Das Orchester spielte zum 28. Mal in Deutschland  und samelte stolze 235.000 Euro - "Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter". Dieses arabische Sprichwort veranschaulicht perfekt die Situation, in der das Große Orchester der Weihnachtlichen Nächstenliebe in Polen in den letzten Jahren operiert hat. Dieses Sprichwort zeigt eine Situation, in der Hunde mit aller Kraft die vorbeiziehende Karawane anbellen, die Kamele, die sie bildeten, aber nichts dagegen taten, als ob sie die Besorgnis oder die "Proteste" der Hunde ignorierten und still weiterzogen. So arbeitet das Great Orchestra of Christmas Charity (WOŚP) und verwirklicht sein vor 28 Jahren gesetztes Ziel. Dem Orchester schadet weder die Kritik führender polnischer Politiker noch das Schweigen der Medien im öffentlichen Fernsehen. Jedes Jahr sammelt sie mehr und mehr Geld und hilft damit kleinen Patienten. Die diesjährige Sammlung wird der chirurgischen Kindermedizin gewidmet sein.

Seit vielen Jahren spielt das Orchester auch in der deutsch-polnischen Gemeinschaft. In diesem Jahr hat sie an 13 Orten gespielt und fast 235 Tausend Euro gesammelt. Rekordhalter war wie im vergangenen Jahr die Belegschaft in Darmstadt-Frankfurt, die in diesem Jahr 50.000 Euro gesammelt hat. Anlässlich der Veranstaltung gaben bis zu 12 Personen im Rahmen des "Give a Hair"-Projekts ihr Haar. Darüber hinaus kamen bei den Aktionen von etwa 8 Personen des WOŚP zum Blutspenden, über 60 Frauen und Mädchen durchliefen die Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust.

Die Berliner Mitarbeiter sammelten mehr als 15.000, aber bis Ende Januar sind sie immer noch dabei, praktisch zu sammeln. Beim Bonner Finale, das diesmal unter der Leitung der Wuppertaler Mitarbeiter stattfand, wurden mehr als 6.000 Euro gesammelt. Höhepunkt war die Versteigerung von James Books mit dem Autogramm von Olga Tokarczuk, die für 800 Euro versteigert wurde, und der Käufer fügte 200 weitere hinzu. 13.500 Euro sammelte die Braunschweigerin, die in diesem Jahr debütierte. Der Organisator des Finales war hier der Deutsch-Polnische Hilfsverein POLDECH. In Gelsenkirchen wurde eine Rekordsumme von 10.000 Euro gesammelt, und nach 7 Jahren kamen bei der Rückkehr zum Orchester Hamburg 12.000 Euro zusammen. Hier fand das Finale im kultigen Gruenspan-Club an der Grossen Freiheit im Herzen der Reeperbahn statt. Hier begannen die Beatles in den 1960er Jahren zu spielen. Während dieses Finales spielte die Band Perfect.

In diesem Jahr fand das zweite Finale in Karslruhe statt. Alle machten dort große Augen, als sich am Ende der Zählung herausstellte, dass ein Zahn aus der Dose gesammelt wurde... 19.000 Euro.

In München, mit der wunderbaren Atmosphäre, die von den Organisatoren, d.h. dem örtlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder, geschaffen wurde, wurden über 35 Tausend Euro gesammelt. Auch Münster, das zum ersten Mal spielte, sammelte mehr als 10 Tausend. Ein wunderschönes Finale fand auch im Nürnberger Hole Club in Nürnberg statt, wo mehr als 6 Tausend Euro gesammelt wurden.

Die Wuppertaler, die zum zweiten Mal spielten, sammelten zusammen mit Bonn fast 31,00 Euro, davon 24.000 Euro in Wuppertal. Die Goldherz-Auktion war hier ein erstaunliches Ereignis. Es wurde für 4.800 Euro versteigert! Der Gewinner war Marek Swierzy, ein Mitarbeiter, der das Herz empfangen hat und sich seiner Partnerin Karolina vorschlug.

Der älteste, zum 19. Mal spielende Oberhausener Mitarbeiter organisierte ebenfalls zwei Finale und sammelte insgesamt 33.500 Euro, davon 4.500 Euro im Debütantenhaus Hamm, wo das Finale im Restaurant Haus Krakau stattfand.

Alle deutschen Stäbe sind superglücklich und wollen bis zum Ende der Welt zusammen spielen. Einige sogar... einen Tag länger.

Leonad Paszek

 

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