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Liebe Teilnehmer des Wettbewerbs "Sei rin Pole"  ("Być Polakiem°), in namen der Organisations-Komite möchte ich mich persönlich bedanken  für Ihre Teilnahme im VII Edition des Wettbewerbs , der dem 1050 Jahrestags des Polen-Taufe und Staatgründung gewitmet wurde. Hiermit laden wir Euch zu Teilnahme in VIII Edition und laden herzlichst nach Polen ein.

Wasze prace były piękne i dowodnie świadczą o zainteresowaniu historią Polski i miłością do Ojczyzny przodków. Każda z nich, a było ich 625 miała w sobie coś ważnego, ciekawego lub tajemniczego i każda  była w jakiś sposób niepowtarzalna.  

Jednak,  jak to bywa w konkursach wszystkie prace nie mogły zostać nagrodzone. Jurorzy dyskutowali, a nawet trochę kłócili się ze sobą  dokonując wyboru laureatów i wyróżnionych. Nie zniechęcajcie się więc jeśli w tym roku nie zdobyliście lauru zwycięstwa. Sukcesem było przygotowanie pracy i pozyskanie wiedzy o prastarej , pięknej historii Polski. To będzie wasza wyprawka polskości na przyszłość. A wasze nazwiska, jako uczestników tej ważnej edycji Konkursu figurują w jubileuszowej kronice, która znajduje się na stronach Fundacji "Świat na Tak", realizatora konkursu "Być Polakiem". 

Tematy VIII edycji konkursu "Być Polakiem" skoncentrowane są wokół życia i losów Polonii i Polaków żyjących poza granicami Ojczyzny. Myślę więc, że będą dla was ciekawe.

Oto one:

Grupa I              6-9 lat         - prace plastyczne,      temat - Legenda polska

Grupa II        10-13 lat     -  prace literackie,        temat - Budujemy muzeum polskie w kraju twojego zamieszkania. 

                                             Jesteś kustoszem jednej z sal, jak ją urządzisz, wyposażysz.

Grupa III       14-16 lat     -  prace literackie,  temat -  Ważne, ciekawe zdarzenia, przygody, historie z życia mojej rodziny na emigracji.

Grupa IV       17-22 lata    - prace literackie, temat - " Marsz, marsz Polonia, nasz dzielny narodzie", osobista interpretacja dwuwiersza

Grupa V         12-22 lata   - prace multimedialne  temat - Polonia dla Europy, świata

Dziękując  za udział w VII edycji  konkursu  "Być Polakiem", proszę przekażcie nasze najserdeczniejsze pozdrowienia  rodzicom , krewnym i nauczycielom, którzy pomagali i zachęcali was do udziału w nim .

Jeden z laureatów mieszkający na Syberii powiedział nam, że obraz Polski buduje w sobie tak jak układa się witraż z okruchów informacji o Polsce wysłuchanych w mediach, opowiadań, fotografii pamiątek rodzinnych. Zbierając materiały do pracy konkursowej wzbogacacie wasz polski witraż nowymi treściami. Zapraszamy do udziału i do zobaczenia w Polsce.   

Z pozdrowieniami i sympatią 

Joanna Fabisiak

Poseł na Sejm RP 

Pomysłodawca, współorganizator Konkursu

„Kinder langweilen sich, wenn es regnet„ – so fängt der Text einer der unzähligen Lieder des berühmten Kabaretts der Älteren Herren (Kabaret Starszych Panów).  An einem Wochenende im Februar konnte das Publikum in Oberhausen und Darmstadt die Hits des berühmten Kabaretts in der Interpretation der aus Gdansk stammenden Musiker: Dorota Lulka, Maciej Sadowski und Paweł Nowak hören. Das Programm setzte sich aus den bekanntesten Liedern des Kabaretts der Älteren Herren, geistreichen Monologen aus diversen Hörspielen und Radiosendungen zusammen.  Dorota Lulka ist eine Schauspielerin mit langjähriger Bühnenerfahrung, sie arbeitete als Solistin im Musikalischen Theater in Gdynia, als Schauspielerin im Theater „Wybrzeże“ in Gdańsk, Polnischem Theater und Neuen Theater in Poznań und als Journalistin im Polnischen Fernsehen in Poznań. Seit 2000 gehört sie dem Ensemble des Witold-Gombrowicz-Stadttheaters in Gdynia an.  Sie spielte in Filmen „Mechaniczna Lalka“, „Ofelia“, „Ofelia na wakacjach“ in der Regie von Andrzej Maleszka sowie in der Fernsehsendung „Kanal V Stefana Mroczkowskiego“ und realisierte Radiosendungen.

 Eine wichtige Etappe in der Karriere der Schauspielerin war ihr Auftritt während des Festivals des literarischen Chansons (Festiwal Piosenki Aktorskiej) in Wrocław, wo sie ein Stipendium des Ministers für Kunst und Kultur sowie Preise des Verbandes der Schauspieler und Komponisten und des Jazz-Vereins erhalten hat. Sie selbst sagt von sich, dass sie seitdem die Theater- und Bühnenarbeit verbindet. Zu derartigen Projekten, die von der Konsequenz dieser Verbindung zeugen, gehören u. a. „Piaf auf Polnisch“ - ein Konzert der bekanntesten Lieder von Edith Piaf auf Polnisch in Übersetzungen von Andrzej Ozga, Marcin Sosnowski und Wojciech Młynarski, das Projekt „Tango“ im Rahmen dessen die nicht vergessenen und immer noch populären argentinischen und europäischen Tangos präsentiert werden und das bereits erwähnte Projekt „ Kinder langweilen sich, wenn es regnet“. Das Kabarett der Älteren Herren  wird vor allem mit Eleganz und hervorragenden schauspielerischen Fähigkeiten von Jeremi Przybora und Jerzy Wasowski assoziiert und wurde live im Polnischen Fernsehen in den Jahren 1958-1966 ausgestrahlt. Przybora und Wasowski hält man für die Gründer des Fernsehkabaretts.  Zu den Gästen des Kabaretts gehörten die besten polnischen Schauspieler, u. a. Irena Kwiatkowska, Barbara Kraftówna, Kalina Jędrusik, Wiesław Gołas, Wiesław Michnikowski, Edward Dziewoński, Bohdan Łazuka und Bronsiław Pawlik. Die von ihnen aufgeführten Lieder sind zu Klassikern der polnischen Musik geworden.

 Dorota Lulka und ihr Band –Maciej Sadowski am Kontrabass und Pawel Nowak am Akkordeon wiederholen erfolgreich die Atmosphäre des Kabaretts. Sie präsentierten auf der Bühne – wie vom Publikum erwartet – Eleganz, Freundlichkeit und Optimismus. Das Publikum in Darmstadt und Oberhausen war begeistert von dem Auftritt.

Claudia Daniel

Berlinale 2017  - Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland hatte für „Pokot“ eine interessante Idee.  Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern.  "Pokot" (Die Jagdaufstellung) erzählt die Geschichte einer radikalen Umwelt- und Tierschützerin auf dem Land, die gegen Wilderer und andere grausame Menschen vorgeht.

Eine schrullige alte Frau, die mit ihren zwei Hündinnen in einem abgelegenen Haus irgendwo an der tschechischen Grenze lebt, brettert mit ihrem SUV durch die Gegend und bringt ihre Widersacher (Jäger, Wilderer, den bornierten katholischen Pfarrer, das korrupte lokale Establishment vom Bürgermeister bis zum Polizeichef) um die Ecke. Daraus entsteht eine anarchische Krimikomödie. 

Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland des Öko-Thrillers "Pokot" betonte, dass gerade in der heutigen Zeit, neue Perspektiven wichtig seien. Filme, die mutig seien und für die Welt wichtige Themen ansprächen. Agnieszka Hollandin wurde in den 80ern und 90ern mit mehreren Oscar-Preis nomieniert.

Bericht von Polonia Viva

Foto: dpa/Britta Pedersen - Focus online - Agnieszka Holland  mit ihrer Tochter Kasia Adamik

Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25761978 ©2017
Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25761978 ©2017
Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25761978 ©2017
Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25761978 ©2017

 

Unter dem Titel "Von Köpfen und Kartoffeln. Die Kunst des Theaterplakats in der Volksrepublik Polen" presentiert Deutsches Polen-Institut im Darmstadt eine Ausstellung der polnischen Theatherplakate überwiegend  aus der 1970er und 1980er Jahren. 

Die Aufstellung findet vom 23. Februar bis 23. April 2017 statt:

Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss Darmstadt, Marktplatz 15
Zugang über die Wallbrücke vom Karolinenplatz

Öffnungszeiten: Mo.Fr. 10 bis 17 Uhr, Fr. 1013 Uhr

Die Ausstellung zeigt überwiegend Plakate der 1970er und 1980er Jahre aus Beständen des Deutschen Polen-Instituts sowie Privatbeständen des Institutsdirektors Dieter Bingen und der Familiensammlung von Matthias Kneip. Neben den oben erwähnten „Altmeistern“ sind hier viele der wichtigsten zeitgenössischen polnischen Plakatkünstler vertreten: Stasys Eidrigevičius, Andrzej Pągowski, Irena Chrul, Wiesław Rosocha und andere.

www.deutsches-polen-institut.de

 

 



Auf Initiative von Prof. Hubert Rutkowski wurde zwischen dem 2. und 5. Juli 2013 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg der 1. Deutsche Klavierwettbewerb polnischer Musik durchgeführt. In diesem Jahr findet der 3. Klavierwettbewerb Polnischer Musik statt.

Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg schreibt in Kooperation mit der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, der Th. Leschetizky Musikgesellschaft in Warschau und dem Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg für das Jahr 2017 den 3. Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik aus.

Der Wettbewerb richtet sich an Klavierstudierende der Musikhochschulen in Hannover, Bremen, Rostock, Lübeck, Hamburg und Weimar sowie an Schüler der staatlichen norddeutschen Musikschulen aus dem Verband deutscher Musikschulen „VdM“ in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.

Die Wertungsspiele finden im Miralles Saal der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg statt und sind öffentlich. Der Wettbewerb findet jedes zweite Jahr statt (nächster Wettbewerb 2019).
Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro!

Konzertpreise u.a. in New York und Paris sowie in vielen Orten in Polen: Warschau, Krakau, Zakopane, Olsztyn.
3. THEODOR LESCHETIZKY KLAVIERWETTBEWERB POLNISCHER MUSIK für Schüler der VdM Musikschulen
in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein

am 21. / 22. Juli 2017
Preisträgerkonzert am 22. Juli 2017
im Miralles Saal
Mittelweg 42
20148 Hamburg

Der 3. Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik (ehem. DKPM) wird von der Theodor Leschetitzky Musikgesellschaft Warschau, der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und von der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg ausgerichtet.
Musik trägt zur Völkerverständigung bei und dieser Klavierwettbewerb möchte jungen, talentierten Pianisten frühzeitig neue positive Impulse für die musikalische Weiterentwicklung vermitteln.
Teilnahmebedingungen
Der Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik richtet sich an junge Pianisten, die Unterricht an einer der o. g. Musikschulen vom Verband deutscher Musikschulen (VdM) erhalten und keine Jungstudenten der Pre-Colleges der Musikhochschulen sind.
Anmeldung

Die Anmeldung richten Sie bitte an:
Staatliche Jugendmusikschule Hamburg
TLKPM z. H. Frau Mariola Rutschka
Mittelweg 42, 20148 Hamburg

Die Anmeldefrist für den Klavierwettbewerb endet am 01. Juli 2017 (Poststempel).

Der detaillierte Ablaufplan mit den Spielzeiten am 21. / 22. Juli 2017 wird den Teilnehmern per E-Mail bekannt gegeben.
facebook-Seite
Mehr Informationen im PDF-Dokument PDF-http://kulturograf.de/sites/default/files/FileField/TLKPM-Schueler-VdM-2017-Informationen.pdf

 

 

„Im gemauerten Kellergewölbe tanzen kleine Räuber...“  30-jähriges Bestehen der Polnischen Kinderfolkloregruppe LAJKONIK in Hannover. Der Artikel handelt von den kleinen Räubern der Kinderfolkloregruppe „Lajkonik“ aus Hannover. Aktuell nehmen 20 Kinder am Tanzunterricht teil. „Lajkonik“ entstand durch die Initiative von Frau Jozefa Glowacka vor dreißig Jahren an der Polnischen Katholischen Mission in Hannover.

Seit Anfängen der Gruppe sind durch ihre Reihen sehr viele Kinder durchgetanzt. Die Ältesten von den „Lajkoniks“ bringen bereits ihre Kinder zum Tanzunterricht. Einige wechseln auch in die Jugendfolkloregruppe „Polonia“, um ihre Tanzkenntnisse dort zu vertiefen. Aber nach den Sommerferien kommen erneut neue Kinder, denen Schritt für Schritt alles neu beigebracht wird. Durch Tanzfolklore wird den Kindern die regionale Kultur ihrer Vorfahren oder Eltern näher gebracht.

Die Entstehungsgeschichte der Gruppe „Lajkonik“ begann mit der Emigration von Jozefa Glowacka 1983 aus Polen nach Hannover. Zur damaliger Zeit versammelten sich die polnisch sprachigen Migranten hauptsächlich an der Polnischen Katholischen Mission, wo Jozefa Glowacka die ersten vier Jahre Polnisch für Kinder unterrichtete. Es war lange vor der Entstehung des Christlichen Zentrums für Kultur, Tradition und Sprache e.V. in Hannover, vielleicht sogar der Grundstein dafür. Frau Jozefa Glowacka war in Polen Grundschullehrerin, zusätzlich leitete sie einen Kinderchor und ein Kindertanzensemble, daher auch ihr guter Zugang und Kontakt zu den Jüngsten.

Die Sehnsucht nach ihrer Arbeit mit Kindern, ihrer polnischer Heimat und dessen Kultur waren die Ursache der Entstehung der Kinderfolkloregruppe „Lajkonik“.

Der erste Auftritt der Gruppe fand zu Feierlichkeiten anlässlich des Nationalfeiertages am 3. Mai, dort tanzte die Kindergruppe den polnischen Tanz Krakowiak. Die Trachten, auf die letzte Minute fertiggenäht, wurden von Frau Glowacka selbst aber auch von Eltern und dem echten Freund und Begleiter der Gruppe Herrn Soltys angefertigt. Bei allem Enthusiasmus an der Näharbeit waren die Trachten nicht originalgetreu und unvollständig.

Allmählich kaufte man die heutigen Originaltrachten in Polen, was zur damaligen Zeit sehr schwer war. Auch der damalige Pfarrer Stanislaw Budyn beschenkte die Gruppe mit weiteren Requisiten, die wichtig für die richtige Abbildung der traditionellen Tänze waren und sind.

„Lajkonik“ hat seine Auftritte auf polnischen Nationalfeiern, deutschen Festen und Paraden. Es ist eine Augenweide auf deutschen sowie polnischen Festlichkeiten. Dort bringen die fröhlichen Kinder die Kultur ihrer Vorfahren den Deutschen, aber auch hier ansässigen polnischstämmigen Mitbürgern näher. Nach einem der Auftritte in der Stadt Garbsen, wo die Gruppe ihren „Räubertanz" vorführte, schrieb die lokale „Neue Presse“: „Beim Räubertanz gerieten die 200 fast aus dem Häuschen“ (…) „Schwungvoll und frech tanzen die jüngsten Teilnehmer der Veranstaltung einen Räubertanz der Art überzeugend, dass der Saal bebte. Die Kinder erhielten tosenden Applaus, der an die "Beifallrakete“ zum Karneval erinnerte“. Der Name „Lajkonik“ entstammte der Figur, die in den Sommermonaten die Touristen auf dem Krakauer Marktplatz unterhält. Es ist ein zweibeiniger Reiter auf dem Pferd in Tatarenmontur, der an die Belagerung der Stadt Krakau durch die Tataren erinnert. Auch die Kindergruppe ist im Besitzt eines solchen Lakonik-Kostüms und präsentiert es zu wichtigen Festen - es ist das große Tanzgruppen-Maskottchen.

Über die 30 Jahre der Investition in das Können der Kinder erreicht man unermessliche Vorteile, auch wenn diese Arbeit mit Mühe, Geduld und bei Auftritten und Fahrten auch großem Stress verbunden ist. Im Jahr 2005 wurde Frau Glowacka das Polnische Verdienstkreuz für besondere Verdienste auf dem Gebiet Bildung, Kultur und Kunst POLONIA RESTITUTA verliehen.

 

Heutzutage ist die Motivation der Kinder, diese Art Unterrichtsstunden zu besuchen, während die moderne Welt mit neuen Technologien lockt, nicht einfach. Doch der Tanz in der Gruppe Lajkonik ist etwas besonderes, die Jüngsten haben die Chance, eine neue Kultur zu entdecken und zu begreifen und sich ihren Vorfahren zu nähern sowie deren Kultur zu erhalten.

 

Frau Jozefa folgten ihre Kinder. Sie schaffte es ihnen die liebe zu Musik und Folklore zu verleihen. Die älteste Tochter Aldona Glowacka absolvierte an der Universität Lublin ein Spezialstudium für Folkloregruppenleiter, sie ist die Mitbegründerin der Jugendtanzgruppe POLONIA und seit Anfang an seine künstlerische Leiterin. Aldona hinterließ aber auch im Repertoire der Kindertanzgruppe Lajkonik eigene Kindertanzchoreografien.

Ihr folgte dann zum Folklorestudium an die Universität nach Lublin ihre jüngere Schwester Charlotte, diese unterstützt die Tanzgruppenleitung der Jüngsten der Lajkonik-Mitglieder.

 

Dank solchen Menschen wie Frau Jozefa Glowacka und ihrer Familie, vielen Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern, die ihren Kindern ihre freie Zeit schenken und sich um ihre Freizeitgestaltung kümmern, wird die polnische Kultur und Tradition im Ausland weitergereicht. Das Überbringen polnischer Kultur in ihren Urformen wie Gesang, Tanz und Bräuche beschützt diese vor Verfall.

Krystyna Bednarz

Information

Kinderfolkloregruppe „Lajkonik“ lädt zum Tanzunterricht ein:

Vorschulkinder jeden Dienstag 17.00 -17.45 Uhr, ältere Kinder 17.30 - 18.15 Uhr

Adresse: Polnische Katholische Mission in Hannover, Stilleweg 12B

 

 

Am Samstag 14.01.2017 fand in Fontane Haus in Berlin-Reinickendorf das Neujahrskonzert der Polonia stat. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von dem Polnischen Rat, Landesverband Berlin und das Konsulat der Polnischen Botschaft in Berlin vorbereitet. Der Star des Abends war die Musikgruppe The Postman aus Polkowice, die Band setzte das Publikum in die legendären Zeiten der Beatles zurück. Das Neujahrskonzert war gleichzeitig eine Gelegenheit, die besonders engagierten Mitglieder der Polonia mit dem Preis „Die Besten von den Besten“ auszuzeichnen. Die Statuette erhielten: Pfarrer Marek Kędzierski, Ewa Maria Slaska, Małgorzata Tuszyńska, Stefan W. Fiszbach und postum Harald Aleksa.

„Wir möchten diejenigen auszeichnen, die für die gesamte polnische Minderheit in Berlin viele Verdienste haben, die ihr viel Arbeit, Stunden und Anstrengungen gewidmet haben“ – sagte während der Preisverleihung der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverbandes Berlin, Ferdynand Domaradzki.

Es folgten einige Reden, ein sehr optimistischer Akzent war der Auftritt des Bürgermeisters von Berlin-Reinickendorf – Frank Balzer, der viel Anerkennung für die Polonia in Berlin zum Ausdruck brachte. Es ist unser gemeinsamer Verdienst, wir sollten ihn nicht gegen die Belehrungen und Vorschriften der Politiker nicht eintauschen.

Als zweiter sprach der Botschafter der Republik Polen in Deutschland Professor Andrzej Przyłębski, der seine Neujahrswünsche für die Polonia zum Ausdruck brachte und die Hauptschwerpunkte der Politik der polnischen Regierung gegenüber Polen und Polonia auf der Welt schilderte.

Der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverband Berlin, Ferdynand Domaradzki hat in seiner etwas zu lange geratenen Rede die Erfolge der Polonia und der Polen in Berlin vorgestellt. Es gab vieles, wovon er zu berichten hatte! Wir sollten daran anknüpfen und sogar versuchen, höheres Niveau der Veranstaltungen zu erreichen und die intellektuellen Eliten anziehen!

Die Polonia hat mühsam ihre eigenen Organisationsstrukturen und ein Programm ausgearbeitet, das sowohl der polnischen Politik gegenüber der Polonia als auch den Bedürfnissen der Polen im Ausland entspricht. Der Polnische Rat hat ehrgeizige Pläne – es ist eine Zeit gekommen, in der man aktiv werden, sich vereinigen, Konflikte lösen und gute Entscheidungen treffen soll.

Wir haben ein weiteres Jahr von zahlreichen ehrgeizigen Aktivitäten und Entscheidungen, die die Vitalität der polnischen Gemeinschaft in Berlin zeigen, hinter uns gelassen. Das Jahr 2016 war ein besonderes Jahr – ein Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags „Über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“. Durch die Feierlichkeiten aus diesem Anlass zeigten wir die Erfolge der gut organisierten Polonia in Berlin. Im vergangenen Jahr beteiligten sich die Mitglieder und Sympathisanten des Polnischen Rates an zahlreichen Projekten aus dem Anlass des Jubiläums.  Wir hatten Erfolge, es gelang uns, einen Weg aufzuzeigen, den beide Nationen seit 25 Jahren überwunden haben, um sich zu nähern sowie die Rolle der Organisationen der Polonia – sagte der deutsche Außenminister und zukünftiger Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Polonia möchte enge Verbindung zwischen Deutschen und Polen aufbauen, da diese Verbindung die beste Verteidigung vor Nationalismus bedeutet.

Am Ende seiner Rede versicherte der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverband, dass wir das vergangene Jahr 2016 kritisch beurteilen sollen. Wir haben immer noch kein Modell gefunden, um die junge Polonia für unsere Ziele zu begeistern.

Ferdynand Domaradzki bedankte sich zum Schluss seiner Rede bei jedem für die Stunden der ehrenamtlichen Arbeit für die polnische Kultur und Gemeinschaft in Berlin und wünschte den Gästen: „Willen und Kraft für die weitere Arbeit und Stärkung der Vereinigung der Gemeinschaft durch die polnische Identität und Öffnung für Europa und die Welt.

Nach dem offiziellen Teil folgte das künstlerische Programm, vor dem Star des Abends präsentierten sich polnische Bands – es war ein sehr angenehmes Erlebnis, eine Rückkehr zu der Musik aus vergangenen Jahren!

Quelle: Magazyn Polonia 

 

Friedensnobelpreis für das Große Orchester der Weihnachtshilfe? Die Stiftung wurde für den Friedens-Nobelpreis nominiert. Am Mittwoch, 01. Februar 2017 hat der Rektor der Hochschule für Promotion, Medien und Show Professor Adam Grzegorczyk die Polnische Presseagentur (PAP) darüber informiert, dass ein entsprechender Antrag bei dem norwegischen Friedensnobelkomitee eingegangen ist und bei der Preisvergabe berücksichtigt wird. 

Auf der Homepage des Orchesters lesen wir: „Es ist für uns eine große Ehre! Wir sind dafür sehr dankbar! Diese Nominierung empfinden wir als Anerkennung für das Engagement Millionen von Menschen für die Idee des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe, als Auszeichnung   für die Veranstalter, Volontäre und Spender. Wir haben es mehrmals mit Freude während der letzten Abschlussveranstaltung des Orchesters darüber gesprochen, dass bereits einige Generationen mit uns gespielt haben. Die  Mehrheit der Polen engagiert sich in unsere Aktivitäten, wir haben große Erfolge in der Medizin – und vor allem vereinen unsere Landsleute bereits seit einem Vierteljahrhundert“.

 Laut Professor Grzegorczyk hat die Stiftung des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe alle Anforderungen erfüllt, die den Kandidaten auf den Friedensnobelpreis gestellt werden, d. h. sie beschäftigt sich mit gesellschaftlicher Integration, Annäherung zwischen Völkern und ist aktiv bei dem Aufbau des gesellschaftlichen Potenzials tätig”. Zum ersten Mal initiierte Zbigniew Holdys 2001 die Nominierung des Leiters des Orchesters – Jurek Owsiak als Kandidaten für den Friedensnobelpreis. Inzwischen wurde Jerzy Owsiak mit der Auszeichnung des Nobel-Gipfels 2013 ausgezeichnet. Es zeugt davon, dass es sich nicht um eine anonyme Institution handelt und dass das Werk des Orchesters auf der ganzen Welt bekannt ist. Es soll hierbei darauf hingewiesen werden, dass die Stiftung sich auch für  Projekte der Flüchtlingshilfe oder Opfer von Naturkatastrophen auf der ganzen Welt engagiert. 

Der Leiter des norwegischen Instituts für Friedensforschung (PRIO) teilte mit, dass unter den diesjährigen Kandidaten u. a. Papst Franziskus, Wladimir Putin und Edward Snowden befinden. Weitere Kandidaturen sind: ECOWAS (Die Wirtschaftsgemeinschaft der Länder Westafrikas), der Präsident von Sri Lanka Maithripala Sirisena, die syrische Organisation die Weißen Helme und Doktor Denis Mukwege, der gegen Gewalt an Frauen in Kongo kämpft. Berg Harpviken – Leiter des PRIO ist der Meinung, dass die größten Aussichten auf die Auszeichnung die Amerikanische Union der Bürgerrechte (American Civil Liberties Union  hat.

Der Friedensnobelpreisträger, der auch eine Organisation sein kann, wird von einem fünfköpfigen Norwegischen Nobelinstitut gewählt. Seine Mitglieder werden durch das norwegische Parlament gewählt, in dem zurzeit die Mehrheit die Mitte-Rechts-Parteien haben.

Wir wünschen der Stiftung des Orchesters der Weihnachtshilfe und Jurek Owsiak den Friedensnobelpreis aus ganzem Herzen, müssen dennoch auf die Entscheidung des Instituts voraussichtlich im Oktober 2017 warten. Gemeinsam mit allen Fans, Volontären und Spendern der Stiftung in Europa und auf der ganzen Welt halten wir fest die Daumen!

 

Redakcja Polonia Viva

Presseinfo - PAP

und http://www.wosp.org.pl/aktualnosci/pokojowy-nobel-dla-orkiestry y!

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 4 , Februar 2017 um 12:00 Uhr für ein weiteres Radiogespräch “Gadu Gadu” auf de Rario Flora . Eine Wiedeholung wird am Montag den 06.02.17 um. 13.00-14.00 Uhr.

Im Audition nehmen Teil volgende : 

- Kasia Piątkowska-Durka: smakowita recenzja hanowerskiej inscenizacji "Sprzedanej narzeczonej"
- Artur Sobiech o wyzwaniach sportowych i planach rodzinnych
- nowy w hamburskim Konsulacie Generalnym: Adam Borkowski
- "Ostatni motyl PRLu", czyli rozmowa z Andrzejem Rosiewiczem
W oprawie muzycznej piosenki Sylwii Grzeszczak, Moniki Lewczuk, Antka Smykiewicza, Szymona Chodynieckiego i Andrzeja Rosiewicza.

Audycja emitowana jest jako internetowy Livestream na stronie www.radioflora.de

Podcast radiowy - Polenflug 09  www.radiopolenflug09.de

 

Die Polonia in Deutschland vertritt, trotz aller Differenzen, in den für sie bedeutenden Angelegenheiten immer einen gemeinsam erarbeiteten Standpunkt.Sie wartete und wartet immer noch mit beispielloser Geduld auf die volle und symmetrische Umsetzung des deutsch-polnischen Vertrages.

Wer die deutsche Polonia verstehen möchte, muss sich als erstes mit der Geschichte der deutschen Bürger polnischer Abstammung befassen – mit den Hintergründen ihrer Präsenz in Deutschland sowie mit der Geschichte der Struktur ihrer Organisationen. Auf der Grundlage einer solchen Analyse wird es möglich sein, die Erwartungen der Polonia und der Polen in Deutschland im Hinblick zum einen auf eine Umsetzung des deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit sowie zum anderen im Hinblick auf die Arbeiten des sogenannten Runden Tischs zu verstehen, insbesondere anlässlich des 20. und des 25. Jahrestages der Vertragsunterzeichnung.

Die Geschichte der Polonia in Deutschland

Historisch betrachtet, gelangten Polen infolge der drei Teilungen der Polnischen Adelsrepublik – 1772, 1793, 1795 – auf deutsches Gebiet. Die meisten Polen, die in dieser Zeit in deutschen Ländern lebten, waren Einheimische, die sich mit den Teilungen auf preußischem Territorium wiedergefunden hatten, so etwa die Bewohner von Schlesien, Pommern oder Masuren. Anfang des 19. Jahrhunderts lebten etwa 3,5 Millionen Polen – ohne dass sie ihren Wohnort gewechselt hätten – in Preußen. Die innerdeutsche „Arbeitsmigration“ – vor allem ins Ruhrgebiet – schuf die Grundlage der zukünftigen Polonia in Deutschland, der schließlich Minderheitenrechte zuerkannt wurden. Zu jener Zeit entstanden auch die ersten polnischen Organisationen in Deutschland, etwa Jedność (Einheit, 1883) oder Zjednoczenie Zawodowe Polskie (Polnische Berufsvereinigung, 1902). Daneben entstanden Bildungsorganisationen, kirchliche Verbände, Jugendverbände, Frauenvereine, nicht zu vergessen die polnischen Chöre – viele Polen engagierten sich in der katholischen Kirche. Zusammengeschlossen im Bund der Polen in Deutschland, erlangten die Polen damals den Status einer nationalen Minderheit.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden um die zwei Millionen polnische Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge nach Deutschland verschleppt. Die meisten von ihnen kehrten nach 1945 nach Polen zurück; einige emigrierten auch weiter nach Westen. Manche wiederum blieben als sogenannte DPs (Displaced Persons), ihre Zahl wurde in den 1950er Jahren auf etwa 100.000 geschätzt. In den Nachkriegsjahren kamen nach und nach Aussiedler und Spätaussiedler nach Deutschland, von denen einige auch nach Zuerkennung der deutschen Staatsangehörigkeit ihre polnische Staatsangehörigkeit nicht ablegten und ihre polnische Identität beibehielten. Das Institut für Auslandsbeziehungen gibt in seiner Studie „Zwischen zwei Welten“ eine wichtige Zahl an: Zurzeit leben zwischen 1,5 und 2 Millionen deutscher Bürger mit polnischen Wurzeln in Deutschland; weiterhin kann nach heutigen Daten von etwa 400.000 bis 460.000 polnischen Bürgern ausgegangen werden, die legal in Deutschland arbeiten. Erinnern wir uns an dieser Stelle daran, dass Deutschland nach dem EU-Beitritt Polens seine Grenzen für Arbeitskräfte aus den neuen EU-Ländern zunächst geschlossen hielt. Darüber hinaus stellt die polnische Diaspora in Deutschland eine der größten ethnischen Gruppen dar, genau gesagt: die zweitgrößte nach der türkischen.

Bei einer so vielfältigen Genese der Diaspora und einer so vielschichtigen Herkunftsgeschichte der Polen in Deutschland möchte ich die Polonia als eine ethnische Gruppe definieren, die sich zu einer nationalen Eigenständigkeit bekennt, Kultur und Sprache ihres Herkunftslandes kultiviert, die stolz ist auf ihre polnische Identität, rege Kontakte zu Polen unterhält und dessen Bemühungen im Sinne einer Integration im Rahmen der EU unterstützt.

Der Vertrag von 1991 und seine Bedeutung für die Polonia in Deutschland

Der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag vom 17. Juni 1991 war ohne Frage eine von beiden Seiten erwartete und für seine Zeit fortschrittliche Lösung für eine Zivilgesellschaft, die im Begriff war, sich im Kontext des sich einenden Europa auszuformen. Der Vertrag stellte in dieser Hinsicht einen Durchbruch dar – sowohl in Europa als auch innerhalb der deutsch-polnischen Beziehungen nach 1989. Der wichtigste Punkt für uns Polen war, dass beide Seiten anerkannten, dass in jeweils beiden Ländern Bürger des anderen Staates leben, die sich zu ihrer nationalen Eigenständigkeit bekennen und diese bewahren möchten. Insbesondere für die Polonia von Bedeutung sind die Minderheitenparagrafen des Vertrages (§§ 20-22) sowie die darauf bezogenen Absätze des Briefwechsels, den die Außenminister beider Länder am Tag der Unterzeichnung des Vertrages miteinander führten. Erinnern möchte ich daran, was aus dem Wortlaut des Vertrages hervorgeht: Umfang und Absichten des rechtlichen Schutzes sind nämlich für die Gruppe, die als deutsche Minderheit in Polen bezeichnet wird, wie für die ethnische Gruppe der Polen in Deutschland identisch. Paragraf 20, Absatz 2 unterstreicht zudem, dass ebenso Polen wie Deutschland „die Rechte und Pflichten im Einklang mit den internationalen Vorgaben in Bezug auf Minderheiten umsetzen werden“. Der Passus über den Umfang des Schutzes – auch daran möchte ich erinnern – orientiert sich an jenem Teil des Kopenhagener Dokumentes der OSZE von 1990, der sich explizit auf nationale Minderheiten bezieht.

Die Fortführung der Arbeit der Polenverbände in Deutschland – Rodło und Zgoda – sowie die weitere Entstehung des „Konvents der polnischen Organisationen in Deutschland“ im Jahr 1992 ermöglichte vielen Organisationen der Polonia gemeinsam koordinierte Tätigkeiten sowie eine Einigung im Sinne der im Vertrag von 1991 garantierten Rechte. Gegenwärtig gehören etwa 100 Organisationen zum Konvent, die in verschiedenen Sphären des gesellschaftlichen Lebens tätig sind. Sowohl zur Anzahl als auch zu ihrer Struktur schreibt aufschlussreich Sebastian Nagel in der besagten Studie „Zwischen zwei Welten“.

Die Polonia bietet Formen der Zusammenarbeit mit allen neu entstehenden polnischen Organisationen an sowie mit jenen Verbänden, die aus freien Stücken außerhalb der Strukturen der Polonia tätig sind, um ihre eigenen Pläne umzusetzen. Ungeachtet aller verschiedenen Meinungen und aller individuellen Empfindungen haben wir doch ein gemeinsames Ziel, das uns vereint und uns ermöglicht, heute mit einer Stimme im Namen der Polonia und der in Deutschland lebenden Polen zu sprechen. Die Behauptung, wir seien zerstritten, ist meiner Auffassung nach politisch motiviert und so angemessen, wie es etwa die Behauptung wäre, die Politiker in Deutschland seien untereinander zerstritten. Ich möchte also hiermit betonen, die Polonia vertritt, trotz nachvollziehbarer und verständlicher Differenzen, in den für sie bedeutenden Angelegenheiten immer einen gemeinsam erarbeiteten Standpunkt!

Die Gespräche des Runden Tischs und die folgenden Jahrestage des Nachbarschaftsvertrages

Die Polonia in Deutschland hat mit beispielloser Geduld auf die volle und symmetrische Umsetzung des deutsch-polnischen Vertrages gewartet – und sie wartet auf diese Umsetzung noch immer. Wenn ich die Erwartungen der Polonia hinsichtlich der Arbeit des Runden Tischs im Zeitraum der beiden runden Jahrestage (20. und 25. Jahrestag) bilanzieren sollte, möchte ich eines festhalten – diese Erwartungen lassen sich mit einem Satz zusammenfassen: Es geht um die Symmetrie der Umsetzung, insbesondere in Bezug auf die Paragrafen 20-22.

Für die erste Zusammenkunft des Runden Tisches hatten die Vertreter der Polonia eine Liste mit zehn Forderungen vorbereitet. Am 12. Juni 2011 wurde ein Abkommen unterzeichnet, das unter anderem Folgendes vorsah: Im Polnischen Haus in Bochum sollte ein Dokumentationszentrum der Polonia entstehen; in Berlin sollte ein Büro der Polonia eingerichtet und das Portal Polonia Viva sollte geschaffen werden. Weiterhin wurde beschlossen, eine Strategie für den Polnischunterricht zu erarbeiten, nach Möglichkeiten zu suchen, polnische Organisationen finanziell zu unterstützen, und der Polonia den Zugang zu Medien in Deutschland zu erleichtern.

Einer Einschätzung in Bezug auf die Umsetzung des Abkommens, das der erste Runde Tisch von 2011 verabschiedet hatte, widmeten sich sowohl der erste Kongress der Polnischen Organisationen (Berlin, 2012) als auch der zweite und der dritte Kongress (Düsseldorf, 2014; Berlin, 2016).

Die bisherigen Resultate des Runden Tisches bewerten wir positiv. Wichtig ist für uns die Tätigkeit des Dokumentationszentrums „Kultur und Geschichte der Polen in Deutschland“ – „Porta Polonica“ –, das einen multimedialen „Atlas der Erinnerungsorte“ erarbeitet hat. Das Büro der Polonia in Berlin koordiniert außerdem Projekte der Polonia, und das zweisprachige Internetportal Polonia Viva präsentiert Veranstaltungen der Polonia, die für die deutsche wie die polnische Gesellschaft in Deutschland von Bedeutung sind. In allen Bundesländern wurden Bevollmächtigte für die Zusammenarbeit mit deutschen Bürgern polnischer Herkunft und Polen in Deutschland ernannt, was ebenfalls erfreulich ist. Weiterhin positiv ist die kontinuierliche Unterstützung von Projekten zur polnischen Kultur in Deutschland – hier bleibt die Hoffnung, ein Antrag auf zusätzliche Mittel könnte den Medien der Polonia zugutekommen.

Unsichtbar? Aktiv!

In seinem Buch „Wir Unsichtbaren. Geschichte der Polen in Deutschland“ beschreibt Peter Oliver Loew die Geschichte der unsichtbaren polnischen Minderheit vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Seit Jahrhunderten leben und arbeiten Polen in Deutschland, pflegen die Kultur ihres Herkunftslandes und respektieren zugleich das Land, in dem sie leben. Wenig „sichtbar“ vielleicht, aber sehr geschätzt in ihrem Umfeld sind „unsere“ Ärzte, Ingenieure, Krankenschwestern, Handwerker, Künstler und viele andere deutsche Bürger polnischer Herkunft. Um eine professionelle Aktualisierung der Geschichte der Polen in Deutschland bemüht sich Jacek Barski mit seinem Projekt „Porta Polonica“ (www.porta-polonica.de/pl), das im Kontext der Gemeinsamen Erklärung zum 20. Jahrestag des Vertrages entstand.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten organisiert die Polonia in Deutschland zahlreiche Konferenzen, Kongresse, Symposien, Festivals und Feste, Konzerte, Ausstellungen und Galaveranstaltungen. Auf diese Weise präsentieren die Menschen der Polonia ihre Kultur und ihr Engagement im Namen eines Dialogs der Kulturen mit dem Land, in dem sie leben. Wichtige Zentren der Polonia finden wir unter anderem in Berlin, Hannover, Hamburg, Köln, Aachen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Darmstadt und München. Über die verschiedenen Veranstaltungen der Polonia informiert das zweisprachige Portal Polonia Viva (www.polonia-viva.de).

In aller Kürze möchte ich auf eine Veranstaltung verweisen, der ich mich persönlich verbunden fühle und die zu den wichtigen Kulturveranstaltungen gehört, die regelmäßig im Zusammenhang mit der Verleihung des Karlspreises stattfinden. Es ist die jährliche Gala der Polonia anlässlich der Verleihung des europäischen „Polonicus“-Preises – gleichfalls in Aachen. Bislang ehrte die Polonia 28 Persönlichkeiten aus Polen und Deutschland, die sich in herausragender Weise für das politische, gesellschaftliche oder kulturelle Leben verdient gemacht haben (unter anderen: Krystyna Janda, Claudia Pieper, Angelica Schwall-Düren, Gesine Schwan, Leszek Balcerowicz, Priester Stanisław Budyń, Karl Dedecius, Basil Kerski, Thorsten Klute, Piotr Małoszewski, Jan Miodek, Władysław Miodunka, Erzbischof Alfons Nossol, Andrzej Wajda). Für die Jury von Bedeutung waren auch Kulturzentren – so etwa das Restaurant „Gdańska“ in Oberhausen, der Verein „Polonica“ in Köln, der Bund der Polen in Deutschland, die Vereinigung „Polnische Gemeinschaft“ in Warschau sowie der Fernsehsender Telewizja Polonia. Bei dieser Gelegenheit kann ich bereits die Einladung aussprechen, an der neunten „Polonicus“-Gala teilzunehmen – am Samstag, dem 6. Mai 2017.

Meine Überlegungen zur Polonia möchte ich mit der Paraphrase einer Aussage von Norman Davies – dem „Polonicus“-Preisträger von 2011 – resümierend beschließen: „Die Polen sollten stolz sein auf das Land, in dem sie leben, und die Deutschen sollten stolz sein auf ihre Bürger polnischer Herkunft.“

Aus dem Polnischen von Lothar Quinkenstein

Wiesław Lewicki

Polonia-Aktivist, 2009–2013 Vorsitzender des Kongresses der Polonia in Deutschland, Präsident des Europäischen Kultur- und Medieninstitutes „Polonicus“, Initiator des „Polonicus“-Preises für Personen, die sich um die Polonia verdient machen, lebt in Aachen.

Artikel ist in Deutsch Polnischen Zeischrift DIALOG  Nr 118 (042016-2017) publiziert

 

 

 

 

 

 

 


 


                   

 

 

 

Für den diesjährigen Jubiläums-Wettbewerb um den 20. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis wurden 133 Beiträge eingereicht: 48 aus Polen und 85 aus Deutschland. Damit haben sich deutlich mehr Medienvertreter als 2015/2016 beteiligt, als 116 Einsendungen gezählt worden waren. Wie im vergangenen Jahr ist die Kategorie „Print“ am stärksten vertreten, in der 30 polnische und 25 deutsche Beiträge eingereicht wurden. Die feierliche Verleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und „Journalismus in der Grenzregion“ findet am 31. Mai 2017 im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage statt. Diesjähriger Gastgeber ist die Woiwodschaft Lebuser Land.

Die Ausrichter des Preises, die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen, die Bundesländer  Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Freistaat Sachsen und die Woiwodschaften Lebuser Land (Lubuskie), Westpommern (Zachodniopomorskie) und Niederschlesien (Dolny Śląsk) laden bereits jetzt Vertreter der Medien, aus Politik und Gesellschaft zur Teilnahme ein und bitten, den 31. Mai – 1. Juni 2017 im Kalender vorzumerken.

An diesen Tagen findet die zehnte Ausgabe der Deutsch-Polnischen Medientage in der Woiwodschaft Lebuser Land statt. Das Jubiläum ist für die Organisatoren Anlass einer sachlich-kritischen Rückschau auf das bisher Erreichte sowie eines Blicks in die Zukunft. Während der Konferenz unter dem Titel „Die neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen” werden Journalisten und Politiker u.a. über die Glaubwürdigkeit des Journalismus sprechen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Medienlandschaft und –kritik in Deutschland und in Polen diskutieren.

Die Workshopthemen kreisen in diesem Jahr u.a. um die Themen Populismus, Migration und das „postfaktische Zeitalter“, die Politik der beiden Regierungen und ihre Konsequenzen für die regionale Zusammenarbeit beider Länder sowie die Zusammenarbeit Deutschlands und Polens im Bereich des Aufbaus einer Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union.

Mehr Informationen unter www.medientage.org

 

Was denken Polen und Deutsche wirklich übereinander? Diese Frage versucht Stefan Chwin zu beantworten – den kritischen Blick auf die Nachbarschaft verbindet der Autor mit einer sorgenvollen Analyse des Zustands der demokratischen Kultur in Europa. Da ist das Misstrauen gegenüber dem polnischen Nachbarn, die Distanz zu Polen. Mit weniger Zurückhaltung geht er mit polnischen Haltungen um. Das Misstrauen hinsichtlich der Nachbarn nähre sich auch von der neuen Skepsis vieler Europäer gegenüber der demokratischen Kultur. Demokratie sei nicht die absolute Herrschaft der Mehrheit, betont Chwin.

Ebenfalls finden Sie in dieser Ausgabe Texte über weit gefasste Minderheiten: über die deutsche Minderheit in Polen sowie die Polonia in Deutschland (Gespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk und mit dem polnischen Minister für Inneres und Verwaltung Jakub Skiba; die Essays von Rafał Bartek und Wiesław Lewicki), über die ukrainische Minderheit in Polen (von Jagienka Wilczak), über die LGTB-Bewegung (von Dominika Kozłowska; DIALOG-Gespräch mit dem Historiker Tim Veith über die Haltung gegenüber sexuellen Minderheiten in Polen und in Deutschland). Anna Mateja spricht mit dem polnischen Psychologen Jacek Santorski über den Erfolg des Populismus, und Professor Andrzej Paczkowski schreibt über „Eiskrieger“.

Die DIALOG-Ausgabe Nr. 118 ist in ausgewählten Buchläden und an Flughäfen sowie online über www.dialogmagazin.eu erhältlich.

 

Infolge der Aktion #PolskiwHesji - #PolnischinHessen wird ab Februar das Angebot des Polnischunterrichts an den  Schulen in Hessen, insbesondere um die Grundschulen,  erweitert. Zögere nicht! Melde Dein Kind für den Unterricht an!

Die Initiative des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln und die ständigen Bemühungen von Koordinatoren, Volontären und  Eltern haben der Aktion #PolnischinHessen nach einem Jahr erste sichtbare Erfolge erbracht.

Das Hessische Kultusministerium hat sich entschlossen an insgesamt 11 neuen Standorten den Polnischunterricht als Herkunftssprache (HSU) anzubieten. Der Unterricht ist kostenlos und die Teilnahme des Kindes an dem Kurs wird im Schulzeugnis vermerkt.

Der Unterricht wird in Darmstadt, Frankfurt am Main, Gernsheim, Mörfelden-Walldorf, Pfungstadt, Offenbach und in Wiesbaden stattfinden. Hier finden Sie eine detaillierte Tabelle mit einzelnen Schulen, Stundenplänen und Altersbereichen der Schüler. Um an dem Unterricht teilzunehmen, muss man nicht Schüler der angegebenen Schule sein. Es genügt, wenn der Schüler eine andere Schule in der gleichen Ortschaft bzw. in demselben Landkreises besucht.

Um das Kind für den Unterricht anzumelden, muss man keine aufwendigen Formalitäten erledigen. Es genügt, das von Ihnen ausgefüllte und unterschriebene Formular dem leitenden Lehrer des Unterrichts abzugeben. Die genauen Informationen über das Datum des Unterrichtsbeginns und über die Lehrkräfte erhalten Sie in den Sekretariaten der jeweiligen Schulen und auf der Internetseite des Polnischen Generalkonsulats in Köln: www.kolonia.msz.gov.pl

Wenn an Ihrem Wohnort kein Polnischunterricht angeboten wird, ermuntern wir Sie in Ihrer Gegend Eltern mit Polnischen Wurzeln zu suchen, die auch Kinder im Alter Ihrer Kindern haben und daran interessiert sind, ihre Kinder an Polnischunterricht anzumelden.

Damit das Ministerium bzw. das Schulamt eine neue HSU-Polnisch Gruppe gründen kann, müssen mindestens 10 schriftlichen Deklarationen (Anmeldungen) von Eltern der Altersgleichenkindern aus dem gleichen Ort (Landkreis) vorliegen. O.g. Deklarationen senden Sie bitte an die E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt an das zuständige Schulamt mit der Kopie an das Konsulat zu.

Wir werden Ihnen  sehr verbunden, wenn Sie den Polen und Polonia, über die Ergebnisse der Aktion #PolnischinHessen informieren würden, gerne über Facebook oder Twitter per Hashtag #PolnischinHessen.

Bei Fragen setzten Sie sich  mit dem Leiter des Auslandspolenreferats - Konsul Andrzej Dudziński in Verbindung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. +49 221 93 730 215

 

In Anbetracht des unzureichenden Polnischunterrichtangebots an den Schulen in Hessen hat das Polnische Generalkonsulat in der ersten Hälfte des Jahres 2016  eine großangelegte Aktion #PolnischinHessen eingeleitet.

Das Ziel der Aktion war nachzuweisen, dass der Bedarf an Polnischunterricht in Hessen viel größer ist, als das bestehende Angebot (Polnischunterricht in 4 Schulen an 3 Orten, Teilnahme von insgesamt nicht einmal 100 Schüler, Teilnahme erst ab der 5. Klasse möglich).

Während der 4-monatigen Aktion hat das Generalkonsulat zusammen mit den Poloniavertretern über 1000 Anmeldungen von Eltern gesammelt, die an einem Polnischunterricht für Ihre Kinder interessiert waren. Die Anmeldungen wurden dem Hessischen Kultusministerium übergeben.

In Rahmen dieser Aktion hat man mehrere Informationstreffen für Polonia organisiert (besonders nach den Sonntagsgottesdiensten in den Pfarreien von Polnischen Katholischen Missionen). Man hat über die Aktion auf verschiedenen Internetseiten und Foren informiert, die vom Generalkonsulat, Polonia und deren Vereinen und Organisationen geführt werden. Nach dem der Bedarf nach HSU-Polnisch durch die zahlreichen Anmeldungen bewiesen wurde, entschied das Kultusministerium in Hessen mindestens 15 neue Lehrgruppen zu gründen, die in insg. 11 Schulen in Frankfurt am Main (3) , Darmstadt (2), Offenbach (2), Wiesbaden, Pfungstadt, Gernsheim, Mörfelden-Walldorf entstehen werden. Das wichtigste dabei ist, dass der Polnischunterricht bereits in Grundschulen angeboten wird, so dass auch die jüngeren Kinder einen Nutzen davon haben.

Anbei erhalten Sie auch einen Brief, die wir an diese Eltern verschicken, die Interesse deklariert hatten, Ihre Kinder zum Polnischunterricht zu schicken.

Weitere Informationen erhalten Sie auf Internetseite: http://bit.ly/2jBkbmL Facebook: https://www.facebook.com/PLinKoeln/?fref=ts  und Twitter: https://twitt HYPERLINK "https://twitter.com/PLinKoeln/status/820991206679257092"er.com/PLinKoeln

 

Noch keine Pläne für die Winterferien? Schauspiel, Interviews, Reggie, Kamera, 3-Tage-Schnitt-Intensivkurs. Lass Dich von der Filmwelt beeindrucken! Innerhalb von 5 Tage erlangst Du grundlegende Kenntnisse über Filme drehen und selbstständig schneiden.
Die Zielgruppe sind Jugendliche aus allen Ecken der Welt. Der Filmworkshop ist für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund, die sich mit dem Thema „HERKUNFT“ beschäftigen wollen.

Meldet Euch bei uns, Informiert Euch! Zeigt auch Ihr Eure Herkunft !

Filmworkshopwoche: 28.01-1.02.2017 (Sa bis Mi)
Das Winterangebot ist kostenlos!

Alle Infos und Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kontaktpersonen: Michalina Mrozek, Ursula Henke, Dorota Kot
Tel. 015756603519

Hauptpartner: Polnischer Sozialrat e.V.

Änderungen in den Grundsätzen der Projektförderung für von der SdpZ unterstützte Projekte ab dem 1. Januar 2017.

Am 01.01.2017 ändern sich die Grundsätze der Projektförderung für von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit unterstützte Projekte. Die SdpZ fördert höchstens 50% der Gesamtkosten des Vorhabens, die übrigen 50% müssen mit Eigen- oder Drittmitteln finanziert werden. Angepasst an die aktuellen Kurse von Währungen werden maximale Zuschusshöhen in Euro. Im Jahr 2017 beträgt der maximale Zuschuss 18.300 Euro (80.000 PLN) oder 6.800 Euro (30.000 PLN).

Ebenfalls verändern sich die Bedingungen der Mittelfreigabe für Projekte, die von der SdpZ gefördert werden. Im Falle einer Auszahlung der Mittel in Teilbeträgen wird maximal 50 % des Zuschusses vor der Endabrechnung des Projektes ausgezahlt. Die übrigen 50 % werden dem Zuschussempfänger erst nach Einreichung der ordnungsgemäßer Endabrechnung überwiesen.

Projekte, die im Rahmen der neuen Grundsätze durchgeführt werden, müssen gemäß dem im Antrag angegebenen Zeitplan umgesetzt und spätestens bis zum 31. Dezember des Jahres durchgeführt werden, für das der Zuschuss gewährt wurde. Die Umsetzung des Projekts sollte nicht länger als 12 Monate dauern.

Im Jahr 2017 werden Zuschussanträge bis zum 30. Juni angenommen. Wettbewerbe für Projekte mit den Schwerpunkten Kultur / künstlerische Vorhaben sowie Bildung werden von der Stiftung fortgeführt.

Mehr Informationen zu den Wettbewerben finden Sie auf unserer Seite unter: sdpz.org/zuschussantrage/laufende-ausschreibungen/.

 

Das Orchester spielt schon 25 Jahre und ist ein großer Teil der polnischen Geschichte. Während dieser Zeit hat die Stiftung Jurek Owsiak eine umfangreiche Hilfe an Krankenhäuser in unserem Land geholfen. "Die Tatsache, dass das Orchester arbeitet, und das mit einer so hohen Wirkungsgrad, natürlich, bedanken wir alle Spender, die jeden Cent in die Dose geworfen. Die Große Orchester der Weihnachtshilfe ist Gemeinwohl aller Polen, einschließlich derjenigen, die im Ausland leben, weil viele Mitarbeiter "spielt auch im Ausland - sagt Jerzy Owsiak Chef der Stiftung Großes Orchester der Weihnachtshilfe.

In diesem Jahr spielt das Große Orchester der Weihnachtshilfe in Deutschland in Berlin, Darmstadt-Frankfurt, Oberhausen und Gelsenkirchen.

Alle Organisatoren, Freiwilligen und Teilnehmer wünschen wir viel Spaß und reichliche Sammlung für Ziele dieses Jahr WOSP.

Viva Polonia

 

 


Bereits zum 24. Mal lud die deutsch-polnische Kulturgesellschaft „Polonica“ e.V. zum zweitägigen Rock&Chanson Festival in den Rathaussaal in Köln-Porz. Auf der Bühne standen traditionell junge Talente und etablierte Musiker aus Deutschland, Polen und Frankreich zusammen.

Der Wettbewerb junger Talente eröffnete das Festival. Sechs junge Musiker aus Deutschland, Polen und Frankreich präsentierten jeweils zwei Stücke. Am Ende ermittelte eine internationale Fachjury den ersten und zweiten Sieger, das Publikum wiederum vergab durch eine Abstimmung den Publikumspreis.

Den Auftakt der polnischen Musiker machte Michal Szpak, den der voll besetzte Saal mit Begeisterung und Standing Ovation begrüßte. Szpak ist in Polen ein viel beachteter Star und vertrat das Land beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm. Dort erreichte er im Finale den achten Platz. Mit seinem Hit „Colour Of Your Life " gewann der selbstbewusste Künstler die Herzen der Zuschauer und diese platzierten ihn damals auf Platz drei.

Als Star des Abends trat der weit über die Grenzens Polen bekannte Sänger Stanislaw Soyka auf.

Am Galakonzert am 26. November konnten die Zuschauer als Höhepunkt des Abends die polnische Rockröhre Patrycja Markowska live erleben. Das übrige Programm war mit namhaften Künstlern gestaltet. Die Besucher konnten auf der Bühne den französischen Musiker und Komödianten Eric Toulis erleben, sowie die Kölner Gruppe HotStopBanda.
Als ein weiteres Zeichen der Unterstützung junger Musiker lud „Polonica“ e.V. Magda Baryla, die Gewinnerin der „Voice of Polonica“ zum Gastauftritt nach Köln ein.

Die Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft setzt sich vor Allem für den kulturellen Austausch zwischen den drei Nachbarsländern ein. Die Organisation des Festivals war zudem ein Teil der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages.
Aber auch in 2017 gibt es mehr als nur einen Anlass das Festival fortzusetzten. Denn dann am 17. und 18. November wird es neben dem 25. Rock&Chanson Festival auch das 30-jährige Bestehen des Vereines gefeiert.

Monika Moj

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 7. Januar 2017, um 12.00 Uhr, auf einem weiterem Radio-Show "Gadu Gadu" im Radio Flora in Hannover ein. Eine Wiederholung der Sendung „Gagu Gadu“ wird am Montag, 9. Januar 2017, um 13.00 Uhr gesendet.

Im Programm: Korrespondenz Jacka Tyblewskiego aus der polnische Redaktion Radio COSMO über Attentat in Berlin, ein Bericht über Weinachts-Treffen der Minister Waszczykowski mit der polnischen Gemeinde in Hamburg, ein Bericht der Hoa Tu Duc über des Jahres Sienkiewicz in Vietnam, Impressionen der Philipp Grunwald von einer Reise nach Danzig und Malbork, ein Bericht von Grazyna Grażyna Kamień-Söffker über Polonia Kulturfestival 2016 in Hannover und ein Neujahr-Felieton von Katarzyna Piątkowska-Durki.

Sendung wird ausgestrahlt als Online-Live-Stream auf www.radioflora.de

Podcast radiowy - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de

Linki

Ambasady Rzeczpospolitej Polski

w Berlinie (DE) www.berlin.polemb.net
w Hadze (NL) www.haga.polemb.net
w Bruxeli (BE) www.bruksela.polemb.net

                    

Polskie Platformy Informacyjne

Onet www.onet.pl
Wirtualna Polska www.wp.pl
 Interia www.interia.pl
 TVN24 www.tvn24.pl

 

Media polonijne

Portal Polonia Viva www.polonia-viva.eu
Deutsche Welle / Polish www.dw-world.de/polish
Redakcja Polregio www.polregio.eu
Moje Miasto w Monachium www.mm-gazeta.de

 

Organizacje polonijne

Chrześcijańskie Centrum e.V. www.chewscijanskie-centrum.de
Konwent Organizacji Polskich www.konwent.de
Zjednoczenie Polskie w Wielkiej Brytanii www.zpwb.org.uk 
Polonia w Austrii www.poloniatirol.com
Polonia w Grecji www.poloniagrecka.tp1.pl

Mit tiefstetem Bedauern teilen wir mit, dass an diesem Abend den 30. Dezember 2016 nach einer langen und schweren Krankheit ist der Präsident des polnischen Vereinigung „Wspólnota Polska“ Longin Komołowski gestorben.

Longin Komołowski wurde am 5. Januar 1948 in Czaplinek geboren. Er studierte an der Schiffbau Szczecin University of Technology. Seit 1964 arbeitete er in der Stettiner Werft. Während der Ereignisse vom Dezember 1970 nahm er teil in Streik in der Werft.

Im Jahr 1980 nahm er teil an einen weiterem Streik in der Stettiner Werft; im September 1980 war er Mitglied der "Solidarität". Nach dem Kriegsrecht war ein Aktivist der U-Bahn "Solidarität". Seit 1982 unterirdische Strukturen von "Solidarität" in Szczecin-Co organisiert, organisierte er den Druck und die Verteilung von Samisdat-Publikationen und deren Transfer in Schweden. Er wurde wiederholt von den Sicherheitsbehörden festgenommen und verhört. Nach einer legalisierten Beziehung aktiv in ihren Strukturen.
 
Im Jahr 1989 wurde er zum Vorsitzenden des Ausschusses der Hauptstadt "S" auf dem Hof. Seit 1990 war er Präsident der Region Vorpommern "Solidarität".

Im Jahr 1994 setzte er in der Dreiseiten-Kommission für soziale und wirtschaftliche Angelegenheiten.

Er war Mitglied des Parlaments zwei Perioden. In den Jahren 1997-2001 Parlamentswahlen hat das Mandat eines Mitglieds des Parlaments aus der Liste der Wahlaktion Solidarität. Im Jahr 2007 bekam er dem Parlament als überparteiliche Kandidaten aus der Liste der PiS. In 1997-2001 war er Arbeitsminister in der Regierung von Jerzy Buzek, in den Jahren 1999-2001 Vizepräsident des Ministerrats.

Seit Juni 2010 war er Präsident der Stowarzyszenie „Wspólnota Polska“ (Vereinigung "Polnische Gemeinschaft").

Er war der Kommandeurkreuz mit Stern des Ordens der Wiedergeburt des Polens, der Kommandeurskreuz des Rebirth der polnischen, Kreuz der Freiheit und Solidarität und die Vergabe des Militärordinariat Kirche WP Milito Pro Christo ausgezeichnet.
 

Das bereits fünfte Festival der Polonia „Klänge, die verbinden“ begann am Vormittag mit den Kinderfilmvorführung aus der Reihe „Super Kino“. Seit 10 Jahren haben Kinder die Gelegenheit polnische Zeichentrickfilme zu sehen, die als Inspiration zum gemeinsamen Spielen und Basteln dienen.

In diesem Jahr hat sich das Projekt „Super Kino“ zu fünften beim Festival in Vereinszusammenarbeit eingebracht. In diesem Jahr führte es mit dem Organisator des Festivals - dem Verbindungsbüro der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachen e.V. - ein Kindermalwettbewerb zum Anlass des 25. Jubiläumjahres des Vertrages über Gute Nachbarschaft zwischen Deutschland und Polen. Zum Malwettbewerb sind fast 70 Kinderzeichnungen eingegangen die einem breitem Publikum während des Festivals und danach in einer Ausstellung präsentiert worden sind.

Als Ehrengast des Filmvormittages – natürlich neben dem St. Nikolaus – war Frau Aldona Glowacka-Silberner, Vorsitzende des Verbindungsbüros und Festivaldirektor, die den jungen Wettbewerb-Teilnehmern (3 bis 12 Jahre) persönlich die Preise überreicht hat.

Das Abendkonzert, moderiert schon traditionell von Marcin Antosiewicz, beehrten Frau Doris Schröder-Köpf, Beauftragte des Landes Niedersachsen für Integration und Teilhabe, Herr Bürgermeister Thomas Hermann, der Rektor der Polnischen Katholischen Mission in Deutschland Stanislaw Budyn sowie der Vizekonsul des Generalkonsulates der Republik Polen in Hamburg. Zahlreich erschienen sind die Vorstandsvertreter der Mitgliedsorganisationen des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen e.V., sowie der mit dem Verbindungsbüro zusammenarbeitende Gesellschaften und Projekte.

Der Abend begann mit dem Auftritt der Kinderfolkloregruppe „Lajkonik“ aus Hannover. Die Gruppe gründete vor 30 Jahren Frau Jozefa Glowacka, die am Samstag mit dem Preis PRO VITA POLONIA. „Mein Ziel war es die Klischees über Polen, dass sie nur Autodiebe und Trinker sind zu brechen. Genau diese Vorurteile taten mir sehr weh und ich wollte hier dagegen unsere polnische Kultur zeigen“- sagte Frau Glowacka. Mit ihrem Enthusjasmus steckte sie Ihre Töchter an: Aldona Glowacka-Silberner leitet die Jugendfolkloregruppe „Polonia“, und Ihre jüngere Schwester Charlotte übernimmt von der Mutter die Leitung von „Lajkonik“, wo heute schon die Enkelkinder von Frau Glowacka tanzen.

Weiter Preisträger waren Frau Alina Wytulany, mit großen Engagement ab 1982 ehrenamtlich tätig für den Bund der Polen ZGODA und sein Vorstand, bis zur seiner Auflösung in Hannover, sowie helfende Hand und Seele den Polen in Not, die ihre Überraschung und Ergriffenheit durch die Auszeichnung nicht verbergen mochte, sowie Pfarrer der Polnischen Katholischen Mission in Hannover Tadeusz Kluba.

„Mein Wunsch ist es, dass alle Pole die hier leben und arbeiten, gemeinsame Sprache finden, sich gut verstehen und einander helfen“ – sagte der für sein Engagement für die Polonia, geschätzte Pfarrer. In diesem Sinne brach er mit den Festivalgästen die traditionellen Weihnachtsoblaten.

Nach dem offiziellen Teil begann der Musikpotpourri in dem sich Tanzauftritte der Folkloregruppen mit den jungen Gesangstalenten abwechselten (12-16 Jahre): Agatka Iciek, Sara Urban, Emilia Nowak, Wiktoria Palasz, Katarzyna Synowiec und Dominik Tudryn.

Sie alle sind bereits Laureaten verschiedener Polnischer und deutscher Gesangswettbewerbe und träumen von der Gesangskariere auf der Bühne. In Folkloreprogramblock sangen und tanzten die Folkloregruppen Polonia aus München und Hannover.

Die nicht nur aus Hannover und Umgebung, aber auch aus Braunschweig, Göttingen, oder Osnabrück, aber auch Polen und Großbritannien Gäste war von der bunten Vorstellung und hohen Niveau der Künstler begeistert.

„Wir kommen seit fünf Jahren und immer ist es vom feinsten. Heute ist es aber super, darum kommen wir im nächsten Jahr wieder – beteuerte in schönem polnisch ein deutscher Bürger aus Braunschweig.

Natürlich wartete der Großteil der Gäste auf den besonderen Gast des abends Andrzej Rosiewicz, bedeutet, gutaussehenden, intelligenten, eloquenten, musikalischen Showman, Sänger, Liedermacher, Komponisten und Stepptänzer und laut eigenem Wortlaut „ früher das Lachen der Volksrepublik, heute Oberst der Mohär-Mützen“.

Der Künstler hat schnell den Kontakt zum Publikum hergestellt und heiterte es auf und rührte es bis zu Tränen. Beim Titel „Fragst Du mich“ brannten im Publikumraum Lichter, beim „Die Jungs am Radar“ liefen Jugendliche der Tanzgruppen sowie die junge Gesangstalente im Takt des Krakowiak- Rhythmus auf die Bühne. Der bis zum letzten Stuhl ausgefüllte Saal sang dem Künstler ein Sternchen und rief nach Zugaben. Der Abschied fiel schwer bei standing ovation.

„Ein wunderschönes Konzert“, „ abwechslungsreicher interessantes Programm“,„fulminant sich präsentierende junge Gesangstalente“„Super Vergnügen” - beurteilten die Gäste – in der Hoffnung wieder nach Hannover zum Festival kommen zu dürfen. 

 

Grażyna Kamień-Söffker

Auf der ganzen Welt ist der Dezember die meisten festlich im Kalendermonat, in dem unnachgiebigen Weihnachtseinkäufe beginnt. Die erste Stufe beginnt von Kauf der Geschenke für Nicholas, einen charakteristischen alten Mann mit einem Sack mit Geschenken gefüllt verbunden. Der alte Mann, der Legende nach aus dem fünfzehnten Jahrhundert, reist durch die Welt in einem Schlitten von Rentieren gezogen, betritt das Haus durch den Kamin und füllt Kinder Socken, Spielzeug und Süßigkeiten. Lesen Sie MorePo ersten Stufe kommt die Sekunden bis nach Geschenken jagen "zu Weihnachten." Diese Fortsetzung der Gewohnheit der gegenseitigen Selbsthingabe, einen Moment der Erfüllung innersten Träume .... Ein Traum Menschen haben alle Arten von ...

In dem Streben nach Erfolg oft fallen wir in eine Spirale der Sucht, wie Anka, die sowohl süchtig nach der Liebe als auch nach Kauf werden kann. Verzweifelt versuche, seinen Freund Paul mit Gewalt halten, ein gut aussehender, auf eine Karriere eingestellt. Eingedrungen durch eine nicht gemochte Stiefmutter Grazyna, der plötzlich zu überschwänglich mütterliche Liebe dreht, sowie einen Gerichtsvollzieher Dominic, der seinen Job hasst, weil es zu weichherzig ist und versucht zu herrschen über die Puzzles, die Elemente zu steuern. Allerdings Sucht herrscht noch vor... Welche Rolle in ihrem Leben spielt Lucjan, ein pensionierter und verschlossen Mann "mit der Vergangenheit", etwa 40 Jahre, der Alleinstehender mit der romantischen Seele?

Schauschpieler: Agnieszka Sienkiewicz, Małgorzata Pieczyńska, Filip Bobek,
Stefano Terazzino, Piotr Zelt

12.03.2017 (Sontag)
 15:00 i 19:00 Uhr.
Teatr Savoy Düsseldorf

Mehr: You Tube

 

 

Jetzt keine Zeit mehr verlieren: Einsendungen im Jubiläums-Wettbewerb um den Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis nur noch bis 10. Januar +++ Polen-Koordinator ruft zur Beteiligung auf +++ Neuer Internetauftritt für Journalistenpreis und Medientage
Warschau (15. Dezember 2016) – Nur noch knapp ein Monat Zeit bleibt Journalisten und Medien, sich am 20. (!) Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2017 zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 10. Januar (Es zählt das Datum des Poststempels). Die Teilnahmebedingungen stehen auf der brandneuen Internetpräsenz www.medientage.org zur Verfügung.
Der Polen-Koordinator der deutschen Bundesregierung, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, ruft die Journalisten beider Länder zur Teilnahme am Wettbewerb auf: „Deutsche sollten mehr über Polen wissen und Polen mehr über Deutsche. Medien transportieren dieses Wissen durch objektive und kritische, manchmal auch emotionale Berichterstattung.  Nur wer um das tägliche Leben, die Wünsche und Hoffnungen, aber auch um die Geschichte des jeweils anderen weiß,  kann Vertrauen und Verständnis aufbauen. Auf diesem Weg ist in den vergangenen Jahren ungemein viel erreicht worden. Auch dank des Einfallsreichtums und des Engagements vieler Journalistinnen und Journalisten. Ich wünsche dem Jubiläums-Wettbewerb um den 20. Deutsch-Polnischen Journalistenpreis viele Einsendungen. Machen Sie mit!“

Der Preis wird in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen vergeben und ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert, gestiftet von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Robert Bosch Stiftung, sowie sechs Partnerregionen – den deutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den polnischen Woiwodschaften Lebuser Land (Lubuskie), Westpommern (Zachodniopomorskie) und Niederschlesien (Dolny Śląsk).
Der in gleicher Höhe von der Woiwodschaft Lebuser Land ausgelobte Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ wird von der Jury für einen Beitrag vergeben, der das Zusammenwachsen und die Veränderungen im Alltag in der Grenzregion dokumentiert und

in einem Medium (Print, Hörfunk, Fernsehen), dessen Redaktion ihren Hauptsitz in einer der sechs Partnerregionen hat und von einem in den sechs Partnerregionen ansässigen Journalisten / Journalistin verfasst wurde. Die Gewinner werden im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage gekürt, die am 31. Mai – 1. Juni in der Woiwodschaft Lebuser Land stattfinden werden. Die Medientage stehen im Jahre 2017 unter dem Motto „Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen“.

Teilnahmebedingungen und Wettbewerbsunterlagen sind wie bisher unter http://sdpz.org/aktuelles sowie auf der neuen Internetpräsenz www.medientage.org abrufbar. Dort stehen aktuelle Informationen über den Wettbewerb und die Medientage zur Verfügung. Die Seite ermöglicht, neuen Herausforderungen zu entsprechen sowie die Dynamik beider journalistischer Projekte modern darzustellen. So findet sich auf der Seite ein speziell für das Publikum der Medientage vorbereiteter Journalisten-Guide mit dem Titel „Deutschland und Polen – Unterschiedliche Gesichtspunkte zur Energiepolitik”. Der Guide wurde als Resultat des Workshops der Medientage 2016  „Energiepolitik und Umwelt in Polen und Deutschland – Investitionen in Energietechnik im Grenzgebiet“ im Auftrag der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit durch die Moderatoren Dr. Piotr Ziembicki, Krzysztof Baług und Hermann Schmidtendorf erstellt. .

Bei Fragen zu Einsendungen und zu Bedingungen wenden Sie sich bitte an:
Kontakt  in Deutschland:
Heidrun Müller
Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises
Staatskanzlei des Freistaates Sachsen
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Tel.: +49 (351) 563 62 802
Fax: +49 (351) 563 62 800
Mobil: +49 177 246 5130
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Kontakt  in Polen:
Magdalena Przedmojska
Projektkoordinatorin
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Zielna 37, 00-108 Warszawa
Tel.: +48 (22) 338 62 73
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Die Feier aus dem Anlass des 25-jährigen Jubiläums des „Deutsch-polnischen Vertrags über die gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit im Jahre 1991 und der fünfte Jahrestag der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung des Runden Tisches nähern sich dem Ende. Aus diesem Anlass fand in Berlin der dritte Kongress der Polnischen Organisationen in Deutschland statt. An dem Kongress nahmen Ansprechpartner einiger Bundesländer für polnischsprachige Bürger und Polen in Deutschland, Bundestagsabgeordnete und Vertreter der Polonia teil. Wie bereits vor vier Jahren fand der III Kongress in den Konferenzräumen der Ständigen Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Bundesregierung in Berlin statt.

Der Initiator des Kongresses war die Geschäftsstelle der Polonia in Berlin, die zur Teilnahme am Kongress die Ansprechpartner der Bundesländer für polnischsprachige Bürger und Mitglieder der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe eingeladen hat. Während des Kongresses sollte die Polonia ihre Strukturen und ihre bundesweit stattfindenden Aktivitäten vorstellen. Der Veranstalter des Kongresses war Alexander Zajac aus dem Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland, Mitveranstalter war Staatssekretär Torsten Klute aus dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales von Nordrhein-Westfalen. Die zu dem Treffen eingeladenen Vertreter der Polonia-Organisationen und die Ansprechpartner der Bundesländer erhielten Gelegenheit, die Tätigkeit der Geschäftsstelle der Polonia, die Realisierung des Dokumentationszentrums in Bochum und der virtuellen Dokumentation der Geschichte der Polen in Deutschland auf dem Internetauftritt „Porta Polonica“ kennenzulernen. Die Internetseite „Polonia Viva“ wurde im Aspekt der Perspektive des Zugangs der Polonia zu den öffentlichen Medien vorgestellt. Diskutiert wurde auch über den Unterricht der polnischen Sprache in den einzelnen Bundesländern.

Der Botschafter der Republik Polen Professor Dr. Andrzej Przyłębski mit seiner Ehefrau stattete dem Kongress am ersten Tag einen Besuch ab. Nach der offiziellen Eröffnung folgte eine von Frau Magda Gwóźdź-Pallokat  Podiumsdiskussion, an der Dr. Jörg Bentmann, Longin Komołowski, Dorota Arciszewska-Mielewczuk, Edward Kieyne und Torsten Klute teilgenommen haben.  Während der Diskussion wurden wichtige Themen der Polonia wie u. a. die Teilnahme an dem öffentlichen Leben Deutschlands und die Problematik der sog. Jungen Polonia, die sowohl in Deutschland als auch weltweit wenig Interesse für die Aktivitäten der Polonia zeigt, erörtert. Die besprochenen Themen betrafen die Realisierung der Beschlüsse des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags und die Bestimmungen des „Runden Tisches“. Am Abend gab es Gelegenheit zu weiteren Gesprächen bei einem Glas Wein, musikalisch wurde der Abend von dem ausgezeichneten Saxophonspieler Leszek Zadlo und seiner Jazzgruppe begleitet.

Am zweiten Tag des Kongresses fanden Gespräche in Themenkommissionen statt: es gab eine Kommission für den Unterricht der polnischen Sprache, für den deutsch-polnischen Runden Tisch und das sog. Junge Forum. Die Arbeiten in den Kommissionen endeten mit der Vorstellung von Postulaten im Plenarsaal. Sehr interessant war die Initiative der Gründung einer Programmkommission für die Angelegenheiten des Runden Tisches und ein Postulat, Themenkommissionen von Experten bei dem Konvent der Polnischen Organisationen einzurichten. Folgende Kommissionen wurden vorgeschlagen: Kommission für Kultur, Medien, Touristik und Sport, polnische Sprache, Geschichte und die Angelegenheiten der jungen Polonia.

Die Teilnehmer des III Kongresses der Polonia in Berlin 2016 waren sich darüber einig, dass die Idee der gemeinsamen Treffen in Form von weiteren Kongressen fortgesetzt werden soll. Man unterstrich, dass bei der Durchführung des nächsten Kongresses die frühzeitige Benachrichtigung aller Interessierten erfolgen soll. Zur Erinnerung: der I Kongress der Polnischen Organisationen in Deutschland fand in Berlin im Dezember 2012 auch in der Landesvertretung des NRW statt, der II Kongress wurde in Düsseldorf 2014 im Landtag des NRW durchgeführt.

Wieslaw Lewicki

Doniesienia prasowe:

 

http://www1.wdr.de/radio/funkhauseuropa/programm/sendungen/radio-po-polsku/polonia/kongres-polonia-berlin-100.html

 

https://www.youtube.com/watch?v=-zpPJ7OYpho

 

http://poloniatv.pl/?p=1856

foto Roman Smigielski  

Im September 2016 in Wien war eine feierliche Eröffnung der VIII Ausgabe des "Być Polakiem“ (Ein Pole zu sein). Die Gastgeber der Einweihung waren: Hanna Kaczmarczyk, Direktor der Schule Beratung Punkt ihnen. Jan III Sobieski, der polnischen Botschaft in Wien und das Forum Polonia in Österreich.

Die Zeremonie wurde besucht von: Herr Herr Joanna Fabisiak, den Urheber des Wettbewerbs, der polnische Botschafter in Österreich, S. Artur Lorkowski, Vizepräsident der Vereinigung "Polnische Gemeinschaft", S. Krzysztof Lachmanski, Präsident des Forum Polonia in Österreich S. Teresa Kopec und die Mitglieder der Jury:... Ks. Bogusław Jankowski, Beere Kaczorowska, Halina Koblenzer, Bozena Laskiewicz, Beata Mondovics, Alexander Podhorodecka, Elena Rogaczykowa, Mariola Sabadasz, Danuta Stryjak, Roman Śmigielski, Tuliola Tybulewicz, Urszula Wanecki.

Die Gäste besuchten die Schule, bewundert die Arbeit von Kunststudenten, Schulzeugnisse, Fotos, betrachtet ein interessantes Programm von Poesie und Musik von Studenten vorbereitet.

Am Ende der Zeremonie angekündigt Frau Joanna Fabisiak die VIII Ausgabe des Wettbewerbs "Być Polakiem" für geöffnet.

In kurzen Worten ermutigt sie in einem gemeinsamen Abenteuer teilzunehmen, das ein Wettbewerb ist über die polnische Kultur, Sprache, Geographie, Geschichte und Tradition, die Verwerfungen der Familie Erinnerungen und Träume der Zukunft Polnisch zu lernen.

Die Arbeiten sollten in keiner später gesendet werden als 4. März 2017.

                                                       Mehr:   http://swiatnatak.pl/byc-polakiem/

                                                                              

Minister Konrad Szymański, MSZ RP

Die Hessische Staatskanzlei lädt ein in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut zum Podiumsgespräch anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des deutsch-polnischen Freundschaftsvertrages u.a. mit dem Staatssekretär für Europaangelegenheiten im Außenministerium der Republik Polen, Herrn Konrad Szymanski.

Freitag, 9. Dezember 2016, 19:00 Uhr

Karolinensaal im Hessischen Staatsarchiv, Karolinenplatz 3, Darmstadt

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut zusammen mit der Hessischen Staatskanzeimit

Dr. Agnieszka Łada, Institut für Öffentliche Angelegenheiten, Warschau

Dr. Gerhard Gnauck, Journalist (Die Welt, F.A.Z.), Warschau

Moderation: Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor Deutsches Polen-Institut

Anmeldung per Tel.: 0611/323651, per Fax: 0611/323790 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Prof. Dr. Dieter Bingen, Deutsches Polen-Institut

Programm:

ab 18.30 Einlass

19.00 Uhr Grußwort: Prof. Dr. Dieter Bingen, Deutsches Polen-Institut

19.10 Uhr Begrüßung und Eingangsstatement: Lucia Puttrich, MdL Hessische Ministerin für Bundes-  und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund

19.25 Uhr "Die Deutschen und die Polen - Geschichte einer Nachbarschaft" Filmbeitrag: Andrzej Klamt, Filmautor und Regisseur

19.30 Uhr "25 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag", Konrad Szymański, Staatssekretär für Europaangelegenheiten der Republik Polen

19.45 Uhr Diskussionsrunde mit Konrad Szymański, Dr. Agnieszka Łada, Dr. Gerhard Gnauck. Moderation: Prof. Dr. Dieter Bingen

ab 20.45 Uhr Empfang in Foyer

Anmeldung per Tel.: 0611/323651, per Fax: 0611/323790 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Dr. Andrzej Kaluza

Weihnachtslieder, Geschichten, Gedichte, Düfte, Geschmäcker, etc. ...und die unserer Kinder und Enkelkinder? - Gespräche und Erinnerungen in einer stimmungsvollen Runde. Eine herzliche Einladung, das Treffen mitzugestalten, zapraszamy!
 
Termin:         07.12.2016, 10:00-12:00 Uhr
Ort:               Alte Apotheke, Romain-Rolland-Str. 112, 13089 Berlin

Erbeten ist die Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (0)160 9968 0059 sowie eine Spende vor Ort.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen unseres Projektes Nebenan realisiert,
in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle PflegeEngagement, der Zukunftswerkstatt Heinersdorf/Alte Apotheke und dem Stadtteilzentrum-Pankow,
mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.
 
Herzlichst willkommen!
 
SprachCafé Polnisch e.V. & Partner
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com
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+ 49 (0)160 9968 0059

Weihnachtsfest hat viele Sendungen, vor allem diese, dass jeder Mensch in sich etwas Göttliches hat, wenn wir ihm mit Liebe begegnen. Unsere Liebe soll nicht dem Rang, dem Ansehen, der Macht eines Menschen gelten, sondern seiner puren Menschlichkeit, symbolisiert durch das neugeborene Kind. So wie ein Kind bedarf sie liebevolle Schutz und Pflege, besonders dann, wenn sie dem Krieg, der Gewalt und Vertreibung ausgesetzt wird. In diesem Sinne kann man Weihnachtslieder Chanson für die sich erneuernde Menschlichkeit nennen.

Am Sonntag, 11. Dez., um 15.00 Uhr
Im HoteLux, Von-Sandt-Platz 10 50679 Köln-Deutz

Polnische und weltliche Weihnachtslieder:
 
Danuta Bernolak - Sopran
Piotr Wnukowski - Tenor
Maria Wilczyńska und Margaux Kier - Chansons & Erzählungen
Sławomir Olszamowski - Keyboard
Arek Bleszynski - Gitarre

Eintritt frei. SPENDEN erbeten.

Quelle: imago/Reporters

Alle Jahre wieder verwandeln sich die Plätze und Gassen rund um das Aachener Rathaus in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Paradies aus Lichterglanz und Farbenpracht, festlichen Klängen und verführerischen Gerüchen. Der festliche Budenzauber der liebevoll aufgebauten Weihnachtsstadt bezaubert die großen und kleinen Besucher; das vielfältige Angebot an Edlem und Originellem, Gediegenem und Kostbarem lässt kleine und größere Wünsche in Erfüllung gehen. Kein Wunder also, dass der Aachener Weihnachtsmarkt für alle Aachener und Aachen Fans längst zu einem absoluten „Muss“ geworden ist.

Weit über die Grenzen der Region hinaus ist der Aachener Markt wegen seiner außergewöhnlich anheimelnden, familiären Atmosphäre bekannt und beliebt: Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt trifft man sich, mit der Familie, mit Freunden, Bekannten, Kollegen, in der Mittagspause oder nach Feierabend, während der Woche und am Wochenende. Karussellfahren für die Kinder ist Pflicht, Glühwein für die Erwachsenen ebenfalls, Reibekuchen sind zu allen Tageszeiten begehrt – natürlich auch Printen und anderes Weihnachtsgebäck, Dominosteine, Leb und Spitzkuchen, Spekulatius und Marzipanbrote, die von Aachener Firmen in die ganze Welt verschickt werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen jedoch, sozusagen frisch vom Backblech, schmecken sie außergewöhnlich gut.

Rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr weist die stolze Bilanz der Veranstalter inzwischen aus – darunter Gäste aus Holland, Belgien, Frankreich und England. Kein Wunder, denn der Aachener Weihnachtsmarkt zählt zu den größten und schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.

Bis in die siebziger Jahre reicht die Tradition des Weihnachtsmarktes zurück. Die bescheidenen Anfänge des „Printenmarktes“ rund um den Elisenbrunnen haben sich seit der Verlagerung auf Markt, Katschhof und die anliegenden Gassen ordentlich gemausert: Denn nicht nur die Zahl der Besucher ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, auch die der Aussteller.

So vergrößert sich von Jahr zu Jahr das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und (kunst )handwerklichen Kostbarkeiten. Die Qual der Wahl bleibt den Besuchern dabei nicht erspart. Gerade sie aber ist es auch, die manch einen ein ums andere Mal wieder zu den bunten Buden und Ständen zieht.

Allzu lange Bedenkzeit allerdings darf man sich nicht gönnen. Denn je näher die Weihnachtstage rücken, desto näher rückt auch das Ende des Weihnachtsmarktes. Noch bevor am Heiligabend zu Hause die Gabentische gedeckt werden, schließt die Aachener Weihnachtsstadt wieder ihre Pforten.

Achtung: Totensonntag, 20.11.2016, nur von 18 bis 21 Uhr und am 23.12. von 11 bis 20 Uhr geöffnet!

Tourist-Information:

aachen tourist service e.v.
Friedrich-Wilhelm-Platz
52062 Aachen
(02 41) 1 80 29 60 fon
(02 41) 1 80 29 30 fax
www.aachen-tourist.de

Veranstalter:

MAC - Märkte & Aktionskreis City e.V.
Theaterstraße 65
52062 Aachen
(02 41) 2 51 41 fon
(02 41) 2 99 06 fax
www.aachenweihnachtsmarkt.de
 
Quelle: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

Foto: Fotorzepa/Jerzy Dudek

Berlin zapewnia, że nie ulegnie żądaniom przyznania Polonii statusu mniejszości narodowej.
– Takiej imprezy dla Polaków jeszcze nigdy w tym miejscu nie było. Jesteśmy zaskoczeni. Zobaczymy, co z tego będzie – mówi Aleksander Zając, przewodniczący Konwentu Organizacji Polonijnych w Niemczech. To wieczór na cześć obywateli polskiego pochodzenia i Polaków w Niemczech zorganizowany w ubiegłym tygodniu przez niemieckie MSZ w siedzibie resortu w Berlinie. W kuluarach okazałej Weltsaal kilkuset zaproszonych gości z Polski oraz niemieckiej Polonii z całego kraju. Wieczorem przekąski i wino. Jeszcze nigdy niemiecka dyplomacja nie honorowała w ten sposób Polonii. Wcześniej był lunch, dyskusje warsztatowe.

Nowy początek
Wszystko z okazji 25. rocznicy przypadającego w tym roku polsko-niemieckiego traktatu o dobrym sąsiedztwie i przyjaznej współpracy. Przy tej okazji  szef niemieckiego MSZ Frank-Walter Steinmeier przypomniał, jak to cesarz Otto III, zdążając do grobu św. Wojciecha i do księcia Bolesława, ostatnią część podróży przebył boso. Sygnalizuje w ten sposób gotowość Berlina do ustępstw w drażliwej od lat sprawie asymetrii traktowania przez Berlin niemieckiej Polonii oraz mniejszości niemieckiej w Polsce? – Czas, aby się tym poważniej zająć niż do tej pory – tłumaczą niemieccy dyplomaci.
To w końcu sprawa budząca obecnie najwięcej irytacji w relacjach wzajemnych, nie licząc płynących z Warszawy konstatacji o niemieckiej hegemonii w UE, podejrzeniach o niejasne intencje Berlina w sprawie Nord Stream 2 czy różnic w sprawach polityki energetycznej i klimatycznej.
Sprawa jest na pozór prosta. Zgodnie z postanowieniami traktatu Polska zobowiązała się do wspierania kultury i języka mniejszości niemieckiej, w zamian za co Niemcy powinni czynić tak samo wobec osób posiadających „niemieckie obywatelstwo, które są polskiego pochodzenia, albo przyznają się do języka, kultury lub tradycji polskiej", jak zdefiniowano w traktacie niemiecką Polonię. W Niemczech mieszka obecnie ok. 2 mln osób wywodzących się z Polski. Najliczniejsza grupa to tzw. późni wysiedleńcy (Spätaussiedler), którzy obywatelstwo otrzymali, powołując się na niemiecką przynależność państwową czy etniczną. Do Polonii trudno ich zaliczyć. Podwójne obywatelstwo posiada w Niemczech ok. 740 tys. osób. Mimo że nie mają statusu mniejszości narodowej, to powinni mieć taki sam dostęp do kultury i języka polskiego jak licząca 150 tys. osób mniejszość niemiecka w Polsce. – Mamy w Polsce 750 szkół, w których kształcić się mogą dzieci niemieckiej mniejszości. Korzysta z nich 52 tys. uczniów, co kosztuje nasz kraj 36,5 mln euro rocznie – mówi Jakub Skiba, wiceminister MSW. A ile w sumie wydają Niemcy? Nie wie nikt. Polaków to dziwi. Niemców w gruncie rzeczy także.

Rząd nic nie wie
Sprawy szkolnictwa są w Niemczech w gestii 16 landów i rząd federalny nie ma w tej kwestii nic do powiedzenia.
Dlatego też na 37 pytań zawartych w interpelacji poselskiej z lipca tego roku deputowanych ugrupowania Die Linke (Lewica) rząd wyjaśnia w 19 przypadkach, że nie jest w stanie na nie odpowiedzieć, gdyż szkolnictwo jest w gestii landów. Zasłaniając się taką formułą, rząd nie odpowiada na pytania, jakie w ostatnich 25 latach podjął kroki, aby zwiększyć możliwości nauki języka polskiego jako ojczystego dla Polonii, czy też ile jest niemieckich szkół z taką ofertą. Tak jest od lat, co wywołuje irytację Warszawy.
– Nie zawieraliśmy traktatu z 16 landami niemieckimi, lecz z rządem federalnym – mówią przedstawiciele Polski. – Od lat niewiele się dzieje w sprawie nauki języka, chociaż trzeba przyznać, że jest pewien postęp w traktowaniu Polonii – mówi Aleksander Zając. Kosztem 300 tys. euro powstaje  Centrum Dokumentacji Kultury i Historii Polaków w Niemczech. Jest też finansowane przez Niemcy biuro Polonii w Berlinie, co kosztuje 50 tys. euro rocznie. Kolejne 30 tys. euro Niemcy łożą na portal internetowy Polonia Viva, informujący o wydarzeniach w środowisku. Pełni roli łącznika ponad setki organizacji polonijnych w Niemczech oraz pomiędzy rządami Polski i Niemiec. Za 1 mln euro Niemcy remontują Dom Polonii w Bochum, gdzie mieścić się będzie wspomniane centrum dokumentacji. Należy do Związku Polaków w Niemczech zdelegalizowanego i wywłaszczonego w czasach III Rzeszy. Jest jeszcze 300 tys. euro z funduszu federalnego na wspieranie przedsięwzięć kulturalnych Polonii.

O zwiększenie oferty nauki języka polskiego w niemieckich szkołach Warszawa upomina się z całą stanowczością, podpierając się traktatem. – W niemieckich szkołach uczy się polskiego 7 tysięcy dzieci, z czego 6 tysięcy w Nadrenii Północnej-Westfalii (NRW) – mówi Liliana Barejko-Knops przewodnicząca Związku Nauczycieli Języka Polskiego w Niemczech. Nadrenia jest w tym względzie landem wzorcowym. Na drugim biegunie jest Bawaria, gdzie polskiego uczy się w szkołach publicznych co najwyżej kilkadziesiąt dzieci.

Miliard euro dla Polonii?
Znacznie lepiej jest w landach graniczących z Polską, zwłaszcza w Brandenburgii. – Nie interesuje nas, czy organizujemy naukę języka polskiego dla dzieci imigrantów zarobkowych przybywających z Polski czy dla historycznie pojmowanej Polonii. Pielęgnowanie języka jest dobrem, które przynosi korzyść wszystkim. Przydaje się także w relacjach biznesowych –tłumaczy Thorsten Klute, sekretarz stanu odpowiedzialny w rządzie NRW za sprawy integracyjne. Mówi świetnie po polsku, studiował w naszym kraju i ma żonę Polkę. W NRW mieszka prawie 600 tys. osób polskiego pochodzenia. Do tego dochodzi ponad 200 tys. imigrantów zarobkowych z polskim paszportem. Jak zapewnia Klute, koszty nauki polskiego nie mają znaczenia.
Przy tym wszystkim rząd w Berlinie zdaje sobie sprawę, że sporo jest jeszcze do zrobienia. Jako że nie da się nic narzucić landom, w sprawę coraz bardziej angażuje się niemieckie MSZ. – Pragniemy wyjść Warszawie naprzeciw – zapewniają niemieccy dyplomaci. Pieniądze się znajdą. Berlin zamierza obecnie dyskutować, jak do tego podejść w nowych warunkach. Warszawa chce więcej.

– Przyznanie Polonii statusu mniejszości ułatwiłoby rozwiązanie problemu – przekonywał w Berlinie Jan Dziedziczak, wiceszef MSZ. Takie słowa mrożą Niemców. Status mniejszości mają jedynie Serbołużyczanie, Sinti i Roma, Fryzowie i Duńczycy i nikt nie chce tego zmieniać w obawie, że upomnieć się o podobne traktowanie mogą np. Turcy.
Berlin nie rozumie też, dlaczego polski MSZ wspiera finansowo przygotowania Związku Polaków w Niemczech, przygotowującego kolejne procesy zarówno w sprawie przyznania statusu mniejszości, jak i odszkodowania w wysokości 1 mld euro za skonfiskowane mienie związku w czasach nazistowskich.

– Dialog polega na przedstawianiu racjonalnych propozycji. Zgłaszane przez Polskę do nich nie należą. Z tak rozumianego dialogu nic nie będzie – słyszę w Berlinie od wszystkich.
Piotr Jędroszczyk
Rzeczpospolita
http://www.rp.pl/Dyplomacja/161129942-Polska-i-Niemcy-w-sporze-o-status-Polonii.html%20?smclient=84611616-d978-4882-98c0-244687b5ecf8&utm_source=salesmanago&utm_medium=mailing&utm_campaign=2016-nowy-nl-Rz&timeZoneId=CET#ap-1

 

Wir laden zur Silvester-Gala  in einem wunder-schönen Ballsaal in Stadtpalais Erholungsgesellschaft ein.  Das Event wird wie immer von dem ausgezeichneten Catering Event Probat begleitet. Das Stadtpalais liegt im Zentrum Aachen, gegenüber Elisenbrunnen neben Elisen Galerie. Die musikalische Begleitung wird von Cesaris und Alexandra Gadzina garantiert.

Ii der Leistung all inklusive sind inbegriffen: das elegante Büfett, Getränke und Alkohole wie Bier, Wein, Sekt. Andere alkoholische Getränke sind an der Theke entgeltlich erhältlich.  Diejenigen, die an einer Übernachtung interessiert sind, können ein Zimmer im Hotel Aquisgrana oder Novotel buchen  (am günstigsten durch www.hotel.de).

Eintrittskarten zum Sonderpreis sind noch erhältlich. Diesbezüglich bitten wir um Kontakt. Bitte nicht zögern, denn es gibt schon viele Reservierungen

Wir laden Sie ein!

 

 

Wir laden in jedem Jahr zur Silvester-Gala  in einem wunder-schönen Ballsaal in Stadtpalais Erholungsgesellschaft ein.  Das Event wird wie immer von dem ausgezeichneten Catering Event Probat begleitet. Das Stadtpalais liegt im Zentrum Aachen, gegenüber Elisenbrunnen neben Elisen Galerie. Die musikalische Begleitung wird von Tadeusz Kowalczyk garantiert.

Ii der Leistung all inklusive sind inbegriffen: das elegante Büfett, Getränke und Alkohole wie Bier, Wein, Sekt. Andere alkoholische Getränke sind an der Theke entgeltlich erhältlich.  Diejenigen, die an einer Übernachtung interessiert sind, können ein Zimmer im Hotel Aquisgrana oder Novotel buchen  (am günstigsten durch www.hotel.de).

Eintrittskarten sind leider schon ausverkauf, aber bitte nicht zögern und schon jetzt reservieren für nächstes Silvester in 2018!

Wir laden Sie ein!

 

 

Am 26. November wird im Rahmen des Rock & Chanson Festivals im Rathaussaal in Köln-Porz die Preisträgerin des Grand Prix The Voice of Polonia 2016 – Magda Baryla auftreten. Magda siegte bravourös im Final der zweiten Auflage des Wettbewerbs The Voice of Polonia, der am 13. November in Bozar in Brüssels stattgefunden hat. An diesem Tag vibrierte der Kammersaal Bozar mit polnischer Sprache und polnischen Hits. Angefangen von den älteren Songs - Lubię wracać tam gdzie byłem von Zbigniew Wodecki oder Uciekaj moje serce von Krajewski durch die Klassik der polnischen Lieder – Jej Portret von Nahorny oder Jednego Serca von Niemen bis zu den modernen Hits – Wracam do Domu von Justyna Steczkowska oder Malinowy Chruśniak von Daria Zawialow. Der Adrenalinspiegel der Teilnehmer war sehr hoch, die Künstler sind über sich hinausgewachsen. Die vorgestellten Versionen der bekannten Lieder waren mitreißend und der bis zum letzten Platz gefüllte Saal reagierte spontan. Um den Grand Prix des Wettbewerbs kämpften acht Finalisten aus fünf Ländern. Es waren (nach Folge der Auftritte): Marta Torbicka (Holland), Daria Turowska (Dänemark), Radosław Wiszomirski (Holland), Aneta Nayan (Belgien), Kamil Jaroszuk ( Belgien), Magda Baryła (Deutschland), Marta Skrzyniarz ( Irland) und Margaux Kier (Deutschland). An diesem Tag trat auch der Sänger der Gruppe TSA Marek Piekarczyk auf, sein Konzert endete in einem Duett mit Stanislaw Wenglorz und dem legendären Lied dieses Sängers – Nie widzę Ciebie w swych Marzeniach.

Gemeinsam mit ihnen bestand die Jury aus Piotr Iwicki – Leiter der Musikagentur des Polnischen Radios und der Leiterin des Wettbewerbs The Voice of Polonia – Anna Ciborowska. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, da es unter den Teilnehmern große, kaum vergleichbare künstlerische Persönlichkeiten gab.

Nach – wie die Mitglieder der Jury selbst zugaben – schwierigen Beratungen, erhielt den Grand Prix Magda Baryla aus Deutschland, die das Herz der Zuhörer durch die Dynamik ihrer Interpretationen eroberte. Drugie miejsc zajęła świetna aktorsko Margaux Kier z Kolonii, której własne piosenka z akompaniamentem akordeonu stworzyła magiczny klimat na scenie.  Den zweiten Platz erhielt die schauspielerisch talentierte Margaux Kier aus Köln, deren eigene Lieder in Begleitung des Akkordeons ein magisches Klima auf der Bühne schufen. Den III Platz und den Sonderpreis der zweiten Auflage des Wettbewerbs The Voice of Polonia erhielt Aneta Nayan aus Belgien, die sich durch ihren starken Ausdruck auszeichnete. Den vierten Platz erhielt Daria Turowska aus Dänemark, sie repräsentierte im Finale ihre eigene, viel versprechende Komposition.

Die Zuhörer verließen den Bozar geladen mit Emotionen, die auf eine so suggestive Weise von den Künstlern transportiert wurden. In den Interviews für die Medien haben alle Teilnehmer unterstrichen, dass es ein unvergessliches Konzert war. Der Star des Abends – Marek Piekarczyk, Bandleader der Kultband TSA gab zu, dass es sich gelohnt hat, aus Polen zu kommen, um so viele polnische Lieder während eines Konzerts zu hören. Das Ziel des Wettbewerbs war die Werbung für polnische Musik. Der Polnische Senat würdigte dieses Projekt durch finanzielle Unterstützung. Berichte des Publikums und Links zu dem Programm kann man auf der Seite des FB lesen. Dennoch sollen - laut einer Zuhörerin, die ihre Meinung im Internet veröffentlichte - diejenigen, die diesen Abend nicht in Bozar erlebt haben, es bedauern. 

 

Anna Ciborowska

Wir laden Sie herzlichst zu dem Tag der Offennen Türen der Notariat in Polnische Botschaft nach Berlin ein. Sie können indiwiduelle Gespräche mit Notaren führen und kostenlose Beratung anfragen.  Über die Deteile können Sie sich über Seite i: www.porozmawiajznotariuszem.pl informieren.
 

Zeit:                    Samstag 26 Nov. 2016 zwischen. 10:00 - 16:00

Ort :                    Polnisches Botschaft

    Lassenstr. 19-21, 14193 Berlin

 

  • Czy wiesz jak ważne jest uregulowanie Twoich spraw majątkowych i spadkowych po zmianie przepisów w 2015 roku?

 

  • Czy zastanawiasz się na swoimi sprawami w zakresie dziedziczenia lub bezpieczeństwa majątku rodzinnego?

 

  • Czy wiesz, że warto już wcześniej zastanowić się nad sprawami przekazywania majątku w rodzinie?

 

Osoby zainteresowane spotkaniem prosimy o wcześniejszy kontakt telefoniczny (numer +48 61 851 01 33) lub e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - w celu ustalenia godziny spotkania.

 

W imieniu organizatorów:   (-) dr Andrzej Rataj Notariusz w Poznaniu

 

Dodatkowe informacje:

Dzień otwarty wolontariatu 1

Dzień otwarty wolontariatu 2

 

Konsularabteilung

Botschaft der Republik Polen

 

Lassenstr.19-21

14193 Berlin

Tel: +4930 22313201

Fax:+4930 22313212

 

www.berlin.msz.gov.pl

www.msz.gov.pl

Wiesław Lewicki über Situation der Polonia in Deutschland

„Die Polonia ist in Deutschland zahlreich vertreten, es handelt sich um ca. 2 Millionen, polnischsprachiger Menschen, wovon sich ca. 1 Million zu den polnischen Wurzeln bekennt“ – sagte in der „Radio-Loge“ des Radio Oppeln der Leader der Polonia – Wiesław Lewicki. Der 1991 unterschriebene deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag behandelt die deutsche Minderheit in Polen und die polnische Minderheit in Deutschland in Anlehnung an gleiche, internationale Rechtsvorschriften.

„Die deutsche Minderheit in Polen hat sofort Rechte erhalten,  die Polen in Deutschland hingegen nicht, da verschiedene Probleme aufgetreten sind” – betonte der Gast der „Radio-Loge”. Er erinnerte daran, dass Polen während der Teilungen ihres Landes zu einer Minderheit in Deutschland geworden sind. Anfang des XX Jahrhunderts erhielten sie Minderheitsrechte, die ihnen vor dem II Weltkrieg weggenommen wurden. „Die Nachkommen dieser Polen leben in Deutschland, allerdings erhielten sie diese Rechte nicht wieder zurück“ – betonte Lewicki „Die Polonia betont, dass sie diejenigen unterstützt, die früher Minderheitsstatus hatten und jetzt um die Wiedererlangung dieser Rechte kämpfen“.

Wiesław Lewicki machte aufmerksam auf die schwierige Situation der Polonia-Organisationen.  Sie wurden in der Hoffnung gegründet, dass der Staat sie finanziell unterstützen wird. „In der Tat gibt es keine Unterstützung im Hinblick auf Strukturen, Immobilien oder Medien“ – sagte er.  „Die Unterstützung des Unterrichts der polnischen Sprache ist auch dürftig. Wir brauchen politische Unterstützung. Regierungen, Menschen, Minister ändern sich. Wir erinnern die Neuen stets an unsere Sorgen und daran, wie sie uns helfen können“ – sagte der Gast der „Radio-Loge”.  

 Am 05.11.2016 und 06.11.2016 fand in Nürnberg das erste Treffen der polnischsprachigen Stadtführer in Deutschland statt.  „Wir hoffen, dass ihr genauso gespannt auf den gegenseitigen Erfahrungsaustausch seid wie wir. Wir freuen uns auf interessante Gespräche, neue Kontakte und ein tolles Weekend in der fränkischen Hauptstadt – Nürnberg”- schrieb zuvor an die potentiellen Teilnehmer der Veranstalter des Treffens - Martin Januszewski aus Berlin. Er nahm die Herausforderung an, die Zusammenkunft zu organisieren und die zahlreichen  im gesamten Bundesgebiet tätigen Kollegen und Kolleginnen zu finden. Zum einen bediente er sich dabei der seit Jahren von ihm geführten Internetplattform: „Die polnischen Reiseführer“, wo sich die polnischen Reisebüros auf der Suche nach Guides melden können, zum anderen haben ihm die bereits kennengelernten Personen weitere Kontakte vermittelt, so dass der Kreis der potentiellen Teilnehmer immer größer geworden ist. Martin Januszewski ist allerdings überzeugt davon, dass die Gruppe der polnischsprachigen Reiseführer wesentlich größer ist. Es ist ihm bis jetzt noch nicht gelungen zu einigen Städten wie z. B. Stuttgart vorzudringen.

In dem „Krakauer Haus“ in der Altstadt von Nürnberg sind morgens am 05.11.2015  ca. 30 polnischsprachige Reiseführer in Deutschland der Einladung von Martin Januszewski  gefolgt.  Außer der lokalen Gruppe waren die Städte Berlin, Dresden und München zahlreich vertreten.  Die Initiatorin des Treffens - Maria Schmidt-Holzhauer, Stadtführerin in Nürnberg, kam auf diese Idee am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn, vor ca. 30 Jahren.

 „Bereits am Anfang meiner Arbeit als Stadtführerin für Gruppen aus Polen habe ich festgestellt, dass sie sich wesentlich von den deutschen Touristen unterscheiden“ – sagte Maria Schmidt-Holzhauer bei der Begrüßung der Gäste. – „Die Polen kommen häufig nach Deutschland mit einer bestimmten Einstellung und erwarten von dem Führer, dass er ihre Stereotypen bestätigt.  Ich war allerdings stets der Meinung, dass die von mir vermittelten Informationen keine nationalistischen oder politischen Bewertungen beinhalten sollen,  die Menschen sollen selbst ihre Einstellung revidieren und evtl. ändern.  Deswegen entstand die Idee, andere Kollegen zu treffen und sich mit ihnen über diese Themen zu unterhalten“.

Die herzliche, enthusiastische Atmosphäre wurde von allen Teilnehmern geteilt. Maria Schmidt-Holzhauer und ihre Kolleginnen Marzena Belz-Wasalski und Elzieta Jasienska-Richter bereiteten ein interessantes touristisches Programm vor. Es fand ein intensiver Ausflug durch die Stadt der Lebkuchen und der nürnberger Rostbratwürstchen,  ein Besuch auf dem Reichsparteigelände, wo die Versammlungen der NSDAP abgehalten wurden, und eine Stippvisite bei der diesjährigen Landesausstellung über Karl IV statt. Die Abende verbrachte man mit einem Austausch von Informationen und  den von Ewa Herber aus Bamberg geleiteten Diskussionen. Besprochen wurden sowohl inhaltliche als auch methodische Themen wie Vorbereitung von Ausflügen, die Qualität der Dienstleistungen angesichts des stets wachsenden Angebots an billigen Führungen für Reisegruppen von außerhalb Deutschlands, und die Problematik der unseriösen Auftraggeber. Man erörterte die verschiedenen Möglichkeiten von enger Kooperation, sprach über eine gemeinsame Internetplattform, und Gründung einer Organisation von polnischsprachigen Reiseführern in Deutschland.  .

 „Wir möchten unsere Kräfte vereinen, vor allem, um sichtbar zu werden, und um eine größere Durchschlagskraft zu haben. In einigen Orten gibt es Führer, aber niemand weiß, dass es sie gibt und dass es lokale, vor Ort gebildete Führer sind“ – betont Martin Januszewski. Seiner Meinung nach war das Treffen ein voller Erfolg:   die Gruppe, die an dem Treffen teilgenommen hat, war groß war und alle Teilnehmer waren sehr zufrieden, weil sie Gelegenheit erhalten haben, sich gemeinsam kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und zu sehen, wer und wie in anderen Regionen Deutschlands arbeitet.

Es ist erst der Anfang dieses Gesprächs, es sind weitere, regelmäßig stattfindende Gespräche geplant. So findet in Bayreuth in zwei Jahren ein weiteres Treffen statt. Ein Intermedium ohne die wunderbare, allerdings sehr kalorienreiche bayerische Küche ist bereits für nächstes Jahr in Potsdam geplant. Außer der Fortsetzung von netten Bekanntschaften und einer weiteren Diskussion über die Formen der Zusammenarbeit, ist auch eine Veranstaltung für die Erhöhung von Qualifikationen geplant. Die Diskussion wird auf jeden Fall in einer herzlichen, kollegialen Atmosphäre stattfinden. Die an der Zusammenarbeit interessierten Personen können sich gerne unserer Gruppe anschließen, am besten durch das Internetportal von Martin Januszewski, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Grazyna Kamien-Söffker

Stadtführerin in Hannover

Auf dem Bild: die in Nürnberg versammelten polnischsprachigen Reiseführer in Deutschland auf dem Gelände des Reichsparteitages, Foto Bertrand Rapp

 

Es ist wirklich ein sehenswürdiges Konzert auf der Szene in Gdanska in Oberhausen. Zwei talentierte Bius-Gaiger Jan Blendowski und Arek Bleszynski zusammen mit Rock Band Communa werden ein unvergesliches Konzert geben.

Leonard Paszek

Debatte "Die deutsche Minderheit in Polen und die polnische Gesellschaft in Deutschland im Lichte des Vertrages über gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit". Die Stiftung „Kreisau“ und die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien laden ganz herzlich zur Debatte unter dem Titel: „Die Deutsche Minderheit in Polen und die polnische Gesellschaft in Deutschland im Lichte des Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ ein.

Die Debatte findet am 16.11.2016 um 17.00 Uhr im Museum des Oppelner Schlesien, ul. Św. Wojciecha 13 in Oppeln statt.

Die Debatte moderiert Robert Żurek – Vorstandsmitglied der Stiftung „Kreisau“. An der Diskusion nehmen teil: Rafał Bartek (Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien), Dr. Ewa Ganowicz (Universität Oppeln), Wiesław Lewicki (Konvent Polnischer Organisationen in Deutschland) und Bernard Gaida (Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen).

Das Projekt wird vom polnischen Außenministerium mitfinanziert.

Es wird um die Bestätigung der Teilnahme, bis zum 14.11.2016 gebeten.  

Tel. 77 4021076

oder per Mail:

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