Die Pandemie konnte den Enthusiasmus der diesjährigen Freiwilligen des Großen Orchesters der Weihnachts-Hilfe nicht bremsen. Begleitet von großer Freude in 9 Zentralen in Deutschland seit Dezember, fanden die Vorbereitungen für das 30. Finale des Großen Orchesters der Weihnachts-Hilfe in diesem Jahr am 30. Januar statt. Das gesamte Geld aus der diesjährigen Sammlung wird für die Anschaffung von Geräten für die augenärztlichen Stationen von Kindern verwendet. Leider waren die Freiwilligen aufgrund von Beschränkungen wieder einmal gezwungen, in den "Untergrund" zu gehen und das Finale online durchzuführen. Dies hinderte die Freiwilligen jedoch nicht daran, einen beträchtlichen Geldbetrag zu sammeln. Seit Anfang Januar wurden Auktionen in Whatsapp-Gruppen und über andere Kommunikationsmittel durchgeführt.

Trotz dieser begrenzten Möglichkeiten war die Großzügigkeit der Menschen enorm. Eine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus Oberhausen führte täglich mehrere Online-Auktionen durch. Unter anderem wurde eine zweistündige Fahrt in einem Fiat 126p für 270 Euro versteigert. Die polnische Bruderschaft der ausländischen Motorradfahrer enttäuschte nicht und lud dieses Jahr mehrere Personen ein, an einer Reise in Begleitung von Mitgliedern der Bruderschaft teilzunehmen. Die Versteigerung brachte fast 1.000 € in die Kasse des WOŚP.

Am Tag des Finales fand traditionell eine mehrstündige Party im Restaurant "Gdańska" statt, zu der die PolTon-Band ihre Musikfreunde einlud. Traditionell wurde in diesem Jahr ein Gemälde von Peter Smolka, der WOŚP seit 20 Jahren unterstützt, versteigert. Dieses Jahr malte er ein Porträt von Audrey Hepburn, das für 2.600 € versteigert wurde. Darüber hinaus wurden während der Fahrradrallye und bei Ausflügen Dosen gesammelt. Diese Hybrid-Spendenaktion brachte eine Bagatelle ein... 30.000 €, die vollständig für das 30. Finale des Großen Orchesters der Weihnachts-Hilfe verwendet werden.

Auch in anderen deutschen Hauptquartieren stand viel auf dem Spiel... die Gesundheit der Kinder, die in polnischen Krankenhäusern behandelt wurden.

Beim Finale in Hannover kamen insgesamt 15.725 zusammen. Die Perle des diesjährigen Finales war die Versteigerung eines vom polnischen SuperMoto GP-Champion Denis Hadrysiak gestifteten Motorrads, die 6.800 einbrachte.

Auch das Finale fand wieder in München statt. Sie wurde von der Pfadfindergruppe am Beratungspunkt der Schule organisiert. Insgesamt wurden 19.192 Euro in stationären und virtuellen Sammelboxen gesammelt.

Die Münsteraner, die auch gutherzige Menschen aus Gelsenkirchen, Bielefeld und die Walrossgruppe Hartusy aus Niedersachsen zusammenbringen konnten, sammelten 13.020 €. Wie im letzten Jahr warben sie auch in diesem Jahr für das "GOCC auf Rädern", das zu verschiedenen Orten und einem gemeinsamen Bad in einem eisigen See pendelte.

Beim diesjährigen Finale spielte die Mannschaft von Darmstadt-Frankfurt 8 Stunden lang online. Es gab viele Attraktionen, Konzerte, Interviews und Verbindungen zu anderen Stäben. Das Tüpfelchen auf dem i waren die Konzerte zahlreicher Künstler: Michał Wiśniewski, Xawery und Ania Świątczak. Auch ein Abendessen mit Michał Wiśniewski wurde für 1750 € versteigert. Maciej Orłoś war ein besonderer Gast. Der gesammelte Betrag belief sich auf über 36.000 €.

Darüber hinaus sammelten Ostringen 11.238 €, Troisdof-Bonn 13.976 €, Wuppertal 18.768 € und Berlin 14.900 €. Insgesamt kamen so 173.000 € zusammen.

Dies ist ein Betrag, mit dem niemand gerechnet hat. Wieder einmal hat die polnische Gemeinschaft in Deutschland ihre Großzügigkeit unter Beweis gestellt, wofür ich mich als einer von mehreren tausend Freiwilligen herzlich bedanke, Siema!!!

Text: Leonard Paszek

Fotos: Robert Siera

 

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