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Premierminister Tadeusz Mazowiecki und Kanzler Helmut Kohl bei Messe in Krzyżowa

Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl ist heute mit 87 Jahre in seinem Haus in Ludwigshafen gestorben. Seine Gesundheitsprobleme wurden seit dem schweren Unfall bekannt.

Er war ein hervorragender Politiker der CDU, der Schöpfer der deutschen Einheit und ein überzeugter Europäer, der über die Vereinigten Staaten von Europa träumte. Er förderte die Idee des Euro als Bindemittel der europäischen Integration.

An der Spitze von Deutschland stand er als Kanzler 16 Jahre lang. Zum ersten Mal nahm er die Position nach dem Sturz des Kabinetts von Helmut Schmidt, im Oktober 1982. Seitdem gewann er alle nachfolgenden Wahlen, bis zu der Niederlage im September 1998.

Für ein Viertel eines Jahrhunderts, in den Jahren 1973-1998 war er als Vorsitzender der deutschen Christlich-Demokratischen Union CDU.

Im Jahr 1989 präsentierte er einen Zehn-Punkte-Plan für die Wiedervereinigung Deutschlands, angefangen im Oktober 1990.

Bundeskanzler Helmut Kohl führte zu einem Durchbruch in den Beziehungen mit Polen und eröffnete ein neues Kapitel in deutsch-polnischen Beziehungen. Die brüderliche Umarmung zwischen Helmut Kohl und dem Premierminister Tadeusz Mazowiecki am 12. November 1989 in Kreisau ist während der Messe zu einem Symbol der Versöhnung geworden.

„Grenzvertrag“ von 1990 und ein Jahr später der unterzeichnete „Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ gilt nach wie vor als die Grundlage für gute Beziehungen. Auch wenn einige Politiker in Polen einzelne Bestimmungen kritisch sehen.

Helmut Kohl hat stark die Erweiterung der EU nach Polen und anderen Ländern Mittel- und Osteuropa unterstützt.

Für die Deutschen war Helmut Kohl einer der „wichtigsten in der Geschichte.“ In einer Umfrage im Jahr 2009 für die Zeitschrift „Spiegel Geschichte“, in der Rangliste der wichtigsten Männer, steht Helmut Kohl noch vor Konrad Adenauer. In den neunziger Jahren kam er als Kandidat für den Friedensnobelpreis in Frage.

Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb auf Twitter: «In tiefer Trauer um einen großen Deutschen und einen großen Europäer».

Redaktion
Polonia Viva

 

 

Das HARMONIE-FESTIVAL ist ein internationales Festival für Chormusik und Folklore, das seit 1981 alle 7 Jahre bei Limburg an der Lahn durch den Männerchor HARMONIE organisiert wird. Das diesjährige 7. Festival fand unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier statt.

Während der 4 Festival-Tage traten in der knapp 3500 Einwohner zählenden Gemeinde Lindenholzhausen bei Limburg über 6000 Teilnehmer aus 37 Ländern, über 200 Chöre und Folkloreensembles auf. Auch die polnische Folkloregruppe POLONEZ aus Darmstadt war dabei und präsentierte mit drei Auftritten die polnische Folklore. 12 Kinder aus der Kindergruppe tanzten den Krakauer Tanz sowie eine Warschauer Polka. Die Erwachsenengruppe präsentierte polnische Nationaltänze: Krakowiak, Kujawiak sowie die Polonaise bei der Abendgala.

Pepe Info  2.06.2017 - https://www.youtube.com/watch?v=fz09KHPSqxw - (ab 11:25 Min. Bericht in polnischer Sprache über das HARMONIE-Festival))

Für jedwedes Entgegenkommen und Hilfe bei der Umsetzung des Projektes bedanken wir uns bei allen Mitgliedern und Freunden des Polnischen Folkloreensembles POLONEZ e.V. aus Darmstadt. Insbesondere möchten wir uns bei unseren Freunden, den Tanz- und Gesangensembles aus Plock und Krakau bedanken. Bei Herrn Tadeusz Milke, dem Leiter des Pfadfinder-Tanz- und Gesangensemble DZIECI PLOCKA, bedanken wir uns für den dreitätigen intensiven Tanzworkshop für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Darmstadt mit den Tanzleitern des Ensembles „Dzieci Plocka“. Herrn Zbigniew Terlecki, dem Leiter des Tanz- und Gesangensembles KRAKOWIACY danken wir für die Musikaufnahmen für die Kindergruppe. Wir laden Sie ein, sich den Foto- und Videobericht vom HARMONIE-FESTIVAL in Limburg anzuschauen:

Info: http://www.polonez-darmstadt.de/zdjecia_170527_polonez_limburg_harmonie.html


Karolina Kamińska, dr David Biesinger, Grzegorz Żołędziewski, Ines Pohl. Fot. Hans Scherhaufer

Eine der drei Podiumsdiskussionen, die den zweiten Tag der 10. Deutsch-Polnischen Medientage eröffneten, betraf den Online-Journalismus. Die Teilnehmer der Debatte versuchten, eine Reihe von Fragen zu beantworten, die mit dem Aufbau von medialen Informationen in virtuellen Räumen zusammenhängen.
Das Wichtigste ist die seriöse Information

Eine der drei Podiumsdiskussionen, die den zweiten Tag der 10. Deutsch-Polnischen Medientage eröffneten, betraf den Online-Journalismus. Die Teilnehmer der Debatte versuchten, eine Reihe von Fragen zu beantworten, die mit dem Aufbau von medialen Informationen in virtuellen Räumen zusammenhängen.

An dem Gespräch nahmen polnische und deutsche Vertreter von Medien, Unternehmen und öffentlichen Subjekten sowie Studenten der Universität von Zielona Góra teil. Unter ihnen waren Ines Pohl von der Deutschen Welle, Grzegorz Żołędziewski vom Internetportal konfrontuj.pl, David Biesinger vom rbb-Fernsehen und Karolina Kamińska von Radio Zachód.
Während der anderthalbstündigen Debatte wurden Themen wie soziale Medien, journalistische Ethik, die Seriosität von Internetinformationen und auch das Phänomen der Hassbotschaften aufgegriffen, das nach Meinung aller das derzeit größte Problem von Online-Medien ist.

Grzegorz Żołędziewski vom Portal konfrontuj.pl sprach davon, dass es heutzutage neben der Vermittlung von seriösen Inhalten wichtig sei, dass Rezipienten nicht nur ihre Ansichten, sondern auch ihre Emotionen ausdrücken dürfen.

„Ich möchte betonen, dass dies ohne Haten möglich ist“, sagte Żołędziewski. „Man kann im Internet ohne Hass konfrontieren“, so Żołędziewski.
„Das Wichtigste ist die Information“, entgegnete Ines Pohl in Bezug auf den Beitrag von Żołędziewski. „Journalistische Informationen sollten so aufgebaut werden, dass sie dem User seriöse Erklärungen geben und ihm etwas bewusst machen. Dann kann eventuell ein Teil angefügt werden, der emotional wirkt. Es ist keine gute Vorgehensweise, in dieser explosiven Welt, in der viele Staatsoberhäupter hauptsächlich darauf setzen, Emotionen anzustacheln, auf Emotionen zu setzen“, sagte Pohl.

In der anschließenden Diskussion sprachen die Teilnehmer vom journalistischen Haten, das zu einem immer größeren Problem der Medienwelt werde. Es bestehe darin, dass Journalisten sehr kritische und subjektive Informationen publizieren, die zuweilen Angriffe auf andere Redaktionen oder Journalisten bedeuten, die an ein jeweiliges Thema anders herangehen.

Das Phänomen des gegenseitigen Hatens unter Journalisten werde in den sozialen Medien immer deutlicher. Diese Wahrnehmung brachte die Debattierenden dazu, eine wichtige Frage zu stellen: Darf ein Journalist, der für eine Redaktion arbeitet, seine subjektive Meinung auf seinen Profilen in sozialen Medien ausdrücken? Ines Pohl war der Meinung, er solle dies unterlassen, da dies die Seriosität und die Objektivität der Redaktion, für die er arbeitet, infrage stellen könnte.

Während der Diskussion wurden viele Probleme des zeitgenössischen Online-Journalismus angesprochen. Das grundlegende Ergebnis der geführten Gespräche war, dass die Aufmerksamkeit auf die Verantwortung gelenkt wurde, die auf den Schultern von Internet-Journalisten lastet. Ihre Pflicht sei es, die Professionalität ihres Berufes zu bewahren: Seriosität, Objektivität und Unparteilichkeit der Journalisten.

Der Bericht wurde von Krzysztof Wojtas, Mitglied der Jungen Redaktion der SdpZ, erstellt.

 

Weitere Berichtezu Medientage : http://medientage.org/kategorie-berichterstattung,494.html

Redaktion Polonia Viva

Unterwegs in Polen - Begegnungen mit Menschen, ihrer Geschichte und Heimat - Lesung und Gespräch mit Hans Bollinger. Moderation: Manfred Mack. Im Rahmenprogramm des Darmstädter Heinerfestes 2017

Sonntag, 2. Juli 2017, 15:00 Uhr
Deutsches Polen-Institut im Residenzschloss, Zugang über die Wallbrücke/Karolinenplatz, Karl-Dedecius-Saal - Eintritt frei

„Wo liegt Polen?“ könnte man fragen. „Polen liegt nicht, Polen arbeitet!“. Kaum treffender kann man das beschreiben, was Hans Bollinger bei zahllosen Reisen in den deutschen Nachbarstaat erleben durfte. Diesseits der Grenze weiß man nur wenig von den massiven Veränderungen der vergangenen vier Jahrzehnte, die Polen zu einem modernen europäischen Land werden ließen. Doch gerade die Begegnungen mit einfachen Menschen haben es Bollinger angetan: Bergleute, Köhler, Förster und Bauern, die in schwierigen Verhältnissen ihr persönlichen Glück zu meistern versuchen.

Der Pädagoge und Musiker Hans Bollinger (*1949) engagiert sich intensiv für einen partnerschaftlichen Austausch mit Polen. »Unterwegs in Polen« ist eine ganz persönliche Liebeserklärung an ein unterschätztes Land, das es zu entdecken gilt.

www.deutsches-polen-institut.de

SprachCafé Polnisch in Berlin-Pankow ... ist ein offener Begegnungsort für Sprache und Kommunikation, ganz besonders für Fans von Polen, vom Land & Menschen, polnischer Sprache,
Kultur und Küche.

Wir treffen uns, um uns auf Polnisch und Deutsch (oder noch anders) zu unterhalten, um uns über interessante Themen auszutauschen, voneinander zu lernen, uns gegenseitig zu unterstützen
und anzuregen, wie auch immer…

Auf neue Menschen und neue Ideen sind wir immer gespannt! Zwei- und Mehrsprachigkeit sowie Bildung stehen bei uns im Mittelpunkt. Wir arbeiten generationsübergreifend. Und Kinder sind bei uns besonders gern willkommen!
 
Witajcie!

Während der Gala der Polonia mit der Polonicus-Ehrenpreisverleihung am 6. Mai 2017 haben die deutschen Gäste und Politiker Grußworte für den Friedensnobelpreisträger und ehemaligen Präsidenten Polens, Polens Lech Walesa ausgesprochen.

In dem Kurzfilm können wir sowohl die Grußworte als auch den gesamten Vortrag des legendären Mitgründers und Anführers der Solidarnosc-Bewegung Lech Walesa finden.

Direktlink: https://www.youtube.com/watch?v=q6rG10vbscs&t=1s

Für den Film in drei Sprachen, Polnisch, Deutsch und Englisch danken wir der Firma „4K-shots!“ (www.4K-shots.com)

Redaktion Polonia Viva 

Am 21. Mai 2017 fand vor dem Rathaus von Berlin-Reinickendorf ein Fest aus dem Anlass des Tages der Polonia und der Polen im Ausland statt. Es gehört bereits zu Tradition, dass dieser Tag in größeren Ansammlungen von Polonia weltweit feierlich gefeiert wird. An verschiedenen Orten bereiten die Mitglieder von Polonia-Organisationen Veranstaltungen aus diesem Anlass vor. Am Tag der Polonia bildet die weltweit verstreute Polonia eine große Gemeinschaft mit polnischen Wurzeln.  Auch in dem multikulturellen Berlin möchten die Polen durch verschiedene Aktivitäten sichtbar werden.

Seit Jahren wecken zahlreiche spektakuläre Events der Polonia das Interesse der deutschen Institutionen, Politiker und Medien. Zu diesen Veranstaltungen gehört auch der immer populärer werdende Tag der Polonia. Das Fest wird seit acht Jahren durch den Polnischen Rat, Landesverband Berlin, organisiert und ist inzwischen zu einer Tradition geworden, zu der Teilnahme daran werden alle Berliner herzlich eingeladen.

Der Vorsitzende des Polnischen Rates in Berlin Ferdynand Domaradzki stellt sich gemeinsam mit seinem aus 40 freiwilligen Helfern bestehenden Unterstützungskomitee jedes Jahr einer großen und besonders in logistischer Hinsicht schwierigen Herausforderung.  Die in Deutschland populäre Form des Festes hat sich bewährt und erlaubt es uns – Polen, unsere Traditionen in der Stadt zu zeigen.

Während des diesjährigen Festes präsentierten sich Organisationen der Polonia, Medien, Verlage, Vereine und Sportklubs – es entstand ein vielfältiges, farbenfrohes Bild der Polonia in Berlin.  Das Fest war eine geeignete Gelegenheit, um die Aktivitäten, Erfolge und Perspektiven der Polonia zu zeigen.

Ferdynand Domaradzki hat mit seiner Entschlossenheit bereits mehrmals gezeigt, dass er die im Ausland lebenden Polen integrieren und mobilisieren kann. Es ist eine wichtige und ehrenvolle Aufgabe und eine große Verantwortung. Heute ist es einfach, Massen zu erreichen. Die gelungene Veranstaltung war mit Sicherheit der persönliche Erfolg des charismatischen Führers der Polonia – Ferdynand Domaradzki und der Mitglieder des Vorstands des Polnischen Rates in Berlin. Ich möchte auch hinzufügen, dass die Zeiten der zerstrittenen Polonia in Berlin (hoffentlich für immer) vorbei sind.

Der Vorsitzende des Polnischen Rates hat bereits mehrmals bewiesen, dass er seine Ziele konsequent realisiert. Die Aufgaben  sind nur scheinbar einfach, das Hauptproblem besteht darin, dass der Veranstalter jedes Jahr sowohl die polnischen als auch die deutschen Behörden davon überzeugen muss, dass die Finanzierung von derartigen Veranstaltungen sehr wichtig ist. Dabei ist es sehr wichtig, dass wir uns im Aufenthaltsland präsentieren und ein freundliches Image zeigen. Nur dadurch können die bis vor kurzem vorhandenen negativen Stereotype verschwinden. Wir möchten weiterhin unser Image ändern und zeigen, dass wir genauso wie die anderen ethnischen Gruppen in Berlin präsent sind.  

Wie war das Fest 2017?

Das Kulturprogramm war sehr vielfältig – es bestand aus der traditionellen polnischen Folkloremusik, Unterhaltungsmusik, Rock und Pop und Hits. Auf der Bühne führten die Gruppen der Polonia Folkloretänze, klassische Musik und moderne Tänze auf. Der Star des Abends war Urszula. Durch die Vielfalt entstand ein Bühnenprogramm für jeden Geschmack.  Das wichtigste Aspekt der Veranstaltung war die Präsentation des Potentials der Polonia: der Jugendgruppen und der Musikgruppen, die verschiedene Gattungen der Musik vorstellten.  

Das Fest fing um 11.00 Uhr an und dauerte bis zu den späten Abendstunden. Die offizielle Eröffnung fand um 15.00 Uhr statt, da war der Platz vor dem Rathaus bis zum letzten Platz gefüllt. Das Fest wurde während der gesamten Dauer zahlreich besucht, es handelte sich mit Sicherheit um einen Zuschauerrekord!

Im offiziellen Teil der Veranstaltung begrüßte die Gäste der Gastgeber – Ferdynand Domaradzki, gemeinsam mit dem Generalkonsul der Polnischen Botschaft in Berlin Marcin Jakubowski und dem  Bürgermeister des Bezirks Berlin-Reinickendorf Frank Balzer.  Im Namen des diesjährigen Spezialgastes – der Gemeinde und der Stadt Miedzyrzecz begrüßte die Gäste der Landrat der Gemeinde Miedzyrzecz Grzegorz Gabryelski und der Bürgermeister der Stadt Miedzyrzecz Remigiusz Lorenz. Die Leiterin der Abteilung für Kontrolle des Bürgeramtes des Lebuser Wojewoden – Frau Teresa Kaczmarek las den Brief des Wojewoden, Herrn Wladyslaw Dajczak an die Teilnehmer des Festes. Das Fest besuchten auch der Abgeordnete des Polnischen Sejm Wojciech Ziemniak und der Vorsitzende des Konvents Polnischer Organisationen in Deutschland Alexander Zajac.

Das Konzert führten – die Polnischlehrerin Malgorzata Tuszynska gemeinsam mit dem Musiker und Sänger der Band „Bez Zawieszenia“ – Wojtek Sowinski.

Das Klima der Veranstaltung war wunderbar, das Fest wurde zahlreich von Familien mit Kindern und Jugendlichen besucht, von Kleinkindern bis zu Senioren war jede Altersgruppe vertreten.  Es war sehr angenehm bekannte Gesichter zu sehen und  in einer lockeren Atmosphäre zu plaudern. Ich repräsentierte gemeinsam mit Joanna Trümner und Ewa Slaska den Informationsstand der Geschäftsstelle der Polonia und des Vereins Städtepartnerschaft Berlin-Stettin. Das Konzept mit den Informationsständen hat sich bewährt.

Wofür interessierte man sich? Am meisten für die Möglichkeiten der Teilnahme an polnischen Ereignissen, der Art der Finanzierung von Kulturprojekten und Organisationen. Es kam zu zahlreichen Kontakten, man tauschte Informationen aus, und genoss die Spezialitäten der polnischen Küche, darunter der regionalen Küche: polnische Wurst, Bigos, Pierogi spielten dabei die Hauptrolle, es ist unvorstellbar, dass sie an einem polnischen Fest fehlen können.

Der Tag der Polonia endete mit dem Auftritt von Urszula mit ihrer Musikband, die die größten Hits dieser Formation wie: „Dmuchawce, latawce“, „Konik na biegunach“ oder „Malinowy Krol“ erinnerten.

Fotoreportage

Krystyna Koziewicz

 

Vereinabteilung  „Polnische Gemeinschaft“ in Poznan lädt junge Polonia zudem XI Welttreff der Junge Polonia „Adlernäst 2017“, in der Zeit vom 20. Juli bis  29. Juli in Wągrowiec in der Nähe von Poznan sei werden
Detaillierte Informationen über die Poloniatreff „Adler-Nest im Jahr 2017“, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular in den folgenden Anhängen.

Info: http://wiadomosci.wspolnotapolska.org.pl/wiadomosci/6210/XI-wiatowy-Zlot-Modziey-Polonijnej-Orle-Gniazdo-2017

Aachen hat einen neuen Karlspreisträger: Der britische Historiker Timothy Garton Ash bekam die prestigeträchtige Auszeichnung am Donnerstag im Krönungssaal des Aachener Rathauses von Oberbürgermeister Marcel Philipp überreicht. Die Laudatio hielt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Harald Krömer.

Mit einer politischen Liebeserklärung an Deutschland hat sich der britische Historiker Timothy Garton Ash für den Internationalen Karlspreis bedankt, der ihm im Aachener Rathaus verliehen wurde. „Ich persönlich finde es unglaublich bewegend, dass sich heute Flüchtlinge aus aller Welt nach Deutschland sehnen, als wäre es das Gelobte Land“, sagte Garton Ash auf Deutsch zu mehr als 800 Gästen im Krönungssaal Foto: Michael Jaspers, dpa  

Während im Krönungssaal die letzten Vorbereitungen für den großen Festakt am Himmelfahrtstag getroffen werden, arbeitet der britische Historiker und Publizist Timothy Garton Ash am Vortag der Karlspreisverleihung seine ersten öffentlichen Auftritte ab. Der Diskussion vor Studenten der RWTH am Nachmittag folgte am Abend ein Interview auf der Katschhofbühne zwischen Dom und Rathaus. Foto: Harald Krömer.

Den Internationalen Karlspreis kriegen Leute, die sich für Europa einsetzen. Die Preisträger haben dafür gesorgt, dass sich die Länder in Europa gut miteinander verstehen und sie zusammenarbeiten. Oft sind es Politiker, die den Preis kriegen. Ein Mal hat aber auch der Euro einen Karlspreis bekommen, und ein anderes Mal waren es die Menschen im Land Luxemburg.

Timothy Garton Ash ist Schriftsteller und Historiker. Als Wissenschaftler setzt er sich damit auseinander, was seit 1945 in Europa geschehen ist. Die, die den Preis vergeben, meinen, dass er die Auszeichnung verdient hat. Timothy Garton Ash hat erlebt, wie Europa gewachsen ist. Er hat das erforscht und beschrieben. Er wünscht sich, dass Großbritannien und die Europäische Union eine enge Bindung zueinander haben. Bald aber schon soll sein Land aus dem Verbund austreten. Großbritannien will nicht mehr zur EU gehören. Darunter leidet der Professor, heißt es. Es schmerzt ihn sehr. Foto: Harald Krömer.

Redaktion Polonia Viva

Quelle: Aachener Nachrichten , Aachener Zeitund , Internetrecherche

Fotos: Harald Krömer und in Krłnungssaal Michael Jaspers

 

"Erasmus evening", ein polnisches Radioprojekt zum Studienaustauschprogramm Erasmus, hat dieses Jahr den ersten Preis beim Wettbewerb um den Europäischen Jugendkarlspreis 2017 am 23. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis wurde "Re-discover Europe" für Aktionstage gegen Euroskeptizismus in Dänemark verliehen. Der dritte Preis ging an "Are we Europe", eine Online-Multimediaplattform aus den Niederlanden. Der Jugendkarlspreis wird jährlich vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis an Projekte vergeben, die ein gemeinsames Bewusstsein europäischer Identität und Integration unter jungen Menschen fördern.

Der erste Preis wurde von Parlamentsvizepräsidentin Sylvie Guillaume und dem Vorsitzenden der Stiftung Internationaler Karlspreis Michael Jansen, der zweite Preis vom ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, und der dritte Preis vom Oberbürgermeister von Aachen, Marcel Philipp, überreicht.

Ausgezeichnet werden junge Menschen im Alter von 16-30 Jahren, die mit ihren Projekten praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als Gemeinschaft liefern.

Die drei Gewinnerprojekte werden mit 7.500, 5.000, beziehungsweise 2.000 Euro prämiert. Die Gewinner werden zudem zu einem Besuch in das Europäische Parlament nach Brüssel eingeladen. Vertreter der besten Projekte aus allen 28 Mitgliedstaaten waren am 23. Mai 2017 zur feierlichen Preisverleihung im Aachener Rathaus eingeladen, wo ihnen eine Urkunde und eine Medaille überreicht wurden.

  1. Preis: Polen - Erasmus evening

"Erasmus evening" ist eine Onlineradiosendung für Studierende, die einen Erasmusaufenthalt im Ausland erwägen. Sie wurde über den studentischen Radiosender Radio Meteor UAM der Adam Mckiewicz Universität in Posen gesendet. Gäste waren polnische Studierende, die im Ausland studieren, oder Ausländer, die in Polen studieren. Die Interviews drehten sich um Themen wie die Einreichung von Dokumenten, die Auswahl von Fächern, die Wohnungssuche in einem anderen Land, Unterschiede zwischen Universitäten und die Möglichkeiten, die sie bieten, das Bildungssystem oder das tägliche Leben der Studierenden.

  1. Preis: Dänemark - Re-discover Europe

"Re-discover Europe" war ein Ereignis, das an zwei unterschiedlichen Tagen in der euroskeptischen Stadt Aalborg im Norden Dänemarks stattfand. Am 6. Mai nahmen Menschen unterschiedlicher ethnischer Hintergründe mit EU-Flaggen an einem Umzug teil. In einem multikulturellen Dorf konnten die Ortsansässigen mehr über die Diversität in ihrer Stadt lernen. Am 9. Mai fanden Aktivitäten zum Europatag statt, beispielsweise Vorträge zur Zukunft der EU (inspiriert vom Modell der TED-Talks), sowie ein EU-Straßenfest zum Ausklang.

  1. Preis: Niederlande - Are we Europe

"Are we Europe" ist eine Online-Multimediaplattform, bei der junge Menschen ihre Geschichten dazu einreichen können, wie es sich wirklich anfühlt, europäisch zu sein. Die Gründer der Plattform sind überzeugt, dass es in Zeiten der negativen Medienberichterstattung und Meinungen vieler Menschen zu Europa wichtig ist, junge Europäer zu motivieren, den Lesern neue Wahrnehmungsweisen zu Europa nahezubringen.

Gewinnerprojekte aus Deutschland und Öesterreich:

Das diesjährige Gewinnerprojekt aus Deutschland war das Projekt „Seehilfe e.V. - Solidarität darf nicht an den Grenzen enden", ein Bremer Verein mit Mitgliedern in ganz Deutschland, der geflüchtete Menschen auf Sizilien unterstützt. In Öesterreich hat das Projekt "Explosion of Peace #Friedenstaube" gewonnen. Es wurde von Jugendlichen aus Vorarlberg initiiert, um die Jugend Europas zusammenzubringen und einen Beitrag zum Frieden zu leisten.

Für weitere Informationen:

Jugendkarlspreis Webseite: http://www.charlemagneyouthprize.eu/

Jugendkarlspreis auf Twitter: https://twitter.com/EUyouthPrize

 

2017 Gewinnerprojekte

Erasmus evening: https://www.youtube.com/playlist?list=PLnuwezyMDLsK4WDREdRO0c7xETABPc6YZ

 Re-discover Europe: http://euro.dk/hvem-er-vi/lokalforeninger/euronord/

Are we Europe: https://www.areweeurope.com/ 

Deutscher Gewinner: http://www.seehilfe.com/

Öesterreichischer Gewinner: http://www.ojal.at/events/event/explosion-of-peace/

Fotos:

Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

 

Mirek Suliga zusammen mit der Gruppe „Wandernde Guitars“ ("Wędrowne Gitary) und Herr Waldemar Kostrzebski erhielten eine Einladung in dem Programm „Oppeln am Morgen“, tägliche morgens Show, ausgestrahlt auf TVP 3 Opole von Montag bis Freitag von 7,00 bis 8,15 teilzunehmen.
 
Zum ersten Mal in öffentlich-rechtlichen Fernsehen wird das Lied präsentiert „Opole Guten Morgen, guten Morgen“ Mirka Zusammensetzung Suligi zu dem Text von Waldemar Kostrzebski. Das gesamte Programm wird auf dem Blog vom Herrn Kostrzebski veröffentlichen, nachdem Aufnahmen von den Herausgebern TVP3 Opole erhalten wird.

TVP3 Opole - "Opolskie o poranku"  23.05.2017, Zwischen 7:00 - 8:15 Uhr

Wandernde Guitarren -Wędrowne Gitary www.wedrownegitary.pl

Waldemar Kostrzębski  waldemar-kostrzebski.blogspot.de

TVP3 Opole opole.tvp.pl/

O!polskie o poranku  opole.tvp.pl/23441554/opolskie-o-poranku

Lech Wałęsa, Ehrenpreisträger des diesjährigen Polonicus-Preises, der Auszeichnung der europäischen Polonia, hat in Aachen appelliert, dass die Deutschen sich noch stärker in die europäische Gemeinschaft einbinden.

Der Ehrenpreisträger der diesjährigen achten [Anmerkung der Redaktion: neunten] Ausgabe wurde in Aachen für sein Lebenswerk für Freiheit und Demokratie in Polen und Europa ausgezeichnet. In seiner Dankesrede nach Übergabe des prestigeträchtigen Preises betonte Lech Wałęsa im Krönungssaal des historischen Rathauses, dass Deutschland die größte Macht in Europa sei – auch wenn er sich wünsche, dass Polen das wäre. Deshalb wandte er sich an Deutschland: „Beendet eure Komplexe und übernehmt die Führung in Europa. Wenn man ein intelligentes Europa bauen will, muss es auf soliden Werten basieren und wenn jemand wie Polen‚ Ungarn oder wer auch immer sonst die Union zerschlagen will, dann müsst ihr als führende Kraft eine Lösung bereit halten, um fünf Minuten nach dem Zusammenbruch der Union eine neue zu bilden,“ sagte der ehemalige Gewerkschaftler und Präsident von Polen.

Werte als Grundlage Europas

Das Publikum der Polonicus-Gala applaudierte Wałęsas Forderungen, „die Grundlagen Europas zu diskutieren, die Wirtschaftssysteme zu optimieren und über eine Verbesserung der Demokratie zu sprechen,“ damit Europa zu einer Organisation wird, in der man sich verständigen kann. Lech Wałęsa unterstrich, dass es etwas Gutes sei, wenn man sich dazu bekennt Deutscher oder Pole zu sein, dass man damit „aber nicht die Entwicklung Europas stören oder abbremsen darf, weil es unmöglich ist, sie aufzuhalten.“

Zum Abschluss fügte Lech Wałęsa hinzu, dass „keine Generation zuvor solche Chancen auf Entwicklung und Wohlstand hatte.“ Besonders hob er hervor: „Lasst uns nicht vergessen: Wenn wir ein schönes, vereintes Europa wollen, dann werden wir das auch haben.“ 

Franz-Josef Lersch-Mense (SPD), Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalens, erklärte in seiner Rede, dass Lech Wałęsa der „eigentliche Motor der europäischen Demokratie“ ist, und die Deutschen ihm nie vergessen werden, was er für die deutsche Wiedervereinigung getan hat.

„Kultur frei von politischem Druck“

Den Polonicus-Preis 2017 in der Kategorie Kultur erhielt die Regisseurin Agnieszka Holland, die bei der Berlinale 2017 den silbernen Bären gewann. Ihre Tochter Kasia Adamik nahm den Preis für sie entgegen und las einen Dankesbrief der Regisseurin vor. Agnieszka Holland bemerkte darin, dass „die Größe der polnischen Kultur in ihrer Vielfalt und Offenheit liegt sowie in ihrem Streben nach Wahrheit, Gerechtigkeit und schließlich der Freiheit.“ Die Regisseurin betonte auch, dass „Kultur immer umstritten, lebendig, kreativ und frei von Druck aus Politik oder Parteien ist.“

Gute deutsch-polnische Beziehungen

Der Gewinner des Polonicus-Preises für den deutsch-polnischen Dialog war Werner Jostmeier, der Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe im Landtag Nordrhein-Westfalens, der seit Jahrzehnten in polnisch-deutschen Angelegenheiten engagiert ist. Unter anderem organisierte er nach der Einführung des Kriegsrechts im Jahr 1981 die Hilfsaktion „Päckchen für Polen“. Laut Werner Jostmeier sind die deutsch-polnischen Beziehungen „so gut, wie noch nie.“

In der Kategorie „Polonia“ erhielt Frau Aldona Głowacka-Silberner den Polonicus-Preis für ihr langjähriges gesellschaftliches Engagement für die Polonia, die Förderung der polnischen Kultur und Sprache sowie die Förderung des polnischen Nationaltanzes im niedersächsischen Hannover.

Europäische Polonia wünscht sich „umsichtiges Polen“

Der Vorsitzende der Jury des  Polonicus-Preis und des Europäischen Instituts für Kultur und Medien Polonicus VoG, Wiesław Lewicki, stellte fest, dass „die Polonia mit Unruhe die politischen Entwicklungen in Polen verfolgt.“ Zugleich betonte er, dass die daraus resultierenden Spannungen nicht nur die polnische Bevölkerung in Polen, sondern auch die Polonia spalte. “Alle in Europa lebenden Polen wünschen sich ein überlegt handelndes, vernünftiges, sich an das Recht haltendes Polen, das die Demokratie in der Europäischen Union stärkt. Dafür werden wir uns stark machen, denn die europäische Polonia besteht vor allem aus europäischen Bürgern.“ – betonte Wiesław Lewicki.

Der Polonicus-Preis ist eine prestigeträchtige Auszeichnung der europäischen Polonia, die den Dialog und den Prozess der Vereinigung honoriert und Polen in Europa und der Welt fördert. Der Preis wird seit 2009 verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehörten unter anderem Prof. Władysław Bartoszewski, Prof. Jerzy Buzek, Prof. Karl Dedecius, der Regisseur Andrzej Wajda, die Schauspielerin Krystyna Janda und Prof. Leszek Balcerowicz.

Alexandra Jarecka

(Übersetzung: Michael Lewicki)

Foto: Dariusz Manka - www.fotokiste.de

Von Links: Wiesław i Alexandra Lewicki, Kasia Adamik, Aldona Głowacka-Silberner, Werner Jostmeier, Lech Wałęsa, OB Marcel Philipp, Franz-Josef Lersch-Mense

 

Polonia in Berlin organiesiert ein weiteres Tag der Polonia. Polnische Rat - Landesverband in Berlin lädt zu einem Festyn der Polnische Kultur im Rathaus Reinickendorf am kommenden Sonntag ein.

Sonntag, den 21. Mai , zwischen 11:00 - 21.00 Uhr,

Rathaus Reinickendorf,

Eichborndamm 215, 13437 Berlin.

 Das Programm ist sehr reich und für jedem Gast bittet ein Spaß über ganzen Tag.  Polonia läd alle herzlihst ein und wir sehen uns af dem Festyn !

Der lange Atem - Aldona Głowacka-Silberner hält gute Nerven und Ausdauer für das Rezept für effektive Arbeit. Die Vorsitzende des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen wurde mit dem diesjährigen Polonicus-Preis ausgezeichnet.

Vor über 20 Jahren, als wir uns kennenlernten, warst Du einfach „unsere Aldonka“ – eine grazile Tänzerin und Choreographin der Folkloregruppe Polonia in Hannover. Kannst Du daran erinnern, wie sich die „Aldonka“ in eine seriöse und von allen bekannte „Aldona“ verwandelt hat?

Es geschah allmählich,  wahrscheinlich durch die Pflichten, die ich übernommen habe. Außer der Leitung der Gruppe organisierte ich auch verschiedene, große und kleine Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte und Bälle. Nach der Auflösung unserer Lokalzeitschrift kam noch die regelmäßige Versendung von hunderten von E-Mails hinzu, um die entstandene Informationslücke zu schließen. Während der Ausführung von diesen Aufgaben und der damit verbundenen Arbeit wird man ernster und wird von Anderen auch ernst genommen.

Als wir uns damals kennengelernt haben, machte das Verbindungsbüro der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen die ersten Schritte. Deine ersten bereits erwähnten Aufgaben sind mit dieser Vereinigung verbunden – wie fing dein Abenteuer dort an?

Der damalige Pfarrer der Polnischen Gemeinde in Hannover – Rektor Budyń initiierte diese Struktur und half dadurch den bereits aktiven Organisationen sich zu vereinigen. Damals gab es sehr viele Vereine, so dass es notwendig war, sie nach außen zu vertreten. Man hat mich – Tänzerin und Choreographin – und eine Kollegin, mit der wir gemeinsam damals die Gruppe Polonia gründeten und leiteten, dazu überredet, unsere Unterschrift unter dem Gründungsdokument des Büros zu leisten. Die Gespräche über den Namen und den Bereich der Tätigkeit des Büros dauerten sehr lange. Schließlich wurde beschlossen, dass das Büro die polnischen Organisationen vertreten und unterstützen wird, ohne in die inneren Angelegenheiten der Mitgliedsorganisationen zu intervenieren.  Ich war damals eine junge Person, die kein Interesse für die Gespräche hinter den Kulissen hatte. Dennoch begann ich bereits dann, die Treffen der Dachorganisationen zu besuchen bzw. Gespräche mit den Vertretern des Konsulats in Hamburg zu führen. Ich fand auch ein Thema, welches mich besonders faszinierte – nämlich die Gründung einer eigenen Organisation – der Folkloregruppe Polonia als eine Tanzgruppe, die bei der Polnischen Katholischen Mission in Hannover tätig war. Die Realisierung dieser Idee gab mir Mut und seit 1998 war ich in dem Verbindungsbüro für die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen verantwortlich. Als, es war wohl 2002,  der damalige Leiter des Büros, angesehene Persönlichkeit der Polonia Waldemar Wachowski nach Recklinghausen ging, übernahm ich die Verantwortung für die Tätigkeit des Verbindungsbüros und registrierte die Organisation als einen eingetragenen Verein mit eigener Satzung.

Ich erinnere mich an verschiedene Projekte und Ereignisse, die ich mit Deiner ehrenamtlichen Arbeit assoziiere, beispielsweise die Auftritte eurer Gruppe während verschiedener staatlichen und kirchlichen Veranstaltungen, aber auch auf Einladungen deutscher Partner, die Bälle der Polonia und Konzerte der jungen Talente oder die Polonia-Treffen bei einer Tasse Tee, die sich zum Ziel stellen, die Polonia in Hannover zu integrieren. Was dominierte Deine ehrenamtliche Arbeit in den letzten Jahren?

Eigentlich engagiere ich ein halbes Jahr lang meine Kräfte im Verbindungsbüro in eine sehr wichtige Veranstaltung – das seit 5 Jahren stattfindende Polonia-Kulturfestival: „Klänge, die verbinden“. Es wird von der Polonia rege in Anspruch genommen und jährlich von stets wachsenden Zahlen von Gästen, die aus diesem Anlass aus dem gesamten Bundesland Niedersachsen kommen, besucht. Deswegen bemühe ich mich stets, diese Veranstaltung fortsetzen zu können, falls die finanziellen Mittel es erlauben.

Hier hast du einen wichtigen Aspekt angesprochen, es ist keine Kunst, eine Einzelveranstaltung oder auch eine Veranstaltungsreihe zu organisieren, die richtige Herausforderung ist die langjährige Fortsetzung der Tätigkeit. Dir ist es sowohl im Fall der Folkloregruppe (es sind bereits 30 Jahre!) als auch im Falle des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen gelungen. Du hast die Tätigkeit dieser Organisation allmählich und geduldig, Schritt nach Schritt, auf ganz Niedersachsen ausgedehnt. Wie lautet dein persönliches Erfolgsrezept?

Es ist eine gute Frage. Ich würde sagen: Ausdauer und Disziplin, um regelmäßig Woche pro Woche freie Zeit damit zu verbringen, was man für wichtig hält – in meinem Fall ist es die Gemeinschaft der Polonia – sich gegenseitig respektieren und die Arbeit der Anderen schätzen, vor allem aber gute Nerven haben.

Für deine Ausdauer sprechen drei Dekaden von ununterbrochener ehrenamtlicher Arbeit, wie sieht es mit deinen Nerven aus? Wann werden sie besonders strapaziert?

Selbstverständlich in angespannten Situationen. Wenn man sehr viele Termine mit der Gruppe, im Büro und gleichzeitig organisatorische Aufgaben zu erfüllen hat und zu Hause sowohl die Kinder als auch der Ehemann etwas erwarten. Dann wird es brenzlig und man muss sich beherrschen können. Andererseits gibt es auch Situationen, wo man unangenehme Post erhält, die meine Tätigkeit in Frage stellt. Es ist kaum zu glauben, aber ich habe zahlreiche solche Momente erlebt. In meiner Familie gibt es eine starke Tradition der ehrenamtlichen Arbeit, ich bin damit groß geworden und ich setze sie fort. Es gibt allerdings auch Menschen, die nicht verstehen können, dass man sich derartig stark in ehrenamtliche Arbeit, ohne finanzielle Vorteile engagieren will. Unser Lohn ist Dankbarkeit und Anerkennung von unseren Landsleuten. Außerdem werden wir als Vertreter der Polonia wahrgenommen und respektiert – sowohl auf der Stadtebene als auch auf der Landesebene, was mich mit Stolz erfüllt. Ich gebe ehrlich zu – dass es die strapazierten Nerven einigermaßen beruhigt.

Die Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern und die Anwesenheit in der Öffentlichkeit ist das, was die Mitglieder der Polonia manchmal vergessen. Als Leiterin des Verbindungsbüros der Polonischen Organisationen wurdest du zu dem Migrantenbeirat bei dem Ministerpräsidenten von Niedersachsen Stephan Weil eingeladen, außerdem hast du Zusammenarbeit mit der Ausländerbeauftragten von Niedersachsen  Doris Schröder-Köpf aufgenommen. Was sind die Ziele des Verbindungsbüros auf diesem Gebiet?

Wir möchten, dass die Politiker die Bedürfnisse unserer Polonia-Gruppe wahrnehmen, da wir de zweitgrößte Migrantengruppe in Niedersachsen sind. Seit vielen Jahren arbeiten unsere Vereine mit der Stadtverwaltung zusammen, im Mai werden zweite Konsultationsgespräche des Büros mit Frau Schröder-Knöpf stattfinden. Uns interessiert hierbei  besonders der Unterricht der polnischen Sprache an den Schulen, auf allen Unterrichtsebenen. Wir möchten dabei den Deutschen die Nähe zu Polen vergegenwärtigen, mein Traum ist es, dass die polnische Sprache wie Französisch zu den Sprachen der Nachbarn zählt.

Ich gratuliere Dir zu dem Polonicus-Preis, ich wünsche Dir, dass viele junge Menschen sich von Deinem Beispiel anstecken lassen und Dir und anderen Personen in der ausdauernden Arbeit für die Polonia helfen.

Gespräch: Grażyna Kamien-Söffker

Der Polonicus-Preis wird seit 2009 durch das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VOG in vier Kategorien verliehen. Die diesjährigen Preisträger der 9 Ausgabe des Preises waren: Agnieszka Holland – Filmregisseurin im Bereich Kultur, Werner Jostmeier MdL – Vorsitzender der Parlamentariergruppe Polen im Landtag von Nordrhein-Westfalen in der Kategorie des deutsch-polnischen Dialogs und Aldona Glowacka-Silberner in der Kategorie der Organisation des Lebens der Polonia. Den Sonderpreis der Jury unter der Leitung von Wiesław Lewicki erhielt Lech Wałęsa – der ehemalige Staatspräsident Polens und Friedensnobelpreisträger für sein Lebenswerk und einen besonderen Beitrag zu der bürgerlichen Identität im vereinigten Europa. Die Übergabe der Preise fand am 6.05.2017 in dem historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses. Musikalisch begleitete der Chor der Polnischen Katholischen Mission in Wuppertal „Benedictus“ die Veranstaltung.

Fotos:

Aldona Glowacka-Silberner in Begleitung der Tänzerinnen der Tanzgruppe Polonia Hannover (aus dem Archiv der Gruppe)

Aldona Glowacka-Silberner (mein Bild während des Gesprächs in der Wohnung von Aldona Glowacka-Silberner)

Der lange Atem - Aldona Głowacka-Silberner hält gute Nerven und Ausdauer für das Rezept für effektive Arbeit. Die Vorsitzende des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen wurde mit dem diesjährigen Polonicus-Preis ausgezeichnet.

Vor über 20 Jahren, als wir uns kennenlernten, warst Du einfach „unsere Aldonka“ – eine grazile Tänzerin und Choreographin der Folkloregruppe Polonia in Hannover. Kannst Du daran erinnern, wie sich die „Aldonka“ in eine seriöse und von allen bekannte „Aldona“ verwandelt hat?

Es geschah allmählich,  wahrscheinlich durch die Pflichten, die ich übernommen habe. Außer der Leitung der Gruppe organisierte ich auch verschiedene, große und kleine Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte und Bälle. Nach der Auflösung unserer Lokalzeitschrift kam noch die regelmäßige Versendung von hunderten von E-Mails hinzu, um die entstandene Informationslücke zu schließen. Während der Ausführung von diesen Aufgaben und der damit verbundenen Arbeit wird man ernster und wird von Anderen auch ernst genommen.

Als wir uns damals kennengelernt haben, machte das Verbindungsbüro der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen die ersten Schritte. Deine ersten bereits erwähnten Aufgaben sind mit dieser Vereinigung verbunden – wie fing dein Abenteuer dort an?

Der damalige Pfarrer der Polnischen Gemeinde in Hannover – Rektor Budyń initiierte diese Struktur und half dadurch den bereits aktiven Organisationen sich zu vereinigen. Damals gab es sehr viele Vereine, so dass es notwendig war, sie nach außen zu vertreten. Man hat mich – Tänzerin und Choreographin – und eine Kollegin, mit der wir gemeinsam damals die Gruppe Polonia gründeten und leiteten, dazu überredet, unsere Unterschrift unter dem Gründungsdokument des Büros zu leisten. Die Gespräche über den Namen und den Bereich der Tätigkeit des Büros dauerten sehr lange. Schließlich wurde beschlossen, dass das Büro die polnischen Organisationen vertreten und unterstützen wird, ohne in die inneren Angelegenheiten der Mitgliedsorganisationen zu intervenieren.  Ich war damals eine junge Person, die kein Interesse für die Gespräche hinter den Kulissen hatte. Dennoch begann ich bereits dann, die Treffen der Dachorganisationen zu besuchen bzw. Gespräche mit den Vertretern des Konsulats in Hamburg zu führen. Ich fand auch ein Thema, welches mich besonders faszinierte – nämlich die Gründung einer eigenen Organisation – der Folkloregruppe Polonia als eine Tanzgruppe, die bei der Polnischen Katholischen Mission in Hannover tätig war. Die Realisierung dieser Idee gab mir Mut und seit 1998 war ich in dem Verbindungsbüro für die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen verantwortlich. Als, es war wohl 2002,  der damalige Leiter des Büros, angesehene Persönlichkeit der Polonia Waldemar Wachowski nach Recklinghausen ging, übernahm ich die Verantwortung für die Tätigkeit des Verbindungsbüros und registrierte die Organisation als einen eingetragenen Verein mit eigener Satzung.

Ich erinnere mich an verschiedene Projekte und Ereignisse, die ich mit Deiner ehrenamtlichen Arbeit assoziiere, beispielsweise die Auftritte eurer Gruppe während verschiedener staatlichen und kirchlichen Veranstaltungen, aber auch auf Einladungen deutscher Partner, die Bälle der Polonia und Konzerte der jungen Talente oder die Polonia-Treffen bei einer Tasse Tee, die sich zum Ziel stellen, die Polonia in Hannover zu integrieren. Was dominierte Deine ehrenamtliche Arbeit in den letzten Jahren?

Eigentlich engagiere ich ein halbes Jahr lang meine Kräfte im Verbindungsbüro in eine sehr wichtige Veranstaltung – das seit 5 Jahren stattfindende Polonia-Kulturfestival: „Klänge, die verbinden“. Es wird von der Polonia rege in Anspruch genommen und jährlich von stets wachsenden Zahlen von Gästen, die aus diesem Anlass aus dem gesamten Bundesland Niedersachsen kommen, besucht. Deswegen bemühe ich mich stets, diese Veranstaltung fortsetzen zu können, falls die finanziellen Mittel es erlauben.

Hier hast du einen wichtigen Aspekt angesprochen, es ist keine Kunst, eine Einzelveranstaltung oder auch eine Veranstaltungsreihe zu organisieren, die richtige Herausforderung ist die langjährige Fortsetzung der Tätigkeit. Dir ist es sowohl im Fall der Folkloregruppe (es sind bereits 30 Jahre!) als auch im Falle des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen gelungen. Du hast die Tätigkeit dieser Organisation allmählich und geduldig, Schritt nach Schritt, auf ganz Niedersachsen ausgedehnt. Wie lautet dein persönliches Erfolgsrezept?

Es ist eine gute Frage. Ich würde sagen: Ausdauer und Disziplin, um regelmäßig Woche pro Woche freie Zeit damit zu verbringen, was man für wichtig hält – in meinem Fall ist es die Gemeinschaft der Polonia – sich gegenseitig respektieren und die Arbeit der Anderen schätzen, vor allem aber gute Nerven haben.

Für deine Ausdauer sprechen drei Dekaden von ununterbrochener ehrenamtlicher Arbeit, wie sieht es mit deinen Nerven aus? Wann werden sie besonders strapaziert?

Selbstverständlich in angespannten Situationen. Wenn man sehr viele Termine mit der Gruppe, im Büro und gleichzeitig organisatorische Aufgaben zu erfüllen hat und zu Hause sowohl die Kinder als auch der Ehemann etwas erwarten. Dann wird es brenzlig und man muss sich beherrschen können. Andererseits gibt es auch Situationen, wo man unangenehme Post erhält, die meine Tätigkeit in Frage stellt. Es ist kaum zu glauben, aber ich habe zahlreiche solche Momente erlebt. In meiner Familie gibt es eine starke Tradition der ehrenamtlichen Arbeit, ich bin damit groß geworden und ich setze sie fort. Es gibt allerdings auch Menschen, die nicht verstehen können, dass man sich derartig stark in ehrenamtliche Arbeit, ohne finanzielle Vorteile engagieren will. Unser Lohn ist Dankbarkeit und Anerkennung von unseren Landsleuten. Außerdem werden wir als Vertreter der Polonia wahrgenommen und respektiert – sowohl auf der Stadtebene als auch auf der Landesebene, was mich mit Stolz erfüllt. Ich gebe ehrlich zu – dass es die strapazierten Nerven einigermaßen beruhigt.

Die Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern und die Anwesenheit in der Öffentlichkeit ist das, was die Mitglieder der Polonia manchmal vergessen. Als Leiterin des Verbindungsbüros der Polonischen Organisationen wurdest du zu dem Migrantenbeirat bei dem Ministerpräsidenten von Niedersachsen Stephan Weil eingeladen, außerdem hast du Zusammenarbeit mit der Ausländerbeauftragten von Niedersachsen  Doris Schröder-Köpf aufgenommen. Was sind die Ziele des Verbindungsbüros auf diesem Gebiet?

Wir möchten, dass die Politiker die Bedürfnisse unserer Polonia-Gruppe wahrnehmen, da wir de zweitgrößte Migrantengruppe in Niedersachsen sind. Seit vielen Jahren arbeiten unsere Vereine mit der Stadtverwaltung zusammen, im Mai werden zweite Konsultationsgespräche des Büros mit Frau Schröder-Knöpf stattfinden. Uns interessiert hierbei  besonders der Unterricht der polnischen Sprache an den Schulen, auf allen Unterrichtsebenen. Wir möchten dabei den Deutschen die Nähe zu Polen vergegenwärtigen, mein Traum ist es, dass die polnische Sprache wie Französisch zu den Sprachen der Nachbarn zählt.

Ich gratuliere Dir zu dem Polonicus-Preis, ich wünsche Dir, dass viele junge Menschen sich von Deinem Beispiel anstecken lassen und Dir und anderen Personen in der ausdauernden Arbeit für die Polonia helfen.

Gespräch: Grażyna Kamien-Söffker

Der Polonicus-Preis wird seit 2009 durch das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VOG in vier Kategorien verliehen. Die diesjährigen Preisträger der 9 Ausgabe des Preises waren: Agnieszka Holland – Filmregisseurin im Bereich Kultur, Werner Jostmeier MdL – Vorsitzender der Parlamentariergruppe Polen im Landtag von Nordrhein-Westfalen in der Kategorie des deutsch-polnischen Dialogs und Aldona Glowacka-Silberner in der Kategorie der Organisation des Lebens der Polonia. Den Sonderpreis der Jury unter der Leitung von Wiesław Lewicki erhielt Lech Wałęsa – der ehemalige Staatspräsident Polens und Friedensnobelpreisträger für sein Lebenswerk und einen besonderen Beitrag zu der bürgerlichen Identität im vereinigten Europa. Die Übergabe der Preise fand am 6.05.2017 in dem historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses. Musikalisch begleitete der Chor der Polnischen Katholischen Mission in Wuppertal „Benedictus“ die Veranstaltung.

 

Grażyna Kamień-Söffker

Foto: Dariusz Manka

Przedruk: Samo Zycie

Die Robert Bosch Stiftung und das Deutsche Polen-Institut zeichnen 2017 zum achten Mal exzellente polnische und deutsche Übersetzer aus. Dieses Jahr geht der Karl-Dedecius-Preis an Eliza Borg aus Warschau und Lisa Palmes aus Berlin. Eine unabhängige deutsch-polnische Jury wählte die beiden Übersetzerinnen aus. Sie würdigte damit ihre herausragenden Leistungen sowie ihre Vermittlungsarbeit zwischen den Nachbarländern. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wird am 8. Juni 2017 im Internationalen Kultur-Zentrum in Krakau verliehen. Der Preis wurde 1981 von Karl Dedecius (1921-2016), dem Gründer des Deutschen Polen-Instituts und verdienten Vermittler zwischen Deutschland und Polen, und der Robert Bosch Stiftung als Preis für polnische Übersetzer ins Leben gerufen. Seit 2003 wird er als Doppelpreis für polnische und deutsche Übersetzer verliehen.

Eliza Borg (geboren 1951) studierte Germanistik an der Universität Warschau, wo sie von 1975 bis 2007 als Lektorin für deutsche Sprache tätig war. Ende der 1980er Jahre begann sie, deutschsprachige Literatur ins Polnische zu übersetzen. Seit ihrem Debüt im Jahr 1991 mit der Übersetzung von Siegfried Lenz‘ epochalem Werk „Heimatmuseum“ wandte sie sich vorwiegend wichtigen und anspruchsvollen deutscher Literaten wie Ilse Aichinger, Elias Canetti, Alexander Kluge, Jenny Erpenbeck oder Stefanie Zweig zu. Mit Anna Kim („Anatomie einer Nacht“) und Timur Vermes („Er ist wieder da“) bewies Borg, dass sie mit vielen Sprachregistern, darunter auch denen der jüngeren Generation, hervorragend zurechtkommt.

Lisa Palmes (geboren 1975) studierte Polonistik und Germanistische Linguistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Warschau (2001-2007). Seit 2009 ist sie als freiberufliche Übersetzerin polnischer Literatur tätig. Sie vereint in ihrer übersetzerischen Arbeit literarisches Gespür und handwerkliches Können mit einem unermüdlichen Engagement für ihre Autoren. In den letzten Jahren ist es ihr gelungen, deutsche Verlage von der Qualität preisgekrönter polnischer Schriftsteller wie Joanna Bator, Lidia Ostałowska, Filip Springer, Justyna Bargielska zu überzeugen und für das deutsche Publikum zu entdecken. Palmes verantwortet zusammen mit der Berliner Buchhandlung „buchbund“ mehrere Veranstaltungsreihen und war mit Lehraufträgen für literarisches Übersetzen (Übersetzerworkshops) an der Humboldt-Universität Berlin sowie der Universität Tübingen betraut.

In der Anlage finden Sie Pressefotos der Preisträgerinnen (Foto: Jan Zappner).
Mehr: www.karl-dedecius-preis.de

Dr. Andrzej Kaluza

 

Kurz vor der diesjährigen Polonicus Auszeichnungen für sein Lebenswerk, traf sich Lech Walesa, der ehemalige polnische Präsident und Friedensnobelpreisträger, mit der Polonia im Ratssaal des Aachener Rathauses. Im Saal trafen sich etwa 80 Besucher unterschiedlichen Alters und Herkunft um gemeinsam mit der Polonia an der Diskussion mit Lech Walesa und Thorsten Klute, Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teil zu nehmen.

Frau Senatorin Barbara Borys-Damięcka, Polonicus-Preisträgerin aus dem Jahre 2015, kam direkt aus Warschau zu dem Treffen. Die Moderation übernahm Olaf Müller – Polonicus-Preisträger des Jahres 2009, Direktor des Amtes für Kultur der Stadt Aachen. Junge Erwachsene und Jugendliche waren ebenfalls an der Diskussion beteiligt. Anwesende Journalisten nahmen die Gelegenheit wahr, um interessante Fragen an den diesjährigen Ehrenpreisträger zu stellen.

Lech Wałęsa betonte, dass solche Treffen notwendig sind, da sie den Teilnehmern ermöglichen, die sich verändernde europäische Realität besser zu verstehen. Er fügte hinzu, dass heute in Europa nur eine europäische Herkunft entscheidend ist und die nationale Herkunft keine Rolle mehr spielt. Die Polonia ist das beste Beispiel für alle Europäer, weil sie in Ihrer neuen Heimat leben, sich in Ihrer Umgebung integrieren und dabei verstanden haben, dass ein vereintes Europa ohne Grenzen für alle Vorteile hat.

Redaktion-Viva Polonia

Übersetzung: Michael Lewicki

Foto: W.Lewicki

 

Lech Walęsa Dr.h.c.,   Mitgründer und ersten Vorsitzenden der Gewerkschaft „Solidarność“,  Friedensnobelpreisträger und Staatspräsident a.D.,  erhielt am 6. Mai in Aachen  den Ehrenpreis der Europäischen Polonia POLONICUS 2017 für sein Lebenswerk und Engagement für Verstärkung der Europäischen Union.

Außer dem Polonicus-Preis ginge an:

Agnieszka Holland - weltberümte polnische Filmregisseurin, Preisträgerin Berlinale 2017, für ihren Lebenswerk und bedeutenden Beitrag zur Gestaltung der polnischen, europäischen und weltweite Innovationen im Filmkunstwerk.

Werner Jostmeier MdL - den Vorsitzender der Parlamentariergruppe Polen-NRW, im Landtag Nordrhein-Westfallen, für seinen langjähriges Engagement für den deutsch-polnischen Dialog, przewodniczacy grupy parlamentarnej NRW-Polska w parlamencie Nadrenii Północnej-Westfalii, za zaangażowanie w dialog niemiecko-polski.

Aldona Głowacka-Silberner, Vorsitzende des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen, für ihr langjähriges Engagement für Polonia und Polen in Deutschland.

Redakcja Polonia Viva

Foto: Dariusz Manka www.fotokiste.de

Das Thema der diesjährigen Deutsch-Polnischen Medientage knüpft an den politischen Wandel in Europa und der Welt sowie an dessen Einflüsse auf die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen an. Die eingeladenen Gäste haben die Möglichkeit, während der Debatten und Workshops über die letzten Wahlen in Polen (Oktober 2015), in den USA (November 2016), in Frankreich (April und Mai 2017), aber auch in den Niederlanden (März 2017) zu diskutieren. Im Rahmen von offenen Diskussionen können Politik- und Medienvertreter Fragen zur Einheit Europas und zu möglichen Entwicklungsszenarien der Europäischen Union an die Botschafter richten.

Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen Ort: Universität Grünberg (Uniwersytet Zielonogórski), Al. Wojska Polskiego 69, Gebäude A16, 65-762 Grünberg

TAG 1, 31.05.2017 (Mittwoch)

12:00-13:00 Lunch, Palmenhaus (Palmiarnia)

13:00-13:15 Eröffnung                       

Elżbieta Anna Polak, Marschallin der Woiwodschaft Lebuser Land
Krzysztof Rak, Geschäftsführender Vorstand, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Wojciech Strzyżewski, Prorektor der Universität Grünberg für studentische Angelegenheiten

Grußwort

Ines Pohl, Chefredakteurin Deutsche Welle
Krzysztof Skowroński, Chef des Verbandes Polnischer Journalisten (SDP)
13:15-14:45 Debatte mit Publikumsbeteiligung: Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen

Teilnehmer:
Lorenz Caffier, stellv. Ministerpräsident, Minister für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Rolf Nikel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Polen
Elżbieta Anna Polak, Marschallin der Woiwodschaft Lebuser Land
Andrzej Przyłębski, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland     

Moderation:
Cornelius Ochmann, Geschäftsführender Vorstand, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Magdalena Przedmojska

Koordynator projektu

Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej

  1. Zielna 37, 00-108 Warszawa

Tel.: + 48 22 338 62 73 I Fax: + 48 22 338 62 01

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dnimediow.org

 

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 6 Mai 2017 um 12:00 Uhr zur polnischen Sendung "Gadu Gadu” in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, dem 8 Mai 2017 um 13.00 ausgestrahlt.

Im Programm:

- Gespräch mit Aldona Głowacka-Silberner, Choreografin und künstlerische Leiterin des Tanzensembles „Polonia“ in Hannover sowie Vorsitzenden des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen, ausgezeichnet mit dem diesjährigen Polonicus-Preis für ihr langfristiges Engagement für Polonia und Polen in Deutschland- Interview mit Dr. Martin Wind vom Eckert-Institut über das deutsch-polnischen Geschichtsbuch- Bericht von Katarzyna Piątkowska-Durka aus der Internationalen Industriemesse in Hannover- Einladung zu einem Konzert der Band Singin’Birds aus Warschau im Jazz  Club

Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de  ausgestrahlt

 

 

 

„Solange die Welt besteht kann ein Deutscher niemals eines Polens Bruder sein! – Abgeordneter Werner Jostmeier und die positive Umwandlung des alten polnischen Sprichwortes. Der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier gehört der Nachkriegsgeneration an. Jedoch gerade der II. Weltkrieg und dessen Auswirkungen haben die wichtigste Rolle bei der Entwicklung seiner Beziehung zu Polen gespielt. Das Alles hat  vor 42 Jahren 1975, während seines ersten Besuches in Polen begonnen.

Der junge Jura-Student wollte den Osten kennen lernen, obwohl er im westlichen Teil der Bundesrepublik Deutschland,  in der Nähe von Holland geboren worden war. Seine erste Reise hat er privat mit einer kleinen Studentengruppe nach Danzig, Lublin, Warschau und Breslau organisiert und ein wenig Unterstützung lediglich von der katholischen Kirche und der Deutschen Botschaft in Warschau  bekommen. Doch die erste Reise (wohlgemerkt ohne richtige Telefonverbindung, Handy, E-Mail und Internet) samt allen Strapazen hat seinen politischen Weg und seine Einstellung zu Polen geprägt…

In Danzig ist er Menschen begegnet, die die Spuren der Gräueltaten des II. Weltkrieges in sich trugen und vor allem einer Frau, die sich 1945 nach ihren Kriegserlebnissen geschworen hatte, keinem Deutschen mehr die Hand zu geben. Andererseits wurde er das erste Mal mit polnischer Gastfreundschaft und Herzlichkeit konfrontiert. Diese erste Begegnung der Polen und der jungen Deutschen hatte  zur Folge, dass diese Frau ihren Schwur gebrochen hatte und Werner Jostmeier bis heute mit ihrem Sohn befreundet ist…

Für Werner Jostmeier wurde außerdem klar, dass er alles dafür einsetzen möchte, um den Gang der traurigen deutsch-polnischen Geschichte umzudrehen und ins Positive zu kehren, was zugegebenermaßen  im Jahre 1975 eine ziemlich schwierige Aufgabe war.

Sein persönlicher Weg war auch nicht der leichteste. Als Sohn eines Schmiedes sollte er eigentlich vor Ort bleiben und sich um den Hof kümmern- so sah es die Tradition vor. Am Anfang hat er also den Beruf des Schmiedes erlernt, dann wurde er zum Landmaschinenschlosser ausgebildet und arbeitete im Familienbetrieb. Mit 18 stellte er sich jedoch die Frage, ob das schon alles im Leben sein sollte. Dann entschied er sich das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach zu machen und begann Jura zu studieren. Sein berufliches Schicksal zog ihn unter anderem als Manager bei der Deutschen Telekom nach Bonn.

Kurios ist auch die Tatsache, dass er der CDU im Jahre 1972 beigetreten ist und zwar aus Protest gegen die Ostpolitik Willi Brandts! Doch heute gibt er ohne zu zögern zu, dass gerade diese Politik und der Kniefall in Warschau richtig waren und, dass dadurch der Weg zu der Annäherung und der politischen Wende in Osteuropa geebnet wurde. Werner Jostmeier  war von der Politik Konrad Adenauers, Charles de Gaulle, des jungen John F. Kennedy wie auch durch Papst Johannes der 23. inspiriert. Zuerst war er als Politiker in dem Kreistag aktiv, wo er u.a. den Posten des Beauftragten für die Kontakte zu der ehemaligen DDR bekleidet hatte. Sein Wirken hatte zur Folge, dass  eine Partnerschaft zwischen Coesfeld und dem Kreis Neuruppin gegründet wurde. Dann im Jahre 1995 kam er als Abgeordneter in den Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Von Anfang an war er fasziniert von vereintem Europa, von dem er bis heute sagt, dass es das Großartigste ist, was dieser Kontinent je hervorgebracht hat.  Auch in Brüssel war er  als Politiker aktiv, unter anderem gehörte er zum Vorstand der EVP und im Ausschuss der Regionen bekleidete er den Posten des Vorsitzenden der deutschen Delegation.

Seine Liebe zum Osten und zu Polen hat er auch in die Politik mitgenommen Eine Zäsur in der deutsch- polnischen  Nachkriegsgeschichte bildet, seiner Meinung nach, die Aktion „Päckchen für Polen“, die in der Zeit des Kriegsrechtes  und der Jaruzelski-Regierung in Polen von den Vertriebenen und Flüchtlingen ins Leben gerufen wurde und bei der sich Werner Jostmeier aktiv beteiligen hatte. Damals ist eine Hilfeaktion ohne Gleichen gestartet worden und es kam auch zu den ersten Mensch- zu - Mensch Begegnungen zwischen Deutschen und Polen. Dies ist nach Ansicht von Werner Jostmeier der Ursprung der positiven Veränderung in den beidseitigen Kontakten auf der menschlichen Ebene gewesen…

Auf der politischen Ebene kam es 2010 dazu, dass Werner Jostmeier den Vorsitz der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe übernahm, der  Landtagsabgeordnete aus allen im Landtag vertretenen Parteien angehören. Unter dem Vorsitz Werner Jostmeiers ist diese Gruppe zu  den größten, aktivsten und trotz der verschiedenen politischen Ansichten zu den harmonischsten geworden. Diese Entwicklung ist zweifellos auch dem Vorsitzenden zu verdanken, der unermüdet Reisen nach Polen, Veranstaltungen, Informations- und Kennenlernen -Treffen organisiert, gute Kontakte zu den polnischen Politkern sowie diplomatischen Vertretungen Polens und den in Deutschland lebenden Polen unterhält und den Kreis der Abgeordneten der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe im Landtag NRW um Freunde und Gäste erweitert hatte.

Werner Jostmeier sagt, dass er in die Politik in einer Zeit kam, in der sowohl die Politik selbst als auch die politische Arbeit in der Meinung der Menschen positiv besetzt war und das Politikersein positive Assoziationen weckte und, dass er traurig sei, dass sich diese Einstellung  so gravierend geändert hat.

Für uns Polen ist es jedoch sicher, dass solche Menschen und Politiker, wie Werner Jostmeier, das Unmögliche ermöglicht haben, dass dank ihrem Einsatz die Annäherung zwischen Polen und Deutschen  stattfinden konnte und im Endeffekt , dass die bilateralen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland die besten seit tausend Jahren sind. Das Besondere an ihm ist außerdem, dass er immer die Rolle Polens bei der Wiedervereinigung Deutschlands hervorhebt und seine Bedeutung im vereinigten Europa.

Dafür möchten wir dem Abgeordneten Werner Jostmeier, der sich im Mai d.J. aus dem politischen Leben zurückzieht, herzlichst danken und ihm und uns wünschen, dass er sich auch im Ruhestand und als  Träger des Polonicuspreises  weiterhin für die Vertiefung der Freundschaft zwischen Deutschen und Polen engagiert…

Roma Stacherska-Jung

 

 

 

"Musikalische Reise nach Warschau" - Polnische Lieder aus der Zeit von 1920 bis 1960. Sonntag, 14.05.2017, 17.00 Uhr, Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf, Teltower Damm 18,  14169 Berlin.

Wir möchten die Zuschauer zu einer musikalischen Reise in die Warschauer 20er Jahre und in die Nachkriegszeit einladen. In glamourösen Kostümen werden die unvergesslichen Hits und Schlager der 20er Jahre und des Duetts „Wasowski-Przybora“ gesungen, getanzt und gespielt. Es werden Lieder von den Filmstars wie Eugeniusz Bodo und Hanka Ordonówna, sowie von dem berühmten „Kabaret Starszych Panów“ (das Kabarett der älteren Herren) gesungen, deren musikalisches und literarisches Niveau sehr hoch ist und die Vielfalt polnischer Sprache und Musik spiegelt.

Der Verein für Interkulturelle Begegnungen e.V. präsentiert ein Konzert mit polnischen Lieder der Vorkriegs und Nachkriegszeit

Durch das Programm führt Joanna Ratajczak

Es singen: Małgorzata Picz, Michał Masłoń, Marek Picz

Es spielen:

Krzysztof Szachnowski (Klavier)

Bettina Hartl (Bandoneon)

Darek Blaszkiewicz (Violine)

Erich Abshagen (Kontrabass)

Bodek Janke (Schlagzeug)

Es tanzen:

Marie-Sophie Herling und Kay Bertschneider

Reservierung der Sitzplätze via E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter: Verein für Interkulturelle Begegnungen e.V.

Förderung: Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Auswätigesamt der Republik Polen

Hauptsopnsor: Firma star

Partner: Deutsch-Polnische Geselschaft Berlin

 

Sprechen wie Pole mit Deutsche, wie Kowalski mit Schmidt. Ist es wirklich schwierig? Bestimt nicht, weil nur die Sprache macht unterschied, weil unsere tagtägliche probleme sind identisch. Wir ein atmen dieselbe Luft. Diese einfache Gedanke stelt die Grundlage für unsere Panneldiskusion "Wirr sollen sprechen" dh. auch "Wir müssen sprechen" - es ist organiesiert durch czyli „Wir müssen reden!” organiesiert durch deutch-polnischen DPG aus Bonn und Mitte 21.

Am 2 April 2017 haben wir uns getroffen und kreftig dieskutiert zum Thema  „Powietrze, którym oddychamy” /„Die Luft, die wir atmen” Im Kulturzentrum Gdańska gerade auch über Luft und derren Verschmutzung.  Unsere prelegenten warendr hab. Michał Krzyżanowski aus King's College London und prof. dr med. Barbara Hoffmann aus Uniwersytät in Düsseldorf, beide Autthoritäeten in diesem Fach.

Ind er neuste Smogerscheinunugen in Polen bzw Krakau in dem Aspekt deutsche Dieselpropleme , bzw.  nichteinhaltung der Kriterien.

Gdanska wurde Dank asugesagt für wunderbare Künstlerisch atmosfäre und iwir freuen uns für die nächste Begegnung in Krkau uns im Polen.

Sven Gortzki

 

Wenige Stunden, bevor er mit dem POLONICUS für sein Lebenswerk geehrt wird, stellt sich Dr. h.c. mult. Lech Wałesa, Staatspräsident der Republik Polen a.D. und Friedensnobelpreisträger 1983, gemeinsam mit Thorsten Klute, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, und Werner Jostmeier MdL, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe im NRW-Landtag den Fragen der jungen Polonia.

Geschlossene Veranstaltung - Anmeldung gewünscht: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter: Europäisches Institut Kultur & Medien Polonicus VOG in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen und der Karlspreisstiftung

 

Anlässlich seines Ehrenpreis „Polonicus“ Lebenswerk  reist Herr Lech Walesa in Nordrhein-Westfalen, Hier wird er an zahlreichen Sitzungen und Gesprächen teilnehmen. Treffen mit Jugendlichen in Düsseldorf wird im Rahmen der „Demokratie-Tour“  geplant.  Der Bus der „Demokratie-Tour“ wird vor dem Treffen mit Herrn Präsident vor dem Ministerium stehen. Die Aktion wird durch den Slogan „Du bist Demokratie! Mach den ersten Schritt“  begleitet. Es sei daran erinnert, dass Lech Walesa den ersten Schritt in Richtung Demokratie in den Ländern Mittel- und Osteuropa gemacht, und wir schulden es ihm, dass die Demokratie heute in diesem Teil der Welt des vorherrschende politische System und der primäre Wert eines vereinten Europas ist.

 

 

 

EUROPA IM VISIER – Impulse für die Europäische Union aus Paris, Warschau, Berlin - Podiumsdiskussion zu Ehren von Prof. Dr. Rita Süssmuth am 9. Mai 2017, 19:00 Uhr - Botschaft der Französischen Republik, Pariser Platz 5, 10117 Berlin (Einlass: Wilhelmstr. 69)

Prof. Dr. Rita Süssmuth, ehem. Präsidentin des Deutschen Bundestages, spricht mit
Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina Governance Platform, Berlin
Marek Ziółkowski, Unterstaatssekretär für Sicherheit, Ost- und  Europapolitik im Außenministerium der Republik Polen
Botschafter Pierre Vimont, ehem. Geschäftsführender Generalsekretär des Europäischen Auswärtigen Dienstes, Paris.
Moderation: Dr. Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent des TAGESSPIEGEL.
Die vollständige Einladung finden Sie im Anhang.

Anmeldung bis 30. April 2017 an die Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 06151-4202-0.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die eingehenden Anmeldungen werden nach Datumseingang berücksichtigt. Sollte es mehr Anmeldungen geben, so werden diejenigen benachrichtigt, die nicht mehr teilnehmen können. Wir bitten um eine Absage, falls Sie kurzfristig verhindert sind, damit Ihr Platz Personen auf der Warteliste zur Verfügung gestellt werden kann.

Mit besten Grüßen
Dr. Andrzej Kaluza

Nach „25 Jahren guter Nachbarschaft“ ist die Zivilgesellschaft in Polen und Deutschland jetzt gefragt, den bilateralen Beziehungen unter veränderten Rahmenbedingungen neuen Schwung zu verleihen, die gemeinsame Zukunft als Nachbarn und Partner in Europa von unten mitzugestalten.   

Gerade jetzt, da das Friedensprojekt EU infolge von Brexit und Flüchtlingskrise infrage gestellt wird und die Vorteile der Gemeinschaft nicht mehr wahrgenommen bzw. erfahren werden, braucht es mutige und besonnene Europäer, die sich für den europäischen Zusammenhalt, für ein „besseres“ Europa einsetzen.

Ausgehend vom Motto „Europäisch denken, lokal handeln!“ setzen wir unsere Hoffnung auf die proeuropäische Zivilgesellschaft in Deutschland  und Polen, zwei Ländern im Herzen Europas, denen bei der Suche nach gemeinsamen Lösungen für die aktuellen Herausforderungen auf dem Kontinent eine besondere Rolle und Verantwortung zukommt.

Vor diesem Hintergrund schreibt die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit das bilaterale Förderprogramm „Bürgerinitiativen 25+: Europa gemeinsam besser machen!“ aus. Es soll zivilgesellschaftliche Akteure aus Polen und Deutschland dazu befähigen, im grenzüberschreitenden Austausch Antworten auf drängende Herausforderungen unserer Zeit zu finden und die Mitmenschen für europäisches Denken und Handeln zu begeistern.

Förderkriterien:

Wer?
Deutsche und polnische Institutionen der Zivilgesellschaft, die gemeinsam ein Projekt mit Fokus auf (soziale, politische, wirtschaftliche und  ökologische) Herausforderungen im Europa des 21. Jahrhundert umsetzen möchten.  

Was?
Förderfähig sind alle Veranstaltungsformate mit Ausnahme reiner Kultur- und Sportveranstaltungen, die der Sensibilisierung für und dem Umgang mit Themen wie z.B. Klimawandel, Flucht, (Arbeits-) Migration, soziale Gerechtigkeit, Demokratieabbau, Populismus, Chancen und Gefahren der Digitalisierung u.Ä.) dienen.

Gemeinsame Projekte können mit bis zu 30.000 PLN / 6.800 Euro bezuschusst werden. Gleichzeitig kann die Förderung max. 80% der Gesamtkosten des Vorhabens decken.


Wann?


Antragsfrist: 01.04.2017 - 31.07.2017

Projektrealisierung im Zeitraum: 01.05.-15.10.2017

Wie?
Die Antragstellung ist abweichend vom regulären SdpZ-Verfahren mit mindestens einmonatiger Vorlauffrist innerhalb des genannten Zeitraums laufend möglich. Sie erfolgt über das Online-System für Antragsteller. Bitte vermerken Sie dort im Projekttitel, dass Sie Ihren Antrag im Rahmen der Sonderausschreibung Bürgerinitiativen 25 + stellen.


Hinweise:


Über die Förderung entscheidet nach Qualitätsgesichtspunkten der Vorstand der SdpZ. „Grassroots-Projekte“ stehen dabei besonders im Fokus. Ebenso innovative Projekte, die neue Zielgruppen einbeziehen.

Bestandteil jedes Projektes muss es sein, möglichst viele lokale Akteure und Medienpartner für die Umsetzung des Vorhabens zu gewinnen, um die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen und als good practice-Beispiel potentielle Nachahmer zu erreichen.

Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der Mittelverfügbarkeit. Sollten die Mittel vor Abschluss der angegebenen Zeiträume erschöpft sein, steht Antragstellern selbstverständlich das reguläre Förderprogramm der SdpZ zu den regulären Rahmenbedingungen offen.

Der Zeitraum für die Projektrealisierung darf nicht über den 15.10.2017 hinaus verschoben werden. Geförderte Projekte müssen im Zeitraum von einem Monat nach Projektabschluss erfolgreich abgerechnet sein – spätestens jedoch zum 15.11.2017. Die Auszahlung der bewilligten Mittel erfolgt in zwei Raten: 50% zu Beginn und 50% nach Abrechnung.

Die Mittel aus der Programmlinie können nicht mit einer regulären SdpZ-Förderung im Rahmen desselben Projektes verbunden und jeder Institution nur einmal gewährt werden. Gebietskörperschaften können sich im Rahmen der Projektlinie nicht bewerben.

Für weitere, allgemeine Hinweise zur Antragstellung, Projektumsetzung und Abrechnung beachten Sie bitte die allgemeinen Informationen zu diesen Fragen auf den Seiten der SdpZ.

Die Projektlinie wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

 

Quelle: http://sdpz.org/aktuelles/burgerinitiativen-25--upXhKL


 

Der Ausschuss für interregionale Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission hat am Mittwoch am 5. April in Mierzęcin (Woiwodschaft Lebus, Polen) getagt. Ko-Vorsitzender auf deutscher Seite ist Thorsten Klute, Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein zentraler Diskussionspunkt war die zunehmende hassmotivierte Gewalt in Europa. Alle Akteure der deutsch-polnischen Zusammenarbeit waren aufgefordert, sich für einen respektvollen Umgang aller Menschen miteinander einzusetzen. Unter dem Ko-Vorsitz von Thorsten Klute und Elżbieta Anna Polak, Marschallin der Woiwodschaft Lebus, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der deutschen und polnischen Regionen über die zunehmende Respektlosigkeit in beiden Ländern und die steigende Intoleranz gegenüber verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.
 

„Wir beobachten diese Entwicklung mit großer Sorge; sie gefährdet das friedliche Zusammenleben in Europa und schwächt den Zusammenhalt unserer Gesellschaften. Die deutsch-polnische Zusammenarbeit mit ihren verschiedenen Facetten kann hier einen guten Beitrag leisten“, erklärte Klute, „und unterstützt damit im Einklang mit dem Ausschuss auch die Arbeit des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW), das sich in den kommenden drei Jahren dem Schwerpunktthema „Vielfalt“ widmen wird.“ Der Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks, Stephan Erb, wies auf die Schwerpunktaktivitäten des DPJW hin und zeigte sich erfreut über die in der Sitzung erklärte Bereitschaft der vertretenen Bundesländer und Woiwodschaften, die Initiativen zu unterstützen.
 


Ein weiteres Thema der Sitzung war die Migration von Fachkräften und die regionale Förderung im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik. Im Fokus stand die Aktivierung und Integration qualifizierter Migrantinnen und Migranten sowie deren Rolle auf dem Arbeitsmarkt in Polen und Deutschland. Mit Blick auf die Reform der Kohäsionspolitik nach 2020 wurden die Positionen der Bundesländer und der Woiwodschaften vorgestellt. „Die Fachkräftezuwanderung und die Kohäsionspolitik sind für unsere Regionen zukunftsentscheidend. Die polnischen Regionen müssen den Herausforderungen der modernen Gesellschaft gerecht werden und die Kohäsionspolitik ist hierfür ein wichtiges Instrument. Der Ausschuss ist auch für diese Themen ein wichtiges Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch“, konstatierte die polnische Vorsitzende, Marschallin Elżbieta Anna Polak.

 

Quelle: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW

Seit 30 Jahren gehört der Freitag dem Tanzensemble „Polonia“ – ein Folkloreverein in Hannover, der Landeshauptstadt von Niedersachen. Wunderschöne Trachten, außergewöhnliche Tänze und überlieferte Lieder – das alles vermittelt seit dreißig Jahren das Tanzensemble „Polonia“ in Hannover, gemeinnütziger hannoverscher Kulturverein in Niedersachen.

„Polonia“ entstand im Jahr 1987 unter anderem durch die Initiative von Frau Aldona Glowacka-Silberner, künstlerische Leitung und seit 1998 auch Vorsitzende des Vereins. Sie absolvierte 1993 mit bester Diplomnote ihr dreijähriges Spezialstudium für Leiter und Choreografen polnischer Folkloregruppen an der Universität Lublin.

Mit nicht erlöschender Aufopferung arbeitet Sie jedes Jahr mit immer neuen dazukommenden Jugendlichen im Verein und bringt geduldig jedem Schritt für Schritt die Tanztechnik und die Tanzchoreografien bei.

Bis heute verzeichnet Aldona Glowacka-S. auf ihrem pädagogischen Konto in Deutschland mehrere Hunderte in polnischem Volkstanz ausgebildete, junge Tanzbeine.

Zur Tradition wurden die Freitagsproben, die in den Räumen der Polnischen Katholischen Mission in Hannover stattfinden, während derer aufmerksam die Tanzschritte und Stimmen vor dem Nächsten Auftritt geschliffen werden.

Tänzerinnen und Tänzer verbringen so ihre Freizeit und sehen es als Ihr Hobby an.

Eine der Tänzerinnen Katarzyna Dec-Merkle erklärt: „ ‚Polonia’ ist für mich etwas, was Hobby und die Liebe zur Folklore verbindet und bietet für mich einen unglaublichen Ausgleich zu der alttäglichen Realität“.

Die Ensemblemitglieder nehmen die polnische Folklore auf, um sie auf die Bühne zu bringen und zu verkörpern. „Polonia“ hat in ihrem Repertoire Polens schönste Nationaltänze: Oberek, Kujawiak, Polonez, Krakowiak und Mazur, sowie eine Reihe von gesungenen und getanzten Suiten aus verschiedenen Regionen Polens, wie die von Lowicz, Lublin, Podhale, Rzeszow und Przeworsk.Anna Strachowska tanzt seit zwei Jahren im Ensemble und betont in Ihrem Interview: „Es geht hier nicht allein ums Tanzen, aber auch um das Entdecken der Geheimnisse der unterschiedlichen Trachten, der jeweiligen Region und den damit verbundenen Geschichten“.

Die Polonia-Tänzer lernen hier neue Menschen kennen, sie erlernen in freundschaftlicher Atmosphäre  die schönste Sprache der Welt – das Tanzen.

Zusätzlich erschließen Sie neue, bisher ihnen unbekannte Regionen von Polen.

„Polonia“ bildet eine Familie, wo sich alle gegenseitig auch umeinander kümmern und einander helfen. Das Privatleben verflochten mit dem eigenem Hobby entwickelt sich manchmal auch zu einem Gruppenleben und -erleben. Hier bildeten sich und bilden weiter unzählige Freundschaften und sogar Paare.

Das Tanzensemble „Polonia“ nimmt teil bei verschiedenen Tanzfestivals in Deutschland, sowie im Ausland, konzertiert auf großen gesellschaftlichen Bällen und deutsch-polnischen Feierlichkeiten sowie familiären Ereignissen. Der Verein veranstaltet außerhalb der wöchentlichen Proben auch Wochenendtanzseminare für seine Mitglieder.

Aldona Glowacka-S. verweist in einem ihrer Interviews jedoch auf noch einen wichtigen Aspekt ihrer Arbeit: „Wir arbeiten gleichzeitig für ein positives Bild Polens und seiner Menschen, gegen viele hier herrschende Vorurteile und fördern damit die wichtige Völkerverständigung zwischen beiden uns so am Herzen liegenden Ländern.

Im Tanzensemble „Polonia“ in Hannover haben viele Mitglieder eine polnische Herkunftsgeschichte, doch es ist kein Aufnahmekriterium. Das Alter, Nationalität und Tanzkenntnisse oder Sprache spielen keine Rolle, bei Bedarf wird flexibel in deutsch oder sogar englisch unterrichtet.

Für die Folkloreexpertin Aldona Glowacka-S. ist besonders die Authentizität der Tänze, Lieder und der Kostüme ganz wichtig. Darüber wacht sie fachgerecht und wird inzwischen bei Probendurchführung und einigen Auftritten von Ihrer Assistentin und Schwester Charlotte unterstützt. „Dank zeitiger Kompetenzübertragung in Sachen Ensembleleitung auf die Jugend besteht die Hoffnung, dass mein „künstlerisches Kind“ – hier meine ich unser Tanzenzensemble „Polonia“ – uns überlebt und weitere Generationen von Deutschen und Polen in Deutschland mit seiner Kunst erfreuen wird.“, betont Frau Glowacka-Silberner.

Das Tanzensemble ergreift die Zuschauer mit seiner einmaligen Anmut und erfreut sich großer Freude und lautem Applaus. Das Tanzen bei Polonia ist ein unsagbar besonderes Erlebnis auf der Bühne und lässt sich nur schwer beschreiben, am besten man erlebt das selbst.

Krystyna Bednarz

Mehr Informationen über den die Folkloregruppe Polonia aus Hannover, ihre Trachten und ihrer spezifischen Regionen sowie das Repertoire finden Sie in deutscher Sprache unter: http://www.polonia-ev.de

 

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit ruft einen Wettbewerb für das Logo der Deutsch-Polnischen Gärten am Kamionkowski-See in Warschau aus. Ziel des Wettbewerbs ist die Auswahl eines originellen Logos, welches auf der Internetseite der Deutsch-Polnischen Gärten sowie in der externen Kommunikation des Projektes (Flyer, Newsletter etc.) verwendet wird.

Philosophie

Die Deutsche Botschaft Warschau und die Stadt Warschau haben sich gemeinsam mit deutschen und polnischen Partnern die Revitalisierung einer Grünfläche im Skaryszewer Ignacy-Paderewski-Park vorgenommen. Zwischen dem Nordufer des Kaminonker Altarmes und der Wedelallee im Bezirk Praga-Südstadt ist die Anlage von Deutsch-Polnischen Gärten geplant. Aus der räumlichen Verbindung der Gartenkulturen Deutschlands und Polens soll dort ein Symbol der deutsch-polnischen Freundschaft entstehen und zu einem festen Element der Warschauer Parklandschaft werden. Die Initiative schließt sich an das Jubiläumsjahr anlässlich des 25. Jahrestags der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages an.

Ziel des Projektes ist es Menschen, Initiativen und Unternehmen einen ruhigen und freundlichen Ort zur Besinnung oder Freizeitgestaltung im Grünen zu bieten. Die Gärten sollen die Aufmerksamkeit der Besucher, ganz besonders der jüngeren, auf ihre Fauna und Flora lenken und den Blick für Gartenkulturen Deutschlands und Polens schulen. Das Projekt entspricht der Notwendigkeit, grüne Lebensräume als Teil der modernen Smart Cities anzubieten, besonders angesichts der heutigen Umweltverschmutzung mit Smog und störendem Lärm.

An wen richtet sich dieser Wettbewerb?

Der Wettbewerb richtet sich an alle interessierten natürlichen Personen, darunter Grafiker, Designer, bildende Künstler  sowie Studenten, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter von Kunsthochschulen und juristische Personen, die selbständig oder in Projektgruppen arbeiten. Für natürliche Personen gilt, dass nur volljährige Personen am Wettbewerb teilnehmen dürfen, die volle Geschäftsfähigkeit besitzen.

Welche Kriterien werden bei der Bewertung der Wettbewerbsbeiträge berücksichtigt?

a)      Kreativität – Das Logo soll sich durch Kreativität im Bereich der Ideen, Bedeutung und Symbolik auszeichnen, die Verwendung gefunden haben.

b)      Ästhetik – Das Logo muss die höchsten Standards graphischer Entwürfe erfüllen, darunter jene, die sich auf Komposition des Projektes beziehen. Das Logo soll durch Kreativität und Innovation gekennzeichnet sein, verstanden als einzigartiger und einmaliger Vorzug des graphischen Konzepts, die Neugierde sowie Interesse weckt.

c)      Klarheit der Botschaft (Message) – das Logo soll der visuellen Identifikation der Deutsch-Polnischen Gärten dienen und mit der durch die Partner formulierten Philosophie übereinstimmig sein.

d)      Funktionalität – das Logo muss in der Farbversion sowie in der schwarz-weißen (positiv, negativ), einfarbigen Version funktionieren. Das Logo muss leicht skalierbar sein, um es in verschiedenen Medientypen und bei verschiedenen Informations- und Werbeträgern einsetzen zu können, darunter: Broschüren, Präsentationen, Internetseiten, Werbefilme sowie Werbung.

Welche Unterlagen sind einzureichen?

Die Beiträge setzen sich zusammen aus:

a) dem Logo in Farbversion auf weißem Hintergrund,
b) dem Logo in einer schwarz-weiß Version auf weißem Hintergrund
c) einer Visualisierung, mindestens zwei-drei Beispiele der Anwendung des Logos (z.B. auf der Internetseite, in Pressewerbung), gespeichert im JPG-Format

und werden zusammen mit den ausgefüllten Wettbewerbsformularen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet.

Wir bitten um Vorbereitung der folgenden Formate: JPG, CMYK.eps.

Wie wird der/die SiegerIn gekürt?

Die aus Vertretern der SdpZ, der Botschaft, der Stadt Warschau und aus Partnerinstitutionen zusammengesetzte Kommission gibt die Sieger des Projektes bis zum 10.04.2017 bekannt. Die ausgewählten Arbeiten werden mit einem Geldpreis in Höhe 450 EUR brutto belohnt.

Termine

Ausschreibung des Wettbewerbes: 27.02.2017
Einreichung der Beiträge bis zum 31.03.2017
Wahl der SiegerIn: bis zum 10.04.2017

 

Mehr: http://sdpz.org/aktuelles/logo-wettbewerb-fur-die-deutsch-polnischen-garten-P8MIm0

 

 

Am 21. März 2017 r., nach lange Krankheit ist prof. dr hab. inż. Piotr Jan Małoszewski gestorben – polnischer Wissenschaftler,  Geologe, Hydrologe,  Profesor der Erdkunde, verdienste für Polonia und Katholische Kirche.  Unser Freund und Kolege aus dem Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland. Wr wurde mit demdeutsch-europäischen Polonicus im Jahr 2010 geehrt.

Piotr Małoszewski urodził się 2 lipca 1950 roku w Krakowie. W latach 1968–1973 studiował na Wydziale Elektrotechniki Akademii Górniczo-Hutniczej w Krakowie. Od 1973 przez dwadzieścia lat związany był z krakowskim Instytutem Fizyki Jądrowej. Był stypendystą Fundacji im. Alexandra von Humboldta. Od połowy lat 80. pracował  naukowo poza granicami Polski. W 1978 roku na Wydziale Geologiczno-Poszukiwawczym AGH uzyskał stopień naukowy doktora. W latach 1984 – 2016 był pracownikiem naukowym w Centrum Badawczym Helmholtza w Monachium. Po habilitacji w 1993 r. na Uniwersytecie we Freiburgu Piotr Małoszewski został tam profesorem hydrologii w 1999 r. W 2000 roku P. Małoszewski otrzymał w drodze nominacji od Prezydenta RP tytuł profesora nauk o ziemi w Polsce. W 2004 został wicedyrektorem Instytutu Ekologii Wód Podziemnych w Centrum Badawczym w Monachium. W latach 1999 – 2016 wykładał na Uniwersytecie we Freiburgu. Był także wykładowcą w Karlsruhe, Bochum, Monachium, w szwajcarskim Bernie, w Krakowie i w Poznaniu. Uczestniczył w kursach szkoleniowych organizowanych przez UNESCO oraz Międzynarodową Agencję Energii Atomowej (IAEA). Był ekspertem IAEA w misjach na Kubie, w Brazylii, Malezji, Wenezueli, Nigerii i w Sudanie oraz Etiopii. Uczestniczył w międzynarodowych projektach badawczych w Niemczech, Szwajcarii i w Kanadzie. Był  także Członkiem Amerykańskiej Unii Geofizycznej i Europejskiej Unii Nauk o Ziemi i prezydentem Międzynarodowej Komisji Znacznikowej (ICT) w Międzynarodowym Stowarzyszeniu Nauk Hydrologicznych (IAHS). Profesor był członkiem wielu redakcji i recenzentem ważnych czasopism naukowych. Był autorem 185 publikacji naukowych, dwóch książek i w ostatnich 25 latach ponad 150 wystąpień na sympozjach naukowych. Był promotorem 11 doktorów. Ponad 30-letni pobyt prof. Piotra Małoszewskiego za granicą jest historią sukcesu polskiego naukowca w Niemczech.

Po raz pierwszy do Monachium przyjechał w roku 1979 jako świeżo upieczony doktor krakowskiego Instytutu Fizyki Jądrowej i obiecujący naukowiec - na stypendium Międzynarodowej Agencji Energii Atomowej. Na tle niemieckich kolegów wyróżniał się wiedzą teoretyczną oraz starannością przygotowania matematycznego do realizacji badań eksperymentalnych. Tak wspominał  pierwsze lata w Niemczech:

Przyjechałem z Krakowskiego Instytutu Fizyki Jądrowej, który Niemcy znali i cenili. My mogliśmy sobie pozwolić na jeden jedyny eksperyment, oni - na „tysiąc". Nam się nawet nie śniły takie środki na badania! Więc planowaliśmy od A do Z. Ponadto biliśmy ich przygotowaniem matematycznym i teoretycznym. Byłem po prostu kolegą z pracy. Nikomu nie przeszkadzało, że jestem z Polski, czy jeszcze z innego kraju.

Choć wyjechał do Niemiec jako zaproszony i ceniony ekspert, szybko zaczął angażować się w działalność polonijną, głównie w strukturach katolików świeckich przy Polskiej Misji Katolickiej w Niemczech.

Od 1993 do 1999 był dyrektorem Szkoły Przedmiotów Ojczystych działającej przy Polskiej Misji Katolickiej w Monachium. Współtworzył i był wiceprzewodniczącym Chrześcijańskiego Centrum Krzewienia Kultury, Tradycji i Języka Polskiego w Niemczech, przewodniczył Radzie Naczelnej Polskich Katolików Świeckich w Niemczech oraz Konwentowi Organizacji Polskich w Niemczech, był wiceprzewodniczącym Polskiej Rady Duszpasterskiej Europy Zachodniej. Reprezentował także Polaków w Centralnym Komitecie Niemieckich Katolików (ZdK), przewodniczył delegacji Polskich Wspólnot z Europy Zachodniej w Europejskim Forum Laikatu (ELF) oraz był członkiem Rady Polskiego Zwierzchnictwa Zakonu Rycerskiego św. Grobu w Jerozolimie, uczestnicząc intensywnie jako polski przedstawiciel, w życiu bożogrobców.

Profesor Małoszewski utrzymywał stałe związki z Polską. Prowadził wykłady na Akademii Górniczo-Hutniczej w Krakowie oraz na Uniwersytecie im. Adama Mickiewicza w Poznaniu. 5  września 2016 r. został powołany do Polonijnej Rady Konsultacyjnej przy Marszałku Senatu RP.

Za swoje zasługi został wyróżniony Orderem Świętego Sylwestra Papieża oraz Krzyżem Oficerskim i Krzyżem Komandorski Orderu Odrodzenia Polski.

Requiem aeternam dona ei, Domine, et lux perpetua luceat ei. Requiescat in pace.

Presse, Wspólnota Polska, Europejska Unia Wspólnot Polonijnych

 

Seit den letzten Parlamentswahlen und der Etablierung der neuen Regierung von Premierministerin Beata Szydło ist die polnische Politik wieder in aller Munde. Das rigorose politische Durchgreifen der mit absoluter Mehrheit regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość, PiS) überraschte nicht nur die Opposition, sondern auch politische Experten, Medien und die Öffentlichkeit im In- und Ausland. Beobachter gewinnen den Eindruck, bei dem sogenannten „guten Wandel“ (dobra zmiana) handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Machtwechsel, sondern um einen Systemwandel, bei dem die bisher mühsam erarbeiteten Grundlagen des demokratischen politischen Systems systematisch beschädigt und teilweise ausgehebelt werden sollen.

Das aktuelle Jahrbuch Polen 2017 Politik kann und will die sich täglich wandelnde Situation weder nachbilden noch zeitnah kommentieren; es zielt eher darauf ab, den deutschsprachigen Lesern einen verlässlichen Kompass durch die Mäander der polnischen politischen Szenerie zu geben. Da ist zunächst eine begriffliche Zuordnung wichtig – was ist in Polen links, was ist rechts auf der politischen Bühne? Wo verlaufen die politischen und gesellschaftlichen Gräben? Welche Rolle spielen heute noch Begriffe wie Liberalismus, Konservatismus oder Sozialismus im polnischen Diskurs? Was sagt dazu die einflussreiche katholische Kirche? Aus welchen Quellen schöpft die polnische nationale wie staatsbürgerliche Identität?

Antworten auf diese Fragen geben unsere AutorInnen - Agata Bielik-Robson, Piotr Buras, Gerhard Gnauck, Andrzej Leder, Michał Sutowski, Reinhold Vetter u.a. Einen kleinen Schwerpunkt bilden Texte zur aktuellen polnischen Geschichtspolitik (Klaus Bachmann, Tomasz Stefanek und Lech M. Nijakowski). Neben nachdenklichen Essays findet der Leser im Jahrbuch auch spannende Gespräche mit Marcin Król und Sławomir Sierakowski, eine Reportage von Dagmara Dzierzan und literarische Fragmente von Janusz Głowacki und Andrzej Horubała.

 

Jahrbuch Polen 2017 Politik

Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden 2017, ca. 200 S., zahlreiche Abb. Preis: 11,90 € (Abo 9 €), ISBN 978-3-447-10821-8

www.deutsches-polen-institut.de Bestellung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Der 4. Kongress Polenforschung mit dem Titel „Grenzen im Fluss“ findet von Donnerstag, den 23. März, bis Sonntag, den 26. März, an der Europa-Universität Viadrina und am Collegium Polonicum statt. Rund 300 internationale Polenexpertinnen und -experten werden zu der Tagung in Frankfurt (Oder) und Słubice erwartet. Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburgs und Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, und sein polnischer Amtskollege Dr. Jakub Skiba eröffnen den offiziellen Festakt zur Kongresseröffnung am Donnerstag, dem 23. März, 17.30 Uhr. Den Festvortrag hält der 1979 in Polen geborene deutsche Schriftsteller Matthias Nawrat zum Thema „Grenze und Utopie“. Interessierte sind herzlich eingeladen in die Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“, Lebuser Mauerstraße 4, Frankfurt (Oder). Um Anmeldung per E-Mail bis zum 17. März wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Grenzen im Fluss im (östlichen) Europa – Was können Wissenschaft und Medien tun?“ ist Titel und Thema einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Donnerstagnachmittag, 15.00 Uhr. Namhafte Osteuropaforscherinnen und -forscher sowie Publizisten diskutieren, wie angesichts des Erfolgs populistischer Parteien und restriktiver Mediengesetzgebung der Transfer wissenschaftlicher Forschung und unabhängiger Expertise in die Gesellschaft gelingen kann. Zu Gast sind Prof. Dr. Gwendolyn Sasse, Wissenschaftliche Direktorin des neu gegründeten Zentrums für Osteuropa- und internationale Studien in Berlin, Dr. Gerhard Gnauck, Warschau-Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“, und Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift „Osteuropa“.
Interessierte sind herzlich eingeladen in den Logensaal der Viadrina,
Logenstraße 11.
Um Anmeldung per E-Mail bis zum 17. März wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Während des viertägigen Kongresses präsentieren, kommentieren und diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 28 Sektionen ihre Forschungen. Dabei setzen sie sich aus multidisziplinärer Perspektive mit geografischen, historischen, sozialen, kulturellen, sprachlichen, wirtschaftlichen und juristischen Aspekten von Grenzen auseinander.
Das gesamte Programm ist abrufbar unter: www.polenforschung.de

Die Tagung wird veranstaltet vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, dem Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien an der Europa-Universität, dem Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION und dem Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut am Collegium Polonicum. 

Weitere Informationen:

Europa-Universität Viadrina

Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +49 (0)335 - 5534 4515

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.europa-uni.de

 

Andrzej Kaluza DPI

Das internationale Filmfestival Berlinale” fand in diesem Jahr bereits zum 67 Mal statt und brachte erneut den polnischen Filmschaffenden einen Erfolg. Der Film „Pokot“ in Regie von Agnieszka Holland ist als bester, neue Perspektiven der Filmkunst eröffnender Film, mit dem Alfred-Bauer-Preis in Form des Silbernen Bären geehrt worden.

Den Hauptpreis des Festivals – den Goldenen Bären erhielt der ungarische Regisseur Ildiko Enzedi für seinen Film „On Body and Soul”.

Der Film „Pokot” entstand nach der Erzählung von Olga Tokarczuk „Der Gesang der Fledermäuse”. Olga Tokarczuk ist nicht nur die Autorin des Buches, das als Grundlage des Filmes diente, sie schrieb gemeinsam mit Agnieszka Holland das Drehbuch zu dem Film. Sie gibt zu, mit der Arbeit an dem Film zweimal anfangen zu müssen. Beim zweiten Mal fing Tokarczuk mit der Arbeit von vorne an und vergaß die Buchvorlage. Nach Konsultationen mit der Regisseurin, die den Roman nach Filmprinzipien ordnete und deren Handschrift bei dem Drehbuch deutlich spürbar ist, konnte man mit den Filmaufnahmen im Juni 2015 anfangen.

Das große Talent von Agnieszka Holland, ihre Fähigkeit, die Menschen zu beobachten und zutreffend zu analysieren, ihr Einblick in die Gefühle und Erlebnisse der Menschen und die großartigen Regiefähigkeiten tragen dazu bei, dass jeder ihrer Filme ein Ausnahmefilm ist.

Agnieszka Holland absolvierte das Studium der Film- und Fernsehfakultät an der Akademie der Musischen Künste in Prag. Ihre ersten Schritte nach der Rückkehr nach Polen waren die Assistenz bei dem Film von Krzysztof Zanussi „Iluminacja“ (Illumination). Sie arbeitete als Drehbuchautorin bei den Filmen von Andrzej Wajda, J.Bogajewicz, A.Zajączkowski und schrieb Drehbücher zu solchen Filmen wie: Bez Znieczulenia”, „Danton”, „Miłość w Niemczech” oraz „Korczak“. Sie arbeitete auch als Konsultantin bei dem Drehbuch des Dreiteilers „Trzy Kolory“ von Krzysztof Kieslowski.

Für die Regie von eigenen Filmen wurde Holland in der Kategorie für die besten fremdsprachigen Filme dreimal zum Oskar nominiert: 1985 für den Film „Gorzkie zniwa“ (Bittere Ernte), 2011 für den Film „W ciemnosci“ (In der Dunkelheit) und 1991 für den besten Drehbuch in dem Film „Europa, Europa“. In ihren Kino- und Fernsehfilmen spielen die besten Schauspieler polnischen und ausländischen Schauspieler, ihre Filme erhielten Auszeichnungen bei solchen prestigeträchtigen internationalen Filmfestivals wie z. B.  Cannes, Berlin oder Montreal. Während der Premiere des Films „Pokot“ in Poznań fasste Agnieszka Holland die positiven Kritiken mit dem Satz: „Es ist außerhalb von Diskussion – der Film hat einfach gefallen“ zusammen.

Die polnischen Künstler sind während der Berlinale bereits dreimal hintereinander ausgezeichnet worden. 2015 erhielt Magdalena Szumowska den Silbernen Bären für die Regie des Films Body/Cialo, im vergangenen Jahr erhielt Tomasz Wasilewski den Silbernen Bären für das Drehbuch zu dem Film „Die Vereinigten Staaten der Liebe“ (Zjednoczone stany milosci).

 

Claudia Daniel

Die Jury des POLONICUS-Preises hat die diesjährigen Auszeichnungen verliehen. Das Europäische Institut für Kultur und Medien POLONICUS VoG ehrt durch die Preisverleihung besondere Aktivitäten und Beitrag zur Verbesserung des deutsch-polnischen Dialogs und zur Bekanntmachung und Vertiefung des Wissens über Polen und die polnische Kultur in Europa.

Die europäische Polonia möchte auf diese Weise ihre Dankbarkeit und Anerkennung für das großartige Engagement auf dem Gebiet der Integration und Bereicherung des Lebens der in Europa lebenden Polen ausdrücken.

Agnieszka Holland, polnische Filmregisseurin, Preisträgerin der Berlinale 2017, für  ihren bedeutenden Beitrag zur Gestaltung  der internationalen Filmkunst;

 

Werner Jostmeier MdL, Vorsitzender der Parlamentariergruppe Polen-NRW im Landtag Nordrhein-Westfallen, für sein langjähriges Engagement für den deutsch-polnischen Dialog,

 

Aldona Głowacka-Silberner, Vorsitzende des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen, für ihr langjähriges Engagement für Polonia und Polen in Deutschland.

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Lech Wałęsa, Dr. h. c. mult., Mitgründer und Erster Vorsitzender der Freien Gewerkschaft "Solidarność", Friedensnobelpreisträger und Staatspräsident a.D., für sein Lebenswerk.

 

Die Gala der Polonia und die Verleihung der POLONICUS 2017-Preise werden am Samstag, 6. Mai um 19.00 Uhr im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden. Der Abend wird musikalisch von dem Chor der Polnischen Katholischen Seelsorge in Wuppertal „Benedictus“ begleitet.

Wir bitten alle an der Teilnahme an dieser Veranstaltung interessierten Personen um eine Anmeldung per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 15. April 2016. Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die diesjährige Polonia-Gala wird von Polregio e. V. und das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VoG in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Polnischer Gemeinschaften organisiert und aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

Wiesław Lewicki
Vorsitzender der Jury des POLONICUS-Preises

Aachen, den 10.03.2017 .

Info: www.institut-polonicus.eu

Formular für Anmeldung PDF

Presse-Akredytation: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

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Die schöne Stadt Braunschweig bietet ihren Bewohnern ein reiches und vielfältiges Kulturprogramm. Unter den unterschiedlichen Nationen bilden die Bürger mit polnischen Wurzeln die größte Community. Offiziell sind es 15 Tausend Polen, nicht offiziell aber mit Sicherheit viel mehr. Eine große Gruppe davon sind junge Menschen die in unsere Stadt hinzugezogen sind.

Oft sind es Personen ohne Sprachkenntnisse, die auf unterschiedliche Probleme bei Erledigungen und Amtsgängen treffen. Bei der Suche nach Hilfe und Unterstützung traf man auf Frau Aneta Bertram und Justyna Stefaniak-Gbogbo, die aktive Hilfe bei der Polnischen Katholischen Mission in Braunschweig geleistet haben. Der Bedarf wuchs aber enorm und so beschlossen sie professionell die Hilfe zu organisieren und ein Hilfsverein zu gründen.

Im Jahr 2012 wurde der Deutsch-polnische Hilfsverein „POLDEH“ e.V. in Braunschweig registriert und die Gründerrinnen in den Vorstand berufen.

Anfangs erteilte der Verein nur Hilfe bei der Lösung verschiedener Schwierigkeiten verbunden mit dem Funktionieren im fremden Land. Es gab Bedarf an Hilfe beim Einschreiben der Kinder in die Krippe, Kindergarten, Schule, Arztbesuchen oder beim Ausfüllen der Formulare und Anträge für Ämter. Die Anwesenheit der Mitglieder war praktisch bei allen Amtsgängen nötig.

Oft war die Hilfe bei Heirat und damit nicht nur bei der Dokumentenvorbereitung sondern auch bei der Übersetzung der standesamtlichen Trauung.

Um Alles mit einem Wort zu beschreiben, der Hilfsverein wurde zum sprichwörtlichen Rettungsanker“ in Dschungel der wichtigen Amtsangelegenheiten.

Zum wichtigen Thema wurde in kurzer Zeit die Arbeit mit Kindern und für Kinder, da die zugezogenen Kinder verschiedener Altersstufen die Soforthilfe brauchten. Zuerst organisierte man im Verein Ergänzungsunterricht und Nachhilfeunterricht für die Jüngsten Schüler, später erweiterte man das Unterrichtsangebot um Polnisch-Unterricht für unterschiedliche Altersstufen.

Heute wird Polnisch, dank „POLDEH“ e.V., auch an Braunschweiger Grundschulen unterrichtet.

Außer schulischen Unterrichtsangebot, werden unter Anleitung auch gemeinsame Vorbereitungen der traditionellen Oster- und Weihnachtsbräuche geübt. Die Kinder treffen sich und gestalten zusammen Adventsdekorationen, Tannenbaumschmuck oder backen gemeinsam die traditionelle polnische Weihnachtsplätzchen.

Kinder aus der Gruppe “Kreative Akademie“ beschäftigen sich mit lesen, schreiben und interpretieren polnischer Texte, die später von Ihnen gern bei verschiedenen Anlässen vorgetragen werden. Ebenfalls dabei singen Sie gern zur selbstgemachter Musik.

Der Verein hat heute viele Mitglieder und Sympathisanten und arbeitet auf verschiedenen Ebenen. Außer der Hilfe bei den formalen Problemen im Bereich Recht, Soziales, Bildung und Psychologisches, wofür ihm viele Fachspezialisten zur Verfügung stehen, wie Rechtsanwälte, Lehrer, Dolmetscher und Sozialarbeiter, leistet heute ebenfalls reiche Kulturarbeit.

Dazu gehört der jährlicher „Tag Polnischer Kultur“, literarische Abende, Wichteln, Kinderkarneval, Konzerte, Ausstellungen, Märkte polnischer Presse und Bücher, sowie Rundfahrten durch Polen.

Einen separaten Bereich bildet die Bibliothek polnischer Literatur, die heute im Haus der Kulturen sich befindet. Der Hilfsverein hat einen großen Beitrag zu einer imponierenden Sammlung polnischer Literatur geleistet.

POLDEH e.V. gehört heute zu bekannten und geschätzten Organisationen der Stadt Braunschweig und ist ein Mitveranstalter oder Teilnehmer verschiedener Stadtveranstaltungen.

Enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit verschiedenen Organisationen und Ämtern, wie zum Beispiel dem Haus der Kulturen, AWO, Caritas, Dawid Centrum, LEB, Verbindungsbüro der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen, Polnischem Generalkonsulat in Hamburg, Polnischem Sozialrat in Berlin, Büro für Fragen der Migration in Braunschweig und vielen anderen.

Im Jahr 2016 begann der Kontakt und Zusammenarbeit mit dem Kompetenzcentrum in Berlin. Dank diesem gelang es viele Schulungen für die Polen der Stadt Braunschweig zu organisieren.

Die Mitglieder des Vereins nehmen oft teil in unterschiedlichsten Projekten, um für das Land Polen zu werben oder die polnische Kultur auf dem internationalen Podium der Stadt zu präsentieren.

Besonderer Beachtung gehört der Buchzyklus für Kinder mit dem Titel “Erlebe zwei Sprachen. Polnisch im bilingualen Kindergarten“, internationale Kochbuch mit dem Titel „Weltgeschmack“, „Kulturschrank“.

Jedes Jahr organisiert „POLDEH“ eine gemeinsame Aktion der Grabpflege auf dem Friedhof polnischer Säuglinge und Zwangsarbeiter an der Hochstrasse in Braunschweig. Die Mitglieder nehmen dort auch teil an der feierlichen Messe zum Aller Heiligen Fest.

Darüberhinaus organisiert der Verein jährlich eine Sach– und Geldspendensammlung für die Pflegehäuser  für Menschen mit Behinderungen in Toporowo und Rokitno in Polen.

Der Verein ist heute ebenfalls in Scene der polnischen Organisationen in Deutschland aktiv und nimmt teil an verschiedenen Polonia-Treffen und Kongressen. Für das ehrenamtliche Engagement wurden verdiente Vereinsmitglieder durch den Bürgermeister der Stadt Braunschweig mit der Goldenen Ehrenamtskarte persönlich ausgezeichnet.

Heute, nach Fünf Jahren Vereinsaktivität, glänzt POLDEH e.V. mit einer großen Mitgliederzahl, seiner Förderer und Sponsoren, reichen gemeinnützigen Tätigkeit zum Wohl der polnischen Migranten. Der Verein wuchs fest in die Landschaft der Stadt und ist sein wichtiges Bindeglied im Dienst der schnelleren und leichteren Integration der polnischen Bürger Braunschweigs.

 

Renata Groeger-Kania

Von links: Piwarski, Bonifatius Stopa, Maria Kalczynska, Bolko Klimek - Foto: L.Paszek

Das Jahr 2017 wurde mit  dem Ende einer Etappe in der Geschichte der berliner Polonia eingeläutet.  Am 07. Januar starb im Alter von 90 Jahren Bolko Klimek, drei Wochen später folgte ihm die 91-jährige Halina Rometzki. Beide gehörten zu den Nestoren der berliner Polonia und aktiven Mitgliedern des Polnischen Schulvereins „Oświata”. Nach dem II Weltkrieg steuerten sie zum Wiederaufbau von Strukturen der Polonia bei, so trugen sie u. a. auch zu der Wiederaufnahme der Tätigkeit durch den Polnischen Schulverein „Oświata” bei. Sowohl Halina Rometzki als auch Bolko Klimek gehörten zu den Verfechtern der deutsch-polnischen Verständigung.

Halina Rometzki hat die Schrecken des Krieges am eigenen Leib erfahren – vom September 1939 (bereits als Kind) bis zum Ende des II. Weltkrieges war sie Zwangsarbeiterin. Unter der deutschen Besatzung arbeitete sie zuerst in Łódź, wurde dann gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester und weiteren Zwangsarbeitern zu der damaligen Betriebsstätte von Telefunken nach Ulm an der Donau gebracht. Während des Krieges hat sie viel Böses erlebt. So gehörte sie auch zu denen, die von der Gestapo aus dem Schlaf herausgerissen wurden, um die Wohnung, die für andere Ziele gebraucht wurde, zu räumen.  

Am Ende des Krieges war sie fast 20 Jahre alt. 1967 kam sie nach West-Berlin, wo sie bald zu den aktiven Mitgliedern der berliner Abteilung des Bundes der Polen in Deutschland gehörte. In den Jahren 1988-1995 war sie die Vorsitzende der berliner Abteilung des Bundes. Sie kämpfte ununterbrochen um das Recht darauf, die polnische Identität in Deutschland aufrechtzuerhalten und die Erinnerung an die polnischen Opfer des Nationalsozialismus zu pflegen. Sie setzte sich für die deutsch-polnische Verständigung ein. Im Jahre 2010 wurde sie dafür mit der Medaille der Nationalen Kommission für Bildung ausgezeichnet, in seinem Laudatio aus diesem Anlass erinnerte Ferdynand Domaradzki an ihren Eintrag im Erinnerungsbuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen während einer Sonderausstellung über das Martyrium der dorthin gebrachten Mitglieder der polnischen Minderheit in Deutschland: „Die Erinnerung an die böse Vergangenheit soll die wahre Geschichte offenbaren und zu Versöhnung und Verständigung führen“.

Während ihres gesamten Aufenthalts in Berlin forderte Halina Rometzki ununterbrochen, den Polen ein Recht auf den Unterricht der polnischen Sprache zu gewähren und diese Sprache auch an den Schulen zu unterrichten.  Ferner wies sie auf Unterschiede zwischen Integration und Assimilation hin und forderte insbesondere die junge Generation der Polen dazu auf, ihre nationale Identität nicht zu vergessen. Sie gehörte zu den Initiatoren der Wiederaufnahme der Tätigkeit des vor dem Krieg tätigen Schulvereins „Oświata“. Die feierliche Eröffnung des ersten Schuljahres des Vereins nach dem Krieg fand  am 11. Oktober 1988 statt. Halina Rometzki hat bis zu ihrem Tod die Lehrer und die Eltern des Schulvereins unterstützt. Für ihre Verdienste für die Polonia wurde sie mit dem Verdienstkreuz der Republik Polen der Kavaliersklasse (1996), dem Orden des Betreuers von nationalen Gedenkstätten (1995), dem Goldenen Orden des Bundes der Polen in Deutschland (1997) und dem bereits erwähnten Orden der Nationalen Kommission für Bildung (2010)  ausgezeichnet.

Bolko Klimek wurde 1927 in einer polnischen Familie in Berlin geboren. Zu Hause wurde immer Polnisch gesprochen, es sei denn die deutschen Nachbarn kamen zu Besuch, dann ist man ins Deutsche übergegangen. Sein Vater gehörte zu den Mitbegründern des Bundes der Polen in Deutschland. Als Kind besuchte Bolko parallel die deutsche Schule und den Unterricht bei dem Polnischen Schulverein „Oświata“. Vor dem Kriegsende geriet er in Gefangenschaft und es gelang ihm, beim dritten Fluchtversuch zu entkommen. Nach dem Krieg kehrte er mit großer Hoffnung und großem Enthusiasmus mit der gesamten Familie nach Polen zurück. Dort wurde ihm Mitarbeit bei der Staatssicherheit (UB) angeboten, er ging auf dieses Angebot nicht ein. Nach einigen Jahren gelang es ihm, nach Berlin zurückzukommen. Dort nahm er sofort die ehrenamtliche Tätigkeit für die Polonia auf. Viele Jahre lang war er Vorsitzender der damals wohl stärksten Polonia-Organisation in Berlin – der Vereinigung der Polen. Er war auch der erste Vorsitzende des Polnischen Rates in Deutschland, Landesverband Berlin, einer Dachorganisation der Polonia-Vereine. Sein ganzes Leben war der ehrenamtlichen Arbeit gewidmet. Er war ein polnischer Patriot ohne Nationalismus. Ähnlich wie Halina Rometzki war er der Verfechter der deutsch-polnischen Verständigung. Er hielt sich ähnlich wie seine Vorfahren sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits für einen Polen. In einem Interview sagte er: „Ich bin Pole, allerdings ohne Nationalismus, da jeder Nationalismus negative Elemente enthält. Ich würde mich eher als Europäer bezeichnen“. Er lebte aktiv fast bis zu seinem Tod. Er konnte lebhaft und interessant über das polnische Berlin sowohl vor als auch nach dem Krieg erzählen. Manchmal, bereits nachdem er die 80 überschritten hat, fügte er noch einen Tanz oder Gesang den Erzählungen bei, so z. B. den Vorkriegsschlager „Ninon, ach usmiechnij sie“. Die Trauerfeier fand am 03. Februar auf dem Evangelischen Friedhof Berlin-Rosenthal statt.

Mit dem Tod von Halina Rometzki und Bolko Klimek geht eine Etappe im Leben der berliner Polonia zu Ende.

Leonard Paszek

 

Die traditionelle Gala-Show von Jolanta Barcik haben in diesem Jahr 350 Gäste in Delphi-Showpalast in Hamburg besucht, der Saal war komplett ausverkauft. Jolanta Barcik eröffnete den Abend mit dem Lied „Dziwny jest ten swiat“ von Czeslaw Niemen und erhielt dafür tosenden Beifall.

Die in Hamburg lebende Sängerin Jolanta Barcik trat während des Festivals OPOLE 89 im Wettbewerb der Premieren auf. Seit 2003 organisiert sie jährlich einen deutsch-polnischen Abend für die Polonia. In diesem Jahr war der stellvertretende Konsul des Konsulats in Hamburg Adam Borowski der Ehrengast der Veranstaltung. Er hieß die Gäste auf Deutsch und auf Polnisch willkommen. Unter den Gästen waren auch Vertreter der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Hamburg und die Veranstalterin des Polnischen Festivals in Hamburg, die Sängerin Aneta Barcik, die das Publikum mit ihrer Stimme verzauberte und die Gäste zum gemeinsamen Tanz aufforderte. Die Zuschauer hörten den geladenen Künstlern und der Band M-Art Live aus Warszawa bis 3 Uhr nachts zu.

Die Gäste des Abends, das Duett Dorota und Andrzej Jankiewicz, Stars der Operette aus Wrocław präsentierten die schönsten Musical-Arien für Sopran und Tenor. Kamila Pasierbska (Supertalent 2013) und Silvia Amaru (DSDS 2012) erinnerten an die größten Hits der Gruppe ABBA. Auch Jolanta Barcik trat gemeinsam mit ihrer Jola Show-Band auf. Das Publikum tanzte auf dem Parkett zu den Rhythmen von Swing und Pop. Die Veranstalterin bedankte sich bei allen Gästen für die tolle Atmosphäre und lädt bereits heute zu der nächsten Gala-Show 2018 am 28. Januar ein.

 

Leonard Paszek

 

 

„Lems Tierleben nach Mróz“ - die Ausstellung mit den Originalzeichnungen des bedeutenden polnischen Künstlers Daniel Mróz zu Stanisław Lems Werken haben deren Außenwirkung entscheidend mitgeprägt. Bei der Finissage am kommenden Sonntag werden die ca. 2 Meter hohen aus PVC angefertigten Roboterfiguren versteigert.

Sonntag, 5. März 2017, 11 Uhr
Staatstheater Darmstadt, Foyer der Kammerspiele, 64283 Darmstadt
Veranstalter: Deutsches Polen-Institut & Staatstheater Darmstadt

Die Ausstellung ist nur noch bis zum kommenden Sonntag 18 Uhr zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwochs bis freitags ab 18 Uhr bis zur Schließung der Theaterbar in den Kammerspielen. Samstags ab 14 Uhr bis zur Schließung der Theaterbar in den Kammerspielen.

Der Zeichner Daniel Mróz (1917-1993) hat mit seinen Buchillustrationen  die Atmosphäre der Erzählungen von Stanisław Lem perfekt eingefangen und seine Literatur in eine Welt beunruhigender und geheimnisvoller Bilder übersetzt. Mróz spielt hier mit Bildern von Außerirdischen und Robotern, wie sie von Kino und SF-Literatur vervielfältigt worden sind, mit mittelalterlichen Darstellungen von Dämonen und Teufeln, Stichen aus den Enzyklopädien des 19. Jahrhunderts, surrealistischen Phantasien, absurden Deformationen, den Illustrationen zu den Büchern von Jules Verne, den Werken der alten Meister und der Zeitgenossen – kurzum: Er lässt ähnlich wie Lem eine Welt voller Aliens entstehen, die unserer eigenen Welt merkwürdig ähnlich ist.

Weitere Informationen unter: www.komet-lem.de               
facebook.com/kometlem


Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Medienpartner: HR2

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 1 Oktober 2016 um 12:00 Uhr zur polnischen Sendung "Gadu Gadu” in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, dem 6. März 2017 um 13.00 ausgestrahlt.  Im Programm:

- Treffen mit Waldemar Kostrzębski - Dichter aus Xanten am Rhein und Mirosław Suliga - Bandleader der Gruppe "Die Reisenden Gitarren" aus Polen. Beide sind Autoren des Liedes "Guten Morgen Oppeln, guten Morgen", Das Lied wurde geschrieben, um die 800 Jahre der Stadt zu gedenken.

- Gespräch im Literarischen Salon über das Buch von Grażyna Plebanek "Die Wut"

- Feuilleton von Katarzyna Piątkowska-Durka „Die März-Katzen“ 

-Ein besonderer Gast der Sendung ist die 17-jährige Geigerin Marta Gadzina, sehr talentierte und bei internationalen Musikwettbewerben mehrfach gekrönte Künstlerin. Marta Gadzina wurde in Hannover geboren, wo sie noch die Musikschule des Zweiten Grades besucht. Sie ist Mitglied des Kammerorchesters "Camerata di Cracovia" und des Kammerorchesters "Arco Cracovia" in Krakau.

Die musikalische Umrahmung des Programms beinhaltet Lieder von Agnieszka Osiecka und Kompositionen von Mirosław Suliga und Grażyna Bacewicz.

Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de  ausgestrahlt

- Audycja emitowana jest jako internetowy Livestream na stronie www.radioflora.de

Marta Gadzina - Międzynarodowy Konkurs Skrzypcowy Vivaldi 333

https://www.youtube.com/watch?v=bnGdaA8D2M8

Mirek Suliga i Wędrowne Gitary - “Dzień dobry Opole, dzień dobry”   www.youtube.com/watch?v=QQ8sgfj16AM

Liebe Teilnehmer des Wettbewerbs "Sei rin Pole"  ("Być Polakiem°), in namen der Organisations-Komite möchte ich mich persönlich bedanken  für Ihre Teilnahme im VII Edition des Wettbewerbs , der dem 1050 Jahrestags des Polen-Taufe und Staatgründung gewitmet wurde. Hiermit laden wir Euch zu Teilnahme in VIII Edition und laden herzlichst nach Polen ein.

Wasze prace były piękne i dowodnie świadczą o zainteresowaniu historią Polski i miłością do Ojczyzny przodków. Każda z nich, a było ich 625 miała w sobie coś ważnego, ciekawego lub tajemniczego i każda  była w jakiś sposób niepowtarzalna.  

Jednak,  jak to bywa w konkursach wszystkie prace nie mogły zostać nagrodzone. Jurorzy dyskutowali, a nawet trochę kłócili się ze sobą  dokonując wyboru laureatów i wyróżnionych. Nie zniechęcajcie się więc jeśli w tym roku nie zdobyliście lauru zwycięstwa. Sukcesem było przygotowanie pracy i pozyskanie wiedzy o prastarej , pięknej historii Polski. To będzie wasza wyprawka polskości na przyszłość. A wasze nazwiska, jako uczestników tej ważnej edycji Konkursu figurują w jubileuszowej kronice, która znajduje się na stronach Fundacji "Świat na Tak", realizatora konkursu "Być Polakiem". 

Tematy VIII edycji konkursu "Być Polakiem" skoncentrowane są wokół życia i losów Polonii i Polaków żyjących poza granicami Ojczyzny. Myślę więc, że będą dla was ciekawe.

Oto one:

Grupa I              6-9 lat         - prace plastyczne,      temat - Legenda polska

Grupa II        10-13 lat     -  prace literackie,        temat - Budujemy muzeum polskie w kraju twojego zamieszkania. 

                                             Jesteś kustoszem jednej z sal, jak ją urządzisz, wyposażysz.

Grupa III       14-16 lat     -  prace literackie,  temat -  Ważne, ciekawe zdarzenia, przygody, historie z życia mojej rodziny na emigracji.

Grupa IV       17-22 lata    - prace literackie, temat - " Marsz, marsz Polonia, nasz dzielny narodzie", osobista interpretacja dwuwiersza

Grupa V         12-22 lata   - prace multimedialne  temat - Polonia dla Europy, świata

Dziękując  za udział w VII edycji  konkursu  "Być Polakiem", proszę przekażcie nasze najserdeczniejsze pozdrowienia  rodzicom , krewnym i nauczycielom, którzy pomagali i zachęcali was do udziału w nim .

Jeden z laureatów mieszkający na Syberii powiedział nam, że obraz Polski buduje w sobie tak jak układa się witraż z okruchów informacji o Polsce wysłuchanych w mediach, opowiadań, fotografii pamiątek rodzinnych. Zbierając materiały do pracy konkursowej wzbogacacie wasz polski witraż nowymi treściami. Zapraszamy do udziału i do zobaczenia w Polsce.   

Z pozdrowieniami i sympatią 

Joanna Fabisiak

Poseł na Sejm RP 

Pomysłodawca, współorganizator Konkursu

 

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