Aachen hat einen neuen Karlspreisträger: Der britische Historiker Timothy Garton Ash bekam die prestigeträchtige Auszeichnung am Donnerstag im Krönungssaal des Aachener Rathauses von Oberbürgermeister Marcel Philipp überreicht. Die Laudatio hielt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Harald Krömer.

Mit einer politischen Liebeserklärung an Deutschland hat sich der britische Historiker Timothy Garton Ash für den Internationalen Karlspreis bedankt, der ihm im Aachener Rathaus verliehen wurde. „Ich persönlich finde es unglaublich bewegend, dass sich heute Flüchtlinge aus aller Welt nach Deutschland sehnen, als wäre es das Gelobte Land“, sagte Garton Ash auf Deutsch zu mehr als 800 Gästen im Krönungssaal Foto: Michael Jaspers, dpa  

Während im Krönungssaal die letzten Vorbereitungen für den großen Festakt am Himmelfahrtstag getroffen werden, arbeitet der britische Historiker und Publizist Timothy Garton Ash am Vortag der Karlspreisverleihung seine ersten öffentlichen Auftritte ab. Der Diskussion vor Studenten der RWTH am Nachmittag folgte am Abend ein Interview auf der Katschhofbühne zwischen Dom und Rathaus. Foto: Harald Krömer.

Den Internationalen Karlspreis kriegen Leute, die sich für Europa einsetzen. Die Preisträger haben dafür gesorgt, dass sich die Länder in Europa gut miteinander verstehen und sie zusammenarbeiten. Oft sind es Politiker, die den Preis kriegen. Ein Mal hat aber auch der Euro einen Karlspreis bekommen, und ein anderes Mal waren es die Menschen im Land Luxemburg.

Timothy Garton Ash ist Schriftsteller und Historiker. Als Wissenschaftler setzt er sich damit auseinander, was seit 1945 in Europa geschehen ist. Die, die den Preis vergeben, meinen, dass er die Auszeichnung verdient hat. Timothy Garton Ash hat erlebt, wie Europa gewachsen ist. Er hat das erforscht und beschrieben. Er wünscht sich, dass Großbritannien und die Europäische Union eine enge Bindung zueinander haben. Bald aber schon soll sein Land aus dem Verbund austreten. Großbritannien will nicht mehr zur EU gehören. Darunter leidet der Professor, heißt es. Es schmerzt ihn sehr. Foto: Harald Krömer.

Redaktion Polonia Viva

Quelle: Aachener Nachrichten , Aachener Zeitund , Internetrecherche

Fotos: Harald Krömer und in Krłnungssaal Michael Jaspers

 

 

 

 

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