Filmreihe „Spektrum Lem“ im Rahmen des Komet Lem Festivals im November das Komet Lem Festival läuft im November weiter. Sie Finden alle Termine und Informationen auf der Homepage www.komet-lem.de . Unten gibt es eine Auflistung aller Termine im November 2017. In der Anlage erhalten Sie noch gesonderte Pressemitteilungen zu Filmen der Reihe "Spektrum Lem":

  1. November 2016, Beginn: 20 Uhr
    TU Darmstadt, Karolinenplatz 5, Audimax, S1|01.
    Veranstalter: Studentischer Filmkreis an der TU Darmstadt und Deutsches Polen-Institut. Eintritt: 2,50 € (+ ggf. einmalige Mitgliedschaft im Studentischen Filmkreis für 2,50 €).

Solaris (UdSSR 1972, 170 Min.), Regie: Andrej Tarkowskij. Mit: Natalja Bondartschuk, Donatas Banionis, Nikolai Grinko, Jurij Jarvet, Anatoli Solonizin.

Dieser Film ist Legende, und das ihm zugrundeliegende Buch ebenso: Stanisław Lems Roman Solaris, die Geschichte einer den Planten Solaris umkreisenden Orbitalstation, hat mehrere Filme und sogar einige Opernkomponisten angeregt.

Das Drama, das sich um die von Halluzinationen geplagten Wissenschaftler abspielt, eröffnet jede Menge Interpretationsspielraum. Der sowjetische Kult-Regisseur Andrej Tarkovskij konzentrierte sich 1972 auf die psychische Zerrissenheit von Kris Kelvin, dem der intelligente Ozean des Planeten eine materialisierte Erinnerung seiner verstorbenen Frau an Bord schickt.

  1. November 2016, Beginn: 20 Uhr
    TU Darmstadt, Karolinenplatz 5, Audimax, S1|01.
    Veranstalter: Studentischer Filmkreis an der TU Darmstadt und Deutsches Polen-Institut. Eintritt: 2,50 € (+ ggf. einmalige Mitgliedschaft im Studentischen Filmkreis für 2,50 €).

Ikarie XB-1 (Tschechoslowakei 1963, 83 min, Originalversion mit englischen Untertiteln), Regie: Jindřich Polák. Mit: Zdeněk Štěpánek, František Smolík, Dana Medřická, Irena Kačírková, Radovan Lukavský, Otto Lackovič, Miroslav Machácek, Jirí Vrstála, Rudolf Deyl, Jaroslav Mareš, Martin Ťapák.

Ein Klassiker der Ostblock-Science-Fiction gilt als einer der originellsten SF-Filme überhaupt: Der tschechoslowakische Film Ikarie XB1 (1963) erzählt – nach einem frühen Roman Stanisław Lems – die Geschichte eines Forschungsraumschiffes im Jahre 2163.

Ein Team begibt sich auf eine Reise zum Sternensystem Alpha Centauri, um dort einen erdähnlichen Planeten zu erforschen. Ihre Reise konfrontiert sie nicht nur mit den Gefahren des Weltalls, sondern setzt auch die Besatzung größten psychischen und sozialen Problemen aus. Der von Jindrich Polák gedrehte Film gilt als Ideengeber vieler späterer SF-Filme, von Kubricks 2001 bis zu Star Wars.

  1. November 2016, Beginn: 20 Uhr
    TU Darmstadt, Karolinenplatz 5, Audimax, S1|01.
    Veranstalter: Studentischer Filmkreis an der TU Darmstadt und Deutsches Polen-Institut. Eintritt: 2,50 € (+ ggf. einmalige Mitgliedschaft im Studentischen Filmkreis für 2,50 €).

Ein Doppelabend mit zwei klassischen Lem-Verfilmungen.

Organitäten (Przekładaniec, Polen 1968, 35 Min.), Regie: Andrzej Wajda. Mit: Bogumił Kobiela, Ryszard Filipski, Anna Prucnal, Jerzy Zelnik, Piotr Wysocki.

Zunächst ein halbstündiger Film des polnischen Starregisseurs Andrzej Wajda: „Organitäten“ macht sich darüber Gedanken, was mit einem Menschen geschieht, wenn die Medizin der Zukunft ihm immer weitere Organe ersetzt.

Der schweigende Stern (Deutschland 1960, 79 Min.), Regie: Kurt Maetzig. Mit: Oldřich Lukeš, Ignacy Machowski, Julius Ongewe, Michail N. Postnikow, Kurt Rackelmann, Günther Simon, Hua-Ta Tang , Lucyna Winnicka, Yoko Tani, Ruth-Maria Kubitschek, Eva-Maria Hagen, Oldřich Lukeš.

Im Anschluss zeigen wir den, zum Kult-Streifen gewordenen Film „Der schweigende Stern“. 1960 als polnisch-ostdeutsche Koproduktion in die Kinos gekommen, greift er unter Regie von Kurz Maetzig auf Lems frühen Roman „Die Astronauten“ zurück – und ergänzt diese Schilderung einer Expedition zur Venus mit einem spektakulären Ende.

1970: Alle Nationen der Welt leben im Frieden miteinander. Da erschreckt die Nachricht von einer in der Wüste Gobi gefundene Spule mit Hinweisen auf intelligente, aber mutmaßlich aggressive Wesen von der Venus die pazifistischen Erdbewohner. Eine international zusammengesetzte Crew aus Wissenschaftlern und Astronauten startet mit dem Raumschiff Kosmokrator, das Geheimnis aufzuklären...

Angeregt durch die Raumfahrterfolge der Sowjetunion verfilmte die DEFA in Gemeinschaftsproduktion mit Film Polski acht Jahre nach seinem Erscheinen Stanislaw Lems Roman "Astronauten". Der mit großem technischem Aufwand hergestellte Streifen begeisterte in einer für die USA neu geschnittenen Version auch das damalige amerikanische Kinopublikum.

 

Weitere Informationen unter: www.komet-lem.de     facebook.com/kometlem

Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen                Medienpartner: HR2

 

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