Kognitive Verhaltenstherapie oder wie unsere Gedanken unsere Entwicklung blockieren? Dies ist eine Reflexion eines Psychologen im Rahmen der Zusammenarbeit für Interaktion im Projekt Info-Point-Polregio.

Kognitive Verhaltenstherapie, anders gesagt kognitive Verzerrung, ist ein Konzept, das vom Schöpfer der kognitiv-behavioralen Therapie, Aaron Beck, eingeführt wurde. Kognitive Deformationen erscheinen im Inhalt unserer Gedanken. Wir können sagen, dass es logische Denkfehler sind. Kognitive Verzerrungen rufen unsere negativen Emotionen wie Wut und Traurigkeit hervor und blockieren infolgedessen unsere Handlungen, schwächen die Motivation, senken die Stimmung und das Selbstwertgefühl.

Welche kognitiven Verzerrungen unterscheiden wir? Welche kognitiven Verzerrungen erkennen Sie bei sich?

Die erste kognitive Verzerrung ist die Verallgemeinerung. Beispiele für Verallgemeinerungen sind Gedanken, die Phrasen enthalten wie: immer, nie, alles, z.B. "Es gelingt mir nie", "Es ist alles meinetwegen", "Ich werde immer allein sein", "Ich werde die Sprache nie lernen", "Ich habe immer Pech".

Eine weitere kognitive Verzerrung ist das so genannte dichotome Denken, d.h. das Denken in Begriffen wie Alles oder Nichts, z.B. "Wenn ich keinen Erfolg habe, bedeutet das, dass ich ein Verlierer bin". "Entweder spreche ich grammatikalisch korrekt oder gar nicht." "Ich werde nicht sprechen, bis ich sicher bin, dass ich richtig spreche." Diese Art des Denkens veranlasst uns, nur zwei Extreme zu sehen und die "Mitte" zu überspringen, die normalerweise die realistischste ist.

Andere kognitive Verzerrungen sind:

Die Zukunft voraussagen: "Es kann nur schlimmer werden.", "Ich werde nie wieder einen Job finden.", "Ich werde es nie lernen.", "Ich werde diese Prüfung nie bestehen.", "Sie werden mein Diplom nie anerkennen."

"Es wird schrecklich!", "Ich schaffe es nicht!", "Ich werde verrückt!", "Ich werde krank!", "Ich werde krank!"

Personalisierung: "Es ist meine Schuld." "Es ist meine Schuld." "Es ist meine Schuld." "Es ist meine Schuld, dass er schlecht gelaunt ist." Diese Verzerrung tritt häufig auf, wenn wir über Beziehungen und Beziehungen zu anderen Menschen nachdenken.

In Gedanken lesen: "Wenn er mich lieben würde, wüsste er, was ich mag, ich müsste es ihm nicht sagen." "Er hätte es ahnen müssen!" "Er hält mich sicher für dumm, ich kann mich nicht einmal entscheiden. Wir gehen davon aus, dass andere Menschen die Fähigkeit haben, "in ihren Gedanken zu lesen". Wir sprechen nicht über unsere Bedürfnisse und Gefühle, und dann tut es mir leid, dass unsere Bedürfnisse nicht erfüllt werden.

Emotionale Rechtfertigung findet statt, wenn wir glauben, dass unser emotionaler Zustand bestimmte Phänomene rechtfertigt, z.B. "das Gefühl, Ihre Gedanken lesen zu können": "Wenn ich Angst habe, ist das wirklich schrecklich." "Ich fühle mich so gut mit ihm, er muss ein wunderbarer Mensch sein.

Minimieren oder anderweitig vermindern Sie, z.B. "Ja, aber...", "Na und...", "Es ist nichts...".

Was können wir gegen kognitive Verzerrungen tun?

Der erste Schritt zur Bekämpfung Ihrer kognitiven Verzerrungen besteht darin, sich ihrer Existenz bewusst zu werden. Wir alle haben kognitive Verzerrungen! Es ist gut, ein Auge auf das zu haben, was in unseren Köpfen vorgeht. Unsere Gedanken sind nicht immer Tatsachen, was bedeutet, dass wir darüber diskutieren können. Es ist eine Überlegung wert: Was erschien gerade in meinem Kopf? Was halte ich von diesem Gedanken? Wenn wir Emotionen wie Wut oder Angst empfinden, bedeutet das, dass unser Gedanke höchstwahrscheinlich verzerrt ist. Man kann sich fragen: Wie würde ich mich fühlen, wenn ich in dieser Situation etwas anderes denken würde? Was fällt Ihnen in dieser Situation noch ein? Was würde mein Kollege dazu sagen? Was würde ich meiner Kollegin raten, wenn sie ein ähnliches Problem hätte? Merken Sie, was mit Ihrer Stimmung und Motivation passiert, wenn Sie anfangen, anders zu denken? Wenn Sie merken, dass es für Sie schwierig ist, eigenständig an einer Änderung Ihrer Denkweise zu arbeiten, zögern Sie nicht, professionelle psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Marta Dymowska, Psychologin
www.martadymowska.de

bilder:pixabuy.com

 

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