Vom links: WiesŁaw Lewicki, Aleksander Zając, dr Günter Krings, Józef Malinowski, Hartmut Koschyk, Stefan Hambura

Der bevorstehende 25. Jahrestag des deutsch-polnischen "Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit" vom 1991 hat beide Parteien mobilisiert, die Treffen des Runden Tisch fortzusetzen.

Nach zwei und halbjährigen Unterbrechung wird die Fortsetzung des Dialogs im Rahmen des Runden Tisches geführt. Ein deutsch-polnischen Treffen ist für den 26. Februar dieses Jahres in Warschau geplant. Minister für Verwaltung und Digitalisierung Andrzej Halicki trägt die Verantwortung für dieses Treffen. Weiterhin die Gespräche das Runden Tisches werden vom polnische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und des Amtes eines Generalbevollmächtigten, Wladyslaw Bartoszewski internationalen Dialog unterstützt.

Am 5. Februar fand ein Treffen der Polonia mit dem Staatssekretär der Bundesregierung, Dr. Günter Krings in Berlin statt.

Zur polnische Delegation gehörten: der Vorsitzende des Bundes der Polen in Deutschland Joseph Malinowski, der stellvertretende Vorsitzende des Konvents der polnischen Organisationen in Deutschland – Alexander Zajac, Unterzeichner der Vereinbarung des Runden Tisches vom 12.06.2011 Wieslaw Lewicki sowie der Bevollmächtigte des Bundes der Polen in Deutschland – Stefan Hambura.

 

 

Die Bundesregierung war durch den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Günter Krings, den Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk, seinen persönlichen Referenten sowie Ulrike Adamsky-Metz, Dr. Thomas Herzog, Dr. Nils von Redecker und Benedikt Praxenthaler aus dem Bundesministerium des Innern vertreten.

Bei der Arbeitssitzung diskutierte man über die Inhalte der gemeinsamen Erklärung vom 12. Juni 2011 und folgende Themen, die während der Gespräche der nächsten Runde des Runden Tisches erörtert werden:

  • Sanierung des Hauses der Polen in Bochum für das Projekt Dokumentationszentrum der Geschichte der Polen in Deutschland

  • Unterricht der polnischen Sprache im Schulsystem und im außerschulischen Bereich

  • Erweiterung der Finanzierung für polnische Organisationen, insbesondere in Bezug auf den Polnisch-Unterricht und die Medien der Polonia

  • Eine geeignete Lösung für die Einrichtung der Gedenkstätte der polnischen Opfer des Nationalsozialismus in Berlin

 

 

 

Darüber hinaus wurde vereinbart, dass in Fragen des polnischen Sprachunterrichts in der nahen Zukunft Gespräche mit den zuständigen Ministern der einzelnen Bundesländer stattfinden werden.

Die Teilnehmer waren sich über die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Realisierung der gemeinsamen Vereinbarung vom 12. Juni 2011 einig.

 

Redaktion Polonia Viva

Foto © W.Lewicki /MN

 

 

 

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