Am Samstag den 16 Mai um 18 Uhr wurde das Eröffnungsband des in der Polska-Straße 1 neu entstandenen Museums der Emigration durchgeschnitten. Dieser neue, modernistische Bau aus den 30 Jahren befindet sich in einen industriellen Teil des Hafens in Gdynia. Von dort genauer gesagt vom Französischen Kay, fuhren transatlantische Passagierschiffe wie z.B. Pulaski, Polonia, Pilsudski, Kościuszko, Chrobry und Batory ab.

Es sind über 2 Millionen Polen vor den 2 Weltkrieg und Tausende danach an dieser Stelle ausgewandert. Das Museum soll ihre Geschichte, ihre Schicksale, ihre Leiden und ihre Erfolge schildern. Es ist immer noch ein Thema was besonders spannend und interessant ist, denn es leben immer noch 20 Millionen Polen über die ganze Welt verstreut.

Im Museum befindet sich ein multimedialer Globus Installation, die Standpunkte von den emigrierten Polen anzeigt. Die Initiatoren dieser Institution waren der Bürgermeister von der Stadt Gdynia Wojciech Sczurek und Sejm Marszal Maciej Plazynski. Diese Idee wurde unterstützt von Senat Marszal Bogdan Borusewicz, Vorsitzenden der Gemeinschaft Wspólnota Polska Longin Komołowski und von berühmten Personen der polnischen Kultur.

Im Deutschland gibt es zwei Museen dieser Art. Eins in Hamburg Stadtteil Veddel Ballinstadt welches 1892 gegründet von dem Reeder und dem General Direktor Happag Albert Ballin ein Emigrationslager wurde. Ausgestattet mit Baracken, Speisesälen, einen Lazarett einen Wirtshaus, einer Synagoge und Kirche,alles was Menschen in solchen Situationen gebraucht haben. Das zweite ist das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven. Von dort sind 1830-1974 sieben Millionen Menschen, unter ihnen auch Polen, meistens aufgrund von besseren Lebensverhältnissen,in ihre neue Heimat ausgewandert. Mit der polnischen Emigrations Geschichte befasst sich auch das Museum in Antwerpen.Von wo auch die Schiffe nach Amerika den Hafen verließen.

Wir Hoffen dass, das Museum in Gdynia mindestens genauso faszinierend und spannend sein wird. Denn die polnische Auswanderung ist ein besonders wichtiger Teil unserer Geschichte und Kultur geworden. Die Stamaustellung bekommt bald eine imposantes Modell der MS Batory, des Schiffes auf dem die meisten Auswanderer wegfuhren.

Letztens bekam das Museum von Professor Zbigniew Brzezinski aus den USA eine private Korrespondenz mit Jan Pawel den Zweiten aus den Jahren 1979-1983. Bestimmt wird das Museum mit seinen Schätzen und seinen Wissensmaterial für viele besonders aufklärend sein und die Stadt Gdynia mit seiner Vielfalt ergänzen und bereichern.

Sława Ratajczak

 

 

 

 

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