Zur Ehrung Frau Professor Gesine Schwan  mit dem Polonicus 2015

Über eine öffentliche Person ist relativ einfach zu schreiben. Nämlich deswegen, weil sie eine öffentliche Person ist. Wer im Lichte der Öffentlichkeit steht, will selbst, oder muss es in Kauf nehmen, dass ihre Erfolge und Niederlagen, Ehrungen und Kritiken einen Gegenstand  gesellschaftlicher Debatten bilden. Dem öffentlichen Blick kann sich das Private auch schwerlich entziehen. Der „kleine Mensch“ sucht meistens nach der Bestätigung, dass die öffentliche Person im Grunde, ihm ähnlich, profit- und machtgierig ist, nur erfolgreicher in der Vertuschung dieser Antriebe. Insofern man diese Haltung anerkennt, verkennt man das politische Lebenswerk von Frau Gesine Schwan. Für sie waren die Ämter nie ein Ziel für sich, sondern ein Mittel um etwas, was darüber hinaus liegt, zu erreichen. Also nicht Ehre, Ansehen, Macht - die Werte, nach denen die politische Schicht schon in Platons idealem Staat strebte, sondern ein philosophisches Denken, eine geistige Anschauung, soll in der Gesellschaft verwirklicht werden. Im Unterschied zur platonischen Vision eines idealen Staats, der nirgendwo liegt, sollen die philosophischen Werte in die konkrete historische Wirklichkeit Eingang finden. In einer post-modernen, post-metaphysischer Zeit stehen uns, meinen wir, mehrere Konzepte zur Verfügung. Welche philosophische, religiöse, ästhetische Anschauung letztlich unserem Tun und Lassen zugrunde liegt, spielt eine sekundäre Rolle. Am besten kommt in der Gesellschaft derjenige voran, der keine hat. Oder noch allgemeiner, die Gesellschaft selbst brauche keine Werte, um erfolgreich global zu funktionieren. Eher umgekehrt, die erkämpften Rechte, die geistige Werte und anerkannten Traditionen bilden nur ein Hindernis und einen Kostenfaktor im globalen Wettbewerb um die höchsten Profite.


Gegen diese nihilistische Haltung war Gesine Schwan von zuhause aus gewappnet. Sie ist geboren 1943 in Westberlin in einem christlich geprägten Elternhaus. Aus dem christlichen Geiste haben ihre Eltern die Kraft und Überzeugung geschöpft, ein jüdisches Mädchen im letzten Kriegsjahr zu verstecken, und sich nach dem Krieg in verschiedenen sozialen Initiativen und Bildungsprojekten zu engagieren. Sie selbst hat die Entscheidung über ihre religiöse Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche im erwachsenen Alter (wenn man mit 21. erwachsen sein kann) bewusst getroffen. Obwohl die jungen Menschen in Deutschland am Ende der sechziger Jahre berechtigt antiautoritär, ja revolutionär aufgetreten sind, versuchten sie doch ihre antiautoritäre Gesellschaft autoritär begründen und aufzubauen. Ihre Aggression bekam Gesine Schwan mit ihrem späteren Ehemann Alexander Schwan an der Politischen Fakultät der Freien Universität zu spüren. „Bei den Achtundsechzigern  fehlte das Verständnis zur demokratischen Kultur. Im Kampf gegen die Autoritäten wurden sie selbst autoritär.“


Die Suche nach neuen Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens führte sie nicht zufällig nach Polen. Auf die damaligen politischen Debatten übte das philosophische Werk von Leszek Kolakowski wichtigen Einfluss. Über sein Denken schloss sie ihre Promotion unter dem Titel: „Leszek Kolakowski. Eine politische Philosophie der Freiheit nach Marx“  1970 ab. Dass es Marx um die Freiheit ginge, drückte Kolakowski in dem ersten Satz seines Buches „Hauptströmungen des Marxismus“ gegen alle Verfechter eines orthodoxen Marxismus aus. „Marx war ein deutscher Philosoph“. Dabei handelte sich nicht um seine nationale, sondern philosophische  Zugehörigkeit zu der Tradition des deutschen Idealismus, für den die Freiheit des Subjekts die absolute Voraussetzung bildet. Während ihrer Aufenthalte in Polen lernte sie so verschiedene Oppositionelle wie Mazowiecki, Gieremek und Michnik kennen, die trotz unterschiedlicher Weltanschauungen eine politische Gesellschaft der Freiheit zu entwerfen anstrebten. Aus dieser Pluralität  lebt nach Kolakowski die europäische Tradition, aber nur insofern sie sich im Rahmen der ständige Dialektik der Religion und Aufklärung bewegt. Aus diesem Kampf kann keine Partei den endgültigen Sieg davontragen, sondern, sie müssen sich beide in ihm bereichert erhalten, nämlich als aufgeklärte Religion und als die religiöse Aufklärung. Darin bestehen das Wesen und die Einzigartigkeit der europäischen Kultur.


Die Ersetzung jedoch der christlichen-humanistischen Kriterien für das Schöne, Wahre und Gute durch machtökonomische Motive liefert den Menschen einer schrankenlosen Manipulation aus. „Das moralische Vakuum, die instrumentalisierte und manipulierte Masse ist der Preis, den wir für den Abkehr des Humanismus von dem Christentum zu bezahlen haben“. Aus dieser Perspektive gehört das Christentum und damit einhergehende Aufklärung nicht nur zur privaten Überzeugung eines Individuums, sondern sie bilden einen wesentlichen Bestandteil der europäischen Kultur. Als solche gelten beide für alle Nationen, für alle politischen Gebilde, die sich zu diesem Kulturkreis bekennen.


In diesem Sinne macht die öffentlich angesehene Person Gesine Schwan keine deutsche Politik, die sich zum Ziel setzt, nur die bestmöglichen Vorteile für ihre Nation herauszuholen, sondern eine allgemein menschliche, die in Polen genauso wie in Deutschland die Verwirklichung der Werte des christlichen Humanismus anstrebt. Damit erklärt sich die Anerkennung ihrer Person in Polen, ihre Glaubwürdigkeit, die vielen deutschen und polnischen Würden und Auszeichnungen, aber auch ihre Ausdauer und ihr Engagement bei den übernommenen Aufgaben.
Gar nicht selbstverständlich ist, dass eine erfolgreiche Politikerin, Wissenschaftlerin und Philosophin sich für neun Jahre nach Frankfurt/Slubice „verbannen“ ließ. Ihr war klar, dass die von ihr mitgegründete und neun Jahre geleitete deutsch-polnische, europäische Universität Viadrina der Gefahr der Versenkung in die Provinzialität ausgesetzt ist, wenn nicht die leitende Idee einer deutsch-polnischen, einer europäischen Universität ihrem institutionellen Betrieb voran steht.


„Als ich 1999 Präsidentin an der Viadrina wurde, war vor allem problematisch, dass damals sehr viel über Drittmittelfinanzierung lief. Aber Drittmittelfinanzierung kann eine Universität auf die Dauer nicht sichern.
Das zweite Dilemma war, dass Frankfurt an der Oder nicht als besonders attraktiv galt, was sich inzwischen in vielerlei Hinsicht geändert hat. Mir war auch völlig klar, dass sich die Anfangseuphorie für eine deutsch-polnische Institution nicht ewig halten würde. Meine Analyse im Jahr 2000 war: Diese Universität muss allein als wissenschaftliche Institution so attraktiv sein, dass junge Leute genau dorthin wollen. Ihnen muss etwas geboten werden, das sie nirgendwo anders kriegen. Ich habe dann ganz auf Interkulturalität und Mehrsprachigkeit gesetzt. Mehrsprachigkeit von Studiengängen haben wir sonst nirgends in Deutschland.“

Diese Einzigartigkeit der Universität zu verteidigen, war nicht einfach in der Zeit der „Bildungsreform“, die anstrebte, alle Hochschulen „objektiven“, d. h. politisch-ökonomischen Kriterien zu unterstellen. Es gelangt zwar relativ reibungslos die Wirtschafts- und Rechts- Fakultäten in Frankfurt/Oder zu etablieren, es fehlten aber die Mittel und auch das Verständnis für das Herzstück der Universität, für die Kulturwissenschaftliche Fakultät.


„Der zweite Schritt bestand darin, für die Internationalisierung des Lehrkörpers zu sorgen. Es ging mir ganz konkret um Wissenschaftsdialoge und Europäisierung. Die Viadrina war mein Praxisprojekt. Ich hatte mir vorgenommen, hier meine demokratietheoretischen Vorstellungen umzusetzen.“


„Diese neunjährige Präsidentschaft hat mich wirklich bis an meine Grenzen geführt. Dabei habe ich eine ganze Reihe von Widerständen kennen gelernt. Die kamen nicht von innerhalb der Universität, sondern von außen. Einmal wegen der zugrunde liegenden Idee, die Universität auf die Basis einer internationalen Stiftung zu stellen und dann, weil ich vom Bund Geld haben wollte, nämlich 50 Millionen Euro. Auch Frankreich und Polen sollten an der Finanzierung beteiligt sein. Der Plan war, durch Zinsertrag den Haushalt zu erhöhen, um eine stabile, erwartungssichere Lage zu erreichen, damit wir uns nicht ständig nach anderen richten mussten, sondern selbst entscheiden konnten.“


Dass sie an „ihre Grenzen geführt wurde“ lag nicht nur an finanziellen Schwierigkeiten, sondern an der grundsätzlichen verschiedenen Auffassung vom Wesen der Bildung, als die offiziell geforderte und geförderte, auf dem Effizienzprinzip  basierende, der Bildungsreform.

„Leider setzen wir auch bei der Bildung seit langem nur noch auf die entfesselte Konkurrenz: gefördert wird vor allem, wer sich im Wettbewerb gegen die anderen durchsetzt. Damit haben wir eine Kultur geschaffen, die Bereicherung mit Leistung verwechselt und Egoismus zum Zentralprinzip allen Handelns erklärt. Egoismus ist aber nur dann moralisch zu rechtfertigen, wenn er im Ergebnis allen und nicht nur dem Einzelnen nutzt. Wir brauchen einen Neuanfang in der Bildung, der auf das Miteinander der unterschiedlichen Talente und Charaktere zielt. Unsere Institutionen müssen wieder echte Verantwortungsträger ausbilden. Dafür gilt es, das vorherrschende Effizienzprinzip in Bildung und Ausbildung zu durchbrechen und auf allen Ebenen wieder Freiräume für Nachdenken und spielerische Experimente zu schaffen. Nur so gewinnen wir Potenziale für Innovationen.“


Dass „liberale – freiheitliche Institutionen nicht mehr taugen, liegt an uns“, behauptet der Philosoph Nietzsche in seinem Buch „Götzendämmerung…“. … Wille, Instinkt, Imperativ…. Wille zur Tradition und zur Autorität, „Solidarität von Geschlechterketten vorwärts und rückwärts in infinitum. … werden gefragt“. Solche freiheitlichen Institutionen wie die Viadrina haben leider unter dem hinterlistigen neoliberalen Geist zu leiden, der die Bildung auf die aktuellen Bedürfnisse des Profits reduziert. Im Lichte ihrer Aufgabe, die polnisch-deutsche Nachbarschaft zum Muster des gedeihenden Zusammenlebens im Europa werden zu lassen, war die Viadrina groß und einzigartig, Durch den gewöhnlichen Hochschulbetrieb sank ihr Ansehen zur einer Provinzuniversität. Selbstkritisch müssen wir zugestehen, dass es auch an uns lag, weil wir uns durch den Ungeist des Neoliberalismus gedankenlos vereinnahmen ließen.
Es lag nahe, dass sie ab 2005 bis 2009 von Frankfurt/Slubice das Amt der „Koordinatorin der Bundesregierung für die grenznahe und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit mit Polen“, ausübte. Auf dem durch die Grenze, ein Preisgefälle und die „halblegalen“ Geschäfte bestimmten Gebiet des polnischen Westens und deutschen Ostens sollten außer spontanen und improvisierten Verbindungen „zivilgesellschaftliche“ und dauerhafte Verbindungen entstehen.
„Auch in der Zeit der schwierigen Regierungsbeziehungen ist deutlich geworden, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen der Bürger beider Länder viel besser geworden sind, als man es erhoffen konnte. Es gab im deutsch-polnischen Jahr 2005/2006 über 2000 neue deutsch-polnische Initiativen. Es gibt über 600 Städtepartnerschaften. Ich habe den Eindruck, dass auf der gesellschaftlichen Basis zunehmend mehr Verständnis und Bereitschaft besteht, auf den anderen zuzugehen, als auf der politischen Ebene. Trotzdem gibt es in Deutschland noch eine Menge Vorurteile gegenüber dem Osten generell. Mit der zunehmenden Reisetätigkeit und den wachsenden ökonomischen Beziehungen wird im Laufe der Zeit aber noch viel Positives entstehen. Die Polen kennen sich in Deutschland übrigens viel besser aus als umgekehrt. Zwei Millionen Polen lernen jedes Jahr Deutsch, nur 15 000 Deutsche aber Polnisch.“


Noch günstiger fällt das Verhältnis für Polen aus, wenn man die über zwei Millionen deutschen Bürger „polnischer Zunge“ dazuzählt, die seit Jahrzähnten in Deutschland leben.
Noch während und nach neun Jahren der Präsidentschaft der Viadrina kandidierte Frau Professor Gesine Schwan zwei Mal (also nach 2004 nun auch 2009) zum Amt des Bundespräsidenten.
Alle redeten damals von Finanzkriese, suchten nach Experten und Autoritäten, die die Folgen der Krise mildern können. Öffentlich wurde kaum wahrgenommen, dass
„Die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise […]“ in ihrem Kern eine Kulturkrise ist, weil die Gründe für ihre Entstehung in fast allen Gesellschaftsbereichen zu finden sind. Zusammengefasst lautet meine Diagnose: Wir haben in unserem Land über Jahre hinweg einer Kultur der entfesselten Konkurrenz und der daraus folgenden Verantwortungslosigkeit die Herrschaft überlassen. Marktradikalität, Deregulierung und Entstaatlichung, das wissen wir heute, sind nur andere Worte für eine unverantwortliche Laissez-faire-Politik“.


In ihrem Wahlkampf hatte sie den Mut und die Entschlossenheit diese sogenannte Finanzkrise als sichtbare Erscheinung der Verwüstung der europäischen Kultur, der Bereicherung von Wenigen auf Kosten der Vielen, als Beseitigung der Bildung und der elementaren Grundwerte, darzustellen. Bei aller grundlegenden Kritik hat sie ihren Optimismus und die Hoffnung auf eine Überwindung der Missstände nicht verloren, weil erst in der globalen Krise die Gefahren, aber auch Rettungswege sichtbar wurden.
„Doch auch unser Denken müssen wir verändern und es wieder für die Vielfalt möglicher Zukunftsentwürfe öffnen. Durch die Orientierung an vermeintlichen Sachzwängen haben wir das Denken in Alternativen verlernt.“


… Wir haben gute Chancen sie zu bewältigen. Denn verletzt ist nicht die technologische Basis des Landes, auch nicht sein hohes Qualifikationsniveau in den akademischen und Facharbeiterberufen, zerstört sind auch nicht die Bande des kulturellen Kapitals.“

Zwei Mal kandidiert und zwei Mal verloren, sagen ihre Kritiker, und fügen noch höhnisch Gründe für diese Niederlage hinzu: eine philosophische also nicht wissenschaftliche Weltanschauung, Berufung auf „private Überzeugung“, gemeint waren die religiösen, christlichen Werte, „illusorisches“ Vertrauen zur Solidarität der auf Freiheit aufgebauten Gesellschaft. Dass über diese drei „Illusionen“ öffentlich kritisch, ja manchmal höhnisch debattiert wurde, zeigt deutlich, wie weit sich der europäische Zeitgeist von seinem Ursprung entfernt hatte. Ohne diese „Illusionen“ sinkt die Idee eines vereinten Europa zur Ideologie eines Machtblocks herab. Gegen die Behauptungen der Gegner der sozialen Marktwirtschaft, dass das Soziale für die Wirtschaft zu teuer kommt, betonte Gesine Schwan, dass grade das „Soziale“ die Stabilität, Kreativität und Nachhaltigkeit der Wirtschaft garantiert. Die Kosten des „Unsozialen“ sind viel höher und Folgen dramatischer sowohl für die einzelnen Bürger wie für gesamte Gesellschaft.
„Wer sich in seiner Arbeit oder in der Arbeitslosigkeit nur als austauschbares Rädchen im Getriebe fühlt, hat es schwer, sich als authentisches Individuum zu fühlen, wird nicht glücklich, wird auch kein guter Bürger in der Demokratie.“

Man könnte annehmen, dass sie sich nach ihrer Pensionierung (2008) zur verdienten Ruhe gesetzt hätte.  Doch ihre Leidenschaft für Bildung und Erziehung trieb sie im März 2009 zur Gründung der innovativen HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance, die leider seit Juni 2014 geschlossen ist, obwohl sie sich „Als Lehr- und Forschungsstätte sowie als Ort des politischen Dialogs für eine bessere Demokratie und nachhaltige Lösungen eingesetzt hat“. Das Projekt wird ab Juni 2014 als  HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform Berlin fortgesetzt.


Die Ideen bestimmen nur dann unsere Wirklichkeit, wenn sie durch den Willen der Einzelnen ergriffen werden. Werden Begegnungsstätte, Ämter und staatliche Einrichtungen von Menschen geleitet, die nur an das Geldverdienen und ihre berufliche Karriere denken, verfehlen sie ihren gesellschaftlichen Auftrag, obwohl sie oft rein quantitative Erfolge nachweisen können.  Dieses Schicksal drohte den kleinen und großen Stiftungen, wie GFPS  oder der Stiftung Kreisau, die den Weg von freier deutsch-polnischer Bürger-Initiative zur staatlichen Institution geschritten hatte. Zum Glück entstand (2004) die Freya von Moltke Stiftung „Für das neue Kreisau“, - natürlich mit Prof. Gesine Schwan im Kuratorium.


Wahrscheinlich liegen die Überzeugungskraft und der Grund für das Vertrauen, das sie sich sowohl bei Deutschen wie auch Polen verdient hat, darin, dass sie immer als ganze Person handelte. Als Philosophin hat sie Politik nicht für Erfolge, nicht für Machtzuwachs, sondern für die Verwirklichung ihrer religiösen, philosophischen und menschlichen Werte gemacht. Es war keine Parteipolitik, nicht in erster Linie Politik für die SPD, sondern eine für die Menschen und die Gesellschaft, wobei sie in der Sozialdemokratischen Partei (trotz aller Differenzen) die besten Möglichkeiten zur Realisierung ihrer Ziele gesehen hat. Die eigentliche Politik findet häufig an der Schnittstelle gesellschaftlicher Kräfte wie Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik oder auch Religion statt. Politische Macht, so kann man in Anbetracht des Wirkens von Gesine Schwan schließen, bedeutet ihr nicht, anderen den eigenen Willen aufzuzwingen, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche Menschen, für gemeinsame zivilgesellschaftliche Projekte zusammenzuführen. Erst durch das gemeinsame Handeln leuchten  die philosophischen Ideen in deutscher und polnischer Wirklichkeit.

 

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