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Wanderausstellung „Was uns bewegt“ Das SprachCafè Polnisch e.V. in Pankow präsentiert eine Gemeinschaftsausstellung der Pankower Künstler*innen mit dem Titel „Was uns bewegt“.
Die Kunstwerke spiegeln die internationale Herkunftsvielfalt der Künstler*innen und ihre Begegnungen mit Berlin, im Speziellen mit Groß-Pankow.
Mit Hilfe der verschiedenen Darstellungstechniken, wie z.B. Fotografie, Collage, Aquarell, Acryl und Öl auf Leinwand sowie Keramik wurde die Vielfalt auch unterstrichen.
Es stellen aus:
Agata Koch, Aleksandra Gajda, Barbara Konieczna, Bianca Monroy, Estrella Betancor, Gabriele Klier, Grażyna Zarębska, JP Bouzac, Justyna Stokłosa, Sabine Renault,  Silviya Zdravkova, Susanne Kiener.

Diese Wanderausstellung verbindet 5 Orte in Pankow:
23.09.2016 – 02.11.2016: cafeimpuls, Breite Strasse 49, 13187 Berlin
05.10.2016 – 30.12.2016: Heinrich-Böll-Bibliothek, Greifswalder Str. 87, 10409 Berlin
15.01.2017 – 03.2017: Alte Apotheke/Heinersdorf, Romain-Rolland-Str. 112, 13089 Berlin
01.03.2017 – 28.04.2017: Frei-Zeit-Haus/Weissensee, Pistoriusstr. 23, 13086 Berlin
02.06.2017 – 31.08.2017: STZ Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Herzlich willkommen!

Kuratorin: Barbara Konieczna & Bianca Monroy
Collage © Barbara Konieczna

 

Gerade startet ein neuer nennenswerter Blog, der aus der Perspektive kreativer Neuberliner*innen über Berlin und Pankow erzählt. Wir wünschen eine angenehme und anregende Lektüre.

31.08.2017, 19.30 Uhr: Finissage unserer Wanderausstellung Was uns bewegt im Stadtteilzentrum Pankow - mit Begleitprogramm: Führung, Musik, Kulinarisches aus vielen Ecken der Erde - zapraszamy!

01.09.2017: Begegnungen mit der polnischen Sprache für Vorschulkinder - mit Kinga Mazur | Neu: Kinder mit Behinderungen sind herzlich willkommen! So fällt es uns leichter, Toleranz und gegenseitige Akzeptanz zu erlernen. | Lasst uns lesen, lasst uns reden... mit Katarzyna Willmann | Kinder, Eltern und Großeltern heißen wir nach der Sommerpause herzlich willkommen!

02.+03.09.2017: Sprachformen ohne Grenzen  - Kreatives & interkulturelle Begegnungen besonderer Art - generationsübergreifend | Weitere Termine: 09./10.09., 10.00-14:00 Uhr | Berlin-Buch - zapraszamy!

05.09.2017: Sprachtraining Deutsch - mit Ula Sadłowska-Schülke und ihren Gästen - wöchentlich - zapraszamy!

06.09.2017Die Slowinzische Ostseeküste Polens – Inspirationsort für Naturliebhaber, Wandervögel und Geschichtsinteressierte – Begegnung mit Dr. Regina Schön
| Mittwochs-SprachCafé - Alte Apotheke - zapraszamy!

07.09.2017: Neu im SprachCafé für Kinder: "Polska Zerówka" sowie Begegnungen mit der polnischen Sprache für Schulkinder - mit Ewa Pawleta | Nach den Sommerferien heißen wir Kinder bei unseren wöchentlichen Treffen herzlich willkommen!

09.+10.09.2017: Jährliches Fest an der Panke - Bunter Basteltisch für Kinder, Info-Stand, Begegnungen & Gespräche | Alt-Pankow Ecke Breite Strasse i Ossietzystrasse - zapraszamy!

" target="_blank" style="mso-line-height-rule: exactly;-ms-text-size-adjust: 100%;-webkit-text-size-adjust: 100%;color: #2BAADF;font-weight: normal;text-decoration: underline;">Umweltschutz und Nachhaltigkeit - mit z JF Renault und seinen Gästen - im Rahmen des Projektes CKC - zapraszamy! ] - Diese Veranstaltung wird bis auf Weiters verschoben.

*
16.+17.09.2017: Orgelkonzert mit Patryk Podwojski - Organisten an der Kathedrale zu Oliva (Danzig) zu Gast in Berlin-Pankow! - mit bester Empfehlung*!

17.09.2017: Fauler Sonntag - mit Ewa Pawleta - im Rahmen des Projektes CKC - zapraszamy!

20.09.2017Klimawandel – Bewegt er uns auch? – Vortrag von Reinhard Jungmann - SprachCafé mittwochs - Alte Apotheke

26.09.2017: Internationaler Tag der Sprachen - Fachtag  - eingeladen sind Eltern, Großeltern, Lehrer*innen, Erzieher*innen; 

30.09.2017, 17.00 Uhr: Ausstellungseröffnung Sprachformen ohne Grenzen in Berlin-Buch, bb-EWERKultur, Schwanebecker Chaussee, Zugang über Haus Nr. 5-7 

07.10.2017: Tagesfahrt nach Świebodzin - Muzeum Regionalne - E.Hilscher - Ausstellung zum 90. Geburtstag des Schriftstellers | Info in Kürze auf unserer Homepage und fb-Seite - Wer kommt mit?


Neues im SprachCafé für Kinder, Interessierte können sich ab sofort melden, weitere Einzelheiten in Kürze:
- Begegnungen mit polnischer Sprache für die ganz Kleinen 1,5-3 J.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Polnisch als Fremdsprache für Schulkinder: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Jetzt schon ist unser Kalender 2018 erhältlich: zum 5. Geburtstag des SprachCafés Polnisch!
Limitierte Auflage, Vorbestellung ab sofort möglich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Polen-Urlauber*innen aufgepasst! 
Die schönsten Fotos Eurer Lieblinsgsorte in Polen können den SprachCafé-Kalender 2019 bestücken! Was sind Eure Lieblinge? Meldet Euch bitte per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

[Änderungen vorbehalten]


Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
www.sprachcafe-polnisch. org
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059

 

Es ist wieder soweit: Am Wochenende findet zum 19. Mal der Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin statt. Kleine und große Gäste können ein vielseitiges Informations- und Unterhaltungsprogramm genießen und einen Eindruck vom politischen Berlin gewinnen.

Auch das Bundesministerium des Innern öffnet die Türen und das am Samstag und Sonntag, 26. und 27. August 2017, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Mit dabei ist auch das Minderheitensekretariat der autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands mit den Vertretern der vier Minderheiten: den Friesen, Dänen in Südschleswig, deutschen Sinti und Roma und den Lausitzer Sorben. Am Stand des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk finden Sie uns im Konferenzbereich des Bundesministeriums des Innern, Alt Moabit 140, 10557 Berlin.

Hier befinden sich die Informationen über die Arbeit des Bundesbeauftragten Hartmut Koschyk MdB, die anerkannten nationalen Minderheiten in Deutschland, die Spätaussiedler in Deutschland sowie die deutschen Minderheiten in Europa unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM).

Kommen Sie vorbei: 

  • Umfangreiches Informationsmaterial wartet auf Sie!
  • Testen Sie Ihr Wissen bei unserem Quiz! Es warten tolle Preise!
  • Genießen Sie regionale Spezialitäten!
  • Schicken Sie Freunden und Bekannten eine Postkarte!
  • Besuchen Sie eine Aufführung des traditionellen Marionettentheaters deutscher Sinti und Roma „Die Rollende Kulisse – Marionettentheater“!
  • Besuchen Sie einen Tanz- und Gesangsauftritt ungarndeutscher Schüler aus dem Ungarndeutschen Bildungszentrum Baja!

 

Die Rollende Kulisse – Marionettentheater - Wir spielen den „Froschkönig“ 

Insbesondere freut es uns, dass wir dieses Jahr ein Marionettentheater einer Familie der deutschen Sinti mit dabei haben. Am Samstag um 11:00 Uhr – 13:00 Uhr – 15:00 Uhr – 17.00 Uhr im Pressekonferenzraum im Atrium C wird der Froschkönig gespielt.

Wie aus den Erzählungen vieler alter Sinti bekannt, war das Marionettentheater – nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene – ein verbreiteter Erwerbszweig bei den deutschen Sinti. Oft wurde das Gewerbe über Generationen hinweg ausgeübt und das entsprechende Wissen innerhalb der Familien weitergegeben. Seit über sechs Generationen begeistert das traditionelle Marionettentheater der Familie Grünholz kleine und große Zuschauer mit gewaltfreien Inszenierungen. Die Rollende Kulisse wurde erstmals 1909 urkundlich erwähnt. Die bis zu 1 Meter großen Marionetten sowie die Bühnenbilder sind handgefertigt und zum Teil alte Familienerbstücke, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Darüber hinaus erleben Sie zum Tag der offenen Tür ungarndeutsche Schüler des Ungarndeutschen Bildungszentrums Baja mit Tanz & Gesang am Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr auf dem Stadtplatz des BMI.

Am gemeinsamen Stand werden wir über die von der Dachorganisation der Minderheiten FUEN – Föderalistische Union Europäischer Minderheiten – gestarteten, umfangreichen Europäischen Bürgerinitiative „Minority Safepack – eine Million Unterschriften für die Vielfalt Europas“ informieren. Die Bürgerinitiative fordert die EU auf, den Schutz für Angehörige nationaler Minderheiten und Sprachminderheiten zu verbessern sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt in der Union zu stärken.

Weitere Informationen finden Sie unter:
Tag der offenen Tür des Bundesministeriums des Innern

Info: 

Minderheitensekretariat der vier autochthonen
nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands
Bundesallee 216-218
10719 Berlin

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Tel.: +49(0)30 18681 14265
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"NACHBILDER" von Andrzej Wajda ist der letzte Film von Andrzej Wajda, inspiriert vom Leben des polnischen Malers Władysław Strzemiński (1893-1952). Dieser war Mitbegründer der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Łódź, wo er auch lehrte. Powidoki zeigt aus nächster Nähe den letzten Lebensabschnitt des Künstlers, der in den 20er und 30er Jahren zur Künstleravantgarde Polens gehört hatte. In der neuen Realität der komunistisch regierten Volksrepublik Polen verweigert er die Anpassung an die Doktrinen des sozialistischen Realismus. Eine Haltung, die dramatische Konsequenzen für ihn hatte.

Darsteller: Bogusław Linda, Bronisława Zamachowska, Zofia Wichłacz, Aleksandra Justa, Mariusz Bonaszewski, Szymon Bobrowski, Irena Melcer, Tomasz Włosok, Paulina Gałązka, Mateusz Rusin u.A.

 

Die Vorführungen finden statt:

20.08.2017, 17.00 Uhr / Sonntag  / Hamburg

Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)

Achtung!!! In Hamburg Terminänderung, Angaben im Katalog ungültig !!!

26.08.2017, 17.00 Uhr / Samstag / Hannover

Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)

Achtung!!! In Hamburg Terminänderung, Angaben im Katalog ungültig !!!

03.09.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)

 

Powidoki erzählt davon, wie das kommunistische Regime einen charismatischen, widerständigen Menschen zerstören konnte.

Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover.
Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache
 
Internet: www.filmlandpolen.de
 
Grazyna Slomka

 


„Józef Teodor Konrad Korzeniowski (Joseph Conrad) wurde am 03. Dezember 1857 in Berdyczów (heute Ukraine) geboren und starb am 03. August 1924 in Oswalds in der Nähe von Canterbury im Südosten Englands“ – so viel berichtet die Enzyklopädie über einen Schriftsteller, der häufig als ein „polnischer Adlige und britischer Schriftsteller“ bezeichnet wird. Der berühmte polnische Kenner des Werks von Conrad Professor Zdzisław Najder ist der Meinung, dass das Interesse am Werk Conrads in der letzten Zeit nachlässt. Dennoch gibt es immer noch Orte und Menschen, die seit Jahren von der literarischen Welt dieses „bekannten –unbekannten“ Polen aus drei Kulturkreisen fasziniert sind, so z. B. Piotr Fudakowski oder Mitglieder der Joseph Conrad Society mit Sitz in London und Filialen in den Vereinigten Staaten, Australien, Kanada, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Skandinavien, Japan und Südafrika.

Filme

Die meisten von mir gefragten Vertreter der jungen Generation in Polen und im Ausland haben nie von Joseph Conrad gehört. Erst als ich zusätzlich hinzufügte, dass der Film Apocalypse Now in Regie von Francis Ford Coppola eine freie Interpretation der Erzählung von Joseph Conrad Herz der Finsternis ist, zeigten meine Gesprächspartner Interesse. Ihre Anerkennung für diesen Schriftsteller folgte erst nachdem ich hinzufügte, dass seine Erzählungen als Vorlagen für das von Hitchcok 1936 gedrehte Krimi „Geheimagent“ und für den 1977 unter Regie von Ridley ScottI entstandenen Film „Duellisten“ dienten und dass der Nostromo aus dem Film „Alien – das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ auch Joseph Conrad zu verdanken ist. Kaum jemand weiß, dass Conrads Erzählungen als Vorlage für über siebzig Filme dienten.

 

„Der geheime Teilhaber“ (The secret sharer) von Fudakowski

Die letzte Verfilmung der Werke von Conrad ist „Der geheimnisvolle Verbündete“ in Regie des in London in einer polnischen Familie geborenen Filmproduzenten und Regisseurs Piotr Fudakowski, der für den Film „Tsotsi“ 2006 einen Oscar erhielt. Als ein „britischer Pole“ hat Fudakowski für sein Regiedebüt eine Erzählung von Joseph Conrad ausgewählt.

„The secret sharer“ ist eine moderne und gleichzeitig universelle, manchmal beinahe märchenhafte und humorvolle Geschichte über das Erwachsenwerden eines jungen Mannes. Auf dem Golf von Siam wird ein verrostetes chinesisches Frachtschiff zum ersten Mal von einem polnischen Kapitän geführt. Die Schiffsbesatzung ist dem Kapitän feindlich gegenüber eingestellt und verdächtigt ihn, an einem Komplott des Reeders mit dem Ziel, ihr schwimmendes Zuhause versenken zu lassen, beteiligt zu sein. Als der junge Kapitän kurz alleine auf dem Deck ist erblickt er im Wasser einen nackten menschlichen Körper. Eine wunderschöne Chinesin bittet ihn „verstecke mich!“… Fudakowski hat in dieser Geschichte auch autobiographische Elemente Joseph Conrads versteckt, so ist beispielsweise als Leitmotiv ein Fragment des polnischen Liedes „Kołysanka leśna“ (Dziś do ciebie przyjść nie mogę) zu hören und die Hauptfigur des Filmes benutzt einige Male unabsichtlich polnische Worte. Bei „Den geheimen Teilhaber“ von Piotr Fudakowski handelt es sich um eine farbenfrohe und romantische Erzählung, die im Rahmen des 2017 durch den Senat der Republik Polen verkündeten „Conrad-Jahres“ von Zuschauern auf der ganzen Welt gesehen werden kann.  

Eine ähnliche, maritime Geschichte („Die Schattenlinie“) hat 1976 Andrzej Wajda mit Marek Kondrat in der Hauptrolle und der Musik von Wojciech Kilar nach einer Erzählung von Joseph Conrad gedreht. Wajda selbst war mit diesem Film nicht zufrieden, was nicht verwunderlich ist, da alle Regisseure, die die Prosa von Conrad verfilmten, stets betonen, dass diese Aufgabe eine sehr große Herausforderung bedeutet. Die Kinoliebhaber sind nach wie vor dennoch der Meinung, dass Wajdas Film wertvoll und interessant ist

 

Korzeniowski der drei Kulturen

Angeblich war Joseph Conrad Korzeniowski der britischste unter allen polnischen Schriftstellern und der polnischste unter den britischen Autoren? Leider wird er im Ausland häufig als ein englischer Autor wahrgenommen, da er auf Englisch geschrieben hat und einen großen Einfluss auf die angelsächsische Literatur ausübte. Fasziniert von seinem Werk waren solche weltberühmten Schriftsteller wie Marquez, Coetzee oder Faulkner. Sein „Lord Jim“ war ein Kultbuch für die Soldaten der Polnischen Heimatarmee, Marschall Piłsudzki soll dieses Buch in seinem Nachttisch gehalten haben. Allerdings war Englisch für Korzeniowski nach Polnisch und Französisch seine dritte Sprache und er sprach es lebenslang mit einem deutlichen Akzent. Er hat Englisch erst als Emigrant, nach seinem zwanzigsten Lebensjahr, gelernt. Dennoch wurden alle seine Werke ausgerechnet in dieser Sprache verfasst. Laut einer Theorie ist es erst der zweiten Generation der Auswanderer möglich, Lyrik in der Sprache des Auswanderungslandes zu schreiben. Hat Conrad auf Englisch geschrieben um seine Erfolgschancen in der Weltliteratur zu vergrößern? Bis zu seinem Lebensende bekannte er sich trotz der in Großbritannien verbrachten Jahre dazu, ein Pole zu sein. Sein letzter Wille war es, dass auf dem Grabstein in Oswalds in der Nähe von Canterbury sein Vor- und Nachname auf Polnisch geschrieben wird.

Agata Lewandowski

 

Inside Russia IV. Russland 1917 – 2017: Die unbequeme Revolution: Recherchereise für deutsche und polnische Journalisten nach Moskau.

Vor hundert Jahren erschütterten die Februar- und die Oktoberrevolution Russland. Auf das Schicksalsjahr 1917 folgten Bürgerkrieg, Sowjetunion und deren Niedergang, Putsch und Chaos, Stabilität und neue neues Aufbegehren. Seit einem Jahrhundert ist Russland Umwälzungen unterworfen. Die Wirkung der Ereignisse im Jahr 1917 reicht bis in die Gegenwart.

Im kommenden März wählt Russland einen Präsidenten, der aller Voraussicht nach weiter Wladimir Putin heißen dürfte. Doch das neue Aufbäumen der Zivilgesellschaft im März dieses Jahres zeigt, dass die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst.

Um seine Macht ideologisch zu untermauern, greift Putin gerne auf historische Ereignisse zurück. Doch der Umgang mit dem 100. Jahrestag passt nicht in das historische Narrativ des Kreml, der jede Form von Revolution verurteilt. Wie ist das Verhältnis zur Vergangenheit? Wo wird Geschichte angepasst oder verzerrt? Wie wirken die Ereignisse des Jahres 1917 auf das heutige Russland? Wer sind diejenigen, die eine Alternative zur aktuellen Politik bieten und welchen Einfluss haben sie? Wie stark ist die Zivilgesellschaft noch?

Fünf polnische und fünf deutsche Journalisten versuchen Antworten auf diese Fragen zu finden – im Gespräch mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik.

Ein detailliertes Programm für die Reise wird Anfang Oktober verschickt.

Zielgruppe: Die Reise richtet sich an Print-, Online-, und Radio-Journalisten sowie an Fotoreporter.

Projektsprache: Die Kommunikation der Teilnehmer untereinander und alle Gespräche werden (wenn nötig mit Übersetzung) auf Englisch geführt. Russischkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.

 

Teilnahmebeitrag

Deutschland: 80 Euro (freie Journalisten), 180 Euro (festangestellte Journalisten)

Polen: 300 PLN (freie Journalisten), 700 PLN (festangestellte Journalisten)

Programm-, Reise- und Hotelkosten sowie Verpflegung und Visum übernimmt die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Bitte bewerben Sie sich mit folgenden Unterlagen:

· Motivationsschreiben AUF ENGLISCH (max. eine Seite)

· Lebenslauf AUF ENGLISCH

· zwei jüngere, veröffentlichte Arbeitsproben, als pdf, Link oder Manuskript

· alle Unterlagen müssen zu einer einzelnen PDF-Datei zusammengefasst sein

· nur vollständige Unterlagen können berücksichtigt werden 

Die Bewerbung senden Sie bitte elektronisch bis zum 08. September 2017 an: oliver.bilger(at)sdpz.org

Bitte beachten Sie:

-   Ihr Reisepass muss mindestens sechs Monate über das geplante Ende der Reise hinaus gültig sein und zwei gegenüberliegende freie Seiten haben.

-   Alle Teilnehmer brauchen später eine Bestätigung eines Chefredakteurs für die Akkreditierung in Russland.

 Die Recherchereise ist ein Projekt der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und wird geplant und durchgeführt in Kooperation mit dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung.

  Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37
PL- 00-108 Warszawa
Tel.: (+ 48 22) 338 62 65
www.sdpz.org
, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

n-ost
Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Alexandrinenstraße 2-3
D-10969 Berlin
T: (+49 30) 259 32 83-0
www.n-ost.org
, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   

 

Deutsch-polnischen Magazin Dialog ist 30 Jahren alt. Gerade veröffentlichte er seine 30.Jubiläumsausgabe. Herzlichen Glückwunsch an die Redaktion für so lange Aktivitäten, und Leser sind eingeladen, weiter in Polnisch oder in Deutsch das Magazin zu lesen.

Diese Ausgabe öffnet Chiefredaktor des Dialogs Basil Kerski, der die Worte von Hermann Hesse erinnert - Verlag, wie er sagt, mit der Zeit folgen muss, muss aber nicht nur um Trends gehen, aber - wenn sie es nicht wert sind - muss er in der Lage sein entgegenzutreten. Zur Ausrichtung und kritische Opposition ist nämlich Verleger Funktion. Weil Dialog ist eines der Magazine, die, wie Kerski erklärten, dem Leser ein Gefühl geben der Hand am Puls der wichtigsten Ereignisse zu halten, aber ziehen ihm in einer Strömung von sensationellen Bildern nicht. Daher wird in der neuen Jubiläumsausgabe über wichtigen und aktuellen Themen berichtet, aber mit einer ausgewogenen und distanzierten Perspektive geschrieben.

In Neue Ausgabe des Dialogs neben einem neuen Blick auf das Konzept Drei-Meer-Eck (Trójmorza), in der Politikwissenschaftler Adam Balcer die wirklichen Interessen und Chancen sieht, betont jedoch, dass diese Idee ist nicht neu. Der Schlüssel ist nicht selbst die Formation dieser Initiative, aber das, wofür es verwendet wird: ob es zielt ist, eine Alternative zu dem EU-Opposition gegen die ostdeutsche Opposition und den Westen zu schaffen?

Auf den folgenden Seiten wird über die Angstgrenzen, die durch die „Fremden“ verursacht sind. Wie sie zu überwinden sind? Krzysztof Czyżewski erklärt, dass die Kraft dafür nicht in großen Institutionen oder Ideologien liegt, aber nahe an den Menschen, in kleinen lokalen Initiativen. Er spricht über seine Begegnung mit Czeslaw Milosz in der Region Suwalki, kleine Heimaten Bewegung und ungewöhnlichen Ort, die er in der Lage war, den Treffpunkt der Kulturen in Sejny zu schaffen - Bruderland Stiftung.

Es sei daran erinnert, dass der Chefredakteur des Dialogs, Basil Kerski seit 2011 auch Direktor des Europäischen Solidaritätszentrums in Danzig, wurde in Aachen mit dem Preis Polonicus 2013 zur Förderung der europäischen Dialogs honoriert.

Redaktion Polonia Viva

Quelle: http://fwpn.org.pl/

„Kunstwerke sollen daran erinnern, dass die Menschheit die Aufgabe hat, eine soziale Einheit zu werden...“ (Otto Freundlich)

Steine ohne Grenzen – für Frieden und Menschlichkeit – ist ein internationales Bildhauersymposion, das das erste Mal im Sommer 2001 in Bezug zu Otto Freundlich, deutscher Maler und Bildhauer sowie Autor kunsttheoretisch-philosophischer Schriften, in Berlin-Buch stattfand.

Unter Anleitung der erfahrenen Bildhauer Rudolf J. Kaltenbach und Silvia Fohrer von Steine ohne Grenzen e.V. wollen wir gemeinsam inmitten der Natur aus den Materialien Stein und Holz ein Denkmal gestalten, das die humanistische Idee des Malers und Bildhauers Otto Freundlich aufgreift.
Der deutsch-jüdische Künstler und Humanist entwickelte zusammen mit seiner Lebensgefährtin Hannah Kosnick-Kloss die Idee einer völkerverbindenden Skulpturenstraße.
Sie sollte ein sichtbares Zeichen für die Abkehr von Krieg und menschlicher Gewalt sowie für das friedliche Zusammenleben von unterschiedlichen Nationen sein. Freundlich konnte nach Jahren des Exils in Frankreich und infolge seiner Ermordung durch das nationalsozialistische Regime im KZ Lublin-Majdanek seine Idee nicht mehr verwirklichen.
Unser Denkmal soll Erinnerung sein und zukunftsweisend, dass solche Zeiten für immer der Vergangenheit angehören.
Wir wollen die Kraft der schöpferischen Zusammenarbeit nutzen. Jede Teilnehmer*in ist eingeladen, sich kreativ und frei einzubringen. Es wird im Garten gewerkt, eine angrenzende Terrasse lädt ein, in ruhiger und entspannter Atmosphäre gemeinsame Konzepte zu entwickeln, die dann mit Hilfe unserer erfahrenen Bildhauer umgesetzt werden können.
Zum Abschluss ist eine Ausstellung der Arbeiten im bb-EWERKultur geplant.
 
Unser Projekt ist lokal, herkunfts- und generationsübergreifend, Neu-Berliner*innen sind besonders herzlich willkommen! Es richtet sich besonders gegen Rassismus, für Toleranz und Menschlichkeit!
 
Wo: Im "Garten Freundlich", Hobrechtsfelder Chaussee 119a, Berlin-Buch (Parkplätze vorhanden) oder S-Bhf Buch + Bus 259 und 353
 
Wann: jeweils Sa./So.: 12.08.2017 bis 10.09.2017
 
Info & Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Teilnahme und Materialien sind kostenlos, eine kleine Verpflegung ist dabei.
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Sie!

 

Bobek Er ist in einem Haus mit Garten in Leszno bei Warszawa großgeworden – die meiste Zeit seiner Kindheit verbrachte er mit Fußballspielen. Die Liebe zum Sport erbte er von den Eltern, seine Mutter – Iwona war eine Volleyballspielerin und sein Vater ein Judoka. Als Sportlehrer versuchte sein Vater gemeinsam mit Bobek sämtliche Sportdisziplinen aus und trug dazu bei, dass sein Sohn eine richtige Einstellung zum Sport entwickelte. Bobek war stets der Zierlichste in seinen Teams, er war nicht besonders groß und hatte dünne Beine, von einer Perspektive als Profi-Fußballspieler konnte keine Rede sein. Im Gegensatz zu seinen Kollegen zeichneten ihn allerdings Biss und Ausdauer aus, er wollte stets der Erste sein. Seine Kariere fing im Sportklub Varsovia an, dort spielte er an einem aus gestampftem Erdboden bestehenden Spielfeld. Heute wirbt der Sportklub mit einem Plakat mit Bild von Lewandowski und der Aufschrift: „Ich fing bei Varsovia an“. Lewandowski wechselte zu Legia Warszawa und war sehr stolz darauf, dass ihm der neue Klub Fußballschuhe geschenkt hat, so dass er sie nicht alleine kaufen musste. 2006 erlitt er eine Fußverletzung. Der Klub sorgte zwar für die nötige Behandlung, verzichtete dennoch kurz darauf auf ihn wegen seiner dürftigen Gesundheitskondition. Es kümmerte damals niemanden, dass sich der junge Robert auch noch mit dem Tod seines Vaters 2005 auseinandersetzen musste und kurz vor dem Abitur stand. Bei Legia kann man bis heute nicht nachvollziehen, wer damals für die Entlassung von Robert zuständig war. Seine Mutter glaubte dennoch an ihren Sohn, folgte dem Rat von befreundeten Trainern und trug ihn bei dem Sportklub Znicz Pruszkow ein. Dort war ein junger Coach damit beschäftigt, ein neues Team aufzubauen. Ausgerechnet bei Pruszkow machte Lewandowski große Fortschritte, so dass Legia erneut Interesse an ihm zeigte. Der damalige Leiter des Klubs nahm allerdings den Stürmer Arruabarrena unter Vertrag, was sich als Fiasko herausstellte. Die Eltern von Lewandowski spürten von Anfang an, dass ihr Sohn irgendwann Weltruhm erlangen würde und gaben ihm einen internationalen, in jeder Sprache auf dieselbe Weise geschriebenen Vornamen – Robert.

The Body

Der als Kind zierliche Bobek ist heute 185 cm groß und wiegt 80 kg, seinem Aussehen verdankt er den Namen The Body. Die Fußballtrainer sind der Meinung, dass „ein guter Stürmer wie ein Jäger mit Jagdinstinkt ist“ und es heutzutage kaum noch gute Stürmer gibt. Sie sind ferner der Ansicht, dass die westlichen Fußballer durch den Wohlstand, in dem sie leben, die besonderen Jagdinstinkte verloren haben. Viele von ihnen nutzen das vorhandene Talent nicht, da nur schwere Arbeit Erfolg bringt. Lewandowski hingegen bereitet sich sogar während seiner Freizeit für die zukünftigen Spiele vor, für ihn bedeutet Erholung ein Teil des Trainings. Seine Mitarbeiter sagen, dass er niemals mit seinen Ergebnissen zufrieden ist. Wenn er für Borussia Dortmund vier Tore geschossen hat bedauert er, dass es keine fünf gewesen sind. Vielleicht auch deswegen ist es ihm gelungen, in einem Spiel gegen Wolfsburg fünf Tore in zehn Minuten zu schießen. Dazwischen schaute er in Richtung Himmel als ob er sagen wollte: „Sieht du, Papa?“. Er gibt zu, dass er sich damals wie im Trans fühlte.

Lewy

2007 traf er während eines Vorbereitungskursus vor der Studienaufnahme die mehrmalige Karate-Weltmeisterin Anna Stachurska, die „privat“ 2013 zu seiner Ehefrau wurde. Anna Lewandowska wollte niemals nur eine Spielerfrau sein und es ist ihr gelungen. Zusätzlich zu ihren Erfolgen in Karate wirbt sie für ein gesundes Lifestyle durch Training und Ernährung. Sie führt den Blog Healthy Plan by Ann und gibt Bücher über gesundes Essen und Leben heraus. Sie ist Diätberaterin ihres Ehemanns, der seit längerer Zeit aufhörte, Eiweiß zu essen und sich an eine glutenfreie Diät hält. In den Restaurants in München, wo das Ehepaar Lewandowski manchmal essen geht, wundert sich niemand mehr darüber, dass das Paar ihr Essen mit dem Nachtisch anfängt und mit Suppe beendet. Die Münchner erkennen die Lewandowskis inzwischen und nennen Robert „unseren Polen“. Im Mai 2017 kam ihre gemeinsame Tochter Klara zur Welt. Ihr Name besteht aus den Initialen des Vaters von Robert und den eigenen Namen des Ehepaars. Die drei Monate alte Klara trägt während der Spiele ihres Vaters ein Bayern-Trikot, Robert prüft vor jedem Spiel mit seinem Blick, ob er Anna auf der Tribüne finden kann.

Unersättlich

Lewandowski ist stets unersättlich und möchte mehr erreichen. „Unersättlich“ heißt auch seine 2016 erschienene Biografie des Sportjournalisten Pawel Wilkowicz. Es ist keine normale Biografie eines Fußballspielers, es ist ein für alle Leser, unabhängig vom Alter und Geschlecht, interessantes Buch. Für die Fußballfans ist es eine Fundgrube von bis jetzt nicht bekannten Informationen wie z. B. zum Thema von Unterschieden zwischen den polnischen und den deutschen Fans und den Trainingsmethoden bei verschiedenen Fußballklubs. Für die weiblichen Leserinnen gibt es ein kompaktes, einfach und interessant geschriebenes Kompendium des Wissens über den Fußball. Es ist gleichzeitig ein Werk für alle Eltern, die ihre Kinder zum Fußballtraining ermutigen möchten. Dieses Buch bringt viel Neues sowohl den jüngeren als auch den älteren Lesern bei. Es berichtet davon, dass hinter jedem Erfolg viele Niederlagen und schwere Arbeit stehen und dass sie wichtiger als die Leidenschaft selbst ist. Es berichtet wie wichtig die Unterstützung von Freunden und Familie als Grundlage des Erfolgs ist. Als Robert Lewandowski nach Deutschland kam wollte er zuerst mit ganzem Herzen spielen, er war sich gleichzeitig dessen bewusst, dass er sich mit dem Trainer und anderen Fußballspielern gut verstehen muss. Heute betont er stets, dass die Sprachkenntnis unerlässlich für den Erfolg ist.

Agata Lewandowski

Dieser Artikel wurde in Anlehnung an das Buch „Nienasycony – Robert Lewandowski“ von Pawel Wilkowicz, Warszawa 2016 geschrieben, Zitate stammen auch aus diesem Buch.

Fotos: verschiedene Internetberichte

Geburtstag Restaurant „Gdanska“ in Oberhausen ist für Polonia eine gute Gelegenheit zu feiern. In diesem Jahr „Gdanska“ feiert sein 17. Geburtstag. Dieses Restaurant „Gdanska“ ist ein ganz besonderes Restaurant. Wahrscheinlich der einzige dieses Namens in Deutschland. Das Restaurant, das von Anfang an nicht nur das polnische Menü in Nordrhein-Westfalen serviert, sondern auch um polnische Kultur und polnisch-deutsche Annäherung kämpft.

In diesem Jahr der Feierlichkeiten begleitete eine Enthüllung des Denkmals Neptun, hergestellt von Anne Mrzygłód, der Künstlerin ursprünglich aus Wadowice kommend und jetzt in Straelen wohnt. Monument ist 3 Meter hoch, wurden finanziert von Marie und Czesław Gołębiewski, Inhabern von „Gdanska“. Dekmal wurde als ein Geschenk an die Stadt Oberhausen angeboten.

Zur gleichen Zeit an diesem Tag traditionell wurden die Statuen von Neptun für Persönlichkeiten, die besonders für Deutsch-Polnische Verständigung arbeiten. Mit Neptun Statuen wurden dann Franz Muckel, Direktor des Amtes für Tourismus und Marketing Oberhausen, sowie an ein 23-jährige „Polnische Gemeinde Piast“ e.V. in Essen geehrt.

Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet durch: Naked Mind aus Krakow, deutsche SpielArt und polnische Rockband „Comuna“ aus Solingen. So wie immer in der Letzen Zeiten in „Gdanska“ hat sich deutsch-polonia-polnische Musik getroffen.

Leonard Paszek

Foto: Robert Widera

 

 

Die jungen Musiker haben derzeit Sommerferien und nutzen ihre freie Zeit für einen Besuch in Laatzen. Dabei verbinden Anna Kordaszewska (Klarinette), Kinga Kordeczka (Querflöte), Oliwia Pacura (Viola), Lucja Zahorska (Marimba), Marta Gadzina (Violine) und Dominik Gilewski (Klavier) ihren Aufenthalt gleich mit einem Konzert in der Grasdorfer St.-Marien-Kirche.

Dass die Musiker einen Teil ihrer Ferienzeit in Laatzen verbringen ist kein Zufall - schließlich ist Violinistin Marta Gadzina die Tocher von Monika Święchowicz, Organistin bei der St.-Marien- und der Thomaskirchengemeinde. Święchowicz hat das Konzert in Absprache mit Pastor Burkhard Straeck organisiert und begleitet die Musiker am Klavier. "Ich freue mich sehr darüber, dass diese jungen und sehr talentierten Musiker hier ein Konzert spielen möchten", sagt die Organistin.

Junge Musiker geben ein Konzert am Freitag, 4 August,

in der Grasdorfer St.-Marien-Kirche.

Begleitet werden sioe von Monika Swiechowicz am Klavier.

Auf dem Programm stehen unter anderem Stücke von Nicolai Rimski-Korsakow ("Scheherezade"), Franz Schubert ("Sonata Arpeggione"), Camille Saint-Saëns ("Koncert Nr. 1 op. 33"), Paul Smadbeck ("Virginia Tate"), Fritz Kreisler ("Tambourin Chinois") und Fryderyk Chopin ("Scherzo cis-Moll Op. 39", "Etüde Ges-Dur, Op. 10, Nr.5", "Scherzo b-Moll").

Eine Besonderheit sind zwei Stücke von Astor Piazzola ("Lieber Tango" und "Oblivion"), das Marta Gadzina für alle sechs Musiker als Sextett arrangiert hat.

Das Konzert steht unter Schirmherrschaft der Migrationsbeauftragten der Landesregierung Doris Schröder-Köpf.

Am Wochenende treten die Musiker noch ein zweites Mal auf: Am Sonntag, 6. August, spielen die Musiker ab 18 Uhr in der Lister Matthäuskirche in Hannover, Wöhlerstraße 13. Beginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt für beide Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

Von Daniel Junker und Johannes Dorndorf

Quelle:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Laatzen/Nachrichten/Junge-Musiker-aus-Krakau-spielen-in-der-Grasdorfer-St.-Marien-Kirche

Lasst uns als Film-Team gemeinsam auf Entdeckungstour gehen: Interview, Regie, Kamera als 3-Tage-Intensivkurs mit Schwerpunkt Licht/ Musikvideo. Lass Dich von der Filmwelt beeindrucken! Innerhalb von drei Tagen erlangst Du grundlegende Kenntnisse über Filmsprache und Filme drehen.


Zielgruppe sind junge Menschen aus allen Ecken der Welt. (Der Filmworkshop richtet sich an Mädchen/ Frauen) im Alter von 16 bis 27 Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund, die sich mit dem Thema „meine Migration“ und Licht/ Musikvideo beschäftigen wollen.
Meldet Euch bei uns, informiert Euch!

 

 

Wann:

18-20.08 Grundlagenkurs

25-27.08 Fortgeschrittene

FR: 14.00 - 20.00

SA-SO: 11 - 17.00

 

Wo:

BOX66 (am Ostkreuz)

Sonntagstraße 9, 10245 Berlin

Anmeldung & Fragen:

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Ansprechpartner: Dori 015756603519


Wir sind natürlich auf Facebook! FB

 

Mit freundlichen Grüßen
Dorota Kot

Tel: 0049 15756603519

 

 

So sich die Polonia in Essen organisierte

Ich traf die Mitglieder der Polnischen Gemeinde „Piast“ e. V. – Vertreter der Polonia und ihre deutschen Freunde am 21. Juli bei Maria und Czesław Gołębiewski anlässlich des 17.sten Geburtstags des legendären Restaurants „Gdańska“ in Oberhausen. Dort wurden die Mitglieder der Polnischen Gemeinde Piast e. V., eines der aktivsten polnischen Vereine in Nordrhein-Westfalen mit der Neptun-Statuette, ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird seit einigen Jahren durch „Gdańska“ für ein besonderes Engagement in den deutsch-polnischen Dialog und der Annäherung zwischen beiden Ländern verliehen. Für die „Piast“-Mitglieder sowie für die gesamte Polonia bildet dieser Dialog die Grundlage einer beispiellosen Integration. 

Wie fing es an?

Die Polnische Gemeinde Piast e. V. wurde am 08. März 1994 gegründet und am 24. Januar 1997 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Essen eingetragen. Die gute Lage des Vereins im Zentrum Nordrhein-Westfalens sowie seine zahlreichen Mitglieder mit sehr interessanten Ideen trugen zur Realisierung von zahlreichen Kulturprojekten bei. Die Piast-Mitglieder beteiligen sich auch an verschiedenen Veranstaltungen der Polonia. Den Verein gründete Wojtek Kusy, ihm folgte als Vorsitzenden Bozena Dymecki, in den Jahren 2011-2015 führte Andrzej Kurkowski den Verein, nach Dorota Lasow übernahm Jozef Wantulok im April 2017 die Führung. Man soll hinzufügen, dass die Gemeinde Piast seit 2011 zu dem Essener Verbund der Immigrantenvereine e. V. gehört. Diese Organisation vereinigt 70 eingetragene gemeinnützige Vereine in Essen und kooperiert mit der Stadtverwaltung.

 

Die Piast-Mitglieder erreichten viel …

Die Gemeinde PIAST engagierte sich in viele wohltätige Aktionen, so unterstützte sie auch beispielsweise drei Jahre lang ein Waisenhaus in Wałbrzych/Waldenburg, sammelte Geld für eine Operation von Wojtuś Albiński und half im vergangenen Jahr einem Haus der alleinstehenden Mutter in Szczecin.

Die polnische Gemeine Piast gründete 1997 eine polnische Bücherei, die von freiwilligen Helfern geführt wird und heute fast 10.000 Bücher umfasst.

Die polnische Schule bei dem Verein – funktioniert bis heute, zu deren Gründung trug die Zusammenarbeit mit Frau Liliana Barejko-Knops, die die Gespräche mit Schulamt koordiniert hat, bei.

Piotr Brugier wurde im November 1999 zum Mitglied der Migrantenselbstverwaltung in Essen gewählt, dies bedeutet einen großen Erfolg für die dortige Polonia.

Man muss noch hinzufügen, dass die Piast-Gemeinde gerne mit anderen Organisationen kooperieren: mit der Polnischen Katholischen Mission, mit dem Kongress der Deutschen Polonia, mit Polregio e. V., mit „Gdańska” oder mit dem Orchester der Weihnachtshilfe. Der Verein organisiert regelmäßige Veranstaltungen wie Weihnachtstreffen, den Internationalen Frauentag, Tanz- und Maiveranstaltungen sowie Tanz in den Mai im „Piwnica pod Piastem”. Sie vergessen auch nicht die traditionellen „Andrzejki“ und den jährlichen Neujahrsball.

In „Piwnica pod Piastem” finden seit März 2006 mit Unterbrechungen jeden ersten Samstag im Monat Treffen mit Künstlern – poetisch-literarisch-musikalische Begegnungen statt. Ihren Autorenabend hatten dort u. a. die Dichterin Joanna Duda-Morowski sowie die Dichter Waldemar Kostrzebski und Dariusz David „Psalmodia” aus der Jan Pawel II-Universität in Krakow. Die polnische Gemeinde „Piast“ organisierte auch zahlreiche Konzerte wie „Blues-Allerseelen-Abend” mit Jan Błędowski aus der Gruppe Krzak oder der Gruppe Syndykat und Piff Parre. 

 

Wanderungen 

Die Mitglieder des Vereins gehören zu regelmäßigen Besuchern des Kultrestaurants „Gdanska” in Oberhausen, wo sie an vielen Events teilnehmen, sie selbst geben auch Impulse für verschiedene Projekte wie beispielsweise ein Treffen der polnischen Dichter in „Gdanska“ aus dem Anlass der bereits dritten Auflage der Anthologie „Wierszobranie“ oder die von Joanna Duda-Morawski initiierten Treffen „Oplatek Poetow“ (Weihnachtstreffen der Dichter).  

Im Mai 2009 waren die Mitglieder der Polnischen Gemeinde Piast zahlreich in der jährlich stattfindenden Veranstaltung „Polregionale” an der Dreiländergrenze Aachen-Vaals-Plombiers vertreten. Dort nahmen sie an dem Welttag der Polonia teil. Dieses Treffen war der Anfang des prestigeträchigen europäischen Preises der Polonia „Polonicus“. Seit dieser Zeit treffen wir uns regelmäßig mit den Mitgliedern der Piast-Gemeinde im Krönungssaal des Rathauses in Aachen bei der Übergabe der Polonicus-Statuetten im Rahmen der jährlich stattfindenden Verleihung des Karlspreises.

In den vergangenen zwei Jahren organisierte der Verein auch eine poetisch-musikalische Johannisnacht, die von Joanna Duda-Morowski im Restaurant Schlesische Schänke in Solingen durchgeführt wird. Die gesamte Piast- Gemeinde besuchte einige Male das Concordia-Zentrum in Herdorf-Dermbach und führte den polnischen Stand bei der Stiftung Zollverein.

Alle Aktivitäten können nicht erwähnt werden, dennoch müssen wir feststellen, dass die Gemeinde sehr aktiv ist und ihr Ideenreichtum kein Ende nimmt. Wir sind sehr stolz, die Polnische Gemeinde Piast unter uns zu haben. 

 

 

Wiesław Lewicki

Polonia Viva

 

Schon zum vierten Mal hat der Verein für Interkulturelle Begegnungen e.V. eine Werkstatt für Kinder in Rahmen des Deutsch-Polnischen Tages vorbereitet. Die Workshops wurden in diesem Jahr an acht Brandenburger Schulen und einer Berliner Schule durchgeführt.

 

Hier wurden Polnische Sagen mit Kreativität und Kinderspiel verbunden. Unterstützt von einer professionellen Bühnen- und Kostümbildnerin Patricia Walczak, experimentierten die Kinder zunächst mit verschiedenen Materialien und Bastel-Techniken. Sie gestalteten mit ihrer Phantasie eine Maske nach Wunsch: PRINZESSIN, RITTER oder DRACHE.

 

Dabei lernten die Kinder polnische Volkssagen mit diesen drei Figuren kennen. Mit ihren fertigen Masken erlebten sie schließlich spielend und tanzend die Geschichten nach.

 

Malgorzata Picz

 

Mit Jurek Owsiak: Marysia Turobin und Joanna Duda-Morawski

In Brüssel beendet er die erste internationale Treffen der ausländischen Mitarbeiter des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe. Es wurde von den Vertretern der endgültigen Mitarbeiter aus 10 Ländern, darunter z Niemiec besucht. Lidia und Jerzy Owsiak und Vertreter der Stiftung Auktionen für 3 Tage hatten die Möglichkeit, Erfahrungen und Begegnungen mit der polnischen Diaspora in der ganzen Welt auszutauschen.


Der Urheber und Initiator des Treffens war der Stab des Großen Orchesters von Brüssel /
Die Teilnehmer versammelten sich im Haus der polnischen Schule, wo er in Workshops und Diskussionsrunden teil.


Es war fantastisch, mit Neugier zu hören, wie die Schotten, Deutsche, Holländer, Engländer und Amerikaner jedes Detail Orchester Aktion fragen. Wie überrascht sind die max Ergebnisse, die von unserer Stiftung rühmen kann. Aber bis vor kurzem uns aus der Arbeit von NGOs der besten Organisationen in London oder in den USA gelernt, sagte nach dem Treffen Jerzy Owsiak.

 

Bericht von Leonard Paszek z Brukseli

im Juli 2017

Sztab WOSP z Darmstadt

Anlässlich des 17-jährigen Bestehens unseres „Gdanska“, wird die Neptunstatuetten an Menschen verleihen, die sich besonders für die deutsch-polnische Verständigung verdient gemacht haben. Am 21.07.2017 um 19 Uhr

werden den langjährigen Citymanager der Stadt Oberhausen Franz Muckel und den Verein PIAST – Gmina Polska w Essen mit den Neptun-Statuetten gehret. Die Veranstaltung findet vor und im Gdanska in Oberhausen statt. Geburstagsfeier wird durch musikalisches Projekt NAKED MIND bereichert.

NAKED MIND ist ein ausdruchvolles musikalisches Projekt, bei dem Künstler mit polnisch-indischen Wurzeln auf außergewöhnlichen Instrumenten spielen, wie der barocken Viola und indischem Sitar.

NAKED MIND ist eine Reise durch die Klänge der Instrumente aus der ganzen Welt, die den Hörer durch dieMagie der Klänge und überraschender Songs zu ungewöhnlichen Orten führen.

This is WORLD MUSIC at its best. MICHAEL JONES – Geige / Viola / ravanhatta / Schlagzeug / Gesang
MICHAŁ AUGUSTYNIAK – Sitar / Gitarre / Gesang / mbira / Schlagzeug
PIOTR GÓRKA – Bass
KUBA RUTKOWSKI – Schlagzeug

In der Nähe des Zentrums von Düsseldorf, im Park Hofgarten, fand am 24. Juni die bereits sechste Auflage des Festivals der Polnischen Musik „Polregionale 2017“ statt. Die Veranstaltung wurde mit dem Wettbewerb der Jungen Talente und einem Konzert der Gewinner der Hitliste der Polonia des Senders PEPE TV eingeläutet. Im Finale des Konzerts traten nach einer Audio-Vorauswahl acht Musiker auf. Jeder von ihnen stellte polnisches Repertoire vor.  Die Jury, bestehend aus Róża Frąckiewicz, Roma Stacherska und Alexandra Stegh vergab den ersten Platz (300 € und Vocal Coaching bei Benrose) an  Klaudia Kozyrska, den zweiten Platz gewann (200 €) gewann Helena Coviello, den dritten Platz (jeweils 100 €) erhielten Ewelina Komorowska und Daniel Sierzputowski.  Die Jury lobte alle Finalisten für die gute Vorbereitung und interessante Versionen polnischer Lieder.

Im Rahmen des Polregionale fand auch die zweite Konzertauflage der Hitliste der Polonia des Senders PEPE TV. Es traten Andy & Lucia, Janusz Bury, das Duett Benrose, Nadia, Stach Kittel, Lidia Maria Krüger sowie Anna und Elo Badura auf. Außerhalb des Konzerts traten Sondergäste: Agnieszka Skowronek – die Preisträgerin des Polregionale 2012 und Magdalena Baryła – Preisträgerin des Wettbewerbs Voice of Polonia sowie die Benrose Band (d. h. Róża und Benek Fraąkiewicz) mit ihrer aus sechs Personen bestehenden Band.  Die Veranstaltung beendete der Auftritt der Band Polish Funk and Blues mit Janek Błędowski (Geige) und Arek Bleszczyński (Gitarre).

Die früheren Auflagen der „Polregionale“ fanden u. a. auf dem Schloss Eyneburg, auf dem Hügel Lousberg und in Würselen statt. Das Veranstaltungskonzept besteht in der Begegnung von drei Ländern – Belgien, Niederlanden und Deutschland sowie der Präsentation der aus diesen Ländern stammenden Künstler der Polonia.  Zu den Organisatoren von „Polregionale“ gehören die Kulturgesellschaft „Polregio“ aus Aachen und PEPE TV.

Finanziell wurde das Projekt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt. Wiesław Lewicki ist der Initiator und zugleich Hauptveranstalter des Konzerts.

Leonard Paszek

Artikel in "Samo Zycie"

 

 

XVIII Weltsommerspiele der Polonia - Torun 2017 vom 29. Juli - 6. AUGUST 2017. Die Spiele sind gemeinsam mit der Vereinigung „Polnische Gemeinschaft“ und der Stadt Torun organiesiert. Die Sportler nehmen in 25. Disziplinen teil, wie: Fußball, Futsal, Volleyball, Beach-Volleyball, Basketball, Handball, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Badminton, Bridge, Schach, Golf, Mountainbike, Kegeln, Schießen, Nordic Walking , frisbee, Segeln, Ergometer, Leichtathletik - technische Disziplinen, Leichtathletik - Bahnrennen, laufen 5 km, eine Familie Turnier, ein Turnier für Kinder, die auf Torun Sportanlagen durchgeführt werden.

Weltsommerspiele finden in Torun zweiten Mal statt. Das erste Mal wurden im Jahr 2009. Im sportlichen Wettkampf dann nahm 1101 Auslandspolen aus 29 Ländern teil - am häufigsten aus Litauen, Deutschland und Kanada, aber auch aus Argentinien, Australien und Südafrika. Das populärste Disziplinnen waren: Leichtathletik, Bowling und Schwimm-Wettbewerbe, sowie Mannschaftssportarten wie Fußball, Volleyball und Basketball. Medaillen gewannen auch die Schachspieler und Golfer.

In Torun wurde insgesamt 740 Medaillen in 23 Disziplinen verteilt. Ein Team-Medaillen durch das Team aus Deutschland gewonnen - insgesammt 133 Medaillen (davon 45 Gold). Die zweite Platz nginge nach Kanada - 118 Medaillen (davon 41 Gold). Die dritten Platz Medaille Klassifizierung des Lands war für Litauen - 59 Medaillen (28 Gold) und viertem Platz für der Tschechischen Republik -  54 Medaillen (21 Gold) 94 Medaillen (34 Gold), wurde vierter von Athleten aus den USA genommen.

Willkommen auf der offiziellen Website:  http://igrzyskaletnie.wspolnotapolska.org.pl/

 

Der "Zeuge der Geschichte" - III Edition des Preises Preis ist eine Ehrenauszeichnung  die durch Beschluss des Instituts des Nationalen Gedenkens (IPN) in März 2009  festgelegt wurde und wird vom IPN verliehen. Die wird an Einzelpersonen und Organisationen in Anerkennung ihrer herausragenden Beitrag zur Erinnerung an die Geschichte der polnischen Nation und die Unterstützung der IPN in ihren Tätigkeitsbereich auf dem Gebiet der Bildung und Forschung verliehen. Die Preisträger umfassen eine große Gruppe von Kämpfern, Lehrer, Sozialaktivisten und lokalen Regierungsbeamten.

Wir laden Sie ein Einzelpersonen und Organisationen zu nominieren die außerhalb Polens zeigt insbesondere Engagement für historische Tradition, Fürsorge für die Erhaltung, Verbreitung und Weiterentwicklung von Wissen und entdecken vergessene Tatsachen oder Menschen, die große Leistungen erbracht haben, um der polnischen Nation. Posthumous Dekoration kann auch angefordert werden.

Die Auszeichnung Vorschlag sollte der Kandidat Angaben, eine Beschreibung ihrer Verdienste und Leistungen rechtfertigen den Preis sowie alle verfügbaren Kopien der Dokumente bestätigt diese Verdienste und Leistungen enthalten. Nominierung Zustimmung des Kandidaten sollte auf den Vorschlag (gilt nicht für Bewerber benannt posthum) angebracht werden. Bitte reichen Sie nur schriftliche Vorschläge an die unten angegebene Adresse spätestens bis zum 31. Juli 2017 (Datum des Poststempels Stichtag).


Das Institut des Nationalen Gedenkens

Instytut Pamięci Narodowej
Biuro Edukacji Narodowej
ul. Wołoska 7 
02-675 Warszawa
(Świadek Historii)

In allen Fragen im Zusammenhang mit der Vergabe, kontaktieren Sie bitte Frau Katarzyna Miśkiewicz oder Frau Karolina Kolbuszewska bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ANLAGEN:

WNIOSEK_O_PRZYZNANIE_NAGRODY_-_OSOBY____2017 (1)

WNIOSEK_O_PRZYZNANIE_NAGRODY_-_ORGANIZACJE_I_INSTYTUCJE___2017

ZGODA-swiadka-historii-2017

 

"Botschafter des Polentums" ("Ambasador Polskości") - Schulungen und Lagerführungstraining für die polnische Jugend: Wenn Sie in Umgebungen Polonia arbeiten und Sie wollen ein effektiver Führer werden - es bedeutet, dass Sie ein Kandidat oder Kandidatin für ein "Botschafter des Polentums" sind, und Sie die Möglichkeit haben, einen unvergessliche zwei Wochen in Polen zu verbringen.


PROJEKT: "Botschafter des Polentums" ("Ambasador Polskości")

TERMIN: 16 – 26 August 2017

ORT: Polonia Haus  in Ostroda, (DOM POLONII W OSTRÓDZIE), UL. PIENIĘŻNEGO 6

Wetbwewerb is bereit geöfnett  –  Personen, die für Polonia und polnischen Gemeinden im Ausland tätig sind,  willkommen bis zum  6. Juli 2017 sich zu bewerben!

Wenn Du willst:

  •     verstärken Ihre Führungsfähigkeiten,
  •     Kontakte zu Polonia-Führungskräften aus anderen Ländern sowie Vertretern der polnischen Organisationen und Institutionen, die mit der polnischen Gemeinschaft zusammenarbeiten,
  •     kooperieren mit den Führern und Organisationen in Polen, die mit ähnlichen Zielen wie Du zu tun haben,

und auch:

  •    hast 15 bis 17 Jahren
  •    polnische Herkunft hast oder in Aktivitäten für die polnische Gemeinde in dem Wohnort und für die Förderung der Polentum sich engagierst,
  •    die polnische Sprache ausreichend für Unterrichten becherrschst.

 

Wir laden Dich herzlichst zur Teilnahme an dem Projekt „Botschafter des Polentums“ , das vom 16 bis 26. August 2017 im Haus der Polonia in Ostroda statt findet.

 

Wer ist „Botschafter des Polentums"

Das Ziel des Projektes ist es, die Führungsfähigkeiten der Teilnehmer zu entwickeln, so dass sie für eine aktive und bewusste Handlung der Polonia in ihren Gemeinden und im Aufenthaltsland vorbereitet sind.

Die erwartete Ergebnisse der Teilnahme an dem Projekt Botschafter Polentum:

  •     Zugriff auf verschiedene Tools, die Polentum zu fördern,
  •     Chance mit der  Polonia aus anderer Länder zusammenzuarbeiten und Kontakte mit den Vertretern der Institutionen zu schaffen, mit der polnischen Gemeinschaft zusammenarbeiten,
  •     Fähigkeit, Projekte zu schreiben
  •     die besten Projekte haben eine Chance, einen Zuschuss durch die Vereinigung „Polnische Gemeinschaft“ im Jahr 2018 zu erhalten.

Die Veranstalter werden die Kosten für die Teilnahme am Projekt übernehmen, einschließlich der Kosten für Unterbringung, Verpflegung, Schulungsunterlagen, Eintrittsgelder während der Studienbesuche und gegebenenfalls zahlen einen Teil der Reisekosten.

 

Wie bewerbe ich mich?

Bewerbungen sollten bis zum 6. Juli auf die Rekrutierung Form übermittelt werden 2017 an der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  an Frau Emilia Kaminska erhältlich unter Tel. 728 879 363

Wetbewerb-Ergebnisse werden auf unserer Website bis 7. Juli 2017 bekannt gegeben.

Vollständige Informationen finden Sie auf der Seite "Wspolnota Polska":

http://wiadomosci.wspolnotapolska.org.pl/wiadomosci/6366/Ambasador-Polskoci-obz-i-szkolenia-liderskie-dla-modziey-polonijnej

Herzlichst Willkommen!

Das Antragsformular ist unten gezeigt:

Ambasador Polskości, ogłoszenie

FORMULARZ REKRUTACYJNY

 


Projeckt ist durch Senat Rzeczypospolitej gefördert

Sendung Gadu Gadu in Radio Flora in Hannover, Juli 2017  Grażyna Kamień-Söffker lädt am 1. Juli 2017, um 12.00 zur polnischen Sendung Gadu Gadu in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, dem 3 Juli 2017 um 13.00 ausgestrahlt.

Im Programm:

- Stress vor dem Urlaub - Katrzyna Piątkowska-Durka

- Julia aus Braunschweig - Renata Kania-Gröger

- Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover 2017: Jugendliche aus Legnica mit einem Besuch in Hannover - Grażyna Kamień-Söffker

- Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover 2017: Gespräch mit Bernard Gaida über die Deutschunterricht in Schlesien – Grażyna Kamień-Söffker

- Lektüre für den Sommer – Zum Gedichte lesen ermutigt Waldemar Kostrzębski

Die musikalische Umrahmung des Programms beinhaltet unter anderem, ein Song "Ballade in Wegweiser verzaubert" von Piotr Miłosławski – Musik und Waldemar Kostrzębski - Text. Der Song und die Musiker Elżbieta und Wojciech Stempel und Piotr Miłosławski waren Sieger der zweiten Auflage des Wettbewerbs Polonia-Hitparade Pepe-TV. Die Preisverleihung hat am 24. Juni 2017 in Düsseldorf, während der deutsch-polnischen Kulturtage „Polregionale 2017“ stattgefunden.

Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de ausgestrahlt.

Am Mittwoch, den 21. Juni 2017, besuchte der Botschafter der Republik Polen, S.E. Prof. Dr. Andrzej Przyłębski, einen Einsatz des PolenMobils am Berliner Gabriele-von-Bülow-Gymnasium.

Er konnte sich dort persönlich davon überzeugen, wie es dem jungen Team des PolenMobils gelingt, deutsche Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Schnupperkurses auf spielerische Weise an die polnische Sprache heranzuführen.

In seinem Grußwort an die 7. und 8. Klasse des Gymnasiums lobte der Botschafter das Projekt ausdrücklich als tolle Initiative zur Förderung des Interesses deutscher Jugendlicher an der Sprache des Nachbarlandes. Über die Sprache erhielten diese auch einen Einblick in Kultur und Lebensstil der Polen.

Cornelius Ochmann, Direktor der SdpZ, die das Projekt finanziert, fügte dem hinzu, dass mehr Wissen über und Verständnis für Polen in Deutschland Voraussetzung für eine Vertiefung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit sei. Für ihn sei das PolenMobil ein Good-Practice-Beispiel, wie man das Interesse deutscher Jugendlicher an Polen wecken könne.     

Prof. Przyłębski gratulierte den Machern und Förderern des PolenMobils am Ende zu der gelungenen Kooperation, die hoffentlich fortgesetzt werde, um noch viele weitere Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland für Polen zu begeistern.   

Das PolenMobil ist ein Projekt des Deutschen Polen-Instituts (DPI) und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk. Finanziert wird es aus Mitteln der SdpZ, des DPI, der Sanddorf-Stiftung und der F. C. Flick-Stiftung. 

Im laufenden Schuljahr 2016/17 hat das PolenMobil an 152 Schulen bereits 4.500 Schüler in 237 Klassen erreicht. Seit Beginn des Projekts im Herbst 2015 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 37.000 km zurückgelegt, um Schülerinnen und Schülern in Deutschland auf attraktive Weise das Nachbarland Polen näherzubringen. Die Einsätze dienen der Werbung für die polnische Sprache und der Vermittlung grundlegender Kenntnisse zur Geschichte und Kultur Polens. Sehr häufig wird das Team des PolenMobils eingeladen, um Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Begegnung mit polnischen Partnern im Rahmen des Schüleraustausches vorzubereiten. Die bisherige Resonanz ist durchweg positiv, die Nachfrage nach Einsätzen des PolenMobils übersteigt die Kapazitäten des PolenMobil-Teams bei weitem.

Botschafter Andrzej Przyłębski unterstreicht in seinem Grußwort die Bedeutung der Sprache als Schlüssel zu Kultur und Geschichte. Links: Heike Briesemeister, Direktorin des Bülow-Gymnasiums

Redakcja Polonia Viva

Quelle: www.fwpn.org.pl

Die Deutsche Nationalstiftung verlieh den diesjährigen Deutschen Nationalpreis dem Stadtpräsidenten von Wrocław – Dr. Rafał Dutkiewicz. Die offizielle Preisverleihung fand am 13. Juni in der Französischen Friedrichtstadtkirche in Berlin statt. Unter den geladenen Gästen waren die Gremienmitglieder der Deutschen Nationalstiftung mit ihrem Förderverein, darunter der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck, der Staatssekretär des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier – Stephan Steinlein, ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Rita Süssmuth, Dr. Lothar Dittmer, Vertreter der Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft. Die größte Gruppe unter den polnischen Gästen bildeten die Vertreter des Magistrats der Stadt Wrocław.

Dr. Rafał Dutkiewicz amtiert als Stadtpräsident von Wrocław ununterbrochen seit 2002.  Er hat einen großen Beitrag zu der deutsch-polnischen Versöhnung und Zusammenarbeit geleistet und bereitet seine Stadt für die europäische Zukunft vor. Dank seinen Bemühungen entstand in Wrocław ein Sitz der Vertretung der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. Die Begrüßungsrede sprach der Bundespräsident a.D. Professor Horst Köhler.

In seinem Laudatio erinnerte sich der im damaligen Breslau geborene Präsident des Goethe-Instituts und Mitglied des Senats der Deutschen Nationalstiftung an Januar 1945 als er als Vierjähriger seine Heimatstadt verlassen musste. Er hob gleichzeitig die guten deutsch-polnischen Beziehungen hervor und stellte fest, dass der Stadtpräsident von Wrocław: (...) „in seinen Aktivitäten, Entscheidungen, verschiedenen Initiativen und zahlreichen Auftritten – auf die komplizierte Geschichte der Stadt hinweist und gleichzeitig einen großen Wert auf ihre besondere Identität und europäische Zukunft legt.“

Der diesjährige Preisträger Dr. Rafal Dutkiewicz widmete den Preis dem im Saal anwesenden Deutschlehrer Stefan Pflaum und allen Lehrern von Fremdsprachen, da sie „der Welt helfen, im Gespräch zu bleiben”.

In der Schlussrede stellte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Nationalstiftung Professor Dr. Richard Schröder die Geschichte der Gründung des polnischen Staates im europäischen Kontext.

Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung bildeten die von Kirchenmusikdirektor Kilian Nauhaus an der Orgel gespielten Werke von Bach, Surzynski und Podbielski. Als Überraschungsgast trat der aus Wrocław stammende Pianist Janusz Olejniczak auf.

Tekst: Joanna Trümner

Foto: Krystyna Koziewicz

Es sind unter uns, in Deutschland lebenden Polen, Künstler, die den Ruhm nicht suchen, obwohl ihre eigene, sehr reiche und vielfältige Kunst und ihre Aktivitäten für Kultur und Kunst, und für das deutsch-polnische Verständnis, verdienen auf jeden Fall solchen Ruhm. Grazyna Maniecka-Gawel ist eine bemerkenswerte Künstlerin. Diese sehr sensible und subtile in der Denkweise, in der Beobachtung, und im Erleben, Künstlerin sagt, dass sie eine sehr spezifische Sammlerin ist, sie sammelt und dokumentiert Emotionen, die sich in ihr ansammeln, und dann auf den richtigen Zeitpunkt und Moment warten, um auf Leinwand oder Papier transformiert, oder in Ton modelliert zu werden.

 Grazyna Maniecka-Gawel ist Absolventin der Hochschule für Bildende Kunst in Wroclaw. Mit einem Diplom und einem akademischen Grad Master of Fine Arts in der Tasche ist sie nach Hamm in Nordrhein-Westfalen übersiedelt, wo sie lebt und ihre magischen Werke schafft, und darüber hinaus den Studierenden die Kunst der Malerei und Skulptur vermittelt. Sie ist Vorstandsmitglied der Vereinigung der professionellen Künstler der Stadt Hamm und Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde von Partnerstädten Kalisz und Hamm.

 Die Künstlerin präsentiert und öffnet im Juni dieses Jahres zwei Ausstellungen: Eine individuelle, aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Keramik, Skulpturen und Objektkunst, und eine Gemeinschaftspräsentation der Arbeiten, einiger Teilnehmer, die sich bei ihren Mal- und Keramikkursen beteiligt haben.

 Eröffnung der Einzelausstellung von Grazyna Maniecki-Gawel beginnt 25. Juni 2017 um 11.00 Uhr in einem, sehr symbolischen für die Stadt Hamm Gebäude, im Glaselefanten, im Maximilianpark in Hamm, Alter Grenzweg 2 und wird bis zum 27. August dauern, und die zweite, Gemeinschaftspräsentation am gleichen Tag um 12:30 Uhr in der Hammer Künstlerbund Galerie, ebenso im Maximilianpark in Hamm, Alter Grenzweg 2 und wird bis zum 30. Juli dauern.

 

Zur Eröffnung laden wir Sie herzlich am Sonntag, dem 25.06.2017 um 11.00 Uhr in den Glaselefanten des Maximilianparks Hamm,

Alter Grenzweg 2, 59071 Hamm ein.

Grußwort : Manfred Lindemann, Aussichtsvorsitzender Maximilianpark Hamm GmbH

Einführung: Oberbürgermeister i.R. Jürgen Wieland

Einführung: Grazyna Maniecka-Gawel

Die Austellung ist bis zum 27. August 2017 täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr im Glaselefanten  zu sehen.

Grażyna Maniecka-Gawel  http://www.maniecka-gawel.de/Malerei_%26_Keramik_von_Grazyna_Maniecka-Gawel.html 

Hammer Künstlerbund e.V.  http://www.hammer-kuenstler-bund.de/

Spoga + gafa - vom 3. bis 5. September 2017 ist die Gartenbranche nahezu komplett in Köln vertreten. Die ganze Welt des Gartens - und noch mehr erwartet Fachbesucher auf der spoga+gafa 2017. Ein erweitertes Rahmenprogramm, neue Sonderschauen mit Themenhighlights wie BBQ-Außenküchen, Pflanzen-Trends am PoS, Akku-Technologie und Smart-Gardening werfen ihr Licht voraus.

Um Ihnen Ihren Besuch so profitabel und angenehm wie möglich zu gestalten, lädt die Koelnmesse Sie ein, das speziell für Sie geschnürte Besucher-Programm mit folgenden Leistungen zu nutzen:

  • Kostenloser Eintritt an allen Messetagen
  • Welcome Reception (inkl. Simultanübersetzung)

Hier werden Sie durch die Leitung der spoga+gafa persönlich willkommen geheißen.

  • Guided Tour auf dem Messegelände (inkl. Simultanübersetzung)

Hier werden Ihnen alle Highlights der diesjährigen spoga+gafa vorgestellt.

  • spoga+gafa Business Lunch

Das internationale Networking-Event ermöglicht Ihnen, mit deutschen und internationalen Ausstellern in Kontakt zu treten und sich intensiv auszutauschen.

  • Besuch von Gartencentern in Köln

Lernen Sie mit uns zusammen Gartencenter in der Umgebung kennen. Mit dem Bus nehmen wir Sie mit zu Highlights der Region, wo Sie weitere Anregungen sammeln können.

  • (Delegations) Matchmaking

Wir können ein Treffen mit anderen internationalen Delegationen organisieren, damit Sie sich mit interessanten globalen Business Partnern auszutauschen. Außerdem unterstützen wir Sie bei der Kontaktaufnahme zu Ausstellern und stellen sicher, dass Sie die spoga+gafa mit den richtigen Ansprechpartnern im Gepäck verlassen.

  • Business Lounge (inkl. Snacks und Drinks)

In der Business Lounge können Sie sich jederzeit eine kleine Pause gönnen oder die Gelegenheit nutzen, Ihr Netzwerk zu erweitern.

  • IVG Gartenparty

Zur spoga+gafa veranstaltet der IVG (Industrieverband Garten e.V.) einen Branchentreff am eigenen Stand. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

  • Gartencenter-Tag und VDG Happy Hour

In Kooperation mit dem Verband Deutscher Gartencenter e.V. findet am Messesonntag der Gartencenter-Tag statt. Zum Abschluss des Tages veranstaltet der VDG ein Branchentreff bei entspannter Musik und herzhaften Snacks.

  • Optional: Organisation vom Besuch des Botanischen Gartens Flora in Köln

Als entspannenden Abschluss eines lebhaften Messetages können Sie über 10.000 Pflanzenarten und hübsch gestaltete Parkanlagen in dieser grünen Oase entdecken.

  • City Tour Köln

Erleben Sie die architektonischen Highlights der Kölner Innenstadt zu Fuß.

  • Brauhaus Abend

Gerne laden wir Sie zu einem entspannten Brauhaus Abend ein.

Ihr kostenfreies Eintrittsticket erhalten Sie über dem spoga+gafa Ticketshop unter https://tickets.koelnmesse.de/cipp/fmkm_visit/custom/pub/content,oid,11428/lang,1/ticket,g_u_e_s_t/~/spoga_gafa_2017.html

Ihr Gutscheincode: xxx

 

Wenn Sie Hilfe bei der Anmeldung benötigen, sprechen Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. Gerne erstellen wir für Sie ein individuelles Rahmenprogramm, das Ihren Messebesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

 

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf der spoga+gafa 2017 begrüßen zu dürfen. Wir garantieren, dass Sie von dieser internationalen Veranstaltung in hohem Maße profitieren werden.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und erfolgreichen Aufenthalt!

Premierminister Tadeusz Mazowiecki und Kanzler Helmut Kohl bei Messe in Krzyżowa

Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl ist heute mit 87 Jahre in seinem Haus in Ludwigshafen gestorben. Seine Gesundheitsprobleme wurden seit dem schweren Unfall bekannt.

Er war ein hervorragender Politiker der CDU, der Schöpfer der deutschen Einheit und ein überzeugter Europäer, der über die Vereinigten Staaten von Europa träumte. Er förderte die Idee des Euro als Bindemittel der europäischen Integration.

An der Spitze von Deutschland stand er als Kanzler 16 Jahre lang. Zum ersten Mal nahm er die Position nach dem Sturz des Kabinetts von Helmut Schmidt, im Oktober 1982. Seitdem gewann er alle nachfolgenden Wahlen, bis zu der Niederlage im September 1998.

Für ein Viertel eines Jahrhunderts, in den Jahren 1973-1998 war er als Vorsitzender der deutschen Christlich-Demokratischen Union CDU.

Im Jahr 1989 präsentierte er einen Zehn-Punkte-Plan für die Wiedervereinigung Deutschlands, angefangen im Oktober 1990.

Bundeskanzler Helmut Kohl führte zu einem Durchbruch in den Beziehungen mit Polen und eröffnete ein neues Kapitel in deutsch-polnischen Beziehungen. Die brüderliche Umarmung zwischen Helmut Kohl und dem Premierminister Tadeusz Mazowiecki am 12. November 1989 in Kreisau ist während der Messe zu einem Symbol der Versöhnung geworden.

„Grenzvertrag“ von 1990 und ein Jahr später der unterzeichnete „Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ gilt nach wie vor als die Grundlage für gute Beziehungen. Auch wenn einige Politiker in Polen einzelne Bestimmungen kritisch sehen.

Helmut Kohl hat stark die Erweiterung der EU nach Polen und anderen Ländern Mittel- und Osteuropa unterstützt.

Für die Deutschen war Helmut Kohl einer der „wichtigsten in der Geschichte.“ In einer Umfrage im Jahr 2009 für die Zeitschrift „Spiegel Geschichte“, in der Rangliste der wichtigsten Männer, steht Helmut Kohl noch vor Konrad Adenauer. In den neunziger Jahren kam er als Kandidat für den Friedensnobelpreis in Frage.

Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb auf Twitter: «In tiefer Trauer um einen großen Deutschen und einen großen Europäer».

Redaktion
Polonia Viva

 

 

Das HARMONIE-FESTIVAL ist ein internationales Festival für Chormusik und Folklore, das seit 1981 alle 7 Jahre bei Limburg an der Lahn durch den Männerchor HARMONIE organisiert wird. Das diesjährige 7. Festival fand unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier statt.

Während der 4 Festival-Tage traten in der knapp 3500 Einwohner zählenden Gemeinde Lindenholzhausen bei Limburg über 6000 Teilnehmer aus 37 Ländern, über 200 Chöre und Folkloreensembles auf. Auch die polnische Folkloregruppe POLONEZ aus Darmstadt war dabei und präsentierte mit drei Auftritten die polnische Folklore. 12 Kinder aus der Kindergruppe tanzten den Krakauer Tanz sowie eine Warschauer Polka. Die Erwachsenengruppe präsentierte polnische Nationaltänze: Krakowiak, Kujawiak sowie die Polonaise bei der Abendgala.

Pepe Info  2.06.2017 - https://www.youtube.com/watch?v=fz09KHPSqxw - (ab 11:25 Min. Bericht in polnischer Sprache über das HARMONIE-Festival))

Für jedwedes Entgegenkommen und Hilfe bei der Umsetzung des Projektes bedanken wir uns bei allen Mitgliedern und Freunden des Polnischen Folkloreensembles POLONEZ e.V. aus Darmstadt. Insbesondere möchten wir uns bei unseren Freunden, den Tanz- und Gesangensembles aus Plock und Krakau bedanken. Bei Herrn Tadeusz Milke, dem Leiter des Pfadfinder-Tanz- und Gesangensemble DZIECI PLOCKA, bedanken wir uns für den dreitätigen intensiven Tanzworkshop für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Darmstadt mit den Tanzleitern des Ensembles „Dzieci Plocka“. Herrn Zbigniew Terlecki, dem Leiter des Tanz- und Gesangensembles KRAKOWIACY danken wir für die Musikaufnahmen für die Kindergruppe. Wir laden Sie ein, sich den Foto- und Videobericht vom HARMONIE-FESTIVAL in Limburg anzuschauen:

Info: http://www.polonez-darmstadt.de/zdjecia_170527_polonez_limburg_harmonie.html


Karolina Kamińska, dr David Biesinger, Grzegorz Żołędziewski, Ines Pohl. Fot. Hans Scherhaufer

Eine der drei Podiumsdiskussionen, die den zweiten Tag der 10. Deutsch-Polnischen Medientage eröffneten, betraf den Online-Journalismus. Die Teilnehmer der Debatte versuchten, eine Reihe von Fragen zu beantworten, die mit dem Aufbau von medialen Informationen in virtuellen Räumen zusammenhängen.
Das Wichtigste ist die seriöse Information

Eine der drei Podiumsdiskussionen, die den zweiten Tag der 10. Deutsch-Polnischen Medientage eröffneten, betraf den Online-Journalismus. Die Teilnehmer der Debatte versuchten, eine Reihe von Fragen zu beantworten, die mit dem Aufbau von medialen Informationen in virtuellen Räumen zusammenhängen.

An dem Gespräch nahmen polnische und deutsche Vertreter von Medien, Unternehmen und öffentlichen Subjekten sowie Studenten der Universität von Zielona Góra teil. Unter ihnen waren Ines Pohl von der Deutschen Welle, Grzegorz Żołędziewski vom Internetportal konfrontuj.pl, David Biesinger vom rbb-Fernsehen und Karolina Kamińska von Radio Zachód.
Während der anderthalbstündigen Debatte wurden Themen wie soziale Medien, journalistische Ethik, die Seriosität von Internetinformationen und auch das Phänomen der Hassbotschaften aufgegriffen, das nach Meinung aller das derzeit größte Problem von Online-Medien ist.

Grzegorz Żołędziewski vom Portal konfrontuj.pl sprach davon, dass es heutzutage neben der Vermittlung von seriösen Inhalten wichtig sei, dass Rezipienten nicht nur ihre Ansichten, sondern auch ihre Emotionen ausdrücken dürfen.

„Ich möchte betonen, dass dies ohne Haten möglich ist“, sagte Żołędziewski. „Man kann im Internet ohne Hass konfrontieren“, so Żołędziewski.
„Das Wichtigste ist die Information“, entgegnete Ines Pohl in Bezug auf den Beitrag von Żołędziewski. „Journalistische Informationen sollten so aufgebaut werden, dass sie dem User seriöse Erklärungen geben und ihm etwas bewusst machen. Dann kann eventuell ein Teil angefügt werden, der emotional wirkt. Es ist keine gute Vorgehensweise, in dieser explosiven Welt, in der viele Staatsoberhäupter hauptsächlich darauf setzen, Emotionen anzustacheln, auf Emotionen zu setzen“, sagte Pohl.

In der anschließenden Diskussion sprachen die Teilnehmer vom journalistischen Haten, das zu einem immer größeren Problem der Medienwelt werde. Es bestehe darin, dass Journalisten sehr kritische und subjektive Informationen publizieren, die zuweilen Angriffe auf andere Redaktionen oder Journalisten bedeuten, die an ein jeweiliges Thema anders herangehen.

Das Phänomen des gegenseitigen Hatens unter Journalisten werde in den sozialen Medien immer deutlicher. Diese Wahrnehmung brachte die Debattierenden dazu, eine wichtige Frage zu stellen: Darf ein Journalist, der für eine Redaktion arbeitet, seine subjektive Meinung auf seinen Profilen in sozialen Medien ausdrücken? Ines Pohl war der Meinung, er solle dies unterlassen, da dies die Seriosität und die Objektivität der Redaktion, für die er arbeitet, infrage stellen könnte.

Während der Diskussion wurden viele Probleme des zeitgenössischen Online-Journalismus angesprochen. Das grundlegende Ergebnis der geführten Gespräche war, dass die Aufmerksamkeit auf die Verantwortung gelenkt wurde, die auf den Schultern von Internet-Journalisten lastet. Ihre Pflicht sei es, die Professionalität ihres Berufes zu bewahren: Seriosität, Objektivität und Unparteilichkeit der Journalisten.

Der Bericht wurde von Krzysztof Wojtas, Mitglied der Jungen Redaktion der SdpZ, erstellt.

 

Weitere Berichtezu Medientage : http://medientage.org/kategorie-berichterstattung,494.html

Redaktion Polonia Viva

Unterwegs in Polen - Begegnungen mit Menschen, ihrer Geschichte und Heimat - Lesung und Gespräch mit Hans Bollinger. Moderation: Manfred Mack. Im Rahmenprogramm des Darmstädter Heinerfestes 2017

Sonntag, 2. Juli 2017, 15:00 Uhr
Deutsches Polen-Institut im Residenzschloss, Zugang über die Wallbrücke/Karolinenplatz, Karl-Dedecius-Saal - Eintritt frei

„Wo liegt Polen?“ könnte man fragen. „Polen liegt nicht, Polen arbeitet!“. Kaum treffender kann man das beschreiben, was Hans Bollinger bei zahllosen Reisen in den deutschen Nachbarstaat erleben durfte. Diesseits der Grenze weiß man nur wenig von den massiven Veränderungen der vergangenen vier Jahrzehnte, die Polen zu einem modernen europäischen Land werden ließen. Doch gerade die Begegnungen mit einfachen Menschen haben es Bollinger angetan: Bergleute, Köhler, Förster und Bauern, die in schwierigen Verhältnissen ihr persönlichen Glück zu meistern versuchen.

Der Pädagoge und Musiker Hans Bollinger (*1949) engagiert sich intensiv für einen partnerschaftlichen Austausch mit Polen. »Unterwegs in Polen« ist eine ganz persönliche Liebeserklärung an ein unterschätztes Land, das es zu entdecken gilt.

www.deutsches-polen-institut.de

SprachCafé Polnisch in Berlin-Pankow ... ist ein offener Begegnungsort für Sprache und Kommunikation, ganz besonders für Fans von Polen, vom Land & Menschen, polnischer Sprache,
Kultur und Küche.

Wir treffen uns, um uns auf Polnisch und Deutsch (oder noch anders) zu unterhalten, um uns über interessante Themen auszutauschen, voneinander zu lernen, uns gegenseitig zu unterstützen
und anzuregen, wie auch immer…

Auf neue Menschen und neue Ideen sind wir immer gespannt! Zwei- und Mehrsprachigkeit sowie Bildung stehen bei uns im Mittelpunkt. Wir arbeiten generationsübergreifend. Und Kinder sind bei uns besonders gern willkommen!
 
Witajcie!

Während der Gala der Polonia mit der Polonicus-Ehrenpreisverleihung am 6. Mai 2017 haben die deutschen Gäste und Politiker Grußworte für den Friedensnobelpreisträger und ehemaligen Präsidenten Polens, Polens Lech Walesa ausgesprochen.

In dem Kurzfilm können wir sowohl die Grußworte als auch den gesamten Vortrag des legendären Mitgründers und Anführers der Solidarnosc-Bewegung Lech Walesa finden.

Direktlink: https://www.youtube.com/watch?v=q6rG10vbscs&t=1s

Für den Film in drei Sprachen, Polnisch, Deutsch und Englisch danken wir der Firma „4K-shots!“ (www.4K-shots.com)

Redaktion Polonia Viva 

Am 21. Mai 2017 fand vor dem Rathaus von Berlin-Reinickendorf ein Fest aus dem Anlass des Tages der Polonia und der Polen im Ausland statt. Es gehört bereits zu Tradition, dass dieser Tag in größeren Ansammlungen von Polonia weltweit feierlich gefeiert wird. An verschiedenen Orten bereiten die Mitglieder von Polonia-Organisationen Veranstaltungen aus diesem Anlass vor. Am Tag der Polonia bildet die weltweit verstreute Polonia eine große Gemeinschaft mit polnischen Wurzeln.  Auch in dem multikulturellen Berlin möchten die Polen durch verschiedene Aktivitäten sichtbar werden.

Seit Jahren wecken zahlreiche spektakuläre Events der Polonia das Interesse der deutschen Institutionen, Politiker und Medien. Zu diesen Veranstaltungen gehört auch der immer populärer werdende Tag der Polonia. Das Fest wird seit acht Jahren durch den Polnischen Rat, Landesverband Berlin, organisiert und ist inzwischen zu einer Tradition geworden, zu der Teilnahme daran werden alle Berliner herzlich eingeladen.

Der Vorsitzende des Polnischen Rates in Berlin Ferdynand Domaradzki stellt sich gemeinsam mit seinem aus 40 freiwilligen Helfern bestehenden Unterstützungskomitee jedes Jahr einer großen und besonders in logistischer Hinsicht schwierigen Herausforderung.  Die in Deutschland populäre Form des Festes hat sich bewährt und erlaubt es uns – Polen, unsere Traditionen in der Stadt zu zeigen.

Während des diesjährigen Festes präsentierten sich Organisationen der Polonia, Medien, Verlage, Vereine und Sportklubs – es entstand ein vielfältiges, farbenfrohes Bild der Polonia in Berlin.  Das Fest war eine geeignete Gelegenheit, um die Aktivitäten, Erfolge und Perspektiven der Polonia zu zeigen.

Ferdynand Domaradzki hat mit seiner Entschlossenheit bereits mehrmals gezeigt, dass er die im Ausland lebenden Polen integrieren und mobilisieren kann. Es ist eine wichtige und ehrenvolle Aufgabe und eine große Verantwortung. Heute ist es einfach, Massen zu erreichen. Die gelungene Veranstaltung war mit Sicherheit der persönliche Erfolg des charismatischen Führers der Polonia – Ferdynand Domaradzki und der Mitglieder des Vorstands des Polnischen Rates in Berlin. Ich möchte auch hinzufügen, dass die Zeiten der zerstrittenen Polonia in Berlin (hoffentlich für immer) vorbei sind.

Der Vorsitzende des Polnischen Rates hat bereits mehrmals bewiesen, dass er seine Ziele konsequent realisiert. Die Aufgaben  sind nur scheinbar einfach, das Hauptproblem besteht darin, dass der Veranstalter jedes Jahr sowohl die polnischen als auch die deutschen Behörden davon überzeugen muss, dass die Finanzierung von derartigen Veranstaltungen sehr wichtig ist. Dabei ist es sehr wichtig, dass wir uns im Aufenthaltsland präsentieren und ein freundliches Image zeigen. Nur dadurch können die bis vor kurzem vorhandenen negativen Stereotype verschwinden. Wir möchten weiterhin unser Image ändern und zeigen, dass wir genauso wie die anderen ethnischen Gruppen in Berlin präsent sind.  

Wie war das Fest 2017?

Das Kulturprogramm war sehr vielfältig – es bestand aus der traditionellen polnischen Folkloremusik, Unterhaltungsmusik, Rock und Pop und Hits. Auf der Bühne führten die Gruppen der Polonia Folkloretänze, klassische Musik und moderne Tänze auf. Der Star des Abends war Urszula. Durch die Vielfalt entstand ein Bühnenprogramm für jeden Geschmack.  Das wichtigste Aspekt der Veranstaltung war die Präsentation des Potentials der Polonia: der Jugendgruppen und der Musikgruppen, die verschiedene Gattungen der Musik vorstellten.  

Das Fest fing um 11.00 Uhr an und dauerte bis zu den späten Abendstunden. Die offizielle Eröffnung fand um 15.00 Uhr statt, da war der Platz vor dem Rathaus bis zum letzten Platz gefüllt. Das Fest wurde während der gesamten Dauer zahlreich besucht, es handelte sich mit Sicherheit um einen Zuschauerrekord!

Im offiziellen Teil der Veranstaltung begrüßte die Gäste der Gastgeber – Ferdynand Domaradzki, gemeinsam mit dem Generalkonsul der Polnischen Botschaft in Berlin Marcin Jakubowski und dem  Bürgermeister des Bezirks Berlin-Reinickendorf Frank Balzer.  Im Namen des diesjährigen Spezialgastes – der Gemeinde und der Stadt Miedzyrzecz begrüßte die Gäste der Landrat der Gemeinde Miedzyrzecz Grzegorz Gabryelski und der Bürgermeister der Stadt Miedzyrzecz Remigiusz Lorenz. Die Leiterin der Abteilung für Kontrolle des Bürgeramtes des Lebuser Wojewoden – Frau Teresa Kaczmarek las den Brief des Wojewoden, Herrn Wladyslaw Dajczak an die Teilnehmer des Festes. Das Fest besuchten auch der Abgeordnete des Polnischen Sejm Wojciech Ziemniak und der Vorsitzende des Konvents Polnischer Organisationen in Deutschland Alexander Zajac.

Das Konzert führten – die Polnischlehrerin Malgorzata Tuszynska gemeinsam mit dem Musiker und Sänger der Band „Bez Zawieszenia“ – Wojtek Sowinski.

Das Klima der Veranstaltung war wunderbar, das Fest wurde zahlreich von Familien mit Kindern und Jugendlichen besucht, von Kleinkindern bis zu Senioren war jede Altersgruppe vertreten.  Es war sehr angenehm bekannte Gesichter zu sehen und  in einer lockeren Atmosphäre zu plaudern. Ich repräsentierte gemeinsam mit Joanna Trümner und Ewa Slaska den Informationsstand der Geschäftsstelle der Polonia und des Vereins Städtepartnerschaft Berlin-Stettin. Das Konzept mit den Informationsständen hat sich bewährt.

Wofür interessierte man sich? Am meisten für die Möglichkeiten der Teilnahme an polnischen Ereignissen, der Art der Finanzierung von Kulturprojekten und Organisationen. Es kam zu zahlreichen Kontakten, man tauschte Informationen aus, und genoss die Spezialitäten der polnischen Küche, darunter der regionalen Küche: polnische Wurst, Bigos, Pierogi spielten dabei die Hauptrolle, es ist unvorstellbar, dass sie an einem polnischen Fest fehlen können.

Der Tag der Polonia endete mit dem Auftritt von Urszula mit ihrer Musikband, die die größten Hits dieser Formation wie: „Dmuchawce, latawce“, „Konik na biegunach“ oder „Malinowy Krol“ erinnerten.

Fotoreportage

Krystyna Koziewicz

 

Vereinabteilung  „Polnische Gemeinschaft“ in Poznan lädt junge Polonia zudem XI Welttreff der Junge Polonia „Adlernäst 2017“, in der Zeit vom 20. Juli bis  29. Juli in Wągrowiec in der Nähe von Poznan sei werden
Detaillierte Informationen über die Poloniatreff „Adler-Nest im Jahr 2017“, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular in den folgenden Anhängen.

Info: http://wiadomosci.wspolnotapolska.org.pl/wiadomosci/6210/XI-wiatowy-Zlot-Modziey-Polonijnej-Orle-Gniazdo-2017

Aachen hat einen neuen Karlspreisträger: Der britische Historiker Timothy Garton Ash bekam die prestigeträchtige Auszeichnung am Donnerstag im Krönungssaal des Aachener Rathauses von Oberbürgermeister Marcel Philipp überreicht. Die Laudatio hielt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Harald Krömer.

Mit einer politischen Liebeserklärung an Deutschland hat sich der britische Historiker Timothy Garton Ash für den Internationalen Karlspreis bedankt, der ihm im Aachener Rathaus verliehen wurde. „Ich persönlich finde es unglaublich bewegend, dass sich heute Flüchtlinge aus aller Welt nach Deutschland sehnen, als wäre es das Gelobte Land“, sagte Garton Ash auf Deutsch zu mehr als 800 Gästen im Krönungssaal Foto: Michael Jaspers, dpa  

Während im Krönungssaal die letzten Vorbereitungen für den großen Festakt am Himmelfahrtstag getroffen werden, arbeitet der britische Historiker und Publizist Timothy Garton Ash am Vortag der Karlspreisverleihung seine ersten öffentlichen Auftritte ab. Der Diskussion vor Studenten der RWTH am Nachmittag folgte am Abend ein Interview auf der Katschhofbühne zwischen Dom und Rathaus. Foto: Harald Krömer.

Den Internationalen Karlspreis kriegen Leute, die sich für Europa einsetzen. Die Preisträger haben dafür gesorgt, dass sich die Länder in Europa gut miteinander verstehen und sie zusammenarbeiten. Oft sind es Politiker, die den Preis kriegen. Ein Mal hat aber auch der Euro einen Karlspreis bekommen, und ein anderes Mal waren es die Menschen im Land Luxemburg.

Timothy Garton Ash ist Schriftsteller und Historiker. Als Wissenschaftler setzt er sich damit auseinander, was seit 1945 in Europa geschehen ist. Die, die den Preis vergeben, meinen, dass er die Auszeichnung verdient hat. Timothy Garton Ash hat erlebt, wie Europa gewachsen ist. Er hat das erforscht und beschrieben. Er wünscht sich, dass Großbritannien und die Europäische Union eine enge Bindung zueinander haben. Bald aber schon soll sein Land aus dem Verbund austreten. Großbritannien will nicht mehr zur EU gehören. Darunter leidet der Professor, heißt es. Es schmerzt ihn sehr. Foto: Harald Krömer.

Redaktion Polonia Viva

Quelle: Aachener Nachrichten , Aachener Zeitund , Internetrecherche

Fotos: Harald Krömer und in Krłnungssaal Michael Jaspers

 

"Erasmus evening", ein polnisches Radioprojekt zum Studienaustauschprogramm Erasmus, hat dieses Jahr den ersten Preis beim Wettbewerb um den Europäischen Jugendkarlspreis 2017 am 23. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis wurde "Re-discover Europe" für Aktionstage gegen Euroskeptizismus in Dänemark verliehen. Der dritte Preis ging an "Are we Europe", eine Online-Multimediaplattform aus den Niederlanden. Der Jugendkarlspreis wird jährlich vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis an Projekte vergeben, die ein gemeinsames Bewusstsein europäischer Identität und Integration unter jungen Menschen fördern.

Der erste Preis wurde von Parlamentsvizepräsidentin Sylvie Guillaume und dem Vorsitzenden der Stiftung Internationaler Karlspreis Michael Jansen, der zweite Preis vom ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, und der dritte Preis vom Oberbürgermeister von Aachen, Marcel Philipp, überreicht.

Ausgezeichnet werden junge Menschen im Alter von 16-30 Jahren, die mit ihren Projekten praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als Gemeinschaft liefern.

Die drei Gewinnerprojekte werden mit 7.500, 5.000, beziehungsweise 2.000 Euro prämiert. Die Gewinner werden zudem zu einem Besuch in das Europäische Parlament nach Brüssel eingeladen. Vertreter der besten Projekte aus allen 28 Mitgliedstaaten waren am 23. Mai 2017 zur feierlichen Preisverleihung im Aachener Rathaus eingeladen, wo ihnen eine Urkunde und eine Medaille überreicht wurden.

  1. Preis: Polen - Erasmus evening

"Erasmus evening" ist eine Onlineradiosendung für Studierende, die einen Erasmusaufenthalt im Ausland erwägen. Sie wurde über den studentischen Radiosender Radio Meteor UAM der Adam Mckiewicz Universität in Posen gesendet. Gäste waren polnische Studierende, die im Ausland studieren, oder Ausländer, die in Polen studieren. Die Interviews drehten sich um Themen wie die Einreichung von Dokumenten, die Auswahl von Fächern, die Wohnungssuche in einem anderen Land, Unterschiede zwischen Universitäten und die Möglichkeiten, die sie bieten, das Bildungssystem oder das tägliche Leben der Studierenden.

  1. Preis: Dänemark - Re-discover Europe

"Re-discover Europe" war ein Ereignis, das an zwei unterschiedlichen Tagen in der euroskeptischen Stadt Aalborg im Norden Dänemarks stattfand. Am 6. Mai nahmen Menschen unterschiedlicher ethnischer Hintergründe mit EU-Flaggen an einem Umzug teil. In einem multikulturellen Dorf konnten die Ortsansässigen mehr über die Diversität in ihrer Stadt lernen. Am 9. Mai fanden Aktivitäten zum Europatag statt, beispielsweise Vorträge zur Zukunft der EU (inspiriert vom Modell der TED-Talks), sowie ein EU-Straßenfest zum Ausklang.

  1. Preis: Niederlande - Are we Europe

"Are we Europe" ist eine Online-Multimediaplattform, bei der junge Menschen ihre Geschichten dazu einreichen können, wie es sich wirklich anfühlt, europäisch zu sein. Die Gründer der Plattform sind überzeugt, dass es in Zeiten der negativen Medienberichterstattung und Meinungen vieler Menschen zu Europa wichtig ist, junge Europäer zu motivieren, den Lesern neue Wahrnehmungsweisen zu Europa nahezubringen.

Gewinnerprojekte aus Deutschland und Öesterreich:

Das diesjährige Gewinnerprojekt aus Deutschland war das Projekt „Seehilfe e.V. - Solidarität darf nicht an den Grenzen enden", ein Bremer Verein mit Mitgliedern in ganz Deutschland, der geflüchtete Menschen auf Sizilien unterstützt. In Öesterreich hat das Projekt "Explosion of Peace #Friedenstaube" gewonnen. Es wurde von Jugendlichen aus Vorarlberg initiiert, um die Jugend Europas zusammenzubringen und einen Beitrag zum Frieden zu leisten.

Für weitere Informationen:

Jugendkarlspreis Webseite: http://www.charlemagneyouthprize.eu/

Jugendkarlspreis auf Twitter: https://twitter.com/EUyouthPrize

 

2017 Gewinnerprojekte

Erasmus evening: https://www.youtube.com/playlist?list=PLnuwezyMDLsK4WDREdRO0c7xETABPc6YZ

 Re-discover Europe: http://euro.dk/hvem-er-vi/lokalforeninger/euronord/

Are we Europe: https://www.areweeurope.com/ 

Deutscher Gewinner: http://www.seehilfe.com/

Öesterreichischer Gewinner: http://www.ojal.at/events/event/explosion-of-peace/

Fotos:

Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

 

Mirek Suliga zusammen mit der Gruppe „Wandernde Guitars“ ("Wędrowne Gitary) und Herr Waldemar Kostrzebski erhielten eine Einladung in dem Programm „Oppeln am Morgen“, tägliche morgens Show, ausgestrahlt auf TVP 3 Opole von Montag bis Freitag von 7,00 bis 8,15 teilzunehmen.
 
Zum ersten Mal in öffentlich-rechtlichen Fernsehen wird das Lied präsentiert „Opole Guten Morgen, guten Morgen“ Mirka Zusammensetzung Suligi zu dem Text von Waldemar Kostrzebski. Das gesamte Programm wird auf dem Blog vom Herrn Kostrzebski veröffentlichen, nachdem Aufnahmen von den Herausgebern TVP3 Opole erhalten wird.

TVP3 Opole - "Opolskie o poranku"  23.05.2017, Zwischen 7:00 - 8:15 Uhr

Wandernde Guitarren -Wędrowne Gitary www.wedrownegitary.pl

Waldemar Kostrzębski  waldemar-kostrzebski.blogspot.de

TVP3 Opole opole.tvp.pl/

O!polskie o poranku  opole.tvp.pl/23441554/opolskie-o-poranku

Lech Wałęsa, Ehrenpreisträger des diesjährigen Polonicus-Preises, der Auszeichnung der europäischen Polonia, hat in Aachen appelliert, dass die Deutschen sich noch stärker in die europäische Gemeinschaft einbinden.

Der Ehrenpreisträger der diesjährigen achten [Anmerkung der Redaktion: neunten] Ausgabe wurde in Aachen für sein Lebenswerk für Freiheit und Demokratie in Polen und Europa ausgezeichnet. In seiner Dankesrede nach Übergabe des prestigeträchtigen Preises betonte Lech Wałęsa im Krönungssaal des historischen Rathauses, dass Deutschland die größte Macht in Europa sei – auch wenn er sich wünsche, dass Polen das wäre. Deshalb wandte er sich an Deutschland: „Beendet eure Komplexe und übernehmt die Führung in Europa. Wenn man ein intelligentes Europa bauen will, muss es auf soliden Werten basieren und wenn jemand wie Polen‚ Ungarn oder wer auch immer sonst die Union zerschlagen will, dann müsst ihr als führende Kraft eine Lösung bereit halten, um fünf Minuten nach dem Zusammenbruch der Union eine neue zu bilden,“ sagte der ehemalige Gewerkschaftler und Präsident von Polen.

Werte als Grundlage Europas

Das Publikum der Polonicus-Gala applaudierte Wałęsas Forderungen, „die Grundlagen Europas zu diskutieren, die Wirtschaftssysteme zu optimieren und über eine Verbesserung der Demokratie zu sprechen,“ damit Europa zu einer Organisation wird, in der man sich verständigen kann. Lech Wałęsa unterstrich, dass es etwas Gutes sei, wenn man sich dazu bekennt Deutscher oder Pole zu sein, dass man damit „aber nicht die Entwicklung Europas stören oder abbremsen darf, weil es unmöglich ist, sie aufzuhalten.“

Zum Abschluss fügte Lech Wałęsa hinzu, dass „keine Generation zuvor solche Chancen auf Entwicklung und Wohlstand hatte.“ Besonders hob er hervor: „Lasst uns nicht vergessen: Wenn wir ein schönes, vereintes Europa wollen, dann werden wir das auch haben.“ 

Franz-Josef Lersch-Mense (SPD), Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalens, erklärte in seiner Rede, dass Lech Wałęsa der „eigentliche Motor der europäischen Demokratie“ ist, und die Deutschen ihm nie vergessen werden, was er für die deutsche Wiedervereinigung getan hat.

„Kultur frei von politischem Druck“

Den Polonicus-Preis 2017 in der Kategorie Kultur erhielt die Regisseurin Agnieszka Holland, die bei der Berlinale 2017 den silbernen Bären gewann. Ihre Tochter Kasia Adamik nahm den Preis für sie entgegen und las einen Dankesbrief der Regisseurin vor. Agnieszka Holland bemerkte darin, dass „die Größe der polnischen Kultur in ihrer Vielfalt und Offenheit liegt sowie in ihrem Streben nach Wahrheit, Gerechtigkeit und schließlich der Freiheit.“ Die Regisseurin betonte auch, dass „Kultur immer umstritten, lebendig, kreativ und frei von Druck aus Politik oder Parteien ist.“

Gute deutsch-polnische Beziehungen

Der Gewinner des Polonicus-Preises für den deutsch-polnischen Dialog war Werner Jostmeier, der Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe im Landtag Nordrhein-Westfalens, der seit Jahrzehnten in polnisch-deutschen Angelegenheiten engagiert ist. Unter anderem organisierte er nach der Einführung des Kriegsrechts im Jahr 1981 die Hilfsaktion „Päckchen für Polen“. Laut Werner Jostmeier sind die deutsch-polnischen Beziehungen „so gut, wie noch nie.“

In der Kategorie „Polonia“ erhielt Frau Aldona Głowacka-Silberner den Polonicus-Preis für ihr langjähriges gesellschaftliches Engagement für die Polonia, die Förderung der polnischen Kultur und Sprache sowie die Förderung des polnischen Nationaltanzes im niedersächsischen Hannover.

Europäische Polonia wünscht sich „umsichtiges Polen“

Der Vorsitzende der Jury des  Polonicus-Preis und des Europäischen Instituts für Kultur und Medien Polonicus VoG, Wiesław Lewicki, stellte fest, dass „die Polonia mit Unruhe die politischen Entwicklungen in Polen verfolgt.“ Zugleich betonte er, dass die daraus resultierenden Spannungen nicht nur die polnische Bevölkerung in Polen, sondern auch die Polonia spalte. “Alle in Europa lebenden Polen wünschen sich ein überlegt handelndes, vernünftiges, sich an das Recht haltendes Polen, das die Demokratie in der Europäischen Union stärkt. Dafür werden wir uns stark machen, denn die europäische Polonia besteht vor allem aus europäischen Bürgern.“ – betonte Wiesław Lewicki.

Der Polonicus-Preis ist eine prestigeträchtige Auszeichnung der europäischen Polonia, die den Dialog und den Prozess der Vereinigung honoriert und Polen in Europa und der Welt fördert. Der Preis wird seit 2009 verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehörten unter anderem Prof. Władysław Bartoszewski, Prof. Jerzy Buzek, Prof. Karl Dedecius, der Regisseur Andrzej Wajda, die Schauspielerin Krystyna Janda und Prof. Leszek Balcerowicz.

Alexandra Jarecka

(Übersetzung: Michael Lewicki)

Foto: Dariusz Manka - www.fotokiste.de

Von Links: Wiesław i Alexandra Lewicki, Kasia Adamik, Aldona Głowacka-Silberner, Werner Jostmeier, Lech Wałęsa, OB Marcel Philipp, Franz-Josef Lersch-Mense

 

Polonia in Berlin organiesiert ein weiteres Tag der Polonia. Polnische Rat - Landesverband in Berlin lädt zu einem Festyn der Polnische Kultur im Rathaus Reinickendorf am kommenden Sonntag ein.

Sonntag, den 21. Mai , zwischen 11:00 - 21.00 Uhr,

Rathaus Reinickendorf,

Eichborndamm 215, 13437 Berlin.

 Das Programm ist sehr reich und für jedem Gast bittet ein Spaß über ganzen Tag.  Polonia läd alle herzlihst ein und wir sehen uns af dem Festyn !

Der lange Atem - Aldona Głowacka-Silberner hält gute Nerven und Ausdauer für das Rezept für effektive Arbeit. Die Vorsitzende des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen wurde mit dem diesjährigen Polonicus-Preis ausgezeichnet.

Vor über 20 Jahren, als wir uns kennenlernten, warst Du einfach „unsere Aldonka“ – eine grazile Tänzerin und Choreographin der Folkloregruppe Polonia in Hannover. Kannst Du daran erinnern, wie sich die „Aldonka“ in eine seriöse und von allen bekannte „Aldona“ verwandelt hat?

Es geschah allmählich,  wahrscheinlich durch die Pflichten, die ich übernommen habe. Außer der Leitung der Gruppe organisierte ich auch verschiedene, große und kleine Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte und Bälle. Nach der Auflösung unserer Lokalzeitschrift kam noch die regelmäßige Versendung von hunderten von E-Mails hinzu, um die entstandene Informationslücke zu schließen. Während der Ausführung von diesen Aufgaben und der damit verbundenen Arbeit wird man ernster und wird von Anderen auch ernst genommen.

Als wir uns damals kennengelernt haben, machte das Verbindungsbüro der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen die ersten Schritte. Deine ersten bereits erwähnten Aufgaben sind mit dieser Vereinigung verbunden – wie fing dein Abenteuer dort an?

Der damalige Pfarrer der Polnischen Gemeinde in Hannover – Rektor Budyń initiierte diese Struktur und half dadurch den bereits aktiven Organisationen sich zu vereinigen. Damals gab es sehr viele Vereine, so dass es notwendig war, sie nach außen zu vertreten. Man hat mich – Tänzerin und Choreographin – und eine Kollegin, mit der wir gemeinsam damals die Gruppe Polonia gründeten und leiteten, dazu überredet, unsere Unterschrift unter dem Gründungsdokument des Büros zu leisten. Die Gespräche über den Namen und den Bereich der Tätigkeit des Büros dauerten sehr lange. Schließlich wurde beschlossen, dass das Büro die polnischen Organisationen vertreten und unterstützen wird, ohne in die inneren Angelegenheiten der Mitgliedsorganisationen zu intervenieren.  Ich war damals eine junge Person, die kein Interesse für die Gespräche hinter den Kulissen hatte. Dennoch begann ich bereits dann, die Treffen der Dachorganisationen zu besuchen bzw. Gespräche mit den Vertretern des Konsulats in Hamburg zu führen. Ich fand auch ein Thema, welches mich besonders faszinierte – nämlich die Gründung einer eigenen Organisation – der Folkloregruppe Polonia als eine Tanzgruppe, die bei der Polnischen Katholischen Mission in Hannover tätig war. Die Realisierung dieser Idee gab mir Mut und seit 1998 war ich in dem Verbindungsbüro für die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen verantwortlich. Als, es war wohl 2002,  der damalige Leiter des Büros, angesehene Persönlichkeit der Polonia Waldemar Wachowski nach Recklinghausen ging, übernahm ich die Verantwortung für die Tätigkeit des Verbindungsbüros und registrierte die Organisation als einen eingetragenen Verein mit eigener Satzung.

Ich erinnere mich an verschiedene Projekte und Ereignisse, die ich mit Deiner ehrenamtlichen Arbeit assoziiere, beispielsweise die Auftritte eurer Gruppe während verschiedener staatlichen und kirchlichen Veranstaltungen, aber auch auf Einladungen deutscher Partner, die Bälle der Polonia und Konzerte der jungen Talente oder die Polonia-Treffen bei einer Tasse Tee, die sich zum Ziel stellen, die Polonia in Hannover zu integrieren. Was dominierte Deine ehrenamtliche Arbeit in den letzten Jahren?

Eigentlich engagiere ich ein halbes Jahr lang meine Kräfte im Verbindungsbüro in eine sehr wichtige Veranstaltung – das seit 5 Jahren stattfindende Polonia-Kulturfestival: „Klänge, die verbinden“. Es wird von der Polonia rege in Anspruch genommen und jährlich von stets wachsenden Zahlen von Gästen, die aus diesem Anlass aus dem gesamten Bundesland Niedersachsen kommen, besucht. Deswegen bemühe ich mich stets, diese Veranstaltung fortsetzen zu können, falls die finanziellen Mittel es erlauben.

Hier hast du einen wichtigen Aspekt angesprochen, es ist keine Kunst, eine Einzelveranstaltung oder auch eine Veranstaltungsreihe zu organisieren, die richtige Herausforderung ist die langjährige Fortsetzung der Tätigkeit. Dir ist es sowohl im Fall der Folkloregruppe (es sind bereits 30 Jahre!) als auch im Falle des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen gelungen. Du hast die Tätigkeit dieser Organisation allmählich und geduldig, Schritt nach Schritt, auf ganz Niedersachsen ausgedehnt. Wie lautet dein persönliches Erfolgsrezept?

Es ist eine gute Frage. Ich würde sagen: Ausdauer und Disziplin, um regelmäßig Woche pro Woche freie Zeit damit zu verbringen, was man für wichtig hält – in meinem Fall ist es die Gemeinschaft der Polonia – sich gegenseitig respektieren und die Arbeit der Anderen schätzen, vor allem aber gute Nerven haben.

Für deine Ausdauer sprechen drei Dekaden von ununterbrochener ehrenamtlicher Arbeit, wie sieht es mit deinen Nerven aus? Wann werden sie besonders strapaziert?

Selbstverständlich in angespannten Situationen. Wenn man sehr viele Termine mit der Gruppe, im Büro und gleichzeitig organisatorische Aufgaben zu erfüllen hat und zu Hause sowohl die Kinder als auch der Ehemann etwas erwarten. Dann wird es brenzlig und man muss sich beherrschen können. Andererseits gibt es auch Situationen, wo man unangenehme Post erhält, die meine Tätigkeit in Frage stellt. Es ist kaum zu glauben, aber ich habe zahlreiche solche Momente erlebt. In meiner Familie gibt es eine starke Tradition der ehrenamtlichen Arbeit, ich bin damit groß geworden und ich setze sie fort. Es gibt allerdings auch Menschen, die nicht verstehen können, dass man sich derartig stark in ehrenamtliche Arbeit, ohne finanzielle Vorteile engagieren will. Unser Lohn ist Dankbarkeit und Anerkennung von unseren Landsleuten. Außerdem werden wir als Vertreter der Polonia wahrgenommen und respektiert – sowohl auf der Stadtebene als auch auf der Landesebene, was mich mit Stolz erfüllt. Ich gebe ehrlich zu – dass es die strapazierten Nerven einigermaßen beruhigt.

Die Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern und die Anwesenheit in der Öffentlichkeit ist das, was die Mitglieder der Polonia manchmal vergessen. Als Leiterin des Verbindungsbüros der Polonischen Organisationen wurdest du zu dem Migrantenbeirat bei dem Ministerpräsidenten von Niedersachsen Stephan Weil eingeladen, außerdem hast du Zusammenarbeit mit der Ausländerbeauftragten von Niedersachsen  Doris Schröder-Köpf aufgenommen. Was sind die Ziele des Verbindungsbüros auf diesem Gebiet?

Wir möchten, dass die Politiker die Bedürfnisse unserer Polonia-Gruppe wahrnehmen, da wir de zweitgrößte Migrantengruppe in Niedersachsen sind. Seit vielen Jahren arbeiten unsere Vereine mit der Stadtverwaltung zusammen, im Mai werden zweite Konsultationsgespräche des Büros mit Frau Schröder-Knöpf stattfinden. Uns interessiert hierbei  besonders der Unterricht der polnischen Sprache an den Schulen, auf allen Unterrichtsebenen. Wir möchten dabei den Deutschen die Nähe zu Polen vergegenwärtigen, mein Traum ist es, dass die polnische Sprache wie Französisch zu den Sprachen der Nachbarn zählt.

Ich gratuliere Dir zu dem Polonicus-Preis, ich wünsche Dir, dass viele junge Menschen sich von Deinem Beispiel anstecken lassen und Dir und anderen Personen in der ausdauernden Arbeit für die Polonia helfen.

Gespräch: Grażyna Kamien-Söffker

Der Polonicus-Preis wird seit 2009 durch das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VOG in vier Kategorien verliehen. Die diesjährigen Preisträger der 9 Ausgabe des Preises waren: Agnieszka Holland – Filmregisseurin im Bereich Kultur, Werner Jostmeier MdL – Vorsitzender der Parlamentariergruppe Polen im Landtag von Nordrhein-Westfalen in der Kategorie des deutsch-polnischen Dialogs und Aldona Glowacka-Silberner in der Kategorie der Organisation des Lebens der Polonia. Den Sonderpreis der Jury unter der Leitung von Wiesław Lewicki erhielt Lech Wałęsa – der ehemalige Staatspräsident Polens und Friedensnobelpreisträger für sein Lebenswerk und einen besonderen Beitrag zu der bürgerlichen Identität im vereinigten Europa. Die Übergabe der Preise fand am 6.05.2017 in dem historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses. Musikalisch begleitete der Chor der Polnischen Katholischen Mission in Wuppertal „Benedictus“ die Veranstaltung.

Fotos:

Aldona Glowacka-Silberner in Begleitung der Tänzerinnen der Tanzgruppe Polonia Hannover (aus dem Archiv der Gruppe)

Aldona Glowacka-Silberner (mein Bild während des Gesprächs in der Wohnung von Aldona Glowacka-Silberner)

Der lange Atem - Aldona Głowacka-Silberner hält gute Nerven und Ausdauer für das Rezept für effektive Arbeit. Die Vorsitzende des Verbindungsbüros der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen wurde mit dem diesjährigen Polonicus-Preis ausgezeichnet.

Vor über 20 Jahren, als wir uns kennenlernten, warst Du einfach „unsere Aldonka“ – eine grazile Tänzerin und Choreographin der Folkloregruppe Polonia in Hannover. Kannst Du daran erinnern, wie sich die „Aldonka“ in eine seriöse und von allen bekannte „Aldona“ verwandelt hat?

Es geschah allmählich,  wahrscheinlich durch die Pflichten, die ich übernommen habe. Außer der Leitung der Gruppe organisierte ich auch verschiedene, große und kleine Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte und Bälle. Nach der Auflösung unserer Lokalzeitschrift kam noch die regelmäßige Versendung von hunderten von E-Mails hinzu, um die entstandene Informationslücke zu schließen. Während der Ausführung von diesen Aufgaben und der damit verbundenen Arbeit wird man ernster und wird von Anderen auch ernst genommen.

Als wir uns damals kennengelernt haben, machte das Verbindungsbüro der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen die ersten Schritte. Deine ersten bereits erwähnten Aufgaben sind mit dieser Vereinigung verbunden – wie fing dein Abenteuer dort an?

Der damalige Pfarrer der Polnischen Gemeinde in Hannover – Rektor Budyń initiierte diese Struktur und half dadurch den bereits aktiven Organisationen sich zu vereinigen. Damals gab es sehr viele Vereine, so dass es notwendig war, sie nach außen zu vertreten. Man hat mich – Tänzerin und Choreographin – und eine Kollegin, mit der wir gemeinsam damals die Gruppe Polonia gründeten und leiteten, dazu überredet, unsere Unterschrift unter dem Gründungsdokument des Büros zu leisten. Die Gespräche über den Namen und den Bereich der Tätigkeit des Büros dauerten sehr lange. Schließlich wurde beschlossen, dass das Büro die polnischen Organisationen vertreten und unterstützen wird, ohne in die inneren Angelegenheiten der Mitgliedsorganisationen zu intervenieren.  Ich war damals eine junge Person, die kein Interesse für die Gespräche hinter den Kulissen hatte. Dennoch begann ich bereits dann, die Treffen der Dachorganisationen zu besuchen bzw. Gespräche mit den Vertretern des Konsulats in Hamburg zu führen. Ich fand auch ein Thema, welches mich besonders faszinierte – nämlich die Gründung einer eigenen Organisation – der Folkloregruppe Polonia als eine Tanzgruppe, die bei der Polnischen Katholischen Mission in Hannover tätig war. Die Realisierung dieser Idee gab mir Mut und seit 1998 war ich in dem Verbindungsbüro für die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen verantwortlich. Als, es war wohl 2002,  der damalige Leiter des Büros, angesehene Persönlichkeit der Polonia Waldemar Wachowski nach Recklinghausen ging, übernahm ich die Verantwortung für die Tätigkeit des Verbindungsbüros und registrierte die Organisation als einen eingetragenen Verein mit eigener Satzung.

Ich erinnere mich an verschiedene Projekte und Ereignisse, die ich mit Deiner ehrenamtlichen Arbeit assoziiere, beispielsweise die Auftritte eurer Gruppe während verschiedener staatlichen und kirchlichen Veranstaltungen, aber auch auf Einladungen deutscher Partner, die Bälle der Polonia und Konzerte der jungen Talente oder die Polonia-Treffen bei einer Tasse Tee, die sich zum Ziel stellen, die Polonia in Hannover zu integrieren. Was dominierte Deine ehrenamtliche Arbeit in den letzten Jahren?

Eigentlich engagiere ich ein halbes Jahr lang meine Kräfte im Verbindungsbüro in eine sehr wichtige Veranstaltung – das seit 5 Jahren stattfindende Polonia-Kulturfestival: „Klänge, die verbinden“. Es wird von der Polonia rege in Anspruch genommen und jährlich von stets wachsenden Zahlen von Gästen, die aus diesem Anlass aus dem gesamten Bundesland Niedersachsen kommen, besucht. Deswegen bemühe ich mich stets, diese Veranstaltung fortsetzen zu können, falls die finanziellen Mittel es erlauben.

Hier hast du einen wichtigen Aspekt angesprochen, es ist keine Kunst, eine Einzelveranstaltung oder auch eine Veranstaltungsreihe zu organisieren, die richtige Herausforderung ist die langjährige Fortsetzung der Tätigkeit. Dir ist es sowohl im Fall der Folkloregruppe (es sind bereits 30 Jahre!) als auch im Falle des Verbindungsbüros der Polnischen Organisationen in Hannover und Niedersachsen gelungen. Du hast die Tätigkeit dieser Organisation allmählich und geduldig, Schritt nach Schritt, auf ganz Niedersachsen ausgedehnt. Wie lautet dein persönliches Erfolgsrezept?

Es ist eine gute Frage. Ich würde sagen: Ausdauer und Disziplin, um regelmäßig Woche pro Woche freie Zeit damit zu verbringen, was man für wichtig hält – in meinem Fall ist es die Gemeinschaft der Polonia – sich gegenseitig respektieren und die Arbeit der Anderen schätzen, vor allem aber gute Nerven haben.

Für deine Ausdauer sprechen drei Dekaden von ununterbrochener ehrenamtlicher Arbeit, wie sieht es mit deinen Nerven aus? Wann werden sie besonders strapaziert?

Selbstverständlich in angespannten Situationen. Wenn man sehr viele Termine mit der Gruppe, im Büro und gleichzeitig organisatorische Aufgaben zu erfüllen hat und zu Hause sowohl die Kinder als auch der Ehemann etwas erwarten. Dann wird es brenzlig und man muss sich beherrschen können. Andererseits gibt es auch Situationen, wo man unangenehme Post erhält, die meine Tätigkeit in Frage stellt. Es ist kaum zu glauben, aber ich habe zahlreiche solche Momente erlebt. In meiner Familie gibt es eine starke Tradition der ehrenamtlichen Arbeit, ich bin damit groß geworden und ich setze sie fort. Es gibt allerdings auch Menschen, die nicht verstehen können, dass man sich derartig stark in ehrenamtliche Arbeit, ohne finanzielle Vorteile engagieren will. Unser Lohn ist Dankbarkeit und Anerkennung von unseren Landsleuten. Außerdem werden wir als Vertreter der Polonia wahrgenommen und respektiert – sowohl auf der Stadtebene als auch auf der Landesebene, was mich mit Stolz erfüllt. Ich gebe ehrlich zu – dass es die strapazierten Nerven einigermaßen beruhigt.

Die Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern und die Anwesenheit in der Öffentlichkeit ist das, was die Mitglieder der Polonia manchmal vergessen. Als Leiterin des Verbindungsbüros der Polonischen Organisationen wurdest du zu dem Migrantenbeirat bei dem Ministerpräsidenten von Niedersachsen Stephan Weil eingeladen, außerdem hast du Zusammenarbeit mit der Ausländerbeauftragten von Niedersachsen  Doris Schröder-Köpf aufgenommen. Was sind die Ziele des Verbindungsbüros auf diesem Gebiet?

Wir möchten, dass die Politiker die Bedürfnisse unserer Polonia-Gruppe wahrnehmen, da wir de zweitgrößte Migrantengruppe in Niedersachsen sind. Seit vielen Jahren arbeiten unsere Vereine mit der Stadtverwaltung zusammen, im Mai werden zweite Konsultationsgespräche des Büros mit Frau Schröder-Knöpf stattfinden. Uns interessiert hierbei  besonders der Unterricht der polnischen Sprache an den Schulen, auf allen Unterrichtsebenen. Wir möchten dabei den Deutschen die Nähe zu Polen vergegenwärtigen, mein Traum ist es, dass die polnische Sprache wie Französisch zu den Sprachen der Nachbarn zählt.

Ich gratuliere Dir zu dem Polonicus-Preis, ich wünsche Dir, dass viele junge Menschen sich von Deinem Beispiel anstecken lassen und Dir und anderen Personen in der ausdauernden Arbeit für die Polonia helfen.

Gespräch: Grażyna Kamien-Söffker

Der Polonicus-Preis wird seit 2009 durch das Europäische Institut für Kultur und Medien Polonicus VOG in vier Kategorien verliehen. Die diesjährigen Preisträger der 9 Ausgabe des Preises waren: Agnieszka Holland – Filmregisseurin im Bereich Kultur, Werner Jostmeier MdL – Vorsitzender der Parlamentariergruppe Polen im Landtag von Nordrhein-Westfalen in der Kategorie des deutsch-polnischen Dialogs und Aldona Glowacka-Silberner in der Kategorie der Organisation des Lebens der Polonia. Den Sonderpreis der Jury unter der Leitung von Wiesław Lewicki erhielt Lech Wałęsa – der ehemalige Staatspräsident Polens und Friedensnobelpreisträger für sein Lebenswerk und einen besonderen Beitrag zu der bürgerlichen Identität im vereinigten Europa. Die Übergabe der Preise fand am 6.05.2017 in dem historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses. Musikalisch begleitete der Chor der Polnischen Katholischen Mission in Wuppertal „Benedictus“ die Veranstaltung.

 

Grażyna Kamień-Söffker

Foto: Dariusz Manka

Przedruk: Samo Zycie

Die Robert Bosch Stiftung und das Deutsche Polen-Institut zeichnen 2017 zum achten Mal exzellente polnische und deutsche Übersetzer aus. Dieses Jahr geht der Karl-Dedecius-Preis an Eliza Borg aus Warschau und Lisa Palmes aus Berlin. Eine unabhängige deutsch-polnische Jury wählte die beiden Übersetzerinnen aus. Sie würdigte damit ihre herausragenden Leistungen sowie ihre Vermittlungsarbeit zwischen den Nachbarländern. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wird am 8. Juni 2017 im Internationalen Kultur-Zentrum in Krakau verliehen. Der Preis wurde 1981 von Karl Dedecius (1921-2016), dem Gründer des Deutschen Polen-Instituts und verdienten Vermittler zwischen Deutschland und Polen, und der Robert Bosch Stiftung als Preis für polnische Übersetzer ins Leben gerufen. Seit 2003 wird er als Doppelpreis für polnische und deutsche Übersetzer verliehen.

Eliza Borg (geboren 1951) studierte Germanistik an der Universität Warschau, wo sie von 1975 bis 2007 als Lektorin für deutsche Sprache tätig war. Ende der 1980er Jahre begann sie, deutschsprachige Literatur ins Polnische zu übersetzen. Seit ihrem Debüt im Jahr 1991 mit der Übersetzung von Siegfried Lenz‘ epochalem Werk „Heimatmuseum“ wandte sie sich vorwiegend wichtigen und anspruchsvollen deutscher Literaten wie Ilse Aichinger, Elias Canetti, Alexander Kluge, Jenny Erpenbeck oder Stefanie Zweig zu. Mit Anna Kim („Anatomie einer Nacht“) und Timur Vermes („Er ist wieder da“) bewies Borg, dass sie mit vielen Sprachregistern, darunter auch denen der jüngeren Generation, hervorragend zurechtkommt.

Lisa Palmes (geboren 1975) studierte Polonistik und Germanistische Linguistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Warschau (2001-2007). Seit 2009 ist sie als freiberufliche Übersetzerin polnischer Literatur tätig. Sie vereint in ihrer übersetzerischen Arbeit literarisches Gespür und handwerkliches Können mit einem unermüdlichen Engagement für ihre Autoren. In den letzten Jahren ist es ihr gelungen, deutsche Verlage von der Qualität preisgekrönter polnischer Schriftsteller wie Joanna Bator, Lidia Ostałowska, Filip Springer, Justyna Bargielska zu überzeugen und für das deutsche Publikum zu entdecken. Palmes verantwortet zusammen mit der Berliner Buchhandlung „buchbund“ mehrere Veranstaltungsreihen und war mit Lehraufträgen für literarisches Übersetzen (Übersetzerworkshops) an der Humboldt-Universität Berlin sowie der Universität Tübingen betraut.

In der Anlage finden Sie Pressefotos der Preisträgerinnen (Foto: Jan Zappner).
Mehr: www.karl-dedecius-preis.de

Dr. Andrzej Kaluza

 

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