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Kurz vor der diesjährigen Polonicus Auszeichnungen für sein Lebenswerk, traf sich Lech Walesa, der ehemalige polnische Präsident und Friedensnobelpreisträger, mit der Polonia im Ratssaal des Aachener Rathauses. Im Saal trafen sich etwa 80 Besucher unterschiedlichen Alters und Herkunft um gemeinsam mit der Polonia an der Diskussion mit Lech Walesa und Thorsten Klute, Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teil zu nehmen.

Frau Senatorin Barbara Borys-Damięcka, Polonicus-Preisträgerin aus dem Jahre 2015, kam direkt aus Warschau zu dem Treffen. Die Moderation übernahm Olaf Müller – Polonicus-Preisträger des Jahres 2009, Direktor des Amtes für Kultur der Stadt Aachen. Junge Erwachsene und Jugendliche waren ebenfalls an der Diskussion beteiligt. Anwesende Journalisten nahmen die Gelegenheit wahr, um interessante Fragen an den diesjährigen Ehrenpreisträger zu stellen.

Lech Wałęsa betonte, dass solche Treffen notwendig sind, da sie den Teilnehmern ermöglichen, die sich verändernde europäische Realität besser zu verstehen. Er fügte hinzu, dass heute in Europa nur eine europäische Herkunft entscheidend ist und die nationale Herkunft keine Rolle mehr spielt. Die Polonia ist das beste Beispiel für alle Europäer, weil sie in Ihrer neuen Heimat leben, sich in Ihrer Umgebung integrieren und dabei verstanden haben, dass ein vereintes Europa ohne Grenzen für alle Vorteile hat.

Redaktion-Viva Polonia

Übersetzung: Michael Lewicki

Foto: W.Lewicki

 

Lech Walęsa Dr.h.c.,   Mitgründer und ersten Vorsitzenden der Gewerkschaft „Solidarność“,  Friedensnobelpreisträger und Staatspräsident a.D.,  erhielt am 6. Mai in Aachen  den Ehrenpreis der Europäischen Polonia POLONICUS 2017 für sein Lebenswerk und Engagement für Verstärkung der Europäischen Union.

Außer dem Polonicus-Preis ginge an:

Agnieszka Holland - weltberümte polnische Filmregisseurin, Preisträgerin Berlinale 2017, für ihren Lebenswerk und bedeutenden Beitrag zur Gestaltung der polnischen, europäischen und weltweite Innovationen im Filmkunstwerk.

Werner Jostmeier MdL - den Vorsitzender der Parlamentariergruppe Polen-NRW, im Landtag Nordrhein-Westfallen, für seinen langjähriges Engagement für den deutsch-polnischen Dialog, przewodniczacy grupy parlamentarnej NRW-Polska w parlamencie Nadrenii Północnej-Westfalii, za zaangażowanie w dialog niemiecko-polski.

Aldona Głowacka-Silberner, Vorsitzende des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen, für ihr langjähriges Engagement für Polonia und Polen in Deutschland.

Redakcja Polonia Viva

Foto: Dariusz Manka www.fotokiste.de

Das Thema der diesjährigen Deutsch-Polnischen Medientage knüpft an den politischen Wandel in Europa und der Welt sowie an dessen Einflüsse auf die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen an. Die eingeladenen Gäste haben die Möglichkeit, während der Debatten und Workshops über die letzten Wahlen in Polen (Oktober 2015), in den USA (November 2016), in Frankreich (April und Mai 2017), aber auch in den Niederlanden (März 2017) zu diskutieren. Im Rahmen von offenen Diskussionen können Politik- und Medienvertreter Fragen zur Einheit Europas und zu möglichen Entwicklungsszenarien der Europäischen Union an die Botschafter richten.

Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen Ort: Universität Grünberg (Uniwersytet Zielonogórski), Al. Wojska Polskiego 69, Gebäude A16, 65-762 Grünberg

TAG 1, 31.05.2017 (Mittwoch)

12:00-13:00 Lunch, Palmenhaus (Palmiarnia)

13:00-13:15 Eröffnung                       

Elżbieta Anna Polak, Marschallin der Woiwodschaft Lebuser Land
Krzysztof Rak, Geschäftsführender Vorstand, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Wojciech Strzyżewski, Prorektor der Universität Grünberg für studentische Angelegenheiten

Grußwort

Ines Pohl, Chefredakteurin Deutsche Welle
Krzysztof Skowroński, Chef des Verbandes Polnischer Journalisten (SDP)
13:15-14:45 Debatte mit Publikumsbeteiligung: Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen

Teilnehmer:
Lorenz Caffier, stellv. Ministerpräsident, Minister für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Rolf Nikel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Polen
Elżbieta Anna Polak, Marschallin der Woiwodschaft Lebuser Land
Andrzej Przyłębski, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland     

Moderation:
Cornelius Ochmann, Geschäftsführender Vorstand, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Magdalena Przedmojska

Koordynator projektu

Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej

  1. Zielna 37, 00-108 Warszawa

Tel.: + 48 22 338 62 73 I Fax: + 48 22 338 62 01

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www.dnimediow.org

 

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 6 Mai 2017 um 12:00 Uhr zur polnischen Sendung "Gadu Gadu” in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, dem 8 Mai 2017 um 13.00 ausgestrahlt.

Im Programm:

- Gespräch mit Aldona Głowacka-Silberner, Choreografin und künstlerische Leiterin des Tanzensembles „Polonia“ in Hannover sowie Vorsitzenden des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen, ausgezeichnet mit dem diesjährigen Polonicus-Preis für ihr langfristiges Engagement für Polonia und Polen in Deutschland- Interview mit Dr. Martin Wind vom Eckert-Institut über das deutsch-polnischen Geschichtsbuch- Bericht von Katarzyna Piątkowska-Durka aus der Internationalen Industriemesse in Hannover- Einladung zu einem Konzert der Band Singin’Birds aus Warschau im Jazz  Club

Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de  ausgestrahlt

 

 

 

„Solange die Welt besteht kann ein Deutscher niemals eines Polens Bruder sein! – Abgeordneter Werner Jostmeier und die positive Umwandlung des alten polnischen Sprichwortes. Der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier gehört der Nachkriegsgeneration an. Jedoch gerade der II. Weltkrieg und dessen Auswirkungen haben die wichtigste Rolle bei der Entwicklung seiner Beziehung zu Polen gespielt. Das Alles hat  vor 42 Jahren 1975, während seines ersten Besuches in Polen begonnen.

Der junge Jura-Student wollte den Osten kennen lernen, obwohl er im westlichen Teil der Bundesrepublik Deutschland,  in der Nähe von Holland geboren worden war. Seine erste Reise hat er privat mit einer kleinen Studentengruppe nach Danzig, Lublin, Warschau und Breslau organisiert und ein wenig Unterstützung lediglich von der katholischen Kirche und der Deutschen Botschaft in Warschau  bekommen. Doch die erste Reise (wohlgemerkt ohne richtige Telefonverbindung, Handy, E-Mail und Internet) samt allen Strapazen hat seinen politischen Weg und seine Einstellung zu Polen geprägt…

In Danzig ist er Menschen begegnet, die die Spuren der Gräueltaten des II. Weltkrieges in sich trugen und vor allem einer Frau, die sich 1945 nach ihren Kriegserlebnissen geschworen hatte, keinem Deutschen mehr die Hand zu geben. Andererseits wurde er das erste Mal mit polnischer Gastfreundschaft und Herzlichkeit konfrontiert. Diese erste Begegnung der Polen und der jungen Deutschen hatte  zur Folge, dass diese Frau ihren Schwur gebrochen hatte und Werner Jostmeier bis heute mit ihrem Sohn befreundet ist…

Für Werner Jostmeier wurde außerdem klar, dass er alles dafür einsetzen möchte, um den Gang der traurigen deutsch-polnischen Geschichte umzudrehen und ins Positive zu kehren, was zugegebenermaßen  im Jahre 1975 eine ziemlich schwierige Aufgabe war.

Sein persönlicher Weg war auch nicht der leichteste. Als Sohn eines Schmiedes sollte er eigentlich vor Ort bleiben und sich um den Hof kümmern- so sah es die Tradition vor. Am Anfang hat er also den Beruf des Schmiedes erlernt, dann wurde er zum Landmaschinenschlosser ausgebildet und arbeitete im Familienbetrieb. Mit 18 stellte er sich jedoch die Frage, ob das schon alles im Leben sein sollte. Dann entschied er sich das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach zu machen und begann Jura zu studieren. Sein berufliches Schicksal zog ihn unter anderem als Manager bei der Deutschen Telekom nach Bonn.

Kurios ist auch die Tatsache, dass er der CDU im Jahre 1972 beigetreten ist und zwar aus Protest gegen die Ostpolitik Willi Brandts! Doch heute gibt er ohne zu zögern zu, dass gerade diese Politik und der Kniefall in Warschau richtig waren und, dass dadurch der Weg zu der Annäherung und der politischen Wende in Osteuropa geebnet wurde. Werner Jostmeier  war von der Politik Konrad Adenauers, Charles de Gaulle, des jungen John F. Kennedy wie auch durch Papst Johannes der 23. inspiriert. Zuerst war er als Politiker in dem Kreistag aktiv, wo er u.a. den Posten des Beauftragten für die Kontakte zu der ehemaligen DDR bekleidet hatte. Sein Wirken hatte zur Folge, dass  eine Partnerschaft zwischen Coesfeld und dem Kreis Neuruppin gegründet wurde. Dann im Jahre 1995 kam er als Abgeordneter in den Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Von Anfang an war er fasziniert von vereintem Europa, von dem er bis heute sagt, dass es das Großartigste ist, was dieser Kontinent je hervorgebracht hat.  Auch in Brüssel war er  als Politiker aktiv, unter anderem gehörte er zum Vorstand der EVP und im Ausschuss der Regionen bekleidete er den Posten des Vorsitzenden der deutschen Delegation.

Seine Liebe zum Osten und zu Polen hat er auch in die Politik mitgenommen Eine Zäsur in der deutsch- polnischen  Nachkriegsgeschichte bildet, seiner Meinung nach, die Aktion „Päckchen für Polen“, die in der Zeit des Kriegsrechtes  und der Jaruzelski-Regierung in Polen von den Vertriebenen und Flüchtlingen ins Leben gerufen wurde und bei der sich Werner Jostmeier aktiv beteiligen hatte. Damals ist eine Hilfeaktion ohne Gleichen gestartet worden und es kam auch zu den ersten Mensch- zu - Mensch Begegnungen zwischen Deutschen und Polen. Dies ist nach Ansicht von Werner Jostmeier der Ursprung der positiven Veränderung in den beidseitigen Kontakten auf der menschlichen Ebene gewesen…

Auf der politischen Ebene kam es 2010 dazu, dass Werner Jostmeier den Vorsitz der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe übernahm, der  Landtagsabgeordnete aus allen im Landtag vertretenen Parteien angehören. Unter dem Vorsitz Werner Jostmeiers ist diese Gruppe zu  den größten, aktivsten und trotz der verschiedenen politischen Ansichten zu den harmonischsten geworden. Diese Entwicklung ist zweifellos auch dem Vorsitzenden zu verdanken, der unermüdet Reisen nach Polen, Veranstaltungen, Informations- und Kennenlernen -Treffen organisiert, gute Kontakte zu den polnischen Politkern sowie diplomatischen Vertretungen Polens und den in Deutschland lebenden Polen unterhält und den Kreis der Abgeordneten der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe im Landtag NRW um Freunde und Gäste erweitert hatte.

Werner Jostmeier sagt, dass er in die Politik in einer Zeit kam, in der sowohl die Politik selbst als auch die politische Arbeit in der Meinung der Menschen positiv besetzt war und das Politikersein positive Assoziationen weckte und, dass er traurig sei, dass sich diese Einstellung  so gravierend geändert hat.

Für uns Polen ist es jedoch sicher, dass solche Menschen und Politiker, wie Werner Jostmeier, das Unmögliche ermöglicht haben, dass dank ihrem Einsatz die Annäherung zwischen Polen und Deutschen  stattfinden konnte und im Endeffekt , dass die bilateralen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland die besten seit tausend Jahren sind. Das Besondere an ihm ist außerdem, dass er immer die Rolle Polens bei der Wiedervereinigung Deutschlands hervorhebt und seine Bedeutung im vereinigten Europa.

Dafür möchten wir dem Abgeordneten Werner Jostmeier, der sich im Mai d.J. aus dem politischen Leben zurückzieht, herzlichst danken und ihm und uns wünschen, dass er sich auch im Ruhestand und als  Träger des Polonicuspreises  weiterhin für die Vertiefung der Freundschaft zwischen Deutschen und Polen engagiert…

Roma Stacherska-Jung

 

 

 

"Musikalische Reise nach Warschau" - Polnische Lieder aus der Zeit von 1920 bis 1960. Sonntag, 14.05.2017, 17.00 Uhr, Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf, Teltower Damm 18,  14169 Berlin.

Wir möchten die Zuschauer zu einer musikalischen Reise in die Warschauer 20er Jahre und in die Nachkriegszeit einladen. In glamourösen Kostümen werden die unvergesslichen Hits und Schlager der 20er Jahre und des Duetts „Wasowski-Przybora“ gesungen, getanzt und gespielt. Es werden Lieder von den Filmstars wie Eugeniusz Bodo und Hanka Ordonówna, sowie von dem berühmten „Kabaret Starszych Panów“ (das Kabarett der älteren Herren) gesungen, deren musikalisches und literarisches Niveau sehr hoch ist und die Vielfalt polnischer Sprache und Musik spiegelt.

Der Verein für Interkulturelle Begegnungen e.V. präsentiert ein Konzert mit polnischen Lieder der Vorkriegs und Nachkriegszeit

Durch das Programm führt Joanna Ratajczak

Es singen: Małgorzata Picz, Michał Masłoń, Marek Picz

Es spielen:

Krzysztof Szachnowski (Klavier)

Bettina Hartl (Bandoneon)

Darek Blaszkiewicz (Violine)

Erich Abshagen (Kontrabass)

Bodek Janke (Schlagzeug)

Es tanzen:

Marie-Sophie Herling und Kay Bertschneider

Reservierung der Sitzplätze via E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter: Verein für Interkulturelle Begegnungen e.V.

Förderung: Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Auswätigesamt der Republik Polen

Hauptsopnsor: Firma star

Partner: Deutsch-Polnische Geselschaft Berlin

 

Sprechen wie Pole mit Deutsche, wie Kowalski mit Schmidt. Ist es wirklich schwierig? Bestimt nicht, weil nur die Sprache macht unterschied, weil unsere tagtägliche probleme sind identisch. Wir ein atmen dieselbe Luft. Diese einfache Gedanke stelt die Grundlage für unsere Panneldiskusion "Wirr sollen sprechen" dh. auch "Wir müssen sprechen" - es ist organiesiert durch czyli „Wir müssen reden!” organiesiert durch deutch-polnischen DPG aus Bonn und Mitte 21.

Am 2 April 2017 haben wir uns getroffen und kreftig dieskutiert zum Thema  „Powietrze, którym oddychamy” /„Die Luft, die wir atmen” Im Kulturzentrum Gdańska gerade auch über Luft und derren Verschmutzung.  Unsere prelegenten warendr hab. Michał Krzyżanowski aus King's College London und prof. dr med. Barbara Hoffmann aus Uniwersytät in Düsseldorf, beide Autthoritäeten in diesem Fach.

Ind er neuste Smogerscheinunugen in Polen bzw Krakau in dem Aspekt deutsche Dieselpropleme , bzw.  nichteinhaltung der Kriterien.

Gdanska wurde Dank asugesagt für wunderbare Künstlerisch atmosfäre und iwir freuen uns für die nächste Begegnung in Krkau uns im Polen.

Sven Gortzki

 

Wenige Stunden, bevor er mit dem POLONICUS für sein Lebenswerk geehrt wird, stellt sich Dr. h.c. mult. Lech Wałesa, Staatspräsident der Republik Polen a.D. und Friedensnobelpreisträger 1983, gemeinsam mit Thorsten Klute, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, und Werner Jostmeier MdL, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe im NRW-Landtag den Fragen der jungen Polonia.

Geschlossene Veranstaltung - Anmeldung gewünscht: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter: Europäisches Institut Kultur & Medien Polonicus VOG in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen und der Karlspreisstiftung

 

Anlässlich seines Ehrenpreis „Polonicus“ Lebenswerk  reist Herr Lech Walesa in Nordrhein-Westfalen, Hier wird er an zahlreichen Sitzungen und Gesprächen teilnehmen. Treffen mit Jugendlichen in Düsseldorf wird im Rahmen der „Demokratie-Tour“  geplant.  Der Bus der „Demokratie-Tour“ wird vor dem Treffen mit Herrn Präsident vor dem Ministerium stehen. Die Aktion wird durch den Slogan „Du bist Demokratie! Mach den ersten Schritt“  begleitet. Es sei daran erinnert, dass Lech Walesa den ersten Schritt in Richtung Demokratie in den Ländern Mittel- und Osteuropa gemacht, und wir schulden es ihm, dass die Demokratie heute in diesem Teil der Welt des vorherrschende politische System und der primäre Wert eines vereinten Europas ist.

 

 

 

EUROPA IM VISIER – Impulse für die Europäische Union aus Paris, Warschau, Berlin - Podiumsdiskussion zu Ehren von Prof. Dr. Rita Süssmuth am 9. Mai 2017, 19:00 Uhr - Botschaft der Französischen Republik, Pariser Platz 5, 10117 Berlin (Einlass: Wilhelmstr. 69)

Prof. Dr. Rita Süssmuth, ehem. Präsidentin des Deutschen Bundestages, spricht mit
Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina Governance Platform, Berlin
Marek Ziółkowski, Unterstaatssekretär für Sicherheit, Ost- und  Europapolitik im Außenministerium der Republik Polen
Botschafter Pierre Vimont, ehem. Geschäftsführender Generalsekretär des Europäischen Auswärtigen Dienstes, Paris.
Moderation: Dr. Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent des TAGESSPIEGEL.
Die vollständige Einladung finden Sie im Anhang.

Anmeldung bis 30. April 2017 an die Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 06151-4202-0.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die eingehenden Anmeldungen werden nach Datumseingang berücksichtigt. Sollte es mehr Anmeldungen geben, so werden diejenigen benachrichtigt, die nicht mehr teilnehmen können. Wir bitten um eine Absage, falls Sie kurzfristig verhindert sind, damit Ihr Platz Personen auf der Warteliste zur Verfügung gestellt werden kann.

Mit besten Grüßen
Dr. Andrzej Kaluza

Nach „25 Jahren guter Nachbarschaft“ ist die Zivilgesellschaft in Polen und Deutschland jetzt gefragt, den bilateralen Beziehungen unter veränderten Rahmenbedingungen neuen Schwung zu verleihen, die gemeinsame Zukunft als Nachbarn und Partner in Europa von unten mitzugestalten.   

Gerade jetzt, da das Friedensprojekt EU infolge von Brexit und Flüchtlingskrise infrage gestellt wird und die Vorteile der Gemeinschaft nicht mehr wahrgenommen bzw. erfahren werden, braucht es mutige und besonnene Europäer, die sich für den europäischen Zusammenhalt, für ein „besseres“ Europa einsetzen.

Ausgehend vom Motto „Europäisch denken, lokal handeln!“ setzen wir unsere Hoffnung auf die proeuropäische Zivilgesellschaft in Deutschland  und Polen, zwei Ländern im Herzen Europas, denen bei der Suche nach gemeinsamen Lösungen für die aktuellen Herausforderungen auf dem Kontinent eine besondere Rolle und Verantwortung zukommt.

Vor diesem Hintergrund schreibt die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit das bilaterale Förderprogramm „Bürgerinitiativen 25+: Europa gemeinsam besser machen!“ aus. Es soll zivilgesellschaftliche Akteure aus Polen und Deutschland dazu befähigen, im grenzüberschreitenden Austausch Antworten auf drängende Herausforderungen unserer Zeit zu finden und die Mitmenschen für europäisches Denken und Handeln zu begeistern.

Förderkriterien:

Wer?
Deutsche und polnische Institutionen der Zivilgesellschaft, die gemeinsam ein Projekt mit Fokus auf (soziale, politische, wirtschaftliche und  ökologische) Herausforderungen im Europa des 21. Jahrhundert umsetzen möchten.  

Was?
Förderfähig sind alle Veranstaltungsformate mit Ausnahme reiner Kultur- und Sportveranstaltungen, die der Sensibilisierung für und dem Umgang mit Themen wie z.B. Klimawandel, Flucht, (Arbeits-) Migration, soziale Gerechtigkeit, Demokratieabbau, Populismus, Chancen und Gefahren der Digitalisierung u.Ä.) dienen.

Gemeinsame Projekte können mit bis zu 30.000 PLN / 6.800 Euro bezuschusst werden. Gleichzeitig kann die Förderung max. 80% der Gesamtkosten des Vorhabens decken.


Wann?


Antragsfrist: 01.04.2017 - 31.07.2017

Projektrealisierung im Zeitraum: 01.05.-15.10.2017

Wie?
Die Antragstellung ist abweichend vom regulären SdpZ-Verfahren mit mindestens einmonatiger Vorlauffrist innerhalb des genannten Zeitraums laufend möglich. Sie erfolgt über das Online-System für Antragsteller. Bitte vermerken Sie dort im Projekttitel, dass Sie Ihren Antrag im Rahmen der Sonderausschreibung Bürgerinitiativen 25 + stellen.


Hinweise:


Über die Förderung entscheidet nach Qualitätsgesichtspunkten der Vorstand der SdpZ. „Grassroots-Projekte“ stehen dabei besonders im Fokus. Ebenso innovative Projekte, die neue Zielgruppen einbeziehen.

Bestandteil jedes Projektes muss es sein, möglichst viele lokale Akteure und Medienpartner für die Umsetzung des Vorhabens zu gewinnen, um die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen und als good practice-Beispiel potentielle Nachahmer zu erreichen.

Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der Mittelverfügbarkeit. Sollten die Mittel vor Abschluss der angegebenen Zeiträume erschöpft sein, steht Antragstellern selbstverständlich das reguläre Förderprogramm der SdpZ zu den regulären Rahmenbedingungen offen.

Der Zeitraum für die Projektrealisierung darf nicht über den 15.10.2017 hinaus verschoben werden. Geförderte Projekte müssen im Zeitraum von einem Monat nach Projektabschluss erfolgreich abgerechnet sein – spätestens jedoch zum 15.11.2017. Die Auszahlung der bewilligten Mittel erfolgt in zwei Raten: 50% zu Beginn und 50% nach Abrechnung.

Die Mittel aus der Programmlinie können nicht mit einer regulären SdpZ-Förderung im Rahmen desselben Projektes verbunden und jeder Institution nur einmal gewährt werden. Gebietskörperschaften können sich im Rahmen der Projektlinie nicht bewerben.

Für weitere, allgemeine Hinweise zur Antragstellung, Projektumsetzung und Abrechnung beachten Sie bitte die allgemeinen Informationen zu diesen Fragen auf den Seiten der SdpZ.

Die Projektlinie wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

 

Quelle: http://sdpz.org/aktuelles/burgerinitiativen-25--upXhKL


 

Der Ausschuss für interregionale Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission hat am Mittwoch am 5. April in Mierzęcin (Woiwodschaft Lebus, Polen) getagt. Ko-Vorsitzender auf deutscher Seite ist Thorsten Klute, Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein zentraler Diskussionspunkt war die zunehmende hassmotivierte Gewalt in Europa. Alle Akteure der deutsch-polnischen Zusammenarbeit waren aufgefordert, sich für einen respektvollen Umgang aller Menschen miteinander einzusetzen. Unter dem Ko-Vorsitz von Thorsten Klute und Elżbieta Anna Polak, Marschallin der Woiwodschaft Lebus, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der deutschen und polnischen Regionen über die zunehmende Respektlosigkeit in beiden Ländern und die steigende Intoleranz gegenüber verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.
 

„Wir beobachten diese Entwicklung mit großer Sorge; sie gefährdet das friedliche Zusammenleben in Europa und schwächt den Zusammenhalt unserer Gesellschaften. Die deutsch-polnische Zusammenarbeit mit ihren verschiedenen Facetten kann hier einen guten Beitrag leisten“, erklärte Klute, „und unterstützt damit im Einklang mit dem Ausschuss auch die Arbeit des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW), das sich in den kommenden drei Jahren dem Schwerpunktthema „Vielfalt“ widmen wird.“ Der Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks, Stephan Erb, wies auf die Schwerpunktaktivitäten des DPJW hin und zeigte sich erfreut über die in der Sitzung erklärte Bereitschaft der vertretenen Bundesländer und Woiwodschaften, die Initiativen zu unterstützen.
 


Ein weiteres Thema der Sitzung war die Migration von Fachkräften und die regionale Förderung im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik. Im Fokus stand die Aktivierung und Integration qualifizierter Migrantinnen und Migranten sowie deren Rolle auf dem Arbeitsmarkt in Polen und Deutschland. Mit Blick auf die Reform der Kohäsionspolitik nach 2020 wurden die Positionen der Bundesländer und der Woiwodschaften vorgestellt. „Die Fachkräftezuwanderung und die Kohäsionspolitik sind für unsere Regionen zukunftsentscheidend. Die polnischen Regionen müssen den Herausforderungen der modernen Gesellschaft gerecht werden und die Kohäsionspolitik ist hierfür ein wichtiges Instrument. Der Ausschuss ist auch für diese Themen ein wichtiges Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch“, konstatierte die polnische Vorsitzende, Marschallin Elżbieta Anna Polak.

 

Quelle: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW

Seit 30 Jahren gehört der Freitag dem Tanzensemble „Polonia“ – ein Folkloreverein in Hannover, der Landeshauptstadt von Niedersachen. Wunderschöne Trachten, außergewöhnliche Tänze und überlieferte Lieder – das alles vermittelt seit dreißig Jahren das Tanzensemble „Polonia“ in Hannover, gemeinnütziger hannoverscher Kulturverein in Niedersachen.

„Polonia“ entstand im Jahr 1987 unter anderem durch die Initiative von Frau Aldona Glowacka-Silberner, künstlerische Leitung und seit 1998 auch Vorsitzende des Vereins. Sie absolvierte 1993 mit bester Diplomnote ihr dreijähriges Spezialstudium für Leiter und Choreografen polnischer Folkloregruppen an der Universität Lublin.

Mit nicht erlöschender Aufopferung arbeitet Sie jedes Jahr mit immer neuen dazukommenden Jugendlichen im Verein und bringt geduldig jedem Schritt für Schritt die Tanztechnik und die Tanzchoreografien bei.

Bis heute verzeichnet Aldona Glowacka-S. auf ihrem pädagogischen Konto in Deutschland mehrere Hunderte in polnischem Volkstanz ausgebildete, junge Tanzbeine.

Zur Tradition wurden die Freitagsproben, die in den Räumen der Polnischen Katholischen Mission in Hannover stattfinden, während derer aufmerksam die Tanzschritte und Stimmen vor dem Nächsten Auftritt geschliffen werden.

Tänzerinnen und Tänzer verbringen so ihre Freizeit und sehen es als Ihr Hobby an.

Eine der Tänzerinnen Katarzyna Dec-Merkle erklärt: „ ‚Polonia’ ist für mich etwas, was Hobby und die Liebe zur Folklore verbindet und bietet für mich einen unglaublichen Ausgleich zu der alttäglichen Realität“.

Die Ensemblemitglieder nehmen die polnische Folklore auf, um sie auf die Bühne zu bringen und zu verkörpern. „Polonia“ hat in ihrem Repertoire Polens schönste Nationaltänze: Oberek, Kujawiak, Polonez, Krakowiak und Mazur, sowie eine Reihe von gesungenen und getanzten Suiten aus verschiedenen Regionen Polens, wie die von Lowicz, Lublin, Podhale, Rzeszow und Przeworsk.Anna Strachowska tanzt seit zwei Jahren im Ensemble und betont in Ihrem Interview: „Es geht hier nicht allein ums Tanzen, aber auch um das Entdecken der Geheimnisse der unterschiedlichen Trachten, der jeweiligen Region und den damit verbundenen Geschichten“.

Die Polonia-Tänzer lernen hier neue Menschen kennen, sie erlernen in freundschaftlicher Atmosphäre  die schönste Sprache der Welt – das Tanzen.

Zusätzlich erschließen Sie neue, bisher ihnen unbekannte Regionen von Polen.

„Polonia“ bildet eine Familie, wo sich alle gegenseitig auch umeinander kümmern und einander helfen. Das Privatleben verflochten mit dem eigenem Hobby entwickelt sich manchmal auch zu einem Gruppenleben und -erleben. Hier bildeten sich und bilden weiter unzählige Freundschaften und sogar Paare.

Das Tanzensemble „Polonia“ nimmt teil bei verschiedenen Tanzfestivals in Deutschland, sowie im Ausland, konzertiert auf großen gesellschaftlichen Bällen und deutsch-polnischen Feierlichkeiten sowie familiären Ereignissen. Der Verein veranstaltet außerhalb der wöchentlichen Proben auch Wochenendtanzseminare für seine Mitglieder.

Aldona Glowacka-S. verweist in einem ihrer Interviews jedoch auf noch einen wichtigen Aspekt ihrer Arbeit: „Wir arbeiten gleichzeitig für ein positives Bild Polens und seiner Menschen, gegen viele hier herrschende Vorurteile und fördern damit die wichtige Völkerverständigung zwischen beiden uns so am Herzen liegenden Ländern.

Im Tanzensemble „Polonia“ in Hannover haben viele Mitglieder eine polnische Herkunftsgeschichte, doch es ist kein Aufnahmekriterium. Das Alter, Nationalität und Tanzkenntnisse oder Sprache spielen keine Rolle, bei Bedarf wird flexibel in deutsch oder sogar englisch unterrichtet.

Für die Folkloreexpertin Aldona Glowacka-S. ist besonders die Authentizität der Tänze, Lieder und der Kostüme ganz wichtig. Darüber wacht sie fachgerecht und wird inzwischen bei Probendurchführung und einigen Auftritten von Ihrer Assistentin und Schwester Charlotte unterstützt. „Dank zeitiger Kompetenzübertragung in Sachen Ensembleleitung auf die Jugend besteht die Hoffnung, dass mein „künstlerisches Kind“ – hier meine ich unser Tanzenzensemble „Polonia“ – uns überlebt und weitere Generationen von Deutschen und Polen in Deutschland mit seiner Kunst erfreuen wird.“, betont Frau Glowacka-Silberner.

Das Tanzensemble ergreift die Zuschauer mit seiner einmaligen Anmut und erfreut sich großer Freude und lautem Applaus. Das Tanzen bei Polonia ist ein unsagbar besonderes Erlebnis auf der Bühne und lässt sich nur schwer beschreiben, am besten man erlebt das selbst.

Krystyna Bednarz

Mehr Informationen über den die Folkloregruppe Polonia aus Hannover, ihre Trachten und ihrer spezifischen Regionen sowie das Repertoire finden Sie in deutscher Sprache unter: http://www.polonia-ev.de

 

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit ruft einen Wettbewerb für das Logo der Deutsch-Polnischen Gärten am Kamionkowski-See in Warschau aus. Ziel des Wettbewerbs ist die Auswahl eines originellen Logos, welches auf der Internetseite der Deutsch-Polnischen Gärten sowie in der externen Kommunikation des Projektes (Flyer, Newsletter etc.) verwendet wird.

Philosophie

Die Deutsche Botschaft Warschau und die Stadt Warschau haben sich gemeinsam mit deutschen und polnischen Partnern die Revitalisierung einer Grünfläche im Skaryszewer Ignacy-Paderewski-Park vorgenommen. Zwischen dem Nordufer des Kaminonker Altarmes und der Wedelallee im Bezirk Praga-Südstadt ist die Anlage von Deutsch-Polnischen Gärten geplant. Aus der räumlichen Verbindung der Gartenkulturen Deutschlands und Polens soll dort ein Symbol der deutsch-polnischen Freundschaft entstehen und zu einem festen Element der Warschauer Parklandschaft werden. Die Initiative schließt sich an das Jubiläumsjahr anlässlich des 25. Jahrestags der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages an.

Ziel des Projektes ist es Menschen, Initiativen und Unternehmen einen ruhigen und freundlichen Ort zur Besinnung oder Freizeitgestaltung im Grünen zu bieten. Die Gärten sollen die Aufmerksamkeit der Besucher, ganz besonders der jüngeren, auf ihre Fauna und Flora lenken und den Blick für Gartenkulturen Deutschlands und Polens schulen. Das Projekt entspricht der Notwendigkeit, grüne Lebensräume als Teil der modernen Smart Cities anzubieten, besonders angesichts der heutigen Umweltverschmutzung mit Smog und störendem Lärm.

An wen richtet sich dieser Wettbewerb?

Der Wettbewerb richtet sich an alle interessierten natürlichen Personen, darunter Grafiker, Designer, bildende Künstler  sowie Studenten, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter von Kunsthochschulen und juristische Personen, die selbständig oder in Projektgruppen arbeiten. Für natürliche Personen gilt, dass nur volljährige Personen am Wettbewerb teilnehmen dürfen, die volle Geschäftsfähigkeit besitzen.

Welche Kriterien werden bei der Bewertung der Wettbewerbsbeiträge berücksichtigt?

a)      Kreativität – Das Logo soll sich durch Kreativität im Bereich der Ideen, Bedeutung und Symbolik auszeichnen, die Verwendung gefunden haben.

b)      Ästhetik – Das Logo muss die höchsten Standards graphischer Entwürfe erfüllen, darunter jene, die sich auf Komposition des Projektes beziehen. Das Logo soll durch Kreativität und Innovation gekennzeichnet sein, verstanden als einzigartiger und einmaliger Vorzug des graphischen Konzepts, die Neugierde sowie Interesse weckt.

c)      Klarheit der Botschaft (Message) – das Logo soll der visuellen Identifikation der Deutsch-Polnischen Gärten dienen und mit der durch die Partner formulierten Philosophie übereinstimmig sein.

d)      Funktionalität – das Logo muss in der Farbversion sowie in der schwarz-weißen (positiv, negativ), einfarbigen Version funktionieren. Das Logo muss leicht skalierbar sein, um es in verschiedenen Medientypen und bei verschiedenen Informations- und Werbeträgern einsetzen zu können, darunter: Broschüren, Präsentationen, Internetseiten, Werbefilme sowie Werbung.

Welche Unterlagen sind einzureichen?

Die Beiträge setzen sich zusammen aus:

a) dem Logo in Farbversion auf weißem Hintergrund,
b) dem Logo in einer schwarz-weiß Version auf weißem Hintergrund
c) einer Visualisierung, mindestens zwei-drei Beispiele der Anwendung des Logos (z.B. auf der Internetseite, in Pressewerbung), gespeichert im JPG-Format

und werden zusammen mit den ausgefüllten Wettbewerbsformularen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet.

Wir bitten um Vorbereitung der folgenden Formate: JPG, CMYK.eps.

Wie wird der/die SiegerIn gekürt?

Die aus Vertretern der SdpZ, der Botschaft, der Stadt Warschau und aus Partnerinstitutionen zusammengesetzte Kommission gibt die Sieger des Projektes bis zum 10.04.2017 bekannt. Die ausgewählten Arbeiten werden mit einem Geldpreis in Höhe 450 EUR brutto belohnt.

Termine

Ausschreibung des Wettbewerbes: 27.02.2017
Einreichung der Beiträge bis zum 31.03.2017
Wahl der SiegerIn: bis zum 10.04.2017

 

Mehr: http://sdpz.org/aktuelles/logo-wettbewerb-fur-die-deutsch-polnischen-garten-P8MIm0

 

 

Am 21. März 2017 r., nach lange Krankheit ist prof. dr hab. inż. Piotr Jan Małoszewski gestorben – polnischer Wissenschaftler,  Geologe, Hydrologe,  Profesor der Erdkunde, verdienste für Polonia und Katholische Kirche.  Unser Freund und Kolege aus dem Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland. Wr wurde mit demdeutsch-europäischen Polonicus im Jahr 2010 geehrt.

Piotr Małoszewski urodził się 2 lipca 1950 roku w Krakowie. W latach 1968–1973 studiował na Wydziale Elektrotechniki Akademii Górniczo-Hutniczej w Krakowie. Od 1973 przez dwadzieścia lat związany był z krakowskim Instytutem Fizyki Jądrowej. Był stypendystą Fundacji im. Alexandra von Humboldta. Od połowy lat 80. pracował  naukowo poza granicami Polski. W 1978 roku na Wydziale Geologiczno-Poszukiwawczym AGH uzyskał stopień naukowy doktora. W latach 1984 – 2016 był pracownikiem naukowym w Centrum Badawczym Helmholtza w Monachium. Po habilitacji w 1993 r. na Uniwersytecie we Freiburgu Piotr Małoszewski został tam profesorem hydrologii w 1999 r. W 2000 roku P. Małoszewski otrzymał w drodze nominacji od Prezydenta RP tytuł profesora nauk o ziemi w Polsce. W 2004 został wicedyrektorem Instytutu Ekologii Wód Podziemnych w Centrum Badawczym w Monachium. W latach 1999 – 2016 wykładał na Uniwersytecie we Freiburgu. Był także wykładowcą w Karlsruhe, Bochum, Monachium, w szwajcarskim Bernie, w Krakowie i w Poznaniu. Uczestniczył w kursach szkoleniowych organizowanych przez UNESCO oraz Międzynarodową Agencję Energii Atomowej (IAEA). Był ekspertem IAEA w misjach na Kubie, w Brazylii, Malezji, Wenezueli, Nigerii i w Sudanie oraz Etiopii. Uczestniczył w międzynarodowych projektach badawczych w Niemczech, Szwajcarii i w Kanadzie. Był  także Członkiem Amerykańskiej Unii Geofizycznej i Europejskiej Unii Nauk o Ziemi i prezydentem Międzynarodowej Komisji Znacznikowej (ICT) w Międzynarodowym Stowarzyszeniu Nauk Hydrologicznych (IAHS). Profesor był członkiem wielu redakcji i recenzentem ważnych czasopism naukowych. Był autorem 185 publikacji naukowych, dwóch książek i w ostatnich 25 latach ponad 150 wystąpień na sympozjach naukowych. Był promotorem 11 doktorów. Ponad 30-letni pobyt prof. Piotra Małoszewskiego za granicą jest historią sukcesu polskiego naukowca w Niemczech.

Po raz pierwszy do Monachium przyjechał w roku 1979 jako świeżo upieczony doktor krakowskiego Instytutu Fizyki Jądrowej i obiecujący naukowiec - na stypendium Międzynarodowej Agencji Energii Atomowej. Na tle niemieckich kolegów wyróżniał się wiedzą teoretyczną oraz starannością przygotowania matematycznego do realizacji badań eksperymentalnych. Tak wspominał  pierwsze lata w Niemczech:

Przyjechałem z Krakowskiego Instytutu Fizyki Jądrowej, który Niemcy znali i cenili. My mogliśmy sobie pozwolić na jeden jedyny eksperyment, oni - na „tysiąc". Nam się nawet nie śniły takie środki na badania! Więc planowaliśmy od A do Z. Ponadto biliśmy ich przygotowaniem matematycznym i teoretycznym. Byłem po prostu kolegą z pracy. Nikomu nie przeszkadzało, że jestem z Polski, czy jeszcze z innego kraju.

Choć wyjechał do Niemiec jako zaproszony i ceniony ekspert, szybko zaczął angażować się w działalność polonijną, głównie w strukturach katolików świeckich przy Polskiej Misji Katolickiej w Niemczech.

Od 1993 do 1999 był dyrektorem Szkoły Przedmiotów Ojczystych działającej przy Polskiej Misji Katolickiej w Monachium. Współtworzył i był wiceprzewodniczącym Chrześcijańskiego Centrum Krzewienia Kultury, Tradycji i Języka Polskiego w Niemczech, przewodniczył Radzie Naczelnej Polskich Katolików Świeckich w Niemczech oraz Konwentowi Organizacji Polskich w Niemczech, był wiceprzewodniczącym Polskiej Rady Duszpasterskiej Europy Zachodniej. Reprezentował także Polaków w Centralnym Komitecie Niemieckich Katolików (ZdK), przewodniczył delegacji Polskich Wspólnot z Europy Zachodniej w Europejskim Forum Laikatu (ELF) oraz był członkiem Rady Polskiego Zwierzchnictwa Zakonu Rycerskiego św. Grobu w Jerozolimie, uczestnicząc intensywnie jako polski przedstawiciel, w życiu bożogrobców.

Profesor Małoszewski utrzymywał stałe związki z Polską. Prowadził wykłady na Akademii Górniczo-Hutniczej w Krakowie oraz na Uniwersytecie im. Adama Mickiewicza w Poznaniu. 5  września 2016 r. został powołany do Polonijnej Rady Konsultacyjnej przy Marszałku Senatu RP.

Za swoje zasługi został wyróżniony Orderem Świętego Sylwestra Papieża oraz Krzyżem Oficerskim i Krzyżem Komandorski Orderu Odrodzenia Polski.

Requiem aeternam dona ei, Domine, et lux perpetua luceat ei. Requiescat in pace.

Presse, Wspólnota Polska, Europejska Unia Wspólnot Polonijnych

 

Seit den letzten Parlamentswahlen und der Etablierung der neuen Regierung von Premierministerin Beata Szydło ist die polnische Politik wieder in aller Munde. Das rigorose politische Durchgreifen der mit absoluter Mehrheit regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość, PiS) überraschte nicht nur die Opposition, sondern auch politische Experten, Medien und die Öffentlichkeit im In- und Ausland. Beobachter gewinnen den Eindruck, bei dem sogenannten „guten Wandel“ (dobra zmiana) handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Machtwechsel, sondern um einen Systemwandel, bei dem die bisher mühsam erarbeiteten Grundlagen des demokratischen politischen Systems systematisch beschädigt und teilweise ausgehebelt werden sollen.

Das aktuelle Jahrbuch Polen 2017 Politik kann und will die sich täglich wandelnde Situation weder nachbilden noch zeitnah kommentieren; es zielt eher darauf ab, den deutschsprachigen Lesern einen verlässlichen Kompass durch die Mäander der polnischen politischen Szenerie zu geben. Da ist zunächst eine begriffliche Zuordnung wichtig – was ist in Polen links, was ist rechts auf der politischen Bühne? Wo verlaufen die politischen und gesellschaftlichen Gräben? Welche Rolle spielen heute noch Begriffe wie Liberalismus, Konservatismus oder Sozialismus im polnischen Diskurs? Was sagt dazu die einflussreiche katholische Kirche? Aus welchen Quellen schöpft die polnische nationale wie staatsbürgerliche Identität?

Antworten auf diese Fragen geben unsere AutorInnen - Agata Bielik-Robson, Piotr Buras, Gerhard Gnauck, Andrzej Leder, Michał Sutowski, Reinhold Vetter u.a. Einen kleinen Schwerpunkt bilden Texte zur aktuellen polnischen Geschichtspolitik (Klaus Bachmann, Tomasz Stefanek und Lech M. Nijakowski). Neben nachdenklichen Essays findet der Leser im Jahrbuch auch spannende Gespräche mit Marcin Król und Sławomir Sierakowski, eine Reportage von Dagmara Dzierzan und literarische Fragmente von Janusz Głowacki und Andrzej Horubała.

 

Jahrbuch Polen 2017 Politik

Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden 2017, ca. 200 S., zahlreiche Abb. Preis: 11,90 € (Abo 9 €), ISBN 978-3-447-10821-8

www.deutsches-polen-institut.de Bestellung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Der 4. Kongress Polenforschung mit dem Titel „Grenzen im Fluss“ findet von Donnerstag, den 23. März, bis Sonntag, den 26. März, an der Europa-Universität Viadrina und am Collegium Polonicum statt. Rund 300 internationale Polenexpertinnen und -experten werden zu der Tagung in Frankfurt (Oder) und Słubice erwartet. Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburgs und Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, und sein polnischer Amtskollege Dr. Jakub Skiba eröffnen den offiziellen Festakt zur Kongresseröffnung am Donnerstag, dem 23. März, 17.30 Uhr. Den Festvortrag hält der 1979 in Polen geborene deutsche Schriftsteller Matthias Nawrat zum Thema „Grenze und Utopie“. Interessierte sind herzlich eingeladen in die Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“, Lebuser Mauerstraße 4, Frankfurt (Oder). Um Anmeldung per E-Mail bis zum 17. März wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Grenzen im Fluss im (östlichen) Europa – Was können Wissenschaft und Medien tun?“ ist Titel und Thema einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Donnerstagnachmittag, 15.00 Uhr. Namhafte Osteuropaforscherinnen und -forscher sowie Publizisten diskutieren, wie angesichts des Erfolgs populistischer Parteien und restriktiver Mediengesetzgebung der Transfer wissenschaftlicher Forschung und unabhängiger Expertise in die Gesellschaft gelingen kann. Zu Gast sind Prof. Dr. Gwendolyn Sasse, Wissenschaftliche Direktorin des neu gegründeten Zentrums für Osteuropa- und internationale Studien in Berlin, Dr. Gerhard Gnauck, Warschau-Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“, und Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift „Osteuropa“.
Interessierte sind herzlich eingeladen in den Logensaal der Viadrina,
Logenstraße 11.
Um Anmeldung per E-Mail bis zum 17. März wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Während des viertägigen Kongresses präsentieren, kommentieren und diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 28 Sektionen ihre Forschungen. Dabei setzen sie sich aus multidisziplinärer Perspektive mit geografischen, historischen, sozialen, kulturellen, sprachlichen, wirtschaftlichen und juristischen Aspekten von Grenzen auseinander.
Das gesamte Programm ist abrufbar unter: www.polenforschung.de

Die Tagung wird veranstaltet vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, dem Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien an der Europa-Universität, dem Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION und dem Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut am Collegium Polonicum. 

Weitere Informationen:

Europa-Universität Viadrina

Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +49 (0)335 - 5534 4515

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www.europa-uni.de

 

Andrzej Kaluza DPI

Das internationale Filmfestival Berlinale” fand in diesem Jahr bereits zum 67 Mal statt und brachte erneut den polnischen Filmschaffenden einen Erfolg. Der Film „Pokot“ in Regie von Agnieszka Holland ist als bester, neue Perspektiven der Filmkunst eröffnender Film, mit dem Alfred-Bauer-Preis in Form des Silbernen Bären geehrt worden.

Den Hauptpreis des Festivals – den Goldenen Bären erhielt der ungarische Regisseur Ildiko Enzedi für seinen Film „On Body and Soul”.

Der Film „Pokot” entstand nach der Erzählung von Olga Tokarczuk „Der Gesang der Fledermäuse”. Olga Tokarczuk ist nicht nur die Autorin des Buches, das als Grundlage des Filmes diente, sie schrieb gemeinsam mit Agnieszka Holland das Drehbuch zu dem Film. Sie gibt zu, mit der Arbeit an dem Film zweimal anfangen zu müssen. Beim zweiten Mal fing Tokarczuk mit der Arbeit von vorne an und vergaß die Buchvorlage. Nach Konsultationen mit der Regisseurin, die den Roman nach Filmprinzipien ordnete und deren Handschrift bei dem Drehbuch deutlich spürbar ist, konnte man mit den Filmaufnahmen im Juni 2015 anfangen.

Das große Talent von Agnieszka Holland, ihre Fähigkeit, die Menschen zu beobachten und zutreffend zu analysieren, ihr Einblick in die Gefühle und Erlebnisse der Menschen und die großartigen Regiefähigkeiten tragen dazu bei, dass jeder ihrer Filme ein Ausnahmefilm ist.

Agnieszka Holland absolvierte das Studium der Film- und Fernsehfakultät an der Akademie der Musischen Künste in Prag. Ihre ersten Schritte nach der Rückkehr nach Polen waren die Assistenz bei dem Film von Krzysztof Zanussi „Iluminacja“ (Illumination). Sie arbeitete als Drehbuchautorin bei den Filmen von Andrzej Wajda, J.Bogajewicz, A.Zajączkowski und schrieb Drehbücher zu solchen Filmen wie: Bez Znieczulenia”, „Danton”, „Miłość w Niemczech” oraz „Korczak“. Sie arbeitete auch als Konsultantin bei dem Drehbuch des Dreiteilers „Trzy Kolory“ von Krzysztof Kieslowski.

Für die Regie von eigenen Filmen wurde Holland in der Kategorie für die besten fremdsprachigen Filme dreimal zum Oskar nominiert: 1985 für den Film „Gorzkie zniwa“ (Bittere Ernte), 2011 für den Film „W ciemnosci“ (In der Dunkelheit) und 1991 für den besten Drehbuch in dem Film „Europa, Europa“. In ihren Kino- und Fernsehfilmen spielen die besten Schauspieler polnischen und ausländischen Schauspieler, ihre Filme erhielten Auszeichnungen bei solchen prestigeträchtigen internationalen Filmfestivals wie z. B.  Cannes, Berlin oder Montreal. Während der Premiere des Films „Pokot“ in Poznań fasste Agnieszka Holland die positiven Kritiken mit dem Satz: „Es ist außerhalb von Diskussion – der Film hat einfach gefallen“ zusammen.

Die polnischen Künstler sind während der Berlinale bereits dreimal hintereinander ausgezeichnet worden. 2015 erhielt Magdalena Szumowska den Silbernen Bären für die Regie des Films Body/Cialo, im vergangenen Jahr erhielt Tomasz Wasilewski den Silbernen Bären für das Drehbuch zu dem Film „Die Vereinigten Staaten der Liebe“ (Zjednoczone stany milosci).

 

Claudia Daniel

Die Jury des POLONICUS-Preises hat die diesjährigen Auszeichnungen verliehen. Das Europäische Institut für Kultur und Medien POLONICUS VoG ehrt durch die Preisverleihung besondere Aktivitäten und Beitrag zur Verbesserung des deutsch-polnischen Dialogs und zur Bekanntmachung und Vertiefung des Wissens über Polen und die polnische Kultur in Europa.

Die europäische Polonia möchte auf diese Weise ihre Dankbarkeit und Anerkennung für das großartige Engagement auf dem Gebiet der Integration und Bereicherung des Lebens der in Europa lebenden Polen ausdrücken.

Agnieszka Holland, polnische Filmregisseurin, Preisträgerin der Berlinale 2017, für  ihren bedeutenden Beitrag zur Gestaltung  der internationalen Filmkunst;

 

Werner Jostmeier MdL, Vorsitzender der Parlamentariergruppe Polen-NRW im Landtag Nordrhein-Westfallen, für sein langjähriges Engagement für den deutsch-polnischen Dialog,

 

Aldona Głowacka-Silberner, Vorsitzende des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen, für ihr langjähriges Engagement für Polonia und Polen in Deutschland.

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Lech Wałęsa, Dr. h. c. mult., Mitgründer und Erster Vorsitzender der Freien Gewerkschaft "Solidarność", Friedensnobelpreisträger und Staatspräsident a.D., für sein Lebenswerk.

 

Die Gala der Polonia und die Verleihung der POLONICUS 2017-Preise werden am Samstag, 6. Mai um 19.00 Uhr im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden. Der Abend wird musikalisch von dem Chor der Polnischen Katholischen Seelsorge in Wuppertal „Benedictus“ begleitet.

Wir bitten alle an der Teilnahme an dieser Veranstaltung interessierten Personen um eine Anmeldung per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 15. April 2016. Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die diesjährige Polonia-Gala wird von Polregio e. V. und das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VoG in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Polnischer Gemeinschaften organisiert und aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

Wiesław Lewicki
Vorsitzender der Jury des POLONICUS-Preises

Aachen, den 10.03.2017 .

Info: www.institut-polonicus.eu

Formular für Anmeldung PDF

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Die schöne Stadt Braunschweig bietet ihren Bewohnern ein reiches und vielfältiges Kulturprogramm. Unter den unterschiedlichen Nationen bilden die Bürger mit polnischen Wurzeln die größte Community. Offiziell sind es 15 Tausend Polen, nicht offiziell aber mit Sicherheit viel mehr. Eine große Gruppe davon sind junge Menschen die in unsere Stadt hinzugezogen sind.

Oft sind es Personen ohne Sprachkenntnisse, die auf unterschiedliche Probleme bei Erledigungen und Amtsgängen treffen. Bei der Suche nach Hilfe und Unterstützung traf man auf Frau Aneta Bertram und Justyna Stefaniak-Gbogbo, die aktive Hilfe bei der Polnischen Katholischen Mission in Braunschweig geleistet haben. Der Bedarf wuchs aber enorm und so beschlossen sie professionell die Hilfe zu organisieren und ein Hilfsverein zu gründen.

Im Jahr 2012 wurde der Deutsch-polnische Hilfsverein „POLDEH“ e.V. in Braunschweig registriert und die Gründerrinnen in den Vorstand berufen.

Anfangs erteilte der Verein nur Hilfe bei der Lösung verschiedener Schwierigkeiten verbunden mit dem Funktionieren im fremden Land. Es gab Bedarf an Hilfe beim Einschreiben der Kinder in die Krippe, Kindergarten, Schule, Arztbesuchen oder beim Ausfüllen der Formulare und Anträge für Ämter. Die Anwesenheit der Mitglieder war praktisch bei allen Amtsgängen nötig.

Oft war die Hilfe bei Heirat und damit nicht nur bei der Dokumentenvorbereitung sondern auch bei der Übersetzung der standesamtlichen Trauung.

Um Alles mit einem Wort zu beschreiben, der Hilfsverein wurde zum sprichwörtlichen Rettungsanker“ in Dschungel der wichtigen Amtsangelegenheiten.

Zum wichtigen Thema wurde in kurzer Zeit die Arbeit mit Kindern und für Kinder, da die zugezogenen Kinder verschiedener Altersstufen die Soforthilfe brauchten. Zuerst organisierte man im Verein Ergänzungsunterricht und Nachhilfeunterricht für die Jüngsten Schüler, später erweiterte man das Unterrichtsangebot um Polnisch-Unterricht für unterschiedliche Altersstufen.

Heute wird Polnisch, dank „POLDEH“ e.V., auch an Braunschweiger Grundschulen unterrichtet.

Außer schulischen Unterrichtsangebot, werden unter Anleitung auch gemeinsame Vorbereitungen der traditionellen Oster- und Weihnachtsbräuche geübt. Die Kinder treffen sich und gestalten zusammen Adventsdekorationen, Tannenbaumschmuck oder backen gemeinsam die traditionelle polnische Weihnachtsplätzchen.

Kinder aus der Gruppe “Kreative Akademie“ beschäftigen sich mit lesen, schreiben und interpretieren polnischer Texte, die später von Ihnen gern bei verschiedenen Anlässen vorgetragen werden. Ebenfalls dabei singen Sie gern zur selbstgemachter Musik.

Der Verein hat heute viele Mitglieder und Sympathisanten und arbeitet auf verschiedenen Ebenen. Außer der Hilfe bei den formalen Problemen im Bereich Recht, Soziales, Bildung und Psychologisches, wofür ihm viele Fachspezialisten zur Verfügung stehen, wie Rechtsanwälte, Lehrer, Dolmetscher und Sozialarbeiter, leistet heute ebenfalls reiche Kulturarbeit.

Dazu gehört der jährlicher „Tag Polnischer Kultur“, literarische Abende, Wichteln, Kinderkarneval, Konzerte, Ausstellungen, Märkte polnischer Presse und Bücher, sowie Rundfahrten durch Polen.

Einen separaten Bereich bildet die Bibliothek polnischer Literatur, die heute im Haus der Kulturen sich befindet. Der Hilfsverein hat einen großen Beitrag zu einer imponierenden Sammlung polnischer Literatur geleistet.

POLDEH e.V. gehört heute zu bekannten und geschätzten Organisationen der Stadt Braunschweig und ist ein Mitveranstalter oder Teilnehmer verschiedener Stadtveranstaltungen.

Enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit verschiedenen Organisationen und Ämtern, wie zum Beispiel dem Haus der Kulturen, AWO, Caritas, Dawid Centrum, LEB, Verbindungsbüro der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen, Polnischem Generalkonsulat in Hamburg, Polnischem Sozialrat in Berlin, Büro für Fragen der Migration in Braunschweig und vielen anderen.

Im Jahr 2016 begann der Kontakt und Zusammenarbeit mit dem Kompetenzcentrum in Berlin. Dank diesem gelang es viele Schulungen für die Polen der Stadt Braunschweig zu organisieren.

Die Mitglieder des Vereins nehmen oft teil in unterschiedlichsten Projekten, um für das Land Polen zu werben oder die polnische Kultur auf dem internationalen Podium der Stadt zu präsentieren.

Besonderer Beachtung gehört der Buchzyklus für Kinder mit dem Titel “Erlebe zwei Sprachen. Polnisch im bilingualen Kindergarten“, internationale Kochbuch mit dem Titel „Weltgeschmack“, „Kulturschrank“.

Jedes Jahr organisiert „POLDEH“ eine gemeinsame Aktion der Grabpflege auf dem Friedhof polnischer Säuglinge und Zwangsarbeiter an der Hochstrasse in Braunschweig. Die Mitglieder nehmen dort auch teil an der feierlichen Messe zum Aller Heiligen Fest.

Darüberhinaus organisiert der Verein jährlich eine Sach– und Geldspendensammlung für die Pflegehäuser  für Menschen mit Behinderungen in Toporowo und Rokitno in Polen.

Der Verein ist heute ebenfalls in Scene der polnischen Organisationen in Deutschland aktiv und nimmt teil an verschiedenen Polonia-Treffen und Kongressen. Für das ehrenamtliche Engagement wurden verdiente Vereinsmitglieder durch den Bürgermeister der Stadt Braunschweig mit der Goldenen Ehrenamtskarte persönlich ausgezeichnet.

Heute, nach Fünf Jahren Vereinsaktivität, glänzt POLDEH e.V. mit einer großen Mitgliederzahl, seiner Förderer und Sponsoren, reichen gemeinnützigen Tätigkeit zum Wohl der polnischen Migranten. Der Verein wuchs fest in die Landschaft der Stadt und ist sein wichtiges Bindeglied im Dienst der schnelleren und leichteren Integration der polnischen Bürger Braunschweigs.

 

Renata Groeger-Kania

Von links: Piwarski, Bonifatius Stopa, Maria Kalczynska, Bolko Klimek - Foto: L.Paszek

Das Jahr 2017 wurde mit  dem Ende einer Etappe in der Geschichte der berliner Polonia eingeläutet.  Am 07. Januar starb im Alter von 90 Jahren Bolko Klimek, drei Wochen später folgte ihm die 91-jährige Halina Rometzki. Beide gehörten zu den Nestoren der berliner Polonia und aktiven Mitgliedern des Polnischen Schulvereins „Oświata”. Nach dem II Weltkrieg steuerten sie zum Wiederaufbau von Strukturen der Polonia bei, so trugen sie u. a. auch zu der Wiederaufnahme der Tätigkeit durch den Polnischen Schulverein „Oświata” bei. Sowohl Halina Rometzki als auch Bolko Klimek gehörten zu den Verfechtern der deutsch-polnischen Verständigung.

Halina Rometzki hat die Schrecken des Krieges am eigenen Leib erfahren – vom September 1939 (bereits als Kind) bis zum Ende des II. Weltkrieges war sie Zwangsarbeiterin. Unter der deutschen Besatzung arbeitete sie zuerst in Łódź, wurde dann gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester und weiteren Zwangsarbeitern zu der damaligen Betriebsstätte von Telefunken nach Ulm an der Donau gebracht. Während des Krieges hat sie viel Böses erlebt. So gehörte sie auch zu denen, die von der Gestapo aus dem Schlaf herausgerissen wurden, um die Wohnung, die für andere Ziele gebraucht wurde, zu räumen.  

Am Ende des Krieges war sie fast 20 Jahre alt. 1967 kam sie nach West-Berlin, wo sie bald zu den aktiven Mitgliedern der berliner Abteilung des Bundes der Polen in Deutschland gehörte. In den Jahren 1988-1995 war sie die Vorsitzende der berliner Abteilung des Bundes. Sie kämpfte ununterbrochen um das Recht darauf, die polnische Identität in Deutschland aufrechtzuerhalten und die Erinnerung an die polnischen Opfer des Nationalsozialismus zu pflegen. Sie setzte sich für die deutsch-polnische Verständigung ein. Im Jahre 2010 wurde sie dafür mit der Medaille der Nationalen Kommission für Bildung ausgezeichnet, in seinem Laudatio aus diesem Anlass erinnerte Ferdynand Domaradzki an ihren Eintrag im Erinnerungsbuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen während einer Sonderausstellung über das Martyrium der dorthin gebrachten Mitglieder der polnischen Minderheit in Deutschland: „Die Erinnerung an die böse Vergangenheit soll die wahre Geschichte offenbaren und zu Versöhnung und Verständigung führen“.

Während ihres gesamten Aufenthalts in Berlin forderte Halina Rometzki ununterbrochen, den Polen ein Recht auf den Unterricht der polnischen Sprache zu gewähren und diese Sprache auch an den Schulen zu unterrichten.  Ferner wies sie auf Unterschiede zwischen Integration und Assimilation hin und forderte insbesondere die junge Generation der Polen dazu auf, ihre nationale Identität nicht zu vergessen. Sie gehörte zu den Initiatoren der Wiederaufnahme der Tätigkeit des vor dem Krieg tätigen Schulvereins „Oświata“. Die feierliche Eröffnung des ersten Schuljahres des Vereins nach dem Krieg fand  am 11. Oktober 1988 statt. Halina Rometzki hat bis zu ihrem Tod die Lehrer und die Eltern des Schulvereins unterstützt. Für ihre Verdienste für die Polonia wurde sie mit dem Verdienstkreuz der Republik Polen der Kavaliersklasse (1996), dem Orden des Betreuers von nationalen Gedenkstätten (1995), dem Goldenen Orden des Bundes der Polen in Deutschland (1997) und dem bereits erwähnten Orden der Nationalen Kommission für Bildung (2010)  ausgezeichnet.

Bolko Klimek wurde 1927 in einer polnischen Familie in Berlin geboren. Zu Hause wurde immer Polnisch gesprochen, es sei denn die deutschen Nachbarn kamen zu Besuch, dann ist man ins Deutsche übergegangen. Sein Vater gehörte zu den Mitbegründern des Bundes der Polen in Deutschland. Als Kind besuchte Bolko parallel die deutsche Schule und den Unterricht bei dem Polnischen Schulverein „Oświata“. Vor dem Kriegsende geriet er in Gefangenschaft und es gelang ihm, beim dritten Fluchtversuch zu entkommen. Nach dem Krieg kehrte er mit großer Hoffnung und großem Enthusiasmus mit der gesamten Familie nach Polen zurück. Dort wurde ihm Mitarbeit bei der Staatssicherheit (UB) angeboten, er ging auf dieses Angebot nicht ein. Nach einigen Jahren gelang es ihm, nach Berlin zurückzukommen. Dort nahm er sofort die ehrenamtliche Tätigkeit für die Polonia auf. Viele Jahre lang war er Vorsitzender der damals wohl stärksten Polonia-Organisation in Berlin – der Vereinigung der Polen. Er war auch der erste Vorsitzende des Polnischen Rates in Deutschland, Landesverband Berlin, einer Dachorganisation der Polonia-Vereine. Sein ganzes Leben war der ehrenamtlichen Arbeit gewidmet. Er war ein polnischer Patriot ohne Nationalismus. Ähnlich wie Halina Rometzki war er der Verfechter der deutsch-polnischen Verständigung. Er hielt sich ähnlich wie seine Vorfahren sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits für einen Polen. In einem Interview sagte er: „Ich bin Pole, allerdings ohne Nationalismus, da jeder Nationalismus negative Elemente enthält. Ich würde mich eher als Europäer bezeichnen“. Er lebte aktiv fast bis zu seinem Tod. Er konnte lebhaft und interessant über das polnische Berlin sowohl vor als auch nach dem Krieg erzählen. Manchmal, bereits nachdem er die 80 überschritten hat, fügte er noch einen Tanz oder Gesang den Erzählungen bei, so z. B. den Vorkriegsschlager „Ninon, ach usmiechnij sie“. Die Trauerfeier fand am 03. Februar auf dem Evangelischen Friedhof Berlin-Rosenthal statt.

Mit dem Tod von Halina Rometzki und Bolko Klimek geht eine Etappe im Leben der berliner Polonia zu Ende.

Leonard Paszek

 

Die traditionelle Gala-Show von Jolanta Barcik haben in diesem Jahr 350 Gäste in Delphi-Showpalast in Hamburg besucht, der Saal war komplett ausverkauft. Jolanta Barcik eröffnete den Abend mit dem Lied „Dziwny jest ten swiat“ von Czeslaw Niemen und erhielt dafür tosenden Beifall.

Die in Hamburg lebende Sängerin Jolanta Barcik trat während des Festivals OPOLE 89 im Wettbewerb der Premieren auf. Seit 2003 organisiert sie jährlich einen deutsch-polnischen Abend für die Polonia. In diesem Jahr war der stellvertretende Konsul des Konsulats in Hamburg Adam Borowski der Ehrengast der Veranstaltung. Er hieß die Gäste auf Deutsch und auf Polnisch willkommen. Unter den Gästen waren auch Vertreter der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Hamburg und die Veranstalterin des Polnischen Festivals in Hamburg, die Sängerin Aneta Barcik, die das Publikum mit ihrer Stimme verzauberte und die Gäste zum gemeinsamen Tanz aufforderte. Die Zuschauer hörten den geladenen Künstlern und der Band M-Art Live aus Warszawa bis 3 Uhr nachts zu.

Die Gäste des Abends, das Duett Dorota und Andrzej Jankiewicz, Stars der Operette aus Wrocław präsentierten die schönsten Musical-Arien für Sopran und Tenor. Kamila Pasierbska (Supertalent 2013) und Silvia Amaru (DSDS 2012) erinnerten an die größten Hits der Gruppe ABBA. Auch Jolanta Barcik trat gemeinsam mit ihrer Jola Show-Band auf. Das Publikum tanzte auf dem Parkett zu den Rhythmen von Swing und Pop. Die Veranstalterin bedankte sich bei allen Gästen für die tolle Atmosphäre und lädt bereits heute zu der nächsten Gala-Show 2018 am 28. Januar ein.

 

Leonard Paszek

 

 

„Lems Tierleben nach Mróz“ - die Ausstellung mit den Originalzeichnungen des bedeutenden polnischen Künstlers Daniel Mróz zu Stanisław Lems Werken haben deren Außenwirkung entscheidend mitgeprägt. Bei der Finissage am kommenden Sonntag werden die ca. 2 Meter hohen aus PVC angefertigten Roboterfiguren versteigert.

Sonntag, 5. März 2017, 11 Uhr
Staatstheater Darmstadt, Foyer der Kammerspiele, 64283 Darmstadt
Veranstalter: Deutsches Polen-Institut & Staatstheater Darmstadt

Die Ausstellung ist nur noch bis zum kommenden Sonntag 18 Uhr zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwochs bis freitags ab 18 Uhr bis zur Schließung der Theaterbar in den Kammerspielen. Samstags ab 14 Uhr bis zur Schließung der Theaterbar in den Kammerspielen.

Der Zeichner Daniel Mróz (1917-1993) hat mit seinen Buchillustrationen  die Atmosphäre der Erzählungen von Stanisław Lem perfekt eingefangen und seine Literatur in eine Welt beunruhigender und geheimnisvoller Bilder übersetzt. Mróz spielt hier mit Bildern von Außerirdischen und Robotern, wie sie von Kino und SF-Literatur vervielfältigt worden sind, mit mittelalterlichen Darstellungen von Dämonen und Teufeln, Stichen aus den Enzyklopädien des 19. Jahrhunderts, surrealistischen Phantasien, absurden Deformationen, den Illustrationen zu den Büchern von Jules Verne, den Werken der alten Meister und der Zeitgenossen – kurzum: Er lässt ähnlich wie Lem eine Welt voller Aliens entstehen, die unserer eigenen Welt merkwürdig ähnlich ist.

Weitere Informationen unter: www.komet-lem.de               
facebook.com/kometlem


Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Medienpartner: HR2

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 1 Oktober 2016 um 12:00 Uhr zur polnischen Sendung "Gadu Gadu” in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, dem 6. März 2017 um 13.00 ausgestrahlt.  Im Programm:

- Treffen mit Waldemar Kostrzębski - Dichter aus Xanten am Rhein und Mirosław Suliga - Bandleader der Gruppe "Die Reisenden Gitarren" aus Polen. Beide sind Autoren des Liedes "Guten Morgen Oppeln, guten Morgen", Das Lied wurde geschrieben, um die 800 Jahre der Stadt zu gedenken.

- Gespräch im Literarischen Salon über das Buch von Grażyna Plebanek "Die Wut"

- Feuilleton von Katarzyna Piątkowska-Durka „Die März-Katzen“ 

-Ein besonderer Gast der Sendung ist die 17-jährige Geigerin Marta Gadzina, sehr talentierte und bei internationalen Musikwettbewerben mehrfach gekrönte Künstlerin. Marta Gadzina wurde in Hannover geboren, wo sie noch die Musikschule des Zweiten Grades besucht. Sie ist Mitglied des Kammerorchesters "Camerata di Cracovia" und des Kammerorchesters "Arco Cracovia" in Krakau.

Die musikalische Umrahmung des Programms beinhaltet Lieder von Agnieszka Osiecka und Kompositionen von Mirosław Suliga und Grażyna Bacewicz.

Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de  ausgestrahlt

- Audycja emitowana jest jako internetowy Livestream na stronie www.radioflora.de

Marta Gadzina - Międzynarodowy Konkurs Skrzypcowy Vivaldi 333

https://www.youtube.com/watch?v=bnGdaA8D2M8

Mirek Suliga i Wędrowne Gitary - “Dzień dobry Opole, dzień dobry”   www.youtube.com/watch?v=QQ8sgfj16AM

Liebe Teilnehmer des Wettbewerbs "Sei rin Pole"  ("Być Polakiem°), in namen der Organisations-Komite möchte ich mich persönlich bedanken  für Ihre Teilnahme im VII Edition des Wettbewerbs , der dem 1050 Jahrestags des Polen-Taufe und Staatgründung gewitmet wurde. Hiermit laden wir Euch zu Teilnahme in VIII Edition und laden herzlichst nach Polen ein.

Wasze prace były piękne i dowodnie świadczą o zainteresowaniu historią Polski i miłością do Ojczyzny przodków. Każda z nich, a było ich 625 miała w sobie coś ważnego, ciekawego lub tajemniczego i każda  była w jakiś sposób niepowtarzalna.  

Jednak,  jak to bywa w konkursach wszystkie prace nie mogły zostać nagrodzone. Jurorzy dyskutowali, a nawet trochę kłócili się ze sobą  dokonując wyboru laureatów i wyróżnionych. Nie zniechęcajcie się więc jeśli w tym roku nie zdobyliście lauru zwycięstwa. Sukcesem było przygotowanie pracy i pozyskanie wiedzy o prastarej , pięknej historii Polski. To będzie wasza wyprawka polskości na przyszłość. A wasze nazwiska, jako uczestników tej ważnej edycji Konkursu figurują w jubileuszowej kronice, która znajduje się na stronach Fundacji "Świat na Tak", realizatora konkursu "Być Polakiem". 

Tematy VIII edycji konkursu "Być Polakiem" skoncentrowane są wokół życia i losów Polonii i Polaków żyjących poza granicami Ojczyzny. Myślę więc, że będą dla was ciekawe.

Oto one:

Grupa I              6-9 lat         - prace plastyczne,      temat - Legenda polska

Grupa II        10-13 lat     -  prace literackie,        temat - Budujemy muzeum polskie w kraju twojego zamieszkania. 

                                             Jesteś kustoszem jednej z sal, jak ją urządzisz, wyposażysz.

Grupa III       14-16 lat     -  prace literackie,  temat -  Ważne, ciekawe zdarzenia, przygody, historie z życia mojej rodziny na emigracji.

Grupa IV       17-22 lata    - prace literackie, temat - " Marsz, marsz Polonia, nasz dzielny narodzie", osobista interpretacja dwuwiersza

Grupa V         12-22 lata   - prace multimedialne  temat - Polonia dla Europy, świata

Dziękując  za udział w VII edycji  konkursu  "Być Polakiem", proszę przekażcie nasze najserdeczniejsze pozdrowienia  rodzicom , krewnym i nauczycielom, którzy pomagali i zachęcali was do udziału w nim .

Jeden z laureatów mieszkający na Syberii powiedział nam, że obraz Polski buduje w sobie tak jak układa się witraż z okruchów informacji o Polsce wysłuchanych w mediach, opowiadań, fotografii pamiątek rodzinnych. Zbierając materiały do pracy konkursowej wzbogacacie wasz polski witraż nowymi treściami. Zapraszamy do udziału i do zobaczenia w Polsce.   

Z pozdrowieniami i sympatią 

Joanna Fabisiak

Poseł na Sejm RP 

Pomysłodawca, współorganizator Konkursu

„Kinder langweilen sich, wenn es regnet„ – so fängt der Text einer der unzähligen Lieder des berühmten Kabaretts der Älteren Herren (Kabaret Starszych Panów).  An einem Wochenende im Februar konnte das Publikum in Oberhausen und Darmstadt die Hits des berühmten Kabaretts in der Interpretation der aus Gdansk stammenden Musiker: Dorota Lulka, Maciej Sadowski und Paweł Nowak hören. Das Programm setzte sich aus den bekanntesten Liedern des Kabaretts der Älteren Herren, geistreichen Monologen aus diversen Hörspielen und Radiosendungen zusammen.  Dorota Lulka ist eine Schauspielerin mit langjähriger Bühnenerfahrung, sie arbeitete als Solistin im Musikalischen Theater in Gdynia, als Schauspielerin im Theater „Wybrzeże“ in Gdańsk, Polnischem Theater und Neuen Theater in Poznań und als Journalistin im Polnischen Fernsehen in Poznań. Seit 2000 gehört sie dem Ensemble des Witold-Gombrowicz-Stadttheaters in Gdynia an.  Sie spielte in Filmen „Mechaniczna Lalka“, „Ofelia“, „Ofelia na wakacjach“ in der Regie von Andrzej Maleszka sowie in der Fernsehsendung „Kanal V Stefana Mroczkowskiego“ und realisierte Radiosendungen.

 Eine wichtige Etappe in der Karriere der Schauspielerin war ihr Auftritt während des Festivals des literarischen Chansons (Festiwal Piosenki Aktorskiej) in Wrocław, wo sie ein Stipendium des Ministers für Kunst und Kultur sowie Preise des Verbandes der Schauspieler und Komponisten und des Jazz-Vereins erhalten hat. Sie selbst sagt von sich, dass sie seitdem die Theater- und Bühnenarbeit verbindet. Zu derartigen Projekten, die von der Konsequenz dieser Verbindung zeugen, gehören u. a. „Piaf auf Polnisch“ - ein Konzert der bekanntesten Lieder von Edith Piaf auf Polnisch in Übersetzungen von Andrzej Ozga, Marcin Sosnowski und Wojciech Młynarski, das Projekt „Tango“ im Rahmen dessen die nicht vergessenen und immer noch populären argentinischen und europäischen Tangos präsentiert werden und das bereits erwähnte Projekt „ Kinder langweilen sich, wenn es regnet“. Das Kabarett der Älteren Herren  wird vor allem mit Eleganz und hervorragenden schauspielerischen Fähigkeiten von Jeremi Przybora und Jerzy Wasowski assoziiert und wurde live im Polnischen Fernsehen in den Jahren 1958-1966 ausgestrahlt. Przybora und Wasowski hält man für die Gründer des Fernsehkabaretts.  Zu den Gästen des Kabaretts gehörten die besten polnischen Schauspieler, u. a. Irena Kwiatkowska, Barbara Kraftówna, Kalina Jędrusik, Wiesław Gołas, Wiesław Michnikowski, Edward Dziewoński, Bohdan Łazuka und Bronsiław Pawlik. Die von ihnen aufgeführten Lieder sind zu Klassikern der polnischen Musik geworden.

 Dorota Lulka und ihr Band –Maciej Sadowski am Kontrabass und Pawel Nowak am Akkordeon wiederholen erfolgreich die Atmosphäre des Kabaretts. Sie präsentierten auf der Bühne – wie vom Publikum erwartet – Eleganz, Freundlichkeit und Optimismus. Das Publikum in Darmstadt und Oberhausen war begeistert von dem Auftritt.

Claudia Daniel

Berlinale 2017  - Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland hatte für „Pokot“ eine interessante Idee.  Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern.  "Pokot" (Die Jagdaufstellung) erzählt die Geschichte einer radikalen Umwelt- und Tierschützerin auf dem Land, die gegen Wilderer und andere grausame Menschen vorgeht.

Eine schrullige alte Frau, die mit ihren zwei Hündinnen in einem abgelegenen Haus irgendwo an der tschechischen Grenze lebt, brettert mit ihrem SUV durch die Gegend und bringt ihre Widersacher (Jäger, Wilderer, den bornierten katholischen Pfarrer, das korrupte lokale Establishment vom Bürgermeister bis zum Polizeichef) um die Ecke. Daraus entsteht eine anarchische Krimikomödie. 

Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland des Öko-Thrillers "Pokot" betonte, dass gerade in der heutigen Zeit, neue Perspektiven wichtig seien. Filme, die mutig seien und für die Welt wichtige Themen ansprächen. Agnieszka Hollandin wurde in den 80ern und 90ern mit mehreren Oscar-Preis nomieniert.

Bericht von Polonia Viva

Foto: dpa/Britta Pedersen - Focus online - Agnieszka Holland  mit ihrer Tochter Kasia Adamik

Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25761978 ©2017
Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25761978 ©2017
Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25761978 ©2017
Der Preis würdigt einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Hollands schwarzhumoriger Film dreht sich um eine mysteriöse Mordserie an Jägern. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25761978 ©2017

 

Unter dem Titel "Von Köpfen und Kartoffeln. Die Kunst des Theaterplakats in der Volksrepublik Polen" presentiert Deutsches Polen-Institut im Darmstadt eine Ausstellung der polnischen Theatherplakate überwiegend  aus der 1970er und 1980er Jahren. 

Die Aufstellung findet vom 23. Februar bis 23. April 2017 statt:

Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss Darmstadt, Marktplatz 15
Zugang über die Wallbrücke vom Karolinenplatz

Öffnungszeiten: Mo.Fr. 10 bis 17 Uhr, Fr. 1013 Uhr

Die Ausstellung zeigt überwiegend Plakate der 1970er und 1980er Jahre aus Beständen des Deutschen Polen-Instituts sowie Privatbeständen des Institutsdirektors Dieter Bingen und der Familiensammlung von Matthias Kneip. Neben den oben erwähnten „Altmeistern“ sind hier viele der wichtigsten zeitgenössischen polnischen Plakatkünstler vertreten: Stasys Eidrigevičius, Andrzej Pągowski, Irena Chrul, Wiesław Rosocha und andere.

www.deutsches-polen-institut.de

 

 



Auf Initiative von Prof. Hubert Rutkowski wurde zwischen dem 2. und 5. Juli 2013 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg der 1. Deutsche Klavierwettbewerb polnischer Musik durchgeführt. In diesem Jahr findet der 3. Klavierwettbewerb Polnischer Musik statt.

Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg schreibt in Kooperation mit der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, der Th. Leschetizky Musikgesellschaft in Warschau und dem Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg für das Jahr 2017 den 3. Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik aus.

Der Wettbewerb richtet sich an Klavierstudierende der Musikhochschulen in Hannover, Bremen, Rostock, Lübeck, Hamburg und Weimar sowie an Schüler der staatlichen norddeutschen Musikschulen aus dem Verband deutscher Musikschulen „VdM“ in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.

Die Wertungsspiele finden im Miralles Saal der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg statt und sind öffentlich. Der Wettbewerb findet jedes zweite Jahr statt (nächster Wettbewerb 2019).
Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro!

Konzertpreise u.a. in New York und Paris sowie in vielen Orten in Polen: Warschau, Krakau, Zakopane, Olsztyn.
3. THEODOR LESCHETIZKY KLAVIERWETTBEWERB POLNISCHER MUSIK für Schüler der VdM Musikschulen
in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein

am 21. / 22. Juli 2017
Preisträgerkonzert am 22. Juli 2017
im Miralles Saal
Mittelweg 42
20148 Hamburg

Der 3. Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik (ehem. DKPM) wird von der Theodor Leschetitzky Musikgesellschaft Warschau, der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und von der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg ausgerichtet.
Musik trägt zur Völkerverständigung bei und dieser Klavierwettbewerb möchte jungen, talentierten Pianisten frühzeitig neue positive Impulse für die musikalische Weiterentwicklung vermitteln.
Teilnahmebedingungen
Der Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik richtet sich an junge Pianisten, die Unterricht an einer der o. g. Musikschulen vom Verband deutscher Musikschulen (VdM) erhalten und keine Jungstudenten der Pre-Colleges der Musikhochschulen sind.
Anmeldung

Die Anmeldung richten Sie bitte an:
Staatliche Jugendmusikschule Hamburg
TLKPM z. H. Frau Mariola Rutschka
Mittelweg 42, 20148 Hamburg

Die Anmeldefrist für den Klavierwettbewerb endet am 01. Juli 2017 (Poststempel).

Der detaillierte Ablaufplan mit den Spielzeiten am 21. / 22. Juli 2017 wird den Teilnehmern per E-Mail bekannt gegeben.
facebook-Seite
Mehr Informationen im PDF-Dokument PDF-http://kulturograf.de/sites/default/files/FileField/TLKPM-Schueler-VdM-2017-Informationen.pdf

 

 

„Im gemauerten Kellergewölbe tanzen kleine Räuber...“  30-jähriges Bestehen der Polnischen Kinderfolkloregruppe LAJKONIK in Hannover. Der Artikel handelt von den kleinen Räubern der Kinderfolkloregruppe „Lajkonik“ aus Hannover. Aktuell nehmen 20 Kinder am Tanzunterricht teil. „Lajkonik“ entstand durch die Initiative von Frau Jozefa Glowacka vor dreißig Jahren an der Polnischen Katholischen Mission in Hannover.

Seit Anfängen der Gruppe sind durch ihre Reihen sehr viele Kinder durchgetanzt. Die Ältesten von den „Lajkoniks“ bringen bereits ihre Kinder zum Tanzunterricht. Einige wechseln auch in die Jugendfolkloregruppe „Polonia“, um ihre Tanzkenntnisse dort zu vertiefen. Aber nach den Sommerferien kommen erneut neue Kinder, denen Schritt für Schritt alles neu beigebracht wird. Durch Tanzfolklore wird den Kindern die regionale Kultur ihrer Vorfahren oder Eltern näher gebracht.

Die Entstehungsgeschichte der Gruppe „Lajkonik“ begann mit der Emigration von Jozefa Glowacka 1983 aus Polen nach Hannover. Zur damaliger Zeit versammelten sich die polnisch sprachigen Migranten hauptsächlich an der Polnischen Katholischen Mission, wo Jozefa Glowacka die ersten vier Jahre Polnisch für Kinder unterrichtete. Es war lange vor der Entstehung des Christlichen Zentrums für Kultur, Tradition und Sprache e.V. in Hannover, vielleicht sogar der Grundstein dafür. Frau Jozefa Glowacka war in Polen Grundschullehrerin, zusätzlich leitete sie einen Kinderchor und ein Kindertanzensemble, daher auch ihr guter Zugang und Kontakt zu den Jüngsten.

Die Sehnsucht nach ihrer Arbeit mit Kindern, ihrer polnischer Heimat und dessen Kultur waren die Ursache der Entstehung der Kinderfolkloregruppe „Lajkonik“.

Der erste Auftritt der Gruppe fand zu Feierlichkeiten anlässlich des Nationalfeiertages am 3. Mai, dort tanzte die Kindergruppe den polnischen Tanz Krakowiak. Die Trachten, auf die letzte Minute fertiggenäht, wurden von Frau Glowacka selbst aber auch von Eltern und dem echten Freund und Begleiter der Gruppe Herrn Soltys angefertigt. Bei allem Enthusiasmus an der Näharbeit waren die Trachten nicht originalgetreu und unvollständig.

Allmählich kaufte man die heutigen Originaltrachten in Polen, was zur damaligen Zeit sehr schwer war. Auch der damalige Pfarrer Stanislaw Budyn beschenkte die Gruppe mit weiteren Requisiten, die wichtig für die richtige Abbildung der traditionellen Tänze waren und sind.

„Lajkonik“ hat seine Auftritte auf polnischen Nationalfeiern, deutschen Festen und Paraden. Es ist eine Augenweide auf deutschen sowie polnischen Festlichkeiten. Dort bringen die fröhlichen Kinder die Kultur ihrer Vorfahren den Deutschen, aber auch hier ansässigen polnischstämmigen Mitbürgern näher. Nach einem der Auftritte in der Stadt Garbsen, wo die Gruppe ihren „Räubertanz" vorführte, schrieb die lokale „Neue Presse“: „Beim Räubertanz gerieten die 200 fast aus dem Häuschen“ (…) „Schwungvoll und frech tanzen die jüngsten Teilnehmer der Veranstaltung einen Räubertanz der Art überzeugend, dass der Saal bebte. Die Kinder erhielten tosenden Applaus, der an die "Beifallrakete“ zum Karneval erinnerte“. Der Name „Lajkonik“ entstammte der Figur, die in den Sommermonaten die Touristen auf dem Krakauer Marktplatz unterhält. Es ist ein zweibeiniger Reiter auf dem Pferd in Tatarenmontur, der an die Belagerung der Stadt Krakau durch die Tataren erinnert. Auch die Kindergruppe ist im Besitzt eines solchen Lakonik-Kostüms und präsentiert es zu wichtigen Festen - es ist das große Tanzgruppen-Maskottchen.

Über die 30 Jahre der Investition in das Können der Kinder erreicht man unermessliche Vorteile, auch wenn diese Arbeit mit Mühe, Geduld und bei Auftritten und Fahrten auch großem Stress verbunden ist. Im Jahr 2005 wurde Frau Glowacka das Polnische Verdienstkreuz für besondere Verdienste auf dem Gebiet Bildung, Kultur und Kunst POLONIA RESTITUTA verliehen.

 

Heutzutage ist die Motivation der Kinder, diese Art Unterrichtsstunden zu besuchen, während die moderne Welt mit neuen Technologien lockt, nicht einfach. Doch der Tanz in der Gruppe Lajkonik ist etwas besonderes, die Jüngsten haben die Chance, eine neue Kultur zu entdecken und zu begreifen und sich ihren Vorfahren zu nähern sowie deren Kultur zu erhalten.

 

Frau Jozefa folgten ihre Kinder. Sie schaffte es ihnen die liebe zu Musik und Folklore zu verleihen. Die älteste Tochter Aldona Glowacka absolvierte an der Universität Lublin ein Spezialstudium für Folkloregruppenleiter, sie ist die Mitbegründerin der Jugendtanzgruppe POLONIA und seit Anfang an seine künstlerische Leiterin. Aldona hinterließ aber auch im Repertoire der Kindertanzgruppe Lajkonik eigene Kindertanzchoreografien.

Ihr folgte dann zum Folklorestudium an die Universität nach Lublin ihre jüngere Schwester Charlotte, diese unterstützt die Tanzgruppenleitung der Jüngsten der Lajkonik-Mitglieder.

 

Dank solchen Menschen wie Frau Jozefa Glowacka und ihrer Familie, vielen Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern, die ihren Kindern ihre freie Zeit schenken und sich um ihre Freizeitgestaltung kümmern, wird die polnische Kultur und Tradition im Ausland weitergereicht. Das Überbringen polnischer Kultur in ihren Urformen wie Gesang, Tanz und Bräuche beschützt diese vor Verfall.

Krystyna Bednarz

Information

Kinderfolkloregruppe „Lajkonik“ lädt zum Tanzunterricht ein:

Vorschulkinder jeden Dienstag 17.00 -17.45 Uhr, ältere Kinder 17.30 - 18.15 Uhr

Adresse: Polnische Katholische Mission in Hannover, Stilleweg 12B

 

 

Am Samstag 14.01.2017 fand in Fontane Haus in Berlin-Reinickendorf das Neujahrskonzert der Polonia stat. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von dem Polnischen Rat, Landesverband Berlin und das Konsulat der Polnischen Botschaft in Berlin vorbereitet. Der Star des Abends war die Musikgruppe The Postman aus Polkowice, die Band setzte das Publikum in die legendären Zeiten der Beatles zurück. Das Neujahrskonzert war gleichzeitig eine Gelegenheit, die besonders engagierten Mitglieder der Polonia mit dem Preis „Die Besten von den Besten“ auszuzeichnen. Die Statuette erhielten: Pfarrer Marek Kędzierski, Ewa Maria Slaska, Małgorzata Tuszyńska, Stefan W. Fiszbach und postum Harald Aleksa.

„Wir möchten diejenigen auszeichnen, die für die gesamte polnische Minderheit in Berlin viele Verdienste haben, die ihr viel Arbeit, Stunden und Anstrengungen gewidmet haben“ – sagte während der Preisverleihung der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverbandes Berlin, Ferdynand Domaradzki.

Es folgten einige Reden, ein sehr optimistischer Akzent war der Auftritt des Bürgermeisters von Berlin-Reinickendorf – Frank Balzer, der viel Anerkennung für die Polonia in Berlin zum Ausdruck brachte. Es ist unser gemeinsamer Verdienst, wir sollten ihn nicht gegen die Belehrungen und Vorschriften der Politiker nicht eintauschen.

Als zweiter sprach der Botschafter der Republik Polen in Deutschland Professor Andrzej Przyłębski, der seine Neujahrswünsche für die Polonia zum Ausdruck brachte und die Hauptschwerpunkte der Politik der polnischen Regierung gegenüber Polen und Polonia auf der Welt schilderte.

Der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverband Berlin, Ferdynand Domaradzki hat in seiner etwas zu lange geratenen Rede die Erfolge der Polonia und der Polen in Berlin vorgestellt. Es gab vieles, wovon er zu berichten hatte! Wir sollten daran anknüpfen und sogar versuchen, höheres Niveau der Veranstaltungen zu erreichen und die intellektuellen Eliten anziehen!

Die Polonia hat mühsam ihre eigenen Organisationsstrukturen und ein Programm ausgearbeitet, das sowohl der polnischen Politik gegenüber der Polonia als auch den Bedürfnissen der Polen im Ausland entspricht. Der Polnische Rat hat ehrgeizige Pläne – es ist eine Zeit gekommen, in der man aktiv werden, sich vereinigen, Konflikte lösen und gute Entscheidungen treffen soll.

Wir haben ein weiteres Jahr von zahlreichen ehrgeizigen Aktivitäten und Entscheidungen, die die Vitalität der polnischen Gemeinschaft in Berlin zeigen, hinter uns gelassen. Das Jahr 2016 war ein besonderes Jahr – ein Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags „Über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“. Durch die Feierlichkeiten aus diesem Anlass zeigten wir die Erfolge der gut organisierten Polonia in Berlin. Im vergangenen Jahr beteiligten sich die Mitglieder und Sympathisanten des Polnischen Rates an zahlreichen Projekten aus dem Anlass des Jubiläums.  Wir hatten Erfolge, es gelang uns, einen Weg aufzuzeigen, den beide Nationen seit 25 Jahren überwunden haben, um sich zu nähern sowie die Rolle der Organisationen der Polonia – sagte der deutsche Außenminister und zukünftiger Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Polonia möchte enge Verbindung zwischen Deutschen und Polen aufbauen, da diese Verbindung die beste Verteidigung vor Nationalismus bedeutet.

Am Ende seiner Rede versicherte der Vorsitzende des Polnischen Rates, Landesverband, dass wir das vergangene Jahr 2016 kritisch beurteilen sollen. Wir haben immer noch kein Modell gefunden, um die junge Polonia für unsere Ziele zu begeistern.

Ferdynand Domaradzki bedankte sich zum Schluss seiner Rede bei jedem für die Stunden der ehrenamtlichen Arbeit für die polnische Kultur und Gemeinschaft in Berlin und wünschte den Gästen: „Willen und Kraft für die weitere Arbeit und Stärkung der Vereinigung der Gemeinschaft durch die polnische Identität und Öffnung für Europa und die Welt.

Nach dem offiziellen Teil folgte das künstlerische Programm, vor dem Star des Abends präsentierten sich polnische Bands – es war ein sehr angenehmes Erlebnis, eine Rückkehr zu der Musik aus vergangenen Jahren!

Quelle: Magazyn Polonia 

 

Friedensnobelpreis für das Große Orchester der Weihnachtshilfe? Die Stiftung wurde für den Friedens-Nobelpreis nominiert. Am Mittwoch, 01. Februar 2017 hat der Rektor der Hochschule für Promotion, Medien und Show Professor Adam Grzegorczyk die Polnische Presseagentur (PAP) darüber informiert, dass ein entsprechender Antrag bei dem norwegischen Friedensnobelkomitee eingegangen ist und bei der Preisvergabe berücksichtigt wird. 

Auf der Homepage des Orchesters lesen wir: „Es ist für uns eine große Ehre! Wir sind dafür sehr dankbar! Diese Nominierung empfinden wir als Anerkennung für das Engagement Millionen von Menschen für die Idee des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe, als Auszeichnung   für die Veranstalter, Volontäre und Spender. Wir haben es mehrmals mit Freude während der letzten Abschlussveranstaltung des Orchesters darüber gesprochen, dass bereits einige Generationen mit uns gespielt haben. Die  Mehrheit der Polen engagiert sich in unsere Aktivitäten, wir haben große Erfolge in der Medizin – und vor allem vereinen unsere Landsleute bereits seit einem Vierteljahrhundert“.

 Laut Professor Grzegorczyk hat die Stiftung des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe alle Anforderungen erfüllt, die den Kandidaten auf den Friedensnobelpreis gestellt werden, d. h. sie beschäftigt sich mit gesellschaftlicher Integration, Annäherung zwischen Völkern und ist aktiv bei dem Aufbau des gesellschaftlichen Potenzials tätig”. Zum ersten Mal initiierte Zbigniew Holdys 2001 die Nominierung des Leiters des Orchesters – Jurek Owsiak als Kandidaten für den Friedensnobelpreis. Inzwischen wurde Jerzy Owsiak mit der Auszeichnung des Nobel-Gipfels 2013 ausgezeichnet. Es zeugt davon, dass es sich nicht um eine anonyme Institution handelt und dass das Werk des Orchesters auf der ganzen Welt bekannt ist. Es soll hierbei darauf hingewiesen werden, dass die Stiftung sich auch für  Projekte der Flüchtlingshilfe oder Opfer von Naturkatastrophen auf der ganzen Welt engagiert. 

Der Leiter des norwegischen Instituts für Friedensforschung (PRIO) teilte mit, dass unter den diesjährigen Kandidaten u. a. Papst Franziskus, Wladimir Putin und Edward Snowden befinden. Weitere Kandidaturen sind: ECOWAS (Die Wirtschaftsgemeinschaft der Länder Westafrikas), der Präsident von Sri Lanka Maithripala Sirisena, die syrische Organisation die Weißen Helme und Doktor Denis Mukwege, der gegen Gewalt an Frauen in Kongo kämpft. Berg Harpviken – Leiter des PRIO ist der Meinung, dass die größten Aussichten auf die Auszeichnung die Amerikanische Union der Bürgerrechte (American Civil Liberties Union  hat.

Der Friedensnobelpreisträger, der auch eine Organisation sein kann, wird von einem fünfköpfigen Norwegischen Nobelinstitut gewählt. Seine Mitglieder werden durch das norwegische Parlament gewählt, in dem zurzeit die Mehrheit die Mitte-Rechts-Parteien haben.

Wir wünschen der Stiftung des Orchesters der Weihnachtshilfe und Jurek Owsiak den Friedensnobelpreis aus ganzem Herzen, müssen dennoch auf die Entscheidung des Instituts voraussichtlich im Oktober 2017 warten. Gemeinsam mit allen Fans, Volontären und Spendern der Stiftung in Europa und auf der ganzen Welt halten wir fest die Daumen!

 

Redakcja Polonia Viva

Presseinfo - PAP

und http://www.wosp.org.pl/aktualnosci/pokojowy-nobel-dla-orkiestry y!

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 4 , Februar 2017 um 12:00 Uhr für ein weiteres Radiogespräch “Gadu Gadu” auf de Rario Flora . Eine Wiedeholung wird am Montag den 06.02.17 um. 13.00-14.00 Uhr.

Im Audition nehmen Teil volgende : 

- Kasia Piątkowska-Durka: smakowita recenzja hanowerskiej inscenizacji "Sprzedanej narzeczonej"
- Artur Sobiech o wyzwaniach sportowych i planach rodzinnych
- nowy w hamburskim Konsulacie Generalnym: Adam Borkowski
- "Ostatni motyl PRLu", czyli rozmowa z Andrzejem Rosiewiczem
W oprawie muzycznej piosenki Sylwii Grzeszczak, Moniki Lewczuk, Antka Smykiewicza, Szymona Chodynieckiego i Andrzeja Rosiewicza.

Audycja emitowana jest jako internetowy Livestream na stronie www.radioflora.de

Podcast radiowy - Polenflug 09  www.radiopolenflug09.de

 

Die Polonia in Deutschland vertritt, trotz aller Differenzen, in den für sie bedeutenden Angelegenheiten immer einen gemeinsam erarbeiteten Standpunkt.Sie wartete und wartet immer noch mit beispielloser Geduld auf die volle und symmetrische Umsetzung des deutsch-polnischen Vertrages.

Wer die deutsche Polonia verstehen möchte, muss sich als erstes mit der Geschichte der deutschen Bürger polnischer Abstammung befassen – mit den Hintergründen ihrer Präsenz in Deutschland sowie mit der Geschichte der Struktur ihrer Organisationen. Auf der Grundlage einer solchen Analyse wird es möglich sein, die Erwartungen der Polonia und der Polen in Deutschland im Hinblick zum einen auf eine Umsetzung des deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit sowie zum anderen im Hinblick auf die Arbeiten des sogenannten Runden Tischs zu verstehen, insbesondere anlässlich des 20. und des 25. Jahrestages der Vertragsunterzeichnung.

Die Geschichte der Polonia in Deutschland

Historisch betrachtet, gelangten Polen infolge der drei Teilungen der Polnischen Adelsrepublik – 1772, 1793, 1795 – auf deutsches Gebiet. Die meisten Polen, die in dieser Zeit in deutschen Ländern lebten, waren Einheimische, die sich mit den Teilungen auf preußischem Territorium wiedergefunden hatten, so etwa die Bewohner von Schlesien, Pommern oder Masuren. Anfang des 19. Jahrhunderts lebten etwa 3,5 Millionen Polen – ohne dass sie ihren Wohnort gewechselt hätten – in Preußen. Die innerdeutsche „Arbeitsmigration“ – vor allem ins Ruhrgebiet – schuf die Grundlage der zukünftigen Polonia in Deutschland, der schließlich Minderheitenrechte zuerkannt wurden. Zu jener Zeit entstanden auch die ersten polnischen Organisationen in Deutschland, etwa Jedność (Einheit, 1883) oder Zjednoczenie Zawodowe Polskie (Polnische Berufsvereinigung, 1902). Daneben entstanden Bildungsorganisationen, kirchliche Verbände, Jugendverbände, Frauenvereine, nicht zu vergessen die polnischen Chöre – viele Polen engagierten sich in der katholischen Kirche. Zusammengeschlossen im Bund der Polen in Deutschland, erlangten die Polen damals den Status einer nationalen Minderheit.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden um die zwei Millionen polnische Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge nach Deutschland verschleppt. Die meisten von ihnen kehrten nach 1945 nach Polen zurück; einige emigrierten auch weiter nach Westen. Manche wiederum blieben als sogenannte DPs (Displaced Persons), ihre Zahl wurde in den 1950er Jahren auf etwa 100.000 geschätzt. In den Nachkriegsjahren kamen nach und nach Aussiedler und Spätaussiedler nach Deutschland, von denen einige auch nach Zuerkennung der deutschen Staatsangehörigkeit ihre polnische Staatsangehörigkeit nicht ablegten und ihre polnische Identität beibehielten. Das Institut für Auslandsbeziehungen gibt in seiner Studie „Zwischen zwei Welten“ eine wichtige Zahl an: Zurzeit leben zwischen 1,5 und 2 Millionen deutscher Bürger mit polnischen Wurzeln in Deutschland; weiterhin kann nach heutigen Daten von etwa 400.000 bis 460.000 polnischen Bürgern ausgegangen werden, die legal in Deutschland arbeiten. Erinnern wir uns an dieser Stelle daran, dass Deutschland nach dem EU-Beitritt Polens seine Grenzen für Arbeitskräfte aus den neuen EU-Ländern zunächst geschlossen hielt. Darüber hinaus stellt die polnische Diaspora in Deutschland eine der größten ethnischen Gruppen dar, genau gesagt: die zweitgrößte nach der türkischen.

Bei einer so vielfältigen Genese der Diaspora und einer so vielschichtigen Herkunftsgeschichte der Polen in Deutschland möchte ich die Polonia als eine ethnische Gruppe definieren, die sich zu einer nationalen Eigenständigkeit bekennt, Kultur und Sprache ihres Herkunftslandes kultiviert, die stolz ist auf ihre polnische Identität, rege Kontakte zu Polen unterhält und dessen Bemühungen im Sinne einer Integration im Rahmen der EU unterstützt.

Der Vertrag von 1991 und seine Bedeutung für die Polonia in Deutschland

Der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag vom 17. Juni 1991 war ohne Frage eine von beiden Seiten erwartete und für seine Zeit fortschrittliche Lösung für eine Zivilgesellschaft, die im Begriff war, sich im Kontext des sich einenden Europa auszuformen. Der Vertrag stellte in dieser Hinsicht einen Durchbruch dar – sowohl in Europa als auch innerhalb der deutsch-polnischen Beziehungen nach 1989. Der wichtigste Punkt für uns Polen war, dass beide Seiten anerkannten, dass in jeweils beiden Ländern Bürger des anderen Staates leben, die sich zu ihrer nationalen Eigenständigkeit bekennen und diese bewahren möchten. Insbesondere für die Polonia von Bedeutung sind die Minderheitenparagrafen des Vertrages (§§ 20-22) sowie die darauf bezogenen Absätze des Briefwechsels, den die Außenminister beider Länder am Tag der Unterzeichnung des Vertrages miteinander führten. Erinnern möchte ich daran, was aus dem Wortlaut des Vertrages hervorgeht: Umfang und Absichten des rechtlichen Schutzes sind nämlich für die Gruppe, die als deutsche Minderheit in Polen bezeichnet wird, wie für die ethnische Gruppe der Polen in Deutschland identisch. Paragraf 20, Absatz 2 unterstreicht zudem, dass ebenso Polen wie Deutschland „die Rechte und Pflichten im Einklang mit den internationalen Vorgaben in Bezug auf Minderheiten umsetzen werden“. Der Passus über den Umfang des Schutzes – auch daran möchte ich erinnern – orientiert sich an jenem Teil des Kopenhagener Dokumentes der OSZE von 1990, der sich explizit auf nationale Minderheiten bezieht.

Die Fortführung der Arbeit der Polenverbände in Deutschland – Rodło und Zgoda – sowie die weitere Entstehung des „Konvents der polnischen Organisationen in Deutschland“ im Jahr 1992 ermöglichte vielen Organisationen der Polonia gemeinsam koordinierte Tätigkeiten sowie eine Einigung im Sinne der im Vertrag von 1991 garantierten Rechte. Gegenwärtig gehören etwa 100 Organisationen zum Konvent, die in verschiedenen Sphären des gesellschaftlichen Lebens tätig sind. Sowohl zur Anzahl als auch zu ihrer Struktur schreibt aufschlussreich Sebastian Nagel in der besagten Studie „Zwischen zwei Welten“.

Die Polonia bietet Formen der Zusammenarbeit mit allen neu entstehenden polnischen Organisationen an sowie mit jenen Verbänden, die aus freien Stücken außerhalb der Strukturen der Polonia tätig sind, um ihre eigenen Pläne umzusetzen. Ungeachtet aller verschiedenen Meinungen und aller individuellen Empfindungen haben wir doch ein gemeinsames Ziel, das uns vereint und uns ermöglicht, heute mit einer Stimme im Namen der Polonia und der in Deutschland lebenden Polen zu sprechen. Die Behauptung, wir seien zerstritten, ist meiner Auffassung nach politisch motiviert und so angemessen, wie es etwa die Behauptung wäre, die Politiker in Deutschland seien untereinander zerstritten. Ich möchte also hiermit betonen, die Polonia vertritt, trotz nachvollziehbarer und verständlicher Differenzen, in den für sie bedeutenden Angelegenheiten immer einen gemeinsam erarbeiteten Standpunkt!

Die Gespräche des Runden Tischs und die folgenden Jahrestage des Nachbarschaftsvertrages

Die Polonia in Deutschland hat mit beispielloser Geduld auf die volle und symmetrische Umsetzung des deutsch-polnischen Vertrages gewartet – und sie wartet auf diese Umsetzung noch immer. Wenn ich die Erwartungen der Polonia hinsichtlich der Arbeit des Runden Tischs im Zeitraum der beiden runden Jahrestage (20. und 25. Jahrestag) bilanzieren sollte, möchte ich eines festhalten – diese Erwartungen lassen sich mit einem Satz zusammenfassen: Es geht um die Symmetrie der Umsetzung, insbesondere in Bezug auf die Paragrafen 20-22.

Für die erste Zusammenkunft des Runden Tisches hatten die Vertreter der Polonia eine Liste mit zehn Forderungen vorbereitet. Am 12. Juni 2011 wurde ein Abkommen unterzeichnet, das unter anderem Folgendes vorsah: Im Polnischen Haus in Bochum sollte ein Dokumentationszentrum der Polonia entstehen; in Berlin sollte ein Büro der Polonia eingerichtet und das Portal Polonia Viva sollte geschaffen werden. Weiterhin wurde beschlossen, eine Strategie für den Polnischunterricht zu erarbeiten, nach Möglichkeiten zu suchen, polnische Organisationen finanziell zu unterstützen, und der Polonia den Zugang zu Medien in Deutschland zu erleichtern.

Einer Einschätzung in Bezug auf die Umsetzung des Abkommens, das der erste Runde Tisch von 2011 verabschiedet hatte, widmeten sich sowohl der erste Kongress der Polnischen Organisationen (Berlin, 2012) als auch der zweite und der dritte Kongress (Düsseldorf, 2014; Berlin, 2016).

Die bisherigen Resultate des Runden Tisches bewerten wir positiv. Wichtig ist für uns die Tätigkeit des Dokumentationszentrums „Kultur und Geschichte der Polen in Deutschland“ – „Porta Polonica“ –, das einen multimedialen „Atlas der Erinnerungsorte“ erarbeitet hat. Das Büro der Polonia in Berlin koordiniert außerdem Projekte der Polonia, und das zweisprachige Internetportal Polonia Viva präsentiert Veranstaltungen der Polonia, die für die deutsche wie die polnische Gesellschaft in Deutschland von Bedeutung sind. In allen Bundesländern wurden Bevollmächtigte für die Zusammenarbeit mit deutschen Bürgern polnischer Herkunft und Polen in Deutschland ernannt, was ebenfalls erfreulich ist. Weiterhin positiv ist die kontinuierliche Unterstützung von Projekten zur polnischen Kultur in Deutschland – hier bleibt die Hoffnung, ein Antrag auf zusätzliche Mittel könnte den Medien der Polonia zugutekommen.

Unsichtbar? Aktiv!

In seinem Buch „Wir Unsichtbaren. Geschichte der Polen in Deutschland“ beschreibt Peter Oliver Loew die Geschichte der unsichtbaren polnischen Minderheit vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Seit Jahrhunderten leben und arbeiten Polen in Deutschland, pflegen die Kultur ihres Herkunftslandes und respektieren zugleich das Land, in dem sie leben. Wenig „sichtbar“ vielleicht, aber sehr geschätzt in ihrem Umfeld sind „unsere“ Ärzte, Ingenieure, Krankenschwestern, Handwerker, Künstler und viele andere deutsche Bürger polnischer Herkunft. Um eine professionelle Aktualisierung der Geschichte der Polen in Deutschland bemüht sich Jacek Barski mit seinem Projekt „Porta Polonica“ (www.porta-polonica.de/pl), das im Kontext der Gemeinsamen Erklärung zum 20. Jahrestag des Vertrages entstand.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten organisiert die Polonia in Deutschland zahlreiche Konferenzen, Kongresse, Symposien, Festivals und Feste, Konzerte, Ausstellungen und Galaveranstaltungen. Auf diese Weise präsentieren die Menschen der Polonia ihre Kultur und ihr Engagement im Namen eines Dialogs der Kulturen mit dem Land, in dem sie leben. Wichtige Zentren der Polonia finden wir unter anderem in Berlin, Hannover, Hamburg, Köln, Aachen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Darmstadt und München. Über die verschiedenen Veranstaltungen der Polonia informiert das zweisprachige Portal Polonia Viva (www.polonia-viva.de).

In aller Kürze möchte ich auf eine Veranstaltung verweisen, der ich mich persönlich verbunden fühle und die zu den wichtigen Kulturveranstaltungen gehört, die regelmäßig im Zusammenhang mit der Verleihung des Karlspreises stattfinden. Es ist die jährliche Gala der Polonia anlässlich der Verleihung des europäischen „Polonicus“-Preises – gleichfalls in Aachen. Bislang ehrte die Polonia 28 Persönlichkeiten aus Polen und Deutschland, die sich in herausragender Weise für das politische, gesellschaftliche oder kulturelle Leben verdient gemacht haben (unter anderen: Krystyna Janda, Claudia Pieper, Angelica Schwall-Düren, Gesine Schwan, Leszek Balcerowicz, Priester Stanisław Budyń, Karl Dedecius, Basil Kerski, Thorsten Klute, Piotr Małoszewski, Jan Miodek, Władysław Miodunka, Erzbischof Alfons Nossol, Andrzej Wajda). Für die Jury von Bedeutung waren auch Kulturzentren – so etwa das Restaurant „Gdańska“ in Oberhausen, der Verein „Polonica“ in Köln, der Bund der Polen in Deutschland, die Vereinigung „Polnische Gemeinschaft“ in Warschau sowie der Fernsehsender Telewizja Polonia. Bei dieser Gelegenheit kann ich bereits die Einladung aussprechen, an der neunten „Polonicus“-Gala teilzunehmen – am Samstag, dem 6. Mai 2017.

Meine Überlegungen zur Polonia möchte ich mit der Paraphrase einer Aussage von Norman Davies – dem „Polonicus“-Preisträger von 2011 – resümierend beschließen: „Die Polen sollten stolz sein auf das Land, in dem sie leben, und die Deutschen sollten stolz sein auf ihre Bürger polnischer Herkunft.“

Aus dem Polnischen von Lothar Quinkenstein

Wiesław Lewicki

Polonia-Aktivist, 2009–2013 Vorsitzender des Kongresses der Polonia in Deutschland, Präsident des Europäischen Kultur- und Medieninstitutes „Polonicus“, Initiator des „Polonicus“-Preises für Personen, die sich um die Polonia verdient machen, lebt in Aachen.

Artikel ist in Deutsch Polnischen Zeischrift DIALOG  Nr 118 (042016-2017) publiziert

 

 

 

 

 

 

 


 


                   

 

 

 

Für den diesjährigen Jubiläums-Wettbewerb um den 20. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis wurden 133 Beiträge eingereicht: 48 aus Polen und 85 aus Deutschland. Damit haben sich deutlich mehr Medienvertreter als 2015/2016 beteiligt, als 116 Einsendungen gezählt worden waren. Wie im vergangenen Jahr ist die Kategorie „Print“ am stärksten vertreten, in der 30 polnische und 25 deutsche Beiträge eingereicht wurden. Die feierliche Verleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und „Journalismus in der Grenzregion“ findet am 31. Mai 2017 im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage statt. Diesjähriger Gastgeber ist die Woiwodschaft Lebuser Land.

Die Ausrichter des Preises, die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen, die Bundesländer  Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Freistaat Sachsen und die Woiwodschaften Lebuser Land (Lubuskie), Westpommern (Zachodniopomorskie) und Niederschlesien (Dolny Śląsk) laden bereits jetzt Vertreter der Medien, aus Politik und Gesellschaft zur Teilnahme ein und bitten, den 31. Mai – 1. Juni 2017 im Kalender vorzumerken.

An diesen Tagen findet die zehnte Ausgabe der Deutsch-Polnischen Medientage in der Woiwodschaft Lebuser Land statt. Das Jubiläum ist für die Organisatoren Anlass einer sachlich-kritischen Rückschau auf das bisher Erreichte sowie eines Blicks in die Zukunft. Während der Konferenz unter dem Titel „Die neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen” werden Journalisten und Politiker u.a. über die Glaubwürdigkeit des Journalismus sprechen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Medienlandschaft und –kritik in Deutschland und in Polen diskutieren.

Die Workshopthemen kreisen in diesem Jahr u.a. um die Themen Populismus, Migration und das „postfaktische Zeitalter“, die Politik der beiden Regierungen und ihre Konsequenzen für die regionale Zusammenarbeit beider Länder sowie die Zusammenarbeit Deutschlands und Polens im Bereich des Aufbaus einer Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union.

Mehr Informationen unter www.medientage.org

 

Was denken Polen und Deutsche wirklich übereinander? Diese Frage versucht Stefan Chwin zu beantworten – den kritischen Blick auf die Nachbarschaft verbindet der Autor mit einer sorgenvollen Analyse des Zustands der demokratischen Kultur in Europa. Da ist das Misstrauen gegenüber dem polnischen Nachbarn, die Distanz zu Polen. Mit weniger Zurückhaltung geht er mit polnischen Haltungen um. Das Misstrauen hinsichtlich der Nachbarn nähre sich auch von der neuen Skepsis vieler Europäer gegenüber der demokratischen Kultur. Demokratie sei nicht die absolute Herrschaft der Mehrheit, betont Chwin.

Ebenfalls finden Sie in dieser Ausgabe Texte über weit gefasste Minderheiten: über die deutsche Minderheit in Polen sowie die Polonia in Deutschland (Gespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk und mit dem polnischen Minister für Inneres und Verwaltung Jakub Skiba; die Essays von Rafał Bartek und Wiesław Lewicki), über die ukrainische Minderheit in Polen (von Jagienka Wilczak), über die LGTB-Bewegung (von Dominika Kozłowska; DIALOG-Gespräch mit dem Historiker Tim Veith über die Haltung gegenüber sexuellen Minderheiten in Polen und in Deutschland). Anna Mateja spricht mit dem polnischen Psychologen Jacek Santorski über den Erfolg des Populismus, und Professor Andrzej Paczkowski schreibt über „Eiskrieger“.

Die DIALOG-Ausgabe Nr. 118 ist in ausgewählten Buchläden und an Flughäfen sowie online über www.dialogmagazin.eu erhältlich.

 

Infolge der Aktion #PolskiwHesji - #PolnischinHessen wird ab Februar das Angebot des Polnischunterrichts an den  Schulen in Hessen, insbesondere um die Grundschulen,  erweitert. Zögere nicht! Melde Dein Kind für den Unterricht an!

Die Initiative des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln und die ständigen Bemühungen von Koordinatoren, Volontären und  Eltern haben der Aktion #PolnischinHessen nach einem Jahr erste sichtbare Erfolge erbracht.

Das Hessische Kultusministerium hat sich entschlossen an insgesamt 11 neuen Standorten den Polnischunterricht als Herkunftssprache (HSU) anzubieten. Der Unterricht ist kostenlos und die Teilnahme des Kindes an dem Kurs wird im Schulzeugnis vermerkt.

Der Unterricht wird in Darmstadt, Frankfurt am Main, Gernsheim, Mörfelden-Walldorf, Pfungstadt, Offenbach und in Wiesbaden stattfinden. Hier finden Sie eine detaillierte Tabelle mit einzelnen Schulen, Stundenplänen und Altersbereichen der Schüler. Um an dem Unterricht teilzunehmen, muss man nicht Schüler der angegebenen Schule sein. Es genügt, wenn der Schüler eine andere Schule in der gleichen Ortschaft bzw. in demselben Landkreises besucht.

Um das Kind für den Unterricht anzumelden, muss man keine aufwendigen Formalitäten erledigen. Es genügt, das von Ihnen ausgefüllte und unterschriebene Formular dem leitenden Lehrer des Unterrichts abzugeben. Die genauen Informationen über das Datum des Unterrichtsbeginns und über die Lehrkräfte erhalten Sie in den Sekretariaten der jeweiligen Schulen und auf der Internetseite des Polnischen Generalkonsulats in Köln: www.kolonia.msz.gov.pl

Wenn an Ihrem Wohnort kein Polnischunterricht angeboten wird, ermuntern wir Sie in Ihrer Gegend Eltern mit Polnischen Wurzeln zu suchen, die auch Kinder im Alter Ihrer Kindern haben und daran interessiert sind, ihre Kinder an Polnischunterricht anzumelden.

Damit das Ministerium bzw. das Schulamt eine neue HSU-Polnisch Gruppe gründen kann, müssen mindestens 10 schriftlichen Deklarationen (Anmeldungen) von Eltern der Altersgleichenkindern aus dem gleichen Ort (Landkreis) vorliegen. O.g. Deklarationen senden Sie bitte an die E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt an das zuständige Schulamt mit der Kopie an das Konsulat zu.

Wir werden Ihnen  sehr verbunden, wenn Sie den Polen und Polonia, über die Ergebnisse der Aktion #PolnischinHessen informieren würden, gerne über Facebook oder Twitter per Hashtag #PolnischinHessen.

Bei Fragen setzten Sie sich  mit dem Leiter des Auslandspolenreferats - Konsul Andrzej Dudziński in Verbindung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. +49 221 93 730 215

 

In Anbetracht des unzureichenden Polnischunterrichtangebots an den Schulen in Hessen hat das Polnische Generalkonsulat in der ersten Hälfte des Jahres 2016  eine großangelegte Aktion #PolnischinHessen eingeleitet.

Das Ziel der Aktion war nachzuweisen, dass der Bedarf an Polnischunterricht in Hessen viel größer ist, als das bestehende Angebot (Polnischunterricht in 4 Schulen an 3 Orten, Teilnahme von insgesamt nicht einmal 100 Schüler, Teilnahme erst ab der 5. Klasse möglich).

Während der 4-monatigen Aktion hat das Generalkonsulat zusammen mit den Poloniavertretern über 1000 Anmeldungen von Eltern gesammelt, die an einem Polnischunterricht für Ihre Kinder interessiert waren. Die Anmeldungen wurden dem Hessischen Kultusministerium übergeben.

In Rahmen dieser Aktion hat man mehrere Informationstreffen für Polonia organisiert (besonders nach den Sonntagsgottesdiensten in den Pfarreien von Polnischen Katholischen Missionen). Man hat über die Aktion auf verschiedenen Internetseiten und Foren informiert, die vom Generalkonsulat, Polonia und deren Vereinen und Organisationen geführt werden. Nach dem der Bedarf nach HSU-Polnisch durch die zahlreichen Anmeldungen bewiesen wurde, entschied das Kultusministerium in Hessen mindestens 15 neue Lehrgruppen zu gründen, die in insg. 11 Schulen in Frankfurt am Main (3) , Darmstadt (2), Offenbach (2), Wiesbaden, Pfungstadt, Gernsheim, Mörfelden-Walldorf entstehen werden. Das wichtigste dabei ist, dass der Polnischunterricht bereits in Grundschulen angeboten wird, so dass auch die jüngeren Kinder einen Nutzen davon haben.

Anbei erhalten Sie auch einen Brief, die wir an diese Eltern verschicken, die Interesse deklariert hatten, Ihre Kinder zum Polnischunterricht zu schicken.

Weitere Informationen erhalten Sie auf Internetseite: http://bit.ly/2jBkbmL Facebook: https://www.facebook.com/PLinKoeln/?fref=ts  und Twitter: https://twitt HYPERLINK "https://twitter.com/PLinKoeln/status/820991206679257092"er.com/PLinKoeln

 

Noch keine Pläne für die Winterferien? Schauspiel, Interviews, Reggie, Kamera, 3-Tage-Schnitt-Intensivkurs. Lass Dich von der Filmwelt beeindrucken! Innerhalb von 5 Tage erlangst Du grundlegende Kenntnisse über Filme drehen und selbstständig schneiden.
Die Zielgruppe sind Jugendliche aus allen Ecken der Welt. Der Filmworkshop ist für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund, die sich mit dem Thema „HERKUNFT“ beschäftigen wollen.

Meldet Euch bei uns, Informiert Euch! Zeigt auch Ihr Eure Herkunft !

Filmworkshopwoche: 28.01-1.02.2017 (Sa bis Mi)
Das Winterangebot ist kostenlos!

Alle Infos und Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kontaktpersonen: Michalina Mrozek, Ursula Henke, Dorota Kot
Tel. 015756603519

Hauptpartner: Polnischer Sozialrat e.V.

Änderungen in den Grundsätzen der Projektförderung für von der SdpZ unterstützte Projekte ab dem 1. Januar 2017.

Am 01.01.2017 ändern sich die Grundsätze der Projektförderung für von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit unterstützte Projekte. Die SdpZ fördert höchstens 50% der Gesamtkosten des Vorhabens, die übrigen 50% müssen mit Eigen- oder Drittmitteln finanziert werden. Angepasst an die aktuellen Kurse von Währungen werden maximale Zuschusshöhen in Euro. Im Jahr 2017 beträgt der maximale Zuschuss 18.300 Euro (80.000 PLN) oder 6.800 Euro (30.000 PLN).

Ebenfalls verändern sich die Bedingungen der Mittelfreigabe für Projekte, die von der SdpZ gefördert werden. Im Falle einer Auszahlung der Mittel in Teilbeträgen wird maximal 50 % des Zuschusses vor der Endabrechnung des Projektes ausgezahlt. Die übrigen 50 % werden dem Zuschussempfänger erst nach Einreichung der ordnungsgemäßer Endabrechnung überwiesen.

Projekte, die im Rahmen der neuen Grundsätze durchgeführt werden, müssen gemäß dem im Antrag angegebenen Zeitplan umgesetzt und spätestens bis zum 31. Dezember des Jahres durchgeführt werden, für das der Zuschuss gewährt wurde. Die Umsetzung des Projekts sollte nicht länger als 12 Monate dauern.

Im Jahr 2017 werden Zuschussanträge bis zum 30. Juni angenommen. Wettbewerbe für Projekte mit den Schwerpunkten Kultur / künstlerische Vorhaben sowie Bildung werden von der Stiftung fortgeführt.

Mehr Informationen zu den Wettbewerben finden Sie auf unserer Seite unter: sdpz.org/zuschussantrage/laufende-ausschreibungen/.

 

Das Orchester spielt schon 25 Jahre und ist ein großer Teil der polnischen Geschichte. Während dieser Zeit hat die Stiftung Jurek Owsiak eine umfangreiche Hilfe an Krankenhäuser in unserem Land geholfen. "Die Tatsache, dass das Orchester arbeitet, und das mit einer so hohen Wirkungsgrad, natürlich, bedanken wir alle Spender, die jeden Cent in die Dose geworfen. Die Große Orchester der Weihnachtshilfe ist Gemeinwohl aller Polen, einschließlich derjenigen, die im Ausland leben, weil viele Mitarbeiter "spielt auch im Ausland - sagt Jerzy Owsiak Chef der Stiftung Großes Orchester der Weihnachtshilfe.

In diesem Jahr spielt das Große Orchester der Weihnachtshilfe in Deutschland in Berlin, Darmstadt-Frankfurt, Oberhausen und Gelsenkirchen.

Alle Organisatoren, Freiwilligen und Teilnehmer wünschen wir viel Spaß und reichliche Sammlung für Ziele dieses Jahr WOSP.

Viva Polonia

 

 

 

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