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Errinerungsbild von Medien Tage 2012 in Schwerin

Nur noch wenige Tage, um in Wettbewerb für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2018 teilzunehmen. Ein Wettbewerb für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis Tadeusz Mazowiecki 2018 - ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius beteiligen sich erstmals an den Medientagen und dem Journalistenpreis - Neue Kategorie Multimedia / Online - Einsendeschluss: 10. Januar 2018.

Zum 21. Mal wird der Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben. Die Auslobung richtet sich an alle Medien aus beiden Ländern. Gesucht werden journalistische Beiträge, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zum besseren gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen führen.  Die Gewinner werden im Rahmen der 11. Deutsch-Polnischen Medientage vom 06. bis 07. Juni 2017 in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird 2018 erstmals in fünf Kategorien vergeben: Print, Hörfunk, Fernsehen und Multimedia / Online (Neue Kategorie ab 2018) und der vom Land Mecklenburg-Vorpommern gestiftete Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion”. Das Preisgeld beträgt  jeweils 5.000 Euro. Die Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen: drei Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie drei Woiwodschaften – Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien.

 

Festiwal33

Die Feierlichkeiten zum doppelten Jubiläum – 25. Rock&Chanson Festival und 30 Jahre „Polonica“ e.V. – wurden am 17. November, am ersten Festivaltag in Köln eröffnet. An den Feiern nahmen zahlreiche Persönlichkeiten aus der Politik, Musik und dem kulturellen Leben teil. Darunter u.a. der Generalkonsul der Republik Polen in Köln Herr Jan Sobczak, der Konsul Andrzej Dudzinski, der Generalkonsul Frankreichs in Düsseldorf Herr Vincet Muller, der CDU Politiker Werner Jostmeier und ein Vertreter des PPA (ältester Chanson Festival in Polen) Herr Boguslaw Sobczuk.

Das Jubiläumsfestival wurde traditionelle mit der polnischen Melodie „Polskie Drogi“ eröffnet. Das Stück wurde am Klavier vom Jury Vorsitzenden Herrn Tomasz Glanc gespielt. Kurz danach präsentierten im Rahmen des „Junge Talente“ Wettbewerbs junge Künstler, jeweils zwei aus Deutschland, Polen und Frankreich ihre musikalischen Fähigkeiten. Das in Rathaussaal Köln-Porz versammelte Publikum lauschte mit großer Begeisterung der Musik der Debütanten.

Nach dem Wettbewerb mit anschließender Pause wurden die Sieger durch die internationale Jury geehrt. Der erste Platz ging an das deutsche Duo „byebye“ – Oliver Haas und Tim Ludwig. Den zweiten Platz vergab das Jury an die junge polnischen Chansonsängerin Julita Wawreszuk. Ganz spontan entschieden die Mitglieder der Jury die Vergabe eines dritten Preises im Jubiläumsfestival. Diesen erhielt Vanina de Franco aus Frankreich. Der Publikumspreis ging ebenfalls an die Leipziger Gruppe „byebye”. Die jungen Männer freuten sich sehr über den doppelten Preis.

Festiwal44Wir sind sehr überwältigt. Als wir nach Köln gefahren sind, haben wir nicht einmal davon geträumt zu den Gewinnern zu gehören, denn die Konkurrenz war sehr groß. Jetzt halten wir zwei Auszeichnungen in der Hand. Das können wir noch nicht realisieren – sagt Oliver Haas und fügt hinzu – wir sind nicht nur von unserem Gewinn schwer beeindruckt, aber auch von dem ganzen Festival und vor allem über die Professionalität und Gastfreundlichkeit der Organisatoren. Wir wünschen der „Polonica“ e.V. mindestens weitere erfolgreiche 30 Jahre.

Nach der Siegerehrung kam auf die Bühne die polnische Sängerin Kasia Mos. Sie vertrat Polen beim diesjährigen Eurovision Song Contest und präsentierte in Köln ihre größten Hits.

Star des Konzerts am Freitag war Maciej Malenczuk. Der Sänger hatte das Publikum ab der ersten Minute in seinen Bann gezogen. Damit endeten jedoch die musikalischen Attraktionen während des 25. Roch&Chanson Festivals nicht.

Am Samstag fand das Galakonzert mit sehr bekannten und beliebten Musikern statt. Es traten auf: aus Frankreich die populäre Sängerin und Komödiantin Lou Volt, aus Deutschland die Swing Gruppe „The Airlettes“ und aus Polen die Diva der polnischen Musikszene Justyna Steczkowska.

Am 19. November dem letzten Tag der Feierlichkeiten lud die Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft „Polonica“ e.V. in die Räume der ehemaligen Abteilung für Handel und Investitionen des Generalskonsulats in Köln ein.

Rund 100 geladene Gäste, Sponsoren und Mitglieder der „Polonica“ e.V. kamen zu der Feierlichkeit. Der Festakt begann mit Ansprachen, Vorstellung der 30-jährigen Geschichte der Kulturgesellschaft und Glückwünschen.

In der Dankesrede dankte der Generalkonsul dem Organisationsstab für die tollen Festivals und vor allem für die Verbreitung der polnischen Musikkultur mit Einbezug der Künstler aus Deutschland und Frankreich.

Boguslaw Sobczuk betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Festivals und der Zusammenarbeit mit dem ältesten Chanson Festival dem Przeglad Piosenki Aktorskiej in Breslau. Er beglückwünschte alle Beteiligten der vergangenen 30 Jahre zu einer tollen Leistung und forderte sie dazu auf, sich weiterhin so engagiert einzusetzen.

Im weiteren Verlauf des Abends standen vor allem musikalische Beiträge im Mittelpunkt. Zuerst traten die Teilnehmer des „Junge Talente“ Wettbewerbs auf. Gebührend gewürdigt wurde die Jubiläumsfeier durch den Auftritt von Magda Umer, der bekannten polnischen Sängerin. Sie sang ihre schönsten und unvergessenen Lieder.

Das in den Kulturkalendern fest etablierte Rock&Chanson Festival ist ein einmaliges Ereignis in ganz Deutschland, wo junge (im Rahmen eines Wettbewerbs „Junge Talente“) und erfahrene Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich im Sinne des Weimarer Dreiecks durch gemeinsame musikalische Auftritte zu Annäherung und Stärkung der drei Länder führen.

Der kulturelle Austausch auf höchstem Niveau gelinkt den Organisatoren zweifelslos seit vielen Jahren. Jedes Mal zieht das Festival ein internationales Publikum nach Köln.

Den Vorstand der „Polonica” e.V. bilden seit einigen Jahren der erste Vorsitzende Zbigniew Kossak von Glowczewski, die Vizevorsitzende Monika Moj und die Schatzmeisterin Maria Chmielarz.

Obwohl das Festival bereits seit 25 Jahren veranstaltet wird, ist es immer noch eine große Herausforderung für uns. Unser Projekt kann nur durch größten ehrenamtlichen Engagement stattfinden – erklärt der Vorstand.

Die Führungsgruppe schaut mit Stolz auf ihren Rock&Chanson Festival, welcher längst über die Grenzen Deutschland bekannt wurde. Davon zeugen die internationalen Pressevertreter währen des Festivals.

Die Bedeutung der Veranstaltung wird auch durch die Schirmherrschaften hervorgehoben. Seit Jahren findet das Festival unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker, dem französischen Generalkonsul Vincent Muller und dem Generalkonsul der Republik Polen in Köln, Jan Sobczak, veranstaltet.

Ein Vierteljahrhundert Rock&CHanosn Festival „Köln-Breslau-Paris“ war Grund genug, um die Bedeutung der Veranstaltung zum Vorschein zu bringen. Der erste Starsänger der von der Deutsch-Polnischen Kulturgesellschaft an den Rhein eingeladen wurde war Marek Grechuta. Danach folgten u.a.: Dorota Stalińska, Czesław Niemen, Maryla Rodowicz, Ewa Demarczyk, Edyta Geppert, Jacek Wójcicki, Grzegorz Turnau, Justyna Steczkowska, Katarzyna Groniec, Renata Przemyk, Katarzyna Skrzynecka, Kayah, Mariusz Lubomski, Joanna Liszowska, Stan Borys, Hanna Banaszak, Anna Maria Jopek, Zakopower, Raz Dwa Trzy, Urszula, Patrycja Markowska, Michał Szpk, Stanisław Soyka, Rosenstolz, Götz Alsmann und Ute Lemper.

Monika Moj

Die Kinder tanzten in den Krakauer Trachten die Polonaise und den Krakauer Tanz in einer Choreografie für 8 Paare. Die erwachsenen Ensemblemitglieder tanzten auch die beiden polnischen Nationaltänze und sangen anschließend das Lied „Marsch Polonia“ und „Ode an die Freude“.Zu seinem Jubiläum hat POLONEZ befreundete Ensembles aus Deutschland und Polen eingeladen. Als Gast trat das Ensemble POLSKIE KWIATY (Polnische Blumen) aus Wuppertal sowie das Waclaw-Milke- Pfadfinder- Tanz- und Gesangensemble DZIECI PŁOCKA aus der polnischen Partnerstadt von Darmstadt auf.

Die Ensembles POLONEZ und DZIECI PŁOCKA arbeiten seit 2 Jahren intensiv zusammen, indem sie Begegnungen und Tanzwerkstätte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie gemeinsame Konzerte in den beiden Partnerstädten Płock und Darmstadt veranstalten. Das Jubiläumskonzert war eine gute Gelegenheit, die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit zu präsentieren: Die beiden Ensembles tanzten zum ersten Mal zusammen auf der Bühne eine während der Tanzwerkstatt in Płock einstudierten Suite von Rzeszower Tänzen (eine Region um die Stadt Rzeszów im Karpatenvorland) in einer Choreografie für vier Paare, jeweils zwei aus jedem Ensemble.

Die Feierlichkeiten anlässlich des 5. Jubiläums der künstlerischen, bildungs- und integrationsorientierten Tätigkeit des Ensembles POLONEZ begann mit der Eröffnung der Fotoausstellung mit den Fotografien von Jan Waćkowski, eines Fotografen aus Płock. Die Ausstellung, die in den Räumen des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt stattfand, zeigte Fotos zum Thema Weichsel und fügte sich somit in die Feierlichkeiten anlässlich des „Jahres der Weichsel“. Die Schirmherrschaft übernahm das Generalkonsulats der Republik Polen in Köln.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten endeten mit einem Gottesdienst in der Polnischen Katholischen Mission in Offenbach am Main, wo die Polnische Folkloregruppe POLONEZ wöchentlich Proben für Kinder und Jugendliche abhält. Am Sonntag in den Proberäumen im Jugendklub in Darmstadt-Kranichstein, verbrachten die Kinder und Jugendlichen aus beiden Ensembles gemeinsamen Nachmittag bei Integrationsspielen.

Dominik Karaś

Verlinkungen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=-FBuC8koG20

 

https://www.youtube.com/watch?v=faqHTxosy_Q

 

https://www.youtube.com/watch?v=aOc3Nq35CzI

 

https://www.youtube.com/watch?v=j4dbtWnds9o

 

https://www.youtube.com/watch?v=Y0syHv0lFtY

 

 

 

 

 

 

 

  1. Jubiläum des Ensembles „Polnische Folkloregruppe POLONEZ“ in Darmstadt

Die Polnische Folkloregruppe POLONEZ e.V. mit dem Sitz in Darmstadt feierte ihren 5. Geburtstag. Während des Jubiläumskonzerts am 24. November 2017 präsentierten die Tanz-und Gesangkinder- sowie Erwachsenengruppe und die ensembleeigene Kapelle Ausschnitte aus seinem bisherigen Programm.

Zwyczaj ubierania choinek narodził się wśród ludów germańskich przeszło 300 lat temu. W dniach przesilania zimy i nocy zawieszano u sufitu gałązki jemioły, jodły, świerka, sosny jako symbol zwycięstwa życia nad śmiercią, dnia nad nocą, światła nad ciemnością. Kościół chętnie przejął ten zwyczaj jako zapowiedź, znak i typ Jezusa Chrystusa. Na drzewku zawieszamy światła, bo tak często Jezus o sobie mówił, że jest światłością świata.

Pierwsza wzmianka o Bożym Narodzeniu pochodzi z 354 roku, a zamieszcza ją rzymski kalendarz. Różne były w przeszłości terminy obchodów świąt Bożego Narodzenia. Świętowano w styczniu, marcu, kwietniu, a nawet w maju.

Ostatecznie wybrano datę 25 grudnia – dzień przesilenia zimowego. Chrześcijanie ze słońcem utożsamiali Chrystusa, nazywając go „Słońcem Sprawiedliwości”.

Tajemnica Bożego Narodzenia polega na tym, że druga Osoba Boska stała się człowiekiem, aby w ciele ludzkim dokonać zbawienia rodzaju ludzkiego za grzechy. Jako Bóg jest wieczny, nieskończony, wszechobecny i wszechmocny, jako człowiek jest ograniczony czasem, przestrzenią i mocą.

Auf der ganzen Welt ist der Dezember die meisten festlich im Kalendermonat, in dem unnachgiebigen Weihnachtseinkäufe beginnt. Die erste Stufe beginnt von Kauf der Geschenke für Nicholas, einen charakteristischen alten Mann mit einem Sack mit Geschenken gefüllt verbunden. Der alte Mann, der Legende nach aus dem fünfzehnten Jahrhundert, reist durch die Welt in einem Schlitten von Rentieren gezogen, betritt das Haus durch den Kamin und füllt Kinder Socken, Spielzeug und Süßigkeiten. Lesen Sie MorePo ersten Stufe kommt die Sekunden bis nach Geschenken jagen "zu Weihnachten." Diese Fortsetzung der Gewohnheit der gegenseitigen Selbsthingabe, einen Moment der Erfüllung innersten Träume .... Ein Traum Menschen haben alle Arten von ...

Krystyna Koziewicz

Die IX. Ausgabe des Wettbewerbs "Pole zu sein" („Być Polakiem” ) hat eine besondere Dimension, da sie sich auf die Feierlichkeiten anlässlich des 100. Jahrestages der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens bezieht. Die Botschaft des Wettbewerbs besteht darin, so viel wie möglich über diese Ereignisse zu sagen, um Sie daran zu erinnern, dass Generationen von Freiheit geträumt haben.

"Träume von 1918-erfüllten Generationen" ist ein Thema, das darauf abzielt, Generationen von Pädagogen und Studenten zusammenzuführen, die außerhalb des Landes leben. Aus diesem Grund wurde die Wettbewerbsformel in diesem Jahr um das Modul "B" erweitert - für Lehrer, die eine Unterrichtseinheit erstellen. Für Kinder und Jugendliche ist das Modul "A" vorgesehen, in dem wir Sie wie in den vergangenen Jahren zu künstlerischen, literarischen und multimedialen Arbeiten einladen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website: www.swiatnatak.pl

Die Organisatoren und die Jury des Wettbewerbs bitten Sie, den Wettbewerb auf Ihren Websites und anderen Nachrichtenkanälen zu bewerben, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen.

Dank Ihres Engagements und der Förderung der vorherigen Ausgabe hat die Jury des Wettbewerbs über 1550 Arbeiten aus verschiedenen Teilen der Welt erhalten.

Die Organisatoren des Wettbewerbs "Be Polak" sind:

    
Verein "Polnische Gemeinschaft",
    
Polish School Matrix in Großbritannien,
    
Welt Na Tak Stiftung

Halina Koblenzer

Wettbewerbspresseoffizier

 

Zuerst eine kurze persönliche Digression – ich lebe seit fast 30 Jahren außerhalb der Grenzen Polens und betrachte die mich umgehende Welt immer noch mit slawischen Augen … es tut mir gut.
Es bedeutet allerdings nicht, dass ich ein polnischer Separatist bin, der sich ständig in Deutschland aufhält und sein Leben nur und ausschließlich den polnischen Traditionen, Bräuchen und der polnischen Sprache unterordnet, jemand der eine Abneigung gegenüber der Kultur und Tradition des Landes, in dem er lebt, verspürt. Im Gegenteil. Ich bin eine vollkommen integrierte Person, integriert in einer positiven Hinsicht, eine Person, die aus dem Vollen aus beiden Kulturen, Traditionen und Sprachen schöpft. Ich weiß, wo meine Wurzel liegen, gleichzeitig dennoch schätze ich die neuen Werte, um die sich mein Leben im Land des Aufenthalts bereichert hat. Eine Emigration bringt zwar zahlreiche Fallen mit sich, dennoch bedeutet sie auch eine Herausforderung und eine Lebensinspiration.

Die Entscheidung über die Emigration ist in jedem Fall eine schwierige Entscheidung, die einen großen Einfluss auf unser Leben hat, und die viele Bedrohungen und Konflikte mit sich bringt, sie ist allerdings auch eine Chance, um die Denkhorizonten und die persönliche Entwicklung zu fördern, kurz gesagt: sie ist trotz Fallen eine Herausforderung und eine Lebensinspiration, sie ist eine Chance auf ein neues, gelungenes Leben. Ob das Leben gelungen und erfüllt sein wird, hängt von uns selbst und von unserem Beitrag in die Errichtung dieses Lebens in einem fremden Land von Grund auf ab. Ich bin davon überzeugt, dass die positive Lebenseinstellung eines Menschen, seine Zuversicht und Glaube an die Emigration als eine große Chance entscheidend sind. Auch wenn diese Chance mit anfänglichen Adaptationsschwierigkeiten belastet ist. Ich glaube, dass der Begriff „Adaptation” eine Schlüsselrolle bei meinen Überlegungen spielt. Auf unser Verständnis der Welt und der Menschen, unser Wissen und Bildung, unsere Lebenserfahrungen sowie historischen Erfahrungen des Herkunftslandes, kann man mit Gewissheit auch im Land des Aufenthalts zurückgreifen. Man muss es allerdings mit Vorsicht tun, da die Emigration auch viele Einschränkungen und Schwierigkeiten bedeutet. Die richtige Adaptation besteht meiner Meinung nach in einer geschickten Anpassung an die neue Realität, ohne die Notwendigkeit der Verleugnung von eigenen Wurzeln und ethischen Werten. Den  Schlüssel zu einer gelungenen Adaptation bilden in erster Linie die Sprachfähigkeiten, bestenfalls fließende Kenntnisse der Sprache in Wort und Schrift.
Ohne perfekte Sprachkenntnis sind wir zu Isolation und einem Leben im polnischen Ghetto verdammt. Nach der anfänglichen Verwirrung und den Versuchen, sich in der neuen Wirklichkeit zurecht zu finden, soll sich jeder Emigrant wichtigen Fragen über sich selbst, den Ort seines Aufenthalts und seine Rolle dort stellen. Diese Fragen sind gleichermaßen schwierig und emotional. Jeder muss sie selbst beantworten und je früher er es tut umso besser. Selbstverständlich wird man ohne großen Einsatz, Engagement und Arbeit an sich selbst nichts erreichen können.  Nichts kommt von alleine, es ist nicht das Land unserer Herkunft, welches sich an uns anpassen soll, sondern wir müssen hier unseren Platz finden, einen Platz zwischen zwei Sprachen, zwei Kulturen, zwei Traditionen. Das Wichtigste ist meines Erachtens, dass wir uns auf allen diesen Feldern wohl fühlen, dadurch vermeiden wir die größte Krise eines Emigranten – die Identitätskrise, eine Krise der moralischen Werte und eine Kommunikationskrise. Wir müssen lernen, das neue Land, in dem wir leben, zu verstehen; seine Bewohner, ihre Mentalität und ihre Lebensart müssen uns vertraut und gleichwertig mit unseren eigenen Werten werden.

Jährlich feiern wir am 18. Dezember den Tag des Emigranten. Dieser Feiertag wurde von der UNO-Vollversammlung am 04. Dezember 2000 verabschiedet und wird weltweit gefeiert. Im Mai feiern wir, Polen, den Tag der Polonia und der Polen im Ausland, einen Feiertag der am 02. Mai 2002 durch den Sejm der Republik Polen auf die Initiative des Senats hin eingeführt wurde. Wenn man der Statistik Glauben schenkt, auch wenn sie unterschiedlich ausfällt, so gibt es weltweit 20 Millionen Polen und Personen polnischer Herkunft. Die größte Ansammlung ist das Amerikanische Kontinent: die Vereinigten Staaten, Kanada, Brasilien, Argentinien, in Westeuropa sind es: Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Die alte Emigration hat sich größtenteils schnell und problemlos assimiliert, viele Emigranten aus Polen sind heute gleichwertige Bürger des Landes ihrer Ansiedlung, mit dem Herkunftsland verbinden sie nicht nur die familiären Bindungen und polnische Traditionen, sondern auch die häufig typisch polnischen Namen.

Die nachfolgende, zeitgenössische Emigrationswelle fing 2004 an und dauert immer noch an. Es handelt sich dabei um fast 2,5 Millionen junge Polen, die mit der Absicht auswanderten, in einem anderen Land zu leben. Wenn man die Wirtschaftsemigration hinzuzählt, so sind es fast 5 Millionen Polen. Ich bin der Meinung, dass die Mehrheit von ihnen nicht schnell nach Polen zurückkehrt, da sie in Polen kaum Chancen auf denselben Lebensstandard und entsprechende wirtschaftliche Lage haben, wie es in den Ländern des Aufenthalts der Fall ist. Durchgreifende Wirtschaftsreformen sind in der nahen Zukunft in Polen nicht denkbar, also ist die Massenrückkehr in die Heimat nicht vorstellbar.

Man soll allen Landsleuten, die weltweit verstreut sind, wünschen, dass sie den Kontakt zu der Heimat niemals abbrechen, dass sie die polnische Sprache pflegen und für unser Heimatland als gute Botschafter tätig sind, wohin auch immer das Schicksal oder ihre eigene Entscheidung sie hingebracht hat.

Waldemar Kostrzębski
https://waldemar-kostrzebski.blogspot.de/



Jedes Jahr laden wir zur Silvester-Gala  in einem wunder-schönen Ballsaal in Stadtpalais Erholungsgesellschaft ein.  Das Event wird wie immer von dem ausgezeichneten Catering Event Probat begleitet. Das Stadtpalais liegt im Zentrum Aachen, gegenüber Elisenbrunnen neben Elisen Galerie. Die musikalische Begleitung wird von Tadeusz Kowalczyk garantiert.

Ii der Leistung all inklusive sind inbegriffen: das elegante Büfett, Getränke und Alkohole wie Bier, Wein, Sekt. Andere alkoholische Getränke sind an der Theke entgeltlich erhältlich.  Diejenigen, die an einer Übernachtung interessiert sind, können ein Zimmer im Hotel Aquisgrana oder Novotel buchen  (am günstigsten durch www.hotel.de).

Eintrittskarten zum Sonderpreis sind noch erhältlich. Diesbezüglich bitten wir um Kontakt. Bitte nicht zögern, denn es gibt schon viele Reservierungen

Wir laden Sie chon jetzt ein für das Silvester-Gala in 2018, weil in diesem Jahr schon alle Plätze ausgebucht sind!

 

 

 

Alle Jahre wieder verwandeln sich die Plätze und Gassen rund um das Aachener Rathaus in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Paradies aus Lichterglanz und Farbenpracht, festlichen Klängen und verführerischen Gerüchen. Der festliche Budenzauber der liebevoll aufgebauten Weihnachtsstadt bezaubert die großen und kleinen Besucher; das vielfältige Angebot an Edlem und Originellem, Gediegenem und Kostbarem lässt kleine und größere Wünsche in Erfüllung gehen. Kein Wunder also, dass der Aachener Weihnachtsmarkt für alle Aachener und Aachen Fans längst zu einem absoluten „Muss“ geworden ist.

Weit über die Grenzen der Region hinaus ist der Aachener Markt wegen seiner außergewöhnlich anheimelnden, familiären Atmosphäre bekannt und beliebt: Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt trifft man sich, mit der Familie, mit Freunden, Bekannten, Kollegen, in der Mittagspause oder nach Feierabend, während der Woche und am Wochenende. Karussellfahren für die Kinder ist Pflicht, Glühwein für die Erwachsenen ebenfalls, Reibekuchen sind zu allen Tageszeiten begehrt – natürlich auch Printen und anderes Weihnachtsgebäck, Dominosteine, Leb und Spitzkuchen, Spekulatius und Marzipanbrote, die von Aachener Firmen in die ganze Welt verschickt werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen jedoch, sozusagen frisch vom Backblech, schmecken sie außergewöhnlich gut.

Rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr weist die stolze Bilanz der Veranstalter inzwischen aus – darunter Gäste aus Holland, Belgien, Frankreich und England. Kein Wunder, denn der Aachener Weihnachtsmarkt zählt zu den größten und schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.

Bis in die siebziger Jahre reicht die Tradition des Weihnachtsmarktes zurück. Die bescheidenen Anfänge des „Printenmarktes“ rund um den Elisenbrunnen haben sich seit der Verlagerung auf Markt, Katschhof und die anliegenden Gassen ordentlich gemausert: Denn nicht nur die Zahl der Besucher ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, auch die der Aussteller.

So vergrößert sich von Jahr zu Jahr das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und (kunst )handwerklichen Kostbarkeiten. Die Qual der Wahl bleibt den Besuchern dabei nicht erspart. Gerade sie aber ist es auch, die manch einen ein ums andere Mal wieder zu den bunten Buden und Ständen zieht.

Allzu lange Bedenkzeit allerdings darf man sich nicht gönnen. Denn je näher die Weihnachtstage rücken, desto näher rückt auch das Ende des Weihnachtsmarktes. Noch bevor am Heiligabend zu Hause die Gabentische gedeckt werden, schließt die Aachener Weihnachtsstadt wieder ihre Pforten.
Quelle: imago/Reporters

Tourist-Information:

aachen tourist service e.v.
Friedrich-Wilhelm-Platz
52062 Aachen
(02 41) 1 80 29 60 fon
(02 41) 1 80 29 30 fax
www.aachen-tourist.de

Veranstalter:

MAC - Märkte & Aktionskreis City e.V.
Theaterstraße 65
52062 Aachen
(02 41) 2 51 41 fon
(02 41) 2 99 06 fax
www.aachenweihnachtsmarkt.de
 
Quelle: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

Sendung Gadu Gadu in Radio Flora im Dezember 2017 - Grażyna Kamień-Söffker lädt am 2. Dezember 2017 um 12:00 für die nächste Sendung von "Gadu Gadu" im Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung ist am Montag, 4. Dezember 2017, um 13: 00. In der Sendung:
- Waldemar Kostrzębski -Felieton anlässlich des Internationalen Migranten-Tages
- Grażyna Kamień-Söffker-Gespräch mit Aktivisten POLDEH in Braunschweig
- Katarzyna Piątkowska-Durka-die vorweihnachtliche Kolumne
- Grażyna Kamień-Söffker-Gespräch mit Daria Adamczyk über den Stand der Vorbereitungen für das Finale der WOŚP in Hannover
- Aldona Głowacka - Einladung zum Hannoveraner Festival "Sounds that connect"
- Grażyna Kamień-Söffker-Apel für Hilfe für polnische Obdachlose in Hannover
Im musikalischen Rahmen: Jam, Red Guitars, Trebunie Tutki, Kabarett junger Männer, Mirek Suliga und Jan Pietrzak.
Das Programm wird live auf der Livestream-Website www.radioflora.de übertragen.
Radiopodcast - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de

Herzlich willkommen zu unserem jährlichen Fest in Advents- und Weihnachtsstimmung! Am Sonnabend, 09.12.2017 um 15:30 Uhr, im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Im Programm:

* Kulinarisches zu Weihnachtszeit mit polnischer Note
* Weihnachtssingen & traditionelle polnische Oblate (17.00 Uhr)
* Bunter Basteltisch und Animationen für Kinder
* Präsentationen unserer Projekte 2017
* Weihnachtsmarkt: Kunsthandwerk, Bücher, Süßes
*…Begegnungen und Gespräche

Schön, dass auch in diesem Jahr Freunde Kolbergs e.V. mit dabei sind.

Unkostenbeitrag vor Ort: 5,-€ / 2,-€
Dieses Treffens wird eine Gelegenheit bieten, den Start für unseren neuen Begegnungsort in Pankow mit Spenden zu unterstützen.

Unsere Aktivitäten an diesem besonderen Nachmittag brauchen noch Tatkräftige. Wer macht mit? Rückmeldungen sind jetzt schon willkommen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Team SprachCafè Polnisch e.V.

www.sprachcafe-polnisch. org
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059
 

Am 18. November 2017 fand in dem berühmten Französischen Dom am Gendarmenmarkt in Berlin eine Festveranstaltung aus dem Anlass des 95. Jahrestages der Gründung des Bundes der Polen in Deutschland Rodło” statt. Die mit einem „Konzert der polnischen Musik” verbundenen Feierlichkeiten würdigten mit ihrer Anwesenheit u. a. die Leiterin der Kanzlei des Präsidenten der Republik Polen Halina Szymańska, die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs Julia Przyłębska, der Botschafter der Republik Polen in Deutschland Andrzej Przyłębski, die Abgeordneten: Dorota Arciszewska-Mielewczyk, Małgorzata Gosiewska, Małgorzata Wypych – aus der Verbindungskommission mit den Polen im Ausland, Michał Jach – Vorsitzender der nationalen Verteidigungskommission und Szymon Szynkowski vel Sęk – Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe, Pfarrer Dr. Adam Prorok – Vorsitzender des Christlichen Zentrums zur Förderung der Polnischen Sprache, Kultur und Tradition in Deutschland,  Robert Czyżewski – der Vorsitzender der Stiftung „Freiheit und Demokratie“, Tomasz Różniak – Vorstandsmitglied der Vereinigung "Wspólnota Polska", Ewa Miżejewska – Vorsitzende der Polnische Zentrale für Schul- und Bildungswesen in Deutschland, Pfarrer Marek Kędzierski – Pfarrer der Polnischen Katholischen Mission in Berlin sowie Ferdynand Domaradzki – Vorsitzender des Polnischen Rates, Landesverband Berlin.

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Die Organisatoren der Jubiläumsveranstaltung - Alexander Zając und Józef Malinowski erhielten Gratulationswünsche für den Bund der Polen in Deutschland von der Vorsitzenden der Kommission für Angelegenheiten der Emigration und der Verbindung mit den Polen im Ausland beim Polnischen Senat – Janina Sagatowska, dem stellvertretenden Außenminister – Jan Dziedziczak sowie dem stellvertretenden Minister für Innere Angelegenheiten und Verwaltung  - Sebastian Chwałek.  Im offiziellen Teil kamen: die Leiterin der Kanzlei des Präsidenten der Republik Polen Halina Szymańska, die Abgeordnete , Dorota Arciszewska-Mielewczyk und der Botschafter der Republik Polen in Deutschland Professor Andrzej Przyłębski zu Wort. Ferner las die Abgeordnete Malgorzata Wypych ein Gratulationsschreiben der Vorsitzenden der Ver-bindungskommission mit den Polen im Ausland bei Polnischem Sejm, Anna Schmidt-Rodziewicz, Tomasz Różniak las ein an die Teilnehmer der Veranstaltung gerichtetes Schreiben des Vorsitzenden der Vereinigung Wspólnota Polska” – Dariusz Bonisławski vor. In seiner Begrüßungsrede stellte der Vorsitzende des Bundes der Polen in Deutschland Józef Malinowski die Geschichte des Bundes vor, er bedankte sich bei dem Sejm der Republik Polen für die Verabschiedung eines Beschlusses, der den 95. Jahrestag des Bundes der Polen in Deutschland per Akklamation würdigte. Józef Malinowski verlieh gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Bundes Anna Wawrzyszko die von der Kapitel von „Rodło” vergebenen Medaillen des Bundes an Elżbieta und Gabriela Baczewska, Professor Andrzej Przyłębski sowie Szymon Szynkowski vel Sęk.  Zum Schluss des offiziellen Teils trat der Historiker Robert Czyżewski, Vorsitzender der Stiftung „Freiheit und Demokratie“ mit einem der Geschichte der Organisation gewidmeten Referat auf. 

Józef Malinowski und Anna Wawrzyszko mit Elżbieta  und Gabriela Baczewska und dem Botschafter der Republik Polen Professor Andrzej Przyłębski

Bei der Veranstaltung waren auch Vertreterinnen der Polnischen Post anwesend, die eine Sonderpostkarte aus dem Anlass des Jubiläums des Bundes vorstellten. Auf dieser Postkarte sind die Fünf Wahrheiten der Polen, die während des I. Kongresses der Polen in Deutschland am 06. März 1938 in Berlin verabschiedet wurden, abgebildet.

Krystyna Koziewicz

Das jährliche Polonia Kulturfestival findet am Samstag, den 16. Dezember 2017 im Freizeitheim Dohren, An der Wollebahn 1 in Hannover statt. Veranstalter der Veranstaltung ist das Verbindungsbüro der polnischen Vereine in Hannover und in Niedersachsen e.V.
Auf dem Programm stehen folkloristische Ensembles, darunter
Folkband "Trebunie Tutki" und Friends, das Tanzgruppe "Polish Flower" aus Wuppertal, das Tanzgruppe "Maki" aus Zwickau, Preisträger verschiedener Kindervokalwettbewerbe und das Tanzensemble "Polonia" aus Hannover, das sein 30-jähriges Bestehen feiert. Mit einem Wort: "Musik ohne Grenzen und großes polnisches Fest".
Partnerschaft für das Festival wird von der Vereinigung "Polnische Gemeinschaft" (Wspolnota Polska) übernommen und der Medienpatron ist Polonia Viva.

RedaktionPolonia Viva

 

 

Zum 21. Mal wird der Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben. Die Auslobung richtet sich an alle Medien aus beiden Ländern. Gesucht werden journalistische Beiträge, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zum besseren gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen führen.  Die Gewinner werden im Rahmen der 11. Deutsch-Polnischen Medientage vom 06. bis 07. Juni 2017 in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird 2018 erstmals in fünf Kategorien vergeben: Print, Hörfunk, Fernsehen und Multimedia / Online (Neue Kategorie ab 2018) und der vom Land Mecklenburg-Vorpommern gestiftete Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion”. Das Preisgeld beträgt  jeweils 5.000 Euro. Die Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen: drei Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie drei Woiwodschaften – Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien.

Während des in Berlin stattfindenden Partnertreffens des Preises hob Cornelius Ochmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Engagement der neuen Partner hervor, der ZEIT-Stiftung, welche die Medientage und den Medienpreis ab November 2017 unterstützt, sowie der Robert Bosch-Stiftung, welche einen neuen Preis in der Kategorie Multimedia/Online sponsert . „Dank unserer neuen Partner wird der Tadeusz Mazowiecki-Preis die Nachfrage von Journalistinnen und Journalisten bedienen, Arbeiten in interaktiven Formaten einreichen zu können. Bereits seit einigen Jahren bemühen wir uns um diese neue Kategorie, doch erst jetzt ist es uns gelungen, die Erwartungen zu erfüllen – und das in großem Maße dank der Unterstützung der Robert Bosch-Stiftung. In der ZEIT-Stiftung dagegen gewinnen die Medientage einen wichtigen inhaltlichen Partner, dessen Teilnahme am Projekt zu einer aktiven Debatte über neue Themen führen und die Zielgruppe um neue journalistische Kreise erweitern wird. Die Beteiligung beider Partner an diesen wichtigen Vorhaben wissen wir sehr zu schätzen“, sagt Cornelius Ochmann.

Teilnahmebedingungen

Für den Wettbewerb können deutsche und polnische Journalistinnen und Journalisten sowie Radiosender und Redaktionen aus Polen und Deutschland Beiträge einreichen, die vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 ausgestrahlt, übertragen, gedruckt oder im Internet erschienen sind.

Zum ersten Mal wird im Jahre 2018 der Deutsch-Polnische Journalistenpreis Multimedia / Online vergeben. Dieser Preis zeichnet herausragende Beiträge aus, die zeigen, wie im Internet und mit Apps moderne Darstellungsformen mit hohem technischem Anspruch realisiert werden können. Journalistisches Handwerk, eine spannende Story und eine innovative technische Umsetzung sind dabei gleichermaßen von Bedeutung. Folgende Formate sind unter anderem von großem Interesse: a) Vertiefende Analysen, b) interaktive Reportagen, c) Formate des multimedialen Storytelling (journalistische Projekte, die Text, Grafik und Video nutzen), d) auf Big Data basierende Datenvisualisierung sowie e) mediale Projekte, die auf innovative Weise ein breites Publikum einbinden (z.B. durch die Nutzung von Social Media).

Einreichungsfrist für Beiträge in allen Kategorien ist der 10. Januar 2018. Teilnehmer können ihren Beitrag auf zwei verschiedene Arten einreichen – traditionell per Post an das Büro in Warschau (Beiträge auf Polnisch) und Dresden (Beiträge auf Deutsch) oder über das Online-Registrierungssystem (www.dpjp.de). Genaue Kriterien für den neuen Online / Multimedia-Preis sowie die Teilnahmebedingungen und Formulare für die Preisausschreibung sind unter http://medientage.org/artikel-teilnahmebedingungen-am-deutsch-polnischen-tadeu,1335.html">http://medientage.org/artikel-teilnahmebedingungen-am-deutsch-polnischen-tadeu,1335.html abrufbar.

Zu den Deutsch-Polnischen Medientage in Mecklenburg-Vorpommern

lädt die Stiftung für deutsch-Polnische Zusammenarbeit dazu ein, Initiativen junger Journalisten und Medienmacher, besonders derjenigen aus dem Bereich der Social Media, bis zum 31. Dezember 2017 anzumelden. Das gewählte Thema wird im Rahmen einer deutsch-polnischen Partnerschaft während eines Workshops unter der Leitung der AutorInnen umgesetzt.

Kontakt

Magdalena Przedmojska
Projektkoordinatorin
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37, 00-108 Warszawa
Telefon: + 48 (22) 338 62 73
Fax: + 48 (22) 338 62 01
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Claudine Schubert
Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises 
Staatskanzlei des Freistaats Sachsen
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Telefon: + 49 351 81609-62 
Fax: +49 351 81609-36
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zum Downloaden

 

Das Deutsche Polen-Institut lädt ein in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach zu Lesung mit der bekannten polnischen Autorin Olga Tokarczuk am Dienstag nächste Woche.

Olga Tokarczuk liest aus ihren Romanen: “Der Gesang der Fledermäuse” und “Die Jakobsbücher”
Moderation: Manfred Mack (Deutsches Polen-Institut)

14.11.2017, 19 Uhr
Hochschule für Gestaltung Offenbach, Isenburger Schloss, Schlossstraße 31

Olga Tokarczuk, wurde 1962 in Sulechów bei Zielona Góra (Grünberg) geboren. 1985 beendete sie ihr Psychologiestudium an der Universität Warschau. Im Verlauf ihres Studiums arbeitete sie in einem Therapiezentrum für schwer erziehbare Jugendliche sowie in einer psychiatrischen Klinik. Olga Tokarczuk gehört zu den wichtigsten Autorinnen ihrer Generation in Polen und erregte mit ihren Romanen und Erzählungen bei der Kritik großes Aufsehen. Ihre Bücher wurden bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit vielen bedeutenden Literatur- und Leserpreisen, darunter zweimal mit Polens wichtigster Literaturauszeichnung, dem Nike-Preis, ausgezeichnet.

„Der Gesang der Fledermäuse “ ist ein spannender moralischer Thriller und gleichzeitig ein großer Tierschützer-Roman. Die renommierte Regisseurin Agnieszka Holland drehte anhand dieses Romans den Thriller „Pokot“ (Fährte), der bei der Berlinale 2017 ausgezeichnet wurde und für den Oscar 2018 nominiert ist.


Ihr neuer Roman „Jakobsbücher“ erzählt vom religösen Anführer Jakob Frank und ist in Polen ein Beststeller, der ihr 2015 den zweiten Nike-Preis bescherte. In diesem Buch nimmt uns Tokarczuk mit auf eine Reise „zu Schauplätzen, Zeiten und Religionen, von der man am liebsten gar nicht mehr zurückkehren möchte und die dem Leser noch lange in Erinnerung bleibt. Sie haucht Frank wieder Leben ein, für Polen, die Juden, Europa und all jene, die bei der Lektüre des Romans denken, all das müsse doch wohl der Fantasie entsprungen sein. Aber es ist unsere Geschichte, auf andere Art erzählt; darin ist Platz für Juden, für Frauen, für metaphysische Sehnsüchte und Wünsche, denen es in traditionellen Abhandlungen zu eng wird. Und Platz für viele großartige Geschichten, geschaffen von der außergewöhnliche Vorstellungskraft der Autorin“ (sagt Kinga Dunin).


Die Veranstaltung findet in der Kapelle des Isenburger Schlosses statt, dort, wo Jakub Frank zusammen mit ca. 400 Anhängern seine letzten Lebensjahre (1787 – 1791) verbrachte.

(Foto: Martin Kraft / Wikimedia Commons und Internet-Literatur Haus Stuttgart)

Red. Polonia VIVA

„Zuzanna Ginczanka – Blüte der von Frauen geschriebenen Literatur in der Zwischenkriegszeit“ - ein weiteres Vortrag a n der UTP (Universität der Dritte Generation) von Dr. Agata Araszkiewicz am 17.11.2017 um. 18.00 Uhr (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen).

"Zuzanna Ginczanka – Blüte der von Frauen geschriebenen Literatur in der Zwischenkriegszeit" - Zuzanna Ginczanka, eine vergessene und unterschätzte Dichterin, ist eine literarische Ikone der Vielfalt der Epoche zwischen den beiden Weltkriegen. Die polnische Autorin jüdischer Herkunft war ein Star der Künstlerbohéme, bevor der Krieg und der Holocaust ihre Biografie auf tragische Weise durchschnitten. Ihre visionäre, magnetische Lyrik, die das Ringen mit den Problemen von Identität, Emanzipation und kultureller Assimilation aufzeichnete, ist heute ein außergewöhnlicher Ausdruck von Widerstand gegen ausschließende Kulturmatrixe und anihilierene Geschichtsmechanismen. Wir werden ihr Werk vor dem Hintergrund der Epoche einer ästhetischen Revolution präsentieren, die von schreibenden Frauen in den 1930-er Jahren geschaffen wurde. Die Rekonstruktion der Rezeption – die sich in zwei Zeiträume spaltet: in die Zeit nach dem Krieg und nach 1989 – wird uns zeigen, wie leicht sich aus Vielfalt Fremdheit machen lässt und bis zu welchem Grad das literarische Erbe von Frauen ein nicht assimilierbares Zeugnis bleibt.

Dr Agata Araszkiewicz, Dr. Agata Araszkiewicz, Schriftstellerin,  Doktor der Geisteswissenschaften, Literaturhistorikerin, Kunstkritikerin, Übersetzerin der Schriften von Luce Irigaray, Feuilletonistin der Zeitschrift „Czas kultury“, feministische Aktivistin. Mitbegründerin der „Porozumienie kobiet 8 Marca“ (Frauenallianz 8. März) und Mitglied des Programmrates des Frauenkongresses. Ihre Doktorarbeit begann sie auf Polnisch bei Prof. Maria Janion in der Polnischen Akademie der Wissenschaften zu schreiben, und verteidigte sie auf Französisch bei Prof. Anne Berger an einem der ersten von Prof. Hélène Cixous in Europa gegründeten Centre d’Etudes Féminines et des Gendre. Sie lehrte am Fachbereich Gender Studies an der Universität Warschau. Dr. Araszkiewicz ist Verfasserin von Artikeln aus dem Bereich feministische Philosophie und Literaturkritik, sowie von Texten über Kunst, die in polnischen und internationalen Zeitschriften, Sammelbänden und Ausstellungskatalogen veröffentlicht werden. Sie publizierte die Monografie „Wypowiadam wam swoje życie. Melancholia Zuzanny Ginczanki“ („Ich kündige euch mein Leben. Die Melancholie der Zuzanna Ginczanka)“ (2001), sowie den Essayband „Nawiedzani przez dym“ („Vom Rauch heimgesucht“) (2012) und das Buch „Zapomniana rewolucja. Rozkwit kobiecego pisania w dwudziestoleciu międzywojennym“ („Die vergessene Revolution. Blüte des Frauenschrifttums in der Zwischenkriegszeit“) (2014) (ursprünglich erschien das Buch auf Französisch unter dem Titel: „La révolution oubliée. L’émergence de l’écriture féminine dans l’entre-deux-guerres polonais“). Sie hat den Lyrikband von Zuzanna Ginczanka „Mądrość jak rozkosz“ („Weisheit wie Wonne“) herausgegeben und mit einem Vorwort versehen (2017).  Dr. Araszkiewicz hat den Status einer mit dem Laboratoire d’études de genre et de sexualité (UMR LEGS) CNRS/Paris 8/Paris Ouest assoziierten Forscherin und ist auch eine der Anführerinnen des belgischen Frauenkongresses sowie des wsp.

Die Vorlesung findet am 17. November 2017 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.

Nach der Vorlesung gegen 19:30 Uhr
wird JOLENTA Dorszewska Pötting ihre Arbeiten im Rahmen der Gallerie der UDG präsentieren.
www.jolenta.de
Einführung: Dr. Piotr Olszówka


Wie üblich, gibt es Wein und einem kleinen Imbiss.

Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.


Der Programmbeirat der UDG

 

15. Festival des Neuen Polnischen Films - Aktuell im November: "WOLHYNIEN", Regie: Wojciech Smarzowski, Polen 2016, Drama, 140 Min. mit Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Die Vorführungen finden statt:

 

04.11.2017, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover
Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)
 
05.11.2017, 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg
Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)
 
12.11.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)


Darstelle: Michalina Łabacz, Arkadiusz Jakubik, Jacek Braciak, Maria Sobocińska, Wasyl Wasylik, Adrian Zaremba, Lech Dyblik, Izabela Kuna u. A.


Der Film spielt in der historischen Region Wołyń (dt. Wolhynien). Sie liegt heute größtenteils in der Ukraine, gehörte jedoch mehrere Jahrhunderte lang zu Polen, bevor es aufgeteilt und besetzt wurde. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war das damals noch multiethnische Wolhynien wieder ein Teil Polens. Die Handlung des Films setzt im Jahr 1939 ein. Sie spielt in einem kleinen, von Ukrainern, Polen und Juden bewohnten Dorf. Ein (polnischer) Vater entscheidet über die Zukunft seiner jungen Tochter. Sie soll den reichen und deutlich älteren (polnischen) Gutsbesitzer heiraten, obwohl sie in einen ukrainischen Jungen verliebt ist.
Wenig später ändert sich das Leben im Dorf brutal. Zuerst marschiert die sowjetische Armee ein, zwei Jahre später die deutsche. Es folgt eine furchtbare Zeit der Jagd und bestialischen Ermordung der Juden. Währenddessen wachsen die ukrainischen Unabhängigkeitsbestrebungen. Es kommt zu zunehmenden Spannungen zwischen den polnischen und ukrainischen Dorfbewohnern. Es gibt Konflikte und Todesfälle. Weiter im Osten beginnt eine Welle blutiger Überfälle der ukrainischen Partisanenarmee UPA auf die polnische Bevölkerung. Teilweise rächen sich die Polen mit der gleichen Brutalität an den Ukrainern. Im Sommer 1943 erreicht dieser Flächenbrand aus Mord und Grausamkeit schließlich das Dorf der Hauptfigur Zosia. Inmitten von eskalierendem Hass und Gewalt versucht sie, sich und ihre Kinder zu retten.
Achtung: Der Film enthält sehr brutale Szenen!
 
Die Vorführungen finden statt:
 
04.11.2017, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover
Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)
 
05.11.2017, 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg
Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)
 
12.11.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)
 
Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover.
Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache
Internet: www.filmlandpolen.de
 
Grazyna Slomka
Festivaldirektorin "Filmland Polen"

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 4. November 2017 um 12:00 zu der nächste Sendung von "Gadu Gadu" in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, 6. November 2017, um 13.00. Diese Sonderausgabe wird dem Dichter Boleslaw Leśmian gewidmet.
In der 2017 feiern wir den 140 Geburtstages und den 80 Jahrestag des Todes von Boleslaw Leśmian, einer der größten polnischen Dichter in der gesamten Geschichte der polnischen Literatur. Leider
Senat RP hat die Nominierung dieses herausragenden Dichter für Patron des Jahres 2017 abgelehnt. Offiziell gibt es kein Jahr des Dichter Boleslaw Jahr Leśmian aber es gibt viele Polen mit die volle Unterstützung der sozialen Netzwerk, die trotz dieser Entscheidung spontan das Jahr 2017 zum Jahr des Boleslaw Leśmian erklärt hatten um Kreativität dieses außergewöhnlichen Dichters zu erhren.
Im Programm:
Grazyna Stein Söffker spricht mit Magdalena Telus über Jahr Leśmianowskim
Waldemar Kostrzębski - Felieton über Boleslaw Leśunki
Izabela Nawrat - Warum lese ich Leśmian?
Literaturgespräche - über das Buch von Marian Pilot "Niebotyki"
Das Wort des Lenkungsauschlusses WOSP  in Hannover

 

Die musikalische Begleitung von Gedichten Lieder von Boleslaw Leśmian stellen dar: Krystyna Janda, Marek Grechuta Jack TELUS, Mirka Suligi, Agata Podwysockiej, Grzegorz Turnaua und Jonasz Kofta.
Das Programm wird live auf der Livestream-Website www.radioflora.de übertragen .
Radiopodcast - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de

Vor Kurzem ist ein neuer nennenswerter Blog gestartet, der aus der Perspektive kreativer Neuberliner*innen über Berlin und Pankow erzählt. Wir wünschen Euch eine angenehme und anregende Lektüre!

*Mo., 30.10.2017, 19 Uhr: Fotoabend „Kolobrzeg/Kolberg“ - Freunde Kolbergs e.V.
Stadtteilzentrum Pankow

Bis zum 03.11.2017 sind Herbst-Ferien an den Berliner Schulen: SprachCafé arbeitet unregelmäßig.

Sa., 04.11.2017, 11:00-14:00 UhrZwei- und Mehrsprachigkeit im Alltag - mit Dr. Anna Mróz | in Kooperation mit CKC | Stadtteilzentrum Pankow  

Di., 07.11.2017, 15:00-18:00 UhrBildungskonzept für mehrsprachige Kinder und Jugendliche - Fachtag |
Rathaus Pankow 

Fr., 10.11.2017, 16:30-18:00 Uhr: Berliner Märchentage - Prinzessin auf der Erbse + Bunter Basteltisch
Wolfdietrich- Schnurre-Bibliothek in Weissensee

Mo., 13.11.2017, 19:00-21:00 Uhr: Kochabend und Buchpräsentation - mit Magrit Liepe - "Polnisch kochen - Gerichte und ihre Gesichte"
Stadtteilzentrum 

Mi., 15.11.2017, 15:00-17:00 Uhr:  Wie viel Verwandtschaft steckt in uns? - Die Sorben 
in Kooperation mit dem Frei-Zeit-Haus 
Pistoriusstr. 23, Frei-Zeit-Haus Weissensee

Do., 16.11.2017, 19:00-21:00 Uhr:  Zweisprachigkeit: Netzwerktreffen für Erziehr*Innen und Pädagog*Innen
Kooperation mit CKC

Fr., 17.11. + Sa., 18.11.2017: SprachCafé auf EXPOLINGUA 2017, willkommen am Stand citizenKcenter!
Im Programm:
- Fr., 13:45-14:30: Lost in menu. Verwirrungen um Sprache und Kulinarien. | JF Renault
- Sa., 11:00-11:45: Mehrsprachige Kindererziehung und Herausforderungen im Alltag. | Dr. Anna Mróz
- Sa., 15:15-16:15: Multilinguales Spiel "Speak Dating" | U.Sadłowska-Schülke

Sa., .18.11.2017, 14:00-18:00 Uhr:  Workshop Kreatives Schrieben - Prosa, Praxis, Poesie - mit Natalie Wasserman und Ruth Fruchtman
Stadtteilzentrum Pankow 

Do., 23.11.2017, 16:30-18:00 Uhr: Berliner Märchentage - Thorner Lebkuchen + Bunter Basteltisch
Janusz-Korczak Bibliotek Pankow

Do., 23.11.2017, 19.00-21.00: Eine Begegnung mit dem Journalisten und Schriftsteller Uwe Rada |
Stadteilzentrum

Fr., 24.11.2017, 16:30: Inklusiv Berlin - Benefizkonzert  
Rathaus Pankow 

Sa., 25.11.2017, 14:00-18:00: Drei-Sprachen-Familien-Café Pl-Esp-De | Kooperation CKC
Stadtteilzentrum Pankow

Mi., 29.11.2017, 10:00-12:00 UhrKreative Auszeit - mit der Kontaktstelle PflegeEngagement
Mittwochs SprachCafé 
Alte Apotheke 


Aktuelle Informationen zu Events sind auch auf Facebook zu finden, herzlich willkommen!

SprachCafé unter eigenem Dach? Ja, schon bald. Nah am S-Bhf Wollankstraße in Pankow.
Das ist eine große Freude für uns. Auch eine große Herausforderung für uns alle. Die Spendenaktion "Kaution" ist gestartet. Wer ist dabei?

Im Rahmen unserer Projektarbeit
suchen wir Unterstützungin Sachen KoordinationBüro & Buchhaltung sowie Kunst/Ausstellungen. Wer ist dabei? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unser Wand-
Kalender 2018 ist erhältlich: zum 5. Geburtstag des SprachCafés Polnisch!
Limitierte Auflage, Bestellung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Polen-Urlauber*innen aufgepasst! 
Die schönsten Fotos Eurer Lieblinsgsorte in Polen können den SprachCafé-Kalender 2019 bestücken! Wir sind schon auf Eure Lieblinge neugierig... Meldet Euch bitte per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
www.sprachcafe-polnisch. org
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059


In Köln wird es ein besonderes Fest für alle Blues-Musikliebhaber geben. Der "Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften Köln-Katowice" e.V. lädt Sie zu einem Kulturabend mit dem Titel "Blues zwischen Rawa und Rhein" ein, welches am 10. November 2017 um 19:00 Uhr im Forum der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln-Neumarkt stattfinden wird.
Für den musikalischen Genuss wird die „Silesian All Stars Blues“ Band sorgen. Eine Formation ausgewählter polnischer hervorragender, bekannter und sehr beliebter Blues- und Rockmusiker. Dazu gehören u.a.:

Leszek Winder - Gitarrist und Komponist, einer der wichtigsten Persönlichkeiten der schlesischen Musikszene. Er gilt als der beste polnische Gitarrist. Der Musiker gründete solche Bands wie Apogeum, Krzak und viele, viele andere. Seine Auszeichnungen aufzuzählen, die er im Laufe seiner Karriere gewonnen hat, würde jeglichen Rahmen sprengen.

Jan Galach - ein überdurchschnittlich begabter Multi-Instrumentalist, der auf der Bühne hauptsächlich Geige spielt, aber auch mit anderen Instrumenten sehr vertraut ist. Neben seiner eigenen Band "The Jan Gałach Band" mit der er sowohl in Polen als auch Weltweit große Erfolge feiert, arbeitet er mit Musikern wie Dżem, Martyna Jakubowka, Kasa Chorych, Śląska Grupa Blusowa und vielen anderen zusammen. Der Kattowitzer Virtuose gewann in seiner jungen musikalischen Laufbahn eine Reihe von bedeutenden Preisen. „The Jan Gałach Band“ ist die einzige polnische Band, die mit zwei Schlagzeugen spielt. Selbst Carlos Santana war von ihrer Musik begeistert und lud die Musiker als Vorgruppe für sein Konzert in Polen ein.  

Joachim Rzychoń - einer der herausragendsten polnischen Bassisten. Er spielte mit ganz vielen bekannten polnischen Stars wie z.B.:  Niebiesko-Czarni, Urszula Sipińska, Irena Jarocka, Tadeusz Nalepa und der Band Krzak, aber auch mit Weltstars wie Bryan Ferry, Al Jarreau, Chris de Burgh, Jennifer Rush und Gloria Gaynor. Der in Ligota einem Stadtteil von Kattowitz geborene Musiker war der erste polnische Bassist, der mit Daumen spielte.
Darüber hinaus gehören zu der „Silesian All Stars Blues“ Formation Bogdan Szweda, Arkadiusz Bleszynski und Gienek Hanusek.

Die Gruppe spielte auf Einladung der Stadt Köln in 2016 bei der Weihnachtsmarkt Eröffnung am Kölner Dom, bei der im Rahmen der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Köln und Kattowitz auch die Bürgermeister aus beiden Städten anwesend waren.

Das Konzert am 10. November wird eine Kombination aus unglaublichem Talent, großer Professionalität und wahrer Musikleidenschaft sein. Es treten die Sahnehäubchen der schlesischen Bluesszene auf und lassen den Geist und die Atmosphäre von schlesischen Blues in Köln aufleben. Mit diesem Quintett werden Sie ein musikalisches Ereignis der Extraklasse erleben. Ein Fest für die Ohren und die Seele.
Das Beste kommt zum Schluss: der Eintritt ist frei!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Monika Moj

Ks.A.Bialczyk, Wl.Pisarek, W.Stalder, Prymas Arcbp.H.Muszynski, Bp W.Theisiing, J.Jocken
Die Klever polnische Gemeinde und die Unterstadtpfarre haben vorbildlich an diesem freien Europa mitgearbeitet. Seit 35 Jahren arbeitet Wladyslaw Pisarek für die Freundschaft der Völker über die Grenzen hinweg. Als er 1981 nach Kleve kam, waren die Grenzen, die er überwinden wollte, ziemlich dicht: Er war über den Eisernen Vorhang nach Kleve gekommen. Als er begann, die Beziehungen zwischen Kleve und seinem Vaterland aufzubauen, sollte das der Beginn einer langen, tiefen Freundschaft sein, eine Freundschaft aus dem tiefsten Westen der Republik bis nach Polen.

Wladislaw Pisarek hängt mit Herz und Seele an dieser Freundschaft, die ein Beispiel für das Europa der offenen Grenzen ist, der Freundschaft der Völker untereinander. "Mein Herz hat sich so gefreut, als Polen endlich in die europäische Familie aufgenommen wurde", sagt der Vorsitzender der Katholisch-Polnischen Gemeinde in Kleve, der auch beim Bund der Polen in Deutschland Kreisvorsitzender der Ortsgruppe Kleve ist, und erinnert an grenzüberwindende Ereignisse aus seiner Zeit, an die Fahrt mit Pastor Fritz Leinung nach Gnesen. Er erinnert an Otto III., der im Reichswald geboren wurde und die europäische Gemeinschaft schon vor 1000 Jahren angestoßen habe. "Am 1. Mai 2004 haben wir in Kleve an der Schwanenburg eine Gedenktafel angebracht, die auf den europäischen Gedanken schon zu Ottos Zeiten verweist und die folgenden Generationen daran gemahnen soll, dass wir diese Freundschaft wahren müssen", sagt Pisarek.

Angesichts der politischen Entwicklung in Polen und Europa mache er sich Sorgen, dass diese Freundschaft, dass das offene Europa eingeschränkt werde. "Wir dürfen diese gebaute Brücke nicht zerstören. Zerstören geht einfach und schnell, ein Aufbau aber dauert Jahre", sagt Pisarek. Er wolle den einst gemeinsam mit Pastor Leinung beschrittenen gemeinsamen Weg der guten Freundschaft zwischen Kleve und Polen weiter gehen - zumal die Kleve Verbindung nach Polen für viele Vorbild sei. Seit dem NATO-Beitritt Polens im Jahr 2001 sind die polnischen Mitglieder des CAOC bei vielen kirchlichen Anlässen dabei. Schließlich sei das Christentum das Fundament dieser Freundschaft. "Kleve wird in Polen immer vorne genannt, wenn es um die guten Beispiele geht", sagt er. Man müsse diese Pflanze weiter pflegen, das sei eine Verpflichtung. Seine Kinder seien in Kleve geboren und mehreren Sprachen aufgewachsen, leben gerne in einem offenen Europa. "Ich habe mich deshalb jetzt sehr über den Aufruf von Erzbischof Henryk Muszynski und Kardinal Kazimierz Nycz gefreut. Wir müssen uns in dieser unruhigen Welt die Hand reichen", sagt er.

Ähnlich argumentieren die polnischen Bischöfe: "Der Versöhnungsprozess, den wir in den letzten Jahren gemeinsam verstanden und konsequent weiterverfolgt haben, ist für viele andere Länder der Welt ein Vorbild", heißt es in dem Schreiben. Die Bischöfe erinnern, "dass in den dunklen Zeiten des Kriegsrechts in Polen die deutsche Gesellschaft zu denen zählte, die auf verschiedene Weise konkrete, moralische und materielle Hilfe leisteten, als unser Land an der Schwelle zu einer humanitären Katastrophe stand. Wir sind uns bewusst, dass damals die Begegnung der Gesellschaften statt der Politiker stattgefunden hat, dass die Beziehungen auf der grundlegenden Ebene wiederhergestellt wurden und dass die Bande der Freundlichkeit und Freundschaft, die bis heute bestehen, geboren wurden." Damals fuhren auch Hilfstransporte aus Kleve von Leinung initiiert gen Polen.

Beide Länder hätten die Mission, so die Bischöfe, Zeugnis zu geben in Europa und der Welt von der Versöhnten gegenüber den Noch- Nicht-Versöhnten. Das sei eine Verpflichtung.

Matthias Grass
Quelle: RP

 

Professor Wojciech Pluskiewicz, Initiator eines Wohnheimes für ältere Menschen – Senior Plus in Zbrosłowice bei Gliwice behauptet, dass sowohl in Deutschland als auch in Polen die Zahl der Altersheime, Seniorendomizile, und Wohnheime für ältere Menschen wächst.  Die Gesellschaft wird immer älter und die traditionelle Mehrgenerationenfamilie kommt, bedingt durch den Lebensstil und das Tempo des Lebens,  aus der Mode. Andererseits steigt das Durchschnittsalter stets und irgendwann werden wir vor der Frage stehen: „Wie geht es für dich weiter, Senior?”. Für Personen, die aus Polen stammen, besteht eine Alternative des Rückkehrs zu den Wurzeln, dieser Personenkreis kann den Herbst des Lebens in seinem Heimatland verbringen. Der Lebensstandard dort ist inzwischen fast dem deutschen Standard gleich und vielleicht gibt es in Polen interessante Angebote für ältere Menschen?

Prof. Wojciech Pluskiewicz betont, dass seine Investition sich wesentlich von den übrigen Seniorenheimen unterscheidet. In solchen Standardhäusern finden sich meistens Menschen ein, die pflegebedürftig sind. In einem Gespräch spricht Prof. Wojciech Pluskiewicz leidenschaftlich von seiner Investition SeniorPlus und bestätigt: „in unserem Haus wird es auch Platz für pflegebedürftige Personen geben, aber die Mehrheit, d. h. 38 Bewohner werden ihren Platz in eigenständigen Wohnungen und Appartements finden. Der Unterschied besteht darin, dass unsere Gäste in SeniorPlus einen besonderen Platz zum Leben finden“. „Wir laden Personen ein, die immer noch ein aktives Leben führen wollen und über das eigene Schicksal selbst bestimmen wollen. Der Herbst des Lebens soll sich nicht auf Standardaktivitäten des Alltags beschränken, unsere Senioren verdienen mehr. Deswegen haben wir 16 Einzimmerwohnungen mit Kochnische vorbereitet. Für Ehepaare haben wir 8 Zweizimmerwohnungen mit Loggia. Zusätzlich dazu haben wir drei Wohnungen mit besonders hohem Standard errichtet.  Die Bewohner des Komplexes SeniorPlus werden rund um die Uhr Möglichkeit der Betreuung durch ein hoch qualifiziertes Personal haben” – sagt Prof. Wojciech Pluskiewicz „hier in Zbrosławice werden wir einen besonderen Ort schaffen, in dem ältere, aber immer noch aktive Menschen in einem Gefühl der Sicherheit ihre Leidenschaften realisieren und Hilfe erhalten können (falls notwendig). Wir haben ihnen zahlreiche Gemeinschaftsräume, z. B. Tagesaufenthaltsräume, Bibliothek, Rehabilitations-zimmer, Beschäftigungstherapiezimmer, einen Kosmetiksalon und einen Frisör, eine Kapelle und zwei große Terrassen, die im Südwesten gelegen sind,  zur Verfügung gestellt. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Erholungsgarten”, fügt Professor Pluskiewicz hinzu.

SeniorPlus will den Bewohnern eine volle Betreuung, Reinigung und Ganztagsernährung anbieten. Die Bewohner der Appartements werden  dennoch jederzeit auf die gemeinsamen Mahlzeiten verzichten können und sich ihr Essen selbständig vorbereiten. Das Haus SeniorPlus will Lebensfreude und die Weiterentwicklung eigener Interessen fördern. „Wir laden vor allem aktive ältere Menschen ein, die weiterhin aktiv leben, verreisen, Sport treiben usw. wollen“ Die Bewohner haben einen großen Parkplatz zur Verfügung und die Nähe des Ballungszentrums Schlesien ist eine Garantie dafür, dass man in Gesellschaft anderer, am Leben interessierter Menschen ein glückliches und erfülltes Leben führen kann. Sollte sich nach Jahren des Aufenthalts im SeniorPlus der Gesundheitszustand verschlechtern, wird man auf eine aktive Betreuung im Betreuungspavillion zählen können“ – fügt Prof. Wojciech Pluskiewicz hinzu.  

Es gibt noch ein weiteres, wichtiges Aspekt, über den man sich Gedanken machen sollte, nämlich die Kosten. Die Betreuung der Senioren in Deutschland ist sehr teuer. Wenn wir annehmen, dass der Aufenthalt in einem Objekt mit niedrigeren Standar in Deutschland ca. 1.600 € monatlich kostet, so kostet der Aufenthalt im SeniorPlus Objekt in einem betreuten Zimmer die Hälfte weniger! Es lohnt sich, sich Gedanken über diesen Vorschlag zu machen…

Roma Stacherska

Foto: Fotolia, SeniorenPlus

Vollständige Informationen auf:  www.seniorplus.com.pl  und unter der Runfnummer: 0048 577 042 850.

 

Nach acht Jahren von intensiven Vorbereitungen gelang es, im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft ein erstes gemeinsames Lehrbuch für Geschichte: „Europa – unsere Geschichte“ herauszubringen.

Am 22. Juni 2016 präsentierten die Außenminister Polens und Deutschlands – Witold Waszczykowski und Frank-Walter Steinmeier in der deutsch-polnischen Europaschule - Robert-Jungk-Oberschule ein gemeinsames, 256-seitiges Lehrbuch für Geschichte. Der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland – Frank-Walter Steinmeier bedankte sich in seiner Rede „für den mutigen Kampf der Werftarbeiter von Danzig, für die Bereitschaft der Polen, den Deutschen mit Vertrauen zu begegnen“ und für die unzähligen zwischenmenschlichen Kontakte „unabhängig davon, wer zurzeit in Warschau und Berlin regiert“. Er betonte dabei, dass die Polen und die Deutschen „zu dem geworden sind, wovon Willly Brandt träumte – zu guten Nachbarn“.

Minister Waszczykowski stellte fest, dass das neue Lehrbuch für Geschichte „den Dialog erleichtern wird und dabei hilft, sich von Stereotypen freizumachen und größere Toleranz zu entwickeln“, da „ab jetzt die polnischen und die deutschen Schüler unsere gemeinsame Geschichte kennenlernen werden“.

„Dieses innovative Lehrbuch bedeutet wesentlich mehr als eine historische Betrachtung Europas. Es ist das Ergebnis eines langen Prozesses und zeigt, dass ein gemeinsames Schullehrbuch verschiedene Betrachtungsweisen, Interpretationen und didaktische Vorgehensweisen widerspiegeln kann“ – sagte Günter Baaske, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg während der Präsentation des Lehrbuchs . Dietmar Woidke – der Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit sprach von „dem Wunder der Normalität“ zwischen unseren beiden Ländern.

Eine von den Außenministern Deutschland und Polens berufene Lehrbuchkommission, bestehend aus Vertretern der Wissenschaft und Regierungsinstitutionen beider Länder arbeitete seit 2008 intensiv an dem Projekt. 2012 wählte man die für die Realisierung des Projekts verantwortlichen Verlage – Wydawnictwa Szkolne i Pedagogiczne für die polnische Sprachversion und Eduversum GmbH für die deutsche Sprachversion. Der Verwaltungsrat, der das Projekt koordiniert, wird in Deutschland von dem Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg Günter Baaske und in Polen von der stellvertretenden Ministerin für Nationalbildung Ewa Dudek geleitet. Der an dem Projekt arbeitende Expertenrat wird auf der deutschen Seite von Professor Michael G. Müller aus der Universität in Halle-Wittenberg und auf der polnischen Seite von Professor Robert Traba aus dem Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften geleitet.

Bereits im Schuljahr 2016/2017 werden Schüler in Deutschland und in Polen aus dem neuen Geschichtslehrbuch „Europa – unsere Geschichte“, das auf Polnisch und auf Deutsch herausgegeben wird, lernen können. Das Lehrbuch „Europa – unsere Geschichte“ richtet sich an Schüler aller Schultypen – Gymnasium und der ersten Klasse des Lyzeums in Polen und an Schüler der Klassen 5 bis 10 in Deutschland. Der Vorreiter des deutsch-polnischen Lehrbuchs war eine ähnliche, auf Französisch herausgebrachte Publikation. Das gesamte Projekt wird durch Regierungen beider Länder mitfinanziert.

„Europa – unsere Geschichte“ ist kein ergänzendes sondern reguläres Lehrbuch, das sich nach Unterrichtsprogrammen beider Länder richtet. Bis 2018 werden weitere drei Bänder, die den Zeitraum bis zu dem politischen Umbruch in den Jahren 1989-1990 umfassen werden, erscheinen. Die Gesamtheit wird aus fünf historischen Epochen bestehen – von dem Altertum bis zu den Anfängen des XXI Jahrhunderts. Das erste Band von „Europa – unsere Geschichte“ betrifft die Urgeschichte und umfasst die Zeitspanne bis zum späten Mittelalter. In der gesamten Publikation betrachten einzelne Kapitel die Geschichte aus der deutsch-polnischen Perspektive, im Kontext Europas und der Welt.

„Das erste Band des deutsch-polnischen Geschichtslehrbuchs ist ein Symbol eines weit über die Grenzen Polens und Deutschlands hinausgehenden Dialogs“ – sagte während der Präsentation des Lehrbuchs in der Robert-Jungk-Oberschule Eckhardt Fuchs, Leiter des Georg-Eckert-Instituts und wissenschaftlicher Koordinator des Projekts auf der deutschen Seite. Das Projekt des gemeinsamen deutsch-polnischen Lehrbuchs hat eine große Bedeutung für die zukünftigen deutsch-polnischen Beziehungen nicht nur im Bereich der Bildung, sondern auch in politischer Hinsicht.

Der Leiter der deutsch-polnischen Europa-Schule in Berlin - Knaack betont, dass er sich stets gerne bei der Mitgestaltung von ähnlichen Veranstaltungen, durch die sich unsere Länder näher kommen, beteiligt, da die Robert-Jungk-Oberschule nicht nur ein Symbol sondern gleichwohl ein praktisches Beispiel für gelungene deutsch-polnische Initiativen ist. Er ist der Meinung, dass „Europa – unsere Geschichte“ auf eine besondere Weise den Geschichtslehrern helfen wird, da Geschichte an dieser Schule auch auf Polnisch unterrichtet wird.

Ewa Kampes – Leiterin der deutsch-polnischen Katharina-Heinroth-Europa-Grundschule und Malgorzata Tuszynska – stellvertretende Vorsitzende des Polnischen Rates in Berlin betonten, dass ein derartiges Lehrbuch sowohl den Lehrern als auch den Schülern die Arbeit erleichtern wird. Bis jetzt mussten die Lehrer den Unterrichtsstoff für jede einzelne Stunde aus verschiedenen Lehrbüchern vorbereiten und als Kopien an die Schüler verteilen. Ein Schüler muss ein Lehrbuch haben, welches das Lernen zu Hause unterstützt, zu dem er Vertrauen hat, und zu dem er jederzeit zurückkommen kann, wenn er die vorangehenden Informationen vergessen hat – beurteilen fachgerecht beide seit Jahren für die polnische Bildung in Berlin verdienten Lehrerinnen.

Nicht ohne Grund befindet sich auf dem Umschlag des Buches „Europa – unsere Geschichte“ ein Mosaik aus dem VI Jahrhundert unserer Zeitrechnung mit der aus der Kirche San Vitale in Ravenna stammenden Abbildung der Kaiserin Theodora, die die gemeinsamen Wurzeln des westlichen und des östlichen Europas verkörpert. Gleichermaßen wie es das Projekt „Europa – unsere Geschichte“, die die polnische und deutsche Geschichte verbindet, tut.

Agata Lewandowski

Rekrutierung für 7. Abschlussklasse für das Schuljahr 2018/2019 an der Robert-Jungk-Oberschule in Berlin. Es ist ein spezielles Angebot für Kinder, die deutsche Grundschulen besuchen und auf Kommunikationsebene Polnisch sprechen. Kinder, die an deutschen Grundschulen teilnehmen und auf Kommunikationsebene Polnisch sprechen sind eingeladen, an unserer europäisch-deutsch-polnischen Schule Robert-Jungk-Oberschule zu studieren.
Für (zweisprachige) Schüler der 7. Klasse haben wir ein interessantes Angebot für das Schuljahr 2018/2019 vorbereitet:
• Unterrichtsfächer in Polnisch und Deutsch
• Projekte und Touren
Information:
• Tag der offenen Tür 13. Januar 2018, 10.00-13.00 Uhr
• Informationsabende mit dem Schulleiter (individueller Check-In durch die Schule)
• Individueller Check-in durch Moderatoren der europäischen Klassen:
     Fr. Bernegg (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
     Herr Hanke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Lech Wałęsa ist Elektriker in der Lenin-Werft in Danzig, während die gesellschaftliche Situation in den 1970er Jahre in Polen politisch immer bedrückender und wirtschaftlich schwieriger wird. Vielfach engagiert er sich in Streiks der Werftarbeiter, bis er bei den großen Arbeiterstreiks 1980 unerwartet Wortführer der Protestbewegung wird. Die daraus entstehende Solidarność-Gewerkschaft, deren Vorsitzender Wałęsa seit der Gründung am 17. September 1980 ist, breitet sich über das ganze Land aus. Trotz des daraufhin verhängten Kriegsrechts, Verbots der Gewerkschaft sowie der Verfolgung derer Mitglieder, organisiert sie sich weiterhin erfolgreich im Verborgenen und trägt erheblich dazu bei, dass 1989 am Runden Tisch erstmals offiziell mit Beteiligung von Vertretern der Regierung, der Gewerkschaft sowie der Kirche über die Zukunft Polen diskutiert und entschieden wird. Die Filmbiographie über eine der wichtigsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts versucht deren Entwicklungen und Lebensabschnitte zu rekonstruieren.

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Im Rahmen des Workshops „Die Partei hat immer recht!“

Wałęsa – Der Mann aus Hoffnung
Polnischer Film von Andrzej Wajda (PL 2013, 119 Min., OmeU) mit Robert Więckiewicz, Agnieszka Grochowska, Iwona Bielska und Zbigniew Zamachowski.

Donnerstag, 16. Nov. 2017, 20:15 Uhr
programmkino rex, Helia-Passage Darmstadt, Wilhelminenstraße 9, Eintritt: 7 Euro
Tickets: www.kinos-darmstadt.de

Einführung: Dr. Andrzej Kaluza, Deutsches Polen-Institut

 

Um uns herum gibt es viele Menschen, die in ihrem Umfeld keine Möglichkeit für ein erfülltes Leben finden. Ihre beruflichen und materiellen Wünsche erfüllen sich nicht. Sie stehen der Wirklichkeit ratlos gegenüber. Einer dieser Menschen ist die 17-jährige Kasia. Sie wohnt in einem industriell geprägten, verarmten Viertel von Krakau, wo sie ein Praktikum in einem Friseursalon macht. Sie träumt davon, eine erfolgreiche Friseurin zu werden. Doch um das zu erreichen, muss sie wichtige Entscheidungen treffen. Dieser Weg wird sie viel Kraft kosten und zu Konflikten mit ihrer engsten Umgebung führen. Ein Film mit sympathischen jungen Laienschauspielerinnen, der zwischen Dokumentation und Fiktion changiert.

 

AKTUELL  IM  OKTOBER- 15. Festival des Neuen Polnischen Films - Filmland Polen 2017

"WELLEN", Regie: Grzegorz Zariczny
Polen 2016, Drama, 78 Min.

Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Darstelle: Anna Kęsek, Katarzyna Kopeć, Tomasz Schimscheiner, Jolanta Olszewska, Edyta Torhan, Daniel Furmaniak, Beata Schimscheiner, Artur Krajewski u. A.

Die Vorführungen finden statt:

14.10.2017, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover

Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)

15.10.2017, 17:00 Uhr / Sonntag  / Hamburg

Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)

22.10.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)

Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. 

Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache

Internet: www.filmlandpolen.de

 

Grazyna Slomka

Festivaldirektorin "Filmland Polen"

 

Eine Vorlesung von Dr. Stanisław Bajtlik zum Thema „Was ist die Zeit?“ (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen) einladen. Die Verbreitung der Wissenschaft ist seine Hauptbeschäftigung vom Dr Bajtlik. Er schrieb einige wissenschaftliche Arbeiten, hunderte von Zeitungs-Artikel, führte Radio- und Fernsehsendungen - alle von wissenschaftlichen Charakter.
Auch ein Buch mit dem Titel „Das kosmische Alphabet“ gehört zu seinem Errungenschaften. Er publizierte in Zeitschriften wie: „Welt der Wissenschaft“, „Spectrum der Wissenschaft“, „Wissen und Leben“, „Politik“, „Gazeta Wyborcza“, „Errungenschaft in der Physik“, „Der junge Techniker“, „Errungenschaften in der Astronomie“ sowie „Akademie“.
Im Jahre 2000 war er der Autor von einem ganzjährigen, täglichen, wissenschaftlichen Zyklus de Sendung „Kosmische Verbindungen“ im polnischen „Radio Bis“.
Zusammen mit Arkadiusz Orlowski moderierte er in den Jahren 2005-2007 die wissenschaftliche Sendung „Fakten-Symulator“ im ersten Programm des polnischen Fernsehens.
Er arbeitet eng mit Kinder-Universitäten in vielen polnischen Städten zusammen und gehört zum Programmrat des Warschauer Festivals der Wissenschaft.

Vorlesung: Was ist die Zeit?
Wir alle bedinen uns der Zeit. Unterdessen gibt es keine Definition der Zeit. Seit der Antike mühen sich die Menschen mit dessen Verständnis. Die größten Physiker versuchten zu verstehen, warum die Zeit immer nur in einer Richtung fliesst. Der Vortrag wird darüber erzählen, was die Zeit ist - in der Physik, der Philosophie, Psychologie, der Kunst und im alltäglichen Leben. Auch die Zeitmessung wird thematisiert. Unumgänglich ist auch die Vorstellung der revolutionären Änderungen in Puncto Zeit, die von Albert Einstein eingeführt worden sind als auch die kosmische Zeitskalen.
Die Vorlesung findet am 13. Oktober 2017 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.
Nach der Vorlesung laden wir Sie zu einer Vernissage vonLidia Karbowska ein. www.Lilakarbowska.de
EinführungProf. Dr. habil. Brigitta Helbig-Mischewski
Wie üblich, gibt es Wein und einem kleinen Imbiss.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Der Programmbeirat der UDG


Redaktion Polonia Viva

Vor 25 Jahren fand das erste Rock&ChansonFestival „Köln-Breslau-Paris“ statt, damals mit dem polnischen Sänger Marek Grechuta. Heute ist das Festival lebendiger denn je und zählt zu den Highlights im Kölner Kulturkalender.Das 25. Rock&ChansonFestival „Köln-Breslau-Paris“ findet vom 17. bis 18. November im Rathaussaal Köln-Porz statt. Hier kommen die Jungen und die Großen zusammen - und genau das macht den Charme des Festivals aus. Angesagte Musiker aus Deutschland, Polen und Frankreich auf der Kölner Schäl Sick - was für eine Atmosphäre – was für eine Mischung! 

Ein Festival für Generationen dank der grandiosen Symbiose von jung und erfahren.Große Worte, zugegeben, aber wer zweifelt, möge sich überzeugen lassen. Dieses Jahr werden Justyna Steczkowska und Maciej Maleńczuk erwartet, außerdem sind The Airlettes, Lou Volt und Kasia Moś mit dabei. Bitte reservieren Sie schon jetzt Ihre Karten - wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen! Wir bieten Ihnen die perfekte Gelegenheit an einem faszinierenden Musikerlebnis teilzunehmen.

Justyna Steczkowska (Polen) - Schamanin der polnischen Musikszene. Sängerin, Komponistin, Texterin und Songwriterin , mit einem Stimmumfang von vier Oktaven.

Maciej Maleńczuk (Polen) – bewegt sich frei in vielen Musikrichtungen wie Pop, Rock, Folk, Countrymusik. Einer der avantgardistischen und umstrittenen polnischen Musikkünstler.

Kasia Moś (Polen) - vertrat Polen beim Eurovision Song Contest 2017 in Kiew. Stimmgewaltig! Lou Volt (Frankreich) - eine einzelne Sängerin aber große musikalische Show! Bunt, schrill, unverschämt, total verrückt, voller Humor und Energie. Einfach faszinierend.  

The Airlettes (Deutschland) - die musikalischen Stewardessen. Mit guter Musik, viel Charme und einer großen Portion Humor im Gepäck auf Langstreckenflug.

Steigen Sie ein und schnallen Sie sich gut an.

Das diesjährige Festival findet am 17./18.11.2017 im Rathaussaal Köln-Porz,

Friedrich-Ebert-Ufer 64-70,

51143 Köln statt

Eintrittskarten können Sie erwerben per:

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tickets: www.polonicaev.de

Telefon:  +49 151 282 960 90

               +49 176 795 502 22

 

 

Jedes Jah rin Niedersachsen wird der Tag der Ehrenamtlichen gefeiert. Viele sehr engagierte Bürgerinnen und Bürger werden, für ihr besonderes Engagement im Rahmen einer Feierstunde gelobt und geehrt.

Am 16. September 2017 fanden schon zum 35. Mal die Feierlichkeiten in Wolfenbüttel statt. Alle eingeladenen Gäste hatten die Möglichkeit ein zigartige Sehenswürdigkeiten, wie die Herzog August Bibliothek, das Lessinghaus und das Schloß mit interessanter Ausstellung u.d.T. “Kostbarkeiten aus Sand und Asche” zubesichtigen.

In der Lindenhalle fand der eigentliche Festakt mit dem Ministerpräsidenten - Stephan Weil, der Kultusministerin - Frauke Heiligenstadt und dem Umweltminister-Stefan Wenzel statt.

Unter den einge ladenen Ehrenamtlichen waren zwei Vorsitzende des Deutsch-Polnischen Hilfsvereins POLDEH aus Braunschweig- Frau Anna Bertram und Frau Justyna Stefaniak-Gbogbo, die ausgezeichnet wurden. Beide wurden für ihr besonderes Engagement in ihrem vorbildlichen Dienst an anderen Menschen gelobt und gewürdigt.

Wir freuen uns für alle Mitglieder des Hilfsvere ins POLDEH in Braunschweig, die auch auf gewisser Art und Weise wahr genommen, geschätzt und gewürdigt wurden.

Wir gratulieren und wünschen weiter hin dem Deutsch-Polnischen Hilfsverein POLDEH viel Erfolg imeh renamtlichen Einsatz.

Redaktion Polonia Viva

 

Die Union mit Angela Merkel an der Spitze hat zum vierten Mal in Folge eine Bundestagswahl gewonnen. Angela Merkel war zufrieden, aber hat auch zugegeben "Wir brauchen nicht lange darum herumzureden, wir hätten uns ein besseres Ergebnis erwünscht". Für Angela Merkel selbst bedeutet das: In der Mitte der kommenden Legislaturperiode wird sie – was die Dauer der Amtszeit angeht – länger regiert haben als Konrad Adenauer, am Ende könnte sie mit Einheitskanzler Helmut Kohl gleichgezogen haben. 

Das CDU/CSU-Ergebnis mit 33 Prozent selbst, trotz der gewonnenen Wahl, war nicht zufriedenstellend. Es ist vor allem der Erfolg der rechtspopulistischen AfD, die mit 12,6 Prozent im nächsten Bundestag vertreten sein wird. Zwar hat nicht nur die CDU an die AfD verloren, doch als ehemals konservative Partei ist der Einzug einer rechten, in Teilen rechtsextremen Konkurrenz in den Bundestag, und dann auch noch in dieser Größe, für die Union ein besonderes Problem. Nach Hochrechnungen wanderten über eine Million Wähler von der Union zur AfD. Nur an die FDP verloren die Christdemokraten mehr Stimmen.

Weiterhin hat die SPD 20.5 Prozent und die FDP gute 10,7 Prozent erreicht. Die Linke haben 9,2 Prozent und die Grünen 8,9 Prozent bekommen. Gewinner nach Zahlen ist die Union mit ihrem schwächsten Ergebnis seit 1949: noch im Jahr 2013 hatten die Konservativen 41,5 Prozent geholt. Und die ehemalige Volkspartei SPD ist kaum noch eine Volkspartei: Nachdem sie schon in den vorigen Bundestagswahlen immer mehr absackte, liegt sie nun bei rekordtiefen 20,8 Prozent. Martin Schulz von der SPD kündigte den Gang in die Opposition an – sonst wäre der Partei der Rechtsaußen die Rolle des Oppositionsführers im Parlament zugefallen. Angela Merkel will trotz der Verluste weiterregieren und zuerst nach den Verhandlungen mit der Schwesterpartei CSU vielleicht ein Jamaika-Bündnis aus CDU/CSU, FDP und Grünen bilden.

Redaktion Polonia Viva

 

 

 

 

Feste im Freien gehören zum festen Bestandteil des Zeitplans der Events der Polonia in Berlin. Während dieser Veranstaltungen finden zahlreiche Spiele und Wettbewerbe für Kinder und Erwachsene und Auftritte der Musikbands statt. Es fehlt auch nicht an Gelegenheit zu Gesprächen beim guten Essen und Trinken.
Am sonnigen Sontag, 17. September 2017 fand an den reizvollen Wiesen und Feldern von Lübars in Berlin-Reinickendorf ein Herbstfest der Polonia statt. Die Veranstaltung wurde durch den Polnischen Rat, Landesverband Berlin und die Botschaft der Republik Polen organisiert.  Das bereits seit einigen Jahren durchgeführte Herbstfest lädt Menschen aus verschiedenen Altersgruppen, insbesondere aus mehreren Generationen bestehende Familien zu gemeinsamen Aktivitäten ein.
Auf vorbereiteten Ständen präsentierten sich zahlreiche polnische Vereine, die während der Veranstaltung Workshops, Spiele und Bastelangebote für die Jüngsten anboten.
Die Bands der Polonia „New System“ und „Stan Zawieszenia“ begleiteten das Fest musikalisch.
Die jüngsten Teilnehmer der Veranstaltung hatten in diesem Jahr Gelegenheit, Fußball, Tischtennis und Badminton zu spielen oder selbst gebastelte Drachen steigen zu lassen. „Akademia Cyrkowa“ (Zirkusakademie) bot Kindern spielerische Übungen aus dem Bereich Zirkus an, zahlreiche Bastelstände waren ununterbrochen belagert. Eine besonders lebhaft aufgesuchte Attraktion war ein aufblasbares Luftschloss. Die Anfahrt zum Fest mit einem Traktor erfreute sich großer Beliebtheit bei den Gästen.
Das Fest hatte viele Freizeitangebote, die von den Vereinen der Polonia (Polnischer Schulverein „Oświata”, Sportklub Polonia Berlin, Polnischer Touristischer Verein, Abt. Gorzów Wielkopolski u. a. vorbereitet und angeboten wurden, das Programm war sowohl in kultureller als auch in sportlicher Hinsicht sehr ansprechend. Die Teilnehmer und Gewinner von jeweiligen Wettbewerben und Spielen erhielten aus den Händen der Vertreter des Bezirks Pokale, Diplome und Sachpreise.
Auch deutsche und polnische Politiker, darunter Mitglied des Bundestages Frank Steffel (CDU),  Konsulin der Polnischen Botschaft in Berlin, Magdalena Zacharska-Pietras, Burkard Dregger, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin sowie die Bezirksstadträtin und stellvertretende Bürgermeisterin von Berlin-Reinickendorf Katrin Schultze-Berndt, besuchten die Veranstaltung. In den Reden der deutschen Politiker wurde stets die Anerkennung für die Aktivitäten der Polonia und ihre Integration in multikulturellem Berlin zum Ausdruck gebracht.
Das positive Bild der Polonia und unsere immer stärker sichtbare Integration in Berlin ist vor allem der Verdienst jedes einzelnen Polen, der in dieser Stadt vorübergehend bzw. ständig wohnt. Unsere persönlichen Bemühungen werden durch die aktiven Mitglieder der Organisationen der Polonia unterstützt. Eine besondere Rolle spielt dabei der charismatische Veranstalter des Herbstfests, Ferdynand Domaradzki. Auch weitere Veranstaltungen des Polnischen Rates – Neujahrskonzert, Frauentag, Tag der Polonia u. a. beweisen die Integration der Polonia in Berlin.  
Unseren Dank für die gute Organisation und interessantes Programm richten wir an viele Personen, Institutionen, Firmen und Sponsoren. Kornelia und Ferdynand Domaradzki stellen seit Jahren ihre Felder und Reiterhalle für Veranstaltungen der Polonia zur Verfügung.
Das Projekt „Spielen ohne Grenzen“ wurde aus den Mitteln des Polnischen Außenministeriums und den Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien realisiert.
Krystyna Koziewicz und Foto
Übersetzung Joanna Trümner

Janusz Korczak war ein polnischer Arzt, Kinderbuchautor und bedeutender Pädagoge. 75 Jahre nach seinem Tod im Vernichtungslager Treblinka soll an seine Person und seiner fröhlichen Pädagogik der Achtung des Respekts gegenüber Kindern und Erwachsenen erinnert werden.

Vom Recht auf Achtung und Respekt – Eine Erinnerung an Janusz Korczak, ein Vorbild für Kinder und Erwachsene - ein Vortrag von Joachim Dietermann, Religionspädagoge

Musik: Hildrun Wunsch (Flöte) und Monika Hölze-Wiesen (Klavier)

Mittwoch, 27. September 2017, 19:00 Uhr
Das offene Haus Darmstadt, Rheinstr. 31
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

Mit einer kurzen Information, aber vor allem mit Texten und Geschichten von Korczak selbst wird der Pädagoge Joachim Dietermann, der sich über Jahre mit Janusz Korczak und seinen Werken befasst hat, ein anschauliches und einfühlsames Bild dieses besonderen Lehrers der Menschlichkeit vermitteln. Umrahmt wird dies musikalisch mit Klezmer-Musik.
Veranstalter sind die Evangelische Erwachsenenbildung, die Deutsche Korczak-Gesellschaft e.V, das Deutschen Polen-Institut sowie die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

www.deutsches-polen-institut.de

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 13. September vor den Abgeordneten des Europäischen Parlaments in Straßburg seine Rede zur Lage der Union 2017 gehalten. In der Rede stellte Juncker seine Prioritäten für das kommende Jahr vor und skizzierte seine Vision, wie sich die Europäische Union bis zum Jahr 2025 weiterentwickeln könnte.

Juncker legte einen Fahrplan für eine mehr geeinte, stärkere und demokratischere Union vor. „Europa hat wieder Wind in den Segeln. Aber wir werden nur vom Fleck kommen, wenn wir diesen Wind nutzen", sagte Juncker. „Wir sollten den Kurs für die Zukunft abstecken. Wie Mark Twain schrieb: Jahre später werden wir mehr enttäuscht sein von den Dingen, die wir nicht getan haben, als von den Dingen, die wir getan haben. Jetzt ist der Moment, um ein mehr geeintes, stärkeres und demokratischeres Europa für das Jahr 2025 aufzubauen.“

Die Rede von Präsident Juncker im Europäischen Parlament wurde von der Annahme konkreter Initiativen der Europäischen Kommission zu den Themen Handel, Überprüfung von Investitionen, Cybersicherheit, Industrie sowie Daten und Demokratie begleitet, um Worten unverzüglich Taten folgen zu lassen.

Eine Serie von Factsheets, die ebenfalls heute veröffentlicht wurde, vertieft einige der zentralen Botschaften aus der Rede des Präsidenten.

Der Direktor des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt Prof. Dr. Dieter Bingen wurde am 29. August 2017 in Danzig mit der Dankbarkeits-Medaille des Europäischen Solidarność-Zentrums (ECS) ausgezeichnet. Die Medaille wurde ihm von dem ehemaligen Solidarność-Vorsitzenden und ersten frei gewählten polnischen Präsidenten nach dem Zweiten Weltkrieg, Lech Wałęsa, überreicht.

ECS-Direktor Basil Kerski sagte bei der Zeremonie zur Begründung der Auszeichnung: „Heute erhält Dieter Bingen die Medaille für seine Rolle als Wissenschaftler in den 1980er-Jahren. Er gehörte als Politologe zu den wenigen, die die Geschichte der Solidarność systematisch untersucht und die Situation in unserem Lande immer mit großer Sympathie beleuchtet haben. Es stand mit ganzem Herzen auf der Seite der polnischen Gesellschaft und der Solidarność, auch in den schweren Zeiten nach der Verhängung des Kriegsrechts.“

„Die Philosophie der Solidarność war so einfach: Kannst Du die Last nicht tragen? Dann bitte, damit Dir geholfen wird. Man musste alle Polen, Europa und sogar die Welt bitten! Und danach konnten wir die Last heben – das erfolgte auch dank Ihres Einsatzes!“, so der ehemalige Staatspräsident Lech Wałęsa bei der Übergabe der Auszeichnung.

Das ECS zeichnet mit der Medaille Ausländer aus „die Polen in seinem schweren Kampf um die Freiheit und Demokratie beistanden. Der Sieg der Solidarność wäre ohne die Hilfe vieler Menschen guten Willens aus der ganzen Welt deutlich schwieriger gewesen. Diese haben in den 1980er-Jahren die Komitees gegründet, die die Solidarność und die demokratische Opposition in Polen unterstützten. Aus der ganzen Welt erreichten Polen damals öffentliche Unterstützungsgesten, karitative Hilfe, Gelder, medizinische, drucktechnische und Telekommunikations-geräte.
www.deutsches-polen-institut.de

Die Leute können sich nicht vorstellen, dass ein Mann zwei Wettkämpfe haben kann, zwei Leidenschaften, die genauso gut funktioniert. Ich liebe Medizin, aber ich liebe auch Theater und Musik, ich liebe Kunst ", sagt Margaux Kier.

DW: Margaux, wer bist du eigentlich – Ärztin, Sängerin oder vielleicht eine singende Ärztin?
Margaux Kier: „Die Frage ist schwierig, Menschen können sich kaum vorstellen, dass man zwei Berufe haben kann – zwei Leidenschaften, die ich genauso gut ausübe. Einerseits versucht man weiszumachen, dass ich eine Hobby-Urologin, andererseits sind einige Menschen davon überzeugt, dass ich eine Hobby-Schauspielerin bin. Ich empfinde es nicht so, den Arztberuf nehme ich sehr ernst, es ist kein Hobby. Ich liebe Medizin, gleichermaßen liebe ich auch das Theater, die Musik und die Kunst.
DW: Ist es für eine gebürtige Polin einfach, auf der deutschen Musikbühne Fuß zu fassen?
MK: Falls wir von dem polnischen Deutschtum sprechen, d. h. von einem Leben im Exil als Emigrant, so hat sich einiges seit der Zeit meiner musikalischen Anfänge geändert. Heute gibt es auf der Bühne einen großen Wettbewerb, vielleicht sogar Kampf, es passiert sehr viel. Finanzielle Mittel sind unerlässlich damit ein Sänger das Publikum überhaupt erreichen kann. Jemand, der bereit ist, in einen Sänger zu investieren denkt dabei nur daran, wie lange an einen Gewinn daraus erzielen kann. Man braucht großes Geld für die Werbung, die Billboards und die ersten Seiten von Zeitungen. Ich habe übrigens erfahren, dass der Manager eines Künstlers viel Geld an Journalisten zahlt um an den ersten Seiten zu erscheinen Einerseits findet so etwas statt, andererseits gibt es auch Journalisten, die es schaffen, einen Künstler z fördern, der mittellos ist; es ist allerdings schwierig und kommt selten vor.
Auch das fehlende Wissen über ein anderes Land, über dessen Geschichte, Kultur und Denkweise macht es für Menschen, die von woanders stammen und auf der Bühne auftreten möchten, schwer. Mir selbst ist erst vor sieben-acht Jahren klar geworden, wie wenig ich über Deutschland und die Deutschen, die Geschichte, Politik und das kulturelle Leben sowohl der Massen als auch der Eliten dort weiß.  Woher sollte ich es auch wissen,  ich bin doch in Bydgoszcz aufgewachsen. Nach Deutschland kam ich 2007, um an einem Stück über zwei Malerinnen der Avantgarde – Frieda Kahlo und Paula Modersohn-Becker mitzuwirken. Das Spektakel wurde in Worpswede aufgeführt. Bis dahin habe den Namen „Worpswede“ nicht gehört, dabei handelt es sich um eine relativ große Siedlung in der Nähe von Bremen, früher nannte man sie „Künstlerdorf“ - ein Dorf der Künstler, die dort kamen, lebten, wohnten und kreativ arbeiteten.
Die spezifischen Lichtverhältnisse, die Farben der Natur und eine einmalig interessante Landschaft zogen insbesondere viele Maler dorthin, so dass einzigartige Bilder entstehen konnten. Dort wohnten u. a. Rainer Maria Rilke und Heinrich Vogeler, die einen bedeutenden Einfluss auf die deutsche Kultur ausübten. Ich befand mich in Worpswede und dachte dabei: „Mein Gott, hinter diesem Dorf steht eine 100-jährige Geschichte, von der ich bis jetzt keine Ahnung hatte, niemand hat mir davon erzählt. Ich kam dorthin zwei Jahre hintereinander, wir spielten das Stück „Paula und Frida“ in Barkenhof, die Tickets waren täglich ausverkauft. Das Spielen in diesem Stück war für mich ein Erlebnis und eine weitere Etappe bei dem Eintauchen in die Tiefen der deutschen Kultur.
Wichtig war für mich auch das Kennenlernen der deutschen Sprache dank Karl Dedecius, der so hervorragend die Werke von Szymborska übersetzt hat, dass ich dabei dachte: „Wie hübsch die deutsche Sprache doch ist!“.  Es war eine höhere Einweihungsstufe in die deutsche Kultur. Selbstverständlich habe ich als junges,  14, 15-jähriges Mädchen Goethe, Schiller und weitere Schriftsteller gelesen, auch wenn es mir schwer gefallen ist. Ich versuchte „die Grundlagen“ der Literatur zu ergründen.
DW: Heute wanderst du mit Leichtigkeit durch verschiedene Stillrichtungen der Musik. Du singst Pop, Balladen, Jazzstandards - ein herausragendes, breit gefächertes musikalisches Programm
MK: Ich bin auch der Meinung, dass die Verbindung von diesen Gattungen toll ist. Es gibt etwas Interessantes, was ich von Seweryn Krajewski gehört habe. Er selbst hat in seiner Zeit bei „Czerwone Gitary“ auch Lieder auf Deutsch geschrieben, sie wurden für Amiga- die Plattenfirma der DDR aufgenommen. Die Bandmitglieder haben selbst die Worte für ihre Lieder geschrieben, da sie etwas Deutsch gesprochen haben, bei diesem Vorhaben wurden sie selbstverständlich von den Deutschen aus der DDR unterstützt. Krajewski sagte einmal in einem Interview etwas Wichtiges, nämlich dass die Polen und die Slawen Melodien in sich tragen.  An seinen Melodien, die häufig eingängig sind und das Herz berühren, arbeitet er sehr lange. Man kann sie auf viele musikalische Weisen spielen – als Jazzstücke oder sogar als Technomusik. Darin besteht diese slawische Macht, eine Musik, die diesen Reichtum besitzt kann auf viele Arten gespielt werden.
DW. Du hast ein sehr vielfältiges Repertoire und trittst auf verschiedenen Bühnen auf und von unterschiedlichem Publikum, hältst du dich für eine Künstlerin, die sich selbst verwirklicht hat?
MK. Ja, aber noch nicht ganz, da es mir bis jetzt nicht gelungen ist,  jemanden zu finden, der die organisatorische Seite meiner Auftritte übernehmen würde. Dadurch, dass ich weiterhin in meinem Arztberuf arbeite habe ich wenig Zeit, früher musste ich mich auch noch um die Erziehung meines Sohnes kümmern, es für mich schwierig, einen Manager zu finden. Es ist eine komplizierte Angelegenheit, Konzerte für die Art Musik, die wir machen, Musik von Menschen mit Ambitionen, zu organisieren. Die Chansons, die wir spielen und die Anfang des vergangenen Jahrhunderts populär in Deutschland waren, verschwanden fast komplett nach dem Krieg, die gesungene Poesie, von der Wislawa Szymborska sagte, dass zwei Tausend Menschen sie lesen, ist eine schwierige Poesie, selbst wenn sich immer mehr Leute für die polnische Kultur öffnen. Ich muss sagen, dass die Deutschen, die unser Konzert einmal besuchten, häufig überrascht sind, dass Polnisch sich so gut anhört, sie wollen es hören, ja sie schwärmen sogar davon. Wenn es um den Inhalt der Lieder geht, gefällt er den deutschen Zuhörern besonders gut - ich habe sogar neue, polnische Lieder im Programm,  die ich aktuell übersetze sowie die älteren Lieder. Die Lieder, die ich als Lieder mit Gefühl bezeichnen würde, gewinnen immer mehr an Popularität. Zusammenfassend, man kann sich mit diesem Repertoire behaupten, aber es ist nicht einfach.
DW: Wir haben bereits einmal über Musik gesprochen. Damals hast du mir ein Beispiel aus dem Leben genannt. Als in den 60-er Jahren solche Musik wie Pop entstanden ist, The Beatles oder Stones waren wie Bäume, die zu einem Wald wurden. Heute wachsen diese Bäume nicht  mehr oder nur selten, es gibt fast nur noch Wälder…
Ja, und deswegen ist es so schwierig. Du musst Geduld haben, musst die ganze Zeit etwas Neues, musikalisch neues erzählen, die ganze Zeit arbeiten, arbeiten, arbeiten und nur dann kannst du auftr

MK: eten, dich entwickeln und Platten aufnehmen. Es ist sehr schwer. Ich würde sogar sagen – es ist einfacher, sich in die Arbeit des Krankenhauses zu engagieren, an einem Ort, wo du Geld für Leben verdienst und in Ruhe gelassen wirst. Im Gegensatz dazu ist es schwer, heute, in der Zeit der Medien ein Künstler zu sein.  
Zum Schluss erzähle ich dir etwas, was aus meiner Erfahrung resultiert. Die Deutschen sind offen für die polnische Kultur und sie öffnen sich immer mehr. Die letzten Jahre der wirtschaftlichen Entwicklung in Polen sind auch der langjährigen Arbeit der deutschen Regierung zu verdanken und sie trugen wesentlich dazu bei, dass man diese Kultur hier schaffen kann. Sei es durch den kulturellen Austausch. Dazu kommt noch die Arbeit von unzähligen deutsch-polnischen Vereinen, Städtepartnerschaften, Aktivitäten von Deutschen, Polen und Exil-Polen, die gemeinsam einen Dialog bilden,  der stattfindet. Die deutschen Bürger haben Aktionen an Schulen gestartet, die Polen zeigen und wie sich Polen entwickelt. Es gibt die Bosch-Stiftung, die diese Projekte nicht nur mit Wort unterstützt. Dank den engagierten Deutschen war Polen im Jahre 2000 der Ehrengast der Buchmesse in Frankfurt/Main. Diese Zusammenarbeit – ich wiederhole es erneut – ist immer intensiver und deswegen können alle, die hierhin kommen und die polnische Kultur zeigen wollen, eine Chance erhalten, auf der musikalischen Bühne Platz zu finden. Andererseits sind es dieselben Chancen, die die hiesigen Künstler haben, wie ich bereits sagte auch sie haben Fehler und müssen selbst Sorge dafür tragen, sich ständig zu verbessern. Sie haben allerdings auch den Schatz der polnischen Wurzel und sollen Nutzen daraus ziehen.
Gesprochen Wieslaw Kutz

Margaux Kier – eine deutsche Sängerin mit polnischem Migrationshintergrund, von Beruf Ärztin. Sie lebt in der Nähe von Köln

 

 

 

NEW POLISHed TUNES - made by Kosmopolen am Sonntag, den 10.09.2017 ab 16.00 auf der Bochumer Marketing Bühne + Infostand und CD Verkauf, Open Air Fest Bochumer Musiksommer 2017 - weitere Infos auch auf: kosmopolen.de und jinjim.com 

1. Konzert beginnt gegen 16.00h (16.15) - Jin Jim

DANIEL MANRIQUE SMITH / C-Alto und Bass Flöte

JOHANN MAY / E-Gitarre

BEN TAI TRAWINSKI / Bass

SEBASTIAN WINNE / Drums

http://jinjim.com

Das Jin Jim Konzert ist eine lang erwartete Bochumer Premiere und ein Auftaktkonzert der nächsten Konzertreihe in NRW. Mit dem Auftritt der Sängerin und Komponistin Kasia Bortnik & Band im Anschluss findet zum dritten Mal das Programm NEW POLISHed TUNES auf dieser Bochumer Marketing Bühne statt und markiert wiederholt eine friedliche musikalische Demonstration - made by Kosmopolen.

2. Konzert beginnt gegen 17.45h mit Glockenpause (18.00 - 18.10) Kasia Bortnik & Band
KASIA BORTNIK / Gesang & Komposition

NATALIE HAUSMANN / Saxophon

JOHANN MAY / Gitarre

BENJAMIN GARCIA / Kontrabass

ANTOINE DUIKERS / Schlagzeug, Weltreisender

MUSIK LINK: http://kasiabortnik.com/wp-content/uploads/2011/08/03-Heimat.mp3 (po polsku)

Der besondere Gast ist wiederholt die Sängerin und Komponistin KASIA BORTNIK aus Köln mit Ihrer hochkarätigen Band. Sie formt aus östlicher Melancholie, Impulsivität, in der polnischen und englischen Sprache und den musikalischen Elementen des Pop, Jazz und Folk ihren eigenen und unverwechselbaren Bortnik Sound & Grove, made in Germany. Dieses Jahr singt sie neue Songs, die 2018 auf ihrer neuen Platte erscheinen werden.

Es moderiert Emanuela Danielewicz

 

 

Aktuell im September - 15. Festival des Neuen Polnischen Films - Filmland Polen 2017 "Spoor", Regie: Agnieszka Holland - Polen 2017, Drama, 128 Min. Originalfassung mit de utschen Untertiteln

Darsteller: Agnieszka Mandat, Wiktor Zborowski, Miroslav Krobot, Jakub Gierszał, Patricia Volny, Borys Szyc, Andrzej Grabowski, u. A.

Duszejko, eine pensionierte Brückenbauingenieurin, lebt zurückgezogen in einem Bergdorf an der polnisch-tschechischen Grenze. Sie ist charismatisch, exzentrisch, eine leidenschaftliche Astrologin und strikte Vegetarierin. Eines Tages sind ihre geliebten Hunde verschwunden. Wenig später entdeckt sie in einer verschneiten Winternacht ihren toten Nachbarn und bei dessen Leiche eine Hirschfährte. Weitere Männer sterben auf mysteriöse Weise. Alle hatten ihren festen Platz in der dörflichen Gemeinschaft, alle waren passionierte Jäger. Haben wilde Tiere die Männer auf dem Gewissen? Oder lässt sich ein Mensch zu einem blutigen Rachefeldzug hinreißen? Irgendwann fällt der Verdacht auf Duszejko...
Nach ihrem Ausflug in die Welt der Serien meldet sich Agnieszka Holland mit einem subversiven Krimi auf der großen Leinwand zurück. Pokot spielt in einer Landschaft mit wechselnden Jahreszeiten, deren wilde Schönheit jedoch nicht über Korruption, Grausamkeit und Dummheit ihrer Bewohner hinwegtäuscht. Fest verwurzelt in der Realität der polnischen Provinz, ist der Film so anarchistisch wie seine Heldin – ein waghalsiger Genremix aus komischer Detektivstory, spannendem Ökothriller und feministischem Märchen.

Drehbuch: Olga Tokarczuk, Agnieszka Holland, nach dem Roman „Der Gesang der Fledermäuse“ von Olga Tokarczuk.

Nach der Filmvorführung werden wir ein etwa 25-minutiges Interview von Grazyna Slomka mit der Regisseurin des Films, Agnieszka Holland - in polnischer Sprache - senden.

Das Interview wurde im Februar 2017 nach der Filmvorstellung "Berlinale 2017" aufgenommen.

 

Die Vorführungen finden statt:

 

09.09.2017, 17.00 Uhr / Samstag / Hannover

Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)

 

10.09.2017, 16.00 Uhr / Sonntag  / Hamburg

Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)

 

17.09.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)

 

Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. 

Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache 

Internet: www.filmlandpolen.de

Unsere Internetseite wird zur Zeit überarbeitet und ist nicht zugänglich.

Der Zugriff wird in den nächsten Tagen wieder möglich.

Grazyna Slomka

Festivaldirektorin "Filmland Polen"

Am Dienstag, den 5. September beginnt das Wirtschaftsforum in Krynica Zdroj, das bis zum 07. September dauert. Die Teilnahme am Forum hat der Präsident von Polen Andrzej Duda bestätigt. Außerhalb der Debatten über europäische Politik und Wirtschaft, werden auch die Themen der Ausbildung, Digitalisierung oder Gesundheitswesen besprochen. Am Forum wird Herr Cornelius Ochmann, Direktor der SdpZ teilnehmen.

Weitere Informationen zum Thema Wirtschaftsforum in Krynica Zdroj finden Sie auf der Homepage:

http://www.forum-ekonomiczne.pl/"

Universität der Dritte Generation (UTP) in Berlin präsentiert Vorlesung von Prof. Dr. hab. Joanna M. Sosnowska zum Thema „Außerhalb des Kanons – die Kunst der polnischen Künstlerinnen“ (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen).

Prof. Dr. hab. Joanna M. Sosnowska beschäftigt sich mit der polnischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, mit Kunstkritik und Methodologie der Kulturgeschichte.
Sie hat Geschichte auf der Warschauer Universität studiert und arbeitet im Institut für polnische Kunst bei der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
Sie hat an der Akademie der bildenden Künste in Warschau, der Kardinal Wyszynski Universität und an der Universität in Danzig gelehrt.

Vorlesung: Außerhalb des Kanons – die Kunst der polnischen Künstlerinnen
An der Wende des 20. Und 21. Jahrhunderts sind in der polnischen Kunst viele interessante junge Künstlerinnen erschienen, die das künstlerische Leben im Land fast beherrschten und auch im Ausland Bekanntheit erlangten.
Die Gründe dafür sind in den Jahren davor, wie auch in der Geschichte der Frauenkunst in Polen seit Ihrer Gründung in der akademischen Dimension in den 80. Jahren des 19. Jahrhunderts zu finden.
In der Vorlesung wird über die Geschichte der Frauenkunst in Polen, mit den Unterschiedsmerkmalen für diese Gruppe, wie auch über die spezifischen Merkmale für die gesamte Population weiblicher Künstlerinnen gesprochen.
Die Dynamik dieser Kunst hat ihren eigenen Rhythmus, der nicht mit dem Bild der Geschichte der modernen Kunst übereinstimmt.
In der Vorlesung werden uns die Silhouetten der berühmtesten Malerinnen und Bild-hauerinnen wie: Anna Bilinska, Olga Boznanska, Zofia Stryjenska, Katarzyna Kobro, Alina Szapocznikow und auch Katarzyna Kozyra, die die neue Generation der modernen, aktiv in dem künstlerischen Leben mitwirkenden Frauen eröffnet, nähergebracht. Die Lebensläufe dieser Frauen sind nicht nur mit vielen Erfolgen markiert, sondern auch durch Tragödien und Skandale gezeichnet.
Die Vorlesung wird reich illustriert, was uns besser ermöglicht die Unterschiede in den stilistischen Veränderungen, die in den letzten fast hundert Jahren stattgefunden haben, wie auch die gemeinsamen und charakteristischen Merkmale für polnische Künstlerinnen, kennenzulernen.

 Die Vorlesung findet am 15. September 2017 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.

Nach dem Vortrag, im Rahmen der Galerie UTP, laden wir zu einem Treffen mit Roman Lipski ein.

Einführung: Dr. Piotr Olszówka

Roman Lipski ist ein in Berlin lebender Maler. Seine Kunst wurde in international renommierten Museen ausgestellt, so z.B. im Museum of Fine Arts in Boston oder im National Art Museum of China.

Seine Werke sind in bedeutenden Sammlungen vertreten, etwa in der Sammlung Marx im Hamburger Bahnhof Berlin und der Alex Katz Foundation in den USA.

http://www.romanlipski.com

Wie üblich, gibt es Wein und einem kleinen Imbiss.

Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Das Deutsche Polen-Institut organisiert  eine Sommerakademie mit deutschen, polnischen und ukrainischen Teilnehmern. Im Anhang übersende ich Ihnen das aktuelle Programm. Sollten Sie Interesse an einem der Programmpunkte haben, bitte ich um Kontakt.

Im Programm ist u.a. ein bemerkenswerter Vortrag des Warschauer Historikers Prof. Dr. Jerzy Kochanowski, der am Di. 14 Uhr über die polnische Geschichtspolitik und den Umgang mit der sozialistischen Vergangenheit spricht. Andere Dozenten sind Prof. Dr. Mirja Lecke, Polonistin aus Bochum, und Dr. hab. Sebastian Pluciennik, Wirtschaftsexperte aus Warschau.

Am Dienstag Abend bieten wir auch eine öffentliche Lesung im Schlosskeller mit der Autorin Alexandra Tobor, die auch ihren zwei

"Aussiedler"- Romanen lesen wirt, Näheres in dem PM im Anhang.

 

Dr. Andrzej Kaluza

 

Neuesausder Forschung

Interdisziplinäre Sommerakademie zu Polen, Deutschland und den ÖstlichenNachbarn
 
2.Septemberbis10. September 2017 in Darmstadt

Programm

Stand:31.August 2017

Sa.,2.9. Anreise, Begrüßung, Vorstellung des Deutschen Polen-Instituts

17.00 Abholung am HotelIbisBudget

17.30 Begrüßung, Vorstellung, Überblick über das Programm derSommerschule

19.00 Gemeinsamer Spaziergangzum Lokal

19.30 Gemeinsames Abendessen im Restaurant Adega Alentejana (HeinheimerStraße 38,64289 Darmstadt)

So.,3.9.  10.00 Seminar1: Polen Postkolonial

Dozentin: Prof.Dr.Mirja Lecke, Universität Bochum Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss, KarlDedeciusSaal

14.00 Mittags imbiss im Institut

Schlossfest auf der Bastion, Weinfest in der Wilhelminenstraße und Abendzur freien Verfügung

Mo.,4.9.       9.00 Projektvorstellungen

Dozentin: Prof.Dr.Mirja Lecke,Universität Bochum
LisaHaberkern

Oberschlesischen Familiengedächtnisse nach dem Zweiten Weltkrieg Tradierung der familiären Erinnerung and as Arbeitslager Zgoda
Rebecca Großmann

Erinnern und Vergessen im modernen Europa. Erinnerungs filme und die Transnationalisierung der Erinnerungskulturin Deutschland und Polen
Anna Wardzińska.

Die Kreise der polnischen Journalisten in Lemberg 1811-1914

12.30 Mittagspause
14.00 MagdalenaUbysz

Übe Wiederholung der Geschichte

Eine Untersuchung de sozialen Zustimmung für die Hassrede gegen Juden und Moslemsseitens der polnischen und deutschen Studenten
Gabriela Nitka

Geschichte derdeutschen und polnischen Rechtssprache
20.00 Amateurfilme aus der Volksrepublik Polen

Präsentation:Margarete Wach

Di.,5.9.         9.00 Möglichkeit zu Arbeit in Bibliothek undArchivdesDPI

14.00 Seminar2:Neverendingstory

Der Umgangmit de rsozialistischen Vergangenheit in Polen

Dozent:Prof.Dr.Jerzy Kochanowski, Universität Warschau
20.00 Lesung mit der Schriftstellerin Alexandra Tobor

aus ihrem Debutroman „Sitzen vierPolen im Auto“ undihremneuen Buch

„MinigolfParadiso“. Öffentliche VeranstaltungSchlosskeller im Residenzschloss Darmstadt

Anschließend gemeinsamer Umtrunk mit derAutorin

Mi.,6.9.        9.00 Projektvorstellungen

Dozent:Prof.Dr.Jerzy Kochanowski,Universität Warschau
AleksandraŁuczak

Die BaustellederZukunft

Imaginationen desWarschauer"Zentrums-West"unddessen Bau als ZeugnisderGeschichtederVolksrepublik Polen in den Jahren 1969-1989
Martin Borkowski-Saruhan

Sport in Oberschlesien währendderBesatzung im Zweiten Weltkrieg:Volkstum, Alltag, Eigensinn
AnnaDobrowolska

Die Prostitutionsfrage und die Sexuelle Revolutionin de rVolksrepublik Polen in den sechzigerJahren

12.30 Mittagspause
14.00 Dieter-Sebastian Lotz

Leopold CarounddasRessentiment gegen „Vermittlung“.Der Solidarist und Migrationsforscherin einem euroatlantischen DiskursderWirtschaftspolitik und Ökonomik,1889-1939
PiotrFranz

Genese und Evolution der polnischen National-Radikalenim Warschau des 20.Jahrhunderts
HannaKharlan Moderner Diskurs der Politik des Gedenkens in Polen und der Ukraine

20.00 Abendprogramm(optional)

Internationaler Orgelsommer–JakubKwintal spielt Orgelwerkevon Bach, Markull, Nowowiejeski, Gumiela undEben

Öffentliche Veranstaltung Pauluskirche, Darmstadt

Do.,7.9.       9.0 Seminar3:AktuelleEntwicklungen in der wirtschaftlichen Integration Europas

Dozent:Dr.hab.Sebastian Płóciennik, Polski Instytut Spraw Międzynaro-dowych/ Polnisches Institut für Internationale Angelegenheiten(PISM)

13.00 Mittagspause

14.30 Projektvorstellungen

Dozent: Dr.hab.Sebastian Płóciennik,PISM
Karol Chwedczuk-Szulc

The SocialHistoryof American Federalism –A HandbookforEU'spolicymakers
Maximilian Zoll

Der Koordinationsprozess der Energietransformationimpolitischen Systems PolensundseineAuswirkungenaufpolitisch-gesellschaftlicheStrukturen
JaminaVestaJugo

God Helpthe Girl:The CatholicChurchand Prostitution Policy Debatesin Polandand the Philippines
Fr.,8.9.        8.50 Exkursion –TreffpunktamDarmstädterHauptbahnhof, Gleis3

(Bitte gültige Ausweisdokumente mitbringen)

10.00 Geführter Besuch und Gespräch inderEuropäischen Zentralbank in Frankfurt

Gesprächspartner: PiotrMacki, Economist, Directorat GeneralInternationa landEuropean Relations

12.00 Führung durchdie Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle

14.00 Mittagsimbiss.

Polnische Spuren in undum Frankfurt am Main,Römerberg,Paulskirche.

17.00 Schifffahrt –Abfahrt vom Eisernen Steg (Mainkai,60311 Frankfurt am Main)
19.00 Gemeinsames Abendessen im Restaurant Frau Rauscher(Klappergasse 8,60594 Frankfurt)
Sa.,9.9.        9.30 Projektvorstellungen

Leitung: ManfredMack, PeterOliver Loew, JuliaRöttjer Aleksandra Paradowska

NS-Städtebau undArchitekturim Reichsgau Wartheland
ViktoriaSoloschenko

Deutschland, PolenunddieUkraine: Zusammenarbeit in der Frageder RückgabevondengeraubtenKu lturgütern (NSKunstraub, Beutekunst, Restitution)
MargareteWach

Zwischen gesellschaftlicherNische und Reservoirungeahnter Möglichkeiten. Amateurfilmbewegung in der VR Polen:

Struktur–Praxis–Enthusiasmus

13.00 Mittagsimbissim Institut
13.30 Möglichkeit zurArbeit inBibliothek un ArchivdesDPI
17.00 Gemeinsame Wanderung,AbendessenimRestaurant Pichlers(Am BessungerForst 28,64367 Mühltal)

AbschlussderSommerakademie
So.,10.9.              Abreisetag

 

 

 

 

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