Am 21. Mai 2017 fand vor dem Rathaus von Berlin-Reinickendorf ein Fest aus dem Anlass des Tages der Polonia und der Polen im Ausland statt. Es gehört bereits zu Tradition, dass dieser Tag in größeren Ansammlungen von Polonia weltweit feierlich gefeiert wird. An verschiedenen Orten bereiten die Mitglieder von Polonia-Organisationen Veranstaltungen aus diesem Anlass vor. Am Tag der Polonia bildet die weltweit verstreute Polonia eine große Gemeinschaft mit polnischen Wurzeln.  Auch in dem multikulturellen Berlin möchten die Polen durch verschiedene Aktivitäten sichtbar werden.

Seit Jahren wecken zahlreiche spektakuläre Events der Polonia das Interesse der deutschen Institutionen, Politiker und Medien. Zu diesen Veranstaltungen gehört auch der immer populärer werdende Tag der Polonia. Das Fest wird seit acht Jahren durch den Polnischen Rat, Landesverband Berlin, organisiert und ist inzwischen zu einer Tradition geworden, zu der Teilnahme daran werden alle Berliner herzlich eingeladen.

Der Vorsitzende des Polnischen Rates in Berlin Ferdynand Domaradzki stellt sich gemeinsam mit seinem aus 40 freiwilligen Helfern bestehenden Unterstützungskomitee jedes Jahr einer großen und besonders in logistischer Hinsicht schwierigen Herausforderung.  Die in Deutschland populäre Form des Festes hat sich bewährt und erlaubt es uns – Polen, unsere Traditionen in der Stadt zu zeigen.

Während des diesjährigen Festes präsentierten sich Organisationen der Polonia, Medien, Verlage, Vereine und Sportklubs – es entstand ein vielfältiges, farbenfrohes Bild der Polonia in Berlin.  Das Fest war eine geeignete Gelegenheit, um die Aktivitäten, Erfolge und Perspektiven der Polonia zu zeigen.

Ferdynand Domaradzki hat mit seiner Entschlossenheit bereits mehrmals gezeigt, dass er die im Ausland lebenden Polen integrieren und mobilisieren kann. Es ist eine wichtige und ehrenvolle Aufgabe und eine große Verantwortung. Heute ist es einfach, Massen zu erreichen. Die gelungene Veranstaltung war mit Sicherheit der persönliche Erfolg des charismatischen Führers der Polonia – Ferdynand Domaradzki und der Mitglieder des Vorstands des Polnischen Rates in Berlin. Ich möchte auch hinzufügen, dass die Zeiten der zerstrittenen Polonia in Berlin (hoffentlich für immer) vorbei sind.

Der Vorsitzende des Polnischen Rates hat bereits mehrmals bewiesen, dass er seine Ziele konsequent realisiert. Die Aufgaben  sind nur scheinbar einfach, das Hauptproblem besteht darin, dass der Veranstalter jedes Jahr sowohl die polnischen als auch die deutschen Behörden davon überzeugen muss, dass die Finanzierung von derartigen Veranstaltungen sehr wichtig ist. Dabei ist es sehr wichtig, dass wir uns im Aufenthaltsland präsentieren und ein freundliches Image zeigen. Nur dadurch können die bis vor kurzem vorhandenen negativen Stereotype verschwinden. Wir möchten weiterhin unser Image ändern und zeigen, dass wir genauso wie die anderen ethnischen Gruppen in Berlin präsent sind.  

Wie war das Fest 2017?

Das Kulturprogramm war sehr vielfältig – es bestand aus der traditionellen polnischen Folkloremusik, Unterhaltungsmusik, Rock und Pop und Hits. Auf der Bühne führten die Gruppen der Polonia Folkloretänze, klassische Musik und moderne Tänze auf. Der Star des Abends war Urszula. Durch die Vielfalt entstand ein Bühnenprogramm für jeden Geschmack.  Das wichtigste Aspekt der Veranstaltung war die Präsentation des Potentials der Polonia: der Jugendgruppen und der Musikgruppen, die verschiedene Gattungen der Musik vorstellten.  

Das Fest fing um 11.00 Uhr an und dauerte bis zu den späten Abendstunden. Die offizielle Eröffnung fand um 15.00 Uhr statt, da war der Platz vor dem Rathaus bis zum letzten Platz gefüllt. Das Fest wurde während der gesamten Dauer zahlreich besucht, es handelte sich mit Sicherheit um einen Zuschauerrekord!

Im offiziellen Teil der Veranstaltung begrüßte die Gäste der Gastgeber – Ferdynand Domaradzki, gemeinsam mit dem Generalkonsul der Polnischen Botschaft in Berlin Marcin Jakubowski und dem  Bürgermeister des Bezirks Berlin-Reinickendorf Frank Balzer.  Im Namen des diesjährigen Spezialgastes – der Gemeinde und der Stadt Miedzyrzecz begrüßte die Gäste der Landrat der Gemeinde Miedzyrzecz Grzegorz Gabryelski und der Bürgermeister der Stadt Miedzyrzecz Remigiusz Lorenz. Die Leiterin der Abteilung für Kontrolle des Bürgeramtes des Lebuser Wojewoden – Frau Teresa Kaczmarek las den Brief des Wojewoden, Herrn Wladyslaw Dajczak an die Teilnehmer des Festes. Das Fest besuchten auch der Abgeordnete des Polnischen Sejm Wojciech Ziemniak und der Vorsitzende des Konvents Polnischer Organisationen in Deutschland Alexander Zajac.

Das Konzert führten – die Polnischlehrerin Malgorzata Tuszynska gemeinsam mit dem Musiker und Sänger der Band „Bez Zawieszenia“ – Wojtek Sowinski.

Das Klima der Veranstaltung war wunderbar, das Fest wurde zahlreich von Familien mit Kindern und Jugendlichen besucht, von Kleinkindern bis zu Senioren war jede Altersgruppe vertreten.  Es war sehr angenehm bekannte Gesichter zu sehen und  in einer lockeren Atmosphäre zu plaudern. Ich repräsentierte gemeinsam mit Joanna Trümner und Ewa Slaska den Informationsstand der Geschäftsstelle der Polonia und des Vereins Städtepartnerschaft Berlin-Stettin. Das Konzept mit den Informationsständen hat sich bewährt.

Wofür interessierte man sich? Am meisten für die Möglichkeiten der Teilnahme an polnischen Ereignissen, der Art der Finanzierung von Kulturprojekten und Organisationen. Es kam zu zahlreichen Kontakten, man tauschte Informationen aus, und genoss die Spezialitäten der polnischen Küche, darunter der regionalen Küche: polnische Wurst, Bigos, Pierogi spielten dabei die Hauptrolle, es ist unvorstellbar, dass sie an einem polnischen Fest fehlen können.

Der Tag der Polonia endete mit dem Auftritt von Urszula mit ihrer Musikband, die die größten Hits dieser Formation wie: „Dmuchawce, latawce“, „Konik na biegunach“ oder „Malinowy Krol“ erinnerten.

Fotoreportage

Krystyna Koziewicz

 

 

 

 

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