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The Institute of National Remembrance (IPN) hereby announces the second edition of the international „Witness of History" award. This is an honorary distinction established in March 2009 by ordinance of the IPN's President and conferred by the Institute. It is granted to individuals and organisations in recognition of their outstanding contribution to commemorating the history of the Polish Nation and supporting the IPN in its statutory activities in the field of education and research. The laureates comprise a large group of combatants, teachers, social activists and local government officials. Since 2015, by decision of the President of the Institute, the award may also be granted to persons active abroad.

Nominations are welcomed for individuals and institutions active outside Poland and especially involved in cultivating Polish historical memory, committed to preserving, promoting, and enhancing the knowledge of the recent history of our country, and to uncovering forgotten facts and persons who have rendered great services to the Polish Nation. Since the activity of the IPN focuses solely on modern Polish history, namely the years between 1918 and 1989, the award acknowledges activities related to that historical period.

Posthumous decoration may also be requested.

Award proposal should include: information about the candidate, a description of the merits that may constitute ground for granting the distinction, and copies of any documents certifying the candidate's achievements that are available to the applicant. The proposal should include a statement of consent by the nominee (not applicable to candidates proposed posthumously). Proposals should be made exclusively in writing and sent no later than 31 July 2016 (as per postmark) to the following address:

Instytut Pamięci Narodowej
ul. Wołoska 7
02-675 Warszawa

POLAND
(BEP „Świadek Historii”)

In matters related to the award one may also contact Katarzyna Miśkiewicz via e-mail at: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Zapraszamy do udziału w round table o charakterze prezentacji raportu oraz warsztatów strategicznych organizowanych w ramach projektu " Testowanie obywatelstwa UE w zakresie obywatelstwa pracowniczego” przez Polską Radę Społeczną w ramach programu Europa dla Obywateli.

Dwudniowe warsztaty odbędą się 2 i 3 lipca 2016 r. w Czerwonym Ratuszu w Berlinie, Jüdenstr. 1, sala 219.

Warsztaty skierowane są do organizacji oferujących porady socjalne i pomoc osobom polskiego pochodzenia. Reprezentanci organizacji i poradni działających na terenie Niemiec będą mieli okazję poznać się wzajemnie oraz wypracować rozwiązania poprawy sytuacji Polaków w Niemczech. Wymiana doświadczeń odbędzie się w języku polskim.

W niedzielę 3 lipca chcemy przedyskutować kwestie powołania sieci organizacji i inicjatyw wspierających Polaków na terenie Niemiec. Jak możemy w przyszłości wzajemnie się wspierać i wymieniać istotnymi dla rozwoju naszych organizacji informacjami? Jakie postulaty moglibyśmy zgłosić władzom niemieckim, polskim i UE? Jak reprezentować interesy w obszarze poprawy społeczno-ekonomicznej sytuacji Polaków w Niemczech na poziomie federalnym?

Ostatnim punktem seminarium będzie wspólne wypracowanie strategii wzajemnego wsparcia i możliwości współpracy na przyszłość.

Prosimy o potwierdzenie udziału do 24.06.

Istnieje możliwość zwrotu kosztów podróży w wysokości do 50 Euro (w wyjątkowych przypadkach istnieje możliwość zwiększenia kwoty na zwrot kosztów podróży) oraz wykupienia przez nas dla noclegu  - prosimy w tej sprawie o bezpośredni kontakt telefoniczny 0176-816 568 60 (Kamila Schöll-Mazurek).

Z poważaniem
Hannah Heyenn
Marta Neüff
Kamila Schöll-Mazurek

Sportliche Emotionen bei dem gestrigen Spiel zwischen Polen und Deutschland (0:0) sind mit dem 25. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft getroffen. Nach dem offiziellen Treffen kann Präsident Andrzej Duda mit dem Bundespräsident Joachim Gauck, Polonia Fans haben sich zusammen mit dem Präsidenten bei der polnischen Botschaft in Berlin gefeuert.

 

Es war ein gutes Spiel. Obwohl die Polen in diesem Spiel kein Tor geschossen haben, ein Unentschieden für uns ein tolles Ergebnis ist. Die Fans sind stolz auf die Haltung des Teams vom Adam Nawałka weil den Willen zu kämpfen im Team zu sehen war. Fans waren auch froh, dass Polen fżr Deutschland schwierige Partner war, der nicht erlaubt hat, ein Tor zu geschossen zu haben.

Weiß-Rot haben schon Nordirland 1:0 besiegt und sind am Ende der Gruppenphase auf dem zweiten Platz. Wir hoffen, dass das polnische und deutsche Teams das nächste Spiel mit Glück gewinnen und sich wieder im Finale der Europameisterschaft treffen.

Redaktion Polonia Viva, FOTOs: PAP

Alle Lehrer  die Interesse an der Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projekts "Polnische Sprache in Deutschland - Identität Konsolidierung, die Aussicht auf" haben, laden wir am Freitag und Samstag, den 1. und 2. Juli 2016 herzlichst ein. Es ist die weitere informative und bildende Sitzung (Einladung und Programm im Anhang) nach Frankfurt (Adresse: polnisch-deutschen Kindergarten Polanka, Oberschelder Weg 22A, 60439 Frankfurt am Main).

Das Ziel des Projektes ist es, verschiedene Formen des Lehrens polnische Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland zu unterstützen. Der Empfänger des Projekts (unter bestimmten Bedingungen) kann jede soziale Organisation sein, die Initiative der Eltern, kulturelle Vereinigung, religiöse Gemeinschaft usw., die professionell polnische Sprache unterrichtet und / oder in der polnischen Sprache lernen. Das Projekt ist grundsätzlich offen und adressiert an unterschiedliche Kreise.

Über die Bedingungen für die Teilnahme am Programm im Jahr 2016 informieren wir unter anderem auf Schulungen in den folgenden Orten: Berlin (8-9. 04), Frankfurt am Main (1-2, 07), Dortmund (2-3,09) und im September / Oktober in Hamburg und München.

Programm richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von ihrem Arbeitsplatz, die Engagement zeigen oder den Wunsch äußern, an dem Projekt teilzunehmen. Einreichungen auf dem Formular werden bis 2016.06.28 gesammelt.

Wir begrüßen Sie und wir freuen uns auf Treffen

Projektgruppe

Referat der Zusammenarbeit mit Polonia

Generallkonsulat RP in KJöln

Generalkonsulat der Republik Polen in Köln Referat polonijny / Auslandspolen Im MediaPark 5c

50670 Köln     

 

Telefon: + 49(0)22 193 730 267 J.Laskowska

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefon: + 49(0)22 193 730 218 E. Lippmann

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefon: + 49(0)22 193 730 220 M. Todorowska

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Faks: + 49 (0) 221 34 30 89

Zwei Tage vor dem 25. Jahrestag des Deutsch-Polnischen Freundschaftsvertrages findet am Mittwoch, 15. Juni, um 14 Uhr in Bochum der Auftakt für die umfassende Instandsetzung und den Ausbau des Hauses „Dom Polski“ zu einem Ort der Begegnung und der Erinnerung statt:  Die NRW-Stiftung stellt dem Bund der Polen in Deutschland e.V. hierfür einen Zuschuss in Höhe von 314.000 Euro zur Verfügung. Die schriftliche Zusage wird der Präsident der NRW-Stiftung, Harry K. Voigtsberger, an den Vorsitzenden des Bundes der Polen in Deutschland e. V., Josef Malinowski,  überreichen. Mit einem weiteren Bundeszuschuss in etwa doppelter Höhe kann das geschichtsträchtige Gebäude dann grundlegend saniert und für den Bund der Polen und die beim LWL-Industriemuseum angesiedelte Dokumentationsstelle Porta Polonica sowie als Unterkunft für Stipendiaten hergerichtet werden. 

Aus diesem Anlass lädt Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zu einer Feierstunde in das Bochumer Rathaus ein. Gemeinsam mit dem Generalkonsul der Republik Polen in Köln Jan Sobczak, NRW-Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense und dem Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Matthias Löb, wird dabei die Bedeutung dieses Vorhabens gewürdigt: Mit dem geplanten „Dom Polski“ entsteht in Bochum ein bundesweit einmaliges Projekt zur internationalen Verständigung zwischen Deutschland und Polen und zur Aufarbeitung der deutsch-polnischen Geschichte

Hierzu laden wir Sie – auch im Namen der beteiligten Partner – herzlich in das Rathaus der Stadt Bochum, Willy-Brandt-Platz 2-6 in 44787 Bochum ein. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr mit einem Fototermin im Innenhof des Rathauses. Im Anschluss daran werden die beteiligten Partner kurze Statements zu dem Vorhaben geben. Anschließend fahren wir dann um ca. 15.15 Uhr mit einem Bus gemeinsam vom Rathaus zum Dom Polski, Am Kortländer 6, wo die Pläne bei einer Ortsbesichtigung erläutert werden. Rückfahrt von dort zum Rathaus: ca. 16 Uhr. Bitte informieren Sie uns, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen.

Winfried Raffel
Referatsleiter Kommunikation

Schon fünfte Mal treffen wir uns zu der "Hochsommer-Nacht mit der Poesie“ auf der Wiese in der" Schlesische Schänke "in Solingen. Die Magie der „Nacht der Poesie“ zieht von Jahr zu Jahr immer mehr Teilnehmer. In der Zeit begleiten uns die Poesie, Geschichten und hervorragende Musik. Das Programm bereichern die Wettbewerbe wie z.B. für den schönsten Kranz und einen  Fotowettbewerb für "Light the Night".

In diesem Jahr werden die Polonia-Dichter aus Deutschland und aus Belgien und Dichter sich präsentieren! Primäre Rhythmen der Musik bringt Grzegorz Slawinski. Für einen echten musikalischen Fest laden sie: Rose und Benedikt Frackiewicz - das Duett "Benrose",  Alexandra Stegh mit ihre Töchter - Janina und Helena, Agnieszka Skowronek und sehr junge Nina Seipolt, weiterhin Zbigniew Stelmach mit seiner Gitarre und Slawomir Olszamowski mit Klavier.
Eine Überraschung erleben wir von zwei Tenöre Oper Köln: Peter Wnukowski und Zenon Ivan!

"Hochsommer-Nacht mit der Poesie“auf der Wiese in der" Schlesische Schänke " in Solingen
- Engelsberger Hof 10 42697 Solingen Ohligs -
24, Juni 2016 r, um. 19: 00

Im Namen aller Künstler sind Sie herzlichst eingeladen


Joanna Duda - Murowski

 





Stiftung „School of Leaders“ führt ein Projekt „Schule für Führungskräfte“  für Westeuropa, die sich an den jungen polnischen Lieder in Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Irland, Österreich, Frankreich, Norwegen, Schweden, Italien, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Island, Finnland, Spanien, Portugal, Griechenland, Schweiz richten.

Seit 2009 organisieren wir die Schule für Führungskräfte (SLP), die für aktive Mitglieder der polnischen Gemeinde im Alter von 20 bis 40 Jahren vorpreschen ist. Im Zeitraum von 30. August bis 8. September 2016 findet SLP in Westeuropa statt, die insgesamt 24 Personen umfassen wird.

Das Ziel des Projektes ist es, die Führungsfähigkeiten der Teilnehmer zu entwickeln, so dass sie für eine aktive und bewusste Handlung in ihren polnischen Gemeinden und der lokalen Gemeinde im Aufenthaltsland unterbreiten. Das Projekt verstärkt Kontakte zwischen den polnischen Teilnehmer mit Polen, durch die Annährung der polnischen Wirklichkeit seiner heutigen Gesellschaft, die Wirtschaft und die Herausforderungen, die vor denen steht. Ein wichtiges Thema wird auch die regionale Zusammenarbeit und im Rahmen der Europäischen Union. Die Schule besteht aus einer Reihe von Workshops Führung, Vorträge, Treffen mit Politikern und Sozialaktivisten sowie Studienreisen, bei denen die Teilnehmer mit lokalen Führern treffen und mehr über das heutige Polen erfahren.

Wir wenden uns an Sie um Hilfe bei der Förderung des Projekts unter den polnischen Organisationen. Anmeldetermin bis zum 22. Juni.

Anna Łukawska-Adamczyk

Foundation School of Leaders

ul.Wiejska 12A

00-490 Warszawa

tel: 22 556 82 55

e-mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.szkola-liderow.pl

Anlässlich des Vorrundenspiels bei der Fußball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und Polen am 16. Juni 2016 laden TIGGES Rechtsanwälte gemeinsam mit der Abteilung für Handel und Investitionen des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln und Kooperationspartnern zu einem Business Networking mit anschließendem Public Viewing ein. Vor einigen Wochen haben Sie hierzu eine postalische Einladung erhalten. Wir haben noch einige Teilnehmerplätze frei und erlauben uns daher heute, Ihnen anbei noch einmal auf diesem Weg die Einladung zukommen zu lassen.

Wir bitten um Bestätigung Ihrer Teilnahme bis zum 6. Juni 2016 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Im Hinblick auf die begrenzte Zahl an Plätzen bitten wir zu beachten, dass die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

TIGGES Rechtsanwälte

Abteilung für Handel und Investitionen Generalkonsulat der Republik Polen in Köln sowie weitere Kooperationspartner


Selbstverständlich können Sie dem zukünftigen E-Mail-Versand unserer Einladungen an Sie widersprechen; bitte senden Sie hierfür eine E-Mail mit dem Betreff "Unsubscribe" an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

anlässlich des Vorrundenspiels bei der Fußball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und Polen am 16. Juni 2016 laden TIGGES Rechtsanwälte gemeinsam mit der Abteilung für Handel und Investitionen des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln und Kooperationspartnern zu einem Business Networking mit anschließendem Public Viewing ein. Vor einigen Wochen haben Sie hierzu eine postalische Einladung erhalten. Wir haben noch einige Teilnehmerplätze frei und erlauben uns daher heute, Ihnen anbei noch einmal auf diesem Weg die Einladung zukommen zu lassen.

Wir bitten um Bestätigung Ihrer Teilnahme bis zum 6. Juni 2016 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Im Hinblick auf die begrenzte Zahl an Plätzen bitten wir zu beachten, dass die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt werden.

 

TIGGES Rechtsanwälte

Abteilung für Handel und Investitionen Generalkonsulat der Republik Polen in Köln sowie weitere Kooperationspartner


Selbstverständlich können Sie dem zukünftigen E-Mail-Versand unserer Einladungen an Sie widersprechen; bitte senden Sie hierfür eine E-Mail mit dem Betreff "Unsubscribe" an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Das Fest aus dem Anlass des Tages der Polonia ist inzwischen zu einem festen Termin im Kalender der polnischen Events in Berlin geworden. Bereits zum sechsten Mal organisierte der Polnische Rat in Deutschland, Landesverband Berlin vor dem Rathaus in Berlin-Reinickendorf ein Fest aus dem Anlass des Tages der Polonia und der Polen im Ausland – zum ersten Mal fand die gesamte Veranstaltung im Freien statt.
Das Wetter spielte mit, bereits in den frühen Vormittagsstunden kamen zahlreiche Gäste. Auf 40 Informationsständen präsentierten die Organisationen der Polonia ihre Aktivitäten, es gab auch kulinarische Angebote aus Polen, Bier und einen Stand der Gemeinde Węgrów, die in diesem Jahr in der Rolle des Spezialgastes auftrat. Die Gemeinde Węgrów wurde durch Kapela Łochowska, eine Jugend-Folkloregruppe und Volkskünstler repräsentiert. Die stellvertretende Vorsteherin der Gemeinde Halina Ulińska stellte dem Publikum ihre Region vor und lud die Gäste zu einem Besuch dort ein.
 
Den ganzen Tag lang fanden auf der Bühne vor den Rathaus Reinickendorf Auftritte von: Kapela Łochowska, einer Jugend-Folkloregruppe aus der Gemeinde Węgrów, der Polonia-Folkloregruppen: Polonez aus Darmstadt und Krakowiacy aus Berlin, der Band IG Jaszczuk und Szene Berlin, der Rockband Bloody Kishka, der Blues-Rockband PS mit Gastauftritt von Beata Kossowska statt. Der Star des Abends war die Gruppe BRAThANKI, die dem polnischen Poblikum aus zahlreichen Hits wie „Czerwone korale”, „Gdzie ten, który powie mi” und „Mamo, ja nie chcę za mąż” bekannt es.
Es fehlte nicht an Attraktionen für die jüngsten Teilnehmer des Fests – die Zirkus Kompanie (Kompania Cyrkowa) aus Szczecin führte Workshops für Kinder durch, der Polnische Schulverein „Oświata“ bastelte mit den Kindern und um 15.00 Uhr trat das Puppentheater Halina auf.
Durch das Programm führten Monika Sędzierska (RBB) und Marcin Antosiewicz (TVP Polonia).

Die offizielle Eröffnung des Festes fand um 16.00 Uhr statt. Der Bürgermeister von Berlin-Reinickendorf – Frank Balzer, der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverbandes Berlin – Ferdynand Domaradzki und der Generalkonsul der Polnischen Botschaft in Berlin – Marcin Jakubowski begrüßten die Gäste und wünschten ihnen viel Spaß und unvergessliche Eindrücke während der Veranstaltung.
Dieses Fest im Freien, an dem eine Rekordanzahl von Gästen teilgenommen hat, war perfekt vorbereitet – wir danken dem Veranstalter – dem Polnischen Rat sowie den zahlreichen Sympathisanten und Helfern. Das Fest endete gegen 21.30 Uhr.


Text – Joanna Trümner
Fotos – Krystyna Koziewicz


Die Anthologie "Mein Polen – meine Polen. Zugänge und Sichtweisen" enthält Beiträge von 44 Persönlichkeiten aus Deutschland, die aufgrund ihres privaten und beruflichen Lebenslaufs eine besondere Verbindung zu Polen haben. Die Autorinnen und Autoren schildern individuelle Zugänge zu Polen und ihre Beziehungen zu den polnischen Nachbarn.

Dabei stehen allgemeine Reflexionen über Polen, persönliche Beziehungen zu dortigen Partnern und Freunden oder auch Gedanken zu den deutsch-polnischen Beziehungen im Vordergrund. Es ist zu spüren, was Polen und die Polen für die Autorinnnen und Autoren subjektiv bedeuten. Der Paradigmenwechsel in der Wahrnehmung Polens wird verdeutlicht und lässt den deutsch-polnischen Gedächtnisrahmen hervortreten. Damit trägt die Anthologie auch zur Weiterentwicklung einer guten Nachbarschaft beider Länder bei.

Ein Geleitwort von Frank-Walter Steinmeier und ein Beitrag von Hubert Orłowski führen in den Band ein. Beiträge von Wolf Biermann, Dieter Bingen, Karl Dedecius †, Ulrike Draesner, Peter Frey, Rüdiger von Fritsch, Hans Henning Hahn, Roman Herzog, Helga Hirsch, Gunter Hofmann, Sabrina Janesch, Christoph Kleßmann, Horst Köhler, Michael Krüger, Norbert Lammert, Karl Lehmann, Hans Maier, Emil Mangelsdorff, Markus Meckel, Anne-Sophie Mutter, Dietmar Nietan, Heinrich Olschowsky, Cornelia Pieper, Gunter Pleuger, Hans-Gert Pöttering, Norbert Rethmann, Joachim Rogall, Karl Schlögel, Volker Schlöndorff, Angelica Schwall-Düren, Gesine Schwan, Rita Süssmuth, Wolfgang Templin, Johannes von Thadden, Günter Verheugen, Bernhard Vogel, Ruth Wagner, Matthias Weber, Heinrich August Winkler, Dietmar Woidke, Christian Wulff, Klaus Ziemer - Schlusswort: Hans-Dietrich Genscher †

Herausgeber:


Dieter Bingen, Marek Hałub, Matthias Weber (Hg.)


Mein Polen – meine Polen

Zugänge und Sichtweisen

Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt 34. Wiesbaden 2016. XXIV, 358 Seiten, gb. ISBN 978-3-447-10593-4
E-Book: ISBN 978-3-447-19502-7, je ca. € 29,– (D)

Im Rahmen des Polnischen Tages 2016 führt der Verein für Interkulturelle Begegnungen e.V „Polnische Theaterwerkstatt“ auf der Grundlage des Buches "Der kleine König" (Krol Macius I) durch. König Maciuś ist einer der größten Kinderklassiker und wurde 1923 in Polen von Janusz Korczak verfasst.

Das Theaterprojekt  für Kinder richtet sich an Grundschüler der  1. bis 4. Klasse und findet an Schulen in Berlin und Brandenburg statt.  

Die Schüler führen in kunstvollen Kostümen  als Schauspieler, Tänzer, Sänger  und Pantomime das Märchen nach Janusz Korczak vor. Die Kinder werden in kleine Gruppen aufgeteilt. Der Gesang, das Schauspiel und der Tanz werden getrennt geübt.

Auf spielerische Art und Weise wird hier den Kindern ein Stück polnischer Kinderliteratur nähergebracht.

Ablauf der Werkstatt:

  1. Diskussion über Kinderrechte auf der Grundlage des Buches "Der kleine König" (Krol Macius I) von Janusz Korczak
  2. Vorbereitung des Theaterstückes in kleinen Gruppen, z. B:

- Lied des Volkes (Gesang)

- Tanz der Menschenfresser

- Pantomime

- Sprechtexte

  1. Aufführung für die Schule

Das Projekt wird von der BKM und Polnischer Botschaft in Berlin finanziell unterstützt.

 

Verein für Interkulturelle Begegnungen e.V.                                 

Kontakt :

Malgorzata Picz

Tel. 03322 2896858
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://interkulturelle-begegnungen.jimdo.com/

Am 17.06.1991, also vor genau 25 Jahren wurde zwischen der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland ein Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit unterschrieben. Dieses Dokument bildet gemeinsam mit dem ein Jahr zuvor unterschriebenen Vertrag über die Anerkennung der Grenze zwischen Polen und Deutschland ein Fundament für die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern in dem vergangenen Vierteljahrhundert. Dieser Vertrag reguliert die Grundsätze der bilateralen Zusammenarbeit in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht sowie die Belange der deutschen Minderheit in Polen und der Polen in Deutschland. Um den runden Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags zu feiern wird in Mainz ein durch das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln gemeinsam mit dem Staatssekretär des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und dem Marschall der Wojewodschaft Oppeln organisiertes deutsch-polnisches Fest stattfinden.

Während des Festes werden sich Künstler aus der Wojewodschaft Oppeln – el12 Opole Politechnic Band, Staatliche Fréderic-Chopin-Musikschule in Oppeln, Musikgruppe „Wizja“ sowie Gruppen der Polonia – die Folkloregruppe POLONEZ aus Darmstadt sowie Gesangs- und Tanzgruppe „Krakowiak“ aus Griesheim präsentieren. Durch die Veranstaltung führt Elizeusz Plichta aus Radio Darmstadt. An diversen Ständen mit Angeboten der polnischen Küche wird man laut Angaben der Veranstalter polnische Spezialitäten wie Wurst, Blutwurst, Pierogi und Bigos zu vernünftigen Preisen anbieten. Auch das polnische Bier und die an der Mosel produzierten Weine aus dem Weinkeller von Andrzej Greszta werden nicht fehlen.

In der Nähe der Bühne kann man die Informationsstände der rege zusammenarbeitenden Verwaltungen aus Oppeln und Rheinland-Pfalz finden. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass das Fest auch eine Gelegenheit bietet, an die vor 20 Jahren unterschriebene Vereinbarung zwischen Wojewodschaft Oppeln und dem Bundesland Rheinland-Pfalz, die als Fundament für rege stattfindende Partnerschaft beider Regionen betrachtet werden kann, zu erinnern.

Das Fest wird um 16.00 Uhr auf dem Hof der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz (Peter-Altmeier-Allee 1, 55116 Main, Eingang Deutschlandplatz) eröffnet.

Vor dem Fest wird eine Diskussion mit Teilnahme des Unterzeichners des Vertrags, des ehemaligen polnischen Ministerpräsidenten Jan Krzysztof Bielecki und des Sonderbeauftragten der Bundesregierung für Beziehungen zu Polen und damaligen stellvertretenden Vorsitzenden des Kanzleramtes in der Regierung Helmut Kohls – Horst Teltschik stattfinden (für geladene Gäste). Die Veranstaltung wird von der Ministerpräsidentin des Bundeslandes Rheinland-Pfalz Malu Dreyer, dem Generalkonsul der Republik Polen in Köln Jan Sobczak und dem Marschall der Wojewodschaft Oppeln Andrzej Bula eröffnet.

 

Der Song ist ein kleiner Spiegel der Kultur. Der Song spiegelt alle Elemente des Lebens, die sich die ganze Aufregung, Trends und Stile kreuzen. Mit der Kürze der Form und Ausdrucksmittel sowie die breite Verfügbarkeit, dieses Botschaft wird zu wichtigem  Kommunikationsmittel, die oft einen wichtigen Platz in den kulturellen Kanons gewinnt.

Das Lied begleitet uns im Alltag, aber es ist auch ein wichtiger Teil der Feiertage und Feste. Es vereint Menschen, die gleich fühlen, gleich denken, oder - wie in unserem Fall- gleich polnisch sprechen.

Daher mit großer Freude öffnen wir die erste Ausgabe von The Voice of Polonia. Wir hoffen, dass es allen Teilnehmern viel Inspiration bieten wirden, und die Zuhörer und Fans der schönen Momente und Emotionen erleben.

 

Anna Ciborowska - der Leiterin des Wettbewerbs "The Voice of Polonia"

http://www.thevoiceofpolonia.eu/pl/



Seit mehr als tausend Jahren sind Polen und Deutsche Nachbarn in Europa. Das Begleitbuch zur Sendereihe „Die Deutschen und die Polen“ (3Sat/ZDF, Ausstrahlung Herbst 2016) dokumentiert ihre gemeinsame Geschichte mit allen Höhen und Tiefen. Die schrecklichen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, als von deutscher Hand und auf deutschen Befehl Millionen von christlichen und jüdischen Polen ihr Leben verloren, haben lange Schatten geworfen. Es dauerte lange, um dieses Leid zu überwinden.

Heute sind Polen und Deutschland gemeinsam Mitglieder der Europäischen Union und immer mehr Menschen aus Polen ziehen nach Deutschland. Die Vergangenheit jedoch gerät immer mehr in Vergessenheit. Dabei könnte man sich an so viel erinnern: an deutsch-polnische Kontakte im Mittelalter, an die Rolle des deutschsprachigen Danzigs als Handelszentrale im Ostseeraum, an die aus den deutschen Ländern nach Polen gewanderten Juden, an die sächsisch-polnische Union oder die Massenwanderung von Polen in das Ruhrgebiet am Ende des 19. Jahrhunderts.

Knapp und prägnant wirft das vorliegende Buch Schlaglichter in eine Beziehungsgeschichte, wie sie spannender und dramatischer kaum sein könnte. Die Autoren sind ausgewiesene Spezialisten für deutsch-polnische und jüdische Geschichte.

Bestellungen: http://www.wbg-verlage.de/shop/de/wbv/deutsche-und-polen

Rezensionsexemplare können direkt bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft / Theiss-Verlag angefordert werden (http://bit.ly/1s4aReN)

 

 

Neuerscheinung des Deutschen Polen-Instituts:

Dieter Bingen, Hans-Jürgen Bömelburg, Andrzej Klamt, Peter Oliver Loew (Hg.):

Die Deutschen und die Polen. Geschichte einer Nachbarschaft

Darmstadt: Theiss-Verlag 2016, 192 Seiten, zahlreiche Abb. u. Karten

ISBN: 978-3-8062-3295-0

EUR 19,95 (D)

www.deutsches-polen-institut.de    www.facebook.com/deutschespoleninstitut

Wir laden Sie in der internationalen Konferenz teilzunehmen "Zusammenarbeit der polnischen und Deutschland im Bereich der Sicherheit: 25 Jahre gemeinsamer Erfahrungen " .  Die Konferenz wird organisiert durch Institut für Internationale Beziehungen, Institut für Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Die Konferenz wird am 24. Mai 2016 zwischen 9: 00-16: 00 Uhr , in  Zielna Conference Center, ul. Zielna 37, Warschau. Konferenzsprachen : Polnisch, Deutsch, Englisch (Simultanübersetzung ) .

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Program Konferencji

Piaf auf polnisch ist eine Darbietung der schönsten Chansons der legendären „Nachtigall von Paris“-Edith Piaf. Die Texte wurden ins Polnische von den besten Übersetzern wie Andrzej Ozga und Wojciech Mlynarski übertragen. Die einzigartige Atmosphäre des Konzerts verdankt man der Interpretation und der Stimme von Dorota Lulka. Die Schauspielerin erzählt außerdem über das bewegende Leben der Edith Piaf und schafft dadurch ein fast intimes Verhältnis zum Publikum. Dorota Lulka ist seit Jahren mit dem Stadttheater in Gdynia ( Gdingen) verbunden und spielte dort die Titelrolle im Theaterstück „Piaf“ über das Leben dieser Ausnahmesängerin.
Begleitet wird sie vom Pawel Nowak- einen Virtuosen des Akordeons und von Maciej Sadowski einem Meister des Kontrabass. Das Künstler-Trio kommt aus Danzig.

20.05.2016 – Chansons – PIAF auf polinsch

Freitag, 20. Mai 2015
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 15 €

Polnisches Restaurant »Gdanska«
Altmarkt 3
46045 Oberhausen
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Herzlich willkommen zu unserem nächsten Termin am Bunten Basteltisch! "Wie wohnen Vögel? Wir entwerfen Vogelhäuschen!". Wir bauen Vogelhäuschen, wir schauen uns an, wie Vögel leben, welche Ansprüche sie haben, um sich geborgen zu fühlen usw.. Am 16. Juni werden wir Baumhäuschen für Vögel bauen.... In Einstimmung auf die Sommerferien! :) Gebraucht werden: - Scheren - Kleber- Tesafilm und Malerkrepp - alte graue Zeitungen - Garn - Papierbögen in diversen Größen: in Weiß und in Grau. 

Am Bunten Tisch erwartet Euch:
Katarzyna Wirkus: ...ich bin Kunshistorikerin und Innenarchitektin - diese Abschlüsse habe ich an der Danziger Universität /Uniwersyt Gdański sowie an der Akademie der Künste /Akademia Sztuk Pięknych in Gdańsk/ Danzig  bekommen.  An der Akademie der Künste / Akademia Sztuk Pięknych in Warszawa absolvierte ich Urban Studies als Aufbaustudium. Aus Leidenschaft bin ich Pädagogin: ich lebe die Interdisziplinarität meiner beruflichen Ausbildung in diversen Projekten mit Kindern- und Jugendlichen aus, besonders an der aufregenden Schnittstelle von Architektur und Kunst. Mein besonderes Interesse richtet sich nach der Geschichte der Orte, ihrer Identität, nach der Beziehung zwischen der Theorie und Praxis der Architektur, dem städtischen Raum sowie der Kunst des 19. und des 20. Jahrhunderts.
...ich freue mich auf Euch! K.W.

am Do., den 19.05.2016, 17:30-19:00 Uhr im Learning Centre Berlin-Pankow, Berliner Str. 118, 13187 Berlin

Die nächste Termine: 02.06. und 16.06.2016
 

Erbeten ist ein Unkostenbeitrag von 5,-€ vor Ort,

Interessierte Kinder und Erwachsene melden sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Zapraszamy!

* Der Bunte Basteltisch folgt dem wöchentlichen Polnisch-sprachigen Programm für Schulkinder: 16:30-17:30 Uhr - am gleichen Ort!

SprachCafé Polnisch
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com
Wir sind auch auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059

Der Eurovision Song Contest wurde die meisten Jahre seiner Existenz nicht ernst genommen, jedenfalls nicht über das Entertainment-, TV- oder Radiogeschäft hinaus. In europäischen Krisenjahren - wie den aktuellen - kam der ESC nun zu Ehren, die politischer nicht sein könnten: Das größte europäische - besser, eurovisionäre - Popfestival erhielt die Karlsmedaille 2016.

Verliehen wurde diese Auszeichnung durch ein Gremium, in dem unter anderem Vertreter der Stadt Aachen, der BBC World, von TV5 Monde, Eurosport, Euronews und auch der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen sitzen. Michael Kayser, Vorsitzender des Trägervereins Médaille Charlemagne in Aachen, hatte zuvor zur Begründung, weshalb der ESC den Preis erhält, gesagt: "Warum nicht einmal die europäischste aller Veranstaltungen auszeichnen?" Und damit liegt das Preisgericht völlig richtig. Der ESC ist die populärste Kulturveranstaltung Europas, sie bündelt mehr als nur die Länder der EU und sie integriert auch Länder, die geografisch nicht zu Europa gehören, aber gern zum Kontinent gezählt werden: Israel, Aserbaidschan, Armenien oder Georgien beispielsweise. Und der ESC hat gerade durch seine offizielle Abstinenz von politischen Botschaften starke Dialoge über alle Länder hinweg und zwischen ihnen ermöglicht.

Bei der offiziellen Preisverleihung in Aachen stand Björn Ulvaeus als Laudator auf dem Programm - der früher nicht-bärtige Mann von Abba. Der Band, die 1974 den ESC für Schweden und für die eigene internationale Karriere gewinnen konnte. Ingrid Deltenre, Generaldirektorin der European Broadcasting Union und somit auch gesamtverantwortlich für den ESC in diesem öffentlich-rechtlichen Netzwerk, nahm die Medaille entgegen.

Mehr: https://www.eurovision.de/news/Eurovision-Song-Contest-erhaelt-Karlsmedaille-,auszeichnung126.html

„Come together” – so lautet das Motto der 61. Ausgabe des Eurovision Song Contest in diesem Jahr in Stockholm. Polnisches Fernsehen und damit unser Land wird von Michael Szpak vertreten, der im zweiten Halbfinale (12. Mai) wird das Lied singen „Color of Your Life".

Im Finale (14. Mai) wird die Gewinner des ersten und zweiten Halbfinale und Auftragnehmer des so genannten "Big Five", also Deutschland, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Italien, und ein Vertreter des Gastgeber - Schweden. Deutschland wird von Sängerin Jamie -Lee Kriewitz mit dem Song "Geist" vertreten sein.

Traditionell wird die polnischen Kommentator des Eurovision Song Contest 2016 Artur Orzech sein. Alle Konzerte von Eurovision TV Polen Jahr wird auf TVP Polonia live übertragen. Wettbewerb Kämpfe in der Lage, auch Internet-Nutzer auf der Website TVP.PL und spezielle http://eurowizja.tvp.pl/  verfolgen

Das zweite Halbfinale, ausgestrahlt auf TVP Polonia - 12. Mai Stunden. 21.00 (Polnisch Zeit)

Das Finale des Eurovision Song Contest, ausgestrahlt auf TVP Polonia - 14. Mai Stunden. 21.00 (Polnisch Zeit)

Wir laden Sie ein für unsere Vertreter zu wählen und Spaß zu haben!

Telewizja Polska TVP Polonia

Herzlich willkommen! Wir laden Euch zum gemeinsamen Dialog ein - "Was uns verbindet - was uns trennt". Es gibt so viel, was wir uns zu erzählen haben und was wir noch voneinander erfahren möchten. Es gibt auch immer noch Menschen, die es sich lohnt kennenzulernen... Angeregt von kurzen Lesungen von u.a. Krystyna Sar, Ruth Fruchtman und Agata Koch sowie klassischen Musikbeiträgen und moderner Preformance werden wir miteinander ins Gespräch kommen.

Zapraszamy!

SprachCafé Polnisch
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Papst Franziskus wird heute für seine besonderen Verdienste um Europa mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Seit jeher (1950) wurde Karlspreis im Rathaus der Stadt Aachen verliehen, diesmal aber in der Sala Regia im Apostolischen Palast in Rom. An der Zeremonie unter anderem haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker und Präsident der Europäischen Rates Donald Tusk teilgenommen. "Papst Franziskus ist für diesen schwierigen Weg Europas ein großes Glück", sagte Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp.

Papst Franziskus hat den Karlspreis bekommen um die Europäer zu mehr Solidarität aufzufordern. Papst Franziskus rief zu einem neuen Humanismus auf: Er träume "von einem Europa, in dem das Migrant sein kein Verbrechen ist" und "von einem Europa, das die Rechte der Einzelnen fördert und schützt, ohne die Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft außer Acht zu lassen". Weiter hin sagte: "Ich träume von einem Europa, von dem man nicht sagen kann, dass sein Einsatz für die Menschenrechte an letzter Stelle seiner Visionen stand."

Es wird etwa keine Simultanübersetzung geben: Der Vatikan, genauer das Päpstliche Haus, wollte keine Übersetzungsbuden in dem wunderbaren Ambiente, sodass Martin Schulz Deutsch, Juncker Französisch und Donald Tusk Polnisch sprechen werden und die Gäste in einem Heft in einer Sprache mitlesen müssen, deren sie mächtig sind.

Der EU-Kommissionspräsident Juncker dankte dem Papst dafür, dass dieser als Mahner Europa ins Gewissen rede. Er rufe immer wieder die ursprünglichen Werte Europas ins Gedächtnis.

Auch unser, polnischer Papst wurde schon mal ausgezeichnet: Johannes Paul II. Er erhielt 2004 in Rom einen "außerordentlichen" Karlspreis. Außer dem Papst zwei weitere Polen sind Internationalen Karlpreisträger, Professor Wladysław Geremek in 1998 und der Premierminister Donald Tusk in 2010.

Polonia Viva

 

http://www.karlspreis.de/de/aktuelles/karlspreis-2016

http://www.karlspreis.de/Portals/0/pdf/Karlspreis-2016-Rahmenprogramm-web.pdf

Seit fast 10 Jahren veranstalten die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und die Robert Bosch Stiftung abwechselnd in den deutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und dem Freistaat Sachsen sowie in den polnischen Woiwodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien die Deutsch-Polnischen Medientage. Rund 200 Journalisten und Medienvertreter kommen jährlich auf den Medientagen zusammen, um sich beruflich auszutauschen sowie zentrale Fragen des deutsch-polnischen Verhältnisses gemeinsam zu diskutieren.

Dieses Jahr stehen die Medientage unter dem Motto „Europa am Scheideweg – Integration oder Abschottung” und werden durch die SdpZ, die RBSG sowie den Freistaat Sachsen organisiert. Am 11.-12. Mai werden Journalisten, Politiker und Experten im Plenum und in Workshops mit den Teilnehmern diskutieren. Ein feierlicher Akzent der Medientage ist die abendliche Preisverleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises 2016. Die diesjährige Konferenz in den Räumlichkeiten der Leipziger Media City, Altenburger Str. 13, Leipzig, wird in Zusammenarbeit mit dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland organisiert (9.-10. Mai, www.medientreffpunkt.de), zu dem Sie ebenfalls sehr herzlich eingeladen sind.

Die Registrierung für die Deutsch-Polnischen Medientage, die Preisverleihung und für das Rahmenprogramm ist bis zum 1. Mai 2016 über www.registrierung.medientage.org oder mit Hilfe des Formulars, welches Sie auf medientage.org finden, per Fax an: + 48 22 338 62 01 oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Das aktuelle Programm können Sie auf medientage.org einsehen.

 

Es ist uns Freude und Ehre, Ihnen mitteilen zu können, dass das SprachCafé Polnisch für den prestigeträchtigen Berliner Europapreis „Blauer Bär“ 2016 nominiert wurde.
Das Land Berlin und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland verleihen diese Auszeichnung in der bundesweiten Europawoche bereits zum zweiten Mal an beispielhafte Berliner Initiativen, Projekte und Personen, die mit ihrem überwiegend ehrenamtlichen Engagement in unterschiedlichsten Gesellschafts- und Politikbereichen zum Zusammenwachsen Europas und seiner Menschen beitragen und sich für unsere gemeinsamen europäischen Überzeugungen einsetzen.

Die Preisverleihung findet in der Festveranstaltung am 9. Mai 2016, in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters im Berliner Rathaus statt.

Mehr über die Veranstaltung: https://www.berlin.de/rbmskzl/europa/europa-in-berlin/veranstaltungen/europapreis/

Wir sind allen dankbar, die zu dieser Auszeichnung beigetragen haben.

 

Artur Becker Deutsch-Polnischer Autor aus Masuren liest aus seinem neuen Buch „Kosmopolen Essays“ vor  - Weissbookverlag 10.05.2016 geboren 7. Mai 1968 in Bartoszyce, deutsch: Bartenstein in der Woiwoschaft Ermland-Masuren, Polen als Artur Bekier ist ein heute in Deutschland lebender Schriftsteller. Seit 1985 lebt er in Deutschland, wo er seitdem Romane, Erzählungen, Gedichte und Aufsätze verfasst und als Übersetzer und Publizist (Frankfurter Rundschau, den Rheinischen) tätig ist.
MEHR
Er wohnt in Verden (Aller). Er debütierte 1984 auf Polnisch in der Gazeta Olsztyńska, und zwar als Lyriker. 1989 wechselte er die Sprache und schreibt bis heute ausschließlich auf Deutsch. Ab 1990 publizierte er vor allem in der Literaturzeitschrift STINT aus Bremen. In den Jahren 2001 und 2004 nahm Becker am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Artur Becker ist Mitglied im P.E.N. - Zentrum Deutschland

 

 

Wenn du auch ein bißchen Gitarre spielen kannst, lerne fünf einfache Akkorde von "Hey Joe" und komme am 1. Mai zum Altmarkt nach Oberhausen!
In Breslau wird jedes Jahr ein neuer Guinness Buch Welt Rekord aufgestellt (www.heyjoe.pl).  Jedes Jahr findet auf dem Breslauer Markt eine Feier statt und alle die Gitarre spielen können, haben die Möglichkeit mit vielen anderen Gitarristen zusammen zu spielen.


Im Jahr 2012 haben auf dem Breslauer Markt gleichzeitig 7.473 Gitarristen den Titel  "Hey Joe" gespielt. In diesem Jahr wird auch Oberhausen bei dem größten Gitarren Welt Orchester (Greatest Guitar World Orchestra) zum vierten Mal mitspielen (Video und Fotorelation 2013, 2014, 2015: www.pol-cafe.de/Hendrix2013  www.pol-cafe.de/hendrix2014, www.pepe-tv.eu/thanks-jimi-festival-oberhausen-2015/. Der Höhepunkt des Festivals wird um 16 Uhr das gemeinsame Spielen des Titels "Hey Joe" sein.

Das Thanks Jimi Festival wird schon um 14 Uhr starten.  Auf der Bühne werden viele eingeladene Musiker spielen, u.a.: Elo Badura (www.pol-cafe.de/elobadura), Erik Lengowski Trio (www.obsaitensprung.de/portrait.php5?id=453), Stellar Reflektion

Wir warten auch auf Dich – bringe Deine Gitarre mit, überzeuge auch deine Freunde, komme nach Oberhausen und mach mit! Jede Gitarre zählt!

Sei dabei wenn wir den Guinness Record brechen!

Auf jeden, der mit seiner Gitarre kommt um mit zu spielen, wartet ein Teilnahme-Zertifikat zur Erinnerung.

 

Jedes Jahr lädt Polonia in Berlin auf eigenes Festyn "Tag der Polonia" dismal am Sonntag den 22. Mai ab 11.00 Uhr im Rathaus Renickendorf. In diesem Jahr zu Gast haben wir Folklorgruppen aus Masowen. Program und Kunstler sind auf der Plakate zu fiinden.

Herzlichst wilkommen!

Ferdynand Domaradzki

 

 

Professor Leszek Balcerowicz wurde am Samstag in Aachen mit dem von der deutschen Polonia verliehenen Ehrenpreis Polonicus für seinen Beitrag zu den markwirtschaftlichen Reformen und seine Verdienste für die bürgerliche Gesellschaft in Polen und in Europa ausgezeichnet. Die Polonicus-Preise erhielten auch: Thorsten Klute – Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Zbigniew Kossak von Główczewski – aktives Mitglied der Polonia und Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Kulturvereinigung Polonica e. V. sowie der Musiker und Komponist Czesław Mozil aus Dänemark.  

Die Preisverleihung fand am Samstag im Westen Deutschlands, im Krönungssaal des Aachener Rathauses.

"Durch ehrliche Arbeit und den europäischen Universalismus gelang es der Polonia, die Gesellschaft der neuen Heimat zu beeindrucken. Wir sind fähig, uns zu integrieren und bereichern die Gesellschaft, in der wir leben, durch individuelle und nationale Beiträge zu der europäischen Kultur“ – sagte der Jury-Vorsitzender des Polonicus-Preises Wiesław Lewicki.

Lewicki gratulierte Balcerowicz zu der Übernahme eines Amtes in der Regierung der Ukraine. Vor einer Woche nominierte der Staatspräsident der Ukraine Petro Poroszenko Balcerowicz zu seinem Vertreter in der Regierung des Premierministers Wołodymyr Hrojsman. Bei dem Staatspräseidenen wurde eine Regierungsgruppe ins Leben gerufen, die aus Beratern für die Reformen in der Ukraine besteht, und deren Vizevorsitzende ein Pole ist.

Die Polonicus-Preise werden seit 2009 verliehen. Bis heute erhielten diese Auszeichnung 28 Personen aus Polen, Deutschland und anderen Ländern, wo Polen leben. Zu den Preisträgern der letzten Jahre gehören u. a.: der ehemalige Bischof von Opole Alfons Nossol, der Sprachwissenschaftler Jan Miodek, der Regisseur Andrzej Wajda, die Vertreterin der polnischen Minderheit in Weißrussland Andżelika Borys und die Vereinigung „Die polnische Gemeinschaft” (Stowarzyszenie Wspólnota Polska).


Die in dem Dreiländereck (Deutschland, Niederlande und Belgien) liegende Stadt Aachen war an der Wende des VIII und IX Jahrhunderts der Sitz des Kaisers Karl des Großen. Dieser fränkische Herrscher wird bis heute für den Schöpfer der europäischen Einheit gehalten, er schuf in Westeuropa einen an das antike römische Imperium angelehnten Staat.   

PAP

Vorsitzender Zbigniew Kossak von Glowczewski

Die Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft „Polonica“ e.V. ist seit über 29 Jahren aktiv tätig. Konzerte, Diskussionen, Kunstausstellung das alles gehört zu ihren Aktivitäten. Das Ziel der Kulturgesellschaft ist es, die deutsche und polnische Kultur und Kunst einander näher zu bringen. „Polonica“ möchte die Wörter „Kulturaustausch“ und „Völkerverständigung“ mit Leben füllen.

Die größte Popularität erlangte das Rock&Chanson Festival „Köln-Breslau-Paris“, ein multikulturelles Festival auf dem Künstler aus Deutschland, Polen und Frankreich gemeinsam auf einer Bühne stehen. Die Förderung junger Talente, liegt „Polonica“ besonders am Herzen. Deshalb gibt es im Rahmen des Festivals ein Nachwuchswettbewerb, an dem junge Künstler aus den drei Ländern teilnehmen. Im Chanson-Wettbewerb treten sechs junge Nachwuchsinterpreten jeweils zwei aus Polen, Deutschland und Frankreich und wettstreiten um einen Publikums- und einen Jury-Preis.
Der Wettbewerb ist nicht die einzige Plattform in der Polonica jungen und begabten Künstler die Möglichkeit gibt sich einem breiten Publikum vorzustellen. Auch in den jährlich staatfindenden  „jour fixe“ bietet der Verein den angehenden, jungen Musikern sich zu präsentieren.

Der Verein pflegt von Anfang an engen Kontakt zu den Veranstaltern des bedeutendsten und ältesten polnischen Chanson-Festivals „Przeglad Piosenki Aktorskiej", das alljährlich in Breslau stattfindet. Dort vergibt Polonica zwei Preise an die Teilnehmer des Festivals und lädt sie zur Teilnahme an den Rock&Chanson Festival in Köln ein.  


Das Rock&Chanson Festival wird in diesem Jahr am 25. und 26. November bereits zum 24. Mal veranstaltet. Es ist ein einmaliges Ereignis in NRW, sowie in ganz Deutschland wo junge (im Rahmen des Wettbewerbs „Junge Talente“) und erfahrene Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich im Sinne der „guten Nachbarschaft“ und des „Weimarer Dreiecks“ durch gemeinsame musikalische Auftritte zu Annährung und Stärkung der Länder führt.

Die Publikumsmagneten in den vergangenen Jahren waren unter anderen: Marek Grechuta, Maryla Rodowicz, Edyta Gorniak, Czesław Niemen, Ewa Demarczyk, Edyta Geppert, Jacek Wójcicki, Grzegorz Turnau, Justyna Steczkowska, Renata Przemyk, Kayah, Hanna Banaszak, Anna Maria Jopek, Zakopower, Raz Dwa Trzy, Kayah, Ute Lemper, Tina Teubner, Tim Fischer, Götz Alzmann, Indigo, Balhaus Nuevo. Oft wurden gerade hier auf der Bühne des Festivals neue Talente geboren.

Viele Jahre hat der Rock & Chanson-Festival im Saal des Deutschlandfunkes in Köln stattgefunden.
Nachdem Deutschlandfunk aufgehört hatte das ganze Projekt zu unterstützen und auch seine Räumlichkeiten nicht mehr für die Durchführung des Festivals zur Verfügung stellte, schien es den Organisatoren ein Angriff auf das ganze Projekt zu sein. Jedoch rettete der starke Vorstand mit seiner klugen Politik das Projekt.


Der erste Vorsitzende der Polonica e.V. ist seit 6 Jahre Zbigniew Kossak von Glowczewski. Er ist mit der Kulturgesellschaft fast von Anfang an verbunden. Im Jahr 1991 trat er dem Verein bei und ist nun seit 20 Jahre im Vorstand tätig.

Dank des enormen Engagements und der harte Arbeit des Vorstandes, ist das Festival weit über die Grenzen Deutschlands bekannt und geschätzt. Die Übernahme der Schirmherrschaft durch den Kölner Oberbürgermeister, den Generalkonsul Frankreich und den Generalkonsul der Republik Polen in Köln, TV Polonia und Deutsche Welle ist eine ist für die Veranstalter eine Art Gütesiegel.
Auch die internationale Medienpräsents beim Festival zeigt, dass das Rock&Chanson Festival bereits weit über die Grenzen Deutschlands bekannt und geschätzt wird.

Monika Moj

 

Die Jury des Preises POLONICUS hat beschlossen, Professor Leszek Balcerowicz mit dem diesjährigen Ehrenpreis für seine herausragenden Erfolge bei den marktwirtschaftlichen Transformationen in Polen und die Verbreitung des bürgerlichen Bewusstseins auszuzeichnen

Professor Leszek Balcerowicz war stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister in drei Regierungen der Republik Polen und der Vorsitzende der Polnischen Nationalbank.
Professor Balcerowicz ist zum Symbol der marktwirtschaftlichen Transformationen in der polnischen Wirtschaft nach dem Fall des Kommunismus in Polen 1989 geworden.
 
Eine Expertengruppe unter seiner Leitung erarbeitete im September 1989 einen Reformplan, der zu der makroökonomischen Stabilisation (vor allem zur Reduktion der Inflation) geführt hat und die Verwandlung der zentral gesteuerten Planwirtschaft zu der Markt-wirtschaft ermöglichte.

Dieser Plan wird wegen seines plötzlichen Verlaufs als „Schocktherapie“ bezeichnet und umgangssprachlich „Balcerowicz-Plan” genannt. Diesen Plan führten später mit unterschiedlichen Erfolgen weitere Länder des ehemaligen Ostblocks ein.

Die wirtschaftliche Systemumwandlung gehört zu den großen, weltweit anerkannten Erfolgen von Professor Balcerowicz. Angeblich wurde er von den Regierungen Russlands und Ukraine um Hilfe bei den Wirtschaftsreformen in beiden Ländern gebeten.

Seine Reformen werden in Polen nicht von allen für einen Erfolg gehalten – es ist schwierig, ein Prophet im eigenen Land zu sein.

Nach Auffassung von Professor Balcerowicz sind die öffentlichen Ausgaben ein Gebiet, das eine besondere Bedeutung für das Tempo der zukünftigen Entwicklung Polens spielt.  Es ist notwendig, das öffentliche Defizit sowie die laufenden Ausgaben und Steuern zu reduzieren.

Professor Balcerowicz betont in seinen öffentlichen Auftritten als Vorsitzender des Forums der Bürgerlichen Entwicklung, dass es notwendig ist, die Privatisierung zu vollenden, die Anzahl und

Qualität der Rechtsvorschriften zu verringern bzw. zu verbessern, das Rechtssystem zu verändern sowie Reformen im Forschungsbereich, Bildungssystem und System der Hochschulbildung durchzuführen.  

Alle diese Reformen setzen ein ständiges und intensives Engagement der bürgerlichen Gesellschaft voraus. Dieser Aspekt ist in einer Demokratie unabdingbar und wichtig für die schnelle Entwicklung.

Wiesöaw Lewicki

Die Idee der Konzertreihe „Czesław Śpiewa Solo Act” entstand vor 12 Jahren, als der damals noch unbekannte Czesław Mozil hier und da sang und spielte. Die Reise durch kleine Orte, die man umgangssprachlich „Polen der Klasse B“ nennt, sollte die Musik der polnisch-dänischen Gruppe „Czesław Śpiewa” bekannt machen und den alternativen Musiker  Czesław Musil einem breiten Publikum vorstellen. „Eine absurde, süß-saure und sehr komische Erzählung über den Patriotismus, die Auswanderung und Heimat sowie über den Alltag des populären Künstlers. Was bedeutet es, erfolgreich in Polen zu sein? Wie soll man auf der Reservebank sitzen und wie schafft man es, Tore zu schießen? Wird man als alternativer Künstler auch von den Proleten geliebt? Czesław Śpiewa Solo Act ist eine Verbindung von Monodrama, Stand-Up und Konzert eines der zurzeit populärsten polnischen Künstlers -  Czesław Mozil.“

Polen in den Augen eines Mehrfachauswanderers, der zwischen Dänemark und Polen pendelt und die Absurditäten beider Länder liebt und mit Humor betrachtet. Geschichten aus dem Leben von Czesław erzählt mithilfe seiner Live-vorgetragenen Hits. Lustig. Ergreifend. Sehr aktuell.  

Kaufe ein Ticket für das Konzert in Aachen, Oberhausen, den Haag oder Eindhoven:

http://www.czeslawspiewa.kupbilecik.pl/

Link zum Auftritt Czesław Śpiewa Solo Act:

Czesław Śpiewa - Live In The Capital Of Poland (official trailer) - klicken


Bereits 28 Gewinner und hervorragende Persönlichkeiten des politischen, sozialen und kulturellen Lebens aus Polen und Deutschland haben diese ehrenwerte Auszeichnung bisher erhalten. Es sind jährlich mehrere hundert Menschen und insgesamt schon ein paar Tausende, die an der Preisverleihung im Krönungssaals des Aachener Rathauses direkt teilgenommen haben. Mehrere Millionen Polen sahen dieser europäischen Veranstaltung bei TV Polonia zu. Und niemand kann genau sagen, wie viele Polen außerhalb des Landes schon durch den POLONICUS-Preis dazu inspiriert wurden, weiterhin eine intensive Arbeit für das Land und für "Polonia" zu leisten.
    
2016 ist bereits das achte Mal, dass der POLONICUS-Preis  - der europäische Preis der Polonia - in Aachen stattfindet. Alles begann am 02.Mai 2009, dem Polonia-Tag, während des Festes am Dreiländereck, nicht weit von Aachen entfernt, an der Grenze zu Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Damals nahmen über dreitausend Menschen an den Festlichkeiten teil. Ein Jahr später kamen beinahe schon sechstausend Besucher dahin.

"Es ist nicht einfach, ein neues Leben anzufangen und gleichzeitig irgendwo weit weg von der Heimat etwas erschaffen zu können. Viele von uns haben ihren sozialen und materiellen Status mit großem Durchhaltevermögen erlangt, ohne seine kulturelle Herkunft zu vernachlässigen.

Mit ehrlicher Arbeit und europäischem Universalismus ist der Polonia gelungen, das Umfeld in ihrer neuen Heimat zu beeindrucken. Wir sind in der Lage, uns zu integrieren, gleichzeitig bereichern wir unser neues Umfeld, indem wir der breiteren europäischen Kultur unsere eigenen, individuellen und nationalen Akzente setzen. Wir sollten uns gegenseitig ehren, dann werden uns auch die anderen respektieren“, betont der Initiator und Hauptorganisator der POLONICUS-Preisverleihung, Wiesław Lewicki, ein langjähriger Aktivist in der Polonia in Deutschland und Präsident des Europäischen Instituts für Kultur- und Medien Polonicus VOG. Zugegebenermaßen, ist der Ort, den er für eine so wichtige europäische Feier ausgesucht hat, einzigartig: Im Krönungssaal des Aachener Rathauses, in der Stadt von Karl dem Großen, dem Symbol der Macht des Heiligen Römischen Reiches, wurden 31 Herrscher des ehemaligen römischen Imperiums insgesamt gewählt.

Der POLONICUS-Preis wird einmal im Jahr verliehen, die offizielle Ausschreibung findet im Februar und die Preisverleihung Ende April oder Anfang Mai statt. Herausragende Persönlichkeiten bekommen die Auszeichnung für ihre Arbeit in den Bereichen: Kultur, Organisation der polnischen Gemeinde und deutsch-polnischer Dialog. Der POLONICUS-Ehrenpreis wird unregelmäßig für ein Lebenswerk verliehen, welcher bisher von den Professoren Jerzy Buzek, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments im Zeitraum 2010-2012, und Norman Davies, dem englischer Historiker - auf dem Gebiet der polnischen Geschichte spezialisiert - erhalten wurde. Zu den weiteren Gewinnern des POLONICUS-Preises gehören prominente Persönlichkeiten aus der Politik - wie Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfallen; Vertreter der Kirche - wie der emeritierter Professor Alfons Nossol Bischof von Oppeln, und Pater Rektor Stanisław Pudding; Linguisten - wie Professor Władysław Miodunka von der Jagiellonen-Universität und Professor Jan Miodek von der Universität Breslau; sowie Filmemacher - wie Krystyna Janda und Andrzej Wajda.

Dank dem Preis POLONICUS konnte deutsche Polonia darüber hinaus herausragende polnische Persönlichkeiten auszeichnen, die sich auf dem Gebiet des deutsch-polnischen Dialogs engagiert haben. Dazu gehören die Professoren: Władysław Bartoszewski, polnischer Historiker, Publizist und Politiker, sowie Karl Dedecius, Schriftsteller und Übersetzer, die beide leider nicht mehr unter uns verweilen. Die Auszeichnungen des POLONICUS-Preises erstrecken sich sowohl in mehreren westliche Länder - wie Belgien oder die Niederlande - als auch auf die Polen in der Region Kresy, d. h. auf diejenige Polen, die nach der Verschiebung der Grenzen infolge des 2. Weltkrieges hinter der östlichen Grenze den ehemaligen polnischen Ostgebieten geblieben sind. Daher gehörte  zum Beispiel auch Andżelika Borys, Präsidentin des Bundes der Polen in Weißrussland zu einem der ersten Preisträgern.

Im Jahr 2011 wurde das Europäische Institut für Kultur- und Medien POLONICUS VOG gegründet, welches zusammen mit Polregio e.V. Aachen für die Vorbereitungen der jährlichen Austragung und professionellen Organisation der Gala POLONICUS verantwortlich ist. Die eingehende Auszeichnung von Preisträgerkandidaten wird von einem großen Beratungsgremium des Instituts POLONICUS besprochen und begutachtet, die endgültige Entscheidung wird danach von einer fünfköpfigen Jury getroffen. Erwähnenswert ist zudem, dass alle bisherigen Gewinner das Beratungskomitee des Instituts POLONICUS bilden und sich häufig an den Vorbereitungen der nächsten Ausgaben beteiligen.

In diesem Jahr werden erneut enorm wichtige Vertreter aus einflussreichen meinungsbildenden Kreisen aus Polen, Deutschland, die auch einen Einfluss auf ganz Europa ausüben, geehrt. Zu ihnen gehören: Thorsten Klute, Staatssekretär des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen; Czeslaw Mozil , Leader der Band "Czeslaw śpiewa", Vertreter der dänischen Polonia sowie Autor des Albums "Księga emigrantów - Buch der Einwaderer"; der Deutsch-Polnische Kulturverein POLONICA e.V. Köln mit seinem Präsidenten Zbigniew Kossak von Główczewski an der Spitze, dem Organisator des Festivals "Rock & Chanson-Festival Köln - Breslau - Paris". Den Ehrenpreis POLONICUS 2016 erhält dagegen Professor Leszek Balcerowicz - der Vorsitzende vom Civil Development Forum, ein ehemaliger stellvertretende Premierminister, Finanzminister und Präsident der Polnischen Nationalbank - für seine herausragende Leistung in der Transformation der freien Marktwirtschaft in Polen und seinem einzigartigen Beitrag zur Förderung eines Bürgerbewusstseins in einem vereinten Europa.

Viele Persönlichkeiten aus Polen und Deutschland stehen von ihrer Entstehung an der Gala POLONICUS nicht nur freundlich gegenüber, sondern sind auch bei deren Organisation sehr hilfreich. Einer von ihnen war und ist Olaf Müller, Leiter der Kulturabteilung der Stadt Aachen. Ehrenschirmherrschaft über die erste Gala POLONICUS hatte der polnische Botschafter Marek Prawda und danach der Sprecher des polnischen Senats. Den POLONICUS-Preis unterstützt mit ihrer Erfahrung auch vom Anfang die Senatorin Barbara Borys-Damięcka, die selber auch Preisträgerin ist.

Die Auszeichnung POLONICUS passt sich den Veränderungen und den Bedürfnissen der polnischen Gemeinschaft an, weil "unter uns viele wunderbare ´Polonusy leben´, deren Haltung, Aktivität und Kreativität, Respekt und Bewunderung bei der polnischen Gemeinschaft hervorrufen und zudem sowohl deutsche als auch europäische Freunde begeistern. Wir selbst sollten dies sehen und ihnen den wohlverdienten Respekt erweisen, für all ihre allgemein anerkannte Errungenschaften", was der Direktor des Instituts POLONICUS Wiesław Lewicki stets unterstreicht.

Der POLONICUS-Preis ist sowohl für die Polen in der Heimat als auch im Ausland wichtig, damit wir uns gegenseitig ganz unabhängig davon wo wir leben, zu schätzen wissen. So schrieb mir einmal ein zwölfjähriger Pole aus Deutschland: „Polen ist dort, wo wir leben“. Und Czesław Mozil betont, dass er gerne ein Pole ist!

Agata Lewandowski

 

 

www.institut-polonicus.eu

 


Od kilku redakcji otrzymaliśmy prośby o przedłużenie terminu przyjmowania zgłoszeń do nagrody, motywowane brakiem czasu na przygotowania zestawień materiałów, przede wszystkim audiowizualnych. Rozumiejąc, że duża część dziennikarzy mediów polonijnych łączy działalność redakcyjną z inną pracą zawodową, przedłużamy termin przyjmowania nominacji do niedzieli, 24 kwietnia do północy czasu polskiego.
 
Jednocześnie bardzo dziękujemy wszystkim, którzy już zgłosili nominacje.
 
Przypominamy, że kandydatów do nagrody może zgłosić każdy (osoba fizyczna, podmiot prywatny lub publiczny).
 
Nagroda przyznawana jest w czterech kategoriach: dziennikarz medium polonijnego, dziennikarz krajowy publikujący na tematy polonijne, dziennikarz zagraniczny publikujący na temat Polaków, Polski i Polonii, redakcja medium polonijnego.
 
Prosimy o zwrócenie uwagi na punkt 3 regulaminu nagrody: „Nagroda jest przyznawana co roku za pracę dziennikarską w roku poprzednim”. Oznacza to, że jury nie ma możliwości przyznawania nagród za tzw. całokształt.
 
Więcej informacji, formularz zgłoszeniowy on-line oraz regulamin nagrody znajdą Państwo na stronie www.nagrodaplazynskiego.pl
 
Z poważaniem
Sekretariat Press Club Polska

Nachrichten aus der Parlamentariergruppe Polen - NRW

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Parlamentariergruppe Polen - NRW, mehr als eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger polnischer Herkunft leben bei uns in Nordrhein-Westfalen.

Es ist ihnen gelungen, sich zu integrieren und sich mit ihrer reichen Kultur in ihre neue Heimat einzubringen.  Die Dokumentationsstelle zur Geschichte und Kultur der Polen in Deutschland unterstützt diesen Prozess. Sie möchte die Spuren und Einflüsse des polnischen Lebens in Deutschland erforschen, dokumentieren und im Internetportal, der „Porta Polonica“, sichtbar machen.

Getragen wird die „Porta Polonica“ durch das LWL-Industriemuseum Dortmund (d.h. durch den LWL), geleitet von einem „Polen in Deutschland“, von Herrn Dr. Jacek Barski. Geboren und aufgewachsen in Breslau, lebt Herr Dr. Barski seit 35 Jahren in Deutschland, seine Heimat, so bekennt er, ist NRW.

Zur Präsentation von „Porta Polonica“ am

Dienstag, den 19. April 2016,

von 14.00 – 15.00 Uhr,

Raum E  1 A 15, Landtag NRW, Platz des Landtags 1,

40221 Düsseldorf,

 möchte ich Sie und Ihre Freundinnen und Freunde sehr herzlich einladen.

Sie sind neugierig geworden? Zur Einstimmung in die geplante Veranstaltung empfehle ich Ihnen diesen Link: http://www.porta-polonica.de/de/seite/über-uns

Herzlichst

Ihr Werner Jostmeier MdL


„Polen gehörte  zunächst nicht zu den  Lieblingsländern  von  Thorsten Klute, dem Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein- Westfalen. Das Land war auch kein Kindheitstraum von ihm, obwohl er eigentlich eine fremde Sprache gern lernen und einige Jahre im Ausland verbringen wollte. Dabei dachte er jedoch an einen Staat am Mittelmeer mit freundlichem und warmem Klima und  einer berechenbaren und logischen Grammatik…

Der diesjährige Träger des Polonicus- Preises ohne  polnischen Wurzeln musste sich jedoch sowohl durch das Prosaische als auch durch das Poetische im Laufe seines Lebens überraschen lassen… Zu den Poetischen Dingen gehört sicherlich seine Motivation, in die Politik zu gehen: „Ich wollte die Welt verändern und am besten innerhalb einer Woche“- so beschreibt der ehemalige Idealist seine Motivation mit 16 Jahren in die SPD einzutreten und sich (zuerst in die lokale) Politik zu engagieren. Mit 30 wurde er der jüngste Oberbürgermeister von Versmold - seiner Geburtsstadt in Ostwestfalen. Bei den ersten Wahlen erreichte er 57,7 Prozent, bei den zweiten im Jahre 2009 schon 78,3 Prozent der Zustimmung. In seiner Politik als Bürgermeister fokussierte sich der junge Anwalt auf die wirtschaftliche Entwicklung, die interkommunale Zusammenarbeit und auf das Potenzial der  ausländischen Ankömmlinge,  die - wie er sagt- sehr viel zu der  ökonomischen Stärke Deutschlands beigetragen hatten. In seiner Zeit als Bürgermeister erhielten die Städte Dobczyce und Versmold vom damaligen Botschafter der Republik Polen in Deutschland, Dr. Marek Prawda,  im Jahr 2009 die Auszeichnung einer vorbildlichen deutsch-polnischen Städtepartnerschaft. Inzwischen ist er gemeinsam mit der Marschallin der Woiwodschaft Lubuskie auch Vorsitzender des Ausschusses für interregionale Zusammenarbeit in der deutsch-polnischen Regierungskommission für interregionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Sein Weg nach Polen- am Anfang prosaisch und führte durch die Städtepartnerschaft zwischen seiner Stadt Verslmold und  dem polnischen Städtchen Dobczyce, das ca. 30 km von Krakau entfernt ist. Mit ironischem Lächeln und ein wenig Scham erinnert er sich daran, wie er sich bei seiner ersten Reise nach Polen mit Vorräten von Müsliriegel und Mineralwasser  übers Wasser halten wollte, weil sich seine Assoziationen zu Polen auf die Hilfspakete aus den achtziger Jahre, die er mit seinen Eltern vorbereitet hatte, begrenzten. Während dieser Reise wurde er aber  mit Essen und Trinken erdrückt und mit der echten polnischen Gastfreundschaft konfrontiert. Zu den poetischen Seiten seiner Beziehung zu Polen zählt sicherlich die Tatsache, dass er während eines Aufenthaltes in diesem Land, seine Frau und die Mutter seiner beiden Kindern kennen und lieben gelernt hatte. Diese Frau war sehr wahrscheinlich auch der Grund  für seinen außergewöhnlicher Willen, der polnischen Sprache Herr zu sein, einer der sieben schwierigsten Sprachen der Welt … Thorsten Klute spricht fließend Polnisch und zwar mit einem Elan und Fantasie, die nur mit der Finesse des populärsten Deutschen in Polen- Steffen Möller – zu vergleichen ist. Dazu  hat Thorsten Klute mit seiner Frau einen Reiseführer über Krakau geschrieben!

Nach diesen vielen Jahren sind das Land Polen als auch die Polen (auch die in Deutschland lebenden!) sicherlich kein großes Geheimnis mehr… Er hält sich oft dienstlich und privat dort. In seinem Haus in Versmold werden zwei Sprachen  benutzt- er spricht mit den Kindern Deutsch und seine Frau Polnisch. Dieses hilft ihm wiederum in seiner Arbeit als Politiker die „Bilingualität“ zu forcieren, deren Mentor und Fürsprecher er  in seinem politischen Leben wurde. Seiner Meinung nach sei Deutsch die wichtigste Sprache, wenn man in Deutschland lebt, lernt und arbeitet, aber das Ausmerzen der Herkunftssprache bringe fatale Folgen für die Identität der Menschen und auch für Deutschland. Er selbst treffe sich mit den Vertretern anderer Nationalitäten und in dem er seine Geschichte erzähle, mobilisiere er sie, sich der Herkunftssprache zu widmen und sie zu pflegen. Auf die Frage, wie sich seine Kinder in der Zukunft vorstellen sollten- als Deutsche, Polen oder als Europäer - antwortet er ein bisschen verträumt, dass in zwanzig Jahren in Europa niemand mehr solche Fragen stellen werde. Das sei seine große Hoffnung  …

Ein Mitglied der NRW-Regierung wurde er im Jahre 2013, nach einem Telefongespräch mit der  Ministerpräsidentin des Landes  NRW, Hannelore Kraft, die seine Errungenschaften als Oberbürgermeister in Versmold als ein guter Grund ansah, ihm den wichtigen und manchmal sehr schwierigen Posten des Staatssekretärs für Integration anzuvertrauen. Er hat sich dieser Aufgabe voll hingegeben, dient mit seinem privaten Beispiel und er hat Charisma.

Aus seinen Fittichen stammt der in diem Jahr veröffentlichte „Bericht über die Integration der Polen in Nordrhein-Westfalen“, in dem die Zahl der in NRW lebenden Polen nicht nach der Farbe des Reisepasses, sondern nach dem Geburtsort der Betroffenen oder ihrer Eltern gemessen wurde. Aus den veröffentlichten Angaben geht hervor, dass die Polen in NRW die zweitgrößte Gruppe mit Immigrationshintergrund bilden  und deren Integrationstalent beispielhaft ist… Unter anderem ist es Thorsten Klute und seinem Einsatz zu verdanken, dass viele Klischees und Stereotypen  über Polen demaskiert wurden, weil er als Deutsche und Polenkenner mit seiner eigenen Erfahrung andere besser überzeugen kann.


Die in Nordrhein-Westfalen lebenden Polen haben viele Jahre auf solch einen Politiker gewartet. Dies ließt uns alle hoffen, dass der Polonicus -Preis, der ihm in diesem Jahr zugesprochen wurde, ihn noch weiter mobilisieren wird, sich für die Integration einzusetzen und Mauern zu brechen.

Roma Stacherska-Jung

Pożegnanie Karla Dedeciusa (1921-2016)
Przywitanie: Przedstawiciel Magistratu miasta Darmstadt Podziękowania: Prof. Dr. Dieter Bingen, Deutsches Polen-Institut Prof. Dr. Joachim Rogall, Robert Bosch Stiftung
Nieznane Piękno. Die „Polnische Bibliothek“ (Polska Biblioteka) von Karl Dedecius (1982–2000)
Lektorzy:
Dr. Andrzej Kaluza i Manfred Mack
Oprawa Muzycznna: Joanna und Marcin Gortel (Violine)


Die »Polnische Bibliothek«, von Karl Dedecius begründet, war ein gemeinsames Projekt des Deutschen Polen-Instituts, des Suhrkamp Verlags und der Robert Bosch Stiftung, die das Projekt mit initiiert und gefördert hat. In 50 Bänden, die zwischen 1982 und 2000 veröffentlicht wurden, wird den deutschsprachigen Lesern das literarische Schaffen der Polen vom Mittelalter bis zur Gegenwart an ausgewählten Beispielen, eine Art klassischer Kanon der polnischen Literatur, vorgestellt. Zur Vernissage werden Gedichte und Kurzprosa u.a. von Adam Mickiewicz, Juliusz Słowacki, Czesław Miłosz, Zbigniew Herbert und Wisława Szymborsja vorgestellt.

Anschließend Gang zum Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2,
19 Uhr


Eröffnung der Ausstellung Karl Dedecius: Literatur-Dialog-Europa
Begrüßung: Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor Deutsches Polen-Institut
Grußwort: Dr. Helmut Müller, Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Einführung: Marta Skłodowska, Museum der Stadt Lodz

Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa  ist eine Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts und des Museums der Stadt Lodz im Rahmen des Projekts „TRANSIT“
8. April bis 22. Mai 2016, Haus Deiters, Mathildenhöhweg 2, 64287 Darmstadt
Öffnungszeiten: Do. 16-20 Uhr; Fr.-So. 12-18 Uhr
Führungen sonntags 15 Uhr, Eintritt frei
Schirmherrschaft: Rolf Nikel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Polen, Hanna Zdanowska, Stadtpräsidentin Lodz
Gefördert von: Gemeinnütziger Kulturfonds Frankfurt RheinMain,  Robert Bosch Stiftung, Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Darmstädter Förderkreises Kultur e.V., Wissenschaftsstadt Darmstadt
Partner: Darmstadt Marketing, Ehrenamt Darmstadt, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Collegium Polonicum, Karl-Dedecius-Archiv, Stiftung Karl Dedecius-Literaturarchiv

www.deutsches-polen-institut.de  www.facebook.com/deutschespoleninstitut

Musik ist gemeinsame Sprache der Menschen (Longfellow)

 Chorkonzert - Chor der Polnischen Katholischen Mission „musica sacra“ Mönchengladbach

Sonntag, 17.04.2016 um 18.00 Uhr   St. Paul Kirche

 Lothringerstraße 49, 50677 Köln-Neustadt Süd

 Der Chor singt u.a.:

 Completorium von Grzegorz Gerwazy Gorczycki

Missa Dominicalis op. 66 von ks. A. Chlondowski

Solisten:

Margarete Tomkow -    Sopran

Aleksandra Stolz - Mezzo Sopran

Adam Rzechula - Tenor

Florian Zwick - Bass

 Heinz-Josef Clemens - Orgel

Ensemble der Niederrheinischen Symphoniker

 Gesamtleitung:

Zenon Tomkow

Aufgrund des großen Interesses unserer Theaterstück "Drei Körner" freuen wir uns es zu verkünden, dass obwohl Tickets für die Show am 3. April 2016. sind bereits ausverkauft, aber vor allem für diejenigen, die aus dem Urlaub in Polen oder von Frühlingsurlaub zurückkehren, wird Sonderausgabe "Drei Körner" im Theater "Danzig" - Altmarkt 3 46045 Oberhausen,

am 10. April (Sonntag), 2016. um 17:00 Uhr (Eingang von 16:00) gespielt!

Wir bitten um eine Reservierungen per E-Mail!

Wir freuen uns auf Sie!

Joanna Duda - Murowski

In der Nacht zum Freitag ist im Alter von 89 Jahren Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister in den Jahren 1974-1992, verstorben. Genscher war einer der Architekten der Deutschen Einheit. Er gilt als einer der größten Befürworter einer Aussöhnung mit Polen.

Genscher wurde 1927 in Halle geboren worden. 1952 nach Abschluss seines Jurastudiums floh Genscher aus der DDR nach Westdeutschland. In Bremen trat er der FDP bei, welche im Jahre 1969 zusammen mit der SPD eine Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt bildete. Zunächst leitete Genscher das Innenministerium,  später im Jahre 1974 wurde er als Außenminister und Vizekanzler in die nun von Helmut Schmidt geleitete Bundesregierung berufen.  Im Rahmen des Friedensprozesses,  der durch die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) 1975 in Helsinki eingeleitet wurde, trug er zur Entspannungspolitik bei. Als sein wichtigster Erfolg gilt die im September 1989 ausgehandelte Vereinbarung, die über 4 000 DDR-Flüchtlingen in Botschaften in Warschau, Prag und Budapest die Einreise nach Westdeutschland ermöglichte.

Genscher war ein enger Berater der späteren Bundesaußenminister Klaus Kinkel und Guido Westerwelle.

Quelle: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Ihr sollt das Buch lesen. Es lohnt sich allemal! Und das sagt jemand, der auf die Worte „Ein langes Interview“ allergisch, mit Abscheu und Übelkeit, reagiert. Auf Czesław kann man nicht allergisch reagieren. Bei dem Buch geht es um eine ehrliche Geschichte eines Menschen, der zu einem Teststreifen für unsere Toleranz, für Anderssein, für andere Akzente oder Meinungen geworden ist. Es wird immer mehr solche Menschen geben, ob es uns gefällt oder nicht. Es ist ein spannendes Buch im Kontext der in Europa stattfindenden  Ereignisse, insbesondere der Phobie gegen die Flüchtlinge, ein kluges und anregendes Buch, ohne Angeberei und Steifheit. Ein sehr lebendiges, lustiges und ehrliches Buch. Dank Jarek Szubrycht, der das Gespräch wunderbar aufgeschrieben hat, wird das Buch zu einer interessanten Reise.

Karolina Korwin Piotrowska

 

Fragmente: ...Menschen schauen mich manchmal an, als ob ich doof wäre. „Er wird wohl nicht besonders intelligent sein, wenn er so viele Grammatikfehler macht. Es fällt ihm bestimmt schwer, sich auf Polnisch auszudrücken, weil er schon so lange im Ausland lebt. Einfach ein Blödmann“. Ich habe einen Bierbauch, verliere meine Haare, sehe nicht wie ein Pole aus einem Bilderbuch aus. Ich mache Fehler und bekenne mich dazu. Aber wisst ihr was? Es ist ein Magnet, welches Frauen magisch anzieht. Ich habe mich nie dafür geschämt, ich selbst zu sein – ein Rotzbengel mit einem Akkordeon. Ich bin in Kopenhagen großgeworden, hat mich dennoch keinen einzigen Tag als Däne gefühlt. Meine Eltern haben mich polnisch erzogen, es ist eher ein Zufall, dass wir in Dänemark gelebt haben. Erst während meiner Besuche in Polen habe ich erfahren, dass ich eigentlich kein richtiger Pole bin, da ich irgendwie anders spreche und mich anders benehme. Es gibt Menschen, die meine bloße Existenz für eine Provokation halten und sich in meiner Gesellschaft sichtlich nicht wohl fühlen: „Wer ist er eigentlich? Ein Künster? Ein Clown? Ein Produkt der Medien?“ – ich bin einfach ich und es ist keine einfache Aufgabe.

...Bei mir zu Hause hat niemand weder auf Polen noch auf Dänemark geschimpft, und es ist sehr wichtig. Meine Tante hat manchmal über die türkischen Einwanderer gemeckert. Ich erklärte ihr dann, dass sie einfach versuchen, in Dänemark zu leben, weil sie es in ihrer Heimat sehr schwer hatten. Häufig antwortete sie darauf: „Czesław, denkst du etwa, dass es einfach war, im Kommunismus zu leben?“ Bestimmt nicht, aber diese Litanei der nationalen Unglücke, diese Aufteilung in Bessere und Schlechtere bringt gar nichts. Ich verstehe nicht, dass Polen, die ihr Land verlassen haben auf Unterstützung anderer Nationen hoffen, und wenn Menschen, denen es wirtschaftlich, sozial oder politisch viel schlechter geht, nach Polen kommen möchten, dort auf kein Verständnis stoßen…

...In Polen kennt sich jeder mit allem aus, angefangen von Sport bis zu Politik und der schöngeistigen Literatur, laut zu sagen, dass man von etwas nichts gehört hat, führt zu einer Schande und Taktlosigkeit. „Wie, du hast Gombrowicz nicht gelesen? Du solltest es lieber nicht zugeben!“  Warum sollte ich dazu nicht stehen?  Dass ich weder Gombrowicz noch Schulz gelesen haben bedeutet doch nicht, dass ich nichts Interessantes zu sagen hätte. Ich habe übrigens versucht, Schulz zu lesen, aber es ist zu schwer...

...Da ich nie für eine längere Zeit Kontakt zu Polen unterbrach, ist das Land für mich nie zu einem fremden Land geworden. Es gibt allerdings auch dort Sachen, die ich nicht kapiere – irgendwelche Dokumente, z. B. ZUS (Anm. des Übersetzers: Polnische Staatliche Sozialversicherung).... Ich erhalte von dort einen Brief und bin richtig gestresst, da ich absolut nicht weiß, worum es geht. Ich verstehe nichts davon und muss jemanden um Hilfe bitten. Solange mir keiner diesen Brief erklärt hat,  fühle ich wie in der Schule, als ich die Mathe-Hausaufgaben nicht gemacht habe.

...Dass in Polen eine Gruppe Menschen lebt, die aus verschiedenen Gründen asozial sind, bedeutet doch nicht, dass ganz Polen so ist. Es ist ein großes Land, mit vielen Bewohnern und jeder hat Recht auf eigene Meinung, dazu gibt es doch Demokratie. Solange man dadurch anderen keinen Schaden zufügt. Ich möchte in einem Land leben, in dem meine Sprache kein Grund für Hates oder Aggression ist. Ich habe einen Pass des Bürgers dieses Landes, ich fühle mich als Pole, bin katholisch und möchte nicht, dass jemand auf der Schale wiegt „wievel Polen in Mozil steckt“.

...Menschen, die der Meinung sind, dass man kein richtiger Pole ist, wenn man nicht mit der Nationalfahne am 11. November marschiert, jeden Sonntag nicht in die Kirche geht oder ein in vitro-Kind haben möchte, machen mich traurig. Woher kommen diese Menschen und warum denken sie, dass sie ein Patent auf das Polentum besitzen? Ich möchte es verstehen. Ich kann nicht ruhig zusehen, wenn die Neonazis zu Stunde W (Stunde W bedeutete den Beginn des Warschauer Aufstands, Anm. des Übersetzers) mit Fahnen marschieren, als ob sie vergessen hätten, dass vor 70 Jahren ihre Großväter gegen genau solche Menschen kämpften.

[Czesław Mozil, Jarek Szubrycht „Nie tak łatwo być Czesławem”, oprawa miękka, liczba stron: 320, wydawnictwo: Otwarte, rok wydania: 2015]

POLONICUS - Preis der europäischen Polonia

 am Samstag, den 23. April 2016,

findet im Krönungssaal des Rathauses in Aachen wieder die Polonicus-Preisverleihung statt
die das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VoG jährlich ausrichtet.

Wir sind besonders stolz Ihnen mitteilen zu dürfen, dass in diesem Jahr
neben Thorsten Klute, Czesław Mozil und Prof. Leszek Balcerowicz auch
die Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft "Polonica" e.V. ausgezeichnet wird.

 Diese Auszeichnung erhalten wir für unser Engagement in der Annäherung der Kulturen
der Nachbarländer Frankreich, Deutschland und Polen durch die Organisation
des jährlichen Rock&ChansonFestivals „Köln-Breslau-Paris“.

Vorstand Polonica e.V.

Mehr Infos unter INSTITUT POLONICUS

 

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