Das Bild der Krise - Wie schrieben die deutsche und die polnische Presse über das jeweilige Nachbarland im ersten Halbjahr 2020? Online-Debatte am 28. April, 14:00 Uhr - In Zeiten von Social Media, Populismus und Fake News ist die Glaubwürdigkeit der politischen Berichterstattung in den traditionellen Printmedien immer stärker in Frage gestellt. Medienmacher*innen, Politiker*innen und wohlmeinende Kommentator*innen der politischen Debatte empfehlen daher die (Rück-)Besinnung auf Fakten und eine entsprechend rationale und objektive Berichterstattung. Auch in den deutsch-polnischen Beziehungen und im Kommunikationsprozess über den Nachbarn gewinnen diese Fragen zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen einer Analyse deutscher und polnischer Tages- und Wochenzeitungen im ersten Halbjahr 2020 haben Agnieszka Łada und Bastian Sendhardt untersucht, „wie“ und „mit welchen (rhetorischen) Mitteln“ sich deutsche und polnische Medien ihr Bild vom jeweiligen Nachbarland während der ersten Corona-Welle machten. Welche Themen hierbei im Vordergrund standen und welche Deutungsrahmen in diesem Zusammenhang verwendet wurden, möchten im Rahmen der Online-Debatte vorstellen und diskutieren:

  • Dr. Prof. Dr. Waldemar Czachur, Universität Warschau
  • Dr. Agnieszka Łada, stv. Direktorin des Deutschen Polen-Instituts
  • Bastian Sendhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Polen-Instituts

Moderation: Małgorzata Kopka-Piątek, Institut für Öffentliche Angelegenheiten (ISP)

Die Debatte wird simultan gedolmetscht (Deutsch–Polnisch).

Teilnahme auf : https://zoom.us/webinar/register/WN_SNpImp8RSXaujV-AGhhKFg (Registrierung notwendig)

 

Dr. Andrzej KaluzaDeutsches

Polen-InstitutResidenzschloss

Marktplatz 1564283 Darmstadt

0049 (0) 6151-420220

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