Mit dieser Überschrift könnten wir den Abend in Aachen am besten beschreiben. Am 2 Mai dieses Jahres fand dort im Krönungssaal Karls des Großen die Polonicus Gala statt. Es waren über 400 Personen anwesend unter ihnen Professoren, Geschäftsmänner, Stadtbeamte, Organisatoren des“ polnischen Lebens“ in Deutschland , aber auch Geistliche und eine hohe Anzahl an Jugendlichen aus verschieden Ländern , die bei den Wettbewerb über die polnische Sprache und Kultur mitmachten. Angereist waren zudem die Wissenschaftler und Mitarbeiter der Jagiellonski Universität in Krakau: Prorektor Wladyslaw Miodunka –Spezialist für Bilingualismus und Glottodidaktik, sowie der Dekan für die polnische Philologie Professorin Renata Przybylska.

Den Preis des Polonicus bekam Professor Jan Miodek von der Universität in Wroclaw, der seit Jahren dafür berühmt ist, den Polen, die schwierige polnische Sprache korrekt beizubringen und das in Form von Fernsehsendungen und zahlreichen Publikationen. Immerhin ist die polnische Sprache auch für uns alles andere als einfach. Bei seinen Auftritt auf der Polonicus Gala fand er Worte der Begeisterung für die Kathedrale in Aachen, die seit hundert Jahren ein Zeugnis für die Christianisierung Europas ist. Er betonte bei seiner Rede die enorme Kraft einiger Worte und Begriffe wie z.B. Heimat, die nicht nur eine emotionale Bedeutung, sondern auch die Macht besitzen, Voelker zu vereinen. Diese Worte erinnern uns immer wieder an die Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten Europäischer Kultur.

Die Laureatin des Polonicus Preises Professorin Gesine Schwan überraschte die Anwesenden indem sie ihre Rede in Polnisch hielt. Sie sprach von der Wichtigkeit von Vertrauen und Wertschätzung für einander, ohne die Europa keine Chance hat auf Stabilität und Frieden. Auf dem Saal war auch ihr Mann anwesend Peter Eigen, der Begründer der Transparency International, der sich gegen die Weltweite Koruption engagiert.

Mit Sympathie nahm man den Auftritt von Pfarrer Stanislaw Budyn auf, dem Rektor der Polnischen Katholischen Mission in Hannover. Der Prälat besitzt viele Preise und Auszeichnungen, aber besonders stolz ist er auf diesen weil er von der Polonia ist.

Die Freude über die Auszeichnung versteckte auch nicht der Vorsitzende von TVP Dr. Juliusz Braun. Bei seiner Rede sprach er davon dass sein Team alles Mögliche tut um alle Zuschauer glücklich zu machen. Wie jedes Jahr war auf der Gala Frau Senatorin Barbara Borys-Damiecka, welche bekannt ist für ihr Engagement für die Polen auf der ganzen Welt und vor allem im Osten.

Es war ein besonders schöner Abend der alle Beteiligten zu Gesprächen in freundschaftlicher Atmosphäre anregte. Der besondere Dank dafür gebührt Wieslaw Lewicki, der das Verdienstkreuz vom Präsidenten RP bekam, überreicht wurde der Preis am 2 Mai im Weißen Saal des Aachener Rathauses vom General Konsul Jan Sobczak. Das ganze Ereignis des Polonicus wurde vom Marcin Antosiewicz mit einer Leichtigkeit moderiert und vom Chor des Benedictus aus Wuppertal begleitet. Hoffentlich können wir im nächsten Jahr genauso zahlreich und im einen ähnlich erhabenen Kreis miteinander feiern. Viva Professoren, Viva Polonia, Viva Stadt Aachen!

 

 

 

 

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