Unter diesem Motto fand im Restaurant "Gdańska" in Oberhausen ein wunderschönes Konzert von Nomedia statt, an dem auch einer der besten polnischen Gitarristen, Leszek Cichoński, teilnahm. Der zweite Gast war der Gitarrist AdamOr, der aus Polen stammt und derzeit in Essen lebt. Das Konzert fand zu einer Zeit statt, als ukrainische Städte bombardiert wurden und Hunderttausende von Flüchtlingen über die Grenzen flohen. Einige von ihnen fanden Unterschlupf im Hotel, das sich oberhalb von "Gdańska" befindet.

Die Mitglieder des Nomedia-Teams stammen aus Polen, leben aber schon seit mehreren Jahren oder sogar Jahrzehnten in Deutschland. Sie sind nicht gleichgültig gegenüber den Problemen, die um sie herum geschehen. In ihren Texten schildern sie oft die Situation in der Welt. Als der Krieg in der Ukraine ausbrach, beschlossen sie, dass sie ihren Widerstand dagegen auch durch ihre Musik zum Ausdruck bringen mussten.

Eine große Freude war die positive Reaktion von Leszek Cichoński, der seit vielen Jahren ihr musikalischer Guru ist. Einige von ihnen nehmen jedes Jahr am Thansk Jimi Festival in Wrocław teil, das am 1. Mai mit dem Spiel von "Hey Joe" von Jimi Hendrix vor einigen tausend Gitarren seinen Höhepunkt findet.

Nomedia ist eine Band, die vor 10 Jahren in Essen gegründet wurde. Ihre Gründer und Leiter sind Krzysztof Weihsmann und Janusz Adamczyk, erfahrene Musiker, nicht nur in der polnischen Szene. Sie spielen Rock, aber auf ihre eigene Art. Zu ihren Instrumenten gehört das Cello. Derzeit planen sie die Aufnahme eines Albums mit eigenen Songs.

Leszcze Cichoński besuchte "Gdańsk" zum dritten Mal. Seine früheren Besuche standen u.a. im Zusammenhang mit dem Konzert "Nalepa Day". Interessanterweise sammelte AdamOr seine ersten Gitarrenerfahrungen vor fast 30 Jahren bei Kursen, die von Leszek Cichoński geleitet wurden. Während des Konzerts wurden unter anderem Lieder der Band Breakout, in der Leszek Cichoński Mitglied war, aufgeführt.
Am Ende des Konzerts beschlossen die Besitzer des Restaurants "Gdanska" und die Nomedia-Musiker, dass die Einnahmen aus dem Konzert in Höhe von 650 Euro auf das Konto der Stiftung "The Great Orchestra of Christmas Charity" überwiesen werden, um medizinische Geräte für die Ukraine zu kaufen.

Text: Leonard Paszek
Foto: Robert Widera

 

 

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