Es ist erwähnenswert dass in der polnischen Gemeinschaft in Hamburg es nicht an talentierten und künstlerisch begabten Personen fehlt. Einige davon zeichnen sich darin aus in dem sie Veranstaltungen und Feste organisieren. All diese Menschen schaffen es nicht nur hier im Ausland unser Land konstruktiv zu vertreten, sondern sorgen auch für den Erhalt und die Festigung der deutsch polnischen Beziehungen.

Unter ihnen sticht eine junge polnische Vokalistin besonders hervor: Aneta Barcik. Seit nun fünf Jahren organisiert sie das Polnische Festival. Dieses findet auch wieder in dem beindruckenden Bau des Völkerkunde Museums in der Rothebaumchaussee statt.

Die Polen in Hamburg fühlen sich geehrt, gerade dort sich versammeln zu können, zu feiern und sich im besten Lichte zu präsentieren. Sehr zufrieden ist auch der Museumsdirektor Wulf Köpke der die Veranstaltung oft lobt und unterstützt. Über 500 Geäste strömten am 17 Mai zu dem langersehnten Treffen. Aneta Barcik und ihren Freunden gelang eine exzellente Organisation des Events. Auf Grundlage der Erfahrung, der letzten Jahre stellte sie ein interessantes und buntes sowohl musikalisches als auch kulturelles Programm her was mit Vielfalt und guten Künstlern überzeugte. Wie z.B. den Auftritt vom Geiger Kristofer Vio oder den der Supertalent Teilnehmerin Karolina Pasierbska, die durch das Musical „Sissi - Liebe, Macht und Leidenschaft” zum Ruhm gelangte.

Auch Aneta und ihre Mutter Jola Barcik, beide bekannt aus vielen Auftritten in Hamburg und außerhalb , stellten auf der Bühne ihr gesangliches Talent dar. Es gab mal wieder den hoch geschätzten und von vielen Völkern bewunderten polnischen Tanz Polonaise zu sehen, welcher von Erwachsenen und Kindern der Tanz und Musikschule aufgeführt worden ist. Auch dieses Jahr gab es eine Unterrichtstunde der Polnischen Sprache, für unsere deutschen Geäste, geleitet durch Aleksandra Jeszke Zillmer - eine langjaerige Leiterin der DPG. Es ist nicht nur reiner Unterricht sondern auch eine wunderbare Methode des Spiels welche die Volskhochschullehrerin mit Eleganz und Bravour beherrscht.Viele Kinder und Jugendliche waren anwesend die mit Spielen ,Gesang , der Möglichkeit auf einen Instrument zu musizieren unterhalten und gefördert worden sind .

Mit großen Interesse wurde der Auftritt von Frau Dr Małgorzata Lebda aus der Universität Krakau verfolgt. Diese Poetin und Fotografin schafft es immer wieder mit ihrer Art zu fesseln und tolle Reflektionen bei dem Publikum zu erzeugen. Es wurde diskutiert wie wichtig es ist die Polnische Kultur im Ausland zu,vertreten und was dieses überhaupt bedeutet. Dieser Aspekt ist nicht nur für uns von besonderem Interesse sondern betrifft auch unsere deutschen Mitbürger. Nicht verwunderlich ist es deswegen, dass sie sich in viele Spiele und Aktionen auf dem Festival mitbeteiligten. Für sie ist es nicht nur die Chance etwas neues kennenzulernen, sondern auch die Möglichkeit mit den Polen hier in Deutschland etwas gemeinsam zu unternehme und Kontakte zu knüpfen. Der gleichen Meinung ist auch Constance Hoelzel die Chorografin und Lehrerin der Tanz Akademie Nord, die wie jedes Jahr an der Veranstaltung des Polnischen Festivals teilnahm.

Anwesend war auch Robert Szacówka der Karikaturist ,Illustrator,Satiriker und Autor des Buches „Pałer“, welcher vor kurzem seinen 80 Geburtstag feierte. Aus diesen Anlass wurde ihn vom polnischen General Konsul Dr Marian Cichosz und dessen Frau Blumen und ein Brief mit Gratulationen überreicht. Es folgte eine tolle Rede und das Singen des polnischen Geburstagsliedes „100 lat“ Eine riesige Torte der Konditorei von Jaroslaw Tokarewicz krönte das Ereignis. Sehr bewundert wurden die Zeichnungen von Hern Szecówka, sein Humor, und seine junggebliebene Lebenseinstellung, die sich in seinen Werken durch Witz und Bezug zur vielen aktuellen Themen äußern. Natürlich durften polnische Speisen und Gebäck nicht fehlen. Alle anwesenden waren begeistert und hocherfreut über die Veranstaltung die im diesen Jahr besonders gut ablief.

Anneta Barcik denkt jetzt schon an die Organisation des Festivals für nächstes Jahr. Schön wäre es dafür wieder Sponsoren zu finden.. Der polnische Konsulat mit seinen Generalkonsul Marian Cichosz und Marek Sorgowicki werden sicherlich die Veranstaltung unterstützen. Hoffen wir dass es in Zukunft mehr Junge Leute gibt, die wie Aneta Barcik sich für die Kultur einsetzen und Veranstaltungen wie diese organisieren.

S.R

Foto: Malgorzata Lebda

 

S.R

 

 

 

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