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Lech Wałęsa ist Elektriker in der Lenin-Werft in Danzig, während die gesellschaftliche Situation in den 1970er Jahre in Polen politisch immer bedrückender und wirtschaftlich schwieriger wird. Vielfach engagiert er sich in Streiks der Werftarbeiter, bis er bei den großen Arbeiterstreiks 1980 unerwartet Wortführer der Protestbewegung wird. Die daraus entstehende Solidarność-Gewerkschaft, deren Vorsitzender Wałęsa seit der Gründung am 17. September 1980 ist, breitet sich über das ganze Land aus. Trotz des daraufhin verhängten Kriegsrechts, Verbots der Gewerkschaft sowie der Verfolgung derer Mitglieder, organisiert sie sich weiterhin erfolgreich im Verborgenen und trägt erheblich dazu bei, dass 1989 am Runden Tisch erstmals offiziell mit Beteiligung von Vertretern der Regierung, der Gewerkschaft sowie der Kirche über die Zukunft Polen diskutiert und entschieden wird. Die Filmbiographie über eine der wichtigsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts versucht deren Entwicklungen und Lebensabschnitte zu rekonstruieren.

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Im Rahmen des Workshops „Die Partei hat immer recht!“

Wałęsa – Der Mann aus Hoffnung
Polnischer Film von Andrzej Wajda (PL 2013, 119 Min., OmeU) mit Robert Więckiewicz, Agnieszka Grochowska, Iwona Bielska und Zbigniew Zamachowski.

Donnerstag, 16. Nov. 2017, 20:15 Uhr
programmkino rex, Helia-Passage Darmstadt, Wilhelminenstraße 9, Eintritt: 7 Euro
Tickets: www.kinos-darmstadt.de

Einführung: Dr. Andrzej Kaluza, Deutsches Polen-Institut

 

Um uns herum gibt es viele Menschen, die in ihrem Umfeld keine Möglichkeit für ein erfülltes Leben finden. Ihre beruflichen und materiellen Wünsche erfüllen sich nicht. Sie stehen der Wirklichkeit ratlos gegenüber. Einer dieser Menschen ist die 17-jährige Kasia. Sie wohnt in einem industriell geprägten, verarmten Viertel von Krakau, wo sie ein Praktikum in einem Friseursalon macht. Sie träumt davon, eine erfolgreiche Friseurin zu werden. Doch um das zu erreichen, muss sie wichtige Entscheidungen treffen. Dieser Weg wird sie viel Kraft kosten und zu Konflikten mit ihrer engsten Umgebung führen. Ein Film mit sympathischen jungen Laienschauspielerinnen, der zwischen Dokumentation und Fiktion changiert.

 

AKTUELL  IM  OKTOBER- 15. Festival des Neuen Polnischen Films - Filmland Polen 2017

"WELLEN", Regie: Grzegorz Zariczny
Polen 2016, Drama, 78 Min.

Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Darstelle: Anna Kęsek, Katarzyna Kopeć, Tomasz Schimscheiner, Jolanta Olszewska, Edyta Torhan, Daniel Furmaniak, Beata Schimscheiner, Artur Krajewski u. A.

Die Vorführungen finden statt:

14.10.2017, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover

Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)

15.10.2017, 17:00 Uhr / Sonntag  / Hamburg

Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)

22.10.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)

Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. 

Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache

Internet: www.filmlandpolen.de

 

Grazyna Slomka

Festivaldirektorin "Filmland Polen"

 

Eine Vorlesung von Dr. Stanisław Bajtlik zum Thema „Was ist die Zeit?“ (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen) einladen. Die Verbreitung der Wissenschaft ist seine Hauptbeschäftigung vom Dr Bajtlik. Er schrieb einige wissenschaftliche Arbeiten, hunderte von Zeitungs-Artikel, führte Radio- und Fernsehsendungen - alle von wissenschaftlichen Charakter.
Auch ein Buch mit dem Titel „Das kosmische Alphabet“ gehört zu seinem Errungenschaften. Er publizierte in Zeitschriften wie: „Welt der Wissenschaft“, „Spectrum der Wissenschaft“, „Wissen und Leben“, „Politik“, „Gazeta Wyborcza“, „Errungenschaft in der Physik“, „Der junge Techniker“, „Errungenschaften in der Astronomie“ sowie „Akademie“.
Im Jahre 2000 war er der Autor von einem ganzjährigen, täglichen, wissenschaftlichen Zyklus de Sendung „Kosmische Verbindungen“ im polnischen „Radio Bis“.
Zusammen mit Arkadiusz Orlowski moderierte er in den Jahren 2005-2007 die wissenschaftliche Sendung „Fakten-Symulator“ im ersten Programm des polnischen Fernsehens.
Er arbeitet eng mit Kinder-Universitäten in vielen polnischen Städten zusammen und gehört zum Programmrat des Warschauer Festivals der Wissenschaft.

Vorlesung: Was ist die Zeit?
Wir alle bedinen uns der Zeit. Unterdessen gibt es keine Definition der Zeit. Seit der Antike mühen sich die Menschen mit dessen Verständnis. Die größten Physiker versuchten zu verstehen, warum die Zeit immer nur in einer Richtung fliesst. Der Vortrag wird darüber erzählen, was die Zeit ist - in der Physik, der Philosophie, Psychologie, der Kunst und im alltäglichen Leben. Auch die Zeitmessung wird thematisiert. Unumgänglich ist auch die Vorstellung der revolutionären Änderungen in Puncto Zeit, die von Albert Einstein eingeführt worden sind als auch die kosmische Zeitskalen.
Die Vorlesung findet am 13. Oktober 2017 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.
Nach der Vorlesung laden wir Sie zu einer Vernissage vonLidia Karbowska ein. www.Lilakarbowska.de
EinführungProf. Dr. habil. Brigitta Helbig-Mischewski
Wie üblich, gibt es Wein und einem kleinen Imbiss.
Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Der Programmbeirat der UDG


Redaktion Polonia Viva

Vor 25 Jahren fand das erste Rock&ChansonFestival „Köln-Breslau-Paris“ statt, damals mit dem polnischen Sänger Marek Grechuta. Heute ist das Festival lebendiger denn je und zählt zu den Highlights im Kölner Kulturkalender.Das 25. Rock&ChansonFestival „Köln-Breslau-Paris“ findet vom 17. bis 18. November im Rathaussaal Köln-Porz statt. Hier kommen die Jungen und die Großen zusammen - und genau das macht den Charme des Festivals aus. Angesagte Musiker aus Deutschland, Polen und Frankreich auf der Kölner Schäl Sick - was für eine Atmosphäre – was für eine Mischung! 

Ein Festival für Generationen dank der grandiosen Symbiose von jung und erfahren.Große Worte, zugegeben, aber wer zweifelt, möge sich überzeugen lassen. Dieses Jahr werden Justyna Steczkowska und Maciej Maleńczuk erwartet, außerdem sind The Airlettes, Lou Volt und Kasia Moś mit dabei. Bitte reservieren Sie schon jetzt Ihre Karten - wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen! Wir bieten Ihnen die perfekte Gelegenheit an einem faszinierenden Musikerlebnis teilzunehmen.

Justyna Steczkowska (Polen) - Schamanin der polnischen Musikszene. Sängerin, Komponistin, Texterin und Songwriterin , mit einem Stimmumfang von vier Oktaven.

Maciej Maleńczuk (Polen) – bewegt sich frei in vielen Musikrichtungen wie Pop, Rock, Folk, Countrymusik. Einer der avantgardistischen und umstrittenen polnischen Musikkünstler.

Kasia Moś (Polen) - vertrat Polen beim Eurovision Song Contest 2017 in Kiew. Stimmgewaltig! Lou Volt (Frankreich) - eine einzelne Sängerin aber große musikalische Show! Bunt, schrill, unverschämt, total verrückt, voller Humor und Energie. Einfach faszinierend.  

The Airlettes (Deutschland) - die musikalischen Stewardessen. Mit guter Musik, viel Charme und einer großen Portion Humor im Gepäck auf Langstreckenflug.

Steigen Sie ein und schnallen Sie sich gut an.

Das diesjährige Festival findet am 17./18.11.2017 im Rathaussaal Köln-Porz,

Friedrich-Ebert-Ufer 64-70,

51143 Köln statt

Eintrittskarten können Sie erwerben per:

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tickets: www.polonicaev.de

Telefon:  +49 151 282 960 90

               +49 176 795 502 22

 

 

Jedes Jah rin Niedersachsen wird der Tag der Ehrenamtlichen gefeiert. Viele sehr engagierte Bürgerinnen und Bürger werden, für ihr besonderes Engagement im Rahmen einer Feierstunde gelobt und geehrt.

Am 16. September 2017 fanden schon zum 35. Mal die Feierlichkeiten in Wolfenbüttel statt. Alle eingeladenen Gäste hatten die Möglichkeit ein zigartige Sehenswürdigkeiten, wie die Herzog August Bibliothek, das Lessinghaus und das Schloß mit interessanter Ausstellung u.d.T. “Kostbarkeiten aus Sand und Asche” zubesichtigen.

In der Lindenhalle fand der eigentliche Festakt mit dem Ministerpräsidenten - Stephan Weil, der Kultusministerin - Frauke Heiligenstadt und dem Umweltminister-Stefan Wenzel statt.

Unter den einge ladenen Ehrenamtlichen waren zwei Vorsitzende des Deutsch-Polnischen Hilfsvereins POLDEH aus Braunschweig- Frau Anna Bertram und Frau Justyna Stefaniak-Gbogbo, die ausgezeichnet wurden. Beide wurden für ihr besonderes Engagement in ihrem vorbildlichen Dienst an anderen Menschen gelobt und gewürdigt.

Wir freuen uns für alle Mitglieder des Hilfsvere ins POLDEH in Braunschweig, die auch auf gewisser Art und Weise wahr genommen, geschätzt und gewürdigt wurden.

Wir gratulieren und wünschen weiter hin dem Deutsch-Polnischen Hilfsverein POLDEH viel Erfolg imeh renamtlichen Einsatz.

Redaktion Polonia Viva

 

Die Union mit Angela Merkel an der Spitze hat zum vierten Mal in Folge eine Bundestagswahl gewonnen. Angela Merkel war zufrieden, aber hat auch zugegeben "Wir brauchen nicht lange darum herumzureden, wir hätten uns ein besseres Ergebnis erwünscht". Für Angela Merkel selbst bedeutet das: In der Mitte der kommenden Legislaturperiode wird sie – was die Dauer der Amtszeit angeht – länger regiert haben als Konrad Adenauer, am Ende könnte sie mit Einheitskanzler Helmut Kohl gleichgezogen haben. 

Das CDU/CSU-Ergebnis mit 33 Prozent selbst, trotz der gewonnenen Wahl, war nicht zufriedenstellend. Es ist vor allem der Erfolg der rechtspopulistischen AfD, die mit 12,6 Prozent im nächsten Bundestag vertreten sein wird. Zwar hat nicht nur die CDU an die AfD verloren, doch als ehemals konservative Partei ist der Einzug einer rechten, in Teilen rechtsextremen Konkurrenz in den Bundestag, und dann auch noch in dieser Größe, für die Union ein besonderes Problem. Nach Hochrechnungen wanderten über eine Million Wähler von der Union zur AfD. Nur an die FDP verloren die Christdemokraten mehr Stimmen.

Weiterhin hat die SPD 20.5 Prozent und die FDP gute 10,7 Prozent erreicht. Die Linke haben 9,2 Prozent und die Grünen 8,9 Prozent bekommen. Gewinner nach Zahlen ist die Union mit ihrem schwächsten Ergebnis seit 1949: noch im Jahr 2013 hatten die Konservativen 41,5 Prozent geholt. Und die ehemalige Volkspartei SPD ist kaum noch eine Volkspartei: Nachdem sie schon in den vorigen Bundestagswahlen immer mehr absackte, liegt sie nun bei rekordtiefen 20,8 Prozent. Martin Schulz von der SPD kündigte den Gang in die Opposition an – sonst wäre der Partei der Rechtsaußen die Rolle des Oppositionsführers im Parlament zugefallen. Angela Merkel will trotz der Verluste weiterregieren und zuerst nach den Verhandlungen mit der Schwesterpartei CSU vielleicht ein Jamaika-Bündnis aus CDU/CSU, FDP und Grünen bilden.

Redaktion Polonia Viva

 

 

 

 

Feste im Freien gehören zum festen Bestandteil des Zeitplans der Events der Polonia in Berlin. Während dieser Veranstaltungen finden zahlreiche Spiele und Wettbewerbe für Kinder und Erwachsene und Auftritte der Musikbands statt. Es fehlt auch nicht an Gelegenheit zu Gesprächen beim guten Essen und Trinken.
Am sonnigen Sontag, 17. September 2017 fand an den reizvollen Wiesen und Feldern von Lübars in Berlin-Reinickendorf ein Herbstfest der Polonia statt. Die Veranstaltung wurde durch den Polnischen Rat, Landesverband Berlin und die Botschaft der Republik Polen organisiert.  Das bereits seit einigen Jahren durchgeführte Herbstfest lädt Menschen aus verschiedenen Altersgruppen, insbesondere aus mehreren Generationen bestehende Familien zu gemeinsamen Aktivitäten ein.
Auf vorbereiteten Ständen präsentierten sich zahlreiche polnische Vereine, die während der Veranstaltung Workshops, Spiele und Bastelangebote für die Jüngsten anboten.
Die Bands der Polonia „New System“ und „Stan Zawieszenia“ begleiteten das Fest musikalisch.
Die jüngsten Teilnehmer der Veranstaltung hatten in diesem Jahr Gelegenheit, Fußball, Tischtennis und Badminton zu spielen oder selbst gebastelte Drachen steigen zu lassen. „Akademia Cyrkowa“ (Zirkusakademie) bot Kindern spielerische Übungen aus dem Bereich Zirkus an, zahlreiche Bastelstände waren ununterbrochen belagert. Eine besonders lebhaft aufgesuchte Attraktion war ein aufblasbares Luftschloss. Die Anfahrt zum Fest mit einem Traktor erfreute sich großer Beliebtheit bei den Gästen.
Das Fest hatte viele Freizeitangebote, die von den Vereinen der Polonia (Polnischer Schulverein „Oświata”, Sportklub Polonia Berlin, Polnischer Touristischer Verein, Abt. Gorzów Wielkopolski u. a. vorbereitet und angeboten wurden, das Programm war sowohl in kultureller als auch in sportlicher Hinsicht sehr ansprechend. Die Teilnehmer und Gewinner von jeweiligen Wettbewerben und Spielen erhielten aus den Händen der Vertreter des Bezirks Pokale, Diplome und Sachpreise.
Auch deutsche und polnische Politiker, darunter Mitglied des Bundestages Frank Steffel (CDU),  Konsulin der Polnischen Botschaft in Berlin, Magdalena Zacharska-Pietras, Burkard Dregger, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin sowie die Bezirksstadträtin und stellvertretende Bürgermeisterin von Berlin-Reinickendorf Katrin Schultze-Berndt, besuchten die Veranstaltung. In den Reden der deutschen Politiker wurde stets die Anerkennung für die Aktivitäten der Polonia und ihre Integration in multikulturellem Berlin zum Ausdruck gebracht.
Das positive Bild der Polonia und unsere immer stärker sichtbare Integration in Berlin ist vor allem der Verdienst jedes einzelnen Polen, der in dieser Stadt vorübergehend bzw. ständig wohnt. Unsere persönlichen Bemühungen werden durch die aktiven Mitglieder der Organisationen der Polonia unterstützt. Eine besondere Rolle spielt dabei der charismatische Veranstalter des Herbstfests, Ferdynand Domaradzki. Auch weitere Veranstaltungen des Polnischen Rates – Neujahrskonzert, Frauentag, Tag der Polonia u. a. beweisen die Integration der Polonia in Berlin.  
Unseren Dank für die gute Organisation und interessantes Programm richten wir an viele Personen, Institutionen, Firmen und Sponsoren. Kornelia und Ferdynand Domaradzki stellen seit Jahren ihre Felder und Reiterhalle für Veranstaltungen der Polonia zur Verfügung.
Das Projekt „Spielen ohne Grenzen“ wurde aus den Mitteln des Polnischen Außenministeriums und den Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien realisiert.
Krystyna Koziewicz und Foto
Übersetzung Joanna Trümner

Janusz Korczak war ein polnischer Arzt, Kinderbuchautor und bedeutender Pädagoge. 75 Jahre nach seinem Tod im Vernichtungslager Treblinka soll an seine Person und seiner fröhlichen Pädagogik der Achtung des Respekts gegenüber Kindern und Erwachsenen erinnert werden.

Vom Recht auf Achtung und Respekt – Eine Erinnerung an Janusz Korczak, ein Vorbild für Kinder und Erwachsene - ein Vortrag von Joachim Dietermann, Religionspädagoge

Musik: Hildrun Wunsch (Flöte) und Monika Hölze-Wiesen (Klavier)

Mittwoch, 27. September 2017, 19:00 Uhr
Das offene Haus Darmstadt, Rheinstr. 31
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

Mit einer kurzen Information, aber vor allem mit Texten und Geschichten von Korczak selbst wird der Pädagoge Joachim Dietermann, der sich über Jahre mit Janusz Korczak und seinen Werken befasst hat, ein anschauliches und einfühlsames Bild dieses besonderen Lehrers der Menschlichkeit vermitteln. Umrahmt wird dies musikalisch mit Klezmer-Musik.
Veranstalter sind die Evangelische Erwachsenenbildung, die Deutsche Korczak-Gesellschaft e.V, das Deutschen Polen-Institut sowie die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

www.deutsches-polen-institut.de

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 13. September vor den Abgeordneten des Europäischen Parlaments in Straßburg seine Rede zur Lage der Union 2017 gehalten. In der Rede stellte Juncker seine Prioritäten für das kommende Jahr vor und skizzierte seine Vision, wie sich die Europäische Union bis zum Jahr 2025 weiterentwickeln könnte.

Juncker legte einen Fahrplan für eine mehr geeinte, stärkere und demokratischere Union vor. „Europa hat wieder Wind in den Segeln. Aber wir werden nur vom Fleck kommen, wenn wir diesen Wind nutzen", sagte Juncker. „Wir sollten den Kurs für die Zukunft abstecken. Wie Mark Twain schrieb: Jahre später werden wir mehr enttäuscht sein von den Dingen, die wir nicht getan haben, als von den Dingen, die wir getan haben. Jetzt ist der Moment, um ein mehr geeintes, stärkeres und demokratischeres Europa für das Jahr 2025 aufzubauen.“

Die Rede von Präsident Juncker im Europäischen Parlament wurde von der Annahme konkreter Initiativen der Europäischen Kommission zu den Themen Handel, Überprüfung von Investitionen, Cybersicherheit, Industrie sowie Daten und Demokratie begleitet, um Worten unverzüglich Taten folgen zu lassen.

Eine Serie von Factsheets, die ebenfalls heute veröffentlicht wurde, vertieft einige der zentralen Botschaften aus der Rede des Präsidenten.

Der Direktor des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt Prof. Dr. Dieter Bingen wurde am 29. August 2017 in Danzig mit der Dankbarkeits-Medaille des Europäischen Solidarność-Zentrums (ECS) ausgezeichnet. Die Medaille wurde ihm von dem ehemaligen Solidarność-Vorsitzenden und ersten frei gewählten polnischen Präsidenten nach dem Zweiten Weltkrieg, Lech Wałęsa, überreicht.

ECS-Direktor Basil Kerski sagte bei der Zeremonie zur Begründung der Auszeichnung: „Heute erhält Dieter Bingen die Medaille für seine Rolle als Wissenschaftler in den 1980er-Jahren. Er gehörte als Politologe zu den wenigen, die die Geschichte der Solidarność systematisch untersucht und die Situation in unserem Lande immer mit großer Sympathie beleuchtet haben. Es stand mit ganzem Herzen auf der Seite der polnischen Gesellschaft und der Solidarność, auch in den schweren Zeiten nach der Verhängung des Kriegsrechts.“

„Die Philosophie der Solidarność war so einfach: Kannst Du die Last nicht tragen? Dann bitte, damit Dir geholfen wird. Man musste alle Polen, Europa und sogar die Welt bitten! Und danach konnten wir die Last heben – das erfolgte auch dank Ihres Einsatzes!“, so der ehemalige Staatspräsident Lech Wałęsa bei der Übergabe der Auszeichnung.

Das ECS zeichnet mit der Medaille Ausländer aus „die Polen in seinem schweren Kampf um die Freiheit und Demokratie beistanden. Der Sieg der Solidarność wäre ohne die Hilfe vieler Menschen guten Willens aus der ganzen Welt deutlich schwieriger gewesen. Diese haben in den 1980er-Jahren die Komitees gegründet, die die Solidarność und die demokratische Opposition in Polen unterstützten. Aus der ganzen Welt erreichten Polen damals öffentliche Unterstützungsgesten, karitative Hilfe, Gelder, medizinische, drucktechnische und Telekommunikations-geräte.
www.deutsches-polen-institut.de

Die Leute können sich nicht vorstellen, dass ein Mann zwei Wettkämpfe haben kann, zwei Leidenschaften, die genauso gut funktioniert. Ich liebe Medizin, aber ich liebe auch Theater und Musik, ich liebe Kunst ", sagt Margaux Kier.

DW: Margaux, wer bist du eigentlich – Ärztin, Sängerin oder vielleicht eine singende Ärztin?
Margaux Kier: „Die Frage ist schwierig, Menschen können sich kaum vorstellen, dass man zwei Berufe haben kann – zwei Leidenschaften, die ich genauso gut ausübe. Einerseits versucht man weiszumachen, dass ich eine Hobby-Urologin, andererseits sind einige Menschen davon überzeugt, dass ich eine Hobby-Schauspielerin bin. Ich empfinde es nicht so, den Arztberuf nehme ich sehr ernst, es ist kein Hobby. Ich liebe Medizin, gleichermaßen liebe ich auch das Theater, die Musik und die Kunst.
DW: Ist es für eine gebürtige Polin einfach, auf der deutschen Musikbühne Fuß zu fassen?
MK: Falls wir von dem polnischen Deutschtum sprechen, d. h. von einem Leben im Exil als Emigrant, so hat sich einiges seit der Zeit meiner musikalischen Anfänge geändert. Heute gibt es auf der Bühne einen großen Wettbewerb, vielleicht sogar Kampf, es passiert sehr viel. Finanzielle Mittel sind unerlässlich damit ein Sänger das Publikum überhaupt erreichen kann. Jemand, der bereit ist, in einen Sänger zu investieren denkt dabei nur daran, wie lange an einen Gewinn daraus erzielen kann. Man braucht großes Geld für die Werbung, die Billboards und die ersten Seiten von Zeitungen. Ich habe übrigens erfahren, dass der Manager eines Künstlers viel Geld an Journalisten zahlt um an den ersten Seiten zu erscheinen Einerseits findet so etwas statt, andererseits gibt es auch Journalisten, die es schaffen, einen Künstler z fördern, der mittellos ist; es ist allerdings schwierig und kommt selten vor.
Auch das fehlende Wissen über ein anderes Land, über dessen Geschichte, Kultur und Denkweise macht es für Menschen, die von woanders stammen und auf der Bühne auftreten möchten, schwer. Mir selbst ist erst vor sieben-acht Jahren klar geworden, wie wenig ich über Deutschland und die Deutschen, die Geschichte, Politik und das kulturelle Leben sowohl der Massen als auch der Eliten dort weiß.  Woher sollte ich es auch wissen,  ich bin doch in Bydgoszcz aufgewachsen. Nach Deutschland kam ich 2007, um an einem Stück über zwei Malerinnen der Avantgarde – Frieda Kahlo und Paula Modersohn-Becker mitzuwirken. Das Spektakel wurde in Worpswede aufgeführt. Bis dahin habe den Namen „Worpswede“ nicht gehört, dabei handelt es sich um eine relativ große Siedlung in der Nähe von Bremen, früher nannte man sie „Künstlerdorf“ - ein Dorf der Künstler, die dort kamen, lebten, wohnten und kreativ arbeiteten.
Die spezifischen Lichtverhältnisse, die Farben der Natur und eine einmalig interessante Landschaft zogen insbesondere viele Maler dorthin, so dass einzigartige Bilder entstehen konnten. Dort wohnten u. a. Rainer Maria Rilke und Heinrich Vogeler, die einen bedeutenden Einfluss auf die deutsche Kultur ausübten. Ich befand mich in Worpswede und dachte dabei: „Mein Gott, hinter diesem Dorf steht eine 100-jährige Geschichte, von der ich bis jetzt keine Ahnung hatte, niemand hat mir davon erzählt. Ich kam dorthin zwei Jahre hintereinander, wir spielten das Stück „Paula und Frida“ in Barkenhof, die Tickets waren täglich ausverkauft. Das Spielen in diesem Stück war für mich ein Erlebnis und eine weitere Etappe bei dem Eintauchen in die Tiefen der deutschen Kultur.
Wichtig war für mich auch das Kennenlernen der deutschen Sprache dank Karl Dedecius, der so hervorragend die Werke von Szymborska übersetzt hat, dass ich dabei dachte: „Wie hübsch die deutsche Sprache doch ist!“.  Es war eine höhere Einweihungsstufe in die deutsche Kultur. Selbstverständlich habe ich als junges,  14, 15-jähriges Mädchen Goethe, Schiller und weitere Schriftsteller gelesen, auch wenn es mir schwer gefallen ist. Ich versuchte „die Grundlagen“ der Literatur zu ergründen.
DW: Heute wanderst du mit Leichtigkeit durch verschiedene Stillrichtungen der Musik. Du singst Pop, Balladen, Jazzstandards - ein herausragendes, breit gefächertes musikalisches Programm
MK: Ich bin auch der Meinung, dass die Verbindung von diesen Gattungen toll ist. Es gibt etwas Interessantes, was ich von Seweryn Krajewski gehört habe. Er selbst hat in seiner Zeit bei „Czerwone Gitary“ auch Lieder auf Deutsch geschrieben, sie wurden für Amiga- die Plattenfirma der DDR aufgenommen. Die Bandmitglieder haben selbst die Worte für ihre Lieder geschrieben, da sie etwas Deutsch gesprochen haben, bei diesem Vorhaben wurden sie selbstverständlich von den Deutschen aus der DDR unterstützt. Krajewski sagte einmal in einem Interview etwas Wichtiges, nämlich dass die Polen und die Slawen Melodien in sich tragen.  An seinen Melodien, die häufig eingängig sind und das Herz berühren, arbeitet er sehr lange. Man kann sie auf viele musikalische Weisen spielen – als Jazzstücke oder sogar als Technomusik. Darin besteht diese slawische Macht, eine Musik, die diesen Reichtum besitzt kann auf viele Arten gespielt werden.
DW. Du hast ein sehr vielfältiges Repertoire und trittst auf verschiedenen Bühnen auf und von unterschiedlichem Publikum, hältst du dich für eine Künstlerin, die sich selbst verwirklicht hat?
MK. Ja, aber noch nicht ganz, da es mir bis jetzt nicht gelungen ist,  jemanden zu finden, der die organisatorische Seite meiner Auftritte übernehmen würde. Dadurch, dass ich weiterhin in meinem Arztberuf arbeite habe ich wenig Zeit, früher musste ich mich auch noch um die Erziehung meines Sohnes kümmern, es für mich schwierig, einen Manager zu finden. Es ist eine komplizierte Angelegenheit, Konzerte für die Art Musik, die wir machen, Musik von Menschen mit Ambitionen, zu organisieren. Die Chansons, die wir spielen und die Anfang des vergangenen Jahrhunderts populär in Deutschland waren, verschwanden fast komplett nach dem Krieg, die gesungene Poesie, von der Wislawa Szymborska sagte, dass zwei Tausend Menschen sie lesen, ist eine schwierige Poesie, selbst wenn sich immer mehr Leute für die polnische Kultur öffnen. Ich muss sagen, dass die Deutschen, die unser Konzert einmal besuchten, häufig überrascht sind, dass Polnisch sich so gut anhört, sie wollen es hören, ja sie schwärmen sogar davon. Wenn es um den Inhalt der Lieder geht, gefällt er den deutschen Zuhörern besonders gut - ich habe sogar neue, polnische Lieder im Programm,  die ich aktuell übersetze sowie die älteren Lieder. Die Lieder, die ich als Lieder mit Gefühl bezeichnen würde, gewinnen immer mehr an Popularität. Zusammenfassend, man kann sich mit diesem Repertoire behaupten, aber es ist nicht einfach.
DW: Wir haben bereits einmal über Musik gesprochen. Damals hast du mir ein Beispiel aus dem Leben genannt. Als in den 60-er Jahren solche Musik wie Pop entstanden ist, The Beatles oder Stones waren wie Bäume, die zu einem Wald wurden. Heute wachsen diese Bäume nicht  mehr oder nur selten, es gibt fast nur noch Wälder…
Ja, und deswegen ist es so schwierig. Du musst Geduld haben, musst die ganze Zeit etwas Neues, musikalisch neues erzählen, die ganze Zeit arbeiten, arbeiten, arbeiten und nur dann kannst du auftr

MK: eten, dich entwickeln und Platten aufnehmen. Es ist sehr schwer. Ich würde sogar sagen – es ist einfacher, sich in die Arbeit des Krankenhauses zu engagieren, an einem Ort, wo du Geld für Leben verdienst und in Ruhe gelassen wirst. Im Gegensatz dazu ist es schwer, heute, in der Zeit der Medien ein Künstler zu sein.  
Zum Schluss erzähle ich dir etwas, was aus meiner Erfahrung resultiert. Die Deutschen sind offen für die polnische Kultur und sie öffnen sich immer mehr. Die letzten Jahre der wirtschaftlichen Entwicklung in Polen sind auch der langjährigen Arbeit der deutschen Regierung zu verdanken und sie trugen wesentlich dazu bei, dass man diese Kultur hier schaffen kann. Sei es durch den kulturellen Austausch. Dazu kommt noch die Arbeit von unzähligen deutsch-polnischen Vereinen, Städtepartnerschaften, Aktivitäten von Deutschen, Polen und Exil-Polen, die gemeinsam einen Dialog bilden,  der stattfindet. Die deutschen Bürger haben Aktionen an Schulen gestartet, die Polen zeigen und wie sich Polen entwickelt. Es gibt die Bosch-Stiftung, die diese Projekte nicht nur mit Wort unterstützt. Dank den engagierten Deutschen war Polen im Jahre 2000 der Ehrengast der Buchmesse in Frankfurt/Main. Diese Zusammenarbeit – ich wiederhole es erneut – ist immer intensiver und deswegen können alle, die hierhin kommen und die polnische Kultur zeigen wollen, eine Chance erhalten, auf der musikalischen Bühne Platz zu finden. Andererseits sind es dieselben Chancen, die die hiesigen Künstler haben, wie ich bereits sagte auch sie haben Fehler und müssen selbst Sorge dafür tragen, sich ständig zu verbessern. Sie haben allerdings auch den Schatz der polnischen Wurzel und sollen Nutzen daraus ziehen.
Gesprochen Wieslaw Kutz

Margaux Kier – eine deutsche Sängerin mit polnischem Migrationshintergrund, von Beruf Ärztin. Sie lebt in der Nähe von Köln

 

 

 

NEW POLISHed TUNES - made by Kosmopolen am Sonntag, den 10.09.2017 ab 16.00 auf der Bochumer Marketing Bühne + Infostand und CD Verkauf, Open Air Fest Bochumer Musiksommer 2017 - weitere Infos auch auf: kosmopolen.de und jinjim.com 

1. Konzert beginnt gegen 16.00h (16.15) - Jin Jim

DANIEL MANRIQUE SMITH / C-Alto und Bass Flöte

JOHANN MAY / E-Gitarre

BEN TAI TRAWINSKI / Bass

SEBASTIAN WINNE / Drums

http://jinjim.com

Das Jin Jim Konzert ist eine lang erwartete Bochumer Premiere und ein Auftaktkonzert der nächsten Konzertreihe in NRW. Mit dem Auftritt der Sängerin und Komponistin Kasia Bortnik & Band im Anschluss findet zum dritten Mal das Programm NEW POLISHed TUNES auf dieser Bochumer Marketing Bühne statt und markiert wiederholt eine friedliche musikalische Demonstration - made by Kosmopolen.

2. Konzert beginnt gegen 17.45h mit Glockenpause (18.00 - 18.10) Kasia Bortnik & Band
KASIA BORTNIK / Gesang & Komposition

NATALIE HAUSMANN / Saxophon

JOHANN MAY / Gitarre

BENJAMIN GARCIA / Kontrabass

ANTOINE DUIKERS / Schlagzeug, Weltreisender

MUSIK LINK: http://kasiabortnik.com/wp-content/uploads/2011/08/03-Heimat.mp3 (po polsku)

Der besondere Gast ist wiederholt die Sängerin und Komponistin KASIA BORTNIK aus Köln mit Ihrer hochkarätigen Band. Sie formt aus östlicher Melancholie, Impulsivität, in der polnischen und englischen Sprache und den musikalischen Elementen des Pop, Jazz und Folk ihren eigenen und unverwechselbaren Bortnik Sound & Grove, made in Germany. Dieses Jahr singt sie neue Songs, die 2018 auf ihrer neuen Platte erscheinen werden.

Es moderiert Emanuela Danielewicz

 

 

Aktuell im September - 15. Festival des Neuen Polnischen Films - Filmland Polen 2017 "Spoor", Regie: Agnieszka Holland - Polen 2017, Drama, 128 Min. Originalfassung mit de utschen Untertiteln

Darsteller: Agnieszka Mandat, Wiktor Zborowski, Miroslav Krobot, Jakub Gierszał, Patricia Volny, Borys Szyc, Andrzej Grabowski, u. A.

Duszejko, eine pensionierte Brückenbauingenieurin, lebt zurückgezogen in einem Bergdorf an der polnisch-tschechischen Grenze. Sie ist charismatisch, exzentrisch, eine leidenschaftliche Astrologin und strikte Vegetarierin. Eines Tages sind ihre geliebten Hunde verschwunden. Wenig später entdeckt sie in einer verschneiten Winternacht ihren toten Nachbarn und bei dessen Leiche eine Hirschfährte. Weitere Männer sterben auf mysteriöse Weise. Alle hatten ihren festen Platz in der dörflichen Gemeinschaft, alle waren passionierte Jäger. Haben wilde Tiere die Männer auf dem Gewissen? Oder lässt sich ein Mensch zu einem blutigen Rachefeldzug hinreißen? Irgendwann fällt der Verdacht auf Duszejko...
Nach ihrem Ausflug in die Welt der Serien meldet sich Agnieszka Holland mit einem subversiven Krimi auf der großen Leinwand zurück. Pokot spielt in einer Landschaft mit wechselnden Jahreszeiten, deren wilde Schönheit jedoch nicht über Korruption, Grausamkeit und Dummheit ihrer Bewohner hinwegtäuscht. Fest verwurzelt in der Realität der polnischen Provinz, ist der Film so anarchistisch wie seine Heldin – ein waghalsiger Genremix aus komischer Detektivstory, spannendem Ökothriller und feministischem Märchen.

Drehbuch: Olga Tokarczuk, Agnieszka Holland, nach dem Roman „Der Gesang der Fledermäuse“ von Olga Tokarczuk.

Nach der Filmvorführung werden wir ein etwa 25-minutiges Interview von Grazyna Slomka mit der Regisseurin des Films, Agnieszka Holland - in polnischer Sprache - senden.

Das Interview wurde im Februar 2017 nach der Filmvorstellung "Berlinale 2017" aufgenommen.

 

Die Vorführungen finden statt:

 

09.09.2017, 17.00 Uhr / Samstag / Hannover

Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)

 

10.09.2017, 16.00 Uhr / Sonntag  / Hamburg

Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)

 

17.09.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)

 

Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. 

Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache 

Internet: www.filmlandpolen.de

Unsere Internetseite wird zur Zeit überarbeitet und ist nicht zugänglich.

Der Zugriff wird in den nächsten Tagen wieder möglich.

Grazyna Slomka

Festivaldirektorin "Filmland Polen"

Am Dienstag, den 5. September beginnt das Wirtschaftsforum in Krynica Zdroj, das bis zum 07. September dauert. Die Teilnahme am Forum hat der Präsident von Polen Andrzej Duda bestätigt. Außerhalb der Debatten über europäische Politik und Wirtschaft, werden auch die Themen der Ausbildung, Digitalisierung oder Gesundheitswesen besprochen. Am Forum wird Herr Cornelius Ochmann, Direktor der SdpZ teilnehmen.

Weitere Informationen zum Thema Wirtschaftsforum in Krynica Zdroj finden Sie auf der Homepage:

http://www.forum-ekonomiczne.pl/"

Universität der Dritte Generation (UTP) in Berlin präsentiert Vorlesung von Prof. Dr. hab. Joanna M. Sosnowska zum Thema „Außerhalb des Kanons – die Kunst der polnischen Künstlerinnen“ (mit Simultanübersetzung aus dem Polnischen).

Prof. Dr. hab. Joanna M. Sosnowska beschäftigt sich mit der polnischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, mit Kunstkritik und Methodologie der Kulturgeschichte.
Sie hat Geschichte auf der Warschauer Universität studiert und arbeitet im Institut für polnische Kunst bei der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
Sie hat an der Akademie der bildenden Künste in Warschau, der Kardinal Wyszynski Universität und an der Universität in Danzig gelehrt.

Vorlesung: Außerhalb des Kanons – die Kunst der polnischen Künstlerinnen
An der Wende des 20. Und 21. Jahrhunderts sind in der polnischen Kunst viele interessante junge Künstlerinnen erschienen, die das künstlerische Leben im Land fast beherrschten und auch im Ausland Bekanntheit erlangten.
Die Gründe dafür sind in den Jahren davor, wie auch in der Geschichte der Frauenkunst in Polen seit Ihrer Gründung in der akademischen Dimension in den 80. Jahren des 19. Jahrhunderts zu finden.
In der Vorlesung wird über die Geschichte der Frauenkunst in Polen, mit den Unterschiedsmerkmalen für diese Gruppe, wie auch über die spezifischen Merkmale für die gesamte Population weiblicher Künstlerinnen gesprochen.
Die Dynamik dieser Kunst hat ihren eigenen Rhythmus, der nicht mit dem Bild der Geschichte der modernen Kunst übereinstimmt.
In der Vorlesung werden uns die Silhouetten der berühmtesten Malerinnen und Bild-hauerinnen wie: Anna Bilinska, Olga Boznanska, Zofia Stryjenska, Katarzyna Kobro, Alina Szapocznikow und auch Katarzyna Kozyra, die die neue Generation der modernen, aktiv in dem künstlerischen Leben mitwirkenden Frauen eröffnet, nähergebracht. Die Lebensläufe dieser Frauen sind nicht nur mit vielen Erfolgen markiert, sondern auch durch Tragödien und Skandale gezeichnet.
Die Vorlesung wird reich illustriert, was uns besser ermöglicht die Unterschiede in den stilistischen Veränderungen, die in den letzten fast hundert Jahren stattgefunden haben, wie auch die gemeinsamen und charakteristischen Merkmale für polnische Künstlerinnen, kennenzulernen.

 Die Vorlesung findet am 15. September 2017 um 18.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, im Raum 2094 statt.

Nach dem Vortrag, im Rahmen der Galerie UTP, laden wir zu einem Treffen mit Roman Lipski ein.

Einführung: Dr. Piotr Olszówka

Roman Lipski ist ein in Berlin lebender Maler. Seine Kunst wurde in international renommierten Museen ausgestellt, so z.B. im Museum of Fine Arts in Boston oder im National Art Museum of China.

Seine Werke sind in bedeutenden Sammlungen vertreten, etwa in der Sammlung Marx im Hamburger Bahnhof Berlin und der Alex Katz Foundation in den USA.

http://www.romanlipski.com

Wie üblich, gibt es Wein und einem kleinen Imbiss.

Um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Der Programmbeirat der UDG

 

Das Deutsche Polen-Institut organisiert  eine Sommerakademie mit deutschen, polnischen und ukrainischen Teilnehmern. Im Anhang übersende ich Ihnen das aktuelle Programm. Sollten Sie Interesse an einem der Programmpunkte haben, bitte ich um Kontakt.

Im Programm ist u.a. ein bemerkenswerter Vortrag des Warschauer Historikers Prof. Dr. Jerzy Kochanowski, der am Di. 14 Uhr über die polnische Geschichtspolitik und den Umgang mit der sozialistischen Vergangenheit spricht. Andere Dozenten sind Prof. Dr. Mirja Lecke, Polonistin aus Bochum, und Dr. hab. Sebastian Pluciennik, Wirtschaftsexperte aus Warschau.

Am Dienstag Abend bieten wir auch eine öffentliche Lesung im Schlosskeller mit der Autorin Alexandra Tobor, die auch ihren zwei

"Aussiedler"- Romanen lesen wirt, Näheres in dem PM im Anhang.

 

Dr. Andrzej Kaluza

 

Neuesausder Forschung

Interdisziplinäre Sommerakademie zu Polen, Deutschland und den ÖstlichenNachbarn
 
2.Septemberbis10. September 2017 in Darmstadt

Programm

Stand:31.August 2017

Sa.,2.9. Anreise, Begrüßung, Vorstellung des Deutschen Polen-Instituts

17.00 Abholung am HotelIbisBudget

17.30 Begrüßung, Vorstellung, Überblick über das Programm derSommerschule

19.00 Gemeinsamer Spaziergangzum Lokal

19.30 Gemeinsames Abendessen im Restaurant Adega Alentejana (HeinheimerStraße 38,64289 Darmstadt)

So.,3.9.  10.00 Seminar1: Polen Postkolonial

Dozentin: Prof.Dr.Mirja Lecke, Universität Bochum Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss, KarlDedeciusSaal

14.00 Mittags imbiss im Institut

Schlossfest auf der Bastion, Weinfest in der Wilhelminenstraße und Abendzur freien Verfügung

Mo.,4.9.       9.00 Projektvorstellungen

Dozentin: Prof.Dr.Mirja Lecke,Universität Bochum
LisaHaberkern

Oberschlesischen Familiengedächtnisse nach dem Zweiten Weltkrieg Tradierung der familiären Erinnerung and as Arbeitslager Zgoda
Rebecca Großmann

Erinnern und Vergessen im modernen Europa. Erinnerungs filme und die Transnationalisierung der Erinnerungskulturin Deutschland und Polen
Anna Wardzińska.

Die Kreise der polnischen Journalisten in Lemberg 1811-1914

12.30 Mittagspause
14.00 MagdalenaUbysz

Übe Wiederholung der Geschichte

Eine Untersuchung de sozialen Zustimmung für die Hassrede gegen Juden und Moslemsseitens der polnischen und deutschen Studenten
Gabriela Nitka

Geschichte derdeutschen und polnischen Rechtssprache
20.00 Amateurfilme aus der Volksrepublik Polen

Präsentation:Margarete Wach

Di.,5.9.         9.00 Möglichkeit zu Arbeit in Bibliothek undArchivdesDPI

14.00 Seminar2:Neverendingstory

Der Umgangmit de rsozialistischen Vergangenheit in Polen

Dozent:Prof.Dr.Jerzy Kochanowski, Universität Warschau
20.00 Lesung mit der Schriftstellerin Alexandra Tobor

aus ihrem Debutroman „Sitzen vierPolen im Auto“ undihremneuen Buch

„MinigolfParadiso“. Öffentliche VeranstaltungSchlosskeller im Residenzschloss Darmstadt

Anschließend gemeinsamer Umtrunk mit derAutorin

Mi.,6.9.        9.00 Projektvorstellungen

Dozent:Prof.Dr.Jerzy Kochanowski,Universität Warschau
AleksandraŁuczak

Die BaustellederZukunft

Imaginationen desWarschauer"Zentrums-West"unddessen Bau als ZeugnisderGeschichtederVolksrepublik Polen in den Jahren 1969-1989
Martin Borkowski-Saruhan

Sport in Oberschlesien währendderBesatzung im Zweiten Weltkrieg:Volkstum, Alltag, Eigensinn
AnnaDobrowolska

Die Prostitutionsfrage und die Sexuelle Revolutionin de rVolksrepublik Polen in den sechzigerJahren

12.30 Mittagspause
14.00 Dieter-Sebastian Lotz

Leopold CarounddasRessentiment gegen „Vermittlung“.Der Solidarist und Migrationsforscherin einem euroatlantischen DiskursderWirtschaftspolitik und Ökonomik,1889-1939
PiotrFranz

Genese und Evolution der polnischen National-Radikalenim Warschau des 20.Jahrhunderts
HannaKharlan Moderner Diskurs der Politik des Gedenkens in Polen und der Ukraine

20.00 Abendprogramm(optional)

Internationaler Orgelsommer–JakubKwintal spielt Orgelwerkevon Bach, Markull, Nowowiejeski, Gumiela undEben

Öffentliche Veranstaltung Pauluskirche, Darmstadt

Do.,7.9.       9.0 Seminar3:AktuelleEntwicklungen in der wirtschaftlichen Integration Europas

Dozent:Dr.hab.Sebastian Płóciennik, Polski Instytut Spraw Międzynaro-dowych/ Polnisches Institut für Internationale Angelegenheiten(PISM)

13.00 Mittagspause

14.30 Projektvorstellungen

Dozent: Dr.hab.Sebastian Płóciennik,PISM
Karol Chwedczuk-Szulc

The SocialHistoryof American Federalism –A HandbookforEU'spolicymakers
Maximilian Zoll

Der Koordinationsprozess der Energietransformationimpolitischen Systems PolensundseineAuswirkungenaufpolitisch-gesellschaftlicheStrukturen
JaminaVestaJugo

God Helpthe Girl:The CatholicChurchand Prostitution Policy Debatesin Polandand the Philippines
Fr.,8.9.        8.50 Exkursion –TreffpunktamDarmstädterHauptbahnhof, Gleis3

(Bitte gültige Ausweisdokumente mitbringen)

10.00 Geführter Besuch und Gespräch inderEuropäischen Zentralbank in Frankfurt

Gesprächspartner: PiotrMacki, Economist, Directorat GeneralInternationa landEuropean Relations

12.00 Führung durchdie Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle

14.00 Mittagsimbiss.

Polnische Spuren in undum Frankfurt am Main,Römerberg,Paulskirche.

17.00 Schifffahrt –Abfahrt vom Eisernen Steg (Mainkai,60311 Frankfurt am Main)
19.00 Gemeinsames Abendessen im Restaurant Frau Rauscher(Klappergasse 8,60594 Frankfurt)
Sa.,9.9.        9.30 Projektvorstellungen

Leitung: ManfredMack, PeterOliver Loew, JuliaRöttjer Aleksandra Paradowska

NS-Städtebau undArchitekturim Reichsgau Wartheland
ViktoriaSoloschenko

Deutschland, PolenunddieUkraine: Zusammenarbeit in der Frageder RückgabevondengeraubtenKu lturgütern (NSKunstraub, Beutekunst, Restitution)
MargareteWach

Zwischen gesellschaftlicherNische und Reservoirungeahnter Möglichkeiten. Amateurfilmbewegung in der VR Polen:

Struktur–Praxis–Enthusiasmus

13.00 Mittagsimbissim Institut
13.30 Möglichkeit zurArbeit inBibliothek un ArchivdesDPI
17.00 Gemeinsame Wanderung,AbendessenimRestaurant Pichlers(Am BessungerForst 28,64367 Mühltal)

AbschlussderSommerakademie
So.,10.9.              Abreisetag

 

 

 

Wanderausstellung „Was uns bewegt“ Das SprachCafè Polnisch e.V. in Pankow präsentiert eine Gemeinschaftsausstellung der Pankower Künstler*innen mit dem Titel „Was uns bewegt“.
Die Kunstwerke spiegeln die internationale Herkunftsvielfalt der Künstler*innen und ihre Begegnungen mit Berlin, im Speziellen mit Groß-Pankow.
Mit Hilfe der verschiedenen Darstellungstechniken, wie z.B. Fotografie, Collage, Aquarell, Acryl und Öl auf Leinwand sowie Keramik wurde die Vielfalt auch unterstrichen.
Es stellen aus:
Agata Koch, Aleksandra Gajda, Barbara Konieczna, Bianca Monroy, Estrella Betancor, Gabriele Klier, Grażyna Zarębska, JP Bouzac, Justyna Stokłosa, Sabine Renault,  Silviya Zdravkova, Susanne Kiener.

Diese Wanderausstellung verbindet 5 Orte in Pankow:
23.09.2016 – 02.11.2016: cafeimpuls, Breite Strasse 49, 13187 Berlin
05.10.2016 – 30.12.2016: Heinrich-Böll-Bibliothek, Greifswalder Str. 87, 10409 Berlin
15.01.2017 – 03.2017: Alte Apotheke/Heinersdorf, Romain-Rolland-Str. 112, 13089 Berlin
01.03.2017 – 28.04.2017: Frei-Zeit-Haus/Weissensee, Pistoriusstr. 23, 13086 Berlin
02.06.2017 – 31.08.2017: STZ Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Herzlich willkommen!

Kuratorin: Barbara Konieczna & Bianca Monroy
Collage © Barbara Konieczna

 

Gerade startet ein neuer nennenswerter Blog, der aus der Perspektive kreativer Neuberliner*innen über Berlin und Pankow erzählt. Wir wünschen eine angenehme und anregende Lektüre.

31.08.2017, 19.30 Uhr: Finissage unserer Wanderausstellung Was uns bewegt im Stadtteilzentrum Pankow - mit Begleitprogramm: Führung, Musik, Kulinarisches aus vielen Ecken der Erde - zapraszamy!

01.09.2017: Begegnungen mit der polnischen Sprache für Vorschulkinder - mit Kinga Mazur | Neu: Kinder mit Behinderungen sind herzlich willkommen! So fällt es uns leichter, Toleranz und gegenseitige Akzeptanz zu erlernen. | Lasst uns lesen, lasst uns reden... mit Katarzyna Willmann | Kinder, Eltern und Großeltern heißen wir nach der Sommerpause herzlich willkommen!

02.+03.09.2017: Sprachformen ohne Grenzen  - Kreatives & interkulturelle Begegnungen besonderer Art - generationsübergreifend | Weitere Termine: 09./10.09., 10.00-14:00 Uhr | Berlin-Buch - zapraszamy!

05.09.2017: Sprachtraining Deutsch - mit Ula Sadłowska-Schülke und ihren Gästen - wöchentlich - zapraszamy!

06.09.2017Die Slowinzische Ostseeküste Polens – Inspirationsort für Naturliebhaber, Wandervögel und Geschichtsinteressierte – Begegnung mit Dr. Regina Schön
| Mittwochs-SprachCafé - Alte Apotheke - zapraszamy!

07.09.2017: Neu im SprachCafé für Kinder: "Polska Zerówka" sowie Begegnungen mit der polnischen Sprache für Schulkinder - mit Ewa Pawleta | Nach den Sommerferien heißen wir Kinder bei unseren wöchentlichen Treffen herzlich willkommen!

09.+10.09.2017: Jährliches Fest an der Panke - Bunter Basteltisch für Kinder, Info-Stand, Begegnungen & Gespräche | Alt-Pankow Ecke Breite Strasse i Ossietzystrasse - zapraszamy!

" target="_blank" style="mso-line-height-rule: exactly;-ms-text-size-adjust: 100%;-webkit-text-size-adjust: 100%;color: #2BAADF;font-weight: normal;text-decoration: underline;">Umweltschutz und Nachhaltigkeit - mit z JF Renault und seinen Gästen - im Rahmen des Projektes CKC - zapraszamy! ] - Diese Veranstaltung wird bis auf Weiters verschoben.

*
16.+17.09.2017: Orgelkonzert mit Patryk Podwojski - Organisten an der Kathedrale zu Oliva (Danzig) zu Gast in Berlin-Pankow! - mit bester Empfehlung*!

17.09.2017: Fauler Sonntag - mit Ewa Pawleta - im Rahmen des Projektes CKC - zapraszamy!

20.09.2017Klimawandel – Bewegt er uns auch? – Vortrag von Reinhard Jungmann - SprachCafé mittwochs - Alte Apotheke

26.09.2017: Internationaler Tag der Sprachen - Fachtag  - eingeladen sind Eltern, Großeltern, Lehrer*innen, Erzieher*innen; 

30.09.2017, 17.00 Uhr: Ausstellungseröffnung Sprachformen ohne Grenzen in Berlin-Buch, bb-EWERKultur, Schwanebecker Chaussee, Zugang über Haus Nr. 5-7 

07.10.2017: Tagesfahrt nach Świebodzin - Muzeum Regionalne - E.Hilscher - Ausstellung zum 90. Geburtstag des Schriftstellers | Info in Kürze auf unserer Homepage und fb-Seite - Wer kommt mit?


Neues im SprachCafé für Kinder, Interessierte können sich ab sofort melden, weitere Einzelheiten in Kürze:
- Begegnungen mit polnischer Sprache für die ganz Kleinen 1,5-3 J.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Polnisch als Fremdsprache für Schulkinder: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Jetzt schon ist unser Kalender 2018 erhältlich: zum 5. Geburtstag des SprachCafés Polnisch!
Limitierte Auflage, Vorbestellung ab sofort möglich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Polen-Urlauber*innen aufgepasst! 
Die schönsten Fotos Eurer Lieblinsgsorte in Polen können den SprachCafé-Kalender 2019 bestücken! Was sind Eure Lieblinge? Meldet Euch bitte per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

[Änderungen vorbehalten]


Das Team SprachCafé Polnisch e.V.
www.sprachcafe-polnisch. org
Liken Sie uns auf facebook!
+ 49 (0)160 9968 0059

 

Es ist wieder soweit: Am Wochenende findet zum 19. Mal der Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin statt. Kleine und große Gäste können ein vielseitiges Informations- und Unterhaltungsprogramm genießen und einen Eindruck vom politischen Berlin gewinnen.

Auch das Bundesministerium des Innern öffnet die Türen und das am Samstag und Sonntag, 26. und 27. August 2017, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Mit dabei ist auch das Minderheitensekretariat der autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands mit den Vertretern der vier Minderheiten: den Friesen, Dänen in Südschleswig, deutschen Sinti und Roma und den Lausitzer Sorben. Am Stand des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk finden Sie uns im Konferenzbereich des Bundesministeriums des Innern, Alt Moabit 140, 10557 Berlin.

Hier befinden sich die Informationen über die Arbeit des Bundesbeauftragten Hartmut Koschyk MdB, die anerkannten nationalen Minderheiten in Deutschland, die Spätaussiedler in Deutschland sowie die deutschen Minderheiten in Europa unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM).

Kommen Sie vorbei: 

  • Umfangreiches Informationsmaterial wartet auf Sie!
  • Testen Sie Ihr Wissen bei unserem Quiz! Es warten tolle Preise!
  • Genießen Sie regionale Spezialitäten!
  • Schicken Sie Freunden und Bekannten eine Postkarte!
  • Besuchen Sie eine Aufführung des traditionellen Marionettentheaters deutscher Sinti und Roma „Die Rollende Kulisse – Marionettentheater“!
  • Besuchen Sie einen Tanz- und Gesangsauftritt ungarndeutscher Schüler aus dem Ungarndeutschen Bildungszentrum Baja!

 

Die Rollende Kulisse – Marionettentheater - Wir spielen den „Froschkönig“ 

Insbesondere freut es uns, dass wir dieses Jahr ein Marionettentheater einer Familie der deutschen Sinti mit dabei haben. Am Samstag um 11:00 Uhr – 13:00 Uhr – 15:00 Uhr – 17.00 Uhr im Pressekonferenzraum im Atrium C wird der Froschkönig gespielt.

Wie aus den Erzählungen vieler alter Sinti bekannt, war das Marionettentheater – nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene – ein verbreiteter Erwerbszweig bei den deutschen Sinti. Oft wurde das Gewerbe über Generationen hinweg ausgeübt und das entsprechende Wissen innerhalb der Familien weitergegeben. Seit über sechs Generationen begeistert das traditionelle Marionettentheater der Familie Grünholz kleine und große Zuschauer mit gewaltfreien Inszenierungen. Die Rollende Kulisse wurde erstmals 1909 urkundlich erwähnt. Die bis zu 1 Meter großen Marionetten sowie die Bühnenbilder sind handgefertigt und zum Teil alte Familienerbstücke, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Darüber hinaus erleben Sie zum Tag der offenen Tür ungarndeutsche Schüler des Ungarndeutschen Bildungszentrums Baja mit Tanz & Gesang am Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr auf dem Stadtplatz des BMI.

Am gemeinsamen Stand werden wir über die von der Dachorganisation der Minderheiten FUEN – Föderalistische Union Europäischer Minderheiten – gestarteten, umfangreichen Europäischen Bürgerinitiative „Minority Safepack – eine Million Unterschriften für die Vielfalt Europas“ informieren. Die Bürgerinitiative fordert die EU auf, den Schutz für Angehörige nationaler Minderheiten und Sprachminderheiten zu verbessern sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt in der Union zu stärken.

Weitere Informationen finden Sie unter:
Tag der offenen Tür des Bundesministeriums des Innern

Info: 

Minderheitensekretariat der vier autochthonen
nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands
Bundesallee 216-218
10719 Berlin

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Tel.: +49(0)30 18681 14265
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"NACHBILDER" von Andrzej Wajda ist der letzte Film von Andrzej Wajda, inspiriert vom Leben des polnischen Malers Władysław Strzemiński (1893-1952). Dieser war Mitbegründer der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Łódź, wo er auch lehrte. Powidoki zeigt aus nächster Nähe den letzten Lebensabschnitt des Künstlers, der in den 20er und 30er Jahren zur Künstleravantgarde Polens gehört hatte. In der neuen Realität der komunistisch regierten Volksrepublik Polen verweigert er die Anpassung an die Doktrinen des sozialistischen Realismus. Eine Haltung, die dramatische Konsequenzen für ihn hatte.

Darsteller: Bogusław Linda, Bronisława Zamachowska, Zofia Wichłacz, Aleksandra Justa, Mariusz Bonaszewski, Szymon Bobrowski, Irena Melcer, Tomasz Włosok, Paulina Gałązka, Mateusz Rusin u.A.

 

Die Vorführungen finden statt:

20.08.2017, 17.00 Uhr / Sonntag  / Hamburg

Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)

Achtung!!! In Hamburg Terminänderung, Angaben im Katalog ungültig !!!

26.08.2017, 17.00 Uhr / Samstag / Hannover

Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)

Achtung!!! In Hamburg Terminänderung, Angaben im Katalog ungültig !!!

03.09.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)

 

Powidoki erzählt davon, wie das kommunistische Regime einen charismatischen, widerständigen Menschen zerstören konnte.

Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover.
Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache
 
Internet: www.filmlandpolen.de
 
Grazyna Slomka

 


„Józef Teodor Konrad Korzeniowski (Joseph Conrad) wurde am 03. Dezember 1857 in Berdyczów (heute Ukraine) geboren und starb am 03. August 1924 in Oswalds in der Nähe von Canterbury im Südosten Englands“ – so viel berichtet die Enzyklopädie über einen Schriftsteller, der häufig als ein „polnischer Adlige und britischer Schriftsteller“ bezeichnet wird. Der berühmte polnische Kenner des Werks von Conrad Professor Zdzisław Najder ist der Meinung, dass das Interesse am Werk Conrads in der letzten Zeit nachlässt. Dennoch gibt es immer noch Orte und Menschen, die seit Jahren von der literarischen Welt dieses „bekannten –unbekannten“ Polen aus drei Kulturkreisen fasziniert sind, so z. B. Piotr Fudakowski oder Mitglieder der Joseph Conrad Society mit Sitz in London und Filialen in den Vereinigten Staaten, Australien, Kanada, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Skandinavien, Japan und Südafrika.

Filme

Die meisten von mir gefragten Vertreter der jungen Generation in Polen und im Ausland haben nie von Joseph Conrad gehört. Erst als ich zusätzlich hinzufügte, dass der Film Apocalypse Now in Regie von Francis Ford Coppola eine freie Interpretation der Erzählung von Joseph Conrad Herz der Finsternis ist, zeigten meine Gesprächspartner Interesse. Ihre Anerkennung für diesen Schriftsteller folgte erst nachdem ich hinzufügte, dass seine Erzählungen als Vorlagen für das von Hitchcok 1936 gedrehte Krimi „Geheimagent“ und für den 1977 unter Regie von Ridley ScottI entstandenen Film „Duellisten“ dienten und dass der Nostromo aus dem Film „Alien – das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ auch Joseph Conrad zu verdanken ist. Kaum jemand weiß, dass Conrads Erzählungen als Vorlage für über siebzig Filme dienten.

 

„Der geheime Teilhaber“ (The secret sharer) von Fudakowski

Die letzte Verfilmung der Werke von Conrad ist „Der geheimnisvolle Verbündete“ in Regie des in London in einer polnischen Familie geborenen Filmproduzenten und Regisseurs Piotr Fudakowski, der für den Film „Tsotsi“ 2006 einen Oscar erhielt. Als ein „britischer Pole“ hat Fudakowski für sein Regiedebüt eine Erzählung von Joseph Conrad ausgewählt.

„The secret sharer“ ist eine moderne und gleichzeitig universelle, manchmal beinahe märchenhafte und humorvolle Geschichte über das Erwachsenwerden eines jungen Mannes. Auf dem Golf von Siam wird ein verrostetes chinesisches Frachtschiff zum ersten Mal von einem polnischen Kapitän geführt. Die Schiffsbesatzung ist dem Kapitän feindlich gegenüber eingestellt und verdächtigt ihn, an einem Komplott des Reeders mit dem Ziel, ihr schwimmendes Zuhause versenken zu lassen, beteiligt zu sein. Als der junge Kapitän kurz alleine auf dem Deck ist erblickt er im Wasser einen nackten menschlichen Körper. Eine wunderschöne Chinesin bittet ihn „verstecke mich!“… Fudakowski hat in dieser Geschichte auch autobiographische Elemente Joseph Conrads versteckt, so ist beispielsweise als Leitmotiv ein Fragment des polnischen Liedes „Kołysanka leśna“ (Dziś do ciebie przyjść nie mogę) zu hören und die Hauptfigur des Filmes benutzt einige Male unabsichtlich polnische Worte. Bei „Den geheimen Teilhaber“ von Piotr Fudakowski handelt es sich um eine farbenfrohe und romantische Erzählung, die im Rahmen des 2017 durch den Senat der Republik Polen verkündeten „Conrad-Jahres“ von Zuschauern auf der ganzen Welt gesehen werden kann.  

Eine ähnliche, maritime Geschichte („Die Schattenlinie“) hat 1976 Andrzej Wajda mit Marek Kondrat in der Hauptrolle und der Musik von Wojciech Kilar nach einer Erzählung von Joseph Conrad gedreht. Wajda selbst war mit diesem Film nicht zufrieden, was nicht verwunderlich ist, da alle Regisseure, die die Prosa von Conrad verfilmten, stets betonen, dass diese Aufgabe eine sehr große Herausforderung bedeutet. Die Kinoliebhaber sind nach wie vor dennoch der Meinung, dass Wajdas Film wertvoll und interessant ist

 

Korzeniowski der drei Kulturen

Angeblich war Joseph Conrad Korzeniowski der britischste unter allen polnischen Schriftstellern und der polnischste unter den britischen Autoren? Leider wird er im Ausland häufig als ein englischer Autor wahrgenommen, da er auf Englisch geschrieben hat und einen großen Einfluss auf die angelsächsische Literatur ausübte. Fasziniert von seinem Werk waren solche weltberühmten Schriftsteller wie Marquez, Coetzee oder Faulkner. Sein „Lord Jim“ war ein Kultbuch für die Soldaten der Polnischen Heimatarmee, Marschall Piłsudzki soll dieses Buch in seinem Nachttisch gehalten haben. Allerdings war Englisch für Korzeniowski nach Polnisch und Französisch seine dritte Sprache und er sprach es lebenslang mit einem deutlichen Akzent. Er hat Englisch erst als Emigrant, nach seinem zwanzigsten Lebensjahr, gelernt. Dennoch wurden alle seine Werke ausgerechnet in dieser Sprache verfasst. Laut einer Theorie ist es erst der zweiten Generation der Auswanderer möglich, Lyrik in der Sprache des Auswanderungslandes zu schreiben. Hat Conrad auf Englisch geschrieben um seine Erfolgschancen in der Weltliteratur zu vergrößern? Bis zu seinem Lebensende bekannte er sich trotz der in Großbritannien verbrachten Jahre dazu, ein Pole zu sein. Sein letzter Wille war es, dass auf dem Grabstein in Oswalds in der Nähe von Canterbury sein Vor- und Nachname auf Polnisch geschrieben wird.

Agata Lewandowski

 

Inside Russia IV. Russland 1917 – 2017: Die unbequeme Revolution: Recherchereise für deutsche und polnische Journalisten nach Moskau.

Vor hundert Jahren erschütterten die Februar- und die Oktoberrevolution Russland. Auf das Schicksalsjahr 1917 folgten Bürgerkrieg, Sowjetunion und deren Niedergang, Putsch und Chaos, Stabilität und neue neues Aufbegehren. Seit einem Jahrhundert ist Russland Umwälzungen unterworfen. Die Wirkung der Ereignisse im Jahr 1917 reicht bis in die Gegenwart.

Im kommenden März wählt Russland einen Präsidenten, der aller Voraussicht nach weiter Wladimir Putin heißen dürfte. Doch das neue Aufbäumen der Zivilgesellschaft im März dieses Jahres zeigt, dass die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst.

Um seine Macht ideologisch zu untermauern, greift Putin gerne auf historische Ereignisse zurück. Doch der Umgang mit dem 100. Jahrestag passt nicht in das historische Narrativ des Kreml, der jede Form von Revolution verurteilt. Wie ist das Verhältnis zur Vergangenheit? Wo wird Geschichte angepasst oder verzerrt? Wie wirken die Ereignisse des Jahres 1917 auf das heutige Russland? Wer sind diejenigen, die eine Alternative zur aktuellen Politik bieten und welchen Einfluss haben sie? Wie stark ist die Zivilgesellschaft noch?

Fünf polnische und fünf deutsche Journalisten versuchen Antworten auf diese Fragen zu finden – im Gespräch mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik.

Ein detailliertes Programm für die Reise wird Anfang Oktober verschickt.

Zielgruppe: Die Reise richtet sich an Print-, Online-, und Radio-Journalisten sowie an Fotoreporter.

Projektsprache: Die Kommunikation der Teilnehmer untereinander und alle Gespräche werden (wenn nötig mit Übersetzung) auf Englisch geführt. Russischkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.

 

Teilnahmebeitrag

Deutschland: 80 Euro (freie Journalisten), 180 Euro (festangestellte Journalisten)

Polen: 300 PLN (freie Journalisten), 700 PLN (festangestellte Journalisten)

Programm-, Reise- und Hotelkosten sowie Verpflegung und Visum übernimmt die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Bitte bewerben Sie sich mit folgenden Unterlagen:

· Motivationsschreiben AUF ENGLISCH (max. eine Seite)

· Lebenslauf AUF ENGLISCH

· zwei jüngere, veröffentlichte Arbeitsproben, als pdf, Link oder Manuskript

· alle Unterlagen müssen zu einer einzelnen PDF-Datei zusammengefasst sein

· nur vollständige Unterlagen können berücksichtigt werden 

Die Bewerbung senden Sie bitte elektronisch bis zum 08. September 2017 an: oliver.bilger(at)sdpz.org

Bitte beachten Sie:

-   Ihr Reisepass muss mindestens sechs Monate über das geplante Ende der Reise hinaus gültig sein und zwei gegenüberliegende freie Seiten haben.

-   Alle Teilnehmer brauchen später eine Bestätigung eines Chefredakteurs für die Akkreditierung in Russland.

 Die Recherchereise ist ein Projekt der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und wird geplant und durchgeführt in Kooperation mit dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung.

  Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37
PL- 00-108 Warszawa
Tel.: (+ 48 22) 338 62 65
www.sdpz.org
, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

n-ost
Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Alexandrinenstraße 2-3
D-10969 Berlin
T: (+49 30) 259 32 83-0
www.n-ost.org
, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   

 

Deutsch-polnischen Magazin Dialog ist 30 Jahren alt. Gerade veröffentlichte er seine 30.Jubiläumsausgabe. Herzlichen Glückwunsch an die Redaktion für so lange Aktivitäten, und Leser sind eingeladen, weiter in Polnisch oder in Deutsch das Magazin zu lesen.

Diese Ausgabe öffnet Chiefredaktor des Dialogs Basil Kerski, der die Worte von Hermann Hesse erinnert - Verlag, wie er sagt, mit der Zeit folgen muss, muss aber nicht nur um Trends gehen, aber - wenn sie es nicht wert sind - muss er in der Lage sein entgegenzutreten. Zur Ausrichtung und kritische Opposition ist nämlich Verleger Funktion. Weil Dialog ist eines der Magazine, die, wie Kerski erklärten, dem Leser ein Gefühl geben der Hand am Puls der wichtigsten Ereignisse zu halten, aber ziehen ihm in einer Strömung von sensationellen Bildern nicht. Daher wird in der neuen Jubiläumsausgabe über wichtigen und aktuellen Themen berichtet, aber mit einer ausgewogenen und distanzierten Perspektive geschrieben.

In Neue Ausgabe des Dialogs neben einem neuen Blick auf das Konzept Drei-Meer-Eck (Trójmorza), in der Politikwissenschaftler Adam Balcer die wirklichen Interessen und Chancen sieht, betont jedoch, dass diese Idee ist nicht neu. Der Schlüssel ist nicht selbst die Formation dieser Initiative, aber das, wofür es verwendet wird: ob es zielt ist, eine Alternative zu dem EU-Opposition gegen die ostdeutsche Opposition und den Westen zu schaffen?

Auf den folgenden Seiten wird über die Angstgrenzen, die durch die „Fremden“ verursacht sind. Wie sie zu überwinden sind? Krzysztof Czyżewski erklärt, dass die Kraft dafür nicht in großen Institutionen oder Ideologien liegt, aber nahe an den Menschen, in kleinen lokalen Initiativen. Er spricht über seine Begegnung mit Czeslaw Milosz in der Region Suwalki, kleine Heimaten Bewegung und ungewöhnlichen Ort, die er in der Lage war, den Treffpunkt der Kulturen in Sejny zu schaffen - Bruderland Stiftung.

Es sei daran erinnert, dass der Chefredakteur des Dialogs, Basil Kerski seit 2011 auch Direktor des Europäischen Solidaritätszentrums in Danzig, wurde in Aachen mit dem Preis Polonicus 2013 zur Förderung der europäischen Dialogs honoriert.

Redaktion Polonia Viva

Quelle: http://fwpn.org.pl/

„Kunstwerke sollen daran erinnern, dass die Menschheit die Aufgabe hat, eine soziale Einheit zu werden...“ (Otto Freundlich)

Steine ohne Grenzen – für Frieden und Menschlichkeit – ist ein internationales Bildhauersymposion, das das erste Mal im Sommer 2001 in Bezug zu Otto Freundlich, deutscher Maler und Bildhauer sowie Autor kunsttheoretisch-philosophischer Schriften, in Berlin-Buch stattfand.

Unter Anleitung der erfahrenen Bildhauer Rudolf J. Kaltenbach und Silvia Fohrer von Steine ohne Grenzen e.V. wollen wir gemeinsam inmitten der Natur aus den Materialien Stein und Holz ein Denkmal gestalten, das die humanistische Idee des Malers und Bildhauers Otto Freundlich aufgreift.
Der deutsch-jüdische Künstler und Humanist entwickelte zusammen mit seiner Lebensgefährtin Hannah Kosnick-Kloss die Idee einer völkerverbindenden Skulpturenstraße.
Sie sollte ein sichtbares Zeichen für die Abkehr von Krieg und menschlicher Gewalt sowie für das friedliche Zusammenleben von unterschiedlichen Nationen sein. Freundlich konnte nach Jahren des Exils in Frankreich und infolge seiner Ermordung durch das nationalsozialistische Regime im KZ Lublin-Majdanek seine Idee nicht mehr verwirklichen.
Unser Denkmal soll Erinnerung sein und zukunftsweisend, dass solche Zeiten für immer der Vergangenheit angehören.
Wir wollen die Kraft der schöpferischen Zusammenarbeit nutzen. Jede Teilnehmer*in ist eingeladen, sich kreativ und frei einzubringen. Es wird im Garten gewerkt, eine angrenzende Terrasse lädt ein, in ruhiger und entspannter Atmosphäre gemeinsame Konzepte zu entwickeln, die dann mit Hilfe unserer erfahrenen Bildhauer umgesetzt werden können.
Zum Abschluss ist eine Ausstellung der Arbeiten im bb-EWERKultur geplant.
 
Unser Projekt ist lokal, herkunfts- und generationsübergreifend, Neu-Berliner*innen sind besonders herzlich willkommen! Es richtet sich besonders gegen Rassismus, für Toleranz und Menschlichkeit!
 
Wo: Im "Garten Freundlich", Hobrechtsfelder Chaussee 119a, Berlin-Buch (Parkplätze vorhanden) oder S-Bhf Buch + Bus 259 und 353
 
Wann: jeweils Sa./So.: 12.08.2017 bis 10.09.2017
 
Info & Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Teilnahme und Materialien sind kostenlos, eine kleine Verpflegung ist dabei.
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Sie!

 

Bobek Er ist in einem Haus mit Garten in Leszno bei Warszawa großgeworden – die meiste Zeit seiner Kindheit verbrachte er mit Fußballspielen. Die Liebe zum Sport erbte er von den Eltern, seine Mutter – Iwona war eine Volleyballspielerin und sein Vater ein Judoka. Als Sportlehrer versuchte sein Vater gemeinsam mit Bobek sämtliche Sportdisziplinen aus und trug dazu bei, dass sein Sohn eine richtige Einstellung zum Sport entwickelte. Bobek war stets der Zierlichste in seinen Teams, er war nicht besonders groß und hatte dünne Beine, von einer Perspektive als Profi-Fußballspieler konnte keine Rede sein. Im Gegensatz zu seinen Kollegen zeichneten ihn allerdings Biss und Ausdauer aus, er wollte stets der Erste sein. Seine Kariere fing im Sportklub Varsovia an, dort spielte er an einem aus gestampftem Erdboden bestehenden Spielfeld. Heute wirbt der Sportklub mit einem Plakat mit Bild von Lewandowski und der Aufschrift: „Ich fing bei Varsovia an“. Lewandowski wechselte zu Legia Warszawa und war sehr stolz darauf, dass ihm der neue Klub Fußballschuhe geschenkt hat, so dass er sie nicht alleine kaufen musste. 2006 erlitt er eine Fußverletzung. Der Klub sorgte zwar für die nötige Behandlung, verzichtete dennoch kurz darauf auf ihn wegen seiner dürftigen Gesundheitskondition. Es kümmerte damals niemanden, dass sich der junge Robert auch noch mit dem Tod seines Vaters 2005 auseinandersetzen musste und kurz vor dem Abitur stand. Bei Legia kann man bis heute nicht nachvollziehen, wer damals für die Entlassung von Robert zuständig war. Seine Mutter glaubte dennoch an ihren Sohn, folgte dem Rat von befreundeten Trainern und trug ihn bei dem Sportklub Znicz Pruszkow ein. Dort war ein junger Coach damit beschäftigt, ein neues Team aufzubauen. Ausgerechnet bei Pruszkow machte Lewandowski große Fortschritte, so dass Legia erneut Interesse an ihm zeigte. Der damalige Leiter des Klubs nahm allerdings den Stürmer Arruabarrena unter Vertrag, was sich als Fiasko herausstellte. Die Eltern von Lewandowski spürten von Anfang an, dass ihr Sohn irgendwann Weltruhm erlangen würde und gaben ihm einen internationalen, in jeder Sprache auf dieselbe Weise geschriebenen Vornamen – Robert.

The Body

Der als Kind zierliche Bobek ist heute 185 cm groß und wiegt 80 kg, seinem Aussehen verdankt er den Namen The Body. Die Fußballtrainer sind der Meinung, dass „ein guter Stürmer wie ein Jäger mit Jagdinstinkt ist“ und es heutzutage kaum noch gute Stürmer gibt. Sie sind ferner der Ansicht, dass die westlichen Fußballer durch den Wohlstand, in dem sie leben, die besonderen Jagdinstinkte verloren haben. Viele von ihnen nutzen das vorhandene Talent nicht, da nur schwere Arbeit Erfolg bringt. Lewandowski hingegen bereitet sich sogar während seiner Freizeit für die zukünftigen Spiele vor, für ihn bedeutet Erholung ein Teil des Trainings. Seine Mitarbeiter sagen, dass er niemals mit seinen Ergebnissen zufrieden ist. Wenn er für Borussia Dortmund vier Tore geschossen hat bedauert er, dass es keine fünf gewesen sind. Vielleicht auch deswegen ist es ihm gelungen, in einem Spiel gegen Wolfsburg fünf Tore in zehn Minuten zu schießen. Dazwischen schaute er in Richtung Himmel als ob er sagen wollte: „Sieht du, Papa?“. Er gibt zu, dass er sich damals wie im Trans fühlte.

Lewy

2007 traf er während eines Vorbereitungskursus vor der Studienaufnahme die mehrmalige Karate-Weltmeisterin Anna Stachurska, die „privat“ 2013 zu seiner Ehefrau wurde. Anna Lewandowska wollte niemals nur eine Spielerfrau sein und es ist ihr gelungen. Zusätzlich zu ihren Erfolgen in Karate wirbt sie für ein gesundes Lifestyle durch Training und Ernährung. Sie führt den Blog Healthy Plan by Ann und gibt Bücher über gesundes Essen und Leben heraus. Sie ist Diätberaterin ihres Ehemanns, der seit längerer Zeit aufhörte, Eiweiß zu essen und sich an eine glutenfreie Diät hält. In den Restaurants in München, wo das Ehepaar Lewandowski manchmal essen geht, wundert sich niemand mehr darüber, dass das Paar ihr Essen mit dem Nachtisch anfängt und mit Suppe beendet. Die Münchner erkennen die Lewandowskis inzwischen und nennen Robert „unseren Polen“. Im Mai 2017 kam ihre gemeinsame Tochter Klara zur Welt. Ihr Name besteht aus den Initialen des Vaters von Robert und den eigenen Namen des Ehepaars. Die drei Monate alte Klara trägt während der Spiele ihres Vaters ein Bayern-Trikot, Robert prüft vor jedem Spiel mit seinem Blick, ob er Anna auf der Tribüne finden kann.

Unersättlich

Lewandowski ist stets unersättlich und möchte mehr erreichen. „Unersättlich“ heißt auch seine 2016 erschienene Biografie des Sportjournalisten Pawel Wilkowicz. Es ist keine normale Biografie eines Fußballspielers, es ist ein für alle Leser, unabhängig vom Alter und Geschlecht, interessantes Buch. Für die Fußballfans ist es eine Fundgrube von bis jetzt nicht bekannten Informationen wie z. B. zum Thema von Unterschieden zwischen den polnischen und den deutschen Fans und den Trainingsmethoden bei verschiedenen Fußballklubs. Für die weiblichen Leserinnen gibt es ein kompaktes, einfach und interessant geschriebenes Kompendium des Wissens über den Fußball. Es ist gleichzeitig ein Werk für alle Eltern, die ihre Kinder zum Fußballtraining ermutigen möchten. Dieses Buch bringt viel Neues sowohl den jüngeren als auch den älteren Lesern bei. Es berichtet davon, dass hinter jedem Erfolg viele Niederlagen und schwere Arbeit stehen und dass sie wichtiger als die Leidenschaft selbst ist. Es berichtet wie wichtig die Unterstützung von Freunden und Familie als Grundlage des Erfolgs ist. Als Robert Lewandowski nach Deutschland kam wollte er zuerst mit ganzem Herzen spielen, er war sich gleichzeitig dessen bewusst, dass er sich mit dem Trainer und anderen Fußballspielern gut verstehen muss. Heute betont er stets, dass die Sprachkenntnis unerlässlich für den Erfolg ist.

Agata Lewandowski

Dieser Artikel wurde in Anlehnung an das Buch „Nienasycony – Robert Lewandowski“ von Pawel Wilkowicz, Warszawa 2016 geschrieben, Zitate stammen auch aus diesem Buch.

Fotos: verschiedene Internetberichte

Geburtstag Restaurant „Gdanska“ in Oberhausen ist für Polonia eine gute Gelegenheit zu feiern. In diesem Jahr „Gdanska“ feiert sein 17. Geburtstag. Dieses Restaurant „Gdanska“ ist ein ganz besonderes Restaurant. Wahrscheinlich der einzige dieses Namens in Deutschland. Das Restaurant, das von Anfang an nicht nur das polnische Menü in Nordrhein-Westfalen serviert, sondern auch um polnische Kultur und polnisch-deutsche Annäherung kämpft.

In diesem Jahr der Feierlichkeiten begleitete eine Enthüllung des Denkmals Neptun, hergestellt von Anne Mrzygłód, der Künstlerin ursprünglich aus Wadowice kommend und jetzt in Straelen wohnt. Monument ist 3 Meter hoch, wurden finanziert von Marie und Czesław Gołębiewski, Inhabern von „Gdanska“. Dekmal wurde als ein Geschenk an die Stadt Oberhausen angeboten.

Zur gleichen Zeit an diesem Tag traditionell wurden die Statuen von Neptun für Persönlichkeiten, die besonders für Deutsch-Polnische Verständigung arbeiten. Mit Neptun Statuen wurden dann Franz Muckel, Direktor des Amtes für Tourismus und Marketing Oberhausen, sowie an ein 23-jährige „Polnische Gemeinde Piast“ e.V. in Essen geehrt.

Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet durch: Naked Mind aus Krakow, deutsche SpielArt und polnische Rockband „Comuna“ aus Solingen. So wie immer in der Letzen Zeiten in „Gdanska“ hat sich deutsch-polonia-polnische Musik getroffen.

Leonard Paszek

Foto: Robert Widera

 

 

Die jungen Musiker haben derzeit Sommerferien und nutzen ihre freie Zeit für einen Besuch in Laatzen. Dabei verbinden Anna Kordaszewska (Klarinette), Kinga Kordeczka (Querflöte), Oliwia Pacura (Viola), Lucja Zahorska (Marimba), Marta Gadzina (Violine) und Dominik Gilewski (Klavier) ihren Aufenthalt gleich mit einem Konzert in der Grasdorfer St.-Marien-Kirche.

Dass die Musiker einen Teil ihrer Ferienzeit in Laatzen verbringen ist kein Zufall - schließlich ist Violinistin Marta Gadzina die Tocher von Monika Święchowicz, Organistin bei der St.-Marien- und der Thomaskirchengemeinde. Święchowicz hat das Konzert in Absprache mit Pastor Burkhard Straeck organisiert und begleitet die Musiker am Klavier. "Ich freue mich sehr darüber, dass diese jungen und sehr talentierten Musiker hier ein Konzert spielen möchten", sagt die Organistin.

Junge Musiker geben ein Konzert am Freitag, 4 August,

in der Grasdorfer St.-Marien-Kirche.

Begleitet werden sioe von Monika Swiechowicz am Klavier.

Auf dem Programm stehen unter anderem Stücke von Nicolai Rimski-Korsakow ("Scheherezade"), Franz Schubert ("Sonata Arpeggione"), Camille Saint-Saëns ("Koncert Nr. 1 op. 33"), Paul Smadbeck ("Virginia Tate"), Fritz Kreisler ("Tambourin Chinois") und Fryderyk Chopin ("Scherzo cis-Moll Op. 39", "Etüde Ges-Dur, Op. 10, Nr.5", "Scherzo b-Moll").

Eine Besonderheit sind zwei Stücke von Astor Piazzola ("Lieber Tango" und "Oblivion"), das Marta Gadzina für alle sechs Musiker als Sextett arrangiert hat.

Das Konzert steht unter Schirmherrschaft der Migrationsbeauftragten der Landesregierung Doris Schröder-Köpf.

Am Wochenende treten die Musiker noch ein zweites Mal auf: Am Sonntag, 6. August, spielen die Musiker ab 18 Uhr in der Lister Matthäuskirche in Hannover, Wöhlerstraße 13. Beginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt für beide Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

Von Daniel Junker und Johannes Dorndorf

Quelle:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Laatzen/Nachrichten/Junge-Musiker-aus-Krakau-spielen-in-der-Grasdorfer-St.-Marien-Kirche

Lasst uns als Film-Team gemeinsam auf Entdeckungstour gehen: Interview, Regie, Kamera als 3-Tage-Intensivkurs mit Schwerpunkt Licht/ Musikvideo. Lass Dich von der Filmwelt beeindrucken! Innerhalb von drei Tagen erlangst Du grundlegende Kenntnisse über Filmsprache und Filme drehen.


Zielgruppe sind junge Menschen aus allen Ecken der Welt. (Der Filmworkshop richtet sich an Mädchen/ Frauen) im Alter von 16 bis 27 Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund, die sich mit dem Thema „meine Migration“ und Licht/ Musikvideo beschäftigen wollen.
Meldet Euch bei uns, informiert Euch!

 

 

Wann:

18-20.08 Grundlagenkurs

25-27.08 Fortgeschrittene

FR: 14.00 - 20.00

SA-SO: 11 - 17.00

 

Wo:

BOX66 (am Ostkreuz)

Sonntagstraße 9, 10245 Berlin

Anmeldung & Fragen:

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Ansprechpartner: Dori 015756603519


Wir sind natürlich auf Facebook! FB

 

Mit freundlichen Grüßen
Dorota Kot

Tel: 0049 15756603519

 

 

So sich die Polonia in Essen organisierte

Ich traf die Mitglieder der Polnischen Gemeinde „Piast“ e. V. – Vertreter der Polonia und ihre deutschen Freunde am 21. Juli bei Maria und Czesław Gołębiewski anlässlich des 17.sten Geburtstags des legendären Restaurants „Gdańska“ in Oberhausen. Dort wurden die Mitglieder der Polnischen Gemeinde Piast e. V., eines der aktivsten polnischen Vereine in Nordrhein-Westfalen mit der Neptun-Statuette, ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird seit einigen Jahren durch „Gdańska“ für ein besonderes Engagement in den deutsch-polnischen Dialog und der Annäherung zwischen beiden Ländern verliehen. Für die „Piast“-Mitglieder sowie für die gesamte Polonia bildet dieser Dialog die Grundlage einer beispiellosen Integration. 

Wie fing es an?

Die Polnische Gemeinde Piast e. V. wurde am 08. März 1994 gegründet und am 24. Januar 1997 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Essen eingetragen. Die gute Lage des Vereins im Zentrum Nordrhein-Westfalens sowie seine zahlreichen Mitglieder mit sehr interessanten Ideen trugen zur Realisierung von zahlreichen Kulturprojekten bei. Die Piast-Mitglieder beteiligen sich auch an verschiedenen Veranstaltungen der Polonia. Den Verein gründete Wojtek Kusy, ihm folgte als Vorsitzenden Bozena Dymecki, in den Jahren 2011-2015 führte Andrzej Kurkowski den Verein, nach Dorota Lasow übernahm Jozef Wantulok im April 2017 die Führung. Man soll hinzufügen, dass die Gemeinde Piast seit 2011 zu dem Essener Verbund der Immigrantenvereine e. V. gehört. Diese Organisation vereinigt 70 eingetragene gemeinnützige Vereine in Essen und kooperiert mit der Stadtverwaltung.

 

Die Piast-Mitglieder erreichten viel …

Die Gemeinde PIAST engagierte sich in viele wohltätige Aktionen, so unterstützte sie auch beispielsweise drei Jahre lang ein Waisenhaus in Wałbrzych/Waldenburg, sammelte Geld für eine Operation von Wojtuś Albiński und half im vergangenen Jahr einem Haus der alleinstehenden Mutter in Szczecin.

Die polnische Gemeine Piast gründete 1997 eine polnische Bücherei, die von freiwilligen Helfern geführt wird und heute fast 10.000 Bücher umfasst.

Die polnische Schule bei dem Verein – funktioniert bis heute, zu deren Gründung trug die Zusammenarbeit mit Frau Liliana Barejko-Knops, die die Gespräche mit Schulamt koordiniert hat, bei.

Piotr Brugier wurde im November 1999 zum Mitglied der Migrantenselbstverwaltung in Essen gewählt, dies bedeutet einen großen Erfolg für die dortige Polonia.

Man muss noch hinzufügen, dass die Piast-Gemeinde gerne mit anderen Organisationen kooperieren: mit der Polnischen Katholischen Mission, mit dem Kongress der Deutschen Polonia, mit Polregio e. V., mit „Gdańska” oder mit dem Orchester der Weihnachtshilfe. Der Verein organisiert regelmäßige Veranstaltungen wie Weihnachtstreffen, den Internationalen Frauentag, Tanz- und Maiveranstaltungen sowie Tanz in den Mai im „Piwnica pod Piastem”. Sie vergessen auch nicht die traditionellen „Andrzejki“ und den jährlichen Neujahrsball.

In „Piwnica pod Piastem” finden seit März 2006 mit Unterbrechungen jeden ersten Samstag im Monat Treffen mit Künstlern – poetisch-literarisch-musikalische Begegnungen statt. Ihren Autorenabend hatten dort u. a. die Dichterin Joanna Duda-Morowski sowie die Dichter Waldemar Kostrzebski und Dariusz David „Psalmodia” aus der Jan Pawel II-Universität in Krakow. Die polnische Gemeinde „Piast“ organisierte auch zahlreiche Konzerte wie „Blues-Allerseelen-Abend” mit Jan Błędowski aus der Gruppe Krzak oder der Gruppe Syndykat und Piff Parre. 

 

Wanderungen 

Die Mitglieder des Vereins gehören zu regelmäßigen Besuchern des Kultrestaurants „Gdanska” in Oberhausen, wo sie an vielen Events teilnehmen, sie selbst geben auch Impulse für verschiedene Projekte wie beispielsweise ein Treffen der polnischen Dichter in „Gdanska“ aus dem Anlass der bereits dritten Auflage der Anthologie „Wierszobranie“ oder die von Joanna Duda-Morawski initiierten Treffen „Oplatek Poetow“ (Weihnachtstreffen der Dichter).  

Im Mai 2009 waren die Mitglieder der Polnischen Gemeinde Piast zahlreich in der jährlich stattfindenden Veranstaltung „Polregionale” an der Dreiländergrenze Aachen-Vaals-Plombiers vertreten. Dort nahmen sie an dem Welttag der Polonia teil. Dieses Treffen war der Anfang des prestigeträchigen europäischen Preises der Polonia „Polonicus“. Seit dieser Zeit treffen wir uns regelmäßig mit den Mitgliedern der Piast-Gemeinde im Krönungssaal des Rathauses in Aachen bei der Übergabe der Polonicus-Statuetten im Rahmen der jährlich stattfindenden Verleihung des Karlspreises.

In den vergangenen zwei Jahren organisierte der Verein auch eine poetisch-musikalische Johannisnacht, die von Joanna Duda-Morowski im Restaurant Schlesische Schänke in Solingen durchgeführt wird. Die gesamte Piast- Gemeinde besuchte einige Male das Concordia-Zentrum in Herdorf-Dermbach und führte den polnischen Stand bei der Stiftung Zollverein.

Alle Aktivitäten können nicht erwähnt werden, dennoch müssen wir feststellen, dass die Gemeinde sehr aktiv ist und ihr Ideenreichtum kein Ende nimmt. Wir sind sehr stolz, die Polnische Gemeinde Piast unter uns zu haben. 

 

 

Wiesław Lewicki

Polonia Viva

 

Schon zum vierten Mal hat der Verein für Interkulturelle Begegnungen e.V. eine Werkstatt für Kinder in Rahmen des Deutsch-Polnischen Tages vorbereitet. Die Workshops wurden in diesem Jahr an acht Brandenburger Schulen und einer Berliner Schule durchgeführt.

 

Hier wurden Polnische Sagen mit Kreativität und Kinderspiel verbunden. Unterstützt von einer professionellen Bühnen- und Kostümbildnerin Patricia Walczak, experimentierten die Kinder zunächst mit verschiedenen Materialien und Bastel-Techniken. Sie gestalteten mit ihrer Phantasie eine Maske nach Wunsch: PRINZESSIN, RITTER oder DRACHE.

 

Dabei lernten die Kinder polnische Volkssagen mit diesen drei Figuren kennen. Mit ihren fertigen Masken erlebten sie schließlich spielend und tanzend die Geschichten nach.

 

Malgorzata Picz

 

Mit Jurek Owsiak: Marysia Turobin und Joanna Duda-Morawski

In Brüssel beendet er die erste internationale Treffen der ausländischen Mitarbeiter des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe. Es wurde von den Vertretern der endgültigen Mitarbeiter aus 10 Ländern, darunter z Niemiec besucht. Lidia und Jerzy Owsiak und Vertreter der Stiftung Auktionen für 3 Tage hatten die Möglichkeit, Erfahrungen und Begegnungen mit der polnischen Diaspora in der ganzen Welt auszutauschen.


Der Urheber und Initiator des Treffens war der Stab des Großen Orchesters von Brüssel /
Die Teilnehmer versammelten sich im Haus der polnischen Schule, wo er in Workshops und Diskussionsrunden teil.


Es war fantastisch, mit Neugier zu hören, wie die Schotten, Deutsche, Holländer, Engländer und Amerikaner jedes Detail Orchester Aktion fragen. Wie überrascht sind die max Ergebnisse, die von unserer Stiftung rühmen kann. Aber bis vor kurzem uns aus der Arbeit von NGOs der besten Organisationen in London oder in den USA gelernt, sagte nach dem Treffen Jerzy Owsiak.

 

Bericht von Leonard Paszek z Brukseli

im Juli 2017

Sztab WOSP z Darmstadt

Anlässlich des 17-jährigen Bestehens unseres „Gdanska“, wird die Neptunstatuetten an Menschen verleihen, die sich besonders für die deutsch-polnische Verständigung verdient gemacht haben. Am 21.07.2017 um 19 Uhr

werden den langjährigen Citymanager der Stadt Oberhausen Franz Muckel und den Verein PIAST – Gmina Polska w Essen mit den Neptun-Statuetten gehret. Die Veranstaltung findet vor und im Gdanska in Oberhausen statt. Geburstagsfeier wird durch musikalisches Projekt NAKED MIND bereichert.

NAKED MIND ist ein ausdruchvolles musikalisches Projekt, bei dem Künstler mit polnisch-indischen Wurzeln auf außergewöhnlichen Instrumenten spielen, wie der barocken Viola und indischem Sitar.

NAKED MIND ist eine Reise durch die Klänge der Instrumente aus der ganzen Welt, die den Hörer durch dieMagie der Klänge und überraschender Songs zu ungewöhnlichen Orten führen.

This is WORLD MUSIC at its best. MICHAEL JONES – Geige / Viola / ravanhatta / Schlagzeug / Gesang
MICHAŁ AUGUSTYNIAK – Sitar / Gitarre / Gesang / mbira / Schlagzeug
PIOTR GÓRKA – Bass
KUBA RUTKOWSKI – Schlagzeug

In der Nähe des Zentrums von Düsseldorf, im Park Hofgarten, fand am 24. Juni die bereits sechste Auflage des Festivals der Polnischen Musik „Polregionale 2017“ statt. Die Veranstaltung wurde mit dem Wettbewerb der Jungen Talente und einem Konzert der Gewinner der Hitliste der Polonia des Senders PEPE TV eingeläutet. Im Finale des Konzerts traten nach einer Audio-Vorauswahl acht Musiker auf. Jeder von ihnen stellte polnisches Repertoire vor.  Die Jury, bestehend aus Róża Frąckiewicz, Roma Stacherska und Alexandra Stegh vergab den ersten Platz (300 € und Vocal Coaching bei Benrose) an  Klaudia Kozyrska, den zweiten Platz gewann (200 €) gewann Helena Coviello, den dritten Platz (jeweils 100 €) erhielten Ewelina Komorowska und Daniel Sierzputowski.  Die Jury lobte alle Finalisten für die gute Vorbereitung und interessante Versionen polnischer Lieder.

Im Rahmen des Polregionale fand auch die zweite Konzertauflage der Hitliste der Polonia des Senders PEPE TV. Es traten Andy & Lucia, Janusz Bury, das Duett Benrose, Nadia, Stach Kittel, Lidia Maria Krüger sowie Anna und Elo Badura auf. Außerhalb des Konzerts traten Sondergäste: Agnieszka Skowronek – die Preisträgerin des Polregionale 2012 und Magdalena Baryła – Preisträgerin des Wettbewerbs Voice of Polonia sowie die Benrose Band (d. h. Róża und Benek Fraąkiewicz) mit ihrer aus sechs Personen bestehenden Band.  Die Veranstaltung beendete der Auftritt der Band Polish Funk and Blues mit Janek Błędowski (Geige) und Arek Bleszczyński (Gitarre).

Die früheren Auflagen der „Polregionale“ fanden u. a. auf dem Schloss Eyneburg, auf dem Hügel Lousberg und in Würselen statt. Das Veranstaltungskonzept besteht in der Begegnung von drei Ländern – Belgien, Niederlanden und Deutschland sowie der Präsentation der aus diesen Ländern stammenden Künstler der Polonia.  Zu den Organisatoren von „Polregionale“ gehören die Kulturgesellschaft „Polregio“ aus Aachen und PEPE TV.

Finanziell wurde das Projekt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt. Wiesław Lewicki ist der Initiator und zugleich Hauptveranstalter des Konzerts.

Leonard Paszek

Artikel in "Samo Zycie"

 

 

XVIII Weltsommerspiele der Polonia - Torun 2017 vom 29. Juli - 6. AUGUST 2017. Die Spiele sind gemeinsam mit der Vereinigung „Polnische Gemeinschaft“ und der Stadt Torun organiesiert. Die Sportler nehmen in 25. Disziplinen teil, wie: Fußball, Futsal, Volleyball, Beach-Volleyball, Basketball, Handball, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Badminton, Bridge, Schach, Golf, Mountainbike, Kegeln, Schießen, Nordic Walking , frisbee, Segeln, Ergometer, Leichtathletik - technische Disziplinen, Leichtathletik - Bahnrennen, laufen 5 km, eine Familie Turnier, ein Turnier für Kinder, die auf Torun Sportanlagen durchgeführt werden.

Weltsommerspiele finden in Torun zweiten Mal statt. Das erste Mal wurden im Jahr 2009. Im sportlichen Wettkampf dann nahm 1101 Auslandspolen aus 29 Ländern teil - am häufigsten aus Litauen, Deutschland und Kanada, aber auch aus Argentinien, Australien und Südafrika. Das populärste Disziplinnen waren: Leichtathletik, Bowling und Schwimm-Wettbewerbe, sowie Mannschaftssportarten wie Fußball, Volleyball und Basketball. Medaillen gewannen auch die Schachspieler und Golfer.

In Torun wurde insgesamt 740 Medaillen in 23 Disziplinen verteilt. Ein Team-Medaillen durch das Team aus Deutschland gewonnen - insgesammt 133 Medaillen (davon 45 Gold). Die zweite Platz nginge nach Kanada - 118 Medaillen (davon 41 Gold). Die dritten Platz Medaille Klassifizierung des Lands war für Litauen - 59 Medaillen (28 Gold) und viertem Platz für der Tschechischen Republik -  54 Medaillen (21 Gold) 94 Medaillen (34 Gold), wurde vierter von Athleten aus den USA genommen.

Willkommen auf der offiziellen Website:  http://igrzyskaletnie.wspolnotapolska.org.pl/

 

Der "Zeuge der Geschichte" - III Edition des Preises Preis ist eine Ehrenauszeichnung  die durch Beschluss des Instituts des Nationalen Gedenkens (IPN) in März 2009  festgelegt wurde und wird vom IPN verliehen. Die wird an Einzelpersonen und Organisationen in Anerkennung ihrer herausragenden Beitrag zur Erinnerung an die Geschichte der polnischen Nation und die Unterstützung der IPN in ihren Tätigkeitsbereich auf dem Gebiet der Bildung und Forschung verliehen. Die Preisträger umfassen eine große Gruppe von Kämpfern, Lehrer, Sozialaktivisten und lokalen Regierungsbeamten.

Wir laden Sie ein Einzelpersonen und Organisationen zu nominieren die außerhalb Polens zeigt insbesondere Engagement für historische Tradition, Fürsorge für die Erhaltung, Verbreitung und Weiterentwicklung von Wissen und entdecken vergessene Tatsachen oder Menschen, die große Leistungen erbracht haben, um der polnischen Nation. Posthumous Dekoration kann auch angefordert werden.

Die Auszeichnung Vorschlag sollte der Kandidat Angaben, eine Beschreibung ihrer Verdienste und Leistungen rechtfertigen den Preis sowie alle verfügbaren Kopien der Dokumente bestätigt diese Verdienste und Leistungen enthalten. Nominierung Zustimmung des Kandidaten sollte auf den Vorschlag (gilt nicht für Bewerber benannt posthum) angebracht werden. Bitte reichen Sie nur schriftliche Vorschläge an die unten angegebene Adresse spätestens bis zum 31. Juli 2017 (Datum des Poststempels Stichtag).


Das Institut des Nationalen Gedenkens

Instytut Pamięci Narodowej
Biuro Edukacji Narodowej
ul. Wołoska 7 
02-675 Warszawa
(Świadek Historii)

In allen Fragen im Zusammenhang mit der Vergabe, kontaktieren Sie bitte Frau Katarzyna Miśkiewicz oder Frau Karolina Kolbuszewska bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ANLAGEN:

WNIOSEK_O_PRZYZNANIE_NAGRODY_-_OSOBY____2017 (1)

WNIOSEK_O_PRZYZNANIE_NAGRODY_-_ORGANIZACJE_I_INSTYTUCJE___2017

ZGODA-swiadka-historii-2017

 

"Botschafter des Polentums" ("Ambasador Polskości") - Schulungen und Lagerführungstraining für die polnische Jugend: Wenn Sie in Umgebungen Polonia arbeiten und Sie wollen ein effektiver Führer werden - es bedeutet, dass Sie ein Kandidat oder Kandidatin für ein "Botschafter des Polentums" sind, und Sie die Möglichkeit haben, einen unvergessliche zwei Wochen in Polen zu verbringen.


PROJEKT: "Botschafter des Polentums" ("Ambasador Polskości")

TERMIN: 16 – 26 August 2017

ORT: Polonia Haus  in Ostroda, (DOM POLONII W OSTRÓDZIE), UL. PIENIĘŻNEGO 6

Wetbwewerb is bereit geöfnett  –  Personen, die für Polonia und polnischen Gemeinden im Ausland tätig sind,  willkommen bis zum  6. Juli 2017 sich zu bewerben!

Wenn Du willst:

  •     verstärken Ihre Führungsfähigkeiten,
  •     Kontakte zu Polonia-Führungskräften aus anderen Ländern sowie Vertretern der polnischen Organisationen und Institutionen, die mit der polnischen Gemeinschaft zusammenarbeiten,
  •     kooperieren mit den Führern und Organisationen in Polen, die mit ähnlichen Zielen wie Du zu tun haben,

und auch:

  •    hast 15 bis 17 Jahren
  •    polnische Herkunft hast oder in Aktivitäten für die polnische Gemeinde in dem Wohnort und für die Förderung der Polentum sich engagierst,
  •    die polnische Sprache ausreichend für Unterrichten becherrschst.

 

Wir laden Dich herzlichst zur Teilnahme an dem Projekt „Botschafter des Polentums“ , das vom 16 bis 26. August 2017 im Haus der Polonia in Ostroda statt findet.

 

Wer ist „Botschafter des Polentums"

Das Ziel des Projektes ist es, die Führungsfähigkeiten der Teilnehmer zu entwickeln, so dass sie für eine aktive und bewusste Handlung der Polonia in ihren Gemeinden und im Aufenthaltsland vorbereitet sind.

Die erwartete Ergebnisse der Teilnahme an dem Projekt Botschafter Polentum:

  •     Zugriff auf verschiedene Tools, die Polentum zu fördern,
  •     Chance mit der  Polonia aus anderer Länder zusammenzuarbeiten und Kontakte mit den Vertretern der Institutionen zu schaffen, mit der polnischen Gemeinschaft zusammenarbeiten,
  •     Fähigkeit, Projekte zu schreiben
  •     die besten Projekte haben eine Chance, einen Zuschuss durch die Vereinigung „Polnische Gemeinschaft“ im Jahr 2018 zu erhalten.

Die Veranstalter werden die Kosten für die Teilnahme am Projekt übernehmen, einschließlich der Kosten für Unterbringung, Verpflegung, Schulungsunterlagen, Eintrittsgelder während der Studienbesuche und gegebenenfalls zahlen einen Teil der Reisekosten.

 

Wie bewerbe ich mich?

Bewerbungen sollten bis zum 6. Juli auf die Rekrutierung Form übermittelt werden 2017 an der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  an Frau Emilia Kaminska erhältlich unter Tel. 728 879 363

Wetbewerb-Ergebnisse werden auf unserer Website bis 7. Juli 2017 bekannt gegeben.

Vollständige Informationen finden Sie auf der Seite "Wspolnota Polska":

http://wiadomosci.wspolnotapolska.org.pl/wiadomosci/6366/Ambasador-Polskoci-obz-i-szkolenia-liderskie-dla-modziey-polonijnej

Herzlichst Willkommen!

Das Antragsformular ist unten gezeigt:

Ambasador Polskości, ogłoszenie

FORMULARZ REKRUTACYJNY

 


Projeckt ist durch Senat Rzeczypospolitej gefördert

Sendung Gadu Gadu in Radio Flora in Hannover, Juli 2017  Grażyna Kamień-Söffker lädt am 1. Juli 2017, um 12.00 zur polnischen Sendung Gadu Gadu in Radio Flora in Hannover ein. Wiederholung der Sendung wird am Montag, dem 3 Juli 2017 um 13.00 ausgestrahlt.

Im Programm:

- Stress vor dem Urlaub - Katrzyna Piątkowska-Durka

- Julia aus Braunschweig - Renata Kania-Gröger

- Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover 2017: Jugendliche aus Legnica mit einem Besuch in Hannover - Grażyna Kamień-Söffker

- Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover 2017: Gespräch mit Bernard Gaida über die Deutschunterricht in Schlesien – Grażyna Kamień-Söffker

- Lektüre für den Sommer – Zum Gedichte lesen ermutigt Waldemar Kostrzębski

Die musikalische Umrahmung des Programms beinhaltet unter anderem, ein Song "Ballade in Wegweiser verzaubert" von Piotr Miłosławski – Musik und Waldemar Kostrzębski - Text. Der Song und die Musiker Elżbieta und Wojciech Stempel und Piotr Miłosławski waren Sieger der zweiten Auflage des Wettbewerbs Polonia-Hitparade Pepe-TV. Die Preisverleihung hat am 24. Juni 2017 in Düsseldorf, während der deutsch-polnischen Kulturtage „Polregionale 2017“ stattgefunden.

Die Sendung wird als Live-Stream auf der Website www.radioflora.de ausgestrahlt.

Am Mittwoch, den 21. Juni 2017, besuchte der Botschafter der Republik Polen, S.E. Prof. Dr. Andrzej Przyłębski, einen Einsatz des PolenMobils am Berliner Gabriele-von-Bülow-Gymnasium.

Er konnte sich dort persönlich davon überzeugen, wie es dem jungen Team des PolenMobils gelingt, deutsche Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Schnupperkurses auf spielerische Weise an die polnische Sprache heranzuführen.

In seinem Grußwort an die 7. und 8. Klasse des Gymnasiums lobte der Botschafter das Projekt ausdrücklich als tolle Initiative zur Förderung des Interesses deutscher Jugendlicher an der Sprache des Nachbarlandes. Über die Sprache erhielten diese auch einen Einblick in Kultur und Lebensstil der Polen.

Cornelius Ochmann, Direktor der SdpZ, die das Projekt finanziert, fügte dem hinzu, dass mehr Wissen über und Verständnis für Polen in Deutschland Voraussetzung für eine Vertiefung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit sei. Für ihn sei das PolenMobil ein Good-Practice-Beispiel, wie man das Interesse deutscher Jugendlicher an Polen wecken könne.     

Prof. Przyłębski gratulierte den Machern und Förderern des PolenMobils am Ende zu der gelungenen Kooperation, die hoffentlich fortgesetzt werde, um noch viele weitere Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland für Polen zu begeistern.   

Das PolenMobil ist ein Projekt des Deutschen Polen-Instituts (DPI) und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk. Finanziert wird es aus Mitteln der SdpZ, des DPI, der Sanddorf-Stiftung und der F. C. Flick-Stiftung. 

Im laufenden Schuljahr 2016/17 hat das PolenMobil an 152 Schulen bereits 4.500 Schüler in 237 Klassen erreicht. Seit Beginn des Projekts im Herbst 2015 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 37.000 km zurückgelegt, um Schülerinnen und Schülern in Deutschland auf attraktive Weise das Nachbarland Polen näherzubringen. Die Einsätze dienen der Werbung für die polnische Sprache und der Vermittlung grundlegender Kenntnisse zur Geschichte und Kultur Polens. Sehr häufig wird das Team des PolenMobils eingeladen, um Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Begegnung mit polnischen Partnern im Rahmen des Schüleraustausches vorzubereiten. Die bisherige Resonanz ist durchweg positiv, die Nachfrage nach Einsätzen des PolenMobils übersteigt die Kapazitäten des PolenMobil-Teams bei weitem.

Botschafter Andrzej Przyłębski unterstreicht in seinem Grußwort die Bedeutung der Sprache als Schlüssel zu Kultur und Geschichte. Links: Heike Briesemeister, Direktorin des Bülow-Gymnasiums

Redakcja Polonia Viva

Quelle: www.fwpn.org.pl

Die Deutsche Nationalstiftung verlieh den diesjährigen Deutschen Nationalpreis dem Stadtpräsidenten von Wrocław – Dr. Rafał Dutkiewicz. Die offizielle Preisverleihung fand am 13. Juni in der Französischen Friedrichtstadtkirche in Berlin statt. Unter den geladenen Gästen waren die Gremienmitglieder der Deutschen Nationalstiftung mit ihrem Förderverein, darunter der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck, der Staatssekretär des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier – Stephan Steinlein, ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Rita Süssmuth, Dr. Lothar Dittmer, Vertreter der Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft. Die größte Gruppe unter den polnischen Gästen bildeten die Vertreter des Magistrats der Stadt Wrocław.

Dr. Rafał Dutkiewicz amtiert als Stadtpräsident von Wrocław ununterbrochen seit 2002.  Er hat einen großen Beitrag zu der deutsch-polnischen Versöhnung und Zusammenarbeit geleistet und bereitet seine Stadt für die europäische Zukunft vor. Dank seinen Bemühungen entstand in Wrocław ein Sitz der Vertretung der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. Die Begrüßungsrede sprach der Bundespräsident a.D. Professor Horst Köhler.

In seinem Laudatio erinnerte sich der im damaligen Breslau geborene Präsident des Goethe-Instituts und Mitglied des Senats der Deutschen Nationalstiftung an Januar 1945 als er als Vierjähriger seine Heimatstadt verlassen musste. Er hob gleichzeitig die guten deutsch-polnischen Beziehungen hervor und stellte fest, dass der Stadtpräsident von Wrocław: (...) „in seinen Aktivitäten, Entscheidungen, verschiedenen Initiativen und zahlreichen Auftritten – auf die komplizierte Geschichte der Stadt hinweist und gleichzeitig einen großen Wert auf ihre besondere Identität und europäische Zukunft legt.“

Der diesjährige Preisträger Dr. Rafal Dutkiewicz widmete den Preis dem im Saal anwesenden Deutschlehrer Stefan Pflaum und allen Lehrern von Fremdsprachen, da sie „der Welt helfen, im Gespräch zu bleiben”.

In der Schlussrede stellte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Nationalstiftung Professor Dr. Richard Schröder die Geschichte der Gründung des polnischen Staates im europäischen Kontext.

Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung bildeten die von Kirchenmusikdirektor Kilian Nauhaus an der Orgel gespielten Werke von Bach, Surzynski und Podbielski. Als Überraschungsgast trat der aus Wrocław stammende Pianist Janusz Olejniczak auf.

Tekst: Joanna Trümner

Foto: Krystyna Koziewicz

Es sind unter uns, in Deutschland lebenden Polen, Künstler, die den Ruhm nicht suchen, obwohl ihre eigene, sehr reiche und vielfältige Kunst und ihre Aktivitäten für Kultur und Kunst, und für das deutsch-polnische Verständnis, verdienen auf jeden Fall solchen Ruhm. Grazyna Maniecka-Gawel ist eine bemerkenswerte Künstlerin. Diese sehr sensible und subtile in der Denkweise, in der Beobachtung, und im Erleben, Künstlerin sagt, dass sie eine sehr spezifische Sammlerin ist, sie sammelt und dokumentiert Emotionen, die sich in ihr ansammeln, und dann auf den richtigen Zeitpunkt und Moment warten, um auf Leinwand oder Papier transformiert, oder in Ton modelliert zu werden.

 Grazyna Maniecka-Gawel ist Absolventin der Hochschule für Bildende Kunst in Wroclaw. Mit einem Diplom und einem akademischen Grad Master of Fine Arts in der Tasche ist sie nach Hamm in Nordrhein-Westfalen übersiedelt, wo sie lebt und ihre magischen Werke schafft, und darüber hinaus den Studierenden die Kunst der Malerei und Skulptur vermittelt. Sie ist Vorstandsmitglied der Vereinigung der professionellen Künstler der Stadt Hamm und Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde von Partnerstädten Kalisz und Hamm.

 Die Künstlerin präsentiert und öffnet im Juni dieses Jahres zwei Ausstellungen: Eine individuelle, aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Keramik, Skulpturen und Objektkunst, und eine Gemeinschaftspräsentation der Arbeiten, einiger Teilnehmer, die sich bei ihren Mal- und Keramikkursen beteiligt haben.

 Eröffnung der Einzelausstellung von Grazyna Maniecki-Gawel beginnt 25. Juni 2017 um 11.00 Uhr in einem, sehr symbolischen für die Stadt Hamm Gebäude, im Glaselefanten, im Maximilianpark in Hamm, Alter Grenzweg 2 und wird bis zum 27. August dauern, und die zweite, Gemeinschaftspräsentation am gleichen Tag um 12:30 Uhr in der Hammer Künstlerbund Galerie, ebenso im Maximilianpark in Hamm, Alter Grenzweg 2 und wird bis zum 30. Juli dauern.

 

Zur Eröffnung laden wir Sie herzlich am Sonntag, dem 25.06.2017 um 11.00 Uhr in den Glaselefanten des Maximilianparks Hamm,

Alter Grenzweg 2, 59071 Hamm ein.

Grußwort : Manfred Lindemann, Aussichtsvorsitzender Maximilianpark Hamm GmbH

Einführung: Oberbürgermeister i.R. Jürgen Wieland

Einführung: Grazyna Maniecka-Gawel

Die Austellung ist bis zum 27. August 2017 täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr im Glaselefanten  zu sehen.

Grażyna Maniecka-Gawel  http://www.maniecka-gawel.de/Malerei_%26_Keramik_von_Grazyna_Maniecka-Gawel.html 

Hammer Künstlerbund e.V.  http://www.hammer-kuenstler-bund.de/

 

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