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In den Tagen 15. und 16. September in der Polnischen Katholischen Mission in Berlin können Sie von der kostenlosen Beratung von Fachleuten der sozialen Sicherheit für Polen, die in Deutschland arbeiten oder Leben, profitieren.
Der Rat bezieht sich auf die Grundsätze des EU-Rechts zur Ermittlung von Pensionsleistungen. Sie können  sich informationen u.a. über die polnischen Pensionsleistungen und Bedingungen für die Beschaffung und Berechnung Ihres Betrags unter den Bedingungen der EU-Koordinierung.
Die Beratung wird Sozialversicherungsexperten von ZUS gefüfrt. An dem Treffen wird auch Experten des deutschen rentenversicherungs Instituts DRV teilnehmen.

Wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Prof.dr hab. Eugeniusz Cezary Król, Historiker, Politologe, ordentlicher Professor der Geisteswissenschaften einladen. (Ohne Simultanübersetzung aus dem Polnischen)Titel der Vorlesung: NS-Polenpropaganda in Deutschland 1919-1945
Der Vortrag hat zum Ziel, das Bild Polens und das der Polen am Beispiel von Programm, Äußerungen der Anführer und Aktivitäten der nationalsozialistischen Bewegung in Deutschland näherzubringen.

Wie groß war Stellenwert, den die Nazis den polnischen Themen in den Jahren des Machtkampfes (1920-1933), sowie nach der Machteroberung in Deutschland (1933-1939) und während des Zweiten
Weltkrieges (1939-1945) beimaßen? Welche Züge besaß ihre Polenwahrnehmung und wie änderte sich sie mit der Zeit und Wechsel der innerdeutschen und internationalen Lage? Wie betrachtete man
die traditionellen polnischen Nationalstereotypen? Das sind die grundlegenden Fragen, die im Vortrag Antworten finden sollen. Um sie zu erreichen, werden verschiedenen Quellen herbeigerufen und zwar
die Texten und Bilder aus der Presse, Filme, Massenpublikationen (Bücher, Broschüren, Plakaten, Bilder, Karikaturen); ein Teil davon wird während der Vortrags präsentiert und analysiert.
Als Schlüsselproblem wird die Frage gestellt, wie tief die NS-Polenpropaganda die deutsche Bevölkerung durchdrang und welche Folgen hinterlassen hat? Diese Frage soll Ausgangspunkt
für die hoffentlich interessante Diskussion mit den Begegnungsteilnehmer bilden.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Brigitta Helbig-Mischewski.

Die Vorlesung findet am 14. September 2018 um 18.00 Uhr in (ausnahmsweise) Institut für Kunst- und Bildgeschichte – HU Berlin » Dorotheenstraße 26, 10117 Berlin, Hörsaal 207 statt.

Nach dem Vortrag, um ca. 19.30 Uhr laden wir Sie zur Vernissage ein.
Ort: Club der Polnischen Versager, Ackerstr. 168, 10115 Berlin

Einführung: Dr. Piotr Olszówka


Der Programmbeirat der UDG

 

Großer Andrang bei der Vernissage am 12. Juli 2018. Ca.300 Besucher sahen die Ausstellung am Eröffnungstag im Roten Rathaus. Foto: Jan Oliver Koch

„Władysław Bartoszewski (1922 – 2015) Widerstand – Erinnerung – Versöhnung“ Einladung zur Finissage der Ausstellung am Donnerstag, 30.08.2018, 18–21 Uhr (Vorabführung 17.30 Uhr) Rotes Rathaus (Festsaal), Rathausstr. 15, 10178 Berlin.

Fast zwei Monate gastierte die Ausstellung „Władysław Bartoszewski 1922 – 2015“ in Berlin. Nun wandert sie ganz im Sinne der Bartoszewski-Initiative weiter – zunächst nach Magdeburg und später nach Hamburg.
Denn die Berliner Finissage ist zugleich der Auftakt, um in den folgenden Monaten deutschlandweit mehr Menschen mit dem Leben und den Zielen des polnischen Intellektuellen, Politikers und streitbaren Europäers Władysław Bartoszewski vertraut zu machen.

Während zur Zeit in Polen an einigen Orten lokale Bartoszewski-Initiativen entstehen, weil es dort ein Bedürfnis vieler Bürger nach einer politischen Haltung gibt, die sich an Dialog, Versöhnung und Anstand orientiert, so soll die jetzige Ausstellung Bartoszewski in Deutschland bekannter machen bzw. die Erinnerung an ihn aufrecht erhalten. Die deutsch-polnischen Beziehungen haben Bartoszewski sehr viel zu verdanken, da er sich Zeit seines Lebens für sie als Bürger, Netzwerker, Diplomat und Politiker einsetzte. Die Bartoszewski-Initiative möchte, dass sich Deutsche und Polen in ihrem Handeln von seiner engagierten, bisweilen kritischen aber immer auf Dialog ausgerichteten Haltung inspirieren lassen mögen.

Programm

17.30 Uhr
Vorabführung durch die Ausstellung und Präsentation ihres Konzepts durch den Kurator Marcin Barcz

18.00 Uhr
Begrüßung durch die Moderatorin des Abends Dr. Weronika Priesmeyer-Tkocz, Studienleiterin, Europäische Akademie Berlin

Grußwort
Staatssekretär Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien und Internationale Beziehungen

Vortrag
Erinnerung als Auftrag: Władysław Bartoszewski heute
Dr. Władysław Teofil Bartoszewski, Sohn von Władysław Bartoszewski, Historiker und Investmentbanker, Mitgründer der Władysław-Bartoszewski-Stiftung in Polen

Diskussion
Bartoszewski 2018 + x : Was können wir lernen, was gilt es zu bewahren?
Talk-Runde mit Elżbieta Sobótka (Politikerin und Diplomatin), Prof. Dr. Krzysztof Miszczak (Diplomat und Wissenschaftler) und Ulrike Kind (Referentin Ostmitteleuropa, Senatskanzlei Berlin)
Moderation: Nils-Eyk Zimmermann, Politikwissenschaftler und Mitglied der Bartoszewski-Initiative

Dankesworte
Anita Baranowska-Koch, Gründerin der Bartoszewski-Initiative

Musikalischer Abschluss
Celina Muza und Begleitung

Anschließend Gespräche und Begegnungen bei kleinem Imbiss und Getränken. Anmeldung bis zum 27.08.2018 unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Telefon 0176 45982773

Bartoszewski-Initiative

Die Bartoszewski-Initiative würdigt ihren Namensgeber, den polnischen Publizisten, Historiker und Politiker Władysław Bartoszewski, in einer zeitgemäßen Form und engagiert sich für den Dialog zwischen den deutschen und polnischen Gesellschaften. Mit dieser Ausstellung sowie Bildungsangeboten und Dialogformaten möchte sie Brücken zu politisch interessierten Personen bauen und setzt sich für den Erhalt der guten Beziehungen zwischen unseren Ländern ein. Die Initiative befindet sich unter dem Dach der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin.
www.bartoszewski-initiative.de

Weitere Informationen auf unseren Websites:
http://www.dpgberlin.de/de/termine/2018/wladyslaw-bartoszewski-1922/
http://www.bartoszewski-initiative.de/wystawa.html

Eine Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin in Kooperation mit der Bartoszewski-Initiative im Rahmen der Wanderausstellung „Władysław Bartoszewski (1922 – 2015) Widerstand – Erinnerung – Versöhnung“. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung. Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Senatskanzlei.

Anita Baranowska-Koch

Inicjatywa im.Wł.Bartoszewskiego

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Tel.:00 49 176 45982773
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.bartoszewski-initiative.de

 

Mit dabei sind die vier nationalen Minderheiten Deutschlands, welche sich im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) präsentieren.

Hjertelig velkommen! Hartlik wäljkiimen! Witamy Was wutšobnje! Hjertlæ velkommen! Wutrobnje witajće! Latscho Diewes! Herzlich willkommen in Berlin!

Es ist wieder soweit: Unter dem Motto „Hallo, Politik“ lädt die Bundesregierung nun zum 20. Mal zum Tag der offenen Tür ein. Die Türen öffnen sich im Bundeskanzleramt, in den 14 Ministerien und im Bundespresseamt am Samstag, dem 25. August 2018 und am Sonntag, dem 26. August 2018 jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Auch wir – die vier autochthonen, nationalen Minderheiten und Volksgruppen – sind wieder mit dabei. Und das im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und freuen uns über Ihren/euren Besuch!

WO? Konferenzbereich des BMI, Alt Moabit 140, 10557 Berlin.

Gemeinsam informieren wir über die anerkannten nationalen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland, sowie die deutschen Minderheiten in Europa unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM). Zum ersten Mal dabei sind auch Vertreter der niederdeutschen Sprachgruppe.

Kommen Sie vorbei:

 ⇒ Umfangreiches Informationsmaterial wartet auf Sie!

⇒ Testen Sie Ihr Wissen bei unserem Quiz! Es warten tolle Preise!

⇒ Genießen Sie regionale Spezialitäten!

⇒ Erleben Sie die Liedermacherin Norma Schulz, eine junge Sängerin aus dem Norden, mit ihrem vielfältigen Repertoire und erfahren Sie mehr über Platt/Niederdeutsch! „Snack un Musik op Platt“ am 25.8. um 12 Uhr und am 26.8. um 13:30 Uhr auf der Bühne des BMI.

⇒ Erleben Sie „Politik hautnah“ – z.B. am Runden Tisch mit Herrn Staatssekretär Dr. Markus Kerber: „Jenseits von Brauchtumspflege: Neues aus der Heimat“.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Nach dem großen Erfolg im Jahre 2017 eine neue Auflage des star Jazz Festival präsentiert von Jazz Federation Hamburg e.V. Perspektiven: Mikrokosmos - Makrokosmos

Freitag, 12.10. und Samstag 13.10.2018, 19:30 Uhr
Miralles-Saal
Mittelweg 42
20148 Hamburg   

Freitag, 12.10.2018, 19:30 Uhr

Den Auftakt machen Maciej Obara (alt-, tenorsax) und Dominik Wania (p). Zwei Musiker aus Polen, Großmeister ihres Fachs, deren so kraftvoll, wie reich facettiertes Zusammenspiel im Mikrokosmos des Duos zur vollen Blüte treibt.

Weiterer Programmpunkt am ersten Festivaltag ist das zu diesem Anlass von Vladyslav Sendecki ins Leben gerufene multimediale Projekt Motion Ensemble of Hamburg. Hier vereinen sich erstklassige lokale Bläser und Streicher, die gemeinsam mit Reiner Winterschladen (trp), Jürgen Spiegel (dr, perc) und Vladyslav Sendecki (p, rhodes, seaboard) auf die Bühne gehen. 

Der Klangkörper interagiert mit den Bildern des von Dokumentarfilmer Timo Grosspietsch kreierten Films Land– es unterstreicht mit grenzüberschreitenden Klängen aus Jazz, Klassik, Neuer Musik und Elektronics die bildpoetische Erzählung in Detail- und Weitwinkelperspektive dieser Dokumentation. 

Das Publikum wird unmittelbar in den kreativen Prozess hineingesogen – Klang- und Bildsprache verschmelzen in seiner Wahrnehmung zur metaphysischen Einheit.

Maciej Obara (sax) - Dominik Wania (p)

„Theater of Imagination”: Motion Ensemble of Hamburg

Den NDR-Film „Das Land“ (Regie: Timo Großpietschzur Musik von Vladyslav Sendecki:

Vladyslav Sendecki (p/ seaboard), Jürgen Spiegel (ds/perc), Reiner Winterschladen(tp) 

und Dozenten der Jugendmusikschule:

Ewelina Nowicka (Violine), Annika Stolze (Cello), Mariola Rutschka (Flöte), Christian Hamburg (Horn) und Studentin Katharina Jensen (Klarinette).
 

Samstag, 13.10.2018, 19:30 Uhr

Am zweiten Festivaltag öffnet sich u.a. das Objektiv zum Weitwinkel und fokussiert auf The Club of Continents. Mit den geladenen Musikern Saliou Cissokho (kora, kalabass) aus Afrika, Guo Yazhi (woodwinds) aus China/U.S.A., Nils Petter Molvaer (trp, electronix) aus Norwegen, Mino Cinelu(perc) aus Frankreich/U.S.A./Martinique und Gastgeber und Leiter des Ensembles Vladyslav Sendecki (p, seabord, electronix) aus Polen/Deutschland betritt eine ungewöhnliche, in dieser Zusammenstellung einmalige Künstlerriege gemeinsam die Bühne.

In dieser Konstellation, geeint durch Kreativität, gegenseitigen Respekt und die Lust am gemeinsamen Schaffensprozess, lassen sie Grenzen vergessen und laden ein zu einem faszinierenden musikalischen Abenteuer. Ein Parforceritt komplexer Rhythmen, magischer Soundcollagen, virtuoser Improvisationen auf der Basis tiefen musikalischen Verstehens wartet auf das Publikum – und die Akteure! 

Club der Kontinente

China: Yazhi Guo (Chinesische Blasinstrumente)

Ghana/Afrika: Saliou Cissokho (Kora / Kalabass )

Europa: Nils Petter Molvaer (tp)

Mittelamerika/Frankreich: Mino Cinelu (ds, perc)

Europa: Vladyslav Sendecki (p)

Solo, Duo, Trio, Tutti

Die star Tankstellen offerieren im zweiten Jahr des star Jazz Festivals ein musikalisch konzeptionelles Highlight der Extraklasse, das über ein rein konzertantes Jazzerleben weit hinaus geht.

Mit dem star Jazz Festival am 12. und 13. Oktober 2018 etabliert sich ein weiteres Kleinod in der an Festivals so reichen Stadt Hamburg – und birgt mit beispielhaftem Konzept und formidabler Besetzungsliste eine Strahlkraft weit über die Stadtgrenze hinaus.

Von der Orlen Deutschland GmbH, deren star Tankstellen seit 15 Jahren auch in Deutschland ein Begriff sind, wurde das Festival im Rahmen ihrer Kulturförderung ins Leben gerufen. Erwachsen aus den Ideen des künstlerischen Leiters Vladyslav Sendecki sowie in Kooperation mit der Jazz Federation Hamburg fiel im vergangenen Jahr der Startschuss für das star Jazz Festival. An zwei Tagen Ende Oktober 2017 wurde der Miralles-Saal im Hamburger Stadtteil Harvestehude mit seinen rund 400 Plätzen zum Mekka für hochkarätigen Jazz mit Fokus auf Deutschland und Polen. 

„Der verbindenden Kraft des Jazz, sein Ausdruck positiver Lebensenergie, die Grenzen überwindet, gebührt besonderes Augenmerk. Bestärkt durch den großen Publikumserfolg zum Festivalstart in 2017, freuen wir uns mit dem star Jazz Festival 2018 diese über die Grenzen verbindende polnische-deutsche Kooperation weiterzuführen – und weiter auszubauen. Es ist uns ein großes Anliegen, uns langfristig für die Musikkultur und hervorragende musikalische Leistungen einzusetzen. Musik – und gerade der Jazz – ist eine Sprache, die über alle Landesgrenzen hinaus Menschen miteinander verbindet. Das unterstützen wir!", betont Wieslaw Milkiewicz, Geschäftsführer (CTO) der Orlen Deutschland GmbH und Pressesprecher der star Tankstellen. Das Unternehmen ist für sein starkes soziales Engagement und die aktive Förderung in Sport und Kultur bekannt.

Am 12. und 13. Oktober 2018 wird der Miralles-Saal des star Jazz Festivals erneut zum Schauplatz eines musikalisch konzeptionellen Highlights, das in diesem Jahr über ein rein konzertantes Jazzerleben weit hinaus geht und sich den Möglichkeiten der multimedialen Performance öffnet.

Leitthema des diesjährigen star Jazz Festivals ist PERSPEKTIVEN: Mikrokosmos - Makrokosmos

Als Ausgangspunkt dient ein einfacher Begriff, dessen Definition jedoch so variabel wie emotional bedeutsam ist, sich von kleinster Einheit bis hin zum globalen Umfang anwenden lässt: Das Land. Einzig die Sicht darauf – die Perspektive - ist das Maß der Dinge. 
Hierzulande, auf dem Land, außer Landes, aus aller Herren Länder, Land unter, Festland, Kontinent, Staatsgebiet, Landstrich, Ackerland, Scholle... Ein weites Feld, ein spannungsreiches Thema. Das uns alle betrifft. Und uns über alle Grenzen hinweg miteinander verbindet - weltweit. Wie sonst nur die Musik es vermag...

Mit dieser Vision lädt der aus Polen stammende Vladyslav Sendecki, Komponist und Arrangeur, Pianist und künstlerischer Leiter des star Jazz Festivals, Künstler aus seinem direkten Umfeld der Hamburger Jazz- und Klassik-Szene, sowie europa- und weltweit renommierte Musiker in seine Wahlheimat Hamburg ein.
Seine für das Festival entstandenen Kompositionen ziehen sich, gleich eines roten Fadens, durch das zweitägige Konzertgeschehen – bieten zugleich Klammer und Freiraum für entstehende Interaktionen und Improvisation von und mit seinen Gästen.

Beide Konzerttage werden vom Medienpartner der Veranstaltung NDR Jazz, mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt auf NDR Info ausgestrahlt.

Beginn 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Tickets * 25 € / 12,50 € Tagesticket, 40 € / 20 € Zweitagesticket
Vorverkauf * Konzertkasse Gerdes * Rothenbaumchaussee 77, 20148 Hamburg

Karten bestellen hier

Quelle: www.kulturograf.de

Baltic Breeze steht für eine integrierte Jazzkonzertreihe in den baltischen Ländern, die zweifelsohne eine besondere Gelegenheit für Jazzkenner ist. Eine originelle Instrumentalbesetzung, die Homogenität der sechzehn Saiten des Quartetts sowie das einzigartige Timbre des Saxofonisten Cezariusz Gadzina geben dem Konzert eine außergewöhnliche Note. Dank der gelungenen Dramaturgie sowie bezaubernder Klanglandschaften begibt sich der Zuhörer auf eine unvergessliche Reise, die ihn bis zur letzten Minute des Konzerts in ihren Bann zieht. Die Interpreten schaffen einen neuen musikalische Raum, in dem der von der Folkloremusik inspirierte Jazz sich auf neue phänomenale Weise enthüllt. Pikant wird die Musik durch eine gewisse Experimentierfreude. Ihre gemeinsame Platte „The Fifth Element”, veröffentlicht durch TAK Records, www.takrecords.eu, wurde im holländischen Jazzmagazin JAZZISM  als Album des Jahres 2016 bezeichnet. 

Cezariusz Gadzina – Träger zahlreicher internationaler Preise, dynamischer Schöpfer vieler musikalischer Projekte – u.a. des "European Saxophone Ensemble", das den Titel  "Kulturbotschafter der Europäischen Union" trägt. Cezariusz Gadzina trat bei vielen Musikfestivals auf allen fünf Kontintenten auf. Er ist ein vielseitiger (auch klassischer) Saxophonist, sein Spiel inspirierte Komponisten, die mehrere speziell ihm gewidmete Werke schrieben. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, sowie CDs, zuletzt die 2017 herausgekommene CD MOSTY ("Brücken"), die bei UNIVERSAL MUSIC erschien.

Das Atom String Quartet ist wohl eines der faszinierendsten Streichquartette der Welt und gleichzeitig eine der besten polnischen Jazzbands. 
Mit dem Instrumentarium eines kammermusikalischen Ensembles, das fest in der klassischen Musiktradition verankert ist, beschreitet das Atom String Quartet neue klangliche und formale Wege. Ihre Musik ist weit mehr als ein Brückenschlag zwischen Jazz und Klassik. Polnische Volksmusik, weltmusikalische Anleihen aus vielerlei Kulturen sowie Strukturen zeitgenössischer Musik sind ebenso Inspirationsquellen ihres unverwechselbaren neuen Streicher-Klanges. Die vier Absolventen des Warschauer Frédéric Chopin Konservatoriums heimsen seit 2010 viele internationale Preise ein und stehen mit Größen wie Branford Marsalis, Bobby McFerrin, Gil Goldstein, Vladyslav “Adzik” Sendecki, Mino Cinelu, Paolo Fresu, Leszek Możdżer, Lars Danielsson, Zohar Fresco, Jerzy Maksymiuk, um nur einige zu nennen, auf der Bühne.

Konzerte „Baltic Breeze” werden am:

13.07.2018 Copenhagen Jazz Festival  - Dania
21.09.2018 Jazz in Oberhausen – Niemcy
07.10.2018 Medynes Festival – Litwa
19.10.2018 Stockholm Jazz Festival – Szwecja
01.12.2018 Free Fall Nights Helsinki – Finlandia

Musiker:

Cezariusz Gadzina - Sopran und Alt Saxophon 

Dawid Lubowicz – Geige 

Mateusz Smoczynski – Geige 

Michal Zaborski – Bratsche 

Krzysztof Lenczowski – Cello

Die Konzertreihe Baltic Breeze wird organisiert durch die Stiftung TAK. TAK ist finanziert durch Mittel des Kulturministeriums in Polen.

 

 

Nach dem großen Erfolg 2017 im Goldenen Saal des Wiener  Musikverein präsentiert der Maestro Michael Maciaszczyk in der Konzertreihe „Best of Classic“ mit seinem 62-köpfigen Orchester POLISH ART PHILHARMONIC das erste GROSSE KONZERT 2018 in Hamburg und Dresden.

01.10.2018, 20:00 Uhr
Laeiszhalle Hamburg, großer Saal
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg

Best of Classic - das große Konzert
POLISH ART PHILHARMONIC
Maestro Michael Maciaszczyk – Wien

Die 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven c-moll op.67, eines der bekanntesten Werke, die die klassische Musik zu bieten hat und das vor 115 Jahren in Berlin und Wien uraufgeführte Violinkonzert A-dur op.8 von Mieczysław Karłowicz sind zwei Werke des hochkarätigen Programmes.

Durch die außergewöhnliche Präzision, große Leidenschaft und Spielfreude erlebt der Zuhörer eine besondere und unvergessliche Lebendigkeit in den Konzerten.
Musikkenner werden sofort hören und fühlen, wie intensiv und fordernd der Maestro die Musiker/Innen zu Höchstleistungen motiviert.
Seine persönliche Leidenschaft und seine Liebe zur Musik überträgt sich auch auf das gesamte Ensemble. Das Orchester hat einen schönen, weichen und einzigartigen Klang, eine sehr homogene und genaue Spielart und glänzt durch beeindruckende Interpretationen, was eine große Begeisterung beim Publikum erwarten lässt. 

Das Programm:

Mieczysław Karłowicz - Symphonische Dichtung "Bianca da Molena" (Weißes Täubchen) op.6
Der 1876 in Litauen geborene polnische Komponist Mieczysław Karłowicz schuf in seinem kurzen Leben ein kleines, aber bemerkenswertes Œuvre, das zwar in Polen zum festen Bestand der nationalen Musiktradition gehört, doch jenseits der Grenzen kaum bekannt war. Die am Übergang von der Spätromantik zur beginnenden Moderne angesiedelten Orchesterwerke sind eine Entdeckung wert. Ein verhalten-introvertierter Tonfall, landschaftliche Anklänge und programmusikalische Dramatik werden darin zu großen sinfonischen Gesten verschmolzen.

Mieczysław Karłowicz - das Violinkonzert A-dur op.8
Sein Violinkonzert A-Dur op. 8 schrieb Karłowicz für seinen mittlerweile weltberühmten einstigen Lehrer Stanislaw Barcewicz. Das sehr virtuose Werk wurde wahrscheinlich im Dezember 1902 vollendet. Zur Uraufführung kam es am 21. März 1903 im Beethoven-Saal zu Berlin durch die Berliner Philharmoniker in einem ausschließlich mit Werken von Karlowicz gewidmeten Konzert unter der Leitung des Komponisten.

Solistin: Anna Maria Staśkiewicz (mehr lesen im PDF, oben links)

Janusz Bielecki - "Träume"
ist eine Komposition, die durch drei thematische Motive, verbundene Attacca, inspiriert wurde. Die langsame einführende Partie mit dem Charakter einer Phantasie wird von dem lebhaften Teil durchbrochen, der das gegenwärtige Tempo und die Expressivität des menschlichen Lebens symbolisiert. Es ist ein Teil, der an die Struktur des Sonaten-Allegro anknüpft, aber eine sanfte Rückkehr zu der träumerischen metaphorischen Phrase, die das Werk eröffnet.

Ludwig van Beethoven - 5. Sinfonie c-moll op.67

Veranstalter: Dirk Kamella Event- und Kulturmanagement
 

Ticket kaufen: hier

Quelle: www.kulturograf.de

Im Septemger presentieren wir der Debütantin Jagoda Szelc, die gelingt mit ihrem Langfilm ein atmosphärisch unglaublich dichtes Kammerspiel, das sich immer wieder auf das Genre des Psychothrillers beruft und gleichzeitig durch frische Ideen bei Inszenierung, Schnitt und Ton überrascht. Das verrätselte Vexierspiel reizt  das Unterbewusstsein und erreicht dabei eine Intensität, die in den besten Momenten an die Werke David Lynchs erinnert.

"WIEZA. JASNY DZIEN"

Rezyseria: Jagoda Szelc
PL. 2017, Dramat, 106 Min.

Darsteller: Anna Krotoska, Małgorzata Szczerbowska, Anna Zubrzycki, Dorota Łukasiewicz-Kwietniewska, Rafał Kwietniewski, Rafał Cieluch u. Anderen.

Ein ländliches Idyll in den südpolnischen Hügeln, eine junge Familie hat die Renovierung ihres Hauses noch nicht beendet. Aber es ist genug Platz, um die ganze Familie zur Erstkommunion von Mulas Tochter Nina einzuladen. Auch Mulas Schwester Kaja kommt zum Fest – aber was folgt, ist das Gegenteil eines Familienidylls. Denn Kaja, vor sechs Jahren plötzlich verschwunden, bekommt zur Begrüßung erst einmal einen Verbotskatalog vorgelegt. Vor allen Dingen darf sie auf keinen Fall erwähnen, dass sie in Wirklichkeit Ninas Mutter ist. Damit beginnt ein Kammerspiel voller Verdächtigungen, unterdrückter Aggressionen, verschwiegener Wahrheiten und unerwarteter Wendungen.

Zu Gast in Hannover und Hamburg:  Der künstlerische Betreuer des Projektes, Rektor der Film Hochschule in Łodz, Prof. Dr. hab.  Mariusz Grzegorzek.

Die Vorführungen finden statt:

1.09.2018, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover 

Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)

2.09.2018, 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg

Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)

Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. 

Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache 

Internet: www.filmlandpolen.de

Grazyna Slomka

Festivaldirektorin "Filmland Polen"

 

   

Die Briefmarkenausstellung „Polen 1918-2018. Kleine Bilder mit großen Geschichten“ zeigt die Geschichte Polens seit 1918, seit der staatlichen Wiedergeburt nach 123 Teilung unter fremden Mächten, im Spiegel seiner Briefmarken. Mit der Modernisierung des Postwesens im 19. Jahrhundert waren auch Briefmarken zu einem Teil des symbolischen Repertoires von Staaten geworden.

Eine Briefmarkenausstellung des Deutschen Polen-Instituts vom 05.09 bis 09.11.2018.
Öffnungszeiten: Mo – Do 9 bis 17 Uhr, Fr 9 bis 13 Uhr

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 5. September 2018, 18.30Uhr,

Karl Dedecius Saal, Deutsches Polen-Institut im Residenzschloss Darmstadt

(Zugang über den Karolinenplatz/Wallbrücke). Der Eintritt ist frei.

Mit der Zeit – und mit den Fortschritten der Drucktechnik – kam der Gedanke, dass sich Briefmarken hervorragend dazu eignen, umfangreiche Botschaften zu übermitteln: Sie können politische Ansprüche erheben, Ideologien propagieren, an historische Ereignisse erinnern, den wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Fortschritt dokumentieren oder Zukunftsvisionen aufzeigen. Sie können aber auch ganz einfach nur politisch unverfänglich Landschaften oder Kunstwerke abbilden, manchmal werden daraus selbst kleine Kunstwerke.

Seitdem bunte Bilder aus aller Welt im Internet kursieren, seitdem E-Mail und soziale Netzwerke die Kommunikation revolutioniert haben, ist die Bedeutung von Briefmarken zurückgegangen, aber immer noch spielen sie für die Symbolpolitik von Staaten eine wesentliche Rolle. In ihrer grafisch oft ansprechenden Form sind sie eine faszinierende Quelle an der Schnittstelle von historischem, politischem und künstlerischem Interesse.

Alle diese Facetten zeigt die Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts in einer Auswahl aus den Sammlungen von Maksymilian Pelc und Alexander Zipper. Sie widmet sich der Motivwelt der Briefmarken als Kondensat ihrer jeweiligen Entstehungszeit mit den von staatlicher Seite gesetzten Themen. Jeweils wenige Marken und deren Geschichten entfalten auf 20 Tafeln spannende Fragen ihrer Zeit. Dazu gehören etwa „1918 – Wiederentstehung des polnischen Staats“, „Tradition und Aufbruch“ (1920er Jahre), „Besatzungsherrschaft im Zweiten Weltkrieg“, „Stalins Schatten über Polen“, „Fortschritt als Versprechen“ (1970er Jahre) oder „Opposition, Repression, Revolution“ (Solidarność).

Konzeption: Matthias Kneip, Peter Oliver Loew, Manfred Mack, Julia Röttjer
Graphische Gestaltung: DUBBEL SPÄTH GmbH & Co. KG KONZEPT KREATION MEDIEN

Tomasz Stańko, Trompeter, Kompositeur, ein Leader.  Im Alter von 76 Jahren ist am 29. Juli 2018 in Warschau der große polnische Trompeter Tomasz Stanko gestorben. Mit Spielen fängt er in 50-ger Jahren an. Das war in Krakau, in Polen.  Joachim Ernst Berendt schrieb über ihn, dass er erster in Europa „free“ Trompetenspieler war.

Als innovative Kraft mit seinem sofort erkennbaren Klang - der, wie er selbst es einmal formulierte, "slawische Melancholie und den Blues" miteinander verband, erregte Tomasz Stanko in den frühen 60er Jahren in Gruppen des Komponisten und Pianisten Krzysztof Komeda erstmals größere Aufmerksamkeit.  An Komedas Seite spielte er nicht nur Soundtracks für Filme von Roman Polanski ein, sondern wirkte auch auf dessen Album "Astigmatic" mit, das als eine der wichtigsten Aufnahmen des neuen europäischen Jazz gilt. Mit diesem bedeutenden Abschnitt seines Lebens setzte sich der Trompeter 1997 noch einmal auf seinem vielbeachteten Album "Litania" auseinander.

Tomasz Stanko machte sein ECM-Debüt 1975 mit dem großartigen "Balladyna"-Album, auf dem er mit dem Tenorsaxophonisten Tomasz Szukalski, Bassist Dave Holland und Schlagzeuger Edward Vesala zu hören war.

Wie sein früher Held Miles Davis war Stanko ein anspruchsvoller Bandleader und jede seiner Gruppen besaß einen eigenen Charakter. Auf den Alben "Matka Joanna" und "Leosia" hielt er mit Bobo Stenson, Anders Jormin und Tony Oxley Lyrismus und turbulentes freies Spiel im Gleichgewicht.

 "Alles, was man erlebt, findet Eingang in die Musik", schrieb Tomasz Stanko.  https://www.youtube.com/watch?v=a_EwcDfvdAg

Das Stück “ Wolność w sierpniu“ (Freedom in August, 2005)

Im Jahr 2010 erschien in Polen die Autobiographie des Artisten u.d.T.: „Desperado”, das Buch wurde zum Bestseller.  Im Jahr 2011 das Smithson Institut, der weltgrößte Kompleks von Museen und Forschungszentren, veröffentlichte 6-teilige Jazz Kompilation: „The Smithsonian Anthology”,  die Kollektion krönt Stankos Stück, “Suspended Night Variation VIII”. Im gleichen Jahr, Polens Präsident Bronislaw Komorowski ehrte Tomasz Stanko mit dem Kommandeurkreuz mit dem Stern des Ordens Polonia Restituta. 

Stankos Faszination für die im Jahr 2012 verstorbene polnische Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska ergab im Jahr 2013 das Album “Wisława”. Stanko schrieb im Album-Buch: „der Lektüre von Wislawa Szymborskas Texte verdanke ich zahlreiche Ideen und Inspirationen“. 

Das Jahr 2014 war für Tomasz Stanko mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Am 14. Januar nahm er den Polityka Pass (Paszport Polityki, https://en.wikipedia.org/wiki/Paszport_Polityki)  in der Kategorie Kulturkreator entgegen. Am gleichen Tag in Paris bekam er die Auszeichnung der Jazz Akademie – l’Académie du jazz den Preis „Prix du Musicien Européen“ – „Europäischer Musiker des Jahres“  – für sein Lebenswerk. Ein Tag später bekam er den Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK), ein unabhängiger Verein bestehend aus 140 Musikjournalisten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.  

In all seinen Bands förderte Tomasz Stanko die Ausdrucksfreiheit und ermutigte seine Mitmusiker zu eigenen improvisatorischen Beiträgen. Bevor er Anfang des Jahres erkrankte, freute er sich darauf, mit einem neuen italienischem Quintett und dem Rhytmusteam des New York Quartets auf Tournee zu gehen…

Zusammengestellt von Joanna Szymanska

Foto: Tomasz Stańko by Magdalena Ławniczak

Mehr Informationen finden Sie unter:

Offizielle Seite: http://www.tomaszstanko.com/

http://www.tomaszstanko.com/pl/dyskografia/

http://www.jazzecho.de/aktuell/news/artikel/article:247864/polens-prominentester-jazzpionier-ein-nachruf-auf-tomasz-stanko

 

Kora Jackowska, eine große  Künstlerin und selbstbewusste Frau, Bürgerin der Zivilgesellschaft und Führsprecherin politischer Transparenz und Wahrheit, eine Bürgerin mit dem Sinn für das Pflichtgefühl in jeder von ihr vielen gesellschaftlichen Aufgaben.

„Schwarze Madonna, schwarzer Engel
der Schauder, jedes Mal, das gleiche

die einzigartige
unerreichbare Herzens Verführerin“.

Kora (Olga Aleksandra Sipowicz, Geburtsname Ostrowska) Rocksängerin, Texterin, Vokalistin der Musikgruppe Manam. Kora wurde am 8 Juni 1951 in Krakau geboren. Sie starb am 28 Juli 2018 im Alter von 67 Jahre.

Die Musik von Kora und der Gruppe Manam, die sie zusammen mit dem ersten Ehemann Marek Jackowski gründete, spiegelte die polnische Realität zwischen 1979 und 2008 wider. 21 Jahre kreierte Kora und Manam die neuen Musiktrends und zugleich passte sie sich der polnischen und europäischen Fabel jener Zeit ein.  Sie war nie apolitisch, ganz im Gegenteil,  sie war immer aktiv im Großen Still und auf vielen Feldern, ob Konzerte, Platten,  TV-Shows oder auch öffentliche Auftritte und Diskussionen. Kora hatte keine Angst. Im Jahr 1989 sang sie ein sehr symbolisches Lied: „ Habe keine Angst”, mit dem Lied feierte die Gruppe Manam ihre Reaktivierung.

„Ich habe Angst vor dunklen und tiefen Nächten
habe keine Angst, habe keine Angst
ich habe Angst von den geheimnislosen Nächten  
habe keine Angst, habe keine Angst“

Kora nutzte ihre Musik und Starrolle in der öffentlichen Diskussion aus, in der Debatte zur vielen wichtigen Themen und Tabubrechen –  selbst der Rock and Roll war in den 80-gern ein Zeichen für große Courage.   An Zivilcourage zeigte  Kora stets mehr als genug!  Sie half AIDS-Kranken, nahm an gesellschaftlichen Kampagnen teil, sprach sich für die Legalisierung von Marihuana aus und das Recht der Frauen für Abtreibung und Selbstbestimmung, sie war solidarisch mit den LGBT Kreisen.

Im Jahr 1992 veröffentlichte sie eine Autobiographie: „Doppelspur des Lebens”, in dem Buch beschrieb sie auch ihre Kindheit, u.a.: wie sie als kleines Mädchen von Priester missbraucht wurde. Viele Jahre später schrieb ein Lied darüber: „Versteckspiel”.  Ihre gesundheitliche Situation hat sie ebenso nicht verheimlicht, sie sprach darüber. Auch in der Krankheit kämpfte sie um die Gerechtigkeit, sie setzte sich dafür ein, den Schmerzmittel Olaparib zukünftig für Krebskranke Frauen staatlich erstattet verschrieben bekommen zu können, auch dieser Kampf sei ihr gelungen.

Kora bleibt eine Freiheitsikone, die erste Hippiefrau...Eine Genießerin der Schönheit, Freiheit und des Lebens. Sie bleibt für immer in der Erinnerung als ein Symbol für die Wahrheit und ein Vorbild für Millionen Menschen, ein Vorbild für den Glauben um die Ideale und Eigenständigkeit. Kora hat die Realität um sich herum selbst kreiert, bewusst beeinflusste sie das gesellschaftliche Geschehen -  auch das staatliche und den Systemwechsel. Sie war immer geselschaftlich und politisch aktiv. „Der Staatsapparat zerstört mein Land. Die Partei aneignet sich den Staat. Das ist die Zerstörung meines Glücks am Lebensende. Sie vernichten alles woran ich je glaubte und wofür ich arbeitete” – sagte Kora vor einem Jahr im Interview für Newsweek.

Kora hatte den Glauben an kluge Menschen nie aufgegeben, den Glauben an die Kraft des Volks,  das Große Orchester der Weihnachsthilfe, an Volontäre, an starke und kluge Frauen…solche Frauen wie SIE selbst war!   Kora hat den Kampf mit der Krankheit nicht verloren, sie lebte bis zur letzten Sekunde, als ob es kein Morgen gäbe…

Die Gruppe Manam gab 11 Alben heraus. Die Lieder von Kora sind längst in die Geschichte polnischer Rockscene eingegangen. Mit der Gruppe Manam hat Kora zahlreiche Lieder lanciert, wie z.B.:  „Boskie Buenos", „Oddech szczura", „Luciolla", „Kocham Cię, kochanie moje", „Szare miraże", „Krakowski spleen", „Róża" czy „Cykady na Cykladach".

Im Jahr 2008 beendete die Gruppe Manam ihre Bühnenkariere, nach 32 Jahren. Kora trat weiterhin als Solistin auf. Sie spielte auch während der Krankheit. Zum letzten mal 3 Jahre nach der Krebsdiagnose, dieser Auftritt war ihr letzter. 

JS

 

"Widerstand-Erinnerung-Versöhnung" Ausstellung über Lebensstationen eines großen Politikers und Brückenbauers zwischen Deutschland und Polen: Władysław Bartoszewski (1922-2015):  Lebensstationen eines großen Politikers und Brückenbauers zwischen Deutschland und Polen - Ausstellung, Do–Fr 12.07.​ – 31.08.2018, 10178 Berlin, Berliner Rathaus (Wappensaal), Rathausstraße 15.

Władysław Bartoszewski war ein polnischer Politker, engagierter Bürger, Journalist und Autor, der sich über Jahrzehnte als Brückenbauer zwischen Deutschland und Polen betätigte. Er erlebte den deutschen Überfall auf Polen, wurde ins KZ Auschwitz deportiert und kämpfte im Warschauer Aufstand. Im stalinistischen Nachkrieg wurde er wieder inhaftiert und setzte sich nach seiner Freilassung im sozialistischen Polen für Demokratisierung und Aussöhnung ein. Nach 1989 trug er, nun als Politiker, entscheidend dazu bei, dass die deutsch-polnischen Beziehungen auf eine neue Grundlage gestellt wurden. Seine Rede im April 1995 im Deutschen Bundestag zeugt davon. Die deutsch-polnische Nachbarschaft gilt auch heute als Auftrag und Verpflichtung für Politik und Zivilgesellschaft der Berliner Republik. Berlin ist somit ein idealer Ort für eine Ehrung Bartoszewskis.

Die Ausstellung widmet sich dem Lebenswerk von Władysław Bartoszewski. Erstmals wurde sie im September 2015 im Warschauer Sitz der polnischen Regierung der Öffentlichkeit präsentiert, wo Bartoszewski bis zum Ende seines 93-jährigen Lebens beruflich tätig war. Die Ausstellungsmacher wollten die Biografie des im 2015 verstorbenen ehemaligen polnischen Außenministers, Diplomaten und Historikers nicht in der traditionellen Form eines chronologischen Lebenslaufs darstellen, sondern in erster Linie auf jene Bereiche aufmerksam machen, die für ihn selbst am wichtigsten waren und den besten Einblick in seine facettenreiche Persönlichkeit geben

Die Ausstellung ist vom 12. Juli bis 31. August 2018 für Einzelbesucher und Gruppen von Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Aufgrund des täglichen Veranstaltungsbetriebes sowie aus Sicherheitsgründen kann es jedoch zu vorübergehenden Schließungen des Rathauses kommen.

Die Ausstellung widmet sich dem Lebenswerk des im April 2015 verstorbenen polnischen Auschwitz-Überlebenden, Außenministers und Historikers Władysław Bartoszewski.

Veranstalter:

  • Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.
  • Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei

Veranstaltungen im Rahmenprogramm

Do 12.07.2018

18.45 Uhr

Władysław Bartoszewski (1922 – 2015): Widerstand – Erinnerung – Versöhnung (Ausstellungseröffnung)

Do 26.07.2018

17.00 Uhr

Sonderführung durch die Ausstellung, Film und Vortrag von Johannes Bauch

Do 23.08.2018

18.30 Uhr

Sonderführung und Podiumsgespräch „Deutsche und Polen – Begegnungen mit Władysław Bartoszewski“

Di 28.08.2018

10.00 Uhr

Bildungspolitisches Programm für Schüler und Jugendgruppen

Mi 29.08.2018

10.00 Uhr

Bildungspolitisches Programm für Schüler und Jugendgruppen

Do 30.08.2018

17.30 Uhr

Finissage der Bartoszewski-Ausstellung in Berlin

 

Mehr Infos: http://www.bartoszewski-initiative.de/

http://www.dpgberlin.de/de/termine/2018/wladyslaw-bartoszewski-1922/

 

Die „Polnische Folkloregruppe POLONEZ” e.V. präsentiert die Schönheit der polnischen Kultur durch Volkstrachten, -tanz, -gesang und -musik. Wir laden Sie zu unseren Auftritten herzlich ein:

25. August - "Gib etwas von dir" - Ein Benefizkonzert für bedürftige Familien und obdachlose Tiere in Polen.

Das neu eröffnete Restaurant polnischen Margaretes Goldbachhalle (Adresse: 61197 Nieder-Florstadt Mockstadt, Goldbachstr 2.) , köstliche polnische Lebensmittel, interessante Aufführungen Künstler und Gruppen von Kindern, Musik, Präsentation der polnischen Unternehmen, Akademie oder Kreativität, Begegnungen mit Künstlern, Kunstpräsentationen, eine Bücherecke, Fotografie, Malerei, Chi Gong, Sport und andere kreative „Disziplin“.

Veranstalter:

"Frankfurterki Pomagają" ist eine Gruppe von Frauen, die Familien aus Polen und nicht nur aus Familien helfen. Die Initiative wurde hauptsächlich für Kinder geschaffen. Ab 2015 sammelt Kleidung, Spielzeug, Spenden, tun sie Pakete für die Bedürftigsten und an polnischen Familien schicken, sondern auch die Unterstützung der Familien in Deutschland gewidmet ist.

"Polonijny Animals" ist eine Hilfe für Tiere in polnischen Tierheimen. Sie sammeln Lebensmittel für Tiere, die notwendigen Dinge und organisieren den Transport zu Schutzräumen in Polen. Im Allgemeinen ist Hilfe für Haustiere beteiligt. Eine recht frische Initiative, die seit Dezember 2017 in einer kleinen, aber effektiven Gruppe läuft. Für 2020 planen sie das erste "Orchester" für obdachlose Tiere in Polen.

„4Memory“ außerhalb kommerziellen Produktionen, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, hat sich verpflichtet, Künstler in Form von Unterstützung für Clips und Musik-Promotions in Kultur, Tourismus und interessante osobowości- vor allem in Deutschland zu helfen. Kreativität, Engagement, Unkonventionalität ist das Motto von 4Memory.

1. September - „Bunte Wiese“- Inernationales Festival anlässlich des Jubiläums zum 50-jährigen des Bezirks Kranichstein in Darmstadt.ternationales Festival anlässlich des Jubiläums zum 50-jährigen des Bezirks Kranichstein in Darmstadt.

Zeit: 14:00 - 22:00 Brentanowiese, Darmstadt Kranichstein

Veranstalter: Förderverein Kranichstein e.V., Sozialdezernat Wissenschaftsstadt Darmstadt und das Amt für Internationales und Interkulturellen

  1. September – 21. Interkulturelle Wochen Offenbach – „Vielfalt verbindet“                                                                                              

Formeller Empfang im Rathaus von Offenbach durch Bürgermeister Peter Schneider für alle interessierten Bewohner.

Interkulturelle Wochen in Offenbach finden seit 1998 statt. Fast 65 Organisationen und Initiativen beteiligt, um einen besseren politischen und rechtlichen Rahmen für das Zusammenleben von Deutschen und Migranten zu schaffen. Durch persönliche Gespräche und Kontakte, um sich gegenseitig und gegenseitiges Verständnis besser kennen und damit die Überwindung des gegenseitigen Vorurteile. Dies ist das Hauptziel der Initiative. Daher ergänzen Informationsveranstaltungen und Feste Meetings und Filmvorführungen und Theateraufführungen sowie Treffen mit Autoren und Autoren.

Internationale Wochen / Weeks Mitbürger ausländischer Herkunft wurden auf Initiative der Deutschen Bischofskonferenz geschaffen, der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und das griechisch-orthodoxen Metropolis. Die Initiative unterstützt neben Gewerkschaften, Sozialverbänden, Kommunen, Gemeinden und Ausländer inicjatiw Deutsch-Migranten.

23. September - "Kinder brauchen Platz" Stadtfeste anlässlich des Weltkindertages in Darmstadt

Zeit: 12:00

Ort: Darmstadt, Luisenplatz / Wilhelminenstr.

Veranstalter: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, CPA Promotion Tram

Wir laden Sie herzlich zu den Konzerten der polnischen Folkloreband POLONEZ ein!

Polonez e.V.

 

Am 5.-6. Juni veranstaltete die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit  eine Konferenz anlässlich des 100. Jahrestages der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens: "Polen und Deutschland in Europa".

Die  Konferenz wurde von den Ko-Vorsitzenden des SdpZ-Rates Markus Meckel und Piotr Madajczyk eröffnet. Ehrengäste der Konferenz waren: Präsident der Republik Polen Andrzej Duda mit Frau Agata Kornhauser-Duda und der Präsident der Bundesrepublik Deutschland Frank-Walter Steinmeier mit Frau Elke Büdenbender. An der Podiumsdiskussion nahmen als Moderatoren die Direktoren der SdpZ, Cornelius Ochmann und Krzysztof Rak, teil.

Als Experten traten auf: Prof. Dr. Dieter Bingen (Deutsches Polen-Institut in Darmstadt), Prof. Dr. Yvonne Kleinmann (Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien in Halle/Jena), Prof. Dr. habil. Eugeniusz Cezary Król ( SdpZ) und Dr. Justyna Schulz (West-Institut in Posen).

Zu den über 200 anwesenden Gästen zählten Vertreter der Regierungen der beiden Länder, Vertreter des diplomatischen Korps in Polen, Abgeordnete des Europaparlaments, Abgeordnete des Sejm und des Bundestags, sowie Vertreter der Zivilgesellschaft.  

Am zweiten Konferenztag fanden im Sitz der SdpZ zwei Diskussionspanels statt:

Hundert Milliarden Euro Handelsvolumen als treibende Kraft der deutsch-polnischen Beziehungen

Moderation: Michael Kern (AHK Polska), Dr. habil. Sebastian Płóciennik (PISM)

Podium: Michał Krupiński, Vorstandsvorsitzender von Pekao SA, Andreas Maierhofer, Vorstandsvorsitzender von T-Mobile Polska SA, Anna Włodarczyk-Moczkowska, Präsidentin der AHK Polska

sowie

Deutsch-polnische Zusammenarbeit als Motor der Europäischen Union

Moderation: Rosalia Romaniec (Deutsche Welle) und Jerzy Haszczyński (Rzeczpospolita)

Podium: Marek Krząkała (Sejmabgeordneter), Manuel Sarrazin (MdB, Vorsitzender der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe), Szymon Szynkowski vel Sęk (Staatssekretär im Außenministerium der Republik Polen, Sejmabgeordneter, Vorsitzender der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe) und Paul Ziemiak (MdB, Bundesvorsitzender der Jungen Union)

 

Mehr: http://sdpz.org/aktuelles/konferenz-der-sdpz-polen-und-deutschland-in-europa--grgVIS

20 Jahre wartete Frankreich erneut Weltmeister zu werden. Das war ein verrücktes Finale. Frankreich gewann gegen Kroatien 4:2, unglaubliches Spiel! Und Frankreich, wieder mal die weltbeste Mannschaft. Die Kroaten konnte keiner bewältigen, man könnte sagen, dass die Mannschaft sich selbst bewältigt hat…es folgten Freistoß ins eigene Tor und später die eigene Hand im Strafraum. Das Endspiel war durchaus merkwürdig, unkonventionell und wird ganz bestimmt in die Geschichte des Weltfußballs als ein großes sportliches Ereignis eingehen. Die Kroaten beharrten auf das eigene Glück, Franzosen konnten nur halbwegs eigene Fans mit großer Show bescheren…und der Richter sei schließlich ebenso nur ein Mensch gewesen. 

Vor Jahren schwärmte die ganze Fußballwelt über die Wundermannschaft aus Spanien, die jede zwei Jahre ein großes Turnier gewann.  Wir, Fans,  liebten die spanischen Spieler für die Tiqui-taca und Fußballkunst erster Klasse und natürlich für die Pokale 2008, 2010 und 2012.   Vielleicht liebte die Fußballwelt nicht unbedingt die Deutschen, jedoch jeder schätzte den Pragmatismus dieser Mannschaft, das perfekte Spielgetriebe, das die deutsche Mannschaft zum vierten Mal im 2014 zum Weltmeister machte. Die sportlichen Aufzählungen würdigten in erster Linie den  Brasilianer, Italiener, Argentinier, kaum einmal gehörte Frankreich dazu… Und doch, dieses Jahr und für die nächsten vier Jahre hat ausgerechnet Frankreich den WM-Pokal für sich gewonnen! Es waren wirklich bewegenden Momente, tiefer Regen und die Freude neuer Weltmeister! 

Die großen Favoriten der WM 2018 reisten allerdings viel früher nach Hause  ab. Die deutsche Mannschaft strahlte die Hoffnung nach dem Thriller-Spiel gegen Schweden aus, es war so knapp: letzte Minute und doch noch ein Tor und damit ein Sieg. Man hoffte, dass die Deutschen  doch bis 1/8- Finale schaffen werden. Leider war das nicht der Fall, die Mannschaft des Joachim Löws verlor gegen Südkorea, die als schwächste Mannschaft der Gruppe galt. Solch einen Verlauf des Mundials  hat Niemand in Deutschland erwartet, auch die Diskussionen darüber werden noch lange im Landesinneren dauern.  

Die polnische Nationalmannschaft wollte schon immer sich mit der deutschen Mannschaft messen. Gesagt getan – auch die Polen haben es nicht geschafft die eigene Gruppe zu verlassen, somit endete die WM 2018 für die Polen relativ schnell. Die polnische Mannschaft sah auf dem Fußballfeld wie ein verlorenes Kind aus, das nicht weiß wo lang es gehen soll, die Spieler waren miteinander unkoordiniert. Auch der Robert Lewandowski konnte nicht ganz alleine die Tore schießen. Leider muss man feststellen, dass sich die polnische Mannschaft nicht besonders gut gezeigt habe. Irgendwie weiß man ja, dass ohne Zuspiel kein Tor geben kann und doch…Vielleicht auch davon die ganze Frust und darauffolgenden Misserfolge bis zum Endspiel mit Japan, das nicht mehr im sportlichen Rahmen zu betrachten war. Der polnische Nationaltrainer Adam Nawalka wird keine weitere Chance bekommen, polnische Mannschaft auf die WM 2022 stark zu machen, der Joachim Löw wohl –  er bleibt weiterhin der deutsche Nationaltrainer und hat somit eine Chance sich zu rehabilitieren.

Ich muss noch hinzufügen, dass trotz des guten Spiels Englands, im Halbfinale hat mich ausgerechnet Belgiens Gewinn glücklich gemacht! Ebenso wie am Anfang der WM, das tolle Spiel Spanien: Portugal, das in meinen Augen das große Finale verdient hat. Interessant zu erfahren wäre ebenso: in wie fern das innovative Verifizierungssystem VAR den Richtern behilflich war? 

Was die technische und logistische Organisation der WM 2018 betrifft, lässt sich nur nach Fachleuten wiederholen, dass diese  rügelos war. Die sportliche Infrastruktur war gut und die Fußballstadien auf dem Weltniveau gehalten, über eventuelle kleine Macken wird man schnell vergessen. Das wichtigste jedoch sei, dass die Fußballfans sich in Russland sicher und wohl fühlten. Die Russen bereiteten einen herzlichen und wahrhaftig „slawischen” Empfang vor, was die zahlreichen TV-Übertragungen bestätigten, wobei jede einzelne Übertragung technisch einwandfrei war! 

Die WM ist vorbei und plötzlich wurde so leer. Wir müssen uns etwas gedulden und abwarten.  In vier Jahren gibt es wieder eine WM, Katar 2022, ich hoffe mindestens  genauso emotionsvoll wie diesjährigen Spiele in Russland.

WL

 

 
Im Bild (v.l.): Paul Ziemiak MdB, Armin Laschet (Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen), Stanislaw Karczewski (Vorsitzender des Senats der Republik Polen), Arndt Kirchhoff (Präsident unternehmer nrw und Honorarkonsul der Republik Polen), Robert Gawel (Mitglied des Senats der Republik Polen) .

Der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) und des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, ist zum Honorarkonsul der Republik Polen ernannt worden. Sitz des Honorarkonsulats ist Düsseldorf. Das Exequatur wurde Kirchhoff vom Unterstaatssekretär im Außenministerium der Republik Polen, Andrzej Papierz, am Samstag in Düsseldorf überreicht. Der feierlichen Amtseinführung wohnten der Marschall des Senats der Republik Polen, Stanislaw Karcewski, der polnische Botschafter, Prof. Dr. Andrzej Przylebski, sowie der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet , bei. Arndt G. Kirchhoff ist Unternehmer in Attendorn und CEO der KIRCHHOFF Automotive Holding GmbH & Co KG.

Wirtschaft Regional Online

Achener Kulturverein Polregio e.V. organisiert jährlich seit 2003 das "Musicalisches Picknick Polregio" im Park in Plombieres am Dreiländereck. Auch dieses Jahr, am Samstag, den 29. Juni, traf sich der Polonia mit neuen Freunden aus Rumänien auf der malerischen Waldanlage. Die Attraktionen beinhalteten einen gemeinsamen Grill und musikalischen Akzent in der Leistung von Duo Róża und Benedykt Frąckiewicz. Der Polregio Club bietet traditionell einen gemieteten Platz, Holzkohlegrill und eine tolle Atmosphäre. Jeder bringt in einen Picknickskorb, was er mag und was andere gerne anbieten möchten! Polregio-Freunde hatten die Gelegenheit, mit einem kalten Bier über Urlaubspläne zu sprechen. Für Kinder gab es einen Spielplatz und einen ganzen Park voller Attraktionen. Auch dieses Mal waren wir etwa 100 Freunde, darunter zwei Dutzend Kinder.
So haben wir letzte Woche Juni gespielt!

Fotoreportage: Wieslaw Lewicki

Schon heute laden wir zu Picknick in 2019 !Eintritt frei!!

Zufahrtbeschreibung

Plombieres, Rue du Casino (zjazd na Grillplatz za skrzyżowaniem przy kościele)

Geografische Daten: N 50°44,194` oraz E 5°57,849`

 

Die Rückkehr zu den wöchentlichen polnischsprachigen Sendungen anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Senders. Genau vor 20 Jahren, am 01. Februar 1998, strahlten wir  im neu entstandenen Bürgerrundfunk „Flora“ in Hannover unsere erste Sendung auf Polnisch aus. Damals sendeten wir über UKW. Über elf Jahre lang realisierte ein polnisches Team mit wechselnden Mitgliedern, aber „festen Stamm“ von Mitarbeitern wöchentlich das Radiomagazin der Polonia Polenflug. Im März 2009 verlor das Radio Flora seine Sendelizenz und verwandelte sich in ein Internetradio. Es folgten lange Diskussionen darüber, ob dieser Verlust der Sendelizenz einen Schlussstrich für die Ära des polnischen Radios in Hannover bedeutete, oder ob wir mit unserem ursprünglichen Sender ins Internet gehen sollen, entschieden wir uns für eine dritte Option und gründeten ein Podcast-Radio unter der Adresse www.radiopolenflug09.de. Ich selbst setzte die Arbeit im Radio Flora fort und realisierte jeden ersten Samstag im Monat meine Autorensendung Gadu Gadu.

Das zwanzigjährige Jubiläum der Arbeit unseres Senders fällt mit dem hundertsten Jahrestag der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit und gab Impuls zur Wiederaufnahme der Radiopräsenz in ähnlicher Form wie vor 20 Jahren. Seit Mai 2018 kann man wöchentlich das Polonia-Radiomagazin Polenflug Neo  in Radio Flora in Hannover hören. Unter dem gemeinsamen Schild präsentieren wir polnischsprachige Autorenprogramme, die durch einen „festen Stamm“ von Mitarbeitern und einigen neuen Kolleginnen und Kollegen realisiert werden.

Den monatlichen Zyklus läutet traditionell die Sendung Gadu Gadu ein. Sie befasst sich überwiegend mit sämtlichen Aspekten des Lebens der Polonia in Hannover befasst, überdies behandelt sie auch universelle Themen. Hier findet man auch Berichte über Events in weiteren Zentren der Polonia in Niedersachsen.  „Der literarische Salon“, der bis jetzt Platz für das Tagesgeschehen machen musste, wird ausgestrahlt. Gadu Gadu ist offen für alle Radioverrückten sowie für Journalisten und Publizisten, die Lust auf Mitarbeit im Radio hätten. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Am zweiten Samstag in Monat wird ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Paar Sendezeit erhalten: unsere erste Radiofamilie: Kasia Piątkowska-Durka und Marcel Durka. Kasia ist den Zuhörern von zahlreichen spannenden, in Gadu Gadu einige Jahre lang gesendeten Feuilletons, bekannt. Jetzt gestaltet sie gemeinsam mit ihrem Ehemann und Sohn eine eigene Sendung „Téte á téte mit Kultur“. Dort wird es Platz für Ankündigungen, Rezensionen und Kommentare zu verschiedenen Themen aus dem Kulturleben Hannovers und Niedersachsens geben, interessante Personen mit polnischen Wurzeln werden vorgestellt und ein Zusammenhang mit der polnischen und europäischen Tradition hergestellt.  Der 15-jährige Marcel, das jüngste Redaktionsmitglied in der Geschichte unseres Radios, wird seinen Gleichaltrigen ein Radioforum zur Verfügung stellen. Kontakt:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Angelegenheiten von Jugendlichen und Studenten sind Themen, die seit Jahren auch Agnieszka Foit faszinieren. In ihren Sendungen informiert sie sowohl über tägliche Aspekte des Lebens dieser Gruppe der hannoverischer Polonia als auch über besondere Events wie Treffen in Rahmen von Projekten, Reisen, Konzerte, neue Formen des Unterrichts der polnischen Sprache und Methoden des Kennenlernens der Geschichte, Kultur und Schönheit unseres Herkunftslandes.

Agnieszka Foit, Teresa Czaniecka-Kufer und Katarzyna Zentner-Smith, die bereits seit zwei Dekaden mit dem polnischsprachigen Radio in Hannover verbunden sind, teilen die übrig gebliebenen Samstage im Monat untereinander auf. Ab und zu wird die Sendezeit an Debütanten vergeben. So wird im Mai Sophie Delest, eine Korrespondentin des PolenflugNeo aus Braunschweig ihre erste Autorensendung über den deutsch-polnischen Schüleraustausch präsentieren.

Teresa Czarniecka-Kufer liegen die sozialen Angelegenheiten unserer Gemeinschaft am Herzen. Auf ihrem Konto hat sie zahlreiche Sendungen aus der Reihe: „Neue Polonia – Chancen und Herausforderungen“, in der sie sich u. a. mit Problemen der polnischen Pflegekräfte, die rund um die Uhr Menschen betreuen, Bauarbeiter, junger Unternehmer oder Angestellter großer Konzerne, die zur Arbeit nach Deutschland delegiert wurden auseinandersetzte. Sie bleibt dieser Thematik treu und beschränkt sich nicht nur auf dieses Spektrum, sondern erweitert sie um Themen, die, wie sie sagt,   das Leben selbst diktiert.

Katarzyna Zentner-Smith wiederum initiierte den Zyklus: „Deine Rechte sind immer bei dir. Ein Koffer voller Rechte“, der sich mit der Rechtslage in der Europäischen Union befasst und für die Neuankömmlinge aus Polen in Niedersachsen von großer Wichtigkeit ist. In den Radiosendungen beruft sie sich häufig auf ihre Erfahrungen in der von ihr geleiteten Beratungsstelle für die Arbeitnehmer aus dem Ausland. Überdies interessiert sie sich für moderne polnische Musik und Kunst, die von vielen Vertretern der Polonia in Hannover geschaffen wird.

Das Polonia-Magazin PolenflugNeo kann im Internetsender Radio Flora in Hannover jeden Samstag um 12.00 Uhr empfangen werden (die Sendungen werden jeweils montags um 13.00 Uhr wiederholt) unter der Adresse www.radioflora.de als Livestream, der über Computer bzw. Smartphone gehört werden kann. Das Programm der Sendungen wird eine Woche vor der Ausstrahlung auf der Internetpräsenz der hannoverischer Polonia www.polskadomena.de veröffentlicht, unter: Kulura/Kalendarz Hanower. Wir laden zum Hören und Kommentieren ein und sind offen für Zusammenarbeit und weitere Themenvorschläge. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, im Betreff: Polenflug-Neo.

Grazyna Kamien-Söffker

Lyrische Premiere in „Gdańska”. „Tandem – Liebe ausgezogen in zwei Akten” Der Titel könnte auf nackte Haut anspielen. Am Samstagabend des 16. Juni überzeugten sich die Zuschauer in Oberhausen davon, dass es um emotionalen Striptease ging. Zwei Akte je 45 Minuten vergingen im Nu und ohne auf die Uhr zu schauen.

Gedichte von Joanna Duda-Murowska und Krzysztof Mrowiec formten sich zu Dialogen  von Verliebten und Monologen von Verklärten – zuerst süß, warm, amourös verzaubert; verwoben mit Liedern und Schlagern. „Hört, wie der Zauber der Liebe berührt und durchdringt…“ – sang Róża Frąckiewicz gleich zu Beginn. „Verliebte sind unter uns...“ – erwiderte Agnieszka Skowronek. Dann, wie die Liebe so spielt, kam ein Wechselbad der Gefühle. Wut, Hass,  sogar Gewalt.

– Es tat weh – lächelt Dariusz Broll nach der Aufführung, auf der Bühne geohrfeigt von von Agnieszka Skowronek.  – Halt… Frau. Ich werd’s überleben – fügt er an. Als er nach den Proben unterwegs nach Hause gewesen sei, habe niemand ihn mit Fingerspuren auf der Backe sehen können, denn da sei es schon dunkel gewesen, scherzt er.

– Ich war bestrebt, Emotionen so zu spielen, dass das Publikum sie auch fühlte – sagt Adam Powalla. – Bei der Premiere ist es mir am besten gelungen. Nicht einmal die Generalprobe war so gut. Das Publikum hat geholfen, denke ich.

–  Wir spielen weder das Leben, noch uns selbst, sondern Rollen – betont Krzysztof Mrowiec, der auf der Bühne die Ehefrau seines Kollegen anmachen mußte.

„Ich werd’s euch zeigen!“ – drohte Benedykt Frąckiewicz im darauf folgenden Gedicht. Er komponierte auch die Titelmusik zu „Tandem“ mit einer eingängigen klaren Klarinettenmelodie; er war auch für die musikalischen Arrangements und für die Begleitung zuständig.

In puncto Schauspielerei sind alle sechs Amateure. Siebter und unsichtbarer im Bunde war Józef Kulik  – Souffleur und Mann für Geräuscheffekte. 

Die letzte Szene des Stücks zeigt eine reife, partnerschaftlicher Liebe. Ein Happy End also.

– Das Stück ist komplett ein Polonia-Werk – betont Joanna Duda-Murowska, Drehbuchautorin und Regisseurin. – Die Texte sind in der Emigration entstanden und alle, die in dem Stück spielen, leben und wohnen in der Fremde. Viele Lieder stammen aus der Feder des Duetts Benrose – fügt sie hinzu. Lediglich einige bekannte Schlager hätte man aus dem Repertoire der großen Meister „geliehen“.

– Damit ein Gedicht den Zuschauer erreicht, muss es auch durch Gesten dargeboten werden – sagt Duda-Murowska. – In „Tandem“ gibt es Null Prosa. Ausschließlich durch Poesie und Schauspiel wollen wir Gefühle vermitteln.

Das Publikum war beeindruckt. „Ich war so gerührt, habe Tränen geweint“, „Es war einfach fantastisch, ich mochte die Texte, Arrangements, Gefühle“, „Ein verzügliches Spektakel, und die Liebe habe ich zum Glück schon hinter mir“. „Ich bin positiv überrascht, weil ich ein typisches Sück Theater erwartet hatte. Super. Es hat sich gelohnt, hier zu sein“.

Text und Fotos: Andreas Hübsch

SamoZycie Nr. 13/2018 (19.06.2018)

 

Der in Essen lebende Martin Vogiel stammt ursprünglich aus Gleiwitz-Sosnitza. Sein Leben prägen viele Leidenschaften. Man könnte sagen, er sei ein Universalgenie, er malt, fotografiert, spielt in Amateurtheatern und schreibt Gedichte – und all das tut er mit Leidenschaft. In Gleiwitz arbeitete er im Kohlebergwerk „Sosnitza“, in Deutschland war er Koch, zurzeit arbeitet er in der Logistik.

Die Kindheit und Jugend verbrachte Vogiel in Schlesien. Diese Zeit verbindet er mit den ersten Anzeichen der künstlerischen Sensibilität sowie schwerer Arbeit unter der Erde. Bereits als Kind fing er an zu malen, mit Nostalgie erinnert er sich an die Zeit, als er auf dem braunen Pflasterstein in Gleiwitz zum Kunstkreis an der Schule eilte.  Für seine Landschaftsbilder erhielt er die ersten Preise. Seine Augen leuchten, sobald er sich an diese Zeit erinnert. Er lächelt auch bei der Frage, wo die von ihm gemalten Bilder geblieben sind? „Ich weiß nicht“ – antwortet er „vielleicht sind sie auf dem Dachboden meiner Oma, die zwei Straßen weiter lebte.  Meine Kindheit ist ganz eng mit ihr verbunden. Sie zeigte mir die Schönheit der Welt um mich herum, sie vermittelte mir Bilder der gelesenen Bücher und weckte dadurch meine kindliche Fantasie. Ich besuchte sie jeden Tag.“ Obwohl Martin sein Talent fördern wollte, brachte ihn die Realität in die Technische Bergbauoberschule.

Die Zeit der Arbeit als Bergmann ist längst vorbei, dennoch haben die Schichten unter der Erde einen großen Einfluss auf Vogiels Werk. In einem seiner Bilder zeigt er Wasserlilien, die ein Kontrast zwischen Licht und der Düsterheit der Flure im Bergbau symbolisieren sollen. Diese eindrucksvollen, großen, auf der Wasseroberfläche schwimmenden Blumen schlagen ihre Wurzel im Schlamm. „Die Lilie hat ihren Anfang im Schlamm, dort, wo es fast genauso dunkel ist wie im Bergwerk“, sagt Vogiel. „Sie möchte rausgehen, das Licht sehen und sie explodiert mit einer Knospe, die die Dunkelheit verlässt und sich in ihrer gesamten Schönheit öffnet. Eine Wasserlilie ist eine Blume, die mich sehr fasziniert“. Ein anderes Bild, welches an die in Schlesien verbrachten Jahre erinnert, ist ein Bild des Gleiwitzer Radiosenders. In seiner künstlerischen Version vergleicht Vogiel ihn mit dem Eiffelturm.

Martin Vogiel malt überwiegend auf dem Leinen, er bedient sich verschiedener Techniken und Stoffe. In seiner Arbeit greift er häufig an Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der Malerin Edel Vostry aus Erfurt, bei der er an seiner Technik arbeiten konnte. Seine Bilder werden regelmäßig in Galerien in Essen und an anderen Orten ausgestellt. Zuletzt stellte er im Rahmen einer eintägigen Gartenvernisage vier Künstler aus dem Ruhrgebiet in Bottrop. Er unterstützt auch gerne wohltätige Tätigkeit, darunter Das Große Orchester der Weihnachtshilfe.

Die Wurzeln von Martin Erich Vogiel liegen in Gleiwitz, von der Stadt erzählt er mit großer Faszination. Gleichzeitig füllt er  eine große Verbundenheit mit Essen. Vor drei Jahren präsentierte er in Gleiwitz die Ausstellung „Gleiwitz gestern und heute“. Jetzt träumt er davon, seinen Foto- und Bilderzyklus „Totus tuus Essen“ dort ausstellen zu dürfen.

Text / Foto: Claudia Daniel

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Was bedeutet uns Oberschlesien? Tagung und Begegnung für junge Oberschlesier/innen in Deutschland (16-40 Jahre) - Die fast 20-jährige Partnerschaft zwischen dem Bundesland und der Woiwodschaft Schlesien begründet formell was praktisch täglich gerade durch mehrere hunderttausend Familien mit oberschlesischem Hintergrund in Deutschland gelebt wird. Junge und ältere Oberschlesier sind seit Generationen Teil der (west-)deutschen Gesellschaft. Insbesondere die (Spät-)Aussiedler und ihre Nachfahren, die in Polen geboren wurden oder durch die Familie unmittelbare Kontakte nach Polen besitzen, bilden eine lebendige Brücke zwischen beiden Ländern und Regionen.

Welche Rolle spielt heute die Herkunft aus Oberschlesien? Was macht Oberschlesien heute aus? Warum beschäftigen wir uns (in Deutschland) mit oberschlesischer Geschichte und worauf sollte in Zukunft Wert gelegt werden? Zum Kennenlernen und zur Diskussion laden wir Sie herzlich ins Oberschlesische Landesmuseum ein.

Nach einem kurzen Austausch zu den Zielen und Erwartungen des Treffens möchten wir Ihnen Aspekte der Geschichte Oberschlesiens und ihrer Bezüge nach Nordrhein-Westfalen vorstellen. Hiernach werden wir die Ausstellungen des Landesmuseums besichtigen und einen Vortrag einer Partnereinrichtung zu schlesischen Identitäten hören. Abschließend besteht beim geselligen Ausklang reichlich Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen sowie zu Gesprächen.

Eintägiges Seminar, Samstag, 21. Juli 2018, 14-18 Uhr - Oberschlesien verbindet Nordrhein-Westfalen und Polen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Um Rückmeldung wird gebeten bis zum 30. Juni 2018 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Angebot des Kulturreferenten für Oberschlesien und des OSLM : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Geschrieben von Peters-Schildgen

 

Einladung zum Deutsch-Polnischen Unternehmer-Dialog in Nordrhein-Westfalen - die Verbindungen zwischen Polen und Nordrhein-Westfalen sind außerordentlich eng. Ganz besonders gilt dies für die vielfältigen Wirtschaftsbeziehungen. Um von beiden Seiten aus einen Blick auf diese Beziehungen zu werfen, laden der Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen, die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf, die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer und NRW.INVEST gemeinsam mit ihren Partnern Bank Polski und TIGGES Rechtsanwälte zum Deutsch-Polnischen Unternehmer-Dialog in Nordrhein-Westfalen ein.

  • Montag, 09. Juli 2018 | 16:00 bis 21:00 Uhr
  • Landtag Nordrhein-Westfalen | Platz des Landtags 1 | 40221 Düsseldorf

Neben Diskussionsrunden mit Unternehmerinnen und Unternehmern zu den bilateralen Geschäftsmöglichkeiten besteht Gelegenheit zum Netzwerken und zur Teilnahme an einem Speed Business Mixer mit polnischen Unternehmen. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Empfang im Restaurant des nordrhein-westfälischen Landtags.

Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen. Hier finden Sie alle Unterlagen zur Anmeldung - die Anmeldungen werden über die AHK Polen registriert!

Ihr TIGGES Team

„Pierogi und Prosa“ oder „Zweimal vier Brötchen“ – Buchvorstellung von Gaby Weber. Die junge Lehrerin Katja Schelmer zieht 1990 von Westberlin in eine polnische Kleinstadt, um dort Deutsch zu unterrichten. Mühsam Polnisch lernend gelingt es Katja, sich in der unbekannten Welt des Nachbarn mehr und mehr zurechtzufinden.

In kurzweiligen Episoden erzählt die Autorin von aufregenden und oft skurrilen Erlebnissen und Begegnungen in einer Gesellschaft des Aufbruchs unmittelbar nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Der Roman bietet Turbulentes und Nachdenkliches und eine deutsch-polnische Liebesgeschichte der besonderen Art…

Wann? Donnerstag, 21. Juni 2018, 19.00 Uhr
Wo? SprachCafé, Schulzestr. 1, 13187 Berlin

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Erbeten ist die Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0160 9968 0059, Facebook.
Unkostenbeitrag: 5,-€, Mitglieder 4,-€
Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Projektes „Pankow lädt ein!“ mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow statt.


Zapraszamy!

Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
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+ 49 (0)160 9968 0059

„Über Wanda, die keinen Deutschen wollte“ - wieviel ist von der Legende übriggeblieben? Ein Gespräch mit Prof. Piotr Roguski.  Adam Gaik:  Guten Tag, Herr Professor Roguski, ich danke Ihnen sehr für die Bereitschaft mit mir zu sprechen.

Piotr Roguski:  Herr Adam, wir kennen uns ja seit vielen Jahren, es ist mir mithin angenehm, dass wir dieses Gespräch führen. Es bringt uns irgendwie zurück in vergangene Zeiten, als uns das Verhältnis Professor – Student verband. Auch damals sprachen wir häufig miteinander, sowohl in den Lehrveranstaltungen, wie auch bei Ihrer Diplomarbeit. Sie hatten sich ein sehr ehrgeiziges Thema gewählt. Ich erinnere kurz, dass die Grundlage Ihrer Arbeit Rolf Hochhuths Eine Liebe in Deutschland war. Sie haben sich sehr gründlich an die Arbeit gemacht und nicht nur ein Gespräch mit dem Autor geführt, sondern auch die Orte des beschriebenen Geschehens besucht und Untersuchungen im örtlichen Archivum angestellt. Bei dieser Gelegenheit fanden Sie interessante Dokumente, die ich in meinem neuesten Buch (Nie) poszła za Niemca [„Sie nahm (k)einen Deutschen“] benutzt habe. Ich denke, wir kommen auf das Buch noch zurück.

A.G.: Aber zuvor möchte ich noch folgende Frage stellen: Viele Jahre unterrichteten Sie an der Universität zu Köln. Warum entschieden Sie sich für eine Tätigkeit an einer deutschen Hochschule? Welche Kriterien muss man erfüllen, um sich um eine solche Stellung zu bemühen?

P.R.:  Mein Abenteuer mit deutschen Universitäten begann recht früh. Zum ersten Mal kam ich auf Einladung der Universität in Frankfurt am Main dorthin in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zwischen dem Slavistischen Seminar in Frankfurt und der Polonistischen Fakultät der Warschauer Universität bestand eine Vereinbarung, auf Grund derer ein polnischer Wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Arbeit mit deutschen (nicht nur) Studenten delegiert wurde. Ich führte ein typisches Fremdsprachenlektorat durch: von der Sprachlehre in verschiedenen Kursen, bis zu Seminaren und thematische Vorlesungen. Man könnte sagen, ich war so etwas wie ein „Herr für´s Polnische“ der Slavistischen Abteilung. Nach fünf Jahren kehrte ich nach Warschau zurück, um 1993 erneut, und zwar für länger, an den Main zurückzukehren. Im Jahr 2000 wechselte ich zur Universität zu Köln, wo Sie mich antrafen und so kam es zu unserem Zusammentreffen. Im Verlauf dieser Jahre habilitierte ich mich und erzielte die Stellung eines Professors. Wie Sie sehen, gibt es bei meiner Arbeit an deutschen Universitäten nichts Außergewöhnliches, eben der gewöhnliche Weg eines Wissenschaftlers... Obwohl das eine nicht bis zum Schluss ganz richtige Antwort ist, man muss hierbei auch die politischen Änderungen berücksichtigen, die sich damals ereigneten. Vergessen wir nicht, dass Deutschland und Polen nach dem Krieg zu verschiedenen politischen Systemen und Verteidigungsbündnissen angehörten, wir waren länger Feinde als Freunde. Das hatte eine beachtliche Bedeutung im Zugang zu einander, was sich auch im Interesse an Polen in Deutschland niederschlug, und somit auch auf die Zahl meiner Studenten. Ich muss sagen, dass ich vom ersten bis zum letzten Tage meiner Arbeit mit für mich riesig interessanten Erfahrungen konfrontiert war.  So habe ich schließlich die deutsch-polnischen Beziehungen zur Thematik meiner Bücher gemacht: der wissenschaftlichen wie auch der dichterischen.     

A.G.: Hatten Sie mit der Ausreise nach Deutschland irgendwelche Befürchtungen verbunden? Wurden diese in der Wirklichkeit wiedergespiegelt?

P.R.: Wie ich erwähnte, waren die Anfangsjahre meiner Arbeit, also die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts, nicht die leichtesten. Erstens: die Schwierigkeiten bei der Grenzüberschreitung. Zunächst die Kontrollen an der Grenze zur DDR, dann zwischen der DDR und der BRD. Schwierigkeiten bei den Ämtern, Probleme bei der Verlängerung der Aufenthaltsbrrechtigung und ein gewisses „allgemeines Misstrauen. Ich musste mich sozusagen umstellen aus der polnisch-sozialistischen Realität und Mentalität auf eine deutsch-kapitalistische Realität und Mentalität. Der „aus dem Osten“ anreisende Mensch hatte viel nachzuholen... Weil ich jedoch auf Deutschland sehr neugierig war, schreckten mich diese Schwierigkeiten nicht ab. Ich gelangte schnell zu der Schlussfolgerung, dass man sich für die zweite Seite öffnen müsse, damit der Aufenthalt dort nicht müßig würde. Mithin lernte ich wortwörtlich alles, beginnend mit der Sprache bis zur Verhaltens- und Erinnerungskultur. Meine Erfahrungen fasste ich in einigen Gedichtsbändchen zusammen, u.a. in der Gedichtsammlung Co mnie obchodzą Niemcy? [„Was gehen mich die Deutschen an?“] oder in Adieu, Cologne.

A.G.: Hat sich aus der Perspektive Ihres Aufenthalts in Deutschland die Sicht auf unseren westlichen Nachbarn geändert?

P.R.:  Und zwar sehr. Misstrauisch eingestellt gegenüber den Deutschen kam ich an, was nicht erstaunlich ist, weil ich dem Wirken der Propaganda ausgesetzt war. Mit der Zeit wandelte sich das Misstrauen einerseits in Bewunderung und Anerkennung, andererseits in einen „gesunden Kritizismus“. Wie man weiß, sind die deutsch-polnischen Beziehungen verwickelt und schwierig, und es bedarf viel Zeit und analytischen Sinnes, um sich ausgewogene Urteile zu erarbeiten. Den Versuchen eines mehr objektiven Blicks auf die gegenseitigen Beziehungen habe ich viele Veröffentlichungen gewidmet. Zuerst im Buch Tułacz polski nad Renem [„Der polnische Exilant am Rhein”] erinnerte ich die polnische öffentliche Meinung an den außergewöhnlichen Zeitraum des herzlichen Empfangs der polnischen Soldaten-Flüchtlinge in den deutschen Ländern nach dem Fall d es November-Aufstands. Sie erhielten geistige und finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die Emigration. Das war gleichzeitig die Periode eines gemeinsamen, europäischen Projektes der Errichtung eines neuen, demokratischen, die aus der Tyrannei der Besatzungsmächte befreiten unabhängigen Staaten vereinigenden Europas. Die Idee der Verkündung eines großen Festes der Freiheit 1832 in der Ortschaft Hambach war über zwei Jahrhunderte der Gründung der heutigen Europäischen Union voraus. Die Anthologie Do przyjaciela wroga. Niemcy w poezji polskiej [„An den Freund Feind. Deutsche in der polnischen Dichtung“] erinnerte dann, wie im dichterischen Wort sich die geschichtlichen Ereignisse in einem Zeitraum von nahezu eintausend Jahren niederschlugen. Ähnlich verhält es sich mit meinem letzten Buch, dass diesen geschichtlichen Prozess aus der Perspektive deutsch-polnischer Ehen verfolgt. 

A.G.:  Neben der Tätigkeit als Hochschullehrer verwirklichen Sie sich auch literarisch. Gegen Ende vergangenen Jahres erschien im Verlag „Śląsk” ein sehr interessantes Buch unter dem aussagestarken Titel (Nie) poszła za Niemca. Opowieść historyczno-literacka [„Sie nahm (k)einen Deutschen. Eine geschichtlich-literarische Erzählung“]. Darin analysieren Sie die deutsch-polnischen Beziehungen über die Jahrhunderte hinweg, das Verhältnis Männer-Frauen unter die Lupe nehmend. Woher kam die Idee zu diesem Thema und könnten Sie den Schleier des Geheimnisses ein wenig lüften und verraten, was der Leser in diesem Buch findet?

P.R.:  Das Buch, das Sie erwähnen, entstand über viele Jahre, auch in der Kölner Zeit. Ich benutzte bewusst literarische Seminaren um die Antwort auf die Frage zu finden, woher der Hass zwischen Polen und Deutschen kommt, und in welchem Grade er Einfluss auf so zarte und intime Gefühle wie die Liebe nimmt (nahm), und in der Folge auch auf die Entscheidung einer Eheschließung. Das Feld meiner Beobachtungen ward ihr, die Studenten der Slavistik, und unter euch besonders zahlreiche „gemischte Paare“: noch vor dem Eingehen einer Bindung, während deren Andauerns, oder schon nach der Scheidung. Ich habe euch in Diskussionen verwickelt auf der Grundlage literarischer Werke beider Länder. Wir erwägten zahlreiche Fragen, die Aufmerksamkeit auf verschiedene Aspekte dieses komplizierten Prozesses lenkend. Und was zeigte sich, welche Schlussfolgerungen ergaben sich aus unseren gemeinsamen Abschweifungen? Erstens, dass die junge Generation entweder nichts darüber weiß oder den Empfehlungen der alten Legende über „Wanda, die keinen Deutschen wollte“ keinen Wert beimisst. Die gemischten deutsch-polnischen Paare waren der beste Beweis dafür, dass die, besonders im 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts als Soll definierten Verpflichtungen der jungen Polinnen im Verhältnis zum Feind, dem Deutschen, aufgehört hatten, bedeutsam zu sein. Aber das war nur ein Teil unserer Feststellungen. Als unerhört wichtig erwiesen sich die Analysen der Gründe der erscheinenden Feindschaft: sie waren rassischer, nationaler, gesellschaftlicher und konfessioneller Natur. Besonders in der deutschen Literatur ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann sich ein negatives Bild der Polin zu formen. Die deutschen Autoren zeigten direkt oder mittelbar die ungünstigen Folgen auf, die die Liebe und in ihrer Folge die Eheschließungen gebaren. Meistens ging es um die Polonisierung der gemischten Familien, um den „schlechten Einfluss“ der polnischen Ehefrau auf den deutschen Mann, um die polnische Erziehung der gemeinsamen Kinder, um den Übergang deutscher Güter in polnische Hände, usw. Der Höhepunkt des Prozesses der wachsenden Feindschaft war der Zeitraum des Krieges und der Besatzung, als Mischehen nicht nur als „Rassenschande“ verboten waren, sondern auch jegliche Kontakte beider Geschlechter. In meinem Buch finden Sie viele Beispiele. Eines davon hat Rolf Hochhuth beschrieben und genau analysiert, was das Thema Ihrer Diplomarbeit wurde. Im Buch zeige ich ebenfalls, wie man mit den Folgen dieser schrecklichen Ideologie der Verachtung nach dem Krieg zurechtkam und wie lange der Prozess des Erreichens einer Situation der Normalität dauerte. Zu einer Situation, in der sich Ihre Altersgenossen aus Gründen des Geburtsdatums befanden, mithin einer solchen, in der ohne Hindernisse und als Ergebnis ausschließlich eigener Entscheidungen junge Deutsche und junge Polinnen begannen, sich in einander zu verlieben und sogar eine gemeinsame Zukunft zu planen. Sie werden zugeben, dass unsere Geschichte ein seltsames Manöver durchgeführt hat: von der legendären „Wanda, die keinen Deutschen wollte“ zur gegenwärtigen Polin, die ihn „will“. Ist das nicht eine Erscheinung der Normalität im beiderseitigen Verhältnis, so wie das Fehlen von Grenzkontrollen, wovon ich vor Jahren nur träumen konnte, normal und natürlich wurde? Aber, wie Sie wissen, ist diese heutige Normalität nicht für immer gegeben und man muss weiter um sie kämpfen. Das ist wahrscheinlich die beste Pointe meiner über zwanzigjährigen deutsch-polnischen Erfahrungen.

                                               (Aus dem Polnischen übertragen von Erhard Brödner)

    Das Buch, von dem im Interview die Rede ist, kann man auf der Seite des Verlags Śląsk, aber auch über andere Internet-Buchhandlungen erwerben: (NIE) POSZŁA ZA NIEMCA

 

Der diesjährige, bereits siebte Tag der Polonia fand zum wiederholten Mal vor und im Rathaus des Bezirks Berlin-Reinickendorf statt. Das Fest stand im Zeichen des hundertjährigen Jahrestages der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit. Eine Sonderausstellung im Foyer des Rathauses („Mit der roten Straßenbahn zur Haltestelle Unabhängigkeit“)  zeigte den Weg Polens zur Unabhängigkeit und erinnerte an diese wichtige Epoche der polnischen Geschichte.

Berliner Bands „Stan Zawieszenia“ und „Bloody Kishka“ stellten ihre Arrangements der bekannten und weniger bekannten patriotischen Lieder und Lieder aus der Zeit der Legionen vor. Vor dem Rathaus präsentierten sich den ganzen Tag lang polnische Organisationen, Künstler und Unternehmer aus Berlin. An den Informationsständen fehlte auch nicht die Präsentation der Kultur und Kunst der Region Großpolen und des diesjährigen Gastes der Veranstaltung der Gemeinde und der Stadt Szamotuły.  Es traten: Tanzgruppe „Krakowiacy“,  Puppentheater für Kinder „Halina”, Musikbands „Stan Zawieszenia”, „Bloody Kishka” und  „Beuth Six”  aus Berlin und Tanzgruppe „Lajkonik” aus Hannover auf. Aus Jablonkow (Teschener Schlesien) kamen die Folkloregruppe „Zaolzioczek“ und Volkskapelle „Nowina“. Die Gemeinde und Stadt Szamotuły repräsentierte eine Dudelsackkapelle und die Rock-Blues Band „The Old Band“. Die Gruppe „Polesiuki“ vertrat die Region Lebus. Ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Programm wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden des Polnischen Rates, Landesverband Berlin Frau Malgorzata Tuszynska moderiert. Während der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung um 15.00 Uhr bedankte sich der Vorsitzende des Polnischen Rates in Deutschland, Landesverband Berlin Ferdynand Domaradzki bei den Schirmherren der Veranstaltung – dem Bürgermeister des Bezirks Berlin-Reinickendorf Frank Balzer und dem Generalkonsul der Republik Polen in Berlin Marcin Jakubowski für ihre Unterstützung.  In seiner Rede begrüßte er die Gäste – den treuen Freund der berliner Polonia, Abgeordneten Wojciech Ziemniak, den Schatzmeister der Vereinigung „Wspólnota Polska” Tomasz Różniak, den Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Burkard Dregger, die Vertreter der Polnischen Botschaft in Berlin, den Vorsitzenden des Konvents der Polnischen Organisationen in Deutschland, Alexander Zajac, die Vertreter der Stadt und Gemeinde Szamotuły und die Gruppe der Polonia aus Tscheschener Schlesien in Tschechen.

Das Programm bot viele Attraktionen für Kinder und Jugendliche. Die Jüngsten konnten am Stand des Polnischen Schulvereins „Oświata“ basteln, gemeinsam mit Volkskünstlern aus Szamotuły Figuren aus Lehm und Teig formen, den Auftritt des Puppentheaters „Halina“ sehen oder auf der Hüpfburg springen. Ein Teil des Programms fand im Ernst-Reuter-Saal, dort trat zum Schluss des Fests der Star des Abends – die in Polen bekannte Blues-Rock-Band „Łzy“ auf. Das Fest war gut besucht, trotz der Hitze und eines kurzen Regenintervalls fanden zahlreiche Gäste den Weg zu der Veranstaltung. Dank polnischen Anbietern fehlte es nicht an Angeboten der polnischen Küche und an polnischem Bier. Das Fest wurde finanziert dank den Zuschüssen des Polnischen Außenministeriums,  aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie aus den Mitteln der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.

Dieses große Vorhaben hätte ohne die Unterstützung zahlreicher freiwilliger Helfer und Sympathisanten des Polnischen Rates, Landesverband Berlin, die von früh bis spät geholfen haben, nicht durchgeführt werden können.

Joanna Trümner

 

Bundesweite Fachveranstaltung: Arbeits- und sozialrechtliche Grundfragen der Gleichbehandlung von ArbeitnehmerInnen Berlin, 28.6.2018. Ort: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin. Jährlich nutzen Tausende von EU-BürgerInnen das Recht auf Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU, um nach Deutschland zu kommen. Die größte Gruppe der EU- MigrantInnen stammt aus Polen. Seit 2012 wandern jährlich ca. 120.000 bis 150.000 PolInnen nach Deutschland ein. Sehr häufig sind es junge, kreative und gut ausgebildete Fachkräfte, die mit ihren Fähigkeiten und Ideen dazu beitragen können, den Fachkräftemangel in Deutschland abzumildern. Es ist auch zu erwarten, dass viele Polinnen und Polen in Folge des Brexits mit ihren Geschäftsideen nach Deutschland ziehen bzw. in Deutschland eine Arbeitsstelle suchen. Viele von ihnen haben Polen aus ökonomischen und gesellschaftspolitischen Gründen verlassen, um sich hier eine neue Perspektive aufzubauen. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl an Polinnen und Polen, die schon seit sehr langer Zeit in Deutschland leben und hier ihre neue Heimat gefunden haben. Unter ihnen gibt es daher einen großen Bedarf an aktuellen Informationen und Beratungsangeboten zum Thema Arbeiten und Leben in Deutschland. Damit die polnische Community bei der gesellschaftlichen Teilhabe besser unterstützt werden kann, sind polnisch sprachige MultiplikatorInnen gefragt, die den Polinnen und Polen in Deutschland mit ihrem Fachwissen, ihrer Erfahrung und ihrem Netzwerk zur Seite stehen. Diese drei Faktoren – Fachwissen, Erfahrungsaustausch und Vernetzung – sollen Gegenstand der geplanten Fachveranstaltung sein. Dazu sind zwei Impulsreferate von zwei FachexpertInnen sowie vier Workshops vorgesehen, in denen die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung gegeben wird.

Mehr http://agit-polska.de/wp/ und https://www.facebook.com/events/258678524676294/  

Am 25. Mai 2018 wird die Verordnung zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung von Personaldaten und zum freien Datenverkehr (die als „RODO“, „GDPR“ oder „Allgemeine Datenschutzverordnung“ bezeichnet werden) des Europäischen Parlaments und des Rates (EU) 2016/679 vom 27. April 2016 in Kraft treten.

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Redaktia Polonia Viva

Ist es Zeit, Europa neu zu denken? Europa steht heute vor vielen wichtigen und mit externen Spannungen zusammenhängenden Herausforderungen: Die Abschwächung transatlantischer Bande, zunehmende Konkurrenz von Staaten mit Weltmachtambitionen, weiterhin ungelöste Konflikte in Regionen in unmittelbarer Nachbarschaft zu europäischen Staaten – all das erfordert zwingend eine Reflexion über Europas strategische Interessen und über geeignete Instrumente, um den dynamischen Entwicklungen im internationalen Umfeld ein stärkeres Reaktionspotential entgegensetzen zu können. Nicht minder ernsthaft sind die Herausforderungen und Gefahren innerhalb unseres Kontinents: ein hohes Maß an Einkommensungleichheiten, Altersarmut, Alterung der Bevölkerung, Schwierigkeiten junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt, ein durch neue Arbeitsverhältnisse bedingter Wandel des Familienmodells - das sind nur einige der Herausforderungen, mit denen sich Gesellschaft und Politik heute konfrontiert sehen.

Auch für die Medien sind besondere Zeit angebrochen: die seit einigen Jahren anhaltende Abkehr der Leser von Print, variierende Modelle und Wege der Medienfinanzierung, Handhabung der Informationsvalidierung sowie der allgemeine Zugang zu elektronischen Medien – auf der diesjährigen Tagung werden all diese medienrelevanten Themen diskutiert.

Ist es Zeit, Europa neu zu denken? Europa der Regionen oder Europa der Nationen? Unter diesem Tagungsmotto befassen sich die Deutsch-Polnischen Medientage mit Fragen der Weiterentwicklung einer modernen deutsch-polnischen Nachbarschaft innerhalb der EU-Strukturen sowie den journalistisch wichtigsten Gesichtspunkten der Kooperationen von polnischen und deutschen Medien, dem Einsatz neuer Technologien und der Medienfinanzierung. 

Die Deutsch-Polnischen Medientage 2018 finden an der Hochschule Stralsund und in strategischer Zusammenarbeit mit dieser Institution statt.

Ort: Hochschule Stralsund, Zur Schwedenschanze 15, 18435 Stralsund

Mehr Infos finden Sie hier: http://medientage.org/kategorie-deutsch-polnische-medientage-2018,500.html

Redaktion Polonia Viva

Der Europäische Jugendkarlspreis geht in diesem Jahr an die polnische Gruppe "Worcation". Im Krönungssaal des Aachener Rathauses erhielt sie am Dienstag (08.05.2018) die begehrte Auszeichnung. Jugendkarlspreis geht an Polen. Die Gruppe "Worcation" arbeitet seit Jahren die Geschichte eines deutschen Kriegsgefangenenlagers auf beiden Seiten der Neiße auf. Jedes Jahr lädt die Gruppe junge Frauen und Männer aus ganz Europa zu sich ein. Dabei erforschen die verschiedenen Nationalitäten gemeinsam die Schicksale der Lagerhäftlinge. Die Verbindung von Vergangenheitsbewältigung und Verständigung sei vorbildlich, befand die Jury in Aachen.

Der zweite Preis ging dieses Jahr an das Projekt "Juvenilia" aus Italien, das jungen Europäern über gemeinsame Opernbesuche die europäische Kultur nahebringen will. Den dritten Preis erhielt ein Buch aus Malta über Träume und Hoffnungen von Flüchtlingen und den Kampf gegen wachsende Fremdenfeindlichkeit in Europa.

Im Krönungssaal des Aachener Rathauses wurden am Dienstag (08.05.2018) Projekte ausgezeichnet, mit denen junge Frauen und Männer für die europäischen Werte und die Europäische Idee geworben haben.

Der deutsche Gewinner im Wettbewerb ist das von Verena Riedmüller initiierte soziale Projekt „CUBE. Your take in Europe“. Es will jungen Frauen und Männern mehr Teilhabe am politischen Leben in Europa verschaffen. In europaweiten Workshops werden ihre politischen Ideen gesammelt.

Dabei wird besonders darauf geachtet, junge Migranten und Menschen aus sozial schwächeren Schichten einzubinden. Ihre Ideen werden als Videos aufgezeichnet und sollen später durch den Aufbau einer Jugendlobby in den Europäischen Institutionen verankert werden.

Zahlreiche Bewerbungen aus ganz Europa -Insgesamt sind für den Wettbewerb aus den 28 europäischen Staaten 324 Bewerbungen eingegangen, davon allein 44 aus Deutschland. Der Jugendkarlspreis wird vom Präsidenten des Europäischen Parlaments und dem Vorsitzenden der Karlspreisstiftung verliehen. Er ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Redaktion Polonia Viva

Quelle: WDR, Karlspreisstiftung, Presseamt Stadt Aachen

 

Am 01.05.2018 zum 16. Mal in Breslau und zum 6. Mal in Oberhausen versammeln sich die Gitarrenspieler und Gitarrenliebhaber, um zusammen dem größten Gitarristen aller Zeiten - Jimmie Hendrix,  ihre Ehrerbietung erweisen.

Das Event, das heute die Stadt Breslau weltweit berühmt macht,  wurde vom hervorragenden Gitarrenspieler und Pädagogen Jacek Cichonski ins Leben gerufen. Im Jahr 2014 spielten am breslauer Markt das Lied „Hey Joe” von Hendrix etwa 7344 Gitarristen zusammen.  Seit 6 Jahren, immerhin sehr bescheiden, nimmt am Hendrix Event auch Oberhausen teil. Vor Ort, am Altmarkt, vor dem Restaurant „Gdanska“, spielen das Lied „Hey Joe” mehr als 100 Gitarristen zusammen, die die deutschen und polnischen Kreise vertreten.

Diesjährige Auflage des Events wird, traditionell schon, der hervorragende Gitarrist Elo Badura moderieren.  Vor dem großen Finale, das um 16.00 Uhr stattfindet, tritt der Elo Badura mit Freunden, wie z.B.: Geigenspieler Jan Bledowski, auf. Die Musiker werden u.a. die Arrangements von Hendrixs Liedern präsentieren.   Zum Abschluss des Events wird es ein Konzert der Gruppe Joris Hendrik Band geben.

Das Event ist so konzipiert, dass jeder der Spaß am Spielen hat, sich gern beteiligen darf, jede Gitarre sei willkommen: ob akustische-, -klassische, -elektrische oder Bassgitarre;  angenommen werden ebenso die Mandolinen, Banjo und Ukulele.  Vor der Finalvorführung des Lieds „Hey Joe“ wird es zusammen geprobt, unter der Leitung von Elo Badura, selbstverständlich. Das gemeinsame Konzert wird mit einem Ausruf: „Thanks Jimmie“ und der charakteristischen Geste der Gitarren anheben geändert.

Am 01.05 pünktlich um 16.00 Uhr wird man nicht nur aus Breslau und Oberhausen „Hey Joe“ spielen hören, an der Aktion sind weitere polnischen Städte und u.a.: Norwegen, UK und Schweden beteiligt.

In Oberhausen wird die Teilnehmerregistrierung ab 12.00 geöffnet, jeder Teilnehmer bekommt ein Teilnahmezertifikat.

Nimm deine Gitarre und spiele mit uns mit! Es reicht doch die fünf Basisgriffe, aus den das Lied „Hey Joe“ besteht, kennen…         

Leonard Paszek

 

Liebe Kosmopolen & Freunde, ob und wie es in Zukunft mit Kosmopolen weitergeht, steht immer in den Sternen; ein Blickt genügt... sie scheinen noch... Aber das, was hinter uns  - und das ist sehr sehr sehr viel - liegt,  darf auch ordentlich zusammen gefeiert werden.... Wie immer in Kürze gefasst das Aktuellste und Wichtigste für Euch auf einen Blick:

10 Jahre Kosmopolen eV Party & Come Together

Jetzt am Samstag, den 12.05.2018

im Cafe Treibsand - Innen und auf der grossen Terasse
Springerplatz 1  
44793 Bochum
ab 18.00h bis ... 23.00h

kein Eintritt - kein Programm, einfach Treffen, kennenlernen... C`est tout!
Mindestverzehr 10,-- (Cafe Treibsand und POLISH TASTE)

+ Very Spezial Catering direkt aus Gdansk / Polen mit Marta siehe Anhang
BIGOS, ZUREK, KIELBASA, LIMONADEN, SIRUPS... VOM FEINSTEN!!!!

 

 

Mit Ehrenpreis Polonicus 2018 wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. Laudatio hat Basil Kerski, Direktor des "Europäischen Zentrums Solidarność" in Danzig gehalten.

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankredu urde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.
  • Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.
  • Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=kNgxn1M8M8Y&t=1s

Redaktion Polonia Viva

Fotos: Darius Manka und Jerzy Uske

 

Der Programmbeirat der UDG möchte Sie herzlich zur Vorlesung von Wojciech Eichelberger - einer der anerkanntesten und populärsten psychologischen Psychotherapeuten in Polen. Er ist Verfasser vieler Bestseller und Moderator von Fernsehsendungen, und regelmäßig in den renommierten polnischen Medien präsent. Darüber hinaus ist er Vorsitzender und Programmdirektor des Instituts für Psychoimmunologie IPSI in Warschau, das sich auf die Prophylaxe von stressbedingten Störungen und die Humanisierung der Unternehmenswelt spezialisiert. Bei seiner Hilfeleistung für Menschen wendet er die integrale Herangehensweise an, die Körper, Energie, Emotionen und Verstand sowie Geistigkeit des Menschen miteinbezieht.

Thema: Selbstmanagement im Stress
Die Vorlesung wird Workshopelemente enthalten und Wissen über eine wirksame Überlebensstrategie sowie eine Strategie persönlicher Entwicklung in der Welt des wachsenden Drucks und immer höheren Lebenstempos vermitteln.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. habil. Brigitta Helbig-Mischewski.

Die Vorlesung findet am 11. Mai 2018 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.

Nach der Vorlesung gegen 19:30 Uhr wird Wojtek Hoef seine Arbeiten im Rahmen der Gallerie der UDG präsentieren.

Einführung: Dr. Piotr Olszówka

Wie üblich, gibt es eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Wein und Brezel.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Diesjährigen  „POLONICUS 2018“ in der Kategorii "Kultura" geht an Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft. 

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankredu urde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.
  • Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.

Mit Ehrenpreis wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=Oir4oF8m90c

Redaktion Polonia Viva

Fotos: Darius Manka und Jerzy Uske

Zum zehnten Mal wurde am vergangenen Samstag in Aachen der Europäische Preis „Polonicus“ verliehen, dessen Träger in diesem Jahr Donald Tusk, EU-Ratspräsident, Prof. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D., das Musiker-Ehepaares Róża und Benedykt Frąckiewicz aus Wuppertal sowie der engagierte Bürger Jerzy Owsiak sind.

Die Preisträger werden mit dem Polonicus ausgezeichnet für ihre besonderen Verdienste um die Polonia in Deutschland und Europa und für ihr Engagement für die deutsch-polnischen Beziehungen. Der nordrhein-westfälischer Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), sagte während der Preisverleihung, die traditionell im Krönungssaal des Rathauses stattfindet: „Die diesjährigen Preisträger stehen in besonderer Weise für Werte, die wir in einem geeinten Europa brauchen: Sie stehen für Zusammenhalt und Dialog. Eine Gemeinschaft, die solche Werte und eine gemeinsame Geschichte teilt, kann sich selbstbewusst und souverän dem Dialog stellen.“

Im Vorfeld der Preisgala fand eine Diskussionsrunde über aktuelle Fragen der europäischen Integration statt und die Rolle der europäischen Zivilgesellschaft, an der u.a. der Polonia-Beauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen Thorsten Klute, Prof. Dr. Dieter Bingen vom Deutschen Polen-Institut in Darmstadt und Basil Kerski, Leiter des Europäischen Zentrums der „Solidarnosc“ in Danzig teilgenommen haben. Zwar diskutierte man vor allem über die Rolle der Polonia in Deutschland und bei den deutsch-polnischen Beziehungen, aber auch die deutsche Minderheit in Polen kam während des Podiums zu Wort.

Der Polonicus-Preis, der vom Institut Polonicus seit 2008 gestiftet wird, ist die höchste Anerkennung der Europäischen Polonia.

WL

Diesjährigen  „POLONICUS 2018“ in der Kategorii "Dialog" geht an Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankrede wurde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des Regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.
  • Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft.

Mit Ehrenpreis wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. 

Video: https://www.youtube.com/watch?v=ICjvHRKgRkw&feature=youtu.be

Redaktion Polonia Viva

Fotos: Darius Manka und Jerzy Uske

Diesjährigen  „POLONICUS 2018“ in der Kategorii "Polonia" geht an Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland. Laudatio hat Thomas Glanc, Musiker und Komponist, gehalten.

Zu Weiteren diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

  • in der Kategorii "Dialog" Prof. Dr. Rita Süssmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration. Laudatio hat Thorsten Klute, Beauftragte für Polonia des Landes Nordhein-Wstwallen. Die Dankredu urde direkt vor dem Preisverleiung in Kanzelei des regierung NRW in Düsseldorf aufgenommen.
  • in der Kategorii "Kultura" Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP), Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und Entwicklung der Zivilgesellschaft.    

Mit Ehrenpreis wurde namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. 

RedakcjaPolonia Viva

Fotos: Darius Manka i Jerzy Uske

Vor 5 Jahren, aus dem Anlass des Internationalen Tag der Umarmung, veranstaltete der Freundeskreis des „Pol Cafes“ den ersten gemeinsamen Event.  Die Polonia-Mitglieder feierten den Tag der Umarmung, indem sie im Zentrum von Essen, zufällig getroffene Menschen mit einer Umarmung grüßten. Der Tag wird auch als der Auftakt des Polonia-Internetportals Pol Cafe gefeiert. 

Das 5- jährige Jubiläum wurde im Restaurant „Gdanska” in Oberhausen festlich gefeiert. Zur Feier kamen etwa 30 Gäste, davon 2 riesen Plüschbären.  Ebenso wie vor 5 Jahren, die Feier fand am Internationalen Tag der Umarmung statt, somit haben sich erst einmal alle Gäste mit einer Umarmung herzlich begrüßt.  Das Event wurde des Weiteren in die Altstadt von Oberhausen verlegt. Die Eventteilnehmer spazierten durch die Altstadt mit einem Transparent mit der Oberschrift: „Umarmungen umsonst“. Mit einer Umarmung grüßten sie jede getroffene Person, ob auf den Straßen oder örtlichen Lokals – als Reaktion erhielten sie viel Empathie und Freude zurück. Die Umarmeaktion dauerte von 14 bis 16 Uhr, man habe etwa 200 Personen mit einer Umarmung beschert. An dem Event nahmen auch die Schauspieler des polnischen Amateurtheaters vom Restaurant „Gdanska” und die Restaurantbesitzer teil.

Die Geschichte der Umarmeaktion geht ins Jahr 2014 zurück.  Als erster,  im Jahr 2014, verschenkte die öffentlichen Umarmungen Juan Mann, der nach der Landung am Flughafen Sydney eine Enttäuschung erlebte -   Niemand habe auf ihn gewartet und Niemand habe ihn umarmt! Der Juan Mann stellte sich an dem Tag, an einer Kreuzung in Sydney mit einem Transparent: „Free Hugs” auf.  Jemand habe seine Aktion verfilmt und auf Youtube veröffentlicht.

Seit dem Tag, jedes Jahr, wird ein Internationaler Tag der Umarmung gefeiert, an dem sich die Menschen weltweit mit einer Umarmung gegenseitig bescheren.            

Leonard Paszek

 

 

Leonard Paszek

Institut Polonicus lädt zu einem FORUM mit Podiumsdiskussion: „Europäische Zivilgesellschaft im Dienste der Integrationsprozessen innerhalb der Europäischen Union“. Das Wunderprojekt: Europa. Nach wie vor: Vielfalt in Einheit?

Wohin bewegt sich Polen, Frankreich, Deutschland? Wohin bewegt sich der Nationalstaat und wo befindet sich die jeweilige Nation? Wie kann man die Integrationsprozesse innerhalb eigener Nation stärken? Welche Rolle wird der nationalen und ethnischen Minderheiten zugesprochen?

Polonicus-Forum:   Podiumsdiskussion am 28. April 2018 um 14.00 Uhr in Krönungssaal, Rathaus der Stadt Aachen, Markt, Aachen

Anmeldung unter:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seit rund 10 Jahren verleiht das Institut Polonicus Auszeichnungen an engagierte Menschen, die sich stark für den deutsch-polnischen und europäischen Austausch, Dialog und Verständigung einsetzen. Das 10. Jubiläum der Polonicus-Preisverleihung stellt eine hervorragende Gelegenheit in einem Kreis der ehem. Preisträgern, Wissenschaftlern, Experten, Journalisten, Studenten, der europäischen Polonia und Interessierteren  in einer Podiumsdiskussionsrunde sich über aktuelle Integrationsfragen auszutauschen.  Die europäische Polonia will eine Austauschplattform im Sinne des Runden Tisches einleiten: wie kann man die Spaltungen in Polen, bzw. anderen europäischen Ländern überwinden? Welche aktive Rolle kann die Zivilgesellschaft, Kultur und die Politik aktuell übernehmen?

Zum Gespräch sind u.a. Prof. Winfried Böttcher (RWTH), Basil Kerski (Europäisches Zentrum „Solidarnosc“, Danzig), Prof. Dieter Bingen (Deutsch Polen Institut, Darmstadt), Thorsten Klute (Polenbeauftragter im NRW Landtag), Dr. Kamila Schöll-Mazurek (Polnischer Sozialrat e.V., Berlin), Wieslaw Lewicki (Institut Polonicus) eingeladen. Moderation: Marcin Antosiewicz - Journalist NewsWeek Polska.

Veranstalter: Veranstalter: Polregio e.V. mit dem Europäischen Institut für Kultur & Medien Polonicus VOG in Zusammenarbeit mit Herrn Thorsten Klute dem  Polonia-Beauftragten des Landes NRW.

Projekt wird gefördert durch:

 

Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit unendlich vielen Facetten. Ein umfangreiches „Lesebuchlexion“ zeigt nun an ausgewählten Beispielen auf unterhaltende und lehrreiche Weise, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen. Dabei geht es nicht nur um Bekannte(s) – Berlin, Ruhrpolen, Pflegekräfte oder Lukas Podolski –, sondern auch und vor allem um das Unbekannte oder um Dinge, die nicht in erster Linie mit Polen in Verbindung gebracht werden. Der Bogen spannt sich von A bis Z: Von der kaschubischen Bauerstochter Paula Anderson, die vorgab, die Zarentochter Anastasia zu sein, bis zur Stadt Zweibrücken, in der für einige Jahre der vertriebene polnische König Stanisław Leszczyński sein Quartier genommen hatte.

Das Buch präsentiert einerseits „ernste Themen“, etwa die Geschichte der polnischen Arbeitsmigration nach Deutschland, das Schicksal der polnischen Zwangsarbeiter und der sog. Displaced Persons nach 1945 oder die Integration der 1,5 Millionen Aussiedler aus Polen. Gleichzeitig spricht es „Jung und Alt“ an: Polnische Spuren im deutschen Hiphop, in Rap und Schlager kommen ebenso zur Sprache wie polnische Tänze bei Bach und Telemann; die Vorzeige-Polin in der Vorabendserie „Lindenstraße“ steht neben Rosa Luxemburg und ihrer filmischen Umsetzung in Margarethe von Trottas gleichnamigen Spielfilm.

Das reich bebilderte und aufwändig gestaltete Buch wird vom Deutschen Polen-Institut in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben und ist ein Gemeinschaftswerk von 17 deutschen und polnischen Verfasserinnen und Verfassern: Matthias Barelkowski, Dieter Bingen, Nawojka Cieślińska-Lobkowicz, Dorota Danielewicz, Andrzej Kaluza, Basil Kerski, Matthias Kneip, Agnieszka Kowaluk, Markus Krzoska, Thomas Kycia, Peter Oliver Loew, Manfred Mack, Dietmar Osses, Rüdiger Ritter, Andrzej Stach, Hans Christian Trepte und Erika Worbs.

Dieter Bingen, Andrzej Kaluza, Basil Kerski, Peter Oliver Loew (Hrsg.)
Polnische Spuren in Deutschland. Ein Lesebuchlexikon

Bundeszentrale für politische Bildung Bonn 2018, 450 S., zahlreiche Abb.,

Bestellungen: www.bpb.de/shop > Zeitbilder / Bestellnummer: 3988
ISBN 978-3-8389-7171-1  

Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!             www.deutsches-polen-institut.de

 

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