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Was bedeutet uns Oberschlesien? Tagung und Begegnung für junge Oberschlesier/innen in Deutschland (16-40 Jahre) - Die fast 20-jährige Partnerschaft zwischen dem Bundesland und der Woiwodschaft Schlesien begründet formell was praktisch täglich gerade durch mehrere hunderttausend Familien mit oberschlesischem Hintergrund in Deutschland gelebt wird. Junge und ältere Oberschlesier sind seit Generationen Teil der (west-)deutschen Gesellschaft. Insbesondere die (Spät-)Aussiedler und ihre Nachfahren, die in Polen geboren wurden oder durch die Familie unmittelbare Kontakte nach Polen besitzen, bilden eine lebendige Brücke zwischen beiden Ländern und Regionen.

Welche Rolle spielt heute die Herkunft aus Oberschlesien? Was macht Oberschlesien heute aus? Warum beschäftigen wir uns (in Deutschland) mit oberschlesischer Geschichte und worauf sollte in Zukunft Wert gelegt werden? Zum Kennenlernen und zur Diskussion laden wir Sie herzlich ins Oberschlesische Landesmuseum ein.

Nach einem kurzen Austausch zu den Zielen und Erwartungen des Treffens möchten wir Ihnen Aspekte der Geschichte Oberschlesiens und ihrer Bezüge nach Nordrhein-Westfalen vorstellen. Hiernach werden wir die Ausstellungen des Landesmuseums besichtigen und einen Vortrag einer Partnereinrichtung zu schlesischen Identitäten hören. Abschließend besteht beim geselligen Ausklang reichlich Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen sowie zu Gesprächen.

Eintägiges Seminar, Samstag, 21. Juli 2018, 14-18 Uhr - Oberschlesien verbindet Nordrhein-Westfalen und Polen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Um Rückmeldung wird gebeten bis zum 30. Juni 2018 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Angebot des Kulturreferenten für Oberschlesien und des OSLM : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Geschrieben von Peters-Schildgen

 

Einladung zum Deutsch-Polnischen Unternehmer-Dialog in Nordrhein-Westfalen - die Verbindungen zwischen Polen und Nordrhein-Westfalen sind außerordentlich eng. Ganz besonders gilt dies für die vielfältigen Wirtschaftsbeziehungen. Um von beiden Seiten aus einen Blick auf diese Beziehungen zu werfen, laden der Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen, die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf, die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer und NRW.INVEST gemeinsam mit ihren Partnern Bank Polski und TIGGES Rechtsanwälte zum Deutsch-Polnischen Unternehmer-Dialog in Nordrhein-Westfalen ein.

  • Montag, 09. Juli 2018 | 16:00 bis 21:00 Uhr
  • Landtag Nordrhein-Westfalen | Platz des Landtags 1 | 40221 Düsseldorf

Neben Diskussionsrunden mit Unternehmerinnen und Unternehmern zu den bilateralen Geschäftsmöglichkeiten besteht Gelegenheit zum Netzwerken und zur Teilnahme an einem Speed Business Mixer mit polnischen Unternehmen. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Empfang im Restaurant des nordrhein-westfälischen Landtags.

Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen. Hier finden Sie alle Unterlagen zur Anmeldung - die Anmeldungen werden über die AHK Polen registriert!

Ihr TIGGES Team

„Pierogi und Prosa“ oder „Zweimal vier Brötchen“ – Buchvorstellung von Gaby Weber. Die junge Lehrerin Katja Schelmer zieht 1990 von Westberlin in eine polnische Kleinstadt, um dort Deutsch zu unterrichten. Mühsam Polnisch lernend gelingt es Katja, sich in der unbekannten Welt des Nachbarn mehr und mehr zurechtzufinden.

In kurzweiligen Episoden erzählt die Autorin von aufregenden und oft skurrilen Erlebnissen und Begegnungen in einer Gesellschaft des Aufbruchs unmittelbar nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Der Roman bietet Turbulentes und Nachdenkliches und eine deutsch-polnische Liebesgeschichte der besonderen Art…

Wann? Donnerstag, 21. Juni 2018, 19.00 Uhr
Wo? SprachCafé, Schulzestr. 1, 13187 Berlin

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Erbeten ist die Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0160 9968 0059, Facebook.
Unkostenbeitrag: 5,-€, Mitglieder 4,-€
Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Projektes „Pankow lädt ein!“ mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow statt.


Zapraszamy!

Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
www.sprachcafe-polnisch.org
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059

„Über Wanda, die keinen Deutschen wollte“ - wieviel ist von der Legende übriggeblieben? Ein Gespräch mit Prof. Piotr Roguski.  Adam Gaik:  Guten Tag, Herr Professor Roguski, ich danke Ihnen sehr für die Bereitschaft mit mir zu sprechen.

Piotr Roguski:  Herr Adam, wir kennen uns ja seit vielen Jahren, es ist mir mithin angenehm, dass wir dieses Gespräch führen. Es bringt uns irgendwie zurück in vergangene Zeiten, als uns das Verhältnis Professor – Student verband. Auch damals sprachen wir häufig miteinander, sowohl in den Lehrveranstaltungen, wie auch bei Ihrer Diplomarbeit. Sie hatten sich ein sehr ehrgeiziges Thema gewählt. Ich erinnere kurz, dass die Grundlage Ihrer Arbeit Rolf Hochhuths Eine Liebe in Deutschland war. Sie haben sich sehr gründlich an die Arbeit gemacht und nicht nur ein Gespräch mit dem Autor geführt, sondern auch die Orte des beschriebenen Geschehens besucht und Untersuchungen im örtlichen Archivum angestellt. Bei dieser Gelegenheit fanden Sie interessante Dokumente, die ich in meinem neuesten Buch (Nie) poszła za Niemca [„Sie nahm (k)einen Deutschen“] benutzt habe. Ich denke, wir kommen auf das Buch noch zurück.

A.G.: Aber zuvor möchte ich noch folgende Frage stellen: Viele Jahre unterrichteten Sie an der Universität zu Köln. Warum entschieden Sie sich für eine Tätigkeit an einer deutschen Hochschule? Welche Kriterien muss man erfüllen, um sich um eine solche Stellung zu bemühen?

P.R.:  Mein Abenteuer mit deutschen Universitäten begann recht früh. Zum ersten Mal kam ich auf Einladung der Universität in Frankfurt am Main dorthin in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zwischen dem Slavistischen Seminar in Frankfurt und der Polonistischen Fakultät der Warschauer Universität bestand eine Vereinbarung, auf Grund derer ein polnischer Wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Arbeit mit deutschen (nicht nur) Studenten delegiert wurde. Ich führte ein typisches Fremdsprachenlektorat durch: von der Sprachlehre in verschiedenen Kursen, bis zu Seminaren und thematische Vorlesungen. Man könnte sagen, ich war so etwas wie ein „Herr für´s Polnische“ der Slavistischen Abteilung. Nach fünf Jahren kehrte ich nach Warschau zurück, um 1993 erneut, und zwar für länger, an den Main zurückzukehren. Im Jahr 2000 wechselte ich zur Universität zu Köln, wo Sie mich antrafen und so kam es zu unserem Zusammentreffen. Im Verlauf dieser Jahre habilitierte ich mich und erzielte die Stellung eines Professors. Wie Sie sehen, gibt es bei meiner Arbeit an deutschen Universitäten nichts Außergewöhnliches, eben der gewöhnliche Weg eines Wissenschaftlers... Obwohl das eine nicht bis zum Schluss ganz richtige Antwort ist, man muss hierbei auch die politischen Änderungen berücksichtigen, die sich damals ereigneten. Vergessen wir nicht, dass Deutschland und Polen nach dem Krieg zu verschiedenen politischen Systemen und Verteidigungsbündnissen angehörten, wir waren länger Feinde als Freunde. Das hatte eine beachtliche Bedeutung im Zugang zu einander, was sich auch im Interesse an Polen in Deutschland niederschlug, und somit auch auf die Zahl meiner Studenten. Ich muss sagen, dass ich vom ersten bis zum letzten Tage meiner Arbeit mit für mich riesig interessanten Erfahrungen konfrontiert war.  So habe ich schließlich die deutsch-polnischen Beziehungen zur Thematik meiner Bücher gemacht: der wissenschaftlichen wie auch der dichterischen.     

A.G.: Hatten Sie mit der Ausreise nach Deutschland irgendwelche Befürchtungen verbunden? Wurden diese in der Wirklichkeit wiedergespiegelt?

P.R.: Wie ich erwähnte, waren die Anfangsjahre meiner Arbeit, also die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts, nicht die leichtesten. Erstens: die Schwierigkeiten bei der Grenzüberschreitung. Zunächst die Kontrollen an der Grenze zur DDR, dann zwischen der DDR und der BRD. Schwierigkeiten bei den Ämtern, Probleme bei der Verlängerung der Aufenthaltsbrrechtigung und ein gewisses „allgemeines Misstrauen. Ich musste mich sozusagen umstellen aus der polnisch-sozialistischen Realität und Mentalität auf eine deutsch-kapitalistische Realität und Mentalität. Der „aus dem Osten“ anreisende Mensch hatte viel nachzuholen... Weil ich jedoch auf Deutschland sehr neugierig war, schreckten mich diese Schwierigkeiten nicht ab. Ich gelangte schnell zu der Schlussfolgerung, dass man sich für die zweite Seite öffnen müsse, damit der Aufenthalt dort nicht müßig würde. Mithin lernte ich wortwörtlich alles, beginnend mit der Sprache bis zur Verhaltens- und Erinnerungskultur. Meine Erfahrungen fasste ich in einigen Gedichtsbändchen zusammen, u.a. in der Gedichtsammlung Co mnie obchodzą Niemcy? [„Was gehen mich die Deutschen an?“] oder in Adieu, Cologne.

A.G.: Hat sich aus der Perspektive Ihres Aufenthalts in Deutschland die Sicht auf unseren westlichen Nachbarn geändert?

P.R.:  Und zwar sehr. Misstrauisch eingestellt gegenüber den Deutschen kam ich an, was nicht erstaunlich ist, weil ich dem Wirken der Propaganda ausgesetzt war. Mit der Zeit wandelte sich das Misstrauen einerseits in Bewunderung und Anerkennung, andererseits in einen „gesunden Kritizismus“. Wie man weiß, sind die deutsch-polnischen Beziehungen verwickelt und schwierig, und es bedarf viel Zeit und analytischen Sinnes, um sich ausgewogene Urteile zu erarbeiten. Den Versuchen eines mehr objektiven Blicks auf die gegenseitigen Beziehungen habe ich viele Veröffentlichungen gewidmet. Zuerst im Buch Tułacz polski nad Renem [„Der polnische Exilant am Rhein”] erinnerte ich die polnische öffentliche Meinung an den außergewöhnlichen Zeitraum des herzlichen Empfangs der polnischen Soldaten-Flüchtlinge in den deutschen Ländern nach dem Fall d es November-Aufstands. Sie erhielten geistige und finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die Emigration. Das war gleichzeitig die Periode eines gemeinsamen, europäischen Projektes der Errichtung eines neuen, demokratischen, die aus der Tyrannei der Besatzungsmächte befreiten unabhängigen Staaten vereinigenden Europas. Die Idee der Verkündung eines großen Festes der Freiheit 1832 in der Ortschaft Hambach war über zwei Jahrhunderte der Gründung der heutigen Europäischen Union voraus. Die Anthologie Do przyjaciela wroga. Niemcy w poezji polskiej [„An den Freund Feind. Deutsche in der polnischen Dichtung“] erinnerte dann, wie im dichterischen Wort sich die geschichtlichen Ereignisse in einem Zeitraum von nahezu eintausend Jahren niederschlugen. Ähnlich verhält es sich mit meinem letzten Buch, dass diesen geschichtlichen Prozess aus der Perspektive deutsch-polnischer Ehen verfolgt. 

A.G.:  Neben der Tätigkeit als Hochschullehrer verwirklichen Sie sich auch literarisch. Gegen Ende vergangenen Jahres erschien im Verlag „Śląsk” ein sehr interessantes Buch unter dem aussagestarken Titel (Nie) poszła za Niemca. Opowieść historyczno-literacka [„Sie nahm (k)einen Deutschen. Eine geschichtlich-literarische Erzählung“]. Darin analysieren Sie die deutsch-polnischen Beziehungen über die Jahrhunderte hinweg, das Verhältnis Männer-Frauen unter die Lupe nehmend. Woher kam die Idee zu diesem Thema und könnten Sie den Schleier des Geheimnisses ein wenig lüften und verraten, was der Leser in diesem Buch findet?

P.R.:  Das Buch, das Sie erwähnen, entstand über viele Jahre, auch in der Kölner Zeit. Ich benutzte bewusst literarische Seminaren um die Antwort auf die Frage zu finden, woher der Hass zwischen Polen und Deutschen kommt, und in welchem Grade er Einfluss auf so zarte und intime Gefühle wie die Liebe nimmt (nahm), und in der Folge auch auf die Entscheidung einer Eheschließung. Das Feld meiner Beobachtungen ward ihr, die Studenten der Slavistik, und unter euch besonders zahlreiche „gemischte Paare“: noch vor dem Eingehen einer Bindung, während deren Andauerns, oder schon nach der Scheidung. Ich habe euch in Diskussionen verwickelt auf der Grundlage literarischer Werke beider Länder. Wir erwägten zahlreiche Fragen, die Aufmerksamkeit auf verschiedene Aspekte dieses komplizierten Prozesses lenkend. Und was zeigte sich, welche Schlussfolgerungen ergaben sich aus unseren gemeinsamen Abschweifungen? Erstens, dass die junge Generation entweder nichts darüber weiß oder den Empfehlungen der alten Legende über „Wanda, die keinen Deutschen wollte“ keinen Wert beimisst. Die gemischten deutsch-polnischen Paare waren der beste Beweis dafür, dass die, besonders im 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts als Soll definierten Verpflichtungen der jungen Polinnen im Verhältnis zum Feind, dem Deutschen, aufgehört hatten, bedeutsam zu sein. Aber das war nur ein Teil unserer Feststellungen. Als unerhört wichtig erwiesen sich die Analysen der Gründe der erscheinenden Feindschaft: sie waren rassischer, nationaler, gesellschaftlicher und konfessioneller Natur. Besonders in der deutschen Literatur ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann sich ein negatives Bild der Polin zu formen. Die deutschen Autoren zeigten direkt oder mittelbar die ungünstigen Folgen auf, die die Liebe und in ihrer Folge die Eheschließungen gebaren. Meistens ging es um die Polonisierung der gemischten Familien, um den „schlechten Einfluss“ der polnischen Ehefrau auf den deutschen Mann, um die polnische Erziehung der gemeinsamen Kinder, um den Übergang deutscher Güter in polnische Hände, usw. Der Höhepunkt des Prozesses der wachsenden Feindschaft war der Zeitraum des Krieges und der Besatzung, als Mischehen nicht nur als „Rassenschande“ verboten waren, sondern auch jegliche Kontakte beider Geschlechter. In meinem Buch finden Sie viele Beispiele. Eines davon hat Rolf Hochhuth beschrieben und genau analysiert, was das Thema Ihrer Diplomarbeit wurde. Im Buch zeige ich ebenfalls, wie man mit den Folgen dieser schrecklichen Ideologie der Verachtung nach dem Krieg zurechtkam und wie lange der Prozess des Erreichens einer Situation der Normalität dauerte. Zu einer Situation, in der sich Ihre Altersgenossen aus Gründen des Geburtsdatums befanden, mithin einer solchen, in der ohne Hindernisse und als Ergebnis ausschließlich eigener Entscheidungen junge Deutsche und junge Polinnen begannen, sich in einander zu verlieben und sogar eine gemeinsame Zukunft zu planen. Sie werden zugeben, dass unsere Geschichte ein seltsames Manöver durchgeführt hat: von der legendären „Wanda, die keinen Deutschen wollte“ zur gegenwärtigen Polin, die ihn „will“. Ist das nicht eine Erscheinung der Normalität im beiderseitigen Verhältnis, so wie das Fehlen von Grenzkontrollen, wovon ich vor Jahren nur träumen konnte, normal und natürlich wurde? Aber, wie Sie wissen, ist diese heutige Normalität nicht für immer gegeben und man muss weiter um sie kämpfen. Das ist wahrscheinlich die beste Pointe meiner über zwanzigjährigen deutsch-polnischen Erfahrungen.

                                               (Aus dem Polnischen übertragen von Erhard Brödner)

    Das Buch, von dem im Interview die Rede ist, kann man auf der Seite des Verlags Śląsk, aber auch über andere Internet-Buchhandlungen erwerben: (NIE) POSZŁA ZA NIEMCA

 

Der diesjährige, bereits siebte Tag der Polonia fand zum wiederholten Mal vor und im Rathaus des Bezirks Berlin-Reinickendorf statt. Das Fest stand im Zeichen des hundertjährigen Jahrestages der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit. Eine Sonderausstellung im Foyer des Rathauses („Mit der roten Straßenbahn zur Haltestelle Unabhängigkeit“)  zeigte den Weg Polens zur Unabhängigkeit und erinnerte an diese wichtige Epoche der polnischen Geschichte.

Berliner Bands „Stan Zawieszenia“ und „Bloody Kishka“ stellten ihre Arrangements der bekannten und weniger bekannten patriotischen Lieder und Lieder aus der Zeit der Legionen vor. Vor dem Rathaus präsentierten sich den ganzen Tag lang polnische Organisationen, Künstler und Unternehmer aus Berlin. An den Informationsständen fehlte auch nicht die Präsentation der Kultur und Kunst der Region Großpolen und des diesjährigen Gastes der Veranstaltung der Gemeinde und der Stadt Szamotuły.  Es traten: Tanzgruppe „Krakowiacy“,  Puppentheater für Kinder „Halina”, Musikbands „Stan Zawieszenia”, „Bloody Kishka” und  „Beuth Six”  aus Berlin und Tanzgruppe „Lajkonik” aus Hannover auf. Aus Jablonkow (Teschener Schlesien) kamen die Folkloregruppe „Zaolzioczek“ und Volkskapelle „Nowina“. Die Gemeinde und Stadt Szamotuły repräsentierte eine Dudelsackkapelle und die Rock-Blues Band „The Old Band“. Die Gruppe „Polesiuki“ vertrat die Region Lebus. Ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Programm wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden des Polnischen Rates, Landesverband Berlin Frau Malgorzata Tuszynska moderiert. Während der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung um 15.00 Uhr bedankte sich der Vorsitzende des Polnischen Rates in Deutschland, Landesverband Berlin Ferdynand Domaradzki bei den Schirmherren der Veranstaltung – dem Bürgermeister des Bezirks Berlin-Reinickendorf Frank Balzer und dem Generalkonsul der Republik Polen in Berlin Marcin Jakubowski für ihre Unterstützung.  In seiner Rede begrüßte er die Gäste – den treuen Freund der berliner Polonia, Abgeordneten Wojciech Ziemniak, den Schatzmeister der Vereinigung „Wspólnota Polska” Tomasz Różniak, den Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Burkard Dregger, die Vertreter der Polnischen Botschaft in Berlin, den Vorsitzenden des Konvents der Polnischen Organisationen in Deutschland, Alexander Zajac, die Vertreter der Stadt und Gemeinde Szamotuły und die Gruppe der Polonia aus Tscheschener Schlesien in Tschechen.

Das Programm bot viele Attraktionen für Kinder und Jugendliche. Die Jüngsten konnten am Stand des Polnischen Schulvereins „Oświata“ basteln, gemeinsam mit Volkskünstlern aus Szamotuły Figuren aus Lehm und Teig formen, den Auftritt des Puppentheaters „Halina“ sehen oder auf der Hüpfburg springen. Ein Teil des Programms fand im Ernst-Reuter-Saal, dort trat zum Schluss des Fests der Star des Abends – die in Polen bekannte Blues-Rock-Band „Łzy“ auf. Das Fest war gut besucht, trotz der Hitze und eines kurzen Regenintervalls fanden zahlreiche Gäste den Weg zu der Veranstaltung. Dank polnischen Anbietern fehlte es nicht an Angeboten der polnischen Küche und an polnischem Bier. Das Fest wurde finanziert dank den Zuschüssen des Polnischen Außenministeriums,  aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie aus den Mitteln der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.

Dieses große Vorhaben hätte ohne die Unterstützung zahlreicher freiwilliger Helfer und Sympathisanten des Polnischen Rates, Landesverband Berlin, die von früh bis spät geholfen haben, nicht durchgeführt werden können.

Joanna Trümner

 

Bundesweite Fachveranstaltung: Arbeits- und sozialrechtliche Grundfragen der Gleichbehandlung von ArbeitnehmerInnen Berlin, 28.6.2018. Ort: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin. Jährlich nutzen Tausende von EU-BürgerInnen das Recht auf Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU, um nach Deutschland zu kommen. Die größte Gruppe der EU- MigrantInnen stammt aus Polen. Seit 2012 wandern jährlich ca. 120.000 bis 150.000 PolInnen nach Deutschland ein. Sehr häufig sind es junge, kreative und gut ausgebildete Fachkräfte, die mit ihren Fähigkeiten und Ideen dazu beitragen können, den Fachkräftemangel in Deutschland abzumildern. Es ist auch zu erwarten, dass viele Polinnen und Polen in Folge des Brexits mit ihren Geschäftsideen nach Deutschland ziehen bzw. in Deutschland eine Arbeitsstelle suchen. Viele von ihnen haben Polen aus ökonomischen und gesellschaftspolitischen Gründen verlassen, um sich hier eine neue Perspektive aufzubauen. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl an Polinnen und Polen, die schon seit sehr langer Zeit in Deutschland leben und hier ihre neue Heimat gefunden haben. Unter ihnen gibt es daher einen großen Bedarf an aktuellen Informationen und Beratungsangeboten zum Thema Arbeiten und Leben in Deutschland. Damit die polnische Community bei der gesellschaftlichen Teilhabe besser unterstützt werden kann, sind polnisch sprachige MultiplikatorInnen gefragt, die den Polinnen und Polen in Deutschland mit ihrem Fachwissen, ihrer Erfahrung und ihrem Netzwerk zur Seite stehen. Diese drei Faktoren – Fachwissen, Erfahrungsaustausch und Vernetzung – sollen Gegenstand der geplanten Fachveranstaltung sein. Dazu sind zwei Impulsreferate von zwei FachexpertInnen sowie vier Workshops vorgesehen, in denen die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung gegeben wird.

Mehr http://agit-polska.de/wp/ und https://www.facebook.com/events/258678524676294/  

Am 25. Mai 2018 wird die Verordnung zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung von Personaldaten und zum freien Datenverkehr (die als „RODO“, „GDPR“ oder „Allgemeine Datenschutzverordnung“ bezeichnet werden) des Europäischen Parlaments und des Rates (EU) 2016/679 vom 27. April 2016 in Kraft treten.

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Redaktia Polonia Viva

Ist es Zeit, Europa neu zu denken? Europa steht heute vor vielen wichtigen und mit externen Spannungen zusammenhängenden Herausforderungen: Die Abschwächung transatlantischer Bande, zunehmende Konkurrenz von Staaten mit Weltmachtambitionen, weiterhin ungelöste Konflikte in Regionen in unmittelbarer Nachbarschaft zu europäischen Staaten – all das erfordert zwingend eine Reflexion über Europas strategische Interessen und über geeignete Instrumente, um den dynamischen Entwicklungen im internationalen Umfeld ein stärkeres Reaktionspotential entgegensetzen zu können. Nicht minder ernsthaft sind die Herausforderungen und Gefahren innerhalb unseres Kontinents: ein hohes Maß an Einkommensungleichheiten, Altersarmut, Alterung der Bevölkerung, Schwierigkeiten junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt, ein durch neue Arbeitsverhältnisse bedingter Wandel des Familienmodells - das sind nur einige der Herausforderungen, mit denen sich Gesellschaft und Politik heute konfrontiert sehen.

Auch für die Medien sind besondere Zeit angebrochen: die seit einigen Jahren anhaltende Abkehr der Leser von Print, variierende Modelle und Wege der Medienfinanzierung, Handhabung der Informationsvalidierung sowie der allgemeine Zugang zu elektronischen Medien – auf der diesjährigen Tagung werden all diese medienrelevanten Themen diskutiert.

Ist es Zeit, Europa neu zu denken? Europa der Regionen oder Europa der Nationen? Unter diesem Tagungsmotto befassen sich die Deutsch-Polnischen Medientage mit Fragen der Weiterentwicklung einer modernen deutsch-polnischen Nachbarschaft innerhalb der EU-Strukturen sowie den journalistisch wichtigsten Gesichtspunkten der Kooperationen von polnischen und deutschen Medien, dem Einsatz neuer Technologien und der Medienfinanzierung. 

Die Deutsch-Polnischen Medientage 2018 finden an der Hochschule Stralsund und in strategischer Zusammenarbeit mit dieser Institution statt.

Ort: Hochschule Stralsund, Zur Schwedenschanze 15, 18435 Stralsund

Mehr Infos finden Sie hier: http://medientage.org/kategorie-deutsch-polnische-medientage-2018,500.html

Redaktion Polonia Viva

Der Europäische Jugendkarlspreis geht in diesem Jahr an die polnische Gruppe "Worcation". Im Krönungssaal des Aachener Rathauses erhielt sie am Dienstag (08.05.2018) die begehrte Auszeichnung. Jugendkarlspreis geht an Polen. Die Gruppe "Worcation" arbeitet seit Jahren die Geschichte eines deutschen Kriegsgefangenenlagers auf beiden Seiten der Neiße auf. Jedes Jahr lädt die Gruppe junge Frauen und Männer aus ganz Europa zu sich ein. Dabei erforschen die verschiedenen Nationalitäten gemeinsam die Schicksale der Lagerhäftlinge. Die Verbindung von Vergangenheitsbewältigung und Verständigung sei vorbildlich, befand die Jury in Aachen.

Der zweite Preis ging dieses Jahr an das Projekt "Juvenilia" aus Italien, das jungen Europäern über gemeinsame Opernbesuche die europäische Kultur nahebringen will. Den dritten Preis erhielt ein Buch aus Malta über Träume und Hoffnungen von Flüchtlingen und den Kampf gegen wachsende Fremdenfeindlichkeit in Europa.

Im Krönungssaal des Aachener Rathauses wurden am Dienstag (08.05.2018) Projekte ausgezeichnet, mit denen junge Frauen und Männer für die europäischen Werte und die Europäische Idee geworben haben.

Der deutsche Gewinner im Wettbewerb ist das von Verena Riedmüller initiierte soziale Projekt „CUBE. Your take in Europe“. Es will jungen Frauen und Männern mehr Teilhabe am politischen Leben in Europa verschaffen. In europaweiten Workshops werden ihre politischen Ideen gesammelt.

Dabei wird besonders darauf geachtet, junge Migranten und Menschen aus sozial schwächeren Schichten einzubinden. Ihre Ideen werden als Videos aufgezeichnet und sollen später durch den Aufbau einer Jugendlobby in den Europäischen Institutionen verankert werden.

Zahlreiche Bewerbungen aus ganz Europa -Insgesamt sind für den Wettbewerb aus den 28 europäischen Staaten 324 Bewerbungen eingegangen, davon allein 44 aus Deutschland. Der Jugendkarlspreis wird vom Präsidenten des Europäischen Parlaments und dem Vorsitzenden der Karlspreisstiftung verliehen. Er ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Redaktion Polonia Viva

Quelle: WDR, Karlspreisstiftung, Presseamt Stadt Aachen

 

Am 01.05.2018 zum 16. Mal in Breslau und zum 6. Mal in Oberhausen versammeln sich die Gitarrenspieler und Gitarrenliebhaber, um zusammen dem größten Gitarristen aller Zeiten - Jimmie Hendrix,  ihre Ehrerbietung erweisen.

Das Event, das heute die Stadt Breslau weltweit berühmt macht,  wurde vom hervorragenden Gitarrenspieler und Pädagogen Jacek Cichonski ins Leben gerufen. Im Jahr 2014 spielten am breslauer Markt das Lied „Hey Joe” von Hendrix etwa 7344 Gitarristen zusammen.  Seit 6 Jahren, immerhin sehr bescheiden, nimmt am Hendrix Event auch Oberhausen teil. Vor Ort, am Altmarkt, vor dem Restaurant „Gdanska“, spielen das Lied „Hey Joe” mehr als 100 Gitarristen zusammen, die die deutschen und polnischen Kreise vertreten.

Diesjährige Auflage des Events wird, traditionell schon, der hervorragende Gitarrist Elo Badura moderieren.  Vor dem großen Finale, das um 16.00 Uhr stattfindet, tritt der Elo Badura mit Freunden, wie z.B.: Geigenspieler Jan Bledowski, auf. Die Musiker werden u.a. die Arrangements von Hendrixs Liedern präsentieren.   Zum Abschluss des Events wird es ein Konzert der Gruppe Joris Hendrik Band geben.

Das Event ist so konzipiert, dass jeder der Spaß am Spielen hat, sich gern beteiligen darf, jede Gitarre sei willkommen: ob akustische-, -klassische, -elektrische oder Bassgitarre;  angenommen werden ebenso die Mandolinen, Banjo und Ukulele.  Vor der Finalvorführung des Lieds „Hey Joe“ wird es zusammen geprobt, unter der Leitung von Elo Badura, selbstverständlich. Das gemeinsame Konzert wird mit einem Ausruf: „Thanks Jimmie“ und der charakteristischen Geste der Gitarren anheben geändert.

Am 01.05 pünktlich um 16.00 Uhr wird man nicht nur aus Breslau und Oberhausen „Hey Joe“ spielen hören, an der Aktion sind weitere polnischen Städte und u.a.: Norwegen, UK und Schweden beteiligt.

In Oberhausen wird die Teilnehmerregistrierung ab 12.00 geöffnet, jeder Teilnehmer bekommt ein Teilnahmezertifikat.

Nimm deine Gitarre und spiele mit uns mit! Es reicht doch die fünf Basisgriffe, aus den das Lied „Hey Joe“ besteht, kennen…         

Leonard Paszek

 

Liebe Kosmopolen & Freunde, ob und wie es in Zukunft mit Kosmopolen weitergeht, steht immer in den Sternen; ein Blickt genügt... sie scheinen noch... Aber das, was hinter uns  - und das ist sehr sehr sehr viel - liegt,  darf auch ordentlich zusammen gefeiert werden.... Wie immer in Kürze gefasst das Aktuellste und Wichtigste für Euch auf einen Blick:

10 Jahre Kosmopolen eV Party & Come Together

Jetzt am Samstag, den 12.05.2018

im Cafe Treibsand - Innen und auf der grossen Terasse
Springerplatz 1  
44793 Bochum
ab 18.00h bis ... 23.00h

kein Eintritt - kein Programm, einfach Treffen, kennenlernen... C`est tout!
Mindestverzehr 10,-- (Cafe Treibsand und POLISH TASTE)

+ Very Spezial Catering direkt aus Gdansk / Polen mit Marta siehe Anhang
BIGOS, ZUREK, KIELBASA, LIMONADEN, SIRUPS... VOM FEINSTEN!!!!

 

 

Mit Ehrenpreis Polonicus 2018 wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. Laudatio hat Basil Kerski, Direktor des "Europäischen Zentrums Solidarność" in Danzig gehalten.

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankredu urde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.
  • Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.
  • Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=kNgxn1M8M8Y&t=1s

Redaktion Polonia Viva

Fotos: Darius Manka und Jerzy Uske

 

Der Programmbeirat der UDG möchte Sie herzlich zur Vorlesung von Wojciech Eichelberger - einer der anerkanntesten und populärsten psychologischen Psychotherapeuten in Polen. Er ist Verfasser vieler Bestseller und Moderator von Fernsehsendungen, und regelmäßig in den renommierten polnischen Medien präsent. Darüber hinaus ist er Vorsitzender und Programmdirektor des Instituts für Psychoimmunologie IPSI in Warschau, das sich auf die Prophylaxe von stressbedingten Störungen und die Humanisierung der Unternehmenswelt spezialisiert. Bei seiner Hilfeleistung für Menschen wendet er die integrale Herangehensweise an, die Körper, Energie, Emotionen und Verstand sowie Geistigkeit des Menschen miteinbezieht.

Thema: Selbstmanagement im Stress
Die Vorlesung wird Workshopelemente enthalten und Wissen über eine wirksame Überlebensstrategie sowie eine Strategie persönlicher Entwicklung in der Welt des wachsenden Drucks und immer höheren Lebenstempos vermitteln.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. habil. Brigitta Helbig-Mischewski.

Die Vorlesung findet am 11. Mai 2018 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.

Nach der Vorlesung gegen 19:30 Uhr wird Wojtek Hoef seine Arbeiten im Rahmen der Gallerie der UDG präsentieren.

Einführung: Dr. Piotr Olszówka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Diesjährigen  „POLONICUS 2018“ in der Kategorii "Kultura" geht an Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft. 

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankredu urde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.
  • Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.

Mit Ehrenpreis wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=Oir4oF8m90c

Redaktion Polonia Viva

Fotos: Darius Manka und Jerzy Uske

Zum zehnten Mal wurde am vergangenen Samstag in Aachen der Europäische Preis „Polonicus“ verliehen, dessen Träger in diesem Jahr Donald Tusk, EU-Ratspräsident, Prof. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D., das Musiker-Ehepaares Róża und Benedykt Frąckiewicz aus Wuppertal sowie der engagierte Bürger Jerzy Owsiak sind.

Die Preisträger werden mit dem Polonicus ausgezeichnet für ihre besonderen Verdienste um die Polonia in Deutschland und Europa und für ihr Engagement für die deutsch-polnischen Beziehungen. Der nordrhein-westfälischer Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), sagte während der Preisverleihung, die traditionell im Krönungssaal des Rathauses stattfindet: „Die diesjährigen Preisträger stehen in besonderer Weise für Werte, die wir in einem geeinten Europa brauchen: Sie stehen für Zusammenhalt und Dialog. Eine Gemeinschaft, die solche Werte und eine gemeinsame Geschichte teilt, kann sich selbstbewusst und souverän dem Dialog stellen.“

Im Vorfeld der Preisgala fand eine Diskussionsrunde über aktuelle Fragen der europäischen Integration statt und die Rolle der europäischen Zivilgesellschaft, an der u.a. der Polonia-Beauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen Thorsten Klute, Prof. Dr. Dieter Bingen vom Deutschen Polen-Institut in Darmstadt und Basil Kerski, Leiter des Europäischen Zentrums der „Solidarnosc“ in Danzig teilgenommen haben. Zwar diskutierte man vor allem über die Rolle der Polonia in Deutschland und bei den deutsch-polnischen Beziehungen, aber auch die deutsche Minderheit in Polen kam während des Podiums zu Wort.

Der Polonicus-Preis, der vom Institut Polonicus seit 2008 gestiftet wird, ist die höchste Anerkennung der Europäischen Polonia.

WL

Diesjährigen  „POLONICUS 2018“ in der Kategorii "Dialog" geht an Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankrede wurde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des Regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.
  • Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft.

Mit Ehrenpreis wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. 

Video: https://www.youtube.com/watch?v=ICjvHRKgRkw&feature=youtu.be

Redaktion Polonia Viva

Fotos: Darius Manka und Jerzy Uske

Diesjährigen  „POLONICUS 2018“ in der Kategorii "Polonia" geht an Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland. Laudatio hat Thomas Glanc, Musiker und Komponist, gehalten.

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • in der Kategorii "Dialog" Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankredu urde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.
  • in der Kategorii "Kultura" Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft.    

Mit Ehrenpreis wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. 

RedakcjaPolonia Viva

Fotos: Darius Manka i Jerzy Uske

Vor 5 Jahren, aus dem Anlass des Internationalen Tag der Umarmung, veranstaltete der Freundeskreis des „Pol Cafes“ den ersten gemeinsamen Event.  Die Polonia-Mitglieder feierten den Tag der Umarmung, indem sie im Zentrum von Essen, zufällig getroffene Menschen mit einer Umarmung grüßten. Der Tag wird auch als der Auftakt des Polonia-Internetportals Pol Cafe gefeiert. 

Das 5- jährige Jubiläum wurde im Restaurant „Gdanska” in Oberhausen festlich gefeiert. Zur Feier kamen etwa 30 Gäste, davon 2 riesen Plüschbären.  Ebenso wie vor 5 Jahren, die Feier fand am Internationalen Tag der Umarmung statt, somit haben sich erst einmal alle Gäste mit einer Umarmung herzlich begrüßt.  Das Event wurde des Weiteren in die Altstadt von Oberhausen verlegt. Die Eventteilnehmer spazierten durch die Altstadt mit einem Transparent mit der Oberschrift: „Umarmungen umsonst“. Mit einer Umarmung grüßten sie jede getroffene Person, ob auf den Straßen oder örtlichen Lokals – als Reaktion erhielten sie viel Empathie und Freude zurück. Die Umarmeaktion dauerte von 14 bis 16 Uhr, man habe etwa 200 Personen mit einer Umarmung beschert. An dem Event nahmen auch die Schauspieler des polnischen Amateurtheaters vom Restaurant „Gdanska” und die Restaurantbesitzer teil.

Die Geschichte der Umarmeaktion geht ins Jahr 2014 zurück.  Als erster,  im Jahr 2014, verschenkte die öffentlichen Umarmungen Juan Mann, der nach der Landung am Flughafen Sydney eine Enttäuschung erlebte -   Niemand habe auf ihn gewartet und Niemand habe ihn umarmt! Der Juan Mann stellte sich an dem Tag, an einer Kreuzung in Sydney mit einem Transparent: „Free Hugs” auf.  Jemand habe seine Aktion verfilmt und auf Youtube veröffentlicht.

Seit dem Tag, jedes Jahr, wird ein Internationaler Tag der Umarmung gefeiert, an dem sich die Menschen weltweit mit einer Umarmung gegenseitig bescheren.            

Leonard Paszek

 

 

Leonard Paszek

Institut Polonicus lädt zu einem FORUM mit Podiumsdiskussion: „Europäische Zivilgesellschaft im Dienste der Integrationsprozessen innerhalb der Europäischen Union“. Das Wunderprojekt: Europa. Nach wie vor: Vielfalt in Einheit?

Wohin bewegt sich Polen, Frankreich, Deutschland? Wohin bewegt sich der Nationalstaat und wo befindet sich die jeweilige Nation? Wie kann man die Integrationsprozesse innerhalb eigener Nation stärken? Welche Rolle wird der nationalen und ethnischen Minderheiten zugesprochen?

Polonicus-Forum:   Podiumsdiskussion am 28. April 2018 um 14.00 Uhr in Krönungssaal, Rathaus der Stadt Aachen, Markt, Aachen

Anmeldung unter:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seit rund 10 Jahren verleiht das Institut Polonicus Auszeichnungen an engagierte Menschen, die sich stark für den deutsch-polnischen und europäischen Austausch, Dialog und Verständigung einsetzen. Das 10. Jubiläum der Polonicus-Preisverleihung stellt eine hervorragende Gelegenheit in einem Kreis der ehem. Preisträgern, Wissenschaftlern, Experten, Journalisten, Studenten, der europäischen Polonia und Interessierteren  in einer Podiumsdiskussionsrunde sich über aktuelle Integrationsfragen auszutauschen.  Die europäische Polonia will eine Austauschplattform im Sinne des Runden Tisches einleiten: wie kann man die Spaltungen in Polen, bzw. anderen europäischen Ländern überwinden? Welche aktive Rolle kann die Zivilgesellschaft, Kultur und die Politik aktuell übernehmen?

Zum Gespräch sind u.a. Prof. Winfried Böttcher (RWTH), Basil Kerski (Europäisches Zentrum „Solidarnosc“, Danzig), Prof. Dieter Bingen (Deutsch Polen Institut, Darmstadt), Thorsten Klute (Polenbeauftragter im NRW Landtag), Dr. Kamila Schöll-Mazurek (Polnischer Sozialrat e.V., Berlin), Wieslaw Lewicki (Institut Polonicus) eingeladen. Moderation: Marcin Antosiewicz - Journalist NewsWeek Polska.

Veranstalter: Veranstalter: Polregio e.V. mit dem Europäischen Institut für Kultur & Medien Polonicus VOG in Zusammenarbeit mit Herrn Thorsten Klute dem  Polonia-Beauftragten des Landes NRW.

Projekt wird gefördert durch:

 

Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit unendlich vielen Facetten. Ein umfangreiches „Lesebuchlexion“ zeigt nun an ausgewählten Beispielen auf unterhaltende und lehrreiche Weise, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen. Dabei geht es nicht nur um Bekannte(s) – Berlin, Ruhrpolen, Pflegekräfte oder Lukas Podolski –, sondern auch und vor allem um das Unbekannte oder um Dinge, die nicht in erster Linie mit Polen in Verbindung gebracht werden. Der Bogen spannt sich von A bis Z: Von der kaschubischen Bauerstochter Paula Anderson, die vorgab, die Zarentochter Anastasia zu sein, bis zur Stadt Zweibrücken, in der für einige Jahre der vertriebene polnische König Stanisław Leszczyński sein Quartier genommen hatte.

Das Buch präsentiert einerseits „ernste Themen“, etwa die Geschichte der polnischen Arbeitsmigration nach Deutschland, das Schicksal der polnischen Zwangsarbeiter und der sog. Displaced Persons nach 1945 oder die Integration der 1,5 Millionen Aussiedler aus Polen. Gleichzeitig spricht es „Jung und Alt“ an: Polnische Spuren im deutschen Hiphop, in Rap und Schlager kommen ebenso zur Sprache wie polnische Tänze bei Bach und Telemann; die Vorzeige-Polin in der Vorabendserie „Lindenstraße“ steht neben Rosa Luxemburg und ihrer filmischen Umsetzung in Margarethe von Trottas gleichnamigen Spielfilm.

Das reich bebilderte und aufwändig gestaltete Buch wird vom Deutschen Polen-Institut in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben und ist ein Gemeinschaftswerk von 17 deutschen und polnischen Verfasserinnen und Verfassern: Matthias Barelkowski, Dieter Bingen, Nawojka Cieślińska-Lobkowicz, Dorota Danielewicz, Andrzej Kaluza, Basil Kerski, Matthias Kneip, Agnieszka Kowaluk, Markus Krzoska, Thomas Kycia, Peter Oliver Loew, Manfred Mack, Dietmar Osses, Rüdiger Ritter, Andrzej Stach, Hans Christian Trepte und Erika Worbs.

Dieter Bingen, Andrzej Kaluza, Basil Kerski, Peter Oliver Loew (Hrsg.)
Polnische Spuren in Deutschland. Ein Lesebuchlexikon

Bundeszentrale für politische Bildung Bonn 2018, 450 S., zahlreiche Abb.,

Bestellungen: www.bpb.de/shop > Zeitbilder / Bestellnummer: 3988
ISBN 978-3-8389-7171-1  

Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!             www.deutsches-polen-institut.de

Jugend

Reflexionen über das Festival: „Zusammen im gemeinsamen Europa, München 2017”- die kulturelle Visitenkarte der Polonia in München.  Vom 15. bis 19. September 2017 fanden Treffen und Konzerte im Rahmen der XXII Auflage des Deutsch-Polnischen Kulturfestivals „Zusammen im gemeinsamen Europa München 2017“ statt. Für die Teilnahme am Festival qualifizierten sich Kindergruppen und Solisten, die ein großes künstlerisches Werk aufweisen, darunter Preisträger von renommierten Wettbewerben, Teilnehmer von Tanz-, Gesangs- und Musikfestivals und Fernsehsendungen, usw. Die Rolle des Spezialgastes übernahm der Generalkonsul der Republik Polen in München Andrzej Osiak, der gleichzeitig die Schirmherrschaft für das Festival übernahm.

Foto 1: Generalkonsul und die Moderatoren: K. Wolanin und Kasper Zborowski-Weychman

Das Festival „Zusammen im gemeinsamen Europa” ist von Anfang an der Verdienst von Dr. Elżbieta Zawadzka, der Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Folkloregesellschaft Polonia in München, Ethnographin und Pädagogin, Preisträgerin zahlreicher Auszeichnungen für ihr Engagement für die Kinder, darunter des renommierten „Ordens des Lächelns“ und des Preises „Zaczarowany Ptaszek“ (Verzaubertes Vögelchen)  der Stiftung von Anna Dymna sowie zahlreicher weiterer Auszeichnungen. Elżbieta Zawadzka ist seit 25 Jahren eine unermüdliche Verbreiterin der polnischen Kultur und Folklore in Deutschland. Sie ist Initiatorin, alleinige Organisatorin und Leiterin des deutsch-polnischen Kinder- und Jugendkulturfestivals „Zusammen im gemeinsamen Europa“ sowie Gründerin und Leiterin der in Bayern bekannten Gruppe „Polonia“. Sie erweist ein besonderes Gespür bei der Suche nach jungen Talenten in Polen und in Deutschland. Aus ihrer Initiative entstand die Möglichkeit der gemeinsamen Präsentation dieser Künstler. Elżbieta Zawadzka wurde für diese Idee mit Applaus und Danksagungen überschüttet.

Ich wollte Dr. Zawadzka nach ihren Eindrücken von dem letzten Festival fragen und mit ihr meine eigenen Reflexionen darüber teilen.

Glücklicherweise nahm ich bereits zweimal am Festival teil – zuerst 2014 und drei Jahre später – 2017. Ich durfte die Konzerte im Rahmen des Festivals sowie das Galakonzert sehen und bewundern, es waren außergewöhnliche Events,  die sowohl Entschlossenheit als auch ein großes logistisches Talent und künstlerische Intuition erfordern. Die von Dr. Zawadzka vorgeschlagene Vision hat sich seit über 20 Jahren bewährt.  Ich habe die Autorin des Vorhabens, gleichzeitig die künstlerische Leiterin des Festivals gefragt, wie die Idee der deutsch-polnischen Begegnungen von Künstlern entstanden ist?

Vor zwanzig Jahren, als ich die Grundlagen für das Festival schuf, war ich tief davon überzeugt, dass der gemeinsame Tanz, Gesang und Spiel deutscher und polnischer Kinder einem besseren gegenseitigen  Kennenlernen der Geschichte, Sprache, Kultur und Tradition beider Länder dienen wird,  ungeachtet der historischen und sprachlichen Barrieren. Ich glaube, dieses Ziel gewissermaßen realisiert zu haben. Den Beweis liefert die große Anzahl deutscher Gruppen und Solisten, die sich jährlich zum Festival anmelden möchten.

Das Festival „Zusammen im gemeinsamen Europa” ist eine viertägige Veranstaltung, die aus einigen wesentlichen, untereinander verbundenen Teilen besteht. Nach jahrelangen Erfahrungen weiß ich, dass jeder dieser Teile an sich ein eigenes Projekt ist und auch als Einzelveranstaltung eine kaum zu bewältigende Aufgabe wäre.

Der erste Teil des Festivals – Wettbewerb des Europäischen Liedes München 2017

Der Liederwettbewerb wird ein halbes Jahr vor dem eigentlichen Event vorbereitet (Casting, Ausschlussverfahren). Das Finale des letzten Wettbewerbs fand während des Eröffnungskonzerts des Festivals, am Freitag, 15. September 2017, statt. Die Bewertung der Teilnehmer wurde einer deutsch-polnischen Jury, die sich aus hervorragenden Pädagogen und Gesangstrainern zusammensetzte, übertragen. Sie bestand aus:

Prof. Leszek Żądło – in Deutschland lebender Saxophonspieler und Komponist polnischer Herkunft, Preisträger des „Jazz Oscars” 2017

Marek Zborowski-Weychman – Leiter einer Grundschule und des Songstudios „Beciaki” in Suwałki, Gesangscoach und Komponist zahlreicher Kinderlieder

Karol Janiszek – Absolvent der Musikwissenschaft an der Katholischen Universität in Lublin, Musiklehrer an der Johannes-Paul-II Schule für Heimatsprache in München

Dr. Elż­bieta Za­wadzka – künstlerische und organisatorische Leiterin des Festivals „Zusammen im gemeinsamen Europa”

Die Jury vergab den Grand Prix an Alicja Szemplińska aus Ciechanów, die ersten Plätze belegten: Wiktoria Pałasz aus Choszczno und Krystian Kubowicz aus Krakow.

Prof. Leszek Żądło - Vorsitzender und Alicja Szemplinska - Laureatin Grand Prix.

 

Zweiter Teil des Festivals. Galakonzert „Zusammen im gemeinsamen Europa” München 2017

Das Konzert fand am Samstag, 16.09.2017 statt. Alle Teilnehmer des Festivals aus Polen und Deutschland sowie eingeladenen Gäste, insgesamt 150 Personen, nahmen daran teil.

Während des Konzerts konnten wir u. a. Alicja Szemplińska – Gewinnerin des Grand Prix und der Fernsehsendung „HIT HIT, HURRA!” 2016,  die an Workshops unter der Leitung von Seth Riggs, Lehrer solcher Stars wie Michael Jackson, Prince i Madonna in Los Angeles teilgenommen hatte, hören.

Die münchener Polonia war der Meinung, dass zu den Stars des Galakonzerts 2017 die talentierte Sängerin aus Choszczno Wiktoria Pałasz sowie die Formation des modernen Tanzes LUZ aus Siedlce gehörten.

Wiktoria Pałasz – Schülerin der Musikschule in Szczecin in der Klasse des Jazzgesangs verzauberte das Publikum mit einem Lied aus dem Repertoire von Helene Fischer. Dieses Lied hat sie auf die Bitte der Veranstalterin des Konzerts vorbereitet und Hartmut Tanski, Mitglied des Vorstands von Festring München e. V. gewidmet.  Hartmut Tanski, ein langjähriger Freund der Gruppe „Polonia“ erhielt  aus den Händen von Dr. Elżbieta Zawadzka und dem Bürgermeister der Stadt München Dieter Reiter das Diplom „München Dankt“. Die Übergagabe des Diploms war sehr rührend, weil Wiktoria Pałasz aus Choszczno kommt – aus dem Ort, wo Hartmut Tanski geboren wurde und die Kindheit verbrachte.

Bild 4. Wiktoria Pałasz und Kinder aus der Gruppe „Polonia”. Die Übergabe des Diploms an Hartmut Tanski

Bild 5 – Das Diplom

Die Formation des modernen Tanzes LUZ aus Siedlce trat zum wiederholten Mal in München auf, sie  bot Tanz auf Weltniveau dar. Die jungen Tänzer gewannen bereits mehrere Meisterschaften im modernen Tanz in Polen und Europa, sie sind Weltmeister und Gewinner einiger hundert Meister- und Vizemeistertitel in Polen und Europa. Die Gründerin und Leiterin dieser Gruppe ist Joanna Woszczyńska, hervorragende Pädagogin und Choreographin, Jurorin der Polnischen Tanzföderation (PFT) und internationale Jurorin der International Dance Organization (IDO). Das Tanztheater LUZ inszenierte einen Zyklus von Autorenvorführungen mit patriotischen Inhalten, darunter das im Museum des Warschauer Aufstands aufgeführte Spektakel „Kinder des Aufstands 44“.

Das Ensemble begeisterte die münchener Polonia mit Fragmenten des Spektakels „Nasza klasa w PRLu" (Unsere Klasse in der Volksrepublik Polen), in dem Kamil Janiszewski – Tänzer und Sänger,  Leader der Gruppe Słodkokwaśni - einen Gastauftritt hatte. Der Auftritt der Formation LUZ wurde mit Standing Ovations empfangen.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bild 6 und Bild 7 – Die Formation des modernen Tanzes LUZ im Programm „”Nasza Klasa w PRLu”

Die Polonia (gleichzeitig auch die Folkloregruppe „Polonia”)  repräsentierte u. a. die elfjährige Karina Wolanin, Schülerin des Gymnasiums an der polnischen Schule bei dem Generalkonsulat der Republik Polen in München. Während des Galakonzerts gehörte sie zu den Moderatoren der Veranstaltung. Diese schwierige Aufgabe meisterte sie mit Bravour und zauberte dem Publikum durch ihren jugendlichen Charme und Humor ein Lächeln auf die Lippen.

Der Hauptmoderator des Konzerts war Kasper Zborowski aus Warszawa – Sänger, Pädagoge, Radio- und Fernsehsprecher, Schauspieler des Musiktheaters ROMA und (seit 2012) Lehrbeauftragter an der Maciej-Pawlowski-Musical-Schule in Warszawa.  In Erinnerung ist den Zuschauern die von ihm geführte Gesangsgruppe ASMki, die aus den Gewinnerinnen der Hauptpreise des Internationalen Gesangs- und Tanzfestivals in Konin und des Internationalen Festivals in Suwałki besteht, geblieben. Eine Woche nach ihrem Auftritt in München erreichte die Gruppe ASMki das Finale des polnischen Vorentscheides des Junior Eurovision Song Contests mit ihrem Lied „Bis ans Ende der Welt“.

Krystian Kubowicz aus Kraków sorgte für ein besonderes Erlebnis während des Konzerts. Der 18-jährige Sänger, der für die Hoffnung der polnischen Gesangskunst gehalten wird, hat bereits mehrere imponierende Erfolge auf seinem Konto – er stand im Halbfinale der Fernsehsendung „Must be The Music" und ist Preisträger zahlreicher Grand Prix. 

Deutschland repräsentierten Annika Elsässer und Nicole Ostmann aus Nürnberg. Die talentierten Geigerinnen wurden zur Teilnahme am Konzert von Professor Szykulski aus Würzburg nominiert, sie erhielten den ersten Preis im Wettbewerb „Jugend musiziert“ und im Internationalen Geigerwettbewerb „Schloss Zell an der Pram“ 2017. 

Die Favoriten des Publikums waren die auf Deutsch singenden Kinder aus der Gruppe „Małe Beciaki” aus  Suwałki.  Die Gruppe ist dem polnischen Publikum aus Fernsehsendungen wie  „Szansa na sukces”, „Talent za Talent”, „X-Factor”, „Must be The Music”, „5-10-15” und weiteren bekannt. „Studio Beciaki“ wird von dem hervorragenden Komponisten und Gesangstrainer – Marek Zborowski-Weychman geleitet und hat einige junge polnische Künster, darunter die Hauptdarstellerin des Films „Wołyń“, hervorgebracht.

Die Volkstanzgruppe „Neptun” aus der Sporthochschule in Gdańsk präsentiert seit 34 Jahren Volks- und Nationaltänze in Polen und im Ausland. Während des Galakonzerts präsentierten die Studenten Fragment einer Tanzsuite aus der Region Kaschubei. Die Gruppe wird musikalisch betreut von Józef Stachnik, die künstlerische Leitung hat Dr. Dorota Dancewicz-Nosko.  Die Gruppe erntete viel Beifall- besonders der typische, nur von Männern getanzte kaschubische „Dzek“ hinterließ einen großen Eindruck.

Die Pfadfindergesangs- und Tanzgruppe „Grześ“ aus Puławy tanzte auf der Bühne Tänze aus der Region Masowien und Rzeszów. Der Auftritt der Jugend aus Puławy wurde durch das münchener Publikum gut aufgenommen.       

Bild 8. Die Gruppe NEPTUN - AWF Gdańsk (Sporthochschule Gdańsk), Bild 9 – Tänzer aus  Puławy - Suita łowicka

Der dritte Teil des Festivals. Teilnahme an der Großen Folkloreparade – Oktoberfest 2017

Am Sontag, 17. September 2017 konnten die Teilnehmer des Festivals an der Folkloreparade, die das Oktoberfest in München einläutet, teilnehmen. Dank des persönlichen Engagements von Dr. Elżbieta Zawadzka wurde dieses Ereignis durch den Fernsehsender ZDF gezeigt,  zudem konnten die polnischen Künstler an der weltweit größten Folkloreparade teilnehmen. Die Vielfalt der Farben, Kostüme,  Instrumente und Blumen, große Menge von lächelnden und  fröhlichen Zuschauern entlang der Parade – all das trug dazu bei, dass es ein einmaliges Erlebnis war. Eine heitere und bunte polnische Gruppe in Trachten aus Kraków, Rzeszów und Krzczon präsentierte sich tanzend auf den Straßen von München. Die Schönheit polnischer Mädchen hat zum wiederholten Mal die Herzen des deutschen Publikums erobert. Beim Anblick der Bilder von der Parade (die Mehrheit machte deutscher Reporter polnischer Herkunft Henryk Bilski) wundert man sich nicht darüber.

Konzerte junger Talente und die Teilnahme polnischer Jugend an der Folkloreparade im Rahmen des Münchener Oktoberfests bieten eine besondere Gelegenheit zur Vorstellung meines Heimatlandes in Deutschland. 2017 war ich sehr gerührt, als ich im Fernsehsender ZDF viele nette Worte über meine Arbeit und meine Person hörte. An diesem Tag hörte das Telefon nicht auf zu klingeln – man wollte mir gratulieren, mein E-Mail-Fach war voll mit liebevollen Nachrichten! Ich möchte mich sehr herzlich bei Joanna Woszczyńska und Dorota Dancewicz-Nosko für ihre Hilfe bei der Organisation der gemeinsamen Gruppe aus Polen und aus der Polonia auf der Strecke der Folkloreparade bedanken.

schöne Bilder aus der Folkloreparade – Oktoberfest 2017

Das Festival wurde realisiert dank der Hilfe der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Vereinigung „Wspólnota Polska“ in Warszawa (aus den Mitteln des Senats der Republik Polen). Auf Wiedersehen in nächstem Jahr.

Dr. Dorota Dancewicz - Nosko

Akademia Wychowania Fizycznego i Sportu w Gdańsku (Sporthochschule in Gdansk)

 

 

Vorlesung von Kama Zboralska bei UTP - Journalistin, Ausstellungskuratorin. Programmratsvorsitzende der Warschauer Kunstmesse in den Kubicki-Arkaden des Königsschlosses  zu Warschau – einem der wichtigsten Kulturereignisse in Polen – bei deren letzten fünf Auflagen. An der Warschauer Kunstmesse  nehmen führende Galerien für moderne Kunst und Antiquitätenhandlungen aus ganz Polen teil.

Sie ist Autorin der Buchreihe: „Die Kunst, in Kunst zu investieren. Ein Leitfaden durch die Galerien 2004”,  „Die Kunst, in Kunst zu investieren. Ein Leitfaden durch die Galerien 2006” und „Die Kunst, in Kunst zu investieren.
Leitfaden durch die Kunstgalerien” Bd. 3 (2013). Außerdem ist sie Verfasserin des Bildbandes „Galerie (-1) Polnisches Olympisches Komitee. Ausstellungen zeitgenössischer Kunst 2006-2016” (2016) sowie Koautorin des Sammelbandes
„Olympische Kunstwettbewerbe. Olympische Lorbeeren” (PKOI, 2012), Koautorin von „Kunstkompass” und „Kompass Junger Kunst” – des einzigartigen Rankings zeitgenössischer Künstler, das seit 2008 in der Tageszeitung „Rzeczpospolita” in der Rubrik „Mein Geld” veröffentlicht wird. Am Ranking nehmen ungefähr 80 ausgesuchte, sowohl kommerzielle als auch öffentliche Galerien zeitgenössischer Kunst teil.
Sie ist auch Autorin zahlreicher Texte, die zeitgenössische Kunst propagieren, u.a. in „Rzeczpospolita”, „businessman.pl”, „Wprost”, „Manager Magazine”, „Pani”.
Sie hält auch Vorträge über den Kunstmarkt, unter anderem im Zentrum für Zeitgenössische Kunst Zamek Ujazdowski in Warschau.

Thema: Der polnische Kunstmarkt wird bei der Vorlesung im Kontext des Galerie- und Kunstauktionsmarktes besprochen. Es wird darum gehen, wie er entstand und wer hier führend ist. Präsentiert werden Künstler von
Kunstkompass und Kompass Junger Kunst – des einzigartigen Rankings, das seit zehn Jahren in der Tageszeitung „Rzeczpospolita” in der Rubrik „Mein Geld” erscheint. Daran nehmen etwa 80 führende, private und öffentliche  
Galerien zeitgenössischer Kunst teil. Unter den ins Ranking aufgenommenen Künstler gibt es natürlich auch Gewinner internationaler Preise, u.a. in Berlin.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. habil. Brigitta Helbig-Mischewski.

Die Vorlesung findet am 13. April 2018 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.

Nach der Vorlesung gegen 19:30 Uhr wird Dorota K. Samborski ihre Arbeiten im Rahmen der Gallerie der UDG präsentieren.

Einführung: Dr. Piotr Olszówka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

Foto.: Leszek Fidusiewicz

Współfinansowane przez/Gefördert durch: Die Beauftragte fżr Kultur und Medien

Sponsorzy/Sponsoren:
Herr Krzysztof Michniewicz und seine Firma ARTEM GmbH - Steine mit Profil.
Bühringstrasse 12, 13086 Berlin

www.artem-naturstein.com

 

Polens Platz ist im Herzen Europas, nicht nur auf der Landkarte des Kontinents! Donald Tusk: der engagierte, überzeugte und überzeugender Europäer.

Die Biographie von Donald Tusk und seine glanzvolle politische Karriere, sind ein Beispiel dafür, dass der stete Tropfen den Stein höhlt und man mit schwerer Arbeit jeden Gipfel besteigen kann. Manchmal reicht es sich zur guten Stunde am passenden Ort zu befinden und die Herausforderungen, die auf einen zukommen, stets wahrzunehmen. Donald Tusks Lebenslauf kann dies mit Sicherheit am besten bestätigen. Der ehemalige Ministerpräsident Polens, als ein sehr eloquenter und intelligenter Mann, hat die Herausforderung seiner Zeit – also die der Volksrepublik – wahrgenommen und somit den höchsten politischen Flor in Polen und seit 2014 in der Europäischen Union erreichen können. 

Donald Franciszek Tusk wurde am 22. April 1957 in Danzig geboren. Er studierte Geschichte an der Danziger Universität. Während des Studiums lernte er seine Frau Malgorzata kennen, mit der er zwei Kinder hat. Bereits zur Studienzeit beteiligte er sich an illegalen Tätigkeiten gegen das kommunistische Regime. Er kooperierte u.a.: mit den im Untergrund wirkenden freien Gewerkschaften und im Jahr 1980 gründete er den Unabhängigen Studentenverband (NZS) mit. Der NZS wurde später ein Teil der „Solidarnosc” Bewegung. Donald Tusk wurde zum Vorsitzenden der „Solidarnosc“ Bewegung. 

Als 1981 das Kriegsrecht durch General Jaruzelski in Polen verhängt wurde, wurde Tusk, wie viele oppositionell eingestellte Intellektuellen in Haft genommen. Er blieb, jedoch, nur paar Tage interniert und wurde auf der Kraft einer Amnestie für politischen Gefangenen freigesprochen. Die Freiheit hat er zwar zurückbekommen, dennoch in der Zwischenzeit verlor er auf Grund seiner politischen Tätigkeit die Arbeitsstelle im Verlag „Morski”. Etwa sieben Jahre übte er eine körperliche Arbeit aus, ein Jahr hat er auch als Brotverkäufer gearbeitet, danach war er bis 1989 als „Industrie-Alpinist” in der Genossenschaft „Swietlik” tätig. Die Genossenschaft „Swietlik“ war ein Unternehmen, das von den sog. „Liberalen von Gdansk“ gegründet worden war, u.a.: vom Maciej Plazynski dem Mitbegründer der Partei „Bürgerplattform”, 1997-2001 Sejmmarschall. Maciej Plazynski starb im Jahr 2010 beim Flugzeugabsturz bei Smolensk.  

Im Jahr 1983 wurde die erste Ausgabe der illegalen Monatszeitschrift „Przeglad Polityczny” („Politische Rundschau”) herausgegeben, die den Wirtschaftsliberalismus und die Regeln einer liberalen Demokratie propagierte; Donald Tusk hat die Zeitschrift mitgegründet und die weiterhin konzeptuell mitgestaltet. Die Personen, die bei der Zeitschrift mitwirkten, darunter auch Donald Tusk, wurden später zur führenden Politiker polnischer politischen Bühne, sie gründeten u.a.: die erste proeuropäische Partei den „Liberal-Demokratischen Kongress” („Kongres Liberalno-Demokratyczny”, KLD), die „Freiheitsunion” („Unia Wolnosci”, UW) und später die „Bürgerplattform” („Platforma Obywatelska”, PO). Donad Tusk wurde im Jahr 1991 Vorsitzender des KLD, in den 90-er Jahren Parlamentsabgeordneter, 1997-2001 stellvertretender Sejmmarschall, seit 2003 übernimmt Donald Tusk Vorsitzendenstelle der „Bürgerplattform“: Schließlich wird er 2007-2014 zum Ministerpräsidenten Polens und zeitgleich zum Ersten, der wiedergewählt wurde. 2014 kam Donald Tusk in das Amt des Präsidenten des Europäischen Rates; 2017 wurde er für eine zweite Amtszeit von zweieinhalb Jahren wiedergewählt.

Im Jahr 2010 wurde Donald Tusk mit dem Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet worden. Davor bekamen den Preis noch zwei Polen: W. Geremek und Papst Johannes Paul II.

Donald Tusk liebt Fußball und Geschichte. Beide Hobbys übt er mit der Leidenschaft und Mut aus. In den 90-er Jahren veröffentlichte er eine Reihe von Büchern über die Geschichte von Gdansk. Donad Tusk schenkt Polen Beachtung und schätzt Europa. Er ist ein überzeugter und überzeugender Europäer. Allerdings, neben der polnischen und europäischen Bürgerschaft glaubt er an die regionale Zugehörigkeit, seine Familie hat kaschubische Abstammung. Donald Tusk bedeutet Familie alles, sie ist die wichtigste Säule seines Lebens.

Joanna Szymanska

Foto Andreas Herrmann (Stadt Aachen)

Jahresbuch2018Jahrbuch Polen 2018 Mythen Deutsches Polen-Institut (Hrsg.) Wenn wir heute von politischen Mythen sprechen, meinen wir reale und imaginäre Ereignisse, Orte, Persönlichkeiten, aber auch gesellschaftliche Einstellungen, Gesten und Haltungen, die einen festen Platz in einer Gemeinschaft erworben haben und diese oft bis heute prägen. Es genügt, dass viele Mitglieder einer Gemeinschaft ihnen Bedeutung zumessen und an sie glauben und dass sich Politik, Kunst, Medien und Massenkultur auf sie beziehen, sie immer wieder benutzen, in neue Kontexte stellen. Heute entstehen bisweilen neue politische Mythen, die es möglich machen, alte zu zerstören oder dahingehend zu verändern, dass sie aktuelle Politik im Inneren wie im Äußeren legitimieren. Die vorliegende Ausgabe des Jahrbuchs Polen beschäftigt sich mit polnischen Mythen, die die gegenwärtige Politik und die Gesellschaft, aber auch Kunst und Kultur in unserem Nachbarland bestimmen. Diese Phänomene verlangen nach Kenntnis und Verständnis, nur so können sie entziffert und richtig interpretiert werden. Ausländischen Beobachterinnen und Beobachtern macht es immer wieder Mühe, sie zu ergründen und einzuordnen; das Jahrbuch soll hierfür eine Hilfe leisten. Unsere Autorinnen und Autoren belassen gegenwärtige und historische Mythen nicht ohne Kommentar, im Gegenteil, die Leserinnen und Leser werden kompetent und ausführlich durch die Mäander polnischer politischer Mythen und Symbole geführt. Über polnische Mythen nachgedacht und für uns geschrieben haben u.a.: Michał Olszewski über die Kraft nationaler Symbole, Cezary Michalski über den „gestohlenen Sieg über den Kommunismus“, Przemysław Czapliński über die Kresy, Paweł Kowal über den Warschauer Aufstand, Katrin Steffen über den „Antipolonismus“ der Juden, Anna Baumgartner über Mythen in der polnischen Historienmalerei und Joanna Staśkiewicz über die „Mutter Polin“. Jahrbuch Polen 2018 Mythen Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden 2018, 224 S., zahlreiche Abb. Preis: 15 € (Abo 13,50 €) ISSN 1863-0278 ISBN 978-3-447-10966-6 Bestellung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.deutsches-polen-institut.de

Dr. Andrzej Kaluza
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Frau Róża und Herr Benedykt Frąckiewicz repräsentieren seit vielen Jahren artistisches Milieu der Polonia, indem sie das polnische musikalische Repertoire in Deutschland, Polen und in vielen anderen Ländern weltweit vorführen. Sie traten u.a.: für die Polonia in Australien, den USA, Canada, Frankreich den Niederlanden, Belgien, Italien, Litauen, in der Ukraine, auf. In den USA präsentierte das Paar u.a. das musikalische Programm des „Einen Herzens”, das von der Polonia mit großem Erfolg aufgenommen wurde.

Benedykts Frąckiewicz musikalischer Werdegang begann im 12. Lebensjahr. In der Musikschule lernte er Akkordeon und Klarinette spielen. Seine unbändige Leidenschaft für Musik spiegelt sich in vielen polnischen und deutsch-polnischen musikalischen Projekten wider.  

Er gründete 1998 in Wuppertal bei der Polnischen Katholischen Mission den Chor „Benedictus“, den er bis heute führt. Herr Frąckiewicz arbeitet als Musiklehrer für Klarinette und Saxofon in der Musikschule in Solingen, wo er ebenso ein Schulorchester gegründet hat. Lange Jahre spielte er mit seiner Frau und Herrn Tomasz Glanc im Jazztrio “TRB“. Aktuell tritt er mit seiner Frau im Duett unter dem Namen „Benrose“ auf.  

In Polen absolvierte Herr Frąckiewicz Musikhochschule in Danzig. Bereits während des Studiums ergab sich seine Faszination für Jazz. Zu dieser Zeit spielte er in einer Band: „Skutki nudy“ (deutsch: „Folgen der Langeweile“). Bevor er 1987 nach Deutschland kam, trat er u.a.: auf „Zlota Tarka“ Festival in Warschau und „Jazz an der Oder“ auf.

In Wuppertal organisiert er seit vielen Jahren „Weihnachtslieder-Singen” - Weihnachtskonzerte der Chore Polnischer Katholischer Missionen in Deutschland. Mit dem Duett „Benrose” und dem Chor „Benedictus” sorgt er beinahe seit der ersten Polonicus-Gala für die musikalische Begleitung der Veranstaltung im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses

Das Repertoire des Chors begrenzt sich nicht nur auf die kirchliche Musik, immer öfter tritt das „Benedictus” Chor mit Jazz, Gospel, Swing und Volksmusik auf.

Róża Frąckiewicz wurde 1962 in Oppeln geboren. Von Kind auf war sie für Musik interessiert. Während der Schulzeit sang sie in den Schulchören und kirchlichen Choralscholen. Als Solistin nahm sie an schulischen Wettbewerben und Festveranstaltungen teil. Im Alter von 18 Jahren bekam sie Gesangunterricht von der anerkannten polnischen Musikkritikerin und Gesanglehrerin Elżbieta Zapendowska. Später, aus persönlichen Gründen, verschwand Musik aus ihrem Leben für mehrere Jahre. Nach 20 Jahren Trennung von der Musik, traf sie die Entscheidung dem Chor „Benedictus” beizutreten, wo man ganz schnell ihr musikalisches Talent wiederentdeckte. Heute ist sie die erste Solistin des Chors „Benedictus”. Zu ihren persönlichen musikalischen Eroflgen zählen u.a.: gemeinsamer Auftritt mit dem Musiker Krzysztof Koleberger und zweifache Teilnahme an der berühmten polnischen Musik-Fernsehsendung: „Szansa na sukces” (deutsch: „Die Chance auf den Erfolg”). Sie spielte auch im Kinofilm "Hochzeitspolka" mit. Im Jahr 2014 wurde sie mit dem Platz 2 der internationalen Musik-Show: ”The Voice of Polonia” ausgezeichnet, der in Brüssel stattfand. Frau Frąckiewicz nahm auch an der Wahl der „Miss 50plus” teil.  

Eine große Freude bereiten der Solistin caritative Auftritte und Konzerte, wie z.B. für das Große Orchester zur Weihnachtshilfe oder für kranke Hospizpatienten.

Róża Frąckiewicz arbeitet im Büro, jedoch nicht die berufliche Arbeit sondern das Singen erfüllt ihr Leben und bedeutet ihr Alles, so heißt es oft auch in ihrem Gesang: „ Beim Regen und Sonne – Musik, manchmal für die schlechte Laune – Musik, auf die Liebe und auf die Sünde – Musik, da nur der groß sei, der die Stimme Windes in die Musik umwandeln kann“.

Leonard Paszek

 

Die Deutsch-Polnischen Medientage 2018 finden zwischen dem 06.-07. Juni in der Hansastadt Stralsund statt. Der Gewinner des Wettbewerbs für die Media Tage 2018 ist Marcin Radomski mit dem Thema: Smartfon als Newsroom. Online-Journalismus ist die Gegenwart. Ein innovativer Ansatz beim Einsatz moderner Technologien in der journalistischen Arbeit
Die Deutsch-Polnischen Medientage bieten Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern eine professionelle Plattform zum gegenseitigen Austausch und die Chance zur persönlichen Begegnung. In einem Medienforum werden aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung im Umfeld der deutsch-polnischen Beziehungen aufgegriffen und mit hochkarätigen Experten in einer offenen Atmosphäre diskutiert und reflektiert. Dadurch wollen die Projektpartner den Dialog der Medienschaffenden zwischen Deutschland und Polen fördern.
Die Medientage werden im jährlichen Wechsel zwischen Deutschland und Polen ausgerichtet. Feierlicher Akzent der Medientage ist die Verleihung des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises in fünf Kategorien für die besten journalistischen Beiträge des Vorjahres.
2008 fanden in Potsdam erstmalig die Deutsch-Polnischen Medientage zum Thema „Die Politik-Medien-Maschine: Deutschland und Polen im Spiegel europäischer Berichterstattung" statt. Unter den Teilnehmern waren u. a. Gesine Schwan und Władysław Bartoszewski.
Die 2. Deutsch-Polnischen Medientage in Stettin standen unter dem Motto „20 Jahre später ..." und boten die Gelegenheit zu Begegnungen mit hochrangigen Gästen und Zeitzeugen von 1989, u. a. Hans-Dietrich Genscher, Lech Wałęsa, Tadeusz Mazowiecki und Aleksander Kwaśniewski.

Redaktion Polonia VIVA

Info: http://medientage.org/

 

Jerzy Owsiak diesjähriger Preisträger des POLONICUS-Preises im Bereich Kultur, ist eine der meist kontroversen Personen in der gegenwärtigen Realität Polens. Er ist beliebt bei Millionen Polen weltweit, bei den Ärzten und Patienten, bei den Jugendlichen und zugleich ist er ein Dorn im Auge für viele Vertreter aktueller Regierungsszene Polens. Es ist vielleicht das größte Paradox in der neuesten Geschichte Polens, wo man einem engagierten Menschen, der wohltätig und effektiv, für die Verbesserung des öffentlichen Gesundheitssystems kämpft, immer wieder neue Hürden aufstellt. Unbestritten bleiben, allerdings: die Zahl positiver Ereignisse die mit dem Owsiak eng zusammenhängen, sowohl die Hilfestellung für polnische Krankenhäuser, als auch die Aktivierung polnischer Jugend diesbezüglich weltweit.

Alles begann vor 27 Jahren, als Jurek Owsiak im Laufe der Radiosendung „Brum” des 3. polnischen Radiosenders, eine Sammelaktion für die Beschaffung medizinischer Ausrüstung für die Kinderklinik in Warschau initiierte. Es handelte sich um eine Herz-Lungen-Maschine für den Operationssaal, deren Anschaffung damaliges Gesundheitssystem habe nicht verwirklichen können. Die Reaktion auf den Spendenaufruf war überwältigend. Was danach geschah und bis dato geschieht ist laut Owsiak: „eine unglaubliche Kraft des Zufalls und der Risikofaktor vieler Entscheidungen, und nicht zuletzt noch eine tüchtige Dosis von Rock’n’Roll”.

Später folgte die Fernsehsendung „Macht was ihr wollt". Im inneren Kreislauf der Sendung entstand die Idee des ersten Finales des großen Orchesters zur Weihnachsthilfe, einer weiteren Spendenaktion für die Ausstattung kardiologischer Stationen. Owsiaks Idee begeisterte die Jugend polenweit. Mit enormer Beteiligung junger Menschen habe man ein Musik-Happening für gute Zwecke organisieren können. An dem Tag wurden über 1.5 Millionen Dollar gesammelt.

Die positive gesellschaftliche Resonanz motivierte den Owsiak, um im März 1993 zusammen mit dem Walter Chełstowski die „Stiftung das große Orchester zur Weihnachsthife“ vorm Gericht eintragen zu lassen. Seitdem finden jedes Jahr große Spendenaktionen und eine Reihe von Musik-Happenings statt. Jährlich gelingt der Stiftung Millionen Euro für gute Zwecke einzusammeln. Das Orchester-Finale wird immer durch einen großen Fernsehsender übertragen. Seit 1995 wird ebenso jährlich ein Rockfestival „Haltestelle Woodstock“ veranstaltet, das als Dank für an der Orchester-Finale engagierten Freiwilligen dient und mittlerweile zu den größten Rockfestivals in Mitteleuropa zählt.
Die Stiftung das große Orchester zur Weihnachtshilfe hat im Laufe ihrer 26 jährigen Existenz eine gravierende Mehrheit polnischer Krankenhäuser unterstützt, indem sie medizinische Ausrüstung für u.a. Onkologie, Pädiatrie –und Kardiologie-Stationen eingekauft hat. Seit ein paar Jahren unterstützt die Stiftung zusätzlich Programme der Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen. Beinahe im jeden Krankenhaus in Polen findet man medizinische Apparatur mit charakteristischen rotem Herzchen, dem Symbol der Stiftung.

Das große Finale des Orchesters zur Weihnachsthilfe ist eine der größten caritativen Spendenaktionen in Osteuropa. Seit 26 Jahren arbeitet die Stiftung ununterbrochen basierend auf absolut eigenen Prinzipien und Methoden. Owsiak ist sehr stolz auf die prächtige „Armee” junger Menschen, die zusammen mit ihm die Spendenaktionen in Polen und auf der ganzen Welt jährlich veranstaltet.
Das große Orchester ist eine Initiative, die seit der Entstehung mehr als „nur“ eine Spendenaktion ist. Die Stiftungskultur unterstützt und stärkt die Zivilgesellschaft, sorgt um gerechte Spielregeln und erlaubt jedem Menschen solidarische Teilhabe. Das große Orchester zur Weihnachsthilfe trägt zum positiven Erscheinungsbild Polens auf der internationalen Arena bei.

Jurek Owsiak ist 65 Jahre alt, er ist ein Radio-und Fernsehjournalist und Glasmaler; er habe mit vielen Radio- und TV Sender zusammengearbeitet, u.a.: mit TVP, TVN, Radiosender „Das Erste“, RMF FM, WAWA etc. Seine Programme erkennt man am besten an der charakteristischen rhythmischen Dynamik und stotternden Aussprache
Für seine gesellschaftliche und mediale Tätigkeit bekam Owsiak zahlreihe Auszeichnungen und Preise, wie der Orden Polonia Restituta, einer der höchsten Auszeichnungen Polen; mehrmals Fernsehpreise „Viktor“, Mediale des heiligen Georgs, Orden Ecce Homo und „Bene Merito“, als auch einen Preis für den Beitrag zum Schutz der Menschenrechte.

Leonard Paszek

Redaktion-Info

Bei der 26 Finale in diesem Jahr wurde 126,4 Mln zł dh. ca 31 Mln € gesammelt!

Der Frühling kommt, die Freude kommt... Spaziergang durch Pankow? Schaut mal bei uns vorbei: Schulzestrasse 1 in Berlin-Pankow, direkt am S-Bhf Wollankstrasse, wir freuen uns! Ja, jetzt schon fast jeden Tag finden hier unsere Veranstaltungen statt. Es gibt noch jede Menge zu tun, jedoch genießen wir jeden Moment, den wir dort zusammen verbringen können... Endlich angekommen!:

NachbarschaftsCafé

gehören. Möchtet Ihr Euch in seine Mitgestaltung engagieren?
Wir freuen uns auch auf Eure Spenden sowie auf jede andere Form der Unterstützung. 
Für alles bisherige sind wir Euch sehr dankbar. 
Gern beantworten wir Eure Fragen -
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0160 99 68 00 59. 
Hier entsteht jetzt auch

unsere kleine Bibliothek 

Wer möchte sich daran beteiligen? Kontakt über Katarzyna Willmann - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
 

Mitgliederjahresversammlung

findet am 20.03.2018, 17:00 Uhr statt. Herzlich willkommen!
 

SprachCafé für Kinder

Kreatives Polnisch:
- für die ganz Kleinen - 1-3 J.
- für Vorschulkinder
- "Polska Zerówka"
- für Schulkinder
- Sprache & Literatur - NEU!
- Polnisch für junge Leute - NEU!

Eine Tanzreise - Bewegung und Tanz | immer Samstags - ab 03.03.2017 | Neu!

Für die Kinder sind wir auch in Berlin-Schöneberg da: Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Winterferien in Berliner Schulen: 5.-09.2018. Wir haben jedoch ein spezielles Ferienangebot für Euch: "Auf der Suche nach Sprachschätzen" - zur Unterstützung der Zweisprachigkeit! Termin: 03.-06.04.2013, Ort: Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark e.V., Berlin-Schöneberg, Kurmärkische Straße 1-3 in 10783 Berlin. Info / Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Das SprachCafé arbeitet unregelmäßig, das Kinder-SprachCafé macht auch Pause.
Wir wünschen Euch eine tolle Ferienzeit!

"Gelebte Mehrsprachigkeit"

Es startet eine Veranstaltungsreihe für Kinder, Eltern, Erzieher*innen, Lehrer*innen.
Wertvolles Wissen, Tips aus der Praxis sowie Erfahrungsaustausch sind Inhalte dieses Kooperationsprojektes von MaMis e.V. und Dr. Anna Mróz. Gefördert wird es vom Bezirksamt Pankow im Rahmen von citizenKcenter/Masterplan.

- logopädische Beratung für polnischsprachige KInder: 05.03., 15:00-18:00
- Networking für Erzieher*innen: 15.03., 19:00-20:30
- Seminar für spanischsprachige Eltern: 24.03., 11:00-14:00

"Pankow lädt ein! Offene KulturWerkstatt"

  heißt unser Integrationsprojekt 2018. Wir bedanken uns beim Bezirksamt Pankow für die Unterstützung!

  - Mittwochs-SprachCafé: Portaits polnischer Frauen: 07.03.2018, 10.00-12:00 Uhr

  - Donnerstags-SprachCafé: Er Deutscher, Sie Polin - literarisches Treffen mit Krysia Sar und Diskussion: 22.03.2018, um 19.00 Uhr

Kreativität & Kommunikation

 - Eine Tanzreise - Bewegung und Tanz für Leute jeden Alters | immer Samstags - ab 03.03.2017 | Neu!
 - Neue Kleidung für den Frauentag! | 08.03.2018, 19:00 Uhr
 - Handarbeiten |  Montags, 10:00 bis 12:00 Uhr
 - Aus Pappmache | für Leute jeden Alters | Mittwochs, 16: 00-18: 00 | Neu!
 - Sprachtraining Deutsch | Mittwochs, 18:30 - 20:00 Uhr
 - DamenSalon-  21.03.2018, 15:00-17: 00 | interkulturelle Treffen für Frauen - jeden vorletzten Mittwoch im Monat | Neu!

Neue Kooperationen, bewährte Kooperationen

Noch mehr Bewegung? Ja! Roter Stern, ein besonderer Sportverein, der Boxen, Fußball, Basketball, Fitness, Schach, Skat, Fußball und Selbstverteidigung bietet und sich für ein solidarisches Miteinander engagiert und im Alltag gewaltfreie Kommunikation einsetzt. Wer ist dabei?
Noch mehr Nachbarschaft? Ja! Der Unterstützerkreis Strassburger Strasse gehört jetzt auch dazu.
Wir erwarten viele gemeinsame Aktivitäten und Überraschungen, Details kommen bald.
- im Rahmen von Demokratie leben.
Steine ohne Grenzen e.V. in Pankow-Buch: zusammen zum 75. Gedenktag vom großen Humanisten, Otto Freundlich | 09.03.2018, 10:00

Mit bester Empfehlung!

- Polnisch lernen! | für Erwachsene | Kooperation mit Zentrum für Polnische Sprache
- Fahrt nach Kolobrzeg | im Mai 2018 | Freunde Kolbergs e.V
- Wanderausstellung über die Neuzuwanderung in Pankow sowie das Begleitprogramm:
 01.03., 08.03., 15.03.2018 | Museum Pankow

Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
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Architektin des polnisch-deutschen Raums im vergangenen Vierteljahrhundert Prof. Dr. Rita Süssmuth, Preisträgerin des Polonicus-Preises 2018 für den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt  europäischer Integration.

Dialog, Offenheit und eine auf Fakten basierende Debatte sollten von Intellektuellen als Pflicht gesehen werden, vor allem im Diskurs über die Geschichte (guten) nachbarschaftlichen Beziehungen. Trotzdem, waren die polnisch-deutschen Beziehungen bis fast 1989 einseitig. Die politische und historische Debatte wurde vom Verlust der ostdeutschen Gebiete, Grenzfragen mit den Beschlüssen der Konferenz in Teheran, Vertreibung, Kriegsreparationen, Schuld und Vergebung und sogar Versöhnung beherrscht, aber weniger haben die Debatte mit den Nachbarn auf dem Dialog aufgebaut. Diese Jahre haben keinen wesentlichen intellektuellen Austausch mit sich gebracht - heute ist das ein Schlagwort, aber bis 1989 war das eine große Herausforderung! Prof. Dr. Rita Süssmuth hat sich schon als Studentin der Romanistik und Geschichte in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit Themen beschäftigt, die jetzt einen Katalog guter nachbarschaftlicher Beziehungen und Dialoge bilden. Es geht hier nämlich um den Prozess der Anpassung und für eine Wendung der Beziehungen von den Feind-Opfer zu den partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen. Der Verständigung- und Versöhnungsprozess, erfordert viele Versuche und viel Arbeit, die oft Sisyphusarbeit ist. Die meiste Arbeit erfordert die Veränderung des allgemeinen Stereotyps, der eine gemeinsame Norm und Determinante der gegenseitigen Beziehungen darstellt, der aber einen reellen Dialog zu einem diplomatischen Ritual reduziert.

Prof. Dr. Rita Süssmuth begleitet und steuert seit über 25 Jahren, nicht nur unter den nächsten Nachbarn, die polnisch-deutsche Initiativen. Sie kreiert Verständigung voller Empathie und gegenseitigem Verständnis, mit den Schwerpunkten - Dialog, Toleranz und Respekt. Als Fortsetzerin der Politik von Willy Brandt schuf Süssmuth eine echte, mutige und konfrontative Politik. Im Jahre 1986 initiierte sie zusammen mit Aleksander Kwasniewski, damals Minister für Jugend, die Gründung des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes. 2008 erhielt sie den renommierten Preis der Europa-Universität Viadrina - für Menschen, die in besonderer Weise Polen und Deutsche näherbringen.

Professor Süssmuth ist eine unangefochtene Dame der deutschen Politik, seit 1981 Mitglied der CDU, die erste Frau, die aus den Reihen von Christdemokraten zur Bundestagspräsidentin gewählt wurde (in den Jahren 1988-1998). Ihre erste Dienstreise auf dem neuen Posten, unmittelbar nach der Wahl, machte sie nach Warschau, in den polnischen Sejm. Rita Süssmuth ist eine außergewöhnliche Politikerin, eine Politikerin mit großer Überzeugung und Sinn für Mission.

Mit ihrer Biographie hat sie bewiesen und unermüdlich bewiest weiter, obwohl sie schon 80 Jahre alt ist, dass sich das wissenschaftliche Wissen in der Politik widerspiegelt und dass die beiden Disziplinen, Hand in Hand gehen und sich gegenseitig ergänzen sollten.

Seit Jahren beschäftigt sie sich als eine langjährige Vorsitzende des Vorstandes des Verbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Berlin, Mitglied des Vorstandes des Deutsch-Polnischen Instituts in Darmstadt, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Stiftung für Wissenschaft (DPWS), Mitglied des Vorstandes der Genshagen Stiftung und viele mehr, mit zivilgesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen polnisch-deutschen Initiativen, die von der Gesellschaft initiiert wurden.

Professor Süssmuth hat in einem ihrer Interviews gesagt, dass sie sich nach dem Krieg für drei Länder interessierte: Frankreich, Israel und Polen ... Gesagt, getan!

Wir gratulieren der Preisträgerin und danken für Ihr umfangreiches Engagement für den Dialog!

 

Joanna Szymańska

Foto Jan Voth

Laureatce serdecznie gratulujemy i dziekujęmy za wszechstronne zaangażwonie, na rzecz dialogu!

Redakcja Polonia Viva

"Tanzreise" Dieser Tanzkurs ist speziell für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 13 Jahren und deren Eltern oder Verwandten sowie für Einzelpersonen konzipiert. In der Vergangenheit war Tanz etwas Natürliches - nachfolgende Generationen haben von ihren Familien gelernt. Weil Tanz bedeutet nicht nur Schritte - es ist eine gemeinsame Zeit, Freude und Spaß! Während des Unterrichts werden wir Tänze aus verschiedenen Ländern der Welt, einfache Spiele und Bewegungsübungen lernen. Wir werden auch Koordination, Bewegungsgedächtnis, Kreativität und Phantasie entwickeln. Für alle, die Bewegung und Musik mögen! Seid herzlich willkommen!
Gosia Gajdemska
Choreographin, Tänzerin, Performerin und Tanzpädagogin, mit Wohnsitz in Berlin. Seit April 2016 Vorstandsmitglied vom K77 Studio e.V. Direktorin diverser Tanz- und Theaterprojekte (mit Profis, Kindern, Jugendlichen, Immigranten, blinden und tauben Menschen). 
In meinen Workshops und Bühnenarbeiten verbinde ich verschiedene Tanztechniken (zeitgenössischen Tanz, Kontakt Improvisation, Improvisation) mit somatischen Praktiken und bildender Kunst. Ich kreiere auch site-specific Tanzprojekte. 
http://k77studio.org/de/312-2/

Grafik © Karolina Cwala
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ENG | Dance Journey

These dance classes are created especially for children and youth between 4 and 13 years old and their parents or family mambers. In the past, dance was something natural – successive generations learned from their families.
Because dance is not just about steps - it's a common time, joy and fun!
During the classes, we will learn dances from various countries around the world, simple games and movement exercises. We will also develop coordination, movement memory, creativity and imagination.
For Everyone, who likes movement and music!

Gosia Gajdemska
Choreographer, dancer, performer and dance educator, based in Berlin. From April 2016 member of the board of the K77 Studio e.V. Director of dance and theater projects (with professional artists, children and youth, immigrants, blind and deaf people). 
In my workshops and works I combine a variety of dance styles (contemporary, Contact Improvisation, improvisation) with somatic practices and visual arts. I also create site-specific dance projects. 
http://k77studio.org/en/gosia-gajdemska/
Grafik © Karolina Cwala

Terminy/Daten/Dates:
Sobota/Samstag/Saturday
3.03.2018
5.05.2018
30.06.2018 
8.09.2018
3.11.2018


14.00-15.30 – dzieci 4-8 lat + członkowie rodziny lub opiekunowie
Kinder 4-8 Jahre alt + Verwandten oder Betreuer
Children 4-8 years old + family members or caregivers

16.00- 17.30 – dzieci od 8 lat + członkowie rodziny lub opiekunowie
Kinder ab 8 Jahren + Verwandten oder Betreuer
Children from 8 years of age + family members or caregivers

Opłata/Unkostenbeitrag/Fee:
10 € - 1 zajęcia/1 workshop 
Max. 3 Osoby/Personen/Persons
Każda kolejna osoba/jede weiterePerson/each next person + 5 €

8 € - dla Członków/ für Mitglieder/for Members
Max. 3 Osoby/Personen/Persons
Każda kolejna osoba/jede weitere Person/each additional person + 4 €

Miejsce/Ort/Space:
Stadtteilzentrum Pankow - Dachgeschoss
Schönholzer Straße 10
13187 Berlin
www.stadtteilzentrum-pankow.de

Informacje i zapisy/Infos und Anmeldung/Infos and registration:
Gosia Gajdemska
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
+49 163/6738253

 

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Berlinale zum  68. Mal.  Wieder Mal ein Erfolg polnischer Regisseurin Malgorzata Szumowska. Diejährige  68. Auflage des internationalen Filmfestivals „Berlinale” brachte der polnischen Filmachern wieder Mal einen Erfolg.  Den Silbernen Bären – Grand Jury Preis- gewann der polnische Film „Twarz“ („Das Gesicht“) unter Regie von  Malgorzata Szumowska. Der Grand Jury Preis  ist die zweitwichtigste Auszeichnung des Festivals.

Der Film von Malgorzata Szumowska erzählt die Geschichte eines Menschen, der in einem Unfall sein Gesicht verlor. Der Hauptprotagonist, Jacek, bei dem man zum ersten Mal in Polen eine Gesichtstransplantation durchgeführt hat, kehrt zu seinem Heimatdorf zurück. Dort wird er als Fremder wahrgenommen, da die Dorfbewohner nicht wissen wie man sich ihm gegenüber zu verhalten hat.  

Małgorzata Szumowska wurde auf dem Festival zum zweiten Mal ausgezeichnet. Im Jahr 2015 gewann sie den Silbernen Bären für den Film „Cialo” („Body”).

Die polnischen Künstler finden die Anerkennung auf der Berlinale bereits zum 4. Mal. Im Jahr 2016 bekam den Silbernen Bären  Tomasz Wasilewski für das Drehbuch zum Film „Zjednoczone Stany Miłości” („United States of Love”), und im Jahr 2017 die Regisseurin Agnieszka Holland für den Film „Pokot“ („Die Spur“).

Das Filmfestival „Berlinale” gehört zu den wichtigsten Filmfestivals in Europa und in der Welt.

 „Vielen Dank für diese Auszeichnung. Sie ist besonders wichtig, da unser Film spiegelt sich in der heutigen Realität wider, er weist auf die wichtigen Probleme  nicht nur in meinem Land, aber auch in anderen europäischen Ländern, hin“ – sagte die Regisseurin Malgorzata Szumowska.

Claudia Daniel

 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Thorsten Klute in ihrer heutigen Kabinettsitzung (27.02.2018) zum Beauftragten für die polnischstämmigen Bürgerinnen und Bürger sowie Polinnen und Polen in Deutschland bestellt. Ab dem 1. März 2018 wird Klute seine ehrenamtliche Arbeit als Polonia-Beauftragter im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration aufnehmen. Der Staatssekretär a.D. war bereits ab 2014 als Polonia-Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Seine Amtszeit endete im Zuge des Regierungswechsels im Juni 2017.

Der Polonia-Beauftragte fungiert als Ansprechpartner zwischen der Landesregierung, den Bürgerinnen und Bürgern mit polnischer Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen sowie deren Vereinen und Institutionen. Er unterstützt in seiner Funktion die in Nordrhein-Westfalen lebenden Polonia und organisiert die Zusammenarbeit mit Institutionen. Zudem berät und begleitet der Beauftragte die Landesregierung bei Fragen, die Polonia auf Landes- und Bundesebene betreffen.

Arbeitsschwerpunkte des Polonia-Beauftragten unter anderem

  • Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger polnischer Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen,
  • Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen der Polonia,
  • Beratung und Begleitung der Landesregierung hinsichtlich der Belange der Polonia,
  • Beratung und Begleitung der Landesregierung zur Vertretung der Landesinteressen in diesem Themenfeld, auch auf Bundesebene und mit anderen deutschen Bundesländern, Beratung und Begleitung der Landesregierung zur Unterstützung von
  • Aktivitäten der Polonia in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-beruft-thorsten-klute-zum-polonia-beauftragten-des-landes

 

 

Die Jury des POLONICUS-Preises hat zum zehnten Mal die Auszeichnungen verliehen. Das Europäische Institut für Kultur und Medien POLONICUS VoG ehrt durch die Preisverleihung besondere Aktivitäten und Beitrag zur Verbesserung des deutsch-polnischen Dialogs und zur Bekanntmachung und Vertiefung des Wissens über Polen und die polnische Kultur in Europa.

Die europäische Polonia möchte auf diese Weise ihre Dankbarkeit und Anerkennung für das großartige Engagement auf dem Gebiet der Integration und Bereicherung des Lebens der in Europa lebenden Polen ausdrücken.

Zu den diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

 

Prof. Dr. Rita Süsmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration.

 

Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.

 

 

Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP),  Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und besonderen Beitrag zur Entwicklung der Zivilgesellschaft.

 

Mit dem Ehrenpreis wird dieses Jahr namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. 

 

Die Gala der Polonia und die Verleihung der POLONICUS 2018-Preise werden

am Samstag, 28. April um 19.00 Uhr

im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden.

 

Der Abend wird musikalisch durch einen gemeinsamen Auftritt der Chöre  der Polnischen Katholischen Mission aus Aachen und des „Benedictus“ Chors aus Wuppertal“ begleitet.

Wir bitten alle an der Teilnahme interessierten Personen um eine Anmeldung per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 10. April 2018. Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die diesjährige Polonia-Gala wird vom Polregio e. V. und dem Europäischen Institut für Kultur und Medien Polonicus VoG in Zusammenarbeit mit der Karlspreisstiftung organisiert und aus den Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

Wiesław Lewicki
Vorsitzender der Jury des POLONICUS-Preises

Aachen, den 22.02.2018 .

Info: www.institut-polonicus.eu

Zgłoszenie: Formularz zgłoszenia PDF

Wnioski o akredytację medialną na adres: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

P.S. Wenn Sie zur Unterstützung der Arbeit unseres Vereins  einen finanziellen Betrag überweisen wollen, entrichten Sie diesen bitte auf folgendes Konto:

Polregio e.V.,   Sparkasse Aachen, IBAN DE51 3905 0000 1070 1041 51

Als gemeinnützig anerkannter Verein sind wir befugt, Spendenbescheinigung auszustellen.

Vielen Dank im Voraus Vielen Dank im Voraus 😊

Flucht und Integration gehören zu den beherrschenden Themen der Gegenwart. Sie sind ein maßgeblicher Grund für den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien, nicht zuletzt in Polen, und drohen, die EU zu spalten. Ein Blick in die Tiefen der Geschichte relativiert allerdings die „Flüchtlingskrise“ des Jahres 2015. Seit 1492 die sephardischen Juden von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden, ist Europa immer ein Kontinent der Flüchtlinge gewesen.

Der Wiener Osteuropahistoriker Philipp Ther geht den Gründen der Flucht nach: religiöser Intoleranz, radikalem Nationalismus und politischer Verfolgung. Anhand von Lebensgeschichten veranschaulicht er die Not auf der Flucht, identifiziert Faktoren für gelingende Integration und erörtert das wiederholte Versagen der internationalen Politik sowie die Lehren, die daraus gezogen wurden. Der Humanitarismus ist, wie Ther zeigt, in der Flüchtlingspolitik stets brüchig gewesen. Doch auch wenn heute einmal mehr die Angst vor einem Scheitern der Integration dominiert, haben die Zielländer fast immer von der Aufnahme von Flüchtlingen profitiert.

Die Außenseiter – Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa (Eine Geschichte mit Polen am Rande) Buchvorstellung mit Prof. Dr. Philipp Ther (Universität Wien). Einführung und Moderation: Dr. Peter Oliver Loew (Deutsches Polen-Institut)
Grußwort: Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Dienstag, 27. Februar 2018, 19:00 Uhr
Deutsches Polen-Institut, Karl-Dedecius-Saal (2. OG) Residenzschloss Darmstadt, Zugang vom Karolinenplatz
In Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Philipp Ther: Der Außenseiter. Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa, Berlin : Suhrkamp Verlag, 2018 Preis: 26 Euro, ISBN: 978-3-518-42776-7

„Das Mädchen, das Feuer geschluckt hat“ („Dziewczynka, która polknela ogien“) ist der Titel eines Gedichtes, das die polnische Lyrikerin Ewa Parma im Jahre 2006 verfasst hat. Von einer Kindheit an rußigen Fensterbänken in Kattowitz ist dort die Rede, vom Himmel, der in ewigen Rauch eingehüllt ist, und von der Sehnsucht nach Farbe, Licht und Wärme.
Der Impuls für dieses Gedicht war das farbgewaltige Gemälde eines Mädchens, das eben dort zu Hause war, jenes Mädchen, das Feuer geschluckt hat und viele Jahre später die Sonne in ihre Bilder gießt: die Malerin Mauga Houba-Hausherr.

Geboren Anfang der sechziger Jahre im nämlichen Katowice, dem Zentrum der polnischen Schwerindustrie, aufgewachsen ein wenig weiter westlich im Raum Oppeln, wird nicht nur ihr selbst, sondern glücklicherweise auch ihren Eltern schnell deutlich, wohin es mit dem Mädchen gehen wird: Nicht Sprachen interessieren sie, keine Wissenschaften, sondern einzig und allein die Kunst. Die Förderung dieses Interesses und des offenkundigen Talentes setzt früh ein. Ihr Leben sei deshalb im Grunde nicht sehr spektakulär verlaufen, sagt Mauga später einmal spitzbübisch in einem Radio-Interview; eigentlich habe sie sich immer nur der Malerei gewidmet.

Die stilistische Verbundenheit mit dem starkfarbigen, konturenreichen Expressionismus ist in ihren Werken schon früh gegenwärtig. „Für mich ist das die passende Ausdrucksform“, erklärt Mauga. „Da ich kein sehr dezenter Mensch bin, können es meine Bilder auch nicht sein.“ Diese nämlich kennen in der Regel kein „Dazwischen“ und genau so verhält es sich mit den Betrachtern. Maugas Bilder liebt man oder eben nicht. „Damit kann ich allerdings gut leben“, meint die Malerin.

Den politischen Ansatz der meisten klassischen Expressionisten hat sie indes nicht übernommen. Ihre Themen sieht sie vorzugsweise nicht in den Widersprüchen des Lebens, in Krieg und sozialem Elend; ebenso wenig versteht sie ihre Arbeit als Protest gegen die bestehende Ordnung und das bürgerliche Leben. „Ich will eher vermitteln, zum Miteinander aufrufen und die Menschen zusammenführen“, erläutert Mauga. Die dazu erforderlichen intersubjektiven Identifikationsmuster liefere sie mit ihren Bildern.

Deshalb sei der Name der im Jahre 1905 von den wichtigsten Vertretern des Expressionismus ins Leben gerufenen Künstlervereinigung „Brücke“ ihr Programm geworden, sehe sie sich doch in ihrer Eigenschaft als Polin und Deutsche zugleich auch in ihrer Kunst als Mensch, der Brücken brauche, um diese in die jeweils gewünschte Richtung zu überqueren und dort vom gegenüberliegenden Ufer zu berichten.

Stilistisch also dem Expressionismus verbunden, steht Mauga in theoretischer Hinsicht auf dem ganz anderen Fundament des polnischen Kolorismus, der ohne weitere Beachtung politischer oder gesellschaftlicher Kontexte gleich welcher Art das Bild als Ziel sieht, dabei durchaus nicht frei von einem Hang zum Dekorativen ist und sich aus dem Glauben an die ewige Kunst nährt. Dass diese Haltung auch Mauga ebenso wie den im sog. Pariser Komitee vereinten Koloristen wie z. B. Jan Cybis, Jozef Czapski oder Piotr Potworowski mitunter den Vorwurf des Ästhetismus, Eskapismus und eines ostentativen Piktoralismus einträgt, stört sie nicht.

„Ich will und kann nichts anderes als malen“ sagt Mauga, „und ich male, um zu malen.“ Dass ihre die Harmonie und Klangfülle der Farben und Formen betonende l’art pour l’art als Ästhetik um ihrer selbst willen, als Realisierung des ästhetisch Schönen im autonomen Kunstwerk letztlich über sich selbst hinausweist, eine begrenzte Wirklichkeit überschreitet und transzendiert und damit letztlich eo ipso politisch ist, sollte bei all dem nicht vergessen werden.

„Wenn im modernen Kunstbetrieb allerdings zunehmend die Sperrigkeit zum Qualitätsmerkmal erhoben und andererseits das Ästhetisch-Schöne zur Plakatmalerei erklärt wird, dann bin ich wohl keine rechte Künstlerin“, stellt Mauga dazu mit Augenzwinkern fest.

Dass über die Jahre hinweg viele ihrer Werke nicht nur in Privatbesitz übergangen sind, sondern auch öffentliche Räume z.B. im Berliner Umweltministerium oder in den Rathäusern von Duisburg und Krefeld zieren, macht deutlich, dass die kunstinteressierte Öffentlichkeit durchaus anderer Meinung ist. Ebenso zeugen die zahlreichen sehr erfolgreichen und gut besuchten Einzelausstellungen von Interesse und Wertschätzung ihrer Kunst. Dass Mauga nicht nur beim Malen selbst, sondern auch darüber hinaus Sinn für spektakuläre Inszenierungen hat, tut ihrer Popularität durchaus keinen Abbruch, im Gegenteil.

Für eine bezeichnenderweise „Auch mal anders“ übertitelte Ausstellung in einer Duisburger Galerie Bilder z. B. an der Decke zu platzieren und die Gäste auf einem fahrbaren und mit einem wundervoll kitschigen roten Herz als Kopfpolster ausgestatteten Holzbrett durch die Ausstellungsräume zu ziehen, um ihnen, wie Mauga seinerzeit formulierte, beim Betrachten eine Genickstarre zu ersparen, entpuppte sich als ungewöhnliches und begeistert aufgenommenes Konzept.

Nicht weniger spektakulär war der Tanzboden, den sie im Rahmen einer Kooperation mit einer Kölner Tanz-Companie für eine Neuproduktion gestaltete: 70 Quadratmeter Leinwand, deren Formen und Farben nicht etwa den Tanz illustrierten, sondern vielmehr der Ausgangspunkt für die Choreographie waren.


Auch eine ihrer jüngsten Ausstellungen, die im oberschlesischen Ozimek unter dem Titel „Okna“ („Fenster“) stattfand, zeigt die Ungezwungenheit und Offenheit, mit der Mauga ihre Arbeit angeht.

Im Mittelpunkt nämlich standen Gemälde, die mit Texten der polnischen Lyrikerin Ewa Parma korrespondieren, insofern nämlich als sie entweder ein literarisches Motiv aufgreifen und malerisch umsetzen oder auch umgekehrt ein Bild der Inspiration der Dichterin diente.

Dass dieses Konzept vor Ort hohe Wellen schlug, von den Medien überschwänglich transportiert wurde und weitere Ausstellungen in anderen polnischen Städten geplant sind, macht mehr als deutlich, dass Mauga mit ihrer Arbeit das gelingt, was sich in der Politik oftmals als zähes und mühevolles Geschäft erweist: der von Neugier und Sympathie getragene vorbehaltlose Brückenschlag.

Mats Kehrmann

Weitere Informationen: www.mauga.de

Po debiutanckim WOŚPowym koncercie 07.01.18 wiedzieliśmy już, że miejscowa Polonia jest z nami, podobnie jak dolnosaksońska pełnomocniczka ds Integracji i Partycypacji Doris Schröder-Köpf, która objęła patronat nad orkiestrową akcją. Otwarte do końca pozostawało pytanie, czy poczas drugiego wielkiego koncertu, tym razem open-air, będzie z nami także aura.

Niedzielnego ranka 14 stycznia 2018 termometry wskazywały w Hanowerze 0,5 stopnia Celsjusza i świeciło blade zimowe słońce. Gdyby nie to, że lodowaty wiatr wyciskał łzy z oczu, byłaby to idealna pogoda na drugi już wielki koncert w ramach pierwszego grania WOŚP w naszym mieście, tym razem na stadionie DJK Sport Club Polonia.

Na centralnym placu miasta Kröpcke zębami dzwoni grupka wolontariuszy w pięknych strojach łowickich. To tancerze zespołu folklorystycznego „Polonia Hanower” Ada, Ala, Sylwia, Jan i Piotr. Zbiórka idzie słabo, datki dają głównie rodacy oraz... bezdomni, koczujący przy wejściu do metra. Z wielkim zapałem drobniaki do puszki wrzucają także polscy bezdomni w ośrodku Kompass przy dworcu głównym. Orkiestrowe czerwone serduszka wzruszają, budząc wspomnienia lepszych czasów, kiedy to niektórzy z nich sami brali udział w wielkim graniu. Na dworcu głównym Ewelina, Darek i Hubert marzną trochę mniej nie tylko dlatego, że stoją pod dachem, ale i dzięki temu, że ubrali się jak na stok narciarski. I ich doświadczenia są podobne: Niemcy na ogół nie znają kwestowania do puszki i nawet zagadnięci, grzecznie wysłuchują objaśnień, po czym odchodzą. Natomiast rodacy, dojrzawszy w tłumie wolonatriuszy, sami przebijają się w ich kierunku. Wniosek na rok przyszły: przez najbliższe 12 miesięcy uświadamiać niepolskim mieszkańcom Hanoweru, czym jest WOŚP.

Na obiekcie sportowym DJK SC Polonia takiej akcji edukacyjnej prowadzić nie trzeba. Tu każdy dumnie obnosi czerwone serduszko, każdy wie, dlaczego tu przybył. To drugi wielki koncert hanowerskiego sztabu w ramach debiutu WOŚP w naszym mieście. Tydzień wcześniej Orkiestra grała pod gościnnym dachem Domu Kultury Hanower-Döhren, który był także partnerem projektu. W całodniowym koncercie wzięły udział zespoły Vision Air, The Bigos i High Fidelity z Hanoweru, Push Ab z Essen i Roślina z Głogowa. „Takiego koncertu rockowego w środowisku polonijnym jeszcze w Hanowerze nie było” – podkreśla szefowa miejscowego sztabu WOŚP Daria Adamczyk, miłośniczka muzyki „Dżemu”. Oferowany równolegle wyjątkowo bogaty program familijny okazał się silnym magnesem dla bardzo wielu wielu rodzin z małymi dziećmi. Kwestujący wolontariusze napełniali puszki nie wychodząc z budynku.

Młodej, ładnej, energicznej i charyzmatycznej Darii udało się skupić wokół siebie imponującą grupę pomocników: 20 osób w sztabie plus 50-ciu „puszkowych” wolontariuszy, którzy kwestowali w dwie kolejne styczniowe niedziele. Sprawdziła się także tegoroczna nowość – tak zwane „puszki sztabowe”, ustawiane na okres miesiąca w różnych sklepach i zakładach. Dalsza nowość to kilka koncertów. „Zagraliśmy w sumie sześć razy” – informuje Daria – „bo takie mieliśmy możliwości. Oprócz wielkich koncertów 07.01. i 14.01. odbyło się kilka kameralnych, m.in. w prowadzonej przez Sylwię i Mariusza kafejce Linden Stübchen”. Sam Mariusz wykazał się niedościgłym talentem w prowadzeniu licytacji. Za mikrofon chwycił przypadkiem podczas pierwszego koncertu i tak już zostało. Po treningu w pierwszą niedzielę stycznia tydzień później osiągnął szczyt formy, licytując pierwsze hanowerskie WOŚPowe serduszko za 400 euro.

Hitem licytacyjnym okazały się także dary ofiarowane przez gościa honorowego Władysława Kozakiewicza: puchar zdobyty na mistrzostwach Polski przed historycznym zwycięstwem olimpijskim w 1980 roku oraz jego biografia, z osobistą dedykacją dla nabywcy. Równie ciepło co znany sportowiec przywitany został również drugi gość honorowy, wicekonsul Adam Borkowski z Hamburga. „Bardzo się cieszymy, że taka akcja, która ma na celu wspieranie noworodków i która angażuje tak wiele osób, w Polsce i poza granicami kraju, zagościła w Hanowerze, w naszym okręgu konsularnym. Bardzo dziękuję za tę inicjatywę. Mam nadzieję, że będziecie państwo hojni, bo cel jest szczytny” – powiedział konsul przy gromkim aplauzie zebranych.

Pomimo chłodu liczba gości na obiekcie ani przez chwilę nie maleje. Miejsce odchodzących zajmują nowi przybysze. O dobry nastrój dbają muzycy, w dużej mierze znani już z wcześniejszych koncertów. Nowością jest grupa Rio Trio i solowy występ Łukasza Deptuły. W ustawionym przez przezornych gospodarzy, polonijnych sportowców pod wodzą prezesa Edwarda Dewuckiego, ogrzewanym namiocie grają od 11.30 rano do 20.00, znacznie dłużej, niż przewidywał program. Rozgrzać się można także przy grillu, a klubowa restauracja, gdzie sztab oferuje przysmaki polskiej kuchni, przez cały dzień dosłownie pęka w szwach.

Od 16-tej zaczyna się wielkie liczenie. Kiedy dwie godziny i jedną trzecią puszek później podawane są pierwsze wyniki zbiórki, na obiekt zjeżdżają ostatni wolontariusze na wspólne „światełko do nieba” i pokaz sztucznych ogni. „Wsparcie sztabu i wolontariuszy jest ogromne i bez niego nie dałabym rady” – podkreśla Daria – „ale bardzo dużo wzięłam także sobie na głowę dlatego, że gramy pierwszy raz i chciałam to naprawdę dopiąć na ostatni guzik, co nam się – jak sądzę – do tej pory udało.” Największym podziękowaniem jest dla niej nadspodziewanie wielki odzew wśród hanowerskiej Polonii, z jakim spotkała się jej inicjatywa. „To nie będzie koniec” – zapewnia Beata ze sztabu. „Daria niesie dobro, którym nas zaraziła. My zarażamy nim dalszych ludzi. I siódmego i dzisiaj przyciągnęliśmy bardzo wiele osób. Dobro odpłaca dobrem. Dzisiaj jest nasze drugie spotkanie z Polonią i na pewno nie będzie to ostatnie.”

Podczas swojego debiutu w rodzinie Wielkiej Orkiestry Świątecznej Pomocy Hanower zebrał deklarowaną kwotę 25.000 euro. Sie ma.

Grażyna Kamień-Söffker

(relacji dźwiękowych z przygotowań oraz z obu koncertów WOŚP w pierwszą i drugą niedzielę stycznia 2018 w Hanowerze posłuchać można w internecie jako podcast pod: http://www.radiopolenflug09.de/pdcst_grazyna.html)

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Jurek Owsiak, Präsident des Vorstands des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe

Ab 26 Jahre spielt das Große Orchesters der Weihnachtshilfe (WOSP) für die karitative Zwecke wie Ausrüstung Krankenhäuser mit Spezialausrüstung und lebensrettende die Gesundheit von Kindern. In diesem Jahr, am 14. Januar, wird das Große Orchester der Weihnachtshilfe zum 26. Mal nicht nur in Polen, sondern auch auf allen Kontinenten spielen. In Deutschland organisiert Polonia das WOŚP Grand Finale in Oberchausen, Hannover, Hamburg, Berlin, Darmstadt und Frankfurt. Das Große Orchester der Weihnachtshilfe wurde seit Jahren als die Organisation mit dem größten sozialen Vertrauen in Polen und unter Polonia anerkannt.

Übersetzung fogt : W 26 Finale WOŚP skupimy się na pozyskaniu wsparcia dla podstawowych oddziałów neonatologicznych – powiedział Jurek Owsiak, Prezes Zarządu WOŚP - Wybór celu Finału to każdego roku najtrudniejsza decyzja, jaką musi podjąć Zarząd naszej Fundacji. Przez cały czas napływają do nas sygnały i informacje o tym, jakie są braki w szpitalach, jakie dziedziny medycyny wymagają pilnej interwencji. Piszą do nas lekarze, personel medyczny, autorytety w świecie medycyny, ale często także pacjenci i rodzice dzieci leczonych w szpitalach. Potrzeby są ogromne, a my, wybierając temat każdej zbiórki, musimy być pewni, że przy pomyślnym wyniku Finału uda nam się postawione cele zrealizować. A to nie jest łatwe – wszyscy zwłaszcza w ostatnich dniach widzimy, z jak wieloma bolączkami boryka się dziś cały system ochrony zdrowia w Polsce – dodaje Prezes Zarządu Fundacji.

Orkiestra prowadzi też na co dzień ogólnopolskie programy medyczne, których celem jest wsparcie zdrowotne noworodków – Program Powszechnych Przesiewowych Badań Słuchu u Noworodków, Program Leczenia i Zapobiegania Retinopatii Wcześniaków oraz Program Nieinwazyjnego Wspomagania Oddechu u Noworodków.

Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy (WOŚP) jest fundacją o charakterze filantropijnym, której podstawowym celem według statutu jest: „działalność w zakresie ochrony zdrowia polegająca na ratowaniu życia chorych osób, w szczególności dzieci, i działanie na rzecz poprawy stanu ich zdrowia, jak również na działaniu na rzecz promocji zdrowia i profilaktyki zdrowotnej”. Fundacja ta została założona w Warszawie 2 marca 1993 a Prezesem Zarządu jest niezwykle popularny charyzmatyczny Jurek Owsiak.

Najbardziej znaną formą działalności fundacji jest coroczna, ogólnopolska impreza rozrywkowo-medialna o charakterze charytatywnym, nazwana Finałem Wielkiej Orkiestry Świątecznej Pomocy. Podstawowym elementem Finału jest granie „wielkiej orkiestry”, czyli odbywające się w całej Polsce (a także poza granicami) koncerty muzyczne, z których dochód przeznaczany jest na cele Fundacji, oraz inne wydarzenia organizowane w ramach finału, jak np. różne imprezy kulturalne i sportowe.

W czasie Finału organizowanych jest również wiele innych form zbiórki funduszy, z których najważniejsza jest publiczna kwesta na ulicach miast (a także wsi) prowadzona przez licznych wolontariuszy. Zebrane pieniądze są przeznaczane na z góry ustalone cele związane z ochroną zdrowia, szczególnie zdrowia dzieci.

W poprzednim roku Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy (WOŚP) kwestowała na rzecz ratowanie życia i zdrowia dzieci na oddziałach ogólnopediatrycznych oraz zapewnienie godnej opieki medycznej seniorom – zebrano rekordowo 105 570 801 złotych t.j. około 26,5 mln €!

Życząc Fundacji WOŚP pobicia zeszłorocznego rekordu kwesty pozdrawiamy Jurka Owsiaka i wszystkie Sztaby WOŚP jego zawołaniem: Sie ma !

Wiesław Lewicki

 

 

 

 

 

Klänge, die Verbinden! Krakauer und Gorale, Pop, Rock, Soul und Jazz - das Kulturfestival der Polonia in Hannover. Ist es wirklich möglich in ein harmonisches Ganzes so unterschiedliche Elemente zu verbinden und über 6 Stunden die kollektive Laune des Publikums zu halten? Die Zweifel haben die Zuschauer nach der Befragung zu ihren Eindrücken in der Pause selbst beantwortet: „Ein Wunderbares Koncert“ - urteilte Anna, seit einem Monat wohnt sie erst in Hannover und zum ersten mal beim Festival dabei. „ Ich bin entzückt, vor Allem von den schönen Volkstänzen und Kostümen“ - ergänzte Henryk, ihr Nachbar in der bis fast auf den letzten Platz gefüllten Konzertsaal im Freizeitheim in Hannover-Döhren.

Auf der Bühne wechselten sich ununterbrochen ab die Künstler, Konventionen und Stimmungen. Zu Teilnahme am Konzert wurden junge Preisträgerinnen deutscher und polnischer Gesangswettbewerbe eingelade: Alicja Szemplińska, Katarzynęa Dallak, Wiktoria Pałasz, Wiktoria Chmielewska, Wiktoria Polska und Wiktoria Grudniok. Nach zwei Pop-Liedern folgte eine FolkloreTanzeinlage, ausgeführt mit feuriger Leidenschaft durch die Tanzgruppen aus Wuppertal, Zwickau und Hannover. Besonders die letztere wurde durch großen Applaus angefeuert, die durch die Festivalleiterin Frau Aldona Glowacka-Silberner geleitet wird und sein 30-ig jähriges Jubiläum feierte. Das Ende des ersten Konzertteiles wurde durch ein gemeinsames Foto, durch Gratulationen und Danksagungen der auftretenden Künstler und Künstlergruppen sowie ihrer Betreuer zu einem festlichen Abschlussakt vor der Pause. Viel verdienten Applaus erhielten auch die diesjährigen Preisträger der Auszeichnung Pro Vita Polonia: Edward Dewucki, Regina Światlak i Helena Adamowicz-Zimnoch, alle drei arbeiten sie engagiert ehrenamtlich für das Wohl der hannoverschen polnischen Community.

Die Temperatur im Saal stieg fast zum kochen mit dem Eintreten der Folkband Trebunie Tutki & Freunde. „ Ihr in Europa erkennbarer Stil wurde einerseits durch musikalische Familientradition und die Leidenschaft für Hochlandkultur geprägt, andererseits durch innovativen und avantgardistischen Umgang mit diesem Erbe“ - das konnte man im Programmheft über sie nachlesen.
„Das kann man nicht nacherzählen, das muss man Erleben“ - beurteilte Teresa, die zum Konzert aus weit entfernten Ecke Niedersachsens kam.
Auch Antoni war sehr neugierig auf die ihm vorwiegend aus dem you Tube bekannten Gruppe. „Wunderschön und herrlich!“ - seine Begeisterung galt sowohl der Musik wie auch der Art ihrer Ausführung. „Die eingeführten neuen Instrumente zerstören nicht den traditionellen Klang, im Gegenteil, sie erfüllen ihn mit Frische.“

Die durch die Gastgeber vorbereiteten polnischen Delikatessen verschwanden schnell in der Pause, die, wie sich herausstellte, viel zu kurz war, um alle Bekannte Gesichter zu begrüßen und die traditionellen Festtagswünsche auszusprechen. Viele Zuschauer besuchen das Festival "Klänge, die Verbinden“ seit seiner ersten Ausgabe in Hannover. „Wir sind hier wie eine große Familie“ - sagt Zbigniew aus Braunschweig. „ Und so füllen wir uns hier - herzlich, familiär, in angenehmen, inzwischen mit den Jahren bekannten Freundeskreis. Wir kommen her für die Musik und um uns zu treffen“.  Anias Begleiter Stefan machte während des Festivals hunderte von Fotos. Die schönsten möchte Ania auf ihrem FB posten, um ihre erlebte Freude am Festival mit ihren Freunden in Polen zu teilen. Beide freuen sich schon auf das nächste Jahr.

Das sechste Festival „Klänge, die verbinden“ in Hannover ereignete sich dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kowent Polnischer Organisationen in Deutschland, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Generalkonsulat Polen in Hamburg sowie großem Arbeitsaufwand des Festivalveranstalters, des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen e.V.. Ehrengäste des Festivals waren Bürgemeister der Stadt Hannover Thomas Hermann und der Generalkonsul der Republik Polen aus Hamburg Piotr Golema.


Grażyna Kamień-Söffker

 

 

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 6. Januar 2018 um 12:00 Uhr zur polnischen Sendung "Gadu Gadu" in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, dem 8. Januar 2018, um 13.00 ausgestrahlt.

Im Programm:

-Daria Adamczyk und Sylwia Jesion , stellen ein künstlerisches Programm des diesjährigen Finale der Großen Orchester der Weihnachtshilfe in Hannover vor

-Katarzyna Piątkowska-Durka, erzählt über ihre Eindrücke nach einem außergewöhnlichen Konzert der “Familie Pospieszalskich Orchester”. Die ist eine sehr bekannte und beliebte Familienorchester aus Polen , die die traditionellen polnischen Weihnachtsliedern in der neuen interessanten Arrangements spielt und singt

- Appell der Familie des verschwundenen Janusz Ruszczyk aus Hannover um Hilfe bei der Suche nach ihm
Seit mehr als einer Woche wird Janusz Ruszczyk gesucht, zunächst von der Polizei, jetzt aber auf  eigene Faust auch von Freunden und Freiwilligen. Janusz Ruszczyk ist 52 Jahre alt, etwa 180 cm groß, er trug eine graue Jacke, dunkelblaue Hose mit Seitentaschen und eine schwarze Baseballkappe. Zuletzt wurde er am 22.12.2017 um ca. 1:30 Uhr an der Kreuzung Sahlkamp / Ecke Weimarer Straße in Hannover gesehen. Wer ihn gesehen hat oder weiß, wo er sich befindet, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Die musikalische Umrahmung des Programms beinhaltet unter anderem Weihnachtslieder in Ausführung von Stanisława Celińska, Beata Rybotycka und der Familie Pospieszalski Orchestra, sowie die Songs der Band Dżem und der hannoverschen Band The Bigos.

Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de/  ausgestrahlt

Radio Podcast - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de



 

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