Die verspätete sechste Auflage des Stettiner Theaterfrühlings, der am 10. und 11. Juli von der Stettiner Niederlassung des polnischen Schriftstellerverbandes organisiert wird, hat zum ersten Mal einen internationalen Charakter. Bisher stand die Veranstaltung unter dem Motto "Von der Tatra bis zur Ostsee", doch in diesem Jahr wurde sie dank der Bemühungen der polnisch-deutschen Schriftstellerin Danuta Romana Słowik zusätzlich "Von der Oder bis zum Rhein" genannt. Auf Einladung des Vereins nahmen auch Dichter aus Deutschland an der Veranstaltung und den damit verbundenen Dichterwettbewerben teil. Beim gesamtpolnischen J. Bursewicz-Gedichtwettbewerb "Für die goldene Metapher" wurden von 181 teilnehmenden Dichtern die Gedichte von Joanna Duda Murowska ausgezeichnet, während beim Wettbewerb "Ein Gedicht" das Gedicht "Heimtraum" von Leonard Paszek prämiert wurde. Weitere Dichter, die an der Veranstaltung teilnahmen, waren: Anna Wiencek aus Dortmund und Piotr Gabriel Skorupa aus Gelsenkirchen.

Aufgrund der Pandemie-Situation fand das Turnier als Hybridturnier statt. Einige Dichter trugen ihre Gedichte im wirklichen Leben vor, andere präsentierten sie online.

Das Finale des Poetischen Frühlings fand im Różanka-Rosengarten in Szczecin statt und wurde von einer Musik- und Gedichtshow begleitet. Die Organisation der gesamten Veranstaltung lag in den Händen von Major Leszek Dembek, einem Schriftsteller, Dichter und Vorsitzenden der Sektion.

Der Stettiner Zweig der Polnischen Literarischen Gesellschaft wurde bereits 1951 gegründet, erlebte aber eine schwierige gesellschaftspolitische Zeit bis 1989. Obwohl es viele Aktivitäten literarischer Art gab, war ihr Hintergrund manchmal ideologischer Natur. Gegenwärtig hat die Sektion sechzehn Mitglieder, darunter Prosaautoren, Dichter, Dramatiker, Essayisten, Drehbuchautoren und Übersetzer, sowie zahlreiche Kandidaten und Unterstützer. Um Mitglied zu werden, benötigen Sie drei eigene Veröffentlichungen und eine Empfehlung.

Die Idee des Poesie-Frühlings ist es, das Lesen, Schreiben, Veröffentlichen und Lehren von Poesie zu fördern und das poetische Schaffen zu popularisieren, wobei der Schwerpunkt auf regionalen Autoren liegt.

Text: Leonard Paszek

Foto: Janusz Słowik

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