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Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts und des Museums der Stadt Lodz vom 8. April bis 22. Mai 2016 Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2, 64287 Darmstadt

Öffnungszeiten: Do. 16-20 Uhr; Fr.-So. 12-18 Uhr Führungen sonntags 15 Uhr, Eintritt frei

Als Sohn einer deutschen Familie besuchte Karl Dedecius (*1921) ein polnisches Gymnasium in seiner Heimatstadt Lodz, wo er mit polnischer Kultur und Literatur in Berührung kam. Diese Erfahrung steht Pate für sein übersetzerisches Werk und seine Vermittlungsleistung. Die Darmstädter Ausstellung macht sichtbar, was wertvoll und einzigartig in Dedecius‘ Leben ist, das durch mehrere räumliche Transfers (Lodz-Stalingrad-Weimar-Frankfurt/Main-Darmstadt) geprägt wurde: seine Sendung, die Welt mit den Mitteln der Kultur und Literatur zu verändern. Das Begleitprogramm geht u. a. auf die Wirkung der Übersetzer und Kulturvermittler sowie auf Aspekte deutsch-polnischer und europäischer Kulturbeziehungen ein.

„Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa“ ist eine Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt und des Museums der Stadt Lodz im Rahmen des Projekts „TRANSIT“.

Schirmherrschaft:
Rolf Nikel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Polen
Hanna Zdanowska, Stadtpräsidentin Lodz

Gefördert von:
Gemeinnütziger Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Robert Bosch Stiftung, Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Darmstädter Förderkreises Kultur e.V., Łódź Kreuje, Wissenschaftsstadt Darmstadt

Partner:
Darmstadt Marketing, Ehrenamt Darmstadt, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Collegium Polonicum, Karl-Dedecius-Archiv, Stiftung Karl Dedecius-Literaturarchiv

www.deutsches-polen-institut.de  www.facebook.com/deutschespoleninstitut

 

Karl Dedecius. Literatur-Europa-Dialog
Ausstellung vom 8.04. bis 22. 05.2016
Haus Deiters, Mathildenhöhe Darmstadt

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt und Museum der Stadt Lodz

 

Begleitprogramm

  1. April 2016, 17.30 Uhr
    Stadtkirche Darmstadt
    Abschied von Karl Dedecius (1921-2016)
    Grußwort: Oberbürgermeister Jochen Partsch, Wissenschaftsstadt Darmstadt
    Dankesworte: Prof. Dr. Dieter Bingen, Deutsches Polen-Institut
    Prof. Dr. Joachim Rogall, Robert Bosch Stiftung
    Die unbekannte Schöne: Die Polnische Bibliothek von Karl Dedecius (1982–2000)
    Lesung mit Dr. Andrzej Kaluza und Manfred Mack
    Musikalische Begleitung: Joanna Gortel (Violine) und Marcin Gortel (Violine)
    Anschließend Gang zum Haus Deiters
  2. April 2016, 19 Uhr
    Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2
    Eröffnung der Ausstellung Karl Dedecius: Literatur-Dialog-Europa
    Begrüßung: Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor Deutsches Polen-Institut
    Grußwort: Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer Kulturfonds Frankfurt RheinMain
    Einführung: Marta Skłodowska, Kuratorin, Museum der Stadt Lodz

 

  1. April 2016, 20 Uhr
    Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss
    Übersetzer im Dialog
    Ein Gespräch mit Małgorzata Łukasiewicz (Warschau) und Bernhard Hartmann (Duisburg). Moderation: Prof. Dr. Renata Makarska (Johannes Gutenberg-Universität Mainz / FTSK Germersheim)
  2. April 2016, 20 Uhr
    Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Alexandraweg 23
    Ein deutsches Tagebuch
    Lesung und Gespräch mit dem Autor Stefan Chwin (Danzig). Moderation: Marta Kijowska (München). In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
  1. Mai 2016, 20 Uhr
    Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss
    Zeugen des Jahrhunderts. Karl Dedecius im Gespräch mit Marta Kijowska
    ZDF-Dokumentation 1999, 63 Min.
    Einführung: Dr. Andreas Lawaty (Lüneburg)
  2. Mai 2016, 18 Uhr
    Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2
    Finissage am Tage des 95. Geburtstags von Karl Dedecius
    Grußworte und Ansprachen:
    Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor Deutsches Polen-Institut
    Oberbürgermeister Jochen Partsch, Wissenschaftsstadt Darmstadt
    Małgorzata Laurentowicz-Granas, Direktorin Museum der Stadt Lodz
    Dr. Kurt W. Liedtke, Kuratoriumsvorsitzender Robert Bosch Stiftung
    Anschließend Gang zur Bühne vor dem Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe
  3. Mai 2016, ca. 19 Uhr
    Bühne vor dem Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe
    Der Walzer vom Weltende
    Jazz-Konzert auf der Mathildenhöhe: Neue Interpretation einer deutsch-polnischen Jazz & Lyrik-LP von 1986 mit dem Stefański & Żądło-Quartett. Polnische Lyrik in der Übersetzung von Karl Dedecius. Sprecher: Manfred Mack
    Im Rahmen der Eröffnung der Darmstädter Jugendstiltage 2016
    mit Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Karl Dedecius. Literatur-Europa-Dialog
Ausstellung vom 8.04. bis 22. 05.2016
Haus Deiters, Mathildenhöhe Darmstadt

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt und Museum der Stadt Lodz

 

Karl Dedecius. Literatur-Europa-Dialog
Ausstellung vom 8.04. bis 22. 05.2016
Haus Deiters, Mathildenhöhe Darmstadt

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt und Museum der Stadt Lodz

 

Projektbeschreibung

Anlässlich des 95. Geburtstags des Übersetzers Karl Dedecius zeigen das Deutsche Polen-Institut Darmstadt und das Museum der Stadt Lodz eine ihm gewidmete Ausstellung und laden zu einer Reihe von Veranstaltungen auf der Mathildenhöhe ein, der Wirkungsstätte des großen Kulturvermittlers, wo er 1980-1997 das Deutsche Polen-Institut leitete. Zuvor wurde die Ausstellung in seiner Geburtsstadt Lodz und in Frankfurt (Oder) / Słubice, wo sich das Karl Dedecius-Archiv befindet, präsentiert.

Im Zuge der Vorbereitung zur Ausstellung ist Karl Dedecius am 26. Februar 2016 in Frankfurt am Main verstorben. Aus diesem Anlass wurde das Programm der Vernissage geändert und durch eine öffentliche Abschiedsfeier in Darmstadt ergänzt.

Karl Dedecius

Karl Dedecius, 1921 im polnischen Lodz geboren, ist eine Grenzland- und Transitpersönlichkeit zugleich. Als Kind einer deutschen Familie besuchte er das polnischsprachige Stefan-Żeromski-Gymnasium in seiner Heimatstadt Lodz und kam dort mit polnischer Kultur und Literatur in Berührung, die ihn sein Leben lang prägten. Diese Erfahrung steht Pate für seine übersetzerische Leistung und die kulturübergreifenden publizistischen Interessen. Karl Dedecius steht exemplarisch für eine europäische Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts da, die zudem eng mit der Rhein-Main-Region verbunden ist: berufliche Tätigkeit für die Allianz Versicherung in Frankfurt am Main, Gründung und Leitung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, Gewinnung des Suhrkamp-Verlages für die Herausgabe seines größten Werkes, der Polnischen Bibliothek (50 Bände, 1982-2000).

 

Die Ausstellung

Die Darmstädter Ausstellung macht sichtbar, was wertvoll und einzigartig im Leben von Karl Dedecius ist, das durch mehrere räumliche Transfers geprägt wurde (Lodz-Stalingrad-Workuta-Weimar-Darmstadt) und in seiner Tätigkeit als Übersetzer (Wissens- und Kulturtransfer) prägend war: seine Sendung, die Welt mit den Mitteln der Kultur und Literatur zu verändern.

Die Ausstellung wurde im Museum der Stadt Lodz konzipiert und technisch realisiert. Die Grundlage für den räumlichen Aufbau der Ausstellung bildet ein noch nicht veröffentlichtes Buch von Karl Dedecius – der Bildband „Vita activa, vita contemplativa”, der ein Resümee seiner Übersetzungstätigkeit bilden und sein Leben vor dem Hintergrund des 20. Jahrhunderts zeigen wird. Somit stehen zwei Hauptelemente der Ausstellung fest: Die „Übersetzerwerkstatt“ und „Zeuge des Jahrhunderts“. Begleitet und ergänzt werden sie durch weitere Erzählstränge wie „Freundschaften“, „Kulturdialog“ und „Folgen für Europa“. Die Ausstellung setzt sich aus verschiedenen Ausgaben der von Karl Dedecius übersetzten Werke, Büchern über sein Leben und Schaffen sowie aus Notizen und Dokumenten zusammen, die in seine „Übersetzer-Werkstatt“ einführen. Darüber hinaus spielt die Korrespondenz mit Schriftstellern, die von Karl Dedecius übersetzt wurden, und mit denen er oft lebenslange Freundschaft pflegte, eine wichtige Rolle. Persönliche Gegenstände und Objekte begleiten die Ausstellung wie zahlreiche Schwarz-Weiß Fotos, die z.B. Begegnungen mit polnischen Autoren dokumentierten.

Das Begleitprogramm

Das Projekt Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa markiert gleichzeitig den Abschied des Deutschen Polen-Instituts von der Mathildenhöhe, wo es seit der Gründung 1980 beheimatet war. Das Institut bezieht in diesen Tagen seinen neuen Sitz im Residenzschloss Darmstadt. Das Begleitprogramm findet abwechselnd auf der Mathildenhöhe und im Residenzschloss statt.

Das Begleitprogramm geht u.a. auf die Wirkung der Übersetzer und Kulturvermittler sowie auf Aspekte deutsch-polnischer und europäischer Kulturbeziehungen ein. Vorgesehen ist eine Lesung mit Auszügen aus Dedecius´opus magnum – der „Polnischen Bibliothek“, die beispiellos die polnische Literatur, Kultur und Ideengeschichte im deutschsprachigen Raum präsentiert. Wie an den vorherigen Präsentationsorten geschehen, so wird auch in Darmstadt unter Übersetzern über Kulturtransferfragen diskutiert und deren Bedeutung für den Ideenaustausch zwischen Völkern in Europa und der Welt. Das Deutsche Polen-Institut wird auch einen 2015 veröffentlichten Essay-Band des polnischen Intellektuellen Stefan Chwin in einer Lesung und Gespräch vorstellen („Ein deutsches Tagebuch“). Das öffentliche Wirken von Karl Dedecius wurde 1999 in der ZDF-Gesprächsreihe „Zeugen des Jahrhunderts“ eindrucksvoll dokumentiert, eine Präsentation dieses Interviews wird in die Grundideen seiner Tätigkeit einführen. Kommentiert wird das Gespräch von seinem langjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut und Redakteur der „Polnischen Bibliothek“, Dr. Andreas Lawaty. Schließlich erwartet das Publikum bei der Finissage der Ausstellung ein besonderes Ereignis: Die Konzert-Neuauflage einer Jazz&Lyrik- LP, die Karl Dedecius mit Gert Westphal und Joachim-Ernst Berendt unter der Schirmherrschaft des Internationalen Musikinstituts Darmstadt 1986 realisierte. Zwei der damals schon beteiligten Musiker: Janusz M. Stefański und Leszek Żądło zeichnen für das musikalische Programm, Manfred Mack liest dabei polnische Lyrik in der Übersetzung von Karl Dedecius („Der Walzer vom Weltende“).

 

Dr. Andrzej Kaluza
Darmstadt, den 15.2.2016

 

 

Wir möchten Sie gerne auf einen Rundbrief des Auswärtigen Amts aufmerksam machen, in dem auf den Eventkalender für das deutsch-polnische Jubiläumsjahr: www.25pl.de. aufmerksam gemacht wird Sie können dort Ihre Veranstaltungen und Projekte selber eintragen (auch nachträglich). Auch geschlossene Veranstaltungen können veröffentlicht werden.  Außerdem finden Sie dort zusätzliche Informationen rund um das Deutsch-Polnische Jubiläumsjahr.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich die Lebendigkeit der deutsch-polnischen Beziehungen in Nordrhein-Westfalen und die vielen Projekte und Veranstaltungen, die hier in diesem Jahr stattfinden, sich auch in diesem Kalender widerspiegeln würden.

Das Auswärtige Amt bietet überdies Unterstützung bei Ihren Vorhaben an.

Dr. Heidi Hoffmann

Referatsleiterin | Head of Unit

Referat IV A 3: Bilaterale Beziehungen zu den EU-Mitgliedstaaten | Unit IV A 3: Unit Bilateral Relations with EU-Member States

Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen |

State Chancellery of North Rhine Westphalia

Stadttor 1 | 40190 Düsseldorf

Tel.: +49 (0) 211 837 1197 | Fax: +49 (0) 211 837 187 1197

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.mbem.nrw.de

 

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Auswärtiges Amt

Jubiläumsjahr 25 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag

 

Hausanschrift: Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

www.auswärtiges-amt.de

Berlin, 10. März 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 17. Juni 2016 jährt sich die Unterzeichnung des „Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ zum 25. Mal. Das ganze Jahr werden Veranstaltungen und Projekte aus Politik und Zivilgesellschaft Gelegenheit geben, die vergangenen 25 Jahre gemeinsam zu würdigen.

Seit der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrages haben sich die deutsch-polnischen Beziehungen sehr vielfältig und positiv entwickelt. Zwischen Deutschland und Polen gibt es heute auf allen Ebenen und in allen gesellschaftlichen Bereichen engste Verbindungen. Dies ist zu großen Teilen Ihr Verdienst – der enge Austausch zwischen Kommunen, Schulen, Vereinen, kulturellen und zahlreichen weiteren zivilgesellschaftlichen Institutionen, quer durch alle Gesellschaftsschichten, konnte auf beiden Seiten ein Maß an Vertrauen schaffen, das der Politik allein nicht möglich gewesen wäre.

Wir möchten deshalb gerade Sie dazu aufrufen, das deutsch-polnische Jubiläumsjahr zu nutzen: Das Jubiläum ist ein Grund zum Feiern, ein Grund das Erreichte zu würdigen und über die zukünftige Ausgestaltung unserer Beziehungen zu sprechen.

Wir sind sehr an Ihren Plänen für das Jubiläum – seien es Feierlichkeiten, Reisen, Austauschprogramme, Kultur- oder Diskussionsveranstaltungen – interessiert und würden uns freuen, wenn Sie uns hierüber in Kenntnis setzen. Gerne unterstützen wir Sie auch nach Möglichkeit bei Ihren Vorhaben.

Im Jubiläumsjahr geht es uns insbesondere darum, die gelebte Vielfalt zwischen den Gesellschaften unserer beiden Länder sichtbar zu machen. Nutzen Sie deshalb bitte den Eventkalender für das Jubiläumsjahr: www.25pl.de. Sie können dort Ihre Veranstaltungen und Projekte mit Polenbezug selber eintragen (auch nachträglich). Auch geschlossene Veranstaltungen können veröffentlicht werden.  Außerdem finden Sie dort zusätzliche Informationen rund um das Deutsch-Polnische Jubiläumsjahr.

Bitte nutzen Sie auch das in der Anlage beigefügte, gemeinsame Jubiläumslogo, welches alle staatlichen und nichtstaatlichen Projekte und Veranstaltungen mit Bezug zum Jubiläum kennzeichnet:

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Jubiläumsjahr haben, melden Sie sich gerne bei uns!

Bitte leiten Sie diese Email auch an mögliche weitere Adressaten weiter.

Ihr Team 25

Denis Suarsana           Caterina Daginnus      Matthias Ohnemüller

Deutsch-Polnische Gesellschaft Bielefeld e.V. lädt zu einem literarisch-musikalischen Abend in polnischer Sprache ein. "Zwischen den Zeilen, zwischen den Akkorden" am Samstag 09.04.2016, um 19.00 Uhr mit Waldemar Kostrzębski - Poesie und Satire, Elżbieta Stempel - Gesang, Wojciech Stempel - Akustikgitarre, Piotr Miłosławski - Violine
Veranstaltungsort:
Theodor-Hürth Haus
Theodor-Hürth-Str. 1
33604 Bielefeld
 
Eintritt frei. Das Programm beinhaltet: Lyrik, Prosa und Satire, poetische Lieder und musikalische Improvisationen.

Waldemar Kostrzębski

Autor von fünf Gedichtbänden und mehren Sammelwerken, preisgekrönt in der Poesie-Wettbewerben in Polen. Autor des Blogs "Waldemar Kostrzębski-Poezja po godzinach"

Elżbieta und Wojciech Stempel

Sie bieten sehr warme Interpretationen von poetischen Liedern. Ihre Songs garantieren eine große Portion Wärme und Emotionen. Im Repertoire haben sie auch Balladen und geistliche Lieder.

Piotr Miłosławski

Er ist ein vielseitiger Geiger, neben der klassischen Musik spielt auch Pop, Rock, Klezmer und mit ganz besonderer Leidenschaft Jazz. Komponiert Musik für Songtexte von Waldemar Kostrzębski.

In Berlin und Warschau wurden während der nationalen Jurysitzungen für den Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2016 die Beiträge  für das Finale nominiert – Preisverleihung am 11. Mai während der Deutsch-Polnischen Medientage in der Media City Leipzig

Die insgesamt 24 Nominierten für den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2016 stehen fest. Ihre Beiträge sind auf den Sitzungen in Berlin und Warschau von den nationalen Jurys für das Finale des 19. Wettbewerbs ausgewählt worden. Die Juroren trafen ihre Wahl aus insgesamt 116 Einsendungen, wobei 62 Beiträge aus Deutschland und 54 aus Polen kamen. Es wurden je sechs Beiträge in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen sowie für den durch den Freistaat Sachsen ausgelobten Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ nominiert. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro pro Kategorie dotiert. Verkündet und geehrt werden die Gewinner während der Festveranstaltung zur Preisverleihung im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage, die am 11.-12. Mai 2016 in der Media City Leipzig stattfinden werden.

Der gastgebende Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, betonte: „Die Verleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises und die Medientage sind in beiden Ländern mittlerweile ein beliebter Branchentreffpunkt für Journalisten, der zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch genutzt wird. Wie wichtig Sachsen das Zusammenleben in der Grenzregion ist, zeigt auch der von uns ausgelobte Sonderpreis. Damit sollen vor allem die Arbeiten von Journalisten gewürdigt werden, die im Grenzraum unterwegs sind und sich mit Alltagsthemen beschäftigen, die die Menschen beiderseits der Grenze berühren.“

Der deutsche Fachjuror in der Kategorie Hörfunk, Jürgen Hingst, erklärte: "Obwohl die Zahl der eingereichten Beiträge leicht rückläufig ist, zeigt sich jedoch in den einzelnen Stücken, dass die Qualität gleichbleibend hoch ist. Das Radio vermag es auch in den Zeiten von Internet und bewegten Bildern, seine eigene Ästhetik zu entfalten. Das ist besonders gut in den Reportagen gelungen, die sich mit dem Thema Flucht und Migration beschäftigt haben. Sie bildeten einen Schwerpunkt, der in diesem Jahrgang eingereichten Beiträge. Aber auch das ganz normale Alltagsleben zwischen Deutschen und Polen wurde in vielen Beiträgen spannend und zum Teil überraschend vielseitig beleuchtet." Der polnische Juror in der Kategorie Fernsehen Jacek Kamiński betonte, wie sehr es die Veranstalter freut, dass „in der diesjährigen Ausgabe des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises viele junge Redaktionen sich dazu entschlossen haben, das erste Mal an dem Wettbewerb teilzunehmen, z.B. Horyzont Telewizja Słubice, Radio Polska Live”.

Die Preisverleihung ist Höhepunkt der Deutsch-Polnischen Medientage, die am 11. und 12. Mai – und damit einen Monat vor dem 25. Jahrestag des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrages – in der Media City Leipzig stattfinden werden. Die diesjährige Konferenz arbeitet mit dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland (MTM) zusammen.

Die Teilnehmer der Deutsch-Polnischen Medientage sind herzlich dazu eingeladen, auch an dem MTM zum Motto „Die Wucht des Wandels – In neuen Systemen leben“ (9. Bis 11. Mai 2016; www.medientreffpunkt.de) teilzunehmen. Auch die bei dem MTM anwesenden Journalisten können die Möglichkeit wahrnehmen und sich für die Deutsch-Polnischen Medientage registrieren. Das Motto der diesjährigen Medientage lautet: „Europa am Scheideweg – Integration oder Abschottung?“. Das Motto spiegelt den europäischen Konflikt zwischen der Gewährleistung der Sicherheit auf dem Kontinent und dem Schutz der aus den Konfliktregionen geflohenen Menschen wieder. Während der Medientage werden die Journalisten und Experten darüber hinaus über multinationale Zusammenarbeit, Beeinflussung der Medien durch die Politik, die NATO-Politik vor dem Warschauer Gipfel am 8. - 9. Juli 2016, Digitalisierung im Hörfunk sowie Kulturpolitik im Nachbarland diskutieren.

Nächstes Jahr kann der Deutsch-Polnische Journalistenpreis  auf eine 20-jährige Geschichte zurückblicken. Er trägt seit Dezember 2013 den Namen Tadeusz Mazowiecki in Anerkennung der journalistischen Tätigkeit des ersten demokratisch gewählten Premiers Polens nach der Wende.

 

Nominiert wurden:

Kategorie Print
1. Ich bin wer, den du nicht siehst, Emilia Smechowski, TAZ am Wochenende.
2. Alltag und Horror, Agnieszka Hreczuk, Tagesspiegel, Reportage.
3. Sehnsucht nach dem Vater, Paul Toetzke. TAZ, Reportage.
4. Serce po berlińsku, Joanna Gierak-Onoszko, POLITYKA.
5. Maczków nad rzeką Ems, Bartosz T. Wieliński, Gazeta Wyborcza, Ale Historia
6. Tunel, Agnieszka Wójcińska, Gazeta Wyborcza, Wysokie Obcasy.

Kategorie Hörfunk
1. Zwischen Bio-Anbau und Bodenspekulationen – Polens Landwirtschaft, Ernst-Ludwig von Aster und Anja Schrum, Deutschlandfunk, Aussenpolitik/Gesichter Europas.
2. Heimat wider Willen. Wie Tadeusz Sokolowski sich in Deutschland versöhnte, Marietta Morawska-Büngeler, SWR2 Tandem, Redaktion Modernes Leben.
3. New York New York oder Neues aus der alten Heimat, Tilla Fuchs, Sr2 Kulturradio.
4. Podróż z Marianne, Alicja Kulik, Polskie Radio Olsztyn, redakcja kulturalna.
5. Ukradziona i utracona młodość, Małgorzata Jurgiel, Anna Kolmer, Polskie Radio Szczecin, redakcja publicystyki.
6. List, który zmienił Europę, Przemysław Gałecki, Polskie Radio Wrocław, redakcja informacji.

Kategorie Fernsehen
1. Nordstory: Gekommen, um zu bleiben – von Polen und Deutschen in der Grenzregion, Kathrin Matern, NDR Fernsehen, Landesfunkhaus MV.
2. Lebenslinien: Celino Bleiweiss – Der rettende Name. Dagmar Wittmers. BR/Bayerisches Fernsehen, Dokumentarfilm und RBB/Rundfunk Berlin Brandenburg, Dokumentation und Zeitgeschehen.
3. Nachbar, wie geht’s? Sorry, ich bin pleite! Katrin Materna und Łukasz Kowalski. MDR, Redaktion Osteuropa und Dokumentationen und TVP 2, Redakcja Publicystyki.
4. Wyprzedzając swój czas, Radomir Wit, TVP2.
5. Dotknięcie anioła, Marek Tomasz Pawłowski, TVP Red. Form Dokumelntalnych / WDR PG Dokumentation.
6. Ogród po drugiej stronie rzeki, Paweł Kulik, Michał Kulik, TVP Historia / pepe-tv.eu.

Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“
1. Schlesien: Die Suche nach der Identität, Martin Jabs, MDR (Fernsehen), Zeitgeschehen: Heute im Osten.
2. Deutsch-polnische Kita, Antje Klingbeil, ZDF Landesstudio Brandenburg.
3. Mensch Nachbar, Roman Nuck, Tomasz Sikora, Peter Kumpfe, MDR 1 Radio Sachsen.
4. Kowalski i Schmidt, Kinga Wołoszyn-Kowanda, Krzysztof Czajka, TVP Wrocław / RBB.
5. Po wojnie w niemieckiej szkole, Grażyna Preder, Polskie Radio Koszalin.
6. Madonna Pechsteina, Jolanta Rudnik, Polskie Radio Koszalin.

Weitere Informationen und Kontaktdaten sind auf www.deutsch-polnischer-journalistenpreis.de abrufbar

Kontakt:

Heidrun Müller
Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises
Staatskanzlei des Freistaates Sachsen
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Tel.: +49 (351) 564 1332
Mobil: +49 177 246 5130
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Magdalena Przedmojska
Projektkoordinatorin
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37, 00-108 Warszawa

Tel.: +48 (22) 338 62 73+48 (22) 338 62 73
Fax: +48 (22) 338 62 01 

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Quelle: www.sdpz.org.pl 

 

Die Treffen des Generalkonsuls der Republik Polen mit der Berliner Polonia haben inzwischen schon einen festen Platz im Terminkalender. Diese informativ-beratenden Treffen finden zweimal pro Jahr statt. Der neue Leiter der Konsularabteilung der Republik Polen Herr Marcin Jakubowski hat an dieser Tradition festgehalten und nahm die Einladung des Polnischen Rates Landesverband Berlin zum ersten Treffen am 28.02.2016 an, das wie üblich an einem Sonntagabend im Februar in Lübars stattfand.

Kein Platz im Sitz des Polnischen Rates in Berlin ist leer geblieben. Es haben sich viele Personen eingefunden die in Organisationen oder in Eigeninitiative für die polnische Kultur, Kunst und Medien handeln. Die Treffen zwischen dem Diplomaten und der Polonia ermöglichten die neuen Richtlinien der polnischen Politik und die Bestimmungen des Außenministeriums kennenzulernen. Der Konsul Marcin Jakubowski hat über die grundlegenden Veränderungen der Politik gegenüber der Polonia für das Jahr 2016 informiert. Die Zuständigkeit für die Polonia kehrt zurück zum polnischen Senat, der seit der Vorkriegszeit über die Belange der Polonia gewacht hatte. Da in den letzten Jahren das Außenministerium zuständig gewesen war, muss jetzt einige Zeit vergehen, bis der Senat neue Regeln der Zusammenarbeit festlegt. Der Vorsitzende des Polnischen Rates Herr Ferdynand Domaradzki hat die Versammelten dazu aufgerufen, auf die Bitte des Senats zu antworten und ihre Vorschläge und Anmerkungen zur Verbesserung des Modells zur Unterstützung der Polonia einzureichen. Der Konsul Marcin Jakubowski zeigte sich zufrieden darüber, dass er zu diesem so wichtigen Arbeitstreffen mit den Polen in Berlin kommen konnte. Er informierte über die Vorbereitungen der polnischen Regierung und der Vertretung in Berlin zu den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des „Deutsch-Polnischen Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ und den Tätigkeiten der polnischen Diplomatie in Deutschland, die sich in naher Zukunft dem Polnischunterricht in Deutschland zuwenden werden.

Ein wichtiges Thema des Treffens war die Gewährung der Fördermittel für kulturelle Projekte. Es gibt Möglichkeiten der Finanzierung, jedoch werden die Kriterien kontrovers diskutiert, vor allem wenn es um kleine individuelle Projekte geht, die man nicht immer ein Jahr im Voraus planen kann. Über die Schwierigkeiten die mit einer Betreibung der Polonia-Schulen zusammenhängen, informierte die Vorsitzende des Polnischen Schulvereins „Oświata“ und appellierte um eine Institutionalisierung der Unterstützung.

Die Vizevorsitzende des Polnischen Rates in Berlin Frau Małgorzata Tuszyńska hat darüber informiert, dass der Vorstand des Polnischen Rates, zusammen mit dem Bundesverband der Polnischlehrer in Deutschland und der Mikołaj Rej Stiftung zur Förderung der polnischen Kultur und Sprache ein Projekt erarbeitet haben: „Die polnische Sprache in Deutschland: Identität – Konsolidierung - Perspektive“, das diesen Bedürfnissen entgegenkommen soll. Von allen Projekten auf dem Gebiet der Bildung bekam dieses Projekt die beste Empfehlung der Kommission des Außenministeriums und wartet jetzt auf die weiteren Beschlüsse des Senats RP in Hinblick auf die Förderung des Polnischunterrichts in Deutschland. Das Projekt dient der Unterstützung und Entwicklung des Polnischunterrichts in Deutschland, dem Anheben der Qualität des Unterrichts und der Förderung der Zweisprachigkeit in

allen Bundesländern. Dafür wird ein Zentrum für Koordination und Förderung der polnischen Sprache in Deutschland gegründet, das sich um die Bedürfnisse der Polnisch-Lehrer und Polnisch-Lernenden kümmern wird.

Desweiteren wurde traditionell ein Spendenaufruf zur Unterstützung der Waisenheime in Polen, der Hilfe für Obdachlose und der Anschaffung medizinischer Ausstattung für Altenpflegeheime ausgelöst. Eventuelle Sponsoren können sich an den Vorstand wenden.

An dem Treffen haben auch die Berliner Medien und eine große Anzahl von Vertretern der Polonia teilgenommen. Eine immer größer werdende Gruppe nutzt die Gelegenheit dieser Treffen, um über ihre Projekte und Veranstaltungen zu informieren und sich untereinander auszutauschen. Diese Zusammenarbeit ist wichtig, damit die Gemeinschaft in einer Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und Achtung gegenüber den Werten der polnischen Geschichte, Tradition und Kultur ihre grundlegenden Aufgaben erfüllt - die würdige Vertretung der Polonia in den Augen des Gastgeberlandes und Polens sowie der ständigen Arbeit an der Verbesserung des Bildes der Polen in der ganzen Welt.

Es ist Normalität eingekehrt in die Relation zwischen der Polonia und der Diplomatie, was ein offenkundiger Erfolg der Führungskräfte der polnischen Organisationen und der Kreise, die eine Identifizierung mit ihren polnischen Wurzeln anstreben, ist.

An dieser Stelle muss betont werden, dass die Tradition dieser Treffen das Bild der Polonia in Berlin, als eine gut organisierte Minderheit mit interessanten Ideen und fest in der Berliner Realität verwurzelt, festigen. Auch wenn sich nicht immer alle einig sind, so muss das nicht nach außen getragen werden. Unsere deutschen Partner sehen uns als eine gut organisierte Gruppe – differenziert, aber interessant. Ein gutes Bild der Polonia ist ein gutes Bild für Polen.

Małgorzata Tuszyńska

In Polen wird Urban Thelen für die Rettung der Reliquien des Volksheiligen Adalbert geehrt. In Kreuzau-Winden erinnert nur noch das Grab an den Deutschen, der im Krieg unter Einsatz seines Lebens diesen Gottesdienst tat.

Frisch abgedreht ist ein Dokumentar-Film, der Urban Thelen ein Denkmal setzen wird. Wladyslaw Pisarek strahlt. Die Freude des Vorsitzenden des Bundes der Polen in Deutschland und Vorsitzenden der polnischen Gemeinde in Kleve teilt sich unverholen mit: Seinem Freund Urban Thelen, und Pisarek spricht die Worte mit Stolz und Zuneigung aus, wird nun die Öffentlichkeit zuteil, die er nach der tiefen Überzeugung Pisareks verdient: „Urban Thelen ist ein Vorbild für die Versöhnung unserer Länder, dessen Liebe und Glaube stärker war als die Angst um sein Leben.“ Wladyslaw Pisarek ist der Nachlass-Verwalter von Urban Thelen, und damit sind nicht nur irdische Güter gemeint. Der Sohn deutsch-polnischer Eltern trägt Sorge dafür, dass die Erinnerung an den Reliquienretter erhalten bleibt. Urban Thelen selbst hat als 89-Jähriger Pisarek vor laufender Videokamera seine Geschichte erzählt. Und tatsächlich birgt sie alles für einen guten Film: Spannung, Dramatik und ein glückliches Ende. Rückblende. Juli 1941. Die deutsche Wehrmacht hat Polen besetzt. Urban Thelen ist als Feldwebel im Fernmeldeamt von Hohensalza eingesetzt. Der Soldat lernt bald Paul Mattausch kennen, Pfarrer der Kirche vom heiligen Nikolaus in Inowroclaw. Sie werden zu Verbündeten.
Urban nutzte seine Uniform, wohlwissend um die Gefahr
Der Priester sorgt sich um die Kirchenschätze, an denen sich die deutschen Machthaber vergreifen könnten. So macht sich der tiefgläubige Katholik Urban Thelen auf und sammelt im Auftrag des Paters liturgische Gefäße aus den Gotteshäusern zusammen. Damit nicht genug. Familien versorgt Thelen mit Nahrung und fälscht Papiere, als ein junger Priester als Zwangsarbeiter nach Deutschland deportiert werden soll. „Urban Thelen nutzte seine Uniform“, erzählt Wladyslaw Pisarek wohlwissend, dass ihm, sollte er entdeckt werden, Konzentrationslager oder Exekution drohen. Schließlich bekommt Feldwebel Thelen seinen wohl gefährlichsten Auftrag: Der Breslauer Metropolit Kardinal Adolf Bertram hatte die Nachricht von der geplanten Zerstörung der Kathedrale zu Gnesen erhalten. Die Zerstörung der Reliquien des heiligen Adalbert und Entweihung des Allerheiligsten Sakraments drohen. Der Gnesener Generalvikar Eduard van Bleriq nimmt Kontakt mit Pater Mattausch auf, der „seinen Soldat“ in Marsch setzt. Mit dem Zug fährt Urban Thelen nach Gnesen und tritt mit dem in Packpapier eingeschlagenen kleinen Reliquien-Schrein wieder die Heimfahrt an. Im Abteil, so hat es der 89-Jährige erzählt, hätte sich niemand neben ihn zu setzen gewagt. „Es war wohl die Aura des Heiligen“, fügt Pisarek lachend ein.
Reliquie überstand Kriegswirren eingemauert im Sakristeiboden
Im Pfarrhaus legt der Retter das Päckchen hinter einen Vorhang, der die Pfarre von den Privaträumen des Pfarrers trennt. Pater Paul Mattausch soll daraufhin gesagt haben: „Und jetzt, heiliger Adalbert, verteidige dich selbst!“ Eine Aufforderung, der der Heilige sofort nachkommt, denn was Urban Thelen nicht weiß: Die Gestapo hat ihn unter Beobachtung. Die Nazis dringen ins Pfarrhaus ein, durchsuchen es – und finden nichts. So soll es bleiben: Das Kriegsende überstehen die Reliquien eingemauert im Fußboden der Kirchensakristei, bis sie 1948 nach Gnesen zurückkehren können. Urban Thelen kehrt zurück nach Kreuzau-Winden und wird Organist in St. Marien Düren. Als Gründungsmitglied gehört er später dem „Freundeskreis Kirchenmusiker im Ruhestand Düren“ an – über seine Rettungaktion dagegen spricht er nicht. Erst 40 Jahre später zum 1000. Geburtstag Otto III. knüpft die Geschichte wieder an, als Urban Thelen mit einer Pilgergruppe nach Gnesen reist. Geboren in Kleve ist Otto der Legende nach barfuß nach Gnesen gepilgert, hat für den Märtyrer Adalbert einen Altar errichtet und die Kirchenprovinz gegründet.
Aus Freundschaft und Gedenken entspringt ein Dokumentarfilm

Von nun an pflegt der Organist von der Rur seine Verbindungen an den Niederrhein – vor allem mit Pfarrer Fritz Leinung. Dieser veranlasst, dass es Urban Thelen ist, der 1992 ein Stück der geretteten Adalbert-Reliquie aus Gnesen zum neuen Altar in St. Mariä Empfängnis Kleve trägt. Bei dieser Zeremonie ist Wladyslaw Pisarek dabei, und erste zarte Bande werden geknüpft, die zur festen Freundschaft wachsen. Pisarek ist es, der mit Erzbischof Henryk Muszynski Kontakt aufnimmt, der seinerseits Urban Thelen 1997 bei der Polenreise Papst Johannes Paul II. vorstellt. Bei seinem Tod 2008 liest der Erzbischof im Gnesener Dom die Messe für Urban Thelen. Im Reliquienschrein vor dem Altar liegen die Gebeine des Hl. Adalbert. Seit Februar 2015 wird nun an einem 60-minütigen Dokumentarfilm gearbeitet. Im Juni war Regisseur Andrezj Machnowski vom polnischen Sender TVP Historia zu Dreharbeiten in Kleve und Kreuzau-Winden. Kontakte zur ARD sind laut Pisarek bereits hergestellt. Im November soll der Film, der von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit unterstützt wird, in Kleve Premiere feiern.

 Von Dorothée Schenk
Veröffentlicht am 05.08.2015

Die Jury des POLONICUS-Preises hat die diesjährigen Auszeichnungen verliehen. Das Europäische Institut für Kultur und Medien POLONICUS VoG ehrt durch die Preisverleihung besondere Aktivitäten und Beitrag zur Verbesserung des deutsch-polnischen Dialogs und zur Bekanntmachung und Vertiefung des Wissens über Polen und die polnische Kultur in Europa.

Die europäische Polonia möchte auf diese Weise ihre Dankbarkeit und Anerkennung für das großartige Engagement auf dem Gebiet der Integration und Bereicherung des Lebens der in Europa lebenden Polen ausdrücken.

 

 

Den diesjährigen POLONICUS 2016 erhält der Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in Nordrhein-Westfallen Thorsten Klute für sein besonderes Engagement zugunsten des der Integration und gegenseitiger Annäherung dienenden deutsch-polnischen Dialogs

 

 

 

Der junge Musiker Czesław Mozil, Bandleader der Gruppe „Czesław Śpiewa”, Vertreter der dänischen Polonia, Autor der CD „Das Buch der Emigranten, Teil I“, d. h. eines Bildes der heutigen Einwanderer aus Polen, erhält den POLONICUS 2016 für seinen besonderen Beitrag zur Verbreitung polnischer Kultur in Europa und für seine Freude, ein Pole zu sein!

 

 

 

Den Preis POLONICUS 2016 erhält die Deutsch-Polnische Kulturvereinigung „POLONICA e. V.” aus Köln, vertreten durch ihren Vorsitzenden Zbigniew Kossak von Główczewski, für den herausragenden Beitrag zur Annäherung der Nachbarländer: Frankreich, Deutschland und Polen durch die jährlich stattfindende Veranstaltung „Chanson Festival Kolonia-Wrocław-Paryż”.

 

 

 

 Den Ehrenpreis POLONICUS 2016 erhält Professor Leszek Balcerowicz, Vorsitzender des Forums der Bürgerlichen Entwicklung, ehemaliger Vizepremier und Finanzminister und Vorsitzender der Polnischen Nationalbank, für seine herausragenden Erfolge auf dem Feld der marktwirtschaftlichen Veränderungen in der Polen sowie für seinen besonderen Beitrag zu der Verbreitung des bürgerlichen Bewusstseins im vereinigten Europa

 

 

Die Galaveranstaltung der Polonia und die Verleihung der POLONICUS 2016-Preise werden am Samstag, 23. April um 19.00 Uhr im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden. Der Abend wird musikalisch von dem Chor der Polnischen Katholischen Seelsorge in Wuppertal „Benedictus“ begleitet, es findet auch ein Mini-Auftritt von Czeslaw Mozil statt.

Wir bitten alle an der Teilnahme an dieser Veranstaltung interessierten Personen um eine Anmeldung per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 15. April 2016. Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die diesjährige Polonia-Gala wird von Polregio e. V. und das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VoG in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Polnischer Gemeinschaften organisiert und aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

 

Wiesław Lewicki
Vorsitzender der Jury des POLONICUS-Preises

Aachen, den 29.02.2016 .

 

Am 6. März, im Dom in Köln um 14.30 Uhr wird eine feierliche Messe zu Ehren der Königin von Polonia Richeza gelesen, konzelebrierten Pater sein der Bischof Wieslaw Lachowicz, Delegierter der Konferenz des polnischen Episkopats, Pastoral polnischen Emigration . Wir bitten Sie diese Informationen zu verbreiten.

Herzlichst eingeladen!

Elżbieta Paulina Lippmann

Generalkonsulat RP in Köln / Konsulat Generalny RP w Kolonii
Generalkonsulat der Republik Polen in Köln Referat polonijny / Auslandspolen Im MediaPark 5c
50670 Köln     
Telefon: + 49 (0) 221 93 730 218                                                                                                                                                                                                                 
Faks: + 49 (0) 221 34 30 89
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Am kommenden Freitag, den 4. März um 19.00 Uhr in der Kult-Szene "Gdanska" in Oberhausen sind Sie härzlichst zu der Premiere des Films "Die Macht der Minderheit" engeladen. Der Film berührt die moderne Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschen und Polen, die seit Generationen in Deutschland leben.

Regisseur Andrzej Dziedzic wolte konkrete Beispiele kompliezierte Beziehungen sowie auch auch die Wege der polnische Einwanderer zu Integation präsentieren. Die Reportage berichtet über soziokulturellen Themen der polnischen Minderheit, die in der Zwischenkriegszeit den Status einer nationalen Minderheit genossen.

Die Reportage ist auch ein Versuch, die Frage zu beantworten, was passiert ist, dass Status zurückgenommen wird, und ob heuzutage sinvoll ist darüber zu diskutieren. Nach der Vorführung wird dem Publikum die Möglichkeit gegeben, mit den Filmemachern und Regisseur Andrzej Dziedzic zu sprechen.

Der Film wurde auf Initiative der Bund der Polen in Deutschland "Rodło" gedreht und wurde aus dem Fonds für die Pflege der polnischen Kultur Beauftragten des Ministerium für Kultur und Medien finanziert.

Der Eintritt ist frei.

Joseph Malinowski
Präsident Bund der Polen in Deutschland"Rodło"

 

 

 

 

 

Karl Dedecius, der Gründungsdirektor des Deutschen Polen-Instituts arbeitete bis zuletzt unermüdlich an seinem Übersetzungswerk. Einer der letzten Vertreter der Kriegs- und Versöhnungsgeneration ist am 26. Februar 2016 im Alter von fast 95 Jahren in Frankfurt am Main verstorben. Karl Dedecius, der unermüdliche Kulturvermittler zwischen Deutschen und Polen, arbeitete bis zuletzt an einem Bildband, der ein Resümee seines bewegten Lebens und Kulturschaffens ziehen sollte. Von 1980 bis 1997 war Dedecius Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, das sich als Kultureinrichtung innerhalb kurzer Zeit ein hohes Renommee in Deutschland und Polen erwarb.

Karl Dedecius übersetzte mehr als 3.000 Gedichte, veröffentlichte regelmäßig polnische Lyrik in deutschen Verlagen, schrieb Essays zur polnischen Literatur und Geistesgeschichte, pflegte Freundschaften mit polnischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Von Darmstadt aus gab er die 50-bändige „Polnische Bibliothek“ heraus, ebenso wie das siebenbändige „Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts“. Er beschaffte Stipendien für polnische Intellektuelle und organisierte Studienreisen für Journalisten, Übersetzer und Verleger aus dem Nachbarland. Nach dem politischen Umbruch in Polen 1989/90 zeigte er sich offen für eine Erweiterung des Profils des Instituts.
 
Prof. Dr. h. c. mult. Karl Dedecius wurde 1921 als Sohn deutscher Eltern in der polnischen Industriestadt Lodz (Łódz) geboren. Nach Kriegsdienst in der Wehrmacht (u.a. bei Stalingrad) und sowjetischer Gefangenschaft kam er 1952 über eine Zwischenstation in Weimar in den Westen Deutschlands, wo er in einer Versicherungsgesellschaft tätig war. Erst nach Feierabend konnte er sich seiner Leidenschaft für die polnische Literatur und ihrer Übersetzung widmen. Seine Passion wurde 1959 mit der Herausgabe der ersten Anthologie „Lektion der Stille“ belohnt, die einen großen Erfolg hatte und vielfach besprochen wurde. Unermüdlich übersetzte er polnische Schriftsteller wie Zbigniew Herbert, Stanisław Jerzy Lec, Czesław Miłosz, Tadeusz Różewicz, Wisława Szymborska, Adam Zagajewski und andere ins Deutsche. Seine Übersetzungen trugen zur internationalen Aufmerksamkeit für das dichterische Schaffen von Czesław Miłosz und Wisława Szymborska und zur Verleihung des Literaturnobelpreises  1980 bzw. 1996 an die polnischen Schriftsteller bei.

Für seine Arbeit als Autor und Mittler wurde er im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet. Er ist u.a. Träger des Hessischen Kulturpreises, des Deutschen Nationalpreises, des Deutsch-Polnischen Preises, des Bundesverdienstkreuzes und Ordens des Weißen Adlers der Republik Polen. 1990 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Die Ehrendoktorwürde der Universität Köln wurde ihm 1976 verliehen, die der Katholischen Universität Lublin 1987, die der Universität Lodz 1990 und die der Universität Krakau 2000. 2011 folgte die Ehrendoktorwürde der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Seit 2003 vergibt die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut den "Karl-Dedecius-Preis für polnische Übersetzer deutscher Literatur und deutsche Übersetzer polnischer Literatur“.

Zu den wichtigsten Büchern von Karl Dedecius zählen: "Deutsche und Polen. Botschaft der Bücher" (1971), "Überall ist Polen" (1974), "Polnische Profile" (1975), "Zur Literatur und Kultur Polens" (1981), "Vom Übersetzen" (1986), "Von Polens Poeten" (1988), "Lebenslauf aus Büchern und Blättern" (1990), "Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Panorama. Ein Rundblick" (2000), Polnische Gedichte des 20. Jahrhunderts. Polnisch und Deutsch (2008).

Professor Karl Dedecius wurde durch Polonia in Deutschland mit der Preis POLONICUS 2011 für sein Lebenswek Deutsch-Polnische Kulturannehrung geehrt (http://www.aachener-nachrichten.de).

Redakcja Polonia Viva

Info DPI Darmstadt

 

Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland wird die Ausstellung "Vergebung und Versöhnung. Kardinal Kominek – unbekannter Gründervater Europas" am Freitag, dem 26. Februar 2016, um 18 Uhr in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses von Berlin eröffnen. Neben ihm wird der Vorsitzende des Breslauer Stadtrates Dr. Jacek Ossowski und Dr. Reinhard Schweppe von der Initiative ‘Nachbarn in Europa‘ der Stiftung Zukunft Berlin zu den Gästen sprechen.

In einem Hirtenbrief, mit dem die polnischen Bischöfe im November 1965 auf ihre deutschen Amtsbrüder zugingen, hieß es: „...wir vergeben und bitten um Vergebung“.
Zwei Jahrzehnte nach dem Ende des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieges war damit ein wichtiger Schritt hin zum Dialog und zur langsamen Wiederannäherung von Polen und Deutschen getan.
Die multimediale Ausstellung, die vom 29.2. bis 8.4.2016 im Festsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin zu sehen sein wird, bettet die Lebensgeschichte des Breslauer Kardinals Bolesław Kominek, der den Hirtenbrief von 1965 entworfen hatte, in den Prozess der deutsch-polnischen Versöhnung ein. Sie entwirft zugleich ein Panorama der wechselhaften, von Krieg und Zerstörung, aber auch von Wiederaufbau, guter Nachbarschaft und Zusammenarbeit geprägten polnischen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Dass Einigung ohne Versöhnung nicht möglich ist, auch daran erinnert 25 Jahre nach der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages die Ausstellung in eindrucksvoller Weise.

Breslau ist in diesem Jahr die erste polnische Kulturhauptstadt Europas und hat dieses Projekt entwickelt, dass in Kooperation mit der Stiftung Zukunft Berlin und gefördert vom Creative Europe Programm in Berlin gezeigt wird.

Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchner Str. 5, 10111 Berlin
Festsaal (2. OG)
Geöffnet: 29. Februar – 8. April 2016 jeweils  Mo – Fr: 9.00 bis 18.00 Uhr
Zu erreichen: S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz, Bus: M 29, 41, 48, 85, 200

Liebe Freunde des Rock&ChansonFestivals Köln-Breslau-Paris! Wieder können wir vom Polonica e. V. gemeinsam mit Ihnen auf ein fantastisches Festival zurückblicken. Dank Ihres vielfältigen Einsatzes war es auch 2015 möglich, namhafte Künstlerinnen und Künstler auf die Bühne zu holen und beeindruckenden jungen Musikerinnen ein Forum zu geben. Stimmgewaltig, poetisch, augenzwinkernd - alle diese Adjektive treffen auf die sechs Frauen zu, die es Publikum und Jury angenehm schwer machten, eine Siegerin zu küren.

Falls Sie die Höhepunkte des Festivals noch einmal Revue passieren lassen möchten, stehen Ihnen unter http://www.dw.com/pl/kolonia-23-rock-chanson-festival-polki-bezkonkurencyjne/a-18850450 und http://polonia24.tvp.pl/22359447/16112015-2205  (ab 17:45 Minute) Videomitschnitte zur Verfügung. Im Anhang finden Sie Presseartikel, die Sie und uns wieder darin bestätigen, wie erfolgreich und wichtig unser Beitrag zur kulturellen Verständigung ist.

Wir möchten nicht verschweigen, dass unser Festival durch die am selben Abend verübten Anschläge in Paris überschattet wurde. Besonders unsere französischen Musiker wurden von den Attentaten schwer getroffen. Umso wichtiger erscheint uns, auch 2016 wieder ein gemeinsames Zeichen für Kultur und Verbundenheit zu setzen, und hoffen, Sie am 26.11.2016 zum 24. Rock&ChansonFestival in Köln begrüßen zu dürfen.

Polonica e.V.

http://www.polonicaev.de/

 

 

Die Stiftung "Die Welt für Ja", fragt für die Förderung den Wettbewerb "Sei ein Pole" der VII Ausgabe, die für die polnische Jugend auf der ganzem Welt ausgerichtet wird. Das Ziel des Wettbewerbs ist es die nationale Identität zu stärken, eine Annäherung der polnischen Geschichte und aufgewachsen außerhalb zu stärken, sowie auch die Rolle der Polen bei der Gestaltung der europäischen und Weltkulturerbe zu zeigen.

Um an dem Wettbewerb teilzunehmen verweisen wir auf die Auswahl der Themen mit der Bitte dementsprechend das Anmeldeformular auszufüllen.

Die Gewinner werden attraktive Preise erhalten: Reise nach Polen, Teilnahme an einer Gala im Königsschloss in Warschau, den Aufenthalt in Polen.

Einsendeschluss bis zum 11. März 2016 (entscheidend ist die Datum des Poststempels)

Ergebnisse des Wettbewerbs werden auf der Website der Stiftung bis 29. April 2016 bekannt gegeben.

Alle notwendigen Dokumente befinden sich auf die WEB-Seite der Stiftung, klicken Sie bitte  hier.

Stiftung "Die Welt für Ja"

 

Neues Domizil für das Deutsche Polen-Institut Darmstadt. Am 22. Februar 2016 beginnt der Umzug des Deutschen Polen-Instituts in einen Flügel des Residenzschlosses Darmstadt. Nach 36 Jahren (Haus Olbrich) und 20 Jahren (Haus Deiters) verlässt das Darmstädter Institut nun die Mathildenhöhe und freut sich auf einen Neubeginn in der Nachbarschaft der Technischen Universität Darmstadt und der zahlreichen Partner im Zentrum der Stadt. Die Fachbibliothek bleibt voraussichtlich bis Ende März 2016 geschlossen, ausgeliehene Bestände werden automatisch bis zum 1. April 2016 verlängert (Genaueres ist der Homepage zu entnehmen bzw. telefonisch zu erfragen unter der Nummer 06151-4202-14).
Die neue Postanschrift lautet:

Deutsches Polen-Institut
Residenzschloss
Marktplatz 15
D-64283 Darmstadt
Tel. 06151-4202-0
Fax: 06151-4202-10
www.deutsches-polen-institut.de

Die Telefonnummer der Mitarbeiter ändern sich teilweise, die neuen Anschlüsse finden Sie auf der Homepage des Instituts, die eMail-Adressen bleiben bestehen.

Das neue Domizil erstreckt sich auf zwei Etagen des sog. Herrenbaus des Residenzschlosses Darmstadt und umfasst die Mitarbeiterbüros und einen Veranstaltungsraum. Die mehr als 70.000 Medieneinheiten zählende Bibliothek des Instituts, die größte polenbezogene Buch- und Archivsammlung in Deutschland, steht Besuchern künftig als öffentliche Freihandbibliothek zur Verfügung, die an mehreren modern eingerichteten Nutzerplätzen werden arbeiten können.

Die erste Veranstaltung für das Darmstädter Publikum ist am 15. März
2016 geplant: DPI-Mitarbeiter und Autor Dr. Matthias Kneip liest im neuen Veranstaltungsraum aus seinem Buch „111 Gründe Polen zu lieben“

Über Muttersprache wird nicht viel gesprochen, da man sie einfach verwendet. Wir machen uns kaum Gedanken darüber, warum die Muttersprache zwangsläufig die Sprache der Heimat bedeutet. Heißt sie Muttersprache, weil sie einem von der Mutter bzw. dem Vater beigebracht wurde?

Es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage, insbesondere in Hinblick auf andere Sprachen. Der polnische Begriff „język ojczysty” (wörtlich übersetzt: die Sprache der Heimat) ist sehr patriotisch gefärbt und Patriotismus gehört häufig zu den typischen Eigenschaften der polnischen Bürger. In der deutschen Sprache ist von der Muttersprache, d. h. „Sprache der Mutter” die Rede, denselben Begriff verwendet man in der englischen Sprache („mother tongue”). Sind andere Nationen emanzipierter als die Polen? Experten behaupten, dass Muttersprache die Sprache ist, mit der man zuerst konfrontiert wird. Zu den ersten Begegnungen mit der Sprache gehört auch das Wachsen des Kindes im Mutterleib. So gesehen ist der polnische Begriff „Heimatsprache“ nicht adäquat, da man den zweiten Aspekt, der das Leben eines noch nicht geborenen Kindes beeinflusst - die Umgebung, in der sich die Mutter befindet, nicht berücksichtigt hat. Man weiß heute wie wichtig es ist, mit einem Kind bereits im pränatalen Alter zu sprechen und es beispielsweise mit der Lieblingsmusik der Mutter vertraut zu machen. Wenn wir davon ausgehen, dass ein noch nichtgeborenes Kind auch die Umgebung der Mutter hört, kommen wir zum Ergebnis, dass die Kinder von Auswanderern seit Anfang an von zwei Sprachen beeinflusst werden – sowohl von der Sprache der Eltern als auch von der Sprache des Landes, in dem sie leben.

Es bis heute leider unterschiedliche Meinungen über den Unterricht der Sprache im Kindergartenalter. Da ich in einem bilingualen Haus großgeworden bin weiß ich, wie einfach es ist, sich von der frühen Kindheit an zwei Sprachen anzueignen. Ich kenne allerdings auch Menschen aus bilingualen Familien, die von Anfang an nur in einer Sprache aufgewachsen sind. Unglücklicherweise entscheiden manche Erwachsene, nur eine Sprache zu benutzen, um das Kind nicht zu „zerstreuen“ und sprechen häufig mit ihren Kindern in der Sprache des Landes des Aufenthalts anstatt sich der Muttersprache zu bedienen. Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder bis zum Ende der Pubertät zu den besten und schnellsten „Sprachwissenschaftlern“ zählen. In zweisprachigen Familien empfiehlt man, zu Hause in der Sprache der Eltern zu kommunizieren und außerhalb des Hauses in der Sprache des Landes des Aufenthalts zu sprechen. Diese Art des Kommunizierens bringt hervorragende Resultate, da die Kinder auf diese Weise eine Möglichkeit erhalten, zwei Sprachen korrekt und akzentfrei zu erlernen. Ein Durcheinanderbringen von falsch verwendeten Worten oder ein falscher Akzent kann dazu beitragen, dass Kinder diese Sprachgewohnheiten übernehmen. Bei der ersten Auswanderungswelle handelt es sich häufig um eine Generation, die die Sprache des Landes des Aufenthalts nicht akzentfrei sprechen kann und erst ihre Nachkommen haben eine Chance, die Sprache des Aufenthaltslandes wie Muttersprachler zu sprechen.

Die Kinder eignen sich alle neuen Sprachen mit einer Einfachheit an, die der Einfachheit, mit der sie Unmengen von Süßigkeiten verspeisen können, gleicht.

Um die Zweisprachigkeit zu fördern hat das Polnische Außenministerium durch das Generalkonsulat in New York am 13. September den Polonia Tag der Zweisprachigkeit eingeführt. „Der Tag der Zweisprachigkeit“ ist eine Fortsetzung der Aktion „In unserem Haus spricht man Polnisch“, die außer den USA auch schnell in Italien, Großbritannien, Australien, Kanada und Holland durchgeführt wurde. Die Initiatoren „des Tages der Zweisprachigkeit“ möchten Eltern und Erzieher der außerhalb Polens lebenden Kinder auf ihre Pflicht hinweisen, diesen Kindern die polnische Sprache beizubringen. Es ist notwendig, damit die polnischen Familien im Stress des Alltags nicht vergessen, wie wichtig die Muttersprache und dessen Potential für die Zukunft der im Ausland geborenen Kinder ist. Meinen Eltern gelang es, mich zum Abendunterricht an der Schule bei der Polnischen Botschaft (heute Konsultationspunkt bei der Polnischen Botschaft in Berlin) zu überreden.

Ich beschloss, eine bilinguale Europaschule (Deutsch-Polnische Robert-Jungk-Oberschule) in Berlin zu besuchen, um so mein Interesse für die polnische und die deutsche Sprache zu verbinden. Diese Art von Schule bietet einen sehr guten bilingualen Unterricht sowie eine Möglichkeit eines polnischen Abiturs an. Aufgrund meiner Erfahrung und der Erfahrungen meiner deutsch-polnischen Schulfreunde bin ich der Meinung, dass für den größten Impuls für das Erlernen der Muttersprache die Eltern gesorgt haben. Heute kann ich selbständig entscheiden, in welchem Land ich leben bzw.- arbeiten möchte. Der berühmte polnische Sprachwissenschaftler und gleichzeitig der Schirmherr „Des Tages der Zweisprachigkeit“ - Professor Jan Miodek ist der Meinung, dass Menschen, die ihr Herkunftsland verlassen haben, zwangsläufig zweisprachig werden, was ein Riesenkapital sowohl in sprachlicher als auch in intellektuell-kulturellen Hinsicht bedeutet. Man soll den Kindern dieses Kapital nicht wegnehmen, gute Kenntnisse der Muttersprache können doch dazu beitragen, eine interessante Arbeit in Mittel- oder Osteuropa zu finden. Professor Miodek zitiert häufig den Satz von Johann Wolfgang Goethe: „ Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst“.

Der Tag der Zweisprachigkeit zieht immer größere Kreise, vor kurzem haben sich dieser Aktion auch Polen in der Ukraine (Winnica) angeschlossen. Es lohnt sich, diesen insbesondere für die jungen Polen wichtigen Tag im Kalender der Polonia-Ereignisse zu vermerken (er fällt stets auf den zweiten Samstag im Oktober), vielleicht sollte man ihn auch in Deutschland feiern?

 

Studentin der Interkulturellen Germanistik an der Universität Viadrina und der Adam- Mickiewicz-Universität in Poznań

Zuzanna Lewandowski

 

 

„Mit Spaß zur gesunden Ernährung" - ein kulinarischer Mini-Workshop mit Dorota Mazurkiewicz 

Das Wichtigste zur Theorie:
- die Ernährungspyramide
- praktische Tips zur Diät
- Fragen an die Expertin

Praktischer Teil - Kochrezepte:
-Rote Linsensuppe
-Thunfischsalat mit Bohnen
-Kugeln aus Haferflocken

Dorota Mazurkiewicz - hat 2013 an der Medizinischen Universität Poznań ihr Master-Studium in Ernährungslehre abgeschlossen. Das Abenteuer mit der Diätetik begann für sie aber schon 2007, während des Studiums leitete sie Workshops und Seminare als Ernährungscoach für Gruppen und Einzelpersonen. So sammelte sie Berufserfahrung. Seit 2013 lebt sie in Berlin Treptow. Zur Zeit arbeitet sie zusammen mit der Beratunsstelle KD Ernährungskonzepte mit dem Schwerpunkt Ernährungsberatung zu Übergewicht und Fettleibigkeit sowie Ernährungserkrankungen.
Dorota Mazurkiewicz leitet auch Seminare und Workshops in polnischer Sprache. 

Kontakt - Tel.: 004815166548546, bzw. eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Interessante Blogs: http://dietetycznienacodzien.blogspot.de/ sowie http://kd-einfach-gesund.de/ 

Termin:        Di., 01.03.2016, 19:00 Uhr

Ort:             Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin

Erbeten ist die Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 016099680059 sowie ein Unkostenbeitrag von 4,-€, vor Ort.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen unseres neuen Projektes Nebenan realisiert, 
in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt Heinersdorf/Alte Apotkeke und dem Stadtteilzentrum-Pankow,
mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.

 

SprachCafé Polnisch c/o Stadtteilzentrum Pankow
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com
+ 49 (0)160 9968 0059

 

www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com

Der polnische Präsident Andrzej Duda hat vor seiner Teilnahme an der Sicherheitskonferenz die Polonia in München zu einem Treffen in dem Polnischen Generalkonsulat eingeladen. Andrzej Duda besuchte München in Begleitung von Außenminister Witold Waszczykowski, Leiter des Büros für Nationale Sicherheit Paweł Soloch und dem Staatsminister Krzysztof Szczerski.

Präsident Andrzej Duda bedankte sich während des Treffens bei der Polonia für die Pflege und Verbreitung polnischer Bildung und polnischer Werte. Er sagte, dass dank dieser Initiativen Kinder die polnische Sprache und Geschichte lernen können, was für die Aufrechterhaltung der nationalen Identität äußert wichtig sei. Er erinnerte an das kommende 25-jährige Jubiläum der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft (am 17.06.2016). „Wir werden das 25-jährige Jubiläum feiern und über die Realisierung dieses Vertrags sprechen. Wir werden über die Polonia in Deutschland und den Unterricht der polnischen Sprache sprechen. Sie gehören zu den Aspekten des Vertrags, die noch nicht realisiert wurden“.

Während des Treffens im Polnischen Konsulat in München verlieh der Präsident den besonders verdienten Polonia-Vertretern Auszeichnungen. Wladyslaw Minkiewicz, Imina Zembrzucka -Wysocka und Bogdan Zurek erhielten das Offizierskreuz der Wiedergeburt Polens, das Kavalierskreuz der Wiedergeburt Polens wurde Magdalena Flechner verliehen, das Goldene Verdienstkreuz erhielten Maria Bezusko, Zofia Hojsak, Jolana Jackiewicz, Aneta Lewandowska, Beata Modrzelewska-Kowalewska, Jolanta Sularz, Monika Zielinska und Andrzej Halemba.

Das Treffen fand in einer offenen, freundlichen Atmosphäre statt. Nach dem Besuch in Berlin im August 2015 war es das zweite Treffen des polnischen Präsidenten mit der deutschen Polonia, seit seinem Amtsantritt traf er sich auch mit der Polonia in London, Paris, Rom, Kiew, Bukarest, Beijing und New York.

 

Redaktion Polonia Viva

foto: M.Czutko


Das Deutsche Polen-Institut lädt ein zur Lesung mit Matthias Kneip. Das neue Buch des DPI-Mitarbeiters ist eine ebenso witzige wie hintergründige Liebeserklärung an Deutschlands östliches Nachbarland und seine Menschen. Humorvoll und augenzwinkernd nimmt Kneip den Leser mit auf eine sehr persönliche Reise durch das Land zwischen Oder und Bug, ohne dabei den Blick für die Realitäten zu verlieren. Wussten Sie beispielsweise, dass Polen mit dem Meer verheiratet ist? Oder dass der größte Gartenzwerg der Welt im polnischen Nowa Sόl zu finden ist?
Neben kuriosen Sehenswürdigkeiten widmet Kneip sich auch den Eigenheiten der polnischen Mentalität oder besonderen Werken polnischer Kultur und selbstverständlich darf bei einer solchen Liebeserklärung auch der Blick in den nationalen Kochtopf nicht fehlen! 

15. März 2016, 19:00 Uhr
111 Gründe, Polen zu lieben
Lesung und Gespräch mit Matthias Kneip

Vortragssaal im Deutschen Polen-Institut, Residenzschloss Darmstadt
Eintritt frei

Zum Autor
Matthias Kneip, 1969 in Regensburg geboren, studierte Germanistik, Ostslawistik und Politologie an der Universität Regensburg. Seit 2000 ist Matthias Kneip als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt tätig, darüber hinaus arbeitet er auch als Schriftsteller, Publizist und Polenreferent.

Ausführliche Information und Cover des Buches im Anhang mit der Bitte um Eintrag in Ihrem Veranstaltungskalender, vielen Dank!
Andrzej Kaluza

-- Dr. Andrzej KaluzaPresse- und ÖffentlichkeitsarbeitDeutsches Polen-InstitutMathildenhöhweg 2D-64287 DarmstadtTel.: 0049-(0)6151-498513Fax: 0049-(0)6151-498510www.deutsches-polen-institut.de

Konzert zu Ehren der weltberühmten Geigerin Wanda Wiłkomirska, die als Ehrengast anwesend sein wird. Freuen Sie sich auf viel Musik, spannende Episoden aus ihrer Biografie, auf Fotos und auf Filmausschnitte aus dem faszinierenden Konzertleben von Wanda Wiłkomirska.
Im Anschluss an das Konzert folgt eine Diskussionsrunde.
Einführung/Moderation: Mariola Rutschka

Es erwarten Sie vielfältige musikalische Beiträge:
Ewelina Nowicka (Violine) und Milena Antoniewicz (Klavier)
West Streicher, Schüler der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg
Gewinner des Wettbewerbes „Junge Talente - Polnische Musik“ 2015

Vor kurzem feierte die Künstlerin Wanda Wiłkomirska ihren Geburtstag. Viele Erinnerungen sind dabei wieder wach geworden.
Wie ist das, wenn man so eine international erfolgreiche Karriere erleben konnte? Wir freuen uns darauf, in einer kleinen Diskussionsrunde nach dem Konzert, auf diese und andere interessanten Fragen Antworten zu erhalten.

PROGRAMM

West Streicher Ltg. Ewelina Nowicka
Streichorchester der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg
J.S. Bach, Menuett in G-Dur
G. Ph. Telemann, Marsch

Katharina Störk, Violine, Ewelina Nowicka, Violine
Bartolomeo Campagnoli, Duetto I op. 14, Allegro

Siri Schwarze, Violine
Andrea Holzer-Rhomberg, Arielles Wellenreise

Luise Rösler, Violine
Oskar Rieding, Concerto h-Moll, op. 35, I. Satz: Allegro moderato

Silva Francheschi, Viola
Carl Bohm, Moto Perpetuo

Rebekka Moosmann, Violine
Antonio Vivaldi, Violinkonzert in a-Moll op. 3 Nr. 6, RV 356, I. Satz: Allegro

David Moosmann, Violine
Pablo de Sarasate, Introduction und Tarantella op. 43

Krystian Stepien, Violine
J.S. Bach, Sonate a-Moll Nr.2 für Violine solo, BWV 1003, III. Satz: Andante
J. Brahms, Scherzo c-Moll aus FAE-Sonate

Ewelina Nowicka, Violine und Milena Antoniewicz, Klavier
Mieczysław Weinberg, Concertino op. 42 für Violine und Klavier, I. Satz:
Allegretto cantabile
Mieczysław Weinberg, Rhapsodie über moldawischen Themen op. 47/3
für Violine und Klavier

Eintritt frei

Unterstütz von: Förderkreis Mahnmal St.Nikolai e.V., Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg und ORLEN Deutschland GmbH www.star.de

 

Am 28. Februar von 16.00 bis 19.00 Uhr in Düsseldorf stellen wir zwei komödiantische Spektakel „Zwischen den Betten“ - ein paar Tickets sind noch vorhanden. Comedy von Norma Foster besteht aus sechs Episoden, die lustig Schicksal der Bewohner einer Kleinstadt in Kanada darstellt...

Darsteller: Katarzyna Skrzynecka/Joanna Kurowska, Artur Barciś, Radosław Pazura, Katarzyna Ankudowicz, Lesław Żurek/Paweł Domagała/Robert Majewski

Mit dem Projekt Nebenan laden das SprachCafé Polnisch (Verein i. G.), die Zukunftswerkstatt Heinersdorf / Alte Apotheke und das Stadtteilzentrum Pankow zu vielfältigen Aktivitäten zum interkulturellen Austausch ein!

Das diesjährige Programm kombiniert Bewährtes mit Neuem. Um möglichst allen eine Teilnahme zu ermöglichen finden die herkunfts- und generationsübergreifenden Angebote an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten (Tag und Uhrzeit) statt. Dabei dient Kultur in jeglicher Form, ob als Akteur oder nur als passiver Zuhörer, als dynamische Brücke zwischen den Menschen. 

Neben dem reichhaltigen Kinderprogramm wird auch der Generationsaustausch in Erzählrunden gepflegt. Bei Kreativ-Workshops (u.a. Schreiben, Malen/Collagieren, Theater) und Kochabenden hat jeder die Chance zu zeigen was er kann und ggf. etwas dazu zu lernen!

Ferner runden Bürgerdialoge zu aktuellen Themen und kulturelle Veranstaltungen (Literatur – und Poesieabende, Musik, Vernissagen, Lesungen…) und nicht zu vergessen gemeinsame Feste (Dorffest, Fest an der Panke) das Programm von Nebenan ab!

Herzlich willkommen zu Nebenan, einem Projekt mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow!

SprachCafé Polnisch 
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com

 

Staatssekretär Thorsten Klute: Die Integration der Polen in NRW ist eine Erfolgsgeschichte. Menschen polnischer Herkunft sind in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich gut integriert. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute in Düsseldorf zum 25-jährigen Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages vorgestellt hat.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Menschen polnischer Herkunft sind in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich gut integriert. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute in Düsseldorf zum 25-jährigen Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages vorgestellt hat.

„Die Integration der aus Polen stammenden Menschen in NRW ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Klute, „das zeigen beispielsweise die Daten zur Bildung und Qualifikation, zur Arbeitslosigkeit und Inanspruchnahme von öffentlichen Transferzahlungen, wie etwa die Hilfe zum Lebensunterhalt.“ In allen diesen Bereichen schneiden Menschen mit polnischem Migrationshintergrund überdurchschnittlich ab. „Dies ist besonders erfreulich“, so Klute weiter, „weil die 564.000 Menschen polnischer Herkunft in NRW eine der größten Zuwanderungsgruppen bilden, über die aber wegen ihrer guten Integrationserfolge öffentlich kaum gesprochen wird.“

Die Untersuchung zeigt im Vergleich zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund insgesamt bei den Menschen polnischer Herkunft eine günstigere Bildungs- und Qualifikationsstruktur. Sie sind seltener ohne allgemeinbildende Abschlüsse (3,9 Prozent bei polnischer Herkunft im Vergleich zu 13,7 Prozent bei Migrationshintergrund insgesamt). Bei der Fachhochschul- oder Hochschulreife liegen sie mit 37,8 Prozent dagegen vor den Menschen mit Migrationshintergrund insgesamt (31,5 Prozent).

Auch bei den beruflichen Abschlüssen liegen Menschen polnischer Herkunft weit vorne: 56,7 Prozent verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung, aber nur 38,6 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund allgemein. 22,5 Prozent der Bevölkerung mit polnischem Migrationshintergrund dagegen sind ohne abgeschlossene Berufsausbildung, aber 43,5 Prozent der Migrantinnen und Migranten insgesamt. Zudem ist ihre Erwerbstätigenquote mit 70,6 Prozent sehr hoch. Öffentliche Transferzahlungen als überwiegende Quelle für den Lebensunterhalt spielen bei Personen polnischer Herkunft eine geringere Rolle (10,2 Prozent) als bei Personen mit Migrationshintergrund insgesamt (15,5 Prozent).

Hintergrundinformationen:

  • Bei der Neuzuwanderung aus der EU sind die Menschen aus Polen die größte Gruppe; bei 173.361 Neuzuwanderungen aus der EU im Jahr 2014 stammten 45.518 Menschen aus Polen. Nach den Menschen mit türkischer Herkunft (21 Prozent) bilden die Menschen polnischer Herkunft mit 13,6 Prozent die größte Gruppe der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Auch im Vergleich zu den rund 49.000 Asylbewerberinnen und -bewerbern im Jahr 2014 zeigt sich die zahlenmäßig große Bedeutung der aus Polen nach NRW gekommenen Menschen.
  •  Datenbasis für diese in ihrer Aktualität bundesweit einzigartige Auswertung durch IT.NRW als Statistisches Landesamt ist der Mikrozensus Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2014.
  • Der „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ wurde 1991 durch die Parlamente ratifiziert. 
  • Der Landtag hatte die Landesregierung Ende 2014 beauftragt, den Nachbarschaftsvertrag zu evaluieren. Die Studie des Integrationsministeriums ist ein erster Beitrag hierzu. 
  • Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute ist auch Ansprechpartner der Landesregierung für die Belange der in NRW lebenden Menschen mit polnischem Hintergrund sowie Ko-Vorsitzender des Ausschusses für interregionale Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für grenzüberschreitende und interregionale Zusammenarbeit. 
  • Die Studie im Netz: www.mais.nrw

    Integrationstudium  - pobierz studium w PDF

     Foto: PepeTV

 

Melden Sie Ihr Kind an, um die polnische Sprache zu lernen und kommen Sie zu der Action #polnischinHessen. (#polskiwHesji). Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Hessen haben und Sie möchten, dass Ihr Kind die polnische Sprache lernen soll, nehmen Sie bei der Action #polnischinHessen teil. Je mehr Anfragen von Eltern gesammelt werden, desto größer ist die Chance, dass Kinder und Jugendliche in mehreren Städten in Hessen Polnisch lernen können.

Es öffnet sich eine echte Chance, dass Kinder und Jugendliche im Gebiet von Hessen an einer Reihe von öffentlichen Schulen Polnisch als Sprache des Herkunftslandes lernen könnten. Generalkonsulat RP in Köln empfiehlt Ihnen, den offenen Brief vom Generalkonsul von Polen in Köln John Sobtschak in der polnischen Gemeinde von Hessen zu lesen. Nehmen Sie bei der Kampagne der Anmeldungs-Sammlung #polnischinHessen teil, die dann das Hessischen Kultusministerium ansprechen werden.

Wichtige Links:

Ein offener Brief an Polen und polnische Gemeinde in Hessen

Die Koordinatoren der Aktion #polnischinHessen

Anmeldung für die Polnischunterricht in Hessen

Formular-Muster

 

Kontakt:

Generallkonsulat RP in Köln
Im Media Park 5c
50670 Köln

Tel.: +49 221 93 730 213
Fax: +49 221 34 30 89
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sehr geehrte Damen und Herren,  trotz der Tatsache, dass sehr viele Polen und Polonia in Hessen wohnen (lt. deutscher Quellen waren per Ende 2014 73.000 Personen mit ausschließlich polnischer Staatsbürgerschaft in Hessen gemeldet), besuchen nur etwas mehr als 100 Kinder und Jugendliche Polnisch-Unterricht an öffentlichen Schulen in Hessen. Vertreter des Polnischen Generalkonsulats haben während zahlreicher Gespräche mit Auslandspolen den Wunsch wahrgenommen, etwas zu unternehmen, damit sich diese Situation verbessert.

Infolge intensiver Aktivitäten von Bildungsorganisationen der Auslandspolen in Hessen sowie den Bemühungen des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln eröffnen sich aktuell Chancen zur Erweiterung des Zugangs zum Herkunftssprachlichen Polnischunterricht im Rahmen des hessischen Schulsystems.

Das hessische Kultusministerium hat in Gesprächen im Dezember 2015 Bereitschaft zur Organisation zusätzlicher Unterrichtsangebote signalisiert, u. a. für Grundschüler ab der 1. Klasse (denn bisher konnte man diesen Unterricht erst ab der 5. Klasse besuchen) - vorausgesetzt, dass ein realer Bedarf an Polnisch-Unterricht an konkreten Orten nachgewiesen wird.

Deshalb wende ich mich heute an Sie alle mit der Aufforderung, sich der Aktion #polskiwHesji anzuschließen, und das anliegende Formular „Anmeldung zum Herkunftssprachlichen Unterricht“ gemäß dem anliegenden Muster für Ihr(e) Kind(er) auszufüllen. Die ausgefüllten Anmeldungen sollten als Scan an Koordinatoren dieser Aktion an einzelnen Orten in Hessen gesandt werden (die Kontaktdaten der Koordinatoren finden Sie in der Anlage). Auch wenn für Ihren Wohnort kein Koordinator definiert ist, sollten Sie sich an einen Koordinator in der am nächsten gelegenen Ortschaft wenden, oder die Anmeldung an die Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden (mit dem Stichwort #polskiwHesji). Wenn Sie keinen Zugang zum Scanner haben, schicken Sie bitte Ihre Anmeldung per Post an das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln, Im Media Park 5c, 50670 Köln. Sollten Sie Fragen, Zweifel oder auch gute Ideen haben, die die Initiative zur Erweiterung des Polnisch-Unterrichts in Hessen unterstützen könnten, wenden Sie sich bitte an den Leiter des Referats Auslandspolen, Herrn Vicekonsul Andrzej Dudziński: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte leiten Sie diesen Brief mit Anlagen an andere potentiell interessierte Personen weiter. Je mehr Personen ihr Interesse anmelden, desto größer sind die Chancen, dass bereits im Schuljahr 2016/2017 das Unterrichtsangebot für Polnisch in Hessen erweitert werden kann und mehr Kinder und Jugendliche davon profitieren.

Mit freundlichen Grüssen,

/-/ Jan Sobczak
Generalkonsul der Republik Polen in Köln
Köln, den 16. Dezember 2015

Im Media Park 5c
50670 Köln

Tel.: +49 221 93 730 213
Fax: +49 221 34 30 89
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Sprache & Theater für Groß und Klein - und alle dazwischen, die lernen möchten, noch besser zu sprechen - mit Natalie Wasserman.
Im Theater zählt nicht das Wort allein. Ebenso wichtig wie Dialog und Monolog ist die Sprache unseres Körpers.
Nicht nur WAS, sondern auch WIE und in welchem Kontext wir es sagen.
Die Bühne wird zum Brennglas dessen, was uns auch im Alltag begegnet - in künstlerischer Form entdecken wir uns im Kontext des und der anderen. Das szenische Spiel lädt ein zu einer Abenteuerreise, die uns in Welten jenseits gesprochener Worte führt und die uns die Bedeutung der Sprache in einem klareren Licht erkennen lässt.
SPOT ON für spielerische Experimente IM Raum, MIT dem Körper und unserer Sprache - oder vielmehr unseren SPRACHEN!

Vorhang auf & herzlich willkommen!

Natalie Wasserman - Dramaturgin, Übersetzerin und Publizistin

Termin:       23.01.2016, 14:00-18:00 Uhr

Ort:            Stadtteilzentrum-Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Erbeten ist die Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 016099680059 sowie ein Unkostenbeitrag von 4,-€, vor Ort.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen unseres neuen Projektes Nebenan realisiert, 
in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt Heinersdorf/Alte Apotkeke und dem Stadtteilzentrum-Pankow,
mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.

SprachCafé Polnisch c/o Stadtteilzentrum Pankow
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com
+ 49 (0)160 9968 0059

Gala-Show mit Jolanta Barcik findet  am 30. Januar ab 20.00 Uhr im Delphi Showpalast  (Eimsbüttler Chaussee 5)  statt - die schon lange Tradition hat (seit 2003). Die immer gut besuchte Veranstaltung in Rahmen Deutsch-Polnische Freundschaft organisiert die bekannte, seit vielen Jahren in Hamburg lebende,  polnische Sängerin Jolanta Barcik zusammen mit ihre Tochter Aneta (auch Sängerin). Damit leisten die beiden Sängerinnen einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung der polnischen Kultur in Hamburg. Im Konzert mit Tanzmöglichkeit  treten  polnische und internationale Künstler auf, die das Publikum von 20:00 Uhr bis 3:00 auf eine wunderschöne Reise mit polnischer Musik der 60-80 Jahre und aktuellen Hits mitnehmen.  Die Abendgarderobe ist gewünscht.

Errinerungen der Gala-Show vom 2015:
Tanzveranstaltung im Jahr 2015
Begrüßung:
http://www.jola-show-band.de/video_begruessung.htm  
Tanzabend:
http://www.jola-show-band.de/video_party.htm
Spacial-Act:
http://www.jola-show-band.de/video_aneta.htm



Willkommen in dem Virtuellen Kunst-Café und fühlen Sie sich wohl in unserer Gaststätte. Die Literaturliebhaber können die Poesie ersuchen, sich hinsetzen um den Fernseher einzuschalten oder gute Musik zu hören, über eine interessante Veranstaltung nachdenken oder durch die virtuelle Galerie spazieren..

Im Januar präsentieren wir eine Kunstausstellung von Grazyna Maniecka-Gawel "Grazyna Maniecka-Gawel – über sich selbst - die Malerei . Zeichnung. Skulptur" www.pol-cafe.de/ManieckaGawel

Als die Musiker des Monats freuen wir uns, Elizabeth und Wojciech Stempel und Peter Miłosławski mit dem Song "The Ballad of Wegweiser Enchanted" (Peter Miłosławski - Musik, Waldemar Kostrzębski - Text) einzuführen https://youtu.be/aeXLwmKDpSE (Andrew Stempel - der Autor des Videoclips)

Diesmal in der Prosa-Kategorie als Schriftstellerin des Monats zeichnen wir Schriftstellerin von fünf Romanen - Renata L. Gorska aus. - www.pol-cafe.de/gorska

 

Der legendäre Orientexpress hat schon viele Literaten zu spannenden Erzählungen und Anekdoten inspiriert, nicht zuletzt die berühmte Krimiautorin Agatha Christie. Margaux Kier, die charmante Jazz- und Chanson-Sängerin mit polnisch-deutschen Wurzeln und Wohnsitz in Köln, erzählt einige dieser Geschichten in ihrem stimmungsvollen Programm.Begleitet wird sie dabei von ihren langjährigen musikalischen Weggefährten, den BANDiten: Frank Wingold (Gitarre), Radek Stawarz (Violine), Henning Brand (Piano, Melodika & Percussion) und Stefan Rey (Kontrabass). Die herausragenden Jazzmusiker verstehen es ebenso wie Margaux den Abend zu einer sinnlichen Erfahrung zu machen und fungieren als globale Übersetzer. Die Reise führt mit landestypischen Liedern in neun Sprachen durch die Staaten entlang der Orientexpress-Strecke. 

Ihrem Motto bleibt die Band jedoch treu: Chanson mag Jazz…

Sonntag, den 24.01.2016, 18.00 Uhr 

Altes Pfandhaus 

Kartäuserwall 20, 50678 Köln

Lieben Dank, serdecznie pozdrawiamy 

Margaux & Band

Fot. Robert Widera

 Siema po raz 24!  Finał Wielkiej Orkiestry Świątecznej Pomocy odbył się już po raz 24. Sztab Oberhausen grał po raz 14. W Niemczech grano także w Berlinie i Darmstadt. Niemiecka Polonia zebrała ponad 19.500 euro. Uzyskane fundusze przeznaczone zostaną  na zakup urządzeń medycznych dla oddziałów pediatrycznych oraz dla zapewnienia godnej opieki medycznej seniorów.

Nasz Sztab Oberhausen zorganizował w tym roku dwie imprezy, w restauracji Gdańska w Oberhausen oraz w Cafe Cult w Essen.

Mein Name ist Joanna Stanecka und ich bin eine polnische Schauspielerin, die schon seit ein paar Jahren in NWR wohnt. Ich habe Zwei Monologe zur Verfügung und einer von den beiden liegt mir besonders am Herzen, weil unabhängig von der Schriftstellerin (Maria Kuncewiczowa 1895 - 1989), die die Autorin des Romanes „Die Fremde“ ist (auf dessen Basis ich den Monolog geschrieben habe), der Text sehr aktuell geworden ist. Auf diese Reise der „Entwurzelten“ möchte ich Ihnen und das Publikum herzlich einladen.

Es geht um eine Emigrantin oder Imigrantin (es ist schwierig zu sagen) die ihr ganzes Leben in der fremden Umgebung ihre Identität sucht und versucht sich von ihrer Fremdheit zu befreien und sich letztendlich mit dieser Fremdheit von der Realität und die Menschen abzugrenzen. Das ist das Bild der Entfremdung und des Versuchs die Geborgenheit zu finden doch alles geht irgendwie schief. Außerdem ist es das schönste und tiefste Frauenbildnis, das ich in der Literatur je gefunden habe.

Bei den aktuell politisch heiklen Zeiten, in denen Abertausende unter weitaus drastischeren Bedingungen in die „Fremde" flüchten müssen, entwickelt der Stoff eine leise mahnende Brisanz: Die musikalisch hochbegabte Róża lebt trotz polnischer Wurzeln bis zu ihrem 16. Geburtstag in Russland. Hier ist und bleibt sie die „Polaczka“ - die Polin. Beim Umzug nach Warschau nimmt sie ein Studium als Geigerin auf. Doch auch in der neuen Heimat kennzeichnen sie ihr russischer Akzent, eine andere Mentalität und ihr dunkler Teint als Fremde. Trotz aller Schwierigkeiten schlägt sie Wurzeln, verliebt sich unglücklich, heiratet dann einen anderen Mann, empfängt zwei Kinder. Aber ihr Mann zeigt kein Interesse an ihrem Talent. Róża trifft die Entscheidung, sich zu rächen: an Polen, wo das Unglück sie getroffen hatte, an Russland und an Männern. Bald wird aus der ambitionierten Künstlerin und leidenschaftlichen, hübschen Frau ein zänkischer, verbitterter Mensch. Róża verliert sich in Verzweiflung. Ihr Leben lang suchte sie nach ihrer Identität und bleibt sich doch fremd. So wird sie niemals eine Heimat, niemals Ruhe finden. Iwona Jera und ich sind gebürtige Polinnen, die in Deutschland leben. Wir beide haben Erfahrungen als Fremde in einem unbekannten Land gesammelt. Wir beide sind Mütter. Unter Bezugnahme auf diese biografischen Berührungspunkte, hinterfragt deren Fassung von „Die Fremde / Cudzoziemka“ das Leben als „Ausländerin“ damals und heute ebenso wie das Trauma einer Trennung, das Thema der Mutter - Tochter, Mutter- Sohn Beziehung oder die Aspekte der Liebe. 

Besonders hier im Ruhrgebiet, wo so vielen Polen, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, und auch nach dem Zweitem Krieg und später, mit ihren Familien aus dem früheren Königreich Polen, aus Masuren, der Kaschubei und auch Oberschlesien eingewandert sind, und hier in Bochum ganze Strassen bewohnten (zB. die bekannte Kortländer Strasse), das Schicksal der Róża (die Fremde) könnte innerhalb vieler Familien sehr vertraut wirken.

Die Premiere „Die Fremde / Cudzoziemka“ fand am 5.12.2014 im Polnischen Institut statt. Die erste Vorstellung wurde als moderne Installation gedacht. Ich hab diesen Monolog ein bisschen „umgebaut“ um meine Auftritte an traditionellen Bühnen (nicht wie im Polnischen Institut in großen zahlreichen Räumen)  zu ermöglichen, jedoch immer noch basierend auf meiner großen Inspiration - Regisseurin Iwona Jera.

Sie sind herzlichst zu dem Spektakel  in dem neueröffneten  

Theater „G“ in Patio bei Restaurant "Gdańska" am Altmarkt 3 in Oberhausen 

Sonntag 24. Januar um 17.00 Uhr

Spektekel dauert etwa  60 min. Eintritt 10 Euro n "Gdanska" zu erwerben.

Joanna Stanecka

www.joanna-stanecka.eu  


Polonia Silvester 2015 PepeTV. Mit einer Kamera besuchten wir die Silvester-Gala in Aachen, Silvester-Treff in Oberhausen Restarant "Gdanska" und Silvester-Party bei Patricia Bistro in Essen, private Party im Haus und die Große Silvester in Wuppertal.

In Verfilmungen:

Silvester in Wuppertal „Groß Silvester-Bal im Wuppertal”:
Małgorzata Sypula, Wojciech Olchowik, Folksgruppe "Polskie Kwiaty" aus Wuppertal.

Silvester in Oberhausen im Patricias Bistro:
Robert Wróbel, Zespół Pol-Ton, Grażyna Szklarska, Roman Szklarski, Janusz Bury

Silvester in Oberhausen Restauracja Gdańska:
Maria Gołębiewska

Silvester-Gala in Aachen w Stadtpalais Erholungsgesellschaft:
Wiesław Lewicki

Silvester in Essen privat zu Hause:
Maria Jolanta Kamiński i Róża Mikołajczak.

Silvester in Essenmit dem Band "M2Band"
Marcin Motyka
Mieczysław Motyka

Moderation:
Sylwia Płonka

Kamera-Team:
Piotr Płonka, Aleksandra Mikołajczak- Pałubiak, Jerzy Uske

Copyright PepeTV 2016

Das große Orchester der Weihnachtshilfe (Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy, WOŚP) ist eine große nichtstaatliche Wohltätigkeitsorganisation in Polen. Es wurde 1993 von Jerzy Owsiak, Lidia Niedźwiedzka-Owsiak, Bohdan Maruszewski und Piotr Burczyński gegründet. Jeden ersten oder zweiten Sonntag im neuen Jahr beginnt das Orchester das große Finale seiner Aktion. Den ganzen Tag sammeln über 120.000 Freiwillige im ganzen Land Geld für die medizinische Versorgung polnischer Kinder. Alle Leute, die Geld gespendet haben, bekommen zum Dank ein großes rotes Herz (Aufkleber).

Die Geldsammlung findet auch bei polnischen Auswanderern an verschiedenen Orten im Ausland statt. In diesem Jahr wird die Sammelaktion in Deutschland: in Berlin, in Darmstadt, in Essen und in Oberhausen durchgeführt. Am 09. Januar 2016 von 15.00 bis 20.00 Uhr werden auch in Oberhausen im Restaurant „Gdanska zahlreiche Bands und Sänger zu großzügigen Spenden ermuntern. Alle Musiker treten unentgeltlich auf.

http://www.wosp-oberhausen.de/
09.01.2016 – Großes Weihnachtswohltätigkeitsorchester [WOSP]

Samstag, 09. Januar 2016
Beginn: 15:00 Uhr
Eintrittspreis: FREI!

Polnisches Restaurant »Gdanska«
Altmarkt 3
46045 Oberhausen
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Vernissage & Performance in Köln am 14.01.2016 präsentieren wir zwei tolle polnische Künstlerinnen in Galerie Kunstraub99. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie zu der Vernissage kommen würden. Vielleicht können Sie die Einladung noch weiter an die anderen polnische Bekannten und Freunde weiterleiten.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie mich jederzeit erreichen. (B. Klimmeck, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0173 2897018).

Babo Klimmeck

KUNSTRAUB99 

Aachener Str. 1002

50 858 Köln

 

T: +49 221 95275540

F: +49 221 17044391

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.kunstraub99.com

 

Besuchen Sie uns auf FACEBOOK:

www.facebook.com/kunstraub99



Aneta Barcik ist polnische Sängerin wonhaft im Hamburg und hat ihren Master of Music, Mmus Performance in London an SOAS (School of Oriental and African Studies) absolviert. Ihre Spezialisierung im Master-Studium war Arabischer Gesang. Davor hat sie Musical gelernt und hat in Jazz-Big-Bands gesungen. Das Projekt ist ihre Idee und sie verwirklicht das gemeinsam mit dem gemeinnützigen

Was machen wir? Wir nehmen eine CD auf, mit christlichen Weihnachtsliedern auf Aramäisch und Arabisch. Wir finanzieren die CD über Crowd Funding, hier auf diesem Portal im Internet. Und den
gesamten Erlös von allen verkauften CDs spenden wir an Menschen, die in den Flüchtlingscamps im Nahen Osten leben. Die CD kostet 5 € (+Versand) und ist bereits eure Spende.

- Was ist die Idee? Jeder von uns kauft Weihnachtsgeschenke zu Weihnachten: Lasst uns dieses Jahr 2015 bitte die „CHARITY CD – Merry Christmas for Syria & Iraq“ als WEIHNACHTSGESCHENK kaufen!! Statt Schokolade oder andere unnötige Kleinigkeiten, kann man mit dieser CD einen kleinen Beitrag leisten, Leben zu retten und hat eine dauerhafte Erinnerung durch die CD.

- Wer hat das Projekt initiiert? Verein „Save Our Souls -1915.de e.V.“ Die CD wird als Live-Konzert aufgenommen. Die Sängerin Aneta Barcik singt und arbeitet für dieses Projekt ehrenamtlich, ohne Honorare!

- Wie funktioniert das Crowd Funding? Auf diesem Portal hier könnt Ihr die „CHARITY CD – Merry Christmas for Syria & Iraq“ vorbestellen. Ihr bezahlt einfach 5 € (+ Versand) mit Kreditkarte oder Paypal. Eingezogen wird der Betrag erst NACH erolgreicher Beendigung der Projektsumme.

Bitte postet unsere Spenden-Aktion überall auf Facebook, Twitter, anderen Portalen, verschickt die Info über eure Mailing-Listen und erzählt euren Freunden, Familien und
Kollegen auf der Arbeit oder im Studium davon. Bitte ladet alle Leute, die ihr kennt dazu ein, die „CHARITY CD – Merry Christmas for Syria & Iraq“ als kleines WEIHNACHTSGESCHENK zu kaufen!
Ihr bekommt eine wunderschöne CD in der Sprache Jesu (Aramäisch) und gleichzeitig tragt IHR dazu bei, Menschenleben zu retten!! Weihnachten das Fest der Liebe, erhält hierdurch seinen Sinn zurück.

Mehr Informationen und Videos mit Gesang auf aramäisch von Aneta Barcik findet ihr direkt im Link zum Projekt.
https://www.startnext.com/xmascharitycdsos

 

 

Auf der Liste der Musik-Hits der Polonia, die durch das Team von TV Pepe gefżrt ist, auf dem vierten Platz befindet sich das "Polish Christmas" des Benedictus- Chor aus Wuppertal. Benedikt Frąckiewicz ist der Chorleiter und Solist Rose Frąckiewicz. Bedienungen fżr eine Teilname in Musik-Wetbewerb der Polonia finden sie auf: http://www.pepe-tv.eu/polonijna-lista-przebojow-pepetv/

 

Allgemeine Bedingungen

Zasady uczestnictwa w PLP

Polonijna Lista Przebojów PepeTV
Kto może wziąć udział w Polonijnej Liście Przebojów
W każdym momencie trwania PLP można wziąć w niej udział, przesyłając teledysk do PepeTV oraz spełniać następujące wymagania:

I. Wykonawca lub jeden z wykonawców (jak jest to zespół) musi mieć pochodzenie polskie i mieszkać poza terytorium RP.
II. Posiadać teledysk, może być to własny utwór lub cover (może to być wideoklip lub nagranie koncertowe).
III. Utwór może być w dowolnym języku, jak i jest dozwolony każdy rodzaj muzyki.

Głosowanie i wyniki PLP
Głosować na wykonawców można do niedzieli każdego tygodnia do godziny 23:59.
Głosy można oddawać bezpłatnie przez internet na stronie www.pepetv.eu w zakładce „PLP Głosowanie”
Podsumowanie tygodniowej PLP odbywa się w każdy Poniedziałek w godzinach pomiędzy 18:00 a 22:00.
Ile  miejsc na PLP
PLP składa się  z TOP30 (30 najpopularniejszych utworów). Każdy wykonawca może mieć więcej niż jeden utwór notowany na PLP,
jak i utworów, które oczekują do wejścia do TOP30.

Prawa autorskie
Wykonawca udostępniając teledysk PepeTV wyraża zgodę na jego publikację w dowolniej ilości i czasie – bezpłatnie .

Uwagi
PepeTV zastrzega sobie prawo do niepublikowania klipu bez podania przyczyny.
W razie pytań prosimy o bezpośredni kontakt. Najlepiej na Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Po raz czwarty „Dźwięki, które łączą” - W bloku porannym Super Kino z polskimi filmami dla dzieci i obowiązkową wizytą św. Mikołaja. W wieczornym programie festiwalu kulturowy przekładaniec: muzyka popularna w wykonaniu sympatycznych młodych piosenkarek na przemian ze suitami polskich tańców narodowych i ludowych. Wisienką na torcie był tym razem występ formacji Breakout Tour.

Wieczór zaczął się bardzo uroczyście, od ”Gaude Mater Polonia” i oficjalnych powitań wygłoszonych przez dyrektor festiwalu  Aldonę Głowacką-Silberner, burmistrza Thomasa Hermanna, konsula Marka Sorgowickiego i ks. proboszcza Tadeusza Klubę. Zgodnie podkreślano wagę wydarzeń kulturalnych na miarę hanowerskiego festiwalu w procesie współpracy polsko-niemieckiej, w tym także w kontekście przyszłorocznego jubileuszu podpisana Traktatu o Dobrym Sąsiedztwie i Przyjaznej Współpracy. „Kiedy polityka zaczyna dzielić, pozostają dźwięki, które łączą” – skomentował występujący już tradycyjnie w roli konferansjera korespondent TVP w Berlinie Marcin Antosiewicz, zarzekając się, że będzie to jedyny akcent polityczny tego wieczoru.
W drugim bloku („proszę państwa zmieniamy na chwilę formułę z festiwalu na uroczystość wręczenia nagród”) nagrodą „Pro Vita Polonia” uhonorowana została trójka Polonusów od lat działających na rzecz naszego środowiska: Grażyna Kamień-Söffker z Hanoweru (laudator Teresa Czaniecka-Kufer), Grzegorz Kałuża z Brunszwiku (laudator Jolanta Obojska) i Aleksander Zając z Berlina (laudator Arkadiusz Kulaszewki). Nagroda „Pro Vita Polonia” powołana została do życia w 2014 roku przez Aldonę Głowacką-Silberner. „Nie wiąże się ona z żadną gratyfikacją pieniężną, jest jedynie symbolem serdecznego podziękowania za wiele lat pracy na rzecz Polonii” – podkreśla pomysłodawczyni nagrody. Pierwszym laureatem był ks. prałat Stanisław Budyń, rektor Polskiej Misji Katolickiej w Niemczech.


Trzeci blok skokowo podniósł temperaturę na sali. Bardzo młode (10-12 lat) wykonawczynie zaprezentowały wysokiej klasy kunszt wokalny, a w nawiązaniu żywiołowego kontaktu z publicznością przebiły nawet elokwentnego konferansjera, prowadzącego przez program w konwencji filmowego „Wodzireja”. Elementy folkloru wniosły polonijne grupy taneczne z Hanoweru, Dortmundu i Zwickau, które z rozmachem i przytupem prezentowały i ludowe tańce i przepiękne stroje z różnych regionów Polski.
Po przerwie scenę objęli w posiadanie profesjonaliści: Michał Konstrat, Piotr Kajetan Matczuk, Elżbieta Dębska i jeden z najlepszych polskich gitarzystów Piotr Nalepa, którego zespół prezentował niezapomnianie przeboje rodziców leadera: Miry Kubasińskiej i Tadeusza Nalepy. Koncert zakończył się po północy, o godzinę później, niż przewidziano w programie.
„Po koncercie, to w naszym przypadku przed koncertem” – mówi Aldona Głowacka-Silberner. W roku 2016  organizatorka chciałaby odświeżyć nieco formułę festiwalu, który w 5-tym wydaniu ma być jednym z najważniejszych wydarzeń obchodów 25-lecia podpisania „Traktatu”. „Cieszymy się nie tylko z tego, że na festiwal zjeżdżają się Polacy z całych Niemiec, a nawet z Polski, ale także, że wśród publiczności jest coraz więcej zainteresowanych polską kulturą Niemców. Ten trend pragniemy podtrzymać”. W planowaniu i przygotowaniu tak dużej  imprezy bardzo pomocna byłaby wczesna pewność co do środków, jakimi można dysponować, gdyż daje to znacznie większą swobodę wyboru zarówno lokalizacji festiwalu jak i poszczególnych elementów jego programu. „To takie moje małe życzenie pod adresem polityków radzących aktualnie przy Okrągłym Stole” – mówi pani Aldona, zapraszając jednocześnie już dzisiaj na przyszły rok do Hanoweru.
(GKS)

Weihnachtsfest hat viele Sendungen, vor allem diese, dass jeder Mensch in sich etwas Göttliches hat, wenn wir ihm mit Liebe begegnen. Unsere Liebe soll nicht dem Rang, dem Ansehen, der Macht eines Menschen gelten, sondern seiner puren Menschlichkeit, symbolisiert durch das neugeborene Kind. So wie ein Kind bedarf sie liebevolle Schutz und Pflege, besonders dann, wenn sie dem Krieg, der Gewalt und Vertreibung ausgesetzt wird.

In diesem Sinne kann man Weihnachtslieder Chanson für die sich erneuernde Menschlichkeit nennen.

Am Sonntag, 20. Dez., um 17.00 Uhr
Im Café Central, Jülicher Straße 1, 50674 Köln

Jola Wolters und Margaux Kier präsentiert.
Am Flügel begleitet von
Sławomir Olszamowski und Kai Oliver Hensel. Auf der Geige von Jan Błędowski und Leszek Saletra und Frank Wingold auf der Gitarre.

Eintritt frei. SPENDEN erbeten.
Benefizveranstaltung zugunsten der Flüchtlingshilfe und Willkommenskultur Köln e.V.

Die aktuelle Ausgabe des DIALOGs richtet ihr Augenmerk auf das Thema Theater, darüber hinaus enthält sie Essays über die Flüchtlingskrise, Parlamentswahlen in Polen und die Zukunft Europas.

In der Ausgabe finden Sie u. a. ein Gespräch mit Prof. Andrzej Wirth (Philosoph, Literaturkritiker und Theaterwissenschaftler von Weltrang), Essays von Natalia Adaszyńska (zum 250. Jubiläum des polnischen öffentlichen Theaters), Uta Schorlemmer (100. Geburtstag Tadeusz Kantors) und Agnieszka Drotkiewicz (über die Premiere der Oper „Der Zauberberg“). Es wird versucht aufzuzeigen, dass Theaterbühnen wichtige öffentliche Orte der Auseinandersetzung mit der Gegenwart sind. Thomas Irmer versucht zu veranschaulichen, wie sie Veränderungen in unserer Gesellschaft widerspiegeln und Künstler mit Migrationshintergrund das deutsche Theater bereichert haben.

Weitere Inhalte sind das neueröffnete Schlesische Museum in Katowice (Marcin Wiatr), die Familie von Thadden (Arkadiusz Szczepański), europäische Auflehnungen gegen die Eliten (Ivan Krastev), sowie ein Kommentar zum Ausgang der jüngsten Parlamentswahlen in Polen (Janusz A. Majcherek).

Die 113. Ausgabe des DIALOGs ist in ausgewählten Buchläden und an Flughäfen sowie online über www.dialogmagazin.eu  erhältlich.

Zapraszamy na tradycyjny już „Opłatek Artystów”, który odbędzie się  20 grudnia 2015 r. o godz. 17:00 do restauracji „Gdańskiej” w Oberhausen.
Serdecznie namawiam, do zrobienia ozdób choinkowych, bowiem sami ustroimy choinkę!  Niechże nam strojną stanie, wśród Janiołów, malowanych przez Olę Kulik,  wśród Artystów; Róży i Benedykta Frąckiewiczów, Agnieszki Skowrońskiej i Marii Wilczyńskiej, którzy już ćwiczą świąteczny repertuar, wśród kolęd, poezji poetów polonijnych i zapachu ciasteczek, które przecież upieczecie na konkurs...
Przybieżcie i przełamcie się z nami opłatkiem.
Niech nam ta polonijna wigilia piękną będzie!
 
                                                  - Joasia Duda - Murowski

 

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