Am Sonntag, dem 30. Oktober 2016, fand in dem Tagungszentrum der Katholischen Akademie im Berlin eine Debatte zum Thema „Krise des Polnischen Verfassungsgerichts – Ursachen und Folgen“ statt. Zu dieser Veranstaltung hat der Sonntag-Debattier-Club der Gazeta Polska mit  Unterstützung des polnischen Botschafters Prof. Dr. Andrzej Przylebski eingeladen.

 

Als Referenten haben die herausragenden polnischen Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Lech Morawski, Verfassungsrechtler und Rechtsphilosoph an der Nicolaus Kopernikus Universität in Toruń, Verfassungsrichter in spe und Prof. Dr. Boguslaw Banaszak, Verfassungsrechtler, Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft an der Universität in Zielona Gora / Grünberg die Fachvorträge gehalten.  

 

Die Referenten haben die Genese des Polnischen Verfassungsgerichts in der Zeit des Gen. Jaruselski`s dargestellt. Prof. Dr. Banaszak hat darauf hingewiesen, dass – gemäß der polnischen Verfassung - die Berufung der Verfassungsrichter ausschließlich in der Kompetenz des polnischen Parlaments liegt. Prof. Dr. Lech Morawski hat eine philosophisch-juristische Analyse der Problematik dargestellt. In seinem Vortrag machte er darauf aufmerksam, dass die EU-Medien ein voreingenommenes Bild der Situation in Polen darstellen.

 

An der Debatte haben der polnische Botschafter Prof. Dr. Andrzej Przylebski, Prof. Dr. Martin Eifert, Dekan der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität, Prof. Dr. Stefan Haack von der Universität Viadryna sowie der AA-Funktionär Herr Guy Feaux de la Croix teilgenommen.

 

Die Veranstaltung wurde durch zwei TVP-Teams Life übertragen.

 

Text: Marek Wasag

Foto: SK i WB

https://www.youtube.com/watch?v=VgoKX2NHbz0

 

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