Die Pandemie brachte das kulturelle Leben Polens für fast zwei Jahre zum Erliegen. In jüngster Zeit, als weitere Einschränkungen wegfielen, wurden Ausflüge und Begegnungen mit dem Ziel der Integration der polnischen Gemeinschaft organisiert. Nach Fahrradrallyes und dem Erklimmen der Tetraeder- und Hanielhalde in Bottrop ist es Zeit für eine Portion Kultur. Kasia Lorenc von der Neuen Galerie Gladbeck lud uns ein, eine Ausstellung mit Bildern von Simone Lucas zu besuchen, die in Neuss lebt und arbeitet. Die Künstlerin erschafft mystische und geheimnisvolle Welten, die Erinnerungen und Assoziationen wecken, aber wenig mit der Realität zu tun haben. Die Protagonisten ihrer Bilder sind vor allem junge Frauen und Kinder an der Schwelle zum Erwachsensein in einer Umgebung ohne Zeit und Raum.

Mehr als 30 Personen folgten der Einladung und wollten den Freitagnachmittag des 16. Juli außerhalb ihrer vier Wände verbringen und andere Menschen treffen. Kasia Lorenc sprach auf Polnisch über die Gemälde sowie über die Geschichte und die Grundsätze der Galerie und ihre Aktivitäten im Integrationsrat in Essen. Nach der Besichtigung diskutierten die Teilnehmer traditionell bei einem Bier und Kaffee über ihre alltäglichen Angelegenheiten.

Bei solchen Ausflügen kann man nicht nur neue Freunde treffen, sondern auch interessante Orte besuchen.

Leonard Paszek

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