Wir möchten Sie herzlich zur Vorlesung von Prof.dr hab. Eugeniusz Cezary Król, Historiker, Politologe, ordentlicher Professor der Geisteswissenschaften einladen. (Ohne Simultanübersetzung aus dem Polnischen)Titel der Vorlesung: NS-Polenpropaganda in Deutschland 1919-1945
Der Vortrag hat zum Ziel, das Bild Polens und das der Polen am Beispiel von Programm, Äußerungen der Anführer und Aktivitäten der nationalsozialistischen Bewegung in Deutschland näherzubringen.

Wie groß war Stellenwert, den die Nazis den polnischen Themen in den Jahren des Machtkampfes (1920-1933), sowie nach der Machteroberung in Deutschland (1933-1939) und während des Zweiten
Weltkrieges (1939-1945) beimaßen? Welche Züge besaß ihre Polenwahrnehmung und wie änderte sich sie mit der Zeit und Wechsel der innerdeutschen und internationalen Lage? Wie betrachtete man
die traditionellen polnischen Nationalstereotypen? Das sind die grundlegenden Fragen, die im Vortrag Antworten finden sollen. Um sie zu erreichen, werden verschiedenen Quellen herbeigerufen und zwar
die Texten und Bilder aus der Presse, Filme, Massenpublikationen (Bücher, Broschüren, Plakaten, Bilder, Karikaturen); ein Teil davon wird während der Vortrags präsentiert und analysiert.
Als Schlüsselproblem wird die Frage gestellt, wie tief die NS-Polenpropaganda die deutsche Bevölkerung durchdrang und welche Folgen hinterlassen hat? Diese Frage soll Ausgangspunkt
für die hoffentlich interessante Diskussion mit den Begegnungsteilnehmer bilden.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Brigitta Helbig-Mischewski.

Die Vorlesung findet am 14. September 2018 um 18.00 Uhr in (ausnahmsweise) Institut für Kunst- und Bildgeschichte – HU Berlin » Dorotheenstraße 26, 10117 Berlin, Hörsaal 207 statt.

Nach dem Vortrag, um ca. 19.30 Uhr laden wir Sie zur Vernissage ein.
Ort: Club der Polnischen Versager, Ackerstr. 168, 10115 Berlin

Einführung: Dr. Piotr Olszówka


Der Programmbeirat der UDG

 

 

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