15. Festival des Neuen Polnischen Films - Aktuell im November: "WOLHYNIEN", Regie: Wojciech Smarzowski, Polen 2016, Drama, 140 Min. mit Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Die Vorführungen finden statt:

 

04.11.2017, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover
Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)
 
05.11.2017, 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg
Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)
 
12.11.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)


Darstelle: Michalina Łabacz, Arkadiusz Jakubik, Jacek Braciak, Maria Sobocińska, Wasyl Wasylik, Adrian Zaremba, Lech Dyblik, Izabela Kuna u. A.


Der Film spielt in der historischen Region Wołyń (dt. Wolhynien). Sie liegt heute größtenteils in der Ukraine, gehörte jedoch mehrere Jahrhunderte lang zu Polen, bevor es aufgeteilt und besetzt wurde. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war das damals noch multiethnische Wolhynien wieder ein Teil Polens. Die Handlung des Films setzt im Jahr 1939 ein. Sie spielt in einem kleinen, von Ukrainern, Polen und Juden bewohnten Dorf. Ein (polnischer) Vater entscheidet über die Zukunft seiner jungen Tochter. Sie soll den reichen und deutlich älteren (polnischen) Gutsbesitzer heiraten, obwohl sie in einen ukrainischen Jungen verliebt ist.
Wenig später ändert sich das Leben im Dorf brutal. Zuerst marschiert die sowjetische Armee ein, zwei Jahre später die deutsche. Es folgt eine furchtbare Zeit der Jagd und bestialischen Ermordung der Juden. Währenddessen wachsen die ukrainischen Unabhängigkeitsbestrebungen. Es kommt zu zunehmenden Spannungen zwischen den polnischen und ukrainischen Dorfbewohnern. Es gibt Konflikte und Todesfälle. Weiter im Osten beginnt eine Welle blutiger Überfälle der ukrainischen Partisanenarmee UPA auf die polnische Bevölkerung. Teilweise rächen sich die Polen mit der gleichen Brutalität an den Ukrainern. Im Sommer 1943 erreicht dieser Flächenbrand aus Mord und Grausamkeit schließlich das Dorf der Hauptfigur Zosia. Inmitten von eskalierendem Hass und Gewalt versucht sie, sich und ihre Kinder zu retten.
Achtung: Der Film enthält sehr brutale Szenen!
 
Die Vorführungen finden statt:
 
04.11.2017, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover
Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)
 
05.11.2017, 16:00 Uhr / Sonntag / Hamburg
Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)
 
12.11.2017, 16:00 /Sonntag / Lübeck
Kommunales Kino (Mengstr. 35, Tel. 0451 1225742)
 
Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover.
Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache
Internet: www.filmlandpolen.de
 
Grazyna Slomka
Festivaldirektorin "Filmland Polen"

 

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