Eine alte jüdische Sommerfrische bei Warschau, bevölkert von Geistern der Vergangenheit. Ein junger Mann besucht den Ort, an dem er als Kind mit seiner Großmutter die Sommerferien verbracht hat. Der Ausflug wird zu einer Reise in die Vergangenheit,  zur Suche der jungen Generation polnischer Juden nach der angemessenen Form im Umgang mit der Geschichte, die nicht die eigene ist, und den Zeugnissen  einer Welt, die es nicht mehr gibt. Gleichzeitig verdeutlicht er auch die Zwiespältigkeit der zweiten Nachkriegsgeneration gegenüber dieser Aufgabe. Die Pension ist ein kleiner Roman von stilistischer Finesse und kompositorischer Vielfalt. Piotr Paziński wird dieser Herausforderung gerecht, indem er Erinnerungen vieler Menschen zusammenführt.

Piotr Paziński (geb. 1973), Journalist und Buchautor, seit 2000 ist er Chefredakteur der polnisch-jüdischen Zeitschrift Midrasz. „Die Pension“ ist sein literarisches Debüt, das in Polen als sensationelle Neuentdeckung gefeiert wurde. Das Werk erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. den Paszport Polityki und 2012 den Literaturpreis der Europäischen Union.

Lesung und Gespräch mit Piotr Paziński. Moderation Andrzej Kaluza und Manfred Mack. 

10.03.2015, 19:30 UHR

"Die Pension". Jüdisches Leben in Polen heute.

SCHLÖSSCHEN PRINZ-EMIL-GARTEN DARMSTADT, HEIDELBERGER STR. 55

VERANSTALTER: DEUTSCHES POLEN-INSTITUT IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM POLNISCHEN INSTITUT DÜSSELDORF. GEMEINSAM MIT DEM NACHBARSCHAFTSHEIM BESSUNGEN E.V.

 

Eintritt frei 

 

 

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