In diesem Jahr wird das 29. Große Orchester der Weihnachts-Charity anders spielen als bisher. Es finden keine großen Abschlusskonzerte, Sportevents und Begleitveranstaltungen statt. Die Pandemie und die damit verbundenen begrenzten Handlungsmöglichkeiten stellen die Organisatoren vor neue Herausforderungen. Trotzdem gibt es keinen Mangel an Leuten, die bereit sind, mit dem Orchester zu spielen. In Deutschland wurden in diesem Jahr 12 Stäbe eingerichtet, die etwa 300 Freiwillige versammelt haben. Die Zentralen befinden sich in Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Herne, Karlsruhe, München, Münster, Nürnberg, Oberhausen und Wuppertal. Jeder Staff versucht auf seine Weise eine eigene Idee für die Organisation des Finales zu finden, das von Jurek Owsiak vom 10. bis 31. Januar übertragen wurde. Die letzten Aktivitäten begannen jedoch bereits Mitte Dezember.

Die ältesten deutschen Mitarbeiter in Oberhausen begannen im November, Freiwillige und Sympathisanten zu rekrutieren, die die stationären Dosen an 20 polnische Geschäfte in ganz NRW verteilten. Darüber hinaus wurde am Sonntag, den 20. Dezember, die erste der 8 geplanten Internet-Auktionen gestartet, die von Maciej Kowalski effizient durchgeführt wird. 15 Gegenstände wurden versteigert, darunter Gemälde, Kunsthandwerk, ein Teller in den Farben von Borussi Dortmund und mehrere Gadgets des Großen Orchesters der Weihnachts-Charity. Bei der ersten Versteigerung wurden 585 Euro erzielt. Nachfolgende Auktionen finden immer sonntags um 18 Uhr statt. Alle sind öffentlich und Informationen dazu gibt es auf der Facebook-Seite des Stabs oder unter der Telefonnummer 0157 3427 1131. Jeder Stab hat auch virtuelle Escrowboxen eingerichtet, in die von überall auf der Welt Geld eingezahlt werden kann. Viele Freiwillige haben auch eine virtuelle Spardose eingerichtet und sammeln auf diese Weise virtuell Geld im Freundeskreis.

Die neue Realität, in der wir uns befinden, stellt die Organisatoren vor neue Herausforderungen, eröffnet aber auch neue Möglichkeiten, die normalerweise nie genutzt werden würden. Auf diese Weise können Freunde, die auf der anderen Seite der Welt leben, zu den Freiwilligen-Dosen hinzugefügt werden.

Organisatoren setzen sich keine großen Ziele. Sie wollen keine weiteren Rekorde brechen. Sie wollen spielen, weil es das Bedürfnis des Herzens ihnen sagt. Sie haben die Hoffnung und das Bewusstsein, dass jede ihrer Handlungen dazu beiträgt, das Leben von aufeinanderfolgenden Kindern in Polen zu retten. In diesem Jahr werden die von WOŚP gesammelten Spenden für die Laryngologie, Otolaryngologie und Kopfdiagnostik gespendet. Alle Organisatoren sind sich einig, dass der Erfolg bereits eine gemeinsame Aktion und Integration der polnischen Gemeinschaft ist.

Leonard Paszek

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