Der diesjährige, bereits siebte Tag der Polonia fand zum wiederholten Mal vor und im Rathaus des Bezirks Berlin-Reinickendorf statt. Das Fest stand im Zeichen des hundertjährigen Jahrestages der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit. Eine Sonderausstellung im Foyer des Rathauses („Mit der roten Straßenbahn zur Haltestelle Unabhängigkeit“)  zeigte den Weg Polens zur Unabhängigkeit und erinnerte an diese wichtige Epoche der polnischen Geschichte.

Berliner Bands „Stan Zawieszenia“ und „Bloody Kishka“ stellten ihre Arrangements der bekannten und weniger bekannten patriotischen Lieder und Lieder aus der Zeit der Legionen vor. Vor dem Rathaus präsentierten sich den ganzen Tag lang polnische Organisationen, Künstler und Unternehmer aus Berlin. An den Informationsständen fehlte auch nicht die Präsentation der Kultur und Kunst der Region Großpolen und des diesjährigen Gastes der Veranstaltung der Gemeinde und der Stadt Szamotuły.  Es traten: Tanzgruppe „Krakowiacy“,  Puppentheater für Kinder „Halina”, Musikbands „Stan Zawieszenia”, „Bloody Kishka” und  „Beuth Six”  aus Berlin und Tanzgruppe „Lajkonik” aus Hannover auf. Aus Jablonkow (Teschener Schlesien) kamen die Folkloregruppe „Zaolzioczek“ und Volkskapelle „Nowina“. Die Gemeinde und Stadt Szamotuły repräsentierte eine Dudelsackkapelle und die Rock-Blues Band „The Old Band“. Die Gruppe „Polesiuki“ vertrat die Region Lebus. Ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Programm wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden des Polnischen Rates, Landesverband Berlin Frau Malgorzata Tuszynska moderiert. Während der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung um 15.00 Uhr bedankte sich der Vorsitzende des Polnischen Rates in Deutschland, Landesverband Berlin Ferdynand Domaradzki bei den Schirmherren der Veranstaltung – dem Bürgermeister des Bezirks Berlin-Reinickendorf Frank Balzer und dem Generalkonsul der Republik Polen in Berlin Marcin Jakubowski für ihre Unterstützung.  In seiner Rede begrüßte er die Gäste – den treuen Freund der berliner Polonia, Abgeordneten Wojciech Ziemniak, den Schatzmeister der Vereinigung „Wspólnota Polska” Tomasz Różniak, den Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Burkard Dregger, die Vertreter der Polnischen Botschaft in Berlin, den Vorsitzenden des Konvents der Polnischen Organisationen in Deutschland, Alexander Zajac, die Vertreter der Stadt und Gemeinde Szamotuły und die Gruppe der Polonia aus Tscheschener Schlesien in Tschechen.

Das Programm bot viele Attraktionen für Kinder und Jugendliche. Die Jüngsten konnten am Stand des Polnischen Schulvereins „Oświata“ basteln, gemeinsam mit Volkskünstlern aus Szamotuły Figuren aus Lehm und Teig formen, den Auftritt des Puppentheaters „Halina“ sehen oder auf der Hüpfburg springen. Ein Teil des Programms fand im Ernst-Reuter-Saal, dort trat zum Schluss des Fests der Star des Abends – die in Polen bekannte Blues-Rock-Band „Łzy“ auf. Das Fest war gut besucht, trotz der Hitze und eines kurzen Regenintervalls fanden zahlreiche Gäste den Weg zu der Veranstaltung. Dank polnischen Anbietern fehlte es nicht an Angeboten der polnischen Küche und an polnischem Bier. Das Fest wurde finanziert dank den Zuschüssen des Polnischen Außenministeriums,  aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie aus den Mitteln der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.

Dieses große Vorhaben hätte ohne die Unterstützung zahlreicher freiwilliger Helfer und Sympathisanten des Polnischen Rates, Landesverband Berlin, die von früh bis spät geholfen haben, nicht durchgeführt werden können.

Joanna Trümner

 

 

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