Anlässlich des Holocaust-Gedenktages (27. Januar) erinnerte Berlin im Willy-Brandt-Haus an die Fotoausstellung "Auschwitz - Ein Ort dieser Erde: Das Auschwitz-Album", die in Kooperation mit der Botschaft von Israel und in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Yad Vashem Institut entstand. Die Fotos dokumentieren den Prozess der Deportation von Juden in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, beginnend mit der Selektion, der Beschlagnahmung des Eigentums und der Vorbereitung der Massenexekution. Die Fotografien zeigen, wie die Nazis die Juden während der Vernichtungsaktionen und der Einweisung in das Lager mit raffinierter Grausamkeit behandelten. Das nationalsozialistische Deutschland ermordete 6 Millionen jüdische Männer, Frauen und Kinder, davon über eine Million in Auschwitz-Birkenau, dem größten Konzentrationslager in Europa.

Dieses einzigartige Dokument der verbrecherischen Maschinerie wurde dem Museum Yad Vashem von Lilly Jacob Zelamanovic Meier übergeben, die als Achtjährige mit ihrer Familie aus Ungarn in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde. Sie war die einzige Überlebende ihrer Familie, die bei der Befreiung des Lagers in einer der Baracken das Fotoalbum "Auschwitz - Album" fand, das heute als eine der wichtigsten Quellen zu Auschwitz gilt.

Auf allen Fotos steht: "Memento mori"!

Die Ausstellung ist bis zum 24.04.2022 geöffnet,  in Willy Brandt Haus, Stressemannstr. 28, Berlin - Kreuzberg 

 

 

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