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Bereits zum 24. Mal lud die deutsch-polnische Kulturgesellschaft „Polonica“ e.V. zum zweitägigen Rock&Chanson Festival in den Rathaussaal in Köln-Porz. Auf der Bühne standen traditionell junge Talente und etablierte Musiker aus Deutschland, Polen und Frankreich zusammen.

Der Wettbewerb junger Talente eröffnete das Festival. Sechs junge Musiker aus Deutschland, Polen und Frankreich präsentierten jeweils zwei Stücke. Am Ende ermittelte eine internationale Fachjury den ersten und zweiten Sieger, das Publikum wiederum vergab durch eine Abstimmung den Publikumspreis.

Den Auftakt der polnischen Musiker machte Michal Szpak, den der voll besetzte Saal mit Begeisterung und Standing Ovation begrüßte. Szpak ist in Polen ein viel beachteter Star und vertrat das Land beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm. Dort erreichte er im Finale den achten Platz. Mit seinem Hit „Colour Of Your Life " gewann der selbstbewusste Künstler die Herzen der Zuschauer und diese platzierten ihn damals auf Platz drei.

Als Star des Abends trat der weit über die Grenzens Polen bekannte Sänger Stanislaw Soyka auf.

Am Galakonzert am 26. November konnten die Zuschauer als Höhepunkt des Abends die polnische Rockröhre Patrycja Markowska live erleben. Das übrige Programm war mit namhaften Künstlern gestaltet. Die Besucher konnten auf der Bühne den französischen Musiker und Komödianten Eric Toulis erleben, sowie die Kölner Gruppe HotStopBanda.
Als ein weiteres Zeichen der Unterstützung junger Musiker lud „Polonica“ e.V. Magda Baryla, die Gewinnerin der „Voice of Polonica“ zum Gastauftritt nach Köln ein.

Die Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft setzt sich vor Allem für den kulturellen Austausch zwischen den drei Nachbarsländern ein. Die Organisation des Festivals war zudem ein Teil der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages.
Aber auch in 2017 gibt es mehr als nur einen Anlass das Festival fortzusetzten. Denn dann am 17. und 18. November wird es neben dem 25. Rock&Chanson Festival auch das 30-jährige Bestehen des Vereines gefeiert.

Monika Moj

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 7. Januar 2017, um 12.00 Uhr, auf einem weiterem Radio-Show "Gadu Gadu" im Radio Flora in Hannover ein. Eine Wiederholung der Sendung „Gagu Gadu“ wird am Montag, 9. Januar 2017, um 13.00 Uhr gesendet.

Im Programm: Korrespondenz Jacka Tyblewskiego aus der polnische Redaktion Radio COSMO über Attentat in Berlin, ein Bericht über Weinachts-Treffen der Minister Waszczykowski mit der polnischen Gemeinde in Hamburg, ein Bericht der Hoa Tu Duc über des Jahres Sienkiewicz in Vietnam, Impressionen der Philipp Grunwald von einer Reise nach Danzig und Malbork, ein Bericht von Grazyna Grażyna Kamień-Söffker über Polonia Kulturfestival 2016 in Hannover und ein Neujahr-Felieton von Katarzyna Piątkowska-Durki.

Sendung wird ausgestrahlt als Online-Live-Stream auf www.radioflora.de

Podcast radiowy - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de

Linki

Ambasady Rzeczpospolitej Polski

w Berlinie (DE) www.berlin.polemb.net
w Hadze (NL) www.haga.polemb.net
w Bruxeli (BE) www.bruksela.polemb.net

                    

Polskie Platformy Informacyjne

Onet www.onet.pl
Wirtualna Polska www.wp.pl
 Interia www.interia.pl
 TVN24 www.tvn24.pl

 

Media polonijne

Portal Polonia Viva www.polonia-viva.eu
Deutsche Welle / Polish www.dw-world.de/polish
Redakcja Polregio www.polregio.eu
Moje Miasto w Monachium www.mm-gazeta.de

 

Organizacje polonijne

Chrześcijańskie Centrum e.V. www.chewscijanskie-centrum.de
Konwent Organizacji Polskich www.konwent.de
Zjednoczenie Polskie w Wielkiej Brytanii www.zpwb.org.uk 
Polonia w Austrii www.poloniatirol.com
Polonia w Grecji www.poloniagrecka.tp1.pl

Mit tiefstetem Bedauern teilen wir mit, dass an diesem Abend den 30. Dezember 2016 nach einer langen und schweren Krankheit ist der Präsident des polnischen Vereinigung „Wspólnota Polska“ Longin Komołowski gestorben.

Longin Komołowski wurde am 5. Januar 1948 in Czaplinek geboren. Er studierte an der Schiffbau Szczecin University of Technology. Seit 1964 arbeitete er in der Stettiner Werft. Während der Ereignisse vom Dezember 1970 nahm er teil in Streik in der Werft.

Im Jahr 1980 nahm er teil an einen weiterem Streik in der Stettiner Werft; im September 1980 war er Mitglied der "Solidarität". Nach dem Kriegsrecht war ein Aktivist der U-Bahn "Solidarität". Seit 1982 unterirdische Strukturen von "Solidarität" in Szczecin-Co organisiert, organisierte er den Druck und die Verteilung von Samisdat-Publikationen und deren Transfer in Schweden. Er wurde wiederholt von den Sicherheitsbehörden festgenommen und verhört. Nach einer legalisierten Beziehung aktiv in ihren Strukturen.
 
Im Jahr 1989 wurde er zum Vorsitzenden des Ausschusses der Hauptstadt "S" auf dem Hof. Seit 1990 war er Präsident der Region Vorpommern "Solidarität".

Im Jahr 1994 setzte er in der Dreiseiten-Kommission für soziale und wirtschaftliche Angelegenheiten.

Er war Mitglied des Parlaments zwei Perioden. In den Jahren 1997-2001 Parlamentswahlen hat das Mandat eines Mitglieds des Parlaments aus der Liste der Wahlaktion Solidarität. Im Jahr 2007 bekam er dem Parlament als überparteiliche Kandidaten aus der Liste der PiS. In 1997-2001 war er Arbeitsminister in der Regierung von Jerzy Buzek, in den Jahren 1999-2001 Vizepräsident des Ministerrats.

Seit Juni 2010 war er Präsident der Stowarzyszenie „Wspólnota Polska“ (Vereinigung "Polnische Gemeinschaft").

Er war der Kommandeurkreuz mit Stern des Ordens der Wiedergeburt des Polens, der Kommandeurskreuz des Rebirth der polnischen, Kreuz der Freiheit und Solidarität und die Vergabe des Militärordinariat Kirche WP Milito Pro Christo ausgezeichnet.
 

Das bereits fünfte Festival der Polonia „Klänge, die verbinden“ begann am Vormittag mit den Kinderfilmvorführung aus der Reihe „Super Kino“. Seit 10 Jahren haben Kinder die Gelegenheit polnische Zeichentrickfilme zu sehen, die als Inspiration zum gemeinsamen Spielen und Basteln dienen.

In diesem Jahr hat sich das Projekt „Super Kino“ zu fünften beim Festival in Vereinszusammenarbeit eingebracht. In diesem Jahr führte es mit dem Organisator des Festivals - dem Verbindungsbüro der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachen e.V. - ein Kindermalwettbewerb zum Anlass des 25. Jubiläumjahres des Vertrages über Gute Nachbarschaft zwischen Deutschland und Polen. Zum Malwettbewerb sind fast 70 Kinderzeichnungen eingegangen die einem breitem Publikum während des Festivals und danach in einer Ausstellung präsentiert worden sind.

Als Ehrengast des Filmvormittages – natürlich neben dem St. Nikolaus – war Frau Aldona Glowacka-Silberner, Vorsitzende des Verbindungsbüros und Festivaldirektor, die den jungen Wettbewerb-Teilnehmern (3 bis 12 Jahre) persönlich die Preise überreicht hat.

Das Abendkonzert, moderiert schon traditionell von Marcin Antosiewicz, beehrten Frau Doris Schröder-Köpf, Beauftragte des Landes Niedersachsen für Integration und Teilhabe, Herr Bürgermeister Thomas Hermann, der Rektor der Polnischen Katholischen Mission in Deutschland Stanislaw Budyn sowie der Vizekonsul des Generalkonsulates der Republik Polen in Hamburg. Zahlreich erschienen sind die Vorstandsvertreter der Mitgliedsorganisationen des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen e.V., sowie der mit dem Verbindungsbüro zusammenarbeitende Gesellschaften und Projekte.

Der Abend begann mit dem Auftritt der Kinderfolkloregruppe „Lajkonik“ aus Hannover. Die Gruppe gründete vor 30 Jahren Frau Jozefa Glowacka, die am Samstag mit dem Preis PRO VITA POLONIA. „Mein Ziel war es die Klischees über Polen, dass sie nur Autodiebe und Trinker sind zu brechen. Genau diese Vorurteile taten mir sehr weh und ich wollte hier dagegen unsere polnische Kultur zeigen“- sagte Frau Glowacka. Mit ihrem Enthusjasmus steckte sie Ihre Töchter an: Aldona Glowacka-Silberner leitet die Jugendfolkloregruppe „Polonia“, und Ihre jüngere Schwester Charlotte übernimmt von der Mutter die Leitung von „Lajkonik“, wo heute schon die Enkelkinder von Frau Glowacka tanzen.

Weiter Preisträger waren Frau Alina Wytulany, mit großen Engagement ab 1982 ehrenamtlich tätig für den Bund der Polen ZGODA und sein Vorstand, bis zur seiner Auflösung in Hannover, sowie helfende Hand und Seele den Polen in Not, die ihre Überraschung und Ergriffenheit durch die Auszeichnung nicht verbergen mochte, sowie Pfarrer der Polnischen Katholischen Mission in Hannover Tadeusz Kluba.

„Mein Wunsch ist es, dass alle Pole die hier leben und arbeiten, gemeinsame Sprache finden, sich gut verstehen und einander helfen“ – sagte der für sein Engagement für die Polonia, geschätzte Pfarrer. In diesem Sinne brach er mit den Festivalgästen die traditionellen Weihnachtsoblaten.

Nach dem offiziellen Teil begann der Musikpotpourri in dem sich Tanzauftritte der Folkloregruppen mit den jungen Gesangstalenten abwechselten (12-16 Jahre): Agatka Iciek, Sara Urban, Emilia Nowak, Wiktoria Palasz, Katarzyna Synowiec und Dominik Tudryn.

Sie alle sind bereits Laureaten verschiedener Polnischer und deutscher Gesangswettbewerbe und träumen von der Gesangskariere auf der Bühne. In Folkloreprogramblock sangen und tanzten die Folkloregruppen Polonia aus München und Hannover.

Die nicht nur aus Hannover und Umgebung, aber auch aus Braunschweig, Göttingen, oder Osnabrück, aber auch Polen und Großbritannien Gäste war von der bunten Vorstellung und hohen Niveau der Künstler begeistert.

„Wir kommen seit fünf Jahren und immer ist es vom feinsten. Heute ist es aber super, darum kommen wir im nächsten Jahr wieder – beteuerte in schönem polnisch ein deutscher Bürger aus Braunschweig.

Natürlich wartete der Großteil der Gäste auf den besonderen Gast des abends Andrzej Rosiewicz, bedeutet, gutaussehenden, intelligenten, eloquenten, musikalischen Showman, Sänger, Liedermacher, Komponisten und Stepptänzer und laut eigenem Wortlaut „ früher das Lachen der Volksrepublik, heute Oberst der Mohär-Mützen“.

Der Künstler hat schnell den Kontakt zum Publikum hergestellt und heiterte es auf und rührte es bis zu Tränen. Beim Titel „Fragst Du mich“ brannten im Publikumraum Lichter, beim „Die Jungs am Radar“ liefen Jugendliche der Tanzgruppen sowie die junge Gesangstalente im Takt des Krakowiak- Rhythmus auf die Bühne. Der bis zum letzten Stuhl ausgefüllte Saal sang dem Künstler ein Sternchen und rief nach Zugaben. Der Abschied fiel schwer bei standing ovation.

„Ein wunderschönes Konzert“, „ abwechslungsreicher interessantes Programm“,„fulminant sich präsentierende junge Gesangstalente“„Super Vergnügen” - beurteilten die Gäste – in der Hoffnung wieder nach Hannover zum Festival kommen zu dürfen. 

 

Grażyna Kamień-Söffker

Auf der ganzen Welt ist der Dezember die meisten festlich im Kalendermonat, in dem unnachgiebigen Weihnachtseinkäufe beginnt. Die erste Stufe beginnt von Kauf der Geschenke für Nicholas, einen charakteristischen alten Mann mit einem Sack mit Geschenken gefüllt verbunden. Der alte Mann, der Legende nach aus dem fünfzehnten Jahrhundert, reist durch die Welt in einem Schlitten von Rentieren gezogen, betritt das Haus durch den Kamin und füllt Kinder Socken, Spielzeug und Süßigkeiten. Lesen Sie MorePo ersten Stufe kommt die Sekunden bis nach Geschenken jagen "zu Weihnachten." Diese Fortsetzung der Gewohnheit der gegenseitigen Selbsthingabe, einen Moment der Erfüllung innersten Träume .... Ein Traum Menschen haben alle Arten von ...

In dem Streben nach Erfolg oft fallen wir in eine Spirale der Sucht, wie Anka, die sowohl süchtig nach der Liebe als auch nach Kauf werden kann. Verzweifelt versuche, seinen Freund Paul mit Gewalt halten, ein gut aussehender, auf eine Karriere eingestellt. Eingedrungen durch eine nicht gemochte Stiefmutter Grazyna, der plötzlich zu überschwänglich mütterliche Liebe dreht, sowie einen Gerichtsvollzieher Dominic, der seinen Job hasst, weil es zu weichherzig ist und versucht zu herrschen über die Puzzles, die Elemente zu steuern. Allerdings Sucht herrscht noch vor... Welche Rolle in ihrem Leben spielt Lucjan, ein pensionierter und verschlossen Mann "mit der Vergangenheit", etwa 40 Jahre, der Alleinstehender mit der romantischen Seele?

Schauschpieler: Agnieszka Sienkiewicz, Małgorzata Pieczyńska, Filip Bobek,
Stefano Terazzino, Piotr Zelt

12.03.2017 (Sontag)
 15:00 i 19:00 Uhr.
Teatr Savoy Düsseldorf

Mehr: You Tube

 

 

Jetzt keine Zeit mehr verlieren: Einsendungen im Jubiläums-Wettbewerb um den Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis nur noch bis 10. Januar +++ Polen-Koordinator ruft zur Beteiligung auf +++ Neuer Internetauftritt für Journalistenpreis und Medientage
Warschau (15. Dezember 2016) – Nur noch knapp ein Monat Zeit bleibt Journalisten und Medien, sich am 20. (!) Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2017 zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 10. Januar (Es zählt das Datum des Poststempels). Die Teilnahmebedingungen stehen auf der brandneuen Internetpräsenz www.medientage.org zur Verfügung.
Der Polen-Koordinator der deutschen Bundesregierung, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, ruft die Journalisten beider Länder zur Teilnahme am Wettbewerb auf: „Deutsche sollten mehr über Polen wissen und Polen mehr über Deutsche. Medien transportieren dieses Wissen durch objektive und kritische, manchmal auch emotionale Berichterstattung.  Nur wer um das tägliche Leben, die Wünsche und Hoffnungen, aber auch um die Geschichte des jeweils anderen weiß,  kann Vertrauen und Verständnis aufbauen. Auf diesem Weg ist in den vergangenen Jahren ungemein viel erreicht worden. Auch dank des Einfallsreichtums und des Engagements vieler Journalistinnen und Journalisten. Ich wünsche dem Jubiläums-Wettbewerb um den 20. Deutsch-Polnischen Journalistenpreis viele Einsendungen. Machen Sie mit!“

Der Preis wird in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen vergeben und ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert, gestiftet von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Robert Bosch Stiftung, sowie sechs Partnerregionen – den deutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den polnischen Woiwodschaften Lebuser Land (Lubuskie), Westpommern (Zachodniopomorskie) und Niederschlesien (Dolny Śląsk).
Der in gleicher Höhe von der Woiwodschaft Lebuser Land ausgelobte Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ wird von der Jury für einen Beitrag vergeben, der das Zusammenwachsen und die Veränderungen im Alltag in der Grenzregion dokumentiert und

in einem Medium (Print, Hörfunk, Fernsehen), dessen Redaktion ihren Hauptsitz in einer der sechs Partnerregionen hat und von einem in den sechs Partnerregionen ansässigen Journalisten / Journalistin verfasst wurde. Die Gewinner werden im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage gekürt, die am 31. Mai – 1. Juni in der Woiwodschaft Lebuser Land stattfinden werden. Die Medientage stehen im Jahre 2017 unter dem Motto „Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen“.

Teilnahmebedingungen und Wettbewerbsunterlagen sind wie bisher unter http://sdpz.org/aktuelles sowie auf der neuen Internetpräsenz www.medientage.org abrufbar. Dort stehen aktuelle Informationen über den Wettbewerb und die Medientage zur Verfügung. Die Seite ermöglicht, neuen Herausforderungen zu entsprechen sowie die Dynamik beider journalistischer Projekte modern darzustellen. So findet sich auf der Seite ein speziell für das Publikum der Medientage vorbereiteter Journalisten-Guide mit dem Titel „Deutschland und Polen – Unterschiedliche Gesichtspunkte zur Energiepolitik”. Der Guide wurde als Resultat des Workshops der Medientage 2016  „Energiepolitik und Umwelt in Polen und Deutschland – Investitionen in Energietechnik im Grenzgebiet“ im Auftrag der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit durch die Moderatoren Dr. Piotr Ziembicki, Krzysztof Baług und Hermann Schmidtendorf erstellt. .

Bei Fragen zu Einsendungen und zu Bedingungen wenden Sie sich bitte an:
Kontakt  in Deutschland:
Heidrun Müller
Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises
Staatskanzlei des Freistaates Sachsen
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Tel.: +49 (351) 563 62 802
Fax: +49 (351) 563 62 800
Mobil: +49 177 246 5130
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Kontakt  in Polen:
Magdalena Przedmojska
Projektkoordinatorin
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Zielna 37, 00-108 Warszawa
Tel.: +48 (22) 338 62 73
Fax: +48 (22) 338 62 01
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Die Feier aus dem Anlass des 25-jährigen Jubiläums des „Deutsch-polnischen Vertrags über die gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit im Jahre 1991 und der fünfte Jahrestag der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung des Runden Tisches nähern sich dem Ende. Aus diesem Anlass fand in Berlin der dritte Kongress der Polnischen Organisationen in Deutschland statt. An dem Kongress nahmen Ansprechpartner einiger Bundesländer für polnischsprachige Bürger und Polen in Deutschland, Bundestagsabgeordnete und Vertreter der Polonia teil. Wie bereits vor vier Jahren fand der III Kongress in den Konferenzräumen der Ständigen Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Bundesregierung in Berlin statt.

Der Initiator des Kongresses war die Geschäftsstelle der Polonia in Berlin, die zur Teilnahme am Kongress die Ansprechpartner der Bundesländer für polnischsprachige Bürger und Mitglieder der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe eingeladen hat. Während des Kongresses sollte die Polonia ihre Strukturen und ihre bundesweit stattfindenden Aktivitäten vorstellen. Der Veranstalter des Kongresses war Alexander Zajac aus dem Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland, Mitveranstalter war Staatssekretär Torsten Klute aus dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales von Nordrhein-Westfalen. Die zu dem Treffen eingeladenen Vertreter der Polonia-Organisationen und die Ansprechpartner der Bundesländer erhielten Gelegenheit, die Tätigkeit der Geschäftsstelle der Polonia, die Realisierung des Dokumentationszentrums in Bochum und der virtuellen Dokumentation der Geschichte der Polen in Deutschland auf dem Internetauftritt „Porta Polonica“ kennenzulernen. Die Internetseite „Polonia Viva“ wurde im Aspekt der Perspektive des Zugangs der Polonia zu den öffentlichen Medien vorgestellt. Diskutiert wurde auch über den Unterricht der polnischen Sprache in den einzelnen Bundesländern.

Der Botschafter der Republik Polen Professor Dr. Andrzej Przyłębski mit seiner Ehefrau stattete dem Kongress am ersten Tag einen Besuch ab. Nach der offiziellen Eröffnung folgte eine von Frau Magda Gwóźdź-Pallokat  Podiumsdiskussion, an der Dr. Jörg Bentmann, Longin Komołowski, Dorota Arciszewska-Mielewczuk, Edward Kieyne und Torsten Klute teilgenommen haben.  Während der Diskussion wurden wichtige Themen der Polonia wie u. a. die Teilnahme an dem öffentlichen Leben Deutschlands und die Problematik der sog. Jungen Polonia, die sowohl in Deutschland als auch weltweit wenig Interesse für die Aktivitäten der Polonia zeigt, erörtert. Die besprochenen Themen betrafen die Realisierung der Beschlüsse des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags und die Bestimmungen des „Runden Tisches“. Am Abend gab es Gelegenheit zu weiteren Gesprächen bei einem Glas Wein, musikalisch wurde der Abend von dem ausgezeichneten Saxophonspieler Leszek Zadlo und seiner Jazzgruppe begleitet.

Am zweiten Tag des Kongresses fanden Gespräche in Themenkommissionen statt: es gab eine Kommission für den Unterricht der polnischen Sprache, für den deutsch-polnischen Runden Tisch und das sog. Junge Forum. Die Arbeiten in den Kommissionen endeten mit der Vorstellung von Postulaten im Plenarsaal. Sehr interessant war die Initiative der Gründung einer Programmkommission für die Angelegenheiten des Runden Tisches und ein Postulat, Themenkommissionen von Experten bei dem Konvent der Polnischen Organisationen einzurichten. Folgende Kommissionen wurden vorgeschlagen: Kommission für Kultur, Medien, Touristik und Sport, polnische Sprache, Geschichte und die Angelegenheiten der jungen Polonia.

Die Teilnehmer des III Kongresses der Polonia in Berlin 2016 waren sich darüber einig, dass die Idee der gemeinsamen Treffen in Form von weiteren Kongressen fortgesetzt werden soll. Man unterstrich, dass bei der Durchführung des nächsten Kongresses die frühzeitige Benachrichtigung aller Interessierten erfolgen soll. Zur Erinnerung: der I Kongress der Polnischen Organisationen in Deutschland fand in Berlin im Dezember 2012 auch in der Landesvertretung des NRW statt, der II Kongress wurde in Düsseldorf 2014 im Landtag des NRW durchgeführt.

Wieslaw Lewicki

Doniesienia prasowe:

 

http://www1.wdr.de/radio/funkhauseuropa/programm/sendungen/radio-po-polsku/polonia/kongres-polonia-berlin-100.html

 

https://www.youtube.com/watch?v=-zpPJ7OYpho

 

http://poloniatv.pl/?p=1856

foto Roman Smigielski  

Im September 2016 in Wien war eine feierliche Eröffnung der VIII Ausgabe des "Być Polakiem“ (Ein Pole zu sein). Die Gastgeber der Einweihung waren: Hanna Kaczmarczyk, Direktor der Schule Beratung Punkt ihnen. Jan III Sobieski, der polnischen Botschaft in Wien und das Forum Polonia in Österreich.

Die Zeremonie wurde besucht von: Herr Herr Joanna Fabisiak, den Urheber des Wettbewerbs, der polnische Botschafter in Österreich, S. Artur Lorkowski, Vizepräsident der Vereinigung "Polnische Gemeinschaft", S. Krzysztof Lachmanski, Präsident des Forum Polonia in Österreich S. Teresa Kopec und die Mitglieder der Jury:... Ks. Bogusław Jankowski, Beere Kaczorowska, Halina Koblenzer, Bozena Laskiewicz, Beata Mondovics, Alexander Podhorodecka, Elena Rogaczykowa, Mariola Sabadasz, Danuta Stryjak, Roman Śmigielski, Tuliola Tybulewicz, Urszula Wanecki.

Die Gäste besuchten die Schule, bewundert die Arbeit von Kunststudenten, Schulzeugnisse, Fotos, betrachtet ein interessantes Programm von Poesie und Musik von Studenten vorbereitet.

Am Ende der Zeremonie angekündigt Frau Joanna Fabisiak die VIII Ausgabe des Wettbewerbs "Być Polakiem" für geöffnet.

In kurzen Worten ermutigt sie in einem gemeinsamen Abenteuer teilzunehmen, das ein Wettbewerb ist über die polnische Kultur, Sprache, Geographie, Geschichte und Tradition, die Verwerfungen der Familie Erinnerungen und Träume der Zukunft Polnisch zu lernen.

Die Arbeiten sollten in keiner später gesendet werden als 4. März 2017.

                                                       Mehr:   http://swiatnatak.pl/byc-polakiem/

                                                                              

Minister Konrad Szymański, MSZ RP

Die Hessische Staatskanzlei lädt ein in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut zum Podiumsgespräch anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des deutsch-polnischen Freundschaftsvertrages u.a. mit dem Staatssekretär für Europaangelegenheiten im Außenministerium der Republik Polen, Herrn Konrad Szymanski.

Freitag, 9. Dezember 2016, 19:00 Uhr

Karolinensaal im Hessischen Staatsarchiv, Karolinenplatz 3, Darmstadt

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut zusammen mit der Hessischen Staatskanzeimit

Dr. Agnieszka Łada, Institut für Öffentliche Angelegenheiten, Warschau

Dr. Gerhard Gnauck, Journalist (Die Welt, F.A.Z.), Warschau

Moderation: Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor Deutsches Polen-Institut

Anmeldung per Tel.: 0611/323651, per Fax: 0611/323790 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Prof. Dr. Dieter Bingen, Deutsches Polen-Institut

Programm:

ab 18.30 Einlass

19.00 Uhr Grußwort: Prof. Dr. Dieter Bingen, Deutsches Polen-Institut

19.10 Uhr Begrüßung und Eingangsstatement: Lucia Puttrich, MdL Hessische Ministerin für Bundes-  und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund

19.25 Uhr "Die Deutschen und die Polen - Geschichte einer Nachbarschaft" Filmbeitrag: Andrzej Klamt, Filmautor und Regisseur

19.30 Uhr "25 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag", Konrad Szymański, Staatssekretär für Europaangelegenheiten der Republik Polen

19.45 Uhr Diskussionsrunde mit Konrad Szymański, Dr. Agnieszka Łada, Dr. Gerhard Gnauck. Moderation: Prof. Dr. Dieter Bingen

ab 20.45 Uhr Empfang in Foyer

Anmeldung per Tel.: 0611/323651, per Fax: 0611/323790 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Dr. Andrzej Kaluza

Weihnachtslieder, Geschichten, Gedichte, Düfte, Geschmäcker, etc. ...und die unserer Kinder und Enkelkinder? - Gespräche und Erinnerungen in einer stimmungsvollen Runde. Eine herzliche Einladung, das Treffen mitzugestalten, zapraszamy!
 
Termin:         07.12.2016, 10:00-12:00 Uhr
Ort:               Alte Apotheke, Romain-Rolland-Str. 112, 13089 Berlin

Erbeten ist die Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (0)160 9968 0059 sowie eine Spende vor Ort.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen unseres Projektes Nebenan realisiert,
in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle PflegeEngagement, der Zukunftswerkstatt Heinersdorf/Alte Apotheke und dem Stadtteilzentrum-Pankow,
mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.
 
Herzlichst willkommen!
 
SprachCafé Polnisch e.V. & Partner
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059

Weihnachtsfest hat viele Sendungen, vor allem diese, dass jeder Mensch in sich etwas Göttliches hat, wenn wir ihm mit Liebe begegnen. Unsere Liebe soll nicht dem Rang, dem Ansehen, der Macht eines Menschen gelten, sondern seiner puren Menschlichkeit, symbolisiert durch das neugeborene Kind. So wie ein Kind bedarf sie liebevolle Schutz und Pflege, besonders dann, wenn sie dem Krieg, der Gewalt und Vertreibung ausgesetzt wird. In diesem Sinne kann man Weihnachtslieder Chanson für die sich erneuernde Menschlichkeit nennen.

Am Sonntag, 11. Dez., um 15.00 Uhr
Im HoteLux, Von-Sandt-Platz 10 50679 Köln-Deutz

Polnische und weltliche Weihnachtslieder:
 
Danuta Bernolak - Sopran
Piotr Wnukowski - Tenor
Maria Wilczyńska und Margaux Kier - Chansons & Erzählungen
Sławomir Olszamowski - Keyboard
Arek Bleszynski - Gitarre

Eintritt frei. SPENDEN erbeten.

Quelle: imago/Reporters

Alle Jahre wieder verwandeln sich die Plätze und Gassen rund um das Aachener Rathaus in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Paradies aus Lichterglanz und Farbenpracht, festlichen Klängen und verführerischen Gerüchen. Der festliche Budenzauber der liebevoll aufgebauten Weihnachtsstadt bezaubert die großen und kleinen Besucher; das vielfältige Angebot an Edlem und Originellem, Gediegenem und Kostbarem lässt kleine und größere Wünsche in Erfüllung gehen. Kein Wunder also, dass der Aachener Weihnachtsmarkt für alle Aachener und Aachen Fans längst zu einem absoluten „Muss“ geworden ist.

Weit über die Grenzen der Region hinaus ist der Aachener Markt wegen seiner außergewöhnlich anheimelnden, familiären Atmosphäre bekannt und beliebt: Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt trifft man sich, mit der Familie, mit Freunden, Bekannten, Kollegen, in der Mittagspause oder nach Feierabend, während der Woche und am Wochenende. Karussellfahren für die Kinder ist Pflicht, Glühwein für die Erwachsenen ebenfalls, Reibekuchen sind zu allen Tageszeiten begehrt – natürlich auch Printen und anderes Weihnachtsgebäck, Dominosteine, Leb und Spitzkuchen, Spekulatius und Marzipanbrote, die von Aachener Firmen in die ganze Welt verschickt werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen jedoch, sozusagen frisch vom Backblech, schmecken sie außergewöhnlich gut.

Rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr weist die stolze Bilanz der Veranstalter inzwischen aus – darunter Gäste aus Holland, Belgien, Frankreich und England. Kein Wunder, denn der Aachener Weihnachtsmarkt zählt zu den größten und schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.

Bis in die siebziger Jahre reicht die Tradition des Weihnachtsmarktes zurück. Die bescheidenen Anfänge des „Printenmarktes“ rund um den Elisenbrunnen haben sich seit der Verlagerung auf Markt, Katschhof und die anliegenden Gassen ordentlich gemausert: Denn nicht nur die Zahl der Besucher ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, auch die der Aussteller.

So vergrößert sich von Jahr zu Jahr das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und (kunst )handwerklichen Kostbarkeiten. Die Qual der Wahl bleibt den Besuchern dabei nicht erspart. Gerade sie aber ist es auch, die manch einen ein ums andere Mal wieder zu den bunten Buden und Ständen zieht.

Allzu lange Bedenkzeit allerdings darf man sich nicht gönnen. Denn je näher die Weihnachtstage rücken, desto näher rückt auch das Ende des Weihnachtsmarktes. Noch bevor am Heiligabend zu Hause die Gabentische gedeckt werden, schließt die Aachener Weihnachtsstadt wieder ihre Pforten.

Achtung: Totensonntag, 20.11.2016, nur von 18 bis 21 Uhr und am 23.12. von 11 bis 20 Uhr geöffnet!

Tourist-Information:

aachen tourist service e.v.
Friedrich-Wilhelm-Platz
52062 Aachen
(02 41) 1 80 29 60 fon
(02 41) 1 80 29 30 fax
www.aachen-tourist.de

Veranstalter:

MAC - Märkte & Aktionskreis City e.V.
Theaterstraße 65
52062 Aachen
(02 41) 2 51 41 fon
(02 41) 2 99 06 fax
www.aachenweihnachtsmarkt.de
 
Quelle: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

Foto: Fotorzepa/Jerzy Dudek

Berlin zapewnia, że nie ulegnie żądaniom przyznania Polonii statusu mniejszości narodowej.
– Takiej imprezy dla Polaków jeszcze nigdy w tym miejscu nie było. Jesteśmy zaskoczeni. Zobaczymy, co z tego będzie – mówi Aleksander Zając, przewodniczący Konwentu Organizacji Polonijnych w Niemczech. To wieczór na cześć obywateli polskiego pochodzenia i Polaków w Niemczech zorganizowany w ubiegłym tygodniu przez niemieckie MSZ w siedzibie resortu w Berlinie. W kuluarach okazałej Weltsaal kilkuset zaproszonych gości z Polski oraz niemieckiej Polonii z całego kraju. Wieczorem przekąski i wino. Jeszcze nigdy niemiecka dyplomacja nie honorowała w ten sposób Polonii. Wcześniej był lunch, dyskusje warsztatowe.

Nowy początek
Wszystko z okazji 25. rocznicy przypadającego w tym roku polsko-niemieckiego traktatu o dobrym sąsiedztwie i przyjaznej współpracy. Przy tej okazji  szef niemieckiego MSZ Frank-Walter Steinmeier przypomniał, jak to cesarz Otto III, zdążając do grobu św. Wojciecha i do księcia Bolesława, ostatnią część podróży przebył boso. Sygnalizuje w ten sposób gotowość Berlina do ustępstw w drażliwej od lat sprawie asymetrii traktowania przez Berlin niemieckiej Polonii oraz mniejszości niemieckiej w Polsce? – Czas, aby się tym poważniej zająć niż do tej pory – tłumaczą niemieccy dyplomaci.
To w końcu sprawa budząca obecnie najwięcej irytacji w relacjach wzajemnych, nie licząc płynących z Warszawy konstatacji o niemieckiej hegemonii w UE, podejrzeniach o niejasne intencje Berlina w sprawie Nord Stream 2 czy różnic w sprawach polityki energetycznej i klimatycznej.
Sprawa jest na pozór prosta. Zgodnie z postanowieniami traktatu Polska zobowiązała się do wspierania kultury i języka mniejszości niemieckiej, w zamian za co Niemcy powinni czynić tak samo wobec osób posiadających „niemieckie obywatelstwo, które są polskiego pochodzenia, albo przyznają się do języka, kultury lub tradycji polskiej", jak zdefiniowano w traktacie niemiecką Polonię. W Niemczech mieszka obecnie ok. 2 mln osób wywodzących się z Polski. Najliczniejsza grupa to tzw. późni wysiedleńcy (Spätaussiedler), którzy obywatelstwo otrzymali, powołując się na niemiecką przynależność państwową czy etniczną. Do Polonii trudno ich zaliczyć. Podwójne obywatelstwo posiada w Niemczech ok. 740 tys. osób. Mimo że nie mają statusu mniejszości narodowej, to powinni mieć taki sam dostęp do kultury i języka polskiego jak licząca 150 tys. osób mniejszość niemiecka w Polsce. – Mamy w Polsce 750 szkół, w których kształcić się mogą dzieci niemieckiej mniejszości. Korzysta z nich 52 tys. uczniów, co kosztuje nasz kraj 36,5 mln euro rocznie – mówi Jakub Skiba, wiceminister MSW. A ile w sumie wydają Niemcy? Nie wie nikt. Polaków to dziwi. Niemców w gruncie rzeczy także.

Rząd nic nie wie
Sprawy szkolnictwa są w Niemczech w gestii 16 landów i rząd federalny nie ma w tej kwestii nic do powiedzenia.
Dlatego też na 37 pytań zawartych w interpelacji poselskiej z lipca tego roku deputowanych ugrupowania Die Linke (Lewica) rząd wyjaśnia w 19 przypadkach, że nie jest w stanie na nie odpowiedzieć, gdyż szkolnictwo jest w gestii landów. Zasłaniając się taką formułą, rząd nie odpowiada na pytania, jakie w ostatnich 25 latach podjął kroki, aby zwiększyć możliwości nauki języka polskiego jako ojczystego dla Polonii, czy też ile jest niemieckich szkół z taką ofertą. Tak jest od lat, co wywołuje irytację Warszawy.
– Nie zawieraliśmy traktatu z 16 landami niemieckimi, lecz z rządem federalnym – mówią przedstawiciele Polski. – Od lat niewiele się dzieje w sprawie nauki języka, chociaż trzeba przyznać, że jest pewien postęp w traktowaniu Polonii – mówi Aleksander Zając. Kosztem 300 tys. euro powstaje  Centrum Dokumentacji Kultury i Historii Polaków w Niemczech. Jest też finansowane przez Niemcy biuro Polonii w Berlinie, co kosztuje 50 tys. euro rocznie. Kolejne 30 tys. euro Niemcy łożą na portal internetowy Polonia Viva, informujący o wydarzeniach w środowisku. Pełni roli łącznika ponad setki organizacji polonijnych w Niemczech oraz pomiędzy rządami Polski i Niemiec. Za 1 mln euro Niemcy remontują Dom Polonii w Bochum, gdzie mieścić się będzie wspomniane centrum dokumentacji. Należy do Związku Polaków w Niemczech zdelegalizowanego i wywłaszczonego w czasach III Rzeszy. Jest jeszcze 300 tys. euro z funduszu federalnego na wspieranie przedsięwzięć kulturalnych Polonii.

O zwiększenie oferty nauki języka polskiego w niemieckich szkołach Warszawa upomina się z całą stanowczością, podpierając się traktatem. – W niemieckich szkołach uczy się polskiego 7 tysięcy dzieci, z czego 6 tysięcy w Nadrenii Północnej-Westfalii (NRW) – mówi Liliana Barejko-Knops przewodnicząca Związku Nauczycieli Języka Polskiego w Niemczech. Nadrenia jest w tym względzie landem wzorcowym. Na drugim biegunie jest Bawaria, gdzie polskiego uczy się w szkołach publicznych co najwyżej kilkadziesiąt dzieci.

Miliard euro dla Polonii?
Znacznie lepiej jest w landach graniczących z Polską, zwłaszcza w Brandenburgii. – Nie interesuje nas, czy organizujemy naukę języka polskiego dla dzieci imigrantów zarobkowych przybywających z Polski czy dla historycznie pojmowanej Polonii. Pielęgnowanie języka jest dobrem, które przynosi korzyść wszystkim. Przydaje się także w relacjach biznesowych –tłumaczy Thorsten Klute, sekretarz stanu odpowiedzialny w rządzie NRW za sprawy integracyjne. Mówi świetnie po polsku, studiował w naszym kraju i ma żonę Polkę. W NRW mieszka prawie 600 tys. osób polskiego pochodzenia. Do tego dochodzi ponad 200 tys. imigrantów zarobkowych z polskim paszportem. Jak zapewnia Klute, koszty nauki polskiego nie mają znaczenia.
Przy tym wszystkim rząd w Berlinie zdaje sobie sprawę, że sporo jest jeszcze do zrobienia. Jako że nie da się nic narzucić landom, w sprawę coraz bardziej angażuje się niemieckie MSZ. – Pragniemy wyjść Warszawie naprzeciw – zapewniają niemieccy dyplomaci. Pieniądze się znajdą. Berlin zamierza obecnie dyskutować, jak do tego podejść w nowych warunkach. Warszawa chce więcej.

– Przyznanie Polonii statusu mniejszości ułatwiłoby rozwiązanie problemu – przekonywał w Berlinie Jan Dziedziczak, wiceszef MSZ. Takie słowa mrożą Niemców. Status mniejszości mają jedynie Serbołużyczanie, Sinti i Roma, Fryzowie i Duńczycy i nikt nie chce tego zmieniać w obawie, że upomnieć się o podobne traktowanie mogą np. Turcy.
Berlin nie rozumie też, dlaczego polski MSZ wspiera finansowo przygotowania Związku Polaków w Niemczech, przygotowującego kolejne procesy zarówno w sprawie przyznania statusu mniejszości, jak i odszkodowania w wysokości 1 mld euro za skonfiskowane mienie związku w czasach nazistowskich.

– Dialog polega na przedstawianiu racjonalnych propozycji. Zgłaszane przez Polskę do nich nie należą. Z tak rozumianego dialogu nic nie będzie – słyszę w Berlinie od wszystkich.
Piotr Jędroszczyk
Rzeczpospolita
http://www.rp.pl/Dyplomacja/161129942-Polska-i-Niemcy-w-sporze-o-status-Polonii.html%20?smclient=84611616-d978-4882-98c0-244687b5ecf8&utm_source=salesmanago&utm_medium=mailing&utm_campaign=2016-nowy-nl-Rz&timeZoneId=CET#ap-1

 

Wir laden zur Silvester-Gala  in einem wunder-schönen Ballsaal in Stadtpalais Erholungsgesellschaft ein.  Das Event wird wie immer von dem ausgezeichneten Catering Event Probat begleitet. Das Stadtpalais liegt im Zentrum Aachen, gegenüber Elisenbrunnen neben Elisen Galerie. Die musikalische Begleitung wird von Cesaris und Alexandra Gadzina garantiert.

Ii der Leistung all inklusive sind inbegriffen: das elegante Büfett, Getränke und Alkohole wie Bier, Wein, Sekt. Andere alkoholische Getränke sind an der Theke entgeltlich erhältlich.  Diejenigen, die an einer Übernachtung interessiert sind, können ein Zimmer im Hotel Aquisgrana oder Novotel buchen  (am günstigsten durch www.hotel.de).

Eintrittskarten zum Sonderpreis sind noch erhältlich. Diesbezüglich bitten wir um Kontakt. Bitte nicht zögern, denn es gibt schon viele Reservierungen

Wir laden Sie ein!

 

 

Wir laden in jedem Jahr zur Silvester-Gala  in einem wunder-schönen Ballsaal in Stadtpalais Erholungsgesellschaft ein.  Das Event wird wie immer von dem ausgezeichneten Catering Event Probat begleitet. Das Stadtpalais liegt im Zentrum Aachen, gegenüber Elisenbrunnen neben Elisen Galerie. Die musikalische Begleitung wird von Tadeusz Kowalczyk garantiert.

Ii der Leistung all inklusive sind inbegriffen: das elegante Büfett, Getränke und Alkohole wie Bier, Wein, Sekt. Andere alkoholische Getränke sind an der Theke entgeltlich erhältlich.  Diejenigen, die an einer Übernachtung interessiert sind, können ein Zimmer im Hotel Aquisgrana oder Novotel buchen  (am günstigsten durch www.hotel.de).

Eintrittskarten sind leider schon ausverkauf, aber bitte nicht zögern und schon jetzt reservieren für nächstes Silvester in 2018!

Wir laden Sie ein!

 

 

Am 26. November wird im Rahmen des Rock & Chanson Festivals im Rathaussaal in Köln-Porz die Preisträgerin des Grand Prix The Voice of Polonia 2016 – Magda Baryla auftreten. Magda siegte bravourös im Final der zweiten Auflage des Wettbewerbs The Voice of Polonia, der am 13. November in Bozar in Brüssels stattgefunden hat. An diesem Tag vibrierte der Kammersaal Bozar mit polnischer Sprache und polnischen Hits. Angefangen von den älteren Songs - Lubię wracać tam gdzie byłem von Zbigniew Wodecki oder Uciekaj moje serce von Krajewski durch die Klassik der polnischen Lieder – Jej Portret von Nahorny oder Jednego Serca von Niemen bis zu den modernen Hits – Wracam do Domu von Justyna Steczkowska oder Malinowy Chruśniak von Daria Zawialow. Der Adrenalinspiegel der Teilnehmer war sehr hoch, die Künstler sind über sich hinausgewachsen. Die vorgestellten Versionen der bekannten Lieder waren mitreißend und der bis zum letzten Platz gefüllte Saal reagierte spontan. Um den Grand Prix des Wettbewerbs kämpften acht Finalisten aus fünf Ländern. Es waren (nach Folge der Auftritte): Marta Torbicka (Holland), Daria Turowska (Dänemark), Radosław Wiszomirski (Holland), Aneta Nayan (Belgien), Kamil Jaroszuk ( Belgien), Magda Baryła (Deutschland), Marta Skrzyniarz ( Irland) und Margaux Kier (Deutschland). An diesem Tag trat auch der Sänger der Gruppe TSA Marek Piekarczyk auf, sein Konzert endete in einem Duett mit Stanislaw Wenglorz und dem legendären Lied dieses Sängers – Nie widzę Ciebie w swych Marzeniach.

Gemeinsam mit ihnen bestand die Jury aus Piotr Iwicki – Leiter der Musikagentur des Polnischen Radios und der Leiterin des Wettbewerbs The Voice of Polonia – Anna Ciborowska. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, da es unter den Teilnehmern große, kaum vergleichbare künstlerische Persönlichkeiten gab.

Nach – wie die Mitglieder der Jury selbst zugaben – schwierigen Beratungen, erhielt den Grand Prix Magda Baryla aus Deutschland, die das Herz der Zuhörer durch die Dynamik ihrer Interpretationen eroberte. Drugie miejsc zajęła świetna aktorsko Margaux Kier z Kolonii, której własne piosenka z akompaniamentem akordeonu stworzyła magiczny klimat na scenie.  Den zweiten Platz erhielt die schauspielerisch talentierte Margaux Kier aus Köln, deren eigene Lieder in Begleitung des Akkordeons ein magisches Klima auf der Bühne schufen. Den III Platz und den Sonderpreis der zweiten Auflage des Wettbewerbs The Voice of Polonia erhielt Aneta Nayan aus Belgien, die sich durch ihren starken Ausdruck auszeichnete. Den vierten Platz erhielt Daria Turowska aus Dänemark, sie repräsentierte im Finale ihre eigene, viel versprechende Komposition.

Die Zuhörer verließen den Bozar geladen mit Emotionen, die auf eine so suggestive Weise von den Künstlern transportiert wurden. In den Interviews für die Medien haben alle Teilnehmer unterstrichen, dass es ein unvergessliches Konzert war. Der Star des Abends – Marek Piekarczyk, Bandleader der Kultband TSA gab zu, dass es sich gelohnt hat, aus Polen zu kommen, um so viele polnische Lieder während eines Konzerts zu hören. Das Ziel des Wettbewerbs war die Werbung für polnische Musik. Der Polnische Senat würdigte dieses Projekt durch finanzielle Unterstützung. Berichte des Publikums und Links zu dem Programm kann man auf der Seite des FB lesen. Dennoch sollen - laut einer Zuhörerin, die ihre Meinung im Internet veröffentlichte - diejenigen, die diesen Abend nicht in Bozar erlebt haben, es bedauern. 

 

Anna Ciborowska

Wir laden Sie herzlichst zu dem Tag der Offennen Türen der Notariat in Polnische Botschaft nach Berlin ein. Sie können indiwiduelle Gespräche mit Notaren führen und kostenlose Beratung anfragen.  Über die Deteile können Sie sich über Seite i: www.porozmawiajznotariuszem.pl informieren.
 

Zeit:                    Samstag 26 Nov. 2016 zwischen. 10:00 - 16:00

Ort :                    Polnisches Botschaft

    Lassenstr. 19-21, 14193 Berlin

 

  • Czy wiesz jak ważne jest uregulowanie Twoich spraw majątkowych i spadkowych po zmianie przepisów w 2015 roku?

 

  • Czy zastanawiasz się na swoimi sprawami w zakresie dziedziczenia lub bezpieczeństwa majątku rodzinnego?

 

  • Czy wiesz, że warto już wcześniej zastanowić się nad sprawami przekazywania majątku w rodzinie?

 

Osoby zainteresowane spotkaniem prosimy o wcześniejszy kontakt telefoniczny (numer +48 61 851 01 33) lub e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - w celu ustalenia godziny spotkania.

 

W imieniu organizatorów:   (-) dr Andrzej Rataj Notariusz w Poznaniu

 

Dodatkowe informacje:

Dzień otwarty wolontariatu 1

Dzień otwarty wolontariatu 2

 

Konsularabteilung

Botschaft der Republik Polen

 

Lassenstr.19-21

14193 Berlin

Tel: +4930 22313201

Fax:+4930 22313212

 

www.berlin.msz.gov.pl

www.msz.gov.pl

Wiesław Lewicki über Situation der Polonia in Deutschland

„Die Polonia ist in Deutschland zahlreich vertreten, es handelt sich um ca. 2 Millionen, polnischsprachiger Menschen, wovon sich ca. 1 Million zu den polnischen Wurzeln bekennt“ – sagte in der „Radio-Loge“ des Radio Oppeln der Leader der Polonia – Wiesław Lewicki. Der 1991 unterschriebene deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag behandelt die deutsche Minderheit in Polen und die polnische Minderheit in Deutschland in Anlehnung an gleiche, internationale Rechtsvorschriften.

„Die deutsche Minderheit in Polen hat sofort Rechte erhalten,  die Polen in Deutschland hingegen nicht, da verschiedene Probleme aufgetreten sind” – betonte der Gast der „Radio-Loge”. Er erinnerte daran, dass Polen während der Teilungen ihres Landes zu einer Minderheit in Deutschland geworden sind. Anfang des XX Jahrhunderts erhielten sie Minderheitsrechte, die ihnen vor dem II Weltkrieg weggenommen wurden. „Die Nachkommen dieser Polen leben in Deutschland, allerdings erhielten sie diese Rechte nicht wieder zurück“ – betonte Lewicki „Die Polonia betont, dass sie diejenigen unterstützt, die früher Minderheitsstatus hatten und jetzt um die Wiedererlangung dieser Rechte kämpfen“.

Wiesław Lewicki machte aufmerksam auf die schwierige Situation der Polonia-Organisationen.  Sie wurden in der Hoffnung gegründet, dass der Staat sie finanziell unterstützen wird. „In der Tat gibt es keine Unterstützung im Hinblick auf Strukturen, Immobilien oder Medien“ – sagte er.  „Die Unterstützung des Unterrichts der polnischen Sprache ist auch dürftig. Wir brauchen politische Unterstützung. Regierungen, Menschen, Minister ändern sich. Wir erinnern die Neuen stets an unsere Sorgen und daran, wie sie uns helfen können“ – sagte der Gast der „Radio-Loge”.  

 Am 05.11.2016 und 06.11.2016 fand in Nürnberg das erste Treffen der polnischsprachigen Stadtführer in Deutschland statt.  „Wir hoffen, dass ihr genauso gespannt auf den gegenseitigen Erfahrungsaustausch seid wie wir. Wir freuen uns auf interessante Gespräche, neue Kontakte und ein tolles Weekend in der fränkischen Hauptstadt – Nürnberg”- schrieb zuvor an die potentiellen Teilnehmer der Veranstalter des Treffens - Martin Januszewski aus Berlin. Er nahm die Herausforderung an, die Zusammenkunft zu organisieren und die zahlreichen  im gesamten Bundesgebiet tätigen Kollegen und Kolleginnen zu finden. Zum einen bediente er sich dabei der seit Jahren von ihm geführten Internetplattform: „Die polnischen Reiseführer“, wo sich die polnischen Reisebüros auf der Suche nach Guides melden können, zum anderen haben ihm die bereits kennengelernten Personen weitere Kontakte vermittelt, so dass der Kreis der potentiellen Teilnehmer immer größer geworden ist. Martin Januszewski ist allerdings überzeugt davon, dass die Gruppe der polnischsprachigen Reiseführer wesentlich größer ist. Es ist ihm bis jetzt noch nicht gelungen zu einigen Städten wie z. B. Stuttgart vorzudringen.

In dem „Krakauer Haus“ in der Altstadt von Nürnberg sind morgens am 05.11.2015  ca. 30 polnischsprachige Reiseführer in Deutschland der Einladung von Martin Januszewski  gefolgt.  Außer der lokalen Gruppe waren die Städte Berlin, Dresden und München zahlreich vertreten.  Die Initiatorin des Treffens - Maria Schmidt-Holzhauer, Stadtführerin in Nürnberg, kam auf diese Idee am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn, vor ca. 30 Jahren.

 „Bereits am Anfang meiner Arbeit als Stadtführerin für Gruppen aus Polen habe ich festgestellt, dass sie sich wesentlich von den deutschen Touristen unterscheiden“ – sagte Maria Schmidt-Holzhauer bei der Begrüßung der Gäste. – „Die Polen kommen häufig nach Deutschland mit einer bestimmten Einstellung und erwarten von dem Führer, dass er ihre Stereotypen bestätigt.  Ich war allerdings stets der Meinung, dass die von mir vermittelten Informationen keine nationalistischen oder politischen Bewertungen beinhalten sollen,  die Menschen sollen selbst ihre Einstellung revidieren und evtl. ändern.  Deswegen entstand die Idee, andere Kollegen zu treffen und sich mit ihnen über diese Themen zu unterhalten“.

Die herzliche, enthusiastische Atmosphäre wurde von allen Teilnehmern geteilt. Maria Schmidt-Holzhauer und ihre Kolleginnen Marzena Belz-Wasalski und Elzieta Jasienska-Richter bereiteten ein interessantes touristisches Programm vor. Es fand ein intensiver Ausflug durch die Stadt der Lebkuchen und der nürnberger Rostbratwürstchen,  ein Besuch auf dem Reichsparteigelände, wo die Versammlungen der NSDAP abgehalten wurden, und eine Stippvisite bei der diesjährigen Landesausstellung über Karl IV statt. Die Abende verbrachte man mit einem Austausch von Informationen und  den von Ewa Herber aus Bamberg geleiteten Diskussionen. Besprochen wurden sowohl inhaltliche als auch methodische Themen wie Vorbereitung von Ausflügen, die Qualität der Dienstleistungen angesichts des stets wachsenden Angebots an billigen Führungen für Reisegruppen von außerhalb Deutschlands, und die Problematik der unseriösen Auftraggeber. Man erörterte die verschiedenen Möglichkeiten von enger Kooperation, sprach über eine gemeinsame Internetplattform, und Gründung einer Organisation von polnischsprachigen Reiseführern in Deutschland.  .

 „Wir möchten unsere Kräfte vereinen, vor allem, um sichtbar zu werden, und um eine größere Durchschlagskraft zu haben. In einigen Orten gibt es Führer, aber niemand weiß, dass es sie gibt und dass es lokale, vor Ort gebildete Führer sind“ – betont Martin Januszewski. Seiner Meinung nach war das Treffen ein voller Erfolg:   die Gruppe, die an dem Treffen teilgenommen hat, war groß war und alle Teilnehmer waren sehr zufrieden, weil sie Gelegenheit erhalten haben, sich gemeinsam kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und zu sehen, wer und wie in anderen Regionen Deutschlands arbeitet.

Es ist erst der Anfang dieses Gesprächs, es sind weitere, regelmäßig stattfindende Gespräche geplant. So findet in Bayreuth in zwei Jahren ein weiteres Treffen statt. Ein Intermedium ohne die wunderbare, allerdings sehr kalorienreiche bayerische Küche ist bereits für nächstes Jahr in Potsdam geplant. Außer der Fortsetzung von netten Bekanntschaften und einer weiteren Diskussion über die Formen der Zusammenarbeit, ist auch eine Veranstaltung für die Erhöhung von Qualifikationen geplant. Die Diskussion wird auf jeden Fall in einer herzlichen, kollegialen Atmosphäre stattfinden. Die an der Zusammenarbeit interessierten Personen können sich gerne unserer Gruppe anschließen, am besten durch das Internetportal von Martin Januszewski, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Grazyna Kamien-Söffker

Stadtführerin in Hannover

Auf dem Bild: die in Nürnberg versammelten polnischsprachigen Reiseführer in Deutschland auf dem Gelände des Reichsparteitages, Foto Bertrand Rapp

 

Es ist wirklich ein sehenswürdiges Konzert auf der Szene in Gdanska in Oberhausen. Zwei talentierte Bius-Gaiger Jan Blendowski und Arek Bleszynski zusammen mit Rock Band Communa werden ein unvergesliches Konzert geben.

Leonard Paszek

Debatte "Die deutsche Minderheit in Polen und die polnische Gesellschaft in Deutschland im Lichte des Vertrages über gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit". Die Stiftung „Kreisau“ und die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien laden ganz herzlich zur Debatte unter dem Titel: „Die Deutsche Minderheit in Polen und die polnische Gesellschaft in Deutschland im Lichte des Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ ein.

Die Debatte findet am 16.11.2016 um 17.00 Uhr im Museum des Oppelner Schlesien, ul. Św. Wojciecha 13 in Oppeln statt.

Die Debatte moderiert Robert Żurek – Vorstandsmitglied der Stiftung „Kreisau“. An der Diskusion nehmen teil: Rafał Bartek (Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien), Dr. Ewa Ganowicz (Universität Oppeln), Wiesław Lewicki (Konvent Polnischer Organisationen in Deutschland) und Bernard Gaida (Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen).

Das Projekt wird vom polnischen Außenministerium mitfinanziert.

Es wird um die Bestätigung der Teilnahme, bis zum 14.11.2016 gebeten.  

Tel. 77 4021076

oder per Mail:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die größte und bekannteste Sprach-Messe Deutschlands in Berlin lädt Fachpublikum sowie Interessierte ein! Im Programm stehen zahlreichen Präsentationen, Angebote und Aktivitäten um Sprache(n) herum.
Auch Polnisch ist mitdabei. Und unser SprachCafé Polnisch e.V.! Wir freuen uns auf Besucher*Innen! Kommt auch Ihr vorbei?

 

Fr., 18.11.2016

16:30-17:15 Uhr | Expo Lounge

Multilinguales Spiel Speak-Dating
mit Urszula Sadlowska, ​Anna Szymanska, Ika Chamielec und Olivier Esser, 

SprachCafé Polnisch e.V., Deutschland

 

Sa., 19.11.2016

10:30-11:15 Uhr | Expo Lounge

Literatur-Kalender & Lesung aus "Rendez-vous mit Polską"
mit JP Bouzac

SprachCafé Polnisch e.V. / Fonduja - Les éditions du fond du jardin. Deutschland - Frankreich - Polen

 

11:30-12:15 Uhr | Raum 511

Mit mehr Sprachen zuhause? Herausforderungen der mehrsprachigen Kindererziehung

mit Dr. Anna Mróz - Sprachwissenschaftlerin, Dozentin für polnische Sprache, Workshop-Leiterin, SprachCafé Polnisch e.V., Deutschland;
s. Anhang

 

Das gesamte Programm ist hier zu finden: http://www.expolingua.com/whatson.php#programme

 

SprachCafé Polnisch e.V.
www.sprachcafe-polnisch.jimdo.com
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059

Am Sonntag, dem 30. Oktober 2016, fand in dem Tagungszentrum der Katholischen Akademie im Berlin eine Debatte zum Thema „Krise des Polnischen Verfassungsgerichts – Ursachen und Folgen“ statt. Zu dieser Veranstaltung hat der Sonntag-Debattier-Club der Gazeta Polska mit  Unterstützung des polnischen Botschafters Prof. Dr. Andrzej Przylebski eingeladen.

 

Als Referenten haben die herausragenden polnischen Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Lech Morawski, Verfassungsrechtler und Rechtsphilosoph an der Nicolaus Kopernikus Universität in Toruń, Verfassungsrichter in spe und Prof. Dr. Boguslaw Banaszak, Verfassungsrechtler, Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft an der Universität in Zielona Gora / Grünberg die Fachvorträge gehalten.  

 

Die Referenten haben die Genese des Polnischen Verfassungsgerichts in der Zeit des Gen. Jaruselski`s dargestellt. Prof. Dr. Banaszak hat darauf hingewiesen, dass – gemäß der polnischen Verfassung - die Berufung der Verfassungsrichter ausschließlich in der Kompetenz des polnischen Parlaments liegt. Prof. Dr. Lech Morawski hat eine philosophisch-juristische Analyse der Problematik dargestellt. In seinem Vortrag machte er darauf aufmerksam, dass die EU-Medien ein voreingenommenes Bild der Situation in Polen darstellen.

 

An der Debatte haben der polnische Botschafter Prof. Dr. Andrzej Przylebski, Prof. Dr. Martin Eifert, Dekan der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität, Prof. Dr. Stefan Haack von der Universität Viadryna sowie der AA-Funktionär Herr Guy Feaux de la Croix teilgenommen.

 

Die Veranstaltung wurde durch zwei TVP-Teams Life übertragen.

 

Text: Marek Wasag

Foto: SK i WB

https://www.youtube.com/watch?v=VgoKX2NHbz0

W sobotę 15 października br. w Domu Concordia w Herdorf Dermbach miały miejsce obchody świętowania 20. rocznicy działalności stowarzyszenia Chrześcijańskie Centrum Krzewienia Kultury, Tradycji i Języka Polskiego w Niemczech e.V. Uroczystości rozpoczęły się Mszą św., której przewodniczył ks. abp Jan Romeo Pawłowski, delegat ds. Nuncjatur w Sekretariacie Stanu Stolicy Apostolskiej. Po Eucharystii mającej miejsce w nowo wybudowanej kaplicy, którą w niedzielę 6 listopada br. poświęci Nuncjusz Stolicy Apostolskiej w Niemczech abp. Nikola Eterović, tak przeorganizowano jej przestrzeń, aby tam przeprowadzić okolicznościową konferencję. W Eucharystii i konferencji udział wzięło wielu zaproszonych, przybyłych z kraju i zagranicy gości.

Pośród obecnych wymienić należy: panią senator Janinę Sagatowską, przewodniczącą Komisji Łączności z Polakami za Granicą, dyrektora biura Sekretarza Stanu Pana Mininistra Adama Kwiatkowskiego – szefa Gabinetu Prezydenta RP – pana Kazimierza Kuberskiego, który odczytał list pana ministra, pana dyrektora Mateusza Stasiek, który w obecności Konsuli Generalnych z Monachium Pana Andrzeja Osiaka i z Kolonii Pana Jana Sobczaka, zabrał głos reprezentując Pana Ministra Jana Dziedziczaka – Sekretarza Stanu ds. Parlamentarnych, Polonii i dyplomacji w MSZ. Obecne były i głos zabrały również posłanki: Dorota Arciszewska-Mielewczyk, Joanna Fabisiak i Dorota Wypych – reprezentantki Sejmowej Komisji Łączności z Polakami za Granicą. Wśród przybyłych swą obecność zaznaczyli również przedstawiciele organizacji polonijnych: Europejskiej Unii Wspólnot Polonijnych Tadeusz Pilat i Wiesław Lewicki,, Związku Polaków w Niemczech spod znaku Rodła, Polskiej Macierzy Szkolnej, Polskiej Rady Związek Krajowy w Berlinie oraz przedstawiciele Fundacji: Stowarzyszenie Wspólnota Polska i Fundacji Wolność i Demokracja z Warszawy. Po zakończeniu konferencji nastąpił uroczysty obiad przygotowany przez dyrektora Concordii ks. Damiana Lewińskiego. Ostatnim akordem obchodów był krótki program artystyczny w wykonaniu uczniów polskiej szkoły przy PMK Wiesbaden oraz występ Zespołu Folklorystycznego POLONEZ z Darmstadt.

Na zakończenie obchodów przewodniczący Chrześcijańskiego Centrum wyraził publicznie przekonanie, iż przed stowarzyszeniem stoi  jeszcze wiele wyzwań i działań, które – z Bożą pomocą i przy współpracy życzliwych osób – w następnych latach Centrum pragnie podjąć i ku pożytkowi mieszkających w Niemczech rodaków realizować.

ks. dr Adam Prorok, Przewodniczący Chrześcijańskiego Centrum

 

Das deutsch-polnische Jubiläumsjahr neigt sich langsam dem Ende zu. Hunderte von Veranstaltungen – von zwischenstaatlichen Begegnungen bis hin zu Projekten und zivilgesellschaftlichen Initiativen – haben das 25. Jubiläum der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags das ganze Jahr über begleitet. Durch die Organisation von Konferenzen, Lesungen, Konzerten, Theater- und Filmvorführungen, Ausstellungen sowie Begegnungs- und Bildungsprojekten haben auch Sie wesentlich dazu beigetragen, dass dieses herausragende deutsch-polnische Jubiläumsjahr ausgiebig gewürdigt wurde. Diese hohe aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft an deutsch-polnischen Veranstaltungen hat in diesem Jahr besonders verdeutlicht, wie reich unsere bilateralen Beziehungen sind.

Bis zum Jahresende bleiben noch zwei Monate, die angesichts der sich noch in Vorbereitung befindenden Veranstaltungen und Projekte nicht tatenlos verstreichen. Informationen zu den bevorstehenden finalen Veranstaltungen finden Sie im Online-Kalender auf der Jubiläumswebsite www.25pl.de (deutsche Version) sowie www.25de.pl (polnische Version). Denken Sie daran, Ihre Projekte in den für alle Personen und Institutionen frei zugänglichen Kalender einzutragen um einen breiten Nutzerkreis zu erreichen.

 

 

in der Zeit vom 07.11. bis 13.11.2016 findet in Braunschweig das 30. Internationale Filmfest Braunschweig statt. Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre deutsch-polnischer Partnerschaftsvertrag“ blick das diesjährige Festival mit der Länderreihe „Neues Polnisches Kino“ auf das polnische Filmwunder zurück.  Diese spezielle Filmreihe wurde vom Deutsch-Polnischen Kulturverein Braunschweig e.V. organisatorisch unterstützt.  Die zehn ausgewählten Spielfilme aus den Jahren 2013 bis 2016 zeigen den aktuellen Stand einer der lebhaftesten Filmszenen Europas. Zusätzlich stellt das polnische Partnerfestival „Short Waves“ aus Poznań  im Programm „Polish Wave“ (Polnische Welle) fünf aktuelle Kurzfilme vor. Bei vielen Filmvorführungen werden polnische Filmmacher (Regisseure, Schauspieler, Produzenten etc. ) persönlich vor Ort sein und dem Publikum für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. 

http://www.filmfest-braunschweig.de/branche-und-presse/news/news-artikel/braunschweiger-filmfestival-blickt-auf-das-filmwunder-polen/

Unter dem darauffolgenden Link finden Sie das aktuelle Programm dieser Filmreihe, die wir Ihnen somit ganz herzlich empfehlen möchten und bitten gelichzeitig um weitere Bekanntmachung dieses Ereignisses.

http://www.filmfest-braunschweig.de/programm/filmreihen-und-events/details/?user_fifmoviedb_controller%5Bgenre_id%5D=236

Hinweis:

Zu Ehren des vor Kurzem verstorbenen Oscar-Preisträgers Andrzej Wajda zeigt das Festival dessen Biopic „WAŁĘSA. MANN AUS HOFFNUNG” am 12.11.16 um 10.45 Uhr im C1 Kino 1.

Am gleichen Tag am Abend findet im Gewandhaus unter dem Titel „POLISH WAVE“ (Polnische Welle) die legendäre Festival-Party statt. Polnische DJs werden entsprechende Musik auflegen,  um das Tanzbein zu schwingen!

http://www.filmfest-braunschweig.de/programm/filmsuche/details/?user_fifmoviedb_controller[movie_id]=4035

Sichern Sie sich rechtzeitig die heißbegehrten Festivaleintrittskarten. Der Online-Ticketvorverkauf beginnt am 28.10.2016:

http://www.filmfest-braunschweig.de/index.php?id=359

In dem Sinne bis demnächst bei dem Internationalen Filmfest Braunschweig!

Grzegorz Kałuża

  1. Przewodniczący

Niemiecko-Polskiego Stowarzyszenia Kulturalnego w Brunszwiku S.z.

Postfach 1708 (skrzynka pocztowa)

38007 Braunschweig

Tel./Fax.: ++49(0)5302-8000 568

Mobil: ++49(0)176 4769 1156

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Wir hatten seit Langem keine so nette  Gelegenheit zu einem Treffen im Kreise der Polonia und der Sympathisanten Polens wie während der Veranstaltung, die es am 30. September in den schönen Sälen des Neuen Rathauses stattgefunden hat. Der Gastgeber dieses Abends aus dem Anlass des 25-sten Jahrestages der Unterzeichnung des Deutsch-Polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit war der Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostok, das Treffen kam dennoch auch dank der Initiative und der organisatorischen Unterstützung der Vorsitzenden des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen – Aldona Glowacka-Silberner, zustande. Der Oberbürgermeister brachte diese Unterstützung in seinem Grußwort an die Teilnehmer des Treffens zum Ausdruck.  Im Hauptteil war die Veranstaltung der langjährigen Kooperation der Stadt Hannover mit polnischen Städten, insbesondere der Partnerstadt Poznań, gewidmet. Stefan Schostok informierte die Versammelten in seiner Rede auch darüber, dass Polen der Partner der 2017 stattfindenden Hannover-Messe sein wird.

Konsul Piotr Golema aus Hamburg widmete in seinem Auftritt viel Platz den in Niedersachsen ansässigen Polen und ihrem Engagement in das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben dieses Bundeslandes. Ferner würdigte er zwar das Recht auf die freie Entscheidung über den Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, dennoch äußerte er auch seinen Wunsch, dass die Hunderttausende von jungen Polen, die in den letzten Jahrzehnten Polen verlassen haben, zu einer Rückkehr in die Heimat durch die immer besser werdenden Lebensbedingungen dort ermutigt werden.  

Die mit großem Interesse erwartete Rede der niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilnahme Frau Schröder-Köpf lieferte eine fundierte Auflistung von Bereichen und Aktivitäten in Bezug auf die über zwanzigjährige Kooperation zwischen Niedersachsen und den polnischen Regionen Niederschlesien und Großpolen. Ein nettes Akzent in ihrer Rede war die Betonung der Rolle, die Polonia in dem Prozess der Kontaktaufnahme zum Herkunftsland spielt und ihre Dankesworte an den Schlesier Michael Samolowi, der vor 15 Jahren eine enge Zusammenarbeit von Barsinghausen mit Brzeg Dolny initiiert hat. Sie appellierte um die Stärkung der Bemühungen um die Einheit Europas, die zurzeit auf eine ernstzunehmende Probe gestellt wurde. 

Eine gewisse Unzufriedenheit wegen des Fehlens von Informationen zum Bereich und Form der Mitarbeit der Länderbeauftragten für Migration und Teilnahme mit der lokalen Polonia wurde zum Teil durch die Rede von Aldona Glowacka-Silberner relativiert. Dennoch wies sie die Politiker darauf hin, dass in einer Zeit, in der sowohl Flüchtlinge als auch polnische Bürger nach Niedersachsen strömen (aktuell wird ein Zuwachs von 10.000 polnischer Bürger jährlich verzeichnet) eine Notwendigkeit besteht, die Polonia-Organisationen, die die Neuankömmlinge unentgeltlich beraten, institutionell zu unterstützen.  

Eine würdige Umrahmung des offiziellen Teils war der Auftritt von Jan Skorupski (Akkordeon) und Dominika Lörke (Saxophon), die bravourös gezeigt haben, dass sie sich sowohl in der polnischen Volksmusik als auch in raffinierten Jazzimprovisationen zu Hause fühlen.

Zum wichtigsten Teil der Veranstaltung gehörten die informellen Gespräche bei (wie von den Gastgebern besonders betont) polnischem Büffet. Die Gäste der Veranstaltung konnten bei dieser Gelegenheit lange nicht gesehene Freunde aus Niedersachsen treffen, neue Bekanntschaften schließen und inspirierende Diskussionen führen. Die polnischen Teilnehmer nutzten diese Gelegenheit um direkte Gespräche mit den Vertretern des Konsulats über die aktuellen Projekte und Pläne für die Zukunft zu führen. Für Konsul Adam Borkowski, der den für die niedersächsische Polonia sehr verdienten Konsul Markus Sorgowicki ersetzte, war es eine Gelegenheit, die Vertreter der Polonia-Organisationen, mit denen er in den nächsten Jahren zusammenarbeiten wird, persönlich kennenzulernen. Beim Beobachten der Gäste konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es für die lokale Polonia von großem Wert wäre, wenn regelmäßige, z. B. halbjährige Konsultationen mit den Vertretern des Konsulats ein einer ungezwungenen Atmosphäre (die häufig bei ähnlichen Treffen steif ist) stattfinden könnten.

Die letzten Gäste verließen das Rathaus in Hannover kurz vor Mitternacht. Wir hoffen, dass man auf die nächsten deutsch-polnischen Treffen in einer netten Atmosphäre nicht bis zum nächsten Jubiläum warten muss.

Grażyna Kamień-Söffker

 

In Rahmen der Deutsch-Polnischen Begegnung Hamburg 2016 hat das Konzert statt gefunden: „jazz emotion  | stańko – sendecki”. Das Konzert begann nach dem Preisträgerkonzert des Musikwettbewerbes „Junge Talente-Polnische Musik“ .  Konzert „ jazz emotion“ von Krystyna Stanko und  Vladyslav Sendecki war direkt danach.

Krystyna Stanko ist eine der bekanntesten polnischen Jazzsängerinnen und Komponistinnen. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und nominiert.  Für ihre beiden Alben „Secretly” (2010), mit Songs von Peter Gabriel - in eigenen Jazz-Bearbeitungen und „Kropla Słowa” (2012), das von den Lesern des renommierten Jazzmagazins „Jazz Forum“ als Album des Jahres 2012 ausgezeichnet wurde, sammelte Krystyna Stanko mit ihrer Band zahlreiche hervorragende Kritiken.

Im Jahr 2013 erhielt Krystyna Stanko den Pommerschen Kunstpreis, die höchste Auszeichnung des Marschalls von Pommern. 2014 bekam die Künstlerin Krystyna Stańko die Gloria-Artis-Medaille. Die Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste ist der höchste polnische Kulturpreis für Verdiente in der polnischen Kultur. Seit 2003 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik "Stanisława Moniuszki" in Danzig, wo sie Jazzgesang lehrt. 

Seit 2012 gestaltet und moderiert Krystyna Stańko jeden Sonntag im Sender Radio Gdańsk eine eigene, zweistündige Jazz-Radiosendung, in der sie, neben bekannten Größen der Jazzszene, auch immer wieder junge Musiktalente vorstellt. Für diese Tätigkeit erhielt sie im Juni 2013 den Titel Persönlichkeit des Radios im Jahr 2012. Krystyna Stanko hat 8 Alben aufgenommen. In ihrer Karriere gab Krystyna Stanko unzählige Konzerte in Polen und im Ausland (z. B. Schweden, Norwegen, Deutschland, Rumänien, Russland, Weißrussland, Kanada). Die Sängerin arbeitet dabei mit führenden polnischen Jazzmusikern zusammen. Für ihre CD-Aufnahmen lädt sie regelmäßig Gastmusiker aus Polen und aus dem Ausland ein.

Vladyslav Sendecki ist „one of the five best jazz pianists in the world“ (New York Village Voice). 
Der Jazzpianist, Komponist und Arrangeur wurde in Polen geboren und in seiner Heimat als Władysław "Adzik" Sendecki bekannt. 1981 übersiedelte er aus politischen Gründen in die Schweiz. Von dort startete er eine internationale Karriere, die ihn oft in die USA führte. Er spielte unter anderem mit Klaus Doldingers Passport, mit Billy Cobham, Michael und Randy Brecker, mit Bireli Lagrene, Jaco Pastorius, Joe Henderson, Lenny White und Charlie Mariano. 

Seit 1995 lebt Vladyslav Sendecki in Hamburg, wo er seit 1996 Pianist der NDR Bigband ist. Mit Gerry Brown, Detlev Beier und Ingolf Burkhardt gründete er das Hamburg Jazz Quartet. Seit 2009 steht er unter dem Motto: Lyrik & Jazz auch mit seiner Frau, der Schauspielerin Angélique Duvier, mit Projekten wie „Ein polnischer Traum” und „Joseph Freiherr von Eichendorff” auf der Bühne. Mit Andrzej Olejniczak gründete er das „European Blue Note Quartet”.
2011 erhielt Sendecki den Hamburger Jazzpreis und 2016, ebenso wie Krystyna Stanko, die Gloria-Artis-Medaille. Vladyslav Sendecki hat 9 Alben aufgenommen. Er spielte Konzerte auf der ganzen Welt und begeisterte das Publikum.   
 
Veranstalter:
Verband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V., Staatliche Jugendmusikschule Hamburg.

Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie unterstützt durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, den Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland, das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg.  .

Wir, der Polonica e.V., sind seit über 29 Jahren aktiv tätig. Unser Ziel ist es, die deutsche und polnische Kultur und Kunst einander näher zu bringen. Wir möchten die Worte „Kulturaustausch“ und „Völkerverständigung“ mit Leben füllen.  Die größte Popularität und Bedeutung erlangte unserer Rock&Chanson Festival „Köln-Breslau-Paris“, ein multikulturelles Festival auf dem Künstler aus Deutschland, Polen und Frankreich gemeinsam auf einer Bühne stehen.

Es liegt uns auch sehr am Herzen, junge Talente zu fördern. Deshalb gibt es im Rahmen des Festivals ein Nachwuchswettbewerb, an dem junge Künstler aus den drei Ländern teilnehmen. Traditionell treten auf unserem Festival auch bekannte und beliebte Künstler auf. Von Anfang an pflegen wir engen Kontakt zu den Veranstaltern des bedeutendsten und ältesten polnischen Chanson-Festivals „Przeglad Piosenki Aktorskiej", das alljährlich in Breslau stattfindet.

Unser Festival ist ein einmaliges Ereignis in ganz Deutschland wo junge (im Rahmen eines Wettbewerbs „Junge Talente“) und erfahrene Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich im Sinne des Weimarer Dreiecks durch gemeinsame musikalische Auftritte zu Annährung und Stärkung der drei Länder führt.

Das „Rock&Chanson Festival Köln-Breslau-Paris" etablierte sich fest in den Kölner Kulturkalender und ist daraus nicht mehr wegzudenken.

Auch in diesem Jahr, traditionell unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, dem Generalkonsul Frankreich und dem Generalkonsul der Republik Polen, findet das Festival bereits zum 24. Mal in der Zeit vom 25. bis zum 26. November 2016 in den Räumlichkeiten des Rathaussaals in Köln-Porz statt. Neben unseren Nachwuchsinterpreten jeweils zwei aus Polen, Deutschland und Frankreich sind wir ganz stolz Ihnen in diesem Jahr unter den etablierten Künstler aus Deutschland die Band HopStopBanda, aus Frankreich den Sänger Eric Toulis und aus Polen in diesem Jahr sogar drei Künstler zu präsentieren.  

Am Freitag, den 25. November wird als Stargast des Abends der weit über die Grenzens Polen bekannte Sänger Stanislaw Soyka auftreten. Den Auftakt der polnischen Musiker macht Michal Szpak, Er vertrat Polen beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm und erreichte im Finale den achten Platz. Mit seinem Hit „Colour Of Your Life " gewann der selbstbewusste Künstler die Herzen der Zuschauer und diese platzierten ihn auf Platz drei.

Am Galakonzert am 26. November werden die Zuschauer als Höhepunkt des  Abends die polnische Rockröhre Patrycja Markowska live erleben können. Alle weiteren Informationen zum Verein und Festival finden Sie auf unserer Homepage: www.polonicaev.de Gerne können Sie mich auch jeder Zeit kontaktieren.

 

Monika Moj

2.Vorsitzende „Polonica“ e.V.

Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft

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Mobil: 0179 - 5252628

"MEINE TÖCHTER, KÜHE“ - ein herzerwärmender Film über eine Familie. Die manchmal traurige, manchmal lustige Geschichte von Schwestern, die angesichts einer schwierigen Situation trotz der gegenseitigen Abneigung zusammenhalten müssen. Marta ist eine erfolgreiche Schauspielerin und tritt als Star in bekannten Serien auf. Doch auch Ruhm und Geld helfen ihr nicht, ihr Leben nach ihren Wünschen zu gestalten. Sie war alleinerziehend, ihre Tochter ist schon erwachsen. Im Gegensatz zu Martas starkem Charakter ist die jüngere Schwester Kasia sensibel und manchmal etwas exaltiert. Sie arbeitet als Lehrerin. Ihre Ehe ist bei weitem nicht ideal, ihr Mann ein Verlierer, der erfolglos Arbeit sucht. Die Schwestern mögen sich nicht besonders, doch die plötzliche Erkrankung der Mutter zwingt sie, gemeinsam zu handeln. Sie müssen sich um ihren geliebten aber despotischen Vater kümmern. Langsam nähern sich Marta und Kasia aneinander an, was eine Reihe tragikomischer Situationen auslöst.

"MEINE TÖCHTER, KÜHE“,  Regie: KINGA DĘBSKA (PL 2015)
Originalfassung mit deutschen Untertiteln, 88 Min.
 
Nach der Vorführung des Films in Hannover (5.11.) und in Hamburg (6.11.) findet ein Gespräch mit unseren Gäste: der Regiseurin KINGA DĘBSKA und der Produzent Zbigniew Domagalski statt !!!
 
Darsteller: Agata Kulesza, Gabriela Muskała, Marian Dziędziel, Małgorzata Niemirska, Marcin Dorociński, Łukasz Simlat, Jeremi Protas, Maria Dębska, Barbara Kurzaj, Agnieszka Wosińska, Bartosz Żukowski u.a.
 
Die Vorführungen finden statt:
 
5.11.2016, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover
Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)
 
6.11.2016 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg
Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)
 
13.11.2016, 16:00 Uhr / Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)
 
Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover.
Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache erhalten Sie im Kino.
Internet: www.filmlandpolen.de
 
Grazyna Slomka
Festivaldirektorin "Filmland Polen"

 

 

Zum ersten Mal erzählt ein gemeinsames deutsch-polnisches Filmprojekt die Geschichte der deutschpolnischen Beziehungen. Vor der Erstausstrahlung am 9. November im deutschsprachigen Sender 3sat und im polnischen Sender TVN zeigen wir in Berlin als Welturaufführung zwei der insgesamt vier Filme von je 45 Minuten. Im Anschluss beleuchtet eine Diskussion Entstehung und Wirkung des TV-Projekts mit:

Basil Kerski, Direktor des Europäischen Solidarność-Zentrums Danzig und Chefredakteur der Zeitschrift „Dialog“
Andrzej Klamt, Autor und Filmproduzent, Wiesbaden
Magdalena Marszałek, Professorin für slawische Philologie, Universität Potsdam
Gordian Maugg, Regisseur, Berlin
Moderation: Peter Oliver Loew, Deutsches Polen-Institut Darmstadt

Die Deutschen und die Polen Geschichte einer Nachbarschaft
Montag, 31. Oktober 2016, 18.00 Uhr
Filmsaal im Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
Eintritt frei

Eine Veranstaltung von Halbtotalfilm, Deutsches Polen-Institut, ZDF und Deutsch-Polnischer Gesellschaft Berlin
Die vom Deutschen Polen-Institut erstellte Begleitpublikation "Die Deutschen und die Polen" (Theiss Verlag 2016) wird an diesem Abend zum Kauf erhältlich sein. Mehr: http://www.deutsches-polen-institut.de/publikationen/einzelveroeffentlichungen/die-deutschen-und-die-polen/
Eine Einladungskarte finden Sie anbei.


Dr. Andrzej Kaluza

In der zehnten Jubiläumsauflage des Super-Kinos, die das gesamte Programm abschließen wird (es finden nur noch drei Treffen statt), werden Zeichentrickfilme aus der Reihe „Märchen über die Märchen” und „Der Bär Fantazy” gezeigt. Diesmal beinhaltet das Programm: eine unkonventionelle Version von „Hänsel und Gretel“ (wir bitten die Eltern, ihren Kindern vorher die Märchen: „Hänsel und Gretel, „Rotkäppchen“, „Knüppel aus dem Sack“, „Vom Fischer und seiner Frau“ und „Aschenputtel“ vorzulesen) sowie „Den Namenstag von Fantazy“. Nach den Filmvorführungen finden traditionelle Spiele und Malen unter Anleitung statt. Wir werden wir gemeinsam Bilder über Feier der Namenstage, Geburtstage und weitere Jubiläumsfeier, z. B. das Jubiläum der deutsch-polnischen Nachbarschaft gestalten.   

Gleichzeitig landen wir alle Kinder zur Teilnahme an einem Malwettbewerb des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Niedersachsen e. V. ein. 

Das Super-Kino steht aus dem Anlass des 25-sten Jubiläums der engen Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland unter dem Motto „Die Nachbarn”. Ihr könnt während unserer Filmtreffen oder zu Hause Werke zu diesem Thema malen und sie zu den Treffen des Super-Kinos mitbringen. Die Preisverleihung ist für Dezember vorgesehen und wie Frau Aldona Głowacka-Silberner aus dem Koordinationsbüro der Polonia-Organisationen versichert, wird jedes an dem Wettbewerb teilnehmende Kind einen kleinen Preis und die Gewinner einen größeren Preis erhalten. Die ausgesuchten Arbeiten werden am 17.12.2016 im Freizeitheim Döhren während des diesjährigen Kulturfestivals der Polonia, an dem das Super-Kino auch teilnimmt, ausgestellt. 

Alle Kinder sind herzlich willkommen, unabhängig davon, wie gut sie Polnisch sprechen. DER EINTRITT IST FREI.

 

 

Zur Einstimmung auf Stanisław Lem findet die Eröffnungsveranstaltung des Festivals "Komet Lem" in der Hochspannungshalle der Technischen Universität Darmstadt statt. Neben Grußworten und einer inhaltlichen Einführung in das Schaffen von Stanisław Lem wird Musik im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Zwischen gewaltigen Transformatoren, im Raum der Blitze, wird Lem neu entdeckt - in einer überraschenden Akustik mit ungewöhnlichem Ambiente.

Komet Lem Festival: Eröffnung
19. Oktober 2016, 17 Uhr Hochspannungshalle der TU Darmstadt, Landgraf-Georg-Straße 8

Aufgrund der beschränkten Platzzahl ist eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! notwendig

Agenda:

19. Oktober 2016, ab 17 Uhr
Hochspannungshalle der TU Darmstadt, Landgraf-Georg-Str. 8
Eröffnung des Festivals
Anmeldung erforderlich Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.komet-lem.de/veranstaltungen/beispiel-veranstaltung/

20. Oktober 2016, 20 Uhr, Hochspannungshalle der TU Darmstadt, Landgraf-Georg-Str. 8
Sternenklänge. Musik um Lem
Konzert des Ensembles Tonkunst. Neue Kompositionen
http://www.komet-lem.de/veranstaltungen/konzert/

Zwei Konzerte am Sonntag, 23. Oktober 2016, 11.30 Uhr und 17.00 Uhr,
Hochspannungshalle der TU Darmstadt, Landgraf-Georg-Str. 8
Landgraf-Georg-Str. Musik von göttlichen und kosmischen Mächten
Konzert des Konzertchors Darmstadt
http://www.komet-lem.de/veranstaltungen/konzertchor/

Veranstalter sind das Deutsche Polen-Institut Darmstadt und das Institut für Philosophie der TU Darmstadt. Informationen über das Festival (und alle Veranstaltungstermine!) finden Sie auf dieser Internetseite und auf Facebook. Eine Zusammenfassung der Veranstaltungen können Sie in unserer Broschüre nachlesen.
Komet Lem ist auch auf Twitter, dort werden insbesondere von den Veranstaltungen Eindrücke eingefangen.

 

 


Radio Flora entstand 1993, aus der Initiative des im selben Jahr entstandenen Freundeskreises Lokal-Radio Hannover e. V. Nach fünf Jahren der Testphase erhielt das Radio Flora 1997 im Rahmen eines neuen Projekts für die nicht-kommerziellen Radiosender eine Sendelizenz für die Frequenz 106,5 MHz und für die Kabelfrequenz 102,15 MHz. Wie es sich für ein lokales Bürgerradio gehört, lud man zur Mitarbeit Bewohner von Hannover und der Umgebung ein. Grażyna Kamień-Söffker war die erste Polin, die sich diesem Projekt angeschlossen hat. Gemeinsam mit Dorota Szymańska und vierzehn weiteren Personen rief sie während eines Gründungstreffens am 15.02.1998 die Polnische Redaktion des Radios Flora ins Leben. Es würde den Rahmen sprengen, alle 50 Mitglieder der Redaktion zu erwähnen, zu ihrem „harten Kern“ gehörten: Grażyna Kamień-Söffker, Dorota Szymańska, Grażyna Słomka, Teresa Czaniecka-Kufer, Katarzyna Zenter und Agnieszka Foit.

Die Sendungen wurden regelmäßig, ohne Unterbrechungen, einmal wöchentlich auf Polnisch ausgestrahlt. Das eine Stunde lang dauernde „Polonia-Radio-Magazin Polenflug“, ein kulturell-gesellschaftliches Magazin für Polen, die in dieser Region Deutschlands leben, stellte sich: die Verbreitung von Informationen über die lokalen Ereignisse, Kommentare über interessante Treffen der Polonia in Hannover, Einladungen zu Polonia-Ereignissen und Ausstrahlung polnischer Musik zum Ziel. 2001 rief Grażyna Kamień-Söffker einen „Literatursalon”, ein sehr interessantes Diskussionsmagazin, welches über die Literatur informiert und im Rahmen der Sendung „Polenflug“ polnische, deutsche und Polonia-Literaturwerke vorstellt, ins Leben.

Wir sollen auch die seit 2002 erscheinende Sendereihe „Kowalski trifft Schmidt in Niedersachsen“ erwähnen. Im März 2009 wurde die Sendelizenz für Radio Flora nicht verlängert, was das Ende der bis jetzt ausgestrahlten Radioprogramme bedeutete. Das ehemalige Redaktionsteam beschloss, die mediale Präsenz für die deutsche Polonia auf eine andere Art, durch den Radiopodcast „Polenflug09“ fortzusetzen. Diese Sendung präsentierte interessante und vielfältige Themen, die die Redaktion und individuelle Autoren aus diesem Portal, vorstellten.

Die Tätigkeit des Radios Flora endete nicht, nur die Sendeweise änderte sich, wobei die Formel des Bürgerradios erhalten blieb. Seit 31. März 2009 ist das Radio-Flora als ein Internet Live-Stream zugänglich. Weitere internationale Sendungen auf Arabisch, Aserbaidschanisch, Griechisch, Farsi, Polnisch und Spanisch werden ausgestrahlt.
Grażyna Kamień-Söffker, eine Frau mit vielen Talenten, Passionen und Berufen kam zum Radio Flora mit der polnischsprachigen Sendung „Gadu Gadu” zurück. Die Sendung wird von ihr ununterbrochen seit 2011 am jeden ersten Samstag des Monats von 12.00 bis 13.00 Uhr (die Wiederholungen finden am darauffolgenden Montag von 13.00 bis 14.00 Uhr statt) realisiert. In den Programmen befasst man sich mit wichtigen und für die Polonia aktuellen Themen, Treffen mit interessanten Leuten, Kulturereignissen und politischen Themen sowie mit der deutsch-polnischen Zusammenarbeit auf zahlreichen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Gebieten sowohl auf der lokalen Hinsicht als auch auf der Bundesebene. Diese Themen werden durch polnische Musik und Lieder begleitet.

Der Beitrag von Grażyna Kamień-Söffker und ihr persönliches Engagement sowie der Einsatz der sie bei ihrer Arbeit begleitenden Personen bei der Gestaltung der Integrations- und Informationsprozesse im Rahmen einer nicht-kommerziellen Sendung sollen hervorgehoben werden.  Die Sendungen ergänzen das Programm der offiziellen Radiosender und sind – besonders für die polnischen Bürger – zu Informationsquellen über die polnischen Angelegenheiten in Deutschland geworden. Ich lade zum Hören der von Frau Grażyna Kamień-Söffker  geleiteten Sendung „Gadu Gadu” im Radio Flora in Hannover sowie  zum Lesen von interessanten Artikeln und Hören der Radiopodcasts auf der Seite „Polenflug09” ein.

Waldemar Kostrzębski


Fotos aus dem Archiv von Grażyna Kamień-Söffker
Radio Flora  www.radioflora.de
Radiopodcast Polenflug09  www.radiopolenflug09.de

Od lewej: Grażyna Kamień-Söffker, Katarzyna Zentner, Teresa Czaniecka-Kufer, Grażyna Słomka, Agnieszka Foit i Dorota Szymańska przed budynkiem Radia Flora, 2006

 

Salonik Literacki 2003, od lewej: Grażyna Kamień-Söffker, Teresa Czaniecka-Kufer, Izabela Nawrat, Zofia ścierska

 

Pierwszy skład Radiopodcast Polenflug09: Katarzyna Zentner, Andrzej Keller, w drugim rzędzie Teresa Czaniecka-Kufer, Grażyna Kamień-Söffker, Agnieszka Foit, Zbigniew Kaczmarek – zdjęcie zmontowane na potrzeby internetu.

 

Aus dem Anlass des 25-sten Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags fanden am Sonntag, 9. Oktober 2016 um 17.00 Uhr im Studio-Admiralspalast in der Friedrichstraße 101 in Berlin die „Begegnungen mit polnischer Kultur“ statt. Im Programm der Veranstaltung gab es zahlreiche Polonia-Akzente – die Jugendgruppe „Krakowiacy“ aus Berlin präsentierte auf der Bühne polnische Tänze. Die Gruppe wird von der Leiterin der Deutsch-Polnischen Europaschule (Katharina Heinroth Grundschule) geleitet. Während der „Begegnungen“ trat auch die Sängerin Iwona Cudak mit ihrer Band „The Crazy Vibes“ auf.

Der Star des Abends war die Gruppe „MozART“. Dieses inzwischen auf der ganzen Welt auftretende Streichquartett  bietet dem Publikum Unterhaltung mit seinen witzigen musikalischen Gags und Slapsticks.

Die Gruppe gab bereits Konzerte in Deutschland, Schweden, Frankreich, der Schweiz, Slowakei, Tschechen, Litauen, Ukraine, Japan, Kanada und den Vereinigten Staaten.

„Die Begegnungen“ standen  unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Joachim Gauck und des Präsidenten der Republik Polen Andrzej Duda.

Das Projekt wurde realisiert dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Polnischen Außenministeriums und des Konvents der Polnischen Organisationen in Deutschland EWIV.

 

Sehe Video:

https://www.youtube.com/watch?v=HUbj15n5baI

 

Andrzej Wajda, der vor kurzem seinen 90-sten Geburtstag gefeiert hat,  ist gestorben. Er war einer der bedeutendsten  polnischen Regisseure, die  einen großen Beitrag zur Geschichte des Kinos sowohl in Polen als auch auf der Welt geleistet haben. Er war der Mitbegründer des des polnischen „Kinos der moralischen Unruhe“ und erhielt zahlreiche Preise für den Beitrag zur Entwicklung der Kinematografie. Im Jahre 2000 erhielt er den Oscar für sein Lebenswerk. Außerdem wurde er mit dem Goldenen Löwen, Goldenen Bären, der Goldenen Palme, dem Europäischen Filmpreis „Felix“ und dem japanischen Preis Kyoto ausgezeichnet.

Andrzej Wajda wurde am 06.03.1926 in Suwałki geboren. Sein Filmdebüt aus dem Jahr 1955 „Die Generation“ erzählt von dem Schicksal der polnischen Jugendlichen in Warszawa während der Nazi-Besatzung. Die Filme von Andrzej Wajda gehören zum Kanon des Weltkinos, seine bekanntesten Werke sind „Diamant und Asche“, „Kanal“, „Lotna“, „Die unschuldigen Zauberer“, „Alles zu verkaufen“, „Die Hochzeit“, „Das gelobte Land“, „Der Mann aus Marmor“, „Katyń“ oder „Wałęsa”.

Sein letzter Film „Powidoki” ist ein diesjähriger Oscarkandidat für den besten fremdsprachigen Film. Während der Verleihung  des Oscars für sein Lebenswerk im Jahr 2000 sagte Andrzej: „Ich werde meine Rede auf Polnisch halten, da ich das sagen möchte, was ich denke, und ich denke immer auf Polnisch. Ich nehme diesen ehrwürdigen  Preis nicht nur als Anerkennung für mich,  sondern als Anerkennung für das ganze polnische Kino,  an. Die Themen unserer Filme waren die Brutalität des Faschismus und das Unglück, welches der Kommunismus mit sich brachte. Deswegen möchte ich mich bei den amerikanischen Freunden Polens sowie bei meinen Landsleuten bedanken, dass unser Land dank ihrer Hilfe zu der Familie der demokratischen Länder, zu der westlichen Zivilisation und den Institutionen und Strukturen, die die Sicherheit geben,  zurückkehren konnte. Ich möchte, dass das einzige Feuer, das von Menschen erfahren wird, das Feuer der großen Gefühle– der Liebe, der Dankbarkeit und der Solidarität ist.

Die Oscarstatuette schenkte Wajda als eine ewige Gabe dem Museum der Jagiellonen-Universität, wo sie neben seinen früheren Gaben: der Golenden Palme aus Cannes und dem Goldenen Löwen aus Venedig ausgestellt wird.

Die europäische Polonia würdigte das Lebenswerk des weltberühmten Regisseurs mit der Prestigeauszeichnung  Polonicus, die an Andrzej Wajda während der Feier aus dem Anlass der polnischen Staatsunabhängigkeit am 11.11.2014 im Präsidentenpalais in Warszawa übergeben wurde.

Wiesław Lewicki

Von links, Alexander Zając (Prezydent Konwentu Organizacji Polskich w Niemczech), Wiesław Lewicki (Prezydent Instytutu Polonicus),Joanna Fabisiak (Posłanka na Sejm RP), Andrzej Wajda (laureat nagrody Polonicus), Tadeusz Pilat (Prezydent Europejskiej Unii Wspólnot Polonijnych, Roman Smigielski (Sekretarz Generalny EUWP)

Ein Musikhorrorfilm mit komödiantischen und melodramatischen Elementen - der originellste Film des Jahres 2015. Zwei Nixen - Silber und Gold - landen inmitten der Warschauer Dance-Szene der 80er Jahre.

Eine Welt, pulsierend im Rhythmus der Musik, in der sich alles ebenso schnell verändern kann wie die Neonlichter in den Clubs und der Glimmer der Pailletten. Die zwei Schönheiten schließen sich der Musikgruppe „Feigen und Datteln“ an, mit der sie sehr schnell zur nächtlichen Sensation der Hauptstadt werden.

Sie stürzen sich in ihr Dasein in der Menschenwelt, lassen sich von Liebe und Leidenschaften mitreißen, und vergessen vorübergehend ihre wahre Natur. Doch es bedarf nur eines gebrochenen Herzens, um die Situation außer Kontrolle geraten zu lassen…

14. Festival des Neuen Polnischen Films – Filmland Polen 2016 : "TÖCHTER DES DANCE “,  Regie: Agnieszka Smoczyńska (PL 2015)

Darsteller:    Marta Mazurek, Michalina Olszańska, Kinga Preis, Jakub Gierszał, Andrzej Konopka, Zygmunt Malanowicz,

                     Magdalena Cielecka, Katarzyna Herman, Marcin Kowalczyk, Iwona Bielska, Roma Gąsiorowska u.a.

 

Die Vorführungen finden statt:

15.10.2016, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover 

 

Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)

16.10.2016 17:00 Uhr / Sonntag / Hamburg

Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)

 

23.10.2016, 16:00 Uhr / Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)

Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. 

Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache erhalten Sie im Kino.

Internet: www.filmlandpolen.de

 

Grazyna Slomka

Festivaldirektorin "Filmland Polen"

 

Grazyna Slomka
Deutsch-Polnisches Filmforum e.V.Hannover
Festivaldirektor "Filmland Polen"
Festival des Neuen Polnischen Films
Hannover, Hamburg, Lübeck
Wilhelm-Hirte-Str. 23
30855 Langenhagen-Hannover
Tel./Fax: 0511 785 18 87
www.filmlandpolen.de

Polski Magazyn Radiowy w Berlinie
www.funkhauseuropa.de/sprachen/polnisch/index.html

Regionalradio Flora Hannover 
www.radioflora.de

 

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