Fot: Cetin Yaman

...so dass sich keiner aus der Polonia beschwert. Noch schallt das Echo des Polnischen Festivals, da versammelt sich ein eine zahlreiche Gruppe von uns bei der traditionellen jährlichen „Majówka“. Sie wurde mit Interesse erwartet, denn der General Konsul Marian Cichosz versprach seine Poesie vorzulesen. Das Maifest im Garten der Residenz des Generalkonsulats wird immer sehnsüchtig erwartet. Durch nichts lässt sich die sympathische Atmosphäre trüben, nicht einmal durch das norddeutsche Wetter. Die geladenen deutschen und polnischen Gäste erscheinen in der bunten Garderobe und Accessoires des Anfangs des 20 Jahrhundert (Fin de Seicl, auch Dekadentismus genannt) und sind mit guter Laune gesegnet. Immer gibt es leckere polnische Speisen wie: Zurek, Pierogi, Bigos, angenehme Musik und Auftritte von Künstlern oder Musikern. Die Veranstaltung bietet alten Bekannten die Möglichkeit des Wiedersehens, aber auch die Chance neue Kontakte zu knüpfen und Freundschaften, vor allem zwischen den Jüngeren, entstehen zu lassen. „Dieses Mal war die Majówka die beste und spannendste“, erzählten fast alle.

 

Fot: Cetin Yaman

 

Denn was kann besser sein als Poesie die in der Lage ist zu inspirieren, aufzurütteln zum nachdenken zu bringen. Es sprach nicht der Konsul sondern der Poet, subtiler Ironiker welcher wie kein anderer die Geschichte und Kultur Polens kennt und in die richtigen Worte umwandeln kann. Mit der Kraft von Symbolen, Metaphern und phantastischen Vergleichen Gefühle und Gedanken darstellend die fesseln und erstaunen. „Eine Poesie die es wert wäre mehrere Treffen und Veranstaltungen dieser Art zu veranlassen“ lobten einige. Zur Kunst und Geschichte sprach Dr. Marian Cichosz schon bei der Vernissage von Robert Szecówka, einen renommierten Zeichner und Satiriker, am 5 Juni bei der, der Künstler seine 80 Geburtstag feierte. Dort gab es nicht nur Kunst und interessante Gespräche sondern auch einen Auftritt des Schwestern Duets Paulina und Agata Pospieszny, die mit Geige und Harfe das Publikum entzückten. Jola Barcik verzauberte zusätzlich mit einem gesungenen Gedicht von Boleslaw Lesmian.

 

Robert i Hanna Szecówka

 

In allem war es ein sehr gelungener und toller Abend in der Residenz am Marie Louise Str. der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Viele der polnischen Maler und Zeichner schaften in Hamburg ihren Durchbruch und stellen sehr oft ihre Kunst aus, die ihnen Ruhm brachte. Sie alle sind miteinander befreundet und Mitglieder der Pegasus Fundation.

Vor uns steht jetzt die ALTONALE, eine Sommernacht bei der sich auch Danzig mit seiner Kunst und Musik präsentieren wird. Veranstaltungen wie diese erfüllen uns mit Freude und Stolz und helfen den polnischen Geist frisch zu halten.

S.R.

 

 

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