapendowska. Später, aus persönlichen Gründen, verschwand Musik aus ihrem Leben für mehrere Jahre. Nach 20 Jahren Trennung von der Musik, traf sie die Entscheidung dem Chor „Benedictus” beizutreten, wo man ganz schnell ihr musikalisches Talent wiederentdeckte. Heute ist sie die erste Solistin des Chors „Benedictus”. Zu ihren persönlichen musikalischen Eroflgen zählen u.a.: gemeinsamer Auftritt mit dem Musiker Krzysztof Koleberger und zweifache Teilnahme an der berühmten polnischen Musik-Fernsehsendung: „Szansa na sukces” (deutsch: „Die Chance auf den Erfolg”). Sie spielte auch im Kinofilm "Hochzeitspolka" mit. Im Jahr 2014 wurde sie mit dem Platz 2 der internationalen Musik-Show: ”The Voice of Polonia” ausgezeichnet, der in Brüssel stattfand. Frau Frąckiewicz nahm auch an der Wahl der „Miss 50plus” teil.  

Eine große Freude bereiten der Solistin caritative Auftritte und Konzerte, wie z.B. für das Große Orchester zur Weihnachtshilfe oder für kranke Hospizpatienten.

Róża Frąckiewicz arbeitet im Büro, jedoch nicht die berufliche Arbeit sondern das Singen erfüllt ihr Leben und bedeutet ihr Alles, so heißt es oft auch in ihrem Gesang: „ Beim Regen und Sonne – Musik, manchmal für die schlechte Laune – Musik, auf die Liebe und auf die Sünde – Musik, da nur der groß sei, der die Stimme Windes in die Musik umwandeln kann“.

Leonard Paszek

 

Die Deutsch-Polnischen Medientage 2018 finden zwischen dem 06.-07. Juni in der Hansastadt Stralsund statt. Der Gewinner des Wettbewerbs für die Media Tage 2018 ist Marcin Radomski mit dem Thema: Smartfon als Newsroom. Online-Journalismus ist die Gegenwart. Ein innovativer Ansatz beim Einsatz moderner Technologien in der journalistischen Arbeit
Die Deutsch-Polnischen Medientage bieten Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern eine professionelle Plattform zum gegenseitigen Austausch und die Chance zur persönlichen Begegnung. In einem Medienforum werden aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung im Umfeld der deutsch-polnischen Beziehungen aufgegriffen und mit hochkarätigen Experten in einer offenen Atmosphäre diskutiert und reflektiert. Dadurch wollen die Projektpartner den Dialog der Medienschaffenden zwischen Deutschland und Polen fördern.
Die Medientage werden im jährlichen Wechsel zwischen Deutschland und Polen ausgerichtet. Feierlicher Akzent der Medientage ist die Verleihung des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises in fünf Kategorien für die besten journalistischen Beiträge des Vorjahres.
2008 fanden in Potsdam erstmalig die Deutsch-Polnischen Medientage zum Thema „Die Politik-Medien-Maschine: Deutschland und Polen im Spiegel europäischer Berichterstattung" statt. Unter den Teilnehmern waren u. a. Gesine Schwan und Władysław Bartoszewski.
Die 2. Deutsch-Polnischen Medientage in Stettin standen unter dem Motto „20 Jahre später ..." und boten die Gelegenheit zu Begegnungen mit hochrangigen Gästen und Zeitzeugen von 1989, u. a. Hans-Dietrich Genscher, Lech Wałęsa, Tadeusz Mazowiecki und Aleksander Kwaśniewski.

Redaktion Polonia VIVA

Info: http://medientage.org/

 

Jerzy Owsiak diesjähriger Preisträger des POLONICUS-Preises im Bereich Kultur, ist eine der meist kontroversen Personen in der gegenwärtigen Realität Polens. Er ist beliebt bei Millionen Polen weltweit, bei den Ärzten und Patienten, bei den Jugendlichen und zugleich ist er ein Dorn im Auge für viele Vertreter aktueller Regierungsszene Polens. Es ist vielleicht das größte Paradox in der neuesten Geschichte Polens, wo man einem engagierten Menschen, der wohltätig und effektiv, für die Verbesserung des öffentlichen Gesundheitssystems kämpft, immer wieder neue Hürden aufstellt. Unbestritten bleiben, allerdings: die Zahl positiver Ereignisse die mit dem Owsiak eng zusammenhängen, sowohl die Hilfestellung für polnische Krankenhäuser, als auch die Aktivierung polnischer Jugend diesbezüglich weltweit.

Alles begann vor 27 Jahren, als Jurek Owsiak im Laufe der Radiosendung „Brum” des 3. polnischen Radiosenders, eine Sammelaktion für die Beschaffung medizinischer Ausrüstung für die Kinderklinik in Warschau initiierte. Es handelte sich um eine Herz-Lungen-Maschine für den Operationssaal, deren Anschaffung damaliges Gesundheitssystem habe nicht verwirklichen können. Die Reaktion auf den Spendenaufruf war überwältigend. Was danach geschah und bis dato geschieht ist laut Owsiak: „eine unglaubliche Kraft des Zufalls und der Risikofaktor vieler Entscheidungen, und nicht zuletzt noch eine tüchtige Dosis von Rock’n’Roll”.

Später folgte die Fernsehsendung „Macht was ihr wollt". Im inneren Kreislauf der Sendung entstand die Idee des ersten Finales des großen Orchesters zur Weihnachsthilfe, einer weiteren Spendenaktion für die Ausstattung kardiologischer Stationen. Owsiaks Idee begeisterte die Jugend polenweit. Mit enormer Beteiligung junger Menschen habe man ein Musik-Happening für gute Zwecke organisieren können. An dem Tag wurden über 1.5 Millionen Dollar gesammelt.

Die positive gesellschaftliche Resonanz motivierte den Owsiak, um im März 1993 zusammen mit dem Walter Chełstowski die „Stiftung das große Orchester zur Weihnachsthife“ vorm Gericht eintragen zu lassen. Seitdem finden jedes Jahr große Spendenaktionen und eine Reihe von Musik-Happenings statt. Jährlich gelingt der Stiftung Millionen Euro für gute Zwecke einzusammeln. Das Orchester-Finale wird immer durch einen großen Fernsehsender übertragen. Seit 1995 wird ebenso jährlich ein Rockfestival „Haltestelle Woodstock“ veranstaltet, das als Dank für an der Orchester-Finale engagierten Freiwilligen dient und mittlerweile zu den größten Rockfestivals in Mitteleuropa zählt.
Die Stiftung das große Orchester zur Weihnachtshilfe hat im Laufe ihrer 26 jährigen Existenz eine gravierende Mehrheit polnischer Krankenhäuser unterstützt, indem sie medizinische Ausrüstung für u.a. Onkologie, Pädiatrie –und Kardiologie-Stationen eingekauft hat. Seit ein paar Jahren unterstützt die Stiftung zusätzlich Programme der Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen. Beinahe im jeden Krankenhaus in Polen findet man medizinische Apparatur mit charakteristischen rotem Herzchen, dem Symbol der Stiftung.

Das große Finale des Orchesters zur Weihnachsthilfe ist eine der größten caritativen Spendenaktionen in Osteuropa. Seit 26 Jahren arbeitet die Stiftung ununterbrochen basierend auf absolut eigenen Prinzipien und Methoden. Owsiak ist sehr stolz auf die prächtige „Armee” junger Menschen, die zusammen mit ihm die Spendenaktionen in Polen und auf der ganzen Welt jährlich veranstaltet.
Das große Orchester ist eine Initiative, die seit der Entstehung mehr als „nur“ eine Spendenaktion ist. Die Stiftungskultur unterstützt und stärkt die Zivilgesellschaft, sorgt um gerechte Spielregeln und erlaubt jedem Menschen solidarische Teilhabe. Das große Orchester zur Weihnachsthilfe trägt zum positiven Erscheinungsbild Polens auf der internationalen Arena bei.

Jurek Owsiak ist 65 Jahre alt, er ist ein Radio-und Fernsehjournalist und Glasmaler; er habe mit vielen Radio- und TV Sender zusammengearbeitet, u.a.: mit TVP, TVN, Radiosender „Das Erste“, RMF FM, WAWA etc. Seine Programme erkennt man am besten an der charakteristischen rhythmischen Dynamik und stotternden Aussprache
Für seine gesellschaftliche und mediale Tätigkeit bekam Owsiak zahlreihe Auszeichnungen und Preise, wie der Orden Polonia Restituta, einer der höchsten Auszeichnungen Polen; mehrmals Fernsehpreise „Viktor“, Mediale des heiligen Georgs, Orden Ecce Homo und „Bene Merito“, als auch einen Preis für den Beitrag zum Schutz der Menschenrechte.

Leonard Paszek

Redaktion-Info

Bei der 26 Finale in diesem Jahr wurde 126,4 Mln zł dh. ca 31 Mln € gesammelt!

Der Frühling kommt, die Freude kommt... Spaziergang durch Pankow? Schaut mal bei uns vorbei: Schulzestrasse 1 in Berlin-Pankow, direkt am S-Bhf Wollankstrasse, wir freuen uns! Ja, jetzt schon fast jeden Tag finden hier unsere Veranstaltungen statt. Es gibt noch jede Menge zu tun, jedoch genießen wir jeden Moment, den wir dort zusammen verbringen können... Endlich angekommen!:

NachbarschaftsCafé

gehören. Möchtet Ihr Euch in seine Mitgestaltung engagieren?
Wir freuen uns auch auf Eure Spenden sowie auf jede andere Form der Unterstützung. 
Für alles bisherige sind wir Euch sehr dankbar. 
Gern beantworten wir Eure Fragen -
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0160 99 68 00 59. 
Hier entsteht jetzt auch

unsere kleine Bibliothek 

Wer möchte sich daran beteiligen? Kontakt über Katarzyna Willmann - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
 

Mitgliederjahresversammlung

findet am 20.03.2018, 17:00 Uhr statt. Herzlich willkommen!
 

SprachCafé für Kinder

Kreatives Polnisch:
- für die ganz Kleinen - 1-3 J.
- für Vorschulkinder
- "Polska Zerówka"
- für Schulkinder
- Sprache & Literatur - NEU!
- Polnisch für junge Leute - NEU!

Eine Tanzreise - Bewegung und Tanz | immer Samstags - ab 03.03.2017 | Neu!

Für die Kinder sind wir auch in Berlin-Schöneberg da: Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Winterferien in Berliner Schulen: 5.-09.2018. Wir haben jedoch ein spezielles Ferienangebot für Euch: "Auf der Suche nach Sprachschätzen" - zur Unterstützung der Zweisprachigkeit! Termin: 03.-06.04.2013, Ort: Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark e.V., Berlin-Schöneberg, Kurmärkische Straße 1-3 in 10783 Berlin. Info / Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Das SprachCafé arbeitet unregelmäßig, das Kinder-SprachCafé macht auch Pause.
Wir wünschen Euch eine tolle Ferienzeit!

"Gelebte Mehrsprachigkeit"

Es startet eine Veranstaltungsreihe für Kinder, Eltern, Erzieher*innen, Lehrer*innen.
Wertvolles Wissen, Tips aus der Praxis sowie Erfahrungsaustausch sind Inhalte dieses Kooperationsprojektes von MaMis e.V. und Dr. Anna Mróz. Gefördert wird es vom Bezirksamt Pankow im Rahmen von citizenKcenter/Masterplan.

- logopädische Beratung für polnischsprachige KInder: 05.03., 15:00-18:00
- Networking für Erzieher*innen: 15.03., 19:00-20:30
- Seminar für spanischsprachige Eltern: 24.03., 11:00-14:00

"Pankow lädt ein! Offene KulturWerkstatt"

  heißt unser Integrationsprojekt 2018. Wir bedanken uns beim Bezirksamt Pankow für die Unterstützung!

  - Mittwochs-SprachCafé: Portaits polnischer Frauen: 07.03.2018, 10.00-12:00 Uhr

  - Donnerstags-SprachCafé: Er Deutscher, Sie Polin - literarisches Treffen mit Krysia Sar und Diskussion: 22.03.2018, um 19.00 Uhr

Kreativität & Kommunikation

 - Eine Tanzreise - Bewegung und Tanz für Leute jeden Alters | immer Samstags - ab 03.03.2017 | Neu!
 - Neue Kleidung für den Frauentag! | 08.03.2018, 19:00 Uhr
 - Handarbeiten |  Montags, 10:00 bis 12:00 Uhr
 - Aus Pappmache | für Leute jeden Alters | Mittwochs, 16: 00-18: 00 | Neu!
 - Sprachtraining Deutsch | Mittwochs, 18:30 - 20:00 Uhr
 - DamenSalon-  21.03.2018, 15:00-17: 00 | interkulturelle Treffen für Frauen - jeden vorletzten Mittwoch im Monat | Neu!

Neue Kooperationen, bewährte Kooperationen

Noch mehr Bewegung? Ja! Roter Stern, ein besonderer Sportverein, der Boxen, Fußball, Basketball, Fitness, Schach, Skat, Fußball und Selbstverteidigung bietet und sich für ein solidarisches Miteinander engagiert und im Alltag gewaltfreie Kommunikation einsetzt. Wer ist dabei?
Noch mehr Nachbarschaft? Ja! Der Unterstützerkreis Strassburger Strasse gehört jetzt auch dazu.
Wir erwarten viele gemeinsame Aktivitäten und Überraschungen, Details kommen bald.
- im Rahmen von Demokratie leben.
Steine ohne Grenzen e.V. in Pankow-Buch: zusammen zum 75. Gedenktag vom großen Humanisten, Otto Freundlich | 09.03.2018, 10:00

Mit bester Empfehlung!

- Polnisch lernen! | für Erwachsene | Kooperation mit Zentrum für Polnische Sprache
- Fahrt nach Kolobrzeg | im Mai 2018 | Freunde Kolbergs e.V
- Wanderausstellung über die Neuzuwanderung in Pankow sowie das Begleitprogramm:
 01.03., 08.03., 15.03.2018 | Museum Pankow

Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
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Architektin des polnisch-deutschen Raums im vergangenen Vierteljahrhundert Prof. Dr. Rita Süssmuth, Preisträgerin des Polonicus-Preises 2018 für den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt  europäischer Integration.

Dialog, Offenheit und eine auf Fakten basierende Debatte sollten von Intellektuellen als Pflicht gesehen werden, vor allem im Diskurs über die Geschichte (guten) nachbarschaftlichen Beziehungen. Trotzdem, waren die polnisch-deutschen Beziehungen bis fast 1989 einseitig. Die politische und historische Debatte wurde vom Verlust der ostdeutschen Gebiete, Grenzfragen mit den Beschlüssen der Konferenz in Teheran, Vertreibung, Kriegsreparationen, Schuld und Vergebung und sogar Versöhnung beherrscht, aber weniger haben die Debatte mit den Nachbarn auf dem Dialog aufgebaut. Diese Jahre haben keinen wesentlichen intellektuellen Austausch mit sich gebracht - heute ist das ein Schlagwort, aber bis 1989 war das eine große Herausforderung! Prof. Dr. Rita Süssmuth hat sich schon als Studentin der Romanistik und Geschichte in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit Themen beschäftigt, die jetzt einen Katalog guter nachbarschaftlicher Beziehungen und Dialoge bilden. Es geht hier nämlich um den Prozess der Anpassung und für eine Wendung der Beziehungen von den Feind-Opfer zu den partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen. Der Verständigung- und Versöhnungsprozess, erfordert viele Versuche und viel Arbeit, die oft Sisyphusarbeit ist. Die meiste Arbeit erfordert die Veränderung des allgemeinen Stereotyps, der eine gemeinsame Norm und Determinante der gegenseitigen Beziehungen darstellt, der aber einen reellen Dialog zu einem diplomatischen Ritual reduziert.

Prof. Dr. Rita Süssmuth begleitet und steuert seit über 25 Jahren, nicht nur unter den nächsten Nachbarn, die polnisch-deutsche Initiativen. Sie kreiert Verständigung voller Empathie und gegenseitigem Verständnis, mit den Schwerpunkten - Dialog, Toleranz und Respekt. Als Fortsetzerin der Politik von Willy Brandt schuf Süssmuth eine echte, mutige und konfrontative Politik. Im Jahre 1986 initiierte sie zusammen mit Aleksander Kwasniewski, damals Minister für Jugend, die Gründung des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes. 2008 erhielt sie den renommierten Preis der Europa-Universität Viadrina - für Menschen, die in besonderer Weise Polen und Deutsche näherbringen.

Professor Süssmuth ist eine unangefochtene Dame der deutschen Politik, seit 1981 Mitglied der CDU, die erste Frau, die aus den Reihen von Christdemokraten zur Bundestagspräsidentin gewählt wurde (in den Jahren 1988-1998). Ihre erste Dienstreise auf dem neuen Posten, unmittelbar nach der Wahl, machte sie nach Warschau, in den polnischen Sejm. Rita Süssmuth ist eine außergewöhnliche Politikerin, eine Politikerin mit großer Überzeugung und Sinn für Mission.

Mit ihrer Biographie hat sie bewiesen und unermüdlich bewiest weiter, obwohl sie schon 80 Jahre alt ist, dass sich das wissenschaftliche Wissen in der Politik widerspiegelt und dass die beiden Disziplinen, Hand in Hand gehen und sich gegenseitig ergänzen sollten.

Seit Jahren beschäftigt sie sich als eine langjährige Vorsitzende des Vorstandes des Verbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Berlin, Mitglied des Vorstandes des Deutsch-Polnischen Instituts in Darmstadt, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Stiftung für Wissenschaft (DPWS), Mitglied des Vorstandes der Genshagen Stiftung und viele mehr, mit zivilgesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen polnisch-deutschen Initiativen, die von der Gesellschaft initiiert wurden.

Professor Süssmuth hat in einem ihrer Interviews gesagt, dass sie sich nach dem Krieg für drei Länder interessierte: Frankreich, Israel und Polen ... Gesagt, getan!

Wir gratulieren der Preisträgerin und danken für Ihr umfangreiches Engagement für den Dialog!

 

Joanna Szymańska

Foto Jan Voth

Laureatce serdecznie gratulujemy i dziekujęmy za wszechstronne zaangażwonie, na rzecz dialogu!

Redakcja Polonia Viva

"Tanzreise" Dieser Tanzkurs ist speziell für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 13 Jahren und deren Eltern oder Verwandten sowie für Einzelpersonen konzipiert. In der Vergangenheit war Tanz etwas Natürliches - nachfolgende Generationen haben von ihren Familien gelernt. Weil Tanz bedeutet nicht nur Schritte - es ist eine gemeinsame Zeit, Freude und Spaß! Während des Unterrichts werden wir Tänze aus verschiedenen Ländern der Welt, einfache Spiele und Bewegungsübungen lernen. Wir werden auch Koordination, Bewegungsgedächtnis, Kreativität und Phantasie entwickeln. Für alle, die Bewegung und Musik mögen! Seid herzlich willkommen!
Gosia Gajdemska
Choreographin, Tänzerin, Performerin und Tanzpädagogin, mit Wohnsitz in Berlin. Seit April 2016 Vorstandsmitglied vom K77 Studio e.V. Direktorin diverser Tanz- und Theaterprojekte (mit Profis, Kindern, Jugendlichen, Immigranten, blinden und tauben Menschen). 
In meinen Workshops und Bühnenarbeiten verbinde ich verschiedene Tanztechniken (zeitgenössischen Tanz, Kontakt Improvisation, Improvisation) mit somatischen Praktiken und bildender Kunst. Ich kreiere auch site-specific Tanzprojekte. 
http://k77studio.org/de/312-2/

Grafik © Karolina Cwala
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ENG | Dance Journey

These dance classes are created especially for children and youth between 4 and 13 years old and their parents or family mambers. In the past, dance was something natural – successive generations learned from their families.
Because dance is not just about steps - it's a common time, joy and fun!
During the classes, we will learn dances from various countries around the world, simple games and movement exercises. We will also develop coordination, movement memory, creativity and imagination.
For Everyone, who likes movement and music!

Gosia Gajdemska
Choreographer, dancer, performer and dance educator, based in Berlin. From April 2016 member of the board of the K77 Studio e.V. Director of dance and theater projects (with professional artists, children and youth, immigrants, blind and deaf people). 
In my workshops and works I combine a variety of dance styles (contemporary, Contact Improvisation, improvisation) with somatic practices and visual arts. I also create site-specific dance projects. 
http://k77studio.org/en/gosia-gajdemska/
Grafik © Karolina Cwala

Terminy/Daten/Dates:
Sobota/Samstag/Saturday
3.03.2018
5.05.2018
30.06.2018 
8.09.2018
3.11.2018


14.00-15.30 – dzieci 4-8 lat + członkowie rodziny lub opiekunowie
Kinder 4-8 Jahre alt + Verwandten oder Betreuer
Children 4-8 years old + family members or caregivers

16.00- 17.30 – dzieci od 8 lat + członkowie rodziny lub opiekunowie
Kinder ab 8 Jahren + Verwandten oder Betreuer
Children from 8 years of age + family members or caregivers

Opłata/Unkostenbeitrag/Fee:
10 € - 1 zajęcia/1 workshop 
Max. 3 Osoby/Personen/Persons
Każda kolejna osoba/jede weiterePerson/each next person + 5 €

8 € - dla Członków/ für Mitglieder/for Members
Max. 3 Osoby/Personen/Persons
Każda kolejna osoba/jede weitere Person/each additional person + 4 €

Miejsce/Ort/Space:
Stadtteilzentrum Pankow - Dachgeschoss
Schönholzer Straße 10
13187 Berlin
www.stadtteilzentrum-pankow.de

Informacje i zapisy/Infos und Anmeldung/Infos and registration:
Gosia Gajdemska
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
+49 163/6738253

 

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Berlinale zum  68. Mal.  Wieder Mal ein Erfolg polnischer Regisseurin Malgorzata Szumowska. Diejährige  68. Auflage des internationalen Filmfestivals „Berlinale” brachte der polnischen Filmachern wieder Mal einen Erfolg.  Den Silbernen Bären – Grand Jury Preis- gewann der polnische Film „Twarz“ („Das Gesicht“) unter Regie von  Malgorzata Szumowska. Der Grand Jury Preis  ist die zweitwichtigste Auszeichnung des Festivals.

Der Film von Malgorzata Szumowska erzählt die Geschichte eines Menschen, der in einem Unfall sein Gesicht verlor. Der Hauptprotagonist, Jacek, bei dem man zum ersten Mal in Polen eine Gesichtstransplantation durchgeführt hat, kehrt zu seinem Heimatdorf zurück. Dort wird er als Fremder wahrgenommen, da die Dorfbewohner nicht wissen wie man sich ihm gegenüber zu verhalten hat.  

Małgorzata Szumowska wurde auf dem Festival zum zweiten Mal ausgezeichnet. Im Jahr 2015 gewann sie den Silbernen Bären für den Film „Cialo” („Body”).

Die polnischen Künstler finden die Anerkennung auf der Berlinale bereits zum 4. Mal. Im Jahr 2016 bekam den Silbernen Bären  Tomasz Wasilewski für das Drehbuch zum Film „Zjednoczone Stany Miłości” („United States of Love”), und im Jahr 2017 die Regisseurin Agnieszka Holland für den Film „Pokot“ („Die Spur“).

Das Filmfestival „Berlinale” gehört zu den wichtigsten Filmfestivals in Europa und in der Welt.

 „Vielen Dank für diese Auszeichnung. Sie ist besonders wichtig, da unser Film spiegelt sich in der heutigen Realität wider, er weist auf die wichtigen Probleme  nicht nur in meinem Land, aber auch in anderen europäischen Ländern, hin“ – sagte die Regisseurin Malgorzata Szumowska.

Claudia Daniel

 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Thorsten Klute in ihrer heutigen Kabinettsitzung (27.02.2018) zum Beauftragten für die polnischstämmigen Bürgerinnen und Bürger sowie Polinnen und Polen in Deutschland bestellt. Ab dem 1. März 2018 wird Klute seine ehrenamtliche Arbeit als Polonia-Beauftragter im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration aufnehmen. Der Staatssekretär a.D. war bereits ab 2014 als Polonia-Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Seine Amtszeit endete im Zuge des Regierungswechsels im Juni 2017.

Der Polonia-Beauftragte fungiert als Ansprechpartner zwischen der Landesregierung, den Bürgerinnen und Bürgern mit polnischer Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen sowie deren Vereinen und Institutionen. Er unterstützt in seiner Funktion die in Nordrhein-Westfalen lebenden Polonia und organisiert die Zusammenarbeit mit Institutionen. Zudem berät und begleitet der Beauftragte die Landesregierung bei Fragen, die Polonia auf Landes- und Bundesebene betreffen.

Arbeitsschwerpunkte des Polonia-Beauftragten unter anderem

  • Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger polnischer Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen,
  • Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen der Polonia,
  • Beratung und Begleitung der Landesregierung hinsichtlich der Belange der Polonia,
  • Beratung und Begleitung der Landesregierung zur Vertretung der Landesinteressen in diesem Themenfeld, auch auf Bundesebene und mit anderen deutschen Bundesländern, Beratung und Begleitung der Landesregierung zur Unterstützung von
  • Aktivitäten der Polonia in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-beruft-thorsten-klute-zum-polonia-beauftragten-des-landes

 

 

Die Jury des POLONICUS-Preises hat zum zehnten Mal die Auszeichnungen verliehen. Das Europäische Institut für Kultur und Medien POLONICUS VoG ehrt durch die Preisverleihung besondere Aktivitäten und Beitrag zur Verbesserung des deutsch-polnischen Dialogs und zur Bekanntmachung und Vertiefung des Wissens über Polen und die polnische Kultur in Europa.

Die europäische Polonia möchte auf diese Weise ihre Dankbarkeit und Anerkennung für das großartige Engagement auf dem Gebiet der Integration und Bereicherung des Lebens der in Europa lebenden Polen ausdrücken.

Zu den diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

 

Prof. Dr. Rita Süsmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration.

 

Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.

 

 

Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP),  Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und besonderen Beitrag zur Entwicklung der Zivilgesellschaft.

 

Mit dem Ehrenpreis wird dieses Jahr namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. 

 

Die Gala der Polonia und die Verleihung der POLONICUS 2018-Preise werden

am Samstag, 28. April um 19.00 Uhr

im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden.

 

Der Abend wird musikalisch durch einen gemeinsamen Auftritt der Chöre  der Polnischen Katholischen Mission aus Aachen und des „Benedictus“ Chors aus Wuppertal“ begleitet.

Wir bitten alle an der Teilnahme interessierten Personen um eine Anmeldung per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 10. April 2018. Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die diesjährige Polonia-Gala wird vom Polregio e. V. und dem Europäischen Institut für Kultur und Medien Polonicus VoG in Zusammenarbeit mit der Karlspreisstiftung organisiert und aus den Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

Wiesław Lewicki
Vorsitzender der Jury des POLONICUS-Preises

Aachen, den 22.02.2018 .

Info: www.institut-polonicus.eu

Zgłoszenie: Formularz zgłoszenia PDF

Wnioski o akredytację medialną na adres: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

P.S. Wenn Sie zur Unterstützung der Arbeit unseres Vereins  einen finanziellen Betrag überweisen wollen, entrichten Sie diesen bitte auf folgendes Konto:

Polregio e.V.,   Sparkasse Aachen, IBAN DE51 3905 0000 1070 1041 51

Als gemeinnützig anerkannter Verein sind wir befugt, Spendenbescheinigung auszustellen.

Vielen Dank im Voraus Vielen Dank im Voraus 😊

Flucht und Integration gehören zu den beherrschenden Themen der Gegenwart. Sie sind ein maßgeblicher Grund für den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien, nicht zuletzt in Polen, und drohen, die EU zu spalten. Ein Blick in die Tiefen der Geschichte relativiert allerdings die „Flüchtlingskrise“ des Jahres 2015. Seit 1492 die sephardischen Juden von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden, ist Europa immer ein Kontinent der Flüchtlinge gewesen.

Der Wiener Osteuropahistoriker Philipp Ther geht den Gründen der Flucht nach: religiöser Intoleranz, radikalem Nationalismus und politischer Verfolgung. Anhand von Lebensgeschichten veranschaulicht er die Not auf der Flucht, identifiziert Faktoren für gelingende Integration und erörtert das wiederholte Versagen der internationalen Politik sowie die Lehren, die daraus gezogen wurden. Der Humanitarismus ist, wie Ther zeigt, in der Flüchtlingspolitik stets brüchig gewesen. Doch auch wenn heute einmal mehr die Angst vor einem Scheitern der Integration dominiert, haben die Zielländer fast immer von der Aufnahme von Flüchtlingen profitiert.

Die Außenseiter – Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa (Eine Geschichte mit Polen am Rande) Buchvorstellung mit Prof. Dr. Philipp Ther (Universität Wien). Einführung und Moderation: Dr. Peter Oliver Loew (Deutsches Polen-Institut)
Grußwort: Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Dienstag, 27. Februar 2018, 19:00 Uhr
Deutsches Polen-Institut, Karl-Dedecius-Saal (2. OG) Residenzschloss Darmstadt, Zugang vom Karolinenplatz
In Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Philipp Ther: Der Außenseiter. Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa, Berlin : Suhrkamp Verlag, 2018 Preis: 26 Euro, ISBN: 978-3-518-42776-7

„Das Mädchen, das Feuer geschluckt hat“ („Dziewczynka, która polknela ogien“) ist der Titel eines Gedichtes, das die polnische Lyrikerin Ewa Parma im Jahre 2006 verfasst hat. Von einer Kindheit an rußigen Fensterbänken in Kattowitz ist dort die Rede, vom Himmel, der in ewigen Rauch eingehüllt ist, und von der Sehnsucht nach Farbe, Licht und Wärme.
Der Impuls für dieses Gedicht war das farbgewaltige Gemälde eines Mädchens, das eben dort zu Hause war, jenes Mädchen, das Feuer geschluckt hat und viele Jahre später die Sonne in ihre Bilder gießt: die Malerin Mauga Houba-Hausherr.

Geboren Anfang der sechziger Jahre im nämlichen Katowice, dem Zentrum der polnischen Schwerindustrie, aufgewachsen ein wenig weiter westlich im Raum Oppeln, wird nicht nur ihr selbst, sondern glücklicherweise auch ihren Eltern schnell deutlich, wohin es mit dem Mädchen gehen wird: Nicht Sprachen interessieren sie, keine Wissenschaften, sondern einzig und allein die Kunst. Die Förderung dieses Interesses und des offenkundigen Talentes setzt früh ein. Ihr Leben sei deshalb im Grunde nicht sehr spektakulär verlaufen, sagt Mauga später einmal spitzbübisch in einem Radio-Interview; eigentlich habe sie sich immer nur der Malerei gewidmet.

Die stilistische Verbundenheit mit dem starkfarbigen, konturenreichen Expressionismus ist in ihren Werken schon früh gegenwärtig. „Für mich ist das die passende Ausdrucksform“, erklärt Mauga. „Da ich kein sehr dezenter Mensch bin, können es meine Bilder auch nicht sein.“ Diese nämlich kennen in der Regel kein „Dazwischen“ und genau so verhält es sich mit den Betrachtern. Maugas Bilder liebt man oder eben nicht. „Damit kann ich allerdings gut leben“, meint die Malerin.

Den politischen Ansatz der meisten klassischen Expressionisten hat sie indes nicht übernommen. Ihre Themen sieht sie vorzugsweise nicht in den Widersprüchen des Lebens, in Krieg und sozialem Elend; ebenso wenig versteht sie ihre Arbeit als Protest gegen die bestehende Ordnung und das bürgerliche Leben. „Ich will eher vermitteln, zum Miteinander aufrufen und die Menschen zusammenführen“, erläutert Mauga. Die dazu erforderlichen intersubjektiven Identifikationsmuster liefere sie mit ihren Bildern.

Deshalb sei der Name der im Jahre 1905 von den wichtigsten Vertretern des Expressionismus ins Leben gerufenen Künstlervereinigung „Brücke“ ihr Programm geworden, sehe sie sich doch in ihrer Eigenschaft als Polin und Deutsche zugleich auch in ihrer Kunst als Mensch, der Brücken brauche, um diese in die jeweils gewünschte Richtung zu überqueren und dort vom gegenüberliegenden Ufer zu berichten.

Stilistisch also dem Expressionismus verbunden, steht Mauga in theoretischer Hinsicht auf dem ganz anderen Fundament des polnischen Kolorismus, der ohne weitere Beachtung politischer oder gesellschaftlicher Kontexte gleich welcher Art das Bild als Ziel sieht, dabei durchaus nicht frei von einem Hang zum Dekorativen ist und sich aus dem Glauben an die ewige Kunst nährt. Dass diese Haltung auch Mauga ebenso wie den im sog. Pariser Komitee vereinten Koloristen wie z. B. Jan Cybis, Jozef Czapski oder Piotr Potworowski mitunter den Vorwurf des Ästhetismus, Eskapismus und eines ostentativen Piktoralismus einträgt, stört sie nicht.

„Ich will und kann nichts anderes als malen“ sagt Mauga, „und ich male, um zu malen.“ Dass ihre die Harmonie und Klangfülle der Farben und Formen betonende l’art pour l’art als Ästhetik um ihrer selbst willen, als Realisierung des ästhetisch Schönen im autonomen Kunstwerk letztlich über sich selbst hinausweist, eine begrenzte Wirklichkeit überschreitet und transzendiert und damit letztlich eo ipso politisch ist, sollte bei all dem nicht vergessen werden.

„Wenn im modernen Kunstbetrieb allerdings zunehmend die Sperrigkeit zum Qualitätsmerkmal erhoben und andererseits das Ästhetisch-Schöne zur Plakatmalerei erklärt wird, dann bin ich wohl keine rechte Künstlerin“, stellt Mauga dazu mit Augenzwinkern fest.

Dass über die Jahre hinweg viele ihrer Werke nicht nur in Privatbesitz übergangen sind, sondern auch öffentliche Räume z.B. im Berliner Umweltministerium oder in den Rathäusern von Duisburg und Krefeld zieren, macht deutlich, dass die kunstinteressierte Öffentlichkeit durchaus anderer Meinung ist. Ebenso zeugen die zahlreichen sehr erfolgreichen und gut besuchten Einzelausstellungen von Interesse und Wertschätzung ihrer Kunst. Dass Mauga nicht nur beim Malen selbst, sondern auch darüber hinaus Sinn für spektakuläre Inszenierungen hat, tut ihrer Popularität durchaus keinen Abbruch, im Gegenteil.

Für eine bezeichnenderweise „Auch mal anders“ übertitelte Ausstellung in einer Duisburger Galerie Bilder z. B. an der Decke zu platzieren und die Gäste auf einem fahrbaren und mit einem wundervoll kitschigen roten Herz als Kopfpolster ausgestatteten Holzbrett durch die Ausstellungsräume zu ziehen, um ihnen, wie Mauga seinerzeit formulierte, beim Betrachten eine Genickstarre zu ersparen, entpuppte sich als ungewöhnliches und begeistert aufgenommenes Konzept.

Nicht weniger spektakulär war der Tanzboden, den sie im Rahmen einer Kooperation mit einer Kölner Tanz-Companie für eine Neuproduktion gestaltete: 70 Quadratmeter Leinwand, deren Formen und Farben nicht etwa den Tanz illustrierten, sondern vielmehr der Ausgangspunkt für die Choreographie waren.


Auch eine ihrer jüngsten Ausstellungen, die im oberschlesischen Ozimek unter dem Titel „Okna“ („Fenster“) stattfand, zeigt die Ungezwungenheit und Offenheit, mit der Mauga ihre Arbeit angeht.

Im Mittelpunkt nämlich standen Gemälde, die mit Texten der polnischen Lyrikerin Ewa Parma korrespondieren, insofern nämlich als sie entweder ein literarisches Motiv aufgreifen und malerisch umsetzen oder auch umgekehrt ein Bild der Inspiration der Dichterin diente.

Dass dieses Konzept vor Ort hohe Wellen schlug, von den Medien überschwänglich transportiert wurde und weitere Ausstellungen in anderen polnischen Städten geplant sind, macht mehr als deutlich, dass Mauga mit ihrer Arbeit das gelingt, was sich in der Politik oftmals als zähes und mühevolles Geschäft erweist: der von Neugier und Sympathie getragene vorbehaltlose Brückenschlag.

Mats Kehrmann

Weitere Informationen: www.mauga.de

Po debiutanckim WOŚPowym koncercie 07.01.18 wiedzieliśmy już, że miejscowa Polonia jest z nami, podobnie jak dolnosaksońska pełnomocniczka ds Integracji i Partycypacji Doris Schröder-Köpf, która objęła patronat nad orkiestrową akcją. Otwarte do końca pozostawało pytanie, czy poczas drugiego wielkiego koncertu, tym razem open-air, będzie z nami także aura.

Niedzielnego ranka 14 stycznia 2018 termometry wskazywały w Hanowerze 0,5 stopnia Celsjusza i świeciło blade zimowe słońce. Gdyby nie to, że lodowaty wiatr wyciskał łzy z oczu, byłaby to idealna pogoda na drugi już wielki koncert w ramach pierwszego grania WOŚP w naszym mieście, tym razem na stadionie DJK Sport Club Polonia.

Na centralnym placu miasta Kröpcke zębami dzwoni grupka wolontariuszy w pięknych strojach łowickich. To tancerze zespołu folklorystycznego „Polonia Hanower” Ada, Ala, Sylwia, Jan i Piotr. Zbiórka idzie słabo, datki dają głównie rodacy oraz... bezdomni, koczujący przy wejściu do metra. Z wielkim zapałem drobniaki do puszki wrzucają także polscy bezdomni w ośrodku Kompass przy dworcu głównym. Orkiestrowe czerwone serduszka wzruszają, budząc wspomnienia lepszych czasów, kiedy to niektórzy z nich sami brali udział w wielkim graniu. Na dworcu głównym Ewelina, Darek i Hubert marzną trochę mniej nie tylko dlatego, że stoją pod dachem, ale i dzięki temu, że ubrali się jak na stok narciarski. I ich doświadczenia są podobne: Niemcy na ogół nie znają kwestowania do puszki i nawet zagadnięci, grzecznie wysłuchują objaśnień, po czym odchodzą. Natomiast rodacy, dojrzawszy w tłumie wolonatriuszy, sami przebijają się w ich kierunku. Wniosek na rok przyszły: przez najbliższe 12 miesięcy uświadamiać niepolskim mieszkańcom Hanoweru, czym jest WOŚP.

Na obiekcie sportowym DJK SC Polonia takiej akcji edukacyjnej prowadzić nie trzeba. Tu każdy dumnie obnosi czerwone serduszko, każdy wie, dlaczego tu przybył. To drugi wielki koncert hanowerskiego sztabu w ramach debiutu WOŚP w naszym mieście. Tydzień wcześniej Orkiestra grała pod gościnnym dachem Domu Kultury Hanower-Döhren, który był także partnerem projektu. W całodniowym koncercie wzięły udział zespoły Vision Air, The Bigos i High Fidelity z Hanoweru, Push Ab z Essen i Roślina z Głogowa. „Takiego koncertu rockowego w środowisku polonijnym jeszcze w Hanowerze nie było” – podkreśla szefowa miejscowego sztabu WOŚP Daria Adamczyk, miłośniczka muzyki „Dżemu”. Oferowany równolegle wyjątkowo bogaty program familijny okazał się silnym magnesem dla bardzo wielu wielu rodzin z małymi dziećmi. Kwestujący wolontariusze napełniali puszki nie wychodząc z budynku.

Młodej, ładnej, energicznej i charyzmatycznej Darii udało się skupić wokół siebie imponującą grupę pomocników: 20 osób w sztabie plus 50-ciu „puszkowych” wolontariuszy, którzy kwestowali w dwie kolejne styczniowe niedziele. Sprawdziła się także tegoroczna nowość – tak zwane „puszki sztabowe”, ustawiane na okres miesiąca w różnych sklepach i zakładach. Dalsza nowość to kilka koncertów. „Zagraliśmy w sumie sześć razy” – informuje Daria – „bo takie mieliśmy możliwości. Oprócz wielkich koncertów 07.01. i 14.01. odbyło się kilka kameralnych, m.in. w prowadzonej przez Sylwię i Mariusza kafejce Linden Stübchen”. Sam Mariusz wykazał się niedościgłym talentem w prowadzeniu licytacji. Za mikrofon chwycił przypadkiem podczas pierwszego koncertu i tak już zostało. Po treningu w pierwszą niedzielę stycznia tydzień później osiągnął szczyt formy, licytując pierwsze hanowerskie WOŚPowe serduszko za 400 euro.

Hitem licytacyjnym okazały się także dary ofiarowane przez gościa honorowego Władysława Kozakiewicza: puchar zdobyty na mistrzostwach Polski przed historycznym zwycięstwem olimpijskim w 1980 roku oraz jego biografia, z osobistą dedykacją dla nabywcy. Równie ciepło co znany sportowiec przywitany został również drugi gość honorowy, wicekonsul Adam Borkowski z Hamburga. „Bardzo się cieszymy, że taka akcja, która ma na celu wspieranie noworodków i która angażuje tak wiele osób, w Polsce i poza granicami kraju, zagościła w Hanowerze, w naszym okręgu konsularnym. Bardzo dziękuję za tę inicjatywę. Mam nadzieję, że będziecie państwo hojni, bo cel jest szczytny” – powiedział konsul przy gromkim aplauzie zebranych.

Pomimo chłodu liczba gości na obiekcie ani przez chwilę nie maleje. Miejsce odchodzących zajmują nowi przybysze. O dobry nastrój dbają muzycy, w dużej mierze znani już z wcześniejszych koncertów. Nowością jest grupa Rio Trio i solowy występ Łukasza Deptuły. W ustawionym przez przezornych gospodarzy, polonijnych sportowców pod wodzą prezesa Edwarda Dewuckiego, ogrzewanym namiocie grają od 11.30 rano do 20.00, znacznie dłużej, niż przewidywał program. Rozgrzać się można także przy grillu, a klubowa restauracja, gdzie sztab oferuje przysmaki polskiej kuchni, przez cały dzień dosłownie pęka w szwach.

Od 16-tej zaczyna się wielkie liczenie. Kiedy dwie godziny i jedną trzecią puszek później podawane są pierwsze wyniki zbiórki, na obiekt zjeżdżają ostatni wolontariusze na wspólne „światełko do nieba” i pokaz sztucznych ogni. „Wsparcie sztabu i wolontariuszy jest ogromne i bez niego nie dałabym rady” – podkreśla Daria – „ale bardzo dużo wzięłam także sobie na głowę dlatego, że gramy pierwszy raz i chciałam to naprawdę dopiąć na ostatni guzik, co nam się – jak sądzę – do tej pory udało.” Największym podziękowaniem jest dla niej nadspodziewanie wielki odzew wśród hanowerskiej Polonii, z jakim spotkała się jej inicjatywa. „To nie będzie koniec” – zapewnia Beata ze sztabu. „Daria niesie dobro, którym nas zaraziła. My zarażamy nim dalszych ludzi. I siódmego i dzisiaj przyciągnęliśmy bardzo wiele osób. Dobro odpłaca dobrem. Dzisiaj jest nasze drugie spotkanie z Polonią i na pewno nie będzie to ostatnie.”

Podczas swojego debiutu w rodzinie Wielkiej Orkiestry Świątecznej Pomocy Hanower zebrał deklarowaną kwotę 25.000 euro. Sie ma.

Grażyna Kamień-Söffker

(relacji dźwiękowych z przygotowań oraz z obu koncertów WOŚP w pierwszą i drugą niedzielę stycznia 2018 w Hanowerze posłuchać można w internecie jako podcast pod: http://www.radiopolenflug09.de/pdcst_grazyna.html)

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Jurek Owsiak, Präsident des Vorstands des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe

Ab 26 Jahre spielt das Große Orchesters der Weihnachtshilfe (WOSP) für die karitative Zwecke wie Ausrüstung Krankenhäuser mit Spezialausrüstung und lebensrettende die Gesundheit von Kindern. In diesem Jahr, am 14. Januar, wird das Große Orchester der Weihnachtshilfe zum 26. Mal nicht nur in Polen, sondern auch auf allen Kontinenten spielen. In Deutschland organisiert Polonia das WOŚP Grand Finale in Oberchausen, Hannover, Hamburg, Berlin, Darmstadt und Frankfurt. Das Große Orchester der Weihnachtshilfe wurde seit Jahren als die Organisation mit dem größten sozialen Vertrauen in Polen und unter Polonia anerkannt.

Übersetzung fogt : W 26 Finale WOŚP skupimy się na pozyskaniu wsparcia dla podstawowych oddziałów neonatologicznych – powiedział Jurek Owsiak, Prezes Zarządu WOŚP - Wybór celu Finału to każdego roku najtrudniejsza decyzja, jaką musi podjąć Zarząd naszej Fundacji. Przez cały czas napływają do nas sygnały i informacje o tym, jakie są braki w szpitalach, jakie dziedziny medycyny wymagają pilnej interwencji. Piszą do nas lekarze, personel medyczny, autorytety w świecie medycyny, ale często także pacjenci i rodzice dzieci leczonych w szpitalach. Potrzeby są ogromne, a my, wybierając temat każdej zbiórki, musimy być pewni, że przy pomyślnym wyniku Finału uda nam się postawione cele zrealizować. A to nie jest łatwe – wszyscy zwłaszcza w ostatnich dniach widzimy, z jak wieloma bolączkami boryka się dziś cały system ochrony zdrowia w Polsce – dodaje Prezes Zarządu Fundacji.

Orkiestra prowadzi też na co dzień ogólnopolskie programy medyczne, których celem jest wsparcie zdrowotne noworodków – Program Powszechnych Przesiewowych Badań Słuchu u Noworodków, Program Leczenia i Zapobiegania Retinopatii Wcześniaków oraz Program Nieinwazyjnego Wspomagania Oddechu u Noworodków.

Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy (WOŚP) jest fundacją o charakterze filantropijnym, której podstawowym celem według statutu jest: „działalność w zakresie ochrony zdrowia polegająca na ratowaniu życia chorych osób, w szczególności dzieci, i działanie na rzecz poprawy stanu ich zdrowia, jak również na działaniu na rzecz promocji zdrowia i profilaktyki zdrowotnej”. Fundacja ta została założona w Warszawie 2 marca 1993 a Prezesem Zarządu jest niezwykle popularny charyzmatyczny Jurek Owsiak.

Najbardziej znaną formą działalności fundacji jest coroczna, ogólnopolska impreza rozrywkowo-medialna o charakterze charytatywnym, nazwana Finałem Wielkiej Orkiestry Świątecznej Pomocy. Podstawowym elementem Finału jest granie „wielkiej orkiestry”, czyli odbywające się w całej Polsce (a także poza granicami) koncerty muzyczne, z których dochód przeznaczany jest na cele Fundacji, oraz inne wydarzenia organizowane w ramach finału, jak np. różne imprezy kulturalne i sportowe.

W czasie Finału organizowanych jest również wiele innych form zbiórki funduszy, z których najważniejsza jest publiczna kwesta na ulicach miast (a także wsi) prowadzona przez licznych wolontariuszy. Zebrane pieniądze są przeznaczane na z góry ustalone cele związane z ochroną zdrowia, szczególnie zdrowia dzieci.

W poprzednim roku Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy (WOŚP) kwestowała na rzecz ratowanie życia i zdrowia dzieci na oddziałach ogólnopediatrycznych oraz zapewnienie godnej opieki medycznej seniorom – zebrano rekordowo 105 570 801 złotych t.j. około 26,5 mln €!

Życząc Fundacji WOŚP pobicia zeszłorocznego rekordu kwesty pozdrawiamy Jurka Owsiaka i wszystkie Sztaby WOŚP jego zawołaniem: Sie ma !

Wiesław Lewicki

 

 

 

 

 

Klänge, die Verbinden! Krakauer und Gorale, Pop, Rock, Soul und Jazz - das Kulturfestival der Polonia in Hannover. Ist es wirklich möglich in ein harmonisches Ganzes so unterschiedliche Elemente zu verbinden und über 6 Stunden die kollektive Laune des Publikums zu halten? Die Zweifel haben die Zuschauer nach der Befragung zu ihren Eindrücken in der Pause selbst beantwortet: „Ein Wunderbares Koncert“ - urteilte Anna, seit einem Monat wohnt sie erst in Hannover und zum ersten mal beim Festival dabei. „ Ich bin entzückt, vor Allem von den schönen Volkstänzen und Kostümen“ - ergänzte Henryk, ihr Nachbar in der bis fast auf den letzten Platz gefüllten Konzertsaal im Freizeitheim in Hannover-Döhren.

Auf der Bühne wechselten sich ununterbrochen ab die Künstler, Konventionen und Stimmungen. Zu Teilnahme am Konzert wurden junge Preisträgerinnen deutscher und polnischer Gesangswettbewerbe eingelade: Alicja Szemplińska, Katarzynęa Dallak, Wiktoria Pałasz, Wiktoria Chmielewska, Wiktoria Polska und Wiktoria Grudniok. Nach zwei Pop-Liedern folgte eine FolkloreTanzeinlage, ausgeführt mit feuriger Leidenschaft durch die Tanzgruppen aus Wuppertal, Zwickau und Hannover. Besonders die letztere wurde durch großen Applaus angefeuert, die durch die Festivalleiterin Frau Aldona Glowacka-Silberner geleitet wird und sein 30-ig jähriges Jubiläum feierte. Das Ende des ersten Konzertteiles wurde durch ein gemeinsames Foto, durch Gratulationen und Danksagungen der auftretenden Künstler und Künstlergruppen sowie ihrer Betreuer zu einem festlichen Abschlussakt vor der Pause. Viel verdienten Applaus erhielten auch die diesjährigen Preisträger der Auszeichnung Pro Vita Polonia: Edward Dewucki, Regina Światlak i Helena Adamowicz-Zimnoch, alle drei arbeiten sie engagiert ehrenamtlich für das Wohl der hannoverschen polnischen Community.

Die Temperatur im Saal stieg fast zum kochen mit dem Eintreten der Folkband Trebunie Tutki & Freunde. „ Ihr in Europa erkennbarer Stil wurde einerseits durch musikalische Familientradition und die Leidenschaft für Hochlandkultur geprägt, andererseits durch innovativen und avantgardistischen Umgang mit diesem Erbe“ - das konnte man im Programmheft über sie nachlesen.
„Das kann man nicht nacherzählen, das muss man Erleben“ - beurteilte Teresa, die zum Konzert aus weit entfernten Ecke Niedersachsens kam.
Auch Antoni war sehr neugierig auf die ihm vorwiegend aus dem you Tube bekannten Gruppe. „Wunderschön und herrlich!“ - seine Begeisterung galt sowohl der Musik wie auch der Art ihrer Ausführung. „Die eingeführten neuen Instrumente zerstören nicht den traditionellen Klang, im Gegenteil, sie erfüllen ihn mit Frische.“

Die durch die Gastgeber vorbereiteten polnischen Delikatessen verschwanden schnell in der Pause, die, wie sich herausstellte, viel zu kurz war, um alle Bekannte Gesichter zu begrüßen und die traditionellen Festtagswünsche auszusprechen. Viele Zuschauer besuchen das Festival "Klänge, die Verbinden“ seit seiner ersten Ausgabe in Hannover. „Wir sind hier wie eine große Familie“ - sagt Zbigniew aus Braunschweig. „ Und so füllen wir uns hier - herzlich, familiär, in angenehmen, inzwischen mit den Jahren bekannten Freundeskreis. Wir kommen her für die Musik und um uns zu treffen“.  Anias Begleiter Stefan machte während des Festivals hunderte von Fotos. Die schönsten möchte Ania auf ihrem FB posten, um ihre erlebte Freude am Festival mit ihren Freunden in Polen zu teilen. Beide freuen sich schon auf das nächste Jahr.

Das sechste Festival „Klänge, die verbinden“ in Hannover ereignete sich dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kowent Polnischer Organisationen in Deutschland, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Generalkonsulat Polen in Hamburg sowie großem Arbeitsaufwand des Festivalveranstalters, des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen e.V.. Ehrengäste des Festivals waren Bürgemeister der Stadt Hannover Thomas Hermann und der Generalkonsul der Republik Polen aus Hamburg Piotr Golema.


Grażyna Kamień-Söffker

 

 

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 6. Januar 2018 um 12:00 Uhr zur polnischen Sendung "Gadu Gadu" in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, dem 8. Januar 2018, um 13.00 ausgestrahlt.

Im Programm:

-Daria Adamczyk und Sylwia Jesion , stellen ein künstlerisches Programm des diesjährigen Finale der Großen Orchester der Weihnachtshilfe in Hannover vor

-Katarzyna Piątkowska-Durka, erzählt über ihre Eindrücke nach einem außergewöhnlichen Konzert der “Familie Pospieszalskich Orchester”. Die ist eine sehr bekannte und beliebte Familienorchester aus Polen , die die traditionellen polnischen Weihnachtsliedern in der neuen interessanten Arrangements spielt und singt

- Appell der Familie des verschwundenen Janusz Ruszczyk aus Hannover um Hilfe bei der Suche nach ihm
Seit mehr als einer Woche wird Janusz Ruszczyk gesucht, zunächst von der Polizei, jetzt aber auf  eigene Faust auch von Freunden und Freiwilligen. Janusz Ruszczyk ist 52 Jahre alt, etwa 180 cm groß, er trug eine graue Jacke, dunkelblaue Hose mit Seitentaschen und eine schwarze Baseballkappe. Zuletzt wurde er am 22.12.2017 um ca. 1:30 Uhr an der Kreuzung Sahlkamp / Ecke Weimarer Straße in Hannover gesehen. Wer ihn gesehen hat oder weiß, wo er sich befindet, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Die musikalische Umrahmung des Programms beinhaltet unter anderem Weihnachtslieder in Ausführung von Stanisława Celińska, Beata Rybotycka und der Familie Pospieszalski Orchestra, sowie die Songs der Band Dżem und der hannoverschen Band The Bigos.

Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de/  ausgestrahlt

Radio Podcast - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de



Errinerungsbild von Medien Tage 2012 in Schwerin

Nur noch wenige Tage, um in Wettbewerb für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2018 teilzunehmen. Ein Wettbewerb für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis Tadeusz Mazowiecki 2018 - ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius beteiligen sich erstmals an den Medientagen und dem Journalistenpreis - Neue Kategorie Multimedia / Online - Einsendeschluss: 10. Januar 2018.

Zum 21. Mal wird der Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben. Die Auslobung richtet sich an alle Medien aus beiden Ländern. Gesucht werden journalistische Beiträge, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zum besseren gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen führen.  Die Gewinner werden im Rahmen der 11. Deutsch-Polnischen Medientage vom 06. bis 07. Juni 2017 in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird 2018 erstmals in fünf Kategorien vergeben: Print, Hörfunk, Fernsehen und Multimedia / Online (Neue Kategorie ab 2018) und der vom Land Mecklenburg-Vorpommern gestiftete Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion”. Das Preisgeld beträgt  jeweils 5.000 Euro. Die Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen: drei Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie drei Woiwodschaften – Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien.

 

Festiwal33

Die Feierlichkeiten zum doppelten Jubiläum – 25. Rock&Chanson Festival und 30 Jahre „Polonica“ e.V. – wurden am 17. November, am ersten Festivaltag in Köln eröffnet. An den Feiern nahmen zahlreiche Persönlichkeiten aus der Politik, Musik und dem kulturellen Leben teil. Darunter u.a. der Generalkonsul der Republik Polen in Köln Herr Jan Sobczak, der Konsul Andrzej Dudzinski, der Generalkonsul Frankreichs in Düsseldorf Herr Vincet Muller, der CDU Politiker Werner Jostmeier und ein Vertreter des PPA (ältester Chanson Festival in Polen) Herr Boguslaw Sobczuk.

Das Jubiläumsfestival wurde traditionelle mit der polnischen Melodie „Polskie Drogi“ eröffnet. Das Stück wurde am Klavier vom Jury Vorsitzenden Herrn Tomasz Glanc gespielt. Kurz danach präsentierten im Rahmen des „Junge Talente“ Wettbewerbs junge Künstler, jeweils zwei aus Deutschland, Polen und Frankreich ihre musikalischen Fähigkeiten. Das in Rathaussaal Köln-Porz versammelte Publikum lauschte mit großer Begeisterung der Musik der Debütanten.

Nach dem Wettbewerb mit anschließender Pause wurden die Sieger durch die internationale Jury geehrt. Der erste Platz ging an das deutsche Duo „byebye“ – Oliver Haas und Tim Ludwig. Den zweiten Platz vergab das Jury an die junge polnischen Chansonsängerin Julita Wawreszuk. Ganz spontan entschieden die Mitglieder der Jury die Vergabe eines dritten Preises im Jubiläumsfestival. Diesen erhielt Vanina de Franco aus Frankreich. Der Publikumspreis ging ebenfalls an die Leipziger Gruppe „byebye”. Die jungen Männer freuten sich sehr über den doppelten Preis.

Festiwal44Wir sind sehr überwältigt. Als wir nach Köln gefahren sind, haben wir nicht einmal davon geträumt zu den Gewinnern zu gehören, denn die Konkurrenz war sehr groß. Jetzt halten wir zwei Auszeichnungen in der Hand. Das können wir noch nicht realisieren – sagt Oliver Haas und fügt hinzu – wir sind nicht nur von unserem Gewinn schwer beeindruckt, aber auch von dem ganzen Festival und vor allem über die Professionalität und Gastfreundlichkeit der Organisatoren. Wir wünschen der „Polonica“ e.V. mindestens weitere erfolgreiche 30 Jahre.

Nach der Siegerehrung kam auf die Bühne die polnische Sängerin Kasia Mos. Sie vertrat Polen beim diesjährigen Eurovision Song Contest und präsentierte in Köln ihre größten Hits.

Star des Konzerts am Freitag war Maciej Malenczuk. Der Sänger hatte das Publikum ab der ersten Minute in seinen Bann gezogen. Damit endeten jedoch die musikalischen Attraktionen während des 25. Roch&Chanson Festivals nicht.

Am Samstag fand das Galakonzert mit sehr bekannten und beliebten Musikern statt. Es traten auf: aus Frankreich die populäre Sängerin und Komödiantin Lou Volt, aus Deutschland die Swing Gruppe „The Airlettes“ und aus Polen die Diva der polnischen Musikszene Justyna Steczkowska.

Am 19. November dem letzten Tag der Feierlichkeiten lud die Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft „Polonica“ e.V. in die Räume der ehemaligen Abteilung für Handel und Investitionen des Generalskonsulats in Köln ein.

Rund 100 geladene Gäste, Sponsoren und Mitglieder der „Polonica“ e.V. kamen zu der Feierlichkeit. Der Festakt begann mit Ansprachen, Vorstellung der 30-jährigen Geschichte der Kulturgesellschaft und Glückwünschen.

In der Dankesrede dankte der Generalkonsul dem Organisationsstab für die tollen Festivals und vor allem für die Verbreitung der polnischen Musikkultur mit Einbezug der Künstler aus Deutschland und Frankreich.

Boguslaw Sobczuk betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Festivals und der Zusammenarbeit mit dem ältesten Chanson Festival dem Przeglad Piosenki Aktorskiej in Breslau. Er beglückwünschte alle Beteiligten der vergangenen 30 Jahre zu einer tollen Leistung und forderte sie dazu auf, sich weiterhin so engagiert einzusetzen.

Im weiteren Verlauf des Abends standen vor allem musikalische Beiträge im Mittelpunkt. Zuerst traten die Teilnehmer des „Junge Talente“ Wettbewerbs auf. Gebührend gewürdigt wurde die Jubiläumsfeier durch den Auftritt von Magda Umer, der bekannten polnischen Sängerin. Sie sang ihre schönsten und unvergessenen Lieder.

Das in den Kulturkalendern fest etablierte Rock&Chanson Festival ist ein einmaliges Ereignis in ganz Deutschland, wo junge (im Rahmen eines Wettbewerbs „Junge Talente“) und erfahrene Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich im Sinne des Weimarer Dreiecks durch gemeinsame musikalische Auftritte zu Annäherung und Stärkung der drei Länder führen.

Der kulturelle Austausch auf höchstem Niveau gelinkt den Organisatoren zweifelslos seit vielen Jahren. Jedes Mal zieht das Festival ein internationales Publikum nach Köln.

Den Vorstand der „Polonica” e.V. bilden seit einigen Jahren der erste Vorsitzende Zbigniew Kossak von Glowczewski, die Vizevorsitzende Monika Moj und die Schatzmeisterin Maria Chmielarz.

Obwohl das Festival bereits seit 25 Jahren veranstaltet wird, ist es immer noch eine große Herausforderung für uns. Unser Projekt kann nur durch größten ehrenamtlichen Engagement stattfinden – erklärt der Vorstand.

Die Führungsgruppe schaut mit Stolz auf ihren Rock&Chanson Festival, welcher längst über die Grenzen Deutschland bekannt wurde. Davon zeugen die internationalen Pressevertreter währen des Festivals.

Die Bedeutung der Veranstaltung wird auch durch die Schirmherrschaften hervorgehoben. Seit Jahren findet das Festival unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker, dem französischen Generalkonsul Vincent Muller und dem Generalkonsul der Republik Polen in Köln, Jan Sobczak, veranstaltet.

Ein Vierteljahrhundert Rock&CHanosn Festival „Köln-Breslau-Paris“ war Grund genug, um die Bedeutung der Veranstaltung zum Vorschein zu bringen. Der erste Starsänger der von der Deutsch-Polnischen Kulturgesellschaft an den Rhein eingeladen wurde war Marek Grechuta. Danach folgten u.a.: Dorota Stalińska, Czesław Niemen, Maryla Rodowicz, Ewa Demarczyk, Edyta Geppert, Jacek Wójcicki, Grzegorz Turnau, Justyna Steczkowska, Katarzyna Groniec, Renata Przemyk, Katarzyna Skrzynecka, Kayah, Mariusz Lubomski, Joanna Liszowska, Stan Borys, Hanna Banaszak, Anna Maria Jopek, Zakopower, Raz Dwa Trzy, Urszula, Patrycja Markowska, Michał Szpk, Stanisław Soyka, Rosenstolz, Götz Alsmann und Ute Lemper.

Monika Moj

Die Kinder tanzten in den Krakauer Trachten die Polonaise und den Krakauer Tanz in einer Choreografie für 8 Paare. Die erwachsenen Ensemblemitglieder tanzten auch die beiden polnischen Nationaltänze und sangen anschließend das Lied „Marsch Polonia“ und „Ode an die Freude“.Zu seinem Jubiläum hat POLONEZ befreundete Ensembles aus Deutschland und Polen eingeladen. Als Gast trat das Ensemble POLSKIE KWIATY (Polnische Blumen) aus Wuppertal sowie das Waclaw-Milke- Pfadfinder- Tanz- und Gesangensemble DZIECI PŁOCKA aus der polnischen Partnerstadt von Darmstadt auf.

Die Ensembles POLONEZ und DZIECI PŁOCKA arbeiten seit 2 Jahren intensiv zusammen, indem sie Begegnungen und Tanzwerkstätte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie gemeinsame Konzerte in den beiden Partnerstädten Płock und Darmstadt veranstalten. Das Jubiläumskonzert war eine gute Gelegenheit, die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit zu präsentieren: Die beiden Ensembles tanzten zum ersten Mal zusammen auf der Bühne eine während der Tanzwerkstatt in Płock einstudierten Suite von Rzeszower Tänzen (eine Region um die Stadt Rzeszów im Karpatenvorland) in einer Choreografie für vier Paare, jeweils zwei aus jedem Ensemble.

Die Feierlichkeiten anlässlich des 5. Jubiläums der künstlerischen, bildungs- und integrationsorientierten Tätigkeit des Ensembles POLONEZ begann mit der Eröffnung der Fotoausstellung mit den Fotografien von Jan Waćkowski, eines Fotografen aus Płock. Die Ausstellung, die in den Räumen des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt stattfand, zeigte Fotos zum Thema Weichsel und fügte sich somit in die Feierlichkeiten anlässlich des „Jahres der Weichsel“. Die Schirmherrschaft übernahm das Generalkonsulats der Republik Polen in Köln.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten endeten mit einem Gottesdienst in der Polnischen Katholischen Mission in Offenbach am Main, wo die Polnische Folkloregruppe POLONEZ wöchentlich Proben für Kinder und Jugendliche abhält. Am Sonntag in den Proberäumen im Jugendklub in Darmstadt-Kranichstein, verbrachten die Kinder und Jugendlichen aus beiden Ensembles gemeinsamen Nachmittag bei Integrationsspielen.

Dominik Karaś

Verlinkungen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=-FBuC8koG20

 

https://www.youtube.com/watch?v=faqHTxosy_Q

 

https://www.youtube.com/watch?v=aOc3Nq35CzI

 

https://www.youtube.com/watch?v=j4dbtWnds9o

 

https://www.youtube.com/watch?v=Y0syHv0lFtY

 

 

 

 

 

 

 

  1. Jubiläum des Ensembles „Polnische Folkloregruppe POLONEZ“ in Darmstadt

Die Polnische Folkloregruppe POLONEZ e.V. mit dem Sitz in Darmstadt feierte ihren 5. Geburtstag. Während des Jubiläumskonzerts am 24. November 2017 präsentierten die Tanz-und Gesangkinder- sowie Erwachsenengruppe und die ensembleeigene Kapelle Ausschnitte aus seinem bisherigen Programm.

Zwyczaj ubierania choinek narodził się wśród ludów germańskich przeszło 300 lat temu. W dniach przesilania zimy i nocy zawieszano u sufitu gałązki jemioły, jodły, świerka, sosny jako symbol zwycięstwa życia nad śmiercią, dnia nad nocą, światła nad ciemnością. Kościół chętnie przejął ten zwyczaj jako zapowiedź, znak i typ Jezusa Chrystusa. Na drzewku zawieszamy światła, bo tak często Jezus o sobie mówił, że jest światłością świata.

Pierwsza wzmianka o Bożym Narodzeniu pochodzi z 354 roku, a zamieszcza ją rzymski kalendarz. Różne były w przeszłości terminy obchodów świąt Bożego Narodzenia. Świętowano w styczniu, marcu, kwietniu, a nawet w maju.

Ostatecznie wybrano datę 25 grudnia – dzień przesilenia zimowego. Chrześcijanie ze słońcem utożsamiali Chrystusa, nazywając go „Słońcem Sprawiedliwości”.

Tajemnica Bożego Narodzenia polega na tym, że druga Osoba Boska stała się człowiekiem, aby w ciele ludzkim dokonać zbawienia rodzaju ludzkiego za grzechy. Jako Bóg jest wieczny, nieskończony, wszechobecny i wszechmocny, jako człowiek jest ograniczony czasem, przestrzenią i mocą.

Auf der ganzen Welt ist der Dezember die meisten festlich im Kalendermonat, in dem unnachgiebigen Weihnachtseinkäufe beginnt. Die erste Stufe beginnt von Kauf der Geschenke für Nicholas, einen charakteristischen alten Mann mit einem Sack mit Geschenken gefüllt verbunden. Der alte Mann, der Legende nach aus dem fünfzehnten Jahrhundert, reist durch die Welt in einem Schlitten von Rentieren gezogen, betritt das Haus durch den Kamin und füllt Kinder Socken, Spielzeug und Süßigkeiten. Lesen Sie MorePo ersten Stufe kommt die Sekunden bis nach Geschenken jagen "zu Weihnachten." Diese Fortsetzung der Gewohnheit der gegenseitigen Selbsthingabe, einen Moment der Erfüllung innersten Träume .... Ein Traum Menschen haben alle Arten von ...

Krystyna Koziewicz

Die IX. Ausgabe des Wettbewerbs "Pole zu sein" („Być Polakiem” ) hat eine besondere Dimension, da sie sich auf die Feierlichkeiten anlässlich des 100. Jahrestages der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens bezieht. Die Botschaft des Wettbewerbs besteht darin, so viel wie möglich über diese Ereignisse zu sagen, um Sie daran zu erinnern, dass Generationen von Freiheit geträumt haben.

"Träume von 1918-erfüllten Generationen" ist ein Thema, das darauf abzielt, Generationen von Pädagogen und Studenten zusammenzuführen, die außerhalb des Landes leben. Aus diesem Grund wurde die Wettbewerbsformel in diesem Jahr um das Modul "B" erweitert - für Lehrer, die eine Unterrichtseinheit erstellen. Für Kinder und Jugendliche ist das Modul "A" vorgesehen, in dem wir Sie wie in den vergangenen Jahren zu künstlerischen, literarischen und multimedialen Arbeiten einladen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website: www.swiatnatak.pl

Die Organisatoren und die Jury des Wettbewerbs bitten Sie, den Wettbewerb auf Ihren Websites und anderen Nachrichtenkanälen zu bewerben, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen.

Dank Ihres Engagements und der Förderung der vorherigen Ausgabe hat die Jury des Wettbewerbs über 1550 Arbeiten aus verschiedenen Teilen der Welt erhalten.

Die Organisatoren des Wettbewerbs "Be Polak" sind:

    
Verein "Polnische Gemeinschaft",
    
Polish School Matrix in Großbritannien,
    
Welt Na Tak Stiftung

Halina Koblenzer

Wettbewerbspresseoffizier

 

Zuerst eine kurze persönliche Digression – ich lebe seit fast 30 Jahren außerhalb der Grenzen Polens und betrachte die mich umgehende Welt immer noch mit slawischen Augen … es tut mir gut.
Es bedeutet allerdings nicht, dass ich ein polnischer Separatist bin, der sich ständig in Deutschland aufhält und sein Leben nur und ausschließlich den polnischen Traditionen, Bräuchen und der polnischen Sprache unterordnet, jemand der eine Abneigung gegenüber der Kultur und Tradition des Landes, in dem er lebt, verspürt. Im Gegenteil. Ich bin eine vollkommen integrierte Person, integriert in einer positiven Hinsicht, eine Person, die aus dem Vollen aus beiden Kulturen, Traditionen und Sprachen schöpft. Ich weiß, wo meine Wurzel liegen, gleichzeitig dennoch schätze ich die neuen Werte, um die sich mein Leben im Land des Aufenthalts bereichert hat. Eine Emigration bringt zwar zahlreiche Fallen mit sich, dennoch bedeutet sie auch eine Herausforderung und eine Lebensinspiration.

Die Entscheidung über die Emigration ist in jedem Fall eine schwierige Entscheidung, die einen großen Einfluss auf unser Leben hat, und die viele Bedrohungen und Konflikte mit sich bringt, sie ist allerdings auch eine Chance, um die Denkhorizonten und die persönliche Entwicklung zu fördern, kurz gesagt: sie ist trotz Fallen eine Herausforderung und eine Lebensinspiration, sie ist eine Chance auf ein neues, gelungenes Leben. Ob das Leben gelungen und erfüllt sein wird, hängt von uns selbst und von unserem Beitrag in die Errichtung dieses Lebens in einem fremden Land von Grund auf ab. Ich bin davon überzeugt, dass die positive Lebenseinstellung eines Menschen, seine Zuversicht und Glaube an die Emigration als eine große Chance entscheidend sind. Auch wenn diese Chance mit anfänglichen Adaptationsschwierigkeiten belastet ist. Ich glaube, dass der Begriff „Adaptation” eine Schlüsselrolle bei meinen Überlegungen spielt. Auf unser Verständnis der Welt und der Menschen, unser Wissen und Bildung, unsere Lebenserfahrungen sowie historischen Erfahrungen des Herkunftslandes, kann man mit Gewissheit auch im Land des Aufenthalts zurückgreifen. Man muss es allerdings mit Vorsicht tun, da die Emigration auch viele Einschränkungen und Schwierigkeiten bedeutet. Die richtige Adaptation besteht meiner Meinung nach in einer geschickten Anpassung an die neue Realität, ohne die Notwendigkeit der Verleugnung von eigenen Wurzeln und ethischen Werten. Den  Schlüssel zu einer gelungenen Adaptation bilden in erster Linie die Sprachfähigkeiten, bestenfalls fließende Kenntnisse der Sprache in Wort und Schrift.
Ohne perfekte Sprachkenntnis sind wir zu Isolation und einem Leben im polnischen Ghetto verdammt. Nach der anfänglichen Verwirrung und den Versuchen, sich in der neuen Wirklichkeit zurecht zu finden, soll sich jeder Emigrant wichtigen Fragen über sich selbst, den Ort seines Aufenthalts und seine Rolle dort stellen. Diese Fragen sind gleichermaßen schwierig und emotional. Jeder muss sie selbst beantworten und je früher er es tut umso besser. Selbstverständlich wird man ohne großen Einsatz, Engagement und Arbeit an sich selbst nichts erreichen können.  Nichts kommt von alleine, es ist nicht das Land unserer Herkunft, welches sich an uns anpassen soll, sondern wir müssen hier unseren Platz finden, einen Platz zwischen zwei Sprachen, zwei Kulturen, zwei Traditionen. Das Wichtigste ist meines Erachtens, dass wir uns auf allen diesen Feldern wohl fühlen, dadurch vermeiden wir die größte Krise eines Emigranten – die Identitätskrise, eine Krise der moralischen Werte und eine Kommunikationskrise. Wir müssen lernen, das neue Land, in dem wir leben, zu verstehen; seine Bewohner, ihre Mentalität und ihre Lebensart müssen uns vertraut und gleichwertig mit unseren eigenen Werten werden.

Jährlich feiern wir am 18. Dezember den Tag des Emigranten. Dieser Feiertag wurde von der UNO-Vollversammlung am 04. Dezember 2000 verabschiedet und wird weltweit gefeiert. Im Mai feiern wir, Polen, den Tag der Polonia und der Polen im Ausland, einen Feiertag der am 02. Mai 2002 durch den Sejm der Republik Polen auf die Initiative des Senats hin eingeführt wurde. Wenn man der Statistik Glauben schenkt, auch wenn sie unterschiedlich ausfällt, so gibt es weltweit 20 Millionen Polen und Personen polnischer Herkunft. Die größte Ansammlung ist das Amerikanische Kontinent: die Vereinigten Staaten, Kanada, Brasilien, Argentinien, in Westeuropa sind es: Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Die alte Emigration hat sich größtenteils schnell und problemlos assimiliert, viele Emigranten aus Polen sind heute gleichwertige Bürger des Landes ihrer Ansiedlung, mit dem Herkunftsland verbinden sie nicht nur die familiären Bindungen und polnische Traditionen, sondern auch die häufig typisch polnischen Namen.

Die nachfolgende, zeitgenössische Emigrationswelle fing 2004 an und dauert immer noch an. Es handelt sich dabei um fast 2,5 Millionen junge Polen, die mit der Absicht auswanderten, in einem anderen Land zu leben. Wenn man die Wirtschaftsemigration hinzuzählt, so sind es fast 5 Millionen Polen. Ich bin der Meinung, dass die Mehrheit von ihnen nicht schnell nach Polen zurückkehrt, da sie in Polen kaum Chancen auf denselben Lebensstandard und entsprechende wirtschaftliche Lage haben, wie es in den Ländern des Aufenthalts der Fall ist. Durchgreifende Wirtschaftsreformen sind in der nahen Zukunft in Polen nicht denkbar, also ist die Massenrückkehr in die Heimat nicht vorstellbar.

Man soll allen Landsleuten, die weltweit verstreut sind, wünschen, dass sie den Kontakt zu der Heimat niemals abbrechen, dass sie die polnische Sprache pflegen und für unser Heimatland als gute Botschafter tätig sind, wohin auch immer das Schicksal oder ihre eigene Entscheidung sie hingebracht hat.

Waldemar Kostrzębski
https://waldemar-kostrzebski.blogspot.de/



Alle Jahre wieder verwandeln sich die Plätze und Gassen rund um das Aachener Rathaus in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Paradies aus Lichterglanz und Farbenpracht, festlichen Klängen und verführerischen Gerüchen. Der festliche Budenzauber der liebevoll aufgebauten Weihnachtsstadt bezaubert die großen und kleinen Besucher; das vielfältige Angebot an Edlem und Originellem, Gediegenem und Kostbarem lässt kleine und größere Wünsche in Erfüllung gehen. Kein Wunder also, dass der Aachener Weihnachtsmarkt für alle Aachener und Aachen Fans längst zu einem absoluten „Muss“ geworden ist.

Weit über die Grenzen der Region hinaus ist der Aachener Markt wegen seiner außergewöhnlich anheimelnden, familiären Atmosphäre bekannt und beliebt: Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt trifft man sich, mit der Familie, mit Freunden, Bekannten, Kollegen, in der Mittagspause oder nach Feierabend, während der Woche und am Wochenende. Karussellfahren für die Kinder ist Pflicht, Glühwein für die Erwachsenen ebenfalls, Reibekuchen sind zu allen Tageszeiten begehrt – natürlich auch Printen und anderes Weihnachtsgebäck, Dominosteine, Leb und Spitzkuchen, Spekulatius und Marzipanbrote, die von Aachener Firmen in die ganze Welt verschickt werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen jedoch, sozusagen frisch vom Backblech, schmecken sie außergewöhnlich gut.

Rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr weist die stolze Bilanz der Veranstalter inzwischen aus – darunter Gäste aus Holland, Belgien, Frankreich und England. Kein Wunder, denn der Aachener Weihnachtsmarkt zählt zu den größten und schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.

Bis in die siebziger Jahre reicht die Tradition des Weihnachtsmarktes zurück. Die bescheidenen Anfänge des „Printenmarktes“ rund um den Elisenbrunnen haben sich seit der Verlagerung auf Markt, Katschhof und die anliegenden Gassen ordentlich gemausert: Denn nicht nur die Zahl der Besucher ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, auch die der Aussteller.

So vergrößert sich von Jahr zu Jahr das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und (kunst )handwerklichen Kostbarkeiten. Die Qual der Wahl bleibt den Besuchern dabei nicht erspart. Gerade sie aber ist es auch, die manch einen ein ums andere Mal wieder zu den bunten Buden und Ständen zieht.

Allzu lange Bedenkzeit allerdings darf man sich nicht gönnen. Denn je näher die Weihnachtstage rücken, desto näher rückt auch das Ende des Weihnachtsmarktes. Noch bevor am Heiligabend zu Hause die Gabentische gedeckt werden, schließt die Aachener Weihnachtsstadt wieder ihre Pforten.
Quelle: imago/Reporters

Tourist-Information:

aachen tourist service e.v.
Friedrich-Wilhelm-Platz
52062 Aachen
(02 41) 1 80 29 60 fon
(02 41) 1 80 29 30 fax
www.aachen-tourist.de

Veranstalter:

MAC - Märkte & Aktionskreis City e.V.
Theaterstraße 65
52062 Aachen
(02 41) 2 51 41 fon
(02 41) 2 99 06 fax
www.aachenweihnachtsmarkt.de
 
Quelle: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

Sendung Gadu Gadu in Radio Flora im Dezember 2017 - Grażyna Kamień-Söffker lädt am 2. Dezember 2017 um 12:00 für die nächste Sendung von "Gadu Gadu" im Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung ist am Montag, 4. Dezember 2017, um 13: 00. In der Sendung:
- Waldemar Kostrzębski -Felieton anlässlich des Internationalen Migranten-Tages
- Grażyna Kamień-Söffker-Gespräch mit Aktivisten POLDEH in Braunschweig
- Katarzyna Piątkowska-Durka-die vorweihnachtliche Kolumne
- Grażyna Kamień-Söffker-Gespräch mit Daria Adamczyk über den Stand der Vorbereitungen für das Finale der WOŚP in Hannover
- Aldona Głowacka - Einladung zum Hannoveraner Festival "Sounds that connect"
- Grażyna Kamień-Söffker-Apel für Hilfe für polnische Obdachlose in Hannover
Im musikalischen Rahmen: Jam, Red Guitars, Trebunie Tutki, Kabarett junger Männer, Mirek Suliga und Jan Pietrzak.
Das Programm wird live auf der Livestream-Website www.radioflora.de übertragen.
Radiopodcast - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de

Herzlich willkommen zu unserem jährlichen Fest in Advents- und Weihnachtsstimmung! Am Sonnabend, 09.12.2017 um 15:30 Uhr, im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Im Programm:

* Kulinarisches zu Weihnachtszeit mit polnischer Note
* Weihnachtssingen & traditionelle polnische Oblate (17.00 Uhr)
* Bunter Basteltisch und Animationen für Kinder
* Präsentationen unserer Projekte 2017
* Weihnachtsmarkt: Kunsthandwerk, Bücher, Süßes
*…Begegnungen und Gespräche

Schön, dass auch in diesem Jahr Freunde Kolbergs e.V. mit dabei sind.

Unkostenbeitrag vor Ort: 5,-€ / 2,-€
Dieses Treffens wird eine Gelegenheit bieten, den Start für unseren neuen Begegnungsort in Pankow mit Spenden zu unterstützen.

Unsere Aktivitäten an diesem besonderen Nachmittag brauchen noch Tatkräftige. Wer macht mit? Rückmeldungen sind jetzt schon willkommen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Team SprachCafè Polnisch e.V.

www.sprachcafe-polnisch. org
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059
 

Am 18. November 2017 fand in dem berühmten Französischen Dom am Gendarmenmarkt in Berlin eine Festveranstaltung aus dem Anlass des 95. Jahrestages der Gründung des Bundes der Polen in Deutschland Rodło” statt. Die mit einem „Konzert der polnischen Musik” verbundenen Feierlichkeiten würdigten mit ihrer Anwesenheit u. a. die Leiterin der Kanzlei des Präsidenten der Republik Polen Halina Szymańska, die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs Julia Przyłębska, der Botschafter der Republik Polen in Deutschland Andrzej Przyłębski, die Abgeordneten: Dorota Arciszewska-Mielewczyk, Małgorzata Gosiewska, Małgorzata Wypych – aus der Verbindungskommission mit den Polen im Ausland, Michał Jach – Vorsitzender der nationalen Verteidigungskommission und Szymon Szynkowski vel Sęk – Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe, Pfarrer Dr. Adam Prorok – Vorsitzender des Christlichen Zentrums zur Förderung der Polnischen Sprache, Kultur und Tradition in Deutschland,  Robert Czyżewski – der Vorsitzender der Stiftung „Freiheit und Demokratie“, Tomasz Różniak – Vorstandsmitglied der Vereinigung "Wspólnota Polska", Ewa Miżejewska – Vorsitzende der Polnische Zentrale für Schul- und Bildungswesen in Deutschland, Pfarrer Marek Kędzierski – Pfarrer der Polnischen Katholischen Mission in Berlin sowie Ferdynand Domaradzki – Vorsitzender des Polnischen Rates, Landesverband Berlin.

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Die Organisatoren der Jubiläumsveranstaltung - Alexander Zając und Józef Malinowski erhielten Gratulationswünsche für den Bund der Polen in Deutschland von der Vorsitzenden der Kommission für Angelegenheiten der Emigration und der Verbindung mit den Polen im Ausland beim Polnischen Senat – Janina Sagatowska, dem stellvertretenden Außenminister – Jan Dziedziczak sowie dem stellvertretenden Minister für Innere Angelegenheiten und Verwaltung  - Sebastian Chwałek.  Im offiziellen Teil kamen: die Leiterin der Kanzlei des Präsidenten der Republik Polen Halina Szymańska, die Abgeordnete , Dorota Arciszewska-Mielewczyk und der Botschafter der Republik Polen in Deutschland Professor Andrzej Przyłębski zu Wort. Ferner las die Abgeordnete Malgorzata Wypych ein Gratulationsschreiben der Vorsitzenden der Ver-bindungskommission mit den Polen im Ausland bei Polnischem Sejm, Anna Schmidt-Rodziewicz, Tomasz Różniak las ein an die Teilnehmer der Veranstaltung gerichtetes Schreiben des Vorsitzenden der Vereinigung Wspólnota Polska” – Dariusz Bonisławski vor. In seiner Begrüßungsrede stellte der Vorsitzende des Bundes der Polen in Deutschland Józef Malinowski die Geschichte des Bundes vor, er bedankte sich bei dem Sejm der Republik Polen für die Verabschiedung eines Beschlusses, der den 95. Jahrestag des Bundes der Polen in Deutschland per Akklamation würdigte. Józef Malinowski verlieh gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Bundes Anna Wawrzyszko die von der Kapitel von „Rodło” vergebenen Medaillen des Bundes an Elżbieta und Gabriela Baczewska, Professor Andrzej Przyłębski sowie Szymon Szynkowski vel Sęk.  Zum Schluss des offiziellen Teils trat der Historiker Robert Czyżewski, Vorsitzender der Stiftung „Freiheit und Demokratie“ mit einem der Geschichte der Organisation gewidmeten Referat auf. 

Józef Malinowski und Anna Wawrzyszko mit Elżbieta  und Gabriela Baczewska und dem Botschafter der Republik Polen Professor Andrzej Przyłębski

Bei der Veranstaltung waren auch Vertreterinnen der Polnischen Post anwesend, die eine Sonderpostkarte aus dem Anlass des Jubiläums des Bundes vorstellten. Auf dieser Postkarte sind die Fünf Wahrheiten der Polen, die während des I. Kongresses der Polen in Deutschland am 06. März 1938 in Berlin verabschiedet wurden, abgebildet.

Krystyna Koziewicz

Das jährliche Polonia Kulturfestival findet am Samstag, den 16. Dezember 2017 im Freizeitheim Dohren, An der Wollebahn 1 in Hannover statt. Veranstalter der Veranstaltung ist das Verbindungsbüro der polnischen Vereine in Hannover und in Niedersachsen e.V.
Auf dem Programm stehen folkloristische Ensembles, darunter
Folkband "Trebunie Tutki" und Friends, das Tanzgruppe "Polish Flower" aus Wuppertal, das Tanzgruppe "Maki" aus Zwickau, Preisträger verschiedener Kindervokalwettbewerbe und das Tanzensemble "Polonia" aus Hannover, das sein 30-jähriges Bestehen feiert. Mit einem Wort: "Musik ohne Grenzen und großes polnisches Fest".
Partnerschaft für das Festival wird von der Vereinigung "Polnische Gemeinschaft" (Wspolnota Polska) übernommen und der Medienpatron ist Polonia Viva.

RedaktionPolonia Viva

 

 

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