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Am Sonntag, dem 30. Oktober 2016, fand in dem Tagungszentrum der Katholischen Akademie im Berlin eine Debatte zum Thema „Krise des Polnischen Verfassungsgerichts – Ursachen und Folgen“ statt. Zu dieser Veranstaltung hat der Sonntag-Debattier-Club der Gazeta Polska mit  Unterstützung des polnischen Botschafters Prof. Dr. Andrzej Przylebski eingeladen.

 

Als Referenten haben die herausragenden polnischen Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Lech Morawski, Verfassungsrechtler und Rechtsphilosoph an der Nicolaus Kopernikus Universität in Toruń, Verfassungsrichter in spe und Prof. Dr. Boguslaw Banaszak, Verfassungsrechtler, Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft an der Universität in Zielona Gora / Grünberg die Fachvorträge gehalten.  

 

Die Referenten haben die Genese des Polnischen Verfassungsgerichts in der Zeit des Gen. Jaruselski`s dargestellt. Prof. Dr. Banaszak hat darauf hingewiesen, dass – gemäß der polnischen Verfassung - die Berufung der Verfassungsrichter ausschließlich in der Kompetenz des polnischen Parlaments liegt. Prof. Dr. Lech Morawski hat eine philosophisch-juristische Analyse der Problematik dargestellt. In seinem Vortrag machte er darauf aufmerksam, dass die EU-Medien ein voreingenommenes Bild der Situation in Polen darstellen.

 

An der Debatte haben der polnische Botschafter Prof. Dr. Andrzej Przylebski, Prof. Dr. Martin Eifert, Dekan der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität, Prof. Dr. Stefan Haack von der Universität Viadryna sowie der AA-Funktionär Herr Guy Feaux de la Croix teilgenommen.

 

Die Veranstaltung wurde durch zwei TVP-Teams Life übertragen.

 

Text: Marek Wasag

Foto: SK i WB

https://www.youtube.com/watch?v=VgoKX2NHbz0

W sobotę 15 października br. w Domu Concordia w Herdorf Dermbach miały miejsce obchody świętowania 20. rocznicy działalności stowarzyszenia Chrześcijańskie Centrum Krzewienia Kultury, Tradycji i Języka Polskiego w Niemczech e.V. Uroczystości rozpoczęły się Mszą św., której przewodniczył ks. abp Jan Romeo Pawłowski, delegat ds. Nuncjatur w Sekretariacie Stanu Stolicy Apostolskiej. Po Eucharystii mającej miejsce w nowo wybudowanej kaplicy, którą w niedzielę 6 listopada br. poświęci Nuncjusz Stolicy Apostolskiej w Niemczech abp. Nikola Eterović, tak przeorganizowano jej przestrzeń, aby tam przeprowadzić okolicznościową konferencję. W Eucharystii i konferencji udział wzięło wielu zaproszonych, przybyłych z kraju i zagranicy gości.

Pośród obecnych wymienić należy: panią senator Janinę Sagatowską, przewodniczącą Komisji Łączności z Polakami za Granicą, dyrektora biura Sekretarza Stanu Pana Mininistra Adama Kwiatkowskiego – szefa Gabinetu Prezydenta RP – pana Kazimierza Kuberskiego, który odczytał list pana ministra, pana dyrektora Mateusza Stasiek, który w obecności Konsuli Generalnych z Monachium Pana Andrzeja Osiaka i z Kolonii Pana Jana Sobczaka, zabrał głos reprezentując Pana Ministra Jana Dziedziczaka – Sekretarza Stanu ds. Parlamentarnych, Polonii i dyplomacji w MSZ. Obecne były i głos zabrały również posłanki: Dorota Arciszewska-Mielewczyk, Joanna Fabisiak i Dorota Wypych – reprezentantki Sejmowej Komisji Łączności z Polakami za Granicą. Wśród przybyłych swą obecność zaznaczyli również przedstawiciele organizacji polonijnych: Europejskiej Unii Wspólnot Polonijnych Tadeusz Pilat i Wiesław Lewicki,, Związku Polaków w Niemczech spod znaku Rodła, Polskiej Macierzy Szkolnej, Polskiej Rady Związek Krajowy w Berlinie oraz przedstawiciele Fundacji: Stowarzyszenie Wspólnota Polska i Fundacji Wolność i Demokracja z Warszawy. Po zakończeniu konferencji nastąpił uroczysty obiad przygotowany przez dyrektora Concordii ks. Damiana Lewińskiego. Ostatnim akordem obchodów był krótki program artystyczny w wykonaniu uczniów polskiej szkoły przy PMK Wiesbaden oraz występ Zespołu Folklorystycznego POLONEZ z Darmstadt.

Na zakończenie obchodów przewodniczący Chrześcijańskiego Centrum wyraził publicznie przekonanie, iż przed stowarzyszeniem stoi  jeszcze wiele wyzwań i działań, które – z Bożą pomocą i przy współpracy życzliwych osób – w następnych latach Centrum pragnie podjąć i ku pożytkowi mieszkających w Niemczech rodaków realizować.

ks. dr Adam Prorok, Przewodniczący Chrześcijańskiego Centrum

 

Das deutsch-polnische Jubiläumsjahr neigt sich langsam dem Ende zu. Hunderte von Veranstaltungen – von zwischenstaatlichen Begegnungen bis hin zu Projekten und zivilgesellschaftlichen Initiativen – haben das 25. Jubiläum der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags das ganze Jahr über begleitet. Durch die Organisation von Konferenzen, Lesungen, Konzerten, Theater- und Filmvorführungen, Ausstellungen sowie Begegnungs- und Bildungsprojekten haben auch Sie wesentlich dazu beigetragen, dass dieses herausragende deutsch-polnische Jubiläumsjahr ausgiebig gewürdigt wurde. Diese hohe aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft an deutsch-polnischen Veranstaltungen hat in diesem Jahr besonders verdeutlicht, wie reich unsere bilateralen Beziehungen sind.

Bis zum Jahresende bleiben noch zwei Monate, die angesichts der sich noch in Vorbereitung befindenden Veranstaltungen und Projekte nicht tatenlos verstreichen. Informationen zu den bevorstehenden finalen Veranstaltungen finden Sie im Online-Kalender auf der Jubiläumswebsite www.25pl.de (deutsche Version) sowie www.25de.pl (polnische Version). Denken Sie daran, Ihre Projekte in den für alle Personen und Institutionen frei zugänglichen Kalender einzutragen um einen breiten Nutzerkreis zu erreichen.

 

 

in der Zeit vom 07.11. bis 13.11.2016 findet in Braunschweig das 30. Internationale Filmfest Braunschweig statt. Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre deutsch-polnischer Partnerschaftsvertrag“ blick das diesjährige Festival mit der Länderreihe „Neues Polnisches Kino“ auf das polnische Filmwunder zurück.  Diese spezielle Filmreihe wurde vom Deutsch-Polnischen Kulturverein Braunschweig e.V. organisatorisch unterstützt.  Die zehn ausgewählten Spielfilme aus den Jahren 2013 bis 2016 zeigen den aktuellen Stand einer der lebhaftesten Filmszenen Europas. Zusätzlich stellt das polnische Partnerfestival „Short Waves“ aus Poznań  im Programm „Polish Wave“ (Polnische Welle) fünf aktuelle Kurzfilme vor. Bei vielen Filmvorführungen werden polnische Filmmacher (Regisseure, Schauspieler, Produzenten etc. ) persönlich vor Ort sein und dem Publikum für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. 

http://www.filmfest-braunschweig.de/branche-und-presse/news/news-artikel/braunschweiger-filmfestival-blickt-auf-das-filmwunder-polen/

Unter dem darauffolgenden Link finden Sie das aktuelle Programm dieser Filmreihe, die wir Ihnen somit ganz herzlich empfehlen möchten und bitten gelichzeitig um weitere Bekanntmachung dieses Ereignisses.

http://www.filmfest-braunschweig.de/programm/filmreihen-und-events/details/?user_fifmoviedb_controller%5Bgenre_id%5D=236

Hinweis:

Zu Ehren des vor Kurzem verstorbenen Oscar-Preisträgers Andrzej Wajda zeigt das Festival dessen Biopic „WAŁĘSA. MANN AUS HOFFNUNG” am 12.11.16 um 10.45 Uhr im C1 Kino 1.

Am gleichen Tag am Abend findet im Gewandhaus unter dem Titel „POLISH WAVE“ (Polnische Welle) die legendäre Festival-Party statt. Polnische DJs werden entsprechende Musik auflegen,  um das Tanzbein zu schwingen!

http://www.filmfest-braunschweig.de/programm/filmsuche/details/?user_fifmoviedb_controller[movie_id]=4035

Sichern Sie sich rechtzeitig die heißbegehrten Festivaleintrittskarten. Der Online-Ticketvorverkauf beginnt am 28.10.2016:

http://www.filmfest-braunschweig.de/index.php?id=359

In dem Sinne bis demnächst bei dem Internationalen Filmfest Braunschweig!

Grzegorz Kałuża

  1. Przewodniczący

Niemiecko-Polskiego Stowarzyszenia Kulturalnego w Brunszwiku S.z.

Postfach 1708 (skrzynka pocztowa)

38007 Braunschweig

Tel./Fax.: ++49(0)5302-8000 568

Mobil: ++49(0)176 4769 1156

eMail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir hatten seit Langem keine so nette  Gelegenheit zu einem Treffen im Kreise der Polonia und der Sympathisanten Polens wie während der Veranstaltung, die es am 30. September in den schönen Sälen des Neuen Rathauses stattgefunden hat. Der Gastgeber dieses Abends aus dem Anlass des 25-sten Jahrestages der Unterzeichnung des Deutsch-Polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit war der Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostok, das Treffen kam dennoch auch dank der Initiative und der organisatorischen Unterstützung der Vorsitzenden des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen – Aldona Glowacka-Silberner, zustande. Der Oberbürgermeister brachte diese Unterstützung in seinem Grußwort an die Teilnehmer des Treffens zum Ausdruck.  Im Hauptteil war die Veranstaltung der langjährigen Kooperation der Stadt Hannover mit polnischen Städten, insbesondere der Partnerstadt Poznań, gewidmet. Stefan Schostok informierte die Versammelten in seiner Rede auch darüber, dass Polen der Partner der 2017 stattfindenden Hannover-Messe sein wird.

Konsul Piotr Golema aus Hamburg widmete in seinem Auftritt viel Platz den in Niedersachsen ansässigen Polen und ihrem Engagement in das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben dieses Bundeslandes. Ferner würdigte er zwar das Recht auf die freie Entscheidung über den Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, dennoch äußerte er auch seinen Wunsch, dass die Hunderttausende von jungen Polen, die in den letzten Jahrzehnten Polen verlassen haben, zu einer Rückkehr in die Heimat durch die immer besser werdenden Lebensbedingungen dort ermutigt werden.  

Die mit großem Interesse erwartete Rede der niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilnahme Frau Schröder-Köpf lieferte eine fundierte Auflistung von Bereichen und Aktivitäten in Bezug auf die über zwanzigjährige Kooperation zwischen Niedersachsen und den polnischen Regionen Niederschlesien und Großpolen. Ein nettes Akzent in ihrer Rede war die Betonung der Rolle, die Polonia in dem Prozess der Kontaktaufnahme zum Herkunftsland spielt und ihre Dankesworte an den Schlesier Michael Samolowi, der vor 15 Jahren eine enge Zusammenarbeit von Barsinghausen mit Brzeg Dolny initiiert hat. Sie appellierte um die Stärkung der Bemühungen um die Einheit Europas, die zurzeit auf eine ernstzunehmende Probe gestellt wurde. 

Eine gewisse Unzufriedenheit wegen des Fehlens von Informationen zum Bereich und Form der Mitarbeit der Länderbeauftragten für Migration und Teilnahme mit der lokalen Polonia wurde zum Teil durch die Rede von Aldona Glowacka-Silberner relativiert. Dennoch wies sie die Politiker darauf hin, dass in einer Zeit, in der sowohl Flüchtlinge als auch polnische Bürger nach Niedersachsen strömen (aktuell wird ein Zuwachs von 10.000 polnischer Bürger jährlich verzeichnet) eine Notwendigkeit besteht, die Polonia-Organisationen, die die Neuankömmlinge unentgeltlich beraten, institutionell zu unterstützen.  

Eine würdige Umrahmung des offiziellen Teils war der Auftritt von Jan Skorupski (Akkordeon) und Dominika Lörke (Saxophon), die bravourös gezeigt haben, dass sie sich sowohl in der polnischen Volksmusik als auch in raffinierten Jazzimprovisationen zu Hause fühlen.

Zum wichtigsten Teil der Veranstaltung gehörten die informellen Gespräche bei (wie von den Gastgebern besonders betont) polnischem Büffet. Die Gäste der Veranstaltung konnten bei dieser Gelegenheit lange nicht gesehene Freunde aus Niedersachsen treffen, neue Bekanntschaften schließen und inspirierende Diskussionen führen. Die polnischen Teilnehmer nutzten diese Gelegenheit um direkte Gespräche mit den Vertretern des Konsulats über die aktuellen Projekte und Pläne für die Zukunft zu führen. Für Konsul Adam Borkowski, der den für die niedersächsische Polonia sehr verdienten Konsul Markus Sorgowicki ersetzte, war es eine Gelegenheit, die Vertreter der Polonia-Organisationen, mit denen er in den nächsten Jahren zusammenarbeiten wird, persönlich kennenzulernen. Beim Beobachten der Gäste konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es für die lokale Polonia von großem Wert wäre, wenn regelmäßige, z. B. halbjährige Konsultationen mit den Vertretern des Konsulats ein einer ungezwungenen Atmosphäre (die häufig bei ähnlichen Treffen steif ist) stattfinden könnten.

Die letzten Gäste verließen das Rathaus in Hannover kurz vor Mitternacht. Wir hoffen, dass man auf die nächsten deutsch-polnischen Treffen in einer netten Atmosphäre nicht bis zum nächsten Jubiläum warten muss.

Grażyna Kamień-Söffker

 

In Rahmen der Deutsch-Polnischen Begegnung Hamburg 2016 hat das Konzert statt gefunden: „jazz emotion  | stańko – sendecki”. Das Konzert begann nach dem Preisträgerkonzert des Musikwettbewerbes „Junge Talente-Polnische Musik“ .  Konzert „ jazz emotion“ von Krystyna Stanko und  Vladyslav Sendecki war direkt danach.

Krystyna Stanko ist eine der bekanntesten polnischen Jazzsängerinnen und Komponistinnen. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und nominiert.  Für ihre beiden Alben „Secretly” (2010), mit Songs von Peter Gabriel - in eigenen Jazz-Bearbeitungen und „Kropla Słowa” (2012), das von den Lesern des renommierten Jazzmagazins „Jazz Forum“ als Album des Jahres 2012 ausgezeichnet wurde, sammelte Krystyna Stanko mit ihrer Band zahlreiche hervorragende Kritiken.

Im Jahr 2013 erhielt Krystyna Stanko den Pommerschen Kunstpreis, die höchste Auszeichnung des Marschalls von Pommern. 2014 bekam die Künstlerin Krystyna Stańko die Gloria-Artis-Medaille. Die Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste ist der höchste polnische Kulturpreis für Verdiente in der polnischen Kultur. Seit 2003 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik "Stanisława Moniuszki" in Danzig, wo sie Jazzgesang lehrt. 

Seit 2012 gestaltet und moderiert Krystyna Stańko jeden Sonntag im Sender Radio Gdańsk eine eigene, zweistündige Jazz-Radiosendung, in der sie, neben bekannten Größen der Jazzszene, auch immer wieder junge Musiktalente vorstellt. Für diese Tätigkeit erhielt sie im Juni 2013 den Titel Persönlichkeit des Radios im Jahr 2012. Krystyna Stanko hat 8 Alben aufgenommen. In ihrer Karriere gab Krystyna Stanko unzählige Konzerte in Polen und im Ausland (z. B. Schweden, Norwegen, Deutschland, Rumänien, Russland, Weißrussland, Kanada). Die Sängerin arbeitet dabei mit führenden polnischen Jazzmusikern zusammen. Für ihre CD-Aufnahmen lädt sie regelmäßig Gastmusiker aus Polen und aus dem Ausland ein.

Vladyslav Sendecki ist „one of the five best jazz pianists in the world“ (New York Village Voice). 
Der Jazzpianist, Komponist und Arrangeur wurde in Polen geboren und in seiner Heimat als Władysław "Adzik" Sendecki bekannt. 1981 übersiedelte er aus politischen Gründen in die Schweiz. Von dort startete er eine internationale Karriere, die ihn oft in die USA führte. Er spielte unter anderem mit Klaus Doldingers Passport, mit Billy Cobham, Michael und Randy Brecker, mit Bireli Lagrene, Jaco Pastorius, Joe Henderson, Lenny White und Charlie Mariano. 

Seit 1995 lebt Vladyslav Sendecki in Hamburg, wo er seit 1996 Pianist der NDR Bigband ist. Mit Gerry Brown, Detlev Beier und Ingolf Burkhardt gründete er das Hamburg Jazz Quartet. Seit 2009 steht er unter dem Motto: Lyrik & Jazz auch mit seiner Frau, der Schauspielerin Angélique Duvier, mit Projekten wie „Ein polnischer Traum” und „Joseph Freiherr von Eichendorff” auf der Bühne. Mit Andrzej Olejniczak gründete er das „European Blue Note Quartet”.
2011 erhielt Sendecki den Hamburger Jazzpreis und 2016, ebenso wie Krystyna Stanko, die Gloria-Artis-Medaille. Vladyslav Sendecki hat 9 Alben aufgenommen. Er spielte Konzerte auf der ganzen Welt und begeisterte das Publikum.   
 
Veranstalter:
Verband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V., Staatliche Jugendmusikschule Hamburg.

Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie unterstützt durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, den Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland, das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg.  .

Wir, der Polonica e.V., sind seit über 29 Jahren aktiv tätig. Unser Ziel ist es, die deutsche und polnische Kultur und Kunst einander näher zu bringen. Wir möchten die Worte „Kulturaustausch“ und „Völkerverständigung“ mit Leben füllen.  Die größte Popularität und Bedeutung erlangte unserer Rock&Chanson Festival „Köln-Breslau-Paris“, ein multikulturelles Festival auf dem Künstler aus Deutschland, Polen und Frankreich gemeinsam auf einer Bühne stehen.

Es liegt uns auch sehr am Herzen, junge Talente zu fördern. Deshalb gibt es im Rahmen des Festivals ein Nachwuchswettbewerb, an dem junge Künstler aus den drei Ländern teilnehmen. Traditionell treten auf unserem Festival auch bekannte und beliebte Künstler auf. Von Anfang an pflegen wir engen Kontakt zu den Veranstaltern des bedeutendsten und ältesten polnischen Chanson-Festivals „Przeglad Piosenki Aktorskiej", das alljährlich in Breslau stattfindet.

Unser Festival ist ein einmaliges Ereignis in ganz Deutschland wo junge (im Rahmen eines Wettbewerbs „Junge Talente“) und erfahrene Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich im Sinne des Weimarer Dreiecks durch gemeinsame musikalische Auftritte zu Annährung und Stärkung der drei Länder führt.

Das „Rock&Chanson Festival Köln-Breslau-Paris" etablierte sich fest in den Kölner Kulturkalender und ist daraus nicht mehr wegzudenken.

Auch in diesem Jahr, traditionell unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, dem Generalkonsul Frankreich und dem Generalkonsul der Republik Polen, findet das Festival bereits zum 24. Mal in der Zeit vom 25. bis zum 26. November 2016 in den Räumlichkeiten des Rathaussaals in Köln-Porz statt. Neben unseren Nachwuchsinterpreten jeweils zwei aus Polen, Deutschland und Frankreich sind wir ganz stolz Ihnen in diesem Jahr unter den etablierten Künstler aus Deutschland die Band HopStopBanda, aus Frankreich den Sänger Eric Toulis und aus Polen in diesem Jahr sogar drei Künstler zu präsentieren.  

Am Freitag, den 25. November wird als Stargast des Abends der weit über die Grenzens Polen bekannte Sänger Stanislaw Soyka auftreten. Den Auftakt der polnischen Musiker macht Michal Szpak, Er vertrat Polen beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm und erreichte im Finale den achten Platz. Mit seinem Hit „Colour Of Your Life " gewann der selbstbewusste Künstler die Herzen der Zuschauer und diese platzierten ihn auf Platz drei.

Am Galakonzert am 26. November werden die Zuschauer als Höhepunkt des  Abends die polnische Rockröhre Patrycja Markowska live erleben können. Alle weiteren Informationen zum Verein und Festival finden Sie auf unserer Homepage: www.polonicaev.de Gerne können Sie mich auch jeder Zeit kontaktieren.

 

Monika Moj

2.Vorsitzende „Polonica“ e.V.

Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mobil: 0179 - 5252628

"MEINE TÖCHTER, KÜHE“ - ein herzerwärmender Film über eine Familie. Die manchmal traurige, manchmal lustige Geschichte von Schwestern, die angesichts einer schwierigen Situation trotz der gegenseitigen Abneigung zusammenhalten müssen. Marta ist eine erfolgreiche Schauspielerin und tritt als Star in bekannten Serien auf. Doch auch Ruhm und Geld helfen ihr nicht, ihr Leben nach ihren Wünschen zu gestalten. Sie war alleinerziehend, ihre Tochter ist schon erwachsen. Im Gegensatz zu Martas starkem Charakter ist die jüngere Schwester Kasia sensibel und manchmal etwas exaltiert. Sie arbeitet als Lehrerin. Ihre Ehe ist bei weitem nicht ideal, ihr Mann ein Verlierer, der erfolglos Arbeit sucht. Die Schwestern mögen sich nicht besonders, doch die plötzliche Erkrankung der Mutter zwingt sie, gemeinsam zu handeln. Sie müssen sich um ihren geliebten aber despotischen Vater kümmern. Langsam nähern sich Marta und Kasia aneinander an, was eine Reihe tragikomischer Situationen auslöst.

"MEINE TÖCHTER, KÜHE“,  Regie: KINGA DĘBSKA (PL 2015)
Originalfassung mit deutschen Untertiteln, 88 Min.
 
Nach der Vorführung des Films in Hannover (5.11.) und in Hamburg (6.11.) findet ein Gespräch mit unseren Gäste: der Regiseurin KINGA DĘBSKA und der Produzent Zbigniew Domagalski statt !!!
 
Darsteller: Agata Kulesza, Gabriela Muskała, Marian Dziędziel, Małgorzata Niemirska, Marcin Dorociński, Łukasz Simlat, Jeremi Protas, Maria Dębska, Barbara Kurzaj, Agnieszka Wosińska, Bartosz Żukowski u.a.
 
Die Vorführungen finden statt:
 
5.11.2016, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover
Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)
 
6.11.2016 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg
Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)
 
13.11.2016, 16:00 Uhr / Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)
 
Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover.
Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache erhalten Sie im Kino.
Internet: www.filmlandpolen.de
 
Grazyna Slomka
Festivaldirektorin "Filmland Polen"

 

 

Zum ersten Mal erzählt ein gemeinsames deutsch-polnisches Filmprojekt die Geschichte der deutschpolnischen Beziehungen. Vor der Erstausstrahlung am 9. November im deutschsprachigen Sender 3sat und im polnischen Sender TVN zeigen wir in Berlin als Welturaufführung zwei der insgesamt vier Filme von je 45 Minuten. Im Anschluss beleuchtet eine Diskussion Entstehung und Wirkung des TV-Projekts mit:

Basil Kerski, Direktor des Europäischen Solidarność-Zentrums Danzig und Chefredakteur der Zeitschrift „Dialog“
Andrzej Klamt, Autor und Filmproduzent, Wiesbaden
Magdalena Marszałek, Professorin für slawische Philologie, Universität Potsdam
Gordian Maugg, Regisseur, Berlin
Moderation: Peter Oliver Loew, Deutsches Polen-Institut Darmstadt

Die Deutschen und die Polen Geschichte einer Nachbarschaft
Montag, 31. Oktober 2016, 18.00 Uhr
Filmsaal im Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
Eintritt frei

Eine Veranstaltung von Halbtotalfilm, Deutsches Polen-Institut, ZDF und Deutsch-Polnischer Gesellschaft Berlin
Die vom Deutschen Polen-Institut erstellte Begleitpublikation "Die Deutschen und die Polen" (Theiss Verlag 2016) wird an diesem Abend zum Kauf erhältlich sein. Mehr: http://www.deutsches-polen-institut.de/publikationen/einzelveroeffentlichungen/die-deutschen-und-die-polen/
Eine Einladungskarte finden Sie anbei.


Dr. Andrzej Kaluza

In der zehnten Jubiläumsauflage des Super-Kinos, die das gesamte Programm abschließen wird (es finden nur noch drei Treffen statt), werden Zeichentrickfilme aus der Reihe „Märchen über die Märchen” und „Der Bär Fantazy” gezeigt. Diesmal beinhaltet das Programm: eine unkonventionelle Version von „Hänsel und Gretel“ (wir bitten die Eltern, ihren Kindern vorher die Märchen: „Hänsel und Gretel, „Rotkäppchen“, „Knüppel aus dem Sack“, „Vom Fischer und seiner Frau“ und „Aschenputtel“ vorzulesen) sowie „Den Namenstag von Fantazy“. Nach den Filmvorführungen finden traditionelle Spiele und Malen unter Anleitung statt. Wir werden wir gemeinsam Bilder über Feier der Namenstage, Geburtstage und weitere Jubiläumsfeier, z. B. das Jubiläum der deutsch-polnischen Nachbarschaft gestalten.   

Gleichzeitig landen wir alle Kinder zur Teilnahme an einem Malwettbewerb des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Niedersachsen e. V. ein. 

Das Super-Kino steht aus dem Anlass des 25-sten Jubiläums der engen Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland unter dem Motto „Die Nachbarn”. Ihr könnt während unserer Filmtreffen oder zu Hause Werke zu diesem Thema malen und sie zu den Treffen des Super-Kinos mitbringen. Die Preisverleihung ist für Dezember vorgesehen und wie Frau Aldona Głowacka-Silberner aus dem Koordinationsbüro der Polonia-Organisationen versichert, wird jedes an dem Wettbewerb teilnehmende Kind einen kleinen Preis und die Gewinner einen größeren Preis erhalten. Die ausgesuchten Arbeiten werden am 17.12.2016 im Freizeitheim Döhren während des diesjährigen Kulturfestivals der Polonia, an dem das Super-Kino auch teilnimmt, ausgestellt. 

Alle Kinder sind herzlich willkommen, unabhängig davon, wie gut sie Polnisch sprechen. DER EINTRITT IST FREI.

 

 

Zur Einstimmung auf Stanisław Lem findet die Eröffnungsveranstaltung des Festivals "Komet Lem" in der Hochspannungshalle der Technischen Universität Darmstadt statt. Neben Grußworten und einer inhaltlichen Einführung in das Schaffen von Stanisław Lem wird Musik im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Zwischen gewaltigen Transformatoren, im Raum der Blitze, wird Lem neu entdeckt - in einer überraschenden Akustik mit ungewöhnlichem Ambiente.

Komet Lem Festival: Eröffnung
19. Oktober 2016, 17 Uhr Hochspannungshalle der TU Darmstadt, Landgraf-Georg-Straße 8

Aufgrund der beschränkten Platzzahl ist eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! notwendig

Agenda:

19. Oktober 2016, ab 17 Uhr
Hochspannungshalle der TU Darmstadt, Landgraf-Georg-Str. 8
Eröffnung des Festivals
Anmeldung erforderlich Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.komet-lem.de/veranstaltungen/beispiel-veranstaltung/

20. Oktober 2016, 20 Uhr, Hochspannungshalle der TU Darmstadt, Landgraf-Georg-Str. 8
Sternenklänge. Musik um Lem
Konzert des Ensembles Tonkunst. Neue Kompositionen
http://www.komet-lem.de/veranstaltungen/konzert/

Zwei Konzerte am Sonntag, 23. Oktober 2016, 11.30 Uhr und 17.00 Uhr,
Hochspannungshalle der TU Darmstadt, Landgraf-Georg-Str. 8
Landgraf-Georg-Str. Musik von göttlichen und kosmischen Mächten
Konzert des Konzertchors Darmstadt
http://www.komet-lem.de/veranstaltungen/konzertchor/

Veranstalter sind das Deutsche Polen-Institut Darmstadt und das Institut für Philosophie der TU Darmstadt. Informationen über das Festival (und alle Veranstaltungstermine!) finden Sie auf dieser Internetseite und auf Facebook. Eine Zusammenfassung der Veranstaltungen können Sie in unserer Broschüre nachlesen.
Komet Lem ist auch auf Twitter, dort werden insbesondere von den Veranstaltungen Eindrücke eingefangen.

 

 


Radio Flora entstand 1993, aus der Initiative des im selben Jahr entstandenen Freundeskreises Lokal-Radio Hannover e. V. Nach fünf Jahren der Testphase erhielt das Radio Flora 1997 im Rahmen eines neuen Projekts für die nicht-kommerziellen Radiosender eine Sendelizenz für die Frequenz 106,5 MHz und für die Kabelfrequenz 102,15 MHz. Wie es sich für ein lokales Bürgerradio gehört, lud man zur Mitarbeit Bewohner von Hannover und der Umgebung ein. Grażyna Kamień-Söffker war die erste Polin, die sich diesem Projekt angeschlossen hat. Gemeinsam mit Dorota Szymańska und vierzehn weiteren Personen rief sie während eines Gründungstreffens am 15.02.1998 die Polnische Redaktion des Radios Flora ins Leben. Es würde den Rahmen sprengen, alle 50 Mitglieder der Redaktion zu erwähnen, zu ihrem „harten Kern“ gehörten: Grażyna Kamień-Söffker, Dorota Szymańska, Grażyna Słomka, Teresa Czaniecka-Kufer, Katarzyna Zenter und Agnieszka Foit.

Die Sendungen wurden regelmäßig, ohne Unterbrechungen, einmal wöchentlich auf Polnisch ausgestrahlt. Das eine Stunde lang dauernde „Polonia-Radio-Magazin Polenflug“, ein kulturell-gesellschaftliches Magazin für Polen, die in dieser Region Deutschlands leben, stellte sich: die Verbreitung von Informationen über die lokalen Ereignisse, Kommentare über interessante Treffen der Polonia in Hannover, Einladungen zu Polonia-Ereignissen und Ausstrahlung polnischer Musik zum Ziel. 2001 rief Grażyna Kamień-Söffker einen „Literatursalon”, ein sehr interessantes Diskussionsmagazin, welches über die Literatur informiert und im Rahmen der Sendung „Polenflug“ polnische, deutsche und Polonia-Literaturwerke vorstellt, ins Leben.

Wir sollen auch die seit 2002 erscheinende Sendereihe „Kowalski trifft Schmidt in Niedersachsen“ erwähnen. Im März 2009 wurde die Sendelizenz für Radio Flora nicht verlängert, was das Ende der bis jetzt ausgestrahlten Radioprogramme bedeutete. Das ehemalige Redaktionsteam beschloss, die mediale Präsenz für die deutsche Polonia auf eine andere Art, durch den Radiopodcast „Polenflug09“ fortzusetzen. Diese Sendung präsentierte interessante und vielfältige Themen, die die Redaktion und individuelle Autoren aus diesem Portal, vorstellten.

Die Tätigkeit des Radios Flora endete nicht, nur die Sendeweise änderte sich, wobei die Formel des Bürgerradios erhalten blieb. Seit 31. März 2009 ist das Radio-Flora als ein Internet Live-Stream zugänglich. Weitere internationale Sendungen auf Arabisch, Aserbaidschanisch, Griechisch, Farsi, Polnisch und Spanisch werden ausgestrahlt.
Grażyna Kamień-Söffker, eine Frau mit vielen Talenten, Passionen und Berufen kam zum Radio Flora mit der polnischsprachigen Sendung „Gadu Gadu” zurück. Die Sendung wird von ihr ununterbrochen seit 2011 am jeden ersten Samstag des Monats von 12.00 bis 13.00 Uhr (die Wiederholungen finden am darauffolgenden Montag von 13.00 bis 14.00 Uhr statt) realisiert. In den Programmen befasst man sich mit wichtigen und für die Polonia aktuellen Themen, Treffen mit interessanten Leuten, Kulturereignissen und politischen Themen sowie mit der deutsch-polnischen Zusammenarbeit auf zahlreichen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Gebieten sowohl auf der lokalen Hinsicht als auch auf der Bundesebene. Diese Themen werden durch polnische Musik und Lieder begleitet.

Der Beitrag von Grażyna Kamień-Söffker und ihr persönliches Engagement sowie der Einsatz der sie bei ihrer Arbeit begleitenden Personen bei der Gestaltung der Integrations- und Informationsprozesse im Rahmen einer nicht-kommerziellen Sendung sollen hervorgehoben werden.  Die Sendungen ergänzen das Programm der offiziellen Radiosender und sind – besonders für die polnischen Bürger – zu Informationsquellen über die polnischen Angelegenheiten in Deutschland geworden. Ich lade zum Hören der von Frau Grażyna Kamień-Söffker  geleiteten Sendung „Gadu Gadu” im Radio Flora in Hannover sowie  zum Lesen von interessanten Artikeln und Hören der Radiopodcasts auf der Seite „Polenflug09” ein.

Waldemar Kostrzębski


Fotos aus dem Archiv von Grażyna Kamień-Söffker
Radio Flora  www.radioflora.de
Radiopodcast Polenflug09  www.radiopolenflug09.de

Od lewej: Grażyna Kamień-Söffker, Katarzyna Zentner, Teresa Czaniecka-Kufer, Grażyna Słomka, Agnieszka Foit i Dorota Szymańska przed budynkiem Radia Flora, 2006

 

Salonik Literacki 2003, od lewej: Grażyna Kamień-Söffker, Teresa Czaniecka-Kufer, Izabela Nawrat, Zofia ścierska

 

Pierwszy skład Radiopodcast Polenflug09: Katarzyna Zentner, Andrzej Keller, w drugim rzędzie Teresa Czaniecka-Kufer, Grażyna Kamień-Söffker, Agnieszka Foit, Zbigniew Kaczmarek – zdjęcie zmontowane na potrzeby internetu.

 

Aus dem Anlass des 25-sten Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags fanden am Sonntag, 9. Oktober 2016 um 17.00 Uhr im Studio-Admiralspalast in der Friedrichstraße 101 in Berlin die „Begegnungen mit polnischer Kultur“ statt. Im Programm der Veranstaltung gab es zahlreiche Polonia-Akzente – die Jugendgruppe „Krakowiacy“ aus Berlin präsentierte auf der Bühne polnische Tänze. Die Gruppe wird von der Leiterin der Deutsch-Polnischen Europaschule (Katharina Heinroth Grundschule) geleitet. Während der „Begegnungen“ trat auch die Sängerin Iwona Cudak mit ihrer Band „The Crazy Vibes“ auf.

Der Star des Abends war die Gruppe „MozART“. Dieses inzwischen auf der ganzen Welt auftretende Streichquartett  bietet dem Publikum Unterhaltung mit seinen witzigen musikalischen Gags und Slapsticks.

Die Gruppe gab bereits Konzerte in Deutschland, Schweden, Frankreich, der Schweiz, Slowakei, Tschechen, Litauen, Ukraine, Japan, Kanada und den Vereinigten Staaten.

„Die Begegnungen“ standen  unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Joachim Gauck und des Präsidenten der Republik Polen Andrzej Duda.

Das Projekt wurde realisiert dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Polnischen Außenministeriums und des Konvents der Polnischen Organisationen in Deutschland EWIV.

 

Sehe Video:

https://www.youtube.com/watch?v=HUbj15n5baI

 

Andrzej Wajda, der vor kurzem seinen 90-sten Geburtstag gefeiert hat,  ist gestorben. Er war einer der bedeutendsten  polnischen Regisseure, die  einen großen Beitrag zur Geschichte des Kinos sowohl in Polen als auch auf der Welt geleistet haben. Er war der Mitbegründer des des polnischen „Kinos der moralischen Unruhe“ und erhielt zahlreiche Preise für den Beitrag zur Entwicklung der Kinematografie. Im Jahre 2000 erhielt er den Oscar für sein Lebenswerk. Außerdem wurde er mit dem Goldenen Löwen, Goldenen Bären, der Goldenen Palme, dem Europäischen Filmpreis „Felix“ und dem japanischen Preis Kyoto ausgezeichnet.

Andrzej Wajda wurde am 06.03.1926 in Suwałki geboren. Sein Filmdebüt aus dem Jahr 1955 „Die Generation“ erzählt von dem Schicksal der polnischen Jugendlichen in Warszawa während der Nazi-Besatzung. Die Filme von Andrzej Wajda gehören zum Kanon des Weltkinos, seine bekanntesten Werke sind „Diamant und Asche“, „Kanal“, „Lotna“, „Die unschuldigen Zauberer“, „Alles zu verkaufen“, „Die Hochzeit“, „Das gelobte Land“, „Der Mann aus Marmor“, „Katyń“ oder „Wałęsa”.

Sein letzter Film „Powidoki” ist ein diesjähriger Oscarkandidat für den besten fremdsprachigen Film. Während der Verleihung  des Oscars für sein Lebenswerk im Jahr 2000 sagte Andrzej: „Ich werde meine Rede auf Polnisch halten, da ich das sagen möchte, was ich denke, und ich denke immer auf Polnisch. Ich nehme diesen ehrwürdigen  Preis nicht nur als Anerkennung für mich,  sondern als Anerkennung für das ganze polnische Kino,  an. Die Themen unserer Filme waren die Brutalität des Faschismus und das Unglück, welches der Kommunismus mit sich brachte. Deswegen möchte ich mich bei den amerikanischen Freunden Polens sowie bei meinen Landsleuten bedanken, dass unser Land dank ihrer Hilfe zu der Familie der demokratischen Länder, zu der westlichen Zivilisation und den Institutionen und Strukturen, die die Sicherheit geben,  zurückkehren konnte. Ich möchte, dass das einzige Feuer, das von Menschen erfahren wird, das Feuer der großen Gefühle– der Liebe, der Dankbarkeit und der Solidarität ist.

Die Oscarstatuette schenkte Wajda als eine ewige Gabe dem Museum der Jagiellonen-Universität, wo sie neben seinen früheren Gaben: der Golenden Palme aus Cannes und dem Goldenen Löwen aus Venedig ausgestellt wird.

Die europäische Polonia würdigte das Lebenswerk des weltberühmten Regisseurs mit der Prestigeauszeichnung  Polonicus, die an Andrzej Wajda während der Feier aus dem Anlass der polnischen Staatsunabhängigkeit am 11.11.2014 im Präsidentenpalais in Warszawa übergeben wurde.

Wiesław Lewicki

Von links, Alexander Zając (Prezydent Konwentu Organizacji Polskich w Niemczech), Wiesław Lewicki (Prezydent Instytutu Polonicus),Joanna Fabisiak (Posłanka na Sejm RP), Andrzej Wajda (laureat nagrody Polonicus), Tadeusz Pilat (Prezydent Europejskiej Unii Wspólnot Polonijnych, Roman Smigielski (Sekretarz Generalny EUWP)

Ein Musikhorrorfilm mit komödiantischen und melodramatischen Elementen - der originellste Film des Jahres 2015. Zwei Nixen - Silber und Gold - landen inmitten der Warschauer Dance-Szene der 80er Jahre.

Eine Welt, pulsierend im Rhythmus der Musik, in der sich alles ebenso schnell verändern kann wie die Neonlichter in den Clubs und der Glimmer der Pailletten. Die zwei Schönheiten schließen sich der Musikgruppe „Feigen und Datteln“ an, mit der sie sehr schnell zur nächtlichen Sensation der Hauptstadt werden.

Sie stürzen sich in ihr Dasein in der Menschenwelt, lassen sich von Liebe und Leidenschaften mitreißen, und vergessen vorübergehend ihre wahre Natur. Doch es bedarf nur eines gebrochenen Herzens, um die Situation außer Kontrolle geraten zu lassen…

14. Festival des Neuen Polnischen Films – Filmland Polen 2016 : "TÖCHTER DES DANCE “,  Regie: Agnieszka Smoczyńska (PL 2015)

Darsteller:    Marta Mazurek, Michalina Olszańska, Kinga Preis, Jakub Gierszał, Andrzej Konopka, Zygmunt Malanowicz,

                     Magdalena Cielecka, Katarzyna Herman, Marcin Kowalczyk, Iwona Bielska, Roma Gąsiorowska u.a.

 

Die Vorführungen finden statt:

15.10.2016, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover 

 

Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)

16.10.2016 17:00 Uhr / Sonntag / Hamburg

Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)

 

23.10.2016, 16:00 Uhr / Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)

Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. 

Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache erhalten Sie im Kino.

Internet: www.filmlandpolen.de

 

Grazyna Slomka

Festivaldirektorin "Filmland Polen"

 

Grazyna Slomka
Deutsch-Polnisches Filmforum e.V.Hannover
Festivaldirektor "Filmland Polen"
Festival des Neuen Polnischen Films
Hannover, Hamburg, Lübeck
Wilhelm-Hirte-Str. 23
30855 Langenhagen-Hannover
Tel./Fax: 0511 785 18 87
www.filmlandpolen.de

Polski Magazyn Radiowy w Berlinie
www.funkhauseuropa.de/sprachen/polnisch/index.html

Regionalradio Flora Hannover 
www.radioflora.de

Filmreihe „Spektrum Lem“ im Rahmen des Komet Lem Festivals im November das Komet Lem Festival läuft im November weiter. Sie Finden alle Termine und Informationen auf der Homepage www.komet-lem.de . Unten gibt es eine Auflistung aller Termine im November 2017. In der Anlage erhalten Sie noch gesonderte Pressemitteilungen zu Filmen der Reihe "Spektrum Lem":

  1. November 2016, Beginn: 20 Uhr
    TU Darmstadt, Karolinenplatz 5, Audimax, S1|01.
    Veranstalter: Studentischer Filmkreis an der TU Darmstadt und Deutsches Polen-Institut. Eintritt: 2,50 € (+ ggf. einmalige Mitgliedschaft im Studentischen Filmkreis für 2,50 €).

Solaris (UdSSR 1972, 170 Min.), Regie: Andrej Tarkowskij. Mit: Natalja Bondartschuk, Donatas Banionis, Nikolai Grinko, Jurij Jarvet, Anatoli Solonizin.

Dieser Film ist Legende, und das ihm zugrundeliegende Buch ebenso: Stanisław Lems Roman Solaris, die Geschichte einer den Planten Solaris umkreisenden Orbitalstation, hat mehrere Filme und sogar einige Opernkomponisten angeregt.

Das Drama, das sich um die von Halluzinationen geplagten Wissenschaftler abspielt, eröffnet jede Menge Interpretationsspielraum. Der sowjetische Kult-Regisseur Andrej Tarkovskij konzentrierte sich 1972 auf die psychische Zerrissenheit von Kris Kelvin, dem der intelligente Ozean des Planeten eine materialisierte Erinnerung seiner verstorbenen Frau an Bord schickt.

  1. November 2016, Beginn: 20 Uhr
    TU Darmstadt, Karolinenplatz 5, Audimax, S1|01.
    Veranstalter: Studentischer Filmkreis an der TU Darmstadt und Deutsches Polen-Institut. Eintritt: 2,50 € (+ ggf. einmalige Mitgliedschaft im Studentischen Filmkreis für 2,50 €).

Ikarie XB-1 (Tschechoslowakei 1963, 83 min, Originalversion mit englischen Untertiteln), Regie: Jindřich Polák. Mit: Zdeněk Štěpánek, František Smolík, Dana Medřická, Irena Kačírková, Radovan Lukavský, Otto Lackovič, Miroslav Machácek, Jirí Vrstála, Rudolf Deyl, Jaroslav Mareš, Martin Ťapák.

Ein Klassiker der Ostblock-Science-Fiction gilt als einer der originellsten SF-Filme überhaupt: Der tschechoslowakische Film Ikarie XB1 (1963) erzählt – nach einem frühen Roman Stanisław Lems – die Geschichte eines Forschungsraumschiffes im Jahre 2163.

Ein Team begibt sich auf eine Reise zum Sternensystem Alpha Centauri, um dort einen erdähnlichen Planeten zu erforschen. Ihre Reise konfrontiert sie nicht nur mit den Gefahren des Weltalls, sondern setzt auch die Besatzung größten psychischen und sozialen Problemen aus. Der von Jindrich Polák gedrehte Film gilt als Ideengeber vieler späterer SF-Filme, von Kubricks 2001 bis zu Star Wars.

  1. November 2016, Beginn: 20 Uhr
    TU Darmstadt, Karolinenplatz 5, Audimax, S1|01.
    Veranstalter: Studentischer Filmkreis an der TU Darmstadt und Deutsches Polen-Institut. Eintritt: 2,50 € (+ ggf. einmalige Mitgliedschaft im Studentischen Filmkreis für 2,50 €).

Ein Doppelabend mit zwei klassischen Lem-Verfilmungen.

Organitäten (Przekładaniec, Polen 1968, 35 Min.), Regie: Andrzej Wajda. Mit: Bogumił Kobiela, Ryszard Filipski, Anna Prucnal, Jerzy Zelnik, Piotr Wysocki.

Zunächst ein halbstündiger Film des polnischen Starregisseurs Andrzej Wajda: „Organitäten“ macht sich darüber Gedanken, was mit einem Menschen geschieht, wenn die Medizin der Zukunft ihm immer weitere Organe ersetzt.

Der schweigende Stern (Deutschland 1960, 79 Min.), Regie: Kurt Maetzig. Mit: Oldřich Lukeš, Ignacy Machowski, Julius Ongewe, Michail N. Postnikow, Kurt Rackelmann, Günther Simon, Hua-Ta Tang , Lucyna Winnicka, Yoko Tani, Ruth-Maria Kubitschek, Eva-Maria Hagen, Oldřich Lukeš.

Im Anschluss zeigen wir den, zum Kult-Streifen gewordenen Film „Der schweigende Stern“. 1960 als polnisch-ostdeutsche Koproduktion in die Kinos gekommen, greift er unter Regie von Kurz Maetzig auf Lems frühen Roman „Die Astronauten“ zurück – und ergänzt diese Schilderung einer Expedition zur Venus mit einem spektakulären Ende.

1970: Alle Nationen der Welt leben im Frieden miteinander. Da erschreckt die Nachricht von einer in der Wüste Gobi gefundene Spule mit Hinweisen auf intelligente, aber mutmaßlich aggressive Wesen von der Venus die pazifistischen Erdbewohner. Eine international zusammengesetzte Crew aus Wissenschaftlern und Astronauten startet mit dem Raumschiff Kosmokrator, das Geheimnis aufzuklären...

Angeregt durch die Raumfahrterfolge der Sowjetunion verfilmte die DEFA in Gemeinschaftsproduktion mit Film Polski acht Jahre nach seinem Erscheinen Stanislaw Lems Roman "Astronauten". Der mit großem technischem Aufwand hergestellte Streifen begeisterte in einer für die USA neu geschnittenen Version auch das damalige amerikanische Kinopublikum.

 

Weitere Informationen unter: www.komet-lem.de     facebook.com/kometlem

Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen                Medienpartner: HR2

am kommendem Mittwoch lädt die Ev. Stadtkirche Darmstadt - in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut zu einer Lesung mit dem polnischen Autor Jacek Dehnel. Saturn. Schwarze Bilder der Familie Goya. Lesung und Gespräch mit dem polnischen Autor Jacek Dehnel. Moderation: Renate Schmidgall. Im Rahmen des 2. Literarischen Herbstes Stadtkirche Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut.

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 19:30 Uhr
Stadtkirche Darmstadt, An der Stadtkirche 1

Eintritt: 8 Euro / 5 Euro + VVK-Gebühr an allen Vorverkaufsstellen / Abendkasse vorhanden.

Jacek Dehnels "Saturn" entzieht sich jeder einsinnigen Deutung. Über diesem wunderbaren europäischen Künstlerroman könnte stehen: Du musst dir ein Bild machen, aber sieh zweimal hin!            Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

Jacek Dehnel, Star der jungen Literatur in Polen, rekonstruiert in seinem neuen Roman die Biografie des einzigen Sohns des berühmten Francisco de Goya. Zeit seines Lebens steht er im Schatten seines genialen Vaters und wird als Künstler nicht produktiv. Als Javier auch noch argwöhnen muss, dass Vater Francisco seine Frau verführt und sich sein eigener Sohn Mariano mehr zum Großvater hingezogen fühlt, scheint seine Rolle als Verlierer festzustehen. Bis er in einem kreativen Rausch über sich selbst hinauswächst. Dehnels fesselndes Psychogramm dieser Vater-Sohn-Beziehung ist gleichzeitig eine überzeugende literarische Deutung der »Schwarzen Bilder« – dieser bis heute rätselhaftesten Bilder in Goyas Werk.
Jacek Dehnel, 1980 in Danzig geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Warschau und ist Lyriker, Prosaist, Übersetzer und Maler. 2006 wurde er mit seinem Roman »Lala« international bekannt. Renate Schmidgall moderiert und liest die deutsche Übersetzung.
www.deutsches-polen-Institut.de     
www.stadtkirche-darmstadt.de/kultur

Die deutsche Polonia hat aus dem Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung der deutsch-polnischen Verträge über gute Nachbarschaft eine Reihe von Veranstaltungen vorbereitet.  Am Samstag, 17.09.2016 fand in Berlin die zweite Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Polnischen Präsidenten und des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland – das Jubiläumsfest Deutsch-Polnische Begegnungen statt. Der Hauptveranstalter war der Bundesverband Polnisches Forum in Deutschland, bei der Durchführung des Projekts halfen zahlreiche Polonia-Organisationen in Berlin. Von 16.00 Uhr bis 22.30 Uhr traten auf der Bühne in der Columbiahalle Bands und Gruppen aus Polen und Deutschland, darunter: die Folkloregruppe „Polonia“ aus Hannover, „Piramidy“ mit dem Jugendchor der Robert-Jungk-Oberschule, die berliner Bands: „Bloody Kishka“ und „Polkaholix“, die Preisträger des Publikumspreises bei dem diesjährigen Jacek-Kaczmarski-Festival „Hoffnung“ in Kołobrzeg – Patrycja Polek und Adam Leszkiewicz, „4 Smyki“, Ela Dębska Blues Band, Poparzeni Kawą Trzy und der Star des Abends Golec uOrkiestra auf. Als Überraschungsgast trat die bekannte polnische Sängerin Izabela Trojanowska auf. Die Auftritte fanden in der Halle statt, auf dem Parkplatz vor der Halle konnten die Gäste des Festivals die Aktivitäten der Polonia-Organisationen und Vertreter der Kunst aus Berlin kennenlernen. Es fehlten auch nicht die Spezialitäten der polnischen Küche und polnisches Bier. Das Fest, an dem über 2.000 Gäste teilgenommen haben, war ein großer Erfolg. Es wurde dank der Unterstützung des Polnischen Außenministeriums und  der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien realisiert. Die Organisation der Veranstaltung unterstützten: Stowarzyszenie Wolnego Słowa, Geschäftsstelle der Polonia in Berlin,  Stowarzyszenie Wspólnota Polska, Bundesverband Polnischer Rat in Deutschland, Landesverband Berlin, Gazeta Moje Miasto, Gazeta Kontakty, TVP Polonia, Funkhaus Europa sowie die Deutsche Welle.

Joanna Trümner

Foto: K.Koziewicz, w.Lewicki

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 1 Oktober 2016 um 12:00 Uhr zur polnischen Sendung "Gadu Gadu” in Radio Flora in Hannover ein. Im Programm, unter anderem, ein Interview mit den Musikern der Bluesband OldBreakout, nach einem Konzert in Hannover, ein Interview mit Doris Schröder-Köpf über die Möglichkeiten die polnische Sprache in Deutschland zu lernen, und eine Diskussion über das neue Buch von Katarzyna Bonda "Okularnicy". Die musikalische Umrahmung des Programms beinhaltet alte und neue Songs der Musikband "Wędrowne Gitary". Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de ausgestrahlt.

Podcast radiowy - Polenflug 09 http://www.radiopolenflug09.de /

Wędrowne Gitary  http://www.wedrownegitary.pl /

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg (www.dpg-hamburg.de) veranstaltet traditionell einmal im Jahr ein Jazzkonzert mit polnischen Musikern. Das Konzert „Jazz kontra Bach“ diesmal am Sonntag, 09.10.16 um 16:00 Uhr
im Konzertsaal der Schnittke-Musikakademie Hamburg Altona, Max Brauer Allee 24, (S-Bahn Altona oder Königstraße) stattfinden.

Das im vergangenen Jahr von uns organisierte Konzert der Band von Jarek Kostka (damals mit dem Programm „Chopin Profanum“) wurde zu einem sehr großen Erfolg und wir haben auch in diesem Jahr die Band zu uns eingeladen – diesmal wird die neueste CD der Gruppe „Jazz kontra Bach“ vorgestellt. Jarek Kostka ist ein Komponist, Pianist und vor allem ein hervorragender Jazzmusiker. Er gibt viele Konzerte – solo und mit seiner Band. Er hat mit vielen polnischen und internationalen Jazz-Stars gespielt und ist auch schon einmal für den Präsidenten der USA aufgetreten. Jarek Kostka (www.jarekkostka.p) und seine Band kommen aus Poznań und spielen für Sie u.a. Variationen zu Musik von Bach und Chopin, aber auch Werke der polnischen Jazz-Legende Krzysztof Komeda sowie klassischen Jazz.

Um Kartenreservierung wird gebeten, bei Beata Ratajczak, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Einlass und Kartenabholung: 15.30 Uhr.

Deutsch Polnische Gesellschaft Hamburg
www.dpg-hamburg.de

 

 

Schon ab September 2016 bis Ende des Jahres laden das SprachCafè Polnisch e.V und Partner ganz herzlich zu einem neuen Projekt KREATIVES PANKOW erleben ein. Im Mittelpunkt des Projektes stehen Kunst und kreative Aktivitäten sowie Sprache und Kommunikation, die das Zusammenkommen und Austausch der Menschen sowohl im Bezirk Pankow wie auch berlinweit unterstützen sollen. Angesprochen werden aktive und Interessierte Teilnehmer*Innen, Alt- und Neu-Berliner*Innen, Kinder und Erwachsene. Mit dem Projekt wollen wir die Vermittlung und Kultivierung demokratischer Werte und Toleranz sowie gelebte Nachbarschaft unterstützen.

Zu den Veranstaltungen in diesem Herbst in Pankow werden gehören u.a.:
- die Wanderausstellung „Was uns bewegt“: Vernissage, gleich am 23.09.2016 im cafeimpuls, in der Bilder der 12 Pankower KünstlerInnen, die aus 7 verschiedenen Ländern herkommen, zu sehen sein werden sowie ein buntes Begleitprogramm. Diese Ausstellung wird 7 Orte in Pankow verbinden.
- Die KreativWorkshops zu diversen Kunstdisziplinen.
- Interkulturelle Kommunikation: Speak-Dating (Sprachtandems)

Termine finden Sie im Anhang. Weitere Einzelheiten in Kürze per Mail,  auf: https://www.facebook.com/sprachcafe.polnisch/ und http://sprachcafe-polnisch.jimdo.com/ 

Veranstalter: SprachCafè Polnisch e.V.

Partner: MaMis en Movimiento e.V., Stadtteilzentrum Pankow, cafeimpuls, Kontaktstelle PflegeEngagement (STZ)

Herzlich willkommen zu KREATIVES PANKOW erleben!

SprachCafé Polnisch e.V.
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059

 

Professor Wojciech Pluskiewicz, Investor eines Wohnheimes für ältere Menschen – Senior Plus in Zbrosłowice bei Gliwice, präsentiert heute sein Ausnahmeprojekt…  Sowohl in Deutschland als auch in Polen wächst die Zahl der Altersheime, Seniorendomizile, und Wohnheime für ältere Menschen.  Die Gesellschaft wird immer älter und die traditionelle Mehrgenerationenfamilie kommt, bedingt durch den Lebensstil und das Tempo des Lebens,  aus der Mode. Andererseits steigt das Durchschnittsalter stets und irgendwann werden wir vor der Frage stehen: „Wie geht es für dich weiter, Senior?”. Für Personen, die aus Polen stammen, besteht eine Alternative des Rückkehrs zu den Wurzeln, dieser Personenkreis kann den Herbst des Lebens in seinem Heimatland verbringen. Der Lebensstandard dort ist inzwischen fast dem deutschen Standard gleich und vielleicht gibt es in Polen interessante Angebote für ältere Menschen?

Prof. Wojciech Pluskiewicz betont, dass seine Investition sich wesentlich von den übrigen Seniorenheimen unterscheidet. In solchen Standardhäusern finden sich meistens Menschen ein, die pflegebedürftig sind. In einem Gespräch spricht Prof. Wojciech Pluskiewicz leidenschaftlich von seiner Investition SeniorPlus und bestätigt: „in unserem Haus wird es auch Platz für pflegebedürftige Personen geben, aber die Mehrheit, d. h. 38 Bewohner werden ihren Platz in eigenständigen Wohnungen und Appartements finden. Der Unterschied besteht darin, dass unsere Gäste in SeniorPlus einen besonderen Platz zum Leben finden“. „Wir laden Personen ein, die immer noch ein aktives Leben führen wollen und über das eigene Schicksal selbst bestimmen wollen. Der Herbst des Lebens soll sich nicht auf Standardaktivitäten des Alltags beschränken, unsere Senioren verdienen mehr. Deswegen haben wir 16 Einzimmerwohnungen mit Kochnische vorbereitet. Für Ehepaare haben wir 8 Zweizimmerwohnungen mit Loggia. Zusätzlich dazu haben wir drei Wohnungen mit besonders hohem Standard errichtet.  Die Bewohner des Komplexes SeniorPlus werden rund um die Uhr Möglichkeit der Betreuung durch ein hoch qualifiziertes Personal haben” – sagt Prof. Wojciech Pluskiewicz „hier in Zbrosławice werden wir einen besonderen Ort schaffen, in dem ältere, aber immer noch aktive Menschen in einem Gefühl der Sicherheit ihre Leidenschaften realisieren und Hilfe erhalten können (falls notwendig). Wir haben ihnen zahlreiche Gemeinschaftsräume, z. B. Tagesaufenthaltsräume, Bibliothek, Rehabilitations-zimmer, Beschäftigungstherapiezimmer, einen Kosmetiksalon und einen Frisör, eine Kapelle und zwei große Terrassen, die im Südwesten gelegen sind,  zur Verfügung gestellt. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Erholungsgarten”, fügt Professor Pluskiewicz hinzu.

SeniorPlus will den Bewohnern eine volle Betreuung, Reinigung und Ganztagsernährung anbieten. Die Bewohner der Appartements werden  dennoch jederzeit auf die gemeinsamen Mahlzeiten verzichten können und sich ihr Essen selbständig vorbereiten. Das Haus SeniorPlus will Lebensfreude und die Weiterentwicklung eigener Interessen fördern. „Wir laden vor allem aktive ältere Menschen ein, die weiterhin aktiv leben, verreisen, Sport treiben usw. wollen“ Die Bewohner haben einen großen Parkplatz zur Verfügung und die Nähe des Ballungszentrums Schlesien ist eine Garantie dafür, dass man in Gesellschaft anderer, am Leben interessierter Menschen ein glückliches und erfülltes Leben führen kann. Sollte sich nach Jahren des Aufenthalts im SeniorPlus der Gesundheitszustand verschlechtern, wird man auf eine aktive Betreuung im Betreuungspavillion zählen können“ – fügt Prof. Wojciech Pluskiewicz hinzu.  

Es gibt noch ein weiteres, wichtiges Aspekt, über den man sich Gedanken machen sollte, nämlich die Kosten. Die Betreuung der Senioren in Deutschland ist sehr teuer. Wenn wir annehmen, dass der Aufenthalt in einem Objekt mit niedrigeren Standar in Deutschland ca. 1.600 € monatlich kostet, so kostet der Aufenthalt im SeniorPlus Objekt in einem betreuten Zimmer die Hälfte weniger! Es lohnt sich, sich Gedanken über diesen Vorschlag zu machen…

Roma Stacherska

Vollständige Informationen auf:  www.seniorplus.com.pl  und unter der Runfnummer: 0048 577 042 850.

 

Auf Einladung des Clubs „Gazeta Polska“ (Polnische Zeitung) in Berlin in Kooperation mit dem polnischen Sonntagsdebattierclub fand im September 2017 in der Katholischen Akademie Berlin eine Veranstaltung unter dem Titel „Polen angesichts der Krise der westlichen Zivilisation“ statt.

 

Der Titelvortrag wurde von dem polnischen Soziologen Andrzej Zybertowicz gehalten. Andrzej Zybertowicz – Professor an der Mikolaj-Kopernikus-Universität in Torun – trägt das Amt des Regierungsberaters des polnischen Staatspräsidenten Andrzej Duda.

Unter den Anwesenden sind bei der Veranstaltung der polnische Botschafter in Deutschland – Prof. Dr. Andrzej Przylebski - mit Ehegattin – Prof. Dr. Julia Przylebska, Richterin im polnischen Verfassungsgericht – erschienen.

 

Professor Zybertowicz präsentierte eine Analyse der jetzigen Zivilisationsentwicklung in Verbindung mit Faktoren wie: der Technologiefortschritt, unkontrollierte Migration, BREXIT bzw. die Kumulation des Weltkapitals in den Händen von einigen Privatbesitzern (etwa 50 % des Weltvermögens befindet sich im Besitz von 65 Personen). Ferner vertritt er folgenden Standpunkt. Eine Multikulturelle Gesellschaft bedeutet, dass die Vertreter von unterschiedlichen ethnischen und kulturellen Traditionen sowie Religionen in bestimmten Proportionen miteinander wirken und sich aneinander reiben sollen, um längerfristig eine gut funktionierte, harmonische Gesellschaft bilden zu können. Zurzeit wird beobachtet, dass die europäischen Staatsgemeinschaften immer mehr und mehr Abstand zu ihren kulturellen und christlichen Wurzeln annehmen.

 

In der Debatte, die dem Vortrag von Prof. Zybertowicz folgte, zeichnete sich schwerpunktmäßig die Problematik des polnischen Verfassungsreicht ab, die höchstwahrscheinlich zum Thema der nächsten Veranstaltung des Sonntagsdebattierclubs gewählt wird.

 

Diese Veranstaltung machte deutlich, dass derartige Vorträge und Debatten für die Kreise der  Polnischen Migranten in Berlin von großer Bedeutung sind. Der Club „Gazeta Polska“ arbeitet in Kooperation mit dem Sonntagsdebattierclub zurzeit intensiv daran, weitere Veranstaltungen zu den Themen, die in der Welt und in Polen aktuell sind, zu organisieren.

Marek Wasag

https://www.youtube.com/watch?v=dZnASqHWtRw

In Rahmen der Deutsch-Polnischen Begegnung Hamburg 2016 findet das Konzert statt: „jazz emotion  | stańko – sendecki” Das Konzert beginnt nach dem Preisträgerkonzert des Musikwettbewerbes „Junge Talente-Polnische Musik“ 

Preisträgerkonzert am Samstag den 8.10.2016 um 17:00 Uhr
Konzert „ jazz emotion“ von Krystyna Stanko und  Vladyslav Sendecki um 18:00 Uhr

Eintritt frei!
Reservierung der Freiplätze bis 05.10.2016 per email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch: (040) 715 7971
 

Krystyna Stanko ist eine der bekanntesten polnischen Jazzsängerinnen und Komponistinnen. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und nominiert.  
Für ihre beiden Alben „Secretly” (2010), mit Songs von Peter Gabriel - in eigenen Jazz-Bearbeitungen und „Kropla Słowa” (2012), das von den Lesern des renommierten
Jazzmagazins „Jazz Forum“ als Album des Jahres 2012 ausgezeichnet wurde, sammelte Krystyna Stanko mit ihrer Band zahlreiche hervorragende Kritiken.

Im Jahr 2013 erhielt Krystyna Stanko den Pommerschen Kunstpreis, die höchste Auszeichnung des Marschalls von Pommern. 2014 bekam die Künstlerin Krystyna Stańko die Gloria-Artis-Medaille. Die Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste ist der höchste polnische Kulturpreis für Verdiente in der polnischen Kultur. Seit 2003 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik "Stanisława Moniuszki" in Danzig, wo sie Jazzgesang lehrt. 

Seit 2012 gestaltet und moderiert Krystyna Stańko jeden Sonntag im Sender Radio Gdańsk eine eigene, zweistündige Jazz-Radiosendung, in der sie, neben bekannten Größen der Jazzszene, auch immer wieder junge Musiktalente vorstellt. Für diese Tätigkeit erhielt sie im Juni 2013 den Titel Persönlichkeit des Radios im Jahr 2012. 
Krystyna Stanko hat 8 Alben aufgenommen. Die Premiere des 9. Albums ist am 20.10.2016. 

In ihrer Karriere gab Krystyna Stanko unzählige Konzerte in Polen und im Ausland (z. B. Schweden, Norwegen, Deutschland, Rumänien, Russland, Weißrussland, Kanada). 
Die Sängerin arbeitet dabei mit führenden polnischen Jazzmusikern zusammen. Für ihre CD-Aufnahmen lädt sie regelmäßig Gastmusiker aus Polen und aus dem Ausland ein.

Vladyslav Sendecki ist „one of the five best jazz pianists in the world“ (New York Village Voice). 
Der Jazzpianist, Komponist und Arrangeur wurde in Polen geboren und in seiner Heimat als Władysław "Adzik" Sendecki bekannt. 1981 übersiedelte er aus politischen Gründen in die Schweiz. Von dort startete er eine internationale Karriere, die ihn oft in die USA führte. Er spielte unter anderem mit Klaus Doldingers Passport, mit Billy Cobham, Michael und Randy Brecker, mit Bireli Lagrene, Jaco Pastorius, Joe Henderson, Lenny White und Charlie Mariano. 

Seit 1995 lebt Vladyslav Sendecki in Hamburg, wo er seit 1996 Pianist der NDR Bigband ist. Mit Gerry Brown, Detlev Beier und Ingolf Burkhardt gründete er das Hamburg Jazz Quartet. Seit 2009 steht er unter dem Motto: Lyrik & Jazz auch mit seiner Frau, der Schauspielerin Angélique Duvier, mit Projekten wie „Ein polnischer Traum” und „Joseph Freiherr von Eichendorff” auf der Bühne. Mit Andrzej Olejniczak gründete er das „European Blue Note Quartet”.
2011 erhielt Sendecki den Hamburger Jazzpreis und 2016, ebenso wie Krystyna Stanko, die Gloria-Artis-Medaille. Vladyslav Sendecki hat 9 Alben aufgenommen. Er spielte Konzerte auf der ganzen Welt und begeisterte das Publikum.   
 
Veranstalter:
Verband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V., Staatliche Jugendmusikschule Hamburg.

Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie unterstützt durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, den Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland, das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg, kulturograf.de.

 

OldBreakout sind eine der ältesten Blues-Formationen aus Polen. Die Band genießt in ihrer Heimat Kultstatus. Die Gruppe "OldBreakout" besteht aus blues-rockowych "Bleakout" i "Breakout" Tadeusza Nalepy und spielt alte und neue Lieder. Im Program finden wir "Modlitwa", "Kiedy byłem małym chłopcem", "Oni zaraz przyjdą tu"... itp.

Samsatg, 17.09.2016,  . 20:00 Uhr

Kulturzentrum "Faust", Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover – Linden Nord
Info: "Faust", tel. 0511 - 455 001, 0511-15001 lub 0171 411 9569

Gegründet wurde die Gruppe 1968 in Warschau vom polnischen Urvater des Blues Tadeusz Nalepa. Ursprünglich nannte sich die Band Blackout, doch nach mehreren Umbesetzungen einigten sich die Musiker auf den Namen Breakout. Der Rest ist Musik-Geschichte: Es folgten mehrere Auslands-Tourneen in die damalige Sowjetunion und benachbarte Länder, mehrere Konzerte in den Benelux-Staaten, Skandinavien, den USA und unzählige Auftritte in Polen. Nach Nalepas Tod im Jahre 2007 löste sich die Band zunächst auf, um sich sechs Jahre bei einem Blues-Festival in Warschau wieder zusammenzutun – OldBreakout waren geboren. Die älteren Herrschaften wollten es noch einmal wissen. Das Ergebnis ist Blues vom Feinsten.

Fast alle Texte der Band stammen aus der Feder des polnischen Kult-Poeten und Lyrikers Bohdan Loebel, Jahrgang 1932. Loebel hat über 300 Blues-Texte für Breakout und andere polnische Künstler geschrieben. Breakout haben im Laufe ihres Bestehens über 20 LPs und CDs herausgebracht.

oldbreakout.com.pl

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Die traditionelle polnische Filmreihe im programmkino rex beschäftigt sich in diesem Jahr mit polnischen Liebesbeziehungen zu den „Fremden“. Dass die Polen heute in einem ethnisch homogenem Staat leben, ist das Ergebnis des II. Weltkrieges: des Völkermords, der zahlreichen Umsiedlungen und Grenzverschiebungen. Eine Liebesbeziehung zu einem Fremden war aber schon immer mit Spannungen geladen, handelte es sich in der Regel um eine Verbindung mit Nachbarn anderer Kultur, Tradition und Religion. In „Dibbuk - eine Hochzeit in Polen“ (rexFilmGespräch am 13.9.) werden Erinnerungen an die jüdische Präsenz vor dem Krieg wach, in „Papusza“ nähert sich der Philologe Jerzy Ficowski der vereinsamten Roma-Dichterin Papusza an, was Konflikte zu Ihrer Gemeinschaft hervorruft. Auch „Klein Moskau“ ist in der Nachkriegszeit angesiedelt – Hintergrund in dieser spannender Liebesromanze zwischen einem polnischen Offizier und der Ehefrau eines sowjetischen Piloten ist Liegnitz (Legnica) – die größte sowjetische Garnisonsstadt in Polen. Der Boxer-Epos „Mein Blut“ nimmt sich der (fast) unsichtbaren Minderheit der Vietnamesen in Polen an, eine bewegende Gegenwartsstory, die auch vor Konflikten und Vorurteilen nicht zurückschreckt. Und schließlich führt uns „Erdbeerwein“ das beschauliche Leben „an der Grenze“ – nach Prosa von Andrzej Stasiuk - vor unseren neugierigen Augen. Und das lohnt sich!

  1. Wochen des polnischen Films des Deutschen Polen-Instituts und des programmkino rex

Programmkino rex, Helia-Passage Darmstadt, Wilhelminenstraße 9

Einführung: Dr. Andrzej Kaluza, Eintritt 7 / 6 EUR Karten: www.kinos-darmstadt.de
Mit freundlicher Unterstützung von Merck KGaA und Darmstadt Marketing.

Termine:

Dienstag, 13. September 2016, 20:15 Uhr
Dibbuk. Eine Hochzeit in Polen / Demon
Polen/Israel 2015 / Regie Marcin Wrona/ 94 Min. / OmU
Sondervorstellung als rexFilmGespräch mit dem Kurator der Filmreihe Dr. Andrzej Kaluza

Montag, 26. September 2016, 20:15 Uhr
Papusza / Papusza
Polen 2013 / Regie Joanna Kos-Krauze, Krzysztof Krauze/ 131 Min. / OmU

Montag, 3. Oktober 2016, 20:15 Uhr
Erdbeerwein / Wino truskawkowe
Polen 2008 / Regie Dariusz Jabłoński/ 107 Min. / OF mit englischen UT

Montag, 10. Oktober 2016, 20:15 Uhr
Mein Blut / Moja Krew
Polen 2009 / Regie Marcin Wrona / 90 Min. / Polnisch mit englischen UT

Montag, 17. Oktober 2016, 20:15 Uhr
Klein Moskau / Mała Moskwa
Polen 2008 / Regie Waldemar Krzystek / 120 Min. / Polnisch mit englischen UT

Mit Unterstützung von Merck KGaA, Darmstadt Marketing und Studierendenwerk Darmstadt

www.deutsches-polen-Institut.de                     www.kinos-darmstadt.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Anlass des 25-jährigen Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags werden in der Columbiahalle in Berlin ab 15.00 Uhr die  „Deutsch-polnischen Begegnungen” stattfinden.  Für die Polonia-Akzente sorgen während der Veranstaltung – die Folkloregruppe „Polonia“ aus Hannover mit ihren Tänzen und die jungen Preisträger des diesjährigen Preises der Polonia  während des Jacek-Kaczmarski-Festivals „Hoffnung“ in Kołobrzeg – Patrycja Polek & Adam Leszkiewicz mit ihrer Musik. Piotr Kajetan Matczuk und „Piramidy“ werden gemeinsam mit dem Jugendchor der Robert-Jungk-Oberschule auftreten.

Auch die Band „Bloody Kishka“ und Ela Dębska Blues Band gehören zu dem Programm der Veranstaltung. Zu einer berliner „Polka“ laden uns die deutschen Freunde aus der Gruppe „Polkaholix“, „Poparzeni Kawa Trzy“ laden zum Tanzen ein. Der Stargast der Festveranstaltung ist die Gruppe „Golec uOrkiestra“. Der Veranstalter sorgte auch für das leibliche Wohl, polnische Küche und Atmosphäre sowie ein abwechslungsreiches Programm.  

Die „Begegnungen“ stehen unter der Ehrenschirmherrschaft des Polnischen Präsidenten Andrzej Duda und des Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Das Projekt wurde realisiert dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Polnischen Senat, Polnischen Außenministerium, der Stiftung für die Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und des Konvents Polnischer Organisationen in Deutschland EWIV.

Alle sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen!

Das Festival der im Exil entstandenen Filme EMiGRA findet bereits zum vierten Mal in Warszawa statt. Das Festival hat einen besonderen Charakter, da er Polen auf der ganzen Welt verbindet – sowohl die Polen, die in der Heimat leben, als auch die 20 Millionen Polen im Ausland. EMiGRA ist ein innovatives Projekt – sowohl in der europäischen als auch in der weltweiten Dimension. Unser Festival wird an drei Orten stattfinden – im Kino Kultura auf Krakowskie Przedmiescie, traditionell in der Orangerie in Wilanow und zusätzlich in einem Kino im Zentrum der Hauptstadt. Die Grundlage des Festivals bilden Filme, die von im Ausland lebenden Polen realisiert werden sowie Filme über die im Ausland lebenden Polen, die von Regisseuren aus anderer Nationalitäten gedreht wurden. Am 20. Juli 2016 haben wir einen Filmwettbewerb EMiGRA verkündet, die Presseinformation zu diesem Thema befindet sich gemeinsam mit dem Logo der EMiGRA in der Anlage.  Wir sind dabei, das Programm des diesjährigen Festivals zu erarbeiten und werden Sie laufend über Neuigkeiten informieren. Wir bitten um Verbreitung von Informationen über den Wettbewerb in Ihren Medien und um Werbung für die Idee unseres Festivals und bedanken uns im Voraus für Ihre Hilfe.  

Wir beantworten gerne Ihre Fragen unter der Rufnummer: 881 206 203 und per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Katarzyna Podsiadło
Koordynator Festiwalu EMIGRA 2016

 
Festiwal Filmów EMIGRA 2016
ul. St. Kostki Potockiego 10/16
02-958 Warszawa
tel.: 0048 501746862
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.emigra.com.pl

Ein weiteres Gast bei „RockinBerlin" wird am  10. September polnische Legende der Country-Musik - Michael Lonstar. Er möchte über seinen musikalischen Weg erzählen... und auch über Nashville (Hauptstadt der Country-Musik) sprechen, wo er mit amerikanischen Musikern gespielt hat ... Songs werden aus dem Album: "Was ist das Land " ... 

Wir beginnen um 17.00 Uhr bis ... 21.00 , vielleicht ein wenig länger im Garten und Hütte Verbände Zuteilung " KGA Mariental II " mit Neukölnische Allee 166, 12057 Berlin

Minibar mit Snacks und Wein, Bier, Saft und Wasser wird geöffnet.

Anmeldungen: 01577 3406921 oder per E- Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Erwartete Spenden die Kosten von 10, -EURO Rockin Berlin zu decken

https://youtu.be/Tol71HS2PI4

www.rockinberlin.pl

Kommen am besten mit Cowboy-Hut …..

 

Aktuell im September: 14. Festival des Neuen Polnischen Films – Filmland Polen 2016.  "11 MINUTEN“,  Regie: Jerzy Skolimowski (PL 2015).  Originalfassung mit englischen Untertiteln, 79 Min.


Darsteller:  Richard Dormer, Wojciech Mecwaldowski, Paulina Chapko, Andrzej Chyra, Dawid Ogrodnik, Agata Buzek, Piotr Głowacki, Anna Maria Buczek, Jan Nowicki, Mateusz Kościukiewicz, Łukasz Sikora, Ifi Ude u.a.
           
Die selben 11 Minuten im Leben verschiedener Charaktere werden in parallelen Handlungsfäden gezeigt. Bevor die letzte Sekunde dieser 22 Minuten verstreicht, passiert etwas, das sie alle folgenschwer miteinander verbindet.
Ein obsessiv eifersüchtiger Ehemann und seine Frau, eine sehr attraktive Schauspielerin, ein verschlagener Hollywoodregisseur, ein leichtlebiger Drogenhändler, ein Mädchen mit seinem heißgeliebten Hund, ein undurchsichtiger Hotdogverkäufer, ein frustrierter Schüler mit riskanter Mission, ein Bergsteiger, der im Hotel die Fenster putzt, ein greiser Maler, ein paar Rettungssanitäter mit einem überraschendem Problem und eine Gruppe hungriger Nonnen. Ein bunter Querschnitt durch die Bewohner einer heutigen Stadt, deren Leben und Leidenschaften nicht voneinander zu trennen sind. Was sich unerwarteter Weise innerhalb von nur 11 Minuten ereignet, beeinflusst ihr Schicksal.
 
Die Vorführungen finden statt:
 
03.09.2016, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover
Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)
 
04.09.2016 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg
Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)
 
11.09.2016, 16:00 Uhr / Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)
 
Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache erhalten Sie im Kino. Internet: www.filmlandpolen.de
 
Grazyna Slomka
Festivaldirektorin "Filmland Polen"

 

Wir werden uns noch lange an die XXXI Olympischen Spiele in Rio de Janeiro in Brasilien erinnern. Es waren die ersten Spiele in Südamerika und die zweite Olympiade in Lateinamerika (Mexiko 1968). Die Eröffnungszeremonie fand am 05.08. und die Abschlussfeier am 21.08.2016 statt. An den Wettbewerben nahmen über 10.500 Sportler aus 206 Nationalen Olympischen Komitees teil.  

Die Olympioniken aus Deutschland erreichten den fünften Rang in dem Medaillenspiegel, sie gewannen insgesamt 42 Medaillen, davon 17 goldene Medaillen.

Das deutsche Olympiateam errang viele Erfolge, die häufig bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurden. Die polnischstämmige Tennisspielerin Angelica Kerber machte uns eine große Freude mit ihrer Silbermedaille. Alle deutschen Sportfans freuten sich über Gold im Beachvolleyball für Laura Ludwig und Kira Walkenhorst bzw. über das Gold für das Frauenfußballteam. Auch das Silber des männlichen Fußballteams war fantastisch. Sehr emotional war auch das Spiel der Handballer, in dem die polnische Mannschaft der deutschen Mannschaft in einem großartigen Spiel um Bronze unterlag. 

Die polnische Mannschaft erreichte mit ihren insgesamt 11 Medaillen, davon 2 goldene, den entfernten 33-sten Platz.  Es ist das beste Ergebnis polnischer Sportler in diesem Jahrhundert, in Athen, Beijing und London waren es jeweils 10 Medaillen. Gold für Anita Włodarczyk, Silber für Piotr Małachowski, Gold und Bronze für die Ruderinnen Magdalena Fularczyk-Kozłowska und Natalia Madaj sowie Bronze für Rafał Majka zählten zu den größten Erfolgen polnischer Olympioniken in Rio. Darüber hinaus erreichte Maja Włoszczkowska den zweiten Rang in Mountainbiking.

Die Olympischen Sommerspiele in Rio 2016 sind bereits Geschichte. Zusammenfassend muss man feststellen, dass trotz zahlreicher netten Überraschungen auch sportliche Enttäuschungen vorgekommen sind – so ist eben Sport. Wir hoffen, dass sowohl die deutschen als auch die polnischen Athleten bereits in vier Jahren noch mehr Ehrgeiz zeigen und noch mehr Medaillen gewinnen. Auf Wiedersehen bei den XXXII Olympischen Sommerspielen in Tokio 2020!

W.L.

Ein Treffen mit Waldemar Kostrzębski und seinen poetischen Werken. Autor erzählt über sich und seine schöpferische Arbeit, liest seine neuesten Gedichte vor und präsentiert zwei neue Pop-Songs, zu den er Texte geschrieben hat.

 3.09.2016, 12:00-13:00 Uhr (Wiederholung am Montag, den 05.09.16 um 13.00 Uhr)

Radio Flora, polnische Sendung “Gadu Gadu”, von und mit Grażyna Kamień-Söffker.

 

Radio Flora  http://www.radioflora.de/contao/index.php/stream-radioflora.html (Livestream)

 Waldemar Kostrzębski – Poezja po godzinach http://waldemar-kostrzebski.blogspot.de/

 

 

 

    Das Deutsche Polen-Institut und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius laden ein zum Podiumsgespräch:
  1. September 2016, 18:30 Uhr
    Quo vadis Europa?
    Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, Hiroshimastraße 12-16, Berlin
    Eintritt frei.
    Anmeldung erforderlich und ab jetzt möglich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Grusswort
Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Europa und Medien des Landes NRW
Begrüßung
Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor Deutsches Polen-Institut, Darmstadt
Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Keynote
Piotr Buras, Direktor Büro Warschau, European Council on Foreign Relations

Podiumsdiskussion
Dr. Anne Marie Le Gloannec, Forschungsdirektorin Sciences Po (Paris)
Piotr Buras, Direktor Büro Warschau, European Council on Foreign Relations
Roland Freudenstein, Politischer Direktor des Wilfried Martens Centre for European Studies (Brüssel)
Dietmar Nietan, MdB, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband (Berlin)

Moderation
Daniel Brössler, Korrespondent Süddeutsche Zeitung (Brüssel)

Gefördert von ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Partner: Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund
Mehr: http://www.deutsches-polen-institut.de/termine/aktuell/quo-vadis-europa/

Über Muttersprache wird nicht viel gesprochen, da man sie einfach verwendet. Wir machen uns kaum Gedanken darüber, warum die Muttersprache zwangsläufig die Sprache der Heimat bedeutet. Heißt sie Muttersprache, weil sie einem von der Mutter bzw. dem Vater beigebracht wurde?

Es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage, insbesondere in Hinblick auf andere Sprachen. Der polnische Begriff „język ojczysty” (wörtlich übersetzt: die Sprache der Heimat) ist sehr patriotisch gefärbt und Patriotismus gehört häufig zu den typischen Eigenschaften der polnischen Bürger. In der deutschen Sprache ist von der Muttersprache, d. h. „Sprache der Mutter” die Rede, denselben Begriff verwendet man in der englischen Sprache („mother tongue”). Sind andere Nationen emanzipierter als die Polen? Experten behaupten, dass Muttersprache die Sprache ist, mit der man zuerst konfrontiert wird. Zu den ersten Begegnungen mit der Sprache gehört auch das Wachsen des Kindes im Mutterleib. So gesehen ist der polnische Begriff „Heimatsprache“ nicht adäquat, da man den zweiten Aspekt, der das Leben eines noch nicht geborenen Kindes beeinflusst - die Umgebung, in der sich die Mutter befindet, nicht berücksichtigt hat. Man weiß heute wie wichtig es ist, mit einem Kind bereits im pränatalen Alter zu sprechen und es beispielsweise mit der Lieblingsmusik der Mutter vertraut zu machen. Wenn wir davon ausgehen, dass ein noch nichtgeborenes Kind auch die Umgebung der Mutter hört, kommen wir zum Ergebnis, dass die Kinder von Auswanderern seit Anfang an von zwei Sprachen beeinflusst werden – sowohl von der Sprache der Eltern als auch von der Sprache des Landes, in dem sie leben.

Es bis heute leider unterschiedliche Meinungen über den Unterricht der Sprache im Kindergartenalter. Da ich in einem bilingualen Haus großgeworden bin weiß ich, wie einfach es ist, sich von der frühen Kindheit an zwei Sprachen anzueignen. Ich kenne allerdings auch Menschen aus bilingualen Familien, die von Anfang an nur in einer Sprache aufgewachsen sind. Unglücklicherweise entscheiden manche Erwachsene, nur eine Sprache zu benutzen, um das Kind nicht zu „zerstreuen“ und sprechen häufig mit ihren Kindern in der Sprache des Landes des Aufenthalts anstatt sich der Muttersprache zu bedienen. Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder bis zum Ende der Pubertät zu den besten und schnellsten „Sprachwissenschaftlern“ zählen. In zweisprachigen Familien empfiehlt man, zu Hause in der Sprache der Eltern zu kommunizieren und außerhalb des Hauses in der Sprache des Landes des Aufenthalts zu sprechen. Diese Art des Kommunizierens bringt hervorragende Resultate, da die Kinder auf diese Weise eine Möglichkeit erhalten, zwei Sprachen korrekt und akzentfrei zu erlernen. Ein Durcheinanderbringen von falsch verwendeten Worten oder ein falscher Akzent kann dazu beitragen, dass Kinder diese Sprachgewohnheiten übernehmen. Bei der ersten Auswanderungswelle handelt es sich häufig um eine Generation, die die Sprache des Landes des Aufenthalts nicht akzentfrei sprechen kann und erst ihre Nachkommen haben eine Chance, die Sprache des Aufenthaltslandes wie Muttersprachler zu sprechen.

Die Kinder eignen sich alle neuen Sprachen mit einer Einfachheit an, die der Einfachheit, mit der sie Unmengen von Süßigkeiten verspeisen können, gleicht.

Um die Zweisprachigkeit zu fördern hat das Polnische Außenministerium durch das Generalkonsulat in New York am 13. September den Polonia Tag der Zweisprachigkeit eingeführt. „Der Tag der Zweisprachigkeit“ ist eine Fortsetzung der Aktion „In unserem Haus spricht man Polnisch“, die außer den USA auch schnell in Italien, Großbritannien, Australien, Kanada und Holland durchgeführt wurde. Die Initiatoren „des Tages der Zweisprachigkeit“ möchten Eltern und Erzieher der außerhalb Polens lebenden Kinder auf ihre Pflicht hinweisen, diesen Kindern die polnische Sprache beizubringen. Es ist notwendig, damit die polnischen Familien im Stress des Alltags nicht vergessen, wie wichtig die Muttersprache und dessen Potential für die Zukunft der im Ausland geborenen Kinder ist. Meinen Eltern gelang es, mich zum Abendunterricht an der Schule bei der Polnischen Botschaft (heute Konsultationspunkt bei der Polnischen Botschaft in Berlin) zu überreden.

Ich beschloss, eine bilinguale Europaschule (Deutsch-Polnische Robert-Jungk-Oberschule) in Berlin zu besuchen, um so mein Interesse für die polnische und die deutsche Sprache zu verbinden. Diese Art von Schule bietet einen sehr guten bilingualen Unterricht sowie eine Möglichkeit eines polnischen Abiturs an. Aufgrund meiner Erfahrung und der Erfahrungen meiner deutsch-polnischen Schulfreunde bin ich der Meinung, dass für den größten Impuls für das Erlernen der Muttersprache die Eltern gesorgt haben. Heute kann ich selbständig entscheiden, in welchem Land ich leben bzw.- arbeiten möchte. Der berühmte polnische Sprachwissenschaftler und gleichzeitig der Schirmherr „Des Tages der Zweisprachigkeit“ - Professor Jan Miodek ist der Meinung, dass Menschen, die ihr Herkunftsland verlassen haben, zwangsläufig zweisprachig werden, was ein Riesenkapital sowohl in sprachlicher als auch in intellektuell-kulturellen Hinsicht bedeutet. Man soll den Kindern dieses Kapital nicht wegnehmen, gute Kenntnisse der Muttersprache können doch dazu beitragen, eine interessante Arbeit in Mittel- oder Osteuropa zu finden. Professor Miodek zitiert häufig den Satz von Johann Wolfgang Goethe: „ Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst“.

Der Tag der Zweisprachigkeit zieht immer größere Kreise, vor kurzem haben sich dieser Aktion auch Polen in der Ukraine (Winnica) angeschlossen. Es lohnt sich, diesen insbesondere für die jungen Polen wichtigen Tag im Kalender der Polonia-Ereignisse zu vermerken (er fällt stets auf den zweiten Samstag im Oktober), vielleicht sollte man ihn auch in Deutschland feiern?


Studentin der Interkulturellen Germanistik an der Universität Viadrina und der Adam- Mickiewicz-Universität in Poznań

Zuzanna Lewandowski

 

 

 

Als Peter Szczyrba nach Deutschland kam, gründete er eine Rockband, deren Name an seine Heimat – Schlesien und den durch seine Heimatstadt fließenden Fluss erinnerte. Der „Rawa Blues Band“ schlossen sich drei weitere Musiker an.  Die Gruppe gab viele Konzerte in Deutschland und im Ausland. 2011 wurde die Band von Irek Dudek zur Teilnahme an dem Rawa Blues Festival in Katowice eingeladen. Es war eine große Auszeichnung, da das Festival zu den größten und bekanntesten Bluesevents in Polen gehört. Dort traten solche legendären Vertreter des polnischen Blues wie Tadeusz Nalepa, Dżem, Easy Rider, Jan Kyks Skrzek, Martyna Jakubowicz, SBB i Nocna Zmiana Bluesa sowie der Veranstalter Ireneusz Dudek und ausländische Stars wie James Blood Ulmer, Otis Taylor und Robert Cray auf.

Während der sechzehnjährigen Geschichte gehörten der Band einige Dutzend Musiker an. Die Band in der Zusammensetzung: Michel le Blanc (Gitarre), Sven Leise (Bass), Andreas Smyrek aus Walbrzych (Schlagzeug) und Gründer Peter Szczyrba (Gitarre, Mundharmonika, Gesang) spielt seit 5 Jahren gemeinsam.

Die Gruppe Rawa Blues Band nahm 5 CD‘s auf, die Aufnahmen zu der letzten CD „On the Road” dauerten ein Jahr.  Die Perfektion des Sounds der einzelnen Instrumente trägt zu hervorragenden Qualität der Aufnahme bei. Die Anwendung der  aus Country und Blues stammenden „Bottleneck“-Technik des Gitarrenspiels verleiht der Musik einen charakteristischen „betrunkenen” Sound und trägt zu einer besonderen Atmosphäre bei.  

Die Bandmitglieder üben verschiedene Berufe aus: unter ihnen ist ein Fahrer, Monteur, ein Fabrikarbeiter, Peter Szczyrba ist Ergotherapeut – der Blues hat sie miteinander verbunden. 

Claudia Daniel

Artikel aus dem Zeitschrift "Samo Życie"

Wir laden zur Eröffnung des akademischen Jahres 2016/2017 an der Polnischen Universität der Drei Generationen in Berlin ein. Dieses ganze Jahr wird dem 25. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags gewidmet sein. Aus diesem Anlass findet eine Diskussion unter der leicht irritierenden Überschrift „25 Jahre Nachbarschaftsvertrag – wozu das Ganze?” statt.

An der Diskussion nehmen teil:
Johannes Bauch, der deutsche Botschafter in Polen in den Jahren 1993 bis 1999,
Prof. Jerzy Sulek, der damalige Verhandlungsführer von polnischer Seite, und der Schriftsteller Prof. Stefan Chwin, der auch die Eröffnungsvorlesung zum Thema
„Machtlosigkeit und Hoffnung im Europa von heute. 25 Jahre Nachbarschaftsvertrag” halten wird.
Moderiert wird die Diskussion von Marcin Antosiewicz vom Polnischen Fernsehen (TVP).

Während der Veranstaltung wird ein vom Polnischen Fernsehen produzierter Film über die Tätigkeit der Universität der Drei Generationen im Kontext der guten Nachbarschaft zwischen unseren beiden Ländern gezeigt werden.

Die Eröffnung findet am 9.9.2016 um 18.00 Uhr statt und wird simultan ins Deutsche gedolmetscht.
Veranstaltungsort: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Hörsaal 2097.

Nach der Diskussion gibt es Gelegenheit, bei einem Glas Wein und Brezeln miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wir bitten um Anmeldung unter : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Insbesondere die deutschsprachigen Begleitpersonen werden gebeten, sich anzumelden, d
amit wir eine ausreichende Anzahl von Kopfhörern bereitstellen können.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Abend.
Der Programmbeirat der UDG.”

www.UTP.berlin

 

Das 25-jährige Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages ist ein Grund zum Feiern: Die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen haben sich politisch, gesellschaftlich und zwischenmenschlich so eng verflochten wie nie zuvor. Die gemeinsamen deutsch-polnischen Institutionen, die der Nachbarschaftsvertrag ins Leben gerufen hat oder die in dessen Folge entstanden sind, wie das Jugendwerk, die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit oder die Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit, haben über die Jahre ein tiefes, gegenseitiges Vertrauen geschaffen. Das Ausmaß dieser positiven Entwicklung ist beispielhaft.

Das Jubiläumsjahr ist ein Anlass, auch nach vorne zu blicken, über die zukünftige Ausgestaltung unserer Beziehungen zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu suchen. Das Programm für das Jubiläumsjahr ist breit gefächert und reicht von zwischenstaatlichen Formaten bis hin zu Projekten und Veranstaltungen auf gesellschaftlicher und kultureller Ebene. Politische Höhepunkte werden die Deutsch-Polnischen Regierungskonsultationen sowie gegenseitige Besuche unserer Staatsoberhäupter sein. Darüber hinaus haben politische und zivilgesellschaftliche Institutionen viele Aktivitäten geplant. Diese Vielfalt zeigt, welchen hohen Stellenwert die Beziehungen unserer beiden Länder heute haben.

In diesem Sinne möchten wir Sie ganz herzlich zu einem besonderen Konzert der "MISSA PRO PACE" einladen, das mit Unterstützung der Stadt Montabaur am Samstag, dem 27.August 2016 um 17 Uhr in der Brüderkirche zu Montabaur stattfindet . Mit dieser lateinischen Gospel-Friedensmesse für Chor, Soli, Sprecher & Quartett, die von Tomasz Glanc komponiert wurde, möchten wir unser Zeichen der guten deutsch-polnischen Beziehungen in unserer Region setzen und gleichzeitig an den Frieden in der Welt appellieren .

 

Schließen Sie sich den Feiern des Polonia Tages der Zweisprachigkeit an, feiern Sie das Fest der polnischen Sprache in Ihrer Umgebung!  

Der Polonia Tag der Zweisprachigkeit (Polish Bilingual Day) ist ein neuer Feiertag, der in dem Kalender der Polonia-Ereignisse erst im vergangenen Jahr aufgeschrieben wurde. Dieser neue Feiertag wurde im September 2015 im Generalkonsulat der Republik Polen in New York ausgerufen. Der Ideengeber und die Veranstalter der Tage der polnischen Sprache sind: die Stiftung Gutes Polen aus New York und die Stiftung Bildung für die Demokratie aus Warszawa. Diese Initiative wird unterstützt und mitfinanziert im Rahmen der Unterstützung von Polen und Polonia im Ausland im Jahre 2016,  die der Senat der Republik Polen gewährt. Die Ehrenschirmherrschaft über die Veranstaltung übernahm Prof. Jan Miodek.

Der erste Polonia Tag der Zweisprachigkeit fand am 10. Oktober 2015 statt. An diesem Tag wurden in den USA und in der Ukraine Veranstaltungen zum Thema Zweisprachigkeit durchgeführt. Es handelte sich dabei um Musterveranstaltungen, jeder von uns  – jede einzelne Organisation oder Schule der polnischen Sprache kann selbst Treffen organisieren und ein individuelles Programm zur Förderung der polnischen Sprache erarbeiten.

 

In diesem Jahr wird die zweite Ausgabe des Polonia Tages der Zweisprachigkeit am 14. und 15. Oktober gefeiert. Die von dem Polnischen Senat mitfinanzieren Feierlichkeiten, die die polnische Sprache zelebrieren, werden in 10 Orten stattfinden: in New York, Boston MA, Chicago, Denver Clifton NJ, Copiague NY, Mahwa NJ, Toronto, den Niederlanden und in Österreich. Den Feiern haben sich auch Polonia-Vereine in Großbritannien mit dem Koordinator Therapiewerkstatt Alfa und Projekt The Future of Education, die polnische Samstagsschule (Pan Kleks-Schule) in Accrington, die Internetpräsenz Polnische Mütter in Manchester, die FB Gruppen Poczytaj mi Mamo, Poczytaj mi Tato, die Polnische Schule in Carlow, Polnische Schule in Athlone, die Vereinigung Polnische Note in der Ukraine und polnische Schulen in den USA angeschlossen. Die Veranstalter bitten die Polonia in der ganzen Welt, die Feier des Festtags der Polnischen Sprache zu beobachten und sich aktiv daran in eigenen polnischen Gemeinden zu beteiligen.  

 Weitere Informationen finden Sie auf : www.PolishBilingualDay.com

Beteiligungsinteresse bitte senden an e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Sie hören das internationale Programm von Radio Duisburg International” – so werden die Zuhörer der seit 24 Jahren jeden Dienstag ausgestrahlten polnischen Sendung von Roma Stacherska-Jung begrüßt.

„Über uns und für uns“  ist das Motto dieser bundesweit einzigartigen Sendung. Diese von einem Privatsender in Nordrhein-Westfalen ununterbrochen seit 1992 ausgestrahlte Sendung ist höchstwahrscheinlich einzigartig im Bundesgebiet. Die Sendung besteht aus polnischer Musik und Themen, die das Leben der Polonia und der polnisch sprechenden Bevölkerung in Deutschland betreffen. 

Für die leitende Redakteurin dieser Sendung ist der 24.Jahrestag ein Beweis dafür, dass es häufig die provisorischen Lösungen im Leben sind, die mit einem Erfolg gekrönt werden.   Als man ihr 1992 die Führung einer 15-minütigen Sendung im lokalen Radiosender vorgeschlagen hat, reagierte sie nicht gerade enthusiastisch. Für die ehemalige Mitarbeiterin der Deutschen Welle und der in Polen sehr bekannten Sendungen Lato z Radiem, Teleexpres und Panorama war es kein besonders attraktives Angebot. Sie versuchte dennoch, diese Aufgabe möglichst gut zu erfüllen und je mehr sie sich mit den Freuden und Problemen des Alltags der Polonia beschäftigte, desto mehr setzte sie sich für die Sendung ein. Jetzt, trotz vieler beruflichen Verpflichtungen im Radio Duisburg gehört die Arbeit für die Sendung zu ihren Prioritäten, auch wenn es sich dabei um ehrenamtliche (von ihr selbst als „pro bono“ bezeichnete) Arbeit handelt.

Durch ihre langjährige Arbeit für das Programm versuchte sie stets, die Ohren und die Herzen der polnischsprachigen Personen aus der Nähe von Duisburg zu erreichen. Dabei handelt es sich um ein gemischtes, aus verschiedenen Regionen Polens – aus Schlesien, Mazowien und Pommern stammendes Publikum.  Der größte Fan der Sendung war die sogenannte Bigos Klika, eine Clique von Freunden „aus der Garage“.

Diese Sendung hätte es ohne Sponsoren nicht gegeben. Einige Jahre lang wurde sie von der Firma Lazar, danach von dem Verband der Polnischen Ingenieure und Techniker in Deutschland unterstützt. Seit vergangenem Jahr wird die Sendung von der Transportfirma Krotrans gesponsert. Auch die Rolle des Polnischen Konsulats in Köln und der Vereinigung „Wspolnota Polska“ soll unterstrichen werden. Zum Geburtstag wünschen wir viele nette Momente und treue Hörer.  

Leonard Paszek

Artikel aus "Samo Zycie"

 

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