Die erste Anthologie mit dem Titel "Wierszobranie", eine Auswahl von Gedichten polnischer Dichter im Exil, wurde 2010 veröffentlicht. Es enthält Gedichte von 25 polnischen Autoren, die sich irgendwann in ihrem Leben für die Emigration entschieden haben. Die Gedichte wurden aus dem Bedürfnis des Herzens und der Inspiration der Seele heraus geschrieben. Geflochten mit Perlen der Gedanken, verflüssigt mit Tränen der auswandernden Gedanken.

Die Kunst, Gedichte zu schreiben, ist nicht einfach, aber sehr wichtig. Sie spiegelt oft diese tief verborgenen Gedanken wider, die auf Papier gegossen und dann in einer Schublade versteckt werden und viele Jahre lang nur den Eingeweihten zugänglich sind.

Polonica-Poesie ist ein authentisches Werk, es ist ein Panorama der Bekenntnisse derer, die ihre Heimat, ihre Lieben, ihre, oft schönsten Erinnerungen in Polen gelassen haben. Trotz der Tatsache, dass sie eine andere Welt wählten, blieb die Besonderheit der Sprache und die Art, die Welt und die Natur wahrzunehmen, polnisch.

Der erste Band trug den Untertitel "Worte in die Freiheit entlassen". Bis heute sind 5 Bände erschienen, an denen insgesamt über 120 in Deutschland lebende, in polnischer Sprache schreibende Autoren beteiligt sind. Menschen, die das Glück der Seele umhüllt, gewöhnlich in ihrer außergewöhnlichen Wahrnehmung der Welt. Menschen, die es verstehen, die Welt oft verkehrt herum zu betrachten, vertrauensvoll und verloren, traurig, aber wie fähig, in der Poesie Trost zu spenden. Und gleichzeitig ihre Schlüssel verlieren, über Steine stolpern, barfuß im Regen laufen und morgens zur Arbeit aufstehen. Jeder Band vereint drei Musiker: Poesie, Fotografie und Grafik.

Es erforderte viel Diplomatie und Geduld, Dichter zu finden, die oft in einer Schublade schrieben, und sie zu ermutigen, ihre Werke zu präsentieren. Denn es ist nicht einfach, plötzlich ist es so offensichtlich. Die meisten Dichter wurden von Leonard Paszek entdeckt. Er wählte auch Gedichte aus. Die Veröffentlichung der einzelnen Bände wurde von Dr. Maria Kalczyńska unterstützt, die Auswahl der Fotos und Grafiken wurde von Robert Widera betreut, einem Fotografen, der seit vielen Jahren polnische Kulturereignisse dokumentiert.

Leonard Paszek

 

Von den Dingen dieser Welt sind nur noch zwei übrig,

zwei: Poesie und Güte...

...und mehr nichts.

 

 

Cyprian Kamil Norwid

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