Polen-Quartett #5 - Der Krieg als „Zeitenwende“? Polens Blick auf die neue deutsche Sicherheitspolitik nach Russlands Angriff auf die Ukraine -  online 17. März 14:00 Uhr.

„Wir erleben eine Zeitwende“ – mit diesen Worten hat der Bundeskanzler Olaf Scholz die Zäsur für Deutschland bezeichnet, die der russische Angriff auf die Ukraine markiert. Die deutsche Sicherheitspolitik sowie die Politik gegenüber Russland haben eine 180-Grad-Umkehr erlebt. Diese Entwicklung wurde von vielen Experten:innen und Politiker:innen in Polen sehr begrüßt. Nach einigen Tagen hört man nun aber auch kritische Stimmen und Zweifel, ob der Wandel von Dauer sein und der Zustand der Bundeswehr es erlauben wird, NATO-Partner wie Polen im Notfall zu unterstützen. Ähnliche Fragen vernimmt man in Polen jedoch auch in Bezug auf den Zustand der eigenen Armee. Auch bei der Frage nach weiteren Sanktionen der EU-Mitgliedstaaten gegenüber Russland, etwa eine Importembargo für Öl und Gas, gehen deutsche und polnische Ansichten auseinander.
 
-    Wie schätzen die Polen die deutsche Politik gegenüber Russland ein?
-    Was macht die polnische Regierung im Bereich Sicherheit, um die Ukraine zu unterstützen?
-    Wie groß ist die polnische Bereitschaft weitere Sanktionen gegenüber Russland zu beschließen? 
-    Welche Folgen werden die Sanktionen gegen Russland für die Energiesicherheit Polens, Deutschlands und der Europäischen Union haben?

Diese und weitere Fragen diskutieren wir in unserer DPI-Reihe „Polen-Quartett. Ein Thema, vier Personen“. Während der Debatte werden die neuesten Ergebnisse des Deutsch-Polnischen Barometers 2022 präsentiert, die sich mit genau diesen Fragen befassen. Die repräsentative Umfrage wurde vor dem Kriegsausbruch durchgeführt und einige Tage danach wiederholt.

Es werden diskutieren:
Dr. Ireneusz Bil, Direktor der Aleksander-Kwaśniewski-Stiftung Amicus Europae, Warschau
Justyna Gotkowska, Koordinatorin des Programms Regionale Sicherheit, Zentrum für Oststudien, Warschau
Dr. Agnieszka Łada-Konefał, stv. Direktorin des Deutschen Polen-Instituts, Darmstadt/Warschau
Bastian Sendhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Polen-Instituts, Büro Berlin

Teilnahme auf Zoom: (Registrierung notwendig) https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_8UN2IcEEThSl35UhmZ6ACA
Live auf Facebook: www.facebook.com/deutschespoleninstitut

Mit besten Grüßen
Dr. Andrzej Kaluza

www.deutsches-polen-institut.de
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