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Meine Damen und Herren, liebe Freunde, wir laden Sie zu einem weiteren Vortrag in den Hörsaal der Humboldt-Universität, Unter der Linden 6 ein. Am 9. Dezember 2022 um 18.00 Uhr in Raum 2094 Mit Simultanübersetzung ins Deutsche. Das Leitthema dieses Semesters wird "Der Neue Humanismus" sein.

Prof. Dr. habil. Magdalena Środa im Dialog mit Prof. Dr. habil. Inga Iwasiow
Thema: Das Ende des Anthropozäns? Hoffnungen des Posthumanismus
Moderation: Dr. habil. Brygida Helbig

Dr. habil. Magdalena Środa, Professorin an der Universität Warschau, Lehrstuhl für Ethik im Fachbereich Philosophie, Forschungsschwerpunkte: Geschichte der ethischen Ideen,
angewandte Ethik, politische Philosophie und Gender-Problematik. Verfasserin mehrerer Publikationen zur moralischen Philosophie und Ethik sowie Buchpublikationen wie „Idea godności w historii i etyce” (1993) [Idee der Menschenwürde in Geschichte und Ethik], „Indywidualizm i jego krytycy. Współczesne spory między liberałami, komunitarianami i feministkami na temat podmiotu, wspólnoty i płci (2003) [Individualismus und seine Kritiker. Zeitgenössische Auseinandersetzungen zwischen Liberalen, Kommunitariern und Feministinnen über Subjekt, Gemeinschaft und Geschlecht], „Kobiety i władza” (2009) [Frauen und Macht], „Etyka dla myślących” (2010) [Ethik für Denkende], „Mała książeczka o tolerancji” (2010) [Kleines Buch über die Toleranz]. 2020 erschien das Buch „Obcy, inny, wykluczony” [Der Fremde. Der Andere. Der Ausgeschlossene].
Professor Magdalena Środa ist Begründerin und Leiterin des Aufbaustudienganges Ethik und Philosophie (Universität Warschau), Mitglied des Ethik-Ausschusses der Polnischen
Akademie der Wissenschaften und Ratsmitglied des Institutes für öffentliche Angelegenheiten und der Fachzeitschrift Societas/Communitas.
Im Kabinett von Marek Belka war sie Bevollmächtigte der Regierung für die Gleichstellung von Frauen und Männern.

Prof. Dr. habil.Inga Iwasów, Literaturkritikerin, Prosaautorin, Literaturwissenschaftlerin, Publizistin, Aktivistin. Von 1999 bis zur Schließung der Zeitschrift 2012 Chefredakteurin der Stettiner alle zwei Monate erscheinenden Kulturzeitschrift „Pogranicza“. Seit 2000 Professorin an der Universität Stettin, seit 2007 ordentliche Professorin. Mitglied des Ko-mitees für Literaturwissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften seit 2007 und des Rates für wissenschaftliche Exzellenz seit 2019. Literaturwissenschaftlerin mit den Forschungs-themen Literatur des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, Theoretikerin des Feminismus und der Gendertheorie.
Autorin u.a. von wissenschaftlichen Monografien: „Kresy w twórczości Włodzimierza Odojewskie-go“(„Die polnischen Ostgebiete im Werk von Włodzimierz Odojewski“); der Abhandlung über die Prosa von Leopold Tyrmand „Opowieść i milczenie. O prozie Leopolda Tyrmanda“ („Erzählung und Schweigen. Über die Prosa von Leopold Tyrmand“); „Granice.
Polityczność prozy i dyskursu kobiet po 1989 roku” („Grenzen. Das Politische der Frauenprosa und des Frauendiskurses nach 1989“). Essays: „Gender dla średnio zaawansowanych. Wykłady szczecińskie” („Gender für mäßig Fortgeschrittene“), „Parafrazy i reinterpretacje. Wykłady z teorii i praktyki czytania” („Paraphrasen und Neu-interpretationen.
Vorlesungen über die Theorie und Praxis des Lesens“); „Rewindykacje. Kobieta czytająca dzisiaj” („Revindikationen. Die lesen-de Frau heute“). Gedichtbände: „Miłość” („Liebe“) i „39/41”. Erzählungen „Smaki i dotyki” („Schmecken und Berührungen“) sowie der Romane „Bambino“, „Ku słońcu” („Zur Sonne“), „Na krótko“ („Für kurze Zeit“), „W powietrzu” („In der Łuft“), „Pięćdziesiątka” („Die Fünfzig“5). Feuilletonsammlung „Blogotony” („Blogtöne“) sowie des autobiografischen Buches „Umarł mi. Notatnik żałoby” („Er ist mir weggestorben. Aufzeichnungen der Trauerzeit“). 2017 fand im Teatr Współczesny in Stettin die Ur-aufführung ihres Stückes „Dziecko” („Das Kind“) in der Inszenierung von Martyna Łyko statt,
das Stück wurde auch 2018 für Teatroteka von Barbara Białowąs inszeniert. 2019 erschien ihr Roman „Kroniki oporu i miłości” („Chroniken des Widerstandes und der Liebe“), der an die poli-tischen Ereignisse der letzten Jahre anknüpft.
Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zu Gesprächen bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss

Mit herzlichen Grüßen,
Der Programmbeirat der UDG

www.UTP.berlin

In diesem Jahr findet das Rock & Chanson Festival "Köln-Breslau-Paris" zum 30. Mal statt. Am 25. und 26. November präsentiert die deutsch-polnische Kulturgesellschaft "Polonica" e.V. auf der Bühne des Rathaussaals in Köln-Porz eine Mischung aus jungen und bekannten, sowie beliebten Künstlern.

Eröffnet wird das Festival mit der traditionellen Melodie "Polskie Drogi". Nach diesem gefühlvollen und bewegenden Stück beginnt der Wettbewerb "Junge Talente". Dieses Mal wird "Polonica" das Publikum nicht nur mit dem hohen Niveau der angehenden Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich überraschen, sondern zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals werden auch zwei Teilnehmer aus der Ukraine an dem Wettbewerb teilnehmen.

Der Star des Freitagabends wird Hanna Banaszak sein - Sängerin, Komponistin, Dichterin. Bekannt für Hits wie "Samba przed rozstaniem" oder "Mam ochotę na chwileczkę zapomnienia".

Das Galakonzert am Samstag wird von einem der beste und bekannteste deutsche Chansonier, Tim Fischer, gestaltet. Eine weitere Attraktion des Abends wird zweifellos der Auftritt des französischen Duos „Petit Musique“ sein. 

Der Star des Galakonzerts wird einer der schillerndsten Sänger der polnischen Musikszene sein - Michał Szpak.

Das diesjährige Jubiläumsfestival, das unter der Schirmherrschaft des Kölner Oberbürgermeisters, des Generalkonsuls der Republik Polen in Köln und des französischen Generalkonsuls in Düsseldorf steht, wird ein außergewöhnliches sein, denn "Polonica" feiert ein doppeltes Jubiläum: die 30. Ausgabe des Rock & Chanson Festivals und ihren 35 Geburtstag.

Es ist erwähnenswert, dass das Festival ein einzigartiges Ereignis in ganz Deutschland ist, bei dem junge (im Rahmen des Wettbewerbs "Junge Talente") und erfahrene Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich auf einer Bühne im Geiste des Weimarer Dreiecks auftreten.

Karten für dieses außergewöhnliche Festival können ab 30 Euro unter www.polonicaev.de erworben werden.

Wir ladenSie herzlichst ein

Polonica e.V.



Die Geschichte des Büros für Polonia ist unmittelbar mit der Geschichte des im Jahr 1991 in Warschau unterzeichneten deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages verbunden. Dieser Vertrag war der Anstoß für die Bildung zahlreicher polnischer Organisationen in Deutschland, die sich unter den Fittichen von fünf so genannten Dachverbänden zusammenschlossen. Diese Organisationen bildeten ihrerseits den Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland, der jahrelang die polnische Gemeinschaft gegenüber den polnischen und deutschen Behörden vertrat. Es lag in der Natur der Sache, dass der Konvent ein Partner der Gespräche am Runden Tisch wurde, die anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Vertrags eingerichtet wurden. Im Zuge dieser Gespräche erarbeitete der Konvent unter anderem ein Projekt für ein Büro für Polonia in Deutschland, dem in der Gemeinsamen Erklärung vom 12. Juni 2011 das Recht eingeräumt wurde, über die Arbeitsweise des Büros für Polonia zu entscheiden, dessen Finanzierung dem Konvent durch einen Beschluss des Bundestages zugesichert wurde.

Konwent Polnischer Organisationen in Deutschland EWIV führt als juristische Person das Projekt des Geschäftstelle der Polonia in Berlin durch und setzt acht wichtige Punkte für Polonia um, die auf der Website der Geschäftstelle der Polonia detailliert aufgeführt sind.

Die Geaschäftstelle der Polonia ist eine Kooperationsplattform für alle polnischen Organisationen in allen Teilen Deutschlands, die polnisch-deutsche Brücken baut und Möglichkeiten zur Unterstützung von Aktivitäten im Namen der demokratischen und europäischen Werte schafft. Aufgabe der Geschäftstelle ist es, die polnische Gemeinschaft zum Handeln anzuregen, u.a. durch die Initiierung der Kongresse polnischer Organisationen, die seit 10 Jahren ein wichtiges Instrument sind, um gemeinsame Positionen der polnischen Gemeinschaft zu erarbeiten sowie Handlungsimpulse zu geben. Berichte von allen fünf bisherigen Kongressen finden Sie auf unserer Website www.konwent.de .

Auf dem IV. Kongress in Bonn 2019, der der Jungen Polonia gewidmet wurde, wurde unter anderem ein Vorschlag für einen Generationswechsel im Polnischen Büro selbst gemacht. Die Forderungen des Kongresses haben Veränderungsprozesse in Gang gesetzt und so haben wir Anfang 2021 die Stelle eines Assistenten geschaffen, der sich darauf vorbereitete, die Leitung der Geschäftsstelle der Polonia zu übernehmen. Die Pandemie und andere Umstände haben gezeigt, dass der Wandel seine Zeit braucht, und so sind wir in das Jahr 2022 eingetreten, das mit einem verjüngten Team die Hoffnung verband, rasch selbst eine neue Strategie zu entwickeln. Wir hofften auch, die Machbarkeit eines neuen Standorts des Büros zu prüfen, um es für die polnische Gemeinschaft besser zugänglich zu machen. Dies ist jedoch nicht geschehen. Stattdessen gab es eine Zunahme der Online-Aktivitäten in Verbindung mit Besuchen bei einzelnen Organisationen, mit denen wir seit vielen Jahren in Kontakt stehen.

Der Generationswechsel ist nicht so einfach, wie er klingt. Verschiedene Umstände haben es uns nicht erlaubt, die Aktivitäten des Polonia-Büros in den geplanten neuen Arbeitsbereichen bereits in diesem Jahr auszuweiten. Wir möchten Sie daran erinnern, dass das Büro der polnischen Comunity als ein Projekt nur auf ein Jahr befristetes ist, das am Ende jedes Jahres mit allen Verträgen ausläuft, und dass der neue Antrag für das folgendes Jahr gestellt werden muss.

Zurzeit mit Hilfe eines externen Beratungsunternehmens wird eine umfassende Strategie für die Tätigkeit des Polonia-Büros in den nächsten Jahren entwickelt. Dies wird ein neuer Anfang für die vollständige Umsetzung aller für die Gescheftstelle der Polonia festgelegten Aufgaben sein. Die neue strategische Öffnung und die konsequente Umsetzung des Generationswechsels im Amt impliziert eine Neudefinition aller Arbeitsplätze und die Aufforderung an alle, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, sich an der Umsetzung der neuen Strategie zu beteiligen.

Es gibt kein Zurück mehr zu dem, was war! Wir brauchen einen neuen Geist und eine neue Jugendlichkeit für die Gescheftstelle der Polonia. Die Veränderungen müssen noch tiefgreifender sein, damit die Gescheftstelle der Polonia zu einer echten Plattform für die Zusammenarbeit der polnischen Gemeinschaft in Deutschland wird!

Wiesław Lewicki

 

Das jährliche Polonia Kulturfestival findet am Samstag, den 03. Dezember 2022 im Freizeitheim Dohren, An der Wollebahn 1 in Hannover statt. Veranstalter der Veranstaltung ist das Verbindungsbüro der polnischen Vereine in Hannover und in Niedersachsen e.V.

Auf dem Programm stehen u.a. Konzert von Henryk Czich Universe.

Partnerschaft für das Festival wird von der Vereinigung "Polnische Gemeinschaft" (Wspolnota Polska) übernommen und der Medienpatron ist auch Polonia Viva un Twoje Miasto.

Redaktion Polonia Viva

 

Zum zweiten Mal war das Restaurant "Danzig" in Oberhausen Schauplatz für die Präsentation polnischer und polnisch-deutscher musikalischer Leistungen im Rahmen des polnisch-deutschen Herbstfestivals "Danzig". Vier Bands mit Musik, die an Blues und Rock grenzt, traten auf. Die ersten Rockakkorde wurden von The Bigos gespielt, einer Band aus Hannover, die in Oberhausen debütierte und aus sieben Musikern aus Polen besteht. In einem einstündigen Programm präsentierte die Band mehrere polnische Covers und ihr eigenes Repertoire.

Unmittelbar danach wurde die Bühne von zwei erfahrenen Musikern aus Velebert übernommen, die die Band Old Sound bilden. Die Band spielte Blues-Cover, die beim Publikum sehr gut ankamen.

Vor 21 Uhr wurde die Bühne von der in "Gdańska" lang erwarteten Band 3R12 übernommen, einer der besten Bands, die Coverversionen von Tadeusz Nalepa spielen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete Dawnslow, eine Instrumentalband, die Alternative Rock spielt und ein Freund des polnischen Publikums ist. Die Band wurde vom Publikum mit großem Beifall bedacht. Dawnslow ist eine deutsche Band, die zum vierten Mal bei der polnischen Veranstaltung in "Gdansk" auftrat. Zuvor hatten sie unter anderem am Konzert zum Nalepa-Tag und am Finale des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe teilgenommen.

Das zweite polnisch-deutsche Herbstfestival "Danzig" ging kurz vor Mitternacht erfolgreich und unter großem Beifall des Publikums zu Ende.

Text: Leonard Paszek

Fotos: Robert Siera

Der SC Polonia Hannover hat wieder einmal den Unabhängigkeitslauf organisiert, um den 104. Jahrestag der Unabhängigkeit Polens zu feiern. Der Grundgedanke des diesjährigen Laufs war es, das Bewusstsein zu schärfen und unseren jüngsten Teilnehmern beizubringen, was Unabhängigkeit ist und wann wir sie wiedererlangt haben, indem wir vor dem Lauf einen kurzen Lehrfilm gezeigt haben. Außerdem erhielten unsere jüngsten Teilnehmer, die sich per E-Mail in die Startliste eingetragen hatten, ein Erinnerungs-T-Shirt. Leider war das Interesse an dem Lauf so groß, dass nicht alle Kinder ein Exemplar erhalten konnten, da es keine mehr gab.

Nach der Vorführung begrüßte Mariusz Jasion offiziell alle Teilnehmer, bedankte sich bei allen Spendern und Verantwortlichen für die Organisation des Laufs und übergab dann das Wort an Pfarrer Tadeusz Klubie. Nach einer kurzen Ansprache von Pater Tadeusz sangen wir alle gemeinsam die Nationalhymne, und dann gingen die Teilnehmer an die Startlinie. Der gesamte Lauf führte über eine Strecke von 1.918 Metern, nach der alle Anwesenden leckeren Kuchen kaufen konnten, der von den Eltern der Kinder der Kinderfußballabteilung zubereitet wurde, wofür wir ihnen danken möchten.

Kalte Getränke, warme Bigos, heiße Erbsensuppe und etwas Warmes vom Grill standen zum Kauf bereit. Während die Teilnehmer eine Strecke von 1.918 Metern zurücklegten, bereiteten die Organisatoren für die Kinder eine Verlosung für ein richtig ausgefülltes Quiz vor, und wie sich später herausstellte, waren sie alle Gewinner, und die Preise, die sie erhielten, waren Erinnerungsgadgets unseres Clubs. Als die Teilnehmer dachten, dies sei das Ende der Attraktionen, gelang es den Organisatoren, sie zu überraschen, denn sie hatten für die Jüngsten eine Überraschung in Form einer Hüpfburg zum Spielen vorbereitet. Wir möchten uns bei allen Teilnehmern der Veranstaltung bedanken, die gekommen sind und dieses wichtige Ereignis gemeinsam feiern wollten.

Wir möchten uns noch einmal beim polnischen Konsulat in Hamburg bedanken, das die Schirmherrschaft über den Lauf übernommen hat, beim polnischen Geschäft Lukullus Garbsen, beim polnischen Geschäft Kurpiak Langenhagen, bei der Gaststätte "bei Emil" und bei allen Eltern der jüngsten Sportler des Vereins, die leckere Kuchen gebacken haben und bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung tatkräftig mitgeholfen haben.

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Biuro Polonii Hannover

Der 11. November ist in Polen ein gesetzlicher Feiertag, der an die Wiedererlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1918 erinnert. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Republik Polen nach 123 Jahren der Teilung wieder ein souveräner Staat.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kehrte Polen auf die europäische Landkarte zurück. Am 11. November übergab der Regentschaftsrat die militärischen Befugnisse und den Oberbefehl über die polnische Armee an Józef Piłsudski. Um diesen Tag zu begehen, verabschiedete der polnische Sejm bereits 1937 ein Gesetz, das den 11. November zum Unabhängigkeitstag erklärte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Feier des Unabhängigkeitstages verboten. Nach dem Krieg wurde der Feiertag von den Kommunisten offiziell abgeschafft. Das war erst 1989 der Fall. Der 11. November wurde erneut zum Unabhängigkeitstag erklärt.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches langes Novemberwochenende.

Jerzy Kossak | Marschall Józef Piłsudski auf einer Kastanie, 1929.

Unsere Geschichte:

Wie war das noch gleich mit diesem 11 November....
Einige Überlegungen zur Unabhängigkeit und zu den Feierlichkeiten zu ihrer Wiederherstellung

 

Der St. Martinstag, der auf den 11. November fällt, ist ein wichtiges Ereignis in der deutschen Tradition und einer der beliebtesten Feiertage der Deutschen. An diesem Tag kommen die Menschen in den Dörfern und Städten abends zusammen, um an Laternenumzügen teilzunehmen. Es ist auch einer meiner Lieblingsurlaube. Jedes Jahr freut sich die ganze Familie auf diesen Tag.

Im Folgenden erzähle ich Ihnen etwas über St. Martin und die Feierlichkeiten zu seinem Tag in Deutschland.

Die Legende von St. Martin

Martin von Tours wurde wahrscheinlich im Jahr 316 im heutigen Ungarn geboren. Beeinflusst von seinem Vater, ging er zur Armee. Nachdem er sie verlassen hatte, beschloss er, sich in der Evangelisierung zu engagieren. Er gründete eine Einsiedelei und wurde später Bischof von Tours. Er starb am 8. November 397 in Candes.

Die Legende von St. Martin erzählt, wie er auf seiner Reise einen Bettler traf. Dies geschah wahrscheinlich vor dem Stadttor von Amiens (heute Frankreich). Als St. Martin ihn sah, schnitt er ihm mit dem Schwert die Hälfte seines Mantels ab und gab dem armen Mann zusammen mit einem Geldbeutel eine warme Decke. Die Legende besagt, dass der Bettler in der Nacht nach dem Vorfall von Martin träumte und sich in die Gestalt von Jesus Christus verwandelte. Dies veranlasste ihn, sich taufen zu lassen und Priester zu werden. Von diesem Moment an fand er den Sinn seines Lebens darin, anderen zu helfen.

Seine Beerdigung fand am 11. November statt und wurde von vielen Menschen besucht, darunter auch Kinder mit Laternen.

Feierlichkeiten zum St. Martinstag

Traditionell werden am St. Martinstag in fast allen Städten und Dörfern Martinszüge veranstaltet. An ihnen nehmen sowohl Kinder als auch Erwachsene teil. Sie finden am Abend statt, wenn es bereits dunkel ist. Die Teilnehmer nehmen Laternen mit, die meisten von ihnen handgefertigt. Die Prozession wird von einem feierlich gekleideten Soldaten angeführt, der auf einem Pferd reitet und den heiligen Martin darstellt. Oft nimmt auch ein Orchester teil. Es werden Gedenklieder gesungen.

Die bekanntesten davon sind:

Ich gehe mit meiner Laterne
Kleines Fräulein, kleiner Mann
Lasst uns froh und munter sein
Laterne, Laterne ...
Licht in der Laterne
Martin ist ein Reitersmann
Martin war ein frommer Mann
Sankt Martin
Sei gegrüßt Sankt Martin Gottesmann

Nachdem die Teilnehmer die festgelegte Strecke gelaufen sind, versammeln sie sich auf einem Platz oder einer Wiese, wo ein großes Lagerfeuer entzündet wird. Traditionell bringen die Einheimischen mehrere Tage vorher Holz an den Ort des Geschehens.

Oft werden Erfrischungen zubereitet. Meist gibt es Glühwein oder Punsch und Würstchen.

Traditionell werden in dieser Zeit in den Bäckereien die charakteristischen Brötchen in Form eines Mannes mit Pfeife angeboten. Sie werden aus einem Teig hergestellt, der dem polnischen Challah ähnelt.

In verschiedenen Teilen Deutschlands werden sie unterschiedlich genannt. In Nordrhein-Westfalen werden sie Weckmann genannt.

Die Figur stellte wahrscheinlich ursprünglich einen Bischof, den Heiligen Martin oder den Heiligen Nikolaus dar.

Wenn Sie noch nicht an einem St.-Martins-Umzug teilgenommen haben, aber die Möglichkeit dazu haben, möchte ich Sie dringend dazu ermutigen. Es ist eine Gelegenheit, deutsche Traditionen kennen zu lernen, sich in die Nachbarschaft zu integrieren und neue Leute zu treffen.

Sylwia Golian

Ich war schon immer von Menschen fasziniert, die auf einer Parkbank sitzen. Manchmal verspüre ich den Drang, mich neben sie zu setzen, mit ihnen zu sprechen und etwas über ihr tägliches Leben zu erfahren. Ich habe jedoch nie den Mut gehabt, dies zu tun. Deshalb interessierte ich mich besonders für "Accidental Conversations", ein poetisches Drama von Joanna Duda Murowska, das seit Oktober 2022 vom polnischen Poezjada-Theater auf den Brettern der intimen Bühne des polnischen Restaurants "Gdańska" in Oberhausen aufgeführt wird.

Es ist die Geschichte der zufälligen Begegnungen zwischen einem Mann und einer Frau, in einem Park, auf einer Bank... über einen Zeitraum von Frühjahr 2021 bis Frühjahr 2022. Er sitzt dort sehr oft, verbringt viel Zeit auf der Parkbank. Als sie vorbeikommt, fasst sie den Mut und beginnt ein Gespräch, in dem sie viele Themen besprechen.

Eines davon ist die Einsamkeit, die den beiden nicht fremd ist. Begegnungen im Park und zwanglose Gespräche sollen die Medizin gegen diese Einsamkeit sein. Das ist jedoch nicht einfach, wenn man an entgegengesetzten Polen lebt.

Das Stück wurde als Eindruck der umgebenden Realität geschaffen. Sie entstand zu einer Zeit, als die Medien von der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine beherrscht wurden. Von Einsamkeit und Liebe war nicht die Rede.

Zur Besetzung gehören Wioleta Kolodnicka, Robert Mroczynski und Christian Murowski, der auf der Bühne die Rolle eines Statisten spielt. Regie führte die Autorin und Schöpferin des "Poetry Theatre", Joanna Duda Murowski.
"Przypadkowe Rozmowy Przypadkowe" ist die dritte Premiere des polnischen Theaters Poezjad, das seit 2016 in Oberhausen aktiv ist.

Text: Leonard Paszek
Fotos: Robert Widera

 


ES LEUCHTEN DIE STERNE – POLNISCHE MELODIEN ZUR NACHT ist der Titel des in diesem Jahr erschienenen Albums der singenden Familie Picz. Es enthält die schönsten polnischen Wiegenlieder gesungen von Małgorzata, Alicja und Marek Picz mit Begleitung des Jazzgitarristen Marcin Nowak. Die Lieder wurden von dem deutschen Musiker Tom Heiß arrangiert.

Einige der aufgenommenen Lieder sind sehr berühmt, wie die Vorkriegs-Schlaflieder: „Ah, schlaf Liebling“, „Gute Nacht, schließe Deine Augen“ oder das Nachkriegslied „Es gibt so einen Schatz“. Andere wie „Kriegswiegenlied “, „Mr. Clock“ oder „Baj“ existierten in Einzelaufführungen auf alten Aufnahmen und wurden für dieses Projekt neu entdeckt und arrangiert. Das Album und das Booklet mit Texten und deutschen Übersetzungen enthalten wunderschöne Kinderporträts der polnischen Malerin Danuta Muszyńska-Zamorska, die diesem Familienmusikprojekt sehr wohlgesonnen war. Das Album selbst hat sie aber leider nicht mehr erlebt - sie starb im Januar dieses Jahres im Alter von 91 Jahren.

Das Projekt wurde von der Beauftragten der Bundesregierung Kultur und Medien, sowie durch das Polnische Institut in Berlin unterstützt. Dadurch kann es bis Ende des Jahres zum Aktionspreis von 5 € + Versandkosten bestellt werden.

Bestellungen per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon 0176 3838 1863

Geschäftsstelle der Polonia in Berlin

Z okazji Święta Niepodległości Poska Rada - Związek Krajowy w Berlinie ma zaszczyt zaprosić na ognisko w piątek 11. listopada br. na godz. 18.00. Event odbędzie się na terenie Reiterhof-Qualitz-Domaradzki na Lübars, przy Zabel-Krüger-Damm 229 w Berlinie.

Zapraszamy!

Meine Damen und Herren, wir laden Sie zu einem weiteren Vortrag in den Hörsaal der Humboldt-Universität, Unter der Linden 6 ein. Am 11. November 2022 um 18.00 Uhr in Raum 2094 mit Simultanübersetzung ins Deutsche.
Das Leitthema dieses Semesters wird "Der Neue Humanismus" sein. Prof. Ewa Domanska widmet seinen Vortrag dem Thema: Ökologische Geisteswissenschaft

Ewa Domańska – Professorin für Geisteswissenschaften am Fachbereich Geschichte der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań und Gastprofessorin am Fachbereich Anthropologie und Archäologie sowie Zentrum für Literaturen, Kulturen und Sprachen der Stanford Universität. Korrespondierendes Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Forschungsschwerpunkte: zeitgenössische Theorie und Geschichte der Geschichtsschreibung, neue Tendenzen in Geistesgeschichte und Sozialwissenschaften, Forschung zum Ökozid und Genozid sowie dead body studies. Autorin und Herausgeberin von mehreren dutzend Büchern, darunter:
Nekros: Wprowadzenie do ontologii martwego ciała (2017) [Nekros. Einführung in die Ontologie des toten Körpers], Ekshumacje polityczne: teoria i praktyka [Politische Exhumierungen: Theorie und Praxis], hrsg. mit Alexandra Staniewska, 2021 – im Druck.

Thema des Vortrags: Ökologische Geisteswissenschaft

Im Vortrag wird die ökologische Geisteswissenschaft als Manifestation eines neuen Wissenschaftsparadigmas und ökologischen Gesellschaftsbewusstseins betrachtet.
Interessant und gleichzeitig kontrovers sind dabei insbesondere die Motive der Anthropezentrismus- und Eurozentrismuskritik. Hinzuweisen gilt es dabei auf die steigende Rolle des lokalen und einheimischen bzw. indigenen Wissens sowie die Verbindung von Geistes- und Naturwissenschaften für die Ausarbeitung einer Strategie, die natürlichen sowie die menschengemachten Krisen und (nicht nur) ökologischen Katastrophen zu bewältigen. Bietet die Geisteswissenschaft realistische Zukunftsszenarien oder Konzepte zur Umgestaltung der Weltsicht und des Menschenbildes oder lediglich von Wunsch geleitete Utopien der Koexistenz von menschlicher und nichtmenschlicher Gemeinschaft, von Kultur und Natur? Liefert die Geisteswissenschaft gesellschaftlich nützliches Wissen oder lediglich Diskurse für lebhafte akademische Debatten?

Moderation: Dr. Piotr Olszowka

Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zu Gesprächen bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss


Mit herzlichen Grüßen,
Der Programmbeirat der UDG


Współfinansowane przez/Gefördert durch:



          

Im September fand in Bonn ein vom Verein Polregio e.V. organisierter Workshop statt. An der Veranstaltung nahmen polnische Journalisten von Polregio und diejenigen teil, die das Wort - nicht nur das geschriebene Wort - in ihrer Arbeit verwenden. Wissensdurstig, aber auch neugierig auf den anderen. Denn wir wollten nicht nur lernen, sondern uns auch gegenseitig integrieren und inspirieren.

Die Einladung, den Workshop zu moderieren, nahm Maciej Orłoś an, ein Journalist und Fernsehmoderator, der für seine Leistungen auf dem Bildschirm zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat.

Arbeiten mit Worten und der Kamera

Jeder von uns, der die auf dem Portal veröffentlichten Artikel verfasst, teilt sein Wissen und seine Erfahrung in dem Bereich, auf den er oder sie spezialisiert ist oder der ihm oder ihr am nächsten liegt. Dabei geht es um Themen wie Steuern, Geldmanagement, Versicherungen, aber auch Kindererziehung, Orientierung auf dem Arbeitsmarkt im Ausland oder Wiedereinwanderung. Das Verfassen von Artikeln ist eine kontinuierliche Arbeit am eigenen Handwerk und erfordert, wie jedes andere auch, die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten.

Das zweite Thema, auf das wir uns während des Workshops konzentrierten, waren öffentliche Präsentationen. In unserem Umfeld werden wir immer häufiger gebeten, fachliche Stellungnahmen oder Kommentare zu unseren Aktivitäten für die polnische Gemeinschaft und die Polen in Deutschland abzugeben. Es ist wichtig, sich gut präsentieren zu können und vor der Kamera ohne Scheu Stellung zu beziehen. Seine Worte leicht zu wählen, in einer bestimmten Zeit verständlich und gekonnt zu sprechen.

Es wäre eine sehr intensive, kreative Zeit gewesen.

Unter der fachkundigen Anleitung unseres Moderators lernten wir, wie man so schreibt, dass man nicht langweilt oder verletzt. Wie man das Interesse des Lesers/Zuhörers weckt, aber auch wie man mit Zwischenrufen umgeht. Maciej Orłoś erklärte uns, was die Genehmigung von Presseinhalten ist, wie man Interviews kürzt und wo man nach interessanten Themen suchen kann. Wir haben gelernt, wie man sich vor der Kamera präsentiert, wie man Worte effizient einsetzt und wie man Kontakt zum Publikum aufnimmt.

Von Worten zu Taten

Wir haben sehr viel gelernt und uns gegenseitig inspiriert. Das Wichtigste scheint jedoch die Tatsache zu sein, dass dank dieses Treffens viele neue Ideen in unseren Köpfen entstanden sind, die bereits in konkrete Projekte zur Unterstützung der in Deutschland lebenden polnischen Frauen und Männer umgesetzt werden! Wir sind bereits dabei, sie in den kommenden Wochen zu implementieren, also behaltet unser Portal und unsere Fanpage auf FB (https://www.facebook.com/infoforum.polregio) im Auge, denn es wird etwas geben!

Dr. Adrianna Tomczak

Foto: Jurek Uske

Seit 31 Jahren sind Köln und Kattowitz hervorragende Partner auf vielen Ebenen. Die Zusammenarbeit zeigt sich stetig u.a. in den vielen gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen, die jedes Jahr in beiden Städten organisiert werden.

Eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Beziehungen zwischen Köln und Kattowitz spielt die Tätigkeit des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Kattowitz, der 1994 vom Kölner Bürgermeister gegründet wurde. Getreu dem Motto „Lebendige Städtepartnerschaft“ lässt der Verein u.a. durch kulturelle Veranstaltungen die Bürger zwischen Rhein und Rawa zusammenwachsen und die kulturelle Vielfalt und Kreativität der Städte gegenseitig kennenlernen.

Der Kulturabend ist dabei ein wichtiges Symbol der Nachbarschaft und des kulturellen Dialogs, zu dem sich beide Länder und Städte in ihren Verträgen von 1991 verpflichtet haben. Auch der Begriff der Solidarität spielt dabei eine große Rolle. In diesem Jahr mehr denn je.

Nach zwei Jahren Zwangspause (bedingt durch die Pandemie) lädt der Verein Köln-Kattowitz am 12. November 2022 um 18:00 Uhr in das VHS Forum (Rautenstrauch Joest Museum) zum 6. Kulturabend ein.

Traditionell wird die Veranstaltung aus zwei Teilen bestehen. Im ersten Teil wird ein Vortrag unter dem Titel „Neue Zeiten – Neue Solidarität“ zur Lage der Ukrainer in Kattowitz, gehalten von Jan Opielka – einem Publizisten, Autor, der für deutsche und polnische Medien arbeitet.

Im zweiten Teil des Abends hören Sie ein Konzert von einem der bekanntesten schlesischen Musiker - Józef Skrzek - ein herausragender Multiinstrumentalist, Sänger, Komponist, einer der führenden Vertreter des polnischen Progressive- und Electronic Rocks, Gründer und Leiter der legändern Band SBB. Im Laufe seiner Karriere wurde Józef Skrzek wiederholt als einer der herausragendsten polnischen Musiker der Gegenwart ausgezeichnet und geehrt.

Während der Veranstaltung werden Spenden gesammelt, die der Verein der Stadt Kattowitz zur Unterstützung der in Kattowitz untergebrachten Flüchtlinge aus der Ukraine zukommen lassen, möchte.

Der Eintritt ist frei.

Monika Moi

Das Sprichwort "Alle Wege führen nach Rom" wurde am 5.10.2022 wahr. Auf Einladung der Vereinigung der Polen in Kalabrien (ZPwK), die den internationalen Wettbewerb "Pole des Jahres in Italien und der Welt" organisiert, trafen sich Vertreter der polnischen Gemeinschaft aus: England, Österreich, Belgien, Dänemark, Irland, Japan, Deutschland, Polen, Ukraine, USA, Italien und darunter die Nominierten für den "Polen des Jahres in Italien und der Welt".
An der feierlichen Zeremonie nahmen u.a. teil: der Ehrengast Senator Jerzy Fedorowicz - Mitglied des Ausschusses für Auswanderung und Verbindungen mit Polen im Ausland des polnischen Senats, der den Präsidenten des polnischen Senats, Prof. Dr. Peter H. K., vertrat. Tomasz Grodzki; Bożena Kamińska - von der Senatskanzlei der Republik Polen - Vorsitzende der Wettbewerbsjury; Magdalena Kiersikowska - stellvertretende Direktorin des Büros für Förderung und Projektumsetzung der Polnischen Nationalstiftung; Ligia Henczel - Vorsitzende des Vereins Polonia-Italia in Poznań; Dorota Wiśniewska - Vorsitzende des Vereins Via dell'Ambra aus Savignano sul Panaro; Mikołaj Winnicki - Vorsitzender der Accademia dei Rampanti; Pier Luigi Consorti - Gewinner der letzten Ausgabe des Wettbewerbs; Ehrenschirmherren; polnische Medien aus: Italien, Österreich, Deutschland und die USA; Freunde Polonias und Polens in Italien; Sponsoren.
Schauplatz des Treffens und der Abschlussgala der 6. Auflage des Wettbewerbs "Polen in Italien und der Welt" war das gastfreundliche Polnische Haus Johannes Paul II. in der Via Cassia 1200 in Rom.

Über den Wettbewerb:
Die Initiatorin des Wettbewerbs ist Frau Katarzyna Gralińska - Präsidentin der Union der Polen in Kalabrien, die zusammen mit dem Vorstand auch der Organisator war. In den Wettbewerbsregeln heißt es: "Der Wettbewerb zielt darauf ab, die polnische Gemeinschaft und die lokale Gemeinschaft in Italien zu aktivieren, die Errungenschaften zu präsentieren und das positive Image des unternehmungslustigen Polen zu stärken, der in verschiedenen Bereichen des sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen, künstlerischen, wissenschaftlichen und erzieherischen Lebens erfolgreich ist, und sich mit den Aktivitäten von Vertretern anderer Nationalitäten (Ausländern) zum Nutzen der polnischen Gemeinschaft und Polens vertraut zu machen." Besonders hervorzuheben ist die Kategorie "Ausgewählter Pole", die sich an Ausländer richtet, die sich durch die Förderung Polens, seiner Geschichte, Kultur und Traditionen, die Kenntnis hervorragender Polen und die Sorge um den guten Namen Polens und der Polen ausgezeichnet haben.

 

Halina Koblentzer

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Sehr geehrte Damen und Herren, die Bibliothek des Deutschen Polen-Instituts lädt ein zum literarischen Abend im Rahmen der Reihe "Polenlese":

Sonntag, 30. Oktober 2022, 17 Uhr
Polenlese. Literarische Abende im Schloss: Adam Mickiewicz

Lesung und  Moderation: Karolina Walczyk-Rosar und Manfred Mack. Der Eintritt ist frei.
Deutsches Polen-Institut, Karl-Dedecius-Saal, Residenzschloss Darmstadt, Eingang vom Karolinenplatz

Die Lesereihe "Polenlese" stellt bedeutende polnische Schriftstellerinnen und Schriftsteller vor.

Dieses Mal widmen wir uns dem polnischen Nationaldichter und Vertreter der polnischen Romantik - Adam Mickiewicz (1798-1855).

Sein 1822 erschienener Band „Balladen und Romanzen“ gilt als Manifest sowie Ursprung der Romantik in Polen. Um daran zu erinnern, wurde das Jahr 2022 vom polnischen Sejm zum "Jahr der polnischen Romantik" ausgerufen. Wir lesen einige Texte und Gedichte von Adam Mickiewicz vor und gleichzeitig laden wir Sie auch herzlich dazu ein,
Ihre Lieblingsgedichte vorzulesen bzw. vorzutragen.

Wir freuen uns auf Sie!

Mehr: https://www.deutsches-polen-institut.de/termine/aktuell/polenlese-literarische-abende-im-schloss-adam-mickiewicz/

Mit besten Grüßen

Karolina Walczyk-Rosar und Andrzej Kaluza

In diesem Jahr findet das Rock & Chanson Festival "Köln-Breslau-Paris" zum 30. Mal statt. Am 25. und 26. November präsentiert die deutsch-polnische Kulturgesellschaft "Polonica" e.V. auf der Bühne des Rathaussaals in Köln-Porz eine Mischung aus jungen und bekannten, sowie beliebten Künstlern.

Eröffnet wird das Festival mit der traditionellen Melodie "Polskie Drogi". Nach diesem gefühlvollen und bewegenden Stück beginnt der Wettbewerb "Junge Talente". Dieses Mal wird "Polonica" das Publikum nicht nur mit dem hohen Niveau der angehenden Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich überraschen, sondern zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals werden auch zwei Teilnehmer aus der Ukraine an dem Wettbewerb teilnehmen.

Der Star des Freitagabends wird Hanna Banaszak sein - Sängerin, Komponistin, Dichterin. Bekannt für Hits wie "Samba przed rozstaniem" oder "Mam ochotę na chwileczkę zapomnienia".

Das Galakonzert am Samstag wird von einem der beste und bekannteste deutsche Chansonier, Tim Fischer, gestaltet. Eine weitere Attraktion des Abends wird zweifellos der Auftritt des französischen Duos „Petit Musique“ sein. 

Der Star des Galakonzerts wird einer der schillerndsten Sänger der polnischen Musikszene sein - Michał Szpak.

Das diesjährige Jubiläumsfestival, das unter der Schirmherrschaft des Kölner Oberbürgermeisters, des Generalkonsuls der Republik Polen in Köln und des französischen Generalkonsuls in Düsseldorf steht, wird ein außergewöhnliches sein, denn "Polonica" feiert ein doppeltes Jubiläum: die 30. Ausgabe des Rock & Chanson Festivals und ihren 35 Geburtstag.

Es ist erwähnenswert, dass das Festival ein einzigartiges Ereignis in ganz Deutschland ist, bei dem junge (im Rahmen des Wettbewerbs "Junge Talente") und erfahrene Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich auf einer Bühne im Geiste des Weimarer Dreiecks auftreten.

Karten für dieses außergewöhnliche Festival können ab 30 Euro unter www.polonicaev.de erworben werden.

Wir ladenSie herzlichst ein

Polonica e.V.



Seit 2010 treffen wir uns zu diesem besonderen Anlass, um gemeinsam an unsere großen polnischen Künstler zu erinnern, aber auch an die uns nahestehenden emigrierten Künstler, die nicht mehr unter uns sind.
Polnische Musiker bereiten speziell für dieses besondere Treffen Stücke von Musikern vor, die bereits von uns gegangen sind. Dichter bereichern den Abend mit passender Poesie.
Alle gehen in einer Prozession, um die Flamme des Gedenkens für diejenigen zu entzünden, die bereits im Blues sind.

Wir laden Sie an diesem besonderen Tag zum 12. traditionellen Allerseelentreffen ein:

5. November 2022 um 18:00 Uhr im Restaurant "Danzig"
Altmarkt 3, 46045 Oberhausen

Joanna Duda-Murowski/Poezjada

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Fotoausstellung von Jurek Uske "Abstraktion ist die Musik meiner Phantasie" und zum Konzert "Pepperment" von Joanna Stanecka ein, das eine intime Hommage an die polnische Lyrikerin und Dichterin Agnieszka Osiecka darstellt.

31. Oktober 2022, um 18.00 Uhr

Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30, 52068 Aachen

"Abstraktion ist die Musik meiner Phantasie"

Fotoausstellung von Jurek Uske

und ein Konzert mit Liedern von Agnieszka Osiecka

"Pepperment"

singen: Joanna Stanecka und Gitarre: Zibby Krebs

Der Polregio-Club Aachen lädt ein

 

 

 

Die Entscheidung, außerhalb unseres Heimatlandes zu leben, ist zweifellos eine der schwierigsten Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen. Noch schwieriger wird es, wenn wir mit unseren Kindern auswandern. Oft hören Eltern Worte wie "Keine Sorge, das Kind wird schon zurechtkommen" oder "Das Kind wird sich schnell eingewöhnen" und viele andere solche Worte. Und obwohl Kinder von Natur aus offener sind, darf man nicht vergessen, dass sie die gleichen Gefühle wie Erwachsene empfinden und die gleichen Bedürfnisse haben. Je älter ein Kind ist, desto bewusster ist es und desto schwieriger ist es, das Heimatland mit einem solchen Kind zu verlassen. Oft haben die Kinder bereits Freunde, was die Sehnsucht nach dem Land noch verstärkt.

Es ist zu bedenken, dass die Anpassung eines Kindes an einen neuen Ort oft schwierig ist, vor allem, wenn dies auf eine Sprachbarriere zurückzuführen ist. Deshalb sollten sich die Eltern mit Geduld und Verständnis wappnen, denn dies ist ein völlig neuer Lebensabschnitt für das Kind. Der erste Tag im Kindergarten oder in einer neuen Schule ist in der Regel mit Stress verbunden und kann von allen möglichen Emotionen begleitet sein. Während dieser Anpassungsphase können Kinder sehr unterschiedlich reagieren, von Begeisterung über den neuen Ort bis hin zu Traurigkeit, Entmutigung und sogar Wut.
Was können Sie also tun, um Ihrem Kind die Eingewöhnung an den neuen Ort zu erleichtern? Hier sind einige Tipps.

Zunächst ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass sich das Verhalten des Kindes in den ersten Wochen des Umzugs oder in den ersten Wochen des Beginns eines neuen Lebensabschnitts, wie z. B. dem ersten Tag im Kindergarten oder in der Schule, erheblich verändern kann. Die Eltern erkennen vielleicht nicht einmal ihren eigenen Nachwuchs. Es ist jedoch wichtig, daran zu denken, dass das Kind, sobald es sich an dem neuen Ort stabiler fühlt und die neue Sprache besser versteht, selbstbewusster wird und sich dann alles allmählich wieder normalisieren wird. Es ist sehr wichtig, mit Wörtern wie zu unterstützen: "Du kannst es schaffen", "Ich bin stolz auf dich", "Ich glaube an dich", "Ich weiß, dass du es schaffst".

Die Schaffung eines Gefühls der Sicherheit ist ebenfalls sehr wichtig. Nach der Schule oder dem Kindergarten ist es wichtig, sich Zeit für das Kind zu nehmen. In solchen Situationen braucht vor allem das Kind noch mehr Aufmerksamkeit, Verständnis, Zärtlichkeit, Liebe und Gespräche mit den Eltern. Aufmerksames Zuhören ist ein wesentlicher Bestandteil jeder guten Beziehung.

Eine weitere tolle Möglichkeit für ein Kind, sich schneller zu akklimatisieren, ist die Begegnung mit neuen Menschen. Auch wenn die Eltern noch niemanden in der Umgebung kennen, ist es möglich, gemeinsam spazieren zu gehen oder auf Spielplätze zu gehen, wo man viele verschiedene Eltern mit ihren Kindern trifft, wodurch das Kind neue Freunde kennen lernen kann, was die Anpassung an die neue Umgebung sehr erleichtert. Alle Arten von außerschulischen Aktivitäten (Kindertagesstätten, Kunst- oder Sportvereine) können ebenfalls hilfreich sein.

Es ist auch sehr wichtig, die Beziehungen zu den Verwandten, die im Heimatland geblieben sind, so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass das Kind gut schläft und sich richtig ernährt. Ein Kind, das besser isst und schläft, ist eher bereit, die Welt zu erkunden und neue Menschen kennenzulernen. Auch die Eltern sollten sich um sich selbst kümmern, denn glückliche Eltern sind glückliche Kinder. Wenn das Kind den Optimismus und die Fröhlichkeit seiner Eltern spürt, wird ihm der Start an einem neuen Ort sicherlich leichter fallen.

Barbara Zaręba - Kinderpädagogin

Polnische Zeitschrift "Twoje Miasto" Nr. 75 / September 2022

 

 

 

AgataLIm September ging das 47. Filmfestival von Gdynia zu Ende, bei dem die neuesten polnischen Spielfilme uraufgeführt wurden. Da wir im Ausland leben, haben wir nicht die Möglichkeit, Filmneuheiten in polnischen Kinos zu sehen. Deshalb habe ich eine subjektive Rangliste der polnischen Filme erstellt, die es wert sind, in Zukunft gesehen zu werden, wenn nicht im Kino, dann auf einer Streaming-Plattform wie Netflix.

Mit befreundeten polnischen Journalisten aus dem Ausland kamen wir zu dem Schluss, dass der lustigste Film, der gezeigt wurde, „Apokawiksa“ von Xawery Żuławski war. Man könnte ihn als den ersten Zombiefilm des polnischen Kinos bezeichnen, aber es handelt sich nicht um Zombies, sondern um Öko-Zombies, so dass alles in einer Komödiekonvention gehalten ist. Der Film entführt uns aus dem bunten, verrückten Treiben der Abiturienten und hält bis zum Schluss so gut durch, dass man sich unabhängig vom Alter wie ein Teenager fühlen kann. 

Ein seriöser Film, aus dem wir lernen können, wie wir unheilbar kranken Menschen in der letzten Lebensphase helfen können, ist hingegen „Johnny“ von Damian Jaroszek. Ich möchte klarstellen, dass dies kein trauriger Film ist, in vielen Momenten sogar lustig, aber vor allem bewegend. Der sensationelle Dawid Ogrodnik spielte, oder besser gesagt, war in der Rolle des unbezähmbaren Pater Jan. Er ist so verändert, dass er nicht wiederzuerkennen ist, dank der wunderbaren Maske von Liliana Galazka, die meiner Meinung nach beim diesjährigen Festival einen Preis erhalten sollte. Der Film "Johnny" ist genau wie die Bücher von Pater Kaczkowski – „Nicht besonderes, es ist Krebs, Leben auf voller Kracher. Das heißt, Glaube, Filet und Liebe, Du schaffst es. Das letzte Gespräch, Leben bis zum Ende. Ein Handbuch für Krankheiten“. Auf dem 47. Filmfestival in Gdynia erhielt „Johnny“ den Publikumspreis. Es gibt die Meinung, dass der Publikumspreis die wichtigste Auszeichnung bei Filmfestivals ist.

All jenen, denen das Schicksal der Tiere und der Zustand unserer modernen Welt besonders am Herzen liegt, empfehle ich den Film "IO" von Jerzy Skolimowski. "IO" ist der diesjährige polnische Kandidat für den Oscar, der auf dem größten Filmfestival des Landes in Gdynia nicht ausgezeichnet wurde. Daher lasse auch ich mich bei meiner subjektiven Auswahl der diesjährigen Filme nicht von den offiziellen Auszeichnungen leiten. Der Film ist eine zeitgenössische Geschichte über das Leben eines Esels, gesehen durch seine eigenen Augen. Es hat zwei Titel, die von der sprachlichen Interpretation der von Eseln erzeugten Laute abhängen - polnische Esel "tun" IO und englische Esel tun EO.

Meine persönliche Gewinnerin des diesjährigen Festivals ist Dorota Pomykała für ihre Rolle als Krankenschwester Mirka in "Frau auf dem Dach" unter der Regie von Anna Jadowska. Als warmherzige, ehrliche und edle Person, die ihr ganzes Leben lang versucht hat, alle um sie herum glücklich zu machen, gerät Mirka kurz vor ihrer Pensionierung in Schulden und... raubt eine örtliche Bank aus. Wie Dorota Pomykała selbst auf der Pressekonferenz sagte, gibt es viele solcher Mirka-Frauen, aber sie sind sowohl für die Gesellschaft als auch für ihre engsten Familienangehörigen unsichtbar. Die Filmemacherin Ita Zbroniec-Zajt - eine dauerhaft in Schweden lebende Polin - hat die Transparenz der Hauptfigur mit Licht und Farbe wunderbar unterstrichen. Es ist gut, dass Anna Jadowska wieder einen Film über eine Frau gemacht hat, diesmal in einem sehr reifen Alter. Ich bin froh, dass meine persönliche Einschätzung diesmal mit dem Urteil der Jury übereinstimmt, die Dorota Pomykala den Preis für die beste Schauspielerin verliehen hat.

All jenen, die die Berge und das Bergsteigen lieben, empfehle ich den Film "Infinite Storm" von Małgorzata Szumowska mit der berühmten englischen Schauspielerin Naomi Watts in der Hauptrolle und den Film "Broad Pik" von Leszek Dawid, der die Geschichte des Bergsteigers Maciej Berbeka erzählt.

Persönlich ziehe ich Filme vor, die am Meer spielen. Das ist der Zauber des Kinos, das uns in eine andere Welt versetzt ohne eigene Stadt zu verlassen. Am liebsten lasse ich mich im Kino in einen weichen Sessel sinken, wenn es dunkel wird und das Licht der Leinwand uns in sich hineinzieht. Wir sehen uns in den Kinos. Es lohnt sich, zu ihnen zu gehen und sie vor allem nach der Pandemie zu unterstützen, damit der Zauber des Films noch lange anhält.

Agata Lewandowski

Foto/ Production: Anna Bobrowska

"Schlesien, mein Schatz" singt Stach Kittel, ein Sänger, der seit mehr als 30 Jahren im Sauerland lebt, in einem seiner Lieder. Obwohl er vor vielen Jahren aus Schlesien ausgewandert ist, fühlt er sich Schlesien immer noch sehr verbunden, denn hier hat er seine Kindheit und Jugend verbracht, hier wurde sein Charakter geformt und hier hat er seine ersten Liebesbeziehungen erlebt. Mit einem Wort, wo er die schönsten Jahre seines Lebens verbrachte. Er weigert sich kokett, sein Geburtsdatum zu nennen.

Seine jungen Jahre sind mit Ruda Śląska verbunden. Hier begann er, sich für die Musik zu begeistern. Seine Eltern schickten ihn zu seinem ersten Akkordeonunterricht. Sein Vater baute ihm sogar einen speziellen Wagen, damit er das Instrument nicht tragen musste und somit keine Ausrede hatte. Die Musik gefiel ihm jedoch so gut, dass er mit seinen Freunden eine Musikband gründete. Sie probten im Gemeindezentrum in Orzegowo. Die Band Universe probte dort zur gleichen Zeit. Sie traten bei verschiedenen städtischen und betrieblichen Veranstaltungen und Festen auf. Er spielte Bassgitarre in der Band. Als die Jungs erwachsen wurden und heirateten, haben die Frauen ihnen leider die Musik aus dem Kopf geschlagen. Stach wurde allein gelassen, und er beschloss, seine Gitarre gegen ein Keyboard zu tauschen und weiterzuspielen.

Im Jahr 1991, nachdem er seinen Wehrdienst abgeleistet hatte, besuchte er seine Eltern, die zuvor nach Deutschland gegangen waren. Er wollte mit ihnen gehen, musste aber zunächst zwei Jahre für sein Heimatland dienen. Ihm gefiel es in Deutschland, zumal er hier schon viele Verwandte hatte. Also ging er für kurze Zeit nach Polen, um seine junge Frau und seinen Sohn mitzunehmen. Der Anfang war nicht einfach, wie für jeden anderen auch... Arbeit, das Erlernen der Sprache und ständiger Papierkram. In all den Wirren der Eingewöhnung in Deutschland erinnerte er sich mit einer Träne im Auge an die Feste, auf denen er spielte und die Menschen unterhielt. Er liebte es, wenn die Leute lächelten und seine Musik genossen. Er hat es verpasst. Im Jahr 1998 hielt er es nicht mehr aus und kehrte zur Musik zurück. Glücklicherweise machte es ihm seine Familie nicht schwer, und seine Frau versuchte nicht, ihm das Musizieren aus dem Kopf zu schlagen.

Viele Jahre lang spielte er die Roben bekannter Künstler. Er organisierte schlesische Musikfeste und das traditionelle Oktoberfest. Musik war und ist für ihn der wichtigste und aufrichtigste Übermittler von Gefühlen. Auch jetzt, nach mehr als 30 Jahren des Musizierens, steht für ihn die Freude des Publikums im Vordergrund.

Seit einiger Zeit hat er begonnen, eigene Lieder zu komponieren und aufzuführen, deren Texte von Leon Komor geschrieben wurden, der in das schlesische Land verliebt ist. Die Texte sind "aus dem Leben gegriffen", ebenso wie die Melodie, die meist einfach und eingängig ist. Im Laufe der Jahre, in denen er Musik macht, hat er seinen eigenen erkennbaren Stil entwickelt, den er Hanys-disko nennt. Im Jahr 2008 wurde TV Silesia gegründet. Fast von Anfang an war Stach dort häufig zu Gast, und seine Lieder hielten sich viele Wochen lang erfolgreich in verschiedenen schlesischen Charts. Außerdem wurde er in das Haus der Musik und des Tanzes und in die Spodek-Halle in Kattowitz für die Gala der schlesischen Lieder eingeladen.

Er liebt die Musik und das Publikum. Er komponiert Lieder so, dass sie alle Menschen ansprechen. Er probiert immer wieder neue Arrangements und Musikstile aus, wobei er versucht, sowohl lateinamerikanische als auch europäische Rhythmen zu verwenden.

Auf die Frage, für welche Art von Musik er sich interessiert, antwortet er "Simply Red".

Stach tritt erfolgreich bei schlesischen Festen in Deutschland auf. Manchmal organisiert er sie auch selbst. Auch den Ort, an dem er aufgewachsen ist, hat er nicht vergessen. Jedes Jahr unterstützt er die Mitarbeiter des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe in Oberhausen. Bei einer der Endrunden lernte er Magdalena kennen, mit der er nun oft im Duo auftritt.

Leonard Paszek

 

 

 

 Lehrerfortbildung „Polski jest fajny!“ am Kompetenz- und Koordinationszentrum Polnisch in Zusammenarbeit mit der Schule für polnische Sprache und Kultur der Universität Wrocław 24. – 28.10.2022, Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal. In der Fortbildung erlangen interessierte Lehrkräfte Einstiegskompetenzen in polnischer Sprache und polnischer Landeskunde. Vorschläge zur Berücksichtigung polnischer Themen im Lehrplan werden angeboten bzw. gemeinsam erarbeitet, Zusatzmaterial verschiedener Anbieter gesichtet und Unterrichtsszenarien diskutiert. Im kollegialen Austausch werden Ideen zur Mobilisierung des in der Klasse vorhandenen Polnisch-Potentials bei deutschen und polnischen Schüler*innen entwickelt, um Polnisch im Schüleraustausch und im AG-Bereich zu stärken und um die Integration zweisprachiger Klassen voranzutreiben.

Es handelt sich um eine vom sächsischen Landesamt für Schule und Bildung anerkannte Fortbildung. Kursgebühren, Übernachtung und Verpflegung werden übernommen. Zielgruppe sind Lehrkräfte, die:

  • Schüler*innen aus Polen oder mit polnischem Hintergrund in ihren Klassen haben;
  • Schulprojekte/Schüleraustausch mit Polen planen oder bereits betreuen;
  • Polnische/osteuropäische Themen in ihrem Unterricht stärker berücksichtigen wollen.

Die Maßnahme wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amts und des Freistaates Sachsen.


Programm Sonntag, den 23.10.2022

Anreise bis 16:30 (Bitte am Gästeempfang des IBZ melden und einchecken.)

18:00 ─ 18:45 Abendessen

Abendprogramm im Seminarraum
19:00 – 21:00 Polnisches Jahr im Spiegel der Traditionen (Vortrag und Erfahrungsaustausch, Dr. Magdalena Telus)

Montag, den 24.10.2022, Seminarraum Haus der Familie
8:00 ─ 9:00 Frühstück
9:00 – 10:30 Kennenlernrunde mit Kaffee auf Deutsch und auf Polnisch (Dr. Magdalena Telus, Gunnar Hille, KoKoPol)
10:30 – 10:45 Kaffeepause
10:45 – 12:30 Polska fonetyka i ortografia (Dozent Uni Wrocław)
12:30 ─ 13:00 Mittagessen
13:00 ─ 14:30 Hallo po polsku [Begrüßung], komunikacja na lekcji po polsku (Dozent Uni Wrocław)
14:30 – 14:45 Kaffeepause
14:45 ─ 16:15 Meine Erfahrungen mit Polen ‒ Workshop (Dr. Magdalena Telus)
16:15 ─ 18:00 Pause
18:00 ─ 18:45 Abendessen

Abendprogramm im Kaminzimmer
19:00 – 21:00 Hans Bollinger liest aus seinem Buch „Unterwegs in Polen“ (mit musikalischer Untermalung)

Dienstag, den 25.10.2022, Seminarraum Haus der Familie
  8:00 ─   9:00 Frühstück
  9:00 ─ 10:30 Polska geografia, wizytówki, być [sein], mieć [haben], mieszkać [wohnen], nazywać się [heißen], numery 0-10 (Dozent Uni Wrocław)
10:30 ─ 10:45 Kaffeepause
10:45 ─ 12:30 Trening komunikacyjny: Autoprezentacja (Dr. Magdalena Telus)
12.30 ─ 13:00 Mittagessen
13:00 ─ 14:30 Genus Substantiv und Adjektiv (Dozent Uni Wrocław)
14:30 ─ 14:45 Kaffeepause
14:45 ─ 16:15 Numery 11-29; repetycja (Dozent Uni Wrocław)
16:15 ─ 18:00 Pause[optional: individuelle Lektüre, z.B. Jan Józef Lipski 1983: Zwei Vaterländer, zwei Patriotismen; Jan Błoński 1992: Sarmatismus ‒ Zur polnischen Adelskultur u.a. als Vorbereitung auf das Abendprogramm]
18:00 ─ 18:45 Abendessen

Abendprogramm im Seminarraum
19:00 – 22:00 Filmvorführung „Pan Tadeusz“ mit Einführung und Diskussion (Verfilmung des polnischen Nationalepos von Adam Mickiewicz durch Andrzej Wajda 1999, Dr. Magdalena Telus)

Mittwoch, den 26.10.2022, Seminarraum Haus der Familie
  8:00 ─   9:00 Frühstück
  9:00 ─ 10:30 Hobby po polsku; Instrumental (Dozent Uni Wrocław)
10:30 ─ 10:45 Kaffeepause
10:45 ─ 12:30 Arbeit in Kleingruppen: Chat ‒ einfache Sätze schreiben (Dr. Magdalena Telus)
12.30 ─ 13:00 Mittagessen
13:00 ─ 14:30 Mam brata i siostrę: Vorstellung der Familie, Akkusativ (Dozent Uni Wrocław)
14:30 ─ 14:45 Kaffeepause
14:45 ─ 16:15 Numery 30-199; repetycja (Dozent Uni Wrocław)
16:15 ─ 18:00 Pause
18:00 ─ 18:45 Abendessen

Abendprogramm im Seminarraum
19:00 – 21:00 Dr. Matthias Kneip liest aus seinem poetischen Band „Polen in Augenblicken“

Donnerstag, den 27.10.2022, Seminarraum Haus der Familie
  8:00 ─   9:00 Frühstück
  9:00 ─ 10:30 Vorstellung der Internetplattform poleninderschule, der interaktiven deutschpolnischen Landkarte depolka und des Projekts PolenMobil des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt (Dr. Matthias Kneip)
10:30 ─ 10:45 Kaffeepause
10:45 ─ 12:30 Arbeit mit Ergänzenden Schulbüchern des Deutschen Polen-Instituts ‒ Workshop (Dr. Matthias Kneip)
12.30 ─ 13:00 Mittagessen
13:00 ─ 14:30 Deutsch-polnisches Geschichtsbuch als (ergänzendes?) Lehrwerk an deutschen Schulen (Vortrag online, Dr. Marcin Wiatr, Georg-Eckert-Institut Braunschweig)
14:30 ─ 14:45 Kaffeepause
14:45 ─ 16:15 Erinnerungsorte als Stätten der Bildungsarbeit (Marta Wyspiańska, Meetingpoint Memory Messiaen e.V.)
16:15 ─ 18:00 Pause
18:00 ─ 18:45 Abendessen

Abendprogramm im Seminarraum
19:00 – 21:00 Filme des Deutschen Polen-Instituts zum „Ort des Erinnerns und der Begegnung mit Polen“ (Emilie Mansfeld vom DPI, Büro Berlin, wird für ein Gespräch zugeschaltet)

Freitag, den 28.10.2022, Seminarraum Haus der Familie
  8:00 ─   9:00 Frühstück
  9:00 ─ 10:30 Mówimy po polsku: Zusammenfassung und Wiederholung (Dr. Magdalena Telus)
10:30 ─ 10:45 Kaffeepause
10:45 ─ 12:00 Koniugacje po polsku, autoprezentacja na finał (Dr. Magdalena Telus)
12:00 ─ 12:30 Evaluation (Julian Schorr)
12.30 ─ 13:00 Mittagessen und Verabschiedung

Das PolenflugNeo-Radiomagazin im Radio Flora in Hannover lädt zu einer Sondersendung ein, die sich ganz der legendären polnischen Rhythm-and-Blues-Band Polanie widmet.  Die 1960er Jahre waren eine schwierige Zeit für Polen. Die kommunistische Regierung konnte sich nicht entscheiden, ob sie den Gürtel für ihre Bürger enger oder lockerer schnallen sollten.

Die junge Generation der Polen wuchs mit patriotischen Liedern und sozialistischem Optimismus auf. Aber sie hat im Stillen ihre Lebensideale und Visionen gesucht und verwirklicht. Die Musik war für sie Impuls und Ventil zugleich. Neue Musiktrends, die in Westeuropa und den Vereinigten Staaten entstanden, erreichten langsam, aber stetig das isolierte Polen. Der kommunistischen Regierung gefiel der Begriff "Rock and Roll" jedoch nicht, und so wurde der Name "Big-Beat" erfunden, was auf Polnisch "starker Schlag" bedeutete und es den Jugendlichen ermöglichte, in Jugendclubs westliche Hits zu spielen.

Die kommunistische Regierung schätzte diese Musik jedoch nicht und betrachtete sie als ideologisch fremd, konnte aber ihre zunehmende Popularität nicht unterdrücken. Die polnische Jugend jener Jahre war keineswegs traurig, passiv und langweilig. Sie brauchte Veränderung, neue Herausforderungen und neue Musik. Die Bands und die musikalischen Formationen wurden massenhaft gegründet und erfreuten sich auf Anhieb großer Beliebtheit. Aus heutiger Sicht sind die 1960er Jahre ohne Übertreibung die goldene Ära des polnischen Big-Beats. Und obwohl viele der Lieder heute anachronistisch und naiv klingen, finden sich unter ihnen wahre musikalische Perlen, die durch ihren kühnen Klang und ihre rebellische Botschaft überraschen. Aber alle haben ausnahmslos ihren eigenen Charme und sind das kulturelle Erbe des kommunistischen Polens. In seiner nächsten Musiksendung wird Waldemar Kostrzębski an die legendäre Supergruppe Polanie erinnern, die sich aus den herausragendsten Musikern der damaligen Zeit zusammensetzte, Ende der 1960er Jahre äußerst populär war und ihrer musikalischen Epoche sicherlich voraus war.

Radio Flora https://radioflora.de/

Waldemar Kostrzębski - Poezja po godzinach

https://waldemar-kostrzebski.blogspot.com/

 

Ganz klassisch verliefen die letzten beiden August-Wochenenden im Restaurant "Danzig" in Oberhausen. An vier Wochenendtagen fand im Theatersaal das Erste Olszamowski-Klavierfestival statt. An vier Abenden war der hervorragende Komponist und Pianist Slawomir Olszamowski aus Köln zu Gast. Man kann ihn in vier verschiedenen Szenen hören. Am ersten Abend spielte er die Werke von Chopin sehr ausdrucksstark. Am zweiten Tag sangen er und der Tenor Zenon Iwan berühmte Lieder und Opernarien. Der dritte Abend war sehr anspruchsvoll, da Slawomir Olszamowski viele Werke zum ersten Mal aufführte. Zu hören waren u. a. Kompositionen von Liszt, Rachmaninoff, Debussy und Gershwin. Am letzten Tag des Festivals war Sławomir Olszamowski zu Gast bei dem Rockmusiker Krzysztof "Ptak" Wrobel, dem Sänger der Solinger Band Communa. Gemeinsam trugen sie u. a. Lieder von Młynarski, Szczepanik und Sinatra vor. Den größten Beifall erhielten sie jedoch nach der Darbietung des Liedes "Dziwny jest ten świat" von Czesław Niemen.

"Olszamowski Piano Festival", das die künstlerischen Leistungen von Slawomir Olszamowski präsentieren soll. Der in polnischen und deutschen Kreisen bekannte Musiker wurde in Wrocław geboren und lebt heute in Köln. Im Alter von sechs Jahren bat er selbst seine Mutter, ihn in einer Musikschule anzumelden. Er studierte Komposition u. a. bei Henryk Mikołaj Górecki an der Musikakademie in Katowice. Darüber hinaus hatte er private Beratungen mit Witold Lutowsławski. Während der Zeit der Veränderungen der Tafelrunde zog er mit seiner Familie nach Deutschland.

Er ist Preisträger von Kompositionswettbewerben, darunter der zweite Preis für seine konzertante Musik "Expectation" beim Wettbewerb für junge Komponisten in Warschau und der dritte Preis für seine bulgarische Fantasie beim Komponistenwettbewerb in Plovdiv, Bulgarien. Darüber hinaus gewann 2003 der Film Goldgarten von Sascha Bruhn mit seiner Musik den Hauptpreis bei den Berliner Kurzfilmtagen.

Sławomir Olszamowskis Kompositionen wurden bei vielen bedeutenden Festivals für zeitgenössische Musik aufgeführt, darunter das Warschauer Herbstfestival, bei dem seine Chorale Rhapsodie für großes Sinfonieorchester unter der Leitung von Karol Styja aufgeführt wurde, die Schlesischen Tage der zeitgenössischen Musik und sein Zyklus Kette der Widersprüche für Kammerorchester, der mehrfach vom Orchester für Neue Musik gespielt wurde.

Sławomir Olszamowski begann seine Konzertkarriere 2008, im Alter von 53 Jahren. Dies ist einer tief greifenden Persönlichkeitsveränderung zu verdanken, die er damals auf Anregung seiner Emigrantenfreunde aus dem Kreis des "Ignis"-Clubs in Köln vollzog. Seitdem gibt er regelmäßig Konzerte in Deutschland und Polen sowie auf Einladung des französischen Instituts. Im Jahr 2010 spielte er solo und mit Orchester bei der Amnesty International Gala in Leichlingen.

Er ist ein vielseitiger und rastloser Komponist. Er hat Stücke für Klarinette, Akkordeon, Schlagzeug, Bläsertrio, Streichquartett, Kammerorchester bis hin zur Chorale Rhapsody für großes Sinfonieorchester komponiert. Seit 2008 unterstützt sie das Amateurtheater "Danzig" in Oberhausen musikalisch. Er stammt aus einer Familie mit künstlerischer Tradition. Sein Großvater war Dirigent an der Kiewer Oper und seine Mutter eine bekannte Bildhauerin. Er wiederholt ihr oft nach, dass "man als Künstler geboren wird, und das ist mehr eine Art Fluch als eine Auszeichnung, denn ein Künstler ist ständig und bis zum Ende seines Lebens auf der Suche nach neuen Inhalten und Entwicklungen.

 

 Leonard Paszek

Der Herbst ist die Zeit der großen Feste, der Tänze und der verschiedenen Schlemmereien. Bekannte Künstler kommen aus Polen, um ihre Werke der deutsch-polnischen Gemeinschaft vorzustellen. Inmitten dieser großen Massenparty öffnet das Restaurant "Danzig" in Oberhausen zum zweiten Mal seine Bühne, um im Rahmen des polnisch-deutschen "Danziger Herbstfestivals" polnische und polnisch-deutsche Musikleistungen zu präsentieren.

Am Samstag, den 29. Oktober, werden 4 Bands auf der "Danzig"-Bühne auftreten, die Musik im Grenzbereich zwischen Blues und Rock spielen. Die erste Band wird bereits um 18 Uhr die Bühne betreten. Die Band The Bigos aus Hannover wird zum ersten Mal in Oberhausen zu sehen sein. Außerdem treten das Blues-Duo Old Sounds aus Velbert und die mit dem polnischen Publikum befreundete Alternative-Rock-Instrumentalband Dawnslow auf. Beim letzten Festival wurde die Band vom Publikum u. a. für ihre hervorragenden Gitarren- und Querflötensoli gelobt. Es ist das vierte Mal, dass Dawnslow bei der polnischen Veranstaltung in "Gdańsk" auftritt.

Er ist bereits beim Konzert am Nalepa-Tag und beim Finale des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe aufgetreten. Die vierte Band wird die von den Fans lang erwartete Band 3R12 sein, eine der besten Bands, die Coverversionen von Tadeusz Nalepa spielt. In der neuen Besetzung werden alte Hits zu hören sein.

Leonard Paszek

Das Theater Poezjada lädt Sie zur nächsten Aufführung eines eines neuen Theaterstücks mit dem Titel 'Accidental Conversations'. Es ist die Geschichte einer zufälligen Begegnung zwischen einem Mann und einer Frau, in einem Park, auf einer Bank.... im Zeitraum von Frühjahr 2021 bis Frühjahr 2022.
Sie werden für Sie auftreten: Wioleta Kolodnicka und Robert Mroczynski.
Der technische Rahmen der Aufführung wird von Marek Nowicki betreut, während Krystian Murowski die Rolle des Souffleurs und Statistikers übernehmen wird.

Die Premiere findet am 9. Oktober 2022 statt, für die die Reservierungsliste bereits geschlossen ist.


Für die nächste Aufführung von Casual Conversations, wir laden Sie schon jetzt ein:

16. Oktober 2022 um 17.00 Uhr
an Das Theater Danzig in Oberhausen!
- Altmarkt 3 46045 Oberhausen
Einlass ab 16:00 Uhr

Reservierungen sind unbedingt erforderlich!
Reservierungen: Joanna Duda-Murowski (Direktorin) - Telefon: 01781768557,
oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Reservierungen können auch bei einem der Schauspieler vorgenommen werden.
Sie können sich auch bei den oben genannten Personen im privaten Schriftverkehr auf fb bewerben.
Buchungen für diese Aufführung sind jetzt möglich!

Jeder ist herzlich eingeladen, und wir bitten Sie, dies auch in Ihrem Bekanntenkreis bekannt zu machen!

Joanna Duda-Murowski/Poezjada und das gesamte Theaterensemble!

 

Der Förderverein Culture Connects e.V. aus Hamburg lädt die Liebhaber und Kenner polnischer Musik zum Eröffnungskonzert der Polnischen Musiktage in Hamburg am Samstag, den 15.10.22 in die JazzHall der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Harvestehuder Weg 12, um 19.30 Uhr ein. 

Das Programm des Abends ist eine vielfältige Reise durch die polnische Musik anhand der Geschichte und mit zahlreichen Anekdoten. Junge Künstler aus Hamburg, Hannover und Bremen interpretieren Instrumentalwerke und Lieder sowohl weltberühmter als auch hierzulande unbekannter polnischer Komponisten wie F. Chopin, S. Moniuszko, K. Szymanowski, Z. Noskowski u.a. 

KünstlerInnen: 

Alina Prochowska – Sopran 

Simonas Poška – Klavier 

Elisabeth Kogan – Violoncello  

Elizaveta Don – Klavier 

Eduard Don – Klarinette  

Roman Ohem – Violine und Moderation 

Weitere Informationen unter:  

culture-connects.org und Viva Polonia (hfmt-hamburg.de). 

Tickets im Vorverkauf und Reservierungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Unter den Konzertbesuchern werden zwei Exemplare der ersten CD von Culture Connects Viva Polonia!, die im Januar dieses Jahres erschienen ist, verlost. 

 

Gefördert von:

Das Kindergeld ist entgegen der landläufigen Meinung keine Sozialleistung. Es handelt sich dabei um eine Art Steuerfreibetrag, mit dem ein Kind von der Steuerpflicht befreit werden soll.

Wer hat Anspruch auf Kindergeld?
Wo und wie kann ich sie beantragen?
Wie hoch ist der Betrag?
Welche Änderungen sind ab dem neuen Jahr geplant?

Die Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Artikel.

Wer hat Anspruch auf Kindergeld

Anspruch auf Kindergeld haben Eltern oder Erziehungsberechtigte von Kindern von der Geburt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres oder - im Falle einer weiterführenden Ausbildung - auch bis zur Vollendung des 25. Der Antragsteller auf Kindergeld muss mit dem Kind in einem gemeinsamen Haushalt in Deutschland leben oder in Deutschland steuerpflichtig sein.

Wenn nur ein Elternteil in Deutschland lebt und arbeitet und der andere Elternteil sich mit dem Kind dauerhaft in einem anderen Land aufhält, hat das Land, in dem das Kind lebt, Vorrang bei der Zahlung. Wenn also beispielsweise der Vater in Deutschland lebt und arbeitet und die Mutter mit dem Kind in Polen bleibt, sollten Sie zunächst 500+ beantragen und dann zusammen mit dem Bescheid die Kompensation der Leistung in Höhe des vollen Kindergeldes in Deutschland beantragen.

Wo und wie Sie Kindergeld beantragen können

Die Leistung wird von der für den Wohnsitz zuständigen Familienkasse gezahlt. Das Antragsformular können Sie entweder persönlich bei der zuständigen Familienkasse herunterladen oder auf der Website ausdrucken. Der Antrag wird von einem Elternteil ausgefüllt. Dem ausgefüllten Antrag muss die Geburtsurkunde des Kindes beigefügt werden. Wenn Sie für mehr als ein Kind Kindergeld beantragen, müssen Sie die Anlage Kind für jedes Kind einzeln ausfüllen. Das Kindergeld kann bis zu sechs Monate nach dem Datum der Antragstellung beantragt werden. Dies ist vor allem bei neugeborenen Kindern wichtig, bei denen das Verfahren zur Ausstellung einer Geburtsurkunde aus verschiedenen Gründen länger dauern kann. In diesem Fall brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, da der Betrag ab dem Tag der Geburt des Kindes angerechnet wird.

Wie hoch ist der Betrag der Zulage und wie wird er gezahlt?

Der Mindestbetrag des Kindergeldes beträgt:

219€ für das erste und zweite Kind
225€ für das dritte Kind
250€ für das vierte und jedes weitere Kind

Das Kindergeld wird einmal im Monat auf das im Antrag angegebene Konto überwiesen. Der genaue Tag, an dem die Zulage gezahlt wird, hängt von der Zulagenummer bzw. ihrer letzten Ziffer ab. Das genaue Datum der Überweisung können Sie auf dieser Website https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/auszahlungstermine einsehen.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Kindergeldnummer einmalig vergeben wird und sich nicht ändert, wenn Sie ein weiteres Kind beantragen. Bei mehreren Kindern wird die Leistung in einer einzigen Überweisung als Gesamtbetrag ausgezahlt.

Änderungen im neuen Jahr

Genau wie andere Leistungen, Freibeträge oder der Mindestlohn wird auch das Kindergeld von Zeit zu Zeit neu bewertet. Aufgrund der aktuellen Krise können Familien, die Kindergeld beziehen, ab dem neuen Jahr mit einer Erhöhung der Leistung rechnen. Den Ankündigungen zufolge werden die neuen Leistungsbeträge sein:

237 € für das erste, zweite und dritte Kind
ab dem vierten Kind bleibt der Betrag unverändert bei 250 €.

Diese Änderungen erfolgen automatisch, d. h. Sie müssen weder einen gesonderten Antrag stellen noch einen anderen Antrag an das Amt richten.

Was es sonst noch zu bedenken gilt

Das Kindergeld dient der Grundversorgung der in Deutschland lebenden Kinder. Manchmal stellen die Behörden aber auch erst Jahre später Ungenauigkeiten in den ausgefüllten Anträgen fest und fordern die Rückzahlung. Was können Sie tun, um dieses Risiko zu minimieren?

Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass Sie das Formular für den Kindergeldantrag in vielen Sprachen herunterladen können, auch auf Polnisch. Damit sollte das Ausfüllen für Sie kein Problem sein. Wenn Sie sich jedoch nicht sicher sind, ob Sie den Antrag richtig ausgefüllt haben, können Sie bei bestimmten Einrichtungen kostenlose Hilfe erhalten. Lassen Sie sich nicht von Leuten verführen, die Ihnen anbieten, Ihnen gegen eine Gebühr beim Ausfüllen von Anträgen zu helfen. Im Falle von Fehlern und daraus resultierenden Problemen liegt die gesamte Verantwortung bei Ihnen.
Denken Sie daran, die Familienkasse über alle wichtigen Veränderungen in Ihrem Leben zu informieren, z. B. Umzug, Änderung der Kontonummer, Auszug der Kinder, Scheidung usw.

Zusammenfassung

In diesem Artikel habe ich die wichtigsten Informationen zum Thema Kindergeld zusammengestellt. Ich hoffe, dass dies den Prozess der Beantragung von Kindergeld für Sie stressfrei macht und dass das ganze Verfahren nicht lange dauert.

Anna Lewińska

Privat Mutter von zwei in Deutschland geborenen Jungen, beruflich Tragetuchberaterin und Shantal-Massage-Ausbilderin.

www.annalewinska.com

www.polkawniemczech.comKindergeld - was wird sich im neuen Jahr ändern?

 

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit würdigt die Arbeit der deutschen und polnischen Journalisten und Journalistinnen, die zur gegenseitigen Verständigung zwischen den beiden Gesellschaften beitragen. Das Ziel der Ausschreibung ist die Unterstützung von Journalisten und Journalistinnen, die das Wissen um das Nachbarland qualitativ fördern und hiermit die deutsch-polnischen Beziehungen positiv beeinflussen.

Die Einladung richtet sich an deutsche und polnische Journalisten und Journalistinnen, die Artikel oder Reportagen (in Presse, Radio, Internet, Fernsehen), Fotoreportagen oder Bücher insbesondere zu folgenden Themenbereichen vorbereiten:

  • Herausforderungen für deutsch-polnische Zusammenarbeit in der aktuellen politisch-gesellschaftlichen Situation in Europa und in der Welt;
  • Zivilgesellschaft in Europa;
  • Alltag der Zusammenarbeit in Grenzgebieten;
  • ökologisches Bewusstsein, auch im Kontext der europäischen Energiepolitik

Die finanzielle Unterstützung kann Recherchekosten zu Zeitungsartikeln, Büchern, Radio- oder Fernsehreportagen sowie Internetpublikationen in Deutschland, Polen oder deren Nachbarländern decken.

Am Wettbewerb können Journalisten und Journalistinnen mit Berufserfahrung, die ihren festen Wohnsitz in Deutschland oder Polen haben, teilnehmen.

Das Stipendium beträgt maximal 2 500,-€.

Erforderliche Dokumente für einen Stipendienantrag:

  • Lebenslauf und eine prägnante Publikation;
  • Beschreibung des geplanten Vorhabens (max. 4 000 Zeichen);
  • Rechercheplan (max. 2 000 Zeichen);
  • Kostenplan

Die Unterlagen können in deutscher oder polnischer Sprache eingereicht werden. 

Unterlagen sind – ausschließlich in elektronischer Form – bis zum 15. November 2022 an folgende Adresse zu richten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Joanna Czudec: Tel.: +48 22 338 62 65, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zahlen aus dem Jahr 2021 zeigen, dass rund 2,5 Millionen Polen in Deutschland leben. Die meisten von ihnen arbeiten in der Landwirtschaft, im Baugewerbe und in der Produktion, aber in jeder Branche sind die Menschen unglücklichen Unfällen ausgesetzt. Es kursiert die Meinung, dass es ausreicht, bei der AOK oder der BKK Linde oder anderen Kassen pflichtversichert zu sein, um im Falle eines Unfalls eine Entschädigung zu erhalten.

Dies ist leider nicht der Fall.

Kommt es zu einem Unfall, erhält der Geschädigte nur das Geld aus seiner Versicherung, die mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhängt. Nichts weiter als das. Deshalb lohnt es sich, eine Unfallversicherung abzuschließen, die bei längerer Arbeitsunfähigkeit die Zahlung einer Entschädigung für Gesundheitsschäden oder einer Lebensunterhaltsbeihilfe garantiert.

Die private Unfallversicherung ist nicht nur für Personen in Berufen mit Unfallrisiko ideal. Die Richtlinie gilt 24 Stunden am Tag, d. h. am Arbeitsplatz und außerhalb des Arbeitsplatzes, zum Beispiel zu Hause.

Sie ist eine sehr beliebte Form der Versicherung bei den Deutschen, die sich auf diese Weise für den Fall unvorhergesehener Ereignisse absichern. Leider kann man das von uns nicht behaupten, auch wenn sich dieser Trend zugegebenermaßen ändert.

Der Vorteil einer solchen Police ist der psychologische Komfort und das Wissen, dass wir auf diese Weise auch für unsere Angehörigen sorgen können, die wir in der Police als Begünstigte benennen. Im Falle eines Unglücks können sie die Kosten für eine zusätzliche Behandlung oder die Rehabilitation des Geschädigten übernehmen und sind nicht auf ihren Lebensunterhalt angewiesen. Es ist jedoch zu beachten, dass die Versicherung ab dem Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung gilt und keine Ereignisse abdeckt, die bereits eingetreten sind, was, wie sich herausstellt, nicht für jeden offensichtlich ist.

Was deckt die Unfallversicherung?
- Ein Prozentsatz für Personenschäden je nach der in der Police gewählten Option;

- Rettungskosten;

Sonderzahlung für Rehabilitation;
Unterstützung bei der Organisation der Rehabilitation;
das so genannte "Gipsgeld", eine Art von Leistung, wenn der Verletzte eine Verletzung erlitten hat, die eine Ruhigstellung durch einen Gipsverband erfordert, während er nicht im Krankenhaus behandelt wird;
Unfallrente auf Lebenszeit;
Sicherheit in Form von Unfalltagen;
Entschädigung im Todesfall infolge eines Unfalls für einen in der Police eingetragenen Begünstigten.

Jede Police ist individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. Die Kosten müssen nicht hoch sein, denn die Prämien beginnen bereits bei 20 €/Monat. Es lohnt sich, diese Art von Versicherung in Betracht zu ziehen, bevor es zu einem Unfall kommt.

Wenn Sie Fragen haben, helfe ich Ihnen gerne weiter.

Sylwia Królikowska
Versicherungsberater
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Telefon: +48507193932

Eltern fragen mich oft, welcher Faktor für die Beherrschung der Minderheitensprache* (auch bekannt als Muttersprache, Familiensprache oder Herkunftssprache der Eltern) durch mehrsprachige Kinder die größte Rolle spielt. Die Antwort ist einfach und unmissverständlich: die Eltern. Dies wird unter anderem durch die Forschungen der belgischen Sprachwissenschaftlerin Annick De Houwer bestätigt. Die Eltern sind für den Erwerb einer Minderheitensprache durch ein Kind von entscheidender Bedeutung. Denn er oder sie beeinflusst sowohl die Einstellung als auch die Sprachkenntnisse seines oder ihres Kindes.

Warum ist die Rolle der Eltern bei der zweisprachigen Erziehung am wichtigsten?

Der Elternteil ist die Person, die dem Kind einen regelmäßigen Kontakt mit der Minderheitensprache (in unserem Fall Polnisch) ermöglichen kann. Laut Sprachwissenschaftlern braucht ein Kind mindestens 30 % der aktiven Zeit (bei Kindern sind das etwa 30 Stunden), die es mit einer Sprache verbringt, um sie sprechen zu lernen.
In der Folge finden die Kontakte mit den Eltern (im Gegensatz zum Kindergarten) in einem persönlichen Rahmen statt. Dies macht sie intensiver und reichhaltiger, da die Aufmerksamkeit der Eltern vollständig und ausschließlich sein kann.
Wir sollten auch nicht vergessen, dass das Kind eine emotionale Bindung zu den Eltern hat. Dadurch wird sichergestellt, dass die vermittelte Sprache nicht irgendeine Sprache" ist, sondern die Sprache der Eltern in ihrem familiären, emotionalen und kulturellen Kontext.
Natürlich reicht die Person des Elternteils allein nicht aus. Der Erfolg der Vermittlung von Minderheitensprachen hängt vom Engagement und der Motivation der Eltern ab, die sich in ihrer Verfügbarkeit, in der Zeit, die sie dem Kind widmen, sowie in ihrer Kreativität und ihrer Fähigkeit, zu improvisieren und sich der Situation anzupassen, äußern.

Weitergabe der Sprache und nicht Lernen

So wie ein Kind (in jüngerem Alter) seine zweite Sprache erwirbt, geben die Eltern die Sprache weiter, anstatt sie zu lehren. Der Unterschied mag trivial erscheinen, ist es aber nicht.
Die Weitergabe der Muttersprache ist Teil der Erziehung, die wir unseren Kindern bieten. Das liegt daran, dass wir uns nicht jeden Tag zur festgesetzten Stunde mit ihnen zusammensetzen und sie ankündigen: "Zeit für eine Polnischstunde". Unsere Sprache ist im Leben der Kinder jeden Tag präsent, ebenso wie Gespräche, gemeinsames Lachen, Zuneigung, Zeit, Aufmerksamkeit, Fürsorge... Sie ist Teil unserer Beziehung zu unseren Kindern. Wir teilen unsere Kultur mit ihm, wir ermöglichen ihm, unsere Identität zu kennen und zu verstehen. Genau darum geht es meiner Meinung nach bei der Sprachvermittlung: Nähe, Präsenz, Regelmäßigkeit und Stärkung der Bindung.

Unterstützung für Eltern

Jedes Elternteil geht auf seine eigene Weise an die Erziehung heran, die zu einem großen Teil durch seine Erfahrungen zu Hause bestimmt wird. Aus meiner Arbeit mit Eltern weiß ich, dass es einigen leichter, anderen schwerer fällt, die Vermittlung von Minderheitensprachen in den Alltag zu integrieren. Zeitmangel, andere Prioritäten, Routine, Müdigkeit... führen dazu, dass das Thema Familiensprache oft in den Hintergrund tritt.
Aus diesem Grund biete ich Eltern, die Schwierigkeiten haben, ihren Kindern eine Minderheitensprache zu vermitteln, individuelle Unterstützung bei der zweisprachigen Erziehung an. Diese besteht aus regelmäßigen Online-Sitzungen, in denen wir gemeinsam die Ursachen der Schwierigkeiten, die Reaktionen und das Verhalten des Kindes analysieren. Anschließend schlage ich den Eltern geeignete Aktivitäten vor, die auf das Sprachniveau des Kindes, seine Persönlichkeit und den familiären Kontext abgestimmt sind. Dabei geht es nicht nur um Sprachkenntnisse, sondern auch um Kultur, Identität und die Beziehung zu den Eltern. Eltern, die sich für das Förderprogramm interessieren, sind zu einem kostenlosen Online-Chat eingeladen.

Minderheitensprache als Chance zur Vertiefung der Beziehungen

Die Kenntnisse unserer Kinder in der polnischen Sprache liegen in unseren Händen. Betrachten wir es als eine wunderbare Gelegenheit, die sich positiv auf unsere Beziehung auswirkt. Das Bedürfnis des Kindes, mit der polnischen Sprache in Kontakt zu kommen, erweist sich als wirksame Motivation, mehr Zeit mit dem Kind in Gesprächen, Spielen und gemeinsamen Aktivitäten zu verbringen... Dadurch wird die Bindung zwischen Eltern und Kind reicher und tiefer. Es ist eine Frage der Einstellung, und die Einstellung hat einen großen Einfluss auf den Erfolg der unternommenen Unternehmungen. Und gehört die mehrsprachige Erziehung nicht zu den außergewöhnlichsten Dingen, die eine Familie erleben kann?

 

* Minderheitensprache: Sprache der Eltern, die nicht die Sprache des Landes ist, in dem die Familie lebt (im Gegensatz zur Mehrheitssprache).

Anna Jachim, Coach für zweisprachige und bikulturelle Erziehung, spezialisiert auf die Unterstützung von Eltern bei der Vermittlung von Minderheitensprachen (z. B. Polnisch) an ihre Kinder, Autorin eines Buches für multikulturelle Kinder und zweier Blogs über mehrsprachige Erziehung. Sie lebt seit mehr als 20 Jahren in Frankreich. In den letzten drei Jahren hat sie mehr als 165 Familien mit 23 Nationalitäten in 17 Ländern geholfen.
Blog auf Polnisch: https://bilingual-kid.com/

 

Link zum unterstrichenen Text:
https://bilingual-kid.com/program-wsparcia-dla-dwujezycznych-rodzin/

 

Fotos: Pexel

 

 

MAANAM PROJECT: KOCHANIE MOJE - MEINE LIEBE Unplugged - Jola Wolters und ihre Gitarristen laden am Montag, den 3. Oktober um 18:00 Uhr im Stadttheater Duisburg zu einem Abend mit Musik auf Polnisch und Deutsch ein.

03.10.2022 godz. 18:00
Stadttheater Duisburg 
Neckarstraße 1 
47051 Duisburg   

Jola Wolters - Gesang, Programm
Zbigniew Krebs - Gitarre und Gitarrensequenzer
Arkadiusz Bleszyński - Gitarre, Mundharmonika

Ticket-Reservierungen:
Telefon: 0203 / 283 62-100
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Preis der Eintrittskarte: 20 Euro

Jola Wolters und ihre Gitarristen laden am Montag, den 3. Oktober um 18:00 Uhr zu einem Abend mit Musik in polnischer und deutscher Sprache in das Stadttheater Duisburg ein.

Jolanta Wolters ist Chansonistin, Interpretin und Rezitatorin und eine lebenslange Verehrerin der Lieder von Maanam. Sie ist eine Künstlerin mit außergewöhnlichen stimmlichen Voraussetzungen, die sich mit großer Freiheit sowohl im lyrischen Repertoire als auch in der rauen Rockmusik ihrer Stimme bewegt. Ihre kräftige Stimme, ihr Feingefühl, ihre ausgezeichnete Diktion und ihre charismatische Bühnenpersönlichkeit erwiesen sich als unverzichtbar bei der Präsentation eines so einzigartigen Repertoires.
1986 begann Jolanta Wolters auf Anregung von Jerzy Bechyne, dem musikalischen Leiter des Lubuski-Theaters in Zielona Góra, am Theater zu arbeiten. In den folgenden Jahren unterschrieb Jola eine Reihe von Auslandsverträgen in Dubai, Jordanien und auch in Deutschland, wo sie 1996, ihrem Herzen folgend, blieb.

Wenn sie in Deutschland Konzerte gibt, erhält sie hervorragende Kritiken. Sie singt Lieder von Agnieszka Osiecka, Jacques Brel, Marek Grechuta, Edith Piaf, Zygmunt Konieczny, Andrzej Zarycki, Friedrich Holländer. Sie gewinnt die Herzen des Publikums mit ihren bravourösen Darbietungen von Liedern von Marlene Dietrich und Kora, Olga Jackowska. Sie hat vier Soloalben veröffentlicht, auf denen sie Lieder und Gedichte auf Polnisch und Deutsch singt und Klassiker der polnischen Kinderdichtung liest (CD "Wierszowa Kraina"), mit einem Gastauftritt des bekannten Schauspielers und Regisseurs Artur Barciś.

Sie schreiben über Jola: Eine moderne Europa- und Kulturbotschafterin" (Neue Ruhr Zeitung), "Die Sehnsucht in ihrer Stimme ist fast greifbar", "Eine Meisterin des Stils" (Westdeutsche Allgemeine Zeitung), "Sie ist phänomenal" (Rheinische Post), "Ein musikalisches Ereignis der Ekstraklasa" (Westfälische Nachrichten), "Sie hat die Chancen des großen Stils wieder aufleben lassen. Leidenschaft, Zärtlichkeit, Kraft und Finesse" (Dr. Wolfgang Victor Ruttkowski, deutsch-amerikanischer Germanist und Kulturexperte), "Aus den Stimmen, Klängen und Worten starker Frauenfiguren schafft sie ihr eigenes Mantra, ihren eigenen Rosenkranz. Jolanta Wolters im Repertoire von Kora Jackowska ist keineswegs weniger ausdrucksstark... Es ist auch Gesang, ex definitione, durchdrungen von diesem zweiten Boden. Wenn Wolters Dietrich singt, oder wenn Wolters Kora singt, steht sie im Dialog mit diesen Figuren. Und wir hören diesem subtilen Gespräch zu. Wir spüren, wie universell es ist, nicht nur die Worte oder die Emotionen, sondern ein gewisses Element der Erfahrungsgemeinschaft, ein menschliches Element, vielleicht sogar ein göttliches Element, das in den Klängen, in der Art des Erzählens verzaubert..." (schreibt Krystian Kajewski in seiner Rezension).
Jolanta Wolters wird von Gitarristen begleitet: Zibby Krebs und Arkadiusz Błeszynski

Zibby Krebs - ein bekannter Rockgitarrist, Komponist und Arrangeur; er hat mit Stars wie Maryla Rodowicz, Wanda i Banda und Czesław Niemen zusammengearbeitet. Gemeinsam mit Janusz Stokłosa komponierte er die Musik für das Musical "Metro" und komponierte Musik für Filme, Musicals und Fernsehsendungen.

Arkadiusz Błeszyński - Bluesgitarrist, Komponist, Texter und Arrangeur, Mitbegründer zahlreicher Musikformationen, darunter "Casus reggae", "Schau-Pau Acoustic Blues" oder "The Blair Witch Project & Jan Błędowski". Er hat Musik für viele Theaterproduktionen geschrieben, z. B. für "Wesele" von Stanisław Wyspiański unter der Regie von Jerzy Stuhr und Michał Nocoń.

 

Meine Damen und Herren, liebe Freunde, wir laden Sie ein zur Eröffnung des neuen Semesters, diesmal in den Hörsaal der Humboldt-Universität Unter der Linden 6. Der erste Vortrag nach der Pandemie findet 16. September 2022 um 18.00 Uhr im Raum 2094 statt.

Mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Leitthema:  Der Neue Humanismus

Przemysław Czapliński – ordentlicher Professor; Literaturhistoriker mit dem Forschungsschwerpunkt polnische und europäische Literatur des 20. Und 21. Jahrhunderts, Essayist, Übersetzer, Literaturkritiker; Mitbegründer der Forschungsstelle für Literaturanthropologie der Universität Poznań (UAM), Direktor des Zentrums für freie Geisteswissenschaften an der UAM, korrespondierendes Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Zuletzt publiziert: Polska do wymiany [Polen zum Auswechseln] (2009), Resztki nowoczesności [Überbleibsel der Modernität] (2011), Poruszona mapa [Verrutschte Landkarte] (2016), Literatura i jej natury [Literatur und ihre Naturen] (2017; Mitverfasser: Joanna B. Bednarek, Dawid Gostyński). Herausgeber von Sammelbänden – u.a.: O jeden las za daleko. Demokracja, kapitalizm i nieposłuszeństwo ekologiczne w Polsce [Einen Wald zu weit. Demokratie, Kapitalismus und ökologischer Ungehorsam in Polen] (Mitherausgeber: J.B. Bednarek, D. Gostyński; 2019), Tożsamość po pogromie. Świadectwa i interpretacje Marca ’68 [Identität nach dem Pogrom. Zeugnisse und Interpretationen] (Mitherausgeberin: Alina Molisak, Warszawa 2019). Gastprofessor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (2017) und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (2020). Preisträger folgender Auszeichnungen: Ludwik Fryde-Preis (1997), Preis der Kościelski-Stiftung (1998), Kazimierz-Wyka-Preis (2004), Jan-Długosz-Preis (2017), Preis des Marschalls der Woiwodschaft Wielkopolskie (2019). Forschungsschwerpunkte: Literatur und Probleme der späten Moderne. Demnächst erscheint die Buchpublikation To wróci, Przeszłość i przyszłość pandemii [Das kommt wieder. Zur Vergangenheit und Zukunft der Pandemie] (Hgg.: P. Czapliński, J.B. Bednarek). 

Titel des Vortrags: „Neue Geisteswissenschaften: Bündnisse und Konflikte“. 
Der Vortrag wird zwei entgegengesetzten Phänomenen gewidmet, welche die zeitgenössischen Geisteswissenschaften prägen: Das eine beruht auf der stufenweisen Verwischung der Grenzen zwischen den Wissenschaftsgebieten, und das andere zeigt, wie sich Widerstandshaltungen herauskristallisieren. Die Bündnisse zwischen Geisteswissenschaft, Jura, Soziologie, Informatik, Ökonomie und vielen anderen Gebieten haben den Charakter einer universellen Bündnispartnerschaft, sie verwischen die Konturen der bisherigen Berufsfelder und erschweren die Beantwortung der Frage, womit sich der Geisteswissenschaftler befasst.  Das verschwommene Antlitz des Faches gewinnt allerdings an Deutlichkeit, wenn wir das Engagement der Geisteswissenschaftler in die Erkennung und Diagnostizierung der zeitgenössischen – sozialen, ökonomischen und ökologischen oder rechtlichen – Konflikte berücksichtigen. Die grundsätzliche Frage lautet: Auf welche Weise begünstigt die konturschwache Professionalität eine verstärkte Bereitschaft zur Verantwortung? Was nimmt ein Geisteswissenschaftler – der sich ja mit beinahe jeder Problematik beschäftigen kann – zur Grundlage, wenn er bestimmt, was er verteidigen sollte?
Moderation: Dr. habil. Brygida Helbig

Mit herzlichen Grüßen,
Der Programmbeirat der UDG

Współfinansowane przez/Gefördert durch:
         

 

Nachbarschaft im Rahmen: Wie Deutsche und Polen einander medial betrachten - Berlin, 21. September 2022

Ganz gleich, ob es um das Fischsterben in der Oder geht oder um die Rolle Deutschlands bzw. Polens bei der Unterstützung der Ukraine; die deutsch-polnischen Beziehungen sind in den Medien beider Länder stets präsent. Dabei ist die Presseberichterstattung ein guter Indikator dafür, wie in Deutschland und Polen mit- bzw. übereinander kommuniziert wird. Auffällig ist hierbei, dass das Bild, welches vom jeweils anderen Land gezeichnet wird, häufig in bestimmte Deutungsrahmen (Frames) eingebettet ist, die sich oft über Jahrzehnte hinweg stabil nachweisen lassen. Diese Frames entscheiden mit darüber, wie über Polen bzw. Deutschland gesprochen wird und wie Polen und Deutsche miteinander kommunizieren.

Das Bild, das Deutsche und Polen voneinander haben, wird also maßgeblich davon bestimmt, welches Bild deutsche und polnische Medien vom jeweiligen Nachbarland zeichnen. Diese These liegt auch der Studie „Nachbarschaft im Rahmen: Wie Deutsche und Polen einander medial betrachten“ zugrunde, die die deutsch-polnische Presseberichterstattung der vergangenen zwanzig Jahre analysiert hat und deren Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltung präsentiert werden. Das Bild von Deutschland als (hegemonialer) Großmacht mit europäischem Führungsanspruch, das Verständnis der deutsch-polnischen Beziehungen als Lehrer-Schüler-Verhältnis oder auch das Framing der Beziehungen über die historische Metapher des Zweiten Weltkriegs sind nur einige Beispiele für das Bild, das die Medien von den deutsch-polnischen Beziehungen zeichnen. In der anschließenden Diskussion gehen wir der Frage nach, ob und wie diese Deutungsrahmen die aktuelle deutsch-polnische Debatte bestimmen und welche Rückschlüsse sich hieraus für die Kommunikation zwischen Deutschland und Polen ziehen lassen.

18:30     Begrüßung

Reinhard Fischer, Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Präsidentin des Bundestags a. D.

Małgorzata Kopka-Piątek, Institut für öffentliche Angelegenheiten (ISP)

 

18:40     Vorstellung der Studienergebnisse

Dr. Justyna Arendarska, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Internationale Studien der Universität Wroclaw

Bastian Sendhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Deutsches Polen-Institut

19:00     Podiumsdiskussion

Phillip Fritz, Polen-Korrespondent der Welt

Dr. Agnieszka Łada-Konefał, stellvertretende Direktorin, Deutsches Polen-Institut

Dr. Weronika Priesmeyer-Tkocz, stellvertretende Direktorin, Europäische Akademie Berlin

Moderation: Wojciech Szymański, Deutsche Welle

 

20:00     Ausklang

Veranstaltungsort:

Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin

Wir bitten um Anmeldung unter:

https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/nachbarschaft-im-rahmen-wie-deutsche-und-polen-einander-medial-betrachten-1237231.php

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Akteure, Felder, Wege – deutsch-polnische Kommunikation: Miteinander und übereinander”, welches das Institut für Öffentliche Angelegenheiten und das Deutsche Polen-Institut dank der finanziellen Förderung durch die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung durchführen.

Mit freundlichen Grüßen

Bastian Sendhardt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Deutsches Polen-Institut/Büro Berlin
Rosenstr. 2
10178 Berlin

Tel. 0049 (0) 6151-4202-15
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www.deutsches-polen-institut.de
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https://twitter.com/b_sendhardt

AgataL

Ich habe die Flüsse immer als Frauen betrachtet. Sie sind ebenso schön und sanft, wie sie launisch und bedrohlich sind. Im Deutschen haben die meisten Flüsse das weibliche Geschlecht. Die männlichen Ausnahmen sind der würdevolle Rhein mit seinem Nebenfluss Neckar, der stolze Main und der lebensspendende Nil.

Mein Leben hat sich zwischen drei oder sogar vier Flüssen abgespielt.

Ich wurde buchstäblich an der Weichsel geboren, nämlich im Warschauer Stadtteil Powiśle. Als Kind habe ich immer in der Weichsel gebadet, und an der Weichsel hat mir mein erster Verlobter im Teenageralter einen Heiratsantrag gemacht. Als ich in meinen Zwanzigern war, zog ich nach Berlin, wo ich den großen Fluss immer noch vermisste. Jeder erklärte mir, dass die Deutschen als große Organisatoren gleich nach der Gründung der Stadt die Angewohnheit hatten, Flüsse mit Kanälen als den billigsten Transportwegen zu regeln. Lange Zeit vermisste ich die Strömung der widerspenstigen Weichsel in Berlin, bis ich Gefallen an den Kanälen von Spree und Havel fand, die mich in Charlottenburg umgaben, insbesondere an einem, über den sich eine für die masowische Landschaft typische Trauerweide lehnte. Bis heute weiß ich nicht, in welchen Berliner Kanälen die Spree und in welchen die Havel fließt. Ich bin überzeugt, dass sich ihr Wasser vermischt, so wie sich das Blut polnisch-deutscher Kinder, die in Berlin geboren werden, vermischt.

Als ich die Oderbrücke hundertmal mit dem Zug überquerte, war ich jedes Mal fasziniert, wie anders der Fluss aussah. Manchmal ragten nur die Wipfel der überfluteten Bäume heraus. Als ich das letzte Mal vor vier Wochen darüber fuhr, tat es mir leid. Sie war so schmal und ausgetrocknet, dass sie kränklich aussah.

Die Oder hat mich immer gleichzeitig in einem Land verabschiedet und in einem anderen willkommen geheißen. Das ist die Magie der Flüsse, die auch Grenzen von Ländern sind. Sie können Länder entweder vereinen oder trennen. In der Vergangenheit, als die deutsch-polnischen Beziehungen gut waren, herrschte der Eindruck, dass die Oder uns verbindet.

Die Indianer glauben, dass sowohl die Erde als auch der Himmel unteilbar sind. Ebenso sind gemeinsame bi-nationale Flüsse nur theoretisch durch eine Grenze geteilt, die mitten durch ihr Bett verläuft. Während das Wasser und die Fische frei und ohne Nationalität sind.

Am Fluss Bug an der nordöstlichen Grenze Polens zu Weißrussland werden Flüchtlinge aus Syrien immer noch schlechter behandelt als Tiere, während im Südosten Flüchtlinge aus der Ukraine mit offenen Armen und Herzen empfangen werden. Polen war schon immer ein Land der Widersprüche, aber noch nie ein solcher moralischer Widerspruch in der Art und Weise, wie die Regierung mit Menschen umgeht, die vor dem Krieg fliehen müssen. Zu der humanitären Katastrophe an der Ostgrenze gesellt sich nun eine Umweltkatastrophe an der Westgrenze Polens.

Niemand kann sagen, was die Ursache für die Vergiftung unserer deutsch-polnischen Königin der Flüsse ist. Wie viele Jahre werden wir brauchen, bis sie uns wieder dient und sich erholt? Wie viele Jahre werden wir brauchen, damit sie nicht von unbekannten Tätern vergiftet werden muss? Die Tätern, die bisher den Tod von Hunderten von Tonnen toter Fische verursacht haben, die aus der Oder gezogen wurden, sind keiner der beiden Regierungen bekannt. Wir sind machtlos gegenüber dem Krieg in der Ukraine, und wir sind ebenso machtlos gegenüber den fehlenden Antworten auf die Frage, wer was wann und wo in die Oder einleitete und wie er sie mehrere Jahre lang vergiftete.

Ich hoffe, dass sich bis Ende 2022 die Ohnmacht gegenüber den russischen Invasoren in einen Sieg für die Ukraine verwandelt, und dass sich die Ohnmacht Polens und Deutschlands gegenüber der tragischen Situation an der Oder in eine aktive Zusammenarbeit zur Rettung unseres liebsten deutsch-polnischen Flusses verwandelt.

Flüsse sind wie Adern, in denen das Leben von Städten und Staaten fließt. Ich wünsche uns allen, dass die Oder so schnell wie möglich wieder ein schöner, gesunder Fluss wird, der uns alle auf beiden Seiten mit Stolz vereint und nicht trennt.

Agata Lewandowski

Wenn wir aus eigener Kraft nach Deutschland kommen, haben wir oft schon einen erlernten Beruf in der Hand (unabhängig davon, welcher Bildungsweg dafür erforderlich war), sowie viele Jahre Berufserfahrung hinter uns. Was aber tun, wenn die Deutschkenntnisse für den erlernten Beruf nicht ausreichen oder wenn zusätzliche Prüfungen verlangt werden, die - natürlich auf Deutsch - abgelegt werden müssen?

Wir können solche Momente nutzen, um uns zu fragen: Will ich wirklich weiter in meinem jetzigen Beruf arbeiten? Oder ist dies eine Gelegenheit, einen neuen beruflichen Abschnitt zu beginnen? Entscheidungen zu treffen, zu denen ich bisher nicht den Mut oder die Gelegenheit hatte?

Wie kann ich die Antworten auf diese Fragen finden?

Als Erstes sollten wir darüber nachdenken, welche Motive ich hatte, als ich meinen jetzigen Beruf wählte.

War es meine freiwillige Entscheidung?

Oder war es die Familientradition oder der Ehrgeiz eines meiner Elternteile, der mich dazu zwang?

War die Entscheidung, in einem so genannten "Billigjob" zu arbeiten, dazu gedacht, mir ein festes und sicheres Einkommen zu verschaffen?

Vielleicht wollte ich eine Arbeit machen, die mir Anerkennung in meiner Gemeinschaft bringt oder die mein Ego befriedigt und meinen Erfolg sichert?

Wenn Sie eine dieser Fragen mit "Ja" beantworten oder wenn sich bei diesen Fragen etwas in Ihnen regt, dann haben Sie wahrscheinlich einen Beruf gewählt, der nicht von Herzen kommt und der Sie nicht völlig zufrieden stellt. Erinnern Sie sich mutig an den Moment, als Sie Ihre Berufswahl getroffen und damit Ihre Zukunft gestaltet haben. Erinnern Sie sich, welche Emotionen oder Gefühle Sie bei der Arbeit begleitet haben? Waren sie konstruktiv oder destruktiv? Vielleicht waren Sie wegen ihnen oft krank?

Wenn Sie sich offen eingestehen, dass die Arbeit, die Sie bisher gemacht haben, nicht Ihr Traumjob ist, haben Sie einen großen Schritt nach vorne gemacht!

Sie haben damit eine neue Tür zu Ihrer neuen Zukunft geöffnet!

Setzen Sie sich in die Stille und erinnern Sie sich daran, welcher Beruf Ihr Traum war und immer noch ist? Kommen die Erinnerungen zurück? Beginnt Ihr Herz härter zu schlagen? Das ist ein Zeichen dafür, dass es Zeit für eine Lebensveränderung ist, damit diese neu entdeckte Freude in Ihrem Herzen Ihr ständiger Begleiter im Leben wird!

Diese neu entdeckte Freude muss nicht unbedingt ein neuer Beruf sein, für den man sich wieder an die Schulbank setzen muss. Es gibt viele Berufe, die in Deutschland ausgeübt werden können, ohne dass ein Abschluss, ein Zertifikat oder ein Diplom erforderlich ist. Auch der Eröffnung eines eigenen Unternehmens steht hier nichts im Wege!

Vielleicht entdecken Sie auch in Deutschland neue Handlungsfelder, um Ihre Träume zu verwirklichen?

Wenn Sie bereits über genügend Wissen in einem bestimmten Bereich verfügen, können Sie dieses Wissen bereits mit anderen teilen! Wenn Sie Talente in sich tragen, können Sie diese jetzt der Welt präsentieren! Am Anfang können Sie Ihr Wissen oder Ihre Talente mit Menschen teilen, die ebenfalls Polnisch sprechen. Das wird Ihnen den Start erleichtern und Ihnen Selbstvertrauen geben. Gleichzeitig ist es ein sehr wichtiger Schritt auf Ihrem weiteren Weg!

Lassen Sie sich von den Möglichkeiten selbst leiten, nicht von den Hindernissen!

Gestalten Sie Ihr Heute und Ihr Morgen mit positiven Gedanken! Wenn Sie Fragen haben, suchen Sie selbst nach Antworten oder nach hilfreichen Menschen, die Sie bei Ihren neuen Unternehmungen unterstützen! Sie haben der Welt so viel zu bieten! Ihr Leben hängt von Ihren Entscheidungen ab!

Viel Glück!

Violetta Sievers

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Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Medienvertreter in Deutschland und Polen, der 1. September ist in jedem Jahr der Tag, an dem wir des deutschen Überfalls auf Polen 1939 gedenken, an den Beginn des Zweiten Weltkriegs und an die deutsche Besatzungsherrschaft in Polen erinnern.
Auch in diesem Jahr möchten wir deshalb diesen Tag ins Bewusstsein der deutschen Gesellschaft rufen.

Das Deutsche Polen-Institut lädt am kommenden Donnerstag, 1. September, zu zwei Gedenkveranstaltungen in Berlin ein.

  1. Von 16-17 Uhr findet eine Gedenkversammlung unter freiem Himmel in der Nähe der ehemaligen Krolloper statt,
    einem möglichen Standort des „Orts des Erinnerns und der Begegnung mit Polen", u.a. mit:
  • StM Claudia Roth, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
  • Lesung von Ausschnitten aus persönlichen Zeitzeugnissen
  • einer Schweigeminute und ehrendem Gedenken mit Blumen

Zu der Versammlung brauchen Sie sich nicht anzumelden. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Weitere Informationen und Regelungen entnehmen Sie bitte der angehängten Einladung.

  1. Ab ca. 17:30 Uhr (Programm von 18:30-21 Uhr) findet eine Gedenkveranstaltung mit Vorführung eines Films zur Besatzung Polens in der Hessischen Landesvertretung in Berlin statt, u.a. mit:
  • Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund
  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D. und Präsidentin des Deutschen Polen-Instituts
  • Filip Antoni Malinowski, Regisseur

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten Einladung.

Sie sind als Medienvertreter herzlich eingelanden, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Bei Interesse sollten Sie sich anmelden bei meiner Berliner Kollegin Anna Jankowska: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Andrzej Kaluza

Kontakt in Berlin:

Anna Jankowska M.A.
Projektmitarbeiterin "Ort des Erinnerns und der Begegnung mit Polen"

Deutsches Polen-Institut
Projektbüro "Polen-Ort"
Am Treptower Park 75
12435 Berlin

Tel.: 0049 (0) 6151 420 228
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

https://www.deutsches-polen-institut.de/
https://www.deutsches-polen-institut.de/politik/polen-ort/
www.facebook.com/deutschespoleninstitut

Sehr geehrte Vertreter der polnischen Organisationen in Deutschland, liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie über die Veränderungen informieren, die sich in der Arbeitsweise und der personellen Besetzung unserer Geschäftsstelle ergeben haben. Zu Beginn dieses Jahres haben wir uns von dem langjährigen Leiter und Mitbegründer unserer Einrichtung, Herrn Alexander Zając, verabschiedet. Der KONWENT der polnischen Organisationen hat mich zu seinem Nachfolger gewählt, was mich mit großer Freude und Stolz erfüllt. Ich hoffe mit einer neuen Herangehensweise, die Aktivitäten der organisierten Polonia in Deutschland zu unterstützen und zu bereichern.

Seit Juli wird unser Einsatz von einer neuen Sekretärin, Frau Joanna Krasowska, unterstützt. Ihre Tätigkeit wird ehrenamtlich von Frau Ewa Maria Slaska - einer Frau mit großer Erfahrung und Sensibilität für soziokulturelle Fragen - ergänzt.

Lassen Sie mich hier an das Profil unseres Büros erinnern. Zu unseren Hauptaufgaben gehören:

·         Koordinierung der Aktivitäten der polnischen Organisationen

·         Planung, Initiierung und Unterstützung von Projekten der Polonia

·         Bereitstellung von Informationen über Polen und die Polonia

·         Sicherstellung der Kommunikation zwischen Polonia und Institutionen in Polen und Deutschland auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene

·         Kontaktstelle für die Polonia

·         Ausarbeitung, Abstimmung und Präsentation gemeinsamer Positionen von Polonia zu bestimmten Themen

·         Beratung bei der Gründung von Organisationen

·         Gestaltung eines positiven Bildes von Polen und der Polonia

Ich möchte, dass dieses Schreiben der erste Schritt zur Erneuerung der Zusammenarbeit zwischen unseren Institutionen ist. Schreiben Sie uns, lassen Sie uns wissen, was Sie tun, aktualisieren Sie Ihre Informationen, ermutigen Sie andere Polonia-Einrichtungen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Sagen Sie uns, was Sie brauchen, damit wir gemeinsam überlegen können, wie Sie es bekommen können. Lassen Sie uns gemeinsam versuchen, neue und moderne Wege für die Aktivitäten polnischer Organisationen zu entwickeln.

Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit und grüße Sie herzlich!

Klaudyna Droske 

Leiterin / Kierownik

Geschäftsstelle der Polonia

im Bundeshaus des Bundesministeriums

des Innern und für Heimat

Alt-Moabit 140

10557 Berlin 

Tel. (030) 18681 14183

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freunde, Ich lade Sie herzlich zum 10. Polnischen Jubiläumsfestival ein, das ein reichhaltiges künstlerisches Programm für drei Generationen bietet.
Der Sonntag ist ein wunderbarer Tag, um mit der ganzen Familie und Freunden unvergessliche Momente in den Farben und Klängen der polnischen Kultur zu erleben.
Polnische Künstler werden uns eine Vielfalt von Musikrichtungen präsentieren: POP- CLASSIC- JAZZ- FOLKLOR. Wir werden auch die Talente von Kindern bewundern.
Sie sind alle herzlich eingeladen in die schönen historischen Räume der Mozartsäle- Hamburg- Dammtor, Moorweidenstraße 36, von 13:00 bis 21:00 Uhr.
Traditionell beginnen wir gemeinsam mit dem Publikum das polnische Festival mit dem polnischen Nationaltanz - der Polonaise.
Ich lade Sie herzlich zum 10. Jubiläum des Polnischen Festivals ein, das für drei Generationen ein reichhaltiges künstlerisches Programm bietet.
Der Sonntag ist ein großartiger Tag, um unvergessliche Momente mit der ganzen Familie und Freunden in den Farben und Klängen der polnischen Kultur zu erleben.
Polnische Künstler präsentieren uns verschiedene Musikrichtungen: POP- KLASSISCHE MUSIK-JAZZ- FOLKLOR. Wir werden auch die Talente der Kinder bewundern.
Ich lade alle herzlich in die wunderschönen historischen Säle der Mozartsäle-Hamburg-Dammtor, Moorweidenstraße 36, von 13.00 bis 21.00 Uhr ein.
Traditionell beginnen wir gemeinsam mit dem Publikum des Polnischen Festivals mit dem Polnischen Nationaltanz -POLONEZ.

Ich grüße Sie alle ganz herzlich, mit freundlichen Grüßen
Jolanta Barcik

 

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