Museum POLIN aus Warschau

Sie Riskierten Ihr Leben - Polen, die während des Holocausts Juden retteten. Am 20 Mai wurde die Austellung in der Krypta des Mahnmalls in der Nikolai Kirche eröffnet,die sich der Thematik um die Rettung der Juden durch die Polen, während des Holocauststes,widmet.Bis Heute ist es ein weit diskutiertes Thema ,was einiges an Meinungen und Gefühlen,die schmerzhaft sind mit sich trägt.

In Polen wurde, anders als in anderen westlichen Ländern Europas ,die Rettung von Juden mit dem Tode bestrafft. Trotzdem stelten sich viele Polen gegen das Böse und retteten Tausenden von Juden das Leben.Einiegen wurde dafür von der Gedenkstätte YAD VASHEM in Jerusalem der Ehrentitel „ Gerechte unter den Völkern" verliehen.

All denen, den Opfern und den Rettern wird durch die Austellung ein Zeichen gesetzt.  In der dunklen Krypta der Nikolai Kirche sind wir mit dem konfrontiert was diese besonderenMenschen dazu veranlaßte aus Nächstenliebe zu handeln und nicht bei dem Massenmord stillschweigend zu zu schauen.Denn wie es auch so passend heisst "Wer ein Leben rettet,rettet die ganze Welt". Diese Taten sind mehr als heroisch zu betrachten, sondern zeugen von Mitgefühl und Aufopferung .Helden wie Irena Sendlerowa die 2,5 Tausend jüdische Kinder rettete und viele andere,die weniger bekannt sind wie z.B.Bogdan Jastrzebski,Ryszard Ciszewski und seine Mutter Janina werden geehrt.

Bei der Eröffnung derAustelung betonnte der Hamburger Schulminister Ties Rabe und der Generalkonsul Polens in Hamburg Marian Cichosz ,dass der grösste Anteil der Retter der Juden aus Polen stam und dass die Rettung ein Akt der Meschlichkeit war ,was mit nichts zu vergleichen ist. Austellungen wie diese sollen nicht nur aufrütteln und uns die Chance geben uns selbst als Menschen zu reflektieren,vor allem zeigen sie uns dass selbständieges Handeln in einer gefährlichen Zeit der Ungerechtigkeit möglich und eine Pflicht jedes menschlichen Individuoms ist. Die jüngeren unter uns bekommen nicht nur einen dunklen Teil der Geschichte zu sehen,sondern durch das beispielhafte und edle Verhalten der Retter einen Blick auf dem Ausweg die wir selbst erschaffen.

Anwesend war bei der Eröffnung auch Beata Ratajczak. Eine fabelhafte Lehrerin aus dem Stadtteil in Hamburg Vellingsbüttel, welche regelmässig mit ihren Schülern ,Schülerinen nach Warschau fährt und ihnen die Rolle der Patronin der Schule- Irena Sendler immer wieder verdeutlicht. Die Austellungspartner waren:das Polnische Generalkonsulat in Hamburg, das Polnische Institut Düsseldorf, die Landeszentrale für Politische Bildung und Museum POLIN aus Warschau.

Mögen uns die Menschen die dort geehrt werden lehren niemals die Augen vor der Ungerechtigkeit dieser Welt zu schliessen,denn dies würde bedeuten dass wir das kostbarste, unsere Menschlichkeit verlieren.

Sława Ratajczak

 

 

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