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Frau Róża und Herr Benedykt Frąckiewicz repräsentieren seit vielen Jahren artistisches Milieu der Polonia, indem sie das polnische musikalische Repertoire in Deutschland, Polen und in vielen anderen Ländern weltweit vorführen. Sie traten u.a.: für die Polonia in Australien, den USA, Canada, Frankreich den Niederlanden, Belgien, Italien, Litauen, in der Ukraine, auf. In den USA präsentierte das Paar u.a. das musikalische Programm des „Einen Herzens”, das von der Polonia mit großem Erfolg aufgenommen wurde.

Benedykts Frąckiewicz musikalischer Werdegang begann im 12. Lebensjahr. In der Musikschule lernte er Akkordeon und Klarinette spielen. Seine unbändige Leidenschaft für Musik spiegelt sich in vielen polnischen und deutsch-polnischen musikalischen Projekten wider.  

Er gründete 1998 in Wuppertal bei der Polnischen Katholischen Mission den Chor „Benedictus“, den er bis heute führt. Herr Frąckiewicz arbeitet als Musiklehrer für Klarinette und Saxofon in der Musikschule in Solingen, wo er ebenso ein Schulorchester gegründet hat. Lange Jahre spielte er mit seiner Frau und Herrn Tomasz Glanc im Jazztrio “TRB“. Aktuell tritt er mit seiner Frau im Duett unter dem Namen „Benrose“ auf.  

In Polen absolvierte Herr Frąckiewicz Musikhochschule in Danzig. Bereits während des Studiums ergab sich seine Faszination für Jazz. Zu dieser Zeit spielte er in einer Band: „Skutki nudy“ (deutsch: „Folgen der Langeweile“). Bevor er 1987 nach Deutschland kam, trat er u.a.: auf „Zlota Tarka“ Festival in Warschau und „Jazz an der Oder“ auf.

In Wuppertal organisiert er seit vielen Jahren „Weihnachtslieder-Singen” - Weihnachtskonzerte der Chore Polnischer Katholischer Missionen in Deutschland. Mit dem Duett „Benrose” und dem Chor „Benedictus” sorgt er beinahe seit der ersten Polonicus-Gala für die musikalische Begleitung der Veranstaltung im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses

Das Repertoire des Chors begrenzt sich nicht nur auf die kirchliche Musik, immer öfter tritt das „Benedictus” Chor mit Jazz, Gospel, Swing und Volksmusik auf.

Róża Frąckiewicz wurde 1962 in Oppeln geboren. Von Kind auf war sie für Musik interessiert. Während der Schulzeit sang sie in den Schulchören und kirchlichen Choralscholen. Als Solistin nahm sie an schulischen Wettbewerben und Festveranstaltungen teil. Im Alter von 18 Jahren bekam sie Gesangunterricht von der anerkannten polnischen Musikkritikerin und Gesanglehrerin Elżbieta Zapendowska. Später, aus persönlichen Gründen, verschwand Musik aus ihrem Leben für mehrere Jahre. Nach 20 Jahren Trennung von der Musik, traf sie die Entscheidung dem Chor „Benedictus” beizutreten, wo man ganz schnell ihr musikalisches Talent wiederentdeckte. Heute ist sie die erste Solistin des Chors „Benedictus”. Zu ihren persönlichen musikalischen Eroflgen zählen u.a.: gemeinsamer Auftritt mit dem Musiker Krzysztof Koleberger und zweifache Teilnahme an der berühmten polnischen Musik-Fernsehsendung: „Szansa na sukces” (deutsch: „Die Chance auf den Erfolg”). Sie spielte auch im Kinofilm "Hochzeitspolka" mit. Im Jahr 2014 wurde sie mit dem Platz 2 der internationalen Musik-Show: ”The Voice of Polonia” ausgezeichnet, der in Brüssel stattfand. Frau Frąckiewicz nahm auch an der Wahl der „Miss 50plus” teil.  

Eine große Freude bereiten der Solistin caritative Auftritte und Konzerte, wie z.B. für das Große Orchester zur Weihnachtshilfe oder für kranke Hospizpatienten.

Róża Frąckiewicz arbeitet im Büro, jedoch nicht die berufliche Arbeit sondern das Singen erfüllt ihr Leben und bedeutet ihr Alles, so heißt es oft auch in ihrem Gesang: „ Beim Regen und Sonne – Musik, manchmal für die schlechte Laune – Musik, auf die Liebe und auf die Sünde – Musik, da nur der groß sei, der die Stimme Windes in die Musik umwandeln kann“.

Leonard Paszek

 

Die Deutsch-Polnischen Medientage 2018 finden zwischen dem 06.-07. Juni in der Hansastadt Stralsund statt. Der Gewinner des Wettbewerbs für die Media Tage 2018 ist Marcin Radomski mit dem Thema: Smartfon als Newsroom. Online-Journalismus ist die Gegenwart. Ein innovativer Ansatz beim Einsatz moderner Technologien in der journalistischen Arbeit
Die Deutsch-Polnischen Medientage bieten Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern eine professionelle Plattform zum gegenseitigen Austausch und die Chance zur persönlichen Begegnung. In einem Medienforum werden aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung im Umfeld der deutsch-polnischen Beziehungen aufgegriffen und mit hochkarätigen Experten in einer offenen Atmosphäre diskutiert und reflektiert. Dadurch wollen die Projektpartner den Dialog der Medienschaffenden zwischen Deutschland und Polen fördern.
Die Medientage werden im jährlichen Wechsel zwischen Deutschland und Polen ausgerichtet. Feierlicher Akzent der Medientage ist die Verleihung des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises in fünf Kategorien für die besten journalistischen Beiträge des Vorjahres.
2008 fanden in Potsdam erstmalig die Deutsch-Polnischen Medientage zum Thema „Die Politik-Medien-Maschine: Deutschland und Polen im Spiegel europäischer Berichterstattung" statt. Unter den Teilnehmern waren u. a. Gesine Schwan und Władysław Bartoszewski.
Die 2. Deutsch-Polnischen Medientage in Stettin standen unter dem Motto „20 Jahre später ..." und boten die Gelegenheit zu Begegnungen mit hochrangigen Gästen und Zeitzeugen von 1989, u. a. Hans-Dietrich Genscher, Lech Wałęsa, Tadeusz Mazowiecki und Aleksander Kwaśniewski.

Redaktion Polonia VIVA

Info: http://medientage.org/

 

Jerzy Owsiak diesjähriger Preisträger des POLONICUS-Preises im Bereich Kultur, ist eine der meist kontroversen Personen in der gegenwärtigen Realität Polens. Er ist beliebt bei Millionen Polen weltweit, bei den Ärzten und Patienten, bei den Jugendlichen und zugleich ist er ein Dorn im Auge für viele Vertreter aktueller Regierungsszene Polens. Es ist vielleicht das größte Paradox in der neuesten Geschichte Polens, wo man einem engagierten Menschen, der wohltätig und effektiv, für die Verbesserung des öffentlichen Gesundheitssystems kämpft, immer wieder neue Hürden aufstellt. Unbestritten bleiben, allerdings: die Zahl positiver Ereignisse die mit dem Owsiak eng zusammenhängen, sowohl die Hilfestellung für polnische Krankenhäuser, als auch die Aktivierung polnischer Jugend diesbezüglich weltweit.

Alles begann vor 27 Jahren, als Jurek Owsiak im Laufe der Radiosendung „Brum” des 3. polnischen Radiosenders, eine Sammelaktion für die Beschaffung medizinischer Ausrüstung für die Kinderklinik in Warschau initiierte. Es handelte sich um eine Herz-Lungen-Maschine für den Operationssaal, deren Anschaffung damaliges Gesundheitssystem habe nicht verwirklichen können. Die Reaktion auf den Spendenaufruf war überwältigend. Was danach geschah und bis dato geschieht ist laut Owsiak: „eine unglaubliche Kraft des Zufalls und der Risikofaktor vieler Entscheidungen, und nicht zuletzt noch eine tüchtige Dosis von Rock’n’Roll”.

Später folgte die Fernsehsendung „Macht was ihr wollt". Im inneren Kreislauf der Sendung entstand die Idee des ersten Finales des großen Orchesters zur Weihnachsthilfe, einer weiteren Spendenaktion für die Ausstattung kardiologischer Stationen. Owsiaks Idee begeisterte die Jugend polenweit. Mit enormer Beteiligung junger Menschen habe man ein Musik-Happening für gute Zwecke organisieren können. An dem Tag wurden über 1.5 Millionen Dollar gesammelt.

Die positive gesellschaftliche Resonanz motivierte den Owsiak, um im März 1993 zusammen mit dem Walter Chełstowski die „Stiftung das große Orchester zur Weihnachsthife“ vorm Gericht eintragen zu lassen. Seitdem finden jedes Jahr große Spendenaktionen und eine Reihe von Musik-Happenings statt. Jährlich gelingt der Stiftung Millionen Euro für gute Zwecke einzusammeln. Das Orchester-Finale wird immer durch einen großen Fernsehsender übertragen. Seit 1995 wird ebenso jährlich ein Rockfestival „Haltestelle Woodstock“ veranstaltet, das als Dank für an der Orchester-Finale engagierten Freiwilligen dient und mittlerweile zu den größten Rockfestivals in Mitteleuropa zählt.
Die Stiftung das große Orchester zur Weihnachtshilfe hat im Laufe ihrer 26 jährigen Existenz eine gravierende Mehrheit polnischer Krankenhäuser unterstützt, indem sie medizinische Ausrüstung für u.a. Onkologie, Pädiatrie –und Kardiologie-Stationen eingekauft hat. Seit ein paar Jahren unterstützt die Stiftung zusätzlich Programme der Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen. Beinahe im jeden Krankenhaus in Polen findet man medizinische Apparatur mit charakteristischen rotem Herzchen, dem Symbol der Stiftung.

Das große Finale des Orchesters zur Weihnachsthilfe ist eine der größten caritativen Spendenaktionen in Osteuropa. Seit 26 Jahren arbeitet die Stiftung ununterbrochen basierend auf absolut eigenen Prinzipien und Methoden. Owsiak ist sehr stolz auf die prächtige „Armee” junger Menschen, die zusammen mit ihm die Spendenaktionen in Polen und auf der ganzen Welt jährlich veranstaltet.
Das große Orchester ist eine Initiative, die seit der Entstehung mehr als „nur“ eine Spendenaktion ist. Die Stiftungskultur unterstützt und stärkt die Zivilgesellschaft, sorgt um gerechte Spielregeln und erlaubt jedem Menschen solidarische Teilhabe. Das große Orchester zur Weihnachsthilfe trägt zum positiven Erscheinungsbild Polens auf der internationalen Arena bei.

Jurek Owsiak ist 65 Jahre alt, er ist ein Radio-und Fernsehjournalist und Glasmaler; er habe mit vielen Radio- und TV Sender zusammengearbeitet, u.a.: mit TVP, TVN, Radiosender „Das Erste“, RMF FM, WAWA etc. Seine Programme erkennt man am besten an der charakteristischen rhythmischen Dynamik und stotternden Aussprache
Für seine gesellschaftliche und mediale Tätigkeit bekam Owsiak zahlreihe Auszeichnungen und Preise, wie der Orden Polonia Restituta, einer der höchsten Auszeichnungen Polen; mehrmals Fernsehpreise „Viktor“, Mediale des heiligen Georgs, Orden Ecce Homo und „Bene Merito“, als auch einen Preis für den Beitrag zum Schutz der Menschenrechte.

Leonard Paszek

Redaktion-Info

Bei der 26 Finale in diesem Jahr wurde 126,4 Mln zł dh. ca 31 Mln € gesammelt!

Der Frühling kommt, die Freude kommt... Spaziergang durch Pankow? Schaut mal bei uns vorbei: Schulzestrasse 1 in Berlin-Pankow, direkt am S-Bhf Wollankstrasse, wir freuen uns! Ja, jetzt schon fast jeden Tag finden hier unsere Veranstaltungen statt. Es gibt noch jede Menge zu tun, jedoch genießen wir jeden Moment, den wir dort zusammen verbringen können... Endlich angekommen!:

NachbarschaftsCafé

gehören. Möchtet Ihr Euch in seine Mitgestaltung engagieren?
Wir freuen uns auch auf Eure Spenden sowie auf jede andere Form der Unterstützung. 
Für alles bisherige sind wir Euch sehr dankbar. 
Gern beantworten wir Eure Fragen -
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0160 99 68 00 59. 
Hier entsteht jetzt auch

unsere kleine Bibliothek 

Wer möchte sich daran beteiligen? Kontakt über Katarzyna Willmann - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
 

Mitgliederjahresversammlung

findet am 20.03.2018, 17:00 Uhr statt. Herzlich willkommen!
 

SprachCafé für Kinder

Kreatives Polnisch:
- für die ganz Kleinen - 1-3 J.
- für Vorschulkinder
- "Polska Zerówka"
- für Schulkinder
- Sprache & Literatur - NEU!
- Polnisch für junge Leute - NEU!

Eine Tanzreise - Bewegung und Tanz | immer Samstags - ab 03.03.2017 | Neu!

Für die Kinder sind wir auch in Berlin-Schöneberg da: Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Winterferien in Berliner Schulen: 5.-09.2018. Wir haben jedoch ein spezielles Ferienangebot für Euch: "Auf der Suche nach Sprachschätzen" - zur Unterstützung der Zweisprachigkeit! Termin: 03.-06.04.2013, Ort: Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark e.V., Berlin-Schöneberg, Kurmärkische Straße 1-3 in 10783 Berlin. Info / Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Das SprachCafé arbeitet unregelmäßig, das Kinder-SprachCafé macht auch Pause.
Wir wünschen Euch eine tolle Ferienzeit!

"Gelebte Mehrsprachigkeit"

Es startet eine Veranstaltungsreihe für Kinder, Eltern, Erzieher*innen, Lehrer*innen.
Wertvolles Wissen, Tips aus der Praxis sowie Erfahrungsaustausch sind Inhalte dieses Kooperationsprojektes von MaMis e.V. und Dr. Anna Mróz. Gefördert wird es vom Bezirksamt Pankow im Rahmen von citizenKcenter/Masterplan.

- logopädische Beratung für polnischsprachige KInder: 05.03., 15:00-18:00
- Networking für Erzieher*innen: 15.03., 19:00-20:30
- Seminar für spanischsprachige Eltern: 24.03., 11:00-14:00

"Pankow lädt ein! Offene KulturWerkstatt"

  heißt unser Integrationsprojekt 2018. Wir bedanken uns beim Bezirksamt Pankow für die Unterstützung!

  - Mittwochs-SprachCafé: Portaits polnischer Frauen: 07.03.2018, 10.00-12:00 Uhr

  - Donnerstags-SprachCafé: Er Deutscher, Sie Polin - literarisches Treffen mit Krysia Sar und Diskussion: 22.03.2018, um 19.00 Uhr

Kreativität & Kommunikation

 - Eine Tanzreise - Bewegung und Tanz für Leute jeden Alters | immer Samstags - ab 03.03.2017 | Neu!
 - Neue Kleidung für den Frauentag! | 08.03.2018, 19:00 Uhr
 - Handarbeiten |  Montags, 10:00 bis 12:00 Uhr
 - Aus Pappmache | für Leute jeden Alters | Mittwochs, 16: 00-18: 00 | Neu!
 - Sprachtraining Deutsch | Mittwochs, 18:30 - 20:00 Uhr
 - DamenSalon-  21.03.2018, 15:00-17: 00 | interkulturelle Treffen für Frauen - jeden vorletzten Mittwoch im Monat | Neu!

Neue Kooperationen, bewährte Kooperationen

Noch mehr Bewegung? Ja! Roter Stern, ein besonderer Sportverein, der Boxen, Fußball, Basketball, Fitness, Schach, Skat, Fußball und Selbstverteidigung bietet und sich für ein solidarisches Miteinander engagiert und im Alltag gewaltfreie Kommunikation einsetzt. Wer ist dabei?
Noch mehr Nachbarschaft? Ja! Der Unterstützerkreis Strassburger Strasse gehört jetzt auch dazu.
Wir erwarten viele gemeinsame Aktivitäten und Überraschungen, Details kommen bald.
- im Rahmen von Demokratie leben.
Steine ohne Grenzen e.V. in Pankow-Buch: zusammen zum 75. Gedenktag vom großen Humanisten, Otto Freundlich | 09.03.2018, 10:00

Mit bester Empfehlung!

- Polnisch lernen! | für Erwachsene | Kooperation mit Zentrum für Polnische Sprache
- Fahrt nach Kolobrzeg | im Mai 2018 | Freunde Kolbergs e.V
- Wanderausstellung über die Neuzuwanderung in Pankow sowie das Begleitprogramm:
 01.03., 08.03., 15.03.2018 | Museum Pankow

Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
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+ 49 (0)160 9968 0059

 

Architektin des polnisch-deutschen Raums im vergangenen Vierteljahrhundert Prof. Dr. Rita Süssmuth, Preisträgerin des Polonicus-Preises 2018 für den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt  europäischer Integration.

Dialog, Offenheit und eine auf Fakten basierende Debatte sollten von Intellektuellen als Pflicht gesehen werden, vor allem im Diskurs über die Geschichte (guten) nachbarschaftlichen Beziehungen. Trotzdem, waren die polnisch-deutschen Beziehungen bis fast 1989 einseitig. Die politische und historische Debatte wurde vom Verlust der ostdeutschen Gebiete, Grenzfragen mit den Beschlüssen der Konferenz in Teheran, Vertreibung, Kriegsreparationen, Schuld und Vergebung und sogar Versöhnung beherrscht, aber weniger haben die Debatte mit den Nachbarn auf dem Dialog aufgebaut. Diese Jahre haben keinen wesentlichen intellektuellen Austausch mit sich gebracht - heute ist das ein Schlagwort, aber bis 1989 war das eine große Herausforderung! Prof. Dr. Rita Süssmuth hat sich schon als Studentin der Romanistik und Geschichte in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit Themen beschäftigt, die jetzt einen Katalog guter nachbarschaftlicher Beziehungen und Dialoge bilden. Es geht hier nämlich um den Prozess der Anpassung und für eine Wendung der Beziehungen von den Feind-Opfer zu den partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen. Der Verständigung- und Versöhnungsprozess, erfordert viele Versuche und viel Arbeit, die oft Sisyphusarbeit ist. Die meiste Arbeit erfordert die Veränderung des allgemeinen Stereotyps, der eine gemeinsame Norm und Determinante der gegenseitigen Beziehungen darstellt, der aber einen reellen Dialog zu einem diplomatischen Ritual reduziert.

Prof. Dr. Rita Süssmuth begleitet und steuert seit über 25 Jahren, nicht nur unter den nächsten Nachbarn, die polnisch-deutsche Initiativen. Sie kreiert Verständigung voller Empathie und gegenseitigem Verständnis, mit den Schwerpunkten - Dialog, Toleranz und Respekt. Als Fortsetzerin der Politik von Willy Brandt schuf Süssmuth eine echte, mutige und konfrontative Politik. Im Jahre 1986 initiierte sie zusammen mit Aleksander Kwasniewski, damals Minister für Jugend, die Gründung des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes. 2008 erhielt sie den renommierten Preis der Europa-Universität Viadrina - für Menschen, die in besonderer Weise Polen und Deutsche näherbringen.

Professor Süssmuth ist eine unangefochtene Dame der deutschen Politik, seit 1981 Mitglied der CDU, die erste Frau, die aus den Reihen von Christdemokraten zur Bundestagspräsidentin gewählt wurde (in den Jahren 1988-1998). Ihre erste Dienstreise auf dem neuen Posten, unmittelbar nach der Wahl, machte sie nach Warschau, in den polnischen Sejm. Rita Süssmuth ist eine außergewöhnliche Politikerin, eine Politikerin mit großer Überzeugung und Sinn für Mission.

Mit ihrer Biographie hat sie bewiesen und unermüdlich bewiest weiter, obwohl sie schon 80 Jahre alt ist, dass sich das wissenschaftliche Wissen in der Politik widerspiegelt und dass die beiden Disziplinen, Hand in Hand gehen und sich gegenseitig ergänzen sollten.

Seit Jahren beschäftigt sie sich als eine langjährige Vorsitzende des Vorstandes des Verbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Berlin, Mitglied des Vorstandes des Deutsch-Polnischen Instituts in Darmstadt, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Stiftung für Wissenschaft (DPWS), Mitglied des Vorstandes der Genshagen Stiftung und viele mehr, mit zivilgesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen polnisch-deutschen Initiativen, die von der Gesellschaft initiiert wurden.

Professor Süssmuth hat in einem ihrer Interviews gesagt, dass sie sich nach dem Krieg für drei Länder interessierte: Frankreich, Israel und Polen ... Gesagt, getan!

Wir gratulieren der Preisträgerin und danken für Ihr umfangreiches Engagement für den Dialog!

 

Joanna Szymańska

Foto Jan Voth

Laureatce serdecznie gratulujemy i dziekujęmy za wszechstronne zaangażwonie, na rzecz dialogu!

Redakcja Polonia Viva

"Tanzreise" Dieser Tanzkurs ist speziell für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 13 Jahren und deren Eltern oder Verwandten sowie für Einzelpersonen konzipiert. In der Vergangenheit war Tanz etwas Natürliches - nachfolgende Generationen haben von ihren Familien gelernt. Weil Tanz bedeutet nicht nur Schritte - es ist eine gemeinsame Zeit, Freude und Spaß! Während des Unterrichts werden wir Tänze aus verschiedenen Ländern der Welt, einfache Spiele und Bewegungsübungen lernen. Wir werden auch Koordination, Bewegungsgedächtnis, Kreativität und Phantasie entwickeln. Für alle, die Bewegung und Musik mögen! Seid herzlich willkommen!
Gosia Gajdemska
Choreographin, Tänzerin, Performerin und Tanzpädagogin, mit Wohnsitz in Berlin. Seit April 2016 Vorstandsmitglied vom K77 Studio e.V. Direktorin diverser Tanz- und Theaterprojekte (mit Profis, Kindern, Jugendlichen, Immigranten, blinden und tauben Menschen). 
In meinen Workshops und Bühnenarbeiten verbinde ich verschiedene Tanztechniken (zeitgenössischen Tanz, Kontakt Improvisation, Improvisation) mit somatischen Praktiken und bildender Kunst. Ich kreiere auch site-specific Tanzprojekte. 
http://k77studio.org/de/312-2/

Grafik © Karolina Cwala
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ENG | Dance Journey

These dance classes are created especially for children and youth between 4 and 13 years old and their parents or family mambers. In the past, dance was something natural – successive generations learned from their families.
Because dance is not just about steps - it's a common time, joy and fun!
During the classes, we will learn dances from various countries around the world, simple games and movement exercises. We will also develop coordination, movement memory, creativity and imagination.
For Everyone, who likes movement and music!

Gosia Gajdemska
Choreographer, dancer, performer and dance educator, based in Berlin. From April 2016 member of the board of the K77 Studio e.V. Director of dance and theater projects (with professional artists, children and youth, immigrants, blind and deaf people). 
In my workshops and works I combine a variety of dance styles (contemporary, Contact Improvisation, improvisation) with somatic practices and visual arts. I also create site-specific dance projects. 
http://k77studio.org/en/gosia-gajdemska/
Grafik © Karolina Cwala

Terminy/Daten/Dates:
Sobota/Samstag/Saturday
3.03.2018
5.05.2018
30.06.2018 
8.09.2018
3.11.2018


14.00-15.30 – dzieci 4-8 lat + członkowie rodziny lub opiekunowie
Kinder 4-8 Jahre alt + Verwandten oder Betreuer
Children 4-8 years old + family members or caregivers

16.00- 17.30 – dzieci od 8 lat + członkowie rodziny lub opiekunowie
Kinder ab 8 Jahren + Verwandten oder Betreuer
Children from 8 years of age + family members or caregivers

Opłata/Unkostenbeitrag/Fee:
10 € - 1 zajęcia/1 workshop 
Max. 3 Osoby/Personen/Persons
Każda kolejna osoba/jede weiterePerson/each next person + 5 €

8 € - dla Członków/ für Mitglieder/for Members
Max. 3 Osoby/Personen/Persons
Każda kolejna osoba/jede weitere Person/each additional person + 4 €

Miejsce/Ort/Space:
Stadtteilzentrum Pankow - Dachgeschoss
Schönholzer Straße 10
13187 Berlin
www.stadtteilzentrum-pankow.de

Informacje i zapisy/Infos und Anmeldung/Infos and registration:
Gosia Gajdemska
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
+49 163/6738253

 

Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
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Berlinale zum  68. Mal.  Wieder Mal ein Erfolg polnischer Regisseurin Malgorzata Szumowska. Diejährige  68. Auflage des internationalen Filmfestivals „Berlinale” brachte der polnischen Filmachern wieder Mal einen Erfolg.  Den Silbernen Bären – Grand Jury Preis- gewann der polnische Film „Twarz“ („Das Gesicht“) unter Regie von  Malgorzata Szumowska. Der Grand Jury Preis  ist die zweitwichtigste Auszeichnung des Festivals.

Der Film von Malgorzata Szumowska erzählt die Geschichte eines Menschen, der in einem Unfall sein Gesicht verlor. Der Hauptprotagonist, Jacek, bei dem man zum ersten Mal in Polen eine Gesichtstransplantation durchgeführt hat, kehrt zu seinem Heimatdorf zurück. Dort wird er als Fremder wahrgenommen, da die Dorfbewohner nicht wissen wie man sich ihm gegenüber zu verhalten hat.  

Małgorzata Szumowska wurde auf dem Festival zum zweiten Mal ausgezeichnet. Im Jahr 2015 gewann sie den Silbernen Bären für den Film „Cialo” („Body”).

Die polnischen Künstler finden die Anerkennung auf der Berlinale bereits zum 4. Mal. Im Jahr 2016 bekam den Silbernen Bären  Tomasz Wasilewski für das Drehbuch zum Film „Zjednoczone Stany Miłości” („United States of Love”), und im Jahr 2017 die Regisseurin Agnieszka Holland für den Film „Pokot“ („Die Spur“).

Das Filmfestival „Berlinale” gehört zu den wichtigsten Filmfestivals in Europa und in der Welt.

 „Vielen Dank für diese Auszeichnung. Sie ist besonders wichtig, da unser Film spiegelt sich in der heutigen Realität wider, er weist auf die wichtigen Probleme  nicht nur in meinem Land, aber auch in anderen europäischen Ländern, hin“ – sagte die Regisseurin Malgorzata Szumowska.

Claudia Daniel

 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Thorsten Klute in ihrer heutigen Kabinettsitzung (27.02.2018) zum Beauftragten für die polnischstämmigen Bürgerinnen und Bürger sowie Polinnen und Polen in Deutschland bestellt. Ab dem 1. März 2018 wird Klute seine ehrenamtliche Arbeit als Polonia-Beauftragter im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration aufnehmen. Der Staatssekretär a.D. war bereits ab 2014 als Polonia-Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Seine Amtszeit endete im Zuge des Regierungswechsels im Juni 2017.

Der Polonia-Beauftragte fungiert als Ansprechpartner zwischen der Landesregierung, den Bürgerinnen und Bürgern mit polnischer Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen sowie deren Vereinen und Institutionen. Er unterstützt in seiner Funktion die in Nordrhein-Westfalen lebenden Polonia und organisiert die Zusammenarbeit mit Institutionen. Zudem berät und begleitet der Beauftragte die Landesregierung bei Fragen, die Polonia auf Landes- und Bundesebene betreffen.

Arbeitsschwerpunkte des Polonia-Beauftragten unter anderem

  • Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger polnischer Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen,
  • Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen der Polonia,
  • Beratung und Begleitung der Landesregierung hinsichtlich der Belange der Polonia,
  • Beratung und Begleitung der Landesregierung zur Vertretung der Landesinteressen in diesem Themenfeld, auch auf Bundesebene und mit anderen deutschen Bundesländern, Beratung und Begleitung der Landesregierung zur Unterstützung von
  • Aktivitäten der Polonia in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-beruft-thorsten-klute-zum-polonia-beauftragten-des-landes

 

 

Die Jury des POLONICUS-Preises hat zum zehnten Mal die Auszeichnungen verliehen. Das Europäische Institut für Kultur und Medien POLONICUS VoG ehrt durch die Preisverleihung besondere Aktivitäten und Beitrag zur Verbesserung des deutsch-polnischen Dialogs und zur Bekanntmachung und Vertiefung des Wissens über Polen und die polnische Kultur in Europa.

Die europäische Polonia möchte auf diese Weise ihre Dankbarkeit und Anerkennung für das großartige Engagement auf dem Gebiet der Integration und Bereicherung des Lebens der in Europa lebenden Polen ausdrücken.

Zu den diesjährigen Preisträgern des „POLONICUS 2018“ gehören bekannte und von der Polonia hochgeschätzte Persönlichkeiten:

 

Prof. Dr. Rita Süsmuth, deutsche Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D., langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung in Berlin, Präsidentin des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt (DPI), für ihren gravierenden Beitrag in den deutsch-polnischen Dialog unter dem Aspekt europäischer Integration.

 

Benedykt und Róża Frąckiewicz, Dirigent und die erste Solistin des Chors Benedictus e.V. aus Wuppertal, für die kulturelle Belebung polnischer Organisationen in Deutschland und den Erhalt der Tradition polnischer Chöre in Deutschland.

 

 

Jerzy Owsiak, ein polnischer Aktivist, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Das große Orchester zur Weihnachsthilfe“ (WOSP),  Organisator der jährlichen Spendenaktion (WOSP Finale) und des Rockfestivals Haltestelle Woodstock, für sein bürgerliches Engagement und besonderen Beitrag zur Entwicklung der Zivilgesellschaft.

 

Mit dem Ehrenpreis wird dieses Jahr namhafter polnischer und europäischer Politiker Donald Tusk geehrt, ehem. Ministerpräsident der Republik Polen  und seit 2014 Präsident des Europäischen Rates, für sein Lebenswerk. 

 

Die Gala der Polonia und die Verleihung der POLONICUS 2018-Preise werden

am Samstag, 28. April um 19.00 Uhr

im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden.

 

Der Abend wird musikalisch durch einen gemeinsamen Auftritt der Chöre  der Polnischen Katholischen Mission aus Aachen und des „Benedictus“ Chors aus Wuppertal“ begleitet.

Wir bitten alle an der Teilnahme interessierten Personen um eine Anmeldung per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 10. April 2018. Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die diesjährige Polonia-Gala wird vom Polregio e. V. und dem Europäischen Institut für Kultur und Medien Polonicus VoG in Zusammenarbeit mit der Karlspreisstiftung organisiert und aus den Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

Wiesław Lewicki
Vorsitzender der Jury des POLONICUS-Preises

Aachen, den 22.02.2018 .

Info: www.institut-polonicus.eu

Zgłoszenie: Formularz zgłoszenia PDF

Wnioski o akredytację medialną na adres: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

P.S. Wenn Sie zur Unterstützung der Arbeit unseres Vereins  einen finanziellen Betrag überweisen wollen, entrichten Sie diesen bitte auf folgendes Konto:

Polregio e.V.,   Sparkasse Aachen, IBAN DE51 3905 0000 1070 1041 51

Als gemeinnützig anerkannter Verein sind wir befugt, Spendenbescheinigung auszustellen.

Vielen Dank im Voraus Vielen Dank im Voraus 😊

Flucht und Integration gehören zu den beherrschenden Themen der Gegenwart. Sie sind ein maßgeblicher Grund für den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien, nicht zuletzt in Polen, und drohen, die EU zu spalten. Ein Blick in die Tiefen der Geschichte relativiert allerdings die „Flüchtlingskrise“ des Jahres 2015. Seit 1492 die sephardischen Juden von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden, ist Europa immer ein Kontinent der Flüchtlinge gewesen.

Der Wiener Osteuropahistoriker Philipp Ther geht den Gründen der Flucht nach: religiöser Intoleranz, radikalem Nationalismus und politischer Verfolgung. Anhand von Lebensgeschichten veranschaulicht er die Not auf der Flucht, identifiziert Faktoren für gelingende Integration und erörtert das wiederholte Versagen der internationalen Politik sowie die Lehren, die daraus gezogen wurden. Der Humanitarismus ist, wie Ther zeigt, in der Flüchtlingspolitik stets brüchig gewesen. Doch auch wenn heute einmal mehr die Angst vor einem Scheitern der Integration dominiert, haben die Zielländer fast immer von der Aufnahme von Flüchtlingen profitiert.

Die Außenseiter – Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa (Eine Geschichte mit Polen am Rande) Buchvorstellung mit Prof. Dr. Philipp Ther (Universität Wien). Einführung und Moderation: Dr. Peter Oliver Loew (Deutsches Polen-Institut)
Grußwort: Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Dienstag, 27. Februar 2018, 19:00 Uhr
Deutsches Polen-Institut, Karl-Dedecius-Saal (2. OG) Residenzschloss Darmstadt, Zugang vom Karolinenplatz
In Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Philipp Ther: Der Außenseiter. Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa, Berlin : Suhrkamp Verlag, 2018 Preis: 26 Euro, ISBN: 978-3-518-42776-7

„Das Mädchen, das Feuer geschluckt hat“ („Dziewczynka, która polknela ogien“) ist der Titel eines Gedichtes, das die polnische Lyrikerin Ewa Parma im Jahre 2006 verfasst hat. Von einer Kindheit an rußigen Fensterbänken in Kattowitz ist dort die Rede, vom Himmel, der in ewigen Rauch eingehüllt ist, und von der Sehnsucht nach Farbe, Licht und Wärme.
Der Impuls für dieses Gedicht war das farbgewaltige Gemälde eines Mädchens, das eben dort zu Hause war, jenes Mädchen, das Feuer geschluckt hat und viele Jahre später die Sonne in ihre Bilder gießt: die Malerin Mauga Houba-Hausherr.

Geboren Anfang der sechziger Jahre im nämlichen Katowice, dem Zentrum der polnischen Schwerindustrie, aufgewachsen ein wenig weiter westlich im Raum Oppeln, wird nicht nur ihr selbst, sondern glücklicherweise auch ihren Eltern schnell deutlich, wohin es mit dem Mädchen gehen wird: Nicht Sprachen interessieren sie, keine Wissenschaften, sondern einzig und allein die Kunst. Die Förderung dieses Interesses und des offenkundigen Talentes setzt früh ein. Ihr Leben sei deshalb im Grunde nicht sehr spektakulär verlaufen, sagt Mauga später einmal spitzbübisch in einem Radio-Interview; eigentlich habe sie sich immer nur der Malerei gewidmet.

Die stilistische Verbundenheit mit dem starkfarbigen, konturenreichen Expressionismus ist in ihren Werken schon früh gegenwärtig. „Für mich ist das die passende Ausdrucksform“, erklärt Mauga. „Da ich kein sehr dezenter Mensch bin, können es meine Bilder auch nicht sein.“ Diese nämlich kennen in der Regel kein „Dazwischen“ und genau so verhält es sich mit den Betrachtern. Maugas Bilder liebt man oder eben nicht. „Damit kann ich allerdings gut leben“, meint die Malerin.

Den politischen Ansatz der meisten klassischen Expressionisten hat sie indes nicht übernommen. Ihre Themen sieht sie vorzugsweise nicht in den Widersprüchen des Lebens, in Krieg und sozialem Elend; ebenso wenig versteht sie ihre Arbeit als Protest gegen die bestehende Ordnung und das bürgerliche Leben. „Ich will eher vermitteln, zum Miteinander aufrufen und die Menschen zusammenführen“, erläutert Mauga. Die dazu erforderlichen intersubjektiven Identifikationsmuster liefere sie mit ihren Bildern.

Deshalb sei der Name der im Jahre 1905 von den wichtigsten Vertretern des Expressionismus ins Leben gerufenen Künstlervereinigung „Brücke“ ihr Programm geworden, sehe sie sich doch in ihrer Eigenschaft als Polin und Deutsche zugleich auch in ihrer Kunst als Mensch, der Brücken brauche, um diese in die jeweils gewünschte Richtung zu überqueren und dort vom gegenüberliegenden Ufer zu berichten.

Stilistisch also dem Expressionismus verbunden, steht Mauga in theoretischer Hinsicht auf dem ganz anderen Fundament des polnischen Kolorismus, der ohne weitere Beachtung politischer oder gesellschaftlicher Kontexte gleich welcher Art das Bild als Ziel sieht, dabei durchaus nicht frei von einem Hang zum Dekorativen ist und sich aus dem Glauben an die ewige Kunst nährt. Dass diese Haltung auch Mauga ebenso wie den im sog. Pariser Komitee vereinten Koloristen wie z. B. Jan Cybis, Jozef Czapski oder Piotr Potworowski mitunter den Vorwurf des Ästhetismus, Eskapismus und eines ostentativen Piktoralismus einträgt, stört sie nicht.

„Ich will und kann nichts anderes als malen“ sagt Mauga, „und ich male, um zu malen.“ Dass ihre die Harmonie und Klangfülle der Farben und Formen betonende l’art pour l’art als Ästhetik um ihrer selbst willen, als Realisierung des ästhetisch Schönen im autonomen Kunstwerk letztlich über sich selbst hinausweist, eine begrenzte Wirklichkeit überschreitet und transzendiert und damit letztlich eo ipso politisch ist, sollte bei all dem nicht vergessen werden.

„Wenn im modernen Kunstbetrieb allerdings zunehmend die Sperrigkeit zum Qualitätsmerkmal erhoben und andererseits das Ästhetisch-Schöne zur Plakatmalerei erklärt wird, dann bin ich wohl keine rechte Künstlerin“, stellt Mauga dazu mit Augenzwinkern fest.

Dass über die Jahre hinweg viele ihrer Werke nicht nur in Privatbesitz übergangen sind, sondern auch öffentliche Räume z.B. im Berliner Umweltministerium oder in den Rathäusern von Duisburg und Krefeld zieren, macht deutlich, dass die kunstinteressierte Öffentlichkeit durchaus anderer Meinung ist. Ebenso zeugen die zahlreichen sehr erfolgreichen und gut besuchten Einzelausstellungen von Interesse und Wertschätzung ihrer Kunst. Dass Mauga nicht nur beim Malen selbst, sondern auch darüber hinaus Sinn für spektakuläre Inszenierungen hat, tut ihrer Popularität durchaus keinen Abbruch, im Gegenteil.

Für eine bezeichnenderweise „Auch mal anders“ übertitelte Ausstellung in einer Duisburger Galerie Bilder z. B. an der Decke zu platzieren und die Gäste auf einem fahrbaren und mit einem wundervoll kitschigen roten Herz als Kopfpolster ausgestatteten Holzbrett durch die Ausstellungsräume zu ziehen, um ihnen, wie Mauga seinerzeit formulierte, beim Betrachten eine Genickstarre zu ersparen, entpuppte sich als ungewöhnliches und begeistert aufgenommenes Konzept.

Nicht weniger spektakulär war der Tanzboden, den sie im Rahmen einer Kooperation mit einer Kölner Tanz-Companie für eine Neuproduktion gestaltete: 70 Quadratmeter Leinwand, deren Formen und Farben nicht etwa den Tanz illustrierten, sondern vielmehr der Ausgangspunkt für die Choreographie waren.


Auch eine ihrer jüngsten Ausstellungen, die im oberschlesischen Ozimek unter dem Titel „Okna“ („Fenster“) stattfand, zeigt die Ungezwungenheit und Offenheit, mit der Mauga ihre Arbeit angeht.

Im Mittelpunkt nämlich standen Gemälde, die mit Texten der polnischen Lyrikerin Ewa Parma korrespondieren, insofern nämlich als sie entweder ein literarisches Motiv aufgreifen und malerisch umsetzen oder auch umgekehrt ein Bild der Inspiration der Dichterin diente.

Dass dieses Konzept vor Ort hohe Wellen schlug, von den Medien überschwänglich transportiert wurde und weitere Ausstellungen in anderen polnischen Städten geplant sind, macht mehr als deutlich, dass Mauga mit ihrer Arbeit das gelingt, was sich in der Politik oftmals als zähes und mühevolles Geschäft erweist: der von Neugier und Sympathie getragene vorbehaltlose Brückenschlag.

Mats Kehrmann

Weitere Informationen: www.mauga.de

Po debiutanckim WOŚPowym koncercie 07.01.18 wiedzieliśmy już, że miejscowa Polonia jest z nami, podobnie jak dolnosaksońska pełnomocniczka ds Integracji i Partycypacji Doris Schröder-Köpf, która objęła patronat nad orkiestrową akcją. Otwarte do końca pozostawało pytanie, czy poczas drugiego wielkiego koncertu, tym razem open-air, będzie z nami także aura.

Niedzielnego ranka 14 stycznia 2018 termometry wskazywały w Hanowerze 0,5 stopnia Celsjusza i świeciło blade zimowe słońce. Gdyby nie to, że lodowaty wiatr wyciskał łzy z oczu, byłaby to idealna pogoda na drugi już wielki koncert w ramach pierwszego grania WOŚP w naszym mieście, tym razem na stadionie DJK Sport Club Polonia.

Na centralnym placu miasta Kröpcke zębami dzwoni grupka wolontariuszy w pięknych strojach łowickich. To tancerze zespołu folklorystycznego „Polonia Hanower” Ada, Ala, Sylwia, Jan i Piotr. Zbiórka idzie słabo, datki dają głównie rodacy oraz... bezdomni, koczujący przy wejściu do metra. Z wielkim zapałem drobniaki do puszki wrzucają także polscy bezdomni w ośrodku Kompass przy dworcu głównym. Orkiestrowe czerwone serduszka wzruszają, budząc wspomnienia lepszych czasów, kiedy to niektórzy z nich sami brali udział w wielkim graniu. Na dworcu głównym Ewelina, Darek i Hubert marzną trochę mniej nie tylko dlatego, że stoją pod dachem, ale i dzięki temu, że ubrali się jak na stok narciarski. I ich doświadczenia są podobne: Niemcy na ogół nie znają kwestowania do puszki i nawet zagadnięci, grzecznie wysłuchują objaśnień, po czym odchodzą. Natomiast rodacy, dojrzawszy w tłumie wolonatriuszy, sami przebijają się w ich kierunku. Wniosek na rok przyszły: przez najbliższe 12 miesięcy uświadamiać niepolskim mieszkańcom Hanoweru, czym jest WOŚP.

Na obiekcie sportowym DJK SC Polonia takiej akcji edukacyjnej prowadzić nie trzeba. Tu każdy dumnie obnosi czerwone serduszko, każdy wie, dlaczego tu przybył. To drugi wielki koncert hanowerskiego sztabu w ramach debiutu WOŚP w naszym mieście. Tydzień wcześniej Orkiestra grała pod gościnnym dachem Domu Kultury Hanower-Döhren, który był także partnerem projektu. W całodniowym koncercie wzięły udział zespoły Vision Air, The Bigos i High Fidelity z Hanoweru, Push Ab z Essen i Roślina z Głogowa. „Takiego koncertu rockowego w środowisku polonijnym jeszcze w Hanowerze nie było” – podkreśla szefowa miejscowego sztabu WOŚP Daria Adamczyk, miłośniczka muzyki „Dżemu”. Oferowany równolegle wyjątkowo bogaty program familijny okazał się silnym magnesem dla bardzo wielu wielu rodzin z małymi dziećmi. Kwestujący wolontariusze napełniali puszki nie wychodząc z budynku.

Młodej, ładnej, energicznej i charyzmatycznej Darii udało się skupić wokół siebie imponującą grupę pomocników: 20 osób w sztabie plus 50-ciu „puszkowych” wolontariuszy, którzy kwestowali w dwie kolejne styczniowe niedziele. Sprawdziła się także tegoroczna nowość – tak zwane „puszki sztabowe”, ustawiane na okres miesiąca w różnych sklepach i zakładach. Dalsza nowość to kilka koncertów. „Zagraliśmy w sumie sześć razy” – informuje Daria – „bo takie mieliśmy możliwości. Oprócz wielkich koncertów 07.01. i 14.01. odbyło się kilka kameralnych, m.in. w prowadzonej przez Sylwię i Mariusza kafejce Linden Stübchen”. Sam Mariusz wykazał się niedościgłym talentem w prowadzeniu licytacji. Za mikrofon chwycił przypadkiem podczas pierwszego koncertu i tak już zostało. Po treningu w pierwszą niedzielę stycznia tydzień później osiągnął szczyt formy, licytując pierwsze hanowerskie WOŚPowe serduszko za 400 euro.

Hitem licytacyjnym okazały się także dary ofiarowane przez gościa honorowego Władysława Kozakiewicza: puchar zdobyty na mistrzostwach Polski przed historycznym zwycięstwem olimpijskim w 1980 roku oraz jego biografia, z osobistą dedykacją dla nabywcy. Równie ciepło co znany sportowiec przywitany został również drugi gość honorowy, wicekonsul Adam Borkowski z Hamburga. „Bardzo się cieszymy, że taka akcja, która ma na celu wspieranie noworodków i która angażuje tak wiele osób, w Polsce i poza granicami kraju, zagościła w Hanowerze, w naszym okręgu konsularnym. Bardzo dziękuję za tę inicjatywę. Mam nadzieję, że będziecie państwo hojni, bo cel jest szczytny” – powiedział konsul przy gromkim aplauzie zebranych.

Pomimo chłodu liczba gości na obiekcie ani przez chwilę nie maleje. Miejsce odchodzących zajmują nowi przybysze. O dobry nastrój dbają muzycy, w dużej mierze znani już z wcześniejszych koncertów. Nowością jest grupa Rio Trio i solowy występ Łukasza Deptuły. W ustawionym przez przezornych gospodarzy, polonijnych sportowców pod wodzą prezesa Edwarda Dewuckiego, ogrzewanym namiocie grają od 11.30 rano do 20.00, znacznie dłużej, niż przewidywał program. Rozgrzać się można także przy grillu, a klubowa restauracja, gdzie sztab oferuje przysmaki polskiej kuchni, przez cały dzień dosłownie pęka w szwach.

Od 16-tej zaczyna się wielkie liczenie. Kiedy dwie godziny i jedną trzecią puszek później podawane są pierwsze wyniki zbiórki, na obiekt zjeżdżają ostatni wolontariusze na wspólne „światełko do nieba” i pokaz sztucznych ogni. „Wsparcie sztabu i wolontariuszy jest ogromne i bez niego nie dałabym rady” – podkreśla Daria – „ale bardzo dużo wzięłam także sobie na głowę dlatego, że gramy pierwszy raz i chciałam to naprawdę dopiąć na ostatni guzik, co nam się – jak sądzę – do tej pory udało.” Największym podziękowaniem jest dla niej nadspodziewanie wielki odzew wśród hanowerskiej Polonii, z jakim spotkała się jej inicjatywa. „To nie będzie koniec” – zapewnia Beata ze sztabu. „Daria niesie dobro, którym nas zaraziła. My zarażamy nim dalszych ludzi. I siódmego i dzisiaj przyciągnęliśmy bardzo wiele osób. Dobro odpłaca dobrem. Dzisiaj jest nasze drugie spotkanie z Polonią i na pewno nie będzie to ostatnie.”

Podczas swojego debiutu w rodzinie Wielkiej Orkiestry Świątecznej Pomocy Hanower zebrał deklarowaną kwotę 25.000 euro. Sie ma.

Grażyna Kamień-Söffker

(relacji dźwiękowych z przygotowań oraz z obu koncertów WOŚP w pierwszą i drugą niedzielę stycznia 2018 w Hanowerze posłuchać można w internecie jako podcast pod: http://www.radiopolenflug09.de/pdcst_grazyna.html)

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Jurek Owsiak, Präsident des Vorstands des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe

Ab 26 Jahre spielt das Große Orchesters der Weihnachtshilfe (WOSP) für die karitative Zwecke wie Ausrüstung Krankenhäuser mit Spezialausrüstung und lebensrettende die Gesundheit von Kindern. In diesem Jahr, am 14. Januar, wird das Große Orchester der Weihnachtshilfe zum 26. Mal nicht nur in Polen, sondern auch auf allen Kontinenten spielen. In Deutschland organisiert Polonia das WOŚP Grand Finale in Oberchausen, Hannover, Hamburg, Berlin, Darmstadt und Frankfurt. Das Große Orchester der Weihnachtshilfe wurde seit Jahren als die Organisation mit dem größten sozialen Vertrauen in Polen und unter Polonia anerkannt.

Übersetzung fogt : W 26 Finale WOŚP skupimy się na pozyskaniu wsparcia dla podstawowych oddziałów neonatologicznych – powiedział Jurek Owsiak, Prezes Zarządu WOŚP - Wybór celu Finału to każdego roku najtrudniejsza decyzja, jaką musi podjąć Zarząd naszej Fundacji. Przez cały czas napływają do nas sygnały i informacje o tym, jakie są braki w szpitalach, jakie dziedziny medycyny wymagają pilnej interwencji. Piszą do nas lekarze, personel medyczny, autorytety w świecie medycyny, ale często także pacjenci i rodzice dzieci leczonych w szpitalach. Potrzeby są ogromne, a my, wybierając temat każdej zbiórki, musimy być pewni, że przy pomyślnym wyniku Finału uda nam się postawione cele zrealizować. A to nie jest łatwe – wszyscy zwłaszcza w ostatnich dniach widzimy, z jak wieloma bolączkami boryka się dziś cały system ochrony zdrowia w Polsce – dodaje Prezes Zarządu Fundacji.

Orkiestra prowadzi też na co dzień ogólnopolskie programy medyczne, których celem jest wsparcie zdrowotne noworodków – Program Powszechnych Przesiewowych Badań Słuchu u Noworodków, Program Leczenia i Zapobiegania Retinopatii Wcześniaków oraz Program Nieinwazyjnego Wspomagania Oddechu u Noworodków.

Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy (WOŚP) jest fundacją o charakterze filantropijnym, której podstawowym celem według statutu jest: „działalność w zakresie ochrony zdrowia polegająca na ratowaniu życia chorych osób, w szczególności dzieci, i działanie na rzecz poprawy stanu ich zdrowia, jak również na działaniu na rzecz promocji zdrowia i profilaktyki zdrowotnej”. Fundacja ta została założona w Warszawie 2 marca 1993 a Prezesem Zarządu jest niezwykle popularny charyzmatyczny Jurek Owsiak.

Najbardziej znaną formą działalności fundacji jest coroczna, ogólnopolska impreza rozrywkowo-medialna o charakterze charytatywnym, nazwana Finałem Wielkiej Orkiestry Świątecznej Pomocy. Podstawowym elementem Finału jest granie „wielkiej orkiestry”, czyli odbywające się w całej Polsce (a także poza granicami) koncerty muzyczne, z których dochód przeznaczany jest na cele Fundacji, oraz inne wydarzenia organizowane w ramach finału, jak np. różne imprezy kulturalne i sportowe.

W czasie Finału organizowanych jest również wiele innych form zbiórki funduszy, z których najważniejsza jest publiczna kwesta na ulicach miast (a także wsi) prowadzona przez licznych wolontariuszy. Zebrane pieniądze są przeznaczane na z góry ustalone cele związane z ochroną zdrowia, szczególnie zdrowia dzieci.

W poprzednim roku Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy (WOŚP) kwestowała na rzecz ratowanie życia i zdrowia dzieci na oddziałach ogólnopediatrycznych oraz zapewnienie godnej opieki medycznej seniorom – zebrano rekordowo 105 570 801 złotych t.j. około 26,5 mln €!

Życząc Fundacji WOŚP pobicia zeszłorocznego rekordu kwesty pozdrawiamy Jurka Owsiaka i wszystkie Sztaby WOŚP jego zawołaniem: Sie ma !

Wiesław Lewicki

 

 

 

 

 

Klänge, die Verbinden! Krakauer und Gorale, Pop, Rock, Soul und Jazz - das Kulturfestival der Polonia in Hannover. Ist es wirklich möglich in ein harmonisches Ganzes so unterschiedliche Elemente zu verbinden und über 6 Stunden die kollektive Laune des Publikums zu halten? Die Zweifel haben die Zuschauer nach der Befragung zu ihren Eindrücken in der Pause selbst beantwortet: „Ein Wunderbares Koncert“ - urteilte Anna, seit einem Monat wohnt sie erst in Hannover und zum ersten mal beim Festival dabei. „ Ich bin entzückt, vor Allem von den schönen Volkstänzen und Kostümen“ - ergänzte Henryk, ihr Nachbar in der bis fast auf den letzten Platz gefüllten Konzertsaal im Freizeitheim in Hannover-Döhren.

Auf der Bühne wechselten sich ununterbrochen ab die Künstler, Konventionen und Stimmungen. Zu Teilnahme am Konzert wurden junge Preisträgerinnen deutscher und polnischer Gesangswettbewerbe eingelade: Alicja Szemplińska, Katarzynęa Dallak, Wiktoria Pałasz, Wiktoria Chmielewska, Wiktoria Polska und Wiktoria Grudniok. Nach zwei Pop-Liedern folgte eine FolkloreTanzeinlage, ausgeführt mit feuriger Leidenschaft durch die Tanzgruppen aus Wuppertal, Zwickau und Hannover. Besonders die letztere wurde durch großen Applaus angefeuert, die durch die Festivalleiterin Frau Aldona Glowacka-Silberner geleitet wird und sein 30-ig jähriges Jubiläum feierte. Das Ende des ersten Konzertteiles wurde durch ein gemeinsames Foto, durch Gratulationen und Danksagungen der auftretenden Künstler und Künstlergruppen sowie ihrer Betreuer zu einem festlichen Abschlussakt vor der Pause. Viel verdienten Applaus erhielten auch die diesjährigen Preisträger der Auszeichnung Pro Vita Polonia: Edward Dewucki, Regina Światlak i Helena Adamowicz-Zimnoch, alle drei arbeiten sie engagiert ehrenamtlich für das Wohl der hannoverschen polnischen Community.

Die Temperatur im Saal stieg fast zum kochen mit dem Eintreten der Folkband Trebunie Tutki & Freunde. „ Ihr in Europa erkennbarer Stil wurde einerseits durch musikalische Familientradition und die Leidenschaft für Hochlandkultur geprägt, andererseits durch innovativen und avantgardistischen Umgang mit diesem Erbe“ - das konnte man im Programmheft über sie nachlesen.
„Das kann man nicht nacherzählen, das muss man Erleben“ - beurteilte Teresa, die zum Konzert aus weit entfernten Ecke Niedersachsens kam.
Auch Antoni war sehr neugierig auf die ihm vorwiegend aus dem you Tube bekannten Gruppe. „Wunderschön und herrlich!“ - seine Begeisterung galt sowohl der Musik wie auch der Art ihrer Ausführung. „Die eingeführten neuen Instrumente zerstören nicht den traditionellen Klang, im Gegenteil, sie erfüllen ihn mit Frische.“

Die durch die Gastgeber vorbereiteten polnischen Delikatessen verschwanden schnell in der Pause, die, wie sich herausstellte, viel zu kurz war, um alle Bekannte Gesichter zu begrüßen und die traditionellen Festtagswünsche auszusprechen. Viele Zuschauer besuchen das Festival "Klänge, die Verbinden“ seit seiner ersten Ausgabe in Hannover. „Wir sind hier wie eine große Familie“ - sagt Zbigniew aus Braunschweig. „ Und so füllen wir uns hier - herzlich, familiär, in angenehmen, inzwischen mit den Jahren bekannten Freundeskreis. Wir kommen her für die Musik und um uns zu treffen“.  Anias Begleiter Stefan machte während des Festivals hunderte von Fotos. Die schönsten möchte Ania auf ihrem FB posten, um ihre erlebte Freude am Festival mit ihren Freunden in Polen zu teilen. Beide freuen sich schon auf das nächste Jahr.

Das sechste Festival „Klänge, die verbinden“ in Hannover ereignete sich dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kowent Polnischer Organisationen in Deutschland, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Generalkonsulat Polen in Hamburg sowie großem Arbeitsaufwand des Festivalveranstalters, des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen e.V.. Ehrengäste des Festivals waren Bürgemeister der Stadt Hannover Thomas Hermann und der Generalkonsul der Republik Polen aus Hamburg Piotr Golema.


Grażyna Kamień-Söffker

 

 

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 6. Januar 2018 um 12:00 Uhr zur polnischen Sendung "Gadu Gadu" in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, dem 8. Januar 2018, um 13.00 ausgestrahlt.

Im Programm:

-Daria Adamczyk und Sylwia Jesion , stellen ein künstlerisches Programm des diesjährigen Finale der Großen Orchester der Weihnachtshilfe in Hannover vor

-Katarzyna Piątkowska-Durka, erzählt über ihre Eindrücke nach einem außergewöhnlichen Konzert der “Familie Pospieszalskich Orchester”. Die ist eine sehr bekannte und beliebte Familienorchester aus Polen , die die traditionellen polnischen Weihnachtsliedern in der neuen interessanten Arrangements spielt und singt

- Appell der Familie des verschwundenen Janusz Ruszczyk aus Hannover um Hilfe bei der Suche nach ihm
Seit mehr als einer Woche wird Janusz Ruszczyk gesucht, zunächst von der Polizei, jetzt aber auf  eigene Faust auch von Freunden und Freiwilligen. Janusz Ruszczyk ist 52 Jahre alt, etwa 180 cm groß, er trug eine graue Jacke, dunkelblaue Hose mit Seitentaschen und eine schwarze Baseballkappe. Zuletzt wurde er am 22.12.2017 um ca. 1:30 Uhr an der Kreuzung Sahlkamp / Ecke Weimarer Straße in Hannover gesehen. Wer ihn gesehen hat oder weiß, wo er sich befindet, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Die musikalische Umrahmung des Programms beinhaltet unter anderem Weihnachtslieder in Ausführung von Stanisława Celińska, Beata Rybotycka und der Familie Pospieszalski Orchestra, sowie die Songs der Band Dżem und der hannoverschen Band The Bigos.

Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de/  ausgestrahlt

Radio Podcast - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de



Errinerungsbild von Medien Tage 2012 in Schwerin

Nur noch wenige Tage, um in Wettbewerb für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2018 teilzunehmen. Ein Wettbewerb für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis Tadeusz Mazowiecki 2018 - ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius beteiligen sich erstmals an den Medientagen und dem Journalistenpreis - Neue Kategorie Multimedia / Online - Einsendeschluss: 10. Januar 2018.

Zum 21. Mal wird der Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben. Die Auslobung richtet sich an alle Medien aus beiden Ländern. Gesucht werden journalistische Beiträge, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zum besseren gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen führen.  Die Gewinner werden im Rahmen der 11. Deutsch-Polnischen Medientage vom 06. bis 07. Juni 2017 in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird 2018 erstmals in fünf Kategorien vergeben: Print, Hörfunk, Fernsehen und Multimedia / Online (Neue Kategorie ab 2018) und der vom Land Mecklenburg-Vorpommern gestiftete Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion”. Das Preisgeld beträgt  jeweils 5.000 Euro. Die Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen: drei Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie drei Woiwodschaften – Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien.

 

Festiwal33

Die Feierlichkeiten zum doppelten Jubiläum – 25. Rock&Chanson Festival und 30 Jahre „Polonica“ e.V. – wurden am 17. November, am ersten Festivaltag in Köln eröffnet. An den Feiern nahmen zahlreiche Persönlichkeiten aus der Politik, Musik und dem kulturellen Leben teil. Darunter u.a. der Generalkonsul der Republik Polen in Köln Herr Jan Sobczak, der Konsul Andrzej Dudzinski, der Generalkonsul Frankreichs in Düsseldorf Herr Vincet Muller, der CDU Politiker Werner Jostmeier und ein Vertreter des PPA (ältester Chanson Festival in Polen) Herr Boguslaw Sobczuk.

Das Jubiläumsfestival wurde traditionelle mit der polnischen Melodie „Polskie Drogi“ eröffnet. Das Stück wurde am Klavier vom Jury Vorsitzenden Herrn Tomasz Glanc gespielt. Kurz danach präsentierten im Rahmen des „Junge Talente“ Wettbewerbs junge Künstler, jeweils zwei aus Deutschland, Polen und Frankreich ihre musikalischen Fähigkeiten. Das in Rathaussaal Köln-Porz versammelte Publikum lauschte mit großer Begeisterung der Musik der Debütanten.

Nach dem Wettbewerb mit anschließender Pause wurden die Sieger durch die internationale Jury geehrt. Der erste Platz ging an das deutsche Duo „byebye“ – Oliver Haas und Tim Ludwig. Den zweiten Platz vergab das Jury an die junge polnischen Chansonsängerin Julita Wawreszuk. Ganz spontan entschieden die Mitglieder der Jury die Vergabe eines dritten Preises im Jubiläumsfestival. Diesen erhielt Vanina de Franco aus Frankreich. Der Publikumspreis ging ebenfalls an die Leipziger Gruppe „byebye”. Die jungen Männer freuten sich sehr über den doppelten Preis.

Festiwal44Wir sind sehr überwältigt. Als wir nach Köln gefahren sind, haben wir nicht einmal davon geträumt zu den Gewinnern zu gehören, denn die Konkurrenz war sehr groß. Jetzt halten wir zwei Auszeichnungen in der Hand. Das können wir noch nicht realisieren – sagt Oliver Haas und fügt hinzu – wir sind nicht nur von unserem Gewinn schwer beeindruckt, aber auch von dem ganzen Festival und vor allem über die Professionalität und Gastfreundlichkeit der Organisatoren. Wir wünschen der „Polonica“ e.V. mindestens weitere erfolgreiche 30 Jahre.

Nach der Siegerehrung kam auf die Bühne die polnische Sängerin Kasia Mos. Sie vertrat Polen beim diesjährigen Eurovision Song Contest und präsentierte in Köln ihre größten Hits.

Star des Konzerts am Freitag war Maciej Malenczuk. Der Sänger hatte das Publikum ab der ersten Minute in seinen Bann gezogen. Damit endeten jedoch die musikalischen Attraktionen während des 25. Roch&Chanson Festivals nicht.

Am Samstag fand das Galakonzert mit sehr bekannten und beliebten Musikern statt. Es traten auf: aus Frankreich die populäre Sängerin und Komödiantin Lou Volt, aus Deutschland die Swing Gruppe „The Airlettes“ und aus Polen die Diva der polnischen Musikszene Justyna Steczkowska.

Am 19. November dem letzten Tag der Feierlichkeiten lud die Deutsch-Polnische Kulturgesellschaft „Polonica“ e.V. in die Räume der ehemaligen Abteilung für Handel und Investitionen des Generalskonsulats in Köln ein.

Rund 100 geladene Gäste, Sponsoren und Mitglieder der „Polonica“ e.V. kamen zu der Feierlichkeit. Der Festakt begann mit Ansprachen, Vorstellung der 30-jährigen Geschichte der Kulturgesellschaft und Glückwünschen.

In der Dankesrede dankte der Generalkonsul dem Organisationsstab für die tollen Festivals und vor allem für die Verbreitung der polnischen Musikkultur mit Einbezug der Künstler aus Deutschland und Frankreich.

Boguslaw Sobczuk betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Festivals und der Zusammenarbeit mit dem ältesten Chanson Festival dem Przeglad Piosenki Aktorskiej in Breslau. Er beglückwünschte alle Beteiligten der vergangenen 30 Jahre zu einer tollen Leistung und forderte sie dazu auf, sich weiterhin so engagiert einzusetzen.

Im weiteren Verlauf des Abends standen vor allem musikalische Beiträge im Mittelpunkt. Zuerst traten die Teilnehmer des „Junge Talente“ Wettbewerbs auf. Gebührend gewürdigt wurde die Jubiläumsfeier durch den Auftritt von Magda Umer, der bekannten polnischen Sängerin. Sie sang ihre schönsten und unvergessenen Lieder.

Das in den Kulturkalendern fest etablierte Rock&Chanson Festival ist ein einmaliges Ereignis in ganz Deutschland, wo junge (im Rahmen eines Wettbewerbs „Junge Talente“) und erfahrene Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich im Sinne des Weimarer Dreiecks durch gemeinsame musikalische Auftritte zu Annäherung und Stärkung der drei Länder führen.

Der kulturelle Austausch auf höchstem Niveau gelinkt den Organisatoren zweifelslos seit vielen Jahren. Jedes Mal zieht das Festival ein internationales Publikum nach Köln.

Den Vorstand der „Polonica” e.V. bilden seit einigen Jahren der erste Vorsitzende Zbigniew Kossak von Glowczewski, die Vizevorsitzende Monika Moj und die Schatzmeisterin Maria Chmielarz.

Obwohl das Festival bereits seit 25 Jahren veranstaltet wird, ist es immer noch eine große Herausforderung für uns. Unser Projekt kann nur durch größten ehrenamtlichen Engagement stattfinden – erklärt der Vorstand.

Die Führungsgruppe schaut mit Stolz auf ihren Rock&Chanson Festival, welcher längst über die Grenzen Deutschland bekannt wurde. Davon zeugen die internationalen Pressevertreter währen des Festivals.

Die Bedeutung der Veranstaltung wird auch durch die Schirmherrschaften hervorgehoben. Seit Jahren findet das Festival unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker, dem französischen Generalkonsul Vincent Muller und dem Generalkonsul der Republik Polen in Köln, Jan Sobczak, veranstaltet.

Ein Vierteljahrhundert Rock&CHanosn Festival „Köln-Breslau-Paris“ war Grund genug, um die Bedeutung der Veranstaltung zum Vorschein zu bringen. Der erste Starsänger der von der Deutsch-Polnischen Kulturgesellschaft an den Rhein eingeladen wurde war Marek Grechuta. Danach folgten u.a.: Dorota Stalińska, Czesław Niemen, Maryla Rodowicz, Ewa Demarczyk, Edyta Geppert, Jacek Wójcicki, Grzegorz Turnau, Justyna Steczkowska, Katarzyna Groniec, Renata Przemyk, Katarzyna Skrzynecka, Kayah, Mariusz Lubomski, Joanna Liszowska, Stan Borys, Hanna Banaszak, Anna Maria Jopek, Zakopower, Raz Dwa Trzy, Urszula, Patrycja Markowska, Michał Szpk, Stanisław Soyka, Rosenstolz, Götz Alsmann und Ute Lemper.

Monika Moj

Die Kinder tanzten in den Krakauer Trachten die Polonaise und den Krakauer Tanz in einer Choreografie für 8 Paare. Die erwachsenen Ensemblemitglieder tanzten auch die beiden polnischen Nationaltänze und sangen anschließend das Lied „Marsch Polonia“ und „Ode an die Freude“.Zu seinem Jubiläum hat POLONEZ befreundete Ensembles aus Deutschland und Polen eingeladen. Als Gast trat das Ensemble POLSKIE KWIATY (Polnische Blumen) aus Wuppertal sowie das Waclaw-Milke- Pfadfinder- Tanz- und Gesangensemble DZIECI PŁOCKA aus der polnischen Partnerstadt von Darmstadt auf.

Die Ensembles POLONEZ und DZIECI PŁOCKA arbeiten seit 2 Jahren intensiv zusammen, indem sie Begegnungen und Tanzwerkstätte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie gemeinsame Konzerte in den beiden Partnerstädten Płock und Darmstadt veranstalten. Das Jubiläumskonzert war eine gute Gelegenheit, die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit zu präsentieren: Die beiden Ensembles tanzten zum ersten Mal zusammen auf der Bühne eine während der Tanzwerkstatt in Płock einstudierten Suite von Rzeszower Tänzen (eine Region um die Stadt Rzeszów im Karpatenvorland) in einer Choreografie für vier Paare, jeweils zwei aus jedem Ensemble.

Die Feierlichkeiten anlässlich des 5. Jubiläums der künstlerischen, bildungs- und integrationsorientierten Tätigkeit des Ensembles POLONEZ begann mit der Eröffnung der Fotoausstellung mit den Fotografien von Jan Waćkowski, eines Fotografen aus Płock. Die Ausstellung, die in den Räumen des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt stattfand, zeigte Fotos zum Thema Weichsel und fügte sich somit in die Feierlichkeiten anlässlich des „Jahres der Weichsel“. Die Schirmherrschaft übernahm das Generalkonsulats der Republik Polen in Köln.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten endeten mit einem Gottesdienst in der Polnischen Katholischen Mission in Offenbach am Main, wo die Polnische Folkloregruppe POLONEZ wöchentlich Proben für Kinder und Jugendliche abhält. Am Sonntag in den Proberäumen im Jugendklub in Darmstadt-Kranichstein, verbrachten die Kinder und Jugendlichen aus beiden Ensembles gemeinsamen Nachmittag bei Integrationsspielen.

Dominik Karaś

Verlinkungen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=-FBuC8koG20

 

https://www.youtube.com/watch?v=faqHTxosy_Q

 

https://www.youtube.com/watch?v=aOc3Nq35CzI

 

https://www.youtube.com/watch?v=j4dbtWnds9o

 

https://www.youtube.com/watch?v=Y0syHv0lFtY

 

 

 

 

 

 

 

  1. Jubiläum des Ensembles „Polnische Folkloregruppe POLONEZ“ in Darmstadt

Die Polnische Folkloregruppe POLONEZ e.V. mit dem Sitz in Darmstadt feierte ihren 5. Geburtstag. Während des Jubiläumskonzerts am 24. November 2017 präsentierten die Tanz-und Gesangkinder- sowie Erwachsenengruppe und die ensembleeigene Kapelle Ausschnitte aus seinem bisherigen Programm.

Zwyczaj ubierania choinek narodził się wśród ludów germańskich przeszło 300 lat temu. W dniach przesilania zimy i nocy zawieszano u sufitu gałązki jemioły, jodły, świerka, sosny jako symbol zwycięstwa życia nad śmiercią, dnia nad nocą, światła nad ciemnością. Kościół chętnie przejął ten zwyczaj jako zapowiedź, znak i typ Jezusa Chrystusa. Na drzewku zawieszamy światła, bo tak często Jezus o sobie mówił, że jest światłością świata.

Pierwsza wzmianka o Bożym Narodzeniu pochodzi z 354 roku, a zamieszcza ją rzymski kalendarz. Różne były w przeszłości terminy obchodów świąt Bożego Narodzenia. Świętowano w styczniu, marcu, kwietniu, a nawet w maju.

Ostatecznie wybrano datę 25 grudnia – dzień przesilenia zimowego. Chrześcijanie ze słońcem utożsamiali Chrystusa, nazywając go „Słońcem Sprawiedliwości”.

Tajemnica Bożego Narodzenia polega na tym, że druga Osoba Boska stała się człowiekiem, aby w ciele ludzkim dokonać zbawienia rodzaju ludzkiego za grzechy. Jako Bóg jest wieczny, nieskończony, wszechobecny i wszechmocny, jako człowiek jest ograniczony czasem, przestrzenią i mocą.

Auf der ganzen Welt ist der Dezember die meisten festlich im Kalendermonat, in dem unnachgiebigen Weihnachtseinkäufe beginnt. Die erste Stufe beginnt von Kauf der Geschenke für Nicholas, einen charakteristischen alten Mann mit einem Sack mit Geschenken gefüllt verbunden. Der alte Mann, der Legende nach aus dem fünfzehnten Jahrhundert, reist durch die Welt in einem Schlitten von Rentieren gezogen, betritt das Haus durch den Kamin und füllt Kinder Socken, Spielzeug und Süßigkeiten. Lesen Sie MorePo ersten Stufe kommt die Sekunden bis nach Geschenken jagen "zu Weihnachten." Diese Fortsetzung der Gewohnheit der gegenseitigen Selbsthingabe, einen Moment der Erfüllung innersten Träume .... Ein Traum Menschen haben alle Arten von ...

Krystyna Koziewicz

Die IX. Ausgabe des Wettbewerbs "Pole zu sein" („Być Polakiem” ) hat eine besondere Dimension, da sie sich auf die Feierlichkeiten anlässlich des 100. Jahrestages der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens bezieht. Die Botschaft des Wettbewerbs besteht darin, so viel wie möglich über diese Ereignisse zu sagen, um Sie daran zu erinnern, dass Generationen von Freiheit geträumt haben.

"Träume von 1918-erfüllten Generationen" ist ein Thema, das darauf abzielt, Generationen von Pädagogen und Studenten zusammenzuführen, die außerhalb des Landes leben. Aus diesem Grund wurde die Wettbewerbsformel in diesem Jahr um das Modul "B" erweitert - für Lehrer, die eine Unterrichtseinheit erstellen. Für Kinder und Jugendliche ist das Modul "A" vorgesehen, in dem wir Sie wie in den vergangenen Jahren zu künstlerischen, literarischen und multimedialen Arbeiten einladen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website: www.swiatnatak.pl

Die Organisatoren und die Jury des Wettbewerbs bitten Sie, den Wettbewerb auf Ihren Websites und anderen Nachrichtenkanälen zu bewerben, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen.

Dank Ihres Engagements und der Förderung der vorherigen Ausgabe hat die Jury des Wettbewerbs über 1550 Arbeiten aus verschiedenen Teilen der Welt erhalten.

Die Organisatoren des Wettbewerbs "Be Polak" sind:

    
Verein "Polnische Gemeinschaft",
    
Polish School Matrix in Großbritannien,
    
Welt Na Tak Stiftung

Halina Koblenzer

Wettbewerbspresseoffizier

 

Zuerst eine kurze persönliche Digression – ich lebe seit fast 30 Jahren außerhalb der Grenzen Polens und betrachte die mich umgehende Welt immer noch mit slawischen Augen … es tut mir gut.
Es bedeutet allerdings nicht, dass ich ein polnischer Separatist bin, der sich ständig in Deutschland aufhält und sein Leben nur und ausschließlich den polnischen Traditionen, Bräuchen und der polnischen Sprache unterordnet, jemand der eine Abneigung gegenüber der Kultur und Tradition des Landes, in dem er lebt, verspürt. Im Gegenteil. Ich bin eine vollkommen integrierte Person, integriert in einer positiven Hinsicht, eine Person, die aus dem Vollen aus beiden Kulturen, Traditionen und Sprachen schöpft. Ich weiß, wo meine Wurzel liegen, gleichzeitig dennoch schätze ich die neuen Werte, um die sich mein Leben im Land des Aufenthalts bereichert hat. Eine Emigration bringt zwar zahlreiche Fallen mit sich, dennoch bedeutet sie auch eine Herausforderung und eine Lebensinspiration.

Die Entscheidung über die Emigration ist in jedem Fall eine schwierige Entscheidung, die einen großen Einfluss auf unser Leben hat, und die viele Bedrohungen und Konflikte mit sich bringt, sie ist allerdings auch eine Chance, um die Denkhorizonten und die persönliche Entwicklung zu fördern, kurz gesagt: sie ist trotz Fallen eine Herausforderung und eine Lebensinspiration, sie ist eine Chance auf ein neues, gelungenes Leben. Ob das Leben gelungen und erfüllt sein wird, hängt von uns selbst und von unserem Beitrag in die Errichtung dieses Lebens in einem fremden Land von Grund auf ab. Ich bin davon überzeugt, dass die positive Lebenseinstellung eines Menschen, seine Zuversicht und Glaube an die Emigration als eine große Chance entscheidend sind. Auch wenn diese Chance mit anfänglichen Adaptationsschwierigkeiten belastet ist. Ich glaube, dass der Begriff „Adaptation” eine Schlüsselrolle bei meinen Überlegungen spielt. Auf unser Verständnis der Welt und der Menschen, unser Wissen und Bildung, unsere Lebenserfahrungen sowie historischen Erfahrungen des Herkunftslandes, kann man mit Gewissheit auch im Land des Aufenthalts zurückgreifen. Man muss es allerdings mit Vorsicht tun, da die Emigration auch viele Einschränkungen und Schwierigkeiten bedeutet. Die richtige Adaptation besteht meiner Meinung nach in einer geschickten Anpassung an die neue Realität, ohne die Notwendigkeit der Verleugnung von eigenen Wurzeln und ethischen Werten. Den  Schlüssel zu einer gelungenen Adaptation bilden in erster Linie die Sprachfähigkeiten, bestenfalls fließende Kenntnisse der Sprache in Wort und Schrift.
Ohne perfekte Sprachkenntnis sind wir zu Isolation und einem Leben im polnischen Ghetto verdammt. Nach der anfänglichen Verwirrung und den Versuchen, sich in der neuen Wirklichkeit zurecht zu finden, soll sich jeder Emigrant wichtigen Fragen über sich selbst, den Ort seines Aufenthalts und seine Rolle dort stellen. Diese Fragen sind gleichermaßen schwierig und emotional. Jeder muss sie selbst beantworten und je früher er es tut umso besser. Selbstverständlich wird man ohne großen Einsatz, Engagement und Arbeit an sich selbst nichts erreichen können.  Nichts kommt von alleine, es ist nicht das Land unserer Herkunft, welches sich an uns anpassen soll, sondern wir müssen hier unseren Platz finden, einen Platz zwischen zwei Sprachen, zwei Kulturen, zwei Traditionen. Das Wichtigste ist meines Erachtens, dass wir uns auf allen diesen Feldern wohl fühlen, dadurch vermeiden wir die größte Krise eines Emigranten – die Identitätskrise, eine Krise der moralischen Werte und eine Kommunikationskrise. Wir müssen lernen, das neue Land, in dem wir leben, zu verstehen; seine Bewohner, ihre Mentalität und ihre Lebensart müssen uns vertraut und gleichwertig mit unseren eigenen Werten werden.

Jährlich feiern wir am 18. Dezember den Tag des Emigranten. Dieser Feiertag wurde von der UNO-Vollversammlung am 04. Dezember 2000 verabschiedet und wird weltweit gefeiert. Im Mai feiern wir, Polen, den Tag der Polonia und der Polen im Ausland, einen Feiertag der am 02. Mai 2002 durch den Sejm der Republik Polen auf die Initiative des Senats hin eingeführt wurde. Wenn man der Statistik Glauben schenkt, auch wenn sie unterschiedlich ausfällt, so gibt es weltweit 20 Millionen Polen und Personen polnischer Herkunft. Die größte Ansammlung ist das Amerikanische Kontinent: die Vereinigten Staaten, Kanada, Brasilien, Argentinien, in Westeuropa sind es: Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Die alte Emigration hat sich größtenteils schnell und problemlos assimiliert, viele Emigranten aus Polen sind heute gleichwertige Bürger des Landes ihrer Ansiedlung, mit dem Herkunftsland verbinden sie nicht nur die familiären Bindungen und polnische Traditionen, sondern auch die häufig typisch polnischen Namen.

Die nachfolgende, zeitgenössische Emigrationswelle fing 2004 an und dauert immer noch an. Es handelt sich dabei um fast 2,5 Millionen junge Polen, die mit der Absicht auswanderten, in einem anderen Land zu leben. Wenn man die Wirtschaftsemigration hinzuzählt, so sind es fast 5 Millionen Polen. Ich bin der Meinung, dass die Mehrheit von ihnen nicht schnell nach Polen zurückkehrt, da sie in Polen kaum Chancen auf denselben Lebensstandard und entsprechende wirtschaftliche Lage haben, wie es in den Ländern des Aufenthalts der Fall ist. Durchgreifende Wirtschaftsreformen sind in der nahen Zukunft in Polen nicht denkbar, also ist die Massenrückkehr in die Heimat nicht vorstellbar.

Man soll allen Landsleuten, die weltweit verstreut sind, wünschen, dass sie den Kontakt zu der Heimat niemals abbrechen, dass sie die polnische Sprache pflegen und für unser Heimatland als gute Botschafter tätig sind, wohin auch immer das Schicksal oder ihre eigene Entscheidung sie hingebracht hat.

Waldemar Kostrzębski
https://waldemar-kostrzebski.blogspot.de/



Alle Jahre wieder verwandeln sich die Plätze und Gassen rund um das Aachener Rathaus in der Vorweihnachtszeit in ein stimmungsvolles Paradies aus Lichterglanz und Farbenpracht, festlichen Klängen und verführerischen Gerüchen. Der festliche Budenzauber der liebevoll aufgebauten Weihnachtsstadt bezaubert die großen und kleinen Besucher; das vielfältige Angebot an Edlem und Originellem, Gediegenem und Kostbarem lässt kleine und größere Wünsche in Erfüllung gehen. Kein Wunder also, dass der Aachener Weihnachtsmarkt für alle Aachener und Aachen Fans längst zu einem absoluten „Muss“ geworden ist.

Weit über die Grenzen der Region hinaus ist der Aachener Markt wegen seiner außergewöhnlich anheimelnden, familiären Atmosphäre bekannt und beliebt: Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt trifft man sich, mit der Familie, mit Freunden, Bekannten, Kollegen, in der Mittagspause oder nach Feierabend, während der Woche und am Wochenende. Karussellfahren für die Kinder ist Pflicht, Glühwein für die Erwachsenen ebenfalls, Reibekuchen sind zu allen Tageszeiten begehrt – natürlich auch Printen und anderes Weihnachtsgebäck, Dominosteine, Leb und Spitzkuchen, Spekulatius und Marzipanbrote, die von Aachener Firmen in die ganze Welt verschickt werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen jedoch, sozusagen frisch vom Backblech, schmecken sie außergewöhnlich gut.

Rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr weist die stolze Bilanz der Veranstalter inzwischen aus – darunter Gäste aus Holland, Belgien, Frankreich und England. Kein Wunder, denn der Aachener Weihnachtsmarkt zählt zu den größten und schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.

Bis in die siebziger Jahre reicht die Tradition des Weihnachtsmarktes zurück. Die bescheidenen Anfänge des „Printenmarktes“ rund um den Elisenbrunnen haben sich seit der Verlagerung auf Markt, Katschhof und die anliegenden Gassen ordentlich gemausert: Denn nicht nur die Zahl der Besucher ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, auch die der Aussteller.

So vergrößert sich von Jahr zu Jahr das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und (kunst )handwerklichen Kostbarkeiten. Die Qual der Wahl bleibt den Besuchern dabei nicht erspart. Gerade sie aber ist es auch, die manch einen ein ums andere Mal wieder zu den bunten Buden und Ständen zieht.

Allzu lange Bedenkzeit allerdings darf man sich nicht gönnen. Denn je näher die Weihnachtstage rücken, desto näher rückt auch das Ende des Weihnachtsmarktes. Noch bevor am Heiligabend zu Hause die Gabentische gedeckt werden, schließt die Aachener Weihnachtsstadt wieder ihre Pforten.
Quelle: imago/Reporters

Tourist-Information:

aachen tourist service e.v.
Friedrich-Wilhelm-Platz
52062 Aachen
(02 41) 1 80 29 60 fon
(02 41) 1 80 29 30 fax
www.aachen-tourist.de

Veranstalter:

MAC - Märkte & Aktionskreis City e.V.
Theaterstraße 65
52062 Aachen
(02 41) 2 51 41 fon
(02 41) 2 99 06 fax
www.aachenweihnachtsmarkt.de
 
Quelle: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

Sendung Gadu Gadu in Radio Flora im Dezember 2017 - Grażyna Kamień-Söffker lädt am 2. Dezember 2017 um 12:00 für die nächste Sendung von "Gadu Gadu" im Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung ist am Montag, 4. Dezember 2017, um 13: 00. In der Sendung:
- Waldemar Kostrzębski -Felieton anlässlich des Internationalen Migranten-Tages
- Grażyna Kamień-Söffker-Gespräch mit Aktivisten POLDEH in Braunschweig
- Katarzyna Piątkowska-Durka-die vorweihnachtliche Kolumne
- Grażyna Kamień-Söffker-Gespräch mit Daria Adamczyk über den Stand der Vorbereitungen für das Finale der WOŚP in Hannover
- Aldona Głowacka - Einladung zum Hannoveraner Festival "Sounds that connect"
- Grażyna Kamień-Söffker-Apel für Hilfe für polnische Obdachlose in Hannover
Im musikalischen Rahmen: Jam, Red Guitars, Trebunie Tutki, Kabarett junger Männer, Mirek Suliga und Jan Pietrzak.
Das Programm wird live auf der Livestream-Website www.radioflora.de übertragen.
Radiopodcast - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de

Herzlich willkommen zu unserem jährlichen Fest in Advents- und Weihnachtsstimmung! Am Sonnabend, 09.12.2017 um 15:30 Uhr, im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Im Programm:

* Kulinarisches zu Weihnachtszeit mit polnischer Note
* Weihnachtssingen & traditionelle polnische Oblate (17.00 Uhr)
* Bunter Basteltisch und Animationen für Kinder
* Präsentationen unserer Projekte 2017
* Weihnachtsmarkt: Kunsthandwerk, Bücher, Süßes
*…Begegnungen und Gespräche

Schön, dass auch in diesem Jahr Freunde Kolbergs e.V. mit dabei sind.

Unkostenbeitrag vor Ort: 5,-€ / 2,-€
Dieses Treffens wird eine Gelegenheit bieten, den Start für unseren neuen Begegnungsort in Pankow mit Spenden zu unterstützen.

Unsere Aktivitäten an diesem besonderen Nachmittag brauchen noch Tatkräftige. Wer macht mit? Rückmeldungen sind jetzt schon willkommen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Team SprachCafè Polnisch e.V.

www.sprachcafe-polnisch. org
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059
 

Am 18. November 2017 fand in dem berühmten Französischen Dom am Gendarmenmarkt in Berlin eine Festveranstaltung aus dem Anlass des 95. Jahrestages der Gründung des Bundes der Polen in Deutschland Rodło” statt. Die mit einem „Konzert der polnischen Musik” verbundenen Feierlichkeiten würdigten mit ihrer Anwesenheit u. a. die Leiterin der Kanzlei des Präsidenten der Republik Polen Halina Szymańska, die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs Julia Przyłębska, der Botschafter der Republik Polen in Deutschland Andrzej Przyłębski, die Abgeordneten: Dorota Arciszewska-Mielewczyk, Małgorzata Gosiewska, Małgorzata Wypych – aus der Verbindungskommission mit den Polen im Ausland, Michał Jach – Vorsitzender der nationalen Verteidigungskommission und Szymon Szynkowski vel Sęk – Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe, Pfarrer Dr. Adam Prorok – Vorsitzender des Christlichen Zentrums zur Förderung der Polnischen Sprache, Kultur und Tradition in Deutschland,  Robert Czyżewski – der Vorsitzender der Stiftung „Freiheit und Demokratie“, Tomasz Różniak – Vorstandsmitglied der Vereinigung "Wspólnota Polska", Ewa Miżejewska – Vorsitzende der Polnische Zentrale für Schul- und Bildungswesen in Deutschland, Pfarrer Marek Kędzierski – Pfarrer der Polnischen Katholischen Mission in Berlin sowie Ferdynand Domaradzki – Vorsitzender des Polnischen Rates, Landesverband Berlin.

Rodlo4

Die Organisatoren der Jubiläumsveranstaltung - Alexander Zając und Józef Malinowski erhielten Gratulationswünsche für den Bund der Polen in Deutschland von der Vorsitzenden der Kommission für Angelegenheiten der Emigration und der Verbindung mit den Polen im Ausland beim Polnischen Senat – Janina Sagatowska, dem stellvertretenden Außenminister – Jan Dziedziczak sowie dem stellvertretenden Minister für Innere Angelegenheiten und Verwaltung  - Sebastian Chwałek.  Im offiziellen Teil kamen: die Leiterin der Kanzlei des Präsidenten der Republik Polen Halina Szymańska, die Abgeordnete , Dorota Arciszewska-Mielewczyk und der Botschafter der Republik Polen in Deutschland Professor Andrzej Przyłębski zu Wort. Ferner las die Abgeordnete Malgorzata Wypych ein Gratulationsschreiben der Vorsitzenden der Ver-bindungskommission mit den Polen im Ausland bei Polnischem Sejm, Anna Schmidt-Rodziewicz, Tomasz Różniak las ein an die Teilnehmer der Veranstaltung gerichtetes Schreiben des Vorsitzenden der Vereinigung Wspólnota Polska” – Dariusz Bonisławski vor. In seiner Begrüßungsrede stellte der Vorsitzende des Bundes der Polen in Deutschland Józef Malinowski die Geschichte des Bundes vor, er bedankte sich bei dem Sejm der Republik Polen für die Verabschiedung eines Beschlusses, der den 95. Jahrestag des Bundes der Polen in Deutschland per Akklamation würdigte. Józef Malinowski verlieh gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Bundes Anna Wawrzyszko die von der Kapitel von „Rodło” vergebenen Medaillen des Bundes an Elżbieta und Gabriela Baczewska, Professor Andrzej Przyłębski sowie Szymon Szynkowski vel Sęk.  Zum Schluss des offiziellen Teils trat der Historiker Robert Czyżewski, Vorsitzender der Stiftung „Freiheit und Demokratie“ mit einem der Geschichte der Organisation gewidmeten Referat auf. 

Józef Malinowski und Anna Wawrzyszko mit Elżbieta  und Gabriela Baczewska und dem Botschafter der Republik Polen Professor Andrzej Przyłębski

Bei der Veranstaltung waren auch Vertreterinnen der Polnischen Post anwesend, die eine Sonderpostkarte aus dem Anlass des Jubiläums des Bundes vorstellten. Auf dieser Postkarte sind die Fünf Wahrheiten der Polen, die während des I. Kongresses der Polen in Deutschland am 06. März 1938 in Berlin verabschiedet wurden, abgebildet.

Krystyna Koziewicz

Das jährliche Polonia Kulturfestival findet am Samstag, den 16. Dezember 2017 im Freizeitheim Dohren, An der Wollebahn 1 in Hannover statt. Veranstalter der Veranstaltung ist das Verbindungsbüro der polnischen Vereine in Hannover und in Niedersachsen e.V.
Auf dem Programm stehen folkloristische Ensembles, darunter
Folkband "Trebunie Tutki" und Friends, das Tanzgruppe "Polish Flower" aus Wuppertal, das Tanzgruppe "Maki" aus Zwickau, Preisträger verschiedener Kindervokalwettbewerbe und das Tanzensemble "Polonia" aus Hannover, das sein 30-jähriges Bestehen feiert. Mit einem Wort: "Musik ohne Grenzen und großes polnisches Fest".
Partnerschaft für das Festival wird von der Vereinigung "Polnische Gemeinschaft" (Wspolnota Polska) übernommen und der Medienpatron ist Polonia Viva.

RedaktionPolonia Viva

 

 

Zum 21. Mal wird der Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben. Die Auslobung richtet sich an alle Medien aus beiden Ländern. Gesucht werden journalistische Beiträge, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zum besseren gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen führen.  Die Gewinner werden im Rahmen der 11. Deutsch-Polnischen Medientage vom 06. bis 07. Juni 2017 in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird 2018 erstmals in fünf Kategorien vergeben: Print, Hörfunk, Fernsehen und Multimedia / Online (Neue Kategorie ab 2018) und der vom Land Mecklenburg-Vorpommern gestiftete Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion”. Das Preisgeld beträgt  jeweils 5.000 Euro. Die Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen: drei Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie drei Woiwodschaften – Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien.

Während des in Berlin stattfindenden Partnertreffens des Preises hob Cornelius Ochmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Engagement der neuen Partner hervor, der ZEIT-Stiftung, welche die Medientage und den Medienpreis ab November 2017 unterstützt, sowie der Robert Bosch-Stiftung, welche einen neuen Preis in der Kategorie Multimedia/Online sponsert . „Dank unserer neuen Partner wird der Tadeusz Mazowiecki-Preis die Nachfrage von Journalistinnen und Journalisten bedienen, Arbeiten in interaktiven Formaten einreichen zu können. Bereits seit einigen Jahren bemühen wir uns um diese neue Kategorie, doch erst jetzt ist es uns gelungen, die Erwartungen zu erfüllen – und das in großem Maße dank der Unterstützung der Robert Bosch-Stiftung. In der ZEIT-Stiftung dagegen gewinnen die Medientage einen wichtigen inhaltlichen Partner, dessen Teilnahme am Projekt zu einer aktiven Debatte über neue Themen führen und die Zielgruppe um neue journalistische Kreise erweitern wird. Die Beteiligung beider Partner an diesen wichtigen Vorhaben wissen wir sehr zu schätzen“, sagt Cornelius Ochmann.

Teilnahmebedingungen

Für den Wettbewerb können deutsche und polnische Journalistinnen und Journalisten sowie Radiosender und Redaktionen aus Polen und Deutschland Beiträge einreichen, die vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 ausgestrahlt, übertragen, gedruckt oder im Internet erschienen sind.

Zum ersten Mal wird im Jahre 2018 der Deutsch-Polnische Journalistenpreis Multimedia / Online vergeben. Dieser Preis zeichnet herausragende Beiträge aus, die zeigen, wie im Internet und mit Apps moderne Darstellungsformen mit hohem technischem Anspruch realisiert werden können. Journalistisches Handwerk, eine spannende Story und eine innovative technische Umsetzung sind dabei gleichermaßen von Bedeutung. Folgende Formate sind unter anderem von großem Interesse: a) Vertiefende Analysen, b) interaktive Reportagen, c) Formate des multimedialen Storytelling (journalistische Projekte, die Text, Grafik und Video nutzen), d) auf Big Data basierende Datenvisualisierung sowie e) mediale Projekte, die auf innovative Weise ein breites Publikum einbinden (z.B. durch die Nutzung von Social Media).

Einreichungsfrist für Beiträge in allen Kategorien ist der 10. Januar 2018. Teilnehmer können ihren Beitrag auf zwei verschiedene Arten einreichen – traditionell per Post an das Büro in Warschau (Beiträge auf Polnisch) und Dresden (Beiträge auf Deutsch) oder über das Online-Registrierungssystem (www.dpjp.de). Genaue Kriterien für den neuen Online / Multimedia-Preis sowie die Teilnahmebedingungen und Formulare für die Preisausschreibung sind unter http://medientage.org/artikel-teilnahmebedingungen-am-deutsch-polnischen-tadeu,1335.html">http://medientage.org/artikel-teilnahmebedingungen-am-deutsch-polnischen-tadeu,1335.html abrufbar.

Zu den Deutsch-Polnischen Medientage in Mecklenburg-Vorpommern

lädt die Stiftung für deutsch-Polnische Zusammenarbeit dazu ein, Initiativen junger Journalisten und Medienmacher, besonders derjenigen aus dem Bereich der Social Media, bis zum 31. Dezember 2017 anzumelden. Das gewählte Thema wird im Rahmen einer deutsch-polnischen Partnerschaft während eines Workshops unter der Leitung der AutorInnen umgesetzt.

Kontakt

Magdalena Przedmojska
Projektkoordinatorin
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37, 00-108 Warszawa
Telefon: + 48 (22) 338 62 73
Fax: + 48 (22) 338 62 01
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Claudine Schubert
Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises 
Staatskanzlei des Freistaats Sachsen
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Telefon: + 49 351 81609-62 
Fax: +49 351 81609-36
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Zum Downloaden

 

Das Deutsche Polen-Institut lädt ein in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach zu Lesung mit der bekannten polnischen Autorin Olga Tokarczuk am Dienstag nächste Woche.

Olga Tokarczuk liest aus ihren Romanen: “Der Gesang der Fledermäuse” und “Die Jakobsbücher”
Moderation: Manfred Mack (Deutsches Polen-Institut)

14.11.2017, 19 Uhr
Hochschule für Gestaltung Offenbach, Isenburger Schloss, Schlossstraße 31

Olga Tokarczuk, wurde 1962 in Sulechów bei Zielona Góra (Grünberg) geboren. 1985 beendete sie ihr Psychologiestudium an der Universität Warschau. Im Verlauf ihres Studiums arbeitete sie in einem Therapiezentrum für schwer erziehbare Jugendliche sowie in einer psychiatrischen Klinik. Olga Tokarczuk gehört zu den wichtigsten Autorinnen ihrer Generation in Polen und erregte mit ihren Romanen und Erzählungen bei der Kritik großes Aufsehen. Ihre Bücher wurden bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit vielen bedeutenden Literatur- und Leserpreisen, darunter zweimal mit Polens wichtigster Literaturauszeichnung, dem Nike-Preis, ausgezeichnet.

„Der Gesang der Fledermäuse “ ist ein spannender moralischer Thriller und gleichzeitig ein großer Tierschützer-Roman. Die renommierte Regisseurin Agnieszka Holland drehte anhand dieses Romans den Thriller „Pokot“ (Fährte), der bei der Berlinale 2017 ausgezeichnet wurde und für den Oscar 2018 nominiert ist.


Ihr neuer Roman „Jakobsbücher“ erzählt vom religösen Anführer Jakob Frank und ist in Polen ein Beststeller, der ihr 2015 den zweiten Nike-Preis bescherte. In diesem Buch nimmt uns Tokarczuk mit auf eine Reise „zu Schauplätzen, Zeiten und Religionen, von der man am liebsten gar nicht mehr zurückkehren möchte und die dem Leser noch lange in Erinnerung bleibt. Sie haucht Frank wieder Leben ein, für Polen, die Juden, Europa und all jene, die bei der Lektüre des Romans denken, all das müsse doch wohl der Fantasie entsprungen sein. Aber es ist unsere Geschichte, auf andere Art erzählt; darin ist Platz für Juden, für Frauen, für metaphysische Sehnsüchte und Wünsche, denen es in traditionellen Abhandlungen zu eng wird. Und Platz für viele großartige Geschichten, geschaffen von der außergewöhnliche Vorstellungskraft der Autorin“ (sagt Kinga Dunin).


Die Veranstaltung findet in der Kapelle des Isenburger Schlosses statt, dort, wo Jakub Frank zusammen mit ca. 400 Anhängern seine letzten Lebensjahre (1787 – 1791) verbrachte.

(Foto: Martin Kraft / Wikimedia Commons und Internet-Literatur Haus Stuttgart)

Red. Polonia VIVA

„Zuzanna Ginczanka – Blüte der von Frauen geschriebenen Literatur in der Zwischenkriegszeit“ - ein weiteres Vortrag a n der UTP (Universität der Dritte Generation) von Dr. Agata Araszkiewicz am 17.11.2017 um. 18.00 Uhr (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen).

"Zuzanna Ginczanka – Blüte der von Frauen geschriebenen Literatur in der Zwischenkriegszeit" - Zuzanna Ginczanka, eine vergessene und unterschätzte Dichterin, ist eine literarische Ikone der Vielfalt der Epoche zwischen den beiden Weltkriegen. Die polnische Autorin jüdischer Herkunft war ein Star der Künstlerbohéme, bevor der Krieg und der Holocaust ihre Biografie auf tragische Weise durchschnitten. Ihre visionäre, magnetische Lyrik, die das Ringen mit den Problemen von Identität, Emanzipation und kultureller Assimilation aufzeichnete, ist heute ein außergewöhnlicher Ausdruck von Widerstand gegen ausschließende Kulturmatrixe und anihilierene Geschichtsmechanismen. Wir werden ihr Werk vor dem Hintergrund der Epoche einer ästhetischen Revolution präsentieren, die von schreibenden Frauen in den 1930-er Jahren geschaffen wurde. Die Rekonstruktion der Rezeption – die sich in zwei Zeiträume spaltet: in die Zeit nach dem Krieg und nach 1989 – wird uns zeigen, wie leicht sich aus Vielfalt Fremdheit machen lässt und bis zu welchem Grad das literarische Erbe von Frauen ein nicht assimilierbares Zeugnis bleibt.

Dr Agata Araszkiewicz, Dr. Agata Araszkiewicz, Schriftstellerin,  Doktor der Geisteswissenschaften, Literaturhistorikerin, Kunstkritikerin, Übersetzerin der Schriften von Luce Irigaray, Feuilletonistin der Zeitschrift „Czas kultury“, feministische Aktivistin. Mitbegründerin der „Porozumienie kobiet 8 Marca“ (Frauenallianz 8. März) und Mitglied des Programmrates des Frauenkongresses. Ihre Doktorarbeit begann sie auf Polnisch bei Prof. Maria Janion in der Polnischen Akademie der Wissenschaften zu schreiben, und verteidigte sie auf Französisch bei Prof. Anne Berger an einem der ersten von Prof. Hélène Cixous in Europa gegründeten Centre d’Etudes Féminines et des Gendre. Sie lehrte am Fachbereich Gender Studies an der Universität Warschau. Dr. Araszkiewicz ist Verfasserin von Artikeln aus dem Bereich feministische Philosophie und Literaturkritik, sowie von Texten über Kunst, die in polnischen und internationalen Zeitschriften, Sammelbänden und Ausstellungskatalogen veröffentlicht werden. Sie publizierte die Monografie „Wypowiadam wam swoje życie. Melancholia Zuzanny Ginczanki“ („Ich kündige euch mein Leben. Die Melancholie der Zuzanna Ginczanka)“ (2001), sowie den Essayband „Nawiedzani przez dym“ („Vom Rauch heimgesucht“) (2012) und das Buch „Zapomniana rewolucja. Rozkwit kobiecego pisania w dwudziestoleciu międzywojennym“ („Die vergessene Revolution. Blüte des Frauenschrifttums in der Zwischenkriegszeit“) (2014) (ursprünglich erschien das Buch auf Französisch unter dem Titel: „La révolution oubliée. L’émergence de l’écriture féminine dans l’entre-deux-guerres polonais“). Sie hat den Lyrikband von Zuzanna Ginczanka „Mądrość jak rozkosz“ („Weisheit wie Wonne“) herausgegeben und mit einem Vorwort versehen (2017).  Dr. Araszkiewicz hat den Status einer mit dem Laboratoire d’études de genre et de sexualité (UMR LEGS) CNRS/Paris 8/Paris Ouest assoziierten Forscherin und ist auch eine der Anführerinnen des belgischen Frauenkongresses sowie des wsp.

Die Vorlesung findet am 17. November 2017 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.

Nach der Vorlesung gegen 19:30 Uhr
wird JOLENTA Dorszewska Pötting ihre Arbeiten im Rahmen der Gallerie der UDG präsentieren.
www.jolenta.de
Einführung: Dr. Piotr Olszówka


Wie üblich, gibt es Wein und einem kleinen Imbiss.

Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.


Der Programmbeirat der UDG

 

15. Festival des Neuen Polnischen Films - Aktuell im November: "WOLHYNIEN", Regie: Wojciech Smarzowski, Polen 2016, Drama, 140 Min. mit Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Die Vorführungen finden statt:

 

04.11.2017, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover
Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)
 
05.11.2017, 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg
Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)
 
12.11.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)


Darstelle: Michalina Łabacz, Arkadiusz Jakubik, Jacek Braciak, Maria Sobocińska, Wasyl Wasylik, Adrian Zaremba, Lech Dyblik, Izabela Kuna u. A.


Der Film spielt in der historischen Region Wołyń (dt. Wolhynien). Sie liegt heute größtenteils in der Ukraine, gehörte jedoch mehrere Jahrhunderte lang zu Polen, bevor es aufgeteilt und besetzt wurde. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war das damals noch multiethnische Wolhynien wieder ein Teil Polens. Die Handlung des Films setzt im Jahr 1939 ein. Sie spielt in einem kleinen, von Ukrainern, Polen und Juden bewohnten Dorf. Ein (polnischer) Vater entscheidet über die Zukunft seiner jungen Tochter. Sie soll den reichen und deutlich älteren (polnischen) Gutsbesitzer heiraten, obwohl sie in einen ukrainischen Jungen verliebt ist.
Wenig später ändert sich das Leben im Dorf brutal. Zuerst marschiert die sowjetische Armee ein, zwei Jahre später die deutsche. Es folgt eine furchtbare Zeit der Jagd und bestialischen Ermordung der Juden. Währenddessen wachsen die ukrainischen Unabhängigkeitsbestrebungen. Es kommt zu zunehmenden Spannungen zwischen den polnischen und ukrainischen Dorfbewohnern. Es gibt Konflikte und Todesfälle. Weiter im Osten beginnt eine Welle blutiger Überfälle der ukrainischen Partisanenarmee UPA auf die polnische Bevölkerung. Teilweise rächen sich die Polen mit der gleichen Brutalität an den Ukrainern. Im Sommer 1943 erreicht dieser Flächenbrand aus Mord und Grausamkeit schließlich das Dorf der Hauptfigur Zosia. Inmitten von eskalierendem Hass und Gewalt versucht sie, sich und ihre Kinder zu retten.
Achtung: Der Film enthält sehr brutale Szenen!
 
Die Vorführungen finden statt:
 
04.11.2017, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover
Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)
 
05.11.2017, 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg
Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)
 
12.11.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)
 
Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover.
Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache
Internet: www.filmlandpolen.de
 
Grazyna Slomka
Festivaldirektorin "Filmland Polen"

Grażyna Kamień-Söffker lädt am 4. November 2017 um 12:00 zu der nächste Sendung von "Gadu Gadu" in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, 6. November 2017, um 13.00. Diese Sonderausgabe wird dem Dichter Boleslaw Leśmian gewidmet.
In der 2017 feiern wir den 140 Geburtstages und den 80 Jahrestag des Todes von Boleslaw Leśmian, einer der größten polnischen Dichter in der gesamten Geschichte der polnischen Literatur. Leider
Senat RP hat die Nominierung dieses herausragenden Dichter für Patron des Jahres 2017 abgelehnt. Offiziell gibt es kein Jahr des Dichter Boleslaw Jahr Leśmian aber es gibt viele Polen mit die volle Unterstützung der sozialen Netzwerk, die trotz dieser Entscheidung spontan das Jahr 2017 zum Jahr des Boleslaw Leśmian erklärt hatten um Kreativität dieses außergewöhnlichen Dichters zu erhren.
Im Programm:
Grazyna Stein Söffker spricht mit Magdalena Telus über Jahr Leśmianowskim
Waldemar Kostrzębski - Felieton über Boleslaw Leśunki
Izabela Nawrat - Warum lese ich Leśmian?
Literaturgespräche - über das Buch von Marian Pilot "Niebotyki"
Das Wort des Lenkungsauschlusses WOSP  in Hannover

 

Die musikalische Begleitung von Gedichten Lieder von Boleslaw Leśmian stellen dar: Krystyna Janda, Marek Grechuta Jack TELUS, Mirka Suligi, Agata Podwysockiej, Grzegorz Turnaua und Jonasz Kofta.
Das Programm wird live auf der Livestream-Website www.radioflora.de übertragen .
Radiopodcast - Polenflug 09 www.radiopolenflug09.de

Vor Kurzem ist ein neuer nennenswerter Blog gestartet, der aus der Perspektive kreativer Neuberliner*innen über Berlin und Pankow erzählt. Wir wünschen Euch eine angenehme und anregende Lektüre!

*Mo., 30.10.2017, 19 Uhr: Fotoabend „Kolobrzeg/Kolberg“ - Freunde Kolbergs e.V.
Stadtteilzentrum Pankow

Bis zum 03.11.2017 sind Herbst-Ferien an den Berliner Schulen: SprachCafé arbeitet unregelmäßig.

Sa., 04.11.2017, 11:00-14:00 UhrZwei- und Mehrsprachigkeit im Alltag - mit Dr. Anna Mróz | in Kooperation mit CKC | Stadtteilzentrum Pankow  

Di., 07.11.2017, 15:00-18:00 UhrBildungskonzept für mehrsprachige Kinder und Jugendliche - Fachtag |
Rathaus Pankow 

Fr., 10.11.2017, 16:30-18:00 Uhr: Berliner Märchentage - Prinzessin auf der Erbse + Bunter Basteltisch
Wolfdietrich- Schnurre-Bibliothek in Weissensee

Mo., 13.11.2017, 19:00-21:00 Uhr: Kochabend und Buchpräsentation - mit Magrit Liepe - "Polnisch kochen - Gerichte und ihre Gesichte"
Stadtteilzentrum 

Mi., 15.11.2017, 15:00-17:00 Uhr:  Wie viel Verwandtschaft steckt in uns? - Die Sorben 
in Kooperation mit dem Frei-Zeit-Haus 
Pistoriusstr. 23, Frei-Zeit-Haus Weissensee

Do., 16.11.2017, 19:00-21:00 Uhr:  Zweisprachigkeit: Netzwerktreffen für Erziehr*Innen und Pädagog*Innen
Kooperation mit CKC

Fr., 17.11. + Sa., 18.11.2017: SprachCafé auf EXPOLINGUA 2017, willkommen am Stand citizenKcenter!
Im Programm:
- Fr., 13:45-14:30: Lost in menu. Verwirrungen um Sprache und Kulinarien. | JF Renault
- Sa., 11:00-11:45: Mehrsprachige Kindererziehung und Herausforderungen im Alltag. | Dr. Anna Mróz
- Sa., 15:15-16:15: Multilinguales Spiel "Speak Dating" | U.Sadłowska-Schülke

Sa., .18.11.2017, 14:00-18:00 Uhr:  Workshop Kreatives Schrieben - Prosa, Praxis, Poesie - mit Natalie Wasserman und Ruth Fruchtman
Stadtteilzentrum Pankow 

Do., 23.11.2017, 16:30-18:00 Uhr: Berliner Märchentage - Thorner Lebkuchen + Bunter Basteltisch
Janusz-Korczak Bibliotek Pankow

Do., 23.11.2017, 19.00-21.00: Eine Begegnung mit dem Journalisten und Schriftsteller Uwe Rada |
Stadteilzentrum

Fr., 24.11.2017, 16:30: Inklusiv Berlin - Benefizkonzert  
Rathaus Pankow 

Sa., 25.11.2017, 14:00-18:00: Drei-Sprachen-Familien-Café Pl-Esp-De | Kooperation CKC
Stadtteilzentrum Pankow

Mi., 29.11.2017, 10:00-12:00 UhrKreative Auszeit - mit der Kontaktstelle PflegeEngagement
Mittwochs SprachCafé 
Alte Apotheke 


Aktuelle Informationen zu Events sind auch auf Facebook zu finden, herzlich willkommen!

SprachCafé unter eigenem Dach? Ja, schon bald. Nah am S-Bhf Wollankstraße in Pankow.
Das ist eine große Freude für uns. Auch eine große Herausforderung für uns alle. Die Spendenaktion "Kaution" ist gestartet. Wer ist dabei?

Im Rahmen unserer Projektarbeit
suchen wir Unterstützungin Sachen KoordinationBüro & Buchhaltung sowie Kunst/Ausstellungen. Wer ist dabei? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unser Wand-
Kalender 2018 ist erhältlich: zum 5. Geburtstag des SprachCafés Polnisch!
Limitierte Auflage, Bestellung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Polen-Urlauber*innen aufgepasst! 
Die schönsten Fotos Eurer Lieblinsgsorte in Polen können den SprachCafé-Kalender 2019 bestücken! Wir sind schon auf Eure Lieblinge neugierig... Meldet Euch bitte per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
www.sprachcafe-polnisch. org
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059


In Köln wird es ein besonderes Fest für alle Blues-Musikliebhaber geben. Der "Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften Köln-Katowice" e.V. lädt Sie zu einem Kulturabend mit dem Titel "Blues zwischen Rawa und Rhein" ein, welches am 10. November 2017 um 19:00 Uhr im Forum der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln-Neumarkt stattfinden wird.
Für den musikalischen Genuss wird die „Silesian All Stars Blues“ Band sorgen. Eine Formation ausgewählter polnischer hervorragender, bekannter und sehr beliebter Blues- und Rockmusiker. Dazu gehören u.a.:

Leszek Winder - Gitarrist und Komponist, einer der wichtigsten Persönlichkeiten der schlesischen Musikszene. Er gilt als der beste polnische Gitarrist. Der Musiker gründete solche Bands wie Apogeum, Krzak und viele, viele andere. Seine Auszeichnungen aufzuzählen, die er im Laufe seiner Karriere gewonnen hat, würde jeglichen Rahmen sprengen.

Jan Galach - ein überdurchschnittlich begabter Multi-Instrumentalist, der auf der Bühne hauptsächlich Geige spielt, aber auch mit anderen Instrumenten sehr vertraut ist. Neben seiner eigenen Band "The Jan Gałach Band" mit der er sowohl in Polen als auch Weltweit große Erfolge feiert, arbeitet er mit Musikern wie Dżem, Martyna Jakubowka, Kasa Chorych, Śląska Grupa Blusowa und vielen anderen zusammen. Der Kattowitzer Virtuose gewann in seiner jungen musikalischen Laufbahn eine Reihe von bedeutenden Preisen. „The Jan Gałach Band“ ist die einzige polnische Band, die mit zwei Schlagzeugen spielt. Selbst Carlos Santana war von ihrer Musik begeistert und lud die Musiker als Vorgruppe für sein Konzert in Polen ein.  

Joachim Rzychoń - einer der herausragendsten polnischen Bassisten. Er spielte mit ganz vielen bekannten polnischen Stars wie z.B.:  Niebiesko-Czarni, Urszula Sipińska, Irena Jarocka, Tadeusz Nalepa und der Band Krzak, aber auch mit Weltstars wie Bryan Ferry, Al Jarreau, Chris de Burgh, Jennifer Rush und Gloria Gaynor. Der in Ligota einem Stadtteil von Kattowitz geborene Musiker war der erste polnische Bassist, der mit Daumen spielte.
Darüber hinaus gehören zu der „Silesian All Stars Blues“ Formation Bogdan Szweda, Arkadiusz Bleszynski und Gienek Hanusek.

Die Gruppe spielte auf Einladung der Stadt Köln in 2016 bei der Weihnachtsmarkt Eröffnung am Kölner Dom, bei der im Rahmen der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Köln und Kattowitz auch die Bürgermeister aus beiden Städten anwesend waren.

Das Konzert am 10. November wird eine Kombination aus unglaublichem Talent, großer Professionalität und wahrer Musikleidenschaft sein. Es treten die Sahnehäubchen der schlesischen Bluesszene auf und lassen den Geist und die Atmosphäre von schlesischen Blues in Köln aufleben. Mit diesem Quintett werden Sie ein musikalisches Ereignis der Extraklasse erleben. Ein Fest für die Ohren und die Seele.
Das Beste kommt zum Schluss: der Eintritt ist frei!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Monika Moj

Ks.A.Bialczyk, Wl.Pisarek, W.Stalder, Prymas Arcbp.H.Muszynski, Bp W.Theisiing, J.Jocken
Die Klever polnische Gemeinde und die Unterstadtpfarre haben vorbildlich an diesem freien Europa mitgearbeitet. Seit 35 Jahren arbeitet Wladyslaw Pisarek für die Freundschaft der Völker über die Grenzen hinweg. Als er 1981 nach Kleve kam, waren die Grenzen, die er überwinden wollte, ziemlich dicht: Er war über den Eisernen Vorhang nach Kleve gekommen. Als er begann, die Beziehungen zwischen Kleve und seinem Vaterland aufzubauen, sollte das der Beginn einer langen, tiefen Freundschaft sein, eine Freundschaft aus dem tiefsten Westen der Republik bis nach Polen.

Wladislaw Pisarek hängt mit Herz und Seele an dieser Freundschaft, die ein Beispiel für das Europa der offenen Grenzen ist, der Freundschaft der Völker untereinander. "Mein Herz hat sich so gefreut, als Polen endlich in die europäische Familie aufgenommen wurde", sagt der Vorsitzender der Katholisch-Polnischen Gemeinde in Kleve, der auch beim Bund der Polen in Deutschland Kreisvorsitzender der Ortsgruppe Kleve ist, und erinnert an grenzüberwindende Ereignisse aus seiner Zeit, an die Fahrt mit Pastor Fritz Leinung nach Gnesen. Er erinnert an Otto III., der im Reichswald geboren wurde und die europäische Gemeinschaft schon vor 1000 Jahren angestoßen habe. "Am 1. Mai 2004 haben wir in Kleve an der Schwanenburg eine Gedenktafel angebracht, die auf den europäischen Gedanken schon zu Ottos Zeiten verweist und die folgenden Generationen daran gemahnen soll, dass wir diese Freundschaft wahren müssen", sagt Pisarek.

Angesichts der politischen Entwicklung in Polen und Europa mache er sich Sorgen, dass diese Freundschaft, dass das offene Europa eingeschränkt werde. "Wir dürfen diese gebaute Brücke nicht zerstören. Zerstören geht einfach und schnell, ein Aufbau aber dauert Jahre", sagt Pisarek. Er wolle den einst gemeinsam mit Pastor Leinung beschrittenen gemeinsamen Weg der guten Freundschaft zwischen Kleve und Polen weiter gehen - zumal die Kleve Verbindung nach Polen für viele Vorbild sei. Seit dem NATO-Beitritt Polens im Jahr 2001 sind die polnischen Mitglieder des CAOC bei vielen kirchlichen Anlässen dabei. Schließlich sei das Christentum das Fundament dieser Freundschaft. "Kleve wird in Polen immer vorne genannt, wenn es um die guten Beispiele geht", sagt er. Man müsse diese Pflanze weiter pflegen, das sei eine Verpflichtung. Seine Kinder seien in Kleve geboren und mehreren Sprachen aufgewachsen, leben gerne in einem offenen Europa. "Ich habe mich deshalb jetzt sehr über den Aufruf von Erzbischof Henryk Muszynski und Kardinal Kazimierz Nycz gefreut. Wir müssen uns in dieser unruhigen Welt die Hand reichen", sagt er.

Ähnlich argumentieren die polnischen Bischöfe: "Der Versöhnungsprozess, den wir in den letzten Jahren gemeinsam verstanden und konsequent weiterverfolgt haben, ist für viele andere Länder der Welt ein Vorbild", heißt es in dem Schreiben. Die Bischöfe erinnern, "dass in den dunklen Zeiten des Kriegsrechts in Polen die deutsche Gesellschaft zu denen zählte, die auf verschiedene Weise konkrete, moralische und materielle Hilfe leisteten, als unser Land an der Schwelle zu einer humanitären Katastrophe stand. Wir sind uns bewusst, dass damals die Begegnung der Gesellschaften statt der Politiker stattgefunden hat, dass die Beziehungen auf der grundlegenden Ebene wiederhergestellt wurden und dass die Bande der Freundlichkeit und Freundschaft, die bis heute bestehen, geboren wurden." Damals fuhren auch Hilfstransporte aus Kleve von Leinung initiiert gen Polen.

Beide Länder hätten die Mission, so die Bischöfe, Zeugnis zu geben in Europa und der Welt von der Versöhnten gegenüber den Noch- Nicht-Versöhnten. Das sei eine Verpflichtung.

Matthias Grass
Quelle: RP

 

Professor Wojciech Pluskiewicz, Initiator eines Wohnheimes für ältere Menschen – Senior Plus in Zbrosłowice bei Gliwice behauptet, dass sowohl in Deutschland als auch in Polen die Zahl der Altersheime, Seniorendomizile, und Wohnheime für ältere Menschen wächst.  Die Gesellschaft wird immer älter und die traditionelle Mehrgenerationenfamilie kommt, bedingt durch den Lebensstil und das Tempo des Lebens,  aus der Mode. Andererseits steigt das Durchschnittsalter stets und irgendwann werden wir vor der Frage stehen: „Wie geht es für dich weiter, Senior?”. Für Personen, die aus Polen stammen, besteht eine Alternative des Rückkehrs zu den Wurzeln, dieser Personenkreis kann den Herbst des Lebens in seinem Heimatland verbringen. Der Lebensstandard dort ist inzwischen fast dem deutschen Standard gleich und vielleicht gibt es in Polen interessante Angebote für ältere Menschen?

Prof. Wojciech Pluskiewicz betont, dass seine Investition sich wesentlich von den übrigen Seniorenheimen unterscheidet. In solchen Standardhäusern finden sich meistens Menschen ein, die pflegebedürftig sind. In einem Gespräch spricht Prof. Wojciech Pluskiewicz leidenschaftlich von seiner Investition SeniorPlus und bestätigt: „in unserem Haus wird es auch Platz für pflegebedürftige Personen geben, aber die Mehrheit, d. h. 38 Bewohner werden ihren Platz in eigenständigen Wohnungen und Appartements finden. Der Unterschied besteht darin, dass unsere Gäste in SeniorPlus einen besonderen Platz zum Leben finden“. „Wir laden Personen ein, die immer noch ein aktives Leben führen wollen und über das eigene Schicksal selbst bestimmen wollen. Der Herbst des Lebens soll sich nicht auf Standardaktivitäten des Alltags beschränken, unsere Senioren verdienen mehr. Deswegen haben wir 16 Einzimmerwohnungen mit Kochnische vorbereitet. Für Ehepaare haben wir 8 Zweizimmerwohnungen mit Loggia. Zusätzlich dazu haben wir drei Wohnungen mit besonders hohem Standard errichtet.  Die Bewohner des Komplexes SeniorPlus werden rund um die Uhr Möglichkeit der Betreuung durch ein hoch qualifiziertes Personal haben” – sagt Prof. Wojciech Pluskiewicz „hier in Zbrosławice werden wir einen besonderen Ort schaffen, in dem ältere, aber immer noch aktive Menschen in einem Gefühl der Sicherheit ihre Leidenschaften realisieren und Hilfe erhalten können (falls notwendig). Wir haben ihnen zahlreiche Gemeinschaftsräume, z. B. Tagesaufenthaltsräume, Bibliothek, Rehabilitations-zimmer, Beschäftigungstherapiezimmer, einen Kosmetiksalon und einen Frisör, eine Kapelle und zwei große Terrassen, die im Südwesten gelegen sind,  zur Verfügung gestellt. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Erholungsgarten”, fügt Professor Pluskiewicz hinzu.

SeniorPlus will den Bewohnern eine volle Betreuung, Reinigung und Ganztagsernährung anbieten. Die Bewohner der Appartements werden  dennoch jederzeit auf die gemeinsamen Mahlzeiten verzichten können und sich ihr Essen selbständig vorbereiten. Das Haus SeniorPlus will Lebensfreude und die Weiterentwicklung eigener Interessen fördern. „Wir laden vor allem aktive ältere Menschen ein, die weiterhin aktiv leben, verreisen, Sport treiben usw. wollen“ Die Bewohner haben einen großen Parkplatz zur Verfügung und die Nähe des Ballungszentrums Schlesien ist eine Garantie dafür, dass man in Gesellschaft anderer, am Leben interessierter Menschen ein glückliches und erfülltes Leben führen kann. Sollte sich nach Jahren des Aufenthalts im SeniorPlus der Gesundheitszustand verschlechtern, wird man auf eine aktive Betreuung im Betreuungspavillion zählen können“ – fügt Prof. Wojciech Pluskiewicz hinzu.  

Es gibt noch ein weiteres, wichtiges Aspekt, über den man sich Gedanken machen sollte, nämlich die Kosten. Die Betreuung der Senioren in Deutschland ist sehr teuer. Wenn wir annehmen, dass der Aufenthalt in einem Objekt mit niedrigeren Standar in Deutschland ca. 1.600 € monatlich kostet, so kostet der Aufenthalt im SeniorPlus Objekt in einem betreuten Zimmer die Hälfte weniger! Es lohnt sich, sich Gedanken über diesen Vorschlag zu machen…

Roma Stacherska

Foto: Fotolia, SeniorenPlus

Vollständige Informationen auf:  www.seniorplus.com.pl  und unter der Runfnummer: 0048 577 042 850.

 

Nach acht Jahren von intensiven Vorbereitungen gelang es, im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft ein erstes gemeinsames Lehrbuch für Geschichte: „Europa – unsere Geschichte“ herauszubringen.

Am 22. Juni 2016 präsentierten die Außenminister Polens und Deutschlands – Witold Waszczykowski und Frank-Walter Steinmeier in der deutsch-polnischen Europaschule - Robert-Jungk-Oberschule ein gemeinsames, 256-seitiges Lehrbuch für Geschichte. Der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland – Frank-Walter Steinmeier bedankte sich in seiner Rede „für den mutigen Kampf der Werftarbeiter von Danzig, für die Bereitschaft der Polen, den Deutschen mit Vertrauen zu begegnen“ und für die unzähligen zwischenmenschlichen Kontakte „unabhängig davon, wer zurzeit in Warschau und Berlin regiert“. Er betonte dabei, dass die Polen und die Deutschen „zu dem geworden sind, wovon Willly Brandt träumte – zu guten Nachbarn“.

Minister Waszczykowski stellte fest, dass das neue Lehrbuch für Geschichte „den Dialog erleichtern wird und dabei hilft, sich von Stereotypen freizumachen und größere Toleranz zu entwickeln“, da „ab jetzt die polnischen und die deutschen Schüler unsere gemeinsame Geschichte kennenlernen werden“.

„Dieses innovative Lehrbuch bedeutet wesentlich mehr als eine historische Betrachtung Europas. Es ist das Ergebnis eines langen Prozesses und zeigt, dass ein gemeinsames Schullehrbuch verschiedene Betrachtungsweisen, Interpretationen und didaktische Vorgehensweisen widerspiegeln kann“ – sagte Günter Baaske, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg während der Präsentation des Lehrbuchs . Dietmar Woidke – der Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit sprach von „dem Wunder der Normalität“ zwischen unseren beiden Ländern.

Eine von den Außenministern Deutschland und Polens berufene Lehrbuchkommission, bestehend aus Vertretern der Wissenschaft und Regierungsinstitutionen beider Länder arbeitete seit 2008 intensiv an dem Projekt. 2012 wählte man die für die Realisierung des Projekts verantwortlichen Verlage – Wydawnictwa Szkolne i Pedagogiczne für die polnische Sprachversion und Eduversum GmbH für die deutsche Sprachversion. Der Verwaltungsrat, der das Projekt koordiniert, wird in Deutschland von dem Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg Günter Baaske und in Polen von der stellvertretenden Ministerin für Nationalbildung Ewa Dudek geleitet. Der an dem Projekt arbeitende Expertenrat wird auf der deutschen Seite von Professor Michael G. Müller aus der Universität in Halle-Wittenberg und auf der polnischen Seite von Professor Robert Traba aus dem Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften geleitet.

Bereits im Schuljahr 2016/2017 werden Schüler in Deutschland und in Polen aus dem neuen Geschichtslehrbuch „Europa – unsere Geschichte“, das auf Polnisch und auf Deutsch herausgegeben wird, lernen können. Das Lehrbuch „Europa – unsere Geschichte“ richtet sich an Schüler aller Schultypen – Gymnasium und der ersten Klasse des Lyzeums in Polen und an Schüler der Klassen 5 bis 10 in Deutschland. Der Vorreiter des deutsch-polnischen Lehrbuchs war eine ähnliche, auf Französisch herausgebrachte Publikation. Das gesamte Projekt wird durch Regierungen beider Länder mitfinanziert.

„Europa – unsere Geschichte“ ist kein ergänzendes sondern reguläres Lehrbuch, das sich nach Unterrichtsprogrammen beider Länder richtet. Bis 2018 werden weitere drei Bänder, die den Zeitraum bis zu dem politischen Umbruch in den Jahren 1989-1990 umfassen werden, erscheinen. Die Gesamtheit wird aus fünf historischen Epochen bestehen – von dem Altertum bis zu den Anfängen des XXI Jahrhunderts. Das erste Band von „Europa – unsere Geschichte“ betrifft die Urgeschichte und umfasst die Zeitspanne bis zum späten Mittelalter. In der gesamten Publikation betrachten einzelne Kapitel die Geschichte aus der deutsch-polnischen Perspektive, im Kontext Europas und der Welt.

„Das erste Band des deutsch-polnischen Geschichtslehrbuchs ist ein Symbol eines weit über die Grenzen Polens und Deutschlands hinausgehenden Dialogs“ – sagte während der Präsentation des Lehrbuchs in der Robert-Jungk-Oberschule Eckhardt Fuchs, Leiter des Georg-Eckert-Instituts und wissenschaftlicher Koordinator des Projekts auf der deutschen Seite. Das Projekt des gemeinsamen deutsch-polnischen Lehrbuchs hat eine große Bedeutung für die zukünftigen deutsch-polnischen Beziehungen nicht nur im Bereich der Bildung, sondern auch in politischer Hinsicht.

Der Leiter der deutsch-polnischen Europa-Schule in Berlin - Knaack betont, dass er sich stets gerne bei der Mitgestaltung von ähnlichen Veranstaltungen, durch die sich unsere Länder näher kommen, beteiligt, da die Robert-Jungk-Oberschule nicht nur ein Symbol sondern gleichwohl ein praktisches Beispiel für gelungene deutsch-polnische Initiativen ist. Er ist der Meinung, dass „Europa – unsere Geschichte“ auf eine besondere Weise den Geschichtslehrern helfen wird, da Geschichte an dieser Schule auch auf Polnisch unterrichtet wird.

Ewa Kampes – Leiterin der deutsch-polnischen Katharina-Heinroth-Europa-Grundschule und Malgorzata Tuszynska – stellvertretende Vorsitzende des Polnischen Rates in Berlin betonten, dass ein derartiges Lehrbuch sowohl den Lehrern als auch den Schülern die Arbeit erleichtern wird. Bis jetzt mussten die Lehrer den Unterrichtsstoff für jede einzelne Stunde aus verschiedenen Lehrbüchern vorbereiten und als Kopien an die Schüler verteilen. Ein Schüler muss ein Lehrbuch haben, welches das Lernen zu Hause unterstützt, zu dem er Vertrauen hat, und zu dem er jederzeit zurückkommen kann, wenn er die vorangehenden Informationen vergessen hat – beurteilen fachgerecht beide seit Jahren für die polnische Bildung in Berlin verdienten Lehrerinnen.

Nicht ohne Grund befindet sich auf dem Umschlag des Buches „Europa – unsere Geschichte“ ein Mosaik aus dem VI Jahrhundert unserer Zeitrechnung mit der aus der Kirche San Vitale in Ravenna stammenden Abbildung der Kaiserin Theodora, die die gemeinsamen Wurzeln des westlichen und des östlichen Europas verkörpert. Gleichermaßen wie es das Projekt „Europa – unsere Geschichte“, die die polnische und deutsche Geschichte verbindet, tut.

Agata Lewandowski

Rekrutierung für 7. Abschlussklasse für das Schuljahr 2018/2019 an der Robert-Jungk-Oberschule in Berlin. Es ist ein spezielles Angebot für Kinder, die deutsche Grundschulen besuchen und auf Kommunikationsebene Polnisch sprechen. Kinder, die an deutschen Grundschulen teilnehmen und auf Kommunikationsebene Polnisch sprechen sind eingeladen, an unserer europäisch-deutsch-polnischen Schule Robert-Jungk-Oberschule zu studieren.
Für (zweisprachige) Schüler der 7. Klasse haben wir ein interessantes Angebot für das Schuljahr 2018/2019 vorbereitet:
• Unterrichtsfächer in Polnisch und Deutsch
• Projekte und Touren
Information:
• Tag der offenen Tür 13. Januar 2018, 10.00-13.00 Uhr
• Informationsabende mit dem Schulleiter (individueller Check-In durch die Schule)
• Individueller Check-in durch Moderatoren der europäischen Klassen:
     Fr. Bernegg (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
     Herr Hanke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Lech Wałęsa ist Elektriker in der Lenin-Werft in Danzig, während die gesellschaftliche Situation in den 1970er Jahre in Polen politisch immer bedrückender und wirtschaftlich schwieriger wird. Vielfach engagiert er sich in Streiks der Werftarbeiter, bis er bei den großen Arbeiterstreiks 1980 unerwartet Wortführer der Protestbewegung wird. Die daraus entstehende Solidarność-Gewerkschaft, deren Vorsitzender Wałęsa seit der Gründung am 17. September 1980 ist, breitet sich über das ganze Land aus. Trotz des daraufhin verhängten Kriegsrechts, Verbots der Gewerkschaft sowie der Verfolgung derer Mitglieder, organisiert sie sich weiterhin erfolgreich im Verborgenen und trägt erheblich dazu bei, dass 1989 am Runden Tisch erstmals offiziell mit Beteiligung von Vertretern der Regierung, der Gewerkschaft sowie der Kirche über die Zukunft Polen diskutiert und entschieden wird. Die Filmbiographie über eine der wichtigsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts versucht deren Entwicklungen und Lebensabschnitte zu rekonstruieren.

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Im Rahmen des Workshops „Die Partei hat immer recht!“

Wałęsa – Der Mann aus Hoffnung
Polnischer Film von Andrzej Wajda (PL 2013, 119 Min., OmeU) mit Robert Więckiewicz, Agnieszka Grochowska, Iwona Bielska und Zbigniew Zamachowski.

Donnerstag, 16. Nov. 2017, 20:15 Uhr
programmkino rex, Helia-Passage Darmstadt, Wilhelminenstraße 9, Eintritt: 7 Euro
Tickets: www.kinos-darmstadt.de

Einführung: Dr. Andrzej Kaluza, Deutsches Polen-Institut

 

 

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