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Wenn du auch ein bißchen Gitarre spielen kannst, lerne fünf einfache Akkorde von "Hey Joe" und komme am 1. Mai zum Altmarkt nach Oberhausen!
In Breslau wird jedes Jahr ein neuer Guinness Buch Welt Rekord aufgestellt (www.heyjoe.pl).  Jedes Jahr findet auf dem Breslauer Markt eine Feier statt und alle die Gitarre spielen können, haben die Möglichkeit mit vielen anderen Gitarristen zusammen zu spielen.


Im Jahr 2012 haben auf dem Breslauer Markt gleichzeitig 7.473 Gitarristen den Titel  "Hey Joe" gespielt. In diesem Jahr wird auch Oberhausen bei dem größten Gitarren Welt Orchester (Greatest Guitar World Orchestra) zum vierten Mal mitspielen (Video und Fotorelation 2013, 2014, 2015: www.pol-cafe.de/Hendrix2013  www.pol-cafe.de/hendrix2014, www.pepe-tv.eu/thanks-jimi-festival-oberhausen-2015/. Der Höhepunkt des Festivals wird um 16 Uhr das gemeinsame Spielen des Titels "Hey Joe" sein.

Das Thanks Jimi Festival wird schon um 14 Uhr starten.  Auf der Bühne werden viele eingeladene Musiker spielen, u.a.: Elo Badura (www.pol-cafe.de/elobadura), Erik Lengowski Trio (www.obsaitensprung.de/portrait.php5?id=453), Stellar Reflektion

Wir warten auch auf Dich – bringe Deine Gitarre mit, überzeuge auch deine Freunde, komme nach Oberhausen und mach mit! Jede Gitarre zählt!

Sei dabei wenn wir den Guinness Record brechen!

Auf jeden, der mit seiner Gitarre kommt um mit zu spielen, wartet ein Teilnahme-Zertifikat zur Erinnerung.

 

Jedes Jahr lädt Polonia in Berlin auf eigenes Festyn "Tag der Polonia" dismal am Sonntag den 22. Mai ab 11.00 Uhr im Rathaus Renickendorf. In diesem Jahr zu Gast haben wir Folklorgruppen aus Masowen. Program und Kunstler sind auf der Plakate zu fiinden.

Herzlichst wilkommen!

Ferdynand Domaradzki

 

 

Professor Leszek Balcerowicz wurde am Samstag in Aachen mit dem von der deutschen Polonia verliehenen Ehrenpreis Polonicus für seinen Beitrag zu den markwirtschaftlichen Reformen und seine Verdienste für die bürgerliche Gesellschaft in Polen und in Europa ausgezeichnet. Die Polonicus-Preise erhielten auch: Thorsten Klute – Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Zbigniew Kossak von Główczewski – aktives Mitglied der Polonia und Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Kulturvereinigung Polonica e. V. sowie der Musiker und Komponist Czesław Mozil aus Dänemark.  

Die Preisverleihung fand am Samstag im Westen Deutschlands, im Krönungssaal des Aachener Rathauses.

"Durch ehrliche Arbeit und den europäischen Universalismus gelang es der Polonia, die Gesellschaft der neuen Heimat zu beeindrucken. Wir sind fähig, uns zu integrieren und bereichern die Gesellschaft, in der wir leben, durch individuelle und nationale Beiträge zu der europäischen Kultur“ – sagte der Jury-Vorsitzender des Polonicus-Preises Wiesław Lewicki.

Lewicki gratulierte Balcerowicz zu der Übernahme eines Amtes in der Regierung der Ukraine. Vor einer Woche nominierte der Staatspräsident der Ukraine Petro Poroszenko Balcerowicz zu seinem Vertreter in der Regierung des Premierministers Wołodymyr Hrojsman. Bei dem Staatspräseidenen wurde eine Regierungsgruppe ins Leben gerufen, die aus Beratern für die Reformen in der Ukraine besteht, und deren Vizevorsitzende ein Pole ist.

Die Polonicus-Preise werden seit 2009 verliehen. Bis heute erhielten diese Auszeichnung 28 Personen aus Polen, Deutschland und anderen Ländern, wo Polen leben. Zu den Preisträgern der letzten Jahre gehören u. a.: der ehemalige Bischof von Opole Alfons Nossol, der Sprachwissenschaftler Jan Miodek, der Regisseur Andrzej Wajda, die Vertreterin der polnischen Minderheit in Weißrussland Andżelika Borys und die Vereinigung „Die polnische Gemeinschaft” (Stowarzyszenie Wspólnota Polska).


Die in dem Dreiländereck (Deutschland, Niederlande und Belgien) liegende Stadt Aachen war an der Wende des VIII und IX Jahrhunderts der Sitz des Kaisers Karl des Großen. Dieser fränkische Herrscher wird bis heute für den Schöpfer der europäischen Einheit gehalten, er schuf in Westeuropa einen an das antike römische Imperium angelehnten Staat.   

PAP

Vorsitzender Zbigniew Kossak von Glowczewski

Die Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft „Polonica“ e.V. ist seit über 29 Jahren aktiv tätig. Konzerte, Diskussionen, Kunstausstellung das alles gehört zu ihren Aktivitäten. Das Ziel der Kulturgesellschaft ist es, die deutsche und polnische Kultur und Kunst einander näher zu bringen. „Polonica“ möchte die Wörter „Kulturaustausch“ und „Völkerverständigung“ mit Leben füllen.

Die größte Popularität erlangte das Rock&Chanson Festival „Köln-Breslau-Paris“, ein multikulturelles Festival auf dem Künstler aus Deutschland, Polen und Frankreich gemeinsam auf einer Bühne stehen. Die Förderung junger Talente, liegt „Polonica“ besonders am Herzen. Deshalb gibt es im Rahmen des Festivals ein Nachwuchswettbewerb, an dem junge Künstler aus den drei Ländern teilnehmen. Im Chanson-Wettbewerb treten sechs junge Nachwuchsinterpreten jeweils zwei aus Polen, Deutschland und Frankreich und wettstreiten um einen Publikums- und einen Jury-Preis.
Der Wettbewerb ist nicht die einzige Plattform in der Polonica jungen und begabten Künstler die Möglichkeit gibt sich einem breiten Publikum vorzustellen. Auch in den jährlich staatfindenden  „jour fixe“ bietet der Verein den angehenden, jungen Musikern sich zu präsentieren.

Der Verein pflegt von Anfang an engen Kontakt zu den Veranstaltern des bedeutendsten und ältesten polnischen Chanson-Festivals „Przeglad Piosenki Aktorskiej", das alljährlich in Breslau stattfindet. Dort vergibt Polonica zwei Preise an die Teilnehmer des Festivals und lädt sie zur Teilnahme an den Rock&Chanson Festival in Köln ein.  


Das Rock&Chanson Festival wird in diesem Jahr am 25. und 26. November bereits zum 24. Mal veranstaltet. Es ist ein einmaliges Ereignis in NRW, sowie in ganz Deutschland wo junge (im Rahmen des Wettbewerbs „Junge Talente“) und erfahrene Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich im Sinne der „guten Nachbarschaft“ und des „Weimarer Dreiecks“ durch gemeinsame musikalische Auftritte zu Annährung und Stärkung der Länder führt.

Die Publikumsmagneten in den vergangenen Jahren waren unter anderen: Marek Grechuta, Maryla Rodowicz, Edyta Gorniak, Czesław Niemen, Ewa Demarczyk, Edyta Geppert, Jacek Wójcicki, Grzegorz Turnau, Justyna Steczkowska, Renata Przemyk, Kayah, Hanna Banaszak, Anna Maria Jopek, Zakopower, Raz Dwa Trzy, Kayah, Ute Lemper, Tina Teubner, Tim Fischer, Götz Alzmann, Indigo, Balhaus Nuevo. Oft wurden gerade hier auf der Bühne des Festivals neue Talente geboren.

Viele Jahre hat der Rock & Chanson-Festival im Saal des Deutschlandfunkes in Köln stattgefunden.
Nachdem Deutschlandfunk aufgehört hatte das ganze Projekt zu unterstützen und auch seine Räumlichkeiten nicht mehr für die Durchführung des Festivals zur Verfügung stellte, schien es den Organisatoren ein Angriff auf das ganze Projekt zu sein. Jedoch rettete der starke Vorstand mit seiner klugen Politik das Projekt.


Der erste Vorsitzende der Polonica e.V. ist seit 6 Jahre Zbigniew Kossak von Glowczewski. Er ist mit der Kulturgesellschaft fast von Anfang an verbunden. Im Jahr 1991 trat er dem Verein bei und ist nun seit 20 Jahre im Vorstand tätig.

Dank des enormen Engagements und der harte Arbeit des Vorstandes, ist das Festival weit über die Grenzen Deutschlands bekannt und geschätzt. Die Übernahme der Schirmherrschaft durch den Kölner Oberbürgermeister, den Generalkonsul Frankreich und den Generalkonsul der Republik Polen in Köln, TV Polonia und Deutsche Welle ist eine ist für die Veranstalter eine Art Gütesiegel.
Auch die internationale Medienpräsents beim Festival zeigt, dass das Rock&Chanson Festival bereits weit über die Grenzen Deutschlands bekannt und geschätzt wird.

Monika Moj

 

Die Jury des Preises POLONICUS hat beschlossen, Professor Leszek Balcerowicz mit dem diesjährigen Ehrenpreis für seine herausragenden Erfolge bei den marktwirtschaftlichen Transformationen in Polen und die Verbreitung des bürgerlichen Bewusstseins auszuzeichnen

Professor Leszek Balcerowicz war stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister in drei Regierungen der Republik Polen und der Vorsitzende der Polnischen Nationalbank.
Professor Balcerowicz ist zum Symbol der marktwirtschaftlichen Transformationen in der polnischen Wirtschaft nach dem Fall des Kommunismus in Polen 1989 geworden.
 
Eine Expertengruppe unter seiner Leitung erarbeitete im September 1989 einen Reformplan, der zu der makroökonomischen Stabilisation (vor allem zur Reduktion der Inflation) geführt hat und die Verwandlung der zentral gesteuerten Planwirtschaft zu der Markt-wirtschaft ermöglichte.

Dieser Plan wird wegen seines plötzlichen Verlaufs als „Schocktherapie“ bezeichnet und umgangssprachlich „Balcerowicz-Plan” genannt. Diesen Plan führten später mit unterschiedlichen Erfolgen weitere Länder des ehemaligen Ostblocks ein.

Die wirtschaftliche Systemumwandlung gehört zu den großen, weltweit anerkannten Erfolgen von Professor Balcerowicz. Angeblich wurde er von den Regierungen Russlands und Ukraine um Hilfe bei den Wirtschaftsreformen in beiden Ländern gebeten.

Seine Reformen werden in Polen nicht von allen für einen Erfolg gehalten – es ist schwierig, ein Prophet im eigenen Land zu sein.

Nach Auffassung von Professor Balcerowicz sind die öffentlichen Ausgaben ein Gebiet, das eine besondere Bedeutung für das Tempo der zukünftigen Entwicklung Polens spielt.  Es ist notwendig, das öffentliche Defizit sowie die laufenden Ausgaben und Steuern zu reduzieren.

Professor Balcerowicz betont in seinen öffentlichen Auftritten als Vorsitzender des Forums der Bürgerlichen Entwicklung, dass es notwendig ist, die Privatisierung zu vollenden, die Anzahl und

Qualität der Rechtsvorschriften zu verringern bzw. zu verbessern, das Rechtssystem zu verändern sowie Reformen im Forschungsbereich, Bildungssystem und System der Hochschulbildung durchzuführen.  

Alle diese Reformen setzen ein ständiges und intensives Engagement der bürgerlichen Gesellschaft voraus. Dieser Aspekt ist in einer Demokratie unabdingbar und wichtig für die schnelle Entwicklung.

Wiesöaw Lewicki

Die Idee der Konzertreihe „Czesław Śpiewa Solo Act” entstand vor 12 Jahren, als der damals noch unbekannte Czesław Mozil hier und da sang und spielte. Die Reise durch kleine Orte, die man umgangssprachlich „Polen der Klasse B“ nennt, sollte die Musik der polnisch-dänischen Gruppe „Czesław Śpiewa” bekannt machen und den alternativen Musiker  Czesław Musil einem breiten Publikum vorstellen. „Eine absurde, süß-saure und sehr komische Erzählung über den Patriotismus, die Auswanderung und Heimat sowie über den Alltag des populären Künstlers. Was bedeutet es, erfolgreich in Polen zu sein? Wie soll man auf der Reservebank sitzen und wie schafft man es, Tore zu schießen? Wird man als alternativer Künstler auch von den Proleten geliebt? Czesław Śpiewa Solo Act ist eine Verbindung von Monodrama, Stand-Up und Konzert eines der zurzeit populärsten polnischen Künstlers -  Czesław Mozil.“

Polen in den Augen eines Mehrfachauswanderers, der zwischen Dänemark und Polen pendelt und die Absurditäten beider Länder liebt und mit Humor betrachtet. Geschichten aus dem Leben von Czesław erzählt mithilfe seiner Live-vorgetragenen Hits. Lustig. Ergreifend. Sehr aktuell.  

Kaufe ein Ticket für das Konzert in Aachen, Oberhausen, den Haag oder Eindhoven:

http://www.czeslawspiewa.kupbilecik.pl/

Link zum Auftritt Czesław Śpiewa Solo Act:

Czesław Śpiewa - Live In The Capital Of Poland (official trailer) - klicken


Bereits 28 Gewinner und hervorragende Persönlichkeiten des politischen, sozialen und kulturellen Lebens aus Polen und Deutschland haben diese ehrenwerte Auszeichnung bisher erhalten. Es sind jährlich mehrere hundert Menschen und insgesamt schon ein paar Tausende, die an der Preisverleihung im Krönungssaals des Aachener Rathauses direkt teilgenommen haben. Mehrere Millionen Polen sahen dieser europäischen Veranstaltung bei TV Polonia zu. Und niemand kann genau sagen, wie viele Polen außerhalb des Landes schon durch den POLONICUS-Preis dazu inspiriert wurden, weiterhin eine intensive Arbeit für das Land und für "Polonia" zu leisten.
    
2016 ist bereits das achte Mal, dass der POLONICUS-Preis  - der europäische Preis der Polonia - in Aachen stattfindet. Alles begann am 02.Mai 2009, dem Polonia-Tag, während des Festes am Dreiländereck, nicht weit von Aachen entfernt, an der Grenze zu Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Damals nahmen über dreitausend Menschen an den Festlichkeiten teil. Ein Jahr später kamen beinahe schon sechstausend Besucher dahin.

"Es ist nicht einfach, ein neues Leben anzufangen und gleichzeitig irgendwo weit weg von der Heimat etwas erschaffen zu können. Viele von uns haben ihren sozialen und materiellen Status mit großem Durchhaltevermögen erlangt, ohne seine kulturelle Herkunft zu vernachlässigen.

Mit ehrlicher Arbeit und europäischem Universalismus ist der Polonia gelungen, das Umfeld in ihrer neuen Heimat zu beeindrucken. Wir sind in der Lage, uns zu integrieren, gleichzeitig bereichern wir unser neues Umfeld, indem wir der breiteren europäischen Kultur unsere eigenen, individuellen und nationalen Akzente setzen. Wir sollten uns gegenseitig ehren, dann werden uns auch die anderen respektieren“, betont der Initiator und Hauptorganisator der POLONICUS-Preisverleihung, Wiesław Lewicki, ein langjähriger Aktivist in der Polonia in Deutschland und Präsident des Europäischen Instituts für Kultur- und Medien Polonicus VOG. Zugegebenermaßen, ist der Ort, den er für eine so wichtige europäische Feier ausgesucht hat, einzigartig: Im Krönungssaal des Aachener Rathauses, in der Stadt von Karl dem Großen, dem Symbol der Macht des Heiligen Römischen Reiches, wurden 31 Herrscher des ehemaligen römischen Imperiums insgesamt gewählt.

Der POLONICUS-Preis wird einmal im Jahr verliehen, die offizielle Ausschreibung findet im Februar und die Preisverleihung Ende April oder Anfang Mai statt. Herausragende Persönlichkeiten bekommen die Auszeichnung für ihre Arbeit in den Bereichen: Kultur, Organisation der polnischen Gemeinde und deutsch-polnischer Dialog. Der POLONICUS-Ehrenpreis wird unregelmäßig für ein Lebenswerk verliehen, welcher bisher von den Professoren Jerzy Buzek, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments im Zeitraum 2010-2012, und Norman Davies, dem englischer Historiker - auf dem Gebiet der polnischen Geschichte spezialisiert - erhalten wurde. Zu den weiteren Gewinnern des POLONICUS-Preises gehören prominente Persönlichkeiten aus der Politik - wie Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfallen; Vertreter der Kirche - wie der emeritierter Professor Alfons Nossol Bischof von Oppeln, und Pater Rektor Stanisław Pudding; Linguisten - wie Professor Władysław Miodunka von der Jagiellonen-Universität und Professor Jan Miodek von der Universität Breslau; sowie Filmemacher - wie Krystyna Janda und Andrzej Wajda.

Dank dem Preis POLONICUS konnte deutsche Polonia darüber hinaus herausragende polnische Persönlichkeiten auszeichnen, die sich auf dem Gebiet des deutsch-polnischen Dialogs engagiert haben. Dazu gehören die Professoren: Władysław Bartoszewski, polnischer Historiker, Publizist und Politiker, sowie Karl Dedecius, Schriftsteller und Übersetzer, die beide leider nicht mehr unter uns verweilen. Die Auszeichnungen des POLONICUS-Preises erstrecken sich sowohl in mehreren westliche Länder - wie Belgien oder die Niederlande - als auch auf die Polen in der Region Kresy, d. h. auf diejenige Polen, die nach der Verschiebung der Grenzen infolge des 2. Weltkrieges hinter der östlichen Grenze den ehemaligen polnischen Ostgebieten geblieben sind. Daher gehörte  zum Beispiel auch Andżelika Borys, Präsidentin des Bundes der Polen in Weißrussland zu einem der ersten Preisträgern.

Im Jahr 2011 wurde das Europäische Institut für Kultur- und Medien POLONICUS VOG gegründet, welches zusammen mit Polregio e.V. Aachen für die Vorbereitungen der jährlichen Austragung und professionellen Organisation der Gala POLONICUS verantwortlich ist. Die eingehende Auszeichnung von Preisträgerkandidaten wird von einem großen Beratungsgremium des Instituts POLONICUS besprochen und begutachtet, die endgültige Entscheidung wird danach von einer fünfköpfigen Jury getroffen. Erwähnenswert ist zudem, dass alle bisherigen Gewinner das Beratungskomitee des Instituts POLONICUS bilden und sich häufig an den Vorbereitungen der nächsten Ausgaben beteiligen.

In diesem Jahr werden erneut enorm wichtige Vertreter aus einflussreichen meinungsbildenden Kreisen aus Polen, Deutschland, die auch einen Einfluss auf ganz Europa ausüben, geehrt. Zu ihnen gehören: Thorsten Klute, Staatssekretär des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen; Czeslaw Mozil , Leader der Band "Czeslaw śpiewa", Vertreter der dänischen Polonia sowie Autor des Albums "Księga emigrantów - Buch der Einwaderer"; der Deutsch-Polnische Kulturverein POLONICA e.V. Köln mit seinem Präsidenten Zbigniew Kossak von Główczewski an der Spitze, dem Organisator des Festivals "Rock & Chanson-Festival Köln - Breslau - Paris". Den Ehrenpreis POLONICUS 2016 erhält dagegen Professor Leszek Balcerowicz - der Vorsitzende vom Civil Development Forum, ein ehemaliger stellvertretende Premierminister, Finanzminister und Präsident der Polnischen Nationalbank - für seine herausragende Leistung in der Transformation der freien Marktwirtschaft in Polen und seinem einzigartigen Beitrag zur Förderung eines Bürgerbewusstseins in einem vereinten Europa.

Viele Persönlichkeiten aus Polen und Deutschland stehen von ihrer Entstehung an der Gala POLONICUS nicht nur freundlich gegenüber, sondern sind auch bei deren Organisation sehr hilfreich. Einer von ihnen war und ist Olaf Müller, Leiter der Kulturabteilung der Stadt Aachen. Ehrenschirmherrschaft über die erste Gala POLONICUS hatte der polnische Botschafter Marek Prawda und danach der Sprecher des polnischen Senats. Den POLONICUS-Preis unterstützt mit ihrer Erfahrung auch vom Anfang die Senatorin Barbara Borys-Damięcka, die selber auch Preisträgerin ist.

Die Auszeichnung POLONICUS passt sich den Veränderungen und den Bedürfnissen der polnischen Gemeinschaft an, weil "unter uns viele wunderbare ´Polonusy leben´, deren Haltung, Aktivität und Kreativität, Respekt und Bewunderung bei der polnischen Gemeinschaft hervorrufen und zudem sowohl deutsche als auch europäische Freunde begeistern. Wir selbst sollten dies sehen und ihnen den wohlverdienten Respekt erweisen, für all ihre allgemein anerkannte Errungenschaften", was der Direktor des Instituts POLONICUS Wiesław Lewicki stets unterstreicht.

Der POLONICUS-Preis ist sowohl für die Polen in der Heimat als auch im Ausland wichtig, damit wir uns gegenseitig ganz unabhängig davon wo wir leben, zu schätzen wissen. So schrieb mir einmal ein zwölfjähriger Pole aus Deutschland: „Polen ist dort, wo wir leben“. Und Czesław Mozil betont, dass er gerne ein Pole ist!

Agata Lewandowski

 

 

www.institut-polonicus.eu

 


Od kilku redakcji otrzymaliśmy prośby o przedłużenie terminu przyjmowania zgłoszeń do nagrody, motywowane brakiem czasu na przygotowania zestawień materiałów, przede wszystkim audiowizualnych. Rozumiejąc, że duża część dziennikarzy mediów polonijnych łączy działalność redakcyjną z inną pracą zawodową, przedłużamy termin przyjmowania nominacji do niedzieli, 24 kwietnia do północy czasu polskiego.
 
Jednocześnie bardzo dziękujemy wszystkim, którzy już zgłosili nominacje.
 
Przypominamy, że kandydatów do nagrody może zgłosić każdy (osoba fizyczna, podmiot prywatny lub publiczny).
 
Nagroda przyznawana jest w czterech kategoriach: dziennikarz medium polonijnego, dziennikarz krajowy publikujący na tematy polonijne, dziennikarz zagraniczny publikujący na temat Polaków, Polski i Polonii, redakcja medium polonijnego.
 
Prosimy o zwrócenie uwagi na punkt 3 regulaminu nagrody: „Nagroda jest przyznawana co roku za pracę dziennikarską w roku poprzednim”. Oznacza to, że jury nie ma możliwości przyznawania nagród za tzw. całokształt.
 
Więcej informacji, formularz zgłoszeniowy on-line oraz regulamin nagrody znajdą Państwo na stronie www.nagrodaplazynskiego.pl
 
Z poważaniem
Sekretariat Press Club Polska

Nachrichten aus der Parlamentariergruppe Polen - NRW

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Parlamentariergruppe Polen - NRW, mehr als eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger polnischer Herkunft leben bei uns in Nordrhein-Westfalen.

Es ist ihnen gelungen, sich zu integrieren und sich mit ihrer reichen Kultur in ihre neue Heimat einzubringen.  Die Dokumentationsstelle zur Geschichte und Kultur der Polen in Deutschland unterstützt diesen Prozess. Sie möchte die Spuren und Einflüsse des polnischen Lebens in Deutschland erforschen, dokumentieren und im Internetportal, der „Porta Polonica“, sichtbar machen.

Getragen wird die „Porta Polonica“ durch das LWL-Industriemuseum Dortmund (d.h. durch den LWL), geleitet von einem „Polen in Deutschland“, von Herrn Dr. Jacek Barski. Geboren und aufgewachsen in Breslau, lebt Herr Dr. Barski seit 35 Jahren in Deutschland, seine Heimat, so bekennt er, ist NRW.

Zur Präsentation von „Porta Polonica“ am

Dienstag, den 19. April 2016,

von 14.00 – 15.00 Uhr,

Raum E  1 A 15, Landtag NRW, Platz des Landtags 1,

40221 Düsseldorf,

 möchte ich Sie und Ihre Freundinnen und Freunde sehr herzlich einladen.

Sie sind neugierig geworden? Zur Einstimmung in die geplante Veranstaltung empfehle ich Ihnen diesen Link: http://www.porta-polonica.de/de/seite/über-uns

Herzlichst

Ihr Werner Jostmeier MdL


„Polen gehörte  zunächst nicht zu den  Lieblingsländern  von  Thorsten Klute, dem Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein- Westfalen. Das Land war auch kein Kindheitstraum von ihm, obwohl er eigentlich eine fremde Sprache gern lernen und einige Jahre im Ausland verbringen wollte. Dabei dachte er jedoch an einen Staat am Mittelmeer mit freundlichem und warmem Klima und  einer berechenbaren und logischen Grammatik…

Der diesjährige Träger des Polonicus- Preises ohne  polnischen Wurzeln musste sich jedoch sowohl durch das Prosaische als auch durch das Poetische im Laufe seines Lebens überraschen lassen… Zu den Poetischen Dingen gehört sicherlich seine Motivation, in die Politik zu gehen: „Ich wollte die Welt verändern und am besten innerhalb einer Woche“- so beschreibt der ehemalige Idealist seine Motivation mit 16 Jahren in die SPD einzutreten und sich (zuerst in die lokale) Politik zu engagieren. Mit 30 wurde er der jüngste Oberbürgermeister von Versmold - seiner Geburtsstadt in Ostwestfalen. Bei den ersten Wahlen erreichte er 57,7 Prozent, bei den zweiten im Jahre 2009 schon 78,3 Prozent der Zustimmung. In seiner Politik als Bürgermeister fokussierte sich der junge Anwalt auf die wirtschaftliche Entwicklung, die interkommunale Zusammenarbeit und auf das Potenzial der  ausländischen Ankömmlinge,  die - wie er sagt- sehr viel zu der  ökonomischen Stärke Deutschlands beigetragen hatten. In seiner Zeit als Bürgermeister erhielten die Städte Dobczyce und Versmold vom damaligen Botschafter der Republik Polen in Deutschland, Dr. Marek Prawda,  im Jahr 2009 die Auszeichnung einer vorbildlichen deutsch-polnischen Städtepartnerschaft. Inzwischen ist er gemeinsam mit der Marschallin der Woiwodschaft Lubuskie auch Vorsitzender des Ausschusses für interregionale Zusammenarbeit in der deutsch-polnischen Regierungskommission für interregionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Sein Weg nach Polen- am Anfang prosaisch und führte durch die Städtepartnerschaft zwischen seiner Stadt Verslmold und  dem polnischen Städtchen Dobczyce, das ca. 30 km von Krakau entfernt ist. Mit ironischem Lächeln und ein wenig Scham erinnert er sich daran, wie er sich bei seiner ersten Reise nach Polen mit Vorräten von Müsliriegel und Mineralwasser  übers Wasser halten wollte, weil sich seine Assoziationen zu Polen auf die Hilfspakete aus den achtziger Jahre, die er mit seinen Eltern vorbereitet hatte, begrenzten. Während dieser Reise wurde er aber  mit Essen und Trinken erdrückt und mit der echten polnischen Gastfreundschaft konfrontiert. Zu den poetischen Seiten seiner Beziehung zu Polen zählt sicherlich die Tatsache, dass er während eines Aufenthaltes in diesem Land, seine Frau und die Mutter seiner beiden Kindern kennen und lieben gelernt hatte. Diese Frau war sehr wahrscheinlich auch der Grund  für seinen außergewöhnlicher Willen, der polnischen Sprache Herr zu sein, einer der sieben schwierigsten Sprachen der Welt … Thorsten Klute spricht fließend Polnisch und zwar mit einem Elan und Fantasie, die nur mit der Finesse des populärsten Deutschen in Polen- Steffen Möller – zu vergleichen ist. Dazu  hat Thorsten Klute mit seiner Frau einen Reiseführer über Krakau geschrieben!

Nach diesen vielen Jahren sind das Land Polen als auch die Polen (auch die in Deutschland lebenden!) sicherlich kein großes Geheimnis mehr… Er hält sich oft dienstlich und privat dort. In seinem Haus in Versmold werden zwei Sprachen  benutzt- er spricht mit den Kindern Deutsch und seine Frau Polnisch. Dieses hilft ihm wiederum in seiner Arbeit als Politiker die „Bilingualität“ zu forcieren, deren Mentor und Fürsprecher er  in seinem politischen Leben wurde. Seiner Meinung nach sei Deutsch die wichtigste Sprache, wenn man in Deutschland lebt, lernt und arbeitet, aber das Ausmerzen der Herkunftssprache bringe fatale Folgen für die Identität der Menschen und auch für Deutschland. Er selbst treffe sich mit den Vertretern anderer Nationalitäten und in dem er seine Geschichte erzähle, mobilisiere er sie, sich der Herkunftssprache zu widmen und sie zu pflegen. Auf die Frage, wie sich seine Kinder in der Zukunft vorstellen sollten- als Deutsche, Polen oder als Europäer - antwortet er ein bisschen verträumt, dass in zwanzig Jahren in Europa niemand mehr solche Fragen stellen werde. Das sei seine große Hoffnung  …

Ein Mitglied der NRW-Regierung wurde er im Jahre 2013, nach einem Telefongespräch mit der  Ministerpräsidentin des Landes  NRW, Hannelore Kraft, die seine Errungenschaften als Oberbürgermeister in Versmold als ein guter Grund ansah, ihm den wichtigen und manchmal sehr schwierigen Posten des Staatssekretärs für Integration anzuvertrauen. Er hat sich dieser Aufgabe voll hingegeben, dient mit seinem privaten Beispiel und er hat Charisma.

Aus seinen Fittichen stammt der in diem Jahr veröffentlichte „Bericht über die Integration der Polen in Nordrhein-Westfalen“, in dem die Zahl der in NRW lebenden Polen nicht nach der Farbe des Reisepasses, sondern nach dem Geburtsort der Betroffenen oder ihrer Eltern gemessen wurde. Aus den veröffentlichten Angaben geht hervor, dass die Polen in NRW die zweitgrößte Gruppe mit Immigrationshintergrund bilden  und deren Integrationstalent beispielhaft ist… Unter anderem ist es Thorsten Klute und seinem Einsatz zu verdanken, dass viele Klischees und Stereotypen  über Polen demaskiert wurden, weil er als Deutsche und Polenkenner mit seiner eigenen Erfahrung andere besser überzeugen kann.


Die in Nordrhein-Westfalen lebenden Polen haben viele Jahre auf solch einen Politiker gewartet. Dies ließt uns alle hoffen, dass der Polonicus -Preis, der ihm in diesem Jahr zugesprochen wurde, ihn noch weiter mobilisieren wird, sich für die Integration einzusetzen und Mauern zu brechen.

Roma Stacherska-Jung

Pożegnanie Karla Dedeciusa (1921-2016)
Przywitanie: Przedstawiciel Magistratu miasta Darmstadt Podziękowania: Prof. Dr. Dieter Bingen, Deutsches Polen-Institut Prof. Dr. Joachim Rogall, Robert Bosch Stiftung
Nieznane Piękno. Die „Polnische Bibliothek“ (Polska Biblioteka) von Karl Dedecius (1982–2000)
Lektorzy:
Dr. Andrzej Kaluza i Manfred Mack
Oprawa Muzycznna: Joanna und Marcin Gortel (Violine)


Die »Polnische Bibliothek«, von Karl Dedecius begründet, war ein gemeinsames Projekt des Deutschen Polen-Instituts, des Suhrkamp Verlags und der Robert Bosch Stiftung, die das Projekt mit initiiert und gefördert hat. In 50 Bänden, die zwischen 1982 und 2000 veröffentlicht wurden, wird den deutschsprachigen Lesern das literarische Schaffen der Polen vom Mittelalter bis zur Gegenwart an ausgewählten Beispielen, eine Art klassischer Kanon der polnischen Literatur, vorgestellt. Zur Vernissage werden Gedichte und Kurzprosa u.a. von Adam Mickiewicz, Juliusz Słowacki, Czesław Miłosz, Zbigniew Herbert und Wisława Szymborsja vorgestellt.

Anschließend Gang zum Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2,
19 Uhr


Eröffnung der Ausstellung Karl Dedecius: Literatur-Dialog-Europa
Begrüßung: Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor Deutsches Polen-Institut
Grußwort: Dr. Helmut Müller, Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Einführung: Marta Skłodowska, Museum der Stadt Lodz

Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa  ist eine Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts und des Museums der Stadt Lodz im Rahmen des Projekts „TRANSIT“
8. April bis 22. Mai 2016, Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2, 64287 Darmstadt
Öffnungszeiten: Do. 16-20 Uhr; Fr.-So. 12-18 Uhr
Führungen sonntags 15 Uhr, Eintritt frei
Schirmherrschaft: Rolf Nikel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Polen, Hanna Zdanowska, Stadtpräsidentin Lodz
Gefördert von: Gemeinnütziger Kulturfonds Frankfurt RheinMain,  Robert Bosch Stiftung, Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Darmstädter Förderkreises Kultur e.V., Wissenschaftsstadt Darmstadt
Partner: Darmstadt Marketing, Ehrenamt Darmstadt, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Collegium Polonicum, Karl-Dedecius-Archiv, Stiftung Karl Dedecius-Literaturarchiv

www.deutsches-polen-institut.de  www.facebook.com/deutschespoleninstitut

Musik ist gemeinsame Sprache der Menschen (Longfellow)

 Chorkonzert - Chor der Polnischen Katholischen Mission „musica sacra“ Mönchengladbach

Sonntag, 17.04.2016 um 18.00 Uhr   St. Paul Kirche

 Lothringerstraße 49, 50677 Köln-Neustadt Süd

 Der Chor singt u.a.:

 Completorium von Grzegorz Gerwazy Gorczycki

Missa Dominicalis op. 66 von ks. A. Chlondowski

Solisten:

Margarete Tomkow -    Sopran

Aleksandra Stolz - Mezzo Sopran

Adam Rzechula - Tenor

Florian Zwick - Bass

 Heinz-Josef Clemens - Orgel

Ensemble der Niederrheinischen Symphoniker

 Gesamtleitung:

Zenon Tomkow

Aufgrund des großen Interesses unserer Theaterstück "Drei Körner" freuen wir uns es zu verkünden, dass obwohl Tickets für die Show am 3. April 2016. sind bereits ausverkauft, aber vor allem für diejenigen, die aus dem Urlaub in Polen oder von Frühlingsurlaub zurückkehren, wird Sonderausgabe "Drei Körner" im Theater "Danzig" - Altmarkt 3 46045 Oberhausen,

am 10. April (Sonntag), 2016. um 17:00 Uhr (Eingang von 16:00) gespielt!

Wir bitten um eine Reservierungen per E-Mail!

Wir freuen uns auf Sie!

Joanna Duda - Murowski

In der Nacht zum Freitag ist im Alter von 89 Jahren Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister in den Jahren 1974-1992, verstorben. Genscher war einer der Architekten der Deutschen Einheit. Er gilt als einer der größten Befürworter einer Aussöhnung mit Polen.

Genscher wurde 1927 in Halle geboren worden. 1952 nach Abschluss seines Jurastudiums floh Genscher aus der DDR nach Westdeutschland. In Bremen trat er der FDP bei, welche im Jahre 1969 zusammen mit der SPD eine Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt bildete. Zunächst leitete Genscher das Innenministerium,  später im Jahre 1974 wurde er als Außenminister und Vizekanzler in die nun von Helmut Schmidt geleitete Bundesregierung berufen.  Im Rahmen des Friedensprozesses,  der durch die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) 1975 in Helsinki eingeleitet wurde, trug er zur Entspannungspolitik bei. Als sein wichtigster Erfolg gilt die im September 1989 ausgehandelte Vereinbarung, die über 4 000 DDR-Flüchtlingen in Botschaften in Warschau, Prag und Budapest die Einreise nach Westdeutschland ermöglichte.

Genscher war ein enger Berater der späteren Bundesaußenminister Klaus Kinkel und Guido Westerwelle.

Quelle: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Ihr sollt das Buch lesen. Es lohnt sich allemal! Und das sagt jemand, der auf die Worte „Ein langes Interview“ allergisch, mit Abscheu und Übelkeit, reagiert. Auf Czesław kann man nicht allergisch reagieren. Bei dem Buch geht es um eine ehrliche Geschichte eines Menschen, der zu einem Teststreifen für unsere Toleranz, für Anderssein, für andere Akzente oder Meinungen geworden ist. Es wird immer mehr solche Menschen geben, ob es uns gefällt oder nicht. Es ist ein spannendes Buch im Kontext der in Europa stattfindenden  Ereignisse, insbesondere der Phobie gegen die Flüchtlinge, ein kluges und anregendes Buch, ohne Angeberei und Steifheit. Ein sehr lebendiges, lustiges und ehrliches Buch. Dank Jarek Szubrycht, der das Gespräch wunderbar aufgeschrieben hat, wird das Buch zu einer interessanten Reise.

Karolina Korwin Piotrowska

 

Fragmente: ...Menschen schauen mich manchmal an, als ob ich doof wäre. „Er wird wohl nicht besonders intelligent sein, wenn er so viele Grammatikfehler macht. Es fällt ihm bestimmt schwer, sich auf Polnisch auszudrücken, weil er schon so lange im Ausland lebt. Einfach ein Blödmann“. Ich habe einen Bierbauch, verliere meine Haare, sehe nicht wie ein Pole aus einem Bilderbuch aus. Ich mache Fehler und bekenne mich dazu. Aber wisst ihr was? Es ist ein Magnet, welches Frauen magisch anzieht. Ich habe mich nie dafür geschämt, ich selbst zu sein – ein Rotzbengel mit einem Akkordeon. Ich bin in Kopenhagen großgeworden, hat mich dennoch keinen einzigen Tag als Däne gefühlt. Meine Eltern haben mich polnisch erzogen, es ist eher ein Zufall, dass wir in Dänemark gelebt haben. Erst während meiner Besuche in Polen habe ich erfahren, dass ich eigentlich kein richtiger Pole bin, da ich irgendwie anders spreche und mich anders benehme. Es gibt Menschen, die meine bloße Existenz für eine Provokation halten und sich in meiner Gesellschaft sichtlich nicht wohl fühlen: „Wer ist er eigentlich? Ein Künster? Ein Clown? Ein Produkt der Medien?“ – ich bin einfach ich und es ist keine einfache Aufgabe.

...Bei mir zu Hause hat niemand weder auf Polen noch auf Dänemark geschimpft, und es ist sehr wichtig. Meine Tante hat manchmal über die türkischen Einwanderer gemeckert. Ich erklärte ihr dann, dass sie einfach versuchen, in Dänemark zu leben, weil sie es in ihrer Heimat sehr schwer hatten. Häufig antwortete sie darauf: „Czesław, denkst du etwa, dass es einfach war, im Kommunismus zu leben?“ Bestimmt nicht, aber diese Litanei der nationalen Unglücke, diese Aufteilung in Bessere und Schlechtere bringt gar nichts. Ich verstehe nicht, dass Polen, die ihr Land verlassen haben auf Unterstützung anderer Nationen hoffen, und wenn Menschen, denen es wirtschaftlich, sozial oder politisch viel schlechter geht, nach Polen kommen möchten, dort auf kein Verständnis stoßen…

...In Polen kennt sich jeder mit allem aus, angefangen von Sport bis zu Politik und der schöngeistigen Literatur, laut zu sagen, dass man von etwas nichts gehört hat, führt zu einer Schande und Taktlosigkeit. „Wie, du hast Gombrowicz nicht gelesen? Du solltest es lieber nicht zugeben!“  Warum sollte ich dazu nicht stehen?  Dass ich weder Gombrowicz noch Schulz gelesen haben bedeutet doch nicht, dass ich nichts Interessantes zu sagen hätte. Ich habe übrigens versucht, Schulz zu lesen, aber es ist zu schwer...

...Da ich nie für eine längere Zeit Kontakt zu Polen unterbrach, ist das Land für mich nie zu einem fremden Land geworden. Es gibt allerdings auch dort Sachen, die ich nicht kapiere – irgendwelche Dokumente, z. B. ZUS (Anm. des Übersetzers: Polnische Staatliche Sozialversicherung).... Ich erhalte von dort einen Brief und bin richtig gestresst, da ich absolut nicht weiß, worum es geht. Ich verstehe nichts davon und muss jemanden um Hilfe bitten. Solange mir keiner diesen Brief erklärt hat,  fühle ich wie in der Schule, als ich die Mathe-Hausaufgaben nicht gemacht habe.

...Dass in Polen eine Gruppe Menschen lebt, die aus verschiedenen Gründen asozial sind, bedeutet doch nicht, dass ganz Polen so ist. Es ist ein großes Land, mit vielen Bewohnern und jeder hat Recht auf eigene Meinung, dazu gibt es doch Demokratie. Solange man dadurch anderen keinen Schaden zufügt. Ich möchte in einem Land leben, in dem meine Sprache kein Grund für Hates oder Aggression ist. Ich habe einen Pass des Bürgers dieses Landes, ich fühle mich als Pole, bin katholisch und möchte nicht, dass jemand auf der Schale wiegt „wievel Polen in Mozil steckt“.

...Menschen, die der Meinung sind, dass man kein richtiger Pole ist, wenn man nicht mit der Nationalfahne am 11. November marschiert, jeden Sonntag nicht in die Kirche geht oder ein in vitro-Kind haben möchte, machen mich traurig. Woher kommen diese Menschen und warum denken sie, dass sie ein Patent auf das Polentum besitzen? Ich möchte es verstehen. Ich kann nicht ruhig zusehen, wenn die Neonazis zu Stunde W (Stunde W bedeutete den Beginn des Warschauer Aufstands, Anm. des Übersetzers) mit Fahnen marschieren, als ob sie vergessen hätten, dass vor 70 Jahren ihre Großväter gegen genau solche Menschen kämpften.

[Czesław Mozil, Jarek Szubrycht „Nie tak łatwo być Czesławem”, oprawa miękka, liczba stron: 320, wydawnictwo: Otwarte, rok wydania: 2015]

POLONICUS - Preis der europäischen Polonia

 am Samstag, den 23. April 2016,

findet im Krönungssaal des Rathauses in Aachen wieder die Polonicus-Preisverleihung statt
die das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VoG jährlich ausrichtet.

Wir sind besonders stolz Ihnen mitteilen zu dürfen, dass in diesem Jahr
neben Thorsten Klute, Czesław Mozil und Prof. Leszek Balcerowicz auch
die Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft "Polonica" e.V. ausgezeichnet wird.

 Diese Auszeichnung erhalten wir für unser Engagement in der Annäherung der Kulturen
der Nachbarländer Frankreich, Deutschland und Polen durch die Organisation
des jährlichen Rock&ChansonFestivals „Köln-Breslau-Paris“.

Vorstand Polonica e.V.

Mehr Infos unter INSTITUT POLONICUS


Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts und des Museums der Stadt Lodz vom 8. April bis 22. Mai 2016 Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2, 64287 Darmstadt

Öffnungszeiten: Do. 16-20 Uhr; Fr.-So. 12-18 Uhr Führungen sonntags 15 Uhr, Eintritt frei

Als Sohn einer deutschen Familie besuchte Karl Dedecius (*1921) ein polnisches Gymnasium in seiner Heimatstadt Lodz, wo er mit polnischer Kultur und Literatur in Berührung kam. Diese Erfahrung steht Pate für sein übersetzerisches Werk und seine Vermittlungsleistung. Die Darmstädter Ausstellung macht sichtbar, was wertvoll und einzigartig in Dedecius‘ Leben ist, das durch mehrere räumliche Transfers (Lodz-Stalingrad-Weimar-Frankfurt/Main-Darmstadt) geprägt wurde: seine Sendung, die Welt mit den Mitteln der Kultur und Literatur zu verändern. Das Begleitprogramm geht u. a. auf die Wirkung der Übersetzer und Kulturvermittler sowie auf Aspekte deutsch-polnischer und europäischer Kulturbeziehungen ein.

„Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa“ ist eine Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt und des Museums der Stadt Lodz im Rahmen des Projekts „TRANSIT“.

Schirmherrschaft:
Rolf Nikel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Polen
Hanna Zdanowska, Stadtpräsidentin Lodz

Gefördert von:
Gemeinnütziger Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Robert Bosch Stiftung, Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Darmstädter Förderkreises Kultur e.V., Łódź Kreuje, Wissenschaftsstadt Darmstadt

Partner:
Darmstadt Marketing, Ehrenamt Darmstadt, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Collegium Polonicum, Karl-Dedecius-Archiv, Stiftung Karl Dedecius-Literaturarchiv

www.deutsches-polen-institut.de  www.facebook.com/deutschespoleninstitut

 

Karl Dedecius. Literatur-Europa-Dialog
Ausstellung vom 8.04. bis 22. 05.2016
Haus Deiters, Mathildenhöhe Darmstadt

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt und Museum der Stadt Lodz

 

Begleitprogramm

  1. April 2016, 17.30 Uhr
    Stadtkirche Darmstadt
    Abschied von Karl Dedecius (1921-2016)
    Grußwort: Oberbürgermeister Jochen Partsch, Wissenschaftsstadt Darmstadt
    Dankesworte: Prof. Dr. Dieter Bingen, Deutsches Polen-Institut
    Prof. Dr. Joachim Rogall, Robert Bosch Stiftung
    Die unbekannte Schöne: Die Polnische Bibliothek von Karl Dedecius (1982–2000)
    Lesung mit Dr. Andrzej Kaluza und Manfred Mack
    Musikalische Begleitung: Joanna Gortel (Violine) und Marcin Gortel (Violine)
    Anschließend Gang zum Haus Deiters
  2. April 2016, 19 Uhr
    Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2
    Eröffnung der Ausstellung Karl Dedecius: Literatur-Dialog-Europa
    Begrüßung: Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor Deutsches Polen-Institut
    Grußwort: Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer Kulturfonds Frankfurt RheinMain
    Einführung: Marta Skłodowska, Kuratorin, Museum der Stadt Lodz

 

  1. April 2016, 20 Uhr
    Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss
    Übersetzer im Dialog
    Ein Gespräch mit Małgorzata Łukasiewicz (Warschau) und Bernhard Hartmann (Duisburg). Moderation: Prof. Dr. Renata Makarska (Johannes Gutenberg-Universität Mainz / FTSK Germersheim)
  2. April 2016, 20 Uhr
    Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Alexandraweg 23
    Ein deutsches Tagebuch
    Lesung und Gespräch mit dem Autor Stefan Chwin (Danzig). Moderation: Marta Kijowska (München). In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
  1. Mai 2016, 20 Uhr
    Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss
    Zeugen des Jahrhunderts. Karl Dedecius im Gespräch mit Marta Kijowska
    ZDF-Dokumentation 1999, 63 Min.
    Einführung: Dr. Andreas Lawaty (Lüneburg)
  2. Mai 2016, 18 Uhr
    Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2
    Finissage am Tage des 95. Geburtstags von Karl Dedecius
    Grußworte und Ansprachen:
    Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor Deutsches Polen-Institut
    Oberbürgermeister Jochen Partsch, Wissenschaftsstadt Darmstadt
    Małgorzata Laurentowicz-Granas, Direktorin Museum der Stadt Lodz
    Dr. Kurt W. Liedtke, Kuratoriumsvorsitzender Robert Bosch Stiftung
    Anschließend Gang zur Bühne vor dem Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe
  3. Mai 2016, ca. 19 Uhr
    Bühne vor dem Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe
    Der Walzer vom Weltende
    Jazz-Konzert auf der Mathildenhöhe: Neue Interpretation einer deutsch-polnischen Jazz & Lyrik-LP von 1986 mit dem Stefański & Żądło-Quartett. Polnische Lyrik in der Übersetzung von Karl Dedecius. Sprecher: Manfred Mack
    Im Rahmen der Eröffnung der Darmstädter Jugendstiltage 2016
    mit Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Karl Dedecius. Literatur-Europa-Dialog
Ausstellung vom 8.04. bis 22. 05.2016
Haus Deiters, Mathildenhöhe Darmstadt

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt und Museum der Stadt Lodz

 

Karl Dedecius. Literatur-Europa-Dialog
Ausstellung vom 8.04. bis 22. 05.2016
Haus Deiters, Mathildenhöhe Darmstadt

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt und Museum der Stadt Lodz

 

Projektbeschreibung

Anlässlich des 95. Geburtstags des Übersetzers Karl Dedecius zeigen das Deutsche Polen-Institut Darmstadt und das Museum der Stadt Lodz eine ihm gewidmete Ausstellung und laden zu einer Reihe von Veranstaltungen auf der Mathildenhöhe ein, der Wirkungsstätte des großen Kulturvermittlers, wo er 1980-1997 das Deutsche Polen-Institut leitete. Zuvor wurde die Ausstellung in seiner Geburtsstadt Lodz und in Frankfurt (Oder) / Słubice, wo sich das Karl Dedecius-Archiv befindet, präsentiert.

Im Zuge der Vorbereitung zur Ausstellung ist Karl Dedecius am 26. Februar 2016 in Frankfurt am Main verstorben. Aus diesem Anlass wurde das Programm der Vernissage geändert und durch eine öffentliche Abschiedsfeier in Darmstadt ergänzt.

Karl Dedecius

Karl Dedecius, 1921 im polnischen Lodz geboren, ist eine Grenzland- und Transitpersönlichkeit zugleich. Als Kind einer deutschen Familie besuchte er das polnischsprachige Stefan-Żeromski-Gymnasium in seiner Heimatstadt Lodz und kam dort mit polnischer Kultur und Literatur in Berührung, die ihn sein Leben lang prägten. Diese Erfahrung steht Pate für seine übersetzerische Leistung und die kulturübergreifenden publizistischen Interessen. Karl Dedecius steht exemplarisch für eine europäische Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts da, die zudem eng mit der Rhein-Main-Region verbunden ist: berufliche Tätigkeit für die Allianz Versicherung in Frankfurt am Main, Gründung und Leitung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, Gewinnung des Suhrkamp-Verlages für die Herausgabe seines größten Werkes, der Polnischen Bibliothek (50 Bände, 1982-2000).

 

Die Ausstellung

Die Darmstädter Ausstellung macht sichtbar, was wertvoll und einzigartig im Leben von Karl Dedecius ist, das durch mehrere räumliche Transfers geprägt wurde (Lodz-Stalingrad-Workuta-Weimar-Darmstadt) und in seiner Tätigkeit als Übersetzer (Wissens- und Kulturtransfer) prägend war: seine Sendung, die Welt mit den Mitteln der Kultur und Literatur zu verändern.

Die Ausstellung wurde im Museum der Stadt Lodz konzipiert und technisch realisiert. Die Grundlage für den räumlichen Aufbau der Ausstellung bildet ein noch nicht veröffentlichtes Buch von Karl Dedecius – der Bildband „Vita activa, vita contemplativa”, der ein Resümee seiner Übersetzungstätigkeit bilden und sein Leben vor dem Hintergrund des 20. Jahrhunderts zeigen wird. Somit stehen zwei Hauptelemente der Ausstellung fest: Die „Übersetzerwerkstatt“ und „Zeuge des Jahrhunderts“. Begleitet und ergänzt werden sie durch weitere Erzählstränge wie „Freundschaften“, „Kulturdialog“ und „Folgen für Europa“. Die Ausstellung setzt sich aus verschiedenen Ausgaben der von Karl Dedecius übersetzten Werke, Büchern über sein Leben und Schaffen sowie aus Notizen und Dokumenten zusammen, die in seine „Übersetzer-Werkstatt“ einführen. Darüber hinaus spielt die Korrespondenz mit Schriftstellern, die von Karl Dedecius übersetzt wurden, und mit denen er oft lebenslange Freundschaft pflegte, eine wichtige Rolle. Persönliche Gegenstände und Objekte begleiten die Ausstellung wie zahlreiche Schwarz-Weiß Fotos, die z.B. Begegnungen mit polnischen Autoren dokumentierten.

Das Begleitprogramm

Das Projekt Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa markiert gleichzeitig den Abschied des Deutschen Polen-Instituts von der Mathildenhöhe, wo es seit der Gründung 1980 beheimatet war. Das Institut bezieht in diesen Tagen seinen neuen Sitz im Residenzschloss Darmstadt. Das Begleitprogramm findet abwechselnd auf der Mathildenhöhe und im Residenzschloss statt.

Das Begleitprogramm geht u.a. auf die Wirkung der Übersetzer und Kulturvermittler sowie auf Aspekte deutsch-polnischer und europäischer Kulturbeziehungen ein. Vorgesehen ist eine Lesung mit Auszügen aus Dedecius´opus magnum – der „Polnischen Bibliothek“, die beispiellos die polnische Literatur, Kultur und Ideengeschichte im deutschsprachigen Raum präsentiert. Wie an den vorherigen Präsentationsorten geschehen, so wird auch in Darmstadt unter Übersetzern über Kulturtransferfragen diskutiert und deren Bedeutung für den Ideenaustausch zwischen Völkern in Europa und der Welt. Das Deutsche Polen-Institut wird auch einen 2015 veröffentlichten Essay-Band des polnischen Intellektuellen Stefan Chwin in einer Lesung und Gespräch vorstellen („Ein deutsches Tagebuch“). Das öffentliche Wirken von Karl Dedecius wurde 1999 in der ZDF-Gesprächsreihe „Zeugen des Jahrhunderts“ eindrucksvoll dokumentiert, eine Präsentation dieses Interviews wird in die Grundideen seiner Tätigkeit einführen. Kommentiert wird das Gespräch von seinem langjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut und Redakteur der „Polnischen Bibliothek“, Dr. Andreas Lawaty. Schließlich erwartet das Publikum bei der Finissage der Ausstellung ein besonderes Ereignis: Die Konzert-Neuauflage einer Jazz&Lyrik- LP, die Karl Dedecius mit Gert Westphal und Joachim-Ernst Berendt unter der Schirmherrschaft des Internationalen Musikinstituts Darmstadt 1986 realisierte. Zwei der damals schon beteiligten Musiker: Janusz M. Stefański und Leszek Żądło zeichnen für das musikalische Programm, Manfred Mack liest dabei polnische Lyrik in der Übersetzung von Karl Dedecius („Der Walzer vom Weltende“).

 

Dr. Andrzej Kaluza
Darmstadt, den 15.2.2016

 

 

Wir möchten Sie gerne auf einen Rundbrief des Auswärtigen Amts aufmerksam machen, in dem auf den Eventkalender für das deutsch-polnische Jubiläumsjahr: www.25pl.de. aufmerksam gemacht wird Sie können dort Ihre Veranstaltungen und Projekte selber eintragen (auch nachträglich). Auch geschlossene Veranstaltungen können veröffentlicht werden.  Außerdem finden Sie dort zusätzliche Informationen rund um das Deutsch-Polnische Jubiläumsjahr.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich die Lebendigkeit der deutsch-polnischen Beziehungen in Nordrhein-Westfalen und die vielen Projekte und Veranstaltungen, die hier in diesem Jahr stattfinden, sich auch in diesem Kalender widerspiegeln würden.

Das Auswärtige Amt bietet überdies Unterstützung bei Ihren Vorhaben an.

Dr. Heidi Hoffmann

Referatsleiterin | Head of Unit

Referat IV A 3: Bilaterale Beziehungen zu den EU-Mitgliedstaaten | Unit IV A 3: Unit Bilateral Relations with EU-Member States

Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen |

State Chancellery of North Rhine Westphalia

Stadttor 1 | 40190 Düsseldorf

Tel.: +49 (0) 211 837 1197 | Fax: +49 (0) 211 837 187 1197

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.mbem.nrw.de

 

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Auswärtiges Amt

Jubiläumsjahr 25 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag

 

Hausanschrift: Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

www.auswärtiges-amt.de

Berlin, 10. März 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 17. Juni 2016 jährt sich die Unterzeichnung des „Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ zum 25. Mal. Das ganze Jahr werden Veranstaltungen und Projekte aus Politik und Zivilgesellschaft Gelegenheit geben, die vergangenen 25 Jahre gemeinsam zu würdigen.

Seit der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrages haben sich die deutsch-polnischen Beziehungen sehr vielfältig und positiv entwickelt. Zwischen Deutschland und Polen gibt es heute auf allen Ebenen und in allen gesellschaftlichen Bereichen engste Verbindungen. Dies ist zu großen Teilen Ihr Verdienst – der enge Austausch zwischen Kommunen, Schulen, Vereinen, kulturellen und zahlreichen weiteren zivilgesellschaftlichen Institutionen, quer durch alle Gesellschaftsschichten, konnte auf beiden Seiten ein Maß an Vertrauen schaffen, das der Politik allein nicht möglich gewesen wäre.

Wir möchten deshalb gerade Sie dazu aufrufen, das deutsch-polnische Jubiläumsjahr zu nutzen: Das Jubiläum ist ein Grund zum Feiern, ein Grund das Erreichte zu würdigen und über die zukünftige Ausgestaltung unserer Beziehungen zu sprechen.

Wir sind sehr an Ihren Plänen für das Jubiläum – seien es Feierlichkeiten, Reisen, Austauschprogramme, Kultur- oder Diskussionsveranstaltungen – interessiert und würden uns freuen, wenn Sie uns hierüber in Kenntnis setzen. Gerne unterstützen wir Sie auch nach Möglichkeit bei Ihren Vorhaben.

Im Jubiläumsjahr geht es uns insbesondere darum, die gelebte Vielfalt zwischen den Gesellschaften unserer beiden Länder sichtbar zu machen. Nutzen Sie deshalb bitte den Eventkalender für das Jubiläumsjahr: www.25pl.de. Sie können dort Ihre Veranstaltungen und Projekte mit Polenbezug selber eintragen (auch nachträglich). Auch geschlossene Veranstaltungen können veröffentlicht werden.  Außerdem finden Sie dort zusätzliche Informationen rund um das Deutsch-Polnische Jubiläumsjahr.

Bitte nutzen Sie auch das in der Anlage beigefügte, gemeinsame Jubiläumslogo, welches alle staatlichen und nichtstaatlichen Projekte und Veranstaltungen mit Bezug zum Jubiläum kennzeichnet:

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Jubiläumsjahr haben, melden Sie sich gerne bei uns!

Bitte leiten Sie diese Email auch an mögliche weitere Adressaten weiter.

Ihr Team 25

Denis Suarsana           Caterina Daginnus      Matthias Ohnemüller

Deutsch-Polnische Gesellschaft Bielefeld e.V. lädt zu einem literarisch-musikalischen Abend in polnischer Sprache ein. "Zwischen den Zeilen, zwischen den Akkorden" am Samstag 09.04.2016, um 19.00 Uhr mit Waldemar Kostrzębski - Poesie und Satire, Elżbieta Stempel - Gesang, Wojciech Stempel - Akustikgitarre, Piotr Miłosławski - Violine
Veranstaltungsort:
Theodor-Hürth Haus
Theodor-Hürth-Str. 1
33604 Bielefeld
 
Eintritt frei. Das Programm beinhaltet: Lyrik, Prosa und Satire, poetische Lieder und musikalische Improvisationen.

Waldemar Kostrzębski

Autor von fünf Gedichtbänden und mehren Sammelwerken, preisgekrönt in der Poesie-Wettbewerben in Polen. Autor des Blogs "Waldemar Kostrzębski-Poezja po godzinach"

Elżbieta und Wojciech Stempel

Sie bieten sehr warme Interpretationen von poetischen Liedern. Ihre Songs garantieren eine große Portion Wärme und Emotionen. Im Repertoire haben sie auch Balladen und geistliche Lieder.

Piotr Miłosławski

Er ist ein vielseitiger Geiger, neben der klassischen Musik spielt auch Pop, Rock, Klezmer und mit ganz besonderer Leidenschaft Jazz. Komponiert Musik für Songtexte von Waldemar Kostrzębski.

In Berlin und Warschau wurden während der nationalen Jurysitzungen für den Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2016 die Beiträge  für das Finale nominiert – Preisverleihung am 11. Mai während der Deutsch-Polnischen Medientage in der Media City Leipzig

Die insgesamt 24 Nominierten für den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2016 stehen fest. Ihre Beiträge sind auf den Sitzungen in Berlin und Warschau von den nationalen Jurys für das Finale des 19. Wettbewerbs ausgewählt worden. Die Juroren trafen ihre Wahl aus insgesamt 116 Einsendungen, wobei 62 Beiträge aus Deutschland und 54 aus Polen kamen. Es wurden je sechs Beiträge in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen sowie für den durch den Freistaat Sachsen ausgelobten Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ nominiert. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro pro Kategorie dotiert. Verkündet und geehrt werden die Gewinner während der Festveranstaltung zur Preisverleihung im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage, die am 11.-12. Mai 2016 in der Media City Leipzig stattfinden werden.

Der gastgebende Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, betonte: „Die Verleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises und die Medientage sind in beiden Ländern mittlerweile ein beliebter Branchentreffpunkt für Journalisten, der zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch genutzt wird. Wie wichtig Sachsen das Zusammenleben in der Grenzregion ist, zeigt auch der von uns ausgelobte Sonderpreis. Damit sollen vor allem die Arbeiten von Journalisten gewürdigt werden, die im Grenzraum unterwegs sind und sich mit Alltagsthemen beschäftigen, die die Menschen beiderseits der Grenze berühren.“

Der deutsche Fachjuror in der Kategorie Hörfunk, Jürgen Hingst, erklärte: "Obwohl die Zahl der eingereichten Beiträge leicht rückläufig ist, zeigt sich jedoch in den einzelnen Stücken, dass die Qualität gleichbleibend hoch ist. Das Radio vermag es auch in den Zeiten von Internet und bewegten Bildern, seine eigene Ästhetik zu entfalten. Das ist besonders gut in den Reportagen gelungen, die sich mit dem Thema Flucht und Migration beschäftigt haben. Sie bildeten einen Schwerpunkt, der in diesem Jahrgang eingereichten Beiträge. Aber auch das ganz normale Alltagsleben zwischen Deutschen und Polen wurde in vielen Beiträgen spannend und zum Teil überraschend vielseitig beleuchtet." Der polnische Juror in der Kategorie Fernsehen Jacek Kamiński betonte, wie sehr es die Veranstalter freut, dass „in der diesjährigen Ausgabe des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises viele junge Redaktionen sich dazu entschlossen haben, das erste Mal an dem Wettbewerb teilzunehmen, z.B. Horyzont Telewizja Słubice, Radio Polska Live”.

Die Preisverleihung ist Höhepunkt der Deutsch-Polnischen Medientage, die am 11. und 12. Mai – und damit einen Monat vor dem 25. Jahrestag des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrages – in der Media City Leipzig stattfinden werden. Die diesjährige Konferenz arbeitet mit dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland (MTM) zusammen.

Die Teilnehmer der Deutsch-Polnischen Medientage sind herzlich dazu eingeladen, auch an dem MTM zum Motto „Die Wucht des Wandels – In neuen Systemen leben“ (9. Bis 11. Mai 2016; www.medientreffpunkt.de) teilzunehmen. Auch die bei dem MTM anwesenden Journalisten können die Möglichkeit wahrnehmen und sich für die Deutsch-Polnischen Medientage registrieren. Das Motto der diesjährigen Medientage lautet: „Europa am Scheideweg – Integration oder Abschottung?“. Das Motto spiegelt den europäischen Konflikt zwischen der Gewährleistung der Sicherheit auf dem Kontinent und dem Schutz der aus den Konfliktregionen geflohenen Menschen wieder. Während der Medientage werden die Journalisten und Experten darüber hinaus über multinationale Zusammenarbeit, Beeinflussung der Medien durch die Politik, die NATO-Politik vor dem Warschauer Gipfel am 8. - 9. Juli 2016, Digitalisierung im Hörfunk sowie Kulturpolitik im Nachbarland diskutieren.

Nächstes Jahr kann der Deutsch-Polnische Journalistenpreis  auf eine 20-jährige Geschichte zurückblicken. Er trägt seit Dezember 2013 den Namen Tadeusz Mazowiecki in Anerkennung der journalistischen Tätigkeit des ersten demokratisch gewählten Premiers Polens nach der Wende.

 

Nominiert wurden:

Kategorie Print
1. Ich bin wer, den du nicht siehst, Emilia Smechowski, TAZ am Wochenende.
2. Alltag und Horror, Agnieszka Hreczuk, Tagesspiegel, Reportage.
3. Sehnsucht nach dem Vater, Paul Toetzke. TAZ, Reportage.
4. Serce po berlińsku, Joanna Gierak-Onoszko, POLITYKA.
5. Maczków nad rzeką Ems, Bartosz T. Wieliński, Gazeta Wyborcza, Ale Historia
6. Tunel, Agnieszka Wójcińska, Gazeta Wyborcza, Wysokie Obcasy.

Kategorie Hörfunk
1. Zwischen Bio-Anbau und Bodenspekulationen – Polens Landwirtschaft, Ernst-Ludwig von Aster und Anja Schrum, Deutschlandfunk, Aussenpolitik/Gesichter Europas.
2. Heimat wider Willen. Wie Tadeusz Sokolowski sich in Deutschland versöhnte, Marietta Morawska-Büngeler, SWR2 Tandem, Redaktion Modernes Leben.
3. New York New York oder Neues aus der alten Heimat, Tilla Fuchs, Sr2 Kulturradio.
4. Podróż z Marianne, Alicja Kulik, Polskie Radio Olsztyn, redakcja kulturalna.
5. Ukradziona i utracona młodość, Małgorzata Jurgiel, Anna Kolmer, Polskie Radio Szczecin, redakcja publicystyki.
6. List, który zmienił Europę, Przemysław Gałecki, Polskie Radio Wrocław, redakcja informacji.

Kategorie Fernsehen
1. Nordstory: Gekommen, um zu bleiben – von Polen und Deutschen in der Grenzregion, Kathrin Matern, NDR Fernsehen, Landesfunkhaus MV.
2. Lebenslinien: Celino Bleiweiss – Der rettende Name. Dagmar Wittmers. BR/Bayerisches Fernsehen, Dokumentarfilm und RBB/Rundfunk Berlin Brandenburg, Dokumentation und Zeitgeschehen.
3. Nachbar, wie geht’s? Sorry, ich bin pleite! Katrin Materna und Łukasz Kowalski. MDR, Redaktion Osteuropa und Dokumentationen und TVP 2, Redakcja Publicystyki.
4. Wyprzedzając swój czas, Radomir Wit, TVP2.
5. Dotknięcie anioła, Marek Tomasz Pawłowski, TVP Red. Form Dokumelntalnych / WDR PG Dokumentation.
6. Ogród po drugiej stronie rzeki, Paweł Kulik, Michał Kulik, TVP Historia / pepe-tv.eu.

Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“
1. Schlesien: Die Suche nach der Identität, Martin Jabs, MDR (Fernsehen), Zeitgeschehen: Heute im Osten.
2. Deutsch-polnische Kita, Antje Klingbeil, ZDF Landesstudio Brandenburg.
3. Mensch Nachbar, Roman Nuck, Tomasz Sikora, Peter Kumpfe, MDR 1 Radio Sachsen.
4. Kowalski i Schmidt, Kinga Wołoszyn-Kowanda, Krzysztof Czajka, TVP Wrocław / RBB.
5. Po wojnie w niemieckiej szkole, Grażyna Preder, Polskie Radio Koszalin.
6. Madonna Pechsteina, Jolanta Rudnik, Polskie Radio Koszalin.

Weitere Informationen und Kontaktdaten sind auf www.deutsch-polnischer-journalistenpreis.de abrufbar

Kontakt:

Heidrun Müller
Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises
Staatskanzlei des Freistaates Sachsen
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Tel.: +49 (351) 564 1332
Mobil: +49 177 246 5130
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Magdalena Przedmojska
Projektkoordinatorin
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37, 00-108 Warszawa

Tel.: +48 (22) 338 62 73+48 (22) 338 62 73
Fax: +48 (22) 338 62 01 

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Quelle: www.sdpz.org.pl 

 

Die Treffen des Generalkonsuls der Republik Polen mit der Berliner Polonia haben inzwischen schon einen festen Platz im Terminkalender. Diese informativ-beratenden Treffen finden zweimal pro Jahr statt. Der neue Leiter der Konsularabteilung der Republik Polen Herr Marcin Jakubowski hat an dieser Tradition festgehalten und nahm die Einladung des Polnischen Rates Landesverband Berlin zum ersten Treffen am 28.02.2016 an, das wie üblich an einem Sonntagabend im Februar in Lübars stattfand.

Kein Platz im Sitz des Polnischen Rates in Berlin ist leer geblieben. Es haben sich viele Personen eingefunden die in Organisationen oder in Eigeninitiative für die polnische Kultur, Kunst und Medien handeln. Die Treffen zwischen dem Diplomaten und der Polonia ermöglichten die neuen Richtlinien der polnischen Politik und die Bestimmungen des Außenministeriums kennenzulernen. Der Konsul Marcin Jakubowski hat über die grundlegenden Veränderungen der Politik gegenüber der Polonia für das Jahr 2016 informiert. Die Zuständigkeit für die Polonia kehrt zurück zum polnischen Senat, der seit der Vorkriegszeit über die Belange der Polonia gewacht hatte. Da in den letzten Jahren das Außenministerium zuständig gewesen war, muss jetzt einige Zeit vergehen, bis der Senat neue Regeln der Zusammenarbeit festlegt. Der Vorsitzende des Polnischen Rates Herr Ferdynand Domaradzki hat die Versammelten dazu aufgerufen, auf die Bitte des Senats zu antworten und ihre Vorschläge und Anmerkungen zur Verbesserung des Modells zur Unterstützung der Polonia einzureichen. Der Konsul Marcin Jakubowski zeigte sich zufrieden darüber, dass er zu diesem so wichtigen Arbeitstreffen mit den Polen in Berlin kommen konnte. Er informierte über die Vorbereitungen der polnischen Regierung und der Vertretung in Berlin zu den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des „Deutsch-Polnischen Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ und den Tätigkeiten der polnischen Diplomatie in Deutschland, die sich in naher Zukunft dem Polnischunterricht in Deutschland zuwenden werden.

Ein wichtiges Thema des Treffens war die Gewährung der Fördermittel für kulturelle Projekte. Es gibt Möglichkeiten der Finanzierung, jedoch werden die Kriterien kontrovers diskutiert, vor allem wenn es um kleine individuelle Projekte geht, die man nicht immer ein Jahr im Voraus planen kann. Über die Schwierigkeiten die mit einer Betreibung der Polonia-Schulen zusammenhängen, informierte die Vorsitzende des Polnischen Schulvereins „Oświata“ und appellierte um eine Institutionalisierung der Unterstützung.

Die Vizevorsitzende des Polnischen Rates in Berlin Frau Małgorzata Tuszyńska hat darüber informiert, dass der Vorstand des Polnischen Rates, zusammen mit dem Bundesverband der Polnischlehrer in Deutschland und der Mikołaj Rej Stiftung zur Förderung der polnischen Kultur und Sprache ein Projekt erarbeitet haben: „Die polnische Sprache in Deutschland: Identität – Konsolidierung - Perspektive“, das diesen Bedürfnissen entgegenkommen soll. Von allen Projekten auf dem Gebiet der Bildung bekam dieses Projekt die beste Empfehlung der Kommission des Außenministeriums und wartet jetzt auf die weiteren Beschlüsse des Senats RP in Hinblick auf die Förderung des Polnischunterrichts in Deutschland. Das Projekt dient der Unterstützung und Entwicklung des Polnischunterrichts in Deutschland, dem Anheben der Qualität des Unterrichts und der Förderung der Zweisprachigkeit in

allen Bundesländern. Dafür wird ein Zentrum für Koordination und Förderung der polnischen Sprache in Deutschland gegründet, das sich um die Bedürfnisse der Polnisch-Lehrer und Polnisch-Lernenden kümmern wird.

Desweiteren wurde traditionell ein Spendenaufruf zur Unterstützung der Waisenheime in Polen, der Hilfe für Obdachlose und der Anschaffung medizinischer Ausstattung für Altenpflegeheime ausgelöst. Eventuelle Sponsoren können sich an den Vorstand wenden.

An dem Treffen haben auch die Berliner Medien und eine große Anzahl von Vertretern der Polonia teilgenommen. Eine immer größer werdende Gruppe nutzt die Gelegenheit dieser Treffen, um über ihre Projekte und Veranstaltungen zu informieren und sich untereinander auszutauschen. Diese Zusammenarbeit ist wichtig, damit die Gemeinschaft in einer Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und Achtung gegenüber den Werten der polnischen Geschichte, Tradition und Kultur ihre grundlegenden Aufgaben erfüllt - die würdige Vertretung der Polonia in den Augen des Gastgeberlandes und Polens sowie der ständigen Arbeit an der Verbesserung des Bildes der Polen in der ganzen Welt.

Es ist Normalität eingekehrt in die Relation zwischen der Polonia und der Diplomatie, was ein offenkundiger Erfolg der Führungskräfte der polnischen Organisationen und der Kreise, die eine Identifizierung mit ihren polnischen Wurzeln anstreben, ist.

An dieser Stelle muss betont werden, dass die Tradition dieser Treffen das Bild der Polonia in Berlin, als eine gut organisierte Minderheit mit interessanten Ideen und fest in der Berliner Realität verwurzelt, festigen. Auch wenn sich nicht immer alle einig sind, so muss das nicht nach außen getragen werden. Unsere deutschen Partner sehen uns als eine gut organisierte Gruppe – differenziert, aber interessant. Ein gutes Bild der Polonia ist ein gutes Bild für Polen.

Małgorzata Tuszyńska

In Polen wird Urban Thelen für die Rettung der Reliquien des Volksheiligen Adalbert geehrt. In Kreuzau-Winden erinnert nur noch das Grab an den Deutschen, der im Krieg unter Einsatz seines Lebens diesen Gottesdienst tat.

Frisch abgedreht ist ein Dokumentar-Film, der Urban Thelen ein Denkmal setzen wird. Wladyslaw Pisarek strahlt. Die Freude des Vorsitzenden des Bundes der Polen in Deutschland und Vorsitzenden der polnischen Gemeinde in Kleve teilt sich unverholen mit: Seinem Freund Urban Thelen, und Pisarek spricht die Worte mit Stolz und Zuneigung aus, wird nun die Öffentlichkeit zuteil, die er nach der tiefen Überzeugung Pisareks verdient: „Urban Thelen ist ein Vorbild für die Versöhnung unserer Länder, dessen Liebe und Glaube stärker war als die Angst um sein Leben.“ Wladyslaw Pisarek ist der Nachlass-Verwalter von Urban Thelen, und damit sind nicht nur irdische Güter gemeint. Der Sohn deutsch-polnischer Eltern trägt Sorge dafür, dass die Erinnerung an den Reliquienretter erhalten bleibt. Urban Thelen selbst hat als 89-Jähriger Pisarek vor laufender Videokamera seine Geschichte erzählt. Und tatsächlich birgt sie alles für einen guten Film: Spannung, Dramatik und ein glückliches Ende. Rückblende. Juli 1941. Die deutsche Wehrmacht hat Polen besetzt. Urban Thelen ist als Feldwebel im Fernmeldeamt von Hohensalza eingesetzt. Der Soldat lernt bald Paul Mattausch kennen, Pfarrer der Kirche vom heiligen Nikolaus in Inowroclaw. Sie werden zu Verbündeten.
Urban nutzte seine Uniform, wohlwissend um die Gefahr
Der Priester sorgt sich um die Kirchenschätze, an denen sich die deutschen Machthaber vergreifen könnten. So macht sich der tiefgläubige Katholik Urban Thelen auf und sammelt im Auftrag des Paters liturgische Gefäße aus den Gotteshäusern zusammen. Damit nicht genug. Familien versorgt Thelen mit Nahrung und fälscht Papiere, als ein junger Priester als Zwangsarbeiter nach Deutschland deportiert werden soll. „Urban Thelen nutzte seine Uniform“, erzählt Wladyslaw Pisarek wohlwissend, dass ihm, sollte er entdeckt werden, Konzentrationslager oder Exekution drohen. Schließlich bekommt Feldwebel Thelen seinen wohl gefährlichsten Auftrag: Der Breslauer Metropolit Kardinal Adolf Bertram hatte die Nachricht von der geplanten Zerstörung der Kathedrale zu Gnesen erhalten. Die Zerstörung der Reliquien des heiligen Adalbert und Entweihung des Allerheiligsten Sakraments drohen. Der Gnesener Generalvikar Eduard van Bleriq nimmt Kontakt mit Pater Mattausch auf, der „seinen Soldat“ in Marsch setzt. Mit dem Zug fährt Urban Thelen nach Gnesen und tritt mit dem in Packpapier eingeschlagenen kleinen Reliquien-Schrein wieder die Heimfahrt an. Im Abteil, so hat es der 89-Jährige erzählt, hätte sich niemand neben ihn zu setzen gewagt. „Es war wohl die Aura des Heiligen“, fügt Pisarek lachend ein.
Reliquie überstand Kriegswirren eingemauert im Sakristeiboden
Im Pfarrhaus legt der Retter das Päckchen hinter einen Vorhang, der die Pfarre von den Privaträumen des Pfarrers trennt. Pater Paul Mattausch soll daraufhin gesagt haben: „Und jetzt, heiliger Adalbert, verteidige dich selbst!“ Eine Aufforderung, der der Heilige sofort nachkommt, denn was Urban Thelen nicht weiß: Die Gestapo hat ihn unter Beobachtung. Die Nazis dringen ins Pfarrhaus ein, durchsuchen es – und finden nichts. So soll es bleiben: Das Kriegsende überstehen die Reliquien eingemauert im Fußboden der Kirchensakristei, bis sie 1948 nach Gnesen zurückkehren können. Urban Thelen kehrt zurück nach Kreuzau-Winden und wird Organist in St. Marien Düren. Als Gründungsmitglied gehört er später dem „Freundeskreis Kirchenmusiker im Ruhestand Düren“ an – über seine Rettungaktion dagegen spricht er nicht. Erst 40 Jahre später zum 1000. Geburtstag Otto III. knüpft die Geschichte wieder an, als Urban Thelen mit einer Pilgergruppe nach Gnesen reist. Geboren in Kleve ist Otto der Legende nach barfuß nach Gnesen gepilgert, hat für den Märtyrer Adalbert einen Altar errichtet und die Kirchenprovinz gegründet.
Aus Freundschaft und Gedenken entspringt ein Dokumentarfilm

Von nun an pflegt der Organist von der Rur seine Verbindungen an den Niederrhein – vor allem mit Pfarrer Fritz Leinung. Dieser veranlasst, dass es Urban Thelen ist, der 1992 ein Stück der geretteten Adalbert-Reliquie aus Gnesen zum neuen Altar in St. Mariä Empfängnis Kleve trägt. Bei dieser Zeremonie ist Wladyslaw Pisarek dabei, und erste zarte Bande werden geknüpft, die zur festen Freundschaft wachsen. Pisarek ist es, der mit Erzbischof Henryk Muszynski Kontakt aufnimmt, der seinerseits Urban Thelen 1997 bei der Polenreise Papst Johannes Paul II. vorstellt. Bei seinem Tod 2008 liest der Erzbischof im Gnesener Dom die Messe für Urban Thelen. Im Reliquienschrein vor dem Altar liegen die Gebeine des Hl. Adalbert. Seit Februar 2015 wird nun an einem 60-minütigen Dokumentarfilm gearbeitet. Im Juni war Regisseur Andrezj Machnowski vom polnischen Sender TVP Historia zu Dreharbeiten in Kleve und Kreuzau-Winden. Kontakte zur ARD sind laut Pisarek bereits hergestellt. Im November soll der Film, der von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit unterstützt wird, in Kleve Premiere feiern.

 Von Dorothée Schenk
Veröffentlicht am 05.08.2015

Die Jury des POLONICUS-Preises hat die diesjährigen Auszeichnungen verliehen. Das Europäische Institut für Kultur und Medien POLONICUS VoG ehrt durch die Preisverleihung besondere Aktivitäten und Beitrag zur Verbesserung des deutsch-polnischen Dialogs und zur Bekanntmachung und Vertiefung des Wissens über Polen und die polnische Kultur in Europa.

Die europäische Polonia möchte auf diese Weise ihre Dankbarkeit und Anerkennung für das großartige Engagement auf dem Gebiet der Integration und Bereicherung des Lebens der in Europa lebenden Polen ausdrücken.

 

 

Den diesjährigen POLONICUS 2016 erhält der Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in Nordrhein-Westfallen Thorsten Klute für sein besonderes Engagement zugunsten des der Integration und gegenseitiger Annäherung dienenden deutsch-polnischen Dialogs

 

 

 

Der junge Musiker Czesław Mozil, Bandleader der Gruppe „Czesław Śpiewa”, Vertreter der dänischen Polonia, Autor der CD „Das Buch der Emigranten, Teil I“, d. h. eines Bildes der heutigen Einwanderer aus Polen, erhält den POLONICUS 2016 für seinen besonderen Beitrag zur Verbreitung polnischer Kultur in Europa und für seine Freude, ein Pole zu sein!

 

 

 

Den Preis POLONICUS 2016 erhält die Deutsch-Polnische Kulturvereinigung „POLONICA e. V.” aus Köln, vertreten durch ihren Vorsitzenden Zbigniew Kossak von Główczewski, für den herausragenden Beitrag zur Annäherung der Nachbarländer: Frankreich, Deutschland und Polen durch die jährlich stattfindende Veranstaltung „Chanson Festival Kolonia-Wrocław-Paryż”.

 

 

 

 Den Ehrenpreis POLONICUS 2016 erhält Professor Leszek Balcerowicz, Vorsitzender des Forums der Bürgerlichen Entwicklung, ehemaliger Vizepremier und Finanzminister und Vorsitzender der Polnischen Nationalbank, für seine herausragenden Erfolge auf dem Feld der marktwirtschaftlichen Veränderungen in der Polen sowie für seinen besonderen Beitrag zu der Verbreitung des bürgerlichen Bewusstseins im vereinigten Europa

 

 

Die Galaveranstaltung der Polonia und die Verleihung der POLONICUS 2016-Preise werden am Samstag, 23. April um 19.00 Uhr im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden. Der Abend wird musikalisch von dem Chor der Polnischen Katholischen Seelsorge in Wuppertal „Benedictus“ begleitet, es findet auch ein Mini-Auftritt von Czeslaw Mozil statt.

Wir bitten alle an der Teilnahme an dieser Veranstaltung interessierten Personen um eine Anmeldung per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 15. April 2016. Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die diesjährige Polonia-Gala wird von Polregio e. V. und das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VoG in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Polnischer Gemeinschaften organisiert und aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

 

Wiesław Lewicki
Vorsitzender der Jury des POLONICUS-Preises

Aachen, den 29.02.2016 .

 

Am 6. März, im Dom in Köln um 14.30 Uhr wird eine feierliche Messe zu Ehren der Königin von Polonia Richeza gelesen, konzelebrierten Pater sein der Bischof Wieslaw Lachowicz, Delegierter der Konferenz des polnischen Episkopats, Pastoral polnischen Emigration . Wir bitten Sie diese Informationen zu verbreiten.

Herzlichst eingeladen!

Elżbieta Paulina Lippmann

Generalkonsulat RP in Köln / Konsulat Generalny RP w Kolonii
Generalkonsulat der Republik Polen in Köln Referat polonijny / Auslandspolen Im MediaPark 5c
50670 Köln     
Telefon: + 49 (0) 221 93 730 218                                                                                                                                                                                                                 
Faks: + 49 (0) 221 34 30 89
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Am kommenden Freitag, den 4. März um 19.00 Uhr in der Kult-Szene "Gdanska" in Oberhausen sind Sie härzlichst zu der Premiere des Films "Die Macht der Minderheit" engeladen. Der Film berührt die moderne Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschen und Polen, die seit Generationen in Deutschland leben.

Regisseur Andrzej Dziedzic wolte konkrete Beispiele kompliezierte Beziehungen sowie auch auch die Wege der polnische Einwanderer zu Integation präsentieren. Die Reportage berichtet über soziokulturellen Themen der polnischen Minderheit, die in der Zwischenkriegszeit den Status einer nationalen Minderheit genossen.

Die Reportage ist auch ein Versuch, die Frage zu beantworten, was passiert ist, dass Status zurückgenommen wird, und ob heuzutage sinvoll ist darüber zu diskutieren. Nach der Vorführung wird dem Publikum die Möglichkeit gegeben, mit den Filmemachern und Regisseur Andrzej Dziedzic zu sprechen.

Der Film wurde auf Initiative der Bund der Polen in Deutschland "Rodło" gedreht und wurde aus dem Fonds für die Pflege der polnischen Kultur Beauftragten des Ministerium für Kultur und Medien finanziert.

Der Eintritt ist frei.

Joseph Malinowski
Präsident Bund der Polen in Deutschland"Rodło"

 

 

 

 

 

Karl Dedecius, der Gründungsdirektor des Deutschen Polen-Instituts arbeitete bis zuletzt unermüdlich an seinem Übersetzungswerk. Einer der letzten Vertreter der Kriegs- und Versöhnungsgeneration ist am 26. Februar 2016 im Alter von fast 95 Jahren in Frankfurt am Main verstorben. Karl Dedecius, der unermüdliche Kulturvermittler zwischen Deutschen und Polen, arbeitete bis zuletzt an einem Bildband, der ein Resümee seines bewegten Lebens und Kulturschaffens ziehen sollte. Von 1980 bis 1997 war Dedecius Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, das sich als Kultureinrichtung innerhalb kurzer Zeit ein hohes Renommee in Deutschland und Polen erwarb.

Karl Dedecius übersetzte mehr als 3.000 Gedichte, veröffentlichte regelmäßig polnische Lyrik in deutschen Verlagen, schrieb Essays zur polnischen Literatur und Geistesgeschichte, pflegte Freundschaften mit polnischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Von Darmstadt aus gab er die 50-bändige „Polnische Bibliothek“ heraus, ebenso wie das siebenbändige „Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts“. Er beschaffte Stipendien für polnische Intellektuelle und organisierte Studienreisen für Journalisten, Übersetzer und Verleger aus dem Nachbarland. Nach dem politischen Umbruch in Polen 1989/90 zeigte er sich offen für eine Erweiterung des Profils des Instituts.
 
Prof. Dr. h. c. mult. Karl Dedecius wurde 1921 als Sohn deutscher Eltern in der polnischen Industriestadt Lodz (Łódz) geboren. Nach Kriegsdienst in der Wehrmacht (u.a. bei Stalingrad) und sowjetischer Gefangenschaft kam er 1952 über eine Zwischenstation in Weimar in den Westen Deutschlands, wo er in einer Versicherungsgesellschaft tätig war. Erst nach Feierabend konnte er sich seiner Leidenschaft für die polnische Literatur und ihrer Übersetzung widmen. Seine Passion wurde 1959 mit der Herausgabe der ersten Anthologie „Lektion der Stille“ belohnt, die einen großen Erfolg hatte und vielfach besprochen wurde. Unermüdlich übersetzte er polnische Schriftsteller wie Zbigniew Herbert, Stanisław Jerzy Lec, Czesław Miłosz, Tadeusz Różewicz, Wisława Szymborska, Adam Zagajewski und andere ins Deutsche. Seine Übersetzungen trugen zur internationalen Aufmerksamkeit für das dichterische Schaffen von Czesław Miłosz und Wisława Szymborska und zur Verleihung des Literaturnobelpreises  1980 bzw. 1996 an die polnischen Schriftsteller bei.

Für seine Arbeit als Autor und Mittler wurde er im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet. Er ist u.a. Träger des Hessischen Kulturpreises, des Deutschen Nationalpreises, des Deutsch-Polnischen Preises, des Bundesverdienstkreuzes und Ordens des Weißen Adlers der Republik Polen. 1990 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Die Ehrendoktorwürde der Universität Köln wurde ihm 1976 verliehen, die der Katholischen Universität Lublin 1987, die der Universität Lodz 1990 und die der Universität Krakau 2000. 2011 folgte die Ehrendoktorwürde der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Seit 2003 vergibt die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut den "Karl-Dedecius-Preis für polnische Übersetzer deutscher Literatur und deutsche Übersetzer polnischer Literatur“.

Zu den wichtigsten Büchern von Karl Dedecius zählen: "Deutsche und Polen. Botschaft der Bücher" (1971), "Überall ist Polen" (1974), "Polnische Profile" (1975), "Zur Literatur und Kultur Polens" (1981), "Vom Übersetzen" (1986), "Von Polens Poeten" (1988), "Lebenslauf aus Büchern und Blättern" (1990), "Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Panorama. Ein Rundblick" (2000), Polnische Gedichte des 20. Jahrhunderts. Polnisch und Deutsch (2008).

Professor Karl Dedecius wurde durch Polonia in Deutschland mit der Preis POLONICUS 2011 für sein Lebenswek Deutsch-Polnische Kulturannehrung geehrt (http://www.aachener-nachrichten.de).

Redakcja Polonia Viva

Info DPI Darmstadt

 

Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland wird die Ausstellung "Vergebung und Versöhnung. Kardinal Kominek – unbekannter Gründervater Europas" am Freitag, dem 26. Februar 2016, um 18 Uhr in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses von Berlin eröffnen. Neben ihm wird der Vorsitzende des Breslauer Stadtrates Dr. Jacek Ossowski und Dr. Reinhard Schweppe von der Initiative ‘Nachbarn in Europa‘ der Stiftung Zukunft Berlin zu den Gästen sprechen.

In einem Hirtenbrief, mit dem die polnischen Bischöfe im November 1965 auf ihre deutschen Amtsbrüder zugingen, hieß es: „...wir vergeben und bitten um Vergebung“.
Zwei Jahrzehnte nach dem Ende des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieges war damit ein wichtiger Schritt hin zum Dialog und zur langsamen Wiederannäherung von Polen und Deutschen getan.
Die multimediale Ausstellung, die vom 29.2. bis 8.4.2016 im Festsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin zu sehen sein wird, bettet die Lebensgeschichte des Breslauer Kardinals Bolesław Kominek, der den Hirtenbrief von 1965 entworfen hatte, in den Prozess der deutsch-polnischen Versöhnung ein. Sie entwirft zugleich ein Panorama der wechselhaften, von Krieg und Zerstörung, aber auch von Wiederaufbau, guter Nachbarschaft und Zusammenarbeit geprägten polnischen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Dass Einigung ohne Versöhnung nicht möglich ist, auch daran erinnert 25 Jahre nach der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages die Ausstellung in eindrucksvoller Weise.

Breslau ist in diesem Jahr die erste polnische Kulturhauptstadt Europas und hat dieses Projekt entwickelt, dass in Kooperation mit der Stiftung Zukunft Berlin und gefördert vom Creative Europe Programm in Berlin gezeigt wird.

Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchner Str. 5, 10111 Berlin
Festsaal (2. OG)
Geöffnet: 29. Februar – 8. April 2016 jeweils  Mo – Fr: 9.00 bis 18.00 Uhr
Zu erreichen: S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz, Bus: M 29, 41, 48, 85, 200

Liebe Freunde des Rock&ChansonFestivals Köln-Breslau-Paris! Wieder können wir vom Polonica e. V. gemeinsam mit Ihnen auf ein fantastisches Festival zurückblicken. Dank Ihres vielfältigen Einsatzes war es auch 2015 möglich, namhafte Künstlerinnen und Künstler auf die Bühne zu holen und beeindruckenden jungen Musikerinnen ein Forum zu geben. Stimmgewaltig, poetisch, augenzwinkernd - alle diese Adjektive treffen auf die sechs Frauen zu, die es Publikum und Jury angenehm schwer machten, eine Siegerin zu küren.

Falls Sie die Höhepunkte des Festivals noch einmal Revue passieren lassen möchten, stehen Ihnen unter http://www.dw.com/pl/kolonia-23-rock-chanson-festival-polki-bezkonkurencyjne/a-18850450 und http://polonia24.tvp.pl/22359447/16112015-2205  (ab 17:45 Minute) Videomitschnitte zur Verfügung. Im Anhang finden Sie Presseartikel, die Sie und uns wieder darin bestätigen, wie erfolgreich und wichtig unser Beitrag zur kulturellen Verständigung ist.

Wir möchten nicht verschweigen, dass unser Festival durch die am selben Abend verübten Anschläge in Paris überschattet wurde. Besonders unsere französischen Musiker wurden von den Attentaten schwer getroffen. Umso wichtiger erscheint uns, auch 2016 wieder ein gemeinsames Zeichen für Kultur und Verbundenheit zu setzen, und hoffen, Sie am 26.11.2016 zum 24. Rock&ChansonFestival in Köln begrüßen zu dürfen.

Polonica e.V.

http://www.polonicaev.de/

 

 

Die Stiftung "Die Welt für Ja", fragt für die Förderung den Wettbewerb "Sei ein Pole" der VII Ausgabe, die für die polnische Jugend auf der ganzem Welt ausgerichtet wird. Das Ziel des Wettbewerbs ist es die nationale Identität zu stärken, eine Annäherung der polnischen Geschichte und aufgewachsen außerhalb zu stärken, sowie auch die Rolle der Polen bei der Gestaltung der europäischen und Weltkulturerbe zu zeigen.

Um an dem Wettbewerb teilzunehmen verweisen wir auf die Auswahl der Themen mit der Bitte dementsprechend das Anmeldeformular auszufüllen.

Die Gewinner werden attraktive Preise erhalten: Reise nach Polen, Teilnahme an einer Gala im Königsschloss in Warschau, den Aufenthalt in Polen.

Einsendeschluss bis zum 11. März 2016 (entscheidend ist die Datum des Poststempels)

Ergebnisse des Wettbewerbs werden auf der Website der Stiftung bis 29. April 2016 bekannt gegeben.

Alle notwendigen Dokumente befinden sich auf die WEB-Seite der Stiftung, klicken Sie bitte  hier.

Stiftung "Die Welt für Ja"

 

Neues Domizil für das Deutsche Polen-Institut Darmstadt. Am 22. Februar 2016 beginnt der Umzug des Deutschen Polen-Instituts in einen Flügel des Residenzschlosses Darmstadt. Nach 36 Jahren (Haus Olbrich) und 20 Jahren (Haus Deiters) verlässt das Darmstädter Institut nun die Mathildenhöhe und freut sich auf einen Neubeginn in der Nachbarschaft der Technischen Universität Darmstadt und der zahlreichen Partner im Zentrum der Stadt. Die Fachbibliothek bleibt voraussichtlich bis Ende März 2016 geschlossen, ausgeliehene Bestände werden automatisch bis zum 1. April 2016 verlängert (Genaueres ist der Homepage zu entnehmen bzw. telefonisch zu erfragen unter der Nummer 06151-4202-14).
Die neue Postanschrift lautet:

Deutsches Polen-Institut
Residenzschloss
Marktplatz 15
D-64283 Darmstadt
Tel. 06151-4202-0
Fax: 06151-4202-10
www.deutsches-polen-institut.de

Die Telefonnummer der Mitarbeiter ändern sich teilweise, die neuen Anschlüsse finden Sie auf der Homepage des Instituts, die eMail-Adressen bleiben bestehen.

Das neue Domizil erstreckt sich auf zwei Etagen des sog. Herrenbaus des Residenzschlosses Darmstadt und umfasst die Mitarbeiterbüros und einen Veranstaltungsraum. Die mehr als 70.000 Medieneinheiten zählende Bibliothek des Instituts, die größte polenbezogene Buch- und Archivsammlung in Deutschland, steht Besuchern künftig als öffentliche Freihandbibliothek zur Verfügung, die an mehreren modern eingerichteten Nutzerplätzen werden arbeiten können.

Die erste Veranstaltung für das Darmstädter Publikum ist am 15. März
2016 geplant: DPI-Mitarbeiter und Autor Dr. Matthias Kneip liest im neuen Veranstaltungsraum aus seinem Buch „111 Gründe Polen zu lieben“

Über Muttersprache wird nicht viel gesprochen, da man sie einfach verwendet. Wir machen uns kaum Gedanken darüber, warum die Muttersprache zwangsläufig die Sprache der Heimat bedeutet. Heißt sie Muttersprache, weil sie einem von der Mutter bzw. dem Vater beigebracht wurde?

Es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage, insbesondere in Hinblick auf andere Sprachen. Der polnische Begriff „język ojczysty” (wörtlich übersetzt: die Sprache der Heimat) ist sehr patriotisch gefärbt und Patriotismus gehört häufig zu den typischen Eigenschaften der polnischen Bürger. In der deutschen Sprache ist von der Muttersprache, d. h. „Sprache der Mutter” die Rede, denselben Begriff verwendet man in der englischen Sprache („mother tongue”). Sind andere Nationen emanzipierter als die Polen? Experten behaupten, dass Muttersprache die Sprache ist, mit der man zuerst konfrontiert wird. Zu den ersten Begegnungen mit der Sprache gehört auch das Wachsen des Kindes im Mutterleib. So gesehen ist der polnische Begriff „Heimatsprache“ nicht adäquat, da man den zweiten Aspekt, der das Leben eines noch nicht geborenen Kindes beeinflusst - die Umgebung, in der sich die Mutter befindet, nicht berücksichtigt hat. Man weiß heute wie wichtig es ist, mit einem Kind bereits im pränatalen Alter zu sprechen und es beispielsweise mit der Lieblingsmusik der Mutter vertraut zu machen. Wenn wir davon ausgehen, dass ein noch nichtgeborenes Kind auch die Umgebung der Mutter hört, kommen wir zum Ergebnis, dass die Kinder von Auswanderern seit Anfang an von zwei Sprachen beeinflusst werden – sowohl von der Sprache der Eltern als auch von der Sprache des Landes, in dem sie leben.

Es bis heute leider unterschiedliche Meinungen über den Unterricht der Sprache im Kindergartenalter. Da ich in einem bilingualen Haus großgeworden bin weiß ich, wie einfach es ist, sich von der frühen Kindheit an zwei Sprachen anzueignen. Ich kenne allerdings auch Menschen aus bilingualen Familien, die von Anfang an nur in einer Sprache aufgewachsen sind. Unglücklicherweise entscheiden manche Erwachsene, nur eine Sprache zu benutzen, um das Kind nicht zu „zerstreuen“ und sprechen häufig mit ihren Kindern in der Sprache des Landes des Aufenthalts anstatt sich der Muttersprache zu bedienen. Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder bis zum Ende der Pubertät zu den besten und schnellsten „Sprachwissenschaftlern“ zählen. In zweisprachigen Familien empfiehlt man, zu Hause in der Sprache der Eltern zu kommunizieren und außerhalb des Hauses in der Sprache des Landes des Aufenthalts zu sprechen. Diese Art des Kommunizierens bringt hervorragende Resultate, da die Kinder auf diese Weise eine Möglichkeit erhalten, zwei Sprachen korrekt und akzentfrei zu erlernen. Ein Durcheinanderbringen von falsch verwendeten Worten oder ein falscher Akzent kann dazu beitragen, dass Kinder diese Sprachgewohnheiten übernehmen. Bei der ersten Auswanderungswelle handelt es sich häufig um eine Generation, die die Sprache des Landes des Aufenthalts nicht akzentfrei sprechen kann und erst ihre Nachkommen haben eine Chance, die Sprache des Aufenthaltslandes wie Muttersprachler zu sprechen.

Die Kinder eignen sich alle neuen Sprachen mit einer Einfachheit an, die der Einfachheit, mit der sie Unmengen von Süßigkeiten verspeisen können, gleicht.

Um die Zweisprachigkeit zu fördern hat das Polnische Außenministerium durch das Generalkonsulat in New York am 13. September den Polonia Tag der Zweisprachigkeit eingeführt. „Der Tag der Zweisprachigkeit“ ist eine Fortsetzung der Aktion „In unserem Haus spricht man Polnisch“, die außer den USA auch schnell in Italien, Großbritannien, Australien, Kanada und Holland durchgeführt wurde. Die Initiatoren „des Tages der Zweisprachigkeit“ möchten Eltern und Erzieher der außerhalb Polens lebenden Kinder auf ihre Pflicht hinweisen, diesen Kindern die polnische Sprache beizubringen. Es ist notwendig, damit die polnischen Familien im Stress des Alltags nicht vergessen, wie wichtig die Muttersprache und dessen Potential für die Zukunft der im Ausland geborenen Kinder ist. Meinen Eltern gelang es, mich zum Abendunterricht an der Schule bei der Polnischen Botschaft (heute Konsultationspunkt bei der Polnischen Botschaft in Berlin) zu überreden.

Ich beschloss, eine bilinguale Europaschule (Deutsch-Polnische Robert-Jungk-Oberschule) in Berlin zu besuchen, um so mein Interesse für die polnische und die deutsche Sprache zu verbinden. Diese Art von Schule bietet einen sehr guten bilingualen Unterricht sowie eine Möglichkeit eines polnischen Abiturs an. Aufgrund meiner Erfahrung und der Erfahrungen meiner deutsch-polnischen Schulfreunde bin ich der Meinung, dass für den größten Impuls für das Erlernen der Muttersprache die Eltern gesorgt haben. Heute kann ich selbständig entscheiden, in welchem Land ich leben bzw.- arbeiten möchte. Der berühmte polnische Sprachwissenschaftler und gleichzeitig der Schirmherr „Des Tages der Zweisprachigkeit“ - Professor Jan Miodek ist der Meinung, dass Menschen, die ihr Herkunftsland verlassen haben, zwangsläufig zweisprachig werden, was ein Riesenkapital sowohl in sprachlicher als auch in intellektuell-kulturellen Hinsicht bedeutet. Man soll den Kindern dieses Kapital nicht wegnehmen, gute Kenntnisse der Muttersprache können doch dazu beitragen, eine interessante Arbeit in Mittel- oder Osteuropa zu finden. Professor Miodek zitiert häufig den Satz von Johann Wolfgang Goethe: „ Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst“.

Der Tag der Zweisprachigkeit zieht immer größere Kreise, vor kurzem haben sich dieser Aktion auch Polen in der Ukraine (Winnica) angeschlossen. Es lohnt sich, diesen insbesondere für die jungen Polen wichtigen Tag im Kalender der Polonia-Ereignisse zu vermerken (er fällt stets auf den zweiten Samstag im Oktober), vielleicht sollte man ihn auch in Deutschland feiern?

 

Studentin der Interkulturellen Germanistik an der Universität Viadrina und der Adam- Mickiewicz-Universität in Poznań

Zuzanna Lewandowski

 

 

„Mit Spaß zur gesunden Ernährung" - ein kulinarischer Mini-Workshop mit Dorota Mazurkiewicz 

Das Wichtigste zur Theorie:
- die Ernährungspyramide
- praktische Tips zur Diät
- Fragen an die Expertin

Praktischer Teil - Kochrezepte:
-Rote Linsensuppe
-Thunfischsalat mit Bohnen
-Kugeln aus Haferflocken

Dorota Mazurkiewicz - hat 2013 an der Medizinischen Universität Poznań ihr Master-Studium in Ernährungslehre abgeschlossen. Das Abenteuer mit der Diätetik begann für sie aber schon 2007, während des Studiums leitete sie Workshops und Seminare als Ernährungscoach für Gruppen und Einzelpersonen. So sammelte sie Berufserfahrung. Seit 2013 lebt sie in Berlin Treptow. Zur Zeit arbeitet sie zusammen mit der Beratunsstelle KD Ernährungskonzepte mit dem Schwerpunkt Ernährungsberatung zu Übergewicht und Fettleibigkeit sowie Ernährungserkrankungen.
Dorota Mazurkiewicz leitet auch Seminare und Workshops in polnischer Sprache. 

Kontakt - Tel.: 004815166548546, bzw. eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Interessante Blogs: http://dietetycznienacodzien.blogspot.de/ sowie http://kd-einfach-gesund.de/ 

Termin:        Di., 01.03.2016, 19:00 Uhr

Ort:             Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin

Erbeten ist die Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 016099680059 sowie ein Unkostenbeitrag von 4,-€, vor Ort.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen unseres neuen Projektes Nebenan realisiert, 
in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt Heinersdorf/Alte Apotkeke und dem Stadtteilzentrum-Pankow,
mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.

 

SprachCafé Polnisch c/o Stadtteilzentrum Pankow
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com
+ 49 (0)160 9968 0059

 

www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com

Der polnische Präsident Andrzej Duda hat vor seiner Teilnahme an der Sicherheitskonferenz die Polonia in München zu einem Treffen in dem Polnischen Generalkonsulat eingeladen. Andrzej Duda besuchte München in Begleitung von Außenminister Witold Waszczykowski, Leiter des Büros für Nationale Sicherheit Paweł Soloch und dem Staatsminister Krzysztof Szczerski.

Präsident Andrzej Duda bedankte sich während des Treffens bei der Polonia für die Pflege und Verbreitung polnischer Bildung und polnischer Werte. Er sagte, dass dank dieser Initiativen Kinder die polnische Sprache und Geschichte lernen können, was für die Aufrechterhaltung der nationalen Identität äußert wichtig sei. Er erinnerte an das kommende 25-jährige Jubiläum der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft (am 17.06.2016). „Wir werden das 25-jährige Jubiläum feiern und über die Realisierung dieses Vertrags sprechen. Wir werden über die Polonia in Deutschland und den Unterricht der polnischen Sprache sprechen. Sie gehören zu den Aspekten des Vertrags, die noch nicht realisiert wurden“.

Während des Treffens im Polnischen Konsulat in München verlieh der Präsident den besonders verdienten Polonia-Vertretern Auszeichnungen. Wladyslaw Minkiewicz, Imina Zembrzucka -Wysocka und Bogdan Zurek erhielten das Offizierskreuz der Wiedergeburt Polens, das Kavalierskreuz der Wiedergeburt Polens wurde Magdalena Flechner verliehen, das Goldene Verdienstkreuz erhielten Maria Bezusko, Zofia Hojsak, Jolana Jackiewicz, Aneta Lewandowska, Beata Modrzelewska-Kowalewska, Jolanta Sularz, Monika Zielinska und Andrzej Halemba.

Das Treffen fand in einer offenen, freundlichen Atmosphäre statt. Nach dem Besuch in Berlin im August 2015 war es das zweite Treffen des polnischen Präsidenten mit der deutschen Polonia, seit seinem Amtsantritt traf er sich auch mit der Polonia in London, Paris, Rom, Kiew, Bukarest, Beijing und New York.

 

Redaktion Polonia Viva

foto: M.Czutko


Das Deutsche Polen-Institut lädt ein zur Lesung mit Matthias Kneip. Das neue Buch des DPI-Mitarbeiters ist eine ebenso witzige wie hintergründige Liebeserklärung an Deutschlands östliches Nachbarland und seine Menschen. Humorvoll und augenzwinkernd nimmt Kneip den Leser mit auf eine sehr persönliche Reise durch das Land zwischen Oder und Bug, ohne dabei den Blick für die Realitäten zu verlieren. Wussten Sie beispielsweise, dass Polen mit dem Meer verheiratet ist? Oder dass der größte Gartenzwerg der Welt im polnischen Nowa Sόl zu finden ist?
Neben kuriosen Sehenswürdigkeiten widmet Kneip sich auch den Eigenheiten der polnischen Mentalität oder besonderen Werken polnischer Kultur und selbstverständlich darf bei einer solchen Liebeserklärung auch der Blick in den nationalen Kochtopf nicht fehlen! 

15. März 2016, 19:00 Uhr
111 Gründe, Polen zu lieben
Lesung und Gespräch mit Matthias Kneip

Vortragssaal im Deutschen Polen-Institut, Residenzschloss Darmstadt
Eintritt frei

Zum Autor
Matthias Kneip, 1969 in Regensburg geboren, studierte Germanistik, Ostslawistik und Politologie an der Universität Regensburg. Seit 2000 ist Matthias Kneip als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt tätig, darüber hinaus arbeitet er auch als Schriftsteller, Publizist und Polenreferent.

Ausführliche Information und Cover des Buches im Anhang mit der Bitte um Eintrag in Ihrem Veranstaltungskalender, vielen Dank!
Andrzej Kaluza

-- Dr. Andrzej KaluzaPresse- und ÖffentlichkeitsarbeitDeutsches Polen-InstitutMathildenhöhweg 2D-64287 DarmstadtTel.: 0049-(0)6151-498513Fax: 0049-(0)6151-498510www.deutsches-polen-institut.de

Konzert zu Ehren der weltberühmten Geigerin Wanda Wiłkomirska, die als Ehrengast anwesend sein wird. Freuen Sie sich auf viel Musik, spannende Episoden aus ihrer Biografie, auf Fotos und auf Filmausschnitte aus dem faszinierenden Konzertleben von Wanda Wiłkomirska.
Im Anschluss an das Konzert folgt eine Diskussionsrunde.
Einführung/Moderation: Mariola Rutschka

Es erwarten Sie vielfältige musikalische Beiträge:
Ewelina Nowicka (Violine) und Milena Antoniewicz (Klavier)
West Streicher, Schüler der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg
Gewinner des Wettbewerbes „Junge Talente - Polnische Musik“ 2015

Vor kurzem feierte die Künstlerin Wanda Wiłkomirska ihren Geburtstag. Viele Erinnerungen sind dabei wieder wach geworden.
Wie ist das, wenn man so eine international erfolgreiche Karriere erleben konnte? Wir freuen uns darauf, in einer kleinen Diskussionsrunde nach dem Konzert, auf diese und andere interessanten Fragen Antworten zu erhalten.

PROGRAMM

West Streicher Ltg. Ewelina Nowicka
Streichorchester der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg
J.S. Bach, Menuett in G-Dur
G. Ph. Telemann, Marsch

Katharina Störk, Violine, Ewelina Nowicka, Violine
Bartolomeo Campagnoli, Duetto I op. 14, Allegro

Siri Schwarze, Violine
Andrea Holzer-Rhomberg, Arielles Wellenreise

Luise Rösler, Violine
Oskar Rieding, Concerto h-Moll, op. 35, I. Satz: Allegro moderato

Silva Francheschi, Viola
Carl Bohm, Moto Perpetuo

Rebekka Moosmann, Violine
Antonio Vivaldi, Violinkonzert in a-Moll op. 3 Nr. 6, RV 356, I. Satz: Allegro

David Moosmann, Violine
Pablo de Sarasate, Introduction und Tarantella op. 43

Krystian Stepien, Violine
J.S. Bach, Sonate a-Moll Nr.2 für Violine solo, BWV 1003, III. Satz: Andante
J. Brahms, Scherzo c-Moll aus FAE-Sonate

Ewelina Nowicka, Violine und Milena Antoniewicz, Klavier
Mieczysław Weinberg, Concertino op. 42 für Violine und Klavier, I. Satz:
Allegretto cantabile
Mieczysław Weinberg, Rhapsodie über moldawischen Themen op. 47/3
für Violine und Klavier

Eintritt frei

Unterstütz von: Förderkreis Mahnmal St.Nikolai e.V., Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg und ORLEN Deutschland GmbH www.star.de

 

Am 28. Februar von 16.00 bis 19.00 Uhr in Düsseldorf stellen wir zwei komödiantische Spektakel „Zwischen den Betten“ - ein paar Tickets sind noch vorhanden. Comedy von Norma Foster besteht aus sechs Episoden, die lustig Schicksal der Bewohner einer Kleinstadt in Kanada darstellt...

Darsteller: Katarzyna Skrzynecka/Joanna Kurowska, Artur Barciś, Radosław Pazura, Katarzyna Ankudowicz, Lesław Żurek/Paweł Domagała/Robert Majewski

Mit dem Projekt Nebenan laden das SprachCafé Polnisch (Verein i. G.), die Zukunftswerkstatt Heinersdorf / Alte Apotheke und das Stadtteilzentrum Pankow zu vielfältigen Aktivitäten zum interkulturellen Austausch ein!

Das diesjährige Programm kombiniert Bewährtes mit Neuem. Um möglichst allen eine Teilnahme zu ermöglichen finden die herkunfts- und generationsübergreifenden Angebote an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten (Tag und Uhrzeit) statt. Dabei dient Kultur in jeglicher Form, ob als Akteur oder nur als passiver Zuhörer, als dynamische Brücke zwischen den Menschen. 

Neben dem reichhaltigen Kinderprogramm wird auch der Generationsaustausch in Erzählrunden gepflegt. Bei Kreativ-Workshops (u.a. Schreiben, Malen/Collagieren, Theater) und Kochabenden hat jeder die Chance zu zeigen was er kann und ggf. etwas dazu zu lernen!

Ferner runden Bürgerdialoge zu aktuellen Themen und kulturelle Veranstaltungen (Literatur – und Poesieabende, Musik, Vernissagen, Lesungen…) und nicht zu vergessen gemeinsame Feste (Dorffest, Fest an der Panke) das Programm von Nebenan ab!

Herzlich willkommen zu Nebenan, einem Projekt mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow!

SprachCafé Polnisch 
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com

 

Staatssekretär Thorsten Klute: Die Integration der Polen in NRW ist eine Erfolgsgeschichte. Menschen polnischer Herkunft sind in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich gut integriert. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute in Düsseldorf zum 25-jährigen Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages vorgestellt hat.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Menschen polnischer Herkunft sind in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich gut integriert. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute in Düsseldorf zum 25-jährigen Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages vorgestellt hat.

„Die Integration der aus Polen stammenden Menschen in NRW ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Klute, „das zeigen beispielsweise die Daten zur Bildung und Qualifikation, zur Arbeitslosigkeit und Inanspruchnahme von öffentlichen Transferzahlungen, wie etwa die Hilfe zum Lebensunterhalt.“ In allen diesen Bereichen schneiden Menschen mit polnischem Migrationshintergrund überdurchschnittlich ab. „Dies ist besonders erfreulich“, so Klute weiter, „weil die 564.000 Menschen polnischer Herkunft in NRW eine der größten Zuwanderungsgruppen bilden, über die aber wegen ihrer guten Integrationserfolge öffentlich kaum gesprochen wird.“

Die Untersuchung zeigt im Vergleich zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund insgesamt bei den Menschen polnischer Herkunft eine günstigere Bildungs- und Qualifikationsstruktur. Sie sind seltener ohne allgemeinbildende Abschlüsse (3,9 Prozent bei polnischer Herkunft im Vergleich zu 13,7 Prozent bei Migrationshintergrund insgesamt). Bei der Fachhochschul- oder Hochschulreife liegen sie mit 37,8 Prozent dagegen vor den Menschen mit Migrationshintergrund insgesamt (31,5 Prozent).

Auch bei den beruflichen Abschlüssen liegen Menschen polnischer Herkunft weit vorne: 56,7 Prozent verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung, aber nur 38,6 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund allgemein. 22,5 Prozent der Bevölkerung mit polnischem Migrationshintergrund dagegen sind ohne abgeschlossene Berufsausbildung, aber 43,5 Prozent der Migrantinnen und Migranten insgesamt. Zudem ist ihre Erwerbstätigenquote mit 70,6 Prozent sehr hoch. Öffentliche Transferzahlungen als überwiegende Quelle für den Lebensunterhalt spielen bei Personen polnischer Herkunft eine geringere Rolle (10,2 Prozent) als bei Personen mit Migrationshintergrund insgesamt (15,5 Prozent).

Hintergrundinformationen:

  • Bei der Neuzuwanderung aus der EU sind die Menschen aus Polen die größte Gruppe; bei 173.361 Neuzuwanderungen aus der EU im Jahr 2014 stammten 45.518 Menschen aus Polen. Nach den Menschen mit türkischer Herkunft (21 Prozent) bilden die Menschen polnischer Herkunft mit 13,6 Prozent die größte Gruppe der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Auch im Vergleich zu den rund 49.000 Asylbewerberinnen und -bewerbern im Jahr 2014 zeigt sich die zahlenmäßig große Bedeutung der aus Polen nach NRW gekommenen Menschen.
  •  Datenbasis für diese in ihrer Aktualität bundesweit einzigartige Auswertung durch IT.NRW als Statistisches Landesamt ist der Mikrozensus Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2014.
  • Der „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ wurde 1991 durch die Parlamente ratifiziert. 
  • Der Landtag hatte die Landesregierung Ende 2014 beauftragt, den Nachbarschaftsvertrag zu evaluieren. Die Studie des Integrationsministeriums ist ein erster Beitrag hierzu. 
  • Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute ist auch Ansprechpartner der Landesregierung für die Belange der in NRW lebenden Menschen mit polnischem Hintergrund sowie Ko-Vorsitzender des Ausschusses für interregionale Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für grenzüberschreitende und interregionale Zusammenarbeit. 
  • Die Studie im Netz: www.mais.nrw

    Integrationstudium  - pobierz studium w PDF

     Foto: PepeTV

 

Melden Sie Ihr Kind an, um die polnische Sprache zu lernen und kommen Sie zu der Action #polnischinHessen. (#polskiwHesji). Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Hessen haben und Sie möchten, dass Ihr Kind die polnische Sprache lernen soll, nehmen Sie bei der Action #polnischinHessen teil. Je mehr Anfragen von Eltern gesammelt werden, desto größer ist die Chance, dass Kinder und Jugendliche in mehreren Städten in Hessen Polnisch lernen können.

Es öffnet sich eine echte Chance, dass Kinder und Jugendliche im Gebiet von Hessen an einer Reihe von öffentlichen Schulen Polnisch als Sprache des Herkunftslandes lernen könnten. Generalkonsulat RP in Köln empfiehlt Ihnen, den offenen Brief vom Generalkonsul von Polen in Köln John Sobtschak in der polnischen Gemeinde von Hessen zu lesen. Nehmen Sie bei der Kampagne der Anmeldungs-Sammlung #polnischinHessen teil, die dann das Hessischen Kultusministerium ansprechen werden.

Wichtige Links:

Ein offener Brief an Polen und polnische Gemeinde in Hessen

Die Koordinatoren der Aktion #polnischinHessen

Anmeldung für die Polnischunterricht in Hessen

Formular-Muster

 

Kontakt:

Generallkonsulat RP in Köln
Im Media Park 5c
50670 Köln

Tel.: +49 221 93 730 213
Fax: +49 221 34 30 89
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sehr geehrte Damen und Herren,  trotz der Tatsache, dass sehr viele Polen und Polonia in Hessen wohnen (lt. deutscher Quellen waren per Ende 2014 73.000 Personen mit ausschließlich polnischer Staatsbürgerschaft in Hessen gemeldet), besuchen nur etwas mehr als 100 Kinder und Jugendliche Polnisch-Unterricht an öffentlichen Schulen in Hessen. Vertreter des Polnischen Generalkonsulats haben während zahlreicher Gespräche mit Auslandspolen den Wunsch wahrgenommen, etwas zu unternehmen, damit sich diese Situation verbessert.

Infolge intensiver Aktivitäten von Bildungsorganisationen der Auslandspolen in Hessen sowie den Bemühungen des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln eröffnen sich aktuell Chancen zur Erweiterung des Zugangs zum Herkunftssprachlichen Polnischunterricht im Rahmen des hessischen Schulsystems.

Das hessische Kultusministerium hat in Gesprächen im Dezember 2015 Bereitschaft zur Organisation zusätzlicher Unterrichtsangebote signalisiert, u. a. für Grundschüler ab der 1. Klasse (denn bisher konnte man diesen Unterricht erst ab der 5. Klasse besuchen) - vorausgesetzt, dass ein realer Bedarf an Polnisch-Unterricht an konkreten Orten nachgewiesen wird.

Deshalb wende ich mich heute an Sie alle mit der Aufforderung, sich der Aktion #polskiwHesji anzuschließen, und das anliegende Formular „Anmeldung zum Herkunftssprachlichen Unterricht“ gemäß dem anliegenden Muster für Ihr(e) Kind(er) auszufüllen. Die ausgefüllten Anmeldungen sollten als Scan an Koordinatoren dieser Aktion an einzelnen Orten in Hessen gesandt werden (die Kontaktdaten der Koordinatoren finden Sie in der Anlage). Auch wenn für Ihren Wohnort kein Koordinator definiert ist, sollten Sie sich an einen Koordinator in der am nächsten gelegenen Ortschaft wenden, oder die Anmeldung an die Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden (mit dem Stichwort #polskiwHesji). Wenn Sie keinen Zugang zum Scanner haben, schicken Sie bitte Ihre Anmeldung per Post an das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln, Im Media Park 5c, 50670 Köln. Sollten Sie Fragen, Zweifel oder auch gute Ideen haben, die die Initiative zur Erweiterung des Polnisch-Unterrichts in Hessen unterstützen könnten, wenden Sie sich bitte an den Leiter des Referats Auslandspolen, Herrn Vicekonsul Andrzej Dudziński: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte leiten Sie diesen Brief mit Anlagen an andere potentiell interessierte Personen weiter. Je mehr Personen ihr Interesse anmelden, desto größer sind die Chancen, dass bereits im Schuljahr 2016/2017 das Unterrichtsangebot für Polnisch in Hessen erweitert werden kann und mehr Kinder und Jugendliche davon profitieren.

Mit freundlichen Grüssen,

/-/ Jan Sobczak
Generalkonsul der Republik Polen in Köln
Köln, den 16. Dezember 2015

Im Media Park 5c
50670 Köln

Tel.: +49 221 93 730 213
Fax: +49 221 34 30 89
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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