Vatican 3

Aktivitäten unserer Gesellschaft mussten wegen Pandemie soeben stark abbremsen. Wir waren alle davon überzeugt, dass solche Scenario nur in Science-Fiction-Filmen zu finden ist, und jetzt müssen wir leider feststellen, dass der Horror auch uns trifft. Nach dem chinesischen Schock, bei dem Tausende von mit dem Coronavirus infizierten Menschen gewaltsam von ihren Angehörigen isoliert wurden, folgte ein weiterer überraschender Pandemieausbruch. Europa wurde durch Pandemie in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland betroffen. Je nach Art der Bekämpfung und der medizinischen Bedingungen zeigen auch andere europäische Länder einen Anstieg der bisherigen Covid-19-Infektionen. Der Schrecken der Pandemie verschont auch andere Kontinente nicht und droht menschlicher Bevölkerung.

Das Schreckgespenst der wirtschaftlichen Verlangsamung mobilisiert die Kräfte der einzelnen Regierungen, um Hilfspakete für Unternehmen, Arbeitnehmer und ihre Familien vorzubereiten. Unsere gewohnten Alltagsstraßen, Plätze, Parks und Stadien sind über Nacht verwaist. Man hört keine Kinder auf Spielplätzen und es gibt keine Kunden in Einkaufszentren. Der Petersplatz im Vatikan glänzt mit einer beredten Leere, die einsame Osterferien in Trennung von den Familien ankündigt.

Die sozialen Kontakte sind zwar nicht abgebrochen, aber wir müssen vorgeschriebenen Abstand halten. Wir können zurzeit unsere nationalen Grenzen, auf die wir mit dem Schengener Abkommen stolz sind, nicht überschreiten. Die umsichtigen Regierungen unserer EU-Länder sehen eine Gefahr in der Organisation von kollektiven Spielen, Treffen und politischen Wahlen in Hinsicht auf demokratischen Regeln.

Pustkas Berlin

Die Zeit des Nachdenkens ist daher für uns alle gekommen. Es ist höchste Zeit für einen Gedanken über das bisherige übermäßige Tempo des Lebens, ... eine Zeit des Nachdenkens über den übermäßigen Konsum, der unsere Umwelt zerstört, ... eine Zeit, in der man die Einstellung zu sich selbst und zu den geliebten Menschen überdenken muss. Eine Zeit des Mitgefühls und der gegenseitigen Hilfe. Es wird nie wieder so sein ... aber schließlich wird die Pandemie vorbei sein, und vielleicht ist das die Chance für ein besseres Morgen?

Lassen Sie uns die notwendigen Schlussfolgerungen für uns selbst ziehen, was die Zivilgesellschaft um uns herum betrifft. Lasst uns gegenseitigen Respekt lernen, lasst uns unsere natürlichen Ressourcen respektieren, lasst uns neue Techniken der weisen Kommunikation durch Sozialmedien zugunsten von Fernunterricht in der Bildung oder von universellen Fernwahlen in der Politik erlernen. Lernen wir, bereit zu sein und uns nicht mehr zu überraschen.

Die Zeit ist gerade gekommen, dass alle unsere Nationen, Minderheiten-, politischen und religiösen Gemeinschaften ..., die heute gezwungen sind, sich zu verlangsamen und nachzudenken, ihre eigenen Schlussfolgerungen in der Stille einer gefährlichen Pandemie zu ziehen. Wie nie zuvor haben wir gesehen, wie sehr wir in schwierigen Momenten der Isolation auf die Hilfe guter Dienste und die Unterstützung unserer Freunde angewiesen sind. Wie in dem Lied von Aachen,  die Sonne wird wieder immer aufgehen, und unser Leben wird wieder in seinen Rhythmus zurückkehren, aber es wird sicher nicht mehr so sein, wie es war.

Wiesław Lewicki

Hören wir uns das hoffnungsvolle Botschafts-Lied der Aachener Stadtdienste an:

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