Am Samstag 14.01.2017 fand in Fontane Haus in Berlin-Reinickendorf das Neujahrskonzert der Polonia stat. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von dem Polnischen Rat, Landesverband Berlin und das Konsulat der Polnischen Botschaft in Berlin vorbereitet. Der Star des Abends war die Musikgruppe The Postman aus Polkowice, die Band setzte das Publikum in die legendären Zeiten der Beatles zurück. Das Neujahrskonzert war gleichzeitig eine Gelegenheit, die besonders engagierten Mitglieder der Polonia mit dem Preis „Die Besten von den Besten“ auszuzeichnen. Die Statuette erhielten: Pfarrer Marek Kędzierski, Ewa Maria Slaska, Małgorzata Tuszyńska, Stefan W. Fiszbach und postum Harald Aleksa.

„Wir möchten diejenigen auszeichnen, die für die gesamte polnische Minderheit in Berlin viele Verdienste haben, die ihr viel Arbeit, Stunden und Anstrengungen gewidmet haben“ – sagte während der Preisverleihung der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverbandes Berlin, Ferdynand Domaradzki.

Es folgten einige Reden, ein sehr optimistischer Akzent war der Auftritt des Bürgermeisters von Berlin-Reinickendorf – Frank Balzer, der viel Anerkennung für die Polonia in Berlin zum Ausdruck brachte. Es ist unser gemeinsamer Verdienst, wir sollten ihn nicht gegen die Belehrungen und Vorschriften der Politiker nicht eintauschen.

Als zweiter sprach der Botschafter der Republik Polen in Deutschland Professor Andrzej Przyłębski, der seine Neujahrswünsche für die Polonia zum Ausdruck brachte und die Hauptschwerpunkte der Politik der polnischen Regierung gegenüber Polen und Polonia auf der Welt schilderte.

Der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverband Berlin, Ferdynand Domaradzki hat in seiner etwas zu lange geratenen Rede die Erfolge der Polonia und der Polen in Berlin vorgestellt. Es gab vieles, wovon er zu berichten hatte! Wir sollten daran anknüpfen und sogar versuchen, höheres Niveau der Veranstaltungen zu erreichen und die intellektuellen Eliten anziehen!

Die Polonia hat mühsam ihre eigenen Organisationsstrukturen und ein Programm ausgearbeitet, das sowohl der polnischen Politik gegenüber der Polonia als auch den Bedürfnissen der Polen im Ausland entspricht. Der Polnische Rat hat ehrgeizige Pläne – es ist eine Zeit gekommen, in der man aktiv werden, sich vereinigen, Konflikte lösen und gute Entscheidungen treffen soll.

Wir haben ein weiteres Jahr von zahlreichen ehrgeizigen Aktivitäten und Entscheidungen, die die Vitalität der polnischen Gemeinschaft in Berlin zeigen, hinter uns gelassen. Das Jahr 2016 war ein besonderes Jahr – ein Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags „Über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“. Durch die Feierlichkeiten aus diesem Anlass zeigten wir die Erfolge der gut organisierten Polonia in Berlin. Im vergangenen Jahr beteiligten sich die Mitglieder und Sympathisanten des Polnischen Rates an zahlreichen Projekten aus dem Anlass des Jubiläums.  Wir hatten Erfolge, es gelang uns, einen Weg aufzuzeigen, den beide Nationen seit 25 Jahren überwunden haben, um sich zu nähern sowie die Rolle der Organisationen der Polonia – sagte der deutsche Außenminister und zukünftiger Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Polonia möchte enge Verbindung zwischen Deutschen und Polen aufbauen, da diese Verbindung die beste Verteidigung vor Nationalismus bedeutet.

Am Ende seiner Rede versicherte der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverband, dass wir das vergangene Jahr 2016 kritisch beurteilen sollen. Wir haben immer noch kein Modell gefunden, um die junge Polonia für unsere Ziele zu begeistern.

Ferdynand Domaradzki bedankte sich zum Schluss seiner Rede bei jedem für die Stunden der ehrenamtlichen Arbeit für die polnische Kultur und Gemeinschaft in Berlin und wünschte den Gästen: „Willen und Kraft für die weitere Arbeit und Stärkung der Vereinigung der Gemeinschaft durch die polnische Identität und Öffnung für Europa und die Welt.

Nach dem offiziellen Teil folgte das künstlerische Programm, vor dem Star des Abends präsentierten sich polnische Bands – es war ein sehr angenehmes Erlebnis, eine Rückkehr zu der Musik aus vergangenen Jahren!

Quelle: Magazyn Polonia 

 

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